12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten
12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten

Städereise nach Lissabon & Umgebung - meine Tochter macht Urlaub

Am letzten Tag waren die drei Mädchen auf der anderen Seite, wo der Christo Rei ist. Den haben sie aber nur aus der Ferne gesehen, weil sie am Strand und in der Geisterstadt Arialva gewesen sind: ein verlassenes Fabrikgelände. Krönender Abschluß war ein Outdoor-Aufzug.

Videos öffnen sich mit Klick aufs jeweilige thumbnail - weitere nicht-gelistete Videos findet ihr in dieser PLAYLIST

Am vorletzten Tag der Reise haben meine Tochter und ihre Freundinnen Lissabon verlassen und sind mit Bus und Bahn nach Sintra gefahren. Eine Kleinstadt, die zum UNESCO-Weltkultur-erbe gehört. Leider hatten sie etwas Pech und konnten nur das Museum "Mythen & Legenden Sintras" (letztes Bild der Galerie oberhalb) und den National-palast besuchen. Die letzten beiden Fotos der nächsten Galerie zeigen die Quinta da Regaleira. Im Video, das sich mit Klick aufs thumbnail öffnet, erzähle ich mehr davon:

Cabo de Roca: Der westlichste Punkt Europas & der Zauber von Cascais

Am 6.  Tag des Städtetrip waren Larissa und ihre Freundinnen am westlichsten Punkt Europas: das Cabo da Roca mit atemberaubenden Felsformationen.

Danach waren sie in der idyllischen Stadt Cascais - eine Küstenstadt am Atlantik wie aus dem Märchen. Vorher waren die Mädels in Sintra - die Bilder und Berichte folgen in Kürze.

5. Tag in Lissabon: Ajuda-Palast, Eduardo-Park, Fahrstuhl, Pharmaziemuseum

Am 5. Tag stand das Pharmazie Museum auf dem Programm. Die letzten beiden Fotos der Galerie zeigen die Ferienwohnung und die Umgebung: Nicht schön, aber nah am Zentrum.

Video öffnet sich mit Klick aufs Bild

Meine Tochter und ihre Freundinnen haben während ihres Aufenthalts in Lissabon am Kreisverkehr Marques de Pombal gewohnt. In unmittelbarer Nähe ist der Parque Eduardo VII, der mit einer Fläche von 25,8 Hektar der größte Park Lissabons ist. Der Park hat die Form eines Trapezes und zeichnet sich durch die Symmetrie und Ordung aus.

Die letzten vier Bilder der Galerie unterhalb zeigen den Elevador de Santa Justa bzw. die Aussicht von diesem Outdoor-Aufzug aus, z.B. auf ein Open Air Kino. Hier werden die Gäste mit Stil in 45 Meter Höhe befördert. Erbaut wurde der Outdoor-Aufzug im 19. Jahrhundert. Damals hat man schmiedeeisernen Gebäude noch künstlerisch gestaltet. Daher sehen wir außen neugotische Bögen und innen polierte Aufzugskörbe aus Holz.

Mehr Bilder vom Rundumblick über Lissabon bei Nacht findet ihr in der Galerie unterhalb. Die ersten vier Bilder sind nicht aus dem Aufzug, aber dafür fast schon künstlerisch:

Der Palacio Nacional da Ajuda in Lissabon war die königliche Residenz und ist entsprechend prächtig eingerichtet. Mehr erfahrt ihr im Video unterhalb der Fotogalerie:

Larissas 4. Tag in Lissabon: Lost Places, Graffiti, LX Factory & Monumente

Unterhalb der Hängebrücke Ponte de 25 Abril (letztes Bild), die von den Erbauern der Golden Gate Bridge entworfen wurde, befindet sich die LX Factory. In der unteren Zeile sind fünf Fotos des Kloster Mosteiro dos Jeronimos, das Larissa und ihre Freundinnen nur von außen gesehen haben, weil es geschlossen war, als sie es besuchen wollten.

In Lissabon gibt es einige verlassene Orte - lost places. Das Faszinierendste ist  das Panoramico de Monsanto - ein ehemaliges Gourmet- Restaurant, das aufgegeben wurde. Da sich niemand darum kümmert, verewigen sich hier Künstler mit Graffiti und Gemälden. Eine kleine Auswahl seht ihr in der nächsten Fotogalerie:

Das Video vom 4. Tag öffnet sich mit Klick aufs Bild

In der nächsten Galerie seht ihr den Torre de Belem - eines der Wahrzeichen Lissabons. Ab dem 5. Bild das Padrao dos Descobrimentos - das Denkmal der Entdeckungen, das eben-falls im Stadtteil Belem zu finden ist. Das letzte Foto zeigt Monumento aos Combatentes do Ultramar - es wurde in Gedenken an die 9.000 Gefallenen im Überseekrieg errichtet. Portugal hat zwischen 1960 bis Mitte der 70er Jahre Krieg gegen Afrika geführt. Auf dem vorletzten Bild seht ihr die Rosa dos Ventos. Die Rose der Winde ist eine Navigationsschule des Mittelalters, die 1919 ausgegraben wurde. Der Durchmesser beträgt ganze 43 Meter. 

Tag 3: Festung, Kathedrale, Wasserreservoir, Aussichtsplattform & Rundgang

In den folgenden Galerien seht ihr die Ausflugsziele des 3. Tages in Lissabon. Eines der Ziele war das Miradouro de Sao Pedro de Alcantara: ein Aussichtspunkt in Lissabon, den ihr auf den ersten vier Bildern der folgenden Galerie seht. Der Rest ist vom Stadtbummel, wo die drei Mädels auch an einem Hundespielplatz vorbei gekommen sind (letztes Bild der Galerie):

Eine der berühmtesten Festungen Portugal ist das Castelo de Sao Jorge, von dem man eine wunderbare Aussicht auf die Stadt hat. Es wurde im 2. Jahrhundert von den Römern gebaut, im 11. Jahrhundert von den Mauren verstärkt und war danach der Sitz von Königen und Bischöfen. Bei einem Erdbeben im 16. Jahrhundert wurde es schwer beschädigt, aber instand gesetzt. In den 1930er Jahren wurde es erneut restauriert.

Durch Lissabon verläuft ein Aquädukt, der im Amoreiras "Mother of Water Reservoir" endet - ein Wassertempel, der in der Nähe eines Stausees zum Meditieren einlädt:

Die Kathedrale Sé Partriarcal, auch Igreja de Santa Maria Maior genannt, ist die älteste Kirche Lissabons und auch die Hauptkirche der portugiesischen Hauptstadt. Erbaut wurde sie vom ersten König Lissabons und es sind mehrere Baustile in ihr vereint.

Die letzten drei Bilder der Galerie oberhalb sind von der Unterkunft am Marques de Pombal - mitten im Zentrum.

Tag 1 und 2 in Lissabon: Ein kleiner Streifzug durch die Stadt & Kayak fahren

Das Video von Tag 1 & 2 öffnet sich mit Klick aufs Bild.

Gestartet sind Larissa und ihre Freundinnen an ihrem ersten Tag in Portugal am Praca Marques de Pombal, wo sie gewohnt haben. In der nächsten Galerie könnt ihr den Weg verfolgen: Über die Avenue da Liberdade 
ging es zum 1. Platz dem Praca de Restauradores, dann zum Brunnen Fonte do Rossio auf dem Rossioplatz bzw. Praca Dom Pedro. Über die Rua Augusta gelangten sie zum Torbo-gen Arco da Rua Augusta und befanden sich dann auf dem Praca do Comercio (Handels-platz) am Wasser, von wo aus sie den Christo sehen konnten. Am zweiten Tag haben sich die Mädels getrennt: Zwei sind Kayak gefahren und eine ist zur Pink Street gegangen. 

Last but not least: Fotos vom Flug sowie von den Flughäfen Köln / Bonn und Lissabon.

Bereits veröffentlichte VIDEOS könnt ihr per Klick auf die thumbnails im YT-Kanal Nicola Steiner Reisen & Reiten öffnen. Das Video vom Castelo erscheint Mitte September.

Mit Bildklick zum Vormonatsblog, wo es um einen 2-Tagestrip nach Zeeland geht

Im letzten Blogmonat ging es um meinen Miniurlaub in die Niederlande - Fotos findet ihr mit Klick aufs Bild rechts. 

 

Außerdem habe ich zwei neue Blogbeiträge für euch: Einen aus der Heimat mit dem Sagenweg in Scheel und der zweite: Unsere Italienreise aus Sicht meines Sohnes Janik.

31.08.2022
Nicola Steiner Horsemanship
Keine Kommentare

Ruine EibachZwerge & Ruinen

Auf einmal tauchten auf jedem meiner Reitwege kleine weiß-grüne Schilder auf, die meine Neugier weckten. Sagenweg war darauf zu lesen und Sagen habe ich schon immer geliebt. Deswegen fühle ich mich als 'Zugezogene" gerade im Lindlarer Dorf Scheel besonders wohl, denn hier gibt es der Sagen viele: 

Über Zwergen, Burgen und Ruinen und so war ich ziemlich sicher, dass mich der Sagenweg sowohl zur Ruine Eibach als auch zum Zwergenloch und der Ruine Neuenberg führen würde. "Kann doch nicht so schwer sein, den Sagenweg zu finden", dachte ich. Also bin ich jedes Mal, wenn ich beim Ausritt zu Pferde eines der grünen Schilder gesehen habe, in dessen Richtung geritten auf der Suche nach dem nächsten Schild. Aber da kam keins bzw. tauchte nach vielen Umwegen an Stellen auf, wo ich es beim besten Willen nicht vermutet hätte. Nach zwei, drei erfolglosen Versuchen nütze es alles nichts: Der Sagenweg wollte systematisch angegangen werden:

Ruine Neuenberg ganz oben auf dem BergGoogle hilft und brachte mich ins Nachbardorf Frielingsdorf: Auf einen Wanderparkplatz neben dem beton-verzierten Busbahnhof inmitten einer Wohnsiedlung: "Hier soll der Sagenweg beginnen?", fragte ich mich irritiert, denn das fand ich jetzt nicht gerade sagenhaft und von diesem Startpunkt aus war er schon gar nicht zu Pferd zu erkunden, es sei denn man nutzt Schusters Rappen. Also stiefelte ich los und befand dann doch: So macht es Sinn - zumindest für Wanderer und Radwanderer -, denn kurz nach dem Busbahnhof ging ein Fußweg links in den Ortskern und die imposante Kirche stand kleinen, malerischen Geschäften gegenüber. Die Idylle währte kurz, denn nach 100 Metern wurde sie durch ein Stück Hauptverkehrsstrasse ein wenig gedämpft, doch dann ging es rechts am neu gestalteten Sportplatz entlang. Ich fragte mich allmählich: Und was hat das jetzt mit Sagen zu tun? Noch nicht einmal einem Zwerg war ich bisher begegnet, geschweige denn einer Ruine.

Schloss Gimborn in MarienheideNachdem ich rechts den Dassiefener Berg hochkraxelt war und auf der Spitze endlich links in den Wald abbiegen könnte, war ich endlich versöhnt, denn ab jetzt kam das Märchenhafte, das so ein Sagenweg verspricht im halben Dutzend daher: Erst die Ruine Eibach (Bild ganz oben), dann an einem idyllischen Bach entlang nach Schloss Gimborn - ein zauberhaftes Schloß (Bild rechts), in dem sogar ein echter Graf wohnt - und übers Kümmeler Kreuz zurück nach Scheel, wo - wie ganz richtig vermutet - sowohl die Ruine Neuenberg als auch das Zwergenloch, dem Sagenweg das gibt, was sein Name verspricht. Und jetzt endlich erkannte ich meinen Fehler: Ich war den Sagenweg, den es in dieser Form X mal in Deutschland gibt, entweder in die falsche Richtung gegangen oder voller Arroganz im Glauben: "Ich weiß schon, wo es lang geht", abgebogen, wo ich nicht hätte abbiegen dürfen.Zwergenhöhle in Lindlar-ScheelWer nun fürchtet, dass man die vollen 14 Kilometer auf Schusters Rappen zurücklegen muss, der sei getröstet: Man kann problemlos abkürzen, indem man den Weg einfach vom Wanderparkplatz in Scheel hinter dem Kurfürstenloch beginnt und nach dem Zwergenloch statt rechts den Berg hoch, links den Berg herunter geht. Dann verpasst man allerdings die kleine Ortschaft Zäunchen, nach der es wiederum links noch vor der Ortschaft Oberlichtinghagen in den Wald in Richtung Frielingsdorf geht.

 

Wer hingegen Zäunchen schon kennt und zumindest bergauf genauso fußfaul ist wie ich, der kann diese Schleife des Sagenwegs ebenfalls abkürzen - also nochmal zurück zum Zwergenloch gedacht, von dort Richtung Neuenberger Strasse, an der Pumpe rechts, dann links in den Wald hinein und auf dem Hauptweg angelangt links halten. Ein zauberhafter Wald übrigens, den meine Kinder und ich "kleinen Wald" getauft haben. Mittendrin gibt es eine große Kreuzung, wo der Sagenweg - gleichzeitig Hauptweg des "kleinen Waldes" - nach links abbiegt. Wer sein Auto am Carl-Haselbeck-Parkplatz geparkt hat, geht geradeaus immer den grün-weißen Schildern nach, um nach Frielingsdorf zu gelangen.

 

Die Radfahrer und Reiter, die vom Wanderparkplatz an der Kurfürstenweg in Scheel dem sagenhaften Weg gefolgt sind, sollten sich nach der Waldkreuzung links halt und immer den Berg runter rollen lassen, erst an der T-Kreuzung links und dann vor dem Dorfplatz nach rechts und fertig ist der Sagenweg im Kleinformat - zumindest für diese Richtung, denn andersherum kann man es auch angehen. Gerne auch als Ausritt mit unseren zuverlässigen Pferden. MEHR INFOS HIER

Zum Blogbeitrag gibt es auch PLAYLIST in meinem YOUTUBE-KANAL - also einem der Kanäle, den insgesamt habe ich vier: 1 x Pferd, 1 x Hund, 1 x Reisen und einen journalistischen Kanal.

 

30.08.2022
Nicola Steiner Westernreiten
Keine Kommentare
 Von Janik Steiner Ich mache Rast vor den Carcallathermen -  mehr Fotos HIER Als Historiker interessiere ich mich natürlich für Italien, vor allem für Rom. Doch als ich jünger war, erschien mir das Mittelalter und die frühe Neuzeit immer sehr langweilig. Dabei hat gerade die Geschichte Italiens so viel zu bieten. Einen Zugang sollte ich über die Videospielreihe Assassins Creed bekommen. Davon spielen zwei im spätmittelalterlichen Italien. Der Blogbeitrag beginnt unter den Videos unserer Italienreise Unsere Geschichte beginnt mit dem jungen Haudegen Ezio Auditore da Firenze (aus Florenz). Sein Vater ist ein einflussreiches und wohlhabendes Mitglied der Florenzer Gesellschaft und so ist sein Leben, abgesehen von einigen jugendlichen Prügeleien mit einer verfeindeten Familie und dem Fliehen vor dem Vater seiner Jugendliebe ziemlich unbeschwert. Der Vecchiopalast in Florenz - mehr Fotos 12oaks-ranch.de/reisen/ Doch sein Leben ändert sich grundlegend, als die Stadtwache in das Haus der Auditores eindringt und seinen Vater und seine Brüder als Verschwörer festnimmt. Nur Ezio konnte entkommen. Eine Geschichte über Macht, Verrat und eine uralte Gemeinde, die für Frieden und Freiheit der Menschen kämpft, beginnt. Eher durch Zufall begann meine Reise in Italien, das seit dieser spannenden Spiele endgültig zu meinem historischen Traumreiseziel wurde, auch in Florenz, den wir mussten unsere Reise ja auch zeitlich anpassen. Doch Florenz war gerade für mich auch ein perfekter Anfang. Durch die Straßen zu wandeln in der Stadt, in der so viele bedeutende Wissenschaftler und andere Persönlichkeiten Teile ihres Lebens verbracht haben (zu erwähnen sei hier zum Beispiel Leonardo Da Vinci, der in den Spielen als ein enger Freund Ezios porträtiert wird), war ein tolles Gefühl. Mehr Fotos aus der Toskana auf 12oaks-ranch.de/reisen/ Aber auch die Straßen zu betrachten, in denen man sich als Ezio mit den Schergen der Unterdrückung gestritten und gekämpft hat, in hoher Geschwindigkeit vor den Stadtwachen geflohen ist und in erkunderischer Neugier an allen möglichen Fassaden geklettert ist, war ein ganz eigenes Erlebnis. Leider war ich in Florenz nicht in der Lage, viele Orte zu finden, die ich auch als Ezio besucht hatte, da mir viele nicht in Erinnerung geblieben sind. Jedoch fand ich das Gebäude, in dem Ezios Familie gefangen gehalten wurde und den Platz, an dem sie ihr trauriges Ende fand. Und als ich auf dem Fort Belvedere stand und über die Stadt blicken konnte, fühlte ich mich nicht nur wie Ezio, der auf verschiedensten Aussichtspunkten die Lage sondiert, sondern sah auch viele Kirchtürme, die ich in dem Spiel in todesmutiger Manier erklommen hatte. Video vom Forte Belevedere HIER Aber zurück zu Ezio. Als Verschwörer und Verräter gesucht, muss er fliehen und gleichzeitig seine Schwester und seine Mutter sicher aus der Stadt bekommen. Hilfe erhält er hier von einem alten Freund der Familie, Machiavelli, einer geheimnisvollen Person, der sich selbst Volpe (der Fuchs) nennen lässt und einer Gruppe Kurtisanen. Sein Ziel ist sein Onkel Mario, der in der Toskana Leiter eines kleinen, befestigten Dorfes und einer Söldnerarmee ist. Dort erfährt er das Geheimnis seiner Familie, nämlich, dass sowohl sein Vater, als auch sein älterer Bruder Mitglied einer Geheimgesellschaft, der Assassinen, gewesen sind. Diese Gesellschaft verteidigt die Welt gegen die Templer, eine Organisation, die nach immer mehr Macht trachtet und versucht, die Erde zu kontrollieren (hier kann man voll von künstlerischer Freiheit reden, denn beide Gruppierungen sind zwar historisch nachweisbar, aber eben nicht in diesem Ausmaß und Kontext). Zumindest schwört Ezio Rache an den Templern, die für den Tod seiner Verwandten verantwortlich sind und lernt die Wege der Assassinen. Sein erstes Attentat ist in einer kleineren Stadt in der Toskana. Die Stadtmauer von Lucca ist typisch für toskanische Kleinstädte Auch ich habe mir Orte in der Toskana angeschaut, aber nicht Marios Villa und auch nicht den Ort von Ezios ersten Auftrag. Für mich ging es nach Lucca und Siena. Aber auch diese Orte waren von einer Steinmauer umgeben und hatten ihre ganz eigene Geschichte und Architektur. Aber diese gehören nun mal nicht in diese Geschichte. Nachdem Ezio in Florenz den Medici bei ihrem Aufstieg geholfen hat (die Templer hatten sich gegen diese Familie verschworen), machte er sich auf nach Venedig, um Jagd auf weitere hohen Tiere der Templer zu machen. Auf den Weg trifft er seinen alten Freund Leonardo Da Vinci, der ebenfalls unterwegs nach Venedig ist, wobei es zu einer Verfolgungsjagd zwischen Ezios Kutsche und Templerschergen kommt. In Venedig angekommen erfährt Ezio von einem Attentat gegen den amtierenden Dogen. Für ihn ist klar, dass er es verhindern muss, doch er kommt nicht in den Dogenpalast, denn er ist schwer bewacht und seiner Mauern unüberwindlich. Und bevor ich nun erzähle, welch interessanter Plan dort zustande kam, der eine sehr coole Gameplay- Passage führte, noch mal ein paar Erfahrungen aus Venedig, im Bezug auf das Spiel. Wie im Spiel konnte ich mich durch enge Gassen bewegen und auch wenn ich jetzt nicht Wände hoch geklettert bin, so gab es mir dasselbe Gefühl des Erkunders, dass diese Spielreihe so einzigartig macht. Vor dem Dogenpalast hatte man dasselbe Gefühl eines beeindruckenden, unüberwindlichen Eindrucks. Nur das Eintreten in den Palast war um einiges einfacher, denn inzwischen hatten wir eine Karte und es war, im Gegensatz zum Mittelalter auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Innenhof im Dogenpalast Aber wie kam Ezio nun in den Palast? Einfach gesagt, von oben. Mit der Hilfe einer Erfindung Leonardos, einem Fluggleiter, konnte er die Mauer überwinden. Damit man im Spiel nicht abstürzte, ist man über Feuer geflogen, damit die warme Luft einem neuen Auftrieb gibt. Doch trotz der ganzen Mühen konnte Ezio den alten Dogen nicht retten, die Templer stellen den neuen Dogen und kontrollieren die Stadt. Entsprechend hat Ezio nun viel zu tun, um die Stadt wieder zu befreien. Über mehrere Attentate und Informationen erfährt er zwei wichtige Sachen. Zum einen, dass der Kopf der Templer der amtierende Papst Alexander Borgia ist und das eine Gruppe von Templern versucht, ein wertvolles und mächtiges Artefakt zu bergen. Das Arsenale im Stadtteil Castello Im Spiel versucht man zuerst, die Expedition, die vom venezianischen Arsenale aus startet, aufzuhalten, doch dies ist nur ein Teilerfolg. Er kommt zwar ins Arsenale und kann eine weitere Templerpersönlichkeit ausschalten, die Flotte sticht jedoch dennoch in See. Ich selber konnte leider nicht ins Arsenale, da es teilweise noch ein Militärgebiet ist, aber es von außen zu betrachten war auch schon ziemlich cool. Das erste Spiel endet mit Ezios Reise nach Rom, um sich des Papstes zu entledigen, in der Mission selbst bewegt man sich durch den Vatikan, aber sowohl in der Mission, als auch bei meinem Rombesuch, war das, was ich besuchen konnte sehr beschränkt (obwohl ich bei meinem eigenen Besuch um einiges mehr sehen konnte) und es gab kaum Überschneidungen. Entsprechend gibt es hier in Sachen Assassins Creed für mich nicht so viel zu erzählen. Ich sag nur so viel, dass der Papst hier nicht sein Ende fand und das ich nur empfehlen kann, das Spiel selbst zu spielen. Blick aus dem Fenster der vatikanischen Museen Im Anschluss folgt das Spiel Assassins Creed Brotherhood, das sich komplett auf Rom bezieht. Da der Borgia-Papst nicht getötet wurde und die Familie der Borgia Ezio als eine Bedrohung sehen, greifen sie das Dorf seines Onkels an. Ezio wird verletzt, wird jedoch von seinem Freund Machiavelli nach Rom gebracht, wo er versorgt wurde. In Rom selbst nimmt Ezio jetzt den Kampf gegen die Borgia auf, findet neue und alte Verbündete und klettert wieder auf verschiedenen historischen Gebäuden herum. Da sowohl Rom, als auch das Spiel viel zu bieten haben, werde ich auch hier vieles abkürzen und vor allem von den Abenteuern auf und in den alten Bauwerken berichten. Aber vorher möchte ich zumindest erzählen, dass im Spiel das Versteck der Bruderschaft sich auf der Tiberinsel befindet. Als ich jedoch dort war, konnte ich davon nichts sehen, aber es ist ja auch eine Geheimgesellschaft. Ein besonderes Highlight meines Rombesuches war jedoch die Engelsburg. In Assassins Creed ist dies der am stärkste bewachte Ort im ganzen Spiel und die Engelsbrücke ist der perfekte Ort für ein Stand-off mit den Stadtwachen. Erkunden kann man die Burg selbst aber im Spiel leider kaum. Es gibt eine Mission, in der man in die Burg eindringen muss, um eine verbündete Adelige zu befreien, man ist dabei aber so sehr mit Schleichen und Kämpfen beschäftigt und stark in seinen Wegen beschränkt, das man nicht viel sieht. Spaß macht es dennoch, sich dort einzuschleichen und den Wachen auf der Nase herumzutanzen. Blick von der Engelsbrücke auf die Engelsburg - Video HIER Bei meinem Besuch selbst konnte ich mir jedoch fast die ganze Festung in Ruhe ansehen. Es gab ja auch keine wütenden Soldaten, die mich daran hindern wollten. Ein paar Gänge in der Burg hab ich auch wieder erkannt, aber cool war auch die Aussicht und eine Waffenausstellung, von denen man in Assassins Creed schon selbst welche geschwungen hatte. Der andere Ort, der sich immer noch sehr nach Assassins Creed angefühlt hat, war das Forum Romanum. In diesen Ruinen gibt es im Spiel viel zu entdecken, unter anderem auch die Rüstung von Romulus in einer versteckten Gruft. Zusätzlich dazu konnte man hier viel klettern und musste sich in einer Mission in eine Party einschleichen, was wirklich ziemlich schwer war, denn die Wachen standen immer so, dass sie einen sehen konnten und die Verstecke waren nicht immer leicht zu erreichen. Eine echte Herausforderung also. Und auch persönlich ist es ein toller Ort, allein die Vorstellung, welch wichtigen Entscheidungen im antiken Rom hier durch die Volkstribune ausgelöst wurden, erfüllt einen mit Ehrfurcht. Was einen auch immer interessiert, das Forum Romanum ist ein wirklich beeindruckender Ort, obwohl es teilweise nur noch Ruinen sind. Das Kollosseum - Playlist mit Rom-Videos HIER Zu guter Letzt will ich noch vom Kolloseum erzählen. Und ich kann mich echt nicht entscheiden, ob mir das virtuelle oder das echte besser gefällt. Beide sind nämlich sehr beeindruckend. Bei dem persönlichen Besuch gab es eine spannende Ausstellung und super Ausblicke nach innen und außen. Aber im Moment wird dort restauriert und so ein paar moderne Gerüste sehen natürlich nicht so toll aus. Das Spiel bietet hier einen leicht zugewachsenen Charme und man wird in seiner Erkundung von nichts beschränkt. Aber es ist eben nur virtuell. Die Mission im Kolloseum ist jedoch auch sehr cool, denn hier nimmt man an einem Theaterstück über die Kreuzigung Christus teil, um mal wieder ein Attentat zu verhindern, das ausnahmsweise auch mal gelingt. Zum Abschluss sag ich noch, dass dies natürlich nur meine Highlights sind. Im Spiel selbst gibt es noch viel mehr zu entdecken und erkunden, ebenso in der Stadt, so das es unmöglich ist, alles zu erwähnen. Auf jeden Fall ist das Spiel eine großartige Vorbereitung für einen Besuch in die genannten Städte und ein einfacher, wenn auch stark fiktiv angehauchter Einstieg in die Geschichte des italienischen Spätmittelalters. Lest auch die Blogbeiträge, wo ich mit meiner Mutter den Spuren des Romans Illuminati von Dan Brown folge und den Blogbeitrag über einen Roman, der in Lucca spielt: Nur eine böse Tat von Elisabeth George.
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