12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten
12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten

Unser Blog: News, Anekdoten, Gedanken

Zunächst ein Blog-Eintrag vom 5. Januar - alle anderen sind chronologisch

Warum es manchmal richtig & wichtig ist, Angst zu haben & dazu zu stehen

Ich hatte Euch ja Anekdoten versprochen. Dieses Mal geht es um mich und ich muss etwas weiter ausholen : Vor etwas über einem Jahr hatte ich ja einen Autounfall, wo ein anderer Verkehrsteilnehmer in rasender Geschwindigkeit in mich reingeschossen ist, weil er wohl aufs Handy gesehen hat statt auf die Strasse. Abgesehen vom chronischen Schleudertrauma habe ich seitdem mit Ängsten und gelegentlichen Flashbacks zu kämpfen – komischerweise mittlerweile seltener beim Autofahren: aber beim Reiten ist dieses Gefühl, das Leben sei bedroht, immer mal wieder aufgetaucht: Zuerst beim ersten Galopp mit Fancy und dann auch als ich mich das erste Mal nach dem Unfall wieder auf Lucky gesetzt habe – man weiß ja wie irrational das ist, insbesondere weil Lucky ja wirklich eine Seele von Pferdchen ist, was man von meinem eigenen Pferd "Queenie" ja nicht gerade sagen kann. ... (Weiterlesen auf Blogspot) 

Kommentare

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  • Katha (Montag, 05. Januar 2015 09:01)

    Toller Text! Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich selbst ziemlich in deinem Text wiedererkenne. Ich bin selbst nach zwei Unfällen mit Großpferden unheimlich ängstlich geworden, obwohl ich mich
    früher auf alles draufgesetzt habe. Klar weiß man, dass diese Angst total irrational ist, aber das ändert ja nichts an den eigenen Gefühlen. Und die Pferde merken das natürlich sofort. Du schaffst
    das :)

  • Nadja (Montag, 05. Januar 2015 13:24)

    Kann ich total nachvollziehen. Mein Projektwallach ist das brävste, mutigste und zuverlässigste Tier auf Erden (Stichwort: "Ich bringe mal schnell meinen Schwerpunkt unter dich, damit du nicht
    runterfällst"). Und trotzdem spanne ich innerlich an, wenn im Wald über uns ein Holzlaster entlang düst. Auf jedem anderen Pferd wäre das eine berechtigte Reaktion. Aber nicht auf diesem. Ich schäme
    mich dann fast, dass ich ihm nicht das Vertrauen entgegenbringe, das er verdient hat. Und dann kommt noch Druck dazu, den man sich selbst macht: Schließlich muss man es als Trainer besser können, als
    die anderen, muss mutiger und geschickter sein. Schwieriges Los, manchmal. Wie gut, dass uns die Pferde da oft helfen.

  • Katja (Montag, 05. Januar 2015 18:28)

    Toller offener Text, Nicola. Ich habe da auch noch viel aufzuarbeiten bald, denke ich. Hilft, wenn man merkt, dass man mit seinen Ängsten nicht allein ist...

  • Ronja (Dienstag, 06. Januar 2015 17:27)

    Ein sehr toller Text, danke!

  • Annette (Donnerstag, 08. Januar 2015 20:32)

    Sehr berührend und offen. Danke fürs mitteilen.

  • Astrid (Freitag, 09. Januar 2015 18:34)

    Trotz der Ernsthaftigkeit, hoffe ich werde mich demnächst erinnern, fand ich Deine Geschichte sehr amüsant und schön geschrieben. Ich werde hier jetzt häufiger lesen! Liebe Grüße

Blog-Eintrag vom 31. Januar 2015

Einen habe ich noch ;-) Also noch eine Geschichte über Problempferde. Vor zwei Jahren hatte ich einen Friesenwallach im Kundenkreis, der ist sogar mal aus einem Stall geflogen, weil er unhändelbar war ... (weiterlesen auf blogspot)  In folgendem Blog findet ihr einen Artikel zur Phase 4: http://parellispirit.blogspot.de/2012/05/phase-4-oder-gewalt.html

Auf den Fotos unten seht ihr meine Schülerin Jacqueline. Sie hat zwar ein eigenes Pferd, lernt die sieben Spiele nach Parelli aber erstmal mit Cisco, was ich sehr sinnvoll finde, weil Menschen erst Pferde korrigieren oder ausbilden sollten, wenn sie selbst auf Level 3 oder noch besser Level 4 sind.

Mobile Reitschülerin Annika schreibt für unseren Blog

Ich freue mich total, dass heute eine meiner mobilen Schülerinnen Annika aus Reichshof in unserem Blog schreibt. Wirklich witzig und lesenswert.

Ein paar Fotos von den dreien findet ihr unter dem Artikel. Viel Spaß (Übrigens: Mich erinnern LBEs deswegen so an Border Collies, weil sie so wahnsinnig schnell lernen und so selbstbewusst sind):

Ein kleiner Auszug aus meinem NHS Trainings Tagebuch: Was zum schmunzeln!

Endlich mal ein relativ guter Tag am Wochenende... Der Boden nicht allzu hart - man versinkt nicht bis zum Knie im Matsch... Von oben ist es auch recht trocken - also ab zu den Hottis! Gesagt getan-als erstes monty gepackt - mein Left Brain Extrovert... Nach Nicolas Beschreibung - das sind die border Collies unter den Pferden - hab ich es immer als Bild im Kopf: wenn das Pferd ein bisschen mit den Vorderbeinen runtergehen würde,hechelnd und Schwanz wedelnd vor mir stehn würde - wär es exakt das Bild! ganz so macht er es nicht,aber sobald ich das Knotenhalfter im Arm hab und vorm Paddock stehe, geht der Kopf hoch,die Augen fangen an zu funkeln und es geht von einem Bein aufs andere... Freude Freude endlich was tun! Auf der Wiese angekommen... Rumgedreht mich fragend angeschaut... Wann, wie, was wo geht's los!?!? Am besten erstmal Circlen lassen... Dann ist der erste Dampf raus und alles andere geht wunderbar. Wobei - Timing ist ja alles...verzeiht er nicht unbedingt, wenn ich nicht auf den Punkt gezeigt bekomme, was er als nächstes tun soll! Dann wird es manchmal etwas wüst, aber alles ohne Kraftanstrengung oder ähnliches- mein 32kg schwerer Hund zieht mehr als mein 500kg Pferd! es macht einfach immer nur Spaß und unsere Hausaufgaben von Nicola-Führübungen, Sideways Game-klappt und Monty freut sich immer mehr, wenn er raus kann und spielen darf! Geflashed von dem Erfolg und dem Gedanken die ultimative Horsewoman zu sein - ab zum Stall zurück - Pferdetausch: den alten Norweger raus-mein Left Brain INTROVERT... Nicht ganz so" freudig Amused" stand er auch am Tor... Halfter drauf los - alles von vornherein ein paar Gänge langsamer, ruhiger wie mit dem Arabärchen,... Aber allgemein bekannt! Seit 17 Jahren an meiner Seite-immer ruhig und gelassen (meistens) und es könnte eine Bombe hochgehen oder, wie in diesem Fall: der Hund rupft im Hintergrund Silo Plane vom Heuwender, bellt, da drei Rehe aus dem Wald rennen... Pferd-zuckt-schaut sich um, mit diesem Blick... Man ey,was'n Tumult... Friendly Game: kein Problem- Büffelchen lässt alles mit sich machen... Zurück schicken mit dem Stecken geht auch- aber bei Phase 6+ ... Also nach Tür eintreten,oder dem Versuch, kam noch Bagger holen inklusive Abrissbirne und damit noch ein paarmal Schwung geholt - dann ging Büffel rückwärts... Mit diesem Gesichtsausdruck - ich glaub er hatte eine Augenbraue hochgezogen, die Nase gerümpft und schaute fragend zurück...: Was willst du?!? Meinst du das ernst?!? Na ja-wart ab was du davon hast... ... Merkte ich dann bei dem Versuch zu Circlen... Pferd schüttelte den Kopf... Machte sich irgendwann los... Im Kreis nicht ganz... Ich werte es als Schwung holen um abzuhauen... Kraftaufwand enorm, Schweißperlen auf der Stirn... Bei mir - Pferd mehr und mehr angepisst und anscheinend richtig wütend... also zurück auf Anfang... Friendly und dann verblüffender Weise beim Driving Game rückwärts-minimale Bewegung des Steckens-Büffel marschierte rückwärts... Das noch zweimal gemacht,mit dem Pferd Ne Party gefeiert und Training beendet! Und die Moral von der Geschicht: Überschätz dich,und unterschätz den Büffel nicht!

Allerlei Videos von letztem Sonntag

Sorry, dass ich die letzten Tage ein bißchen wortkarg war, aber diesen Monat gab es ja einiges zu lesen. Sonntag haben wir mit den Wallachen und Queenie Liberty geübt und Videos davon gemacht. Queenie hat zum ersten Mal das Circling Game auf dem großen Platz gemacht und jetzt, wo sie es verstanden hat, ist es jeden Tag besser geworden: Gestern waren es sogar schon zwei Runden im Trab. Da ich kein Seil dabei hatte, habe ich ihr spontan auch den Zirkel um mich drumherum rückwärts erklärt. Als ich das Larissa erzählt habe, sagte sie: "Du hast das direkt ohne Seil gemacht???? Auf so eine Idee kann man auch nur bei Queenie kommen"

Fallbeispiel: Rückwärts kuriert Steigen

Die Satiren von Georgia Schulze-Lenert sind ja der einzige Grund, warum ich mir jeden Samstag abend "Die Pferdeprofis" auf Vox ansehe. Georgia hat jetzt auch eine eigene Seite auf Facebook, wo ihr alle Satiren findet:  https://www.facebook.com/PferdeprofisAnDerBande?fref=ts 

Ich nehme mir ja immer vor, das als Unterhaltung oder so eine Art Comedy zu betrachten, wobei ich bei Sandra Schneider in der Regel denke, dass sie keinen Schaden anrichtet und ja auch immerhin zu einem annehmbaren Preis eine Lösung für die Pferdebesitzer findet. Immerhin fährt sie ja alle zwei Wochen raus und knöpft den Besitzern nicht Unsummen dafür ab, dass sie ihr Pferd in Beritt geben. Aber was den Fall gestern betrifft, muss ich jetzt doch mal was selbst Pferdeprofi an der Bande spielen. Das Pony griff die Besitzerin ja allein deswegen an, weil die Besitzerin immer wieder ausgewichen ist. Da ich nicht der Meinung bin, dass Pferde es zwingend brauchen longiert zu werden (ich schreibe die Tage mal etwas zum Unterschied zwischen Longieren und Circling Game), hätte ich der Besitzerin wohl eher gezeigt wie sie das Pferd auf Abstand hält, da ja in der Pferdewelt immer die Frage gilt: Wer bewegt wen? Der, der sich mehr bewegt, ist rangniedrig. Also wäre bei mir so genannte Ventilator mit dem Stick und Yoyo-Game angesagt gewesen. Meine letzten Beispiele waren ja eher in die Richtung: Wen man es selbst nicht kann, sollte man an einen Kollegen verweisen oder auch genau andersherum: Nur, wer die Beziehung zum Pferd aufbaut, erntet die Früchte. Aber den dritten Fall (Ich kuriere tatsächlich auch mal das Pferd, auch wenn es fast immer am Besitzer liegt) erlebe ich natürlich auch. Nun das heutige Fallbeispiel:

Ich bin ja in manchen Dingen eigen, z.B. biete ich keine halben Unterrichtsstunden an. "Ganz oder gar nicht" ist die Devise. An einem Stall war aber ein Pferd, wo es hieß, dass es sich nicht länger konzentrieren kann, sonst steigt es ... (weiterlesen auf blogspot)

Ich weiß, ich bin nicht geschäftstüchtig, hätte da vielleicht auch ein paar  Monate Beritt rausschlagen können. Aber die Dinge sind eben oft ganz einfach und ich bin auch immer froh, wenn ich nicht ununterbrochen arbeiten muss, sondern auch mal Freizeit habe ;-) ;-) ;-) So, jetzt suche ich Euch noch ein paar Fotos von meinen "Problempferden" raus. Die Geschichten von meinen fünfen erzähle ich ja dann in meinem Buch. Resümee: Diese Vox-Darstellung bringt mich auch immer zum Lachen. Die tun immer so, als wären die frechen Pferde die Ausnahmen. Die Ausnahmen sind aber eigentlich die Pferde, die nie Blödsinn machen und immer brav sind - ist doch bei Kindern und Hunden genauso.

Ein Left-Brain Introvert, der Cisco in den Schatten stellt

Im Januar geht es ja um Problempferde. Eigentlich hasse ich dieses Wort, aber ich hatte mal ein Pferd, wo selbst ich denke, dass es passt. Ich hatte mal die glorreiche Idee, billig Pferde zu kaufen, die schwer zu reiten sind. Wenn ich sie dann korrigiert habe, dann verkaufe ich sie, so der Plan. Habe ich aber nur ein einziges Mal wirklich so gehandhabt. Das Pferd für den Tausender hieß Pepper, war einfach nur faul und hatte ein Ego, was durch keine Stalltür ging. ... (weiterlesen auf Blogger)

Lucky und Cisco sind beste Freunde

Heute möchte ich eine kleine Geschichte erzählen von einer Schülerin, die auch erstmal lernen musste, sich ihrem Pferd gegenüber durchzusetzen und im zweiten Schritt auch lernen musste, auf die eigene Energie zu achten.

Als ich das letzte Mal bei ihr war, überlegte sie, ob sie ihr Pferd verkaufen soll (was man darf). Der Grund war, dass das Pferd (nach einem Sturz vor ein paar Monaten) auf der Weide nicht mehr zu ihr kommt. ... (weiterlesen auf Blogspot) 

Agility auf den Heuballen und Päuschen oben drauf

So endlich Frost, konnte der Bauer mal wieder Heu liefern und wir mussten nicht wie davor jede Woche mit dem Pferdehänger einen holen. Lucy hatte auch Spaß mit den Heuballen - ich habe auch ein Video, wo sie Agility auf den Heuballen spielt, aber das muss ich noch hochladen.

Geschenk: Dinkelkissen, Cappucino, Kakao und O-Saft

Vielen lieben Dank an Maren und Julia für das tolle Weihnachtsgeschenk. Ich konnte Larissa so gerade noch davon abhalten, es zu öffnen. Da muss man doch erstmal ein Foto machen. Echt toll sieht das aus und einen Tag muss ich es noch anschauen, bevor ich es öffne.

Schade, dass ich von Musik keine Ahnung habe ...

Mein Artikel wurde auch bei Hufgeflüster veröffentlicht, bin so stolz und ich bin sogar gefragt worden, ob ich Lust habe über Countrymusik zu schreiben. Lust habe ich total, aber überhaupt keine Ahnung vom Metier. Freu mich trotzdem über das Angebot: http://hufgefluester.eu/artikel/nicola-steiner-natural-horsemanship-nhs-was-ist-das-eigentlich_10405

Was tun bei Gurtzwang? Lehrvideo von Linda Parelli

Nicht böse sein, wenn der Blog von heute nicht so viel mit uns zu tun hat, aber ich war gestern mit meiner Hufpflegerin und meiner Tierheilpraktikerin ein Bierchen trinken. Dann habe ich von 10 bis 15 Uhr unterrichtet. Ab nach Hause umziehen noch das Ende vom Parelli-Level 1-Kurs von Barbara Heinen gesehen und dann war ich mit den Stammtisch-Mädels essen. Daher passt dieses Video vielleicht - hier geht es um Pferde, die Probleme mit dem Sattel oder dem Gurten haben.

Was man selbst nicht kann, kann vielleicht ein Anderer

Einmal hat eine Freundin mir von einem Tierschutzpferd berichtet, was schnell von einem Hof weg muss - keine Zeit zum Üben, aber ein Vorgeschichte, die sich über Jahre hinzieht. Also eigentlich die Geschichte: Nichts mit gemacht - auf der Weide alt geworden zusammen mit einem anderen Tierschutzpferd. Jetzt ist der Bauer schwer krank, kann die Pferde nicht mehr halten und beide lassen sich nicht verladen. Woher auch? Man versucht es natürlich trotzdem: Für den Besitzer (ein Tierschützer) endete das mit einem abgerissenen Ohr im Rettungshubschrauber. (weiterlesen auf blogspot) ...  In den nächsten Tagen erzähle ich Euch noch mehr von Pferden, die uns Menschen Rätsel aufgeben. 

Kamerascheues Pony oder ein Fall von "Mama kommt"

Eigentlich wollte ich ja Cisco und Lucky beim Spielen filmen. Aber ich Depp: Anstatt die Zoom-Funktion zu nutzen, latsche ich unbedarft auf die Wallache zu, bis Cisco mich entdeckt und sofort das Spiel abbricht und auf mich zu gestiefelt kommt. Deswegen hat Larissa dann einen Tag später noch einen Film gemacht.

TIPP an alle, die bei Parelli Connect sind und sich dafür interessieren, wie man ein Pferd an einen Sattel gewöhnt. Am ersten Tag hat Parelli vom Pferd aus die sieben Spiele am Lasso gespielt. Als die Beziehung stimmte bzw. am zweiten Tag, ging es dann weiter mit dem Auflegen des Pads, wo Pat eine seiner Instruktorin dabei einwies, dies wirklich zärtlich, mit Ruhe und in Kommuniktation mit der hochsensiblen "Amazing Grace" macht, die zwei Jahre lang nicht geritten worden war, weil sie den Sattel nicht akzeptiert. Es ist absolut sehenswert - ihr findet die Videoreihe in der Learning Library: http://www.parelliconnect.com/resources#/search/amazing%2520grace

Gib dem Pferd, was es braucht und erlebe wahre Wunder

Heute muss ich wirklich den Hut vor meiner Reitschülerin Ester ziehen, denn sie hat echt einen tollen Job gemacht. Bei dem stürmischen Wetter sind unsere Pferde erstens etwas durch den Wind und zweitens nicht ganz ausgelastet. (Weiterlesen bei blogspot) 

 

Essie ist somit ein perfektes Zero Brace gelungen. Was das ist, könnt ihr hier nachlesen:

http://parellispirit.blogspot.de/2012/10/von-zero-brace-zum-fliegenden_28.html

By the way, ich schulde Euch noch ein paar Bilder von Essie und Indi, die aber schon ein paar Wochen alt sind.

Problempferde: Wer hat denn überhaupt das Problem?

Bei Facebook wird ja gerade kontrovers eine TV-Serie über zwei Problempferdetrainer diskutiert. Heute las ich einen Kommentar, wo mir wirklich das Lächeln aus dem Gesicht fiel. Da wurde behauptet, dass das, was diese Problempferd-Trainer machen genauso ein Hokuspokus wäre, wie ihn Pat Parelli und Monty Roberts veranstalten. Mir entgleisen ja auch regelmäßig die Gesichtszüge, wenn auch nur Parelli und Roberts in einem Atemzug genannt werden. Aber es mit dem gleichzusetzen, was man auf VOX so sieht ... das kann ich so nicht stehen lassen!!!

Deswegen werde ich in den nächsten Tagen ein paar Gedanken zum Thema Problempferde verschwenden und als Beispiel nehmen wir jetzt mal ein Pferd, was sich nicht satteln lässt, weil es Rückenschmerzen hat. Würde Parelli mit so einem Pferd irgendeinen Hokuspokus veranstalten? Keine Ahnung, aber vorab ein Video von einem Pferd über das Pat mal in einer Pferdezeitschrift gesagt hat, es sei das schwierigste Pferd gewesen, was er jemals hatte. Es heisst Magic und eine ehemalige Parelli-Instruktorin, die es einmal ein paar Tage in Pflege hatte, hat mir mal erzählt: "Bei Magic darf man keinen Fehler machen, sonst wird man gebissen." Vieleicht gefällt Euch ja dieses Video und vielleicht habt ihr ja Lust mitzumachen und zu kommentieren: Was würdet ihr machen, wenn ein Pferd sich wegen Rückenschmerzen nicht satteln lässt? Eure Meinung würde mich sehr interessieren.

Cutting-Spiele mit Lucky & Larissa: uuuund .... Action.

Nach einer Woche Matsche und Pferden, die ziemlich durch den Wind sind (kein Wunder bei dem Sturm), möhcte ich jetzt bitte wieder Schnee, weil man sich da ganz anders mit den Pferden beschäftigen kann. Hier ein Video vom letzten Schnee, wo Larissa und Lucky sehr progressiv und schnell spielen: Da kommt Lucky dann richtig aus sich raus.

Indi drängelt sich vor: "Lass uns spielen" (9.1.2015)

Indi ist ja manchmal richtig emsig und scheint Spaß an der Bodenarbeit zu haben. Neulich wollte Larissa mit Lucky spielen und nimmt Seil und Knotenhalfter vom Haken. Indi, die eigentich die Nase im Heu hatte, sieht das und macht sich prompft auf den Weg. Als Larissa, um die Ecke kommt, um Lucky zu holen, steht Indi schon am Tor und wartet auf sie - wer kann dazu schon "Nein" sagen - hier nochmal ein paar gesammelte Fotos von Indi:

NEU: Blogs of 2014 mit Best-of-Seite: Artikel & mehr

Ich habe heute hier ein bißchen umorganisiert und dabei mit Schrecken gesehen, dass ich im Dezember ein Video versprochen habe: Schlittenfahren mit Indi ... tja, Asche auf mein Haupt: Ich habe es vergessen zu posten, aber hier ist es.

Umorganisiert habe ich übrigens die Blogs aus 2014 - das ist nämlich jetzt so: Wenn man das anklickt, kommt man auf eine Art Best-of-Seite, wo jeweils ein, zwei Highlights aus den jeweiligen Monaten gepostet sind, isbd. meine Artikel habe ich nochmal hervor gekrost. Von dieser Best-of-Seite kann man dann auf die einzelnen Monate zugreifen.

Queenie: Eine eigene Meinung auf 4 Beinen (P. Parelli)

Morgen ist wieder mal ein anderes Pferd im Blog, aber Queenies erstes Mal - allein in Wald und Flur, kann ich Euch natürlich nicht vorenthalten - unten ist das Video.

Und heute ist gleich wieder etwas Berichtenswertes mit ihr passiert: Obwohl Queenie im Wald so gelassen ist (wir haben das mit zwei Spaziergängen vorbereitet) und Larissa und ich  einmal mit ihr ohne andere Pferde am Reitplatz waren, fand sie es heute morgen aufregend. (Weiterlesen bei blogspot)

FOLGENDER EINTRAG GEHÖRT ZUR OBERSTEN GESCHICHTE: The day after

Der Knoten ist erstmal wieder geplatzt und zwischen Queenie und mir war heute alles wieder so wie es (fastI immer ist. Aber für den Geländeritt habe ich für heute dann doch noch mal Fancy genommen, weil ich der vertraue und das OBWOHL auch sie manchmal Quatsch macht ;-) Die Geschichte findet ihr hier.

Ich danke Euch und habe mich auch sehr gefreut, dass ihr da wart und überhaupt beim Adventsspiel mitgemacht habt.

Kommentare

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  • Stephanie Fritzler (Samstag, 03. Januar 2015 18:22)

    Es war so klasse! Vielen lieben Dank noch mal!

  • Katja (Sonntag, 04. Januar 2015 14:12)

    Ja, hat wirklich Spaß gemacht! Ganz lieben Dank!!!

  • Annette (Sonntag, 04. Januar 2015 15:17)

    Auch von mir ein herzliches Dankeschön, hat Spaß gemacht.

  • Ronja (Dienstag, 06. Januar 2015 17:28)

    Ich hatte auch wirklich Spaß, danke!!

Freiheitsdressur mit Queenie (2.1.2015)

Ich habe es im letzten Jahr nicht mehr geschafft, Euch alle Schneevideos zu zeigen, das werde ich in den nächsten Tag noch nachholen. Heute fangen wir mit einem Liberty-Video von Queenie an. Nachdem wir vor etwa einem Monat noch ein wenig über unser pubertierende Pferde-Göre verzweifelt sind, scheinen jetzt wieder andere Zeiten zu beginnen. Wenn ich nach ihr rufe oder pfeife, kommt sie seit einigen Tagen im vollen Galopp auf mich zu. Gestern sind uns einige Liberty-Übungen wie das Cutting, die Acht im Trab und das Seitwärts sogar auf der Wiese ganz gut gelungen. Da sie noch so jung ist, bin ich sehr gespannt auf die nächsten Jahre mit ihr.

Die Wirkung von Zero Brace & umgekehrter Psychologie

Weil Bild und Video ja gestern schon im Blog waren noch eine kleine Anekdote aus meinem mobilen Unterricht: Ich war gestern zum ersten Mal bei einer Kundin mit einem zweijährigen Araber-Berber-Mix. Wir haben erstmal die 7 Spiele als Test gemacht - und wenn man sich kennenlernt, gibt man sich ja erstmal die Hand: Horseman Handshake. Aber Pustekuchen - ob rückwärts gehen oder auch den Pferdekopf nach links und rechts führen: (Weiterlesen bei blogspot) 

Da ich vorgestern über den wundervollen Blog von einer Parelli-Instruktorin gestossen bin, habe ich Euch bei ihr ein Fallbeispiel rausgesucht, wo es um Zero Brace geht. Absolut lesenswert: http://parellispirit.blogspot.de/2012_10_01_archive.html

Zum neuen Jahr erstmal noch den letzten Eintrag aus dem alten Jahr und das Best-of-Video 2014.

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  • Nadja (Montag, 12. Januar 2015 19:04)

    Ich glaube nicht, dass der Trainer der Vox-Serie nach Parelli arbeitet, eher nach "klassischem Horsemanship" nach Dorrance oder Brannaman (die Parallelen mit Parelli aufweisen aber nicht identisch
    sind). Was mich ärgert an diesen TV-Formaten ist, dass gute und sinnvolle Methoden in Verruf geraten, weil die Produzenten der Serie leider von der Materie keine Ahnung haben - und genau das kommt
    halt rüber im TV. So sehr mich das Prozedere (und vor allem der Misserfolg) erstaunt haben, ich würde mir nie anmaßen als Onlineexperte darüber herzufallen (damit meine ich nicht dich, sondern
    diverse Experten auf FB). Wir kennen ja nur das, was in der Serie zu sehen war - und das reicht nie und nimmer, um die Situation adäquat einschätzen zu können. VG!

  • Nico (Montag, 12. Januar 2015 20:10)

    Wobei ja sowohl Parelli als auch Brannaman bei den Dorrance-Brüdern gelernt haben.

Was ist das eigentlich ein Problempferd? Was ist normales Pferdeverhalten und was nicht? Unarten wie Steigen und Buckeln ist für das Pferd erstmal etwas, was es nicht böse meint, also gar nicht wertet: Verhaltensweisen, die auch aus reinem Übermut geschehen (können). Selbst das (sanfte) Beißen kann man als ein Zeichen von Zuneigung werten – aber wie sieht es mit Treten aus? Wie bei jedem Pferdeverhalten gibt es ein Treten aus Angst und ein gezieltes Treten nach einem anderen Lebewesen. Ist dann das erste Pferd ein gutes Pferd und das zweite ein böses? Zwar würde ich auf den ersten Blick sagen, dass ich beim ersten am Vertrauen arbeiten muss und beim zweiten am Respekt. Aber das ist nur eine grobe Richtlinien, denn eigentlich muss beides Hand in Hand gehen. Wie gelingt es den Respekt des Pferdes zu gewinnen, ohne dass das Pferd sich als entrechteter Sklave fühlt? Bevor ich das vertiefe, möchte ich mich noch einmal outen, weil das ja beim letzten Mal gut angekommen ist bei Euch:

Den ersten Pferdekuss habe ich von Lucky abbekommen, aber der hat mich nur gestreift und Lucky ist als Jungpferd der Paniker schlechthin gewesen (Einzelheiten auf der Unterseite Problempferde), da war viel Vertrauensarbeit nötig und so detailliert will ich an dieser Stelle nicht werden.

Bei Cisco war es anders – der war von Anfang an ein kleiner, selbstbewusster Kerl, der selten Angst hatte. Als wir mal spazieren gingen mit unseren drei Ponys sagte ich meiner Freundin, sie solle Luckys Strick mit zwei Händen halten, während ich selbst Ciscos Strick ganz locker in einer Hand hielt, weil der ja so unproblematisch war. Pustekuchen (weiterlesen bei blogspot)

Noch ein Beispiel: Als Queenie ein Fohlen war, hat sie immer alle Leute begrüßt und ist denen auf den Pelz gerückt – wer aber den Fehler gemacht hat, ihr auszuweichen, hatte ganz schnell einen Fohlenhuf auf dem Oberschenkel. Sie hat das Ausweichen der Menschen eben Pferdisch gedeutet: „Wenn ich Raum beanspruche und Du ausweichst, bin ICH ranghoch.“ Man muss den Pferden eben erstmal beibringen, dass Treten nicht erwünscht ist und das kann man am Besten, indem man Raum beansprucht, z.B. indem man die Pferde auf Abstand hält und die Frage nach dem Wer-bewegt-Wen für sich selbst entscheidet.

Auch Fancys Vorgängerin Pepper (die wir in der Tat ganz billig als so genanntes unreitbares Problempferd gekauft hatten) war so dominant, dass sie mich in den ersten Wochen einmal so gebissen hat, dass ich einen tellergroßen blauen Fleck hatte. Getreten hat sie auch mal nach mir – zum Glück nur meine Armbanduhr getroffen. Pepper hatten wir nach einem halben Jahr so weit, dass sie sich von uns sehr gut reiten ließ, sie war wirklich willig und fein – das aber nur bei selbstbewussten und durchsetzungsfähigen Reitschülern, aber sie war faul und eben so gar nicht für Anfänger geeignet. Eine Reitschülerin von mir, die bei uns sehr gut mit ihr klar kam, hat sie dann gekauft und nach einer Woche im neuen Zuhause war Pepper wieder ganz die Alte: Sie hatte die Führung übernommen, weil der Mensch ihr unbewusst zu oft ausgewichen war und ihr zu viele Entscheidungen überlassen hatte. Die Kardinalsfrage ist eigentlich, wer das Problem verursacht: Wirklich das Pferd oder vielleicht doch eher der Mensch, der mit dem Pferd umgeht. Seitdem ich Natural Horsemanship mache, werde ich zumindest selbst nicht mehr getreten – immerhin. Und jetzt bringe ich Leuten bei, wie sie sich verhalten müssen, damit sie auch weder getreten noch gebissen werden. Das geht sogar ziemlich schnell und wenn das geklärt ist, bringe ich den Leuten viel schönere Dinge bei: Wie mache ich mir mein Pferd zum Freund und wie gelingt es mir auch bei Pferden, denen es nicht angeboren ist, den Will-to-please (das Gefallen wollen) zur Gewohnheit zu machen.

Linda Parelli hat mal gesagt, dass jeder sein Pferd dazu bringen kann, dass es das tut, was man will. Die Kunst besteht darin, dass das Pferd dies gerne tut. Denn wie vielen Menschen gelingt es schon, dass die eigene Idee zur Idee des Pferdes wird?

Pferde sind nicht dadurch Problempferde, weil sie normales Pferdeverhalten zeigen.

Anlass für meine kleine Problempferdeserie ist ja eine TV-Serie auf VOX. In den letzten beiden Folgen wurden einige Techniken erwähnt, die wohl auf Umwegen dem Natural Horsemanship nach Pat Parelli entnommen sind. Ich möchte morgen die dort gezeigten Techniken aufgreifen und erklären, wofür sie gedacht sind und wie man sie korrekt anwendet. Ich bin mir bewusst darüber, dass dieses Auseinanderpflücken als persönliche Kritik an dem Trainer gesehen werden kann und wenn ich ehrlich bin: Genauso ist es gedacht. Mich ärgert an solchen TV-Formaten, dass der Begriff Horsemanship gedankenlos angewendet wird, dann aber Techniken falsch angewendet werden und so das Problemverhalten der Pferde überhaupt erst provoziert wird. Richtig gefährlich wird es, wenn Laien das dann auch noch nachahmen. Deswegen erlaube ich mir morgen aufzuzeigen, wie man es nicht machen sollte – in den darauf folgenden Tagen werde ich aber auch Alternativen aufzuzeigen. Eine Alternative haben übrigens die Besitzer selbst schon gezeigt (siehe Facebook-Seite Pferdehof Bauer). Das Pferd war kaum wieder zuhause, da ließ es sich ganz brav von der Besitzerin longieren und man sah: Die arbeitete auch endlich am Muskelaufbau und der Dehnungshaltung.

Also, wir nehmen einen „fiktiven“ Fall von einem „Problempferd“, was sich nicht satteln lässt und nehmen einmal an, die Besitzer hätten sich an mich gewandt. Was hätte ich wohl gemacht? (WEITERLESEN)

 

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