12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten
12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten

Im August-Blog erst Westernturnier, dann Blog über Italienreise

15.08.2019
Nicola Steiner Westernreiten
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Jetzt endlich habe ich einen neuen Hut: Einen Rodeoking,gebraucht für 60 Euro (zzgl. Hutbox 40 Euro) Mit Magengrimmen sind wir gestern morgen aufs Turnier gefahren, denn unsere Paintstute Queenie ist immer für eine Überraschung gut: Mal steigt sie senkrecht in die Luft, mal buckelt sie und mal rennt sie los. Nachzulesen ist das in folgenden Blogbeiträgen: Schwarzer Turniertag wegen klebenden Pferd: C-Turnier Wirfus war Katastrophe Ein Lob, das zu Tränen rührt und etwas Galgenhumor Aber das eigentlich nur außerhalb, insbesondere dann, wenn wir eines unserer anderen Pferde mit aufs Turnier nehmen. Deswegen haben wir das jetzt einfach mal gelassen und sind mit Queenie alleine zum WRR-Turnier nach Monheim gefahren. Ob das geklappt hat, erzähle ich euch unter dem FMA von der wunderschönen Anlage des RSV Monheim zwischen Rhein und Altstadt:                                                             Rotzlöffel Queenie: Zerrspiele mit meinen Socken Stolz wie Oskar und überglücklich: Die Lösung ist gefunden So, aber jetzt ... Trommelwirbel ... wir sind nicht nur lebend nach Hause gekommen, sondern auch eingedeckt mit Schleifen - eine pro Ritt und sogar zwei Rote. Wir wurden Zweite im Trail und im Trail in hand. Queenie war superlieb, vielleicht noch ein bisschen überfordert von den Pattern. Dadurch das Queenie immer recht eigenwillig war und in den ersten Jahren nach dem Einreiten alle paar Monate senkrecht in der Luft stand, war sie beim ersten Turnierstart zu alt für Jungpferdeprüfungen und ist von Anfang an in der Leistungsklasse 1 gestartet. Wie man das im Natural Horsemanship so macht, plane ich jetzt einen Restart und fange nochmal ganz von vorne an, indem ich mich in die Leistungsklasse 3 zurückfallen lasse. Da sind nicht nur die Pattern einfacher, da darf ich auch in der Klasse der Über-Vierzigjährigen starten, aber das habe ich euch ja schon im letzten Blogbeitrag "Mein erstes Mal & Pläne für die kommende Saison" erzählt. Dort geht es um meine erste Westernriding und meine erste Ranchriding mit Queenies Mutter Fancy. Dieses Mal hat es sich mit Queenie richtig gut angefühlt und sie hat sogar in der Showmanship eigentlich alles richtig gemacht ... im Gegensatz zu mir: Ich habe mir ein M geholt (das sind Fehlerpunkt klein 5 und groß 10), weil ich nicht gewartet habe, bis der Richter an seinem Platz war, wie ihr ja im Video oben bestimmt gesehen habt. Im Trail in Hand hat es ja sogar beim letzten Turnier mit Queenie gut geklappt und wir wären beinahe Erste geworden, wenn ich die Trabstangen nicht falsch angegangen wäre - da hatte ich jede Menge Plus. Dieses Mal wollte ich es wissen, hatte aber nur ein Plus und landete dann wieder auf dem zweiten Platz. Bei insgesamt acht Startern bin ich natürlich trotzdem stolz wie Oskar und so froh, dass Queenie so lieb war. Beim gerittenen Trail war es auch der zweite Platz, aber man merkt schon, dass Queenie sich mit LK-1-Pattern schwer tut. Das seht ihr bald in dieser Playlist - ab jetzt mittwochs und samstags ein Video von den einzelnen Starts. Am Nachmittag ist Larissa mit ihr noch die Ranchriding geritten und wir sind froh, dass das überhaupt ging, weil wir beim letzten Turnier diesen Start ja abblasen mussten, weil Queenie so durch war und Larissa erst absteigen musste und dann alle Mühe hatte, wenigstens auf dem Abreiteplatz ein, zwei ordentliche Galoppzirkel zu reiten. Dieses Mal war Queenie so lieb beim Abreiten, dass Larissa in der Prüfung übermütig geworden ist und beim Drehen zu schnell sein wollte, worauf Queenie etwas hüpfte und beim verstärkten Galopp dann stürmisch wurde, so dass Larissa mit der zweiten Hand eingegriffen hat, damit Queenie nichts Falsches lernt. Beidhändig haben die beiden dann aber noch einen Superritt hingelegt, wenn auch ohne Wertung. Gleich neben der Reitanlage ist links der Rhein und rechts ... Und weil Queenie das so gut gemacht hat, geht sie schon mal in die Winterpause. Beim Championat treten wir dann mit Lucky und Fancy an. Dieses Mal teile ich mir das Pferd mit meinem Sohn, der die Reining reitet und mir Westernriding und Ranchriding überlässt. Eigentlich könnte Larissa dann ja auch noch die Superhorse mit ihr reiten, aber das muss ich sie erst fragen. Das Championat ist in Krefeld, auch eine schöne Anlage, aber die in Monheim hat einen ganz besonderen Charme. Ich hoffe, dass wir nächstes Jahr wieder hin dürfen. ... rechts die Altstadt. Dort gab es leckeres Eis. Ach ja, so richtig Feierabend hat Queenie noch nicht, denn sie hat Ende September ihren ersten Messeauftritt, weil sie das einzige unserer Pferde ist, was ein bisschen Cutting-Talent hat. Wir zeigen aber auf der Equorius / Bunte Hunde Messe auf der Kölner Rennbahn nicht nur das People-Cutting, sondern auch Horse-Dog-Trail, Freiheitsdressur, Zirkuslektionen und Natural Horsemanship. Vielleicht sehen wir uns ja dort, das würde mich sehr freuen. Wer den Enthüllungsroman "Pferdemafia - zwischen Pferdeprofis und Mustang Makeover" noch nicht kennt ... ich bringe Exemplare mit und verkaufe sie vor Ort, aber Bestellung per E-Mail geht natürlich auch. Auf dem Titel des Buches ist übrigens auch Queenie abgebildet. Ich finde das passt: Freches Buch, freches Pferd. Besucht auch meine Homepage 12oaks-ranch.de/blog/ Dort sind aktuell Fotos von unserer Reise nach Rom. Neben den üblichen Sehenswürdigkeiten wie Trevibrunnen und Spanische Treppe sind wir den Spuren von Dan Browns Roman Illuminati gefolgt: Vatikan, Pantheon, die Kirchen Maria del Popolo und Maria della Vittoria und, und, und .. Last but not least: Impressionen vom Cuttingkurs bei Mikro Nuhn. Das muss Queenie lernen, weil wir Ende September auf der Messe Equorius / Bunte Hunde auf der Kölner Rennbahn auftreten und dort neben Horse Dog Trail und Zirkuslektionen das People Cutting zeigen soll. In der Playlist seht ihr nicht nur, wie wir das im Kurs geübt haben, sondern wie Queenie plötzlich senkrecht in der Luft steht. Dabei ist sie eigentlich Jahre nicht mehr unter dem Reiter gestiegen:

Queenie & ich räumen auf Turnier ab

 

Nachdem es die ganze Saison mit dem Reiten auf dem Turnier nicht klappen wollte (bis aufs Erste, wo ich Erste wurde), hat es jetzt wieder geklappt mit einem 2. Platz im Trail sowie Zweite Trail in Hand und Vierte in der Showmanship.

Bevor ihr euch die Italienbilder anseht, lest den Blogbeitrag vom Turnier:

Turboreise durch Italien: In 10 Tagen Toskana, Rom, Pompeii & Venedig

Statt Augustblog gibt es eine Seite über unsere Italienreise von der Toskana über Rom & Pompeji nach Venedig. Beginnend mit unserem letzten Ziel findet ihr täglich einen neuen Kurzbericht mit Fotogalerie, so dass die Seite, wenn sie fertig ist chronologisch gelesen wird. Wir waren auch vier Tage in Rom, aber Rom hat eine eigene Extraseite. Weil wir kreuz und quer durch Italien gesaust sind, hatten wir vier Unterkünfte: HIER

Mittelalterliche Stadt Siena als Zwischenstop zwischen Pompeji & Venedig

Von Pompeji bis Venedig durchfahren schaffe ich nicht. Da bot sich Siena als Stadt an, die ungefähr in der Mitte liegt - besonders, weil man mit der Rolltreppe in die Innenstadt fahren kann: Der Stop sollte ja eine Pause sein und kein Fußmarsch. Wir waren an der Piazza del Campo lecker Essen mit Blick aufs Rathaus (Galerie). Beim Video oben habe ich beim Rauffahren das Handy mitlaufen lassen. Das Bild oberhalb zeigt die Standorte der Rolltreppen. Ursprünglich wollten wir an Porta Fontebranda parken, aber da waren alle Parkplätze besetzt. Die San Francesco-Rolltreppe ist auf der anderen Seite der Altstadt (siehe: "you are here").

Weil es in der Toskana Marmorsteinbrüche gibt, sind die Kirchen dort weiß und prächtig. Wir waren allerdings zu geizig, um uns den Dom von Siena von innen anzusehen. Wir haben ja auch in Rom genug Kirchen von innen gesehen.

Ich liebe diese engen Gassen in mittelalterlichen Städten.

Highlights am letzten Urlaubstag: Venedig, Dogenpalast, Inseltour

Oben seht ihr zwischendrin auch ein paar Bilder vom jüdischen Viertel im Stadtteil Cannaregio, wo es etwas ruhiger zugeht. Auch wenig Touristen überströmt ist der Stadtteil Castello. Janik hat sich besonders für das Arsenale interessiert, was man aber nur von außen sehen kann, da militärisches Sperrgebiet.

Auf dem Markusplatz haben wir uns einen sündhaft teuren Kaffee gegönnt: Cappucino bzw. Cola (0,33 l) kosten hier jeweils acht Euro. Gleich neben San Marco ist der Dogenpalast. Da wir da so viele Fotos von innen gemacht haben, findet ihr diese ganz unten auf der Seite.

Auf der Friedhofsinsel San Michele hat Janik sogar in deutsches Grab gefunden und zwar auf dem evangelischen Friedhof: auf dem steinernen Kreuz.

Venedigs Glasbläser-Insel Murano:

Gefängnis & Demokratie für Adelige im Dogenpalast - pompös & elegant

Warum die Menschen seufzten, wenn sie über diese Brücke gingen, erfahrt ihr unterhalb.

Im Kontrast zum Prunk steht das Gefängnis, das man über die Seufzerbrücke erreicht:

Venedig für Fußlahme: Mit dem Boot zum Fußbad in der Adria

Der Abschluß des Venedigbesuches (unterhalb) war ein Besuch am Strand auf  der Insel Lido - falls ihr es uns nachmacht, nehmt euch 1-2 Tage mehr und baut Strandtage mit ein. Wir konnten uns am Ende kaum noch rühren und haben Venedigs Inseln mit dem Vaporetto erkundigt. Praktisch ist, dass man für 20 Euro am Tag (30 für zwei) sowohl Bus als auch Tram und eben diese Wasserbusse nutzen kann, nicht aber den Zug.

Manchmal lässt sich Maut nicht vermeiden, insbesondere in der Gegend rund um Venedig, denn von Siena hin, wäre es an der Adria entlang gegangen. Von Venedig weg würde ich auch mit Maut fahren, weil die Gegend nicht soo spannend ist. Ab dem Gardasee gibt es wieder die zweispurigen, aber kostenlosen Alternativen zur Autobahn (blaue Schilder).

Der Rückweg nach Hause: Stippvisite am Gardasee als Fahrpause

Auf der Rückreise haben wir einen Abstecher zum Gardasee gemacht: Erst mit dem Auto am See vorbei (oberhalb) und dann die Festung bei Lonata del Garda angesehen:

Die dritte Station am ersten Tag haben wir besucht, weil der Ort in einem Krimi vorkam. Lest dazu den folgenden Blogbeitrag - einfach die Überschrift anklicken.

Ob die Autorin Elisabeth George auch einmal Urlaub in Lucca gemacht hat, so dass sie ihren Roman "Nur eine böse Tat" dort angesiedelt hat? Diese Frage kann ich nicht beantworten, aber wir haben alles so vorgefunden, wie es im Roman beschrieben wurde - nur eines nicht: Das Haus des italienischen Inspektors in der Stadtmauer konnten wir nicht lokalisieren. Aber die Stadtmauer haben wir besucht und zwar mit dem Rad, was wir uns dort ausgeliehen haben, denn die Mauer ist so breit, dass man da gut drauf Rad fahren kann. Es sind auch nur vier Kilometer, so dass wir ratzfatz wieder am Fahhradverleih waren - es hat nur eine halbe Stunde gedauert. Dann haben wir den Ort, in dem der Roman spielt (kurze Zusammenfassung unten) noch zu Fuß erkundet. Insbesondere die Piazza Anfiteatro war faszinierend, weil der Platz oval ist bzw. die Häuser dort leichte Rundungen haben. Das liegt daran, dass die Häuser auf den Grundmauern eines Amphitheaters erbaut wurde. Lucca ist jedenfalls einer der schönsten Orte in der Toskana .. finden wir. Mehr Fotos findet ihr auf www.12oaks-ranch.de/blog/ - sind allerdings noch nicht alle hochgeladen. Ich habe über Tausend gemacht und die muss ich jetzt erstmal sortieren. Das Dämonsloch in der Chigi- Kapelle (Illuminati-Roman) Nächsten Monat schreibe ich etwas ausführlicher über den Roman "Illuminati" von Dan Brown, denn diesen Spuren sind wir in Rom gefolgt: Pantheon, Chiese Santa Maria della Vittoria, Vatikan, Petersdom, Chiese Santa Maria della Popolo und der Vier-Ströme-Brunnen auf der Piazza Navona - ihr dürft gespannt sein. Aber zunächst der Plot des Romans von Elisabeth George, der zwei Hauptfiguren hat, die wir schon aus ihren anderen Romanen kennen: Inspektor Lynley, ein adeliger Scotland-Yard-Inspektor und seine mollige Kollegin Barbara Havers, die häufig aneckt und sich nicht an alle Regeln hält, so dass man befürchten muss, dass sie ihren Job verliert. Dabei hat sie wirklich ein gutes Herz, denn sie will nur helfen und zwar ihrem pakistanischen Nachbarn, dessen Ex-Frau sang- und klanglos mit der gemeinsamen Tochter nach Italien ausgewandert ist. Ein schwerer Schlag für den Vater, weil die Tochter bei ihm gelebt hatte. Als diese Tochter dann auch noch entführt wird, gibt Barbara Havers den Medien einen Tipp, worauf erst dann Inspektor Lynley und dann sie selbst nach Italien entsandt wird. Neben Lucca kommt auch der wegen seinem schiefen Turm berühmte Ort Pisa im Roman vor, den wir ebenfalls auf unserer Turborundreise durch Italien besucht haben. Lest auch die 10 Zeit- & Geldspartipps für Italien im Partnerblog auf Wordpress Die Stadtmauer

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