12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten
12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten

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Aus Adventsspiel wird Jahresrückblick: Das Highligt war die German Open, wo Larissa deutsche Mannschaftsmeisterin wurde, aber wir haben auch andere Höhepunkte in den Fragen versteckt: Vom Cavalloreitschultest bis zu Videoanalysen auf der Kokosnussinsel.

Frohes Fest: Weihnachtsfeier der Grünen & Spaziergang zur Karquelle

Kurz vor Weihnachten waren wir in einem Escape-Room und zwar als Vorab-Event zur Weihnachtsfeier der Grünen. An Weihnachten selbst waren wir in Hückeswagen spazieren und gestern habe ich von meinen Kundinnen aus Herscheid noch etwas zu Weihnachten bekommen: Ein Kirschkernkissen, Xylit-Schokolade und eine tolle Karte - schmelz.

Rheinlandmeisterin, 2 x Vizelandesmeisterin & zwei Bronzemedaillen

24. FRAGE: Larissa hat im AUGUST auf der Landesmeisterschaft  fünf bekommen – was war das & in welchen Disziplinen?

Antons Antwort: Sie hat 5 Medaillen bekommen:
Rheinlandmeisterin in der Superhorse
Vizelandesmeisterin in Westernriding und Reining.
Bronzemedaille im Trail und Ranchriding.
Herzlichen Glückwunsch und Frohe Weihnachten allen Zwei- und Vierbeinern der 12 Oaks Ranch!

Volle Hufeisenzahl im Cavallo-Reitschultest für Reitlehrerin & Schulpferd

21. FRAGE: Die 12 Oaks Ranch wurde im APRIL heimlich getestet. Wer hat getestet und wie hat die 12 Oaks Ranch abgeschlossen?  

 

www.cavallo.de/reiten-im-bergischen-land-12-oaks-ranch.1689692.233219.htm

 

Nataschas Antwort: Ihr wurdet von Cavallo getestet. Das war der Cavallo-Reitschulentest ;-). Sowohl für Schulpferd (in diesem Fall Lucky als "kompetenten vierbeinigen Lehrer") und auch Reitlehrer (für Nicola "mit strukturierter Reitstunde und charmant verpackter Kritik") gab es vier von 4 Hufeisen. Für Reitbetrieb und Pflege und Haltung immerhin noch je 2 1/2 Hufeisen von 4.

Erste in Reining, Superhorse, Ranchriding / Zweite der Leistungsklasse 1 B

23. FRAGE: Obwohl Larissa dieses Mal nicht Erste in der RHEINLAND-JAHRESWERTUNG wurde, hat sie aber wieder Disziplinen gewonnen. Welche waren das? Pro Disziplin ein Punkt

 

20. FRAGE: Bei der JAHRESENDWERTUNG im Rheinland hat Larissa eine Tradition gebrochen. Was ist ihr in den letzten beiden Jahren gelungen und 2017 nicht?

 

Steffi Müllers Antwort: "2017 war sie "nur" Zweite ihrer Leistungsklasse, aber die Disziplinen Reining, Superhorse & Ranchriding hat sie gewonnen. In den Jahren davor hat sie den ersten Platz geschafft." & Nataschas: "Sie ist in 2017 "nur" Zweite in ihren Leistungsklassen geworden, die Jahre davor Erste. Trotzdem hat sie drei Disziplinen gewonnen, da kann man wohl nicht meckern ;-). Viel Erfolg fürs nächste Jahr :-)

Unterricht auf einer Kokosnußinsel in Brasilien per Videoanalyse

16. FRAGE: Nicola hatte in diesem Jahr eine Kundin aus Übersee, die per Videoanalyse unterrichtet wurden. Im Monat JUNI waren Fotos im Blog – aus welchem Land kam die Kundin?

Das tapfere Steinerlein: Drei auf einen Streich

13. FRAGE: Larissa hat im OKTOBER etwas gemacht, wofür sie drei Dinge auf einen Streich erhielt. Was war das?

 

Steffi Müllers Antwort: "Larissa hat in Nümbrecht das Bronzene Westernreitabzeichen bestanden und mit diesem auch automatisch das Vierer und das Silberne erhalten."

 

Marlens Antwort: "Larissa wurde durch ihre Turniererfolge das vierte Westernreitabzeichen erlassen, durch den Kurs das Bronzene und weil sie die erforderlichen Leistungspunkte hat: das Silberne direkt dazu."

Ein Tag mit Berni Zambail: Top-Instruktor lädt ein zum Parelli-Abend

Pat Parelli, meiner einer, Berni Zambail (von links nach rechts)

18. FRAGE: Im MÄRZ wurde Nicola von einem Parelli-Instruktor zur Equitana-Abendshow eingeladen. Wie lautet sein Name? 

Marlens Antwort: Nicola wurde von Bernie Zambail, einem der zehn 5-Sterne-Instruktoren weltweit, zur Abendshow auf der Equitana eingeladen.

Triple-L Team gewinnt Riesenpokal: Zweite im Horse-Dog-Trail auf Messe

6. FRAGE: Im OKTOBER war Larissa mit Lucky und Lucy in Dortmund – was ist ihr dort gelungen?

 

Marlens Antworten: "Dem „Triple-L-Team“ ist es gelungen beim Horse and Dog Trail auf der Pferd und Hund Messe in Dortmund den zweiten Platz, mit nur einem Punkt zum Ersten, zu machen."

 

7. FRAGE: Welchen Spitznamen hat Nicola den dreien aus Frage 6 gegeben?

 

"Nicola hat Larissa, Lucky und Lucy den Spitznamen „Triple-L-Team“ gegeben. Eigentlich sollte man die 3 bei Turnieren mit diesem Namen nennen :p"

Fünf Medaillen in 4 Disziplinen: Trail, Reining, Ranch- & Westernriding

19. FRAGE: Bei der EWU werden Pferde, die genügend Leistungspunkte haben, mit Pferdemedaillen geehrt. Bei 75 Punkten in einer Disziplin gibt es Bronze, bei 150 Silber und bei 250 Gold. Wie viele Pferdemedaillen in diversen Westernreitdisziplinen hat unser German-Open-Pony Lucky bis heute erhalten? 

 

Steffi Ps Antwort: "Fünf" stimmt und wer es genauer wissen möchte, dem erklärt es Marlen: Lucky besitzt 5 Bronzemedaillen in den Disziplinen Reining, Superhorse, Trail und Western Riding

 

Und plötzlich war der Weg zur Höhle weg ...

17. FRAGE: Im JUNI hatte ich eine Ausrittkundin und wir haben etwas gesucht, aber nicht gefunden. Was war das? Tipp: Und plötzlich war die … weg Steffi Ms Antwort: "Die Höhle war nicht auffindbar, weil der Weg durch Abholzarbeiten nicht mehr auffindbar war". 

Wir sind dann zu Fuß noch mal von der anderen Seite dahin - per Video dokumentiert:

Roter Faden im Blog: Esoterik im Turniersport - neuen Sattel gewünscht

Auf dem Bild ist Sammy und sein Sattel, aber den hat er jetzt nicht mehr, sondern wir haben getauscht: Sammys Besitzerin ist jetzt mit unserem Sattel glücklich und wir mit dem auf dem Foto. FRAGE Nr. 11 lautete: Im TURNIERBLOG gab es in diesem Jahr einen roten Faden. Ein Faden, der beispielsweise einen neuen Sattel für Queenie eingebracht hat. Um welches Thema ging es? Marlens Antwort: Das Gesetz der Anziehung. Man wünscht sich etwas und lässt diesen Wunsch los, denkt also nicht 24/7 daran. Das Beispiel mit Queenies Sättel. Nicola hat sich zwei neue Sättel gewünscht, lange nicht mehr drüber nachgedacht und dann Queenies Sattel mit Lederbaum gegen den einer Schülerin mit Holzbaum getauscht, der Sattel passte wie angegossen.

Gesetz der Anziehung liefert auch bei Rechenfehlern: Allroundchampion

12. FRAGE: Wie viele Turnierpunkte hat Nicola mit dem Gesetz der Anziehung angezogen, als Larissa im AUGUST auf dem letzten Rheinland-Turnier der Saison gestartet ist. Wo war dieses Turnier?

 

Marlens Antwort: "Das Turnier war in Wermelskirchen und Nicola hat mit dem Gesetz der Anziehung 15 Punkte „bestellt“. Leider wurden durch einen Rechenfehler doch 17 Punkte zum Sieg der Trophyendwertung benötigt."

 

Wenigstens haben diese 15  Punkte für den Allaround-Champion gereicht - übrigens das zweite Mal in diesem Jahr, den beim C-Turnier in Odenthal waren Larissa und Lucky ebenfalls Allaroundchampion.

Deutscher Meister: Larissas Reining rettet Goldmedaille für die Mannschaft

9. FRAGE: Welchen Titel hat Larissa im SEPTEMBER auf der GERMAN OPEN errungen?

 

Marlens Antwort 9: "Larissa ist Deutsche Mannschaftsmeisterin. Sie ist für den Rheinlandkader die Reining geritten und hat sich mit ihrem Pony gegen 12 reining gezogene Quarters behauptet. Außerdem war ihr Sieg ausschlaggebend dafür ob es „nur“ die Silbermedaille oder die Goldmedaille wird." & ihre Antwort 10: "Die Mannschaft war zu Beginn erster und ist durch eine schlechten Platzierung auf den zweiten Platz gerutscht, da die Reinging die letzte Prüfung war, hat Larissas Ergebnis letztendlich entschieden welchen Platz die Mannschaft erhält. Mit einer Bronzemedaille und einem Score von 205, hat Larissa die entscheidenden Punkte für den 1.Platz geholt."

 

10. FRAGE: Larissa war auf der GERMAN OPEN im Westernreiten das Zünglein an der Waage – wie kam es dazu?

Larissa ist in den Rheinlandkader berufen & reitet für die Mannschaft

8. FRAGE: Larissa hat in diesem Jahr mit mehreren anderen zusammen eine besondere Ehre bei der EWU erhalten, was HIER bekannt gegeben wurde. Welche Ehre war das? 

 

Steffi Müllers Antwort: Larissa wurde in den Jugend-Rheinlandkader bei den German Open berufen.

"Ihre Tochter will im Bälleparadies abgeholt werden", Elias mal wieder ;) 

14. FRAGE: Im FEBRUAR gab es eine unterhaltsame Blog-Reihe „Anekdoten vom Training“. Über wen hat Nicola geschrieben?

 

Nataschas Antwort: "Elias Ernst". Ihr seht Elias übrigens im Bild: Das ist der, der sich auf den "armen" Lucky lümmelt und ebenfalls im Kader war: Die gleiche Disziplin wie Larissa (Reining), allerdings für die Erwachsenen. Besonders lustig war, als Larissa ohne Hängerschlüssel war, während ich auf der Tribüne war. Da mein Telefon auf leise war, ist "Eli" dann hochgeflitzt und hat zu mir gesagt: "Frau Steiner, ihre Tochter möchte im Bälleparadies abgeholt werden."

Aus WC-Ente wird Badewanne: Queenie Houdinis Spitznamen

22. FRAGE: Eines unserer Pferde hatte in diesem Jahr ihr erstes Mal und hat in den Überschriften im TURNIERBLOG zwei freche Spitznamen erhalten. Welche waren das – pro Spitzname ein Punkt.

 

Nataschas Antwort: Es geht um Queenie, sie wurde vom Trainer "Badewanne" genannt (wo ihre Mutter doch ebenso "WC-Enten-Ambitionen" hat). Außerdem wird sie auch "Queenie Houdini" genannt. Und der weitere liebevolle Spitzname "Queenie-Drachen" findet sich zwar nicht in der Überschrift, ist aber definitiv auch erwähnenswert ;-)

Statt Waldkindergarten Pferdekindergarten im Wald: Ausreiten war gestern

15. FRAGE: Unterricht mal anders: Im NOVEMBER gab es eine mobile Unterrichtsstunde der besonderen Art – wie heißt das Pferd?

 

Steffi P.s Antwort war "Kaylie" und es hätte mich sehr gewundert, wenn sie das nicht gewusst hätte: Es ist nämlich ihr Pferd, aber meistens wird es Fluse genannt. Dazu gab es auch einmal eine Geschichte im "großen Blog": Wo ist denn bloß der rote Knopf beim Pferd?

Schönheit rührt zu Tränen & Unfall unterm Pferdebauch: Sturz im Galopp

5. FRAGE: Einige Wochen vor dem Abenteuer aus Frage 4 hatte Nicola noch einen kleinen Unfall, aber dieses Mal nicht mit Fancy, sondern mit Queenie, die eine Kundin zu Tränen gerührt hat. Was war passiert?

 

Wie die Kunden zu Tränen gerührt wurde, weil sie Queenie so schön fand, lest ihr besser selbst nach, indem ihr den Link oben anklickt. Die Antwort auf die Frage ist dieses Mal von Steffi Müller: "Nicola ist durch einen dummen Zufall mit Queenie zu Boden gestürzt, ihr Bein lag unter Queenies Bauch. Doch Queenie ließ sich mit Gedanken dazu bewegen, hoch- und runter zu gehen, damit sich Nicola unter ihrem Bauch und mit dem Bein aus dem Steigbügel befreien konnte."

Stute Fancy als Lebensretter: Eingequetscht zwischen zwei Ästen

4. FRAGE: Nicola geriet beim Ausritt zum Vogelsberg in Gefahr: Was ist passiert im November?

 

Es gab einige richtige Antworten, z.B. die von Anton & Susanne: "Nicola dachte, sie könnte sich mit Pferd unter einem umgestürzten Baum durchquetschen und ist in den Ästen hängen geblieben. Zum Glück ist Fancy ruhig gebliebenen Larissa war auch zur Stelle und Nicola konnte sich zu Boden lassen." (Foto ist nachgestellt, zwar ohne Pferd, aber dafür mit Hund)

"Ein Ausritt zum Vogelsberg mit drei Hunden": Die Antwort zu Frage 2

2. FRAGE: Im NOVEMBER gab es ein Ereignis, an dem andere Vierbeiner als Pferde teilgenommen haben – welche waren es und wenn ja, wie viele? 

Das Besondere an Warmblut Merlin: Es ist ein Schecke

3. FRAGE: Abgesehen von den Hunden aus Frage 2 war beim Halbtagesritt im NOVEMBER noch ein Tier namens Merlin mit von der Partie – was ist das Besondere an ihm?

 

Antwort von Anton & Susanne: Das Besondere an Merlin ist seine Farbe: er ist ein geschecktes Warmblut. Besonders ist auch, dass er seiner Besitzerin ohne Halfter folgt! Tolles Team!

Nicola & Janik verbindet die Uni Siegen: Janik war als Baby in Krabbelstube

Janik und ich sind dieses Jahr wegen Lahmheit von Fancy keine Turniere geritten, deswegen habe ich leider dieses Mal nur eine einzige Frage, die Janik betrifft. Aber die eröffnet unser alljährliches Adventsspiel (Regeln unterhalb):

 

1. FRAGE: Janik und Nicola haben etwas gemeinsam und daher im NOVEMBER einen Ort besucht, wo sich quasi ein Kreis geschlossen hat – welcher Ort war das?

 

Weil es die erste Frage ist, gibt es gleich zwei Tipps: 1. Janik als Baby und als Erwachsener 2. die Seite, wo die Antwort zu finden ist, ist in der Frage verlinkt: 

 

Antwort: Universität Siegen - Foto oben zeigt den Vorlesungssaal Audimax; der Kreis schließt sich, weil Janik dort als Baby in der Krabbelstube war, als Nicola studiert hat.

 

Marlens Antwort: Die Uni Siegen, Janik studiert dort seit diesem Jahr Geschichte und Nicola hat dort vor ebenfalls studiert (bin mir nicht zu 100% sicher aber es ging glaube ich Richtung Journalismus und/oder Medien)

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Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner:

 

1. Platz: Marlen mit 36 Punkten (Gewinn: NHS-Buch, Einzelstd. oder Ausritt mit Larissa)

 

2. Platz: Natascha mit 33 Punkten (Buch Pferde vermenschlichen, aber richtig)

 

3. Platz: Steffi Müller mit 30,5 Punkten (Buch: Die Lüge vom Sozialstaat)

 

4. Platz: Leni mit 25 Punkten (Buch: Inspirationen aus dem Parelli-Land)

 

5. Platz: Anton mit 21 Punkten (Buch: Westernreiten zw. Witz und Wissenschaft)

 

Tausch gegen ein billigeres oder gleichwertiges Buch ist möglich

 

Teilnahmeberechtigt zum After-Christmas-Event sind die fünf Gewinner, Maya (20,5 Punkte), Steffi P. (12) und Fiona (5 Punkte) - wegen Termin schreibe ich Euch nach Weihnachten an. Eure Antworten sind alle freigeschaltet - manche habe ich quasi als beste Antwort des Tages "prämiert" bzw. zitiert.

Ich melde mich nach Weihnachten noch mal persönlich wegen eines Termins, wünsche Euch allen frohe Weihnachten und bedanke mich, dass ihr mir durch Eure Teilnahme geholfen habt, die diesjährige Best-of-2017-Seite zu gestalten. Deswegen habe ich Eure Kommentare nach unten verschoben, falls ihr noch mal nachzählen möchtet.

Kommentare

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  • Marlen (Sonntag, 24. Dezember 2017 09:37)

    Larissa ist bei allen Meisterschaftsrittem aufs Treppchen bekommen, sie ist Rheinlandmeisterin in der Superhorse, Vizemeisterin in der Weternriding und der Reining und hat sowohl im Trail, als auch in der Ranchriding die Bronzemedaille geholt.

  • Anton und Susanne (Sonntag, 24. Dezember 2017 11:42)

    Sie hat 5 Medaillen bekommen:
    Rheinlandmeisterin in der Superhorse
    Vizelandesmeisterin in Westernriding und Reining.
    Bronzemedaille im Trail und Ranchriding.
    Herzlichen Glückwunsch und Frohe Weihnachten allen Zwei- und Vierbeinern der 12 Oaks Ranch!

  • Natascha Sadlowski (Sonntag, 24. Dezember 2017 13:54)

    Sie hat in 5 Ritten 5 Medaillen bekommen.
    Das war in folgenden Disziplinen:
    1. in der Superhorse-, je 2. in der Reining und Westernriding und 3. in Trail und Ranchriding
    (Jeweils in der Jungend)

  • Steffi Müller (Sonntag, 24. Dezember 2017 17:28)

    Larissa hat 5 Medaillen bekommen in den Disziplinen: Ranch Riding, Western Riding, Superhorse, Reining und Trail.

    Allen frohe Weihnachten :-)

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  • Steffi (Samstag, 23. Dezember 2017 09:51)

    Sie hat die Disziplinen Reining, Superhorse & Ranchriding gewonnen

  • Natascha Sadlowski (Samstag, 23. Dezember 2017 10:13)

    Sie hat die Reining, Superhorse und Ranchriding-Disziplinen gewonnen.
    Außerdem gabs on Top noch die bronzene Pferdemedaillen im Trail, Superhorse und Westernriding.

  • Marlen (Samstag, 23. Dezember 2017 11:30)

    Larissa war erste in den Disziplinen Reining, Superhorse und Ranchriding.

  • Steffi Müller (Samstag, 23. Dezember 2017 14:30)

    Larissa hat die Disziplinen Reining, Superhorse & Ranchriding gewonnen.

  • Anton und Susanne (Samstag, 23. Dezember 2017 21:37)

    Raining, Superhorse und Ranchriding.

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  • Marlen (Freitag, 22. Dezember 2017 09:56)

    Die Queenie hat erst den Spitznamen WC-Ente bekommen, weil sie den Kopf nicht runternehmen wollte und dann Badewanne weil sie förmlich auseinander gefallen ist.

  • Steffi (Freitag, 22. Dezember 2017 10:25)

    Es geht um Queenie. Ihre Spitznamen:
    WC Ente
    Badewanne

  • Natascha Sadlowski (Freitag, 22. Dezember 2017 18:38)

    Es geht um Queenie, sie wurde vom Trainer "Badewanne" genannt (wo ihre Mutter doch ebenso "WC-Enten-Ambitionen" hat). Außerdem wird sie auch "Queenie Houdini" genannt. Und der weitere liebevolle Spitzname "Queenie-Drachen" findet sich zwar nicht in der Überschrift, ist aber definitiv auch erwähnenswert ;-)

  • Steffi Müller (Freitag, 22. Dezember 2017 19:11)

    Queenie hatte ihren ersten Turnierauftritt. Ihre Spitznamen waren WC-Ente und Badewanne.

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  • Steffi Müller (Donnerstag, 21. Dezember 2017 13:09)

    Die 12 Oaks Ranch wurde von Miriram Kreutzer (Cavallo Reitschultesterin) getestet und hat so gut abgeschnitten, dass es eine Cavallo-Empfehlung gab (Schulpferd und Reitlehrer haben die maximale Punktzahl (4 Hufeisen), Reitbetrieb, Pflege & Haltung haben je 2 1/2 Hufeisen.

  • Marlen (Donnerstag, 21. Dezember 2017 13:13)

    Im April kam die Cavallo vorbei und hat die 12 Oaks Ranch getestet.
    Es gab für Nicola und Lucky jeweils volle Punktzahl (4 von 4 Hufeisen) und für den Reitbetrieb und die Pflege&Haltung gab es jeweils 2 1/2 (von 4 Hufeisen).

  • Steffi (Donnerstag, 21. Dezember 2017 18:15)

    Die Cavallo hat getestet.

    Schulpferd: 4 Hufeisen
    Reitlehrerin: 4 Hufeisen
    Betrieb: 2.5 Hufeisen
    Pflege und Haltung: 2.5 Hufeisen

  • Natascha Sadlowski (Donnerstag, 21. Dezember 2017 18:31)

    Ihr wurdet von Cavallo getestet. Das war der Cavallo-Reitschulentest ;-). Sowohl für Schulpferd (in diesem Fall Lucky als "kompetenten vierbeinigen Lehrer") und auch Reitlehrer (für Nicola "mit strukturierter Reitstunde und charmant verpackter Kritik") gab es vier von 4 Hufeisen. Für Reitbetrieb und Pflege und Haltung immerhin noch je 2 1/2 Hufeisen von 4.

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  • Marlen (Mittwoch, 20. Dezember 2017 10:28)

    Larissa hat die letzten beiden Jahre die Trophyendwertung für Ihre Leistungsklasse gewonnen, dieses Jahr ist sie 2. geworden.

  • Steffi (Mittwoch, 20. Dezember 2017 11:12)

    Der 1. Platz

  • Steffi Müller (Mittwoch, 20. Dezember 2017 16:50)

    2017 war sie "nur" Zweite ihrer Leistungsklasse, aber die Disziplinen Reining, Superhorse & Ranchriding hat sie gewonnen. In den Jahren davor hat sie den ersten Platz geschafft.

  • Natascha Sadlowski (Mittwoch, 20. Dezember 2017 19:17)

    Sie ist in 2017 "nur" Zweite in ihren Leistungsklassen geworden, die Jahre davor Erste. Trotzdem hat sie drei Disziplinen gewonnen, da kann man wohl nicht meckern ;-). Viel Erfolg fürs nächste Jahr :-)

  • Anton und Susanne (Mittwoch, 20. Dezember 2017 20:37)

    2017 war sie „nur“ zweite ihrer Leistungsklasse.

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  • Natascha Sadlowski (Dienstag, 19. Dezember 2017 12:40)

    5 Medaillen

  • Marlen (Dienstag, 19. Dezember 2017 14:07)

    Lucky besitzt 5 Bronzemedaillen in den Disziplinen Reining, Superhorse, Trail und Western Riding

  • Steffi (Dienstag, 19. Dezember 2017 20:29)

    Fünf

  • Steffi Müller (Dienstag, 19. Dezember 2017 20:40)

    Es müssten 7 sein. 2 vom letzten Jahr, 5 von diesem.

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  • Marlen (Montag, 18. Dezember 2017 14:04)

    Nicola wurde von Bernie Zambail, einem der zehn 5-Sterne-Instruktoren weltweit, zur Abendshow auf der Equitana eingeladen.

  • Steffi Müller (Montag, 18. Dezember 2017 15:19)

    Berni Zambail heißt er.

  • Natascha Sadlowski (Montag, 18. Dezember 2017 19:04)

    Berni Zambail

  • Steffi (Montag, 18. Dezember 2017 19:42)

    Berni Zambail

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  • Marlen (Sonntag, 17. Dezember 2017 10:08)

    Ihr habt die Höhle nicht mehr gefunden weil der Weg weg und ein Baum abgeholzt wurde, was die Orientierung erschwert hat

  • Steffi Müller (Sonntag, 17. Dezember 2017 10:11)

    die Höhle war nicht auffindbar, weil der Weg durch Abholzarbeiten nicht mehr auffindbar war.

  • Anton und Susanne (Sonntag, 17. Dezember 2017 10:48)

    Höhle weg, bzw. der Weg zur Höhle.

  • Natascha Sadlowski (Sonntag, 17. Dezember 2017 20:06)

    den Weg zur Höhle

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  • Marlen (Samstag, 16. Dezember 2017 10:34)

    Die Kundin kam aus Brasilien und ist von Deutschland auf die Kokosussinseln ausgewandert.

  • Natascha Sadlowski (Samstag, 16. Dezember 2017 15:56)

    Brasilien

  • Anton und Susanne (Samstag, 16. Dezember 2017 18:57)

    Brasilien

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  • Marlen (Freitag, 15. Dezember 2017 09:08)

    Die Tinkerstute heißt Kaylie und du übst mit ihr und ihrer Besitzerin zusammen das alleine ausreiten

  • Steffi Müller (Freitag, 15. Dezember 2017 09:08)

    Kaylie ;-)

  • Steffi (Freitag, 15. Dezember 2017 09:41)

    Kaylie

  • Natascha Sadlowski (Freitag, 15. Dezember 2017 14:43)

    Die Stute heißt Kaylie

  • Anton und Susanne (Freitag, 15. Dezember 2017 20:34)

    Kaylie

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  • Marlen (Donnerstag, 14. Dezember 2017 10:12)

    Nicola hat über ihren Trainer (und den ihrer Kinder) Elias Ernst geschrieben.

  • Natascha Sadlowski (Donnerstag, 14. Dezember 2017 14:39)

    Über den Trainer Elias Ernst

  • Steffi (Donnerstag, 14. Dezember 2017 15:33)

    Elias Ernst

  • Steffi Müller (Donnerstag, 14. Dezember 2017 19:26)

    Über Elias Ernst und sein Training.

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  • Marlen (Mittwoch, 13. Dezember 2017 12:49)

    Larissa hat durch ihre Turniererfolge das vierte westernreitabzeichen erhält, durch den Kurs das bronzene und weil sie die erforderlichen Leistungspunkte hat das silberne direkt dazu.

  • Natascha Sadlowski (Mittwoch, 13. Dezember 2017 14:46)

    Sie hat das Bronzene Westernreitabzeichen bestanden

  • Steffi Müller (Mittwoch, 13. Dezember 2017 16:53)

    Larrisa hat in Nümbrecht das Bronzene Westernreitabzeichen bestanden und mit diesem auch automatisch das Vierer und das Silberne erhalten.

  • Anton und Susanne (Mittwoch, 13. Dezember 2017 21:09)

    Zweite im Horse-Dog -Trail!
    Riesen Pokal und zwei Decken.

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  • Marlen (Dienstag, 12. Dezember 2017 05:11)

    Das Turnier war in Wermelskirchen und Nicola hat mit dem Gesetz der Anziehung 15 Punkte „bestellt“. Leider wurden durch einen Rechenfehler doch 17 Punkte zum Sieg der Trophyendwertung benötigt.

  • Anton und Susanne (Dienstag, 12. Dezember 2017 08:17)

    15.Punkte in der Trophyendwertung.

  • Natascha Sadlowski (Dienstag, 12. Dezember 2017 08:44)

    15 Punkte und in Wermelskirchen

  • Steffi Müller (Dienstag, 12. Dezember 2017 18:00)

    Nicola hat 15 Leistungspunkte "bestellt", das Turnier fand in Wermelskirchen statt.

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  • Natascha Sadlowski (Montag, 11. Dezember 2017 10:28)

    Es wurde Erfolg beim Universum eingefordert und auch Queenies neuer Sattel wurde vom Universum eingefordert (die Sättel wurden getauscht)

  • Marlen (Montag, 11. Dezember 2017 14:28)

    Das Thema der Anziehung. Man wünscht sich etwas und lässt diesen Wunsch los, denkt also nicht 24/7 daran.
    Das Beispiel mit Queenies Sättel. Nicola hat sich zwei neue Sättel gewünscht, lange nicht mehr drüber nachgedacht und dann Queenies Sättel mit Lederbaum gegen den einer Schülerin mit Holzbaum getauscht, der Sattel passte wie angegossen.

  • Anton und Susanne (Montag, 11. Dezember 2017 15:31)

    Das Gesetz der Anziehung!

  • Steffi Müller (Montag, 11. Dezember 2017 22:30)

    Darum, dass gedachte Wünsche wahr wurden, obwohl sie vorher vielleicht unmöglich oder unwahrscheinlich wirkten.

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  • Natascha Sadlowski (Sonntag, 10. Dezember 2017 08:24)

    Der Reiningritt entschied über die Gold - oder Silbermedaille

  • Marlen (Sonntag, 10. Dezember 2017 17:44)

    Die Mannschaft war zu Beginn erster und ist durch eine schlechten Platzierung auf den zweiten Platz gerutscht, da die Reinging die letzte Prüfung war, hat Larissas Ergebnis letztendlich entschieden welchen Platz die Mannschaft erhält. Mit einer Bronzemedaille und einem Score von 205, hat Larissa die entscheidenden Punkte für den 1.Platz geholt.

  • Steffi Müller (Sonntag, 10. Dezember 2017 22:39)

    Larissa war die Reiterin der letzten Disziplin des Wettbewerbs und ihr Ritt entschied darüber, ob es eine Gold- oder Silbermedaille wurde.

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  • Anton und Susanne (Samstag, 09. Dezember 2017 16:20)

    Deutsche Meisterin mit Mannschaft

  • Natascha Sadlowski (Samstag, 09. Dezember 2017 17:55)

    Deutscher Meister

  • Steffi (Samstag, 09. Dezember 2017 19:06)

    Deutscher Meister

  • Marlen (Samstag, 09. Dezember 2017 20:08)

    Larissa ist Deutsche Mannschaftsmeisterin. Sie ist für den Rheinlandkader die Reining geritten und hat sich mit ihrem Pony gegen 12 reining gezogene Quarters behauptet. Außerdem war ihr Sieg ausschlaggebend dafür ob es „nur“ die Silbermedaille oder die Goldmedaille wird.

  • Steffi Müller (Samstag, 09. Dezember 2017 20:20)

    Larissa ist deutsche Mannschaftsmeisterin geworden.

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  • Marlen (Freitag, 08. Dezember 2017 09:23)

    Larissa wurde in den Rheinland-Kader für die German-Open berufen.

  • Natascha Sadlowski (Freitag, 08. Dezember 2017 10:19)

    Sie wurde wegen den Siegen in der Trophyendwertung bei der Rheinlandgala geehrt

  • Anton und Susanne (Freitag, 08. Dezember 2017 11:11)

    Sie wurde in den Rheinlandkader bei der German Open berufen. Herzlichen Glückwunsch!

  • Steffi Müller (Freitag, 08. Dezember 2017 23:36)

    Larissa wurde in den Jugend-Rheinlandkader bei den German Open berufen.

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  • Natascha Sadlowski (Donnerstag, 07. Dezember 2017 12:07)

    Triple-L-Team

  • Anton und Susanne (Donnerstag, 07. Dezember 2017 16:08)

    Triple L Team

  • Steffi Müller (Donnerstag, 07. Dezember 2017 17:40)

    Triple-L-Team

  • Marlen (Donnerstag, 07. Dezember 2017 20:23)

    Nicola hat Larissa, Lucky und Lucy den Spitznamen „Triple-L-Team“ gegeben. Eigentlich sollte man die 3 bei Turnieren mit diesem Namen nennen :p

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  • Natascha Sadlowski (Mittwoch, 06. Dezember 2017 10:36)

    Den zweiten Platz zu belegen im Horse and Dog Trail

  • Marlen (Mittwoch, 06. Dezember 2017 15:29)

    Dem „Triple-L-Team“ ist es gelungen beim Horse and Dog Trail auf der Pferd und Hund Messe in Dortmund den zweiten Platz, mit nur einem Punkt zum ersten, zu machen.

  • Steffi Müller (Mittwoch, 06. Dezember 2017 23:12)

    Zweite im Horse-Dog-Trail, mit nur einem Punkt Abstand zur Erstplatzierten.

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  • Anton und Susanne (Dienstag, 05. Dezember 2017 08:15)

    Nicola ist mit Queenie gestürzt und ihr Bein lag unter dem Pferdebauch.
    Durch Ihre Gedanken konnte sie dem Pferd mitteilen, dass es aufstehen sollte und sogar , dass es wieder runter sollte, weil der Fuß im Steigbügel hing. Pferde verstehen eben fast alles,wenn man sich auf sie einlässt!

  • Natascha Sadlowski (Dienstag, 05. Dezember 2017 13:24)

    Sie sind durch einen blöden Zufall gestürzt und Nicolas Bein lag unter Fancys Bauch. Die Kundin fand Queenie so schön

  • Steffi Müller (Dienstag, 05. Dezember 2017 17:26)

    Nicola ist durch einen dummen Zufall mit Queenie zu Boden gestürzt, ihr Bein lag unter Queenies Bauch. Doch Queenie ließ sich mit Gedanken dazu bewegen, hoch- und runter zu gehen, damit sich Nicola unter ihrem Bauch und mit dem Bein aus dem Steigbügel befreien konnte.

  • Marlen (Dienstag, 05. Dezember 2017 21:57)

    Nicola ist samt Queenie hingefallen, lag unter ihrem Bauch und hing mit dem Fuß sogar noch im Steigbügel, allein durch Gedanken und Ausstrahlung hat sie sich mit Queenie verständigt.
    Die Beziehung zwischen Nicola und Queenie hat die Kundin zu Tränen gerührt, obwohl sie eigentlich „nur“ zum erlernen von Zirkustricks da war.

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  • Anton und Susanne (Montag, 04. Dezember 2017 08:03)

    Nicola dachte, sie könnte sich mit Pferd unter einem umgestürzten Baum durchquetschen und ist in den Ästen hängen geblieben. Zum Glück ist Fancy ruhig gebliebenen Larissa war auch zur Stelle und Nicola konnte sich zu Boden lassen.

  • Natascha Sadlowski (Montag, 04. Dezember 2017 13:46)

    Sie wurde zwischen Ästen eingeklemmt, aber Fancy bewegte sich Gottseidank nicht weiter

  • Steffi Müller (Montag, 04. Dezember 2017 18:25)

    Nicola ist mit Fancy unter einem herabgestürzten Baum hindurchgeritten, der leider zu tief hing, so dass sie sich zwischen 3. und 4. Ast eingeklemmt hat.

  • Elisabeth Lau (Montag, 04. Dezember 2017 18:57)

    Nicola hat sich und ihre "Körpermasse" unterschätzt ;) sie wollte auf Fancy unter einem umgestürzten Baum durchreiten, ist aber zwischen den Ästen hängen geblieben :D Da Fancy so lieb stehen blieb, konnte sich Nicola zum Glück zu Boden gleiten lassen.

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  • Natascha Sadlowski (Sonntag, 03. Dezember 2017 08:11)

    Merlin ist ein geschecktes Warmblut

  • Steffi Müller (Sonntag, 03. Dezember 2017 13:55)

    Merlin ist ein geschecktes Warmblut, das seiner Besitzerin wie ein Hund hinterher läuft, sodass sie kein Halfter braucht, um ihn von der Weide zu holen.

  • Anton und Susanne (Sonntag, 03. Dezember 2017 16:37)

    Das Besondere an Merlin ist seine Farbe: er ist ein geschecktes Warmblut. Besonders ist auch, dass er seiner Besitzerin ohne Halfter folgt! Tolles Team!

  • Marlen (Sonntag, 03. Dezember 2017 21:11)

    Merlin ist ein geschecktes Kaltblut, dass seiner Besitzerin wie ein Hund hinterherläuft. Zudem nehmen die beiden Unterricht bei dir um ihre Kommunikation zu verbessern und nicht weil sie ein Problem haben

  • Nicola Steiner (Sonntag, 03. Dezember 2017 21:41)

    plus 3 eMail-Kommentare

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  • Marlen (Samstag, 02. Dezember 2017 10:03)

    An dem Halbtagesritt zum Vogelsberg haben zusätzlich zu den Pferden noch 3 Hunde teilgenommen

  • Susanne und Anton (Samstag, 02. Dezember 2017 10:04)

    Hund-Pferd-Messe mit dem Triple L Team: Lucky Larissa und Lucy

  • Natascha Sadlowski (Samstag, 02. Dezember 2017 17:54)

    Es war der Halbtagesritt zum Vogelberg mit drei Hunden

  • Nicola Steiner (Samstag, 02. Dezember 2017 22:27)

    zzgl. 4 eMail-Antworten

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  • Natascha Sadlowski (Freitag, 01. Dezember 2017 19:10)

    Die Krabbelstube der Uni Siegen

  • Monika (Freitag, 01. Dezember 2017 19:23)

    Universität Siegen

  • Marlen (Freitag, 01. Dezember 2017 22:01)

    Die Uni Siegen, Janik studiert dort seit diesem Jahr Geschichte und Nicola hat dort vor ebenfalls studiert (bin mir nicht zu 100% sicher aber es ging glaube ich Richtung Journalismus und/oder Medien)

  • Nicola Steiner (Freitag, 01. Dezember 2017 23:03)

    Zur Info: Heute gab es vier weitere Antworten per eMail

GEWINNE & REGELN FÜRS 12-OAKS-ADVENTSSPIEL

  1. Für jede richtige Antwort gibt es einen Punkt.
  2. Kurz vor Weihnachten gibt es Chancen auf Sonderpunkte (max. 31 Punkte gesamt).
  3. Sollte es am Ende des Spiels Punktegleichstand geben, losen wir aus.
  4. Der Zeitrahmen für die Antworten ist 0.00 bis 23.59 Uhr. Das Datum der Antwort muss der Frage entsprechen: Also Frage 3 ist z.B. nur dann gültig, wenn in der Kommentarfunktion die automatische Datumsangabe "3. Dezember" erscheint. (Bitte unbedingt beachten, dass ich die Frage ggf. ab 20 Uhr des Vortages einstelle.      Voreilig antworten wird leider ungültig - es geht ja nicht auf Zeit) bzw. die eMail das Datum der Frage hat ( nicola-steiner@t-online.de ). 
  5. Die Kommentare werden erst Weihnachten freigeschaltet und sind vorher für die Teilnehmer unsichtbar, so dass niemand weiß, wer wie viele Punkte hat (Es sieht dann so aus, als gebe es keine Kommentare, nicht wundern).
Ein schöner Wald (alle Bildtitel von Lisa E.) Eigentlich ist dies ja ein Natural-Horsemanship-Blog. Aber getreu Parellis Motto "Keep it natural" geht es heute um Umwelt- und Klimaschutz. Hier ein weiterer Gastbeitrag von Lisa Eggert, die bereits in den letzten Monaten einen kulturwissenschaftlichen Blick auf die VOX-Pferdeprofis geworfen hat (Hier geht es zu TEIL 1, in dem es um Bildsprache geht, TEIL 2 mit dem Fall Hidalgo von Bernd Hackl & TEIL 3 mit zwei Fällen von Sandra Schneider, u.a. ihr wahrscheinlich letzter Fall: Der Haflinger Nero), aber jetzt zu einer spannenden Reportage mit dem Hashtag: Hambi bleibt Was war das nervenaufreibend. Erst heißt es: Großdemo wegen Sicherheitsbedenken abgesagt. Dann am Freitag die unfassbare Erleichterung. Das Oberverwaltungsgericht Münster urteilt, dass die Rodung des Hambacher Forstes erst einmal gestoppt wird. Und einige Stunden später kippt das Verwaltungsgericht Aachen das Demonstrationsverbot. Wahnsinn. Aber der Reihe nach. Neue Barrikaden (Fotos vom 6.10.2018) Vor zwei Wochen, am 23.09., fuhr ich zu meinem ersten Waldspaziergang nach Buir. Zusammen mit 7.500 weiteren Menschen, die dem furchtbar schlechten, kalten, regnerischen Wetter trotzten. Die Stimmung war gedrückt, was nicht nur dem Dauerregen geschuldet war. Viele Baumhauscamps standen noch und die Spaziergänger*innen halfen den Campbewohner*innen bei der Befestigung und beim Barrikadenbau – mit dem Mut der Verzweifelten. Die Polizei ließ uns nur nach vorheriger Kontrolle in den Wald, der nur noch ein Bruchteil dessen ist, was dort einmal stand. Aber trotzdem ist es ein unglaublich schöner Mischwald. Der Gedanke, dass diese alten Bäume den Kohlebaggern weichen sollen, die man nach kurzem Weg durch den Waldstreifen sieht, machte traurig. Die Berichterstattung zum Thema, die Äußerungen von Politik und RWE sowie die massive Polizeipräsenz und die Art wie mit den Demonstrant*innen umgegangen wurde, verstärkten das Gefühl der Hilflosigkeit. Hier war mal ein Baumhaus Die Baumhäuser, wunderschöne, kreative und liebevoll errichtete Formen von Protestkultur, Wohnräume für Menschen, machten mir einen ganz anderen Aspekt deutlich, der mir vorher nicht klar war: Neben dem Verlust eines Waldes, neben den Auswirkungen für unser Klima, ist die Räumung selbst ein persönlicher Verlust für die Aktivist*innen, die teilweise seit Jahren in diesem Wald leben. Sofort machte sich – nicht nur bei mir – das Gefühl der Solidarität mit diesen mutigen Menschen breit, die nicht wie ich später in eine warme Badewanne steigen und in eine Decke gekuschelt im Sessel einen heißen Tee trinken würden, sondern seit Jahren da draußen leben und dadurch den Wald beschützen. Beim Barrikadenbau, der zwar verboten war, aber von der Polizei toleriert wurde, brach sich diese Solidarität Bahn. Menschen jeden Geschlechts, jeden Alters und jeder sozialen Herkunft packten mit an, schleppten zusammen Bäume durch den Wald, halfen sich gegenseitig und trotzen Regen und Brombeersträuchern. Das waren keine Aktivist*innen. Das waren Menschen, die man täglich auf der Straße trifft.  Auch hier war einmal ein Camp Von den idealistischen Jugendlichen über Familien mit Kindern, bis zu den Rentner*innen in Funktionskleidung – irgendwann rannte eine kleine Oma neben mir mit erhobenem Regenschirm auf die Polizist*innen zu und skandierte laut „Hambi bleibt! Hambi bleibt! Hambi bleibt!“. Diese Menschen wurden immer wieder kriminalisiert, ihre Meinung nicht ernst genommen und ihre Solidarität mit den Aktivist*innen für aussichtslos erklärt. Als später die Polizei in den Wald einrückte und Pfefferspray gegen eben jene Menschen einsetzte, stand ich gerade mit vielen anderen an der Gedenkstätte für den gestorbenen Journalisten Steffen Meyn. Ich weiß nicht, was passiert ist, dass es zu dem Einsatz von Pfefferspray kam und will daher nicht darüber urteilen. Aber auch hier hat mich der Mut und der Zusammenhalt der Menschen berührt, die sich den Polizist*innen, die in voller Kampfmontur in den Wald kamen, entgegenstellten. Dennoch hing die ganze Zeit eine bleischwere Verzweiflung und Hilflosigkeit über dem Wald. Vom Bahnhof Buir zur Demo  Unfassbar dagegen die Stimmung am gestrigen Tag, dem 06.10.. #Hambibleibt ist nicht mehr nur ein Hashtag, nicht mehr nur die Forderung so vieler Menschen, sondern – wenn auch nur vorerst – Realität. Und das ist ein Grund zu feiern. Über 50.000 Menschen reisen also gestern nach Buir. Die Bahn setzt mehr Züge ein, es gibt Shuttlebusse und dennoch ist die Anreise für viele schwierig. Ich habe Glück, komme ganz gut durch und bin überwältigt von der Veranstaltung. Mit unglaublicher Kreativität und Freude wird hier der Rodungsstopp gefeiert. Ein Klavier steht auf dem Feld, eine Brass-Band spielt und viele sind verkleidet – zum Teil auch als Bäume, witzige Idee. Es gibt Essenstände und Stände vom BUND und von Greenpeace, eine Bühne und ein riesiges Transparent „We will end coal.“ Als hätte das Wetter sich anstecken lassen von der ganzen Euphorie, strahlt die Oktobersonne ausgelassen auf das Feld vor dem Hambacher Forst. Und auch gestern ist das Publikum breit gemischt. Einig sind sich alle in ihrer Erleichterung und vielleicht auch ein wenig im Siegesgefühl – auch wenn die Proteste juristisch nichts mit dem Urteil zu tun hatten.  Menschen unterwegs zur Demo Die Polzist*innen stehen gelöst in T-Shirts an ihren Mannschaftswagen und wirken viel freundlicher als noch vor zwei Wochen. Auch für sie geht eine schreckliche Zeit zu Ende. Der Einsatz war sicher Kräfte zehrend und ich bin auch nicht der Meinung, dass so mit Polizist*innen, die genauso Menschen sind, wie die Demonstrant*innen, umgegangen werden sollte.  Die Opposition „Wir, die Polizei“ und „Die, die Protestler“, haben viele von ihnen sicher nicht gewollt und einigen konnte man auch vor zwei Wochen in den Gesichtern ablesen, dass sie nicht gern taten, was sie taten. Umso schöner ist es zu sehen, wie auch diese Grenze sich gestern langsam wieder auflöste. Auch die Landwirte sind dabei Überhaupt ist es ein Tag, der in aller Symbolhaftigkeit Grenzen und Gräben aufweichte. Ein Vertreter der Landwirte, die mit aufgehübschten Treckern angereist sind, spricht von den Konsequenzen des Klimawandels für Landwirtschaft. Landwirte, die ja nicht unbedingt immer auf der Seite des Naturschutzes stehen, solidarisieren sich mit dem BUND – verrückt. Motorradfahrer in voller Kluft wippen zu politischen Songs des ehemaligen Wise Guys-Sängers Eddi Hüneke, Rentnerinnen probieren zum ersten Mal veganes Chili-sin-Carne und urteilen „Sehr lecker. Merkste gar nicht, dass da kein Fleisch drin ist.“ und nicht zuletzt wird die Grenze zum Wald wieder geöffnet. Der Morgen der Demonstration der Erleichterung und des Triumphes: Der Demoplatz ist noch ziemlich leer  ... aber es werden immer mehr Ohne Polizeikontrollen gehen wir einfach beschwingt hinein – vor fast allen anderen. Ein komisches, schönes Gefühl. Traurig macht dann aber der Anblick der ehemaligen Camps. „Guck mal, da hängt noch die Schnur, die ich vor zwei Wochen im Regen mit meinem Feuerzeug abgetrennt habe.“ „Hey, das ist doch die Astgabel, in die wir den Baum gelegt haben, damit das eine solide Barrikade wird.“ „Wo war denn nochmal das Camp Beech Town, mit der Gedenkstätte.“ An letzterer angekommen, kippt zumindest meine Stimmung. Das war unnötig. Die Räumung, der massive, superteure Polizei-Einsatz, die vielen Verletzten (Polizist*innen wie Aktivist*innen) und nicht zuletzt wohl auch der Tod von Steffen Meyn. Das hätte alles nicht sein müssen, wenn man das Urteil des Oberverwaltungsgerichtes abgewartet hätte, statt zu versuchen, vollendete Tatsachen zu schaffen. Trotz aller Euphorie, trotz dem Gefühl von Stärke durch Solidarität, trotz der Erleichterung, bleibt der Hambacher Forst auch ein Ort, der viel von Verletzung, Wut und Trauer erzählt. Die Stimmung ist gut und das Wetter herrlich Am Waldesrand dann unglaubliche Bilder: Tausende von Menschen, die lachend und feiernd in den Wald strömen: Der Wald ist Natur, die gehört uns allen und nicht einem Konzern. Fast 15 Minuten lang reißt der Strom an Menschen nicht ab. Auf dem Feld vor der Bühne ist es immer noch voll und selbst am abseitigsten Dixie-Klo gibt es eine Schlange. So sehen also 50.000 Menschen aus. Als ich mich auf den Weg zurück Richtung Buirer Bahnhof mache, kommen mir immer noch Menschen entgegen. Bis in meine Heimatstadt im Ruhrgebiet fahren Leute, die #Hambibleibt-Aufkleber auf der Kleidung tragen. Wahnsinn, wie groß das Interesse für dieses kleine Waldstück geworden ist, dem ich jetzt erst einmal Ruhe wünsche. Tausende Menschen waren da, um den Hambacher Forst zu retten, jetzt soll er sich erholen von dem Stress, sollen die Tiere wiederkommen und die Pflanzen die Wege überwuchern, die für die Räumung befestigt wurden. Dann hätten wir alle genau das erreicht, was wir wollten und ganz nebenbei mit dem Hambacher Forst ein Symbol geschaffen – für Klima- und Umweltschutz und gegen die Macht großer Konzerne. Nach dem Video, das Lisa Eggert am Hambacher Forst gedreht hat, seht ihr weitere Fotos von Lisa und ganz oben ein React-Video von mir, in dem sich mein eigener Besuch am "Hambi" mit dramatischen Szenen aus einem WDR-Beitrag abwechselt und ganz unten ein Video darüber, wie der Klimawandel zu uns ins Bergische eingezogen ist: Die Wiesen verdorren und es herrscht Heunot. (Bildtitel: Überall im Wald hängen solche Zettel - mit Mausklick vergrößern) Blick auf die Mondlandschaft des Tagebaus Genau Links der Waldrand, rechts Braunkohlebagger
09.09.2018
Nicola Steiner Horsemanship
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Warum gibt es die Sendung "VOX-Pferdeprofis"? Und für wen soll das eigentlich sein? In Teil 1 ging es allgemein um die Sendung und die Elemente, mit denen offenbar ein gewisser Eindruck vermittelt werden soll. Teil 2 und 3 befassen sich nun mit einer bestimmten Folge – die Folge mit dem Connemara-Mix Hidalgo und der Stute Emmy Lou (Erstausstrahlung am 21.04.2018). Emmy Lou, Galoppbuckeln und die Traumaerzählung Sandras Fall wird in dieser Folge zur Kulisse ungefähr aller weiblichen Klischees. Los geht’s damit, dass der Kommentator uns darauf hinweist, dass Sandra heute einen Ausflug in die Englischreiterei macht. Ich habe ja noch nicht verstanden, welche Reiterei normalerweise ihre ist – per Ausschlussverfahren der Reitereien, in denen ich mich genau so viel auskenne, um zu erkennen, dass Frau Schneider sie nicht betreibt (Western, Englisch und Akademische Reitweise), bleibt vielleicht noch Gangpferdereiten, aber das scheint mir auch falsch. Nachdem wir nun wissen, dass wir in Bochum sind (Ganz kurz als Kind des Ruhrgebiets: Seht ihr? Es ist überhaupt nicht nur grau und hässlich hier!), erzählt uns Sandra in die Kamera, dass die Stute Emmy Lou „in ihrer frühen Jugend eigentlich eine erfolgreiche Karriere als Springpferd begonnen hat, jetzt aber gar nicht mehr so richtig reitbar ist.“ Nennt mich pingelig, aber das klingt doch fast als hätte Emmy Lou damals nach erfolgreich abgeschlossenem Remonte-Abi beschlossen Springpferd auf Bachelor zu studieren. Was heißt in ihrer frühen Jugend? Da wären vielleicht mal genauere Angaben sinnvoll. Und soll das jetzt sowas werden wie: Sie hatte eine großartige Karriere als Ballett-Tänzerin vor sich, aber dann kam da dieser Unfall und jetzt kämpft sie sich zurück? In TEIL 1 dieser Serie befasst sich Autorin Lisa Eggert mit dem Vorspann &assoziert von der Bildersprache eine Art Geschwisterpaar, das Pferde trainiert Das gar nicht mehr so richtig reitbar, wird sich in den nächsten Minuten allerdings zu einem definitivem Unreitbar auswachsen. Sandra hofft allerdings, dass sie Emmy Lou und ihrer jungen (wichtig, denn das wird später noch bedeutsam) Reiterin helfen kann. Jetzt sehen wir eine Videosequenz mit Grauschleier und erfahren, dass das Mädchen die Stute vor zwei Jahren bekommen hat (also, als das Mädchen 13 war) und dass diese ihr Nachwuchspferd werden sollte. Ich tippe jetzt mal einfach, dass das eine sehr merkwürdige Verwendung des Begriffs „Nachwuchspferd“ ist. Der bezeichnet ja generell Jungpferde, die man vielleicht schon parallel zu seinem Turnierpferd ausbildet, damit sie turnierfertig sind, wenn das ältere Pferd verrentet wird. Hier meint er wohl eher, das erste Pferd mit dem man als Jugendliche Turniere startet. Hoffentlich war die Idee nicht, dass die 13-Jährige die Stute selbst ausbildet. Allerdings reitet die heute 15-Jährige nach eigener Aussage länger als ihr Leben und hat auch schon länger als ihr Leben Pferde. Okay, das ist ein Teenager-Mädchen, das den Traum lebt und auf einem Reitstall großgeworden ist und immer schon Ponys hingestellt bekommen hat. Allerdings passt die Aussage nicht zu der mangelnden Erfahrung, die sich in den folgenden gut 20 Minuten zeigt. Damit meine ich nicht den wirklich bewundernswerten Sitz der Reiterin, sondern die Tatsache, dass niemand – weder sie selbst noch ihre Eltern, die ja offenbar auch Pferde haben zumindest seit ca. 16 Jahren, wegen „länger als mein Leben“ und so – auf die Idee kommt, mal jemand über den Rücken des Pferdes schauen zu lassen. Und nein, man muss echt kein Tierarzt sein, um auf diesen Gedanken zu kommen. Das Pferd läuft spannig, klemmig und bockt ganz offensichtlich nicht bösartig. In TEIL 2 geht es um einen Fall von Bernd Hackl. Gastautorin Lisa Eggert vergleicht dort Bildsequenzen mit dem Spielfilm "Pferdeflüsterer" Auch Sandra, die doch mit Sicherheit das Video gesehen hat, schaut sich die Stute nicht erstmal so an, tastet den Rücken ab, bewegt sie ein wenig am Boden oder lässt sie sich mal ohne Reiter in allen Gangarten an der Longe zeigen. Nein nein, sie will sich, so der Kommentator, das Pferd „ganz genau ansehen, deshalb reitet die Besitzerin das Pferd vor“. Witzig unter „genau ansehen“ hätte ich das verstanden, was ich vorher aufgezählt habe und noch einiges mehr (z.B. Gesamtzustand, Beweglichkeit im Hals anschauen, Sattel, Haltungsbedingungen, Futter ... ach, es gibt so vieles was man sich anschauen kann, aber nochmal das Gleiche wie in dem Video ist auch okay). Eine Szene aus dem Spielfilm "Der Pferdeflüsterer" von & mit Robert Redford Emmy Lou marschiert dann auch direkt nach dem Aufsteigen los. Sandra fragt, ob sie das immer mache und rümpft die Nase als die Antwort „Ja.“ lautet. Stimmt, das ist nicht schön. Das ist eine Unart. Ich würde das immer unterbinden und absolut üben. Aber mit Blick auf das Bewerbungsvideo ist das ja wohl das kleinste Problem. Und dann dramatisieren Sandra und der Kommentator als hätten sie sich abgesprochen gemeinsam die ersten Schritte auf dem Reitplatz. Das Pferd macht sich fest – stimmt. Es beißt die Zähne aufeinander – stimmt. Und ist ganz unzufrieden, gar außer sich – puh, joa, nö! Ist es Zufall, dass die Bildsprache der VOX-Pferdeprofis so sehr an den 1998erschienen Spielfilm "Pferdeflüsterer" erinnert (Regie: Robert Redford) Bis hier hin könnte es auch folgendes sein: Es ist kalt, das Pferd kommt nicht viel raus und läuft jetzt ausnahmsweise mal wieder auf dem recht windigen Springplatz. Da werden Pferde schon mal spannig und Emmy Lou ist dabei zunächst noch recht nett. Sandra schlägt einen Trab vor und der Kommentator raunt „Ob das so eine gute Idee ist?“ Aber die Reiterin gibt sich Mühe und kann die Stute untermalt von dramatischer Musik antraben. „Lange macht Emmy Lou das aber nicht mit.“ Ne, dann fängt sie an zu hüpfen und macht genau das Gleiche wie in dem Bewerbungsvideo. Zwei-Longen-Technik & der "Pferdeflüsterer" mit im Wasser - wie im Film Sandra klärt uns auf, dass das nicht als Reiten zu bezeichnen ist und dass es so auch weder für Pferd noch Reiterin schön sei. Da hat sie Recht. Aber niemand hätte diese Information gebraucht. Das Mädchen hatte ja eben deshalb um Hilfe gebeten, weil sie es nicht schön findet und wer Augen hat, sieht auch, dass das nichts mit harmonischem Reiten zu tun hat. Dann kommt der Witz mit dem Galoppbuckeln und die Schneidersche Diagnose, dass da einiges im Argen ist. Und nun sind Besitzerin und Sandra beide besorgt. Die Profi-Meinung zur Ursache: Ein Trauma! Reiten bedeutet für Emmy Lou generell Stress und sie erwartet immer etwas Schlimmes, sobald da jemand draufsitzt. Aber, es liegt auf keinen Fall an der Reiterin. Das wird ganz zu Beginn schon klargemacht, die Absolution erteilt und die Besitzerin von aller Verantwortung freigesprochen. Dafür braucht man die Trauma-Erzählung. Wir erinnern uns an den „Pferdeflüsterer“. Auslöser war dieser wirklich schlimme Unfall – dessen recht realistische Darstellung und die Tatsache, dass ich zwölf war als ich den Film gesehen habe, dazu geführt haben, dass ich wohl nie im Schnee ausreiten werde; das und die Tatsache, dass es hier so wenig schneit. Auf jeden Fall kann niemand etwas dafür, das bestätigt auch später im Film Robert Redford und der ist extrem vertrauenswürdig. Unfälle, Traumata und solche Dinge liegen außerhalb unseres Einfluss- und damit unseres Verantwortungsbereiches. Diese erste Einschätzung wird in der ganzen Folge nicht mehr revidiert. Es bleibt dabei: Du bist nicht verantwortlich. Du bist ja auch noch so jung. Jetzt kommt Emmy Lou aber erst einmal auf den Rosenhof. Neben dieser ist nun auch die Chiropraktikerin und Physiothearpeutin angekommen, weil Sandra jetzt doch physische Gründe ausschließen will. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, Frau Neeff zu googeln und zu schauen, wieviel weiter ihre Anfahrt nach Bochum gewesen wäre als zum Rosenhof. Tja, es wären zwar so um die 25 km mehr gewesen, aber steht das in irgendeinem Verhältnis dazu, das Pferd zu Sandra zu karren? Hätten nicht auch Tierärzt*innen vor Ort mal schauen können? Für das Pferd war das vermeidbarer, unnötiger Stress. Zumal Sandra zwar davon spricht, dass Emmy Lou erst seit zwei Tagen auf dem Rosenhof ist, wobei es allerdings nun schon mindestens später Frühling ist; eher sogar Sommer, wenn man sich die Bäume anschaut. Das erste Treffen war eindeutig noch im sehr frühen Frühjahr – es war offensichtlich sehr kalt. Es sind also nochmal einige Wochen ins Land gegangen, ehe jemand mal geschaut hat, ob da vielleicht körperlich was nicht in Ordnung sein könnte. Das ist unverantwortlich. Bei sowas krieg ich echt Blutdruck. Und dann kommt von Frau Neeff der einzig richtige Vorschlag: Ab in die Klinik und mal alles abklären. Jetzt wird man plötzlich hektisch und beruft die Besitzerin und ihre Mutter noch am gleichen Tag ein – wir wissen, auch das nur für’s Fernsehen. Das hätte man auch telefonisch klären können. Mutter und Tochter geben sich überrascht. Hier weiß man einfach nicht, was „scripted“ und was „Reality“ ist. Diese ganze Sequenz ist auf Kosten des Pferdes inszeniert worden. Es gab keinen Grund, die Stute zu Sandra zu bringen außer die Dramaturgie bzw. die Erzählung, dass nur unter Sandras Fittichen alles gut wird. Und dann klingt es fast wie Hohn, wenn der Kommentator bei der Ankunft in der Tierklinik betont, dass Sandra Emmy Lou direkt vom Rosenhof dorthin gebracht hat, damit schnell Klarheit über deren Zustand herrscht. Warum Frauen nicht einparken können ... – VOX inszeniert Sandra Schneider als kleines Mädchen und nicht als kompetente, souveräne Trainerin In der Klinik gibt Sandra alles an die Physiotherapeutin ab, die sowohl beim Röntgen das Pferd festhält als auch später bei der Nachbesprechung dabei ist. In den folgenden Szenen wird Sandra Schneider durch die Sendung nun schrittweise immer weiter demontiert. Sie wirkt wie eine überforderte Besitzerin, die etwas naiv hofft, dass gar nichts bei der Untersuchung rauskommt. Dank des Teasers wissen wir schon, dass diese Hoffnung enttäuscht wird und so wird Sandra einmal mehr als kleines Wendy-Mädchen vorgeführt, dass naiv glaubt, Daumen drücken würde etwas bringen. Nein, sie wirkt in dieser Folge nicht einmal wirklich kompetent, sondern beinahe ebenso mädchenhaft und unerfahren wie Emmy Lous junge Reiterin. Während des Gesprächs mit den Tierärzten – zwei ernsten, vernünftigen und sehr professionell wirkenden Männern, schlägt Sandra immer wieder die Hände vor den Mund, schaut entsetzt und wirkt fast dümmlich, wenn sie fragt, ob das Pferd, das chronische Rückenschmerzen hat, wohl reitbar ist. Ich mag mich irren, aber in meiner Vorstellung sind Trainer*innen Menschen, die wahnsinnig viel Erfahrung mit Pferden haben, tausend Geschichten und Krankheiten kennen und einfach rund um das Thema Pferd eine Menge Wissen angehäuft haben. Das ist der Grund warum manche Menschen ihre Trainer*innen mit in die Klinik nehmen, weil die kompetenter sind als man selbst. Hier wird aber eine Trainerin präsentiert, die weder professionelle Souveränität im Umgang mit einem Pferd in einer Kliniksituation ausstrahlt, noch im Kontakt mit den Ärzten als gleichberechtigte Gesprächspartnerin auftritt. Zu allem Überfluss wird nun noch das Überbringen der schlechten Nachricht besonders theatralisch inszeniert. Zum Glück regnet es und Sandra findet den bestmöglichen Platz zum Telefonieren: Auf Emmy Lous Heuraufe. (Sollte das der einzige Platz mit gutem Empfang sein, an dieser Stelle: Mea Culpa. Bei uns am Stall telefoniert es sich am allerbesten auf dem Misthaufen) Im Gespräch betont Sandra, wie sehr ihr das leidtut, weil sie die Emmy Lou auch so gerne mag, und bricht am Ende quasi zusammen mit der Besitzerin in Tränen aus. Klar, niemand überbringt gerne schlechte Nachrichten und so weiter. Und wir können uns alle vorstellen, wie niederschmetternd so eine Diagnose ist und deshalb wäre dieses Telefonat definitiv nicht der richtige Zeitpunkt, aber hätte da nicht einmal bitte irgendwer zu irgendeinem Zeitpunkt sagen können: „Leute, das Pferd hat eine hochgradige Spondylose. Die hat es nicht erst seit gestern. Ihr habt die Schmerzensäußerungen dieses Pferdes Ewigkeiten ignoriert. Das ist nicht gut. Ehrlich gesagt, ist das Scheiße! Und von Leuten, die schon ewig Pferde haben, erwarte ich mehr.“ Nein, denn das macht das kleine Mädchen Sandra nicht, die ist nicht so böse. Die heult lieber ein Ströphchen mit. Zurück in Bochum treffen wir nun die Besitzerinnen von Emmy Lou wieder, die der Stute jetzt einen Platz auf einer Weide am alten Hof eingerichtet haben. Klasse, da steht sie jetzt wohl alleine, wie es aussieht – jedenfalls wird nichts Gegenteiliges erwähnt. Toll für das, laut Kommentator, „gehandicapte Pferd“. Die Mutter klopft sich dafür auf die Schulter, schließlich wäre die Stute woanders ja viel schlimmer dran und man wüsste ja jetzt nun auch was mit ihr ist und so. Wahnsinn, wie man sich doch Sachen zurechtlegen kann. Ich erwarte echt nicht, dass sich jemand im Fernsehen öffentlich selbst zerfleischt vor Schuldgefühlen. Es wäre dennoch angebracht gewesen, jetzt sowas zu sagen wie: „Wir haben die Zeichen übersehen und wenn Emmy Lous Geschichte irgendwas Positives bringen soll, dann, dass vielleicht Leute, die das sehen, demnächst schneller einen Tierarzt holen.“ Sowas wäre ganz schön gewesen. Aber nichts davon. Stattdessen wird klar, dass die Stute nur stundenweise auf der Wiese steht, ansonsten in der Box und das ist angeblich das, was sie braucht. Und nun kommt die Stimme der Pferde und weint, weil es so traurig ist, dass es Pferde wie Emmy Lou gibt. Und naja, weil es Menschen gibt, die das Schmerzverhalten abtun – genau wie Sandra zu Beginn der Sendung. Aber es ist ja so schön, dass das Pferd jetzt trotzdem bleiben darf. Ja, die einfühlsame Frau, sensibel und nah am Wasser gebaut. Die wird nicht wütend bei so viel Ungerechtigkeit dem Pferd gegenüber. Klar, man kann sich als Trainer*in auch sicher nicht alles anmaßen (dazu aber weiter unten noch ein kleiner Abschnitt). Nur dann hätte sie gar nichts sagen sollen, oder sich professionell verhalten bzw. die Sendung hätte ihre Profi-Trainerin als professionelle Person zeigen müssen. So wird Sandra Schneider tatsächlich zur Wendy, zum kleinen Mädchen. Bei allen offensichtlich inszenierten Momenten dieser Sendung, kann man nicht davon sprechen, dass damit „Realität“ abgebildet wird. Es wird ein Bild von Sandra Schneider konstruiert, das weibliche Klischees im Übermaß bedient und das sie in absolut kein gutes Licht rückt. Bloß keine Kritik an den Besitzer*innen – obwohl, manchmal doch! Im Folgenden werfe ich noch einen kurzen Blick darauf, wie die beiden Beispielfälle (und ein weiterer am Rande) in Bezug auf Ursachenforschung oder besser Schuldzuweisung erzählt werden. Erinnern wir uns an Hidalgo. Ich fand den vom ersten Moment an toll. Das ist ein richtig nettes, lustiges und schlaues Pony. Ich kenne mich mit Pat Parellis Horsenalitys nicht wirklich aus, ich würde aber behaupten, der ist ein extrovertiertes, sorgloses und cleveres Pferd, also ein Left-Brain Extrovert. Ich steh auf solche Pferde. Und naja, vielleicht ist der auch echt ein Lump, der sich schnell was einfallen lässt, wenn ihm langweilig wird. Aber sicherlich kein böses Tier. Und so schlau dieses Pferd auch ist, was seine Besitzerin da einfordert, er möge sich doch bitte äußern, wie man mit ihm umgehen soll, kann auch der nicht leisten. Oder besser: Hat er ja gemacht – allein, sie hat’s nicht verstanden. Mir fehlte bei diesem Fall einfach die klare Korrektur der Erzählung vom bösen Pony. Warum können nicht Kommentator und / oder Bernd Hackl mal sagen: „Hey, das ist kein gemeines, hinterhältiges Verhalten. Das ist ein schlaues Pferd mit einer großen Portion Charakter, der braucht klarere Grenzen und abwechslungsreiches Training. Grundsätzlich ist der aber nett und kooperativ und eigentlich auch potentiell ein guter Kumpel. Dass da was schiefgelaufen ist, liegt an der unsicheren und vielleicht auch etwas unerfahrenen Besitzerin.“. Stattdessen wird nicht einmal nach der Verantwortung der „jungen Reiterin“ gefragt. Die ist einfach eines Tages zum Stall gekommen und hatte ein brutal gefährliches Pferd und das war’s dann für die nächsten zweieinhalb Jahre und dann kam der Cowboy aus Bayern und hat die Sache gelöst. Viel schlimmer ist es noch bei Sandras Fall. Ich weiß, ich wiederhole mich. Aber das darf doch nicht sein, dass eine Trainerin, die sich selbst als die Stimme der Pferde bezeichnet, in einer Sendung, die sich zumindest anheischig macht, irgendwie tierfreundlich zu sein, nicht mal sagt: „Leute, wenn sowas ist, holt den Tierarzt.“. Klar, ich frage mich auch schon immer, wie es sein kann, dass auf so einem verhältnismäßig großen Hof niemand mal sagt: „Also, ich würd‘ ja mal den Doc. drüber schauen lassen.“ Ich kenn das nicht anders. Manchmal ist man ja selbst betriebsblind und dann sind solche Stallkolleg*innen Gold wert und man sollte auf sie hören. Aber statt eine heulende Sandra hätte VOX mal eine kämpferische Sandra zeigen sollen, die sich wirklich dafür ausspricht, dass erst alle körperlichen Ursachen abgeklärt werden. Man weiß halt nicht, ob sie den Besitzerinnen nochmal ins Gewissen geredet hat oder nicht. Es wird in jedem Fall nicht gezeigt. Damit sendet diese Folge in beiden Fällen eine ganz falsche Botschaft: Selbstkritik, Selbstreflexion und Ursachenforschung sind nicht notwendig. Das Verhalten der Besitzerinnen ist ganz normal und überhaupt nicht fragwürdig. Es sind die Pferde, die nicht funktionieren. Im krassen Gegensatz dazu steht Sandras Verhalten im Fall „Nero“, der einige Wochen später ausgestrahlt wurde. (Unterhalb der Playlist zum Haflinger Nero geht es weiter mit der Analyse) In dieser Folge wird die Besitzerin von Anfang an als unfähig dargestellt. Sandra fährt ihr über den Mund und zweifelt direkt alles an, was sie sagt. Der Haflinger-Wallach ist „nabbelig“ bzw. „oral-fixiert“. Das kann nur daran liegen, dass er immer so viele Leckerchen bekommt. Kurze Anekdote: Ich kenne mindestens ein Pferd, von dem ich ganz sicher weiß, dass es nie aber auch wirklich nie etwas aus der Hand bekommt und auch noch nie bekommen hat und, das trotzdem alles „annabbelt“. Manche Pferde sind so. Übrigens scheint auch Hidalgo so ein Typ zu sein – da wird das aber von Bernd als spielerisches Verhalten gedeutet und zugelassen. Man muss sich nicht vom Pony auffressen lassen, klar. Aber eine deutliche Zurechtweisung wäre auch okay gewesen. Das ist, meiner Erfahrung nach, bei solchen Pferden zwar nicht immer nachhaltig, aber zulassen tu ich das auch nicht. Außerdem wird bezweifelt, dass die Zähne gemacht wurden. Die, im Verlauf der Sendung hinzugezogene, Pferdezahnärztin hat dann tatsächlich noch etwas gefunden, aber gut, das kann passieren, dass der Zahnarzt der Besitzerin nicht gut gearbeitet hat. Alle überlegen jetzt mal fünf Minuten, wie viele Geschichten ihnen spontan einfallen, in denen jemand sich auf Tierärzt*innen, Hufschmied*innen, Sattler*innen oder Trainer*innen verlassen hat und enttäuscht wurden. Von der falsch diagnostizierten Lahmheit über das mysteriöse Verschwinden von Trachten am Huf bis zur Odyssee einen für Pferd und Reiter*in passenden Sattel und dann auch noch effektiven Unterricht zu finden ist doch alles dabei. Das passiert. Da muss man nicht unterstellen Neros – tja, vielleicht nicht mehr ganz so junge – Besitzerin würde sich nicht kümmern. Im Gegensatz dazu wurde bei Emmy Lou ja nie thematisiert, ob die tierärztlich durchgecheckt wurde. In dieser Folge erfüllt Sandra ein weiteres weibliches Klischee: Sie ist zickig. Sie rollt mit den Augen, wirkt schnippisch und überheblich. Da ist nichts mehr zu sehen von der weichen, sensiblen Frau, die ach so mitfühlend ist. Immerhin ist auch Neros Besitzerin sichtlich verzweifelt. Das wird aber ignoriert. Diese offensive Inszenierung der Besitzerin als unfähig und nicht vertrauenswürdig sticht aus meiner Sicht deutlich gegenüber den anderen Folgen hervor. Zwar werden die Besitzer*innen häufig passiv und wenig kompetent gezeigt, aber selten so direkt angegangen. Das empfinde ich als unfair. Im Fall Emmy Lou, in dem man zurecht hätte kritisch sein können, wird geschwiegen bzw. nur geheult. Währenddessen muss sich Neros Besitzerin unverhältnismäßig viel von Sandra Schneider und dem Kommentator gefallen lassen. Die Gründe dafür sind mir schleierhaft. Außerdem halte ich es für extrem übergriffig beim (vielleicht auch nur inszenierten) ersten Zusammentreffen direkt mit solchen Geschützen aufzufahren und eine – trotz allem und immer noch – Kundin so zu behandeln. Das macht man nicht und das wäre für mich an Stelle der Besitzerin auch schon ein Grund diese Trainerin nicht mehr kommen zu lassen. Über die Art und Weise wie hier weiter trainiert wird, will ich nicht mehr urteilen – das würde zu weit führen. Was lernen wir denn jetzt daraus? Ich habe versucht grundsätzlich und an konkreten Beispielen sehr detailliert zu zeigen, wie in dieser Sendung vom Pferd erzählt wird. Die Sendung will natürlich in erster Linie unterhalten. Manchmal gelingt das ja auch ganz gut. Sie hat überhaupt nicht den Anspruch, Pferdetraining zu zeigen – das sind keine Lehrvideos. Aber es wird vollkommen ignoriert, dass die Art wie erzählt wird, die Botschaften, die mitgeliefert werden und die häufig unkommentierten Aussagen von Besitzer*innen und Trainer*in ein Bild von Pferden und der Reiterei konstruieren. Mit diesem Bild wird eine Haltung dem Tier gegenüber als normal erklärt, die ich absolut furchtbar finde. Die Tiere müssen funktionieren - völlig unabhängig davon, wie mit ihnen umgegangen wird. Man muss nicht an sich, sondern am Pferd arbeiten. Es gibt auch nicht so etwas wie eine Sorgfaltspflicht dem Lebewesen gegenüber, für das man die Verantwortung übernommen hat. Zugespitzt könnte man sagen, dass sich das Format dann doch nicht so sehr von gängigen Help-Formaten unterscheidet: Du hast dein Wohnzimmer vergammeln lassen, hast dich nie darum gekümmert mal eine Wand zu streichen, oder das uralte Regal zu ersetzen? Nicht so schlimm, sind ja nur Sachen. Wir reparieren das schon und machen es dir wieder schick. Und dann gibt es mal einen Fall, zum Beispiel „Nero“, da wird dann ein Exempel statuiert, da wird dann auf der Besitzerin rumgehackt. Das muss reichen als kritische Haltung, als Tierschutzgedanke, für eine Sendung auf einem Privatsender. Noch ein paar Worte zum Schluss: Ich habe mich kritisch über die beiden Profis geäußert (um jetzt mal den Kommentator zu machen) – könnte man meinen! Die beiden realen physischen Personen kenne ich nicht. Ich habe sie nie arbeiten sehen und weiß auch nicht, wie sie mit Pferden umgehen und ob sie vielleicht im echten Leben sagen: „Pass auf, das ist nicht das Pferd, das bist du. Wir arbeiten jetzt mal an dir.“ Kritisch geäußert habe ich mich über die inszenierten Figuren in der Sendung. Ich habe mich bemüht, die Momente, in denen VOX inszenierend eingreift, darzustellen. Durch die Erzählweise entstehen Charaktere wie in einem Film oder einem Theaterstück, die aus meiner Perspektive nicht mit den realen Personen identisch sind. Das ist bei vielen Personen des öffentlichen Lebens so. Wir denken auch nicht, dass die Queen immer milde lächelt und immer kontrolliert ist, auch wenn wir sie nie anders sehen. Was ich kritisiere, ist eben die Art, wie die Sendung die beiden zeigt, sie kommentiert und sie bewertet. Es gibt sicherlich Dinge, die gar nicht gehen und auch nicht an der Inszenierung hängen. Man arbeitet nicht mit offensichtlich lahmen Pferden, man zieht auch keine Longenkarabiner durchs Pferdemaul etc. Für sowas müssen sich dann tatsächlich die realen Personen verantworten. Das war nur nicht mein Punkt. Gerade im Fall von Sandra Schneider geht die Sendung auch nicht nett mit ihr um, wie ich versucht habe zu zeigen. Wie viel Einfluss die beiden auf den Schnitt und die Kommentare haben, weiß ich nicht (edit: siehe mein Nachsatz). Ob sie sich wohl auch häufig falsch dargestellt fühlen und diese Kröte für die Publicity schlucken, kann ich auch nicht beurteilen. Ich beurteile nur, was mir die Sendung zeigt und das entspricht leider allzu oft nicht meiner Vorstellung davon, wie man mit Pferden umgehen sollte. Ich mag die Geschichte nicht, die da vom Pferd erzählt wird. Und wenn ich mir die Kommentare zum Beispiel in der „Pferdeprofis an der Bande“-Gruppe anschaue, dann scheine ich damit nicht allein zu sein. Edit von Nicola: Diese Facebook-Gruppe wurde einmal von mir für die Satire-Schreiberin Georgia Schulze-Lefert geschrieben, die sich Gerüchten zufolge zurück gezogen hat, weil sie massiv angegangen wurde. Als diese anlässlich der Futurefolge ihre erste Satire schrieb, betrachtete auch die Reiterrevue die Sendung mit kritischem Auge und hat nicht nur Martin Plewa einen Blick auf die Sendung werfen lassen, sondern auch die VOX-Pferdeprofis selbst interviewt - mit einem überraschenden Ergebnis, denn laut Bernd Hackl haben die Profis Mitspracherecht beim Schnitt, aber Sandra Schneider bestreitet dies vehement. Ich kann gar nicht glauben, dass der Bernd gefragt wird beim Schnitt und die Sandra nicht: Geschlechterklischees auch im realen Leben oder hat sich einer von beiden einfach nur verplappert und die weltbeste Ausrede kaputt gemacht: Es liegt alles nur am Schnitt. Mehr krititische Beiträge zu den VOX-Pferdeprofis gibt es nicht nur in TEIL 1 & TEIL 2, sondern auch hier: MEIN SENF ZU DEN VOX-PFERDEPROFIS: FÜR THEMENMONAT KLICKEN Von Lisa gibt es leider keine Bücher, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Bis dahin tröste ich Euch mit meinen - viel Spaß beim Lesen: Tod eines Pferdes: Zirkuslektione... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP esen Post per E-Mail versendenBlogThis!In Twitter freigebenn Facebook fAuf Pinterest  Der Film "Der Pferdeflüsterer" ist von 1998 und Regie führte Robert Redford 
Ein kulturwissenschaftlicher Blick auf die Vox-Pferdeprofis Teil 2 (Teil 1: HIER) Warum gibt’s die eigentlich, diese Vox-Pferdeprofis? Wieso geht ein Fernsehsender wie VOX hin und legt solch ein Help-Format auf? In Teil 1 ging es allgemein um die Sendung und die Elemente, mit denen ein gewisser Eindruck vermittelt werden soll. Teil 2 und 3 befassen sich nun mit einer bestimmten Folge – die mit dem Connemara-Mix Hidalgo und der Stute Emmy Lou (Erstausstrahlung am 21.04.2018). Vom Pferd erzählen – ein genauer Blick auf die Folge mit Hidalgo und Emmy-Lou In Teil 1 erinnert das Bild die Gastautorin Lisa Eggert an ein Geschwisterpaar, das gemeinsam Pferde trainiert. Dort wird die Bildsprache analysiert. Ganze 45 Minuten gibt VOX beiden Fällen, um erzählt zu werden – Nettozeit, ja ich habe mal alle Dopplungen etc. rausgestoppt. Das sind gerade einmal 22,5 Minuten pro Fall. Das mag als Werberahmenprogramm für einen Privatsender viel sein. Wer mal am Stall diese Geschichte erzählt hat, wie das erste eigene Pferd / die letzte Reitbeteiligung / das Pony einer Freundin mal eine Unart entwickelt hat und wie man die dann wieder raustrainiert hat, wird sich vielleicht daran erinnern, dass das Ganze irgendwie auch schon so fast zwanzig Minuten gedauert hat. (Vielleicht liegt es daran, dass an Reitställen generell schwarze Löcher sind, die Stunden schlucken, während man nur kurz mal eben dem Pony guten Tag sagen will oder heute echt mal nur das Allernötigste macht). In jedem Fall ist das nicht massiv viel Zeit, die da zur Verfügung steht. Erzählt werden müssten eigentlich: die Vorgeschichte, der Status quo, die Problemdiagnose, der Lösungsansatz, die Arbeit zur Lösung des Problems, dann die Lösung selbst bzw. die Situation nach dem Training und schließlich wie es dann am Ende mit Pferd und Besitzer*innen weitergeht. Den letzten Punkt verschweigt uns die Sendung grundsätzlich – vielleicht aus gutem Grund, ein Schelm, wer ... und so weiter. Auch die Problemdiagnose kommt häufig zu kurz, ebenso wie ein klar erkennbarer Lösungsansatz. Andere Help-Formate sind da deutlich praxisorientierter: Du hast von Oma (Vorgeschichte) eine hässliche Küche mit Fronten aus den 90ern geerbt (Status quo) und leider kein Geld für eine neue (Problemdiagnose). Wir gehen jetzt hin und überstreichen einige Fronten und ein paar bekleben wir mit Deko-Folie (Lösungsansatz). Ich zeige dir, wie du das machst, ohne dass es am Ende schlimmer aussieht als vorher (Arbeit). Und dann packen wir noch ein paar Deko-Elemente aus schwedischen Möbelhäusern rein (Lösung), machen ein paar Vorher- / Nachher-Bilder und du bist super glücklich mit deiner neuen Küche (Situation nach der Lösung des Problems). Die Pferdeprofis halten sich eher an ein Spielfilmskript, das davon lebt, möglichst mystisch zu sein. Während ich in Renovierungsshows gelernt habe, etwas auf Gehrung zu sägen, wie man ordentlich abbeizt und, dass man zum Aufbringen von Klebefolien immer mit einer Rakel von innen nach außen die Luftbläßchen rausstreicht, gab es bei den Pferdeprofis wirklich bislang keinen brauchbaren Praxistipp – und das obwohl ich etwa tausend Mal häufiger einen Führstrick in der Hand halte als eine Gehrungssäge und eine Rakel zusammen. Schauen wir uns jetzt mal ganz genau die besagte Folge an – auch mit Blick darauf, wie hier Frauen und Männer dargestellt werden, das ist nämlich auch interessant. Es geht los mit dem Teaser: Dramatische Musik, Stimme aus dem Off „Und jetzt ... !“ noch dramatischere Pause. Und dann sieht man einen rotzigen Connemara-Mix durch die Halle kartoffeln. Der Kommentator und die junge Besitzerin – es scheint in dieser Folge extrem wichtig zu sein, darauf hinzuweisen, dass beide Besitzerinnen jung sind – reden irgendwas von Herzenspferd und als Mensch mit etwas Pferdeverstand sieht man einfach nur ein Pony, das gelernt hat, dass abhauen und buckeln ein zielführendes Verhalten ist. Dass das Pferd auch Bernd Hackl ein wenig Wasserski fahren lässt, überrascht wohl auch niemanden, der mal versucht hat, ein Shetlandpony durch bloßes Ziehen vom Grasen abzuhalten – die sind uns einfach alle über. Schnitt zum Fall von Sandra Schneider. Wieder eine junge Besitzerin, diesmal reitend, und das auf einem so offensichtlich nicht gesunden und von Schmerzen geplagten Pferd, dass es schon beim Zuschauen weh tut. Der Kommentator macht uns schon ganz gespannt, indem er sagt „Die Stute Emmy Lou hört nicht auf ihre junge Reiterin – könnte man meinen.“ Dann kommt Frau Schneiders Diagnose „Ich nenne es mal Gallopbuckeln“, gefolgt von einem kleinen Kichern. Die nächste Einstellung zeigt die sehr ernste Physiotherapeutin, die ausspricht, was Pferdemenschen auch direkt sehen: „Da stimmt was nicht.“ Ebenfalls in TEIL 1: Vorspannbild erinnert an Parelli Es wird von einer erschütternden Diagnose gesprochen und davon, dass die Stute kein Einzelfall sei und man sieht Frau Schneider unter Tränen davon berichten, dass es so viele Pferde wie Emmy Lou gibt, die ihr so leid tun. Erschütternd ist eigentlich, dass die Sendung, wenn man es mal ernst nimmt, einen ihrer Stars – nämlich Sandra Schneider – bereits im Teaser selbst zerlegt. Denn genau das, was sie am Ende so rührselig anprangert – sie, die sich andernorts als Stimme der Pferde bezeichnet – macht sie mit ihrem gekicherten Kommentar zu Beginn selbst. Sie nimmt die Schmerzen und das Leid des Pferdes nicht ernst. Wer sehr kritisch ist, braucht ab hier nicht weiter zu gucken. Dann kommt der im ersten Teil besprochene Vorspann. Ich habe – damit das jetzt nicht zu viel Text auf einmal wird – die beiden Fälle getrennt. Wir starten mit Hidalgo, der auch in der Sendung zuerst dran darf. Die Fälle sind ja eigentlich in einander geschnitten, werden durch Wiederholungen einzelner Szenen und Ausschnitte aus dem Vorspann künstlich verlängert. So soll vielleicht der Eindruck erweckt werden, man würde die „Problempferde“ und ihre Entwicklung wirklich viel und intensiv begleiten. Hidalgo ist nicht nett – oder einfach richtig clever! Als erstes spricht Bernd Hackl in die Kamera. Hier wird auch wieder schnell geschossen, indem Hackl schon – unbesehen wohlgemerkt – die Diagnose stellt: "Hidalgo spinnt nämlich komplett.“ Damit ist auch die gesamte Interpretation dessen, was wir im Folgenden zu sehen bekommen vorweggenommen. Wenn man wenig Ahnung hat, kann man fast gar nicht mehr anders als ein komplett spinnendes Pferd sehen. Das kennt man ja von sich selbst, wenn man über eine Person schon eine Menge Schlechtes gehört hat und sie dann trifft. Manchmal empfindet man dann schon die Art, wie die jeweilige Person „Hallo“ sagt als nervig, ätzend, anbiedernd. Kurz, weder diese Person noch Hidalgo haben die Chance, dass man sie unvoreingenommen kennen lernt. Dann werden wieder Bilder aus der Reithalle gezeigt, durch die das Pferd zugegeben recht ungestüm, aber vor allem übermütig, brettert. Der als „nicht-händelbar“ bezeichnete Wallach bekommt vor allem nichts entgegengesetzt, als er mal an der Longe zieht. Es folgt sofort ein „Ich kann nicht mehr“, und schon wird losgelassen. Man fragt sich, wozu überhaupt die Longe? Man könnte die Geschichte auch so erzählen: Der clevere Hidalgo hat gelernt, was er machen muss, damit seine unsichere und unerfahrene Besitzerin möglichst schnell aufgibt. Die berichtet im Folgenden Bernd und den Zuschauer*innen davon, dass sie das Pferd mit sechs Monaten von einer Stutenmilchfarm gekauft haben, er super funktioniert hat, auch beim Reiten ein halbes Jahr lang und dann „von einem Tag auf den anderen ging gar nichts mehr“. Das kommt mir schon merkwürdig vor. Die wenigsten Pferde kippen grundlos von einem Tag auf den anderen komplett um. Es fragt vor allem niemand – auch der Pferdeprofi nicht – wie es sein kann, dass man mit einem Pferd, das man fast dessen ganzes Leben lang hat, so massive Probleme bekommt und die zwei Jahre lang verschleppt. Als Hidalgo von der Besitzerin in die Halle gebracht wird, kommt es zum ersten Fall von „Der Kommentator sieht was, was ich nicht seh‘.“ Nämlich, dass das Pferd gesittet hinter seinem Frauchen her in die Halle geht. Der pöbelt die schon fast mit seiner Energie zur Seite, macht sich groß, macht sich stark und hat seine Aufmerksamkeit überall nur nicht bei ihr – da wundert es wenig, wie es nachher weitergeht. Auch das angesprochene frühe Kastrieren, mit sechs Monaten, bleibt unkommentiert. Hier könnte man zumindest mal sagen, dass das extrem früh und die Ausnahme ist – oder es vielleicht auch erklären (Unfall, Klopphengst etc.). Tom Booker (Robert Redford) ist Held im Spielfilm "Der Pferdeflüsterer" -auch hier fand die Autorin Parallelen in der Bildsprache (Teil 1 & unten) Und dann kommt die Szene, die Bernd Hackl absolut als Pferdeflüsterer in einem Tom Booker-Sinn ausweist. Hidalgo haut ab, oder besser wird losgelassen und bockt sich fröhlich durch die Halle. Zu keinem Zeitpunkt wirklich aggressiv gegen die Menschen. Hackl pfeift – manchmal ja auch eine gute Idee, weil man mit dem ungewohnten Geräusch die Aufmerksamkeit des Pferdes bekommt. Das interessiert das Pony zwar nur so mittel, aber nach seinem kurzen Ausbruch, kommt er brav auf den lustig wippenden Mann zu. Der Kommentator behauptet, dass es daran liegt, dass Bernd Hackl die Pferdesprache spricht, was wie eine coole, magische Fähigkeit wirkt. Ich würde behaupten, dass dieses Pferd einfach neugierig ist. Hackl stoppt ihn etwas mit der Körperachse und in dem Moment wird er für Hidalgo spannend und er kommt mal gucken. Das kann man vielleicht auch schon als Sprechen der Pferdesprache bezeichnen, wenn man das Pferd stoppen kann und erkennt, dass dem vor allem auch ein bisschen langweilig ist. Man kann aber auch erklären, was da passiert und man kann auch mal deutlich machen, dass das kein gefährliches Pferd ist. Stattdessen wird Hidalgo als Stinkstiefel bezeichnet, der Besitzerin über den Mund gefahren und sie in die Ecke geschickt. Hey, alles Verständnis für Letzteres. An dieser Stelle meine Hochachtung an alle Trainer*innen und Reitlehrer*innen, die sich mit Leuten rumschlagen, die überfordert sind und sich das nicht eingestehen können, sich maßlos selbst überschätzen und in vielen Fällen einem guten Training ihrer Pferde eher im Weg stehen. Ich könnte das nie. Ich hätte nie die Geduld. Und diese spezielle Besitzerin hat sich bestimmt weh getan im Umgang mit dem recht frechen Pony, das definitiv mal ein paar Ansagen braucht. Sie hat auch sicherlich kein Bock mehr als Flummi auf seinem Rücken zu hüpfen oder als Fähnchen an der Longe zu hängen. Aber sie tut auch nicht viel, um etwas an diesem Zustand zu ändern und sie hat wohl auch die Situation nicht so ganz gut eingeschätzt, dass sie in der Lage sei, ein Pferd selbst auszubilden. Es ist nämlich absolut nie die Schuld eines sechs Monate alten Fohlens, dass es bei Leuten landet, die nicht mehr mit ihm umgehen können, wenn es vierjährig voll im Saft steht. Aber zurück zu Bernd Hackl, der jetzt erstmal ein bisschen an dem Pferd rumdrückt. Auch die Idee ist ja gar nicht so blöd, aber was mache ich dann daraus? Das Tier hat wohl Schmerzen im Kieferbereich und im Genick. Ist es jetzt eine sehr gute Idee an diesem Kopf mit einer Longe, also einem recht langen Hebel rumzuziehen? Ich würde ja sagen, nein. Als das Pony nun von Hackl longiert wird, schluckt der erstmal in guter alter Cowboy-Manier Staub – also fast. Mann gegen Tier. Das ist es, was hier erzählt wird. Und im Gegensatz zu dem Mädchen, das sofort losgelassen hat, beißt sich der Cowboy da durch. Der hat laut Kommentator aber auch kein Patentrezept für dieses schwierige Tier. Naja, doch. Oder zumindest hat er einen Trainingsplan, den er ja im Laufe der Sendung irgendwie verfolgt. Aber er will das Pferd dazu bei sich haben. Auch das ist vielleicht nicht ganz doof, wenn man bedenkt wie groß die Überforderung auf Seiten der Besitzerin ist. Die, die mit den Pferden sprechen – oder über sie Interessant ist es auch einmal zu schauen, wie die beiden Profis mit und über ihre vierbeinigen Schützlinge sprechen. Bernd Hackl „kumpelt“ erst einmal alle ein bisschen an. „Dickerchen“, „mein Bur“, „Burschi“, „mein Freund“ und so. Sandra gurrt „Mein Schaaaatz“, „Oh Maus“ etc. häufig in Kombination mit ihrem unverwechselbaren „Prüüüüüma!“ (Okay, die T-Shirts sprechen schon für ein gewisses Maß an Selbstironie – und natürlich Geschäftstüchtigkeit). Jaja, der coole Bernd mit seinen Kumpels und die feinfühlige Sandra mit ihren armen, traumatisierten Schützlingen. Auch das macht ja eine Menge mit unserer Wahrnehmung. Stellt euch vor, ihr seht ein Pony, das mit geblähten Nüstern und hoch erhobenem Kopf eine Mülltonne anstarrt, hinter der es einen Gepard vermutet. (Ich denke, jede*r hat ein Bild vor Augen!) Jetzt geht jemand hin und sagt: „Ach komm, mein Burschi! Auf geht’s. Wir gehen da jetzt vorbei! Brauchst dich nicht so anstellen, Dickerchen.“. Wir sind geneigt, die Reaktion des Ponys als übertrieben zu bewerten, es für unangebracht hysterisch zu halten und zu denken, dass ein Cowboy mit festem Schritt dem Tier jetzt guttut. Gleiche Situation, aber diesmal steht – oder besser kauert – eine Frau daneben und sagt: „Oh, armer Schaaaatz. Hast du so Angst vor der Mülltonne? Hat die Mülltonne dir mal was getan? Komm ein bisschen draufzugehen, ja? Ein Schrittchen nur. Schaffst du das? Dankeschön! Prüüüüümaaa!“ Zumindest Leute mit weniger Erfahrung denken jetzt vielleicht: Mann, das Pferd hat echt Angst vor der Tonne, es ist bestimmt traumatisiert und nur Sandra konnte ihm die Sicherheit geben, damit es daran vorbeigeht. Diese Art der Ansprache lenkt unsere Wahrnehmung einerseits und andererseits bedient sie ganz schlimme Geschlechterklischees: Die sorgende, empathische Frau und der handelnde, vernünftige Mann. Das zieht sich vor allem durch diese Folge durch, wie ein roter Faden. Wie man ein Pferd durchcheckt, wie man es „resettet“ aber leider nicht: Warum es keinen Vet-Check vor der Sendung gibt. Zunächst aber einmal zurück zum Fall von Bernd Hackl, der als erstes den Tierarzt geholt hat. Tja, Männer sind halt vernünftig. Der Doc bemängelt erstmal die leichte Fettleibigkeit des Wallachs und checkt dann mal Wirbel, Zähne etc. durch. Wir erfahren, dass ein beherzter Osteopath ein blockiertes Kiefergelenk schnell wieder reinschiebt, und dann kann’s auch direkt losgehen mit dem Training. Gut, ich kenn' das so: ein paar Tage locker longieren, spazieren gehen etc., aber egal. Die Herren haben’s repariert, jetzt läuft der Gaul wieder, zumindest körperlich, nur erzogen werden muss er noch. Grundsätzlich gibt es an den folgenden Szenen erstmal insofern nicht so viel zu meckern, als hier genau das passiert, was ich erwarte: Hackl erklärt, was er tut, das wird gezeigt und er erklärt auch, warum er das tut – nämlich um Hidalgo zu „re-setten“, weil irgendwo auf dem Weg der Ausbildung was schief gelaufen ist. Tatsächlich wäre es wohl unsinnig, jetzt zu versuchen, den irgendwo abzuholen, da man nicht den Eindruck gewinnen konnte, dass das Pony konsequent trainiert wurde. Die Idee ist, ihm über Druck und Nachgeben, das unerwünschte Verhalten auszutreiben und ihn auf Spur zu bringen. Ist jetzt nicht komplett blöd. Über die Ausführung lässt sich dann streiten. Aber, und das finde ich wichtig, das ist ja auch okay. Und in dem Fall kann man auch streiten: Der Trainer hat eine Einschätzung gegeben, die kann ich teilen oder nicht. Er schlägt eine Lösung vor und zeigt seine Arbeit. Das kann ich plausibel und zielführend finden, oder auch nicht. Das kann ich nicht, wenn mir quasi magische Fähigkeiten der Profis vorgegaukelt werden und mir niemand erklärt, was das soll. Im 3. Teil gibt es eine Bildreihe vom Wassertraining, was ebenfalls an den "Pferdeflüsterer"-Spielfilm erinnert, denn im Wasser trainiert Hackl auch Nervig ist natürlich, dass permanent vom Cowboy gesprochen wird und auch die Zeitlupenszenen mit der musikalischen Untermalung sind mir ein Tacken zu ästhetisch. Da kippt es wieder ins Spielfilmhafte eben ins Fiktionale. Nicht überraschend, gibt es doch auch im „Pferdeflüsterer“ diverse Join-Up ähnliche Szenen in Zeitlupe. Auch die Szene, in der Hackl der Besitzerin erklärt, wie er mit ihrem Pferd gearbeitet hat, ist grundsätzlich okay. Allein der Kommentator versaut’s, indem er mutmaßt, dass die Erinnerungen an ihr durchgedrehtes Pferd (mit dem ja nun auch erst einmal gearbeitet wurde) der Grund sind, weshalb die Besitzerin es nicht direkt hinkriegt. Es ist ja gar nicht schlimm, dass irgendwas nicht direkt klappt, vor allem wenn es etwas Neues ist. Aber so wird nur wieder darauf verwiesen, wie gefährlich und gemein das Pferd ist. Bernd nimmt Hidalgo in Schutz, ist ganz begeistert, von dem „schlauen Bur‘“ und freut sich, dass er schon jetzt wieder die Fehler seiner Besitzerin ausbügelt. Und die? Naja, die bezeichnet es als unfair von ihrem Pferd, dass es sich nicht präziser ausgedrückt hat, was genau sein Problem ist. Aber sie hofft, dass Hidalgo wieder ein Freund zum Reiten werden kann. Oha, ich hoffe, das war nur ungeschickt ausgedrückt. Ansonsten noch mal von hier aus: „Nein, dein Pferd ist nicht unfair. Pferde sind nie unfair. Der hat einfach nur gelernt, welches Verhalten zielführend ist. So sind die nun mal. Du hast das Pferd, seit er ein halbes Jahr alt ist, das heißt, dass er beinahe sein komplettes Verhalten Menschen gegenüber von dir gelernt hat.“ Hidalgo und seine Besitzerin sind vielleicht ein gutes Beispiel für den gepatzten Immenhof-Traum. Sie wollte einen Freund und das hat nicht geklappt. Und das kann nur sein, weil das Pony gemein ist. Zum Glück ist jetzt der Bernd da. Auf dem Weg zu einem Happy-End wird vor allem an den Pferden gewerkelt. Der möchte jetzt beim nächsten Besuch, dass Hidalgos Besitzerin ihren „Burschi“ über Fässer springen lässt. Man kann sich jetzt fragen, was das soll. Mein Tipp: Das soll die Besitzerin trainieren, dass sie genauer in ihrer Hilfengebung wird und sieht, dass, wenn sie sich richtig anstellt, der kleine Wallach eigentlich ganz nett ist. Während Bernd beständig das Pony lobt, bleiben Kommentator und Besitzerin stur bei der Geschichte vom wilden Hidalgo, der sich nicht halten lässt. In jedem Fall fehlt hier die Einsicht, dass ein grundsätzlich braves Pony verzogen wurde. Das wäre allerdings auch dem Mythos von Bernd, dem Cowboy, der auf magische Weise mit dem Pferd kommuniziert, etwas abträglich. Zu Hackls Ehrenrettung muss man sagen, dass er in dieser Folge zumindest auch nicht von sich behauptet, der große Cowboy-Horsewhisperer-Guru zu sein – das macht diese Sendung aus ihm. Im nächsten Schritt wird aus Hidalgo nun ein Reitpferd. Also zumindest setzt sich „der Cowboy“ mal drauf. Allerdings passiert das eher so indianermäßig ohne Sattel und nur am Knotenhalfter. Ob das sein muss, bleibt auch hier die Frage. In erster Linie ist „der Horseman“ mal wieder verdammt cool. (Gut, Chapeau, für das draufspringen ohne Sattel, ich würde hoffnungslos vor den Bauch hüpfen und in 100 Jahren nicht hochkommen. Ob das jetzt bei dem recht kleinen Pferd und dem doch recht wuchtigen Mann so eine gute Idee ist, wage ich allerdings zu bezweifeln). Wie gesagt, über die Methode lässt sich streiten. Wenn man jedoch das, was der Hackl selbst sagt und erklärt und macht von dem trennt, was der Kommentator daraus macht, sieht das zumindest nach einer Lösungsstrategie und einem Ausbildungskonzept aus. Das kann man und muss man manchmal natürlich kritisieren, aber das kann man bei der Farbauswahl für neue Küchenschränke auch. Nach dem sehr emotionalen Finale bei Sandra Schneider, das in Teil 3 genauer betrachtet wird, wirkt das Ende von Bernds Fall wie ein merkwürdiger Wurmfortsatz. Dort steht nämlich noch der abschließende Reitversuch an. Nach zwei Jahren soll sich die Besitzerin das erste Mal wieder auf ihr Pferd setzen. Sie ist nervös. Das ist verständlich. Wäre ich auch, wenn mein letzter Reitversuch so böse geendet wäre. Es bleibt aber dabei, dass die komplette Schuld dafür dem Pferd gegeben wird. Ob der dicke „Burschi“ wohl endlich wieder funktioniert? Erst reitet Bernd und das sieht einigermaßen gesittet aus. Unter seiner Besitzerin ist das ach so böse Pony so vorsichtig, dass es einen wirklich rührt. Sie sitzt – wie gesagt, durchaus verständlicher Weise – recht spannig und verkrampft oben drauf, lässt ihm kaum Zügel und fällt viel nach vorne. Und der Bur‘? Der ist sockencool und extrem brav. Zum Glück bemerkt das Bernd zumindest nebenbei: „Er nutzt nichts aus.“ Genau, im Gegenteil, Hidalgo ist gefällig und kooperativ und gibt sich alle Mühe seiner „jungen Reiterin“ alles Recht zu machen. Lieb trägt er die unsichere Reiterin auch im Trab und Galopp, reagiert auch auf die durch den unruhigen Sitz etwas unverständlichen Hilfen fein und ohne Widersetzlichkeit. Tja, und dann sind auch schon alle wieder glücklich. Noch ein paar weibliche Tränchen von Hidalgos Besitzerin. Dem Pony wird noch schnell attestiert, dass es ein Lump mit „Scheiße im Kopf“ sei, aber alles nicht so wild, das wird schon. Mit gutem Unterricht für die Besitzerin glaube ich das auch. In Teil 3 wird dann die Darstellung des Falls Emmy Lou genauer betrachtet. Dabei geht’s auch um die Inszenierung von Weiblichkeit. Wie Bernd Hackl immer wieder als Cowboy und Chef im Ring dargestellt wird, so zeichnet die Sendung ein Bild von Sandra Schneider, das veraltete Frauen-Klischees aufruft. Die finde ich gerade in der Pferdewelt besonders deplatziert. Zwar wird Reiten immer noch als „Mädchen-Sport“ wahrgenommen – oder direkt mal gar nicht als Sport. Aber es ist eine der ganz wenigen Disziplinen, in denen Frauen gegen Männer antreten. Der Umgang mit Pferden ist körperlich, was auch eher männlich konnotiert ist. Reiten ist für Mädchen eine der wenigen Gelegenheiten viel unbeobachtete Zeit außerhalb des Hauses zu verbringen. Und Reiterinnen sind häufig hart im Nehmen. Man könnte – und sollte sich vielleicht – mal länger Gedanken über den emanzipatorischen Charakter der Reiterei machen, aber das ist eine andere Geschichte und soll ein ander‘ Mal erzählt werden. Mehr krititische Beiträge zu den VOX-Pferdeprofis gibt es nicht nur in TEIL 1 & TEIL 3, sondern auch hier: MEIN SENF ZU DEN VOX-PFERDEPROFIS: FÜR THEMENMONAT KLICKEN Von Lisa gibt es leider keine Bücher, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Bis dahin tröste ich Euch mit meinen - viel Spaß beim Lesen: Tod eines Pferdes: Zirkuslektione... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP esen Post per E-Mail versendenBlogThis!In Twitter freigebenn Facebook fAuf Pinterest  Der Film "Der Pferdeflüsterer" ist von 1998 und Regie führte Robert Redford 
11.07.2018
Nicola Steiner Horsemanship
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Ein kulturwissenschaftlicher Blick auf die Sendung von Lisa Eggert Die Autorin mit Reitbeteiligungspferd "Manni" Warum gibt’s die eigentlich, diese Vox-Pferdeprofis? Also, nicht, dass ich an der Existenzberechtigung von Sandra Schneider und Bernd Hackl persönlich zweifeln möchte – daran, ob sie berechtigterweise als Expert*innen bezeichnet werden, vielleicht schon. Profis sind sie halt deshalb, weil sie nun mal ihr Geld mit Pferden verdienen (Das tut allerdings auch ein Schweinebauer, der seinen Stall für Pferde umgebaut hat oder der Futterlieferant, insofern ist der Begriff auch einfach hohl, weil auch die nicht zwangsläufig Plan von Pferden haben müssen). Nein, warum gibt es so eine Sendung? Wieso geht ein Fernsehsender wie VOX hin und legt solch ein Help-Format auf? Und für wen soll das eigentlich sein? Für Reiter*innen – falls ihr euch wundert, was diese Sternchen sollen, ich hab‘ da so ‘nen Fimmel mit gendern; ist mir halt wichtig, niemanden bloß „mit zu meinen“, sondern möglichst alle mit zu nennen. Nochmal, für Reiter*innen allein kann die Sendung nicht gemacht worden sein, dafür sind wir einfach zu wenige. Außerdem hätte man dann Werbedeals mit Eskadron und Professional Choice abgeschlossen – was vielleicht auch schön wäre, weil Sandra von Eskadron zwar auch bunt aber immerhin farblich extrem gut abgestimmt gekleidet würde. Nein – und vielleicht ist das auch schon der Knackpunkt – Reiter*innen oder überhaupt Leute, die Ahnung von Pferden haben, sind gar nicht die primäre Zielgruppe. Das heißt jetzt nun aber nicht, dass die deshalb machen können was und wie sie wollen. Es heißt aber, dass es kein Format ist, das Pferdeleuten etwas beibringen will. Es zeigt sehr wohl aber einen Ausschnitt aus „unserer Welt“ und vielleicht liegt ein gerüttelt‘ Maß an Ärger über die Sendung darin, dass wir uns falsch dargestellt fühlen – dass da eine falsche Geschichte über Pferde, Reiten und Horsemanship erzählt wird. Mich interessiert nun aber erst einmal, wie diese Geschichte erzählt wird und das schon so von Berufs wegen. Ich promoviere in der Literaturwissenschaft und habe neben dem Fimmel für Sternchen in Worten einen für’s Erzählen – und einen für Pferde. Und daher dachte ich, dass es vielleicht mal eine gute Idee sei, sich die Erzählstruktur und ein paar Motive bei den Pferdeprofis genau anzuschauen. Ich gelobe auch, möglichst wenig mit Fachbegriffen um mich zu werfen. Es geht mir auch eher darum, zu den verschiedenen Aspekten der Sendung mal ein paar Gedanken zu sammeln und vielleicht kommen von euch auch noch einige dazu – das würde mich freuen. Und los geht’s! Sorry, liebe Reiter*innen, ihr seid gar nicht gemeint. Meine erste, steile These hab ich schon genannt. Wir – wenn ich wir schreibe, meine ich diese Pferdeleute, die ja auch so unendlich unterschiedlich sind, dass ein Verallgemeinern auch wieder schwierig ist, ich mach’s trotzdem. (Schon wieder den Schreibfaden verloren ...) Also: Wir sind nicht das angestrebte Publikum. Wer das genau ist, das weiß ich nicht. Tierfreund*innen oder Leute, die samstags sowieso die ganze Zeit Vox schauen und am Vorabend nicht mehr umschalten wollen? Ist vielleicht auch egal. Spannender ist eher zu schauen, was bei diesen Leuten „befriedigt“ werden soll. Das ist neben dem Voyeurismus, den alle Reality-Formate bedienen, sicher die Lust an Geschichten über Freiheit und Abenteuer und Freundschaft (auch zu Tieren). Solche Geschichten gibt es – vor allem in populären Genres – immer schon. Der erste Roman, also das erste Buch, das man als Roman bezeichnen kann, ist Don Quichote. Eine Abenteuergeschichte mit prominentem Pferd (Link zu Wikipedia Rocinante). Für die Pferdeprofis ist aber sicher ein anderes Buch wichtiger und vermutlich die Grundlage jeder Folge: Nicolas Evans „Der Pferdeflüsterer“ – obwohl es Spaß machen könnte zu überlegen, wer von den beiden Profis der abgehalfterte Ritter Don Quichotte ist und wer sein dümmlicher Helfer Sancho. Beim „Pferdeflüsterer“ muss man erst einmal diese ganze Liebesgeschichte abziehen. Dann bleibt aber Folgendes: Ein junges Mädchen und seine ehrgeizige, aber überforderte Mutter (= passive, inkompetente Besitzer*innen), ein Pferd, das durch einen Unfall, also nicht von irgendwem verschuldet, traumatisiert und jetzt nicht mehr händelbar ist und ein Mann, der als einziger in der Lage ist, den dreien zu helfen (= unsere beiden Profis). Am Ende steht immer die Heilung bzw. die Lösung des Problems. Es ist eigentlich eine recht simple Geschichte, die einem da immer mal wieder samstags aufgetischt wird. Sie lebt von der Aura, die um die beiden aufgebaut wird und die sich vor allem aus dem Kontrast zu den Besitzer*innen ergibt. Fiktion oder Dokumentation oder nichts davon? Das Problem an der Nummer: Der Fiktionsvertrag. Das ist ein literaturwissenschaftliches Konzept, das in etwa besagt: Es gibt so etwas wie eine unausgesprochene Abmachung zwischen den fiktionalen Texten und Filmen und deren Leser*innen und Zuschauer*innen. In diesem Vertrag steht ungefähr: „Glaubt mir nicht alles, ich bin nur Fiktion. Auch wenn etwas ganz echt und realistisch wirkt, es ist und bleibt erfunden.“ Es gibt immer Signale, an denen wir erkennen, dass etwas erfunden ist. Das beginnt mit offensichtlich unrealistischem – niemand versucht ernsthaft sich feste vom Boden abzustoßen, um auf dem Besen aus der Stallgasse zu fliegen und damit der leidigen Fegearbeit zu entgehen, obwohl „Harry Potter“ das vielleicht so machen würde. Andere Fiktionsmarker (also Dinge, die sagen: Hey, das hier ist nicht echt!) sind beispielsweise die Gattungsbezeichnung „Roman“ oder beim Film die Art wie die Kamera die Bilder zeigt. Nach diesem kleinen theoretischen Umweg kommen wir auch wieder zurück zu den Pferdeprofis. Denn hier wird schon mal in der Ankündigung von „Doku“ gesprochen – also eben kein Spielfilm wie „Der Pferdeflüsterer“, „Ostwind“ oder „Treue“ (der vielleicht der schönste Film in dieser Reihe ist – Gott, was hab‘ ich als Kind geweint!). In Teil 2 & 3 beschäftigt Lisa sich auch mit der Bildsprache im Vergleich zuSzenen aus dem Film "Pferdeflüsterer" -  im Vergleich dieser beiden Bilder ... Dann werden viele Techniken benutzt, die man sonst vor allem aus dokumentarischen Formaten kennt. Zu Beginn jeder Folge sprechen Hackl und Schneider direkt in die Kamera. Sie brechen also die sogenannte „vierte Wand“. Dieses Konzept kann man sich gut vorstellen, wenn man an amerikanische Sitcoms denkt, die häufig Räume mit drei Wänden zeigen, die vierte Wand, die den Raum schließt, ist der Blick der Kamera. Indem uns Hackl und Schneider quasi „direkt“ ansprechen, machen sie mehr oder weniger klar: „Ich spreche hier als ich selbst, das ist keine Rolle.“ Sie haben sich ja auch keine Pseudonyme zugelegt, sondern im Gegenteil, sie profitieren genau als die beiden realen Personen von der Publicity, die sie durch die Sendung bekommen. ... ist mir die Ähnlichkeit des Vorspanns mit einem Vorspann des Begründersdes Natural Horsemanship mit seiner Frau aufgefallen. Wollen die VOX-Profis durch diese Bildsprache einen Anschein von Kompetenz erwecken? Ein weiteres typisches Element, das vermittelt hier ginge es um „Reales“, ist das Bewerbungsvideo, das meist gezeigt wird und häufig eher Heimvideo-Qualität hat. Heimvideos haben ja etwas sehr „Authentisches“ – daraus haben gefühlte Tausend Zusammenschnitt-Sendungen Ende der Neunziger / Anfang der Zweitausender Jahre ihren Witz geholt, in denen die Heimvideos von „echten Menschen“ bei „echten Missgeschicken“ aneinandergereiht wurden. Als fiktionales Element kommt aber bei den gezeigten Bewerbungsvideos die dramatische Musik hinzu, die aus eher wenig spektakulären Szenen etwas macht, das vor allem den unerfahrenen Zuschauer*innen das Herz stillstehen lassen soll. Die meisten Reiter*innen denken so etwas wie: „Tja, ist halt nicht erzogen, der Gaul.“ Oder weitaus häufiger: „Wie wäre es mit ‘nem Tierarzt, das Vieh hat mindestens was am Rücken, geht schon im Schritt lahm, klemmt den Schweif ein und ist gemessen an dem, was man an Schmerz so erahnen kann, noch extrem lieb zu seinen Menschen.“ Aber auch die Kameras der Produktionsfirma unterstützen den dokumentarischen Charakter der Sendung. Meist stehen wir neben den Pferdeprofis oder den Besitzer*innen. Der Blick der Kamera entspricht häufig dem, den wir hätten, würden wir an der Bande auf dem Rosenhof oder einer der zig Ranches, auf die es Bernd Hackl im Laufe der Staffeln verschlagen hat, stehen. Wir sind dabei. Auch in Interview-Sequenzen werden die Einzelnen meist in der Halbtotalen – also bis zum Bauch – gezeigt; ein Ausschnitt, den man auch hat, wenn man sich mit jemandem unterhält, der / die vor einem steht. Schließlich ist es nun so, dass alle, die in der Sendung auftreten, mit ihren Klarnamen genannt werden. Die Höfe sind keine Kulissen. Die Pferde gehören – so leid es einem manchmal tut – wirklich diesen Menschen und die Tierärzt*innen und Physiotherapeut*innen, die immerhin seit einigen Staffeln auch mal konsultiert werden, üben auch im echten Leben diese Berufe aus. Warum sollte man denn jetzt davon ausgehen, dass das hier etwas mit Fiktion zu tun hat? VOX oder Martin Rütter oder wer auch immer für diese Sendung mit verantwortlich ist, würde sich vermutlich dagegen sperren zu sagen, dass hier etwas erzählt oder konstruiert wird. Ich versuche im Folgenden mal dafür zu argumentieren, dass hier eine Geschichte erzählt wird und zwar ziemlich nah entlang der Vorlage von Nicholas Evans. Dieser Vorspann. Oder wie man für einen kurzen Moment denken kann, VOX würde ein Serienkind aus McLeods Töchter und Heartland züchten. Beginnen wir nochmal am Anfang und zwar mit dem Vorspann. Was wir da sehen, sind Bernd Hackl und Sandra Schneider bei der Arbeit mit einer ganzen Menge Weichzeichner und Leuchteffekt. Bei diesem Bild assoziert Lisa Bruder & Schwester Die beiden galoppieren durch eine wohl bayrische Landschaft, die aber auch – vielleicht dank des Weichzeichners – Kanada sein könnte. Bernd longiert, Sandra schmust, süße Fohlen auf grünen Wiesen und dieser Hauch von Freiheit und Abenteuer – das ist wohlmöglich dem Leuchteffekt zu verdanken. Wenn man jetzt nicht wüsste worum es geht, könnte man glatt denken, dass es hier nicht um ein dokumentarisches Help-Format geht, sondern um eine neue Vorabendserie. Ich stelle mir das so vor: Sandra und Bernd sind Halbgeschwister, die von ihrem vor Kurzem verstorbenen Vater die Gabe geerbt haben, gewaltfrei mit Pferden zu kommunizieren. Dieses Bild symbolisiert aus Lisas Sicht die Gabe gewaltfrei mit Pferden zu kommunzieren - ein Image das im Kontrast zur Otto-Folge steht  Allerdings hat Bernd im Streit mit dem Vater vor einigen Jahren die elterliche Ranch verlassen – vielleicht irgendwas mit der Mutter oder so. Jetzt, nach dem Tod des Vaters, kehrt er von seinen Reisen zurück und findet die völlig überforderte Sandra vor. Nach kurzen aber heftigen Streitigkeiten raufen die beiden sich zusammen und beschließen die Ranch gemeinsam weiter zu führen und Menschen und ihren Pferden zu helfen. Irgendwann taucht der Alex auf, macht das alles in richtig, und irgendwen finden wir auch noch für Bernd. Ich sehe da ungeahnte Möglichkeiten, schlimme Schicksalsschläge und viele, viele gerettete und geheilte Problempferde. Aber mal meine durchgehende Phantasie bei Seite. Wenn man sich anschaut, was hier an Bildern aufgerufen wird, sind das tatsächlich die fast mythischen Vorstellungen von Cowboys und der unendlichen Freiheit des Wilden Westens. Viele Englischreiter*innen bemängeln – zu Recht – das fast notorisch auf jedes Pferd ein Westernsattel geknallt wird, komme, was da wolle. Solange es darum geht, das hier Pferde geritten werden, die sich zumindest mal ein bisschen unkooperativ zeigen, kann ich das vielleicht auch verstehen. Ich reite selbst seit Jahren im Westernsattel und würde mich auch ungern auf ein Pferd, von dem ich weiß, dass es mal einen Hüpfer macht, setzen und dann in einem Springsattel, der sich schon so für mich wie ein Schleudersitz anfühlt, Platz nehmen. Aber in den allermeisten Fällen, sind das keine schlimmen Buckler oder Steiger bzw. sieht der Sitz von Frau Schneider auch im Westernsattel alles andere als stabil aus, sodass es bei ihr zumindest egal wäre, welcher Sattel auf dem Zossen liegt. Es scheint bei der Sattelwahl aber noch um etwas Anderes zu gehen. Bernd Hackl wird eh von diesem unsäglichen Moderator konsequent als „der Cowboy“ bezeichnet und Sandra Schneider propagiert vor der VOX – sowie vor anderen Kameras – gerne gewaltfreies und irgendwie alternatives Reiten. Mit den Bildern von einem lahmenden Totilas und anderen z.B. aus dem Maul blutenden Pferden im Dressurviereck oder Pferden, die im Springparcours zusammenbrechen (völlig egal, ob ein Aortenabriss, wie in dem Fall, an den ich denke, auch in der Box passieren kann) im Hinterkopf erscheint der Englischsattel wie der Inbegriff von Folter und Qual. Gleiches gilt wohl für das Gebiss, das auch gerne als erstes aus dem Training verbannt wird. (Edit: Wegen der Bildzitate sei darauf hingewiesen, dass diese von Lisa & mir selbst abfotografiert wurden. Diese sind nach Par. 51 UrhG zulässig. Wegen eines anderen Bildzitats hat mich Bernd Hackls Verlag erfolglos verklagt - zu finden in diesem Blogbeitrag Pferde brechen .. unterhalb des Videos vergleicht Lisa die VOX-Profis mit dem Immenhof) Warum dreht Vox nie auf dem Immenhof? Vor einigen Jahren war der Englischsattel – auch der nur mäßig sitzende – noch nicht zum Symbol für Unterdrückung geworden, da durfte auch er noch für Freiheit und Unbeschwertheit stehen – nämlich auf dem Immenhof. Diese ältere, aber auch sehr wichtige Darstellung von Pferden und Menschen ist eben deshalb so interessant, weil sie einerseits die kindlichen Vorstellungen vieler heutiger Reiter*innen geprägt hat und andererseits so absolut das Gegenteil von dem zeigt, was in den VOX-Pferdeprofis erzählt wird. Auf dem Immenhof gibt es keine Problempferde oder -Ponys. Die Probleme des Immenhofs sind vor allem die des Erwachsenwerdens – inklusive der Angst das kindliche Paradies zu verlieren. Deshalb ist es auch völlig okay, dass die Tiere hier vermenschlicht werden, oder dass man sich mal etwas ungelenk ohne Sattel auf das Pony schwingt. Hier greift zum einen der Fiktionsvertrag, der uns ein „Bitte nicht nachmachen!“ zuraunt, zum anderen wird hier halt etwas völlig anderes erzählt. Pferde sind Freunde, treue Begleiter, Spielkameraden, die für das oft besungene Stückchen Zucker alles für dich tun. Man könnte fast glauben, dass die Pferdeprofis den harten Einbruch der Realität zeigen. Die passiven Besitzer*innen, die allzu häufig die Tiere irgendwo „gerettet“ haben, werfen diesen dann mangelnde Dankbarkeit vor, sie haben das Vertrauen in ihre Kameraden verloren, weil diese sie arglistig getäuscht haben, indem sie sich ständig unberechenbar benehmen. Der Kommentator und Robert Redford Unterstützt werden diese Einschätzungen, die jeden echten Pferdemenschen mit Schnappatmung zurücklassen, von dem Kommentator. Die Stimme aus dem Off – ebenfalls ein Signal, das uns zeigen soll: Hier wird’s dokumentarisch – erzählt Geschichten, die häufig märchenhaft erscheinen. So, werden Pferde durch Sandra Schneiders bloße Anwesenheit beruhigt oder widerspenstige Gäule ergeben sich sofort der natürlichen Autorität des Cowboys. Robert Redford geht in die Hocke, das macht Bernd Hackl nicht .... Erinnert ihr euch noch an den Film „Der Pferdeflüsterer“? Da gibt es diese Szene der ersten Begegnung zwischen Tom Booker, alias Robert Redford, und dem Pferd Pilgrim. Warum weiß man eigentlich nicht, wie das Pferd hieß, das Pilgrim gespielt hat? Ich finde, es hat einen tollen Job gemacht. Auf jeden Fall lässt Booker das Pferd aus dem Stall, das ihn erstmal halb über den Haufen rennt und in sicherem Abstand misstrauisch beäugt. Ein bisschen rührende Musik. Booker wirft ein Steinchen, das Pferd schlägt nervös mit dem Kopf, lässt sich aber mit einem Heben des Lassos beruhigen und das war’s! ... aber die Bildsprache ist doch eine ähnliche, oder was meint ihr? Auf irgendeine magische Art, hat der Mann Kontakt zu diesem Tier aufgebaut, die Mutter ist begeistert, dass er sich dem wilden Pferd nähern konnte, und die Zuschauer*innen mit ihr. Achtet mal darauf, was der Kommentator der Pferdeprofis meistens so sagt und legt das mal gedanklich über die eben beschriebene Szene. Das absolut Schlimme ist jedoch, dass Robert Redford als Tom Booker eine hundertfach bessere Figur macht. Anstatt wie Sandra Schneider notorisch zu streicheln oder wie Bernd Hackl erstmal ordentlich klar zu machen, wer hier die Cowboyjeans anhat, lässt er das Pferd tatsächlich erst einmal schauen, wer denn da plötzlich steht. Auch der nächste Schritt ist entscheidend: Er macht seine Arbeit von der Mitarbeit der Besitzerinnen abhängig. Die kann vielleicht von den Pferdeprofis vorausgesetzt werden, wird aber häufig auch nicht gezeigt. Auch werden die Besitzer*innen auch nie zur Verantwortung gezogen, weder wenn es um nicht erkannte Erkrankungen geht, noch bei offensichtlichen Fehlern in der Erziehung – im letzten Teil werde ich auf diesen Punkt nochmal eingehen, weil gerade die jüngste Staffel da ganz schreckliche Signale sendet. Auch hier ist der Film-Pferdeflüsterer etwas cooler. Immerhin verlangt er die Mitarbeit, raunzt die Mutter kurz an, als ihr ständig klingendes Telefon das Pferd aufscheucht und versucht die Beziehung von Pferd und Reiterin zu verstehen und auch mit ihr zu arbeiten. Bei allem Kitsch und Klischee, so viel Zuwendung an das eigentliche Problem, das immer am anderen Ende des Führstricks zu suchen ist, sieht man bei den VOX-Pferdeprofis selten. Stattdessen hört man immer wieder Dinge, die man angeblich sehen müsste. Die Erklärungen für das pferdische Verhalten – hat keinen Bock, sieht etwas nicht ein, will sich nicht fügen etc. – mal ganz außer Acht gelassen, soll man Pferde sehen, die sich sichtlich entspannen, obwohl sie nach wie vor mit durchgedrücktem Rücken an der Longe strampeln. Oder entspannte Reiter*innen, die sich nun endlich wieder sicher auf ihren Pferden fühlen und trotzdem im Spaltsitz krampfend auf dem Tier sitzen und mehr aus Verzweiflung als vor Glück lächeln. Man sieht auch viel zu häufig immer noch lahme Pferde, die teilweise noch muskulär abgebaut haben, aber als ebenfalls glückliche, entspannte Freizeitpferde aus der Sendung verabschiedet werden. Und am allerschlimmsten – und das bringt mich zu sowas wie einer Einzelanalyse einer bestimmten Folge: Ein Pferd, das als unreitbar nun in die Frührente geschickt wird und diese dann mit lächerlichen vier Stunden auf der Weide fristen muss. Auf jeden Fall sorgt der Kommentator dafür, dass wir die Geschichte genau richtig verstehen. Das heißt: Sandra und Bernd können auf quasi-magische Weise aus gefährlichen, wilden und traumatisierten Pferden brave Ponys machen, die endlich als dankbare und verlässliche Kameraden ihren Besitzer*innen das zurückgeben, was diese doch verdient haben. Wichtig ist, dass man die Magie und die Aura der beiden immer schön aufrechterhalten muss, auch wenn hier entweder nicht alles glattgeht, sie, außer das Tier endlich mal einem Tierarzt vorzustellen nichts gemacht haben, oder etwas schlicht geübt haben (erinnert sich noch jemand an eine der ersten Folgen, in der Sandra ein Problem beim Hufe geben auf ganz abgefahrene Weise gelöst hat: Sie hat es geübt!). Niemand kann das so wie die beiden. Leider hat sich gerade Sandra Schneider in ihrem Internet-Auftritt diese krude Mischung aus das Gegenteil tun, von dem was gesagt wird, und behaupten man wäre allein im Besitz des heiligen Grals des Pferdetrainings, zu Eigen gemacht. (Hier hat Lisa mich gebeten, meine React-Video auf Youtube-Videos von Sandra Schneider einzufügen, isbd. auf "Quäle Dein Pferd nicht") In TEIL 2 und TEIL 3 schaue ich mir mal die Folge „Emmy Lou und Hidalgo“ ganz genau an. Wie wird hier vom Pferd erzählt? Was für Bilder von Pferden, Pferdemenschen und dem Umgang mit dem Partner Pferd werden hier konstruiert? Wie geht die Sendung eigentlich mit ihren Darsteller*innen – menschliche wie tierische – um? MEIN SENF ZU DEN VOX-PFERDEPROFIS: FÜR THEMENMONAT KLICKEN Von Lisa gibt es leider keine Bücher, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Bis dahin tröste ich Euch mit meinen - viel Spaß beim Lesen:
28.06.2018
Nicola Steiner Horsemanship
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Eigentlich haben wir uns eine Actioncam gekauft, um Tutorials fürs Westernreiten zu machen - herausgekommen ist aber erst einmal nur ein zweiteiliges Westernquiz und ein Video von Impressionen vom Turnier (Playlist oben). Denn wer "A" sagt, muss ja bekanntlich auch "B" sagen und der Kauf einer Actioncam zieht für uns einen Rattenschwanz an Ausgaben hinter sich her, aber dazu unten mehr ... Beim dritten Video in der Playlist oben (Murphys Law auf dem Westernturnier) haben wir uns selten dämlich angestellt, als wir auf Youtube die schlechteste Bildqualität ever erblickten: Wir dachten, wir hätten vergessen, PAL einzustellen oder die Fotos im Video würden die Qualität verringern, dabei war das nur der 360-P-Club von Youtube: Was neu hochgeladen wird, hat in den ersten Stunden nur diese geringe Qualität ... Das war zu einfach. Die Ruine Eibach in Lindlar-Scheel (Handy-Bild) - mehr Fotos von unserem Ausreitgelände auf www.12oaks-ranch.de/ausritte/ Wer jetzt denkt, dass es im Horsemanship-Blog technisch zugeht, der irrt, denn davon verstehe ich nichts. Als typischer Fall von Frauen & Technik war ich mir einfach nicht darüber bewusst, dass Einstellungen einer Helmkamera vor allem eines bedeutet: Abkürzungen wie "w" für wide oder "n" für narrow - zumindest bei der GoPro Hero 4 black. amzn.to/2JYGKOM.  Auf die fiel die Wahl, weil ich nicht nur eine Actioncam, sondern vor allem ein externes Mikro wollte, damit ich auf dem Pferd sitzend oder bei Bodenarbeits-Tutorials quatschen kann, während meine Kinder mich mit ihren Handys filmen. Denn das habe ich ja HIER von den Ton- und Kameramännern des WDR gelernt: Wenn man nicht gerade 2.000 Euro für eine Kamera ausgeben will, dann lieber mit dem Handy filmen, aber der Ton macht ja bekanntlich die Musik ... Zwergenhöhle (Handyfoto) - mehr Fotos www.12oaks-ranch.de/ausritte/ In meinem Fall Windgeräusche und da fiel der Markenname "Sennheiser". Gegoogelt, gefunden, aber ein anderes und zwar eines, das man wasserdicht als Gehäuse um besagte Actioncam basteln kann. Das Mikro amzn.to/2JYKHD4 muss ich mir zwar noch zulegen (oder einen Sponsor finden), aber die Actioncam habe ich schon und damit begann nicht nur das Abenteuer Technik (dazu am Ende mehr), sondern auch ein Horsemanship-Abenteuer nach dem anderen. Ich habe die Helmkamera nämlich wie besessen getestet und dabei gequatscht wie ein Wasserfall: Über die Erziehung von Tieren, über die Horsemanship-Technik Annäherung und Rückzug sowie das Kalt-Warm im Horsemanship-Ostereiersuchen und, und, und ... könnt ihr alles in folgender Playlist hören und sehen. Die Fotos geben einen kleinen Vorgeschmack (die ersten vier sind aus dem Bildarchiv, nix GoPro) ... doch dann wurde es gefährlich bei den Dreharbeiten und das erzähle ich unterhalb dieser Sagenweg-Playlist. Die Ruine Neuenberg - Video inkl. Zwergenhöhle: HIER Auch wenn ich mit Lucky zeigen konnte, dass ich in Sachen Horsemanship wohl doch nicht völlig verblödet bin, habe ich mit Painthorse-Stute Fancy jeden Fehler gemacht, den man sich nur denken kann (3. Video der Playlist oben: Outtakes & Fails). Nach einer langen Verletzungspause des Pferdes bin ich zuerst mit Larissa und den Ponys gestartet und habe mich dann mitten im Wald von der "Herde" getrennt. Wohlwissend, dass man im Horsemanship alle Übungen kleinschrittig aufbaut, habe ich eigentlich so alles an Fehlern gemacht, die im Horsemanship als No-Go gelten. Denn obwohl Fancy emotional aufgebracht war, hatte ich auch noch den Hund angeleint, habe aber die Schwierigkeitsgrade sogar noch mehr erhöht: Filmen, quatschen und dann auch noch mit dem Pferd schimpfen, als sie fast auf den Hund getreten war. Schockschwere Not ... Schloß Gimborn Marienheide, Handyfoto. Die Bilder unten sind v. d. GoPro Den Hund musste ich dann frei lassen und danke seitdem jeden Tag dem lieben Gott, dass sie den Ansturm an Autos am Dassiefener Berg schadlos überlebt hat. Als dann auch noch eine Kuhherde auftauchte, war das Chaos perfekt und ich habe sprichwörtlich die Hosen herunter gelassen. Meine Nerven lagen nun endgültig blank, aber erst mal wurde es dann doch noch ein netter Ausritt - also so für 15 Minuten (2. Video in der Playlist oberhalb), aber dann war ich unkonzentriert und fahrig, was dazu führte, dass Fancy in den Zügel getreten ist, der ihr bis zur Brust rutschte, worauf sie mit quasi gefesseltem Vorderbein in der Gegend herum hüpfte. Ob ich sie befreien konnte, seht ihr im 3. Video der Sagenweg-Playlist. Die GoPro macht alles rund, wenn sie knipst statt zu filmen:  Unter der Playlist auch Bäume & experimentelle Galoppfotos Danach dachte ich, dass es vielleicht doch besser ist, beim Filmen das Pferd zu Hause zu lassen und bin zu Fuß über Gänseküken und mit dem Auto über eine Horde von durchgeknallten Leuten gestolpert, die verkleidet durchs Dorf johlten, während ich an der Ampel stand. Die waren auf dem Weg zu einem Jux-Fußballturnier und diesem wilden Umzug mit Bollerwagen, Luftballons und Bierkisten musste ich dann auch mit der GoPro einfangen - übrigens mein erstes Video in der 4k-Was-auch-Immer-Bildauflösung. Bevor es jetzt aber doch mal technisch wird - weil Test und so - schnell noch die Playlist mit diesen kurzweiligen bis herzerwärmenden Zufallsfilmchen. Das mit dem 4k sollte man aber tunlichst sein lassen, denn wie ich erfahren habe, ist damit eine nachträgliche Bildstabilisierung erschwert, weil man die Geschwindigkeit nicht reduzieren kann und man kann wohl auch nicht 60 frames per second schießen. Das ist mir zu kompliziert: Ich bestelle mir jetzt einfach ein Gimbal und mache aus der Actioncam fluggs eine Steadycam - sich die GoPro Hero 5 oder 6 mit eingebauter Bildstabilsierung zu kaufen, wäre zu einfach gewesen. Aber hinterher ist man ja immer schlauer: All diese Fakten, die ich jetzt so weiß, habe ich Youtube-Videos entnommen, denn die Beschreibung, die der Actioncam beiliegt, ist mehr als dürftig. Wenn man sie HIER per Internet sucht, erhält wohl schon ausführliche Infos, nur nicht zu der Frage, worauf ich eine Antwort suche: Kann ich in den Einstellungen das Bild stabilisieren? Dass das nur bei Hero 5 & 6 geht, hat mir dann Wochen später ein Saturn-Mitarbeiter verraten. Merke: Wenn du halbwegs durch Menü steigst, dann gehe auf 2,7 k und überlege Dir, ob Du wide (für Panorama-Sicht) oder narrow (ohne Fischaugen-Effekt, aber dafür auch mangels Panorama nur das Objekt im Bild) auswählst. Am Besten überlegst Du Dir das zuhause, weil im Zoo zum Beispiel ist Wide zumindest dann nicht mehr der Bringer, wenn die Tiere eher weit weg sind, wenn man dann aber blind wie ein Maulwurf ist (so wie ich: entweder ohne oder mit nicht angepasster Brille) erkennt man im Zoo nicht einen Buchstaben des umfangreichen GoPro-Menüs und muss an der einmal eingestellten Einstellung eisern festhalten - bis zum bitteren Ende, dachte ich, um jetzt herauszufinden, dass man die Einstellungen auch über die App an Larissas Handy ändern kann - ihr wisst schon: Hinterher .... Zum Glück gab es im Zoom Erlebnispark ein paar Tiere in Reichweite und die Bootsfahrt ist ein wahrer Actioncam-Genuss geworden - oberstes Video in der Badewannen-Playlist. Diese Badewannen-Videos habe ich deswegen gemacht, weil ich persönlich immer Videos auf Youtube suche, die 45 bis 60 Minuten lang sind. Dann stelle ich mir den Laptop auf einen Stuhl neben die Wanne und chille im Schaumbad, was das Zeug hält. Wer weiß, vielleicht gibt es ja auch Leute, die das ähnlich handhaben und da wollte ich dann auch ein paar Videos zu beisteuern. Vom Zoo habe ich keine GoPro-Bilder, aber experimentelle Fotos - manche scharf und andere rattenscharf bis unkenntlich Neben dem Zoo-Video ist darin auch ein Teil des Sagenwegs zu Fuß und ein Video vom Ausritt mit Hund und Handpferd. Ponys sind bekanntlich gechillter als die Vollblut-angehauchte Paintstute Fancy, die in den Parelli-Horsenalitys (HIER geht es zum Themenmonat) als Right-Brain-Extrovert (RBE) einzuordnen ist und dafür hat sie sich tapfer gehalten - ich nicht, denn ich bin auch ein RBE, wenn es um Parellis Humanalitys geht und neige nicht nur zur Hysterie, wenn der Hund unangeleint über die Strasse rennt und trotz Auto nicht kommt oder das Postauto den Weg so versperrt, dass man mit Pferd und Hund durch einen schmalen Durchgang von Postauto und Zaun muss - Adrenalin pur. Als waschechte RBE in Menschengestalt werde auch ich hibbelig beim Bedienen der Kamera und in Ermangelung eines Handbuches to go ging vieles über Learning by doing. Bei mir leider mehr Doing als Learning, aber immerhin sind meine Youtube-Follower von meinen Sagenweg-und-Co-Videos begeistert, auch wenn sie beim Anschauen - mangels Bildstabilisierung - gelegentlich seekrank wurden - ich hoffe, es hat sich niemand übergeben. Wie gesagt: Vom nächsten Youtube-Geld wird ein Gimbal gekauft. Das passiert, wenn man weder kurz noch lang oder Piep & Piep-Piep unterscheiden kann: Galoppbild-Video HIER Um aber anderen, die sich auch ins Abenteuer GoPro stürzen, doch noch ein paar hilfreiche Tipps an die Hand zu geben, habe ich euch in der Playlist ganz am Ende des Blogbeitrag  (unter der Fotogalerie) genau solche zusammen gestellt - also die von den anderen Youtubern - meine eigenen sollte ihr meiden wie der Teufel das Weihwasser, denn ich habe von Technik null Ahnung und davon zu viel. Das beweist mein Abenteuer in Täglich-grüßt-das-Murmeltier-Tradition mit der Quick-Capture-Funktion, die mir einige schlaflose Nächte beschert hat: Warum schieße ich immer Hunderte von Fotos, obwohl ich doch eigentlich filmen will? Die Lösung war für betagte Leute wie mich wohl zu einfach: Fürs Filmen muss man den Auslöser ganz kurz drücken, dann macht es Piep, Piep, Piep (Übersetzung: Kamera ist an) Pause und noch einmal Piep (Film läuft) und bei Fotos drückt man den Auslöserknopf lang - das ergibt Piep, Piep, Piep (siehe oben), Pause, Piep, Piep - ist wie beim Morsealphabet und jetzt lausche ich ständig darauf, was meine GoPro mir gerade sagen will: Jawoll, sie redet mit mir - das ist wie im Horsemanship: Kommunikation ist gegenseitig. Und plötzlich war der Weg weg: Abholzarbeiten (Video: HIER). Mehr Fotos unterhalb der Buchtipps Fazit: Die GoPro ist eine tolle Sache, wenn man sie erst einmal verstanden hat und da steht ihr wahrscheinlich nicht ganz so auf der Leitung wie ich - mein Sohn konnte die GoPro sofort bedienen - also liegt es wohl an mir. Im folgenden Link belehren euch die, die sich mit so was auskennen und nein ... es sind nicht die Gelben Seiten ... www.off-the-path.com/de/gopro-einstellungen/ Fazit: Da ich Mutter zweier technikbegabter Kinder bin, bin ich heilfroh, dass ich die GoPro als neues Spielzeug habe und seitdem ist das Wort Langeweile ein Fremdwort für mich, ich film' und film' und schneide und schimpfe .... Unboxing-Videos und chaotische Inbetriebnahmen kann ich Euch daher leider nicht ersparen - wäre ja noch schöner ;) Nach dieser letzten Chaos-Playlist kommen dann wie gewohnt meine Bücher, schreiben kann ich besser als filmen: Bitte kaufen, damit ich mir das Mikro von Sennheiser amzn.to/2JYKHD4 leisten kann - denn das wäre nicht nur das Tüpfelchen auf dem "i", sondern die nächste Gelegenheit für einen weiteren chaotischen Test - hoffentlich ohne Postauto in engen Strassen, ohne Leute, die einfach nicht weiterfahren, während sich der Hund fast am Halsband erhängt und auch ohne in Zügeln gefesselte Pferde. Kein GoPro-Foto, aber findet statt ;) Als Schlußbemerkung sei gesagt, dass man sich schwer täuscht, falls man denkt: "Na die 230 Euro für die GoPro kriege ich so gerade noch zusammen gekratzt", denn das ist nur die Spitze des Eisbergs. Da ist der Kauf des Zubehörsets von ccbetter noch harmlos, denn da bekommt man immerhin 44 Teile für 24 Euro (unboxing video #2), denn man stellt mit Schrecken fest, dass das eigene uralte Handy nicht Go-Pro-App tauglich ist (Modell fünf Jahre alt oder so) und muss dann immer entweder die Tochter fragen, dass sie die GoPro vom ihrem brandneuen Handy aus steuert oder das Ganze nach Gefühl machen (mein Regelfall, weil der Tochterservice ist zur Zeit nicht verfügbar - also nur selten), weswegen sich der Kauf eines neuen Handys auf Dauer wohl auch nicht vermeiden lassen wird. Eine Alternative wäre wohl auch die GoPro Hero 4 silver, denn die hat ein Display hinten und man sieht, was man filmt, aber Frau Youtube sagt, die ist schlechter, weil weniger Einstellungen, schlechtere Bildqualität, bla, bla .. also sind wir froh und glücklich mit der Black Edition, denn nicht nur die Filme sondern auch die Bilder sind rattenscharf, selbst wenn gerade die Fotos nur Zufallsprodukte sind, sind immer noch genug Vorzeigbare dabei und alle anderen haben immerhin einen experimentellen Touch. Doch auch mit dem Handykauf ist es noch nicht getan, denn die GoPro hat keinen eigenen Bildstabilisator und der von Youtube kürzt 5-Minuten-Videos auf eine,wenn man damit stabilisiert also habe. Wer meint, das ginge mit kostenlosem MovieMaker, der ist auch auf dem Holzweg. Das habe ich einmal versucht und das Ergebnis ist so schrecklich, dass ich das Ergebnis umgehend gelöscht habe: Da wird alles schwarz. Also habe ich mir jetzt ein neues Schnittprogramm angeschafft und damit geht die Technik-Odyssee von vorne los: Jetzt kann ich zwar die Kamera bedienen, aber das Schnittprogramm nicht - stöhn.   Ob das Bild als moderne Kunst durchgeht? Hier die Tipps von Leuten, die sich mit so etwas auskennen - Videos, die ich als hilfreich empfand und tschüss.
19.05.2018
Nicola Steiner Horsemanship
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Dieser Bericht bzw. Interview ist in meinem Buch "Tod eines Pferdes - Zirkuslektionen im Fokus" bereits erschienen. Peter Pfister hat behauptet, dass Uwe Jourdain ihn bei der Equinale "schlecht gemacht" hätte. Das Video von den sieben Minuten vor Evitas Tod wurde der Equinale aber von einer anderen Person zugesandt (der Name ist mir bekannt). Unterhalb der Buchtipps findet ihr ein ausführliches Programm und das Equinale-Plakat "Es gab eine Stelle im Dokumentarfilm über Peter Pfister, die mich ein klein wenig irritiert hat. In einem kleinen Augenblick sah seine Arbeit am Pferd grob aus und daher habe ich mich kurz gefragt: Wie arbeitet er wohl, wenn keine Kamera läuft?", erinnert sich Nile Pils, Organisatorin der Filmfestspiele Equinale. In einem Telefoninterview gesteht sie aber zu, dass der Rest des Films “Der Pferdemann” ansprechend gewesen sei. Daher sei der Pfister-Film solange in der engeren Auswahl gewesen, bis Pils davon erfuhr, was in Leichlingen mit dem Pferd Evita passiert war. Zum Hintergrund des Festivals: Eigentlich werden nur vier ausgewählte Filme beim Festival gezeigt, aber 2017 hätte man dort als fünften Film auch diese Dokumentation über Peter Pfister hinzu genommen. Aber dann bekamen die Macher der Equinale einen kleinen Tipp. "Darüber war ich heilfroh", zeigt sich Gründerin Nile Pils erleichtert. Auch ein Film über Totilas sei eingereicht worden. Dieser sei von einer holländischen Produktionsfirma gewesen und so wurde schnell auch das Thema Rollkur in  den Ring geworfen. "Bei der Equinale soll ja der besondere Film gezeigt werden", erläutert Pils und liest mir den Grundgedanken vor: "Mit dem Filmfestival Equinale möchten wir das Bewusstsein für ein Miteinander zwischen Menschen und Pferd bzw. Mensch und Natur in den Mittelpunkt stellen. Wie können wir eine gute Beziehung zueinander entwickeln? Wie gestalten wir eine starke Bindung, die von Vertrauen und Geben und Nehmen gekennzeichnet ist? Die Filme zeigen eine große Bandbreite von unterschiedlichen Sichtweisen und Erfolgsrezepten auf. Sie klären auf, lassen den Rezipienten mitfühlen und vielleicht ein neues Verständnis für Pferde entwickeln." Nachdem Pils die Szenen gesehen hat, die am Ende zum Tod von Evita geführt haben, war das nicht stimmig - selbst wenn der Film an sich gut gemacht und schön bebildert war. Pils liege es fern, sich in Streitigkeiten zwischen zwei Trainern einzumischen und sie vertritt einen neutralen Standpunkt. Sollte es aber bis Juni 2018, wo auf ihrem Gelände in Mecklenburg-Vorpommern eine Veranstaltung geplant ist, eine Klärung gegeben habe, sei sie bereit, die Dokumentation über Pfister dennoch zu zeigen, aber zeitgleich eben auch den anderen Film: Das Video, in dem Evita 13 mal gestiegen, drei mal gestürzt ist und sich nach dem dritten Sturz das Genick gebrochen hat. Nur einen der beiden Filme zu zeigen, würde die Tatsachen verzerren. (Nach meinem React äußert sich Nile Pils zum Mustang Makeover. Die Produktionsfirma Catamaran Film hat einen Film übers MMO gemacht und sich damit beworben). Nile Pils ist streng und kompromisslos, wenn es um die Auswahl der Filme geht und alleine die Tatsache, dass ein Film scharfe und ansprechende Bilder zeigt, sei nicht das Hauptkriterium. "Wir hatten auch einen wunderschönen Film über das Mustang Makeover, der zwei Trainerinnen in den drei Monaten bis zum Event begleitet hat. Programm & aktuelles Plakat unterhalb der Buchtipps Gut gemacht allein, reicht aber eben nicht - wir schauen hinter die Kulissen, so weit uns das möglich ist, und das Hauptkriterium muss Glaubwürdigkeit sein." Pils sieht das Mustang Makeover kritisch und kann beim besten Willen keinen Unterschied zum Bundeschampionat oder anderen Turnierveranstaltungen im Pferdesport entdecken. "Es gibt Gewinner und Platzierte - also ist es ein Turnier. Daran ist nichts zu rütteln", sagte die gelernte Pferdefachfrau, der ihr Geld nicht zu schade war, ihn für einen Trainerschein auszugeben, den in der Pferdewelt niemanden zu interessieren scheint. "Die Trainer ganz ohne Ausbildung greifen die Kunden ab, wenn diese sich gut vermarkten können", übt Pils Gesellschaftskritik. Die Leidtragenden sind dabei nicht nur die Pferde, sondern auch die Kunden, die am Ende ihr Geld für etwas ausgeben, was sie mit ihrem Pferd dann doch nicht oder nur sehr wenig weiterbringt. Und wenn doch, dann im Hauruckverfahren. Erstveröffentlicht wurde dieser Beitrag in diesemBuch, wo alle Hintergründe beleuchtet werden Wir wissen jetzt nur zu gut, wer den Preis dafür bezahlt, auch wenn es oft genug gut geht und Pils muss eingestehen: "So schrecklich das alles ist und so erschreckend diese Videosequenzen sind: Immerhin ist durch den Tod Evitas erwiesen, dass nicht die Turnierreiter die Bösen sind und die Freizeitreiter die Guten. Zu viel Ehrgeiz kann es überall geben, aber es gibt auch die, die ihrem Pferd die Zeit geben, die es braucht: Manchmal Tage, manchmal Wochen und manchmal Monate - je nach Pferd." Daher habe sie ein beiläufiger Satz von Michael Strussione, Veranstalter des Mustang-Makeover, ein wenig irritiert. "Er stellte die Qualitäten eines Trainers infrage, wenn dieser nicht binnen zwei Wochen ein Pferd unterm Sattel hätte", erinnert sich Pils an ein persönliches Gespräch anlässlich der vorm React erwähnten Bewerbung fürs Festival mit dem Film über Tanja Riedinger und Sandra Schneider, die 2017 beim Mustang Makeover mitgemacht hatten. "Tanja ist ein sehr nettes talentiertes Mädchen und hat mit ihren eigenen Pferden und auch mit dem Mustang viel erreicht, aber bei dieser Veranstaltung werden junge Mädchen deswegen zu Trainern erklärt, weil sie auf Youtube viele Follower haben." Ein Trainer brauche sehr viel weitreichendere Kenntnisse, z.B. über Anatomie, über Lernverhalten, über Pferdepsychologie und genau das muss er auch vermitteln können. "Es ist auch ein Unterschied, einem einzelnen Pferd oder seinen beiden privaten Ponys publikumswirksame Showtricks beizubringen oder als seriöser Ausbilder Tag für Tag den unterschiedlichsten Pferdetypen zu begegnen", stellt Pils die Aussage dieses Trainerwettbewerbs infrage. Eine solide Pferdeausbildung sei unspektakulär und vielleicht sogar langweilig anzusehen, aber sie diene dem Wohlbefinden und der Gesunderhaltung der Pferde. "Vielleicht ist der Titel "Trainerchallenge" etwas unglücklich gewählt und irreführend, denn eigentlich ist das Mustang Makeover auch nur ein Reitturnier. Zwar sind einige professionelle Trainer dieses Jahr mit dabei, aber eben auch junge Youtuberinnen. Wenn man es genau sieht, ist es beim "normalen" Turnier ja auch üblich, dass Trainer und Hobbyreiter in einer Klasse starten, aber da könnte man endlos diskutieren", ergänzt Nile Pils aus heutiger Sicht (das Zitat ist im Buch nicht enthalten). Auch das Thema Sicherheit der Darsteller darf nicht außen vor bleiben, denn Tanja Riedinger ist von ihrem Mustang einmal getreten worden und musste ins Krankenhaus, hatte Riedinger in einem Zeitungsinterview erklärt. Die in der Equinale gezeigten Filme sollen Spaß machen und eventuell sogar ein Umdenken im Pferdebereich anregen. "Da hat uns der dritte Ostwind-Film beeindruckt, denn dieser übt am Rande Gesellschaftskritik, indem gesagt wird, dass Wasser aus moralischen Gründen nicht privatisiert werden darf," plaudert Pils ein wenig aus dem Nähkästchen, auch wenn man auf der anderen Seite eine andere Botschaft des Films "Nur-mit-Halsring-ist-pferdegerecht" eher kritisch sehen sollte. Wie immer am Ende eines Blogbeitrags - Amazon-Links zu all meinen Büchern:
10.04.2018
Nicola Steiner Horsemanship
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Infos & Termine zu unseren Reitferien: www.12oaks-ranch.de/reitferien/ Aktuelle Termine: 12oaks-ranch.de/reitferien/ Die Kamerafrau, die vor zwei Jahren den Wellendorf-Beitrag (Video unten / von den Dreharbeiten berichte ich HIER) gedreht hat, hat uns für einen Beitrag empfohlen, in dem es um das Ende der Osterferien geht, was ja auch ein Ende der Reitferien ist. Zu Ostern hatten wir einen Schnuppertag im Angebot und der war am Donnerstag, aber bei 18 teilnehmenden Kindern, wäre uns das Kamerateam wohl im Weg gewesen. Macht nichts, denn am nächsten Tag war bei uns auch schon wieder full house: Ein gutes Dutzend reitbegeisterte Mädels waren zum Ferienreitunterricht gekommen.  Heute erzähle ich Euch wie dieser Dreh im Detail abgelaufen ist, denn für diesen Beitrag von vier Minuten, war der WDR (Lokalzeit Köln) drei Stunden bei uns und danach wurde im Studio stundenlang geschnitten, damit der Beitrag schon am selben Tag auf Sendung gehen konnte. Den Job der Einverständniserklärungen hatte ich der Reporterin abgenommen, denn bei Kindern kommt noch Bürokratie hinzu. Somit sind wir mitten eingestiegen ins Geschehen "Reiterhof". Los gehen sollte es mit dem Putzen der Pferde, wo wir normalerweise nur die Sattellage putzen, aber fürs TV einmal etwas mehr, denn Fancy hat bei der "Probe" durch die Reporterin gewaltig gestaubt. Fancy und Lucky sind zwar regelrechte Putzmimosen, aber wir wollten ja, dass möglichst viele Kinder etwas mit den Pferden vor der Kamera machen dürfen: Also haben wir bei Fancy ein Mädel rechts und ein Mädchen links mit Bürsten bewaffnet, worauf Fancy erst mal giftig guckte: Zwei Bürstenquäler? Diesen Unmut habe ich durch sekündliche Leckerli-Eingabe vertuschen können (Fancy hat schon einmal für Dreharbeiten des WDR zur Verfügung gestanden: HIER geht es zum Making Of in Sachen Zirkuslektionen). Bei Lucky war das nicht ganz so einfach, aber er lässt sich von Kindern putzen, die er schon lange kennt und denen er vertraut: Gut, dass Hobbyfotografin Maya auch mit von der Partie war (die hat zwei tolle Ponybilder gemacht: s.u.). Endlich gesattelt, wollten wir natürlich zeigen, dass wir kein stinknormaler Ponyhof sind, sondern uns als Natural Horsemanship Zentrum verstehen. Dort soll es nicht nur den Kindern, sondern auch den Pferden Spaß machen: Jetzt war auch Putzgiftspritze Fancy beim "Hufball"-Spielen begeistert. Interviewt wurde auch unsere allerkleinste Reitschülerin, die erzählt hat, dass man sich bei Pferden tatsächlich erst mal durchsetzen soll. Das stimmt, ist aber nur die halbe Wahrheit (Links dazu weiter unten), aber man kann den Kindern in einer halben Stunden Unterricht pro Woche ja nicht alles erklären, was das Horsemanship zu bieten hat. Bei unseren Feriencamps versuchen wir genau das, aber da war unsere Kleinste noch nicht dabei. Also habe ich ein wenig rebelliert und darauf bestanden, dass der Aufsager der Chefin (also meiner einer) sich nicht aufs Reiten bezog, sondern auf die Bodenarbeit. Das Redaktionsteam war von meiner spontanen Idee schnell überzeugt. Gesagt, getan: Ich fand es toll, dass ich dadurch auch ein wenig Bodenarbeit zeigen konnte und dass das Pferd auch durchaus eigene Ideen einbringen darf, damit es motiviert ist. Und das wurde sogar rein genommen in den Beitrag: hurra. Ich habe ja mal beim Radio gearbeitet und da waren die längsten Beiträge zwei Minuten dreißig. Der hier war über vier Minuten und das ist ja wirklich selbst fürs Fernsehen so richtig lang: cool. Dennoch habe ich mich ganz besonders gefreut, dass einige meiner Follower nicht nur in Facebook-Kommentaren schrieben, dass sie da gerne Kind gewesen wären, sondern auch fanden, dass das Interview mit mir zu kurz war ... na ja, es ging ja auch nicht um mich, sondern um die Kinder, aber dahin geschmolzen bin ich trotzdem. Daraufhin habe ich einfach kurzerhand ein zusätzliches Video (ebenfalls in folgender Playlist) gedreht: Mit Erklärungen dazu, dass man im Horsemanship nicht so sehr Minister des Nein, sondern Botschafter das "Ja" sein will. Diese Formulierung habe ich bei Parelli geklaut und was damit gemeint ist, könnt ihr im BLOG der Instruktorin Ursula Schuster nachlesen; meine Interpretation dieser Idee HIER. Und Queenies Spin am Boden, der aus Zeitgründen im Beitrag nur angedeutet werden konnte ... den haben wir auch auf die Schnelle nachgestellt, was ihr in besagtem dritten Video der Playlist seht: Drei Drehungen am Stück. Das zweite Video ist übrigens das allererste Video, das die Lokalzeit Köln bei uns gedreht hat, aber da ging es um die Wettervorhersage - auch wieder mit Reitferienkindern ... Vier Minuten sind lang im TV und doch kurz: Zirkuslektionen waren dieses Mal nicht dabei Genial fanden wir ja, dass die Reporterin Sabine Büttner reiten kann - zwar bisher nicht Western, aber sie hat sich in kürzester Zeit von Larissa den Westernspin beibringen lassen und dabei eine richtig gute Figur gemacht. Während die beiden das erarbeitet haben, habe ich die Gunst der Stunde genutzt und Kameramann und Tontechniker Löcher in den Bauch gefragt, was sie mir für eine Kamera für Youtubeaufnahmen empfehlen würden und das ging ab 2.000 Euro los: Unerschwinglich. Im "Billigsektor" wurde zwar Canon, Sony und Panasonic als ganz gut bezeichnet, aber die Empfehlung war überraschend: Dann schon lieber mit dem Handy filmen, sagten die beiden. Dazu reklamierte ich nun unsere allgegenwärtigen Tonprobleme. Auch hier wussten die beiden Rat, denn es gibt von Sennheiser ein Funkmikrofon, das an einige Handys angeschlossen werden kann (z.B. von Sennheiser: Evolution EW G2 oder Rhode Filmmaker Kit). Windschutz drauf (und zwar als flauschiger Puschel, sonst wird das nichts) und ab geht die Lucy. Apropos Lucy ... äh ... Mikrofon: Statt Mikrofon habe ich eine GoPro actioncam gekauft, weil man daran ein tolles Mikro von Sennheiser befestigen kann, worauf ich gerade spare (oder hoffe, dass sich ein Sponsor findet). Bis dahin teste ich die Helmkamera und das wird der nächste Blogbeitrag, der im Mai erscheint - Videos gibt es schon (Playlist am Ende des Beitrags) und auch einen weiteren Produkttest und ein Bit, das uns der Sponsor Mr. T von Natural Texan Horsemanship zur Verfügung gestellt hat: HIER nachzulesen. Dem "armen" Kameramann haben wir übrigens übel mitgespielt: Den wollten wir nämlich auch aufs Pferd setzen, weil er erwähnte, in der Jugend mal ein klein wenig geritten zu sein. Das war der Running Gag während der gesamten Dreharbeiten ".. und jetzt setzen wir Dich drauf ...": Irgendwie schön, dass die meisten Journalisten ein illustres Völkchen sind, die Spaß verstehen und mit einer ordentlichen Portion Humor gesegnet sind. Feierabend - die letzten beiden Fotos sind von Maya Faulhaber. Die, die schon so lange bei uns ist, dass Lucky sich brav von ihr putzen lässt Für all die, denen das Interview mit mir zu kurz war und die mehr übers Horsemanship erfahren wollen .... ich habe ja auch ein paar Bücher geschrieben und mich dort quasi selbst interviewt. Wer bis jetzt fand, dass es zu kurz war, sagt nach den Büchern dann bestimmt: Das war zu lang ;) Andererseits: Es soll Menschen geben, die nach dem ersten Buch von mir auch ein zweites gekauft haben - vielleicht geht es ja so gerade noch mit der Länge ;) ;) ;) Das Obere "Tod eines Pferdes" ist ein journalistisches Buch - eine Vorausschau gibt es HIER: Tod ei­nes Pfer­des: Zir­kus­lek­tio­ne... 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16.03.2018
Nicola Steiner Horsemanship
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zu den anderen Teilen der Gedanken von Hardy Lahn zum deutschen Mustang Makeover:     EINLEITUNG    //    TEIL 2     //      TEIL 3       //    HARDYS VITA Es erschliesst sich mir nicht Wildpferde in ein von Hauspferden völlig überlaufendes Land zu fliegen wo ein, für mich artgerechter Erhalt von einheimischen Pferden schon sehr schwer geworden ist. Deutschland ist ein Land, wo der Pferdemarkt mit hochspezialiserten Pferden, bester Abstammung überlaufen ist. Ein Land wo unzählige Hengstbesitzer Mühe haben, noch genügend Decksprünge zu verkaufen, da es in jedem Hinterhof von "zufälliger" Nachzucht nur so wimmelt und wo die Gnadenhöfe überlastet sind und sich bei bestem Willen keine artgerechte Haltung leisten können. In Europa gehen Tausende von Haflinger Fohlen zum Metzger, wenn sie einem Zuchtideal nicht entsprechen. Pferdebesitzer/Einsteller wandern in Deutschland von einem Pferdehof zum nächsten, weil die Haltung sich schon für ihre Hauspferde nicht mehr eignet. Zu wenig Auslauf, kleine dunkle Boxen und schlechtes Futter lassen Pferdehalter wie in einer Reise nach Jerusalem umherziehen und nicht selten werden Forderungen nach artgerechten Bedingungen auch mal unter der Gürtellinie beantwortet. In meiner dreissig Jahren langen Arbeit als Natural Horsemanship- und Kommunikationstrainer in Deutschland (bis wir in die USA ausgewandert sind) war es meine Hauptaufgabe entweder Pferde zu reparieren die "Trainer" ohne genug Empathie und Wissen "trainiert" haben oder um Verhaltensstereotypien aufgrund von Haltungs- oder Wissensmängeln zu behandeln. Also warum Eulen nach Athen versteigern? Der Mustang in den USA hat eine lange Geschichte und sie gehört auch dahin. Man muss auch keine Dülmener oder Przewalski Pferde nach USA schicken, um sie zu retten. Hilfe und aktive Unterstützung sollte vor Ort helfen, anstatt das Problem in ein anderes Land zu schicken. Wird da versucht eine Hollywoodsehnsucht (Der schwarze Blitz) in deutsche Ställe zu Lieschen Müller zu tragen? Mich erinnern die Boxen-Bilder mit den Mustangs in Deutschland an Rilkes Gedicht: Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält. Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt. Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte, der sich im allerkleinsten Kreise dreht, ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte, in der betäubt ein großer Wille steht. Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein, geht durch der Glieder angespannte Stille - und hört im Herzen auf zu sein. Ihr möchte mehr übers MMO lesen? Dann seht Euch im Themenmonat vom Vorjahr um, wofür ich selbst die Texte verfasst habe (meine Vita ist HIER & Hardys HIER): Themenmonat Mustang Makeover 2017 Brandneu ist dieser Blogbeitrag: Mustang Makeover & ich kreuzen die Klingen per eMail wozu dieses Video gehört: Und hier noch ein Fundstück, denn in den USA sieht man es kritisch, dass die Pferde nach Deutschland verkauft werden, da man befürchtet, dass die Pferd zum Wanderpokal werden und am Ende irgendwann beim Schlachter landen. Die Wahrheit darüber, dass wilde Pferde nach Deutschland verkauft werden #19 Es gibt übrigens auch Positivbeiträge in unserem Blog, z.B. den allerneusten Beitrag: Making Of: WDR-Beitrag Nr. 4 - 12 Oaks Ranch erneut im TV Das Leitwort dieses Blogs lautet nichtsdestotrotz "Kühn, kritisch, konstruktiv" - diesem Tenor folgen auch meine Bücher, isbd. das mit dem Titel "Tod eines Pferdes" - eine Vorausschau gibt es HIER: Eines der Kapitel betrifft übrigens das Mustang Makeover, der sowohl ein Film übers MMO als auch einer über Peter Pfister wurden eingereicht. Die Equinale-Organisatorin begründet im 1. Buch ausführlich, warum das Mustang Makeover über Tanja Riedinge und Sandra Schneider nicht in die engere Auswahl kam: Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP   Der BOD-BUCHSHOP liefert schneller als Amazon & in Deutschland versandkostenfrei HIER KLICKEN (alternativ können Sie bei mir bestellen: nicola-steiner@t-online.de)
Gelöschtes MMO-Video ist wieder hergestellt UPDATE: Meine Gegendarstellung gegen das Löschen meines React-Videos über das Mustang Makeovers (oberhalb) war erfolgreich. Das MMO war nicht berechtigt, das Video zu löschen. Details im Monat April der 12-Oaks-News Dort bitte nach unten scrollen, um ist die Vorgeschichte, die Rechtsgrundlage und die eMails von Youtube nachzulesen - unterhalb des 2. Videos hier im Blog findet ihr hingegen meine eMails ans MMO, denn ich hatte es erst einmal im guten versucht. MEHR ZUM MMO IN DEN THEMENMONATEN: 2017 von mir & 2018 von Hardy Lahn aus den USA Das Mustang Makeover bzw. der Verein American Mustang Germany (sind eh dieselben, auch wenn sie sich gegenseitig spenden) hat unrechtmäßig eines meiner React-Videos entfernen lassen - trotz Zitatrecht, trotz Fair Use. Ich habe aber zunächst versucht, eine gütliche Einigung zu erzielen, die gescheitert ist. Unterhalb des Videos findet ihr meine eMails an Michael und Silke Strussione - Veranstalter des MMO. Das Video ist die Reaktion auf die Weigerung, das Video wiederherzustellen. Aber das macht nichts: Ich habe bei Youtube eine Gegendarstellung eingereicht und das dauert zwar länger, wird dann aber auch seinen Lauf nehmen. Dass Strussione sich bei der Veranstaltung aufs Filmverbot stützt, dürfte jurisitsch auch keinen Bestand haben (und gegen mich sowieso nicht, ich habe ja nicht gefilmt) - hier ist nachzulesen, dass der Veranstalter nicht verlangen darf, dass bereits getätigte Filme gelöscht werden müssen - tut er es doch, dann würde sich Strussione des räuberischen Diebstahls schuldig machen: www.mein-html.de/photorecht.pdf Lieber Michael, liebe Silke, wegen des von Euch vorübergehend deaktivierten Videos habe ich bei Youtube eine Gegendarstellung eingereicht (BITTE HIER NACH UNTEN SCROLLEN: http://www.12oaks-ranch.de/blog/ ). Dies dauert erfahrungsgemäß ein wenig bis zur Wiederherstellung, weswegen ich Euch - auf Anraten von Youtube (Screenshots in o.g. LINK) - in aller Höflichkeit bitte, Eure Forderung zur Löschung des Videos zurück zu nehmen. Fakt ist, dass ihr nicht Urheber der gezeigten Szenen seid. Es handelt sich um private Handyaufnahmen und nicht um Aufnahmen des MMO. Ich habe mich diesbezüglich von dem Fachanwalt für Urheberrecht beraten lassen, der mich auch erfolgreich vertreten hat, als Bernd Hackl mich wegen eines Bildzitates (Buchcover) verklagt hatte (Video hierzu ganz unten). Die Klage seines Verlages wurde abgewiesen und der Richter hat mir Recht gegeben: Ich durfte das Bild verwenden, obwohl ich im Fall Hackl NICHT Urheber war und die Urheberschaft ganz klar bei Bernd Hackls Verlag lag, der keine Genehmigung zur Veröffentlichung erteilt hat. Das Gericht hat schon nach wenigen Monaten entschieden und selbstverständlich habe ich darüber berichtet, was dann ja peinlicher ist als die ursprüngliche Berichterstattung, weil ich das ja dann auch wieder zum Anlass nehme, um über den Prozess zu berichten, z.B. mit diesem Video: https://www.youtube.com/watch?v=siFkVcnlGXU&t=5s Genauso wie im Fall Hackl würde es sich auch bei diesem React-Video verhalten, wenn die Aufnahmen vom Mustang Makeover WÄREN. Dann würde meine Berichterstattung unter den Paragraf 51 UrhG fallen - bei Youtube Fair Use genannt. Aber ihr habt diese Aufnahmen nicht angefertigt: Sie wurden mir von einer/m Zuschauer/in zur freien Verwendung zugesandt und das Urheberrecht liegt bei dieser Person - nicht bei Euch. Vor Gericht müsstest ihr aufgrund der Beweislast beweisen, dass ihr Urheber seid, also dem Gericht Eure Aufnahmen auf einer DVD vorlegen. Ich wiederum müsste das nur bestreiten, weil ich ja nicht Kläger bin und damit eben keine Beweislast habe, könnte aber anhand meiner Aufnahmen beweisen, dass aus einer anderen Perspektive gefilmt wurde und das an Stellen, Leute durchs Bild laufen, wo auf Euren Aufnahmen eben keine Leute durchs Bild laufen. Diese Mail kam ja genau passend - geht runter wie Öl ... Auch Euer Filmverbot greift nicht, weil die von mir verwendeten Szenen ja für journalistische Zwecke verwendet wurden. Es gibt einen inneren Zusammenhang und die juristische Belegfunktion ist gegeben. Ich berichte darüber, dass ich das MMO als tierschutzrelevant empfinde und die Bilder folgende Sachverhalte beweisen (nur Beispiele - in einem möglichen Gerichtsverfahren würde ich mehr Beispiele benennen): - die Pattern, die vom MMO ausgewählt wurden, sind deutlich schwieriger als Pattern für vier- bis fünfjährige Pferde bei regulären Turnieren - von den fünf Platzierten wären vier Teilnehmer auf regulären Turnieren Out-of-Pattern gewesen. Die Reiter konnten ihre Pferde nicht mehr lenken, so dass sie auf die falschen Seite der Pylone gerieten - die Siegerin reitet mit Halsring auf eine Art und Weise, die dem Pferd Schmerzen verursacht, denn dieser wurde unmittelbar in der empfindlichen Kehle angesetzt - das Pferd der Siegerin buckelt in der Einzelaufgabe - Pferde reißen sich los und versuchen, der Arena zu entfliehen - Pferde scheuen und widersetzen sich der reiterlichen Einwirkung - Pferde treten beim Absteigen nach der Reiterin - Pferde sind in der Trailaufgabe von den Schreckhindernissen überfordert mit dem Hinweis, dass bei Westernverbänden Schreckhindernisse i.d.R. nicht verwendet werden, weil es dort um Präzision geht, beim MMO geht es offenbar um Show - Reiterinnen reagieren auf diese Überforderung damit, dass sie das Pferd mit dem Zügelende schlagen, was auf einem regulären (Western-)Turnier zur sofortigen Disqualifikation führen würde - platziert werden die Reiter, die ihren Pferd besonders viel zumuten, um einen Showeffekt zu erzielen: Luftballons ans Pferd, nachziehen von Aufblastieren etc. - das Verbinden von Augen wird als Vertrauensbeweis verkauft, dabei ist das Pferd dadurch hilflos und hat keine andere Wahl als sich ganz und gar dem Reiter zu unterwerfen. Mit unverbundenen Augen hat genau dieses Pferd nämlich bewiesen, dass es seinem Reiter eben nicht vertraut, weil es versucht hat, aus der Arena zu entkommen - Thomas Günther und Sandra Schneider geben während des Events unumwunden zu, dass die Pferde mit der Atmosphäre dieser Großveranstaltung vollkommen überfordert sind und die Nerven verlieren, was wohl kaum als "Pro-Pferd" deklariert werden kann. Ich würde Euch bitten, diese meine Anmerkungen an Euren Anwalt weiterzuleiten und kurzfristig zu besprechen. Sollte dies nicht binnen 48 Stunden zu einer Lösung des Konfliktes führen, würde ich meine Youtube-Follower per Video darüber informieren, dass das Video vom MMO gelöscht wurde und beschreiben, was im Video zu sehen war (siehe oben) mit dem Hinweis, dass das Urheberrecht nicht beim MMO liegt. Solch ein Video würde sich erübrigen, wenn das Ursprungsvideo wiederhergestellt würde, was dann sicherlich weniger Aufmerksamkeit auf sich zieht. Abschließend möchte ich darauf hinweisen, dass die Gerichte das Grundgesetz höher ansiedeln als ein (möglicherweise sittenwidriges) Filmverbot und ich beziehe mich hier auf Art. 5 GG. Ich habe u.a. Medienrecht studiert und bin ausgebildete Redakteurin und habe bei dem strittigen Video sämtliche journalistischen und rechtlichen Grundsätze eingehalten, weswegen ich auf eine gütliche Regelung im Sinne der Pressefreiheit hoffe. Mit freundlichen Grüßen Nicola DAS MMO HAT GEANTWORTET, ABER MIR UNTER STRAFANDROHUNG DAS ZITIEREN VERBOTEN (mit welchem Recht?) - ABER HIER MEINE ANTWORT: Lieber Michael, Das hatten wir doch letzten Jahr schon - im Screen lest ihr, wie ein Rechtsanwalt Strussiones Drohungen beurteilt glaub es mir, ich habe nichts getan, was eine Strafanzeige Deinerseits rechtfertigen würde, aber tu, was Du nicht lassen kannst: In Bezug auf die Veröffentlichung von ungenehmigten Aufnahmen vom Mustang Makeover überwiegt definitiv das öffentliche Informationsinteresse gegenüber den Persönlichkeitsrechten der Teilnehmer, dem Hausrecht, dem Recht am eigenen Bild und dem Postgeheimnis: Soeben wurde sogar von den Gerichten entschieden, dass Tierschützer in Massentierhaltungsbetrieben heimlich filmen dürfen, ohne dafür belangt zu werden und das sind keine öffentlichen Großveranstaltungen wie die Deine (es kommt nicht darauf an, ob es eine Sportveranstaltung ist - öffentliches Informationsrecht ist öffentliches Informationsrecht - davon abgesehen, dass Du es doch 2017 als Alternative zum TurnierSPORT vermarktet hast). Deinen angedrohten Strafanzeigen sehe ich also gelassen entgegen und verweise auf Art. 5 des Grundgesetzes (Verfassung), da Du Dich ja ebenfalls auf die Verfassung berufst - in Deinem Fall Art. 2. Beide werden bei Personen des öffentlichen Lebens gegeneinander abgewogen (siehe auch die von mir zusammengestellte Linksammlung unten). Deine eMail empfinde ich übrigens als Nötigung nach § 240 StGB mit dem Ziel journalistische Berichterstattung zu unterbinden. Die privaten Handy-Videos zum MMO wurden mir zugesandt und nicht in meinem Auftrag erstellt: Ich bin Journalistin und berichte und da wenden sich selbstverständlich auch Leute an mich, die ich persönlich nicht kenne. Ein Vergleich mit den Videos, die das MMO hergestellt hat, dienten mir aber als Beweis für die Authentizität der mir übermittelten Aufnahmen und die war gegeben. Des Weiteren folge ich dem journalistischen Grundsatz, niemals einen Informanten preiszugeben. Vor Gericht müsste ich aus Beweislastgründen, die bei Dir liegen würden, ohnehin nur bestreiten und gar nichts beweisen. Es wäre aber auch kein Problem, wenn der Richter von mir verlangen würde, dass ich beweise, dass Du nicht Urheber der Handyvideos bist: Den Beweis kann ich auch ohne Namensnennung liefern, weil ich diese bzw. das juristisch einwandfreie React auf dem PC gespeichert habe. Dass das Urheberrecht der betroffenen Videos nicht beim Mustang Makeover liegt, beweist ein exemplarisches Beispielvideo, das ich dem eMail-Anhang hinzufüge. Vergleiche bitte die Perspektive bzw. die Leute, die durchs Bild gehen mit Deinem Filmmaterial. Die Links unten beweisen aber, dass ich das Video sogar genauso hätte machen können, wenn das MMO Urheber gewesen WÄRE (bei Youtube Fair Use genannt - dafür brauche ich keine Genehmigung), aber Du schreibst ja selbst, dass du es nicht beurteilen kannst, von wem die Videos sind. Wenn du das nicht kannst, solltest du auch keine Ansprüche erheben. Solche Behauptungen gehen nicht nur bei Youtube ins Auge, sondern auch vor Gericht. Besonders dann, wenn man - wie Du - als Kläger die Beweislast hat. Aber so weit muss es ja nicht kommen: Dieser eMail-Verkehr dient - neben der Gelegenheit zur Stellungnahme - dem Zweck, eine außergerichtliche Einigung zu erzielen, wobei mein Video ZEITNAH wiederhergestellt werden würde, um das bürokratische Youtube-Verfahren abzukürzen.  Wenn du deinen Urheberanspruch Youtube gegenüber aufrecht erhälst, riskierst Du zusätzlich, dass Dein Kanal "American Mustang Germany" (als Anspruchsteller) gelöscht wird, weil Youtube in Fällen von Mißbrauch dieser Funktion explizit davor warnt: Urheberrechtsansprüche für Videos zu deklarieren, dessen Urheber man nicht ist bzw. wo FairUse/Zitatrecht greift: Das IST Mißbrauch und wird von Youtube entsprechend geahndet. Bei einer gütlichen Einigung der Beteiligten verhängt Youtube wohl keine Sanktionen.  Es mag ja sein,dass Du in deinem Leben viele Journalisten kennengelernt hast (bei Pferdezeitschriften treiben sich viele Ungelernte herum: Der Begriff Journalist ist nicht geschützt, Pferdetrainer ja auch nicht), aber ich bin studierte Diplom-Medienwirtin und ausgebildete Redakteurin - hier meine Vita: http://www.12oaks-ranch.de/home/vita-nicola-steiner/. Ich weiß, was ich tue, ich bin Profi. Deine Unterstellungen verbitte ich mir daher ausdrücklich, u.a. auch die Aussage in vorliegender (zu Beweiszwecken) gespeicherter Mail, ich würde versuchen, Leistungen anderer zu schmälern und hätte eine subjektive Sicht: Ich fordere Dich hiermit auf, ein konkretes Beispiel zu nennen, denn wenn Du das nicht kannst, ist dies ist eine unwahre Tatsachenbehauptung, die ich mir nicht gefallen lassen muss (Gesetze: s.u.) - wie auch, ich hätte angeblich behauptet, dass auf regulären Turnieren ALLES rund läuft - wo bitte soll ich das denn gesagt haben? Bei meinen Kommentaren erlaube ich mir zulässige Werturteile über das, was ich sehe, berichte aufgrund nachweisbarer Tatsachen objektiv und wahrheitsgemäß - bei BEIDEN Veranstaltungsarten. Die Turnierreiter als gut erkennbare Gruppe zu diffamieren, wie Du es 2017 getan hast, ist rechtlich ebenfalls bedenklich und hier nachzulesen: http://www.spiegel.de/panorama/meinungsfreiheit-was-darf-ich-sagen-und-was-nicht-a-1074146.html Mir einen unseriösen Journalismus vorzuwerfen, entbehrt jeglicher Grundlage - also bist offenbar du derjenige, der andere diffamiert.  Zeitgleich bitte ich um Stellungnahme zu deinen Bemerkungen über meine Person "häßlicher Schatten" "Neid muss weh tun" etc.  - siehe Screenshot. Es ist für jeden ersichtlich, dass ich gemeint bin, denn dieser Screenshot wurde mir von mehreren Personen übermittelt und ausgerechnet Du wirfst mir fehlenden Anstand vor??? Auch hier fordere ich Dich auf konkret zu benennen, wo ich irgendwen diffamiert haben soll, denn damit unterstellst du mir ja eine Straftat - also das Verbreiten von unwahren Tatsachenbehauptungen, sprich: Lügen. Solltest Du Deine Unterstellung der Diffamierung / Lügen nicht beweisen können, gebe ich Dir hiermit Gelegenheit, Dich von dieser Deiner Äußerung öffentlich zu distanzieren. Das Wort "häßlich" und mir Neid zu unterstellen, ist zudem ehrverletzend, beleidigend und nach §§ 185 - 187 StGB genauso strafrechtlich relevant wie deine oben erwähnten unwahren Tatsachenbehauptungen. Ich möchte Dich bei dieser Gelegenheit dringend auffordern, derartige unwahre und ehrverletzenden Äußerungen künftig zu unterlassen und meine Arbeit als fairen Journalismus anzuerkennen, weil ich ansonsten ebenfalls juristische Schritte erwäge, die dann gleichwohl Gegenstand einer Berichterstattung oder einer Satire auf Youtube werden könnten. Ich weise daraufhin, dass dies lediglich eine Warnung aus Fairneßgründen und keine Nötigung ist, denn ich habe immer schon über Dinge berichtet, die eine Story wert sind. Es ist mein erlernter Beruf. Schon jetzt wird der beiliegende Screenshot in meinem für Mittwoch geplanten Video erwähnt werden, das die ungerechtfertigte Löschung meines Reacts betrifft, falls Du diesen willkürlichen Anspruch auf Löschung weiterhin aufrecht erhalten solltest. Falls das Video wiederhergestellt würde, bedarf es meinen Followern gegenüber natürlich keiner Richtigstellung. Deinen Versuch seriösen Journalismus, wie ich ihn betreibe, als Diffamierung abzuqualifizieren, werte ich zudem als Angriff aufs Grundgesetz der BRD (Art. 5). Denn ich habe in dem von Dir gelöschten Video ja nur das beurteilt, was auch tatsächlich zu sehen ist. DAS DARF ICH und dürfte es sogar dann, wenn Du Urheber der Videos wärest, was Du nicht bist (Fairuse / Paragraf 51 Urhebergesetz - Links zur Rechtslage unten). Einer Aufklärung über Deine abenteuerliche Rechtsauffassung bedarf es nicht. Danke. Wenn Du - wie Du behauptest - der Öffentlichkeit irgendwelche Einblicke gewährst, dann ist es mir unerklärlich, wie du ein solches React-Video, wie das von mir, das von anderen als fair und informativ bezeichnet wird, mit solchen Bezeichnungen (denunzieren, diffamieren) titulierst. Das legt die Vermutung nahe, dass du etwas zu verbergen hast und könnte auch andere Journalisten interessieren, wenn sie davon Kenntnis erlangen ... Das hoffentlich bald wiederhergestellte Video wurde eh schon 4.000 Mal aufgerufen und wird kaum mehr Aufrufe bekommen - vielleicht einige wenige, aber es ist ja nicht mehr neu. Ein Neues aber - mit einer Überschrift, die auf Streit und Konflikt hindeutet, aber Bildmaterial, wo man nur mich sieht - erreicht dann vielleicht erneut 4.000 Leute - ist das wirklich Dein Ziel? Wenn Du nun auf der Löschung bestehst, muss ich aus Glaubwürdigkeitsgründen meinen Followern erklären, warum das Video gelöscht wurde und darlegen, dass ich mich einwandfrei verhalten habe und das habe ich. Dies deswegen, weil es im Extremfall Wochen dauern kann, bis Youtube das Video wiederherstellt, so wurde es mir im eMail-Verkehr mit Youtube zumindest erklärt (unten auf: http://www.12oaks-ranch.de/blog/). Deswegen hat Youtube mir ja geraten, mich an Dich zu wenden, damit es schneller geht. Sollte es zum Rechtsstreit kommen, werde ich auch darüber wahrheitsgemäß berichten, da kannst Du so viel drohen, wie du willst. Ich weiß, was ich darf und was nicht. Zum Recht am eigenen Bild bzw. Zitatrecht (also OHNE Einwilligung des Urhebers) empfehle ich die Lektüre folgender Links - im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung wird mein Anwalt diese rechtlichen Aspekte natürlich ebenfalls vortragen. Dein Hinweis, ich möge das mit meinem Anwalt besprechen, erübrigt sich: Das hatte ich ja bereits (siehe 1. Mail). Außerdem sind Deine Trainer vom Vorjahr Personen des öffentlichen Lebens = Personen des Zeitgeschehens. Das waren die auch schon VOR dem MMO, aber wenn nicht, dann DURCH das MMO. Die können sich also nicht auf die Persönlichkeitsrechte von Privatpersonen nach Art. 2 GG berufen, was die letzten beiden Links im Detail erklären, aber zunächst zum von Dir beanstandeten Recht am eigenen Bild, wovon es Ausnahmen gibt, z.B. ein Aufzug und dazu gehören Mieterfeste, Beerdigungen und natürlich erst recht öffentliche Events wie das MMO. Darunter dann einige Links zum Bildzitat, wozu auch ein Videozitat gehört - im Falle, dass ich deine Aufnahmen verwendet HÄTTE. Es kommt also nicht darauf an, WER die Aufnahmen gemacht hat oder ob es anderweitige Urheberrechtsansprüche gibt: - https://www.rechtambild.de/2010/03/das-recht-am-eigenen-bild/- - https://boehmanwaltskanzlei.de/kompetenzen/medienrecht/allgemeines-persoenlichkeitsrecht/persoenlichkeitsrechte/3450-gesetzliche-ausnahmen-vom-recht-am-eigenen-bild - https://drschwenke.de/wann-ist-ein-bildzitat-erlaubt-anleitung-mit-beispielen-und-checkliste/ - https://www.rechtambild.de/2011/03/der-schutz-von-screenshots-und-benutzeroberflachen/ - https://www.e-recht24.de/artikel/blog-foren-web20/7361-so-nutzen-sie-bilder-rechtssicher-in-ihrem-blog.html - https://www.journalistenkolleg.de/lexikon-journalismus/person-des-oeffentlichen-lebens - https://de.wikipedia.org/wiki/Person_des_%C3%B6ffentlichen_Lebens (Links sind auf die Schnelle zusammen gesucht, aber Du kannst die Begriffe ja auch selbst googlen. Bitte unbedingt Schlagwort "Ausnahmen" benutzen) In diesem Beispielvideo findest Du einen entsprechenden Text zum FairUse und Zitatrecht, dass Youtube laut eMail sehr, sehr ernst nimmt und was von Youtube auch entsprechend geschützt wird. Darüber kannst Du Dich nicht einfach so hinweg setzen (Disclaimer am Ende des Videos in englischer Sprache nachzulesen: https://www.youtube.com/watch?v=vN6Ac1xC_Jk&t=11s : Staatsanwaltschaft ermittelt) Meine vorherige eMail war nicht nur der Versuch einer gütlichen Einigung, sondern ist auch meiner journalistischen Pflicht geschuldet, Dir Gelegenheit zur Stellungnahme zu gewähren - bitte auch hierzu: Böse Zungen behaupten ja bereits, dass das MMO auf Mafia-ähnliche Art und Weise jegliche Negativ-Kritik niederknüppelt. Aus PR-Sicht ist diese Löschung ein klares Eigentor, aber das sagte ich dir ja schon vor einem Jahr, als ich dir erstmals Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben hatte und du alles abgelehnt hattest, was veröffentlicht werden könnte - weder schriftlich noch als Mitschnitt eines etwaigen Telefonats (entsprechende Screenshots sind von mir archiviert). Bei einer Verdachtsberichterstattung muss ich aber nur Gelegenheit zur Stellungnahme geben und Deine eMail ist ja eine solche Stellungnahme - warum sollte ich das nicht zitieren dürfen? Denn Du hättest doch auch sagen können, dass Du keine Stellungnahme abgibst ... Wie auch immer: Aus meiner E-Mail darfst du zitieren, was Du willst. Ich stehe zu dem, was ich schreibe und meine Worte sind wohlüberlegt. Im Gegensatz zu Dir habe ich also nichts zu verbergen und versuche auch nicht in von Dir angebotenen heimlichen, privaten Telefonaten irgendwelche Fakten unter den Teppich zu kehren, was offenbar Dein Anliegen ist und schon als solches eine Berichterstattung wert ist, denn warum gewährt das MMO Journalisten keine Transparenz? Was stimmt nicht mit dem MMO? Wenn alles rechtens wäre und Du nichts zu verbergen hättest, würde doch nichts dagegen sprechen, Dich auch zu zitieren. Hier würden die bösen Zungen wohl sagen, dass es zum Himmel stinkt, aber Du wirst mich sicher in einer ZITIERFÄHIGEN weiteren eMail eines Besseren belehren. Meine eMail war auch keineswegs privat, sondern journalistischer Art, was Dir bekannt ist und auch in Bezug auf mein geplantes Folgevideo erwähnt wurde. Deswegen verstehe ich nicht, dass Dir meine Beweggründe unklar sind: Wahrheitsgemäße Berichterstattung - nicht mehr und nicht weniger. Wegen Deiner einleitenden Sätze und dem für mich nicht nachvollziehbaren Mißverständnis bzgl. privaten eMail-Verkehrs, vermute ich, dass Du die Mail deswegen subjektiv als privat empfindest, weil ich das "Du" statt das "Sie" als Anrede gewählt habe. Ich habe intensiv über die Problematik der Anrede nachgedacht, fand es aber lächerlich, wenn ich bei einem etwaigen Rechtsstreit Screenshots von diversen Aussagen von Dir vorlege, wo wir uns duzen und wir uns in der Mail auf einmal siezen. Dies ändert aber nichts an meiner journalistischen Absicht, die alleine das Ziel der Berichterstattung hat. Du scheinst das als Privatstreit zu empfinden, den man in einem inoffiziellen Telefonat beilegen könnte, befindest Dich diesbezüglich aber im Irrtum. Ich habe privat nichts gegen Dich und wären die Aufnahmen vom MMO positiv gewesen, hätte ich auch positiv berichtet bzw. positive Kommentare verfasst (dies entspricht eher der Darstellungsform in Videos und Blogbeiträgen): Ich finde übrigens auch das Vorgehen Eurer US-Trainer mit "Marterpfahl" im Roundpen und Zwangsstand zum Aufhalftern alles andere als Pro-Pferd - warum veröffentlicht ihr so etwas? Da kannst Du noch so beteuern, ihr würdet Tierschutz an die erste Stelle setzen. Die Aufnahmen sprechen da schon für sich. Wenn ihr Positivberichterstattung haben möchtet, dann sorgt doch beispielsweise dafür, dass die Pattern leichter sind, dass nicht derjenige erstplatziert ist, der die spektakulärste Show bietet, sondern der, der seinem Pferd, Zeit gibt und, und, und ... siehe meine E-Mail von gestern. Meine Kritikpunkte habe ich mir ja nicht aus den Fingern gesogen und Du könntest ja öffentlich Stellung nehmen, so dass meine Zuschauer und Leser meiner Blogs (hier zu finden: http://www.12oaks-ranch.de/blog/) auch etwas von Deinen Antworten haben: So gesehen, hast du es doch selbst in der Hand. Bei folgenden sinngemäßen Aussagen hingegen wie "Wir retten keine Mustangs, weil es denen ja in den USA gut geht." (Silke im artgerecht-pferd-Interview: http://www.artgerecht-pferd.de/mustang-makeover-das-steckt-wirklich-dahinter-interview-mit-silke-strussione/) und dann wiederum Äußerungen, die dann doch den Anschein erwecken, als würden da Pferde gerettet. In mir zugeleiteten Screenshots heißt es immer wieder: Du hättest 30.000 Euro gespendet - leider lässt Du unerwähnt, dass diese 30.000 Euro in die eigene Tasche - sprich: dem eigenen Verein - gespendet wurden. Das hat dann wirklich etwas von einem Mafia-Flair und wenn man dann auch noch liest, dass man nichts von dem, was Du schreibst, zitieren darf, machst du dich so verdächtig, dass Du Dich nicht wundern solltest, wenn die Presse das aufgreift. Das beim MMO übliche Vorgehen, kritische Kommentare zu löschen und Kritiker zu sperren, ist juristisch übrigens auch nicht zulässig, denn es ist ja eine Firma (ms marketing consult) und man könnte dich wegen Verstoss gegen das Wettbewerbsrecht belangen. Die Autoren der gelöschten Kommentare haben ein Recht auf Wiederherstellung ihrer Kommentare. Dieses Recht mache auch ich an dieser Stelle geltend und fordere Dich auf meine juristisch einwandfreien Kommentare wiederherzustellen. Das ist hier nachzulesen und wird Dir Dein Anwalt sicherlich bestätigen:  - https://allfacebook.de/policy/umgang-mit-shitstorms-und-kritik-rechtliche-stolperfallen-im-facebook-marketing-teil-21 Also gib bitte nicht mir die Schuld für Deine Marketing-Fehler. Meine Kontaktdaten kannst du aber gerne dem Impressum meiner Homepage entnehmen: http://www.12oaks-ranch.de/kontakt/impressum/ Sollte der ungerechtfertigte Anspruch Deinerseits sowie das Zitierverbot dennoch aufrecht erhalten werden, lehne ich eine weitere Korrespondenz per eMail ab, ich bin nicht an Privatgesprächen interessiert, die nur ein Ziel haben: Kritische Berichterstattung im Keim zu ersticken. Das entspricht nicht meinem Demokratieverständnis. LG Nicola Steiner (Journalistin) P.S. Das mit dem Schadenersatz hat der Verlag von Bernd Hackl auch versucht (Video ganz unten), ist er aber auch nicht mit durchgekommen. Auch beim MMO würde bei einer richterlichen Abwägung das öffentliche Informationsrecht höher bewertet, zumal die tierschutzrelevanten Szenen von Euch eben nicht an die Öffentlichkeit weitergeleitet, sondern ausnahmslos herausgeschnitten wurden. Von Transparenz kann also keine Rede sein und Lippenbekenntnisse nehmen den Mustangs auch nicht den Stress, dem sie mit verbundenen Augen für diese "Zirkusveranstaltung" mit Luftballons und Aufblastieren ausgesetzt werden. Alles für die Show.  Finaldarbietungen und Choreographien waren nicht Gegenstand des React-Video - hast Du das Video überhaupt angesehen? Dass die meisten Fachleute dies als Pro-Pferd Veranstaltung sehen, kannst Du nicht ernst meinen. In den USA wird dies sehr, sehr kritisch gesehen und viele, die sich mit Mustangs auskennen, verstehen den Sinn hinter der Veranstaltung nicht, denn den Mustangs in den USA geht es gut: Sie haben Platz, sie haben Futter, sie haben Pferdegesellschaft: Also alles, was ein Pferd braucht, um dann in Deutschland in einer Box zu versauern. UND DANN KAM WIEDER EINE E-MAIL MIT DIESEM HINWEIS AM ENDE, WORAUF ICH SCHON IM ERSTEN SATZ HINGEWIESEN WURDE (ob ich wohl diesen Hinweis zitieren darf? Oder werde ich dann gleich verklagt oder strafangezeigt??? Fragen über Fragen ....bibber) :  "Diese E-Mail enthält vertrauliche oder rechtlich geschützte Informationen. Wenn Sie nicht der beabsichtigte Empfänger sind, informieren Sie bitte sofort den Absender und löschen diese E-Mail. Das unbefugte Kopieren dieser E-Mail oder die unbefugte Weitergabe der enthaltenen Informationen ist nicht gestattet. The information contained in this message is confidential or protected by law. If you are not the intended recipient, please contact the sender and delete this message. Any unauthorized copying of this message or unauthorized distribution of the information contained herein is prohibited".  ALSO WIEDER NUR MEINE ANTWORT ALS OFFENEN BRIEF ANS MMO: Ach Michael, jeder blamiert sich bekanntlich so gut er kann und manche verschwenden auch ihre Zeit, so gut sie können. Wie auch immer. Nach Rücksprache mit meinem Anwalt ist dies der aktuelle Sachstand: Sollte ich beschuldigt werden, darf ich von meinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machen. Sollte ich bei der Polizei als Zeugin geladen werden, muss ich dort nicht erscheinen. Sollte die Staatsanwaltschaft Anklage erheben - was unwahrscheinlich ist, da Geringfügigkeit bzw. fehlendes öffentliches Interesse - und sollte mich dann ein Richter laden, muss ich zwar erscheinen, aber das war es dann auch schon, denn ich kann vom Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen. Als Gründe kämen einige infrage, z.B. man muss sich nicht selbst belasten, falls man sich potentiell selbst einer Strafverfolgung ausgesetzt sehen könnte, Gewissensfragen sind denkbar, Schweigepflicht bei bestimmten Berufsgruppen ebenfalls oder aber um einen klar definierten Personenkreis (Familie, Verwandte) nicht belasten zu müssen. In meinem konkreten Fall käme wohl am Ehesten das Zeugnisverweigerungsrecht des Journalisten zum Tragen, was in der Strafprozessordnung (§ 53 Absatz 1 Nr. 5 StPO), in der Zivilprozessordnung (§ 383 Absatz 1 Nr. 5 ZPO) und in der Abgabenordnung (§ 102 Absatz I Ziffer 4 AO) geregelt ist. In diesem Sinne viel Spaß bei der Suche nach meinem Informanten. Hier ein paar Links für Deinen Rechtsanwalt: http://www.dmv-verband.de/wissenspool/rechtliches/zeugnisverweigerungsrecht.html Punkt 5: https://dejure.org/gesetze/StPO/53.html https://www.journalistenkolleg.de/lexikon-journalismus/zeugnisverweigerungsrecht In der konkreten Auseinandersetzung ist und bleibt all das ohnehin irrelevant, weil es ein zulässiges Fair-Use-Video ist bzw. Du ja unstrittig keine urheberrechtlichen Ansprüche an diesen Aufnahmen hast. Fazit: In beiden Varianten durfte ich dieses Video machen. Ob der Urheber filmen durfte, steht auf einem anderen Blatt (ich denke schon, weil gestresste, überforderte Pferde = Tierschutz), aber dieser Rechtsstreit geht mich so gesehen nichts an. Mir reicht vollkommen, dass ich die Szenen verwenden durfte und da bin ich ganz und gar meiner journalistischen Sorgfaltspflicht nachgekommen. Wie auch immer: Sollte es zu dieser von Dir angedrohten Strafanzeige gegen unbekannt (Klage gegen mich jetzt doch nicht, morgen doch wieder???) kommen und ich erhalte Kenntnis darüber, werde ich auf Youtube, in meinem Blog oder einer Publikation wie das Buch "Tod eines Pferdes" wie gewohnt darüber berichten. Wäre ja mal interessant, wenn dann irgendwann mal etwas anderes im Text steht als "Das Mustang Makeover war zu keiner (offiziellen) Stellungnahme bereit", aber auch hier: Wenn nicht, dann nicht. Aber vielleicht schreibe ich beim nächsten Mal dazu, dass es eine inoffizielle Stellungnahme gab, die keiner zitieren darf. Köstlich ... Genug des angeblichen Privatgeplänkels - ich habe es wenigstens gütlich versucht und das hat in der Tat etwas mit Anstand zu tun, der hoffentlich künftig gegenseitig sein wird, sonst überlege ich es mir vielleicht doch noch, ob ich wegen Beleidigung strafrechtlich gegen das MMO vorgehe und das vielleicht dem einen oder anderen Berufskollegen stecke, der ja dann auch dieses Zeugnisverweigerungsrecht in Bezug auf seine Informanten hätte... So long Nicola UND JETZT WIRD ES LANGSAM POLEMISCH - VON BEIDEN SEITEN "stelle jegliche Kommunikationein, die eMails sollten You-tube versandt werden, sie hat zumindest nirgens stehen, dass die vertraulich sind, korrekt?" Hä? Mit wem schreibt Silke da (Signatur Silke)? Mit mir? Aber zur Info: Da steht zwar nirgendwo "vertraulich", aber es gibt ein Post- bzw. Briefgeheimnis und ein Fernmeldegeheimnis, weswegen ihr ganz und gar nicht berechtigt seid, meine eMails an irgendwen weiterzuleiten und das untersage ich hiermit auch ausdrücklich. Ich würde bei Zuwiderhandlung selbstverständlich jurisitische Schritte einleiten.  Andererseits, was genau soll Youtube an meinen Mails beeindrucken - dass ich Gesetze zitiere??? Die kennen die schon ... Könnt ihr vielleicht mal mit Eurer Hobby-Juristerei aufhören und einen Rechtsanwalt befragen - zu Eurem eigenen Schutz. Ihr bringt Euch irgendwann in Teufels Küche, aber dies nur am Rande. Mit besten Grüßen Nicola P.S. nirgens? Man schreibt das mit "d" also nirgends - ist stilistisch aber nicht so prickelnd ... (zitieren und weiterleiten ist nämlich ein gewaltiger Unterschied so als Nachtrag und es gibt einen Unterschied zwischen Zitat & Großzitat)
14.03.2018
Nicola Steiner Horsemanship
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zu den anderen Teilen:     EINLEITUNG    //    TEIL 1     //      TEIL 3       //    HARDYS VITA Der Umgang mit Kritikern des deutschen Makeovers hat Pferdemenschen in Lager gespalten. Menschen die sich dem Wohl der Pferde verpflichtet fühlen, die hinterfragen, Trainingsmethoden kritisieren und Fragen stellen und Makeover-Follower, die jede Kritik als persönlichen Angriff auf den Veranstalter oder ihre Trainervorbilder sehen und teilweise sehr unsachlich und aggressiv jeden Kritiker bekämpfen. Es gibt natürlich auch Kritiker, die sich aus dieser aufgeheizten Stimmung heraus selbst ein Bein stellen, indem sie unsachlich und beleidigend argumentieren. Die möchte ich mal aus der Diskussion herausnehmen, weil diese nur benutzt werden, um seriöse Kritik mit in einen Topf zu werfen. Ich wünsche mir, das der Auslöser für diesen Social-Network Kampf als Mediator dazwischen geht und mit Antworten auf gezielte Fragen Klarheit schafft. Auch ich als Editorin frage mich: Was ist an dieser Kritik unsachlich oder gar beleidigend? Davon sehe ich leider nichts. Ich vermisse persönlich, das der Veranstalter mit klaren Antworten auf Kritik eingeht. Wer sich so in die Öffentlichkeit begibt und damit Geld verdient, würde meiner Meinung nach gut daran tun, sich den Pferdemenschen zu stellen und Kritik als Anregung zur Verbesserung zu verstehen. Leider habe ich selbst - so wie viele andere - am eigenen Leib erlebt wie Kritik zu Ausgrenzung führt. Wie so viele wurde ich als sachlicher Kritiker einfach in deren eigenen sozialen Medien ausgesperrt und unsachliches Verhalten aus der eigenen Gemeinde dagegen nicht unterbunden. Ich habe für meine Fragen und offenen Kritikpunkte wenig Toleranz oder Antworten bekommen, die mir irgendwie weiter geholfen hätten. Ganz im Gegenteil schlug mir da eher emotionsgeladenes Unverständnis entgegen das mich mehr beleidigt hat, anstatt versierte Antworten auf meine Fragen als Fachmann zu liefern. Viele haben sich an mich gewandt und mir ihr eigenes Leid als Kritiker geklagt. Warum läuft das so? Dieser Kommentar von Hardy Lahn wurde gelöscht - Hardy selbst blockiert Mein persönlicher Auslöser mir die Zeit für dieses Statement zu nehmen, war ein Erlebnis, das mich zu tiefst geschockt hat: Auf meine Frage hin (im MMO-Forum) bezogen auf einen konkreten Anlass Mustangs zu helfen wurde meine Frage gelöscht und ich wurde für das Forum gesperrt und fristlos ausgeschlossen. Keine Antwort, keine persönliche Begründung - nichts. Was war daran so schrecklich, das man für mich so unverständlich und respektlos mit meiner Frage und meiner Anregung umgeht? War es beleidigend zu fragen, ob sich der Veranstalter an einer Aktion zur Rettung der Mustangs in den USA mit einer Spende beteiligt und warum sie in ihrem Forum für Mustangfreunde diese Spendenaufrufen nicht platzieren. Also noch einmal zum verstehen: Man bringt Mustangs nach Deutschland um für den Erhalt der Mustangs einzutreten, aber behindert den Versuch diesen wundervollen Tieren vor Ort sinnvoll zu helfen, indem man einen Spendenaufruf löscht und den der Hilfe für Mustangs anregt aussperrt. Da passt etwas für mich nicht zusammen. Ist den Veranstaltern das Schicksal der Mustangs in den USA nicht wichtig genug oder stören Spenden-Aktionen? Wie schön wäre es doch gewesen, wenn deren tausend Mustangfans auch je einen Euro gegeben hätten und damit zahlreichen Mustangs zu einer Freiheit auf über 9.000 Acres verholfen hätten. War das zuviel verlangt das man das sperren muss? MMO: "American Mustang Germany startete im Sommer 2017 eine ähnliche Veranstaltung in Deutschland, mit der wir die Situation der Mustangs verbessern und diese Rasse in Europa etablieren möchten." > Inwiefern verbessern Sie die Situation der Mustangs durch diesen Event und warum in Deutschland etablieren - abgesehen davon dass es keine Rasse ist? Auch ich als Editor kann Euch diese Frage nicht beantworten, aber ich habe ein paar weitere Screenshots für Euch, die zeigen, wie das MMO mit Kritik umgeht: Gelöscht oder angemahnt: www.12oaks-ranch.de/blog/februar/ Ihr möchte mehr kritische Stimmen übers MMO lesen? Dann seht Euch im Themenmonat vom Vorjahr um, wofür ich selbst die Texte verfasst habe (meine Vita ist HIER & Hardys HIER): Themenmonat Mustang Makeover 2017 Ganz aktuell wurde mir dieser Screenshot zugespielt. Ist das eine Reaktion auf diesen Themenmonat oder eher eine Reaktion auf mein Reactvideo zum Mustang makeover 2017? Oder meint er ganz jemand anderes? Das Leitwort dieses Blogs lautet "Kühn, kritisch, konstruktiv" - diesem Tenor folgen auch meine Bücher, isbd. das mit dem Titel "Tod eines Pferdes" - eine Vorausschau gibt es HIER: Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP   Der BOD-BUCHSHOP liefert schneller als Amazon & in Deutschland versandkostenfrei HIER KLICKEN (alternativ können Sie bei mir bestellen: nicola-steiner@t-online.de)
01.10.2018
12oaksTV Turnierkanal
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Erst bitter enttäuscht, dann Ende gut, alles gut Nach Frust am Morgen, kam nachmittags das Glück zurück Larissas erstes Jahr bei den Erwachsenen ist zuende. Eigentlich wollte sie ja nur zum Spaß reiten und hat sich nicht viel ausgerechnet, weil sie erst mitten in der Saison eingestiegen ist; aber dann lag sie zwischendrin mal in Führung in einer Disziplin der Highpointliste und bei drei anderen war sie auf dem 2. Platz, also nah dran: Knapp vorbei, ist aber bekanntlich auch vorbei: Das ist bitter, aber dazu unten mehr (bzw. Zwischenstand HIER). Steigen wir ein mit dem Sonntagmorgen des Championats der Westernreiter Rheinland. Der Turniertag fing zwar für Larissa gut an mit einer Bronzemedaille für Queenie, aber dann jagte ein Frust den anderen. Sie hat sich mit Lucky im Trail verritten, die Reining lief mit beiden Pferden mehr als mäßig und Larissa war bitter enttäuscht, weil es nun das zweite Turnier war, bei dem Lucky im Spin einen Freeze hatte (alle vier Beine auf dem Boden) und im Zirkel gekickt hat. Als ich sagte, dass es mal passieren könne, erwiderte Larissa: "Aber jedes Mal?" Kann man gut verstehen, denn letztes Jahr um diese Zeit ist Larissa noch Deutsche Meisterin mit der Jugendmannschaft geworden (HIER nachzulesen). Da das seinerzeit ihr letzter Ritt als Jugendliche war, gab es das buchstäbliche lachende und weinende Auge, denn wer bei der EWU Rheinland bei den Erwachsenen reitet, reitet gegen die Top-Trainer Deutschlands, z.B. die Schwestern Leckebusch im Allroundbereich oder die Brüder Ernst in der Reining, um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Lucky & Larissa: Vizerheinland-Champion Ranchriding & Westernriding; mit Queenie: Bronzemedaille im Trail. Außerdem wurde Queenie Fünfte in der Reining, Sechste in der Westernhorsemanship, Siebte in der Ranchriding, Lucky hatte im Trail einen Nullscore & Queenie wurde Fünfte, Lucky Sechster in der Reining. Haul: Leckerlis, Fliegenfransen & mehr Queenies Mutter Fancy - ein Painthorse zwischen Pleasure & Vollblut - Fancy geht 3 x mal auf QH-Gründerhengst Three Bars zurück. Queenies Vater istCutting gezogen, was ein entsprechend ungünstiges Gebäude für andere Disziplinen bedeuten kann Wenn man bei den Erwachsenen in der EWU Rheinland "nur" ein Pony und ein Zufallsprodukt von einem Fohlen wie Queenie hat, ist es so als würde man mit einem Fiat Panda gegen einen Ferrari ein Wettrennen veranstalten, denn o.g. Trainer haben neben Können auch ein ganz anderes Pferdepotential. Natürlich hat man seine Pferde noch genauso lieb, auch wenn es mal nicht klappt. Wenn man aber weiß, wie gut es zuhause funktioniert, ja sogar noch auf dem Abreiteplatz lief, dann bleibt dennoch ein Gefühl der Enttäuschung nicht aus, der ein mütterliches Herz schier zerreißen lässt. Deswegen habe ich spontan zu "unlauteren" Methoden gegriffen, die das Blatt wenden sollten, es aber eher schlimmer als besser gemacht haben. Frei nach dem Motto aus dem Themenmonat "Esoterik im Turniersport" habe ich versucht, Queenie gedanklich zu beschwören, sie intensiv angeschaut und Gedanken wie "Sei lieb, geb' dein Bestes" zu ihr rüber geschickt, wo man ja eigentlich glaubt, dass das Firlefanz ist, aber Pustekuchen:  Wir hatten Besuch (nächstes Foto) und der hat Larissa fotografiert Immer wenn ich diese Gedanken hatte, starrte Queenie mich vom Abreiteplatz aus an und ich Idiot konnte es auch in der Prüfung nicht lassen, worauf Queenie aus lauter Verwirrung im Galopp einen derartigen Zahn zulegte, dass es vorbei war mit ersten und zweiten Plätzen in der Westernhorsemanship (HIER & HIER). Über die Ritte will ich gar nicht mehr schreiben, denn die Dame von der Meldestelle hat gesagt, dass sie meine Blogbeiträge immer gerne liest, selbst wenn sie etwas lang sind, aber die Zeit würde sie sich immer nehmen. Deswegen hat Larissa in Videoform die Frust-Ritte mit Lucky kommentiert und ich habe mir Queenies Ritte vorgenommen (außer Ranchriding & Westernriding: dort ein Video für beide Pferde - "nur" mit erklärenden Untertiteln und Siegertreppchen-Szenen vorab bzw. regulären Siegerehrungen am Ende) - siehe Playlist: Freunde & Besucher werden eingespannt: Nicht nur zum Fotografieren, sond-ern auch beim Grasen lassen - im Hintergrund baut Janik den Paddock ab Das Gespräch mit der Meldestellendame war herzerfrischend, denn als ich einen klitzekleinen Kritikpunkt hatte, hat sie mich gleich gebeten, eine eMail mit Verbesserungsvorschlägen zu schicken. Beim WRR würde man sich freuen, wenn aus Seiten der Reiter ein Feedback käme, denn im Vorstand reite man keine Turniere - gesagt, getan: Mail ist raus und die Begeisterung für den kleinen, feinen Verein wurde durch diese angenehme Kritikfähigkeit noch getoppt und das, obwohl ich ja schon im letzten Beitrag den WRR über alle Maßen gelobt hatte. Aber nicht nur die Vorstandsmitglieder sind menschlich nett und bemüht. Gleiches trifft auch auf die Reiter zu. Zwar wurde Larissa ihre Führung in der Westernriding-Highpointliste "vor der Nase" weg geschnappt, aber das macht nichts, denn die Siegerin hat die Führung nicht nur verdient, sondern ist auch richtig nett. Sie sagte zu Larissa: "Dein Ritt sah besser aus, als sich meiner angefühlt hat, aber das habe ich dir ja schon beim letzten Mal gesagt." Unserer Meinung nach hat der Schein getrogen: Auf dass die Bessere gewinnt. Und rückblickend war dieser kleine Moment der Enttäuschung eigentlich ein bißchen dumm, denn immerhin ist Larissa ja mit ihrem "Nur-ein-Pony" in drei Disziplinen auf dem zweiten Platz gekommen ist und das obwohl sie zumindest mit Lucky die ersten beiden Turniere der WRR-Saison ausgelassen hat. (Für dieses Turnier gab es kein eigenes FMA, denn das gibt es schon von unserem 1. Turnier beim WRR: einfach Bild rechts anklicken & Video startet) Larissa war zwar punktgleich mit der Highpoint-Siegerin, aber am Ende zählt die höchste Einzelwertung und das war 1,5 Nur ein Punkt zur Ersten, aber Larissa ist die ersten zwei Turniere nicht gestartet - nächstes Jahr lässt sie kein Turnier aus In der Horsemanship hat Queenie auch ganz vorne mitgemischt - wir sind ganz stolz In der Reining ist Larissa immerhin auf dem 3. Platz in der Highpointliste gelandet Auch in der Gesamtwertung kann sich Larissa mit beiden Pferden sehen lassen: Mit Lucky auf Platz 9 und mit Queenie auf Platz 11 - bei diesen Listen ist natürlich zu bedenken, dass sie mit Queenie ein Turnier mehr gestartet ist als mit Lucky. Erfolg hat auch ein bisschen was mit "Fleiß" zu tun. Insgesamt sind in dieser Liste 89 Starter, aber die bekommt man nicht auf einen Screenshot, s. wrrev.de - ganz unten  Am Ende einer Saison steht immer auch die Analyse, die Kritik und was man besser machen kann. Larissa hat z.B. beim Reining-Training etwas geschlampt, denn das Vorwegnehmen, wo die Korrektur zum Kicken führt wie auch das Anhalten nach vier Umdrehungen ist ja auf ein Auswendiglernen zurückzuführen (2. Video in der Playlist oben). Deswegen muss man zuhause immer deutlich mehr als drei Galoppzirkel reiten analog im Spin mehr als vier Umdrehungen, denn die Pferde sollen ja selbstständig galoppieren / drehen. Was Larissa aber viel wichtiger ist, ist die Angespanntheit von Lucky - bedingt durch ihr Abitur hat sie letzten Winter wenig mit ihm gemacht - vor allem keine Bodenarbeit nach Natural Horsemanship-Prinzipien, was ja unser Steckenpferd ist, wie ihr es in meinem Büchern nachlesen könnt ... Wer wissen will, was wir treiben, wenn wir nicht auf Turnieren sind, schaut hier nach www.12oaks-ranch.de/blog/ (Mit Klick aufs Bild links öffnet sich das Video von der Quadrille, die das Pferdesportzentrum Krefeld in der Mittagspause aufgeführt hat): Tod ei­nes Pfer­des: Zir­kus­lek­tio­ne... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP iesen Post per E-Mail versendenBlogThis!In Twitter freigeben

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