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Wegen Facebook-Zensur und mehrfacher Sperre, weil ich auf durch Studien belegte Heil-mittel gegen Covid-19 hinwies, gibts mich jetzt auf Telegram: https://t.me/NicolaSteiner

Mein neuestes Buch kann per Mail an nicola-steiner@t-online.de bei mir für € 5,- zzgl. Porto bestellt werden

Ist der Klimawandel wirklich vom Menschen gemacht?

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Leugner ist das neue Modewort - besonders beliebt bei denen, die keine Fakten nachweisen, aber ganz galant jeglichen Widerspruch im Keim ersticken wollen. Denn eigentlich sind ja die, die am Lautesten Leugner schreien oft die wahren Leugner, denn Beweise können sie nicht vorlegen, wenn man sie fragt. Doch durch dieses hochemotionale Wort müssen sie das auch gar nicht. Denn das Wort hat eine Konnotation zum Holocaust-Leugner, so dass der Coronaleugner oder der Klimaleugner schon alleine wegen der Wortwahl zum Nazi erklärt wird. Und - Asche auf mein Haupt - vor Corona habe ich auch jeden Kritiker am Klimaschutz als Faktenleugner betrachtet, weil ich ja bei den Grünen war. Aber wenn ich ehrlich bin: Ich habe das Thema Klimawandel niemals selbst recherchiert. Ich habe nicht eine Studie (z.B. die, die besagt, dass ein Schmelzen der Polkappen auf eine Eiszeit hindeutet), nicht ein Buch dazu gelesen und blind auf das vertraut, was über die Konzernmedien und die (grünen) Mitmenschen kolportiert wird. Ich gebe zu, dass es mich gewundert hat, dass Greta Thunberg einen derartigen Bekanntheitsgrad erlangte, denn das funktioniert eigentlich nur, wenn die Medien das pushen und das taten sie ja auch. Mittlerweile ist bekannt, dass Greta Thunberg nur eine Marionette ist, die Anweisungen erhielt, was sie in Social Networks posten sollte. In Indien wurden entsprechende Untersuchungen wegen Verschwörung eingeleitet

 

Zu Beginn der Coronakrise habe ich noch unterschieden zwischen Klima und Corona, denn bei Corona hatte ich mich ja sehr wohl mit Studien und anderen Primärquellen beschäftigt. Manchmal fällt der Groschen ja pfennigweise, aber dann fällt doch auf, dass Wissenschaftler zu ein- und denselben Daten zu völlig anderen Ergebnissen kommen, z.B. beim immer schnelleren Anstieg des Meeresspiegels. Die Frage ist also: Ist der Klimawandel überhaupt menschengemacht? Thorsten Schulte interviewt im nachfolgenden Video einen Physiker, der auch schon als Klimaleugner beschimpft wurde - und von wem? Wen wunderts? Es waren die Kollegen, die Fördergelder dafür erhalten, dass sie die Angst vor dem Klimawandel hochhalten. Müssen wir damit rechnen, dass die Wissenschaftler, die Corona als besonders gefährlich erklären, dies auch tun, weil (Förder-)gelder fließen?

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Ich habe mich dieser Tage gefragt, was wohl herauskommen würde, falls ich mir Studien zum Klima ansehe (dazu Vera Lengsfeld). Insbesondere vor dem Hintergrund, dass im Buch "Wir töten die halbe Menschheit" entlarvt wurde, dass der Klimawandel - genau wie jetzt die hausgemachte Coronakrise und vor 20 Jahren der Angriff aufs Worldtrade Center - dazu genutzt wird, unsere Grundrechte und Freiheiten sukzessive abzubauen, indem man uns Angst macht. Richtig hellhörig bin ich geworden, als SPD-Lauterbach genau das nun auch für den Klimawandel fordert: dieselben Einschränkungen (dazu Tichys EinblickEin ungeheuerlicher Satz). Ungeheuerlich vor allem deswegen, weil es ja vor allem die Konzerne sind, die der Umwelt schaden. Doch die beliebtesten Maßnahmen sind immer die, die den kleinen Mann am Härtesten treffen, z.B. wenn das Benzin teurer wird, obwohl der sich ja eh keine überflüssige Fahrt leisten kann. Die, die wirklich umweltschädlich handeln, spüren die Preiserhöhung gar nicht, sondern zahlen das achselzuckend aus der Kaffeekasse und ändern ihr Verhalten nicht einmal ansatzweise. Im Buch "Wir töten die halbe Menschheit" ist sogar die Rede davon, dass es mittlerweile sogar möglich sei, das Wetter zu beeinflussen und Politiker damit erpressen, dass man ihnen mit Hurricanes und Tornados droht. Bill Gates, der in den USA in ungeahntem Ausmaß Farmland kauft, darf sogar die Sonne blockieren. Der Spiegel berichtet, dass technologisch Schneefall erzeugt wird, DDB-News von künstlichem Regen - mehr Beispiele in den Videos, z.B. über Chemtrails und HAARP:

Bereits 1968 wurde über Geoengineering und Chemtrails berichtet.

Bahnbrechende Technologien unterdrückt: Kein Grund zur (Klima-)Panik

 

Wir denken in begrenzten Ressourcen wie Öl, Kohle und Wasser und halten deswegen die Überbevölkerung für ein derartiges Problem, dass es Gruppen gibt, die die Menschheit auf 500 Millionen reduzieren will (HIER).

Die Wahrheit ist, dass wir auf diese begrenzten Ressourcen nicht angewiesen sind. Am Ende des sehr lesenswerten Buches "Wenn das die Deutschen wüssten", sind zahlreiche Technologien aufgeführt, die uns nur deswegen nicht zur Verfügung gestellt werden, weil man damit kein Geld verdienen kann. 

Es gibt Sonnenkollektoren, die sogar bei bewölktem Himmel und Mondlicht Strom erzeugen können. Sogar Straßen könnten eine stromerzeugende Fahrbahnoberfläche erhalten. Auch Mini-Windräder auf Hausdächern seien technisch möglich (ähnlichhttps://thearchimedes.com/). Es gebe bereits Brennstoffzellen in der Größe von Handys. Kombiniert als etwas größere Boxen mit Namen Bloom Energy Server versorgen diese Zellen bereits große Unternehmen wie Google, Fedex, Apple oder eBay, so Prinz. Aber das ist noch nicht alles:

Wussten Sie, dass es seit 1932 möglich ist, Autos mit Wasser zu tanken und zu fahren, indem die Komponenten Wasser und Sauerstoff gespalten werden? Die NASA nutze genau dieses System als Raketenantrieb. Auch mit Salzwasser könne Energie erzeugt werden. Dazu schreibt Autor Daniel Prinz: "Warum wir diese sauberen Technologien nicht bereits auf heutigen Straßen sehen oder in unseren Häusern haben, ist offensichtlich. Die mächtige Ölindustrie, die jährlich hunderte Milliarden an Gewinnen einfährt, könnte von heute auf morgen dichtmachen und einpacken. Glauben Sie, dass diese Industrie solche Technologien jemals freiwillig zulassen wird, wo jeder z.B. sein Auto - kostenlos - sogar mit Regenwasser, Salzwasser oder Wasser aus dem See betanken könnte?" (...) "Wir sind permanent von Energien um uns herum umgeben, und es gibt intelligente Forscher und Tüftler, die es geschafft haben, diese Raumenergie anzu-zapfen. und als (...) unerschöpfliche Stromquelle zu nutzen. Der bekannte große Erfinder Nikola Tesla (...) hat dies schon vor 100 Jahren (...) bewiesen. (...) Finanziert wurden Teslas Forschungen damals vom Bankier J.P. Morgan, der von seinen Erfindungen hellauf begeistert war. Doch als dieser erfuhr, dass er nirgends einen Stromzähler anbringen könnte, weil der produzierte Strom ja kostenlos wäre, hat er seine Finanzierungen sofort eingestellt. Teslas Labor in Colorado Springs wurde mindestens einmal komplett zerstört, und seine bahnbrechenden, zukunftsweisenden und nachhaltigen Entdeckungen verschwanden in der Versenkung." Auch vor Mord schreckte man nicht zurück. Deswegen hat Daniel Prinz eine Idee: "Daher mein Appell an dieser Stelle an jene Erfinder, die tatsächlich die Energierevolution in ihren Händen halten: die Vermarktung ist eine Variante. Sollte diese allerdings nicht funktionieren - aus den genannten Gründen - bleiben noch andere Möglichkeiten. Eine Möglichkeit ist, die vollständigen Pläne und Bauanleitungen anonym  komplett offen und kostenlos für jedermann im Internet zur Verfügung zu stellen. Die Erfindungen durch ein Patent schützen zu wollen, ist meiner Ansicht nach lediglich eine naive Vorstellung und eine Illusion oder Sicherheit." Auch könnte Hanf Plastik ersetzen, wie die folgenden Videos zeigen. 

Sogar Häuser können aus Hanf gebaut werden.

Es ist möglich, die Wüste zu begrünen und Gifte von Pilzen zu eliminieren.

Hanf könnte sogar eine Lösung für Fukushima sein:

Über 700 Seiten pures Wissen

Das sind nur einige wenige Beispiele aus dem letzten Kapitel des Buches. Eine absolute Kaufempfehlung. Daniel Prinz' Bücher sind hochkomplex und behandeln zahlreiche Themen. Wenn das die Deutschen wüssten beginnt mit dem Thema deutsche Staatsangehörigkeit und dass man die Bescheinigung dafür beim Landratsamt für 25 Euro erhalten kann, denn der Personalausweis ist dafür kein Nachweis. In seinem zweiten Buch "Wenn das die Menschheit wüsste" berichtet Prinz darüber, wie es Menschen ergangen ist, die es wirklich gewagt haben diesen Staatsangehörigkeitsbeleg (Infos: www.bewusst-handeln.eu/) beantragt und erlebten ihr blaues Wunder, wurden z.B. als Reichsbürger diffamiert oder verloren sogar ihren Job. Beide Bücher werde ich in Kürze in einem meiner integrierten Blogs rezensieren.

Klima & Corona: Die Religionen der Neuzeit

Zwar haben wir heute keine Religionen mehr, aber wir werden darauf indoktriniert, blind Experten zu vertrauen. Tun wir das nicht und informieren und selbst, werden wir als Leugner diffamiert. Aber es lohnt sich, sich einmal beide Seiten anzuhören. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass eigentlich die Ressourcen 2020 hätten erschöpft sein sollen und jetzt wurde das Ganze einfach auf 2050 'verschoben'. Wie ist das möglich? 

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Zitate aus dem Buch von Michael Morris

 

Dies ist nur ein  kleiner Auszug. Es lohnt sich das Buch im Gesamtzusammenhang zu lesen. Mehr Zitate mit Klick aufs Bild und auf die orangene Tafeln oberhalb & unterhalb..

 

S. 184 (Die Klimareligion): "Das Prinzip der 'Schuld' ist ein wesentliches Instrument in dem Bemühen, Menschen zu steuern oder zu lenken. Dieses Schuldprinzip hat für die Katholische Kirche über Jahrhunderte hinweg perfekt funktioniert. Das Prinzip der 'Erbsünde' machte die Menschen klein und steuerbar. Sie wurden schuldig geboren und luden jeden Tag ihres Lebens noch mehr Schuld auf sich und der einzige Weg, damit leben zu können, bestand darin, sich davon freizukaufen. Dieser Ablass-Handel brachte der Katholischen Kirche immensen Reichtum und unvorstellbare Macht ein. (...)

S. 186ff: Im März 1972 veröffentlichte der Club of Rome eine Studie unter dem Titel 'The Limits of Growth' (Die Grenzen des Wachstums) ... Die Kernaussage .. lautet frei übersetzt: "Da die weltweiten Ölressourcen begrenzt seien und die USA sich nicht einschränken wollten, müssten sie danach trachten, die Weltbevölkerung zu reduzieren!" Sollte diese nicht gelingen, würden die Grenzen des Wachstum im Jahr 2020 erreicht sein und alles würde zusammenbrechen. Daraufhin unterbreitete US-Außenminister und Club of Rome-Mitglied Dr. Henry Kissinger dem Nationalen Sicherheitsrat der USA am 24. April 1974 National Security Memo 200 mit dem Titel "Folgen des weltweiten Bevölkerungswachstums für die US-Sicherheits- und Übersee-Interessen". Es besagte, dass die "Entvölkerung die höchste Priorität der US-Außenpolitik gegenüber der Dritten Welt haben müsse."

Seit den 1990er-Jahren jagte daher ein Weltklimagipfel den nächsten, angeblich wurde es jedes Jahr heißer und weil daran unser CO2-Ausstoß schuld sein sollte, wurden Grenzen für den erlaubten Ausstoß von CO2 für Konzerne und Staaten eingeführt. Doch dieser Zertifikate-Handel war erst der Anfang eines gut ausgedachten und lange vorbereiteten Plans, der im Jahr 2019 so richtig Fahrt aufnahm, indem vermeintlich unabhängige NGOs wie Avaaz oder 350.org Millionen von Schülern dazu überredeten, statt in die Schule auf die Straße zu gehen, um für eine Verringerung unseres CO2-Ausstoßes zu demonstrieren.

 

"Wer die Organisation hinter 'Fridays for Future' hierzulande durchleuchtet, stößt auf den Vizepräsidenten des deutschen Club of Rome, Frithjof Finkbeiner. Dessen Sohn Felix Finkbeiner trat vor zehn Jahren als kindlicher Umwelt-Messias mit 'Plant for the Planet'  in die Öffentlichkeit und vor die UN. Jetzt ist Felix zu alt und Greta tritt in seine Fußstapfen. Und 'Plant for the Planet' verwaltet das Spendenkonto von 'Fridays for Future'.

(Dirk Maxeiner, Autor und ehemaliger Stern-Redakteur) ...

Das wirkt wie ein weiterer Versuch, die ultimative Kontrolle über alle Menschen auf Erden zu erlangen und um die Weltbevölkerung zu reduzieren (lest dazu meinen Blogbeitrag: Bevölkerungsreduktion mit weiteren Morris-Zitaten). 

S. 189: Niemand kann den 'Klimawandel' stoppen!

S. 190: Auf unserem Planeten schwankte das Klima während der bisherigen 4,6 Milliarden Jahre seiner Existenz immer wieder zwischen großer Hitze und zwischenzeitlichen Kältephasen. Tatsächlich war das Klima erdgeschichtlich gesehen jedoch meist 'akryogen', also nicht eisbildend. Die Erde war über 80 bis 90 Prozent ihrer Existenz eisfrei. Vereiste Pole sind erdgeschichtlich die Ausnahme, nicht die Regel. In der Regel war das Erdklima immer deutlich wärmer als heute. Wir befinden uns immer noch in einer der kältesten Phasen der Erdgeschichte! (Quellenverweise im wirklich lesenwerten Buch)

Wir werden in Angst versetzt und skrupellos  (auch beim Corona) mit Manipulationstechniken dazu verleitet, an das zu glauben, was Experten sagen. Die Frage, ob diese unabhängig sind oder es sich um gekaufte Wissenschaft handelt, bleibt so aus. Es ist halt eine Religion, so auch das Fazit des folgenden Videos:

Und wo Angst nicht weiterhilft, da wird diffamiert und die rechte Keule geschwungen, wie z.B. bei Naomi Seibt, die fundiert, die Schuld des Menschen am Klimawandel hinterfragt.

Der Ausweg: Die verfassunggebende Versammlung. Macht mit bei der Online-Bürger- Beteiligung von: www.gemeinwohllobby.de/ (gemäß Art. 146 Grundgesetz:  Infos)

Eine VV steht über den gewählten Vertretern - Maßnahmen wie Zwangsimpfung sind für Mitglieder nicht durchführbar

06.12.2021
Nicola Steiner Horsemanship
Keine Kommentare
Aus dem Buchteil: Anarchie im Pferdesport Mal eben zwischendurch zu etwas völlig Anderem, aber nicht zu Monty Pythons wunderbarer Welt der Schwerkraft1*, sondern zu meiner Tochter: Die hat nach einer Woche Maschinenbau gemerkt, dass das nicht das Richtige für sie ist. Aber ich finde, das macht nichts. Sie könnte doch bei künftigen Bewerbungen einfach in den Lebenslauf schreiben, dass sie einen der anspruchsvollsten Studiengänge Deutschlands besucht hat. Will doch keiner wissen, ob sie das verstanden hat oder nicht: Sie hat es studiert – eine ganze Woche lang – wenn man damit nicht Eindruck schinden kann, dann weiß ich es auch nicht. Sandra Schneider macht genau das vor: Auf ihrer Westerntrainerin-Com-Homepage steht: »Zudem habe ich ein Studium am Internationalen Institut für Pferdekommunikationswissenschaft (IIPKW) hinter mir.2*« Ihr erinnert euch an den Reiterrevue-Artikel auf S. 54, wo Linda Weritz angegeben hat, dass Sandra gar nicht erst zur Prüfung zugelassen wurde? Weritz leitet genau dieses IIPKW-Institut, was natürlich auch nichts über Weritz' Ausbildung aussagt, weil ja jeder solch ein Pferdeinstitut gründen darf. Aber schon komisch so ein Institut, das es seit Jahren gibt und wo nur 16 Absolventen3* aufgeführt werden ... Egal, macht nichts, klingt trotzdem nach Ahnung. Und mehr wollen wir doch gar nicht: Wenn es nach „mehr“ klingt, dann frisst es der Kunde und falls nicht, schreibt man einfach zum EWU-Betreuer den Sportassistenten hinzu – ist zwar ein und derselbe Wochenendkurs, klingt aber auch nach doppelt so viel: Ein Kurs, zwei Bezeichnungen, wenn das nicht clever ist ... Könnte es sein, dass das erwähnte Studium auch dasselbe ist, wie dieses Zertifikat als Pferdekommunikationstrainerin? Aber das wird sie wohl kaum im zwangsweise abgebrochenen Studium erhalten haben … wäre es aber woanders erworben worden, dann hätte sie doch auch hier den Namen des Zertifikats-Ausstellers hinzu geschrieben. Ist es vielleicht selbst ausgedruckt? Na, wenn der Drucker so gut klappt, dann kann man doch eigentlich auch für andere Leute tolle Zertifikate ausdrucken: für Freunde, Verwandte und Bekannte …also, falls die bereit sind, dafür zu zahlen. Und falls nicht, steht ja jeden Tag ein Dummer auf. Geschäftsidee mit überteuertem Klopapier Die erste Rezension - gerne mehr davon  Seit ihrem einvernehmlichen Rauswurf4* bei den Pferdeprofis produziert Sandra Schneider überteuertes Klopapier mit einer genialen Geschäftsidee: Sie lädt andere Trainer für ihre Schützlinge ein, lernt dann selbst auch gleich was, weil sie ja anwesend ist und wenn sie dann in der Sendung das Gelernte (Fallen auf die Schulter, S. 87) im TV mit Ausbrechen über die Schulter verwechselt, so sieht man ihr das gerne nach, denn das war ja schon immer so: Wer nichts kann, wird Chef. Das Dumme ist, dass man für zwölf Wochendkurse5 schlappe 7.000 Euro hinlegt (zum Vergleich: Bei EWU / FN kostet eine hochwertigere Trainerausbildung €750,-6 – also knöpft Schneider ihren Kunden das Zehnfache ab). Wollen wir das mal im Detail nachrechnen: Trotz angekratztem Marktmechanismus gehen wir einmal von einem eher hohen Preis pro Tag eines Wochenendkurses aus und nehmen 100 Euro bei einer Teilnehmerzahl von sechs Leuten. Ich muss nach Tagen rechnen, denn bei Sandra ist auch der Freitag mit drin – meist ja Anreisetag, aber wir wollen ja vom besten Fall ausgehen: Macht nach Adam Riese 300 Euro mal 12 Monate, eins im Sinn und tada: 3.600 Euro. Wird es bei Sandy vielleicht deswegen teurer, weil sie doppelt so viele Teilnehmer hat? Oder hängt dieser Preisaufschlag von 100 Prozent daran, dass die angehenden Pferdetrainer, die zu blöd sind, einfach so – ohne zusätzlichen Kostenaufwand – zum Gewerbeamt zu gehen, um sich als »zertifizierter Trainer für ganzheitliche Pferdeausbildung« eintragen zu lassen, auch noch Praktika absolvieren müssen? Zwei Tage im Monat muss man für das überteuerte Klopapier bei Frau Schneider schuften und fünf Tage bei einem der angeblich hochkarätigen Lehrer, bei denen man den Eindruck hat, dass die allesamt diversen Trainercontests entsprungen sind – also diesem Contest, der kein Wettbewerb ist, weil die Leute erstens englische Wörter zwar toll finden, aber diese nicht verstehen und zweitens richtige Turnierreiter ja allesamt böse Tierquäler sind und deswegen bei Contests nicht mitmachen dürfen ... Als Akademieleiter braucht es keine Kompetenz; man darf bloß nicht vergessen, pferdestreichelnd zu beteuern, wie sehr man Pferde liebt und das hat Sandra Schneider bei ihrem Studium gelernt: Genauso macht Linda Weritz das nämlich auch – zumindest liest man das auf der Homepage. Wenn man das mit der Liebe zum Pferd gebetsmühlenartig wiederholt, dann merkt keiner, dass es eigentlich das Geld ist, das man nicht nur liebt, sondern auch bekommt. Mit solchen Versprechen zum Beispiel7: »Nach bestandener Abschlussprüfung (Zertifizierter Trainer für ganzheitliche Pferdeausbildung) erhalten die Schüler ein Zertifikat [so welche, die die Tochter ausdrucken und falten könnte?8*] und sind fähig, sich mit dem erworbenen Wissen als artgerechte Pferdetrainer [werden jetzt auch Trainer artgerecht gehalten?] selbständig zu machen.« Äh, wie jetzt? Das konnten die doch vorher auch schon, weil sich doch jeder »artgerechter Diplom-Trainer mit Hochschulausbildung« nennen darf: Vom Pferdemechaniker über Lieschen Müller bis zum Autobändiger, aber vielleicht will man das deswegen nicht mit dem Gewerbeamt abkaspern, weil die bieten nur den Schein und nicht das Praktikum. ICH LESE DAS BUCH DIE PFERDEMAFIA VOR: Im Youtube-Kanal Nicola Steiner Horsemanship (im 3-Euro-Bereich-Mitgliederbereich - die Einleitung ist schon freigeschaltet) FUSSNOTEN: 1 Minute 2:24 von youtu.be/HWs-i4qig1c 2 Hier ist von einem Jahr die Rede: sandra-schneider-live.de/sandra-schneider 3 www.iipkw.de Schneider behauptet, sie habe mit „Michael Geitner und Peter Kreinberg Kenntnisse erlangt“. Will sie damit sagen, dass sie mit beiden zusammen die Schulbank gedrückt hätte? Auf der Absolventenliste stehen sie aber nicht – waren es Dozenten? Bei Geitner nicht die beste Wahl, siehe S. 237 / zitiert nach sandra-schneider-live.de/sandra-schneider 4 Schneider sagte, sie hätte freiwillig aufgehört, am Rosenhof hieß es: Sie musste gehen 5 Errechnet nach traumberuf-pferdetrainer.de/ Homepage der Sandra Schneider Akademie 6 Allerdings muss man bei EWU & FN das bronzene Reitabzeichen und das Longierabzeichen besitzen, und die Prüfung zum Trainerassistenten bestanden haben. Quelle für den Preis: www.pferdesportverband-rlp.de/trainer-c-reiten/ 7 traumberuf-pferdetrainer.de 8 Zitiert nach: www.berufsreiter.com/downloads/reitlehrer-check.pdf
12.11.2021
Nicola Steiner Horsemanship
Keine Kommentare

Das ist die erweiterte Zweitauflage, die ihr auch HIER bestellen könnt.Folgende Programmbeschwerden sind zwar schon etwas älter, habe vergessen sie zu veröffentlichen, aber vielleicht dienen sie als Anregung, um für Unruhe zu sorgen - je mehr je besser. Eine andere Möglichkeit eine Gegenöffentlichkeit zu schaffen, ist es Bücher zu verschenken - warum nicht zu Weihnachten. Für die, die glauben, dass es bei Corona um Gesundheit geht, eignet sich die Zweitauflage "Die Lüge vom Sozialstaat", was auch recht lustig ist, weil es sich um Satiren handelt. Für Leute, die allmählich beginnen zu hinterfragen, ist "Corona und andere Verbrechen" die bessere Wahl. Beide Bücher können für 5 Euro zzgl. Porto bei mir per E-Mail nicola-steiner@t-online.de bestellt werden.

Man versucht übrigens meine journalistische Arbeit zu unterdrücken und will mich einschüchtern. Die Staatsanwaltschaft hat eine Anklageschrift ans hiesige Amtsgericht geschickt, wo ich wegen dem Video unterhalb beschuldigt werde, das Recht am eigenen Bild von Polizeibeamten missachtet zu haben. Die Staatsanwältin leugnet, dass die Ausnahmen gemäß § 23 Kunsturheberrechtsgesetz greifen. HIER meine Stellungnahme, HIER die Anklageschrift und unterhalb das Video, das ab Minute 18 die Passagen enthält, die die Polizeibeamten vertuschen wollen:

Aber jetzt endlich meine PROGRAMMBESCHWERDE AN DEN BAYERISCHEN RUNDFUNK:

Nicola Steiner, Adresse, den 25.9.2020 

An den Intendanten und die redaktionell Verantwortlichen des BR

 

 

 

Betreff:

Die Sendung "Münchner Runde: Bußgeld, Masken, Quarantäne: Raubt Corona uns die Freiheit?" https://www.br.de/mediathek/video/muenchner-runde-polit-talk-23092020-bussgeld-masken-quarantaene-raubt-corona-uns-die-freiheit-av:5f33dc0b33ad9f001b9ae3bd

AUF YOUTUBE: https://youtu.be/G56HnUuIu7I

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

 

Bevor Sie meine Ausführungen lesen, möchte Sie bitten, das jeweilige Like / Dislike Verhältnis zu betrachten. Augenscheinlich bin ich nicht die Einzige, die mit der Arbeit des ÖR unzufrieden bin. 

 

Vorabschicken möchte ich auch, dass der Rundfunkstaatsvertrag und diverse Rundfunkurteile Staatsferne vorschreiben. Leider sitzen in den Rundfunkräten  überproportional viele Politiker. Dementsprechend wird die gängige Politik kaum hinterfragt und schon gar nicht kritisiert. Das ist nicht erst seit der Coronakrise so, wie dieser Bericht beweist: https://www.pfalz-express.de/n-tv-gegen-weiteren-oeffentlich-rechtlichen-nachrichtensender-ard-und-zdf-sollten-mehr-staatsferne-besitzen/

 

Möglicherweise ist diese mangelnde Staatsferne auch der Grund, warum die Rundfunkfreiheit als dienende Freiheit (3. Rundfunkurteil) erst recht nicht umgesetzt wird. Das Gegenteil wird praktiziert. Bereits durch die Auswahl der Gesprächspartner findet ein Framing statt, das in vielen öffentlich-rechtlichen Sendungen völlig wahrheitsfern einen großen Einfluss von Rechtsextremen auf den Corona-Proteste suggeriert. Laut Verfassungsschutz sind aber nur wenige Rechtsextreme auf den Corona-Demos und die haben keinen prägenden Einfluss:

 

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/corona-demo-nur-einzelne-rechtsextreme-16894746.html

 

Es ist aber nicht Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Parteien oder Gruppen zu diffamieren, vielmehr müssen auch (rechte) Minderheiten zu Wort kommen und dies wertfrei und sachlich, weil die Formulierung die "gesamte Bandbreite der Meinungsvielfalt" keine Ausnahmen erlaubt.

 

Das Buch gibt einen Überblick über allerelevanten Themen, u.a. die MedienDafür reicht es nicht, die Gegenposition nur einzuladen, sondern sie muss auch zu Wort kommen und muss genauso höflich behandelt werden wie die Gesprächspartner, die die eigene Meinung vertreten. Wenn die Gegenseite aber erst zu Wort kommt, wenn ein Framing gesetzt und Emotionen geschürt werden, ohne das dieser Standpunkt auch nur ansatzweise hinterfragt wird, wird die Gegenposition schon im Vorfeld unglaubwürdig gemacht. Dies geschieht hier durch den ersten Wortbeitrag der Ärztin Frommold, die von leichten Coronafällen spricht, die jetzt derartige Spätfolgen hätten, dass die ehemals angelich nur leicht Erkrankten über Monate nicht arbeitsfähig seien. Was sie weglässt und auch nicht redaktionell ergänzt wird, ist der prozentuale Anteil dieser Betroffenen im Verhältnis zur Bevölkerung, was ja der entscheidende Aspekt ist.

 

Wir haben ja auch 3.000 Verkehrstote pro Jahr (zu Spätfolgen durch Autounfälle konnte ich keine Statistik finden, aber Sie haben da ja einen viel besseren Zugang zu Statistiken als ich - warum recherchieren Sie das nicht?) und der Argumentation der Corona Politik folgend, dass jedes Leben zählt, müssten wir nun definitiv das Autofahren verbieten. Das wird aber - zu Recht - sowohl von der Politik als auch von den Gerichten als unverhältnismäßig eingestuft.

 

Ich will die Worte der Ärztin Frommold gar nicht bezweifeln und finde dieses Leid menschlich sehr bedauerlich, aber da es um eine Anzahl von 128 Patienten geht, die nicht alle an Covid erkrankt sind, so Frommold, möchte ich infrage stellen, dass das ein Grund sein kann, ein Drittel der elementaren Grundrechte (Art. 1-20 GG) auszusetzen. Durch die gebotene Staatsferne wäre es Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks kritisch zu hinterfragen, warum diese Verhältnismäßigkeit nicht gewahrt bleibt und Moderatoren und Journalisten müssten entsprechend Fragen stellen (und bitte nur Fragen stellen und nicht bewerten). Diese Fragen könnten so aussehen:

 

1. Gibt es Beweise dafür, dass Abstand und Masken vor Viren schützen? Hintergrund der Frage: Ich kenne einige Studien, die die fehlende wissenschaftliche Evidenz beweisen und würde die Dame damit konfrontieren, wenn sie - wie geschehen - verlangt, dass wir alle Masken tragen und Abstand halten, weil ein paar Hundert Menschen Spätfolgen haben:

.

- WHO (von hier aus anklickbar): https://www.heise.de/tp/features/COVID-19-WHO-Studie-findet-kaum-Belege-fuer-die-Wirksamkeit-von-Eindaemmungsmassnahmen-4706446.html

 

- RKI (von hier aus anklickbar): https://www.heise.de/newsticker/meldung/Neue-RKI-Corona-Fall-Studie-Einfluss-der-Kontaktsperre-eher-maessig-4702096.html

 

- https://www.freitag.de/autoren/gunnar-jeschke/ist-social-distancing-evidenzbasiert

 

- zu fehlenden Wirkung der Masken bzw. der Schädlichkeit (bspw. ERHÖHEN sie die Infektionsgefahr bei Influenza): https://www.primarydoctor.org/masks-not-effect

& https://www.acpjournals.org/doi/full/10.7326/M20-1342?url_ver=Z39.88-203&rfr_id=ori%3Arid%3Acrossref.org&rfr_drt=cr_pub++opubmed&

 

Stattdessen wird sie gefragt, wie sie sich dabei FÜHLT, wenn Menschen gegen die (wohlbemerkt: unwirksamen) Maßnahmen protestieren, was nur als Manipulation des Zuschauers gewertet werden kann. (Nur am Rande: Eine Studie aus Mainz legt nahe, dass Social Distancing Leben gerettet hätte. Es ist aber nur ein Rechenbeispiel, eine computerbasierte Spekulation mit fragwürdigem Design. Falls diese also angeführt würde, würde ich als Journalist fragen, wer die Studie finanziert hat).

 

2. Wurde das SARS Cov 2 Virus isoliert oder gibt es ein Foto von einem Elektronenmikroskop? Hätte die Dame mit Ja geantwortet, hätte ich sie gefragt, warum sich niemand die 100.000 Euro einstreicht, die impfkritik.de dem zahlt, der das Virus nachweist.

 

3. Da der PCR-Test kein Virus finden kann, weil es ja niemals isoliert wurde, was findet er dann? Wie viele Nukleotide hat ein Virus und auf wie viele wird vermehrt? Ist der PCR Test validiert? Falls ja, von wem? Wie hoch ist Fehlerquote?

 

4. Da ich aufgrund von Correctiv-Faktenchecks erwarte, dass die Interviewte die Fehlerquote auf 1,4 bis 2,2 beziffern wird, würde ich auch fragen, wie hoch der Anteil der positiven Tests in Prozent ist. Und da dieser laut von mir überprüften Quellen beim Robert-Koch-Institut die Antwort bei nur einem Prozent liegt, wenn wir uns an offizielle Zahlen halten, würde mir als Journalist schon auffallen, dass die Anzahl der Positiven sich exakt im Bereich dieser Falschpositivrate der PCR-Tests befindet. Daraus resultierend würde ich folgende Frage stellen:

 

5. Ist das Virus überhaupt noch da? Dann würde ich nach den Sentinel-Praxen fragen, die seit Jahrzehnten mit Fug und Recht als repräsentativ beim RKI galten und erfahren, dass dort seit Ende April kein Coronavirus mehr gefunden wurde. Das würde mich nicht wundern, denn Coronaviren sind dafür bekannt, dass sie Ende April verschwinden. Viren werden durch Sonnenlicht getötet. In Biologielaboren und Arztpraxen reinigen sie ihre Instrumente und Materialien mit UV-Licht, aber die Sonne - das natürliche UV-Licht - vermag es nicht Viren zu töten? Sehr seltsam.

 

6. Gibt es ein Heilmittel? Und sollte diese Frage verneint werden, würde ich hinterfragen, was mit all den Studien zu Vitamin C und D ist (z.B. https://link.springer.com/article/10.1007/s40520-020-01570-

), die in der Tat vor Erkrankungen durch Viren schützen oder den Verlauf abmildern. Zu meinem fachlichen Hintergrund: Ich hatte Mikrobiologie im Abitur, mit 1+ bestanden. Daher ist mir ist noch ein Zitat von Louis Pasteur erinnerlich: "Das Virus ist nichts. Der Nährboden ist alles." Dennoch darf ich als Journalistin doch niemals meine eigene Expertise ins Feld führen, sondern ich suche mir Experten, die gegenteilige Positionen vertreten und stelle sachliche und wertneutrale Fragen. Das erwarte ich auch von dem Programm, das ich zwangsweise finanzieren muss.

 

oder anders gesagt: "Ein Journalist macht sich mit nichts gemein, auch nicht mit einer guten Sache", um sinngemäß Hanns Joachim Friedrichs zu zitieren

 

Wäre die Sendung wirklich ausgewogen, müsste sie für die laut Rundfunkgesetz gebotene Ausgewogenheit einen der zahlreichen Virologen / Epidemiologen zu Wort kommen lassen, die das exakte Gegenteil von dem sagen, was uns diese Lungenärztin Frommold glauben machen will. Wie wäre es mit Dr. Sucharit Bhakdi? Für den interessieren sich viele Beitragszahler, weil sein Buch "Corona Fehlalarm" seit Monaten sowohl bei Amazon als auch auf der Spiegel-Bestseller-Liste auf Platz 1 ist.

 

Ach, fast vergessen, es gab ja auch noch einen anderen Gast in dieser Münchner Manipulationsrunde - verzeihen Sie die Polemik, aber warum durfte der Querdenken Rechtsanwalt Markus Haintz so gut wie nie einen Gedanken zuende führen und wurde vom Moderator ständig unterbrochen? Und warum gab es auch hier wieder ein Tribunal aus einem Politiker, der Ärztin und einem Rechtsextremismus-Experten, der sich im Laufe der Sendung als ARD-Investigativ-Reporter entpuppte. Seit wann werden hauseigene Journalisten als Interviewpartner oder gar als vermeintliche Experten eingeladen? Ich bin gelernte Redakteurin und studierte Diplom-Medienwirtin und diese Praxis widerspricht sämtlichen Grundsätzen der journalistischen Arbeit.

 

Dieser im öffentlich-rechtlichen Rundfunk beschäftigte Investigativ-Reporter in der Verkleidung des Rechtsextremismus-Experten begann nun eine ähnlich inquisatorische Befragung wie zuvor in der Sendung Monitor bei Michael Ballweg und auch er bediente sich der Strohmann-Manipulationsstrategie, die ich auch mehrfach im ZDF und auch bei Funk auf Youtube entdeckt habe, aber es würde den Rahmen sprengen, wenn ich hier alle mir bekannten Beispiele einer irreführenden Berichterstattung aufführe. Hinweisen möchte daher nur auf drei Positivbeispiele im ZDF, wo die Sachlage doch etwas ausgewogener beleuchtet wird, wenn es auch nur in Nischensendeplätzen ist und parallel noch viel mehr Sendungen zu sehen sind, die ein ähnliches Framing betreiben, wie ich es in dieser Programmbeschwerde beanstandet habe:

 

1. ZDF-Sendung Berlin direkt https://vimeo.com/418367589 2. https://www.zdf.de/nachrichten/heute-plus/videos/zweifelhafte-profite-der-gates-stiftung-100.html 3. Markus Lanz im ZDF: https://www.youtube.com/watch?v=djU-iY4OMCw.

 

Der existentiell von der ARD abhängige Reporter behauptete nun in der BR-Sendung (2.), dass ein Redner auf einer Querdenken-Demo dazu aufgefordert habe, dass sich Menschen in Corona-Zeiten vor der Bühne umarmen. Markus Haintz konnte das nicht richtig stellen, weil man ihn nicht zu Wort kommen ließ, aber die Millionen Menschen, die am 1.8. und 29.8.2020 in Berlin demonstrieren, wozu ich gehöre, wissen was wirklich gesagt wurde:

 

"Menschen, die in gerader Linie verwandt sind oder in einem Haushalt leben, müssen keinen Abstand halten. Damit es für uns leichter ist das zu erkennen, könnt ihr euch bitte umarmen?"

 

Diese Aussage wurde von dem Investigativ-selbsternannten-Rechtsextremismus-Experten, der in Wahrheit ein von der ARD bezahlter Journalist ist, völlig verdreht. Wie war das noch gleich mit der Wahrheitspflicht und der Sorgfaltspflicht?

 

Und zu Berlin sei noch ein Beispiel aus dem - wie ich finde irreführenden - Leitmediun Tagesschau erwähnt, die völlig irreführend behauptet, dass 17.000 Teilnehmer, wovon jeder 18 Quadratmeter Platz auf der Straße des 17. Juni hatte, die Mindestabstände nicht eingehalten hätte? Für wie dumm halten Sie ihre Zuschauer? Und warum nehmen Sie ein vermeintliches Beweisbild aus der Mittagszeit, wo Sie doch - Ihrer Sorgfaltspflicht nachkommend - genau wissen, dass zu dieser Zeit die Demonstranten noch auf einem Zug durch Berlin waren? Warum sind es bei der Loveparade und der Europameisterschaft eine Millionen Teilnehmer, aber bei einer Corona-Demo nur 17.000 Teilnehmer aus Ihrer Sicht? Oder hat das die Polizei oder die DPA gesagt? Aber genau dafür gibt es den Zwangsbeitrag, damit sie eigene Recherchen anstellen und entlarven, wenn die Polizei oder die DPA, die ja zeitgleich als Zensurinstanz auf Facebook fungiert, Unwahrheiten verbreiten.

 

Ich habe jahrzehntelang in Nachrichtenredaktionen gearbeitet (ich habe sogar mal beim WDR gearbeitet) und fühle mich schon in der Lage, die Teilnehmerzahlen bei Veranstaltungen abzuschätzen und die 17.000 sind vollkommen abwegig und ich glaube, das wissen Sie auch. 

 

Ich selbst bin eher links, war bis vor Kurzem Parteimitglied der Grünen und bin definitiv AFD-fern, aber ich möchte im von mir zwangsfinanzierten Programm auch die rechten Positionen anhören, weil sie zum öffentlichen Debattenraum dazu gehören. Die Hetze der öffentlich-rechtlichen Medien gegen die AFD ist skandalös, denn die Partei wurde ja vom Verfassungsschutz gar nicht als rechtsextrem eingestuft. Auch sind Reichsflaggen keineswegs ein rechtsextremes Symbol. Es kostet mich fünf Minuten, um über Google bei der Bundeszentrale für politische Bildung herauszufinden, dass die AFD nicht als rechtsextreme Partei eingestuft wird ... 

 

- https://www.bpb.de/politik/extremismus/rechtspopulismus/284482/dialog-oder-ausgrenzung-ist-die-afd-eine-rechtsextreme-partei

 

 ... oder auf der Website des Bundesverfassungschutzes, dass der Anteil der Rechtsextremisten bei den Reichsbürgern gering ist:

 

https://www.verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder/af-reichsbuerger-und-selbstverwalter/was-sind-reichsbuerger-und-selbstverwalter

 

aber es darf doch echt nicht wahr sein, dass ich alles, was ich wissen will, selbst recherchieren muss, wo es doch die Aufgabe der Journalisten ist, mir diese Arbeit abzunehmen. Dafür muss ich sogar einen Zwangsbeitrag zahlen. Stattdessen will man mir weiß machen, dass Reichsflaggen ein rechtsextremes Symbol sind.

 

Aber auch wenn es vom Wortlaut ähnlich klingt, so ist die Reichskriegsflagge, auf der auch ein Hakenkreuz zu sehen ist, nicht mit der Reichsflagge zu verwechseln. Erstere ist verboten, die zweite war verboten und zwar im 3. Reich. Die Reichsbürger fordern lediglich eine verfassungsgebende Versammlung gemäß Art. 146 Grundgesetz. Etwas, das im Grundgesetz steht als verfassungsfeindlich darzustellen, ist einfach nur abwegig. Warum erfahre ich das im öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht?

 

Ich erwarte eine schriftliche Stellungnahme zu allen angesprochenen Punkten binnen vier Wochen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Nicola Steiner

Nachtrag: Eine Stellungnahme kam, aber die war absolut nichtssagend und behauptet, dass der ÖR sehr wohl kritisch berichten würde. Sie nennen ihre Propaganda halt Ausgewogenheit, aber ich finde es trotzdem wichtig, weil wir sie auf diesem Weg in der Tag zwingen, kritisch zu berichten, wenn auch viel zu selten. Aber oft genug kommen sie durch uns an Themen nicht vorbei, die sie eigentlich unter den Teppich kehren wollten.

 

18.10.2021
Nicola Steiner Horsemanship
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Leben mit einen unsicheren, introvertierten Pferd ...

ein Gastbeitrag von Sylvia Liebecke

Lugarno und die Autorin„Dieses Pferd würde ich nicht mehr reiten“

Also gar nicht mehr? Auch nicht mal zehn Minuten im Schritt um den Block?

Nein, wenn es mein Pferd wäre, dann würde ich mich da gar nicht mehr drauf setzen.

Longieren auch auf keinen Fall.

Meine Gedanken und meine ganze Wahrnehmung verschleierte sich nach dieser Schockdiagnose.

Was kann ich denn dann überhaupt noch mit meinem Pferd tun?

Spazieren gehen, Bodenarbeit mit Schritlängenvariationen, Stangenarbeit, aber alles im Schritt.

Die Pferdeexpertin erklärte mir nun noch ausführlich, mit welchen Handgriffen und Massagetechniken ich meinem Pferd noch etwas Gutes tun könne, aber ich nahm alles, was sie sagte, nur noch wie durch Watte hindurch wahr.

Nie mehr reiten! Nur noch im Schritt führen.

Und das mit einem ehemaligen Rennpferd, na klasse.

Irgendwann war die Pferdeexpertin weg und ich war nur noch froh, dass ich endlich allein war.

Es brachen alle möglichen Emotionen aus mir heraus.

Das stimmt nicht, die hat sie doch nicht mehr alle! Er lahmt nicht mal, die spinnt ja!

Aber er läuft ja nun wirklich seit zwei Jahren nicht mehr gut und nach der Sehnenentzündung kommt es ja tatsächlich nicht mehr richtig in Fluss, was, wenn sie doch Recht hat und ich ihn mit dem Reiten nur noch quäle?

Undemanding Time: Zeit miteinander verbringen, ohne etwas vom Pferd zu wollen Wieso passiert so etwas ausgerechnet mir, wo kein Tag vergeht, wo ich mir nicht Gedanken darüber mache, was das Beste für mein Pferd ist? Wo er seit zwei Jahren in den Offenstall umgezogen ist, wo er es viel besser hat als im Reitstall? Wo ich ja eh seit der Umstellung auf Barhuf kaum noch reite? Wieso geht es ihm denn dann immer schlechter?

Was kann ich denn dann überhaupt noch mit meinem Pferd tun?

Die Frage drängte sich immer weiter auf.

Zuhause angekommen, wurde natürlich direkt mal das Internet befragt.

Bei Natural Horsemanshop hielt ich inne.

Aha, eine Beziehungslehre zwischen Mensch und Pferd, wobei das Lernen des Menschen dort im Fokus steht. Das interessierte mich und ich schaute mir ein paar Videos dazu an.

Es gibt ja keine Zufälle und so landete ich auf der Website einerTrainerin, die mir so was von aus dem Herzen sprach und da dachte ich sofort: Die will ich kennenlernen!

Umso erfreuter stellte ich fest, dass sie in der Nähe meines Geburtsortes lebt und wenn ich dort eine Schnupperstunde nehme, kann ich das mit einem Besuch dort verbinden, das hatte ich sowieso schon länger einmal vorgehabt.

Die Schnupperstunde (Bericht im Partnerblog) war erst mal sehr ungewohnt für mich.

Man achtet auf feinste Zeichen am Pferd und man macht eigentlich….nicht viel.

Irgendwie war ich so in meinem Film drin, ich wollte ja lernen und möglichst alles richtig machen und es sollte auch eigentlich auf Anhieb funktionieren, weil ich ja ehrgeizig bin und mir Mühe gebe…

Mit dieser Energie habe ich dann mit dem Schulpferd versucht zu arbeiten, es hat auch brav mitgemacht und sein Bestes gegeben.

Irgendwann sagte die Trainerin, ich solle meine Energie runterfahren, ich hätte zu viel Energie und das Pferd fühle sich nicht wohl in meiner Nähe. Ich hatte das überhaupt nicht bemerkt und als ich es anschaute, nahm ich wahr, dass es seinen Kopf immer vom Menschen weg drehte.

"Genau das macht mein Lugarno auch!", hörte ich mich erstaunt rufen. "Du musst Deine Energie runterfahren, atme mal tief ein und aus und stell Dich so, dass Du ein Bein entlastest. So zeigst Du dem Pferd, dass es in Deiner Nähe zur Ruhe kommen kann", erklärte die Horsemanship-Trainerin.

Schulpferd Lucky mit seiner BesitzerinZum Glück hatte ich Erfahrung in Meditation und innerhalb kürzester Zeit war ich tatsächlich runtergefahren und sofort kam das Schulpferd in meine Nähe und schleckte und kaute zufrieden.

Das war die Initialzündung.

Zuhause angekommen bin ich sofort zu meinem Pferd. Ich ging wie immer zu ihm und sofort ging sein Kopf wieder von einer in die andere Richtung - ähnlich wie beim Schulpferd.

Ich war enttäuscht, da ich mich vorher wirklich bemüht habe, mich zu entspannen.

War ich wohl aber nicht und so bin ich wieder von der Weide runter, hab mir die Schubkarre geschnappt, um die Wiese abzuäppeln.

Da kam mein Pferd mir auf einmal schon entgegen und ist dann erst mal ein Stück weit mit mir mitgegangen.

Jetzt fing es an, spannend zu werden.

Und ja, immer, wenn ich nichts von meinem Pferd verlangt habe, etwa, wenn ich mit der Stallkollegin sprach, kam es zu mir und stellte sich neben mich.

Ich beschloss, nun erst einmal nur noch zu beobachten.

Und alles, was ich mit meinem Pferd tue, in winzige Schritte aufzuteilen und immer dabei zu beobachten, was es mir für Signale gibt.

Und wenn der Knoten mal geplatzt ist, wird auch ein introvertiertes Pferd schonmal zum ClownIch muss dazu sagen, dass mein Lugarno ein besonderes Pferd ist.

Nun wirst Du wahrscheinlich entgegnen, das ist doch jedes Pferd, jedes Pferd ist etwas ganz Besonderes für seinem Besitzer und natürlich auch einzigartig.

Also will ich es mal anders formulieren:

So ein Pferd wie Lugarno ist mir in all den Jahren einfach noch nie begegnet.

Als ich ihn vor vier Jahren kaufte, war ich echt geflasht, wie brav und leistungsbereit er war.

Er tat stets alles, was man von ihm wollte.

Aber er zeigte auch nie, was er eigentlich wollte.

Wenn die Arbeit mit ihm zuende war, seufzte er, entspannte sich, wie jemand, der nach einem langen Arbeitstag endlich Feierabend hat.

Er zeigte keine Neugier an mir, er schaute mich nie richtig an und wenn ich ihn wieder auf die Wiese brachte, würdigte er mich keines Blickes mehr und ging zielstrebig auf seine Weidekumpels zu.

Irgendwie hatte ich das Gefühl, er hat gelernt, wenn er funktioniert, dann hat er schnell wieder seine Ruhe, das ging so weit, dass er bei der Dressurarbeit angefangen hat, meine Reitweise auswendig zu lernen und hat schon vorausgeahnt, was ich wollte und machte es dann. Das fand ich bemerkenswert, und trotzdem blieb ein fader Beigeschmack, weil er nie aus sich herauskam.

Im Gelände trug er mich tapfer, obwohl er an vielen Stellen sehr ängstlich war. Er zeigte ansonsten keinerlei Interesse an seiner Umwelt da draußen bis ich ihn ermutigte, hier und da mal an einem Äppelhaufen zu riechen oder sich mal einen frischen Obstbaumzweig zu erhaschen.

Aber so richtig vorwärts kam ich damit nicht bei ihm.

Er zeigte weiterhin kein großes Interesse an mir.

Beim Longieren in der kleinen Halle war er stets brav, aber wenn ich ihn frei gelassen habe und ermutigt habe, mir zu folgen, stand er nur da und hat mich ignoriert.

Das war sehr frustrierend für mich.

Wieso verstehen mich alle anderen Pferde und nur mein eigenes Pferd nicht? Mag er mich vielleicht nicht?

Schon damals vermutete ich, dass er sehr introvertiert ist und ihm die vielen Eindrücke im Pensionsstall mit 40 weiteren Pferden einfach zu viel sind und er sich zum Schutz in sich zurückzieht. Deshalb habe ich für ihn auch einen schönen Offenstallplatz gefunden, wo es viel ruhiger zugeht.

Dort habe ich ihn dann auf Barhuf umgestellt und als ich ein halbes Jahr später wieder ein bisschen geritten bin, hat er sich auf der Weide eine Sehnenverletzung zugezogen. Wieder vier Monate Reitpause. Ich bin dann nur noch mit ihm spazieren gegangen und habe dann angefangen, mit frei longieren seine Kondition und seine Muskeln wieder aufzubauen.

Eigentlich habe ich die Expertin nur aus dem folgenden Grund beauftragt:

Sie sollte feststellen, was ich ihm in seinem Alter – mittlerweile 21 Jahre – noch zutrauen kann und was nicht. Ich wollte wissen, ob ich noch längere Ausritte mit ihm machen kann und Dressurarbeit in welcher Intensität. Er macht ja von allem am liebsten Dressur und ich wollte das Training halt so wieder aufbauen, dass er wirklich Fortschritte und keine Rückschritte macht.

Da stand ich dann nach der Diagnose und war erst mal ratlos.

Und nach der Schnupperstunde im Horsemanship änderte sich auf einmal alles.

Mein Pferd fing an, mit mir zu kommunizieren!

Nach vier Jahren, ich konnte es nicht fassen.

Endlich hatte ich den Zugang zu ihm gefunden, wobei es nicht er war, der gelernt hat, sondern ich!

Man muss ganz besonders einem introvertierten Pferd die nötigen Pausen geben und die Zeit, die es braucht! (Anm.d.Editors: Bei Parelli heißen solche Pferde Right-Brain-Introvert - lest HIER mehr)

Keinen nächsten Schritt machen, bevor man nicht die Antwort abgewartet hat.

Das ist für mich als lösungsorientiertem und oft auch ungeduldigem Menschen wohl die schwerste Herausforderung überhaupt gewesen, denn erst mal wurde es nicht leichter.

Mein Pferd fing zwar an, mit mir zu kommunizieren, aber immer, wenn ich dann darauf reagierte, zog er sich wieder zurück.

Ich war noch immer zu schnell, zu ungeduldig, wollte zu viel und mit zu viel Energie.

Natürlich hatte ich mir innerhalb von zwei Wochen das gesamte Equipment vomNatural Horsemanship zugelegt und hatte auch schon einen Plan, wie ich meinem Pferd Parellis sieben Spiele beibringen wollte.

Der Horseman's Stick liegt auf der KruppeIch wurde jedoch schon direkt einmal ausgebremst, da mein Pferd große Angst vor dem Stick hatte. Obwohl er ja kleiner als die ihm vertraute Longe war, wich er sofort zurück und schnorchelte vor Aufregung.

Ich hab dann die helle Kordel gegen die dunkle von seiner Longe ausgetauscht, dann hatte er nicht mehr ganz so große Angst, aber das Berühren mit dem Stick hat er dann brav über sich ergehen lassen, da war ich schon wieder viel zu schnell unterwegs und das war ja nicht das, was ich wollte.

Mir wurde klar, dass ich ihn gar nicht gefragt habe, ob ich ihn mit dem Stick berühren darf, ich hab es einfach gemacht und als er nicht zurückgewichen ist, habe ich es als Zustimmung gewertet. Aber gerade die introvertierten Pferde zeigen nicht so deutlich, wenn sie mit etwas nicht einverstanden sind, sondern frieren dann ein und schotten sich ab und lassen es nur über sich ergehen.

Ich möchte aber, dass mein Pferd neugierig wird und gerne mitmacht und mir zeigt, woran es Freude hat.

Also habe ich am nächsten Tag alle neuen Sachen, Knotenhalfter, Seil und Stick auf einen Eimer mitten in sein Offenstallareal plaziert und mich ganz entspannt daneben in einen Gartenstuhl gesetzt und abgewartet, was passiert.

Zuerst passierte minutenlang überhaupt nichts.

Nach einer gefühlten Ewigkeit ging Lugarno dann tatsächlich aus seinem Offenstall heraus, aber erst mal auf dem Paddock in eine andere Richtung und kam auf dem „Rückweg“ dann an den Sachen vorbei und ging wieder in seinen Offenstall.

Na immerhin hat er wenigstens mal hingeschaut.

Nun dauerte es gar nicht lange und er kam schon wieder raus und steuerte diesmal direkt die neuen Sachen an. Da habe ich dann das Seil genommen und ihn damit berührt. Er war ja frei und konnte jederzeit weggehen, wenn es ihm zu viel wurde.

Er blieb aber und erst, als ich den Stick nahm, verschwand er wieder in seinem Offenstall.

Ich hab es dann für diesen Tag auch damit belassen.

Zuhause angekommen, habe ich mir überlegt, ich muss noch früher anfangen, ich werde ihn jetzt bei jedem auch noch so winzigen Schritt erst einmal fragen und den Schritt erst ausführen, wenn ich die Antwort habe.

Also schon bei der morgendlichen Begrüßung.

Das Gute ist, dass er ein Einzelpaddock hat und ich da vollkommen frei mit ihm arbeiten kann, er ist also nicht angebunden und kann sich jederzeit von mir zurückziehen und auch ich achte darauf, dass ich mich auch von ihm zurückziehe, wenn ich merke, meine Energie ist ihm wieder zu hoch.

Dann gehe ich einfach ein paar Meter von ihm weg und stelle mich ganz entspannt dort hin und nach kürzester Zeit kommt er dann zu mir.

Das ist so schön, das hatte ich mir immer gewünscht, es aber nicht mehr für möglich gehalten!

Ich habe ihn immer mit meinen Forderungen und Wünschen und meiner Energie überlagert, anstatt ihm den Raum und die Zeit zu geben, bis er von sich aus kommt!

Dies zu begreifen war eigentlich alles, seitdem geht es in Riesenschritten aufwärts.

Aber ich musste auch über meinen Schatten springen und es aushalten, wenn auch mal minutenlang gar nichts passierte. Oder wirklich überhaupt nichts. Ich musste von meinen Vorhaben loslassen und in das Fragenstellen übergehen.

Nicht mehr so etwa: „Heute ist das Wetter schön, heute werde ich mal dort und dort ausreiten“, sondern

Wie geht es Dir heute, vielleicht können wir heute einen kleinen Ausritt machen?

Und um diese Antwort zu erhalten, frage ich mich von der Begrüßung an jeden kleinsten Schritt durch.

Ich gebe hier mal ein Beispiel und übersetze für mein Pferd gleich mit:

Hallo, wie geht´s Dir, stoppe ein paar Meter vor ihm und halte die Hand hin.

Kommt auf mich zu, oh lecker, Du hast eine Möhre, die schnapp ich mir mal, kaut..wurschtel, leck, hast Du noch mehr, nein, ok, ich leck nochmal Deine Hand ab

Komm, ich will Dich putzen

OK, ich geh mit und stelle mich hier hin

Ich hole einen Striegel und gehe auf ihn zu

Kopf geht hin und her …Du gehst zu schnell, bitte langsamer

Ich gehe langsamer, schaue auch woanders hin und halte ihm den Striegel hin,

er guckt erst noch weg, nach einiger Zeit riecht er an dem Striegel ok, kannst anfangen

ich striegle, gehe rüber auf die andere Seite, hier fragt er wieder an, was ich da habe,

ich halte ihm den Striegel von der anderen Seite auch hin und er riecht und gibt sein ok.

So mache ich es auch mit dem Hufkratzer, mit dem Halfter und später mit Sattel und Trense.

Falls er weggeht, entferne ich mich mit den Sachen wieder und warte ab, bis er wieder zu mir kommt.

Beim Satteln frage ich auch, ob er bereit ist, indem ich den Sattel ganz langsam versuche aufzulegen und wenn er in irgendeiner Form Unbehagen zeigt, höre ich wieder damit auf, entferne mich wieder von ihm bis er von sich aus wieder kommt und frage dann erneut.

Die Kunst ist, im richtigen Moment aufzuhören.

Ich würde in diesem Beispiel dann aufhören, wenn er das Satteln zugelassen hat und dann an diesem Tag, wo er zuerst mit dem Satteln nicht einverstanden war, nicht auch noch reiten. Denn das wäre dann zu viel. Die Belohnung für ihn sollte sein, dass er dann, wenn er das Satteln zugelassen hat, wieder seine Ruhe bekommt.

Erst, wenn er das Satteln von vorneherein zugelassen hat, würde ich einen Schritt weitergehen.

Man könnte also sagen, man arbeitet mit einem introvertierten Pferd wie mit einem rohen Pferd, dem man alles neu beibringt.

Ist ja auch irgendwie so, weil er nun ja auch ein Mitspracherecht hat.

Wenn etwas überhaupt nicht klappt und das Pferd nichts zugelassen hat, würde ich allerdings auch erst dann aufhören, wenn irgendetwas und wenn es noch so klein und wenig ist, geklappt hat. Sonst lernt das Pferd, dass, wenn es nicht mitmacht, sofort in Ruhe gelassen wird und dann erhält es eine Belohnung für etwas, was von uns ja gar nicht gewünscht ist.

Manche Pferde kriegen das sehr schnell heraus!

Und nun wünsche ich allen Lesern viel Freude beim Ausprobieren und Beobachten!

04.12.2021
Nicola Steiner Westernreiten
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Mitte November erreichte mich folgende E-Mail, die ich gerne mit euch teile:

Hallo Nicola,

habe mich endlich überwunden dir zu schreiben.

 

Verschenkt mein Buch zu Weihnachten, um auch noch den letzten aufzuklärenIch bin Arzthelferin und arbeite in einer Allgemeinmedizinischen Praxis. Wir sind 4 Angestellte plus Chefin, davon sind 4 vollständig geimpft und ich bin als einzige ungeimpft. War/ist bisher auch kein Problem gewesen.

Ich bin auch im Labor eingesetzt, mein Kollege und ich sind auch für die Schnellteste und PCR-Teste zuständig. Laufe dann wie ein Marsmännchen rum, sprich Ganzkörperanzug, Schutzbrille, Handschuhe, FFP2-Maske….

Bisher habe ich mich nicht angesteckt. Bei uns werden die Patienten tief im Rachen und zusätzlich tief in der Nase abgestrichen.

Letzte Woche Montag kam mein vollständig geimpfter Kollege mit starkem Husten und Schnupfen an die Arbeit. Hatte ich auch kein Problem damit. Am Freitag habe ich einen PCR-Test machen lassen, da wir am Sonntag ein Weihnachtsessen gehabt hätten. Ergebnis: positiv. Okay, auch gut, Quarantäne. Netter Mitarbeiter vom Gesundheitsamt, hat auf meine Aussage: das einzig blöde ist jetzt, dass ich nicht zu meinem Pony darf reagiert. Er meinte, da gibt es einen Ausnahmeregelung unter Einhaltung der Hygienevorschriften. Die würde ich dann zugeschickt bekommen.

Meine Chefin hat dann auch endlich meinen Kollegen abgestrichen und siehe da, positiv. Chefin ihr Schnelltest und PCR vom Montag waren auch positiv!!!!!

Soweit mir bekannt ist, sind beide seit Februar 2021 vollständig geimpft! Die Impfung hat ja nicht lange angehalten (BioNTech).

Meine 2 anderen Kolleginnen sind wohl noch nicht positiv.

Da bin ich schon mal froh, dass ich durchgehalten habe mich nicht mit impfen zu lassen.

 

Nachdem mein PCR positiv war, haben mein Mann, meine Tochter plus Freund gleich einen Schnelltest gemacht, das Stäbchen richtig tief in die Nase geschoben. Mein Mann negativ, Tochter plus Freund (irgendwann im Frühjahr Johnson & Johnson geimpft) alle positiv.

Meine Tochter plus Freund sind Montag dann von deren Hausarzt abgestrichen worden, nur Mundschleimhaut. Testergebnis heute negativ!!!! Meine Tochter ist dann nochmal los und hat sich beim Test-Center abstreichen lassen, dort wurde nur im vorderen Bereich der Nase abgestrichen, war natürlich negativ.

 

Ich bin jetzt sehr erstaunt darüber, dass selbst bei den Hausärzten die PCR-Abstriche unterschiedlich durchgeführt werden.

 

Dieses Buch kostet auch nur 5 Euro, klärt aber auf amüsantere, subtilere Art auf. Des Weiteren hatte ich vor ca. 4 Wochen Erkältungssymptome. Nett wie ich bin, vorher beim Hausarzt angerufen. Die Arzthelferin: Sind sie vollständig geimpft und Schnelltest negativ? Ich: bin immer noch nicht geimpft und Schnelltest habe ich nicht. Sie: oh, dann Infektionssprechstunde, also draußen warten bis der Arzt kommt… Dann ins Separée. Mein Hausarzt: Was sie sind noch nicht geimpft, wo arbeiten sie? In einer Arztpraxis!!! Wenn Sie bei mir angestellt wären, hätte ich sie solange beurlaubt, bis sie geimpft sind. Sie sind eine potentielle Gefahr für ihre Patienten, wenn jetzt ein Ü80jähriger kommt und sie stecken den an ……

Ich habe mir nur gedacht, na die sind doch angeblich alle geimpft und dadurch geschützt, wie soll ich die anstecken wenn ich gesund bin?????

Hatte da auch keine Lust auf Diskussion, hätte eh nichts gebracht.

 

Eine Woche später war mein Mann in der Infektionssprechstunde, da er seit ca. 3 Wochen hustet. Der Arzt hat ihn noch nicht mal abgehört, hat gesagt, wenn der PCR-Test negativ ist, dann kann er noch mal vorbeikommen und er hört ihn dann ab!!!

 

Als mir mein Mann das erzählt hat, konnte ich es nicht glauben!!! Der ist Arzt, die leben potentiell mit irgendwelchen Ansteckungsrisiken, die haben mal den Hippokratischen Eid geschworen……

Leider nehmen die Hausärzte, die gut sind in unserer Nähe, keine neuen Patienten mehr an.

 

Mich macht das alles wütend.

 

Die meisten Menschen rennen alle in eine Richtung, hinterfragen nichts mehr und denken eventuell, na wenn alle da lang gehen, gehen wir mit. Den Weg des geringsten Widerstandes oder so.

Mein Vater hat früher zu mir gesagt und wenn einer sagt, spring aus dem Fenster, machst du das dann? Natürlich nicht. Okay, ich hinterfrage ja auch alles und bilde mir meine Meinung.

 

Ach so, da mein Mann und ich uns nicht wirklich an meine Quarantäne-Anweisungen gehalten haben, war sein Schnelltest heute positiv. Er ist jetzt zu unserem tollen Hausarzt, mal sehen, ob der ihn auch einen Vortrag hält.

Mein Mann hat gerade angerufen, wir sollen zwischen durch unser Pulsoxymeter nutzen, da wir nicht geimpft sind. Na ein Glück haben wir so ein Teil. Er hat meinen Mann tatsächlich für 14 Tage krankgeschrieben!!!!

 

Ich finde es diskriminierend und menschenunwürdig, wie mit uns Ungeimpften, also Covid-19 ungeimpft, umgegangen wird. Wir wären alle rechtsradikal, ungebildet, eine Gefahr für die Menschheit. Und was ist mit den ganzen Impfdurchbrüchen nach ca. 5 – 6 Monaten? Jo, jetzt wird geboostert, was der BioNTech-Impfvorrat hergibt.

Es gibt doch gar keine richtigen Langzeit-/Kurzzeitstudien. Jetzt kommt doch so langsam durch, was es alles für Nebenwirkungen gibt.

Es sollte doch jeder Mensch selber für sich entscheiden, was er macht oder nicht. Also mich hat bis jetzt auch noch niemand gefragt, ob mein Tetanusschutz etc. ausreichend ist.

Ich werde mir, solange ich ein ungutes Gefühl bei dieser „Impfung“ habe, dieses Zeug nicht injizieren lassen.

 

So jetzt habe ich aber genug geschrieben, ich hoffe du hast Zeit gefunden meine lange Email zu lesen. Wenn nicht ist es auch nicht schlimm.

 

Ich würde mich auch gerne an den Demos beteiligen, bekomme hier leider nicht mit, wann und wo diese stattfinden. Wohne in (anonymisiert - alles andere ist unlektoriert, wie es bei mir ankam).

 

Ich finde es super, wie du dich engagiert, auch wenn es für dich bestimmt auch Probleme gibt.

 

Viele liebe Grüße und bleib gesund

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