12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten
12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten

AUF EINEN KLICKDAILY BLOG / PREISE / ANFAHRT  / KONTAKT / LEITBILD & AGB / Impressum / Datenschutzerklärung

Die 12-Oaks-News: All unsere Blogs an einem Ort vereint

Pressebericht zum Pferd, das zu Tode gestürzt ist

 

Nachdem die Zeitschriften HORSEMAN, MEIN PFERD & REITERREVUE Peter Pfister, der den Tod des Pferdes verursacht hat, ziemlich einseitig ein Forum gegeben habe, gibt es jetzt endlich einen gut recherchierten Bericht mit einem Video, wie es wirklich war.

 

Hier klicken, um zum Zeitungsbericht des General-Anzeigers zu wechseln (including: neue Stellungnahme der Reitbeteiligung)

4my.horse-Türchen mit Rabatten für alle - bei uns 30 Prozent auf 60 Minuten

Unsere Gutscheine erhaltet ihr per eMail

Im Januar bei Anmeldung bis Weihnachten

 

Natural Horsemanship: Für Anfänger ist  Einzelun-terricht am Boden am Sinnvollsten, denn aus dieser Bodenarbeit wird die spätere Reittechnik entwickelt

Zirkuslektionen: Auch wenn Natural Horsemanship bei uns die Grundlage für alles andere ist (siehe Leitbild), so dürft ihr an unseren Pferden alle Zirkustricks ausprobieren, die Euch einfallen

Westernreiten: Ihr könnt bereits (Western) reiten? Dann probiert den Reining-Spin oder Trail aus.

AusreitenBei allen (Einzel-)Angeboten müsst ihr bis Weihnachten buchen. Bei Ausritten gibt es auch ein Angebot für Gruppen. Alle Infos, Teilnahmebedingungen, Fotos vom Ausreit-gelände: HIER klicken - zum Türchen: 4my.horse

Grüner Grünkohl for President & Weihnachstmarktbilder in der Fotogalerie

Am 1.12. begann unser ADVENTSSPIEL und auf dieser Seite findet ihre einige Hinweise.

Am Wochenende war ich auf dem Weihnachtsmarkt in Lindlar, wo ich u.a. Grünkohl für die Grünen verkauft habe oder eigentlich eher für Grüne und SPD, aber das klingt nicht so gut. Immerhin haben wir einen gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten: Marco Mann, den ich ja beinahe schon deswegen unterstützen würde, weil er im selben Dorf wohnt wie ich: im neugekürten Golddorf Scheel.

Da die Grünen aber dafür bekannt sind, dass sie auf Inhalt setzen, habe ich mir letzte Woche auf der Grünen-Sitzung einmal sein Programm angehört und - Gott sei Dank: Auch inhaltlich ist es der richtige Mann für Lindlar -hier der Bericht: http://gruene-lindlar.de/?p=3857 

Unterhalb findet ihr Fotos von der Sitzung und vom Weihnachtsmarkt(Marko Mann ist auf dem Bild links / auf dem 1. Bild in der Galerie geben sich alter & neuer Vorsitzender die Hand und dann kommen die Weihnachtsmarkt-Fotos).

Es war übrigens meine erste Sitzung bei den Lindlarer Grünen, weil ich mich bisher im Wahlkampfteam des oberbergischen Kreises stark gemacht habe (Berichte hierzu aus dem politischen Blog über die blauen Buttons unterhalb).

Aber ich glaube in meiner Heimatstadt kann man mich auch ganz gut gebrauchen, denn wir sind nur knapp ein Dutzend Mitglieder, aber die haben es in sich und holen etwa 15 Prozent der Wählerstimmen und waren auch beim "Grünen"-Grünkohl der SPD emsige Helfer. Und eins verspreche ich Euch: Es wird nicht beim Grünkohl verkaufen bleiben.

Unterricht mal anders: Alleine ausreiten üben

 

Mit Steffi & und ihrer Tinkerstute Kaylie, die ich Euch im NHS-Blog vorgestellt habe, mache ich derzeit einen ganz anderen Unterricht. Das Pferd Kaylie soll lernen alleine ins Gelände zu gehen, also begleite ich die beiden zu Fuß in den Wald. Mal trennen sich unsere Weg und wir treffen uns eine Viertelstunde später, mal lasse ich mich zurückfallen und zwischendurch üben wir im Gelände Horsemanship-Strategien wie Annäherung und Rückzug, Touch-it-Pattern oder probieren Möglichkeiten aus, damit Kaylie auf dem Heimweg nicht immer schneller werden möchte. Und zwischendrin mache ich dann auch mal ein paar Fotos. Mehr von Kaylie & Steffi lest ihr, wenn ihr auf die nächste Zeile klickt:

 

Wo ist denn bloß der rote Knopf beim Pferd?

BRANDNEU: Bestellt unseren Newsletter über das Formular unterhalb

Brandneu: Ihr könnt jetzt bei uns den Newsletter bestellen, der einmal monatlich versendet werden soll. Darin machen wir dann auf die neuesten Blogbeiträge aufmerksam oder auch auf die Toptermine wie z.B. Reitferien oder der Halbtagesritt  am 18.11. um 12 Uhr (Fotos unterhalb).

So zumindest der Plan - vielleicht ja auch das Top-Video des Monats oder so. Anmelden könnt ihr Euch über das Formular oder ihr schickt eine Mail an info@12oaks-ranch.de - unsere neue eMail-Adresse - die alte tut es aber auch noch: nicola-steiner@t-online.de

BTW: Ich schicke ihn vorab an unsere Kunden, die ich im Mail-Verzeichnis habe und wer das nicht möchte, kann unten ein Feld zum Abbestellen klicken oder eben mir per Mail Bescheid sagen, falls dies nicht gewünscht ist oder aber auch Bescheid sagen, wenn der Newsletter doch nicht bei Euch ankommt - ist ja ein neues Tool. Danke für die Hilfe.

Büchlein auf Amazon ausverkauft

 

Ich habe ein tolle 4-my-horse Rezension auf mein Büchlein erhalten und das gestern auf Facebook geteilt und stellt Euch vor: Das Buch ist bei Amazon jetzt schon ausverkauft (zwischenzeitlich sind sie wieder verfügbar - zwölf auf Lager, früher waren es nur sechs bis acht):

 

HIER GEHT ES ZUR REZENSION

 

Erhältlich sind die Bücher aber nach wie vor. Am Schnellsten geht es jetzt über Books-on-demand bzw. den

 

BOD-BUCHSHOP (HIER KLICKEN)

11.11. Karnevalssaison eingeläutet ... tätäää ....

 

Wir haben ja für alles unsere Delegierten und für die offizielle Eröffnung der Karnevalssession ist bei uns Larissa zuständig, die wir mit ihren Freunden nach Köln geschickt haben.

Die jungen Leute hatten so eine Art Gruppenkostüm mit dem Thema Entenhausen. Es gab Tick und Tricks und Tracks und auch Panzerknacker machten den Kölner Heumarkt unsicher.

 

Erratet ihr als was Larissa verkleidet ist??

 

Genau: Daisy Duck mit weißem Entenpopo und rosa Schuhe. Die Haarschleife hat Larissa sich mit der Heißluftpistole selbst geklebt.

"Eene Besuch im Zoo" ... träller  .... Zoo Neuwied im Westerwald oder so ....

Für Fotos vom Ausreitgelände zum Vogelsberg: Bitte nach unten scrollen

Der Halbtagesritt zum Vogelsberg war gut besucht: Drei Hunde und das Warmblut Merlin waren auch dabei

Den Ausritt auf den Vogelsberg haben Larissa und ich nicht ohne Grund gemacht, denn wir wollten eine neue Strecke für unseren Halbtagesritt ausbaldowern. Da die Strecke etwas zu kurz war, sind wir heute noch mal zu Fuß in der Ecke gewesen, um einen passenden Bogen hinzuzunehmen. Bei der Gelegenheit haben wir dann auch den Baum zur Seite geschafft, der mich am Donnerstag beiseite schaffen wollte.

Die Bilder oberhalb sind von unserem Ausritt gestern auf dem Vogelsberg, bei dem Fancy mir quasi das Leben gerettet hat (Foto rechts: Schnappschuss nach dem Ausritt):

 

Auf dem Weg lag ein umgestürzter Baum und ich dachte, dass ich drunter her passe, wenn ich mich ganz dicht an den Pferdehals dränge. Das Konzept ging bei den ersten drei Ästen auf und dann machte es Klong und ich war zwischen vierten und dritten Ast quasi eingeklemmt und quietschte erschrocken "Whoa". Larissa ließ Queenie einfach stehen und kam mir zuhilfe und was bin ich froh, dass Fancy sich außer einen von mir gewollten Schritt rückwärts nicht von der Stelle bewegt hat, so dass ich mich zwischen Ästen und Pferd gen Boden quetschen konnte. Larissa hat schon gedacht, ich komme da nie wieder runter. Das ist jetzt schon das zweite Abenteuer innerhalb von zwei Wochen, denn mit Queenie bin ich ja neulich gestürzt (HIER NACHZULESEN)

 

Im OKTOBER-BLOG findet ihr zwei Geburtstagsausflüge (Ausstellung "Wunder der Natur", Burg Satzvey, Drachenfels) und Fotos und Scoresheets von der Hund-Pferd-Messe.

Etwas Besonderes: Ein geschecktes Warmblut

 

Merlin und Elli waren beim Ausritt zum Vogelsberg zwar die Fünften im Bunde, aber kein fünftes Rad am Wagen: Die Pferde haben sich so gut verstanden, dass Merlin noch einige Zeit unseren Pferden hinterher gewiehert hat, als sich die Wege trennten.

Abgesehen von der Farbe ist Merlin auch sonst ein besonderes Pferd, denn er läuft seiner Besitzerin wie ein Hund hinterher, so dass sie kein Halfter braucht, um ihn von der Weide zu holen.

Ich persönlich finde es schön, auch mal Kunden zu haben, die kein Problem haben, sondern einfach nur deswegen Unterricht nehmen, weil sie die Kommunikation mit dem Pferd verbessern und Spaß haben möchten. Probleme hat es bei den beiden wohl früher auch gegeben und Merlin konnte auch buckeln, aber wenn die Beziehung stimmt, dann lösen sich bekanntlich alle Unarten von Pferden in Luft auf und das hat Elli ganz alleine geschafft.

Sie war übrigens testweise dabei, denn im Frühjahr wollen wir gemeinsamen ans andere Ende von Lindlar reiten, allerdings sind noch Plätze frei mit unserem oder Ihren Pferden:

 

Mitreiter für Zweittagesritt gesucht: Der L-Weg rund um die Gemeinde Lindlar

Der Ausritt hat mittlerweile stattgefunden und alle waren glücklich. Bericht ist ganz oben.

 

Mit dabei war auch noch Warmblut Merlin - ich schau mal, ob ich von dem ein Foto auftreibe. Hier jedenfalls die, die mit unseren Pferden dabei waren und die drei Hunde.

Ein Kreis schließt sich:

Mutter & Sohn an Uni Siegen

 

Janiks Universitätslaufbahn hat vor 20 Jahren in der Krabbelstube (Foto rechtsbegonnen (und jetzt ist er als Student dorthin zurück gekehrt). Letzte Woche habe ich ihn begleitet und habe große Augen gemacht, denn die Mensa von früher gibt es nicht mehr bzw. sie wird gerade umgebaut und ist deswegen vorübergehend in einem Container untergebracht, weil die alte Mensa und die Bibliothek umgebaut werden. Gegessen haben wir in der Cafeteria und ich ich fand es irgendwie schade, dass der Salatwrap doppelt so teuer ist wie die Pommes-Mayo. Aber heutzutage wird ja leider alles privatisiert und so ist es auch bei den Studenten wie überall: Gesund und umweltschonend schont nicht gerade den Geldbeutel. Gefreut hat mich aber, dass Studenten nach wie vor politisch sind, ob jetzt das Shwarz-Gelb-Plakat vor der Asta (Studentenvertretung) oder die Aufkleber auf den Toiletten. Falls ihr Euch wundert, warum ich das Plakat zu Geschichte, Literatur, Medien ebenfalls fotografiert habe - es ist genau das, was Janik studiert und der hat gar keine Zweifel daran einen guten Job zu finden: Entweder wird er Museumspädagoge oder Universitätsprofessor, so zumindest der Plan. Wer weiß, ob er das dann auch an der Uni Siegen wird.

Janik ist übrigens deswegen in der Krabbelstube gelandet, weil ich da auch studiert habe: Medienplanung, -entwicklung und -beratung und statt Medienwirt bin ich jetzt Reitlehrerin, aber wenigstens eine, die bloggt.

Na ja und obwohl ich da ja jahrelang studiert habe: Janik hat mir Ecken gezeigt, die ich noch gar nicht kannte, z.B. der Bereich mit dem roten Fußboden, wo Janik immer seine Pausen zwischen den Vorlesungen verbringt und der Schotterparkplatz ist entweder neu oder er ist einfach mir neu. Ich habe früher immer im Parkhaus geparkt (ohne Foto).

09.12.2017
12oaksTV Turnierkanal
Keine Kommentare
Bild vom Vorjahr, wo Larissa Erste in der Leistungsklasse 1 B wurde Heute ist Rheinland-Gala der hiesigen EWU und obwohl Larissa Zweite ihrer Leistungsklasse ist, drei Disziplinen gewonnen hat, zwei Pferde-Medaillen erhält und ihr dort offiziell das silberne Reitabzeichen verliehen werden sollte, werden wir in diesem Jahr nicht hingehen. Das ist schon bitter, weil wir ja viel Geld in die Starts investiert hatten, um hier die Nase vorn zu haben. Wir befürchten allerdings ein regelrechtes Spießrutenlaufen, wenn wir uns dort blicken lassen und hätten dort sicherlich wenig Spaß.  Der Grund: Wir hatten eine Riesenauseinandersetzung mit der Jugendwartin im Rheinland, die sich bei einem privaten Streit während der German Open absolut parteiisch auf die Seite einer mit ihr eng befreundeten Familie gestellt hatte und sich trotz dieser Befangenheit über alle Maßen in einen Privatstreit eingemischt hat, was erwartungsgemäß zur Eskalation geführt hat. Wir haben lange überlegt, ob wir das, was geschehen ist öffentlich machen, zumal es die kurzfristige Einigung gab, dass ich die weiter unten aufgeführte Passage aus einem Blogbeitrag lösche, was ich zwischendurch zugesagt hatte, wie auch, dass ich nicht weiter über den Vorfall berichten würde, weil die Gegenseite Negativ-Bewertungen auf meiner Seite entfernt hatte. Dieser "Deal" wäre eine gute Gelegenheit für „Schwamm-Drüber“ gewesen, aber dann wurde regelrecht „nachgetreten“ und die Geschütze, die dieses Mal aufgefahren wurden, waren viel schlimmer als ein paar Negativ-Bewertungen, so dass diese Einigung hinfällig wurde: Ich erhielt nämlich Hausverbot für die Jugendquadrille (die Jugendwartin wurde also offenbar erneut mit hineingezogen, was echt nicht nötig war und durch die Screenshots unterhalb belegt ist) und die Jugendwartin hat offenbar dafür gesorgt, dass ich den Posten der Pressewartin im erweiterten Vorstand wieder verliere. (Man hörte, sie habe haufenweise Screenshots geliefert, wo ich in meinem anderen Blog die Pressefreiheit erkläre und man daher Angst habe müsse, ich würde beim Westernreiter auf die Pressefreiheit pochen, was Quatsch ist, denn ich kann sehr wohl zwischen Öffentlichkeitsarbeit und privaten Blog unterscheiden, aber ich hatte mich um diesen Posten ja auch nicht gerissen, ich wurde ja gefragt: HIER nachzulesen) Ist das ein Hausverbot oder hätteich einfach hingehen sollen? Warum siezt die mich eigentlich? Obwohl ich mich von Stund' an nicht mehr an meine Zusagen aus der Einigung (die Negativ-Bewertungen betreffend) gebunden fühlte, hatte ich im ersten Schritt versucht, eine interne und diskrete Einigung mit dem Vorstand der EWU Rheinland zu finden (außer Ermahnungen hat dies aber für die Jugendwartin meines Wissens keinerlei Konsequenzen gehabt. Sie hat sich noch nicht einmal bei mir entschuldigt und schon gar nicht das ungerechtfertige Hausverbot für die Jugendquadrille zurückgenommen, denn der Streit ging sie nichts an und ich habe mich zu ihren öffentlichen Angriffen bis heute mit keinem Wort geäußert). Ich hatte mich sogar an ein Mitglied des Bundesvorstandes gewandt, um dies ohne großes Aufsehen vom Tisch zu bekommen. Dieser kann aber - rechtlich gesehen - nichts entscheiden, sondern nur vermitteln. Ihm wurde mitgeteilt, die Sache sei geklärt, was es nicht ist: Immerhin geht es um eine Straftat der Jugendwartin meiner Tochter gegenüber. Da wir zudem fest davon ausgehen, dass die Leute sich fragen, warum ich jetzt doch nicht den mir im Sommer angebotenen Posten der Pressewartin übernehme (HIER und HIER hatte ich das angekündigt) und warum Larissa nicht mehr für die Jugendquadrille reitet (ohne Hängerführerschein nützt es nichts, wenn das Hausverbot für sie nicht gilt) finden wir, dass wir wenigstens einmal öffentlich Stellung nehmen sollten, um unseren Ruf zu schützen, denn das habe ich schon in meinem Studium der Medienwirkungsforschung gelernt: Wenn man gar keine Stellung bezieht, brodelt die Gerüchteküche umso mehr. Als Stellungnahme dient der Text unserer Strafanzeige bei der Polizei -weiter unten gibt es dazu Gesetzestexte und Erläuterungen sowie ein Schlußwort, wo aus aktuellem Anlass Reiten mit Fußball verglichen wird, denn es ist ja wohl üblich, sich nur über Tore der eigenen Mannschaft zu freuen. Grundgesetzliche Rechte zuverbieten: ganz harter Tobak > Hiermit möchten wir einen besonders schweren Fall von Nötigung zur Kenntnis bringen, da die beschuldigte Jugendwartin der EWU Rheinland (einem Verband zum Westernreiten), die diese Willensbeugung unternommen hat, ein Ehrenamt bekleidet, und somit wohl Amtsträgerin ist und dies auch ausgenutzt hat (zumindest nach: § 240 Abs. 4, 2. Abschnitt bzw. die Urteile BGH, 10.3.83 - 4 StR 375/82 bzw. Ehrenamt nach BGH, 9.9.14 – 5 StR 200/14). In einem öffentlichen Facebook-Kommentar hat die EWU-Jugendwartin des Rheinlandes am 20. September 2017 (Post vom 18.9.17) damit gedroht, dass meine Tochter es ausbaden müsse, wenn ich mich in einer privaten Streitigkeit nicht entschuldigen würde. Der Wortlaut auf der Facebook-Seite der 12 Oaks Ranch war: „Larissa ist so eine süße Maus und muss das ganze Theater jetzt ausbaden. Das hat keiner verdient. Ich erwarte von Dir, dass Du Dich bei der Familie PERSÖNLICH entschuldigst. Gerne setze ich mich am Freitag mit dazu – dann können wir zu dritt sprechen. Aber das geht so absolut gar nicht.“ Ein hierzu befragter Jurist hatte mich darauf hingewiesen, dass es bei so einer Äußerung weniger darauf ankommt, wie diese gemeint ist (bzw. was vorgegeben wird), sondern vielmehr, wie dies beim „Bedrohten“ ankommt, was wir nun darlegen möchten: Spontan hat uns diese Formulierung an Mafia-Filme erinnert, in denen gesagt wird: „Sie haben eine schöne Tochter, es wäre doch schade, wenn ihr etwas passiert“ und im zweiten Moment kam uns die Idee in den Sinn, dass Larissa aus der Jugendquadrille „Western meets Classic“ fliegt, wenn ich nicht das tue, was die Jugendwartin verlangt.  Ich hatte mein Handy lautlos. DerWortlaut war nie "nicht-gönnen" Abgesehen davon, dass ich diese von mir verlangte Entschuldigung für einen juristisch einwandfreien Blogbeitrag als Demütigung meiner Person empfunden hätte, hatte diese bedrohliche Formulierung („Das hat keiner verdient“) den Effekt, dass ich mich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr getraut habe, journalistisch über die Begebenheit zu berichten und hatte den Verdacht, dass genau das auch von der Jugendwartin beabsichtigt war, denn diese hatte sich im Vorfeld im übertriebenen Maße dafür stark gemacht, dass ihr „Lieblingskind“ in den Jugendkader (also die Mannschaft bei der deutschen Meisterschaft) aufgenommen wird und wohl mehrfach hierzu offizielle Stellen telefonisch kontaktiert. Das hätte, wenn ihr dies gelungen wäre, dazu führen können, dass meine Tochter nicht für die Mannschaft hätte reiten dürfen (dass diese am Ende die Goldmedaille  retten würde, war damals ja noch nicht bekannt) und hätte meine Tochter möglicherweise benachteiligt. Mein Eindruck war, dass es der Jugendwartin und der involvierten Familie gar nicht so sehr um die Entschuldigung ging, sondern dass diese vielmehr befürchteten, dass es öffentlich wird, wie ungleich die Jugendwartin die Jugendlichen behandelt, was auch die übertriebene emotionale Ausdrucksweise der Jugendwartin nahelegt, denn so reagieren meist Menschen, die „ertappt“ wurden.  Nach meinem Empfinden wurde der immense Druck aufgebaut, damit ich die Passage lösche. Von der Familie fühlte ich mich zeitgleich durch kommentarlose Negativbewertungen auf meiner Facebook-Firmenseite ebenfalls unter Druck gesetzt.  Die Polizei erhielt nur Ausschnit-te, aber den Post gibt es noch Am 26. September hatte ich unter den Negativbewertungen Stellung genommen und zeitgleich die (wie ich annahm) von der Familie gewünschte Löschung angeboten, worauf die Negativbewertungen umgehend gelöscht wurden. Daraufhin habe ich die Passage im Blogbeitrag dann (u.a. auch aus Angst um meine Tochter) ebenfalls gelöscht und ich wurde explizit von der Mutter gebeten, auch diesen oder jenen Nebensatz zu löschen, dem ich mich ebenfalls beugte. Dieses mein Nachgeben im Gegenzug zur Entfernung der subjektiv empfundenen Nötigungsinstrumente wurde mir von der Jugendwartin als Erpressung gegen Kinder ausgelegt, weil die jugendlichen „Kinder“ der Familie (und scheinbar eine gute Freundin der Tochter) ja die Negativbewerter waren. Dies war besonders bitter, dass man, obwohl man sich fast allen Wünschen beugt, erneut an den Pranger gestellt wurde, was für mich emotional kaum zu verkraften war, denn egal, wie ich mich verhielt: Ich wurde „fertig gemacht“ - so zumindest mein Empfinden. Auch Ehrenamt ist ggf. Amtsinhaber Obwohl das Ziel der mutmaßlichen „Täter“ damit erreicht worden war, erhielt ich ca. eine halbe Stunde später von der Jugendwartin eine persönliche Facebook-Nachricht, in der sie mir (trotz Löschung) „Hausverbot“ bei der Quadrille erteilte, was möglicherweise den Hintergrund hatte, dass ihr militantes Vorgehen gegen uns dort nicht die Runde machen sollte. Um das Mafia-Klischee weiter zu bedienen, wussten wir vielleicht zu viel. Larissa sei hingegen bei der Quadrille stets willkommen, hieß es. Das haben wir für einen schlechten Scherz gehalten, weil man ein Pferd braucht, um bei der Quadrille zu reiten und meine Tochter bekanntermaßen keinen Anhänger-Führerschein hat und unmöglich von Lindlar nach Langenfeld reiten kann.  Da ist sie die "Willensbeugung". Ich blieb Yvonne übrigens jeg-liche Antwort schuldig. Manch-mal fehlen selbst mir die Worte Damit war nun genau das eingetroffen, was wir befürchtet hatten: Meine nicht involvierte Tochter musste trotz Löschung dafür büßen, was ich in meinem privaten Blog geschrieben hatte. Dabei war ihr die Teilnahme an der Quadrille wichtig und der "Rauswurf" hat sie hart getroffen. Für sie war auch der diktatorische Umgang mit ihrer Mutter erschreckend. Da ich gelernte Redakteurin bin und weiß, was ich tue, bin ich davon überzeugt, dass der unten angehängte Blogbeitrag juristisch einwandfrei und nicht zu beanstanden war. Alleine die Tatsache, dass der Beitrag der Jugendwartin subjektiv nicht gefällt, weil es um engste Freunde ging, rechtfertigt diese überzogene, unangemessene Reaktion nicht. Spätestens durch die persönliche Facebook-Nachricht vom 26.9.17 scheint mir bewiesen zu sein, dass die von ihr geforderte Unterlassung meine grundgesetzlichen Rechte beeinträchtigt, was die Verwerflichkeit ihrer Forderung belegen mag: Die Jugendwartin hatte mir nun sogar wortwörtlich untersagt, über die Quadrille zu berichten. Die Drohung, dass meine Tochter etwas ausbaden müsse, was ich tue, stand seinerzeit ja nach wie vor im Raum und tut es auch heute noch, denn es könnte auch etwas Schlimmeres als der Rauswurf aus der Quadrille gemeint gewesen sein, was wir noch heute als sehr bedrohlich erleben. Ebenfalls am 26.9.17 hat die Jugendwartin dem Vorstand Screenshots übersandt, in denen ich in meinem privaten Blog vor Monaten einmal die Rechte erläutert hatte, die sich aus Art. 5 des Grundgesetzes ergeben, wobei ich in unterschiedlichen Zusammenhängen auch die Pressefreiheit erläutert hatte (ich habe u.a. Medienrecht studiert). Da ich seinerzeit ebenfalls Mitglied im erweiterten Vorstand war, was der Jugendwartin wohl nicht gefallen hatte, hat sie mir daraus den sprichwörtlichen Strick gedreht und somit dafür gesorgt, dass ich meines gerade erhaltenen Postens der Pressewartin enthoben wurde (hierzu gibt es ebenfalls Screenshots von e-Mails, die ich übersenden könnte, falls dies bestritten werden sollte). Ich stand nun völlig ungerechtfertigt unter dem Verdacht, dass ich bei Texten im Vereinsorgan auf die Pressefreiheit pochen würde, was meinem Ruf als Journalistin schadet. Deswegen stellen wir hiermit zeitgleich Strafantrag wegen übler Nachrede bzw. Verleumdung. Als unwahre Tatsachenbehauptung ist vor allem auch zu bewerten, dass die Jugendwartin behauptet hat, dass die involvierte Familie uns einen Landesmeistertitel in der Disziplin Superhorse „geschenkt“ hätte, was nicht stimmt. Auch wurde mir Mobbing unterstellt, was ich entschieden von mir weise. Den Screen hat die Polizei nichtbekommen, obwohl ich mich daauch gefragt habe, ob man mirRufmord androht .. und wenn man denen den Mund nicht verbieten darf - warum wird er mir verboten? Ich habe Jahrzehnte als freie Mitarbeiterin und in Festanstellung journalistisch gearbeitet und blogge seit einigen Jahren, aber es ist mir in dieser langen Zeit trotz zuweilen auch kritischer Berichterstattung noch nie geschehen, dass meine Kinder bedroht wurden. Dieser Vorfall hat mich in eine schwere Depression gestürzt und eine als überwunden geglaubte posttraumatische Belastungsstörung nach einem Unfall wieder aufleben lassen, so dass ich in den ersten Wochen nach oben beschriebenen Vorfall Angstzustände und Alpträume hatte. Auch für meine Tochter war das Erlebte schwer zu verkraften. Obwohl sie bei der Jahreswertung Zweitbeste ihrer Leistungsklasse wurde und drei Disziplinen gewonnen hat, hat sie sich aufgrund der Vorfälle entschieden, nicht an der Ehrung Anfang Dezember teilzunehmen, weil sie sich unwohl dabei fühlen würde, ihrer „Peinigerin“ bei dieser Gelegenheit gegenüber treten zu müssen. Abschließend die Passage, die aus dem Blogbeitrag gelöscht wurde, die ja Stein des Anstoßes war. Der Wahrheitsgehalt der behaupteten Tatsachen wird übrigens von niemandem bestritten: „Bei einer auch deswegen, weil eine Mutter etwas über unser Pony Lucky gesagt hat, was mich sehr irritiert hat - so in der Art: "Bei Lucky war aber nachher auch die Luft raus. Das ist aber auch nichts für ein Pony auf der deutschen Meisterschaft" Zwar ist das "Langsam" genau der Punkt - das sagt ja auch der Trainer: Larissa hatte super Manöver, aber sie war zu langsam. Im Nachhinein wurde mir zugetragen, dass diese Mutter sich beschwert haben soll, dass ihre Tochter nicht im Kader ist (und Larissa und andere ja schon), was ja auch nur Hörensagen sein kann. Also dachte ich bei mir: "Hochmut kommt vor dem Fall und warte mal ab, wie bei Deiner Tochter gleich die Luft raus ist", und dann habe ich da nicht mehr weiter drüber nachgedacht. Und - oh Schreck - dann war es das erste Mal, dass Larissa dieses Pferd besiegt hat. Ein Top-Reiner, der vom Profi-Trainer ausgebildet worden ist. Und dieses Toppferd war auf normalen Turnieren immer einen halben bis einen Punkt vor Larissa - dieses Mal war es aber sechs Punkte hinter ihr (also zwei, weil drei Richter).“ Es handelt sich um einen Turnierblog, wo ich über unsere Erlebnisse während der Wettbewerbe berichte. Die Mutter hatte sich am 20.9.17 im Post vom 18.9.17 selbst geoutet – offenbar, weil sie am Besten weiß, dass sie es tatsächlich gesagt hat. Ich hatte nämlich keine Namen genannt. Die als Hörensagen bezeichnete Beschwerde, dass das Lieblingskind der Jugendwartin nicht im Kader war, wurde mir im Nachhinein von (...) mündlich bestätigt, aber es war ja von mir explizit als Hörensagen gekennzeichnet. (STRAFANTRAG vom 22.10.2017)
07.12.2017
Nicola Steiner Horsemanship
Keine Kommentare
Rasselbande im Schweinsgalopp - da kann das Einfangen zur Geduldsprobe werden, wie Barbara unten erzählt Teil 1: Begeisterte Mails & tolle Rezensionen: Großes Lob für mein "großes" Buch Teil 2: Mein Buch im Praxis-Test PLUS Nikolausüberraschung: Rabatt für alle Teile 4, 5 & 6 folgen in den nächsten Tagen Oben könnt ihr die anderen Teile der Miniserie anklicken - hier beschreibt die Testerin, wie schwierig es für sie im Sommer noch mit ihrem Pflegepferd war. Barbara versucht nun mithilfe meines Buches Lösungen zu finden: "Meine Reitbeteiligung Penny war vorsichtig und misstraute erstmal allem und jedem. Putzen der Beine nur schwer möglich (sie hatte dort wohl mal eine schlimme Verletzung) dazu kopfscheu - was es mir bei ihrer Größe sehr schwierig machte, die Trense aufzuziehen. Sie hatte sehr lockere Beine und trat auch mal, wenn der Druck zu groß wurde. Es musste also Überzeugungsarbeit geleistet werden. Ich habe daher zunächst mit Bodenarbeit begonnen - Vertrauen, aber auch Respekt war das Ziel. Das Pferd kannte das grundsätzlich - ihr Besitzer Micha hat das auch immer wieder mit ihr gemacht und bei ihm gelang vieles, was bei mir nicht klappte. Es war schon ein Geduldsspiel, sie das erste Mal von der Koppel zu holen - seehhhrrr große Koppel und ein unwilliges Pferd - ich bin viel gelaufen. Zunächst habe ich mich ihr genähert - sie war auch nicht abgeneigt, aber wollte nicht gehalftert werden (Knotenhalfter, was sie kennt - Videos zum Halftern gibt's unterhalb der Buchtipps) Es muss nicht immer Leckerli sein Ich hatte übrigens keine Leckerlis - zwei Wallache aus der Miniserie waren höchst interessiert und ich hätte beide locker halftern können. Die Stute hat sich immer wieder entzogen - ich bin ruhig, aber bestimmt geblieben - habe durch entsprechende Körpersprache immer wieder Wege zu gemacht - ihr aber durchaus Raum gelassen und sie zu mir eingeladen. Es dauerte gut 30 Minuten - aber dann war sie da - ich durfte die Stirn berühren und auch den Hals. Habe keinerlei Druck gemacht und sie eingeladen mit mir zu kommen - und sie kam (und die Jungs gleich mit). Habe sie dann einige Zeit ohne Halfter "geführt", immer wieder ohne Druck berührt, bis sie wirklich ruhig neben mir stand. Habe dann das Siebenmeterseil über den Hals gelegt und sehr vorsichtig das Knotenhalfter angelegt. Danach erstmal Arbeit am Seil - also Vorderhand und Hinterhand bewegt, Anhalten, Abstand halten und Rückwärts. Sie testete, aber machte mit, hat abgeschnaubt und auch gekaut. Danach zum Putzen - auch hier vorsichtig rantasten - erstmal die Stellen, die unproblematisch sind und immer wieder ruhig und bestimmt die Beine berührt und auch den Kopf - insbesondere die Ohren - nach einigem Hin und Her konnte ich die Hufe auskratzen und auch die Ohren berühren. Danach noch mal etwas Servicezeit - alle Pferd um mich und Maria drumherum - wir haben was getrunken - einfach Zeit zusammen. Damit habe ich es sein lassen." Was Barbara Service-Zeit nennt, gibt es auch im Parelli-Programm als Undemanding Time: Zeit, wo man nichts vom Pferd verlangt. Parelli ist eines der Systeme, die ich im Buch vorstelle, aber auch Thomas Günther und Elias Ernst haben Trainingstipps beigesteuert. Unterhalb findet ihr Links, in denen ich das Buch bei Erscheinen vorgestellt habe sowie die angekündigten Videos zum Thema Knoten und Knotenhalfter. Übrigens, wir geben Weihnachtsrabatt für jedermann, den ihr in TEIL 2 des Praxistests findet. Im Turnierblog: Aus ethischen Gründen abgelehnt - zu Reining-lastig Hier im Horsemanship-Blog: Nicht nur Trainingstipps, sondern auch Geschichten Und hier gibt es noch einen Test: Wir wurden von Cavallo HIER getestet und ich habe den GEGENTEST gemacht
06.12.2017
Nicola Steiner Horsemanship
Keine Kommentare
Hier geht es zu TEIL 1 & TEIL 3 des Praxistests         (und bald zu TEIL 4 & TEIL 5 & TEIL 6) Penny ist die Schimmelstute, die bei Barbara Joostens Test als Versuchskaninchen fungiert Letzte Woche hatte ich mit Euch geteilt, wie sehr ich mich über eMails freue, in denen berichtet wird, dass mein Buch auch in der Praxis anwendbar & hilfreich ist. Im Sommer erhielt ich dann diese Facebook-Nachricht: "Hallo Nicola, ich habe mir am Wochenende Dein Buch "Westernreiten meets NHS" geholt und bin ehrlich begeistert. Schön geschrieben und für mich absolut nachvollziehbar - na ja ... jedenfalls bis jetzt, hab' etwas mehr als die Hälfte durch. Ich werde sehen, was ich umsetzen kann, sobald ich wieder einen reitbaren Untersatz zur Verfügung habe. Liebe Grüße Barbara" Ich habe mich über diese Nachricht natürlich gefreut wie Bolle und sie gefragt, ob sie nicht Lust hat, dies in eine Amazon-Rezension zu schreiben. Die Amazon-Rezension hat sie prompt geliefert, aber mit einem völlig neuen Wortlaut (HIER in Teil 1 zu finden) und einige Wochen später erhielt ich dann die nächste private Facebook-Nachricht von ihr. "Hallo, wollte nur berichten, dass ich Dein Buch einer Freundin geliehen habe - sie war ganz gespannt, denn sie kennt Dich über FB und ich darf eines ihrer Pferde als Reitbeteiligung reiten und betreuen - ist noch ganz frisch. Ich freue mich die Tipps und Hinweise aus dem Buch umzusetzen. Es zeigt sich jetzt schon, dass die Beziehung immer an erster Stelle steht und der Mensch derjenige ist, der lernen muss, denn vieles will einfach noch nicht klappen, aber sie hört zu und es macht ihr Spaß." Das fand ich so toll, dass ich sie gebeten habe, weiter über das Training zu berichten und wie ihr mein Buch dabei hilft. Das ist das erste Ergebnis - eine Art Bestandsaufnahme:  "Penny ist eine Warmblutstute, neun Jahre alt, 170 cm groß (und ich bin eigentlich nicht schwindelfrei), die man wohl ungeschliffener Rohdiamant nennen könnte. Sie lebt jetzt seit 5 Jahren bei Maria und Micha - seit letztem Jahr im Offenstall, der in Eigenregie liebevoll geführt wird. Sie lebt dort in einer Herde, bestehend aus ihrem Sohn Eddi (zwei Jahre), den Wallachen Lucius (6) und Sontos (24 Jahre, Araber) und einem Pony, Nikita (3), das aber zur Zeit verletzungsbedingt Boxenruhe hat. Die von Dir im Buch beschriebenen Übungen - Hinterhand und Vorhand bewegen sowie mit Körpersprache kommunizieren - habe ich eingesetzt, um so eine Bindung zum Pferd aufzubauen. Ich habe dies gekoppelt mit einem Stimmkommando das ich z.B. für das Anhalten installieren möchte, um es so beim Reiten etwas leichter zu haben. Ich muss halt immer sehen, was das Pferd zulässt und anhalten beim Reiten ist so eine Sache - genau wie das Trensen. Es gibt viele Baustellen, die ich ganz behutsam angehe. Viel Zeit und Ruhe - immer im Tempo des Pferdes. Das ist auch etwas, was ich von Dir gelernt habe. Danke !!!" Unter den Buchtipps gibt's eine kleine Nikolausüberraschung Vorab noch etwas in eigener Sache: Bisher habe ich meine Blogbeiträge immer in mehreren Gruppen auf Facebook geteilt. Seit Neuestem ist das auf Facebook nicht mehr erlaubt bzw. begrenzt (wobei meine Blockierung, die ursprünglich für eine Woche ausgesprochen wurde, aufgrund meines Einspruchs nach nur 24 Stunden aufgehoben wurde). Dennoch eine Bitte an alle, die meine Blogbeiträge mögen und am Wochenende darauf warten: Liket die 12 Oaks Ranch auf Facebook und ihr verpasst keinen Beitrag - trotz Facebook-Limit. Hier der Link (alternativ Newsletter bestellen bei nicola-steiner@t-online.de ): https://www.facebook.com/12OaksRanch/ Natürlich freue ich mich gerade jetzt riesig über jeden, der meine Blogbeiträge teilt ... Neben unserem Adventsspiel auf                                               www.12oaks-ranch.de/adventsspiel/ gibt es in den nächsten Tagen einen weiteren 12-Oaks-Gewinn in einem Türchen, das ihr hier öffnet: www.4my.horse   Dort gibt es Rabattaktionen von vielen Pferdeleuten für jedermann, bei uns ist das:  30 Prozent auf 60 Minuten Einzelunterricht mit unseren Pferden Buchen können Sie unseren Rabatt bis zum 24.12.2017 bei nicola-steiner@t-online.de (gerne als Weihnachtsgutschein), denn dann endet die Rabattaktion: Einzelstunden und Buchungen für Ausritte mit Rabatt müssen bis Ende Januar stattfinden (gilt nur bei Überweisung des Restbetrages bis 31.12.17, z.B. Paypal an obige eMail-Adresse). Was genau könnt ihr buchen? Hier ein paar Beispiele für Einzelstunden oder Ausritte.  * Natural Horsemanship: Für Anfänger ist sicherlich Einzelunterricht am Boden am Sinnvollsten, denn aus dieser Bodenarbeit wird die spätere Reittechnik und -logik entwickelt * Zirkuslektionen: Auch wenn Natural Horsemanship bei uns die Grundlage für alles andere ist (siehe Leitbild), so dürft ihr dennoch an unseren Pferden alle Zirkustricks ausprobieren, die Euch einfallen (Steigen und andere dominante Zirkuslektionen nur für Erwachsene) * Westernreiten: Sie können bereits (Western) reiten, aber haben noch nie auf einem Pferd gesessen, das spinnt? Also ich meine nicht Spinnen im Sinne von Durchdrehen, sondern das rasante Drehen auf der Hinterhand des Westernpferdes: den Spin. Probieren Sie es mit unseren Pferden aus, wenn Sie fortgeschritten sind. Wer reiterlich noch nicht so weit ist, kann auch in anderen Westerndisziplinen hineinschnuppern, z.B. den Trail: Rückwärts durch Stangen um die Ecke oder vom Pferd aus ein Tor öffnen: Da ist Präzision gefragt.(Was genau für Sie geeignet ist, lässt sich möglicherweise erst sagen, wenn wir Sie auf dem Pferd gesehen haben, wobei wir uns alle Mühe geben, Sie zum Spin zu führen, falls gewünscht. Im Video unterhalb sehen Sie einen Spin, den Larissa reitet und einen, den wir einer erfahrenen Reiterin nach einer Stunde Unterricht beigebracht haben). Sollten Sie aber noch nicht so weit sein, dann gibt es einen Plan B: Wie bringe ich einem Pferd bei, dass es sich ohne Zügel lenken und anhalten lässt? Die Ruine Eibach nahe dem Golddorf Scheel, wo wir wohnen * Ausreiten: Und genau das – Reiten am langen Zügel – sollten Sie beherrschen, wenn Sie sich als erfahrener Reiter für den Ausritt entscheiden, bei dem wir den Spuren der Grafen vom Berg folgen (die Fotos zeigen unser Ausreitgelände). Normalerweise ist es auch bei erfahrenen Reitern Pflicht, dass diese mindestens eine Einzelstunde Reitunterricht erhalten. Beim Adventsspiel machen wir eine Ausnahme und integrieren eine zehnminütige Einweisung, wo wir quasi „kontrollieren“, ob Sie ready for the woods sind, denn im Wald gibt es kein Sicherheitsnetz. Falls Sie wider Erwarten noch nicht so weit sind, um in den Wald zu gehen, machen wir spontan eine Reitstunde daraus – aber auch hier gilt: Wir geben alles und machen möglich, was möglich ist und wenn es beim ersten Mal nur eine Schrittrunde werden sollte. (Die ersten beiden Angebote richten sich an Neukunden, die beiden letzten sind eher für Teilnehmer geeignet, die bereits bei uns Unterricht hatten oder sehr fortgeschrittene Reiter sind): Ruine Neuenburg oben auf dem Berg in der Nähe von Scheel * Preise: Nichts im Leben ist umsonst und alles hat seinen Preis, der nun reduziert wird. Wer beim 4my-horse-Türchen oder hier unsere Weihnachts-Rabattaktion findet, erhält 30 Prozent auf eine Einzelstunde NHS, Zirkus oder Reiten: macht statt 30 nur 21 Euro. Beim Ausritt ist es komplizierter: Wir bieten Ausritte ab zwei Stunden an, die regulär für Einzelpersonen 70 Euro und ab zwei Reitern 40 Euro pro Person kosten: Der Rabatt für eine dieser beiden Stunden beträgt € 10,50 - bei Einzelreitern kostet der Ausritt mit einer Person dann nur noch € 59,50. Es gibt zusätzlich unter obigen Bedingungen bzw. der gesetzten Buchungsfrist einen Gruppenrabatt beim Zweistundenausritt: Bei zwei oder drei Reitern erhält jeder Teilnehmer sechs Euro Rabatt, so dass Sie insgesamt € 68,- bzw. bei 3 Personen € 102,- bezahlen. Die Zwergenhöhle am Fuße des Neuenberges Und wenn Ihnen dieser Schnupperausritt gefallen hat, dann haben Sie hoffentlich "Blut geleckt" und Lust auf einen Halbtagesritt oder gar für den Zweitagesritt bekommen, den wir im Frühjahr planen: Es geht rund um Lindlar und am anderen Ende unserer Gemeinde werden wir übernachten (oder lassen uns mit dem Auto abholen und übernachten hier und lassen die Pferde dort) – Beschreibung zum Zweitagesritt bei Termine.   Übrigens, wenn Sie oben die „fetten“ Begriffe anklicken, kommen Sie zu den jeweiligen Unterseiten unseres Angebots und hier noch ein paar Bilder von unserem Ausreitgelände. Schloss Gimborn - etwa eine Stunde von Scheel entfernt In Gimborn kann man einkehren - es gibt Anbindemöglichkeiten für Pferde Bei einem Halbtagesritt kann man zur Winkler Höhle in Marienheide-Dürhölzen reiten Auch etwas für einen Halbtagesritt: Rast an der idyllischen Schnipperinger Mühle Hier geht es zu TEIL 1 & TEIL 3 des Praxistests         (und bald zu TEIL 4 & TEIL 5 & TEIL 6)
01.12.2017
Nicola Steiner Horsemanship
Keine Kommentare
Im Dezember gibt es hier im Blog eine kleine Miniserie; eine Art Praxistest, in der jemand mithilfe meines Buches einen völlig neuen Zugang zu seinem Pferd gefunden hat. Dies wurde mir per Privatnachricht auf Facebook geschrieben. Mich erreichen gelegentlich eMails, in denen Leute mir für mein Buch danken. Das bedeutet mir sehr viel, besonders dann, wenn diese Menschen auch so eine nette Rezension hinterlassen wie diese hier, die z.B. loben, dass es weniger um Technik, sondern vielmehr um die innere Haltung des Menschen geht: "Dieses Buch ist mit viel Herzblut, gepaart mit einem enormen Fachwissen, geschrieben worden. Die Ergänzungen namhafter Pferdeprofis ergänzen die Beschreibungen des Weges mit Pferden in wunderbarer Weise. Nicola Steiner motiviert in ihrem Buch immer wieder das einzelne Pferd zu sehen und dabei besonders auf die eigene Haltung zu achten, ein Gefühl zu entwickeln, was es im Training benötigt. Sie schreibt, dass es schwer ist, ein Gefühl für die eigene Haltung und das jeweilige Pferd in einem Buch zu vermitteln.  Ich finde, dass ihr dies sehr gut gelungen ist. Es ist kein Methodenbuch, vielmehr fordert es auf, sich selber in den Prozess mit einzubeziehen und mit Pferden beim Training gemeinsam zu lernen.  Ich kann dies Buch nur empfehlen, besonders den Pferdemenschen, die sich in der Arbeit mit Pferden gerade mal in einer Sackgasse befinden. Es hilft bei sich anzukommen, sein Pferd noch einmal mit anderen Augen zu sehen und dann den Weg des gemeinsamen Lernens zu gehen. Dann ist plötzlich alles ganz leicht. (von Ulrike Spanuth)" Weitere Rezensionen findet ihr auf Amazon - meine Lieblingsrezension jedoch im letzten Blogbeitrag WESTERNREITEN ZWISCHEN WITZ UND WISSENSCHAFT Ihr müsst dafür nur den Link oben anklicken und dort ziemlich weit nach unten scrollen. An dieser Stelle möchte ich aber noch die Rezension von Barbara Joosten hier hinein kopieren, denn sie war die Erste, die dieses Buch rezensiert hat und sie ist es auch, die den Praxistext gemacht hat und in den den nächsten Tagen berichtet, wie es ihr und ihrem Pflegepferd mit meinem Buch ergangen ist, aber als Auftakt lest zunächst ihre Amazon-Rezension: "Ich hatte mir lange überlegt, ob ich das Buch kaufen soll - letztlich hat die Neugierde gesiegt und ich wurde nicht enttäuscht - das Buch ist aus meiner Sicht absolut lesenswert. Eine Vielzahl von Anregungen und Vorschlägen, die auf Grund der verständlichen Darstellungen gut umgesetzt werden können." Am Nikolaustag geht es dann los mit dem eigentlichen Praxistest, der bisher sechsteilig ist. Ach ... und weil alle guten Dinge bekanntlich drei sind ... Eine habe ich noch: "Ich selber bin kein Westernreiter, aber ich interessiere mich sehr dafür, wie man mit Natural Horsemanship erfolgreich an Turnieren teilnehmen kann. Für viele schließt das Eine ja das Andere aus, nicht so für die Autorin. Dieses Buch ist sehr anschaulich geschrieben und ich kann die Übungen zuhause nachmachen. Ich finde die Wortwahl sehr gut, man versteht auch als Laie, was gemeint ist. Allerdings findet auch der fortgeschrittene Reiter gute Tipps in diesem Buch. Gerade die kleinen Anekdoten finde ich persönlich sehr erfrischend und unterhaltsam. Ich würde dieses Buch wieder kaufen und jedem empfehlen, der Alternativen zur "klassischen Turnierausbildung" sucht, bei der Pferd UND Reiter Spaß haben." (von Kathrin Schröder) Wer also noch ein Weihnachtsgeschenk sucht, wird hier fündig - wenn ihr mir noch einen kleinen Gefallen tun wollt, dann bestellt doch im Books-on-demand-Buchshop, denn dort bekomme ich etwas mehr Prozente. Ein noch größeren Gefallen können mir die tun, die das Buch bereits haben: Schreibt doch auch eine Rezension - ich freue mich über jedes Feedback, besonders an Weihnachten. Es gibt übrigens auch ein Adventsspiel der 12-Oaks-Ranch, bei dem ihr die Bücher gewinnen könnt: www.12oaks-ranch.de/adventsspiel/
09.11.2017
Nicola Steiner Horsemanship
Keine Kommentare
... ist ja auf den ersten Blick ein Titel, der im Horsemanship-Blog nichts zu suchen hat, aber im Turnierblog ist gerade "kein Platz": Dort werde ich im Dezember erzählen, warum Larissa und ich dieses Jahr nicht zur Rheinlandgala gehen. Außerdem ist Natural Horsemanship ja auch keine Reitweise, sondern die Grundlage für jedes Reiten. Das Büchlein links gehört als Begleitband zu meinem "großen" Lehrbuch "Westernreiten meets Natural Horsemanship" (unten findet ihr Links zu Rezensionen und Leseproben). Obwohl es "nur" ein Begleitband ist, ist es auch für sich lesenswert, am Besten jeden Tag ein Beitrag - so wie es in dieser Amazon-Rezension von Jane Doe vorgeschlagen wird: "Im Buch erwartet den Leser ein buntes Potpourri aus Fachartikeln und Blogbeiträgen. Die voneinander unabhängigen Geschichten sind entweder unterhaltsam oder sehr lehrreich. Denn die im Buch aufgezeigten Lösungen, sind z.T. wirklich originell. Besonders sympathisch finde ich, daß die Autorin ungeniert auch über ihre Fehlversuche berichtet. Dadurch steht sie nicht mit erhobenem Zeigefinger auf einem Sockel, sondern wird zu "Einer von uns". Mit einen Blick auf den günstigen Preis, hat das Buch 4 Sterne verdient. Allerdings habe ich "Westernreiten zwischen Witz & Wissenschaft" nicht in einem Rutsch durchgelesen. Weil jedes Kapitel völlig unabhängig für sich steht, habe ich jeden Tag in der Mittagspause darin geschmökert. Das IPad in der einen Hand - eine frische Tasse Kaffe in der anderen. Fazit: Lesen und genießen" Das hat Jane Doe noch nicht rezensiert Jane Doe hat mir allerdings geschrieben, dass ihr meine anderen Bücher besser gefallen haben. Dieses hat daher "nur" vier statt der fünf Sterne von ihr bekommen, die sie meinen anderen Büchern gegeben hat (zwei weitere Rezensionen von ihr habe ich unterhalb der "Werbezeile" eingefügt). Dennoch sind dort verblüffende Erkenntnisse gesammelt, die meiner Meinung nach einfach jeder lesen müsste. Besonders aber all diese Leute, die behaupten, dass die im Westernreiten bevorzugte Dehnungshaltung schädlich fürs Pferd sei. Im Buch fasse ich wissenschaftliche Studien in verständlichen Worten zusammen, die einige landläufige Meinungen über den Haufen werfen.  Aber weil das ja ein trockener Stoff ist, ist dieser eingebettet in unterhaltsame Geschichten. Mit dabei auch ein oder zwei über Queenie, die ihr ja im letzten Blogbeitrag schon kennengelernt habt. Im Büchlein lest ihr, wie sie einen Reitstall mehr oder weniger in Schutt und Asche gelegt habt.  Ich muss Euch allerdings warnen: Manche finden diese Geschichten witzig, andere nicht. Das Büchlein ist also nicht jedermanns Sache, es hat neben der obigen auch eine - wie ich finde - vernichtende Rezension erhalten. Wenn einem fünf Euro dafür zu teuer sind, aber man trotzdem neugierig ist, dann gibt es eine Lösung: Gewinnt es doch einfach bei unserem Adventsspiel und zwar:  Ab 1.12. auf www.12oaks-ranch.de/adventsspiel/, wo ihr auch unseren Newsletter abonnieren könnt: Das auch nicht, ist ja auch kein Pferdebuch Der 1. Preis ist das große Lehrbuch "Westernreiten meets Natural Horsemanship" (wer das schon hat kann umtauschen in eines der anderen Bücher oder eine Unterrichtsstunde bei uns) - HIER geht es zur Leseprobe Als zweiten Preis könnt ihr "Pferde vermenschlichen, aber richtig" gewinnen, zu dem es eine sehr lesenwerte Rezension von 4my.horse gibt und zwar HIER Der dritte Platz erhält meine Satire "Die Lüge vom Sozialstaat" - ebenfalls auf 4my.horse rezensiert: HIER Als vierten Platz gibt es den anderen kleinen Begleitband "Inspirationen aus dem Parelli-Land" (HIER geht es zur Rezension) und der fünfte Platz bekommt "Westernreiten zwischen Witz und Wissenschaft" quasi zu Weihnachten. Alle Teilnehmer mit mehr als fünf Punkten können übrigens an unserem "After-Christmas-Event" teilnehmen.  Die Teilnehmer von Platz 1 - 4 können sich auch eines der anderen kleineren Büchern aussuchen, falls sie das gewonnene Buch bereits haben - außer das Buch von Platz 1. Und wer nicht warten will auf Heiligabend, der kann dieses Buch auch zusammenrollen, dann passt es in den Nikolausstiefel. Die Bücher kann man nämlich auch schon vor Weihnachten kaufen. Am Besten bei Books-on-demand im Buchshop, denn da bekomme ich etwas mehr Prozente, aber die ausführlichere Leseprobe findet ihr wohl bei Amazon: Jane Does 5-Sterne-Rezension zu  "Pferde vermenschlichen, aber richtig": Mit viel Humor und Sachverstand bringt die Autorin so einige rosa Wendyseifenblasen zum Platzen.Dabei schafft sie es, vordergründig pferdefreundliche Trainingsmethoden und Ausrüstungsgegenstände differenziert zu hinterfragen und ggf. Alternativen aufzuzeigen.Die Erzählweise ist subjektiv, bissig und gleichzeitig sehr charmant. Ich habe mich beim Lesen jedenfalls göttlich amüsiert. Mein Lieblingskapitel handelt von Pferden und Kopierern."Pferde vermenschlichen - aber richtig" hat mir so gut gefallen, daß ich mir im Anschluß noch das Buch "Westernreiten meets Naturalhorsemanship" gegönnt habe. Auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Jane Doe wohnt übrigens auf einer Kokosnussinsel in Brasilien. Ich hatte sie per Videoanalyse unterrichtet und bei der Gelegenheit hat sie mir Fotos gesandt, die unterhalb integriert sind. Jane Does Rezension zu Westernreiten meets Natural Horsemanship (5 Sterne): Eines gleich vorweg: Ich hatte vor dem Kauf keine großen Erwartungen an das Buch, da ich kein Turnierreiter bin und auch dem Horsemanship nur wenig abgewinnen konnte. Letzteres lag u.A. daran, dass mir vor dem Lesen nicht bewusst war, wie vielseitig gutes NHS sein kann. Und auch dieses Buch ist vielseitig. Es deckt zahlreiche Themenbereiche kompetent ab, so dass es mir auf die Schnelle unmöglich ist, hier eine sinnvolle Zusammenfassung zu schreiben. Daher möchte ich lieber auf die Stärken des Buchs eingehen: - Das Buch ist zum Teil sehr persönlich geschrieben. Es gibt viele Fallbeispiele aus dem Erfahrungsschatz der Autorin. - Die Beschreibungen der einzelnen Übungen sind wiederum sehr sachlich und gut nachvollziehbar geschrieben. Bilder und Links zu Videos unterstützen hier sinnvoll. - Immer wieder liest man an passender Stelle interessante kleine Anekdoten. - Die Autorin erklärt und argumentiert in Zusammenhängen (Aus diesem Grund ist das Buch evtl. nur bedingt für Leser geeignet, die auf der Suche nach "Fast Food" sind). Dabei verliert sie jedoch nie den roten Faden und lässt beim Lesen keine Langeweile aufkommen. - Ross, Reiter, Trainer und Autoren werden immer beim Namen genannt. Die Trainingsstrategien Anderer werden nicht als die Eigenen vermarktet. - Alles was in diesem Buch beschrieben wird (inklusive der Lösungsstrategien) ist sehr konkret und nie allgemein gehalten. - Die Autorin verteufelt nicht plump andere Trainingsmethoden, sondern setzt diese ergänzend ein. (Zitat:) "Es gibt Vor-und Nachteile, wenn man sich ausschließlich nach einem bestimmten System richtet. Dem Einen fehlt die Flexibilität und dem Anderen die Konstanz. Idealerweise kennt man mehrere Systeme so gut, dass man abwägen kann, welches für die gestellte Aufgabe das Richtige ist. ... ... ... " Auch beim Thema Trainingsmethoden wird der Leser wieder mit praktischen Fallbeispielen versorgt. - Ich habe schon einige Bücher über Pferde gelesen. Bei diesem fällt mir u.A. positiv auf, dass es sich nicht seitenweise in bekannten Fakten und Wiederholungen verliert ( "Ja, ein Pferd ist ein Fluchttier. Ja, ein Pferd frisst Heu... "), die jedem Pferdebesitzer bekannt sein sollten. Fazit: Klare Kaufempfehlung. Wer sich ernsthaft für das Lernverhalten von Pferden interessiert, kommt an dem Buch nicht vorbei. Dabei bleibt das Buch jedoch bodenständig. Der Fokus liegt nicht auf wissenschaftlichen Theorien, sondern auf der praktischen Umsetzung in der Kommunikation und dem Wohl der Pferde. Ich glaube, auch andere Leser werden hier viele "Aha- Momente" finden, schmunzeln und zum Nachdenken angeregt.
19.10.2017
Nicola Steiner Horsemanship
Keine Kommentare
Was tun mit selbstbewussten Pferden? Ideen muss man haben In den letzten Beiträgen habt ihr ja am Rande auch unsere Queenie kennengelernt und die hat es faustdick hinter den Ohren. Vor einigen Tagen bin ich wegen einem dummen Zufall mit ihr gestürzt und mein Bein lag unter ihrem Bauch. Ich dachte: "Geh hoch" und sie hat tatsächlich reagiert. Dann sah ich, dass mein Fuß im Steigbügel hängt und ich dachte: ""Geh runter" und sie hat das ebenfalls gemacht - rauf und runter nur über Gedanken - irre. Mit Queenies Mutter hatte ich noch erstaunlichere telepathische Erlebnisse, die ihr HIER nachlesen könnt: Ohne Worte - Verständigung durch Raum und Zeit.  Inga mit einem ihrer eigenen Pferde, aber nicht das, was sie an Queenie erinnert. Dieses hier will immer gefallen Aber bei Queenie war ich wirklich verblüfft, denn sie hat sich früher einen Namen dadurch gemacht, dass sie regelrecht streitsüchtig war, aber mit Charme, denn sie ist auch eine kleine Herzensbrecherin. Neulich hat sie eine Kundin von mir zu Tränen gerührt, die sie ansah und unter Tränen sagte: "Die ist so schön." Ich fand das in dem Fall besonders berührend, weil die Kundin eigentlich Zirkuslektionen bei mir lernen wollte und ich versucht habe, ihr zu erklären, dass man das nicht entkoppeln sollte, denn egal, was man mit seinem Pferd macht: Die Beziehung steht immer an erster Stelle. Die Kundin sagte mir, dass sie eine gute Beziehung zu ihren Pferden hat und als sie Sekunden später Tränen der Rührung in den Augen hatte, dachte ich bei mir: Queenie hat sich auf ihre Art ebenfalls mit uns unterhalten und gezeigt, wie tief eine Pferd-Mensch-Beziehung sein kann. Wenn man die hat, sowohl auf Vertrauen als auch auf Respekt beruhend, dann kann man selbst so einen Sturz ohne große Angst wegstecken, weil man weiß, dass man sich jederzeit auf den anderen verlassen kann (ich werde die matschige Ecke am Reitplatz allerdings meiden). Beziehung muss natürlich gegenseitig sein, deswegen ist es auch so wichtig nichts beim Pferd zu erzwingen (ob mit oder ohne Fußlonge). Gerade bei selbstbewußten Pferden ist es sogar absolut wichtig, dass man sie nicht zu sehr bevormundet. Man braucht Grundgehorsam, was ich in TEIL 1 (Mit der Schaufel Pferd ohnmächtig geschlagen) und TEIL 2 (Wahl zwischen Pest und Cholera: Klaps oder Pferde fesseln) dieser Mini-Serie erklärt habe, aber wenn man diesen Grundgehorsam hat, dann sollte man selbstbewussten Pferden so viele Mitspracherechte wie nur möglich einräumen, denn dann geschehen wahre Wunder. Nachzulesen bei: Umgekehrte Psychologie bei Pferden. Hier lernt Queenie das Kompliment - ohne Longe, denn ihr habt sicherlich im letzten Monat gelesen, dass ein Pferd zu Tode gestürzt ist: HIER klicken Nach dem Sturz letzte Woche hat Queenie mich jedenfalls mehr oder weniger von Kopf bis Fuß abgeleckt, als wollte sie sagen: "Das wollte ich nicht." Mein Sohn sagt eh immer, die passt auf mich auf, aber meine Tochter ist da schon eher ein ebenbürtiger Partner für Streitereien, die kann das aus Queenies Sicht ab. So gab es bei ihr auch einmal Zeiten, wo Queenie regelmäßig unter dem Reiter gestiegen ist. Queenie beherrscht Parellis sieben Spiele nämlich aus dem Eff-Eff und hat schon als Fohlen Leute getreten, wenn diese auch nur einen Zentimeter ausgewichen sind. Nachdem es durch Natural Horsemanship dann doch ein einigermaßen braver Jährling geworden war, gingen die Probleme beim Einreiten wieder los. Alle paar Monate kam dieses Pferd auf die Idee uns mitzuteilen, dass es gerade keinen Bock hat: Mal durch Buckeln, was Larissa schnell im Griff hatte, dann durch sich einfach Hinlegen oder Stehenbleiben, was wir noch schneller im Griff hatten und nach einigen recht harmonischen Monaten, kam das Pferd auf die Idee unterm Sattel kerzengerade zu steigen und ist einmal dabei sogar nach hinten rüber gekippt. Wie gefährlich das nicht nur für den Reiter, sondern auch fürs Pferd ist, wissen wir ja jetzt (HIER geht es zu Teil 3: Pferd zu Tode gestürzt, weil es Kompliment und Fußlonge verweigert), aber dieses Problem hatten wir nicht so schnell im Griff, weil man in dem Moment statt angemessen zu reagieren, versucht einen Sturz zu vermeiden und das eigene Leben zu retten. Anstatt jetzt aber dem Pferd den Krieg zu erklären, öffnen wir in solchen Fällen unseren Werkzeugkoffer und versuchen das Pferd über Psychologie von diesem gefährlichen Verhalten abzubringen. Es gibt da eine Methode, die besagt, dass bei manchen Pferden ein unerwünschtes Verhalten verschwindet, wenn man dieses abrufbar macht. Es hat funktioniert, das Pferd ist danach nie wieder gestiegen, aber ich bin auf die dumme Idee gekommen, diese Methode mit der Pferdewelt zu teilen, weil diese ja auch bei anderen unerwünschten Verhaltensweisen funktioniert. Ich wurde virtuell gesteinigt: "Das arme Pferd hat Stress, Steigen kann man auch anders beibringen." Ja, das kann man, aber dann hat es nicht den Effekt, dass das Steigen unterm Sattel verschwindet. Hier das Video: Möhre statt Longe Ich bin nach wie vor fassungslos, dass es Facebook-Nutzer gibt, die das vollkommen okay finden, ein Pferd zu fesseln, aber bei einer wedelnden Gerte gleich von Gewalt reden. Es sind nicht alle Pferde gleich, deswegen ist Schwarz-Weiß-Denken völlig fehl am Platz. Jetzt, wo Queenie sechs ist, binden wir sie auch gelegentlich beim Longieren aus: Fünf Minuten pro Seite mit zwei Minuten Pause dazwischen, weil sie sich schwer damit tut, sich versammeln zu lassen und weil es für sie akzeptabel ist - das ist doch der springende Punkt: Wie reagiert das Pferde auf jedwede Methode? Weil es wirklich immer darauf ankommt im Pferdetraining, ist es sinnvoll, Probleme im Sattel am Boden zu lösen und manchmal - nicht immer - hilft auch das Ignorieren, was wir in diesem Video zeigen. Auch hier hat das Pferd am nächsten Tag bereitwillig Richtungswechsel im Galopp gemacht, die immer dann als fliegend zu bezeichnen sind, wenn dazwischen weder Trab noch Schritt ist. Aber auch hier wurde ich von der Facebook-Community belehrt: "Das ist gar kein fliegender Wechsel, sondern nur ein Richtungswechsel." Da diese Damen offensichtlich nicht auf die Beine des Pferdes geschaut haben und wohl auch einen fliegenden Wechsel gar nicht erst als solchen erkennen, mangels Grundwissen im Pferdebereich, habe ich sie gebeten, doch mal Videos von sich selbst zu zeigen, wie sie es besser machen. Die eine sagte, es lädt gerade hoch und - oh Wunder - hat doch das Hochladen nicht geklappt, die andere behauptete, dass es in besagter Gruppe jede Menge Videos von ihr gebe. Sie würde das aber nicht verlinken, müsste ich selbst suchen, habe ich gemacht, indem ich mit der Suchfunktion ihren Namen eingegeben habe: Ich fand nur jede Menge Kommentare von ihr, wo sie andere Gruppenmitglieder in Grund und Boden kritisiert hat, aber nicht ein Video. "Die sind halt älter", erhielt ich zur Antwort, aber die Suchfunktion findet doch auch uralte Kommentare, bin wohl zu blöd. Eine weitere sagte, ihr Pferd sei noch jung, sie wären noch nicht so weit. Okaaay, also ich habe mit Queenie schon Bodenarbeit gemacht, als sie noch ganz klein war. Nicht viel, aber so viel, dass sie nicht ständig unsere Besucher vermöbelt, wenn diese es wagten, ihrem Fohlenschnütchen einen Zentimeter auszuweichen. Als Jährling habe ich dann auch mal eine Viertelstunde mit ihr am Boden gespielt und als Dreijährige konnte sie am Boden fliegend wechseln (ach Quatsch, ist ja kein fliegender Wechsel, ich Depp), wenn sie es wollte, was immer dann war, wenn ich es gerade nicht wollte und vice versa. Und diese Leute stellen auf Facebook Regeln fürs Pferdetraining auf. Ist das nicht erschreckend? Mir gefällt nur eine Regel und die lautet: "Es kommt nicht so sehr darauf an, WAS man tut, sondern WIE man es tut, WANN man es tut und vor allem WARUM man es tut" (Pat Parelli) Falls ihr mehr Geschichten über Queenies Streiche aus ihrer Jugendzeit lesen wollt, dann werdet ihr in meinen Büchern fündig und da gibt es einige über dieses streitsüchtige, aber auch charmante Jungpferd. Denn wenn der eine Streit beendet ist, zettelt sie gerne den nächsten an. Wie man damit umgeht, könnt ihr in einer Geschichte lesen, die auch im Pferde-vermenschlichen-Buch enthalten ist. Alle anderen Queenie-Schandtaten findet ihr in "Westernreiten meets Natural Horsemanship", wo ihr auch nachlesen könnte, wie wir die Probleme bei den anderen Fotos gelöst haben, die ihr in den Fotos seht. Für Kurzentschlossene: Es sind noch Plätze frei bei unseren Reitferien, die morgen beginnen:
18.09.2017
Nicola Steiner Horsemanship
Keine Kommentare
Im September habe ich darüber berichtet, wie bei einem Kurs von Peter Pfister ein Pferd zu Tode kam. Enthalten ist eine Stellungnahme der Reitbeteiligung - eine weitere Stellungnahme von ihr findet ihr unterhalb des Zeitungsberichtes: Pferd zu Tode gestürzt, weil es Kompliment & Fußlonge verweigert Heute hat Zirkustrainer Uwe Jourdain Liberté folgenden Bericht auf meine Facebook-Seite gepostet, den ich Euch nicht vorenthalten möchte: "Training mit Todesfall um die ständigen Diskussionen zu dem Streitfall zu beendenbin ich zu dem Schluß gekommen – bildet euch eine eigene Meinung, deshalb hier die Fakten. Hier der erste ordentlich recherchierte Artikel zum Thema: Ramsloh/Leichlingen 05.12.2017 (Generall Anzeiger) Streit nach Tod eines Pferdes im Training Von Horst Kruse Zirkuslektionen Bei der Übungseinheit im April in Leichlingen sollte das Pferd ein sogenanntes Kompliment lernen.Das ist eine vornehme Verbeugung, eine Art Knicks. Sie kommt zum Beispiel nach einer Show als Ausdruck zum Dank oder zur Verabschiedung zum Einsatz.Ursprünglich stammen diese Übungen aus dem Zirkus – daher auch Zirkuslektionen. Bei einem Lehrgang von Peter Pfister zum Thema Zirkuslektionen in Nordrhein-Westfalen war eine Stute mehrfach gestürzt, ehe sie starb.Der Fall erreichte inzwischen das Saterland. Ramsloh/Leichlingen - Bei einem Reitsport-Seminar zum Thema Zirkuslektionen in Leichlingen (Nordrhein-Westfalen) unter der Leitung des in der Szene bundesweit bekannten PferdesportTrainers Peter Pfister ist im April dieses Jahres ein Pferd zu Tode gestürzt. Es gibt ein Video davon. Darauf sind dramatische Szenen zu sehen. Der Fall sorgt seit Monaten für Diskussionen und hat inzwischen das Saterland erreicht: Uwe Jourdain aus Ramsloh, ein international tätiger Trainer für Zirkuslektionen, wurde um Rat gefragt. Nach Sichtung des Videos war er entsetzt, wollte vermitteln – und befindet sich nun in einem heftigen Streit mit Pfister. Während Jourdain von einem Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und „fahrlässiger Tötung“ spricht, wirft Pfister dem Saterländer „Rufmord“ vor. Streit entbrannt Jourdain beklagt, dass lange Zeit versucht worden sei, das Thema unter den Tisch zu kehren. Das hat sich inzwischen geändert. Es liegen Einschätzungen mehrerer Tierschutzorganisationen und Veterinärämter vor, die Jourdains Sicht bestätigen. Gegen Pfister wurde wegen des Vorfalls inzwischen Strafanzeige gestellt. Den Grund nennt Jourdain: „Hier hat es einen eklatanten Verstoß gegen das Tierschutzgesetz gegeben. Peter Pfister hätte das Training frühzeitig nach dem ersten Steigen des Tieres abbrechen müssen, dann wäre das Pferd nicht gestorben. Mich macht es wütend, dass er von einem Unfall spricht.“ Pfister selber rudert inzwischen in der Angelegenheit etwas zurück. Er spricht nicht mehr von einem Unfall, sondern von einem „tragischen Unglücksfall“. Er sagt, er hätte das Training früher abbrechen sollen. „Ich habe daraufhin umgehend mein Trainingskonzept in Frage gestellt“, teilte Pfister dem GA mit. Tier sei ein harmloses Kinderreitpferd gewesen Die Reitbeteiligung der verunglückten Stute hatte sich wegen des Vorfalls an Jourdain gewandt. Sie konnte die Art und Weise, wie das Tier zu Tode kam, nicht akzeptieren. Auch dass Pfister ihnen zwischenzeitlich vorwarf, ihm einen „Steiger“ (ein häufig steigendes Pferd) untergeschoben zu haben, erboste die Beteiligten. Das Tier sei ein harmloses Kinderreitpferd gewesen. Sie mailte ihm das Video, das der GA-Redaktion ebenfalls vorliegt. Darauf ist zu sehen, wie das Pferd schon nach kurzer Zeit scheut und sich weigert, das Training mitzumachen. Weglaufen konnte das Pferd nicht Weglaufen, wie es Fluchttiere üblicherweise machen, wenn sie Angst haben, konnte das Tier nicht. Pfister setzte eine Methode ein, bei der dem Pferd ein Vorderbein hochgebunden wird, um durch das Ziehen am Zügel das Pferd zu Boden in die gewünschte Lektion zu bringen. Zudem wurde dem Tier ein Führstrick angelegt, um es durch eine zweite Person beim erwarteten Steigen vom Trainer weg zu halten – mit am Ende fatalen Folgen. Das Pferd stieg vielfach, überschlug sich während des Trainings mehrmals und war nach dem dritten Überschlag tot. Das alles ist auf dem Video zu sehen. Auch, dass Pfister weitermacht, obwohl die Pferde-Eigentümerin und Reitbeteiligung dagegen waren. „Veraltete Trainingsmethode“ Für Jourdain war nach der Sichtung des Films klar, „dass kein Unfall“ vorliegt. Er wandte sich an Pfister. „Ich habe vor 20 Jahren bei Peter Pfister Kurse belegt, ich kenne diese Methode und verurteile sie seit Jahren“, sagt Jourdain. Pfister habe allerdings empört reagiert. Jourdain schaltete dann Tierschutzorganisationen und das Veterinäramt ein. Pfister hingegen klagt über Jourdain: „Sein erklärtes Ziel ist die Zerstörung meiner Existenz.“ Jourdain weist das zurück. „Mir geht es nicht darum, Herrn Pfisters Ruf zu schädigen. Ich möchte, dass diese veraltete Ausbildungsmethode ausgemerzt wird. Sie ist gefährlich und hat Vergewaltigungscharakter. Ich möchte, dass ein ,Nein‘ von Tier und Mensch erkannt und respektiert wird.“ Schließlich werfe solch ein Vorfall auch ein schlechtes Licht auf die Ausbilder-Szene. Jourdain: „Zirkuslektionen sollen Spaß machen und sind grundsätzlich sinnvoll.“ Hier ein Link zum Video der Trainingseinheit:😞😞Vorsicht: es enthält dramatische SzenenBitte auch auf den O-Ton achten !! https://www.youtube.com/watch?v=Uq9OcVPUJ4Q Das Video ist auch auf meiner HP zu sehen sein falls es von YOUTUBE gelöscht wird." Um die Geschichte auf den neuesten Stand zu bringen, hier auch das Statement der Reitbeteiligung zu obigem Artikel: "Zum Tode von Evita: Ich kann mir die Flut an Kommentaren nicht durchlesen, es sind zu viele. Deswegen ein kurzes Statement von mir, der Reitbeteiligung: Das Video sollte nie an die Öffentlichkeit gelangen. Auch habe nicht ich mich an Uwe gewandt, ich habe auf Pfisters unverschämten Post reagiert, dass wir ihm einen Steiger untergeschoben haben sollen. Und dass wir ihm die Vergangenheit des Pferdes verschwiegen hätten. So kam mein Engagement erst an die Öffentlichkeit, weil Pfister etwas behauptet hat, was nicht wahr ist. Fakt ist: Evita sollte das Kompliment nicht erlernen, weil ich die Arbeit mit der Fußlonge schon vor Jahren an einem anderen Pferd gesehen hatte, das auch gestiegen ist. Im morgendlichen Vorgespräch haben wir Pfister gesagt, dass wir nur gymnastiziernde Lektionen machen wollen, da Evita auch schon 20 Jahre alt war. Im Laufe des Trainings zeigte sich Evita gewohnt entspannt und souverän. Pfister fragte uns, ob wir nicht doch das Kompliment versuchen wollen. Wir waren uns unschlüssig, Pfister wirkte, als ob er das ständig macht und weiß, was er da tut. Als ob es ein Klacks ist, ein Spaß. Wir haben ihm vertraut. Und ja, wir hatten keine Ahnung davon, wie die Arbeit mit der Fußlonge zu sein hat (Pfister offenbar auch nicht, oder er ist vom Weg abgekommen, denn er setzt sie als Zwang ein, wie wir dann heute, leider zu spät, wissen). Ich war geschockt und entsetzt, als Evita zu steigen anfing. Aber ich hatte keine Ahnung, wie so ein Training abzulaufen hat. Pfister tritt sehr dominant und selbstsicher auf. Ich dachte, er weiß, was er da tut. Als Evita dann richtig auf Abwehr ging, habe ich zu Pfister gesagt, dass ich das nicht möchte. Ich hatte Angst. Pfister hat das einfach übergangen und sagte deutlich, er aber. Das ist in dem Video auch zu hören. Weiter sagt er, dass er da vorne jemanden braucht, der mit anpackt. Mir kamen die Tränen, ich konnte das nicht mehr mit ansehen. Niemand hat etwas gesagt, alle schienen es gut zu heißen. Ich bin weggerannt, sah noch den ersten Sturz, habe völlig die Nerven verloren, und kam erst wieder, als Evita tot in der Halle lag."
14.09.2017
Nicola Steiner Horsemanship
Keine Kommentare
Lucky hat die Fußlonge toleriert, Fancy nicht - im VIDEO unten zeigen wir mit Fancy wie das Kompliment auch ohne Fußlonge beigebracht werden kann Im letzten Monat ging es darum, dass Pferdetraining nicht immer lieb und nett sein kann und man es durchsetzen muss, dass ein Pferd einmal einen Schritt zur Seite geht (HIER nachzulesen). Aber einen Zirkustrick beim Pferd durchzusetzen .. auf die Idee würde ich im Leben nicht kommen, denn das macht man doch zum Spaß und es geht hier nicht ums Thema Grundgehorsam bzw. Safety First. Es darf nicht wahr sein, dass ein Pferd, das das Kompliment nicht lernt, dafür sein Leben lässt. Bei einem Zirkuskurs in Leichlingen ist vor einigen Monaten ein Pferd zu Tode gestürzt und der Trainer versuchte sich herauszureden mit: "Da hat man mir einen Steiger untergeschoben." Nachdem das Pferd ein Dutzend mal gestiegen war und sich das erste Mal überschlagen hatte, hat er wohl die Besitzerin gefragt, ob er weitermachen soll. Diese antwortete, dass sie das Kompliment zuhause nicht machen wolle. Darauf ermahnte der Trainer sie, dass man einem Pferd ein solches Verhalten nicht durchgehen lassen solle (Quelle: Horseman - das Wort Käseblatt des Pferdesports will ich jetzt mal nicht in den Mund nehmen, obwohl ich es ungeheuerlich finde, dass das Blatt dem Trainer seitenweise ein Forum gegeben hat, der Pferdebesitzerin aber nicht). Ganz ähnlich verhielt es sich bei MEIN PFERD und der REITERREVUE, die unerwähnt ließen, dass das Pferd zum Dutzenden Mal stieg und sich dann das erste Mal überschlug, nachdem der Trainer sechs Minuten lang versucht hatte, das Pferd in das Kompliment zu zwingen. Folgende Videoaufnahmen beweisen, dass das Pferd in den ersten zwei Minuten brav kooperierte, aber dann wurde die Gegenwehr heftiger, weil der Trainer sich mit wenigen Zentimetern Richtung Boden nicht zufrieden gegeben hatte. Da es nicht jedermanns Sache ist sich folgendes Video anzusehen, hier eine kleine Zusammenfassung: Das Pferd ist erstmal umgänglich, verweigert aber das Kompliment, weil es der erste Zirkuskurs im Leben des Pferdes ist. Das geht so 10 Minuten, erstes leichtes Steigen mit Gegenwehr, dann senkrecht in der Luft: Das Pferd überschlägt sich zwei Mal, beim dritten Überschlagen ist es tot, aber das zeigt das Video nicht. Nach dem ersten Überschlag fragt Pfister die Besiterin am Rande, ob er weitermachen soll. Die Besitzerin antwortet, dass sie die Übung zuhause nicht machen würde, was ich als NEIN auslegen würde. Pfister macht aber weiter und sagt nach dem zweiten Überschlag, dass er so ein Verhalten seinen Pferden nicht durchgehen lassen würde. HIER klicken, um den Artikel des General-Anzeigers zu lesen - meiner Meinung nach der erste Pressebericht, der gut recherchiert war. Die Berichte des HORSEMAN, MEIN PFERD & REITERREVUE hatten Peter Pfister ja eher ein Forum gegeben, ohne die Gegenseite zu hören. Idealerweise sollte das Kompliment aber in kleinen Schritten beigebracht werden: Über Wochen und Monate werden Zutaten des Kompliments erarbeitet und nach Zirkuslegende Freddy Knie kleinschrittig vorgegangen. Der hat nämlich irgendwann gesagt: "Jeden Tag ein Zentimeter wird auch irgendwann zum Meter". Nicht so bei diesem Trainer, der das Pferd schon beim allerersten Mal ganz nach unten ziehen wollte: eine Longe am Bein, ein Strick um den Hals und eine Helferin, die das Pferd am Halfter am Steigen hindern sollte. Die immer heftiger werdende Gegenwehr ist m.E. kein Wunder ist, wenn zwei Trainer es quasi von drei Seiten fesseln. Bei einem anderen Pferd im Kurs wurden sogar zwei (!!!) Fußlongen samt Führstrick eingesetzt, um es durch Hebelwirkung zu zwei Leuten niederzuringen, um das "A genoux" das Knien zu erarbeiten. Obwohl das verstorbene Pferd (wahrscheinlich in Todesangst, weil es gibt nichts Schlimmeres für ein Fluchttier als es an der Flucht zu hindern) sich bereits einmal überschlagen hatte, hörte der Trainer nicht auf mit dem Versuch, die Fußlonge als Zwangsmittel einzusetzen. Er hörte auch dann nicht auf, als das Pferd bereit war, etwa zehn Zentimeter Richtung Boden zu weichen. DAS wäre DIE Gelegenheit gewesen einen positiven Abschluß zu finden. Doch es überschlug sich ein zweites Mal. Nun hat er wohl nicht mehr gefragt, ob er weitermachen darf. Beim dritten Überschlagen war es tot: Genickbruch. Da die Pferdepresse sich offenbar im Erarbeiten von Zirkuslektionen so gar nicht auskennt (Notiz an mich selbst: Mein Pferd kündigen und Reiterrevue einen Leserbrief schreiben) und wohl auch die erwähnten Videos nicht angesehen haben, findet ihr ganz unten die Stellungnahme der Reitbeteiligung und Screenshots, die beweisen, dass dieser Trainer eine sehr geschönte Version der Geschichte an die Presse weitergegeben hat, wo er sich selbst als Opfer darstellt, obwohl er m.E. der Täter war, denn seine Anwendung der Fußlonge ist doch recht abenteuerlich und wird auch in der Literatur SO nicht beschrieben - ganz und gar nicht. Die Zutaten zum Kompliment erkläre ich in dieser etwas älteren Playlist (niemals ohne Trainer anwenden, aber was rede ich: MIT Trainer kann es auch in die Hose gehen). Bitte am PC schauen, da die unverzichtbaren Anmerkungen auf dem Handy nicht angezeigt werden. Ein drittes Pferd beim Kurs in Leichlingen ist ebenfalls in den Fight-or-Flight-Modus gewechselt und versuchte sich loszureißen. Wohlgemerkt: Es ging um Dinge, die Pferd und Mensch eigentlich Spaß machen sollen. Ein in obiger Playlist integriertes Video (uralt, sorry für die Qualität) zeigt, dass man selbst für die Erarbeitung des Kniens nur eine Fußlonge benutzt und nicht zwei und sinnvollerweise den Gebrauch auch zunächst bei einem Pferd erklärt, das die Fußlonge kennt und sozusagen als vierbeiniger Lehrer fungiert. Auch wird erklärt, dass es nicht bei jedem Pferd geht und man abbrechen sollte, wenn ein Pferd sich wehrt. Hier nochmal dieses Video separat: Ponys sehen es meist locker: "Fußlonge - na und?" ist Indis & Ciscos Devise Wenn man auf einen Kurs fährt, vertraut man darauf, dass der Trainer mehr Ahnung hat, als man selbst und weiß, was er tut. Es macht mich einfach wütend, dass hier den Besitzern vom Trainer die Schuld in die Schuhe geschoben werden sollte, indem gesagt wurde, man hätte ihm einen Steiger untergeschoben. Die Screenshots unten sprechen eine andere Sprache, aber das hat der Trainer auf seiner Facebook-Seite verborgen . Meines Erachtens fehlt es diesem Trainer an einer ganz bestimmten Sache: Er war nicht gut genug ausgebildet, um das Pferd einzuschätzen und seine Strategie an die Pferdepersönlichkeit anzupassen Manche Trainer behandeln alle Pferde gleich und das ist in vielerlei Hinsicht gefährlich. Bei Pferden, die Angst haben oder klaustrophobisch reagieren (wie z.B. auf ein oder zwei Fußlonge mit zwei Stricken kombiniert) muss man ganz anders vorgehen als bei selbstbewußten vierbeinigen Rotznasen. Wenn eine Methode nicht funktioniert, dann braucht es eine andere - so einfach ist das. Aber auch wenn ein Pferd nicht will oder einfach keinen Bock hat, ist das noch lange kein Grund diese zu versklaven mit Aussagen wie: "Damit darf das Pferd nicht durchkommen." Wir sind ja nicht im Krieg, sondern wollen uns eine Partnerschaft mit dem Pferd aufbauen, in der es um gegenseitigen Respekt geht. Um ein unerwünschtes Steigen in den Griff zu bekommen, sollte man statt das Brecheisen auszupacken und mit dem Kopf durch die Wand zu wollen, einfach klüger sein als das Pferd, was ich Euch im nächsten Teil dieser Blogserie erkläre. Bei dem verstorbenen Pferd hat es sich aber keineswegs um einen Steiger gehandelt: Es war so brav, dass selbst kleine Kinder es händeln konnten. Dieses Steigen war somit vom Trainer hausgemacht. Unterhalb der Werbung folgt die von mir kommentierte Stellungnahme der Reitbeteiligung und die versprochenen Screenshots (möglicherweise nicht optimal sortiert, weil ich den Beitrag von der German Open Westernreiten aus eingegeben habe). Vorab noch das im 1. Foto verlinkte Video, wie unsere Fancy das Kompliment ohne Fußlonge gelernt hat. Die ist mit der Fußlonge nämlich auch beinahe ausgerastet, was ja verständlich ist ... so als Fluchttier: Das Fixieren der Pferdebeine fühlt sich einfach lebensbedrohlich an: Wie man ohne Flaschenzug und "Das-lasse-ich-meinem-Pferd-nicht-durchgehen"-Sprüchen damit umgeht, wenn ein Pferd sich verweigert, könnt ihr im Pferde-vermenschlichen-Buch und im Lehrbuch "Westernreiten meets Natural Horsemanship" nachlesen. Noch eine Bitte in eigener Sache, bevor es weitergeht mit dem Thema "Fußlonge als Flaschenzug": Da bald Bundestagswahl ist, besucht auch meinen POLITISCHEN BLOG, isbd. diesen Artikel: Zukunft statt Zocken - Fakten, die man vor der Wahl einfach wissen MUSS Zu dem Kasten in der Reiterrevue, wo die "Journalistin" inkognito auf einem Kurs bei Peter Pfister war und ihn quasi in den Himmel lobt: Was hat die denn erwartet nach so einem Desaster? Dass er weiter macht wie bisher? Er hat einen Ruf zu verlieren und damit geht es um viel Geld. Deswegen erklärt er sich ja so ausführlich gegenüber der Presse, obwohl er gleichzeitig von den Besitzern Diskretion erbeten hatte, wie mir die Reitbeteiligung schrieb.  Ich selbst kenne die Reitbeteiligung persönlich und sie hat mir kurz nach dem Tod des Pferdes zunächst geschrieben, dass und wie das Pferd verunglückt ist, aber mir den Namen des Trainers nicht verraten. Sie hat nämlich alles Andere getan, als einen Shitstorm loszutreten. Den Namen hat sie erst gesagt, nachdem Pfister auf seiner Facebook-Seite behauptet hat, man hätte ihm einen Steiger "untergeschoben" (!!!) und daraufhin haben etliche Menschen seine Seite negativ bewertet oder aber in den Kommentaren geschrieben, was für ein braves Pferd Evita war: Auch das bravste Pferd wehrt sich irgendwann, wenn man es quasi fesselt und über Zwangsmaßnahmen (Flaschenzug-Effekt wirkt hier als Hebel bzw. Kraftverstärker) versucht niederzuringen. All diese Kommentare, hat Peter Pfister dann gelöscht, indem er die Bewertungsfunktion auf seiner Seite unsichtbar geschaltet hat. Stellungnahme der Reitbeteiligung der bei Peter Pfister im April 2017 tödlich verunglückten Evita. In der aktuellen Oktober-Ausgabe der Reiter Revue schreibt diese, ich zitiere: "Sie (die Besitzerin von Evita) bestätigte jedoch am Telefon, dass das Pferd vor dem Unfall innerhalb des Trainings zuvor zwei Mal gestiegen sei." Dies ist NICHT RICHTIG. Wir haben von den beiden ersten Stürzen je eine Video. Das erste Video geht über sechs Minuten, bis es zum ersten Sturz mit Überschlag über den Rücken kommt (dieser erste und der zweite Sturz waren noch nicht tödlich). Innerhalb dieser ersten sechs Minuten vor dem ersten Sturz steigt Evita etliche Male, auch springt sie mehrmals zur Seite weg. Sie ist deutlich öfter gestiegen, bis sie dann so heftig und schnell stieg, dass sie sich zum ersten Mal mit voller Wucht über den Rücken überschlug. Weiterhin schreibt die Reiter Revue: "Auch die Reitbeteiligung des verunglückten Pferdes meldet sich plötzlich in einem Forum zu Wort. Es beginnt ein Shitstorm auf den Ausbilder, der sich für den Unfall und seine generelle Trainingsweise rechtfertigen muss." Dazu muss ich jetzt mal tief Luft holen. Peter Pfister postete nämlich auf seiner Facebook Seite, dass man ihm offensichtlich einen Steiger untergeschoben habe. Diesen Kommentar hat er sehr schnell wieder gelöscht. Ebenso hat er die daraufhin folgenden Reaktionen auf seinen Kommentar gelöscht. Es haben sich nämlich einige Leute gemeldet, die Evita gekannt haben. Peter Pfister soll ausserdem gegenüber der Redaktion der Reiter Revue behauptet haben, Evita wäre ein problematischer Steiger gewesen. Die Redaktion rief daraufhin die Besitzerin von Evita an. Die Besitzerin stellte diese Aussage richtig, nämlich, dass Evita kein Steiger gewesen ist. Macht euch selbst ein Bild davon, hier sind die Screenshots aller gelöschten Kommentare. Übrigens wurde Peter Pfister gefragt, wie er dazu kommt, so etwas zu behaupten. Er hat nie geantwortet. Es kann also keine Rede davon sein, dass er sich nun rechtfertigen muss. Und den SHITSTORM, den hat er selber ganz alleine ausgelöst. Er treibt ein Pferd in den TOD und behauptet dann, unsere Evita wäre ein problematischer Steiger gewesen. Ganz große Klasse von so einem bekannten Trainer. In die Scheiße hat er sich selber hineingeritten. Und absolut einseitig recherchiert von der Reiter Revue, der Mein Pferd und der Horseman. Diese drei Zeitschriften haben Peter Pfister unheimlich viel Platz eingeräumt. Aber keine dieser drei Zeitschriften hatte anscheinend Kenntnis davon, dass Peter Pfister behauptet hat, Evita wäre ein Steiger gewesen. Besonders schlimm macht es der Zusatz, dass sie ihm "untergeschoben" worden wäre. Dies suggeriert eine Absicht. Und was hätte damit bezweckt werden sollen? Ich habe fertig, bildet euch eure eigene Meinung. (Ulrike Bader)
22.08.2017
Nicola Steiner Horsemanship
Keine Kommentare
Muss Pferdetraining eigentlich immer nur lieb und nett sein?  Kuscheln ist zwar nett, aber es sollte alles zu seiner Zeit sein und vor allem sollten wir das Pferd um Erlaubnis fragen, es streicheln zu dürfen Diese Frage sollte man mal einem Manager stellen, denn wenn der immer lieb und nett ist, dann ist er in seinem Job falsch, aber so was von. Im Pferdetraining wird das aber erwartet, dass der Trainer stets und ständig mit Samthandschuhen agiert, egal, wie das Pferd sich verhält. In diesem Zusammenhang habe ich im letzten Monat den Blogbeitrag: "Pferd mit der Schaufel niedergestreckt" geschrieben und betont, dass ich natürlich nicht befürworte, Pferde mit Schaufeln zu schlagen, aber ein paar Gedanken zum berühmt-berüchtigten Klaps niedergeschrieben haben. Zusammengefasst: Wir setzen dem Pferd, das entgegen, was es uns entgegen setzt PLUS 100 Gramm Wir haben keinen Groll dabei im Bauch, so dass es ein Spiel bleibt Wir wählen so leichte Aufgaben, dass eine Überforderung ausgeschlossen wird Wir gehen anders vor, wenn Angst im Spiel ist, isbd. wenn Pferde einfrieren vor Angst Unsere Phase 4 setzen wir ein einziges Mal kurz und knackig ein, so dass das Thema geklärt ist und wir keine Dauernörgler beim Pferd werden. Heute geht es weiter mit Teil 2, denn nur weil Pferdetraining nicht immer lieb und nett sein muss, heißt das noch lange nicht, dass man dem Pferd alles Erdenkliche antun darf. Es gibt ein paar wenige Dinge, die man unbedingt durchsetzen sollte und zwar Übungen, die uns den Grundrespekt sichern und zeitgleich so einfach sind, dass kein Pferd damit überfordert ist, z.B. ein Schritt rückwärts, ein Schritt die Vorhand oder Hinterhand bewegen, aber der Gegenpol ist das Verständnis fürs Pferd und der Respekt vorm Pferd, der uns dazu bringt, sich ins Pferd einzufühlen. Es gibt schließlich auch hochsensible Pferde, denen man Zeit geben muss. Die Kunst ist es eben, das jeweilige Pferd einzuschätzen. Die meisten Pferde verstehen aber durchaus, wenn man ihnen abverlangt, dass sie ausweichen sollen - nur ein kleines bisschen, denn genau das verlangen auch ihre Artgenossen von ihnen - egal wie das jeweilige Pferd tickt. Wichtig ist, dass das Ganze ein Spiel ist. Wut oder Frustration hat im Pferdetraining nichts zu suchen. Menschen werden ständig von ihren Pferden rumgeschubst und merken es nicht Ausgelassenes Pferd (Foto: Katharina Erfling) Ich habe dieser Tage eine Kundin verloren, weil ich ihrem Pferd einen Klaps gegeben habe, weil es massiv in meinen persönlichen Bereich eingedrungen ist und Anstalten machte, mich herumzuschubsen. Man könnte dieses Pferd fast schon gemeingefährlich nennen, weil es schon seit 14 Jahren die Stallgemeinschaft in Angst und Schrecken versetzt: Es tritt Leute, reißt sich auf dem Weg zur und von der Weide los und hat seiner Besitzerin dabei die Hände verbrannt und das durch ihre Handschuhe hindurch. Zum Glück ist es dann nicht in den Straßenverkehr gerannt. Sie hat mich daher um Hilfe gebeten. Ich habe selten monatelang Zeit, um ein Pferdeproblem zu lösen, sondern arbeite z.T. sogar in 60-Minuten-Einheiten, weil die Leute sich mehr Unterricht schlicht nicht leisten können. Dieses Pferd versuchte nun mich durch die Gegend zu schubsen und weigerte sich anschließend standhaft einen Schritt zur Seite zu gehen, insbesondere beim Vorhand-Weichen (ein fast sicheres Zeichen dafür, dass man es mit einem selbstbewussten Pferd zu tun hat), also hat es von mir einen Klaps mit dem Stick auf der Brust erhalten, wobei die Besitzerin mich fragte, ob das nicht Gewalt sei. Ich erklärte ihr, dass Gewalt auch etwas mit der inneren Haltung zu tun hat und finde es wichtig, dass ein solcher Klaps ein Spiel ist - frei von Groll, Frust und Wut - zumal dieses Pferd ja auch keine Scheu hat, Menschen gegenüber gewalttätig zu sein. Meine Ex-Kundin gehört zu den Leuten, die in ihrer Jugend einmal ein paar Reitstunden hatten, seit Jahren nicht geritten sind und sich dann ausgerechnet das schwierigste Pferd im Stall kaufen, weil es erstens nicht so viel kostet und zweitens ja so nett guckt ... sagen zumindest die kleinen Töchter. Das Pferd wurde den Kindern gekauft, obwohl jede Menge Horrorgeschichten von Schandtaten dieses Pferdes kursieren. Immerhin hat sie sich für geschlagene zwei Einheiten kompetente Hilfe gesucht: Bei der zweiten Stunde kam mir das Pferd, das sich sonst immer losreißt, sogar schon entgegen gelaufen, weil Pferde so gar nicht erwarten, dass man sie mit Wattebäuschen bewirft und weil ich neben dem kleinen Klaps auf der anderen Seite auch versucht habe, das Pferd zu verstehen und es ernst genommen habe in seinen Bedürfnissen. Aber einen Tag später - komischerweise nach dem die Besitzerin Reitunterricht mit dem Pferd genommen hat - wurde mein Natural Horsemanship Training beendet. Die Reitlehrerin hatte nämlich eine viel leichtere Löstung parat, um das Pferd gefügig zu machen und das schimpft sich dann auch noch gewaltloses Training. Eine Lösung, die fürs Pferd der blanke Horror sein muss. Dieses Pferd kann nämlich geritten werden und zwar mit Ausbindern. Weil das Pferd in dieser Fesseltechnik ja reitbar ist, gibt es da auch noch zwei Reitbeteiligungen: So ein Pferd kostet ja Geld, muss ja irgendwie wieder reinkommen, auch wenn die eine Reitbeteiligung reiterlich eher auf Anfängerniveau unterwegs ist. Also mich wundert es jedenfalls nicht, dass sich dieses Pferd nur schwer einfangen lässt, wenn Reiten mit Schmerz verknüpft ist und seine Befindlichkeiten niemanden interessieren. Verschnürt wie ein Weihnachtspaket - soll das etwa gewaltloses Training sein? Queenie ist dagegen: Dieses Mal gegen den Ausbinder, aber fünf Minuten pro Seite an der Longe ist was anderes, als Ausbinder zum reitbar machen Aber wenn das Pferd verschnürt ist, wie ein Weihnachtspaket, müssen weder Besitzer noch Reitbeteiligungen ordentlich reiten lernen, nur abmachen darf man die Dinger eben nicht. Sobald sie abgenommen werden, rennt das Pferd nämlich los: Ich nehme an vor Schmerz. Die angeblich gewaltlose Besitzerin, die mir stolz sagt, dass ihre zehnjährige Tochter das Pferd nach den Sommerferien dann auch noch reiten soll, hat so wenig Ahnung von Pferden und Muskelaufbau, dass sie nicht bedenkt, dass ein Muskel, der über mehrere Minuten angespannt wird, schmerzhaft brennt und sogar geschädigt wird (wie genau sich das mit der Rollkur verhält habe ich HIER für das Pferdeportal 4my.horse erklärt). Die Diskussion über die Rollkur ist entweder an der Dame vorbei gegangen oder sie hat auf Facebook gelesen, dass alles tutti ist, solange das Pferd nicht hinter die Senkrechten gerät. Gelegentlich einmal kurz hinter der Senkrechten hat aber nichts mit Rollkur zu tun, solange das Pferd immer wieder in die Entspannung entlassen wird. Als Konsument des alltäglichen Facebook-Wahnsinns warte ich dennoch nur darauf, dass die Dame irgendwann mal Fotos präsentiert, worauf das Pferd mit Halsring oder mindestens gebisslos mit der Tochter oben drauf fotografiert wird und ganz Facebook Beifall klatscht. Eine ähnlich unbedarfte Dame ging mit ihrem dreijährigen Pferd, das erst wenige Wochen unterm Sattel ist, ins Gelände und stürzte. Der Stallgemeinschaft wurde eine rührselige Geschichte aufgetischt, wonach das Pferd sich erschrocken hätte, zur Seite gesprungen sei und brav neben der Besitzerin gewartet haben soll, bis diese sich aufgerappelt hatte. Die Stallgemeinschaft war genauso beeindruckt wie die Facebook-Nutzer ob dieser rührseligen Vertrauens- und Große-Liebe-zwischen-Pferd-und-Mensch-Story. Diese wunderschönen Geschichten klingen wie aus dem Märchenbuch, haben mit dem Märchenbuch aber meist nur eins gemeinsam: Sie sind nicht wahr. Denn ein mit dem Fahrrad vorbeifahrender Jäger hat die Dame mit dem dreijährigen Pferd kurz vorm Sturz getroffen und ein Pferd gesehen, das im Affenzahn unkontrollierbar durchs Gelände preschte, während sich die Besitzerin mit Ach und Krach am Sattel fest klammerte. Den Sturz selbst konnte der Jäger nicht beobachten, denn die beiden waren ratzfatz seinem Blickfeld entschwunden, so halsbrecherisch war das Tempo. Nicht immer alles glauben, was einem die Leute weis machen wollen Solche Rosa-Wattebausch-Reiter erzählen dann auch gerne, dass sie ihrem Pferd noch nie im Leben einen Klaps gegeben haben. Wenn es stimmt, kommt oft genug ein derart unkontrollierbares Pferd wie in den Beispielen oben dabei heraus und wenn der, der das behauptet, ein wohlerzogenes Pferd hat, dann weiß man nicht, ob das mündlich Behauptete der Wahrheit entspricht. Sagen kann das ja jeder, dass er dem Pferd noch nie einen Klaps gegeben hat. Aber wer weiß schon, was hinter geschlossenen Türen so alles geschieht. Und wenn man nachbohrt und fragt: "Was machst Du denn, wenn Dein Pferd Dich beißt oder tritt", dann wird gesagt, dass das ja schließlich was Anderes sei - versteh ich nicht. Das sind auch bei "den Anderen" die einzigen Gründe für einen Klaps. Der Unterschied scheint eher zu sein, dass die einen es zugeben und die anderen eben nicht. Eines sollte uns also klar sein: Es gibt einfach Leute, die behaupten viel, wenn der Tag lang ist. Ich hatte auch einmal jemanden zum Training hier, die auf Facebook im Brustton der Überzeugung behauptet, sie würde nur und ausschließlich mit positiver Verstärkung arbeiten. Sie war keine halbe Stunde hier, da hatte sie schon unser bravstes Pferd geschlagen (HIER und HIER nachzulesen). Gerade bei diesem Pferd hätte ich genau das aber eben nicht gemacht. Ist es nicht erstaunlich, dass die, die dazu steht, dass ein Klaps manchmal nötig ist, viel, viel seltener klapst, als die, die Facebook rauf und runter tönt, sie würde nur mit positiver Verstärkung arbeiten? Im Detail ist damals Folgendes passiert. Wir hatten für diese Zirkusaufführung beim Rodeo üben wollen und da hat die Zirkustrainerin uns glatt den besten Trick (fast) kaputt gemacht Wir hatten unserem todbraven Lucky gerade das Steigen am Boden beigebracht und weil sich alle so sehr freuten, wenn er es tat, wollte er es immer wieder zeigen. Wir haben das geduldet, weil die Erfahrung zeigt, dass dieses Verhalten sich nach ein, zwei Wochen von selbst erledigt, wenn man ein ungefragtes Steigen einfach nicht belohnt, zumal das Pony sich immer von uns weg drehte, um niemanden zu gefährden. Und jetzt kommt der springende Punkt: Es ist nicht bei jedem Pferd angebracht, ihm einen Klaps zu geben. Es gibt Pferde, wo das total nach hinten losgeht. Dieses Pferd wollte nach diesem Klaps - dank der schlagenden Zirkustrainerin, die wir ungewollt dafür bezahlt haben, dass sie Zirkustricks abgewöhnt - überhaupt nicht mehr steigen. Es gibt nämlich auch Pferde, die hochsensibel sind und denen man Zeit geben muss. Man muss einschätzen können, ob das Pferd einen aus Angst oder aus Dominanz bedrängt. Um diese Pferde geht es im nächsten Monat, wo ein Pferd stieg, weil es einen Zirkustrick verweigerte, der Trainer das Erlernen dieses Tricks aber mithilfe der Fußlonge durchsetzen wollte und das Pferd zu Tode kam, weil es sich beim nach hinten überschlagen und das Genick gebrochen hat. Außerdem erkläre ich im September, wie man unerwünschtes Steigen abstellen kann, indem man es ganz bewusst nicht bestraft, sondern abrufbar macht. Auch in meinen Büchern findet ihr einige Wege, wie man mit umgekehrter Psychologie zu einem leistungsbereiten Pferd kommt, denn der Klaps, damit das Pferd uns nicht bedrängt, ist nur die eine Seite der Medaille, denn wir müssen unsere Pferde auch verstehen und ihren Bedürfnissen gerecht werden (Lest auch die allerneuste Amazon-Rezension - Kopie unterhalb der Buchtipps). Unsere Pferde sind nicht unsere Sklaven. Es geht einerseits um einen goldenen Mittelweg und andererseits um die Kunst, die eine Strategie aus Tausenden zu finden, die für das jeweilige Pferd goldrichtig ist. Dafür muss der Mensch lernen, die Körpersprache des Pferdes zu lesen und sich ins Pferd hinein zu fühlen. Mehr dazu vor allem im ersten und im vierten Buch: Da bald Bundestagswahl ist, besucht auch meinen POLITISCHEN BLOG, z.B. diese Artikel: Zukunft statt Zocken - Fakten, die man vor der Wahl einfach wissen MUSS Skandal im Jobcenter – Gelder in Verwaltung umgeleitet Was ist wichtiger? Die Katze oder das Biotop? Von der Avon-Beraterin in den Haustürwahlkampf Von Schildbürgerstreichen und dem unfreiwilligen Abenteuerschwimmbad Lest auch die Leseprobe zu meinem sozialkritischen Buch: Die Lüge vom Sozialstaat Hier - wie versprochen - die neueste Amazon Rezension zu "Westernreiten meets NHS" Ein wunderbares Praxisbuch Dieses Buch ist mit viel Herzblut, gepaart mit einem enormen Fachwissen, geschrieben worden. Die Ergänzungen namhafter Pferdeprofis ergänzen die Beschreibungen des Weges mit Pferden in wunderbarer Weise. Nicola Steiner motiviert in ihrem Buch immer wieder das einzelne Pferd zu sehen und dabei besonders auf die eigene Haltung zu achten, ein Gefühl zu entwickeln was es im Training benötigt. Sie schreibt, dass es schwer ist ein Gefühl für die eigene Haltung und das jeweilige Pferd in einem Buch zu vermitteln. Ich finde, dass ihr dies sehr gut gelungen ist. Es ist kein Methodenbuch, vielmehr fordert es auf sich selber in den Prozess mit einzubeziehen und mit Pferden beim Training gemeinsam zu lernen. Ich kann dies Buch nur empfehlen, besonders den Pferdemenschen, die sich in der Arbeit mit Pferden gerade mal in einer Sackgasse befinden. Es hilft bei sich anzukommen, sein Pferd noch einmal mit anderen Augen zu sehen und dann den Weg des gemeinsamen Lernens zu gehen. Dann ist plötzlich alles ganz leicht.
14.07.2017
Nicola Steiner Horsemanship
2 Kommentare
Jetzt geht bestimmt ein Aufschrei der Entrüstung durch die Leserschaft und ich kann nur sagen: "Ich war's nicht." Aber auch, wenn ich noch nie ein Pferd mit der Schaufel geschlagen habe, so kann ich das in den konkreten Fällen sehr gut nachvollziehen (die Schaufel-Geschichten sind weiter unten). Auch wenn die beiden Pferde ihr gemeingefährliches Verhalten danach nie wieder gezeigt haben, will ich keineswegs dafür plädieren, Haustiere mit Schaufeln niederzustrecken. Ich möchte einfach nur darauf hinweisen, dass diese rosarote Wolke, die z.B. auf Facebook verbreitet wird von dankbaren Pferden, die so übermäßig geliebt werden, dass sie alles für ihren Besitzer tun, nichts weiter sind als Augenwischerei und wenn überhaupt dann nur auf einen sehr geringen Prozentsatz der Pferde zutrifft. Alle anderen Pferde testen ihren Menschen, nicht um diesen Menschen zu ärgern, sondern um eine adäquate Antwort auf die elementare Frage in der Pferdewelt zu stellen: "Bin ich sicher?" Und wenn der Mensch zögerlich ist, dann fühlt sich ein Pferde eben nicht sicher und stellt diese Frage ein zweites, drittes oder hundertstes Mal - eine permanente Diskussion halt. Diese erste Frage des Pferdes zum Thema Sicherheit können Sie - in der Regel ohne Schaufel - über die Beantwortung einer zweiten Frage beantworten und die lautet "Wer bewegt Wen?" - wie das geht, steht hier: http://www.12oaks-ranch.de/natural-horsemanship/nhs-reitschul-guide/ Pferde sind nicht immer nett und manche Pferde sind regelrecht streitlustig. Jetzt ist es aber nicht nur entscheidend, dass es Ihnen gelingt, Ihr Pferd zu bewegen und nicht vor ihm ausweichen, sondern Sie sollten dies schnell können und möglichst mit einer einzigen kurzen, knappen und dynamischen Aktion. Denn das Pferd will von Ihnen wissen, wie Sie sich verhalten, wenn der Tiger oder das Wolfsrudel angreift: Wer zögert, ist tot. Es macht eben wenig Sinn, mit Tigern und Wolfsrudeln in Stuhlkreisen Grundsatzdiskussionen zu führen. Deswegen gibt es im Natural Horsemanship etwas, das Phase 4 genannt wird (HIER schreibe ich darüber und stelle die vier Grundtypen der Pferdepersönlichkeitstypen vor). Diese Phase 4 ist eben nicht bei allen Pferden gleich und umschreibt das, was den Gehorsam des Pferdes sicherstellt und folgt dem Grundsatz: "So wenig wie möglich, aber so viel wie nötig." Bei dem einen Pferd reicht es vielleicht, wenn Sie die Augenbraue streng heben und böse gucken, manche brauchen hingegen ein lautes Wort und es gibt in der Tat auch einige wenige, bei denen sie körperlich werden müssen, um die Frage des "Bin ich sicher?" fürs Pferd (unmiss)verständlich zu beantworten. Ich nehme dafür vorzugsweise einen Horseman's Stick, weil dieser nicht peitscht, denn man will dem Pferd ja keine Schmerzen zufügen und beginne mit dem, was im Parelli-Programm "Phasen der Gerechtigkeit" genannt wird (HIER schreibt eine Parelli-Instruktorin zum Thema "Phase 4 oder Gewalt?"). Bei dieser Phase 4 kann es übrigens sein, dass sie in bestimmten Situationen die ersten drei Phasen weglassen, z.B. wenn das Pferd Sie angreift oder in Ihren persönlichen Bereich eindringt. Beim fortgeschrittenen Pferd lassen Sie wiederum die Phasen 2 und 3 weg, was im gleichen Blog HIER erklärt wird. Jetzt neigt der geneigte Leser vielleicht dazu, erst einmal zu sagen: "Ich probiere es erst mal zehn Mal im Guten, bevor ich massiv werde oder ich bemühe mich nicht so feste zu schlagen." Ich habe neulich ein Video von Bernd Hackl gesehen, der mit Gerten arbeitet und an sich selbst ausprobiert, ab wann die Gerte weh tut: Stärker würde er die Gerte niemals einsetzen, sagte er. Das ändert allerdings nichts daran, dass er mit Sprüchen wie "Ich-Chef-Du-Nix" buckelnde Pferde trainiert, die nur deswegen buckeln, weil sie krank sind: Kissing Spines bei Future, Sehnenschaden bei Luis, um nur zwei Beispiele zu nennen. Wie auch immer: Die Haltung von "Ich tue Dir nicht weh" wäre ein gefundenes Fressen für den angreifenden Tiger, der sich wohl händereibend freuen wird: "Das ist aber nett, dass du mir nicht weh tust, dann kann ich mich in aller Ruhe meinem Mittagessen Pferd widmen." Und dieses vom Tiger potentiell bedrohte Pferd will von uns doch nur eins wissen: "Kannst Du mich vorm Tiger beschützen? Weil, wenn nicht, dann passe ich auf mich selbst auf." Und wenn ein Pferd genau das tut, dann kann es für Mensch und Tier gefährlich werden, denn in einer zivilisierten Welt, kommt das Pferd nicht alleine klar. Ich war gestern bei einer Kundin, die ihr Pferd für einen Monat in Beritt gegeben hatte und als das Pferd zurück kam, war das sonst brave Pferd von heute auf morgen unhändelbar. Es hatte im Beritt bei Praktikanten die Erfahrung gemacht, dass diese sich rumschubsen lassen und schubste jetzt auch seine Besitzerin herum, was er vor dem Beritt nicht getan habe. Die Besitzerin erzählte mir, dass er, als sie ihn vor zehn Jahren gekauft hat, ähnlich dominant gewesen sei. Sie habe damals ein einziges Mal ein Halfter nach ihm geworfen und damit war für zehn Jahre die Rangordnung geklärt - bis zum Beritt. Es war gestern meine erste Stunde und es brauchte nicht viel, um dem Pferd klar zu machen, dass Besitzer schubsen verboten ist. Aber nicht bei allen Pferden ist das so leicht. Manchmal entstehen eben Geschichten mit Schaufeln. Schaufelgeschichte Nummer 1 - Hund vom Pferd ins Koma getreten Eine Kundin von mir hatte früher ein Pferd, das sobald die Boxentür auch nur einen Spalt aufging, die Nase dazwischen geschoben hat, in einem Affenzahn durch den Spalt geschossen ist und mit Karacho zur Wiese gerannt ist. Weil ja niemand dem Pferd Gewalt zufügen wollte, hat man alles versucht, was in der Pferdewelt so als heilsam empfohlen wird: vom Clickern bis zum Ignorieren - ohne jeglichen Erfolg. Bis zu dem Tag, als dieses Pferd auf seinem Dampfwalzenweg zur Weide einen Hund überrannt hat, der danach so schwer verletzt wurde, dass er tagelang um sein Leben kämpfte und im Koma lag. Es hätte auch ein Kind sein können, das diesem Pferd gerade im Weg stand ... Jetzt hat mir gerade jemand per PN einen Link gesandt, mit sieben Dingen, die man angeblich von Sandra Schneider lernen kann. Was dort steht, ist z.T. in der Tat sogar richtig, nur das Frau Schneider sich an die von ihr selbst aufgestellten Regeln so gut wie nie hält. Sie zieht den Pferden Longenkarabiner durchs Maul, um sie gefügig zu machen oder versucht gerade mal dreijährige Pferde im Roundpen anzureiten, in dem das Pferd erwartungsgemäß Gleichgewichtsprobleme bekommt. Aus genau diesem Grund buckelt dieses Pferd, weil Frau Schneider die Regel bricht, dass man junge Pferde auf geraden Linien reiten sollte, z.B. im Gelände (von Ausnahmen abgesehen). Bei den VOX-Pferdeprofis fällt halt immer wieder ins Auge, dass das gesprochene Wort wenig damit zu tun hat, was die Trainer in Wirklichkeit mit den Pferden tun oder ihnen vielmehr antun aus mangelnder Kompetenz. Die Bloggerin schreibt, sie sei nicht gebeten worden, den Artikel zu schreiben, aber wenn man ihr "Über mich" anklickt, dann fragt man sich - genau wie bei Sandra Schneider: WIE SIND DIESE DAMEN QUALIFIZIERT? Beide haben keine Ausbildung im Pferdebereich, wurden nicht von Dritten geprüft (außer einem Wanderrittführer), erwähnen lediglich diverse Praktika und die Bloggerin will Englisch-Reiten mit Elementen des Natural Horsemanship gelernt haben (für mich ist NHS eine Lebenseinstellung, der man ganz oder gar nicht folgt, denn 100 Wörter Deutsch mit 50 Wörtern Russisch und 500 englischen ergeben keine Sprache). Die Bloggerin hat nun also einen Demotag von Sandra Schneider gesehen und war offenbar hellauf begeistert von Sandras "lieb und nett und immer ohne Gewalt" Beteuerungen. Ohne Gewalt finden wir doch alle toll, aber manchmal ist das einfach nur Wunschdenken. Daher finde ich es unverantwortlich, wenn an solchen Demotagen Regeln auf gestellt werden im Sinne von: "Machen Sie niemals dies und niemals das." Es gibt nämlich immer Ausnahmen von der Regel. Mit schönen Worten kann man einfach kein Pferd erziehen - zumindest nicht jedes. Ich persönlich habe es schon erlebt, dass die, die sich selbst als ganz besonders sanft darstellen ("Ich arbeite nur mit positiver Verstärkung"), in Wahrheit die sind, die ganz besonders brutal vorgehen (HIER und HIER nachzulesen). Frau Schneider fordert nun also in einem "ihrer" sieben Punkte, man solle niemals Gewalt anwenden (für mich klingt das Alles nach: Irgendwo gelesen und auswendig gelernt). Hallo? Das will doch wirklich ausnahmslos jeder, auch ich - sind wir nicht alle gegen Gewalt? Aber Gewalt anwenden und jedem Konflikt aus dem Weg gehen, sind zwei paar Schuhe: Was soll denn ein Lehrer, der Schulhofaufsicht hat, machen, wenn er beobachtet, wie ein Kind von einem anderen verprügelt wird? Wenn ein energisches "Lass sofort das Kind los" nicht hilft, dann hat der Lehrer keine andere Wahl, als handgreiflich zu werden und den angreifenden Jungen runter vom Opfer zu zerren auf die Gefahr hin, dass der Angreifer einen blauen Fleck erhält. Was machen Polizisten, wenn diese sehen, dass der Mörder gerade im Begriff ist, sein Opfer niederzustechen? Genau: Sie schießen und retten dem Opfer das Leben, wobei der Täter zeitgleich seines verliert. Ein NIEMALS und ein IMMER kann niemals funktionieren, denn im Endeffekt gilt das Wort "IMMER" nur für einen einzigen Sachverhalt  und der lautet: Es kommt drauf an !!!! Was ist jetzt aber aus dem Pferd geworden, das den vorbeilaufenden Hund ins Koma getreten hat? Ich verrate nur eins: Dem Vater der Pferdebesitzerin ist eine unorthodoxe Lösung eingefallen und das Pferd ist niemals wieder aus der Box gestürmt, ließ sich von dem Tag an ein ganzes Pferdeleben lang gesittet zur Weide führen, aber bevor ich das erzähle, kommt die Schaufelgeschichte Nr 2: Mit Handy fürs ohnmächtige Pferd Tierarzt gerufen Im nächsten Beispiel geht es nicht um verletzte Hunde, sondern um kleine Kinder, die sich in allerletzter Sekunde vor einem Pferd retten konnten, das sie angegriffen hatte. Das nicht nur einmal, sondern regelmäßig und zwar jedes Mal, wenn die Kinder auch nur die Weide betreten haben. Das Pferd, das Hunderte Meter entfernt am anderen Ende der Weide gestanden hat, rannte mit angelegten Ohren und weit aufgerissenem Maul auf die Kinder zu, die tierisch einen gewischt bekamen, wenn sie sich durch den Stromzaun in Sicherheit brachten. Und das waren nicht nur die eigenen Kinder, sondern sämtliche Kinder, deren Pferde auf dieser Weide standen. Von Longierpeitschen ließ sich das Pferd nicht beeindrucken. Also hat sich die Pferdebesitzerin (ihres Zeichens auch Mutter) mit einer Schaufel in der Hand auf die Weide gestellt und darauf gewartet, bis das Pferd auf die Kinder zupreschte und dann hat sie getroffen, worauf das Pferd umgekippt ist: Ohnmächtig. Daraufhin hat diese Mutter in aller Seelenruhe die Nummer des Tierarztes in ihr Handy getippt, der im Nachgang eine Gehirnerschütterung diagnostiziert hat, wovon sich das Pferd aber schnell wieder erholt hat. Danach hat es aber nie wieder Kinder angegriffen. Ihr werdet es schon erraten haben: Auch der Vater des anderen gemeingefährlichen Pferdes hat mit der Schaufel vor der Boxentür gewartet und das Problem so für alle Zeiten gelöst. Beide Pferde sind absolut umgänglich geworden und gehen mit ihren Besitzern seit diesem Vorfall durch dick und dünn. Jetzt ist die Frage, was sinnvoller ist: Wochen- und monatelang mit den Pferden clickernd und positiv verstärkend diskutieren, in der Hoffnung, dass dem Pferd Leckerlis schmecken? Und diesen ganzen Aufwand nur betreiben, weil man ja niemals und unter keinen Umständen dem Pferd einen kleinen Klaps geben will? Es so zu machen, ist eine hervorragende Idee, wenn Pferde vor allem eines richtig gut lernen sollen: Diskutieren und jede Anweisung des Menschen in Frage stellen (wobei es auch Pferde gibt, wo Clickern gut funktioniert). Man muss durchaus eingestehen, dass die Methode der Phase 4 (allerdings ohne Schaufel) ja vor allem bei dominanten Pferden und solchen, die vor Angst die Flucht ergreifen, funktioniert. Es gibt auch eine Sorte von Pferden, die einfriert, wenn sie Angst hat: Bei der wäre das Phase-4-Konzept vollkommen falsch. Bei diesen muss man unbedingt ganz andere Strategien wählen, z.B. Zeit geben. Auch dominante Pferde sollen natürlich nicht entrechtet werden, denn aus einer Haltung heraus, dass der Mensch sich durchsetzen könnte, wenn er denn wollte, ist es viel einfacher dem Pferd zu sagen: "Heute darfst Du entschieden." Denn, wenn man sein Pferd nicht versklaven möchte, muss man immer beide Säulen des Natural Horsemanship bedienen: Gehorsam UND Motivation, denn das Pferd soll ja nicht zum Befehlsempfänger werden, sondern nur elementare Regeln des Zusammenlebens einhalten - ganz ähnlich wie in der Kindererziehung. Es gibt weder im Pferdetraining noch im normalen Leben Schwarz und Weiß; man muss vielmehr das rechte Maß finden und immer abwägen. Dafür muss man in der Lage sein, Pferde einzuschätzen, um dann auf eine Art Werkzeugkoffer mit Hunderten möglicher Strategien zurück greifen zu können. Das lernt man nicht in einem halbjährigen Praktikum in den USA, das Sandra Schneider großspurig Trainerausbildung nennt. Auch Bernd Hackl hat keine Ausbildung im Pferdebereich und wurde ebenfalls nicht von Dritten geprüft. Dabei braucht es so viel Wissen, um angemessen mit Pferde kommunizieren zu können. Selbst wenn die Herzenspferd-Bloggerin im oben verlinkten Artikel steif und fest behauptet, dass an der Sendung nur kritisiert wurde, dass notwendige, aber langweilige Ausbildungsschritte herausgeschnitten wurden (immer die gleichen Zeitlupensequenzen und langatmige, aber um Wochen verspätete Tierarztbesuche aber leider nicht), so muss ich an dieser Stelle sagen: Quatsch, kritisiert wird doch vor allem, dass die Pferdeprofis sich monatelang mit einem Problem beschäftigen, das sie dann gar nicht lösen. Sandra Schneider bekommt ein klebendes Pferd, das nach ihrer Therapie zwar geritten wird, aber immer noch an seiner Stallgenossin klebt. Es sieht in anderen Folgen auf den ersten Blick manchmal so aus, als wäre jetzt alles Tutti zwischen Pferd und Besitzer. Doch dann liest man auf Facebook, dass das Berittpferd, das nicht alleine ins Gelände geht, immer noch nicht alleine ins Gelände geht. Man erfährt, man habe in Bernds Fall für die Aufnahmen ein anderes Pferd vorweg geschickt, das aber einfach nicht gefilmt wurde. Ich finde, das ist Zuschauerverarsche - sorry für die harten Worte. Herausgeschnitten werden anscheinend weniger irgendwelche Ausbildungsschritte, sondern vielmehr die Pferde, die vorweg gehen, damit der naive Zuschauer denkt, das Problem sei gelöst worden. Bei Sandras Demotagen kann ja nun nicht geschnitten werden, aber immerhin gibt es auch hier Leute, die filmen - sogar in Echtzeit - und da ist auch nicht alles eitel Sonnenschein. Es kursierte bis vor Kurzem ein Video von diesen Demotagen, wo ein Pferd, das sich vor der Demo und nach der Demo todbrav verhalten hat, nervös um seine Besitzerin tänzelte, sobald es zu Sandra Schneider in die Halle geführt wurde, sich aber permanent losriß, nachdem Sandra das Pferd übernommen hatte. Ich habe auch ständig mit Pferden zu tun, die sich versuchen loszureißen, aber mit Knotenhalfter, langem Seil und Ausfallschritt gelingt dies in den seltensten Fällen. Da Sandra diese Power-Position genannte Methode offenbar nicht kennt und durch ihre "Energie" das Losreißen überhaupt erst verursacht hat, hat sie wohl dafür gesorgt, dass die Filmerin das Video von Youtube nimmt, die dann wiederum dafür gesorgt hat, das mein React-Video darauf von Youtube gelöscht wird - aber ich habe es noch auf der Festplatte, falls mir jemand nicht glauben sollte. Jetzt wird mir ja oft vorgeworfen, dass ich Kollegenschelte betreibe und man fragt mich, warum ich nicht einfach das Konzept "Leben und leben lassen" anwenden könne. Warum ich das nicht kann oder besser ausgedrückt nicht will, hat einen ganz wichtigen Grund: Was Martin Rütter (Chef von Mina TV) da für VOX produziert, birgt ein gewaltiges Gefahrenpotential für Mensch und Tier. Nicht nur, weil die Protagonisten weder Helm noch Handschuhe tragen (damit kann ich leben), sondern weil sie Botschaften übers Pferdetraining verbreiten, die Schule machen und den Leuten weismachen, dass sich jedes Pferdeproblem gewaltlos lösen ließe. Schön wäre das ja, ist aber nicht so - zumindest nicht immer. Das wäre ungefähr so, als würde man sagen, dass man weder Polizei noch Gefängnisse braucht, weil sich auch Kriminalität gewaltlos und ohne Zwangsmaßnahmen abschaffen ließe. Man nennt so etwas landläufig Utopie, weswegen ich an Euch appelliere: Glaubt doch nicht alles, was man Euch weismachen will. Ich z.B. glaube nicht, dass Herzenspferd und auch andere Blogs oder Zeitungen alle auf eigenen Anlass positive Berichte über die VOX-Profis verbreiten, die allesamt einen Tenor haben: Die Kritiker sind nur neidisch und kritisieren ja nur, dass Bernd keinen Helm trägt und verkennen das gute Training, das die VOX-Profis nur zeigen, wenn die Kamera gerade nicht läuft, heraus geschnitten wird. Warum schneiden die nicht Sprüche zum Pferde wie "Ich-Chef-Du-Nix" raus und warum sieht man nicht, wie ein pfiffiger Haflinger Sandra abbockt? Mir hat neulich auf dem Turnier eine Frau, die Hackl-Fan ist, erzählt, dass sein Training hinter verschlossenen Türen keineswegs so sanft ist, wie er in seinen Büchern vorgibt. Da ginge es zur Sache, erzählte sie, was ja tatsächlich auch mal notwendig sein kann. Der einzige Unterschied ist, dass die Mutter und der Vater, die ich oben erwähne, mit der einen Aktion mit der Schaufel das Problem für alle Zeiten gelöst haben, was man bei den VOX-Pferdeprofis ja nur in Ausnahmefällen erleben darf - schon gar nicht für alle Zeiten, weil viele VOX-Pferde ja nach der Sendung verkauft wurden (die Kunden müssen wohl wegen Knebelverträgen Stillschweigen bewahren, unkt die Gerüchteküche). Jetzt könnte es mir egal sein, was mit den einzelnen Pferden aus der Sendung passiert oder eben nicht. Fans der VOX-Pferdeprofis führen auch immer gerne an, es gebe schlimmere Pferdetrainer. Kann sein, kenn' ich nicht, aber ich weiß auf jeden Fall, dass diese nicht im TV sind und wenn die Pferde vergurken, dann immer nur das jeweilige Eine Einzige, das ihnen anvertraut wurde. Die VOX-Sendung hingegen setzt Standards in der Pferdewelt und das gibt es in keinem anderen Berufsfeld, dass Menschen mit dem Kenntnisstand von Praktikanten Einfluss auf Berufsstandards nehmen und dass diese Standards auch noch von unrealistischen Publikumswünschen von Zuschauern bestimmt werden, die noch weniger Ahnung von Pferden haben. Sei es im TV oder in den sozialen Medien: Es wird den Leuten weisgemacht, dass jedes einzelne Pferd gewaltlos erzogen werden kann (genau es geht um Erziehung nicht um Training), ohne dass es jemals einen Klaps erhält und das führt dann dazu, dass die Zahl der gefährlichen Pferde immer höher wird, so mein persönlicher Eindruck. Ich für meinen Teil bin sehr mißtrauisch, wenn Extreme als Allheilmittel propagiert werden und von IMMER und NIE die Rede ist. Der Mittelweg wird nämlich nicht umsonst golden genannt und es gibt einfach nicht die EINE Methode - wir brauchen vielmehr einen Methodenpool und die Fähigkeit unterschiedliche Pferde einschätzen zu können. Wenn wir das haben, können wir ein ganz einfaches Fazit anwenden: Wir setzen dem Pferd so viel Kraft bzw. Energie entgegen, wie es uns entgegen setzt. Wenn ein Kaltblut, das 800 Kilo wiegt, mich mit diesem Kampfgewicht durch die Gegend schubst, ziehe ich mein Gewicht von 70 Kilo ab und setze dem Pferd 730 Kilo PLUS 100 Gramm entgegen. Mit dieser symbolischen Rechnung bin ich immer angemessen (wobei es so ist, dass ich sobald ich die Entschlossenheit habe: "Wenn es sein muss, gibt es einen Klaps", den Klaps meist gar nicht benötige, weil Pferde meine Entschlossenheit spüren. Aber diese Entschlossenheit muss ein Mensch ja erstmal lernen). Diese Strategie wende ich natürlich nicht an, wenn ein Pferd einfriert, weil es Druck nicht erträgt, da dies ein völlig anderes Vorgehen erfordert. Die Kunst ist es einfach, das jeweilige Pferd richtig einzuschätzen, indem man die Körpersprache liest. Wer mehr Fallbeispiele lesen will und wie man diese lösen kann, dem lege ich meine folgenden Bücher ans Herz, isbd. das Lehrbuch "Westernreiten meets Natural Horsemanship", das bei Books on demand als Bestseller gelistet ist. Hinterlasst noch schnell einen Kommentar
30.06.2017
Nicola Steiner Horsemanship
19 Kommentare
Das wurde beim Mustang Makeover als Vertrauen gehandelt. Ich finde, dass das Pferd keine Wahl hat, denn es ist blind - würde es buckeln oder losrennen, dann bricht es sich womöglich alle Knochen (dies ist nur ein Ausschnitt - das ganze  Bild ist hier: https://www.facebook.com/LuukTeunissenAusbildungszentrum/ - der Ritt auf Video bei echo-online.de) Ungehorsam von Pferden gab es häufig beim MMO - einen Ausschluß gab es auch dort nicht und niemand wurde übers Knie gelegt, wie es der MMO-Veranstaler hier fordert Ich war ja nicht da, aber wenn man die Berichterstattung auf Facebook verfolgt, gewinnt man den Eindruck, als hätte es zwei Mustang Makeovers (MMO) am Wochenende gegeben. Die Einen schreiben, dass alles ganz, ganz toll war: Harmonische-Pferd-Reiter-Paare, ganz toll organisiertes Event und die Anderen behaupten das Gegenteil und berichten, sie hätten den Samstag mit Schlangestehen verbracht: Beim Essen, beim Trinken, beim Parken sowieso und dann auch an der Toilette, aber das hätte sich wohl schnell erledigt gehabt, denn am Ende hätten eh nur noch die Teilnehmer auf die Toilette gedurft, Zuschauer seien, als die Veranstaltung zuende war, von Türstehern am Toilettengang gehindert worden, so liest man auf Facebook. Auch der Moderator war entweder ganz toll oder ganz schrecklich und man bekam sogar zu hören, dass er gegen die Turnierreiter gewettert hätte. Besonders die Englischreiter hätten ihr Fett wegbekommen, denn vom Moderator soll Rollkur und Sperrriemen angeprangert worden sein (was ich ja auch nicht befürworte, aber muss man immer von einem kleinen Prozentsatz der Reiter auf alle anderen schließen und derart die Konkurrenz anprangern? Der Moderator macht Selbiges ja auch auf seiner Facebook-Seite) Genau das war ja auch mein Kritikpunkt am Mustang Makeover - nämlich, dass der Veranstalter im Vorfeld behauptet hat, dass das Mustang Makeover eine so viel bessere Alternative zum Turniersport sei, wo es keine aufgerissenen Augen und Mäuler und auch kein Pferdekopf hinter der Senkrechten geben sollte. Wie nicht anders zu erwarten, hat es all das aber sehr wohl beim MMO gegeben - sogar bei fast allen Ritten. Es gab ein Filmverbot - noch nicht einmal die üblichen Ein-Minuten-Videos waren erlaubt, die einem auf einer Pferdemesse sehr wohl gewährt werden, aber man findet so einiges auf Youtube. Dieses Video zu Ernst-Peter Frey zeige ich Euch hier, weil es mich entsetzt, dass dort Trainer  für eine Arbeit am Pferd ausgepfiffen und ausgebuht wurden, die letztlich funktioniert hat - sogar sehr, sehr gut. Das Video von Ernst-Peter Frey bzw. das von Bernd Hackl unten wurde offensichtlich ohne die Einwilligung des MMO bzw. Consult Marketing GmbH hochgeladen, denn es musste anscheinend bei Tunderhorses gelöscht werden oder wurde wegen Einspruch des MMO von Youtube entfernt. Ich habe doch tatsächlich Kommentare auf Facebook gefunden, wo behauptet wurde, dass der Erlös den Mustangs in den USA zugute käme Ist ja immer nett, wenn sich herausstellt, was man die ganze Zeit schon gesagt hat: Was bin ich froh, dass es dieses Mustang Makeover gegeben hat, denn jetzt ist bewiesen, dass auf diesem Turnier der Nicht-Turnierreiter genau das passiert, was auf allen anderen Turnieren auch zu sehen ist: Es gibt Pferde, die dem Trubel gewachsen sind und es gibt Pferde, die zuhause möglicherweise wie ein Uhrwerk laufen, aber regelrecht durchdrehen, wenn es eine Messe bzw. eine Prüfung ist, was zu diversen Kontrollverlusten der Reiter geführt hat. Wenn meine Tochter unser Pony Lucky reitet, sieht das völlig anders aus, als wenn sie Fancy reitet, die einfach höher im Blut steht - aber es ist ein und dieselbe Reiterin (btw: Was bin ich froh, dass wir ihre Videos von Turnieren nicht nur filmen, sondern sogar hochladen dürfen). Ernst-Peter Frey scheint ein ähnliches Pferd erwischt zu haben und es war spannend zu sehen, wie er das Problem im Laufe der Veranstaltung gelöst hat. Auch bei zwei anderen Trainern, von denen Teile der Facebook-Community "enttäuscht" waren, bin ich nach wie vor der Meinung, dass sie wirklich etwas von Pferdetraining verstehen, ihr Pferd bestmöglichst vorbereitet und nicht überfordert haben. Ich bin auch ein großer Fan der Gewinnerin, aber die beiden Ritte, die ich von ihr auf Videos gesehen habe, wären auf einem normalen Turnier entweder als nicht wertungsfähiger Ritt mit "durchgefallen" geendet: Denn der Weg wurde nicht zuende geritten, als das Pferd sich wälzen wollte. So nett das auch ist, wenn das Pferd sich wälzen darf: Out of Pattern ist out of Pattern. In einer normalen Prüfung hätte es auch zu Abzügen geführt, als ihr Pferd gebuckelt hat. Dennoch gratuliere ich ihr und gönne ihr den Sieg von Herzen, es war alles in allem dennoch schön anzusehen. Gleichwohl hätte ich andere auch eher vorne gesehen: Pferd lässt Reiter nicht aufsteigen und reißt sich los - Das Pferd von Thomas Günther, den ich in meinem Buch "Westernreiten meets Natural Horsemanship" zitiert habe, hat sich in der Prüfung vom Bodenarbeitseil losgerissen, als Thomas aufsteigen wollte, und ist Richtung Ausgang gelaufen, wurde dort von Helfern gestoppt und dann von Thomas wieder eingefangen, der den Trail dann doch noch ziemlich souverän bewältigt hat - bis auf die Schreckhindernisse, aber was haben die auch in einer Prüfung zu suchen, die für junge Pferde gedacht ist? In der nächsten Prüfung, die einer EWU-Jungpferde-Basis ähnlich war (allerdings müssen bei der EWU die Jungpferde noch nicht aus dem Galopp anhalten), ließ selbiges Pferd sich zunächst nicht vorwärts reiten und rannte kurz vor der Prüfung einige Meter rückwärts. Danach hat Thomas aber erneut einen recht guten Ritt gezeigt, den man in der EWU durchaus als wertungsfähig bezeichnet hätte. Ich muss auch sagen, dass es beachtlich ist, dass Thomas es geschafft hat, dass das Pferd derart nachgiebig am Gebiss war. Einerseits Hut ab, andererseits: Die Behauptung des Veranstalters Strussione, dass es keine Köpfe hinter der Senkrechten geben würde, ist damit jetzt schon wiederlegt, denn das ging hin und her: Mal gab das Pferd nach, dann war es hinter der Senkrechten und mal hebelte es sich raus ... wie junge Pferde das eben so machen. Und immerhin bringt man das Pferd ja für seine eigene Gesundheit in Form, daher von mir ein Daumen nach oben für Thomas Günther. Dass, was man von Thomas sah, entspricht nämlich so ziemlich dem, was man in Jungpferdeprüfungen der EWU eben auch sieht - mit dem Unterschied, dass diese Pferde dann mindestens ein Jahr unterm Sattel sind, aber das hat ja dann der Veranstalter zu verantworten. Auch glaube ich, dass das Event viel harmonischer gewesen wäre, wenn es KEIN Wettbewerb gewesen wäre. Ich glaube den Meisten, dass sie nicht gewinnen wollten, aber auch die Angst davor Letzter zu werden, kann sich als innerer Druck auswirken. Man wird nervös, hat Angst sich zu blamieren und das Pferd spiegelt das: ein Turnier ist etwas völlig Anderes als zuhause zu reiten und auch bei Menschen gibt es solche, an denen dieser Druck abprallt und an anderen nicht - wer weiß das schon? Pferd steht unter Strom - Austreten nach dem Absteigen Nicht ich habe das MMO gemeldet, aber auch diesen Screenshot muss man kennen:Verstoß gegen FB-Gemeinschaftsstandards - Das Pferd von Parelli-Instruktorin Silke Vallentin, deren Buch ich HIER rezensiert habe und bei der ich Kurse besucht habe, hat nach der Prüfung einmal ausgetreten. Auch das kommt vor, ist meiner Tochter sogar neulich mit ihrem Pony passiert, das jahrelange Turniererfahrung hat - aber in einer Prüfung steht man z.T. unter Strom. Bei Silkes Pferd war zudem schon in den Trainingsvideos zu sehen, dass es kein einfaches Pferd ist. Auch das ist wie auf jedem normalen Turnier: Es gibt supercoole Pferde, die so etwas in kürzester Zeit lernen (nach Parellis Pferdepersönlichkeitstypen z.B. die Left-Brain-Pferde) und es gibt sehr ängstliche Pferde, die einem solchen Riesenevent eben nicht gewachsen sind (die Horsenality der Right-Brain-Pferde). Ich hätte mir gewünscht, dass Silke ihr ureigenes Konzept bei ihren Showauftritten zeigen kann, aber sie musste die oben erwähnte Westernhorsemanship-Aufgabe vom Rolli aus begleiten, die einer Basisprüfung für Jungpferde ähnelt, wie sie im EWU-Regelbuch steht. Bei einem Wettbewerb müssen alle Teilnehmer, die gleiche Prüfung absolvieren. Allerdings habe ich bei diesem Paar nur den "Westernhorsemanship"-Teil gesehen. Es gibt einen Bericht von Toffy, dem Einradpony, in dem nachzulesen ist, dass der Slalom so eng gewesen wäre, dass Pferd und Silkes Rolli beinahe kollidiert sein sollen (hierzu gibt es einen Kommentar am Ende dieses Blogbeitrags). Diese Veranstaltung ganz ohne Wettbewerb wäre meines Erachtens spannender gewesen, weil mehr Vielfalt hätte gezeigt werden können und der Druck auf die Teilnehmer nicht so hoch gewesen wäre, weil es Erste und Letzte gibt. Es liegt dann eine Spannung in der Luft, an die sich Pferd und Reiter allmählich (möglichst auf Dorfturnieren) gewöhnen müssen: Da gibt Silkes Pferd sich die ganze Zeit große Mühe, weil es spürt, dass es ein Wettbewerb ist und wenn es spürt, jetzt ist der Wettbewerb zuende, dann entlädt sich die Spannung genau in dem Moment, wo Zoe abgestiegen ist, so meine Theorie. So etwas kommt einfach vor: Auf dem Turnier der Nicht-Turnierreiter (außer Andrea Bethge und Ernst-Peter Frey reiten die glaube ich alle keine Turniere) und manchmal ist der Mensch die Ruhe selbst und die Pferde sind von sich aus aufgeregt, weil sie merken, dass es eine Prüfung ist. Es ist nämlich nicht immer der Mensch Schuld, weil man es mit Lebewesen zu tun hat, die nach Silkes Mentor Pat Parelli "eine eigene Meinung auf vier Beinen sind". Wenn ich dann bei Schauen der Videos Kommentare aus den Zuschauerreihen höre: "Jetzt zeigen die jungen Mädchen den großen Trainern, wie es richtig geht", kriege ich echt die Pimpernellen. Rechenbeispiel führt zu Spekulationen: Zu wenig Zeit für Muskelaufbau Was denn jetzt? Kein Wettbewerb? Und wo kommen die Gewinner her? - Bernd Hackl hat einen ziemlich guten Ritt hingelegt Aber dies nur am Rande, doch wenn es ein normales Turnier gewesen wäre, wäre es kein wertungsfähiger Ritt gewesen (der Ritt der Siegerin Maja aber auch nicht), weil er auf der falschen Seite der Pylone gelandet ist (oder sind alle anderen auf der falschen Seite der Pylone gewesen?). Dann hätte er in der Basis auf einem normalen Turnier auch noch gewaltigen Abzug wegen Kontrollverlust erhalten, weil das Pferd beim Angaloppieren einige Meter nach vorne losgeprescht ist. Danach hatte er durch das sehr deutliche Durchparieren eine Gangartunterbrechung von mehreren Tritten. Auch das hätte so viele Penaltys gegeben, dass er auf einem normalen Turnier keine Chance auf eine Platzierung mehr gehabt hätte. Aber auch hier: Es ist nicht Bernd Hackls Schuld, dass der Großteil der Pferde von diesem Event überfordert war. Dennoch sei mir eine Frage erlaubt: Warum reitet er eigentlich keine normalen Turniere, wo weniger Zuschauer sind, es mehr Zeit für die Jungpferde gibt - sowohl vor dem Event bzgl. der Trainingszeit als auch während der Prüfung? Aber auch wenn ich finde, dass es ein ordentlicher Ritt war und Bernd Hackl einen geschmeidigen und ausbalancierten Sitz hat, ändert dies nichts an meinen in anderen Blogbeiträgen und einem React-Video geäußerten Zweifeln daran, dass er das Pferd selbst trainiert hat (habe andere auch nicht alleine gemacht, aber die stehen dazu. Das geht ja auch gar nicht anders, wenn auf diversen Messen vertreten ist und Kurse gibt, wenn der Mustang zuhause nicht versauern soll). Den Verdacht hatte ich allerdings schon, als er PR-mäßig verbreitete, dass er das Pferd erst mal ankommen lasse und kaum Videos vom Training gezeigt wurden, da hatte ich direkt den Gedanken: "Nicht, dass die Co-Trainerin schon am ersten Tag das Pferd trainiert". Mein Verdacht gründet auf dem, was mir vom Trainer-Contest Odenthal von Augenzeugen berichtet wurde, wonach er damals das Pferd erst kurz vor der Show von dieser Co-Trainerin (zu sehen in folgendem Video bei Minute 10:22 & 15:20) übernommen habe, die ich auch einmal zufällig persönlich kennengelernt habe (HIER nachzulesen). Ich erwähne das nur deswegen, weil es für mich genau ins Bild passt, dass das Pferd so gut ausgebildet war, denn Muskelaufbau dauert eben bei jedem Pferd sechs Wochen und wenn er erst drei Wochen später als alle anderen angefangen haben will und dieselbe Zeit in die Bodenarbeit gesteckt hätte wie alle anderen, käme das für mich rein rechnerisch einfach nicht mehr hin, aber ich bin auch kein Mathegenie. Zu Hackls Finale gibt es auf Facebook auch Gerüchte und zwar er hätte dort weder Schritt noch Trab zeigen können. Leider ist ausgerechnet das Finale bei folgendem Video abgeschnitten - welche Gründe das hat weiß ich nicht, aber sehenswert finde ich die Passage bei Minute 13 (Video wurde von Youtube entfernt - siehe oben): Hackl wurde jedenfalls Vierter beim MMO. Ob verdient oder nicht, das weiß man nicht, weil sich das alles nach irgendwie gewürfelt anfühlt, denn es gibt kein Regelbuch und keine ausgebildeten Richter. Nachdem ich alle (Horsemanship)-Ritte gesehen habe, sind mir die Bewertungskriterien nach wie vor schleierhaft. Leider sind sie auch nirgendwo einzusehen - es gab da mal was, aber das wurde gelöscht (HIER ein Screenshot der ursprünglichen, jetzt gelöschten MMO-Regeln - bitte nach unten scrollen). Wurden manche Wettbewerbspferde gedopt? Man weiß noch nicht einmal, ob Doping erlaubt oder verboten war. Wenn es aber keine Dopingkontrollen gegeben hätte, wie will man ausschließen, dass nicht vereinzelte Trainer ihre Pferde mithilfe von Beruhigungsmitteln im Showring vorgeführt haben? Wobei ich das den Dreien auf dem Siegerpost auf gar keinen Fall zutraue, denn ich fand gerade die Vorführung der beiden 18jährigen wirklich sehenswert, z.T. mit Halsring und beim Finale hatte die Gewinnerin Unmengen von Luftballons ans Pferd geheftet und die Andere ein Einhorn hinter sich hergezogen. Wirklich süß, aber so etwas fällt bei mir unter Showact und das spiegelt ja genau meine Meinung: Könnte man ein Mustang Makeover nicht auch als Nicht-Wettbewerb vermarkten, womit es sich erübrigen würde, dass der Veranstalter normale Turnierreiter diskreditiert, zumal auf normalen Turnieren auch Pferde wie meine Fancy irgendwann so viel Routine bekommen, dass man einen wertungsfähigen Ritt selbst auf einer Messe hinbekommt? Zum Glück kam da der Regen und als der Großteil der Zuschauer weg war, hatte unsere Fancy sich wenigstens halbwegs beruhigt, aber zwei Schritte seitwärts nach links vergessen, ist ein Nullscore und das ist auch richtig so, weil fair den anderen gegenüber. Wenigstens gab es da auch keinen Moderator, der wenn es knifflig wurde "45 seconds" brüllte und man dann auch noch den Druck hatte, dass die Zeit nicht reicht: Larissa durfte trotz Nullscore in aller Ruhe ihren Ritt beenden - keiner hat sie ausgelacht oder ausgebuht. Drei Dinge, die es beim Mustang Makeover gibt und die sich wirklich von normalen Turnieren insofern unterscheiden, dass mich das Mustang Makeover an einen Gladiatorkampf im alten Rom erinnert hat: Brot und Spiele für den Pöbel. Die Kollegin vom Einradpony auf Facebook verglich das Ganze ja mit der Hexenverfolgung im Mittelalter - auch sehr treffend, wenn man sich die Videos ansieht. Noch etwas, was auf mich ein wenig entwürdigend wirkte, war die Versteigerung von Lebewesen. Da meines Wissens ja kein Geld an die Mustang Organisation in den USA gespendet wird: Muss das dann wirklich sein mit dieser Versteigerung, wo Leute ausgebuht wurden, weil sie auf Pferde geboten haben, bei denen auch der Trainer mitgeboten hat? Wenn der Veranstalter den Trainern kein Vorkaufsrecht einräumt, kann dann nicht auch gleiches Recht für alle gelten? Ich hatte auch schon schlechte Ritte auf "normalen" Turnieren, aber da hat bisher niemand laut über mich gelacht Auch dass das Publikum lacht, wenn einem Reiter etwas schief geht, gibt es nur beim Mustang Makeover oder beim Horse-Dog-Trail, wenn die Hunde Quatsch machen - ich finde beides unmöglich, denn es stört das Pferd-Reiter-Paar. Noch unmöglicher fand ich, dass die Jungpferde (die erst wenige Wochen unter dem Sattel sein konnten, wenn man seriös mit Bodenarbeit den sechswöchigen Muskelaufbau und einen 1-2 wöchigen Kennlern- und Vertrauensaufbau begonnen hat) auf Zeit geshowt wurden, ich erwähnte ja oben die Zwischenrufe "45 seconds" - nach so einer Durchsage würde ich mich sofort verreiten, denn das war echt knapp bemessen. Im obigen Beispiel von Thomas Günther, der da ja recht flüssig durchgekommen ist (das Rückwärtsrennen war, bevor die Prüfung begonnen hatte), war die Zeit genau in dem Moment zuende, wo auch die Prüfung zuende war (Anhalten aus dem Galopp - noch etwas, was es in einer Jungpferdebasis der EWU nicht gibt, da wird erst mal in den Schritt durchpariert). Ich will jetzt nicht jeden einzelnen Reiter aufdröseln, aber man sah Pferde, die gescheut haben, Pferde, die sich nicht an ein Ende der Arena reiten ließen, das Sieger-Pferd hat (wenn auch nur kurz) gebuckelt, Sandra Schneiders Pferd sprang zur Seite, was zur Folge hatte, dass sie danach mehr mit dem Sortieren der Longe beschäftigt war als mit dem Pferd und ich den Filmausschnitten, die mir zur Verfügung standen, hat auch ein Pferd gebuckelt. Unter zuhause gesucht, stelle ich mir etwas Anderes vor, als Pferde für 9.500 oder über 12.000 Euro zu versteigern und dann auch noch ausgebuht  zu werden, wenn man es wagt da wirklich mitzubieten, weil man denkt, das  Geld käme den Mustangs in den USA zugute - meines Wissens: Pustekuchen Die hier gestreuten Screenshots zeigen, dass ich mich bereits im Vorfeld kritisch mit dem Event und den VOX-Pferdeprofis auseinandergesetzt habe, weswegen ich jetzt eine Klage am Hals habe und zwar wegen einem zulässigen Bildzitat in diesem Blogbeitrag: Pferde brechen - ein ungeheuerlicher Verdacht Auch ich habe zwischenzeitlich erwogen, ebenfalls Klage gegen Bernd Hackl einzureichen, denn genau das hat mir die Staatsanwaltschaft geraten, aber andererseits ist mir das zu doof. Ich habe HIER richtig gestellt, dass ich weder seine Kinder bedroht noch bei Sandra Schneider Telefonterror betrieben habe und kann abschließend nur feststellen, dass Bernd Hackl ganz ähnlich mit Kritik umgeht, wie der Veranstalter des Mustang Makeover, weswegen dieser THEMENMONAT überhaupt ins Leben gerufen wurde. Gerade deswegen möchte ich explizit darauf hinweisen, dass ich positive Dinge durchaus auch erwähne, weil das ja immer wieder von seinen Fans unterschlagen wird. Wer ein Problem damit hat, dass ich nicht nur eine Meinung zum Mustang Makeover habe, sondern diese auch niederschreibe und verbreite, dem sei dieser Blogbeitrag von mir ans Herz gelegt: Das Grundgesetz - brauchen wir das noch oder kann das weg? Fundstück auf Facebook Wenn ihr möchtet, dass ich Euch von weiteren Ritten berichte, dann kann ich das gerne machen. Auch freue ich mich über die Zusendung weiterer Trailritte, falls vorhanden, denn hier habe ich nur Günther, Hackl und Schneider gesehen. An all die, die mir Youtube-Links zu Videos oder auf andere Weise geschickt haben: Danke für das Vertrauen in mich, dass ich den Namen von Informanten nach alter Journalisten-Tradition nicht preisgebe. Als Beleg dafür, dass ich meine Verdachtsmomente aufgrund von nachweisbaren Tatsachen entwickelt habe und diese Tatsachen nicht frei erfunden sind, hier meine eigenen Videos, die z.B. belegen, dass der Veranstalter Michael Strussione auf seiner Homepage tatsächlich behauptet hat, es werde weder aufgerissenen Augen noch Mäuler geben (die gab es aber bei 80 Prozent der Pferde sehr wohl - ist ja auch kein Wunder, da die Zeit von drei Monaten i.d.R. zu kurz ist, um Pferd auf solch einen Hexenkessel mit 5.000 Zuschauern vorzubereiten) und auch keine Köpfe hinter der Senkrechten (das bleibt beim Jungpferd ja auch einfach nicht aus, da es normal ist, dass manche Remonten  entweder nach vorne gegen den Zügeln gehen oder sich hinter dem Zügel verkriechen) Für alle, die sich nicht die Mühe machen möchten, das Video anzusehen. Bei Minute 4.53 ist die Homepage des Mustang Makeover gescreent und dort stand bis zu Beginn des Events: "EINE ECHTE ALTERNATIVE ZU WETTBEWERBS- UND TURNIERVERANSTALTUNGEN - Du hast schon oft auf dem Turnier gestanden und Dich gefragt, warum der Sieger gewonnen hat, obwohl ein anderer sein Pferd harmonischer präsentiert hat. Dann bist Du beim Mustang Makeover genau richtig. Es gibt IHN den Wettbewerb der über Harmonie und Vertrauen bewertet wird. (...) LASST UNS GEMEINSAM DIE WELT DER PFERDE ETWAS BESSER MACHEN - helft mit diese Veranstaltung bekannt zu machen, denn das sollte die Zukunft sein. Keine Pferde hinter der Senkrechten, keine aufgerissenen Augen. Wir wollen entspannte Pferde, die sich vertrauensvoll dem Reiter anschließen." Da die meisten Pferde beim MMO waren aber nicht entspannt waren, hat man die Startseite jetzt offenbar geändert. . In letzter Zeit wird mir vorgeworfen, ich würde NUR meckern und ich soll auch mal was Positives schreiben - mache ich eigentlich stets und ständig. Hier im Blog, im Turnierblog oder auch auf meiner Homepage, z.B. bei den Buchtipps, wo ich noch kein einziges Buch zerrissen habe und Bücher von der Konkurrenz auf die ich angeblich so neidisch bin von Herzen empfehle. Nicht nur das oben erwähnte Buch "Mit Horsemanship zur Hohen Schule" von Silke Vallentin, sondern auch die Bücher von Alfonso Aguilar, Linda Kohanov, Phillippe Karl, Mark Rashid, Jenny Wild und Peer Claßen. Es folgt bald die Rezension zu einem Fachbuch von Kathrin Förster übers Westernreiten, das ebenfalls positiv bewertet werden wird, denn auf die bin ich wirklich neidisch, denn die reitet einfach nur toll und hat eine tolle Beziehung zu ihren Pferden (ich komme z.Zt. nicht zum Schreiben, aber es ist bei Kathrin Förster von den Rode Ranch Stables und bei Reitsport Müller für 15 Euro erhältlich). Da es nicht auf Amazon ist in der oberen Reihe, die erwähnten Bücher und darunter meine eigenen.
Tweets von Nicola Steiner @TwelveOaksRanch

Janiks Gamer-Blog: The-Bomber-secret.blogspot.de

12.06.2016
The Bomber
Keine Kommentare
Auf meinem Blog ist es zur Zeit etwas ruhiger, weil ich im Sommer mein Pferd trainiere, Turniere reite und da weniger Zeit mit Youtube verbringe. Da ich mich auch für Pferde interessiere, wird es spätestens nächsten Winter einige zum Teil sehr lustige Lets Plays rund ums Pferd geben: Starstable, Appassionata (einen kleinen Vorgeschmack veröffentliche ich in den nächsten Tagen / Wochen). Bis dahin könnt ihr euch im Partnerblog so einiges ansehen und durchlesen. Obwohl es im Grunde ein Horsemanship-Blog ist, hat meine Mutter im Juni den Themenmonat-Youtube eingeläutet, u.a. deswegen, weil sie für ein Pferdekursportal ein dreiteiliges Interview gegeben hat und wir auch unsere Haus- & Hoffotografin vorstellen wollen, die sich auch gerne auf Youtube herumtreibt und vom Geschichtenweber über den Lets Player einiges interessantes zu bieten hat. Deswegen sind auch Gemeinschaftsprojekte geplant, z.B. zu den Themen "Dressurreiterin goes Reining" oder dem Horse & Dog Trail (aber auch einige gemeinsame Lets Plays (; ) - was das ist, seht ihr im Video unterhalb des Fotos, wo meiner Mutter auf einer Messe reitet: HIER GEHT ES ZUM THEMENMONAT

SUBSCRIBE YT-CHANNELS:

News & Blogs: 12-Oaks Newsletter abonnieren

12oaksTV auf FB i. d. News

Instagram

Werden Sie unser Partner:

Media, PR & affiliate

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
*** Unser Ziel ist es eine Brücke zu schlagen, zwischen dem Turnierreiten im Westernsport und dem Natural Horsemanship: Bitte beachten Sie die Unterseiten zu unserem "Leitbild" und der "Hofordnung", die Sie beide über die Sitemap finden. *** © 12 Oaks Ranch