12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten
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05.09.2019
Nicola Steiner Horsemanship
2 Kommentare
 Von Janik Steiner Hier mache ich Rast vor den Carcallathermen in Rom | mehr Rombilder HIER Als Historiker interessiere ich mich natürlich für Italien, vor allem für Rom. Doch als ich jünger war, erschien mir das Mittelalter und die frühe Neuzeit immer sehr langweilig. Dabei hat gerade die Geschichte Italiens so viel zu bieten. Einen Zugang sollte ich über die Videospielreihe Assassins Creed bekommen. Davon spielen zwei im spätmittelalterlichen Italien. Unsere Geschichte beginnt mit dem jungen Haudegen Ezio Auditore da Firenze (aus Florenz). Sein Vater ist ein einflussreiches und wohlhabendes Mitglied der Florenzer Gesellschaft und so ist sein Leben, abgesehen von einigen jugendlichen Prügeleien mit einer verfeindeten Familie und dem Fliehen vor dem Vater seiner Jugendliebe ziemlich unbeschwert. Der Vecchiopalast in Florenz - mehr Florenz-Fotos 12oaks-ranch.de/blog/ Doch sein Leben ändert sich grundlegend, als die Stadtwache in das Haus der Auditores eindringt und seinen Vater und seine Brüder als Verschwörer festnimmt. Nur Ezio konnte entkommen. Eine Geschichte über Macht, Verrat und eine uralte Gemeinde, die für Frieden und Freiheit der Menschen kämpft, beginnt. Eher durch Zufall begann meine Reise in Italien, das seit dieser spannenden Spiele endgültig zu meinem historischen Traumreiseziel wurde, auch in Florenz, den wir mussten unsere Reise ja auch zeitlich anpassen. Doch Florenz war gerade für mich auch ein perfekter Anfang. Durch die Straßen zu wandeln in der Stadt, in der so viele bedeutende Wissenschaftler und andere Persönlichkeiten Teile ihres Lebens verbracht haben (zu erwähnen sei hier zum Beispiel Leonardo Da Vinci, der in den Spielen als ein enger Freund Ezios porträtiert wird), war ein tolles Gefühl. Mehr Fotos aus der Toskana auf 12oaks-ranch.de/blog/ Aber auch die Straßen zu betrachten, in denen man sich als Ezio mit den Schergen der Unterdrückung gestritten und gekämpft hat, in hoher Geschwindigkeit vor den Stadtwachen geflohen ist und in erkunderischer Neugier an allen möglichen Fassaden geklettert ist, war ein ganz eigenes Erlebnis. Leider war ich in Florenz nicht in der Lage, viele Orte zu finden, die ich auch als Ezio besucht hatte, da mir viele nicht in Erinnerung geblieben sind. Jedoch fand ich das Gebäude, in dem Ezios Familie gefangen gehalten wurde und den Platz, an dem sie ihr trauriges Ende fand. Und als ich auf dem Fort Belvedere stand und über die Stadt blicken konnte, fühlte ich mich nicht nur wie Ezio, der auf verschiedensten Aussichtspunkten die Lage sondiert, sondern sah auch viele Kirchtürme, die ich in dem Spiel in todesmutiger Manier erklommen hatte. Mehr Fotos vom Forte Belevedere auf 12oaks-ranch.de/blog/ Aber zurück zu Ezio. Als Verschwörer und Verräter gesucht, muss er fliehen und gleichzeitig seine Schwester und seine Mutter sicher aus der Stadt bekommen. Hilfe erhält er hier von einem alten Freund der Familie, Machiavelli, einer geheimnisvollen Person, der sich selbst Volpe (der Fuchs) nennen lässt und einer Gruppe Kurtisanen. Sein Ziel ist sein Onkel Mario, der in der Toskana Leiter eines kleinen, befestigten Dorfes und einer Söldnerarmee ist. Dort erfährt er das Geheimnis seiner Familie, nämlich, dass sowohl sein Vater, als auch sein älterer Bruder Mitglied einer Geheimgesellschaft, der Assassinen, gewesen sind. Diese Gesellschaft verteidigt die Welt gegen die Templer, eine Organisation, die nach immer mehr Macht trachtet und versucht, die Erde zu kontrollieren (hier kann man voll von künstlerischer Freiheit reden, denn beide Gruppierungen sind zwar historisch nachweisbar, aber eben nicht in diesem Ausmaß und Kontext). Zumindest schwört Ezio Rache an den Templern, die für den Tod seiner Verwandten verantwortlich sind und lernt die Wege der Assassinen. Sein erstes Attentat ist in einer kleineren Stadt in der Toskana. Die Stadtmauer von Lucca ist typisch für toskanische Kleinstädte Auch ich habe mir Orte in der Toskana angeschaut, aber nicht Marios Villa und auch nicht den Ort von Ezios ersten Auftrag. Für mich ging es nach Lucca und Siena. Aber auch diese Orte waren von einer Steinmauer umgeben und hatten ihre ganz eigene Geschichte und Architektur. Aber diese gehören nun mal nicht in diese Geschichte. Nachdem Ezio in Florenz den Medici bei ihrem Aufstieg geholfen hat (die Templer hatten sich gegen diese Familie verschworen), machte er sich auf nach Venedig, um Jagd auf weitere hohen Tiere der Templer zu machen. Auf den Weg trifft er seinen alten Freund Leonardo Da Vinci, der ebenfalls unterwegs nach Venedig ist, wobei es zu einer Verfolgungsjagd zwischen Ezios Kutsche und Templerschergen kommt. In Venedig angekommen erfährt Ezio von einem Attentat gegen den amtierenden Dogen. Für ihn ist klar, dass er es verhindern muss, doch er kommt nicht in den Dogenpalast, denn er ist schwer bewacht und seiner Mauern unüberwindlich. Und bevor ich nun erzähle, welch interessanter Plan dort zustande kam, der eine sehr coole Gameplay- Passage führte, noch mal ein paar Erfahrungen aus Venedig, im Bezug auf das Spiel. Wie im Spiel konnte ich mich durch enge Gassen bewegen und auch wenn ich jetzt nicht Wände hoch geklettert bin, so gab es mir dasselbe Gefühl des Erkunders, dass diese Spielreihe so einzigartig macht. Vor dem Dogenpalast hatte man dasselbe Gefühl eines beeindruckenden, unüberwindlichen Eindrucks. Nur das Eintreten in den Palast war um einiges einfacher, denn inzwischen hatten wir eine Karte und es war, im Gegensatz zum Mittelalter auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Innenhof im Dogenpalast Aber wie kam Ezio nun in den Palast? Einfach gesagt, von oben. Mit der Hilfe einer Erfindung Leonardos, einem Fluggleiter, konnte er die Mauer überwinden. Damit man im Spiel nicht abstürzte, ist man über Feuer geflogen, damit die warme Luft einem neuen Auftrieb gibt. Doch trotz der ganzen Mühen konnte Ezio den alten Dogen nicht retten, die Templer stellen den neuen Dogen und kontrollieren die Stadt. Entsprechend hat Ezio nun viel zu tun, um die Stadt wieder zu befreien. Über mehrere Attentate und Informationen erfährt er zwei wichtige Sachen. Zum einen, dass der Kopf der Templer der amtierende Papst Alexander Borgia ist und das eine Gruppe von Templern versucht, ein wertvolles und mächtiges Artefakt zu bergen. Das Arsenale im Stadtteil Castello Im Spiel versucht man zuerst, die Expedition, die vom venezianischen Arsenale aus startet, aufzuhalten, doch dies ist nur ein Teilerfolg. Er kommt zwar ins Arsenale und kann eine weitere Templerpersönlichkeit ausschalten, die Flotte sticht jedoch dennoch in See. Ich selber konnte leider nicht ins Arsenale, da es teilweise noch ein Militärgebiet ist, aber es von außen zu betrachten war auch schon ziemlich cool. Das erste Spiel endet mit Ezios Reise nach Rom, um sich des Papstes zu entledigen, in der Mission selbst bewegt man sich durch den Vatikan, aber sowohl in der Mission, als auch bei meinem Rombesuch, war das, was ich besuchen konnte sehr beschränkt (obwohl ich bei meinem eigenen Besuch um einiges mehr sehen konnte) und es gab kaum Überschneidungen. Entsprechend gibt es hier in Sachen Assassins Creed für mich nicht so viel zu erzählen. Ich sag nur so viel, dass der Papst hier nicht sein Ende fand und das ich nur empfehlen kann, das Spiel selbst zu spielen. Blick aus dem Fenster der vatikanischen Museen Im Anschluss folgt das Spiel Assassins Creed Brotherhood, das sich komplett auf Rom bezieht. Da der Borgia-Papst nicht getötet wurde und die Familie der Borgia Ezio als eine Bedrohung sehen, greifen sie das Dorf seines Onkels an. Ezio wird verletzt, wird jedoch von seinem Freund Machiavelli nach Rom gebracht, wo er versorgt wurde. In Rom selbst nimmt Ezio jetzt den Kampf gegen die Borgia auf, findet neue und alte Verbündete und klettert wieder auf verschiedenen historischen Gebäuden herum. Da sowohl Rom, als auch das Spiel viel zu bieten haben, werde ich auch hier vieles abkürzen und vor allem von den Abenteuern auf und in den alten Bauwerken berichten. Aber vorher möchte ich zumindest erzählen, dass im Spiel das Versteck der Bruderschaft sich auf der Tiberinsel befindet. Als ich jedoch dort war, konnte ich davon nichts sehen, aber es ist ja auch eine Geheimgesellschaft. Ein besonderes Highlight meines Rombesuches war jedoch die Engelsburg. In Assassins Creed ist dies der am stärkste bewachte Ort im ganzen Spiel und die Engelsbrücke ist der perfekte Ort für ein Stand-off mit den Stadtwachen. Erkunden kann man die Burg selbst aber im Spiel leider kaum. Es gibt eine Mission, in der man in die Burg eindringen muss, um eine verbündete Adelige zu befreien, man ist dabei aber so sehr mit Schleichen und Kämpfen beschäftigt und stark in seinen Wegen beschränkt, das man nicht viel sieht. Spaß macht es dennoch, sich dort einzuschleichen und den Wachen auf der Nase herumzutanzen. Blick von der Engelsbrücke auf die Engelsburg - mehr Fotos HIER Bei meinem Besuch selbst konnte ich mir jedoch fast die ganze Festung in Ruhe ansehen. Es gab ja auch keine wütenden Soldaten, die mich daran hindern wollten. Ein paar Gänge in der Burg hab ich auch wieder erkannt, aber cool war auch die Aussicht und eine Waffenausstellung, von denen man in Assassins Creed schon selbst welche geschwungen hatte. Der andere Ort, der sich immer noch sehr nach Assassins Creed angefühlt hat, war das Forum Romanum. In diesen Ruinen gibt es im Spiel viel zu entdecken, unter anderem auch die Rüstung von Romulus in einer versteckten Gruft. Zusätzlich dazu konnte man hier viel klettern und musste sich in einer Mission in eine Party einschleichen, was wirklich ziemlich schwer war, denn die Wachen standen immer so, dass sie einen sehen konnten und die Verstecke waren nicht immer leicht zu erreichen. Eine echte Herausforderung also. Und auch persönlich ist es ein toller Ort, allein die Vorstellung, welch wichtigen Entscheidungen im antiken Rom hier durch die Volkstribune ausgelöst wurden, erfüllt einen mit Ehrfurcht. Was einen auch immer interessiert, das Forum Romanum ist ein wirklich beeindruckender Ort, obwohl es teilweise nur noch Ruinen sind. Das Kollosseum - Fotos vom Forum Romanum HIER Zu guter letzt will ich noch vom Kolloseum erzählen. Und ich kann mich echt nicht entscheiden, ob mir das virtuelle oder das echte besser gefällt. Beide sind nämlich sehr beeindruckend. Bei dem persönlichen Besuch gab es eine spannende Ausstellung und super Ausblicke nach innen und außen. Aber im Moment wird dort restauriert und so ein paar moderne Gerüste sehen natürlich nicht so toll aus. Das Spiel bietet hier einen leicht zugewachsenen Charme und man wird in seiner Erkundung von nichts beschränkt. Aber es ist eben nur virtuell. Die Mission im Kolloseum ist jedoch auch sehr cool, denn hier nimmt man an einem Theaterstück über die Kreuzigung Christus teil, um mal wieder ein Attentat zu verhindern, das ausnahmsweise auch mal gelingt. Zum Abschluss sag ich noch, dass dies natürlich nur meine Highlights sind. Im Spiel selbst gibt es noch viel mehr zu entdecken und erkunden, ebenso in der Stadt, so das es unmöglich ist, alles zu erwähnen. Auf jeden Fall ist das Spiel eine großartige Vorbereitung für einen Besuch in die genannten Städte und ein einfacher, wenn auch stark fiktiv angehauchter Einstieg in die Geschichte des italienischen Spätmittelalters. Lest auch die Blogbeiträge, wo ich mit meiner Mutter den Spuren des Romans Illuminati von Dan Brown folge und den Blogbeitrag über einen Roman, der in Lucca spielt: Nur eine böse Tat von Elisabeth George.
24.08.2019
Nicola Steiner Horsemanship
1 Kommentare
Der Weg zwischen dem Vatikan und der Engelsburg wird im Illuminati Roman von Dan Brown unterirdisch dargestellt Der Roman beginnt in der Schweiz beim Institut CERN und der Vatikan ist die zweite Station. Hier ein Blick aus dem Fenster der vatikanischen Museen Man kann tatsächlich für teuer Geld regelrechte Dan-Brown-Touren in Rom buchen. Das war uns zu teuer, hätte wohl auch vor allem den Vorteil gehabt, dass man das Ganze in der richtigen Reihenfolge absolviert. Wir haben den Roman Illuminati auf eigene Faust verfolgt und die einzelnen Stationen in unsere Sightseeing-Tour so eingebaut, dass wir möglichst weniger Kilometer laufen müssen. Unsere Route findet ihr bei den 10 Zeit- und Geldspartipps für Rom, die Fotos aller Sehenswürdigkeiten in der Reihenfolge wie wir sie auch gelaufen sind auf 12oaks-ranch.de/blog/juli/ In diesem Blogbeitrag erzähle ich euch die Geschichte des Buches in der richtigen Reihenfolge. Wir standen vor verschlossenen Türen i.d. vatikan. Museen Als ein Wissenschaftler, der Antimaterie entwickelt hat, ermordert wird, ruft der Leiter der Forschungseinrichtung den Universitätsprofessor Robert Langdon auf den Plan, den der kennt sich mit Symbolen aus. Der Ermordete ist gebrandmarkt mit dem Wort Illuminati auf der Brust. Um zu helfen den Mordfall zu lösen, reist Langdon zusammen mit Vittoria, der Tochter des Ermordeten, in den Vatikan. Dort ist gerade der Papst verstorben. Die Neuwahl steht an, aber gerade die preferiti, die vier Kardinäle, die Aussicht hätten, zum Papst gewählt zu werden, sind spurlos verschwunden. Der Camerlengo - die rechte Hand des ehemaligen Papstes - gewährt Langdon Zugang in die Bibliothek des Vatikan, um den Mörder mithilfe seines Wissens über die Illuminati zu finden. Rafaels Grab (Fotos vom Pantheion: 12oaks-ranch.de/blog/) und zwei am Ende des Blogbeitrags In der Bibliothek sucht Langdon die Werke des Galileo Galilei, denn dieser hat in einem seiner Bücher geheime Hinweise hinterlassen, die den Weg zur Kirche der Erleuchtung hinterlassen. Die Illuminati waren ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern und zu Zeiten des Galileo Galilei verboten. Das Pantheon war die erste Station auf den Spuren des Dan-Brown-Romans. Robert Langdon löst das Rätsel des Galilei in der ersten Station aber nur beinahe, denn es ist vom "Santis Grab" die Rede ist. Langdon erkennt den Nachnamen des Künstlers Rafael, der im Pantheon begraben ist. Der Mörder des Wissenschaftlers bei CERN hat angekündigt, dass er stündlich einen der vier entführten Kardinäle auf den Altären der Wissenschaft ermorden wird. Langdons Zeit, den Mord zu verhindern wird knapp. Im Pantheon angekommen, erkennt Vittoria, dass Rafael erst im Pantheon begraben wurde, als Galilei längst tot war und Langdon wird klar, dass nicht das Grab Rafaels gemeint ist, sondern ein Grab, welches dieser entworfen hat. Dieses Grab ist in der Kirche Santa Maria del Popolo. Das Leben des Kardinals konnte Langdon nicht retten. Der Preferiti wurde erstickt, indem ihm Erde in den Mund gesteckt wurde, so dass dieser erstickt ist. Gefunden hat er ihn in unter einem Loch im Boden: das Dämonenloch in der Chigikapelle der Kirche. Die Kirche ist wirklich sehenswert, aber nur zu bestimmten Zeiten geöffnet, z.B. nachmittags von 16 bis 19 Uhr. Unbedingt ein T-Shirt oder Tuch mitnehmen, denn mit entblößten Schultern kommt man nicht herein. Wer die erste Station findet, findet auch Hinweise zur zweiten Station und im Gedicht Hinweise auf das nächste der vier Elemente. Der zweite Mord sollte mit dem Element Wind geschehen und aufgrund der Himmelsrichtung führte die Verfolgungsjagd Langdon und Vittoria zurück zum Vatikan oder vielmehr dem Petersdom. Dort sind rund um den Obelisken die verschiedenen Winde im Boden eingelassen. Robert Langdon ist sogar beinahe rechtzeitig vor Ort, aber wieder ist der Scherge der Illuminati schneller und hat den Kardinal, dem die Lungen durchstochen wurden, als Obdachlosen verkleidet an den Obelisken gelehnt. Auch hier findet ihr mehr Fotos auf 12oaks-ranch.de/blog/ Der nächste Mord stand unter dem Element Feuer und wieder haben Langdon und Vittoria nur eine Stunde Zeit, um herauszufinden, wo der nächste Mord geschehen wird. Auch hier gelingt Langdon der Wettlauf mit der Zeit nicht oder so knapp, dass er den Mord nicht verhindern kann. Der dritte Preferiti verbrennt in der Kirche Santa Maria della Vittoria. Der Hinweis führt zur Statur der heiligen Teresa in Verzückung. Es scheint, als erlebe diese einen Orgasmus. Einer der Engel um sie herum hält einen Pfeil in der Hand und genau das ist der Wegweiser zum nächsten Ziel, so steht es zumindest im Roman. Es fehlt nur noch das Element Wasser und die Richtung wird vom goldenen Pfeil gewiesen. Robert Langdon braucht dieses Mal etwas weniger als eine Stunde, um das Rätsel nicht nur zu lösen, sondern auch den Ort des vierten und letzten Mordes zu erreichen. Er sieht, wie ein Lieferwagen zum Vier-Ströme-Brunnen auf der Piazza Navona fährt und einen großen Gegenstand in den Brunnen wirft. Langdon versucht, den Kardinal über die Wasseroberfläche zu heben. Genau das versucht der Scherge der Illuminati zu verhindern und ein spannender Kampf unter Wasser nimmt seinen Lauf. Ich habe aber schon so viel vom Roman gespoilert, dass ich es euch dieses Mal nicht verrate. Aber selbst, wenn man es weiß: Das Buch ist sogar dann noch spannend, wenn man es ein zweites Mal liest. Genau das haben Janik und ich vor der Reise gemacht, um wirklich keine Station zu verpassen. Fotos v. d. Engelsburg ganz unten auf 12oaks-ranch.de/blog/ Aber eines muss ich noch verraten: die Kirche der Illuminati ist die Engelsburg, die relativ nah am Vatikan ist und durch eine schmale Mauer mit dem Vatikan verbunden ist, auf der der Weg il passetto verläuft. In Dan Browns Roman ist dies ein unterirdischer Gang. Wahrscheinlich haben all die Engel, Pfeile und Schauplätze Roms seine Fantasie beflügelt, was ja auch vollkommen legitim ist. Wer wissen möchte, welche fachlichen Fehler Dan Brown im Roman versteckt hat, der sollte diesen Blogbeitrag lesen, der mich überhaupt erst auf die Idee gebracht hat, den Spuren des Romans zu folgen. https://viel-unterwegs.de/illuminati-tour-rom-eigene-faust/ Auf dem Foto rechts seht ihr noch die Piazza Barberini, die im Roman vorkam und auf unserem Weg lag, als wir zum Trevibrunnen wollten. Zuerst dachten wir, das ist der Trevibrunnen und wir haben uns gewundert, dass so wenig Touristen da sind. Im Roman gibt es übrigens noch ein großes Finale, wo sowohl Vittoria entführt wird, als auch Robert Langdon in Lebensgefahr gerät. Wird er überleben? Und überhaupt: Wer hat den Mörder angeheuert? Oder handelt er im eigenen Auftrag? Wie immer bei Dan Browns Büchern hat man den Mörder schon in den ersten Kapiteln vor Augen, aber man kommt einfach nicht drauf. Janik und ich sind jedenfalls nicht drauf gekommen. Vielleicht seid ihr ja pfiffiger - viel Spaß beim Lesen. Und weil Illuminati so spannend war, haben wir gleich auch die anderen Romane mit Robert Langdon ein zweites Mal gelesen und als die durch waren, habe ich Meteor noch hintendran gehangen: Ebenfalls atemberaubend spannend. Wenn ihr die Bücher über die affiliate-Links oben kauft, verdiene ich ein paar Cent, mit denen ihr meinen Blog unterstützen könnt, aber ich habe auch eigene Bücher geschrieben. Das Neueste ist das Buch Die Pferdemafia - zwischen Pferdeprofis & Mustang Makeover, das ihr bei mir per Mail bestellen könnt an: nicola-steiner@t-online.de Lest auch den Blogbeitrag von meinem Sohn Janik, der Italien über das Videospiel Assassins Creed entdeckt hat und das Spiel mit der Wirklichkeit vergleicht: https://12oaks-ranch.blogspot.com/2019/09/italien-entdecken-mit-ezio-auditore-aus.html Und hier noch die versprochenen Bilder vom wirklich beeindruckenden Pantheon, das zuerst ein antiker, römischer Tempel war. Das Pantheon, eine der ältesten Kirchen Roms - in der Decke ist ein Loch. Ihr wisst schon ... mehr: 12oaks-ranch.de/blog/
Ob die Autorin Elisabeth George auch einmal Urlaub in Lucca gemacht hat, so dass sie ihren Roman "Nur eine böse Tat" dort angesiedelt hat? Diese Frage kann ich nicht beantworten, aber wir haben alles so vorgefunden, wie es im Roman beschrieben wurde - nur eines nicht: Das Haus des italienischen Inspektors in der Stadtmauer konnten wir nicht lokalisieren. Aber die Stadtmauer haben wir besucht und zwar mit dem Rad, was wir uns dort ausgeliehen haben, denn die Mauer ist so breit, dass man da gut drauf Rad fahren kann. Es sind auch nur vier Kilometer, so dass wir ratzfatz wieder am Fahhradverleih waren - es hat nur eine halbe Stunde gedauert. Dann haben wir den Ort, in dem der Roman spielt (kurze Zusammenfassung unten) noch zu Fuß erkundet. Insbesondere die Piazza Anfiteatro war faszinierend, weil der Platz oval ist bzw. die Häuser dort leichte Rundungen haben. Das liegt daran, dass die Häuser auf den Grundmauern eines Amphitheaters erbaut wurde. Lucca ist jedenfalls einer der schönsten Orte in der Toskana .. finden wir. Mehr Fotos findet ihr auf www.12oaks-ranch.de/blog/ - sind allerdings noch nicht alle hochgeladen. Ich habe über Tausend gemacht und die muss ich jetzt erstmal sortieren. Das Dämonsloch in der Chigi- Kapelle (Illuminati-Roman) Nächsten Monat schreibe ich etwas ausführlicher über den Roman "Illuminati" von Dan Brown, denn diesen Spuren sind wir in Rom gefolgt: Pantheon, Chiese Santa Maria della Vittoria, Vatikan, Petersdom, Chiese Santa Maria della Popolo und der Vier-Ströme-Brunnen auf der Piazza Navona - ihr dürft gespannt sein. Aber zunächst der Plot des Romans von Elisabeth George, der zwei Hauptfiguren hat, die wir schon aus ihren anderen Romanen kennen: Inspektor Lynley, ein adeliger Scotland-Yard-Inspektor und seine mollige Kollegin Barbara Havers, die häufig aneckt und sich nicht an alle Regeln hält, so dass man befürchten muss, dass sie ihren Job verliert. Dabei hat sie wirklich ein gutes Herz, denn sie will nur helfen und zwar ihrem pakistanischen Nachbarn, dessen Ex-Frau sang- und klanglos mit der gemeinsamen Tochter nach Italien ausgewandert ist. Ein schwerer Schlag für den Vater, weil die Tochter bei ihm gelebt hatte. Als diese Tochter dann auch noch entführt wird, gibt Barbara Havers den Medien einen Tipp, worauf erst dann Inspektor Lynley und dann sie selbst nach Italien entsandt wird. Neben Lucca kommt auch der wegen seinem schiefen Turm berühmte Ort Pisa im Roman vor, den wir ebenfalls auf unserer Turborundreise durch Italien besucht haben. Lest auch die 10 Zeit- & Geldspartipps für Italien im Partnerblog auf Wordpress Die Stadtmauer

Um unsere News-Unterseite "schlank" zu halten werden hier statt drei die jeweils zehn neuesten Blog-Einträge zeigt. In der Startphase gibt es wechselnde Monatsthemen, die ihr über folgende Buttons aufrufen könnt.

Queenie ist bekanntlich eine eigene Meinung auf vier Beinen und ist damit dasjenige unserer Pferde, das sich am Ehesten für die unterhaltsamen Blogeinträge geeignet hat. Da diese übers ganze Jahr kreuz und quer über den 12-Oaks-Blog verteilt waren und sie zu schade dafür sind, im Internet-Dschungel zu versumpfen, habe ich alle Queenie-Einträge des Jahres 2015 rüberkopiert nach Blogspot - also außerhalb der eigenen Homepage. Im Monat Dezember ging es hier also nur um Queenie; im Januar war das Thema Fallbeispiele von unseren und von Kundenpferden und ich habe zwei, drei meiner Artikel veröffentlicht. 

Folge 12 Oakss Pinnwand „Hund, Katze, Welpe“ auf Pinterest.
Bildklick zur YT-Playlist: Idgies Geschichte von Geburt an und ihre Freundschaft mit Kätzchen Noisy
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08.10.2019
Nicola Steiner Westernreiten
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Bericht vom Championat der Westernreiter Rheinland  Am Ende des Blogbeitrags geht es um die Qual der Wahl, aber zuerst die gute Nachricht: Meine Kinder haben in Krefeld abgeräumt. Mein Sohn Janik reitet ja nur Reining und hat dort einen guten vierten Platz gemacht hat. Er musste auch nicht traurig sein, dass es knapp an der Medaille vorbei war, denn es war sein erstes Mal beim WRR. Rheinlandchampion kann aber nur werden, wer im Laufe der Saison zwei Mal mit dem jeweiligen Pferd gestartet ist. Die Medaillen hat dafür Larissa nach Hause gebracht. Ich Schussel dachte zwischendurch, sie wäre auch nicht berechtigt, weil nur ein Turnier geritten. Stimmte gar nicht, denn sie war sowohl in Isselburg als auch in Issum mit ihrem Pony Lucky dabei. In Isselburg war außer Lucky kein anderes Pferd dabei, so dass ich gar nicht wusste, was ich im Blogbeitrag schreiben soll: Lucky ist immer brav und bekommt Schleifen dafür - langweilig, aber bevor es wieder spannend wird mit Streichen unserer Paintstuten (Fancy und Queenie sind Mutter und Tochter), mal kurz Larissas Erfolge beim Championat feiern: In der Superhorse hat sie die Goldmedaille geholt, in der Westernriding die Silbermedaille und in der Reining die Bronzemedaille sowie ein vierter und siebter Platz in der Ranchriding. Wir sind mächtig stolz. Noch stolzer bin ich allerdings darüber wie souverän Larissa Janiks Pferd Fancy auch in den Disziplinen geshowt hat, wo sie dazu neigt sich festzumachen. In ihrer Lieblingsdisziplin Reining ist Fancy locker und begeistert - siehe Playlist: XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX 3. Platz Superhorse und 8. in der Ranchriding bei 14 Startern In der Superhorse hätte Larissa mit Fancy sogar die Bronzemedaille geholt, wenn Fancy denn diese beiden verpflichtenden Starts vorab gehabt hätte, aber es war ja Fancys erstes WRR-Turnier. Im letzten Blogbeitrag Familienduell beim EWU-C-Turnier und Nicola fällt vom Pferd - aber zuhause hatte ich ja berichtet, dass Larissa gerne möchte, dass ich sowohl Ranchriding als auch Westernriding mit Fancy reite, damit ich Routine in diesen Disziplinen bekomme, falls ich das auch mal mit Fancys Tochter Queenie reite. Letzten Endes haben wir uns auf einen Kompromiss geeinigt: Sie reitet zusätzlich zur ohnehin geplanten Superhorse die Ranchriding und ich nur noch die Westernriding, die dann auch die letzte Prüfung für uns war (siehe das Follow me around in der Playlist oben). Von mir gibt es kein Schleifenbild, aber dafür vom LL-Team umso mehr: Lucky hat eine Schärpe bekommen, dabei hasst er das. Schaut das VIDEO wo er ausrastet deswegen Ich musste leider mit der zweiten Hand reingreifen und bin froh, dass ich nächstes Jahr bei der EWU in der Leistungsklasse 3 wieder beidhändig reiten darf. Aber vorher war ja noch die Ranchriding, die unmittelbar nach der Reining stattfand und da sagte Larissa, sie hätte auch Probleme gehabt, weil Fancy dazu neigt, sich festzumachen und immer nach vorne denkt. Damit kommen wir zum Titel des Blogbeitrags, denn es wird ja oft gesagt, dass man sich entscheiden muss: Entweder ist es ein Reiningpferd oder ein Allrounder. Pferde wie Lucky, die beides gehen, sollen wohl ganz seltene Ausnahmen sein. Er gehört nicht zu den Pferden, die durch die Reining "heiß" geritten werden. Wer jetzt denkt, dass diese Königsdisziplin im Westernreiten Stress für die Pferde bedeutet, der irrt, denn die Reining ist die einzige Disziplin, wo Fancy abschnaubt und sich am langen Zügel reiten lässt. Und da hört man hin und wieder, dass man sie damit für alle anderen Disziplinen "versaut" hat.  Wer braucht schon Schleifen, wenn er Kartoffeln mit Sour Cream hat ;) Es ist mir immer ein bisschen komisch, wenn ich für nur eine Disziplin aufs Turnier fahre, aber warum eigentlich nicht? Es ist Janiks Pferd und er ist mit Nur-Reining vollkommen glücklich. Ob wir den Rest künftig weglassen, müssen wir zum Glück nicht heute entscheiden, denn jetzt kommt erst mal die Winterpause: Kommt Zeit, kommt Rat. Mal sehen, ob ich in dieser Pause Zeit finde, das Video von Fancys erster Reining auf dem Turnierkanal zu posten. Denn damals im Jahr 2012 sah das noch ganz anders aus. Fancy konnte bei den Spins nicht stehenbleiben und hat versucht, aus der Halle herauszulaufen. Das war der Grund, weswegen ich sie jahrelang nur Trail geritten bin. Das hat sie zwar ganz gut gemacht und es ist uns gelungen, uns in die Leistungsklasse 2 hochzureiten, aber ich war nie sicher, ob Fancy Spaß am Trail hat. Und dann haben wir es erneut mit der Reining versucht und: Bingo - Fancys Lieblingsdisziplin war gefunden. Nach der Playlist von Fancy und Nicola im Trail und dem Schlußwort findet ihr ein paar Bilder vom Pferdesportzentrum Krefeld, wo das WRR-Championat stattfand. Auch bei Lucky hat es gedauert, bis er so erfolgreich war. Das sagt Larissa   immer wieder. Unsere Billigpferde sind eben nicht das Produkt guter Zucht Weil das damals im Trail auch nicht von Anfang an gefluppt hat und Fancy später mit Janik und ihrer damaligen Reitbeteiligung sogar erste Plätze verbuchen konnte, bin ich in Bezug auf die Westernriding doch noch unentschlossen, ob wir nicht doch weitermachen sollen mit dem Training in den Allrounddisziplinen, denn es geht ja nicht um Pleasure oder Westernhorsemanship. Bei den fliegenden Galoppwechseln ist Fancy sooo talentiert (wenn sie nicht gerade davonstürmt). Diese Diskussion um die Qual der Wahl hatte ich auch mit einer Freundin am Tag nach dem Turnier und davon erzähle ich euch im FMA in der Playlist ganz oben, wo ihr auch die erste Hälfte meines Westernriding Rittes seht. Leider war bei Janiks Handy plötzlich der Speicherplatz voll. Es hat genau in dem Moment den Geist aufgegeben, als ich mit der zweiten Hand in die Zügel greifen musste. Die zweite Hälfte beidhändig soll ganz gut ausgesehen haben, sagt zumindest Larissa. Eine ganz tolle Tochter übrigens, die mich gleich getröstet hat, weil ich doch kein Schleifchen bekommen habe, wo wir doch vorher noch gerechnet haben, dass ein wertungsfähiger Ritt für irgendein Schleifchen reicht, aber war halt Schluss mit lustig, weil an der falschen Seite der Pylone und reingriffen. Nett wie Larissa ist, hat sie behauptet, ich hätte gut reagiert. Wie lieb, wo ich doch sicher bin, dass Larissa Fancy ganz souverän durch die Prüfung geritten wäre, was sie bestreitet. Janik hat immer das jeweils zweite Pferd betreut, während ich gefilmt habe - sah gechillt aus Der Reitplatz - dahinter waren die Paddocks und dahinter die Weide, auf der die Pferdeanhänger standen Mittagspause für die Pferde Schon nach der ersten Prüfung war die Ablage vom Auto voll ;) Ein Paradies für Pferde mit großzügigen Paddocks beim Pferdesportzentrum in Krefeld
04.09.2019
Nicola Steiner Westernreiten
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Janik wurde Dritter in der Reining, Larissa je Zweite in Reining & Westernriding und Dritte in der Ranchriding. In der Reining war es eng: Zwischen erstem, zweiten und dritten Platz war nur ein halber Punkt Abstand. Irren ist menschlich, dem Pferd dafür die Schuld zu geben, ist noch menschlicher, hat Pat Parelli einmal gesagt. Geht mir auch gerade so, denn ich bin ja schon ein bisschen traurig, dass ich vom letzten Turnier ganz ohne Schleife nach Hause gefahren bin, obwohl ich eigentlich dachte, dass das gar nicht so schlecht war. Larissa sagte mir gestern noch, dass ich das Beste heraus geritten bin, was man mit Fancy hätte reiten können. Auch während des Turniers hat sie sich mit einer Freundin während der Westernriding unterhalten, die sagte: "Die beiden können das ja schon." Aber es war natürlich mein Fehler: Bei Fancy ist nicht das Wechseln das Problem, sondern es zu erreichen, dass sie nicht ungefragt wechselt und da muss das Bein dran sein. Ausgerechnet über der Stange habe ich das Bein vergessen, Fancy ist gewechselt und das hat mich drei Penaltys über der Stange und fünf Penaltys danach gekostet. Dann noch zwei mal minus anderthalb dort ... na ja, am Ende habe ich den Mindestscore nicht erreicht. Die Ranchriding lief gar nicht so schlecht, aber für eine Platzierung hat es trotzdem nicht gereicht. Da sagt mein Sohn, dass das einfach nicht Fancys Disziplin ist: Sie stürmt auf der Geraden. Hat sie gestern zuhause auch gemacht und da muss man natürlich als Mensch dran arbeiten, aber es ist ja - wie gesagt - menschlich, dem Pferd die Schuld zu geben und da fiel mir gestern ein, wie ruhig Fancys Tochter Queenie eigentlich ist und wie viel Spaß es eigentlich macht, sie zu reiten. Gesagt, getan: Beim letzten Mal lief es besser für mich: 2 x Zweite Nach zwei Wochen Abstinenz, bin ich also gestern abend Queenie geritten, nachdem es nachmittags mit Fancy nicht sooo gut lief und erlebte mein zweites blaues Wunder des Tages - ausgerechnet an genau derselben langen Gerade. Ich wollte eigentlich eine Horsemanship-Pattern reiten. Dort kommt zuerst eine 180-Grad-Hinterhand-Wendung und dann angaloppieren. Ich weiß ja eigentlich, dass man erst 1-2 Schritte Schritt gehen muss, wenn man aus dem Stand angaloppieren will, damit es harmonisch ist, aber genau das hatte ich vergessen: Queenie fällt in den Außengalopp, als ich sie mit dem Bein nach innen lenken will, denkt sie es ist eine Wechselhilfe, brettert los und tritt mehrfach nach hinten aus. Ich verliere das Gleichgewicht und fress' erstmal Sand. Jetzt tut mir zwar die Hüfte weh, aber ich freue mich, weil mir so etwas in der Vergangenheit wirklich Angst gemacht hat: Gestern bin ich nach ein paar Frusttränen direkt wieder drauf und angaloppiert - (fast) aus dem Stand ab in den Zirkel. Zurück zum Turnier: Meine Kinder haben in Wermelskirchen die Familienehre gerettet und abgeräumt und da kann man eigentlich nur sagen: Die können es auch einfach besser als ich: Mich regt das ja immer so auf, wenn Nicht-Turnierreiter (will meinen Trainer, die angeblich deswegen keine Turniere reiten, weil sie ein ominöses DAS nicht unterstützen wollen) behaupten, dass man einem Turnierpferd solange Druck macht, damit es funktioniert. Vielleicht, um den Mangel an eigenen Erfolgen zu kaschieren? In der Realität ist es doch eigentlich so, dass das Pferd das überhaupt nicht alleine kann, was auf dem Turnier gut bewertet wird - schon gar nicht aus Angst, die manche Leute den Turnierpferden mal pauschal unterstellen: Der Reiter muss dem Pferd doch helfen - heißt ja auch "reiterliche Hilfe". Und wenn der Reiter sich - wie ich - nicht konzentriert, dann gibt das eben keinen mit der Schleife. Ich spare jetzt einfach mal internationale Turniere wie die CHIO aus, wo wir Deutschen ja leider keinen Einfluss drauf haben, aber beim Otto-Normalturnier, wo es keine Rollkur gibt, klappt es doch nur, wenn das Pferd entspannt ist und das kann es nur, wenn auch der Mensch entspannt ist. Und nicht nur das: Wenn das Pferd sich fest macht, dann muss man zuvor Strategien entwickelt haben, um das Pferd im Falle des Falles locker zu machen. Das ist im Grunde auch das Problem von Fancy: Sie macht sich fest und ich kriege sie zu Hause locker, aber auf dem Turnier nicht, weil alles so schnell geht. Nach wenigen Sekunden muss man abbiegen, dann kommt erst der Galoppwechsel nach dem extended lope (verstärkter Galopp) und dann muss man auch schon zeitgleich im langsamen Galopp sein - puuh. Da war ich dann in der Ranchriding auch höchst irritiert, weiß aber nicht, was genau mir an dieser Stelle die Abzüge gebracht hat, hatte aber auch keine Luste, die Richterin zu fragen - ihr könnt ja mal oben in die Playlist schauen - vielleicht erkennt ihr ja den Fehler. Warten auf Godot .. äh ... auf die Reining-Prüfung in Wermelskirchen Daher wollte ich gestern die Flinte ins Korn werfen und meine Tochter bitten, dass sie beim nächsten Turnier Fancy alleine reitet (also die Reining ist natürlich Janik vorbehalten). Die hält aber am ursprünglichen Plan fest: Larissa reitet mit Fancy die Superhorse und ich Westernriding und Ranchriding, weil ich das ja vielleicht auch mal irgendwann mit Queenie reiten will, sagt Larissa. Da denke ich jetzt wiederum in eine andere Richtung. Nämlich, dass ich mich vielleicht langsam mal aufs Altenteil des Turnierlebens zurückziehe und die ruhigen Disziplinen reite: Pleasure, Horsemanship, Trail  - und zwar in Ü45-Klassen. Bei den ersten beiden Disziplinen müssen wir allerdings ja auch wieder einiges erarbeiten (den Galopp z.B.), aber im Trail, sind wir gar nicht sooo schlecht und ergattern auch mal eine rote Schleife und zwar beim letzten Turnier und das sogar trotz Galopp: Lösung gefunden: Westernpferd Queenie von Mrs. Hyde zu Dr. Jekyll Und der Titel des letzten Blogbeitrag beschreibt genau das, was man finden muss: Des Rätsels Lösung. Um beim ersten Satz dieses Blogbeitrags zu bleiben: Man muss nach Parelli das Rätsel des Pferdes lösen. Bei Fancy war das u.a. die Disziplin zu finden, die ihr Spaß macht. Ich bin früher Fancy ja auch Trail geritten und in der Leistungsklasse drei hatten wir sogar einige dritte Plätze - selbst bei 15 Startern, aber ich glaube richtig Spaß hatte sie nicht daran. Ihre Lieblingsdisziplin ist Reining, was ja eigentlich auch schon eine Lösung ist: Nur das reiten, was dem Pferd auch liegt. Da sie die Westernriding ja auch gut macht, muss man halt dran bleiben und auch dieses Rätsel lösen: Bein dran, locker bleiben und die dummen Sprüche der Unken in den Wind schlagen, die da behaupten, man würde das Pferd solange einschüchtern, bis es macht, was der Turnierreiter will. Wenn das mal so einfach wäre ... für mich ist es zumindest tröstlich, dass auch Larissa nicht von null auf hundert erfolgreich im Westernreiten war und auch ihre Tiefen hatte. Also muss ich da wohl jetzt auch mal durch: Niemals endende Selbstverbesserung wie Parelli immer so schön sagt. Wir bleiben dran - es war ja in beiden Disziplinen auch erst mein zweites Mal. Um diese Unkenrufe der Trainer, die partout keine Turnier reiten, geht es übrigens auch in meinem Buch "Die Pferdemafia - zwischen Pferdeprofis und Mustang Makeover", was ihr unter nicola-steiner@t-online.de bestellen könnt. Und noch ein Schlußwort: Dankbarkeit und Demut gehören auch dazu, denn immerhin laufen Fancy und Lucky auf dem Turnier auch halbwegs, wenn sie zu zweit sind. Und das ist etwas, was mit Queenie ja so gar nicht machbar ist. Nachzulesen in folgendem Blogbeitrag: Ein Lob, das zu Tränen rührt und etwas Galgenhumor
15.08.2019
Nicola Steiner Westernreiten
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Jetzt endlich habe ich einen neuen Hut: Einen Rodeoking,gebraucht für 60 Euro (zzgl. Hutbox 40 Euro) Mit Magengrimmen sind wir gestern morgen aufs Turnier gefahren, denn unsere Paintstute Queenie ist immer für eine Überraschung gut: Mal steigt sie senkrecht in die Luft, mal buckelt sie und mal rennt sie los. Nachzulesen ist das in folgenden Blogbeiträgen: Schwarzer Turniertag wegen klebenden Pferd: C-Turnier Wirfus war Katastrophe Ein Lob, das zu Tränen rührt und etwas Galgenhumor Aber das eigentlich nur außerhalb, insbesondere dann, wenn wir eines unserer anderen Pferde mit aufs Turnier nehmen. Deswegen haben wir das jetzt einfach mal gelassen und sind mit Queenie alleine zum WRR-Turnier nach Monheim gefahren. Ob das geklappt hat, erzähle ich euch unter dem FMA von der wunderschönen Anlage des RSV Monheim zwischen Rhein und Altstadt:                                                             Rotzlöffel Queenie: Zerrspiele mit meinen Socken Stolz wie Oskar und überglücklich: Die Lösung ist gefunden So, aber jetzt ... Trommelwirbel ... wir sind nicht nur lebend nach Hause gekommen, sondern auch eingedeckt mit Schleifen - eine pro Ritt und sogar zwei Rote. Wir wurden Zweite im Trail und im Trail in hand. Queenie war superlieb, vielleicht noch ein bisschen überfordert von den Pattern. Dadurch das Queenie immer recht eigenwillig war und in den ersten Jahren nach dem Einreiten alle paar Monate senkrecht in der Luft stand, war sie beim ersten Turnierstart zu alt für Jungpferdeprüfungen und ist von Anfang an in der Leistungsklasse 1 gestartet. Wie man das im Natural Horsemanship so macht, plane ich jetzt einen Restart und fange nochmal ganz von vorne an, indem ich mich in die Leistungsklasse 3 zurückfallen lasse. Da sind nicht nur die Pattern einfacher, da darf ich auch in der Klasse der Über-Vierzigjährigen starten, aber das habe ich euch ja schon im letzten Blogbeitrag "Mein erstes Mal & Pläne für die kommende Saison" erzählt. Dort geht es um meine erste Westernriding und meine erste Ranchriding mit Queenies Mutter Fancy. Dieses Mal hat es sich mit Queenie richtig gut angefühlt und sie hat sogar in der Showmanship eigentlich alles richtig gemacht ... im Gegensatz zu mir: Ich habe mir ein M geholt (das sind Fehlerpunkt klein 5 und groß 10), weil ich nicht gewartet habe, bis der Richter an seinem Platz war, wie ihr ja im Video oben bestimmt gesehen habt. Im Trail in Hand hat es ja sogar beim letzten Turnier mit Queenie gut geklappt und wir wären beinahe Erste geworden, wenn ich die Trabstangen nicht falsch angegangen wäre - da hatte ich jede Menge Plus. Dieses Mal wollte ich es wissen, hatte aber nur ein Plus und landete dann wieder auf dem zweiten Platz. Bei insgesamt acht Startern bin ich natürlich trotzdem stolz wie Oskar und so froh, dass Queenie so lieb war. Beim gerittenen Trail war es auch der zweite Platz, aber man merkt schon, dass Queenie sich mit LK-1-Pattern schwer tut. Das seht ihr bald in dieser Playlist - ab jetzt mittwochs und samstags ein Video von den einzelnen Starts. Am Nachmittag ist Larissa mit ihr noch die Ranchriding geritten und wir sind froh, dass das überhaupt ging, weil wir beim letzten Turnier diesen Start ja abblasen mussten, weil Queenie so durch war und Larissa erst absteigen musste und dann alle Mühe hatte, wenigstens auf dem Abreiteplatz ein, zwei ordentliche Galoppzirkel zu reiten. Dieses Mal war Queenie so lieb beim Abreiten, dass Larissa in der Prüfung übermütig geworden ist und beim Drehen zu schnell sein wollte, worauf Queenie etwas hüpfte und beim verstärkten Galopp dann stürmisch wurde, so dass Larissa mit der zweiten Hand eingegriffen hat, damit Queenie nichts Falsches lernt. Beidhändig haben die beiden dann aber noch einen Superritt hingelegt, wenn auch ohne Wertung. Gleich neben der Reitanlage ist links der Rhein und rechts ... Und weil Queenie das so gut gemacht hat, geht sie schon mal in die Winterpause. Beim Championat treten wir dann mit Lucky und Fancy an. Dieses Mal teile ich mir das Pferd mit meinem Sohn, der die Reining reitet und mir Westernriding und Ranchriding überlässt. Eigentlich könnte Larissa dann ja auch noch die Superhorse mit ihr reiten, aber das muss ich sie erst fragen. Das Championat ist in Krefeld, auch eine schöne Anlage, aber die in Monheim hat einen ganz besonderen Charme. Ich hoffe, dass wir nächstes Jahr wieder hin dürfen. ... rechts die Altstadt. Dort gab es leckeres Eis. Ach ja, so richtig Feierabend hat Queenie noch nicht, denn sie hat Ende September ihren ersten Messeauftritt, weil sie das einzige unserer Pferde ist, was ein bisschen Cutting-Talent hat. Wir zeigen aber auf der Equorius / Bunte Hunde Messe auf der Kölner Rennbahn nicht nur das People-Cutting, sondern auch Horse-Dog-Trail, Freiheitsdressur, Zirkuslektionen und Natural Horsemanship. Vielleicht sehen wir uns ja dort, das würde mich sehr freuen. Wer den Enthüllungsroman "Pferdemafia - zwischen Pferdeprofis und Mustang Makeover" noch nicht kennt ... ich bringe Exemplare mit und verkaufe sie vor Ort, aber Bestellung per E-Mail geht natürlich auch. Auf dem Titel des Buches ist übrigens auch Queenie abgebildet. Ich finde das passt: Freches Buch, freches Pferd. Besucht auch meine Homepage 12oaks-ranch.de/blog/ Dort sind aktuell Fotos von unserer Reise nach Rom. Neben den üblichen Sehenswürdigkeiten wie Trevibrunnen und Spanische Treppe sind wir den Spuren von Dan Browns Roman Illuminati gefolgt: Vatikan, Pantheon, die Kirchen Maria del Popolo und Maria della Vittoria und, und, und .. Last but not least: Impressionen vom Cuttingkurs bei Mikro Nuhn. Das muss Queenie lernen, weil wir Ende September auf der Messe Equorius / Bunte Hunde auf der Kölner Rennbahn auftreten und dort neben Horse Dog Trail und Zirkuslektionen das People Cutting zeigen soll. In der Playlist seht ihr nicht nur, wie wir das im Kurs geübt haben, sondern wie Queenie plötzlich senkrecht in der Luft steht. Dabei ist sie eigentlich Jahre nicht mehr unter dem Reiter gestiegen:
29.07.2019
Nicola Steiner Westernreiten
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Zwischen den Prüfungen haben wir uns ein nettes, schattiges Plätzchen gesucht Outfit für die Ranchriding passend zum Blanket. Das Blanket ist das, wasLarissa erhalten hat, als sie im Rheinlandkader auf der GO geritten ist Früher bin ich ja nur Trail bzw. Horse-Dog-Trail geritten und dann eine Saison Reining auf Lucky, weil Fancy krank war: jahrelang. Obwohl es mir mit Fancy gelungen ist, mich im Trail in die Leistungsklasse 2 der EWU zu reiten, sind das nicht ihre Disziplinen. Sie hat mehr Spaß an Reining und Westernriding. Da Janik die Reining reitet, habe ich einfach Westernriding und Ranchriding genannt. Mit der Westernriding bin ich super zufrieden, weil Fancy schön ruhig war. Bei der Ranchriding war sie etwas 'an', vielleicht weil ich mich beim Zeitpunkt des Anhaltens voll verhauen habe. Das muss ich noch lernen, dass man über solch einen Fehler einfach hinweg reitet. Aber es war ja in beiden Disziplinen mein erstes Mal ... In der folgenden Playlist seht ihr sowohl die Turnierritte als auch das Üben zuhause und vor allem Janiks Reining, wo er Vierter wurde. Danach erzähle ich euch unsere Pläne für die nächste Saison. Weil es so gut geklappt hat, dass sich Janik und ich ein Pferd teilen, machen wir das in Wermelskirchen starten dann genauso. Das ist in drei Wochen. Bei den Westernreitern Rheinland (WRR) werden widerum Larissa und ich uns ein Pferd teilen, aber dieses Mal ist es Fancys Tochter: Ich starte morgens mit Queenie Showmanship, Trail in hand und Trail und Larissa nachmittags die Ranchriding und dir Westernriding. Wir teilen uns Queenie, weil Queenie klebt, wenn sie mit einem anderen Pferd auf dem Turnier ist. Nachzulesen in diesem Blogbeitrag. Deswegen fahren wir mit ihr alleine zum Turnier in Monheim, damit sie lernen kann, ohne von ihren Emotionen beeinträchtigt zu werden. Nächstes Jahr werde ich im anderen Verband (der EWU im Rheinland) wieder in der Leistungsklasse 3 reiten, weil ich dann auch in den Ü 40 Klassen starten darf (exklusiv für LK 3-5). Der Vorteil: Die Ü40-Prüfungen finden samstags statt, dann können wir sonntags mit Fancy & Lucky starten - passen ja nur zwei Pferde in den Hänger. Finde ich übrigens eine gute Regelung, dass man in der EWU nicht gezwungen ist als Trainerin in der Leistungsklasse 1 zu reiten. Wer einen Trainerschein der EWU hat, der muss zwar Leistungsklasse 3 reiten, aber den habe ich ja gar nicht. Wenn man wie ich das bronzene Reitabzeichen hat, dann wird Selbiges nur empfohlen - in der LK 3 kann man übrigens nicht absteigen. Das Konzept finde ich für Leute wie mich sehr passend, denn ich bin ja Natural Horsemanship Trainerin - da geht es mehr um Pferdepsychologie etc. - und keine Westerntrainerin. Dementsprechend habe auch nicht das entsprechende Pferdepotential und schon gar nicht die Trainingsmöglichkeiten, so ohne Halle. Außerdem sind all unsere Pferde ja Schulpferde (einfach irre, dass Pony Lucky mit Larissa trotzdem so erfolgreich ist) und somit denke ich, dass ich in der Leistungsklasse 3 super aufgehoben bin. Das ist auch Queenie gegenüber "pro Pferd", weil sie dann nicht so schwere Pattern hat, denn sie bemüht sich ja schon und will es richtig machen, wird aber gelegentlich wütend, wenn sie sich den Anforderungen nicht gewachsen fühlt. Das war z.B. vor einem Jahr noch der Fall - HIER nachzulesen: Wild one - Queenie macht auf offene Hose beim 1. Turnier. Wie ist beim Turnier in Monheim gelaufen ist, könnt ihr HIER nachlesen. Mein Enthüllungsroman "Die Pferdemafia - zwischen Pferdeprofis & Mustang Makeover" kann per Mail (nicola-steiner@t-online.de) bei mir bestellt werden.
23.06.2019
Nicola Steiner Westernreiten
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Aber beim Trail in Hand hat Queenie bewiesen, was in ihr steckt Video HIER Also eines muss man Queenie ja lassen: Sie sorgt immer dafür, dass man etwas zu schreiben hat (siehe unten). Wenn wir ohne Queenie aufs Turnier fahren, wie z.B. vor einem Monat in Isselburg, weiß ich gar nicht, was ich schreiben soll, denn da lief es wie am Schnürchen. Erst wenn ein Pferd Unsinn oder der Reiter Fehler macht, ist eine Geschichte. Doch dieses Mal gibt es nicht nur am Schandtaten, sondern auch etwas von Lucky zu erzählen. Was wollt ihr zuerst hören? Die gute oder die schlechte Nachricht? Also gut, die schlechte zuerst: Larissa hat sich in der Ranchriding verirrt und bekam einen Nullscore. In der Ranchriding gab es keine Schleife: Out of Pattern. Video HIER Dabei haben wir Profis an der Bande uns die Seele aus dem Leib gebrüllt "Anhalten, Rückwärts", aber das hört der Richter natürlich auch. Nett, dass er trotz Nullscore den Rest des Rittes gewertet hat und Erste wäre Larissa dieses Mal nicht geworden. Erste wurde die, die Rückwärts gerufen hat. Einer der Gründe, warum wir uns beim WRR so wohl fühlen: Es sind da echt nette Leute, die sich gegenseitig den Erfolg gönnen und damit sind wir bei der guten Nachricht: Der Reiter, der Larissa in Isselburg mit zwei Pferden besiegt hat (und auch in Issum vor ihr war), ist in Isselburg extra zu Larissa gegangen, um ihr zu sagen, dass Larissas Ritt echt gut war. Auch in der Siegerehrung hat ihr das noch jemand gesagt. Zwar war Larissa "nur" Achte, aber eben mal wieder allein unter Quarters und das bei knapp 20 Nennungen. Richtig cool fanden wir, dass sie mit ihrem 68er Score nur drei Punkte von der Erstplatzierten entfernt und punktgleich mit dem siebten Platz war. Auch die Superhorse war ein voller Erfolg: Dieses Mal wurde sie Erste mit Konkurrenz - es wird ;) Ihr seht schon, über Lucky und Larissa zu berichten, klingt irgendwann nach Lobhudelei und die weiß unsere Stute Queenie zu verhindern. Also nicht nur: Beim Trail in Hand wären wir Erste gewesen, wenn ich nicht so dämlich eng an die Trabstangen herangeritten wäre. Bis zu den Trabstangen lagen wir mit Abstand in Führung und trotz der fünf Punkte (minus 1 und 4 Penaltys), die mich das gekostet hat, waren wir noch auf dem zweiten Platz mit einem Punkt Abstand zur Ersten. Ein Satz mit X und trotzdem stolz - Video erscheint am Samstag Aber jetzt wird der Blogbeitrag wirklich mal interessant: Queenie hat sich alle Mühe gegeben zu beweisen, dass Stuten untrainierbar sind. Untrainierbar ist sie vor allem dann, wenn wir ein Pferd mit aufs Turnier nehmen, an dem Queenie mit Leib und Seele kleben kann. Und das tut sie nicht nur lautstark wie Lucky, der sich die Seele aus dem Leib wiehert, sondern sogar steigend und hüpfend. Entsprechend ging die Showmanship voll in die Hose, aber man muss ja dankbar sein im Leben und ich habe mich einen Wolf gefreut, dass ich trotz durchgeknalltem Pferd noch einen Score erhalten habe - man kann sich auch über letzte Plätze freuen. Und immerhin wurde ich im Trail in Hand ja entschädigt und das bei einem recht großen Starterfeld für diese Disziplin. Wir haben übrigens im neuen Auto geschlafen, wo sich die Sitze zur Liegefläche umklappen lassen ... Da Queenie sich am Morgen so schnell beruhigt hat, waren wir für die Reitprüfungen am Nachmittag guter Dinge, aber da hatten wir uns zu früh gefreut. Morgens haben wir quasi jubiliert, weil wir dachten jetzt die Lösung zu haben: "Beim nächsten Turnier longieren wir sie vor der Showmanship ab, dann klappt das", klopften wir uns gegenseitig vollmundig auf die Schulter. Aber dann am Nachmittag zeigte uns Queenie, was eine Stute ... äh Pardon ... eine Harke ist und hüpfte wie ein Flummi mit Larissa über den Abreiteplatz, die dann rückenschonend abstieg und am Boden nach des Rätsels Lösung suchte, die da war: Aufgeben für heute. Stütchen ist rossig und immerhin ließ sie sich auf dem Abreiteplatz dann doch noch brav ein paar Runden galoppieren. Wir haben ja zwischenzeitlich gelernt uns über kleine Dinge zu freuen und haben Madame Pompadour in den vorgezogenen Feierabend geschickt. Kein Wunder, dass Larissa sich dann in der Ranchriding verritten hat nach diesem Gehirn-Trampolin. Auch Lucky hat nach Queenie gerufen, aber der ist halt trotzdem brav Und wie immer auf der Heimfahrt stellt sich die Frage: Muss eigentlich jedes Pferd ein Turnierpferd werden. Zuhause ist sie ja lieb. Man hört ja doch recht häufig von Pferden, die sozusagen aussortiert werden, weil sie nicht wollen oder nicht können und an sich ist das sogar eine pferdegerechte Lösung, denn ein Pferd durchs Turnier prügeln oder pushen: Das will wirklich keiner, wir auch nicht. Nichtsdestotrotz fragen wir uns, ob es mit Horsemanship-Methoden möglich ist, ein lustloses Pferd wie Queenie doch noch so motivieren (oder ist es andersherum, dass wir sie mit Horsemanship ins seelische Gleichgewicht bringen müssen). Wir haben also hochtrabende Pläne - also nicht nur Plan A & B, sondern Pläne im Dutzend, die wir erst mal ausprobieren wollen, bevor wir die Flinte ins Korn werfen. Plan A: Nicht ohne Equidenpässe dusselig in der Meldestelle stehen, zurücklaufen und dann keine Zeit mehr haben, um das Pferd vorher zu longieren (also im Horsemanship-Jargon: Circling Game). Plan B: Wir nehmen die Prüfung direkt nach den Bodenarbeitsprüfungen, denn Queenie liebt Stangen (was nicht zwingend heißt, dass sie es kann, aber Hauptsache, es macht Spaß) Plan C: Wir reiten nächstes Jahr beide auf Queenie und lassen Lucky zuhause, der dann bei der EWU nochmal sein Glück versucht - wofür gibt es zwei rasseoffene Verbände im Rheinland? Plan D: Ich lasse mich bei der EWU in die Leistungsklasse 3 hinunterpurzeln und habe damit leichtere Pattern und kann beidhändig reiten, so dass Queenie das Gefühl hat gut zu sein. Plan E: Wenn das alles nicht hilft, dann mache ich es uns beiden noch leichter und starte in U 40 Klassen. Irgendeinen Vorteil muss es ja haben, wenn man in die Jahre kommt. Unsere kleine Wagenburg Bei Plan E werden meine Hater zwar wieder zur Höchstform auflaufen, weil sie meinen das man das als Trainer nicht darf, aber ich kann es nur wiederholen: Ich bin kein Westerntrainer, sondern unterrichte Horsemanship und aus schwierigen Pferden (zusammen mit den Besitzern) lieber FREIZEITPferde zu machen, das kann ich wohl schon, aber wenn es ums Westernreiten geht, muss ich noch einiges lernen und lasse mich von meiner Tochter regelmäßig belehren. Ich schreibe das nur, weil man sich aufregte, dass ich als Trainerin aus obigen Gründen Walk-Trot-geritten bin und da dann tatsächlich Erste geworden bin (zum VIDEO). Ich war ja drauf und dran einen Hut zu kaufen, aber ich glaube, der ist zu eng, also doch nicht Ich hatte HIER bereits erklärt, dass das nicht meine Idee war, sondern mir von Meldestelle und Turnierleitung im Vorjahr nahegelegt wurde, aber wer das unfair findet, der sollte bedenken, dass ein ECHTER Westerntrainer ja auch mit ganz anderen Pferden antritt, die explizit für die Westerndisziplinen gezüchtet wurden und dass die Pferde, die nicht das entsprechende Talent haben, dann wohl auch meist verkaufen. Aber eigentlich muss ich mich gar nicht rechtfertigen, falls es zu PLAN E kommt, denn ich darf das. Im EWU-Regelbuch gibt es diese LK-1-für-Trainer-Verpflichtung nämlich gar nicht und ich finde: Das ist auch gut so, weil Trainer eben nicht gleich Trainer ist. Und ich finde schon, dass wir aus dem Pferdepotenzial, das uns zur Verfügung steht (Ponys, Billigpferde, weil nicht reitbar, ein Fohlen - also Queenie - wo alles an Linien gekreuzt ist, was man sich denken kann: Pleasure, Cutting x Vollblut), schon eine Menge rausholen. Mit einem talentierten Pferd ist das schon einfacher - unter Strich denke ich, dass auch Plan E dann passt. NACHTRAG: Ich habe einen Hut gekauft und wir haben Plan B und Plan C in Monheim kombiniert und das kam dabei heraus - dazu gibt es auch schon einen Blogbeitrag: Westernpferd Queenie räumt ab - vom Problempferd zum Verlasspferd Queenie ist übrigens auch auf dem Cover meines neuesten Buches zu sehen (Vorschau aufs Buch HIER), das per E-Mail an nicola-steiner@t-online.de bestellt werden kann:
02.05.2019
Nicola Steiner Westernreiten
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Zwischen den Prüfungen war Queenie voll gechillt, aber wehe Mama Fancy war nicht neben ihr, dann ging es rund Die Autobahn war fast weiß und zwischendrin gab es Schneegestöber Der Plan war gut, aber die Ausführung nicht. Janik und ich wollten dieses Jahr wieder EWU starten, um uns den Klassenerhalt in der Leistungsklasse 2 zu sichern, aber wir haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Der Wirt heißt Queenie und hat mal wieder alles aufgemischt - liegt es daran, dass sie ein Cuttingpferd ist, das besonders viel Selbstbewusstsein hat? Man weiß es nicht, aber bei ihrem ersten Kurs ging es auch rund ... Wir sind ja Horsemanshipler - also solche, die es mit dem Natural ernst meinen und somit beim Original Parelli hängen geblieben sind. Der Namensgeber und Begründer des NHS Pat Parelli hat einmal gesagt, dass man quasi Puzzle-Solver ist, denn eine Antwort auf "Was mache ich, wenn mein Pferd dieses oder jenes macht", gibt es so pauschal nicht. Extra für die Showmanship hübsch gemacht und als Batman verkleidet, damit sie nicht schmutzig wird und dann hampelt Queenie nur rum, als es ernst wird Unser diesjähriges Rätsel ist: Wie kann es sein, dass Queenie beim ersten Turnier der Saison da durch gelaufen ist, als hätte sie nie etwas Anderes gemacht (mal abgesehen von der letzten Prüfung, da hat sie nach anderen Pferden getreten: HIER nachzulesen: Queenie legt sich mit Reiter hin, buckelt, aber räumt trotzdem ab) und beim nächsten Turnier war sie völlig durch den Wind, so als wäre sie noch nie auf einem Turnier gewesen. Da man leider das Pferd nicht fragen kann, kann man nur spekulieren und das machen wir dann direkt mal: Lag es daran, dass Queenie das 1. Mal mit ihrer Mutter zusammen auf dem Turnier ist, so dass sie Angst hatte, diese aus den Augen zu verlieren? Hat mich die Autofahrt im Schnee (Mitte April - unfassbar) so angestrengt, dass sich meine Energie geändert hat? (mal abgesehen von dem Zeitdruck, weil wir wegen des Schnees auf den letzten Drücker kamen und kein Aufwärmen hatten mangels Warm-up-Bereich) Gibt es Ausbildungsmängel? Wie ihr im Video unten seht, hatte Queenie echte Probleme stehenzubleiben. Ein Problem, das wir zuhause so nicht haben Hat sie das Gefühl, dass sie diejenige ist, die die Herde (incl. Mensch) beschützen muss? Ist es von allem etwas oder nichts davon? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns im Youtube-Kanal Nicola Steiner Horsemanship, denn wir versuchen das Spiel der sieben Spiele nach Parelli zu finden, das gebrochen ist. Oft genug lösen sich dann nämlich alle anderen Probleme in Luft auf, wenn man dieses repariert. Die Pferde-Rasselbande auf der 12 Oaks Ranch in Lindlar-Scheel Außerdem brechen wir seit diesem Chaosturnier eine Gewohnheit, denn normalerweise stehen entweder alle vier unserer Pferde auf einer Wiese oder zumindest die Paintstuten bzw. die Ponywallache zusammen. Jetzt dividieren wir das auseinander (Pony zu Stute und andere Stute zum anderen Pony). Wenn man nun Queenie auf dem Platz reitet und Fancy ist nicht da, wird sie guckig - der ideale Stellvertreter-Konflikt. Anscheinend verlässt sie sich mehr auf ihre Mutter als auf uns. Also versuchen wir mehr Leadership-Punkte zu erhalten, ohne dabei die Motivation aus den Augen zu verlieren (bei Queenie ist das ein regelrechter Drahtseilakt). Hier war Queenie Erste - mal so, mal so Jetzt muss man sich natürlich auch eingestehen, dass nicht jedes Pferd zum Turnierpferd geboren oder geeignet ist. Das hört man immer wieder, dass Pferde "ausgemustert" werden, weil sie entweder nicht die Nerven oder auch nicht das Talent zum Turnierpferd haben - mangelndes Talent kann natürlich auch Widersetzlichkeit sein, denn Queenie macht zuhause alles und hat die perfekt-gechillte Westernpferdmanier, aber auf dem Turnier ist es Tagesform-abhängig. Dieses Ausmustern ist oft genug eine Pro-Pferd-Entscheidung, denn im Gelände und auf dem heimischen Reitplatz sind ja beide Partner glücklich und falls nicht, ist der Verkauf eines Pferdes, das nicht zu den eigenen Wünschen passt, sicherlich besser, als frustriert und unglücklich mit dem eigenen Pferd zu sein. Aber ich mache es anders - warum lest ihr unterhalb der Wirfus-Playlist.  Im obersten Video - dem Follow-me-around - seht ihr, wie Queenie in der Showmanship herumhampelt und in der Westernhorsemanship buckelt. Die Videos vom Trail (leider mit Aussengalopp) und der Ranchriding (gar nicht so schlecht, aber der fliegende Galoppwechsel hat zum Drängeln geführt) erscheinen nächste Woche Mittwoch (Trail) und Samstag im Turnierkanal. Warum ich es anders mache und versuche das Rätsel zu lösen? Weil ich mal ein Buch geschrieben habe. Das heißt  "Westernreiten meets Natural Horsemanship - wie das Turnier zum gemeinsamen Projekt von Pferd und Mensch wird". Mut verlassen: Kurz vorm Steigen in der Horsemanship - nachder Showmanship war mir lieber, dass Larissa sie reitet. Diehat trotz Buckeln die Nerven behalten, s. Playlist oben Bei unseren Ponys ist genau das gelungen, obwohl die ganz sicher schon deswegen nicht sonderlich talentiert sind, weil es keine Westernpferde sind. Fancy und Queenie sind quasi vermehrte Painthorses - kreuz und quer zwischen Reining, Pleasure und Cutting gezogn. Daher wundert es nicht, dass man uns auch zu Queenies Mutter Fancy gesagt hat, dass sie für Turniere nicht geeignet ist. Nichtsdestotrotz haben Janik und ich es geschafft, uns mit Fancy in die Leistungsklasse 2 zu reiten. Bei ihr ist übrigens die Lösung, dass man mit ihr in den Wochen vor dem Turnier sieben Spiele spielen muss, ansonsten wird sie aufgeregt und neigt zum Davonrennen. Das Spielen ist dieses Jahr etwas zu kurz gekommen. Die Ritte von Fancy in Wirfus waren leider auch nicht berauschend. Sie war zu schnell unterwegs und wir denken, dass das mit dem Theater zusammen hängt, das ihre Tochter Queenie veranstaltet hat - mal abgesehen davon, dass Fancy wegen Krankheit eine fast dreijährige Turnierpause hatte. Wie auch immer: Ich lasse meinem Sohn Janik den Vortritt und reite dieses Jahr nicht EWU. Dann falle ich zwar in die LK 3 zurück, aber vielleicht ist das ja genau das, was Queenie braucht: Einen Neustart beidhändig. Janik soll seine EWU-Turniere jedenfalls so reiten, dass es keine Störfaktoren von außen gibt. Dennoch stellt sich bei Queenie die Frage, ob wir auch das vierte Pferd so motivieren können, dass das Turnier zum gemeinsamen Projekt von Pferd und Mensch wird. Falls das klappt, wäre es eine gute Gelegenheit für eine Neuauflage. War etwas knifflig, das Cover selbst zu gestalten, aber der Inhalt ist gleich Eine Neuauflage gibt es auch für mein neuestes Buch "Die Pferdemafia - zwischen Pferdeprofis und Mustang Makeover". Im Moment ist der Enthüllungsroman nur bei mir erhältlich (Mail an: nicola-steiner@t-online.de), weil das Mustang Makeover mit Klage droht (HIER nachzulesen). Da solche brisanten Bücher mit books-on-demand nicht zu machen sind, denn die wollen, dass sich niemand verletzt fühlt und das ist bei journalistischen Büchern nicht zu vermeiden, bin ich derzeit auf Verlagssuche bzw. habe es erstmal nur einem Verlag angeboten, weil ich erst mal abwarten will, was aus der (möglichen) Klage wird. Im Moment sind wir bei der einstweiligen Anordnung über die ich im Partnerblog bzw. Partner-Youtube-Kanal berichten werde, sobald es eine Entscheidung gibt. Erst die Arbeit und dann doch kein Vergnügen: In Wirfus war der Wurm drin - Abäppeln zwischen den Prüfungen Mangel an Vertrauen schließe ich mal aus, denn sie bleibt liegen, wenn ein Mensch kommt
01.04.2019
Nicola Steiner Westernreiten
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Das ist das Schöne an Overath: Man hat erst einen Übungstag und darf trotz Turniererfahrung Walk-Trot reiten, wenn man Ängste hat. Queenie hat bewiesen, dass die begründet sind: Hinlegen mit Reiter & mehrfach austreten in der Pleasure Erste im Trail, je Zweite in Pleasure, Showmanship,  Trail in hand, Letzte in der Horsemanship wegen Buckeln Hochmut kommt vor dem Fall oder wie war das noch gleich? Ich war jedenfalls nach dem Übungstag am Samstag und dem Vormittag des Turniers im Höhenflug, denn ich wurde bei der Clinic als Positivbeispiel erwähnt (bin ja auch kein Neuling, sondern starte wegen einer posttraumatischen Belastungstörung in der Walk-Trot-Klasse, das erzähle ich in DIESEM BLOGBEITRAG) und der Vormittag des Turniers lief gut. Bei den Bodenarbeitsprüfungen war ich ja in der normalen Klasse und wurde zwei mal Zweiter und dann im Walk-Trot-Trail Erste. Ich habe mich vor allem deswegen riesig gefreut, weil Queenie nicht ganz ohne ist. Sogar Larissa, die ja einige Titel mit ihrem Pony erritten hat, hatte letztes Jahr bei genau diesem Turnier Probleme mit unserem Nachwuchspferd, denn da ist Queenie durch den Trail gebuckelt. Damals hatte ich gemeckert, der Trail wäre zu schwer und man sagte mir, man könne ja auch Walk-Trot starten. Gesagt, getan, aber das hat auch vor Queenies Streichen nicht geschützt,aber immerhin eine deutliche Verbesserung zum Vorjahr auf demselben Turnier. Denn da hat sie sich so sehr wie eine offene Horse benommen, weil mit Pattern überfordert, dass man uns von offizieller Stelle empfohlen hat, dann doch lieber Walk-Trot zu reiten. Am Boden fühle ich mich deutlich sicherer. Da wäre es mir sogar egal,wenn sie sich einfach hinlegt, aber macht sie nur mit Reiter drauf ;) ;) ;) Da ich einmal einen posttraumatischen Flashback hatte, als ich auf Queenie saß, bin ich bei ihr schnell getriggert (HIER nachzulesen), wenn sie z.B. scheut, was mir bei unseren anderen Pferden nichts ausmacht  und genau das passierte dann auch: Queenie entdeckte zwei Richterhäuschen, die letztes Jahr nicht dagewesen sind und machte einen Satz, worauf ich zitternd wie Espenlaub in Richtung meiner Tochter ritt: "Kannst du die abreiten?" Als mein Mut zurück kehrte und ich mich wieder pudelwohl auf meinem Pferd fühlte, hat sie schon wieder den Schalk im Nacken und legte sich einfach hin. Manchmal bleibt einem aber auch nichts erspart, aber das Absteigen war so natürlich bequemer. Larissa kam sofort zu Hilfe geeilt, wobei wir uns hinterher geärgert haben, dass sie das nicht gefilmt hat, aber Mutter retten, ist schon wichtiger. Anfall von Mut: Ich sitz' drauf Aber bis hierhin hat mein Nervenkostüm so gut gehalten, dass ich mich in der rasseoffenen Showmanship (Zweite), beim rasseoffenen Trail in Hand (Zweite) und beim Walk-Trot-Trail (Erste) souverän durchgeschlagen habe, aber dann hat mich jemand dumm angemacht, weil ich als Horsemanship-Trainerin Walk-Trot reite (ich habe nichts verschwiegen, sondern einfach nur gefragt, ob es in meinem Fall erlaubt ist und ich habe weder einen Trainerschein noch viel Erfahrung in Disziplinen, ohne das Wort Trail in der Bezeichnung) und genau das hat meine gute Laune verdorben, dann war es auch noch kalt, ich habe gefroren und die Abreitehalle war zu voll, als das ich mich da zum Abreiten rein getraut hätte und auch meine Tochter sagte, dass das Abreiten kein Zuckerschlecken war. Als dann noch in der Pleasure ein Haflinger abspackte und buckelnd durch die Halle hüpfte, war es vorbei mit meinen Nerven, die nun zum Zerreißen gespannt waren. Und Queenie hat leider manchmal so Anwandlungen, dass sie auf meine Gedanken reagiert und man manchmal meinen könnte, sie hat Beschützerinstinkte. Vor Jahren hat sie einmal nach meiner Tierärztin gebissen, weil ich impfen wollte mit füttern und sie unbedarft sagte: "Das muss auch so gehen." Ein anderes Mal hat Queenie gebuckelt und getreten, als ich mich über jemand geärgert habe, wo wir zum Ausritt zu Besuch waren und ausgerechnet das jüngste Pferd (Queenie) im unbekannten Gelände vorgehen sollte. Wenn ich daneben stehe, finde ich es ganz toll, wenn sie sich hinlegt Manchmal echt spooky, wenn man das Gefühl hat, dass eigene Pferd liest Gedanken. Wenn es so wäre, dass sie mich beschützen will, dann erreicht sie jedenfalls das Gegenteil: Es macht mir Angst und die ritt nach dieser Pleasure mit hüpfenden Haflinger mit. Bei der Pleasure hat es mangels Teilnehmern für einen zweiten Platz gereicht, aber bei der Horsemanship wurde ich dann Letzte. Das war kurz bevor, sie sich hingelegt hat: Wälzlust wegen Schwitzen? Bei der Clinic war ich noch von der Richterin gelobt worden, aber ich war so angespannt, dass auch Queenie angespannt war und als es dann auch noch hieß "Ab in die Railwork" hätte ich so klug sein sollen zu denken, dass es für den Tag genug ist. Aber hinterher ist man ja immer schlauer. Während dieser Railwork habe ich halt versucht, Queenie nachgiebig zu machen. Blöder Fehler befand meiner Tochter Larissa, denn das macht Queenie wahnsinnig und wenn ihr dann auch noch ein Pferd zu nah aufreitet und ich Dussel ihr auch noch telepathisch zuflüstere, dass mir die anderen Pferde Angst machen, dann darf man sich nicht wundern, wenn sie nach den anderen Pferden austritt. Todesmutiges Abreiten, aber da war ja auch noch Platz weit und breit Und ich sollte mich nicht über die eine Person ärgern, die einem doof kommt, sondern mich über all die netten Menschen freuen, die Verständnis haben. Wir haben jede Menge Leute vom WRR getroffen und da fühlen wir uns echt gut aufgehoben. Ich habe zwar Mitte April bei der EWU genannt, aber ich glaube, die WRR-Turniere nehme ich auch mit. Nicht nur wegen der Geselligkeit, sondern weil auch da Menschlichkeit und Herzlichkeit vor allem anderen steht. Denn es waren so viele, die mich aufgebaut oder mit mir das Video vom Katastrophenritt angesehen haben und mir dann auch noch erklärt haben, wo ich bei der Showmanship künftig noch mehr punkten könnte. So macht Turnierreiten Spaß. Hier die Playlist mit fast allen Ritten (manches kommt später, warum erkläre ich unterhalb): 17 Wochen alt und schon Turniertrottel: Unser Bordercollie Gael Weil wir uns an den Youtube-Algorhythmus halten (immer der gleiche Tag, immer die gleiche Uhrzeit) seht ihr das Austreten nächste Woche in einem Follow-me-around im Youtubekanal Nicola Steiner Horsemanship. Weil unser Bordercollie Gael am Übungstag mit von der Partie war, gibt es bald auf 12oaksTV Hund & Zirkus ein Video dazu, wie sich unser Welpe als Turniertrottel geschlagen hat. Die Videos im Turnierkanal (12oaksTV Turnier & Vlog) erscheinen mittwochs um 17 Uhr und samstags um 10 Uhr. "Wenn ich groß bin, werde ich Horse-Dog-Trail-Hund" Da in Overath auch eine Reitbeteiligung und eine Schülerin von Larissa gestartet sind, verschiebe ich manche Videos auf die Herbst-Winter-Zeit, denn Mitte April ist schon das nächste Turnier: Dieses Mal EWU, dieses Mal LK 2 und dieses Mal mit Galopp und ich habe die Hosen voll: Meine ersten kläglichen Galoppversuche nach diesem Turnier mit guten Anfang und schlechtem Ende seht ihr ebenfalls im Hauptkanal Nicola Steiner Horsemanship. Mehr von Queenies Streichen (und da gab es einige) lest ihr in meinem Buch "Westernreiten meets Natural Horsemanship - eine Vorschau gibt es hier: www.12oaks-ranch.de/buchtipps/ Am Morgen des Turniertages war die Welt noch in bester Ordnung und komme was wolle: Ich habe Queenie lieb, wie sie istund würde sie niemals verkaufen, weil sie sich auf Turnieren als Charakterpferd entpuppt. Sie ist bei uns geboren undmein Wunsch ist zu beweisen, dass auch diese Charakterpferde durch Natural Horsemanship motiviert werden können. Warten wir es ab, frei nach Parelli: "Nimm die Zeit, die es braucht, dann braucht es weniger Zeit" Obwohl es ja so war, dass uns letztes Jahr von offizieller Seite gesagt wurde, dass wir Walk-Trot reiten sollen, wenn wir die rasseoffenen Pattern zu schwer fürs Pferd finden, gab es einen Shitstorm in der Facebook-Gruppe Wittelsbuerger, (wo ich vor über einem Jahr rausgeflogen bin, ohne dass mir - trotz einem Dutzend Nachfragen - gesagt wurde, warum eigentlich) einen Shitstorm. Manchmal denke ich ja, dass dieses Theater nur abgezogen wird, weil ich es mir herausnehme, andere(nur und ausschließlich Personen des öffentlichen Lebens) zu kritisieren, wo ich doch auch nicht fehlerfrei bin. Zu dieser abwegigen Forderung hat eine liebe Freundin einen Gastbeitrag im Partnerblog geschrieben: Nur wer eine blütenweiße Weste hat, darf Kritik üben (Gastbeitrag) Werft auch einen Blick in meine Bücher (den Enthüllungsroman "Die Pferdemafia - zwischen Pferdeprofis & Mustang Makeover könnt ihr bei mir bestellen: nicola-steiner@t-online.de)
26.03.2019
Nicola Steiner Westernreiten
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Das große Bibbern: Erstes Turnier am Wochenende mit Queenie, aber ich freue mich drauf Nach so viel Jahren Turnierpause ist es einem ja schon etwas mulmig, ganz besonders, wenn es ein Pferd ist, das auch manchmal einen eigenen Kopf hat, wie in dieser Playlist zu sehen. Das war vor einem Jahr mit demselben Pferd, auf demselben Turnier, aber von meiner Tochter vorgestellt: Immerhin haben Larissa und Queenie beim zweiten Turnier der Saison ihren ersten Pokal geholt: HIER nachzulesen  Weil Queenie sich von den Pattern etwas überfordert gefühlt hat, hat man uns empfohlen (ich muss ja immer meckern), dann eben Walk-Trot bzw. Walk-Jog zu nennen (auf gut Deutsch: Schritt und Trab) und da habe ich die beim Wort genommen: Gesagt, getan. Die Pattern sind jetzt da und da haben wir fluggs angefangen das zuhause einmal auszuprobieren. Das erste Video zeigt die Showmanship- und Trail-in-Hand-Pattern, darunter sind die Übungsvideos aus den Wochen davor, wo noch einiges schief gegangen ist: Am Boden und im Sattel. Die gerittenen Pattern in Trail und Westernhorsemanship seht ihr dann im Samstagsvideo: In den Videos erkläre ich auch, warum mir gerade bei Queenie viel daran liegt, erst mal langsam zu starten und vor allem beidhändig zu reiten. Ich hatte nach einem Autounfall einen Flashback und dann eine Panikattacke als Queenie geritten bin. Zwar war sie lieb, aber man hat dann schon mal Angst vor der Angst: HIER findet ihr einen Blogbeitrag aus dem Jahr 2015 dazu. Zwei Jahre später bin ich mit Queenie gestürzt. Sie beweist mir eigentlich immer, wie lieb sie ist, was ihr in diesem Blogbeitrag nachlesen könnt: Von Stürzen, steigenden Pferden und Tränen der Rührung Darin ist auch ein Video, wie wir Queenie mir umgekehrter Psychologie das Steigen unterm Sattel abgewöhnt haben, aber es gibt eine viel bessere Strategie und die heißt Spitznamen vergeben. Aber sie ist ja auch ein liebes Pferd - besonders zu Kindern Wir reden von Queenie immer als "Das liebe Pferd" und seitdem wir das so sagen, ist sie es auch.Weniger esoterische Tipps zum Pferdetraining, einen ausführlichen Einstieg ins Natural Horsemanship und wie sich das Natural Horsemanship im Westernreiten anwenden lässt, erkläre ich in meinem Buch "Westernreiten meets Natural Horsemanship", was im BoD-Buchshop erhältlich ist. Meinen Enthüllungsroman "Die Pferdemafia" könnt ihr im Moment nur bei mir bestellen, weil das Mustang Makeover mit Einstweiliger Anordnung und Klage droht - Infos HIER. Um das Buch bei mir zu bestellen, bitte Mail an nicola-steiner@t-online.de Beschreibungen zu meinen anderen Bücher findet ihr in den 12oaks-Buchtipps.
01.02.2019
Nicola Steiner Westernreiten
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Die Zunge ;) Einen passenden Westernsattel zu kaufen ist ja schon eine Aufgabe, bei einem Pony wird es zur Odyssee und vor allem teuer. Der eine rät einen normalen Westernsattel zu kürzen, der andere rät zum Lederbaum, wofür wir uns vor Jahren entschieden haben. Erstes Fazit zu der Westernsattelbörse in Solingen: "Wir wissen nicht, ob wir das besser hinbekommen", so schlecht lag der gar nicht, aber eben auch nicht ganz optimal. Wir hatten Glück: Pony Lucky hat jetzt auch einen kurzen Baumsattel und doch: "Es ging noch besser." Und schon wieder eine Pferdezunge ;) Eine ähnliche Erfahrung hatten wir einige Wochen zuvor schon bei unserer Painthorse-Stute Queenie. Hier war das erste Fazit ebenfalls: Knapp vorbei ist auch vorbei. Der lag nicht schlecht, nur das Rückenwölben erlaubte der Sattel nicht und darauf kommt es ja eigentlich an. Queenies Diamond-C-Sattel hatten wir noch gar nicht solange. Wir hatten ihn ein Jahr zuvor gegen unseren alten Lederbaum-Sattel von Silverado getauscht. Dies deswegen, weil der Diamond C ein perfektes Schweißbild hatte. Aber das ist nicht alles, weswegen ich nur raten kann: Sattelkauf grundsätzlich beim Fachmann. Kennt man vom Turnier: Sand werfen, damit der Horst schön guckt Bei uns hieß der Fachmann Hajo Horst und Chefin Francis John hat auch zwischendurch ein prüfendes Auge auf die Sättel geworfen, die in die engere Auswahl gekommen sind. Am Boden gibt es zwei Verfahren, um die Passgenauigkeit zu ermitteln: Einerseits der Test, bei dem, mit der flachen Hand unter den Bars entlang gefahren wird, während die andere Hand den Sattel leicht anhebt und andererseits der Test, bei dem es heißt, dass "der Sattel ein Zuhause finden soll". Er gleitet nach hinten und wird dann quasi vom Pferdekörper abgefangen. Auch vorne an der Schulter sollte die flache Hand gut drunter passen, denn hier muss der Sattel etwas Platz für die Bewegungsfreiheit lassen. Bei jedem Pferd kamen drei Sättel in die engere Auswahl, nachdem Dutzende auf den Pferderücken gelegt wurden. Das ist Schwerstarbeit und deswegen sollte man zu zweit anreisen, um beim Sattel schleppen zu helfen. Das Entscheidende ist aber das Reiten: Drängelt das Pferd? Läuft es entspannt? Kann man selbst gut im Sattel sitzen? Und ganz besonders: Schwingt der Sattel ein wenig, denn man kann etwas Festes nicht auf etwas Bewegliches tun, erklärt Hajo Horst physikalische Gesetzmäßigkeiten - einen Teil seiner Weisheiten plaudere ich im Video aus: Der Reitplatz nebenan: Unerlässlich zum Satteltest Wenn ein Pferd wechseln oder den Spin kann, ist natürlich auch das der ultimative Test und wenn dann der one-and-only-Sattel festzustehen scheint, kommt der Trick mit der Babyflasche, bei dem man ja auch am Puls die Wärme erfühlt. Nur dass hier der Puls über den Pferderücken geführt wird: Ist es gleichmäßig warm und stimmen alle anderen Faktoren auch, dann bleibt nur noch eins zu sagen: Gekauft - zum angemessenen Preis, denn ein Sattel hat 1.000 und der andere 1.200 Euro gekostet. Das ist jetzt ein halbes Jahr her und bei beiden Pferden gilt nach wie vor: Läuft. Nur eine Sache muss noch getestet werden: Wie läuft die Sache andersherum, denn die gefühlt 100 Sättel werden ja in Kommission verkauft. Queenies alter Sattel sucht z.B. noch ein passendes Zuhause - angeboten wird der Diamond C für 1.300 Euro, wovon wir dann 1.000 Euro erhalten. Eine gute Idee, dass jeder Sattelverkauf der Westernsattelbörse in Solingen 300 Euro einbringt, denn damit ist Fairness sicher gestellt: Kein Sattel wird bevorzugt, weil er aufgrund von prozentualen Anteilen mehr Geld einbringt. Somit wird es einen Teil 2 des Blogbeitrags geben, sobald unser Sattel verkauft wird. Entweder hier oder in unseren Daily News auf: www.12oaks-ranch.de/blog/ Besucht auch die Facebook-Seite der Westernsattelbörse Solingen und liket dort unsere Fünf-Sterne-Bewertung, denn wer am Jahresende die meisten Likes hat, der erhält einen Gutschein. Bei uns gibt es auch am Jahresende etwas für lau und zwar meine Bücher, die beim Adventsspiel verlost werden. Wer sie vorher lesen möchte, kauft am Besten bei Books-on-demand, den dort verdiene ich etwas mehr als bei Amazon. Vielen Dank.
So große Pokale hat Larissa bisher noch nicht mal für erste Plätze bekommen (Beschriftung kann man unten besser lesen) Bild ist vom letzten Turnier der Saison '18 Das erste Jahr bei den Erwachsenen liegt hinter Larissa und kann sich sehen lassen. Sie wurde gestern  Vize-Highpointchampion mit Queenie in der Disziplin Westernhorsemanship (LK 2). Zwei weitere zweite Plätze erhielt sie mit Lucky in der LK 1 und zwar Ranchriding und Westernriding und noch ein dritter Platz in der Reining. (Highpointchampion wird, wer im Laufe der Saison die meisten Punkte gesammelt hat. Mehr Infos: HIER). Es war ein toller Abend in den gemütlichen Räumen der Rippers Farm. Der Vorstand der Westernreiter Rheinland hat keine Mühe gescheut: Lecker Essen, Live-Musik und die geniale Idee die Highpointfete mit der Jahreshauptversammlung zusammen zu legen. Die war fast spannender als die Party im Anschluss, denn es wurde heiß diskutiert. Aber fangen wir am Besten von vorne an: Beim Regelbuchausschuss im November, wo auch die Rheinlandchampions und Vize-Rheinlandchampions eingeladen wurden. (Rheinlandchampion wird der, der beim letzten Turnier der Saison die Nase vorn hatte: Blogbeitrag zum Rheinlandchampionat / zu den Voraussetzungen: HIER) Für den Regelbuchausschuss hatte Larissa auch einige Vorschläge formuliert, z.B. dass die Superhorse sonntags stattfindet (genehmigt), dass es in der Westernriding Abzug für einfache Wechsel gibt (genehmigt) und dass die Punktewertung so gezählt wird, wie wir es bei der EWU kennen - also ohne das "minus 1, geteilt durch 2" (abgelehnt). Genehmigt ist vielleicht auch das falsche Wort, weil es wurde erst diskutiert (ich durfte netterweise Larissa vertreten) und dann abgestimmt. Und wie das in Demokratien so ist: Man kann nicht alles haben. Was Larissa und ich nicht ganz so toll finden, ist, dass man auch in einzelnen Disziplinen absteigen kann (wir kennen halt EWU und da braucht man eine gewisse Punktzahl um aufzusteigen oder den Klassenerhalt insgesamt zu sichern). Punkte kriegt man beim WRR nur, wenn es mindestens vier Starter sind und die waren es die ganze Saison nicht (die ersten beiden Turniere hatte Larissa gefehlt). Die einzige Chance war dann das Rheinlandchampionat und da hatte Larissa sich verritten: Nullscore und schwupps, abgestiegen in die LK 2 - so schnell kann es gehen. Aber Regelbuch ist Regelbuch und davon geht die Welt nicht unter. Aber auch wenn man nicht immer seinen Willen bekommen kann in demokratischen Institutionen, die ja jeder Verein darstellt, fand ich es gut, gehört zu werden. Am Ende entscheidet dennoch die Mehrheit. Das muss aber nicht heißen, dass es ohne Lösung ausgeht, denn in der Saison 2019 wird es das 'weniger-als-vier-Starter' wohl nicht mehr geben. In der Ranchriding und Westernriding sind die LKs ja zusammen gelegt, das soll es für andere Disziplinen nicht geben, aber so wenige Starter wie dieses Jahr im Trail wohl auch nicht mehr. In Punto steigende Starterzahlen auch im Trail ist man guter Dinge, so dass das wohl nicht nochmal so unglücklich laufen wird ... an das "minus-1-geteilt-durch-2" werden wir uns wohl auch noch gewöhnen. Ich habe mich als Nicht-Mitglied also im Regelbuchausschuss bemüht, Larissas Standpunkt darzulegen, aber bei einem Thema musste ich komplett passen, weil ich keine Ahnung hatte, wie Larissa das sieht: Ab wann dürfen Jungpferde beim WRR starten? Die bisherige Regelung war: ab vier Jahren geritten. Bei Bodenarbeitsprüfungen wie Showmanship oder Trail in Hand sind auch jüngere Pferde willkommen. Denn das ist eine gute Gelegenheit stressfrei Turnierluft zu schnuppern, ohne dass Druck entsteht - quasi als Ausflug im Pferdekindergarten. Unterhalb d. Buchwerbung werden die Ausnahmen vom.  Recht am eigenen Bild erklärt (aus Kulanz habe ich trotzdem Gesichter unkenntlich gemacht) Bei der EWU dürfen alle Pferde erst ab vier aufs Turniere (ob am Boden und im Sattel) und dieser Regelungen haben sich alle anderen Westernverbände angeschlossen (wobei ich davon ausgehe, dass in den Rasseverbänden auch weiterhin Jährlinge an der Hand vorgestellt werden dürfen: Ist ja so gesehen eine Zuchtschau). Aber die umstrittenen Futuritys gibt es nicht mehr in Deutschland. Nun machte ein Mitglied im Regelbuchausschuss den Vorschlag, dass man den Reitern deswegen jetzt beim WRR die Chance gibt, ihre Pferde ab dreijährig auch unterm Sattel zu starten, um ihnen einen schonenden Start ins Turnierleben zu gewährleisten und zu verhindern, dass die Reiter mit den Dreijährigen nach Holland oder Belgien 'auswandern'. Wegen des Lichts: Zuhause abgeknipst Was im Regelbuchausschuss mit knapper Mehrheit durchgewunken wurde, sorgte bei der Jahreshauptversammlung für Diskussionen, denn eigentlich ist es ja schön, dass deutschlandweit alle Westernreitervereine beschließen, dass sicher gestellt wird, dass ein Pferd mindestens ein Jahr geritten ist, bevor es in einer einfachen Jungpferdeprüfung vorgestellt wird. Da hat Deutschland ja dann sogar Vorbildfunktion. Jetzt hätte man ja sagen können: Beschlossen ist beschlossen, aber nicht beim WRR. Auf der Jahreshauptversammlung kam das Thema erneut auf den Tisch, wurde eingehend diskutiert. Dann kam es zur Abstimmung und die Mehrheit der Mitglieder haben die Entscheidung des Regelbuchausschusses gecancelt. Ganz unsere Meinung und weil Larissa sich nicht getraut hat, das zu sagen, habe ich mal wieder den Rand aufgerissen. In the name of daughter, denn wir waren auch dagegen, obwohl auch Larissa das erste Mal auf Queenie saß, als die zweieinhalb war. Queenie heute: Rotznase wie eh und je, aber sie hat Pony Cisco neulich das Leben gerettet: 12oaks-ranch.de/blog/ Aber eben nur aufgesessen und wieder abgestiegen für ein paar Tage in Folge. Dann acht Wochen Pause und wieder ein paar Tage ganz moderat: Aufgestiegen, ein paar Schritte gegangen und dann wieder eine achtwöchige Pause. Mit fast drei sind wir dann ins Gelände (oft als Handpferd) und zehn Minuten reiten, zwanzig Minuten führen, zehn Minuten reiten und dann war der Ausritt vorbei. Erst dreijährig hat das Training begonnen und dann würde einem Einstieg ins Turnierleben nichts im Wege stehen, wobei wir damit bis sechs gewartet haben, was vielleicht auch nicht unbedingt ein Vorteil ist, denn was Hänschen nicht lernt, lernt Hans bekanntlich nimmermehr. Ein paar Infos zum Thema wann ausbilden, habe ich in folgenden Blogbeiträgen zusammengetragen: 1. Alfonso Aguilar: Alles, was ich wissen muss, lernte ich im Kindergarten 2. Wann einreiten: Wissenschaftliche Studien - wann ist ein Pferd erwachsen ALLE NEUERUNGEN IN DER SAISON 2019 - HIER KLICKEN Das Bild von Queenie ist das Titelbild von meinem neuen Buch "Die Pferde-Mafia" - ein Enthüllungsroman, der bei books-on-demand erschienen ist. Leseproben gibt es auch bei Amazone, aber wer mir einen Gefallen tun möchte, kauft bei Books-on-demand, weil ich da etwas mehr verdiene ... Wegen einer Irritation bzgl. der integrierten Bilder, habe ich die Gesichter unkenntlich gemacht, obwohl ich das wegen der gesetzlichen Ausnahmen vom Recht am eigenen Bild nicht muss. Daran ändert auch die DSGVO nichts, denn diese Bilder werden ja nicht von mir verkauft. Ich gebe mir große Mühe mit diesem Blog und er ist auch kostenlose Werbung für den WRR. Da alle gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden und ich freiwillig zunächst mindestens ein Mitglied des Vorstandes diesen Blog gegenlesen lasse, bitte ich im Falle einer Irritation oder eines persönlichen Wunsches mich höflich per E-Mail (nicola-steiner@t-online.de) zu kontaktieren, um im Einzelfall eine KULANZ-Lösung zu finden. Alle Bilder VORAB absegnen zu lassen, wäre ein erheblicher Mehraufwand für mich, so dass dies eine Lösung ist, die diesen Aufwand reduziert. Anbei Links als Beleg dafür, dass erkennbare Personen unter bestimmten Voraussetzungen abgebildet werden dürfen, auch wenn diese vorher keine Einwilligung erteilt haben (Zitat: "Eine Verbreitung von Bildnissen ist gemäß § 23 Abs. 1 KUG auch ohne Einwilligung zulässig, falls eine der folgenden Voraussetzungen vorliegt: Es handelt sich um ein Bildnis aus dem Bereich der Zeitgeschichte. Auf dem Bild ist die Person nur als Beiwerk neben einer Landschaft oder sonstiger Örtlichkeit vorhanden. Es wird ein Bildnis von Versammlungen, Aufzügen oder ähnlichen Vorgängen angefertigt, an denen die Abgebildeten teilgenommen haben." zitiert nach: - https://boehmanwaltskanzlei.de/kompetenzen/medienrecht/allgemeines-persoenlichkeitsrecht/persoenlichkeitsrechte/3450-gesetzliche-ausnahmen-vom-recht-am-eigenen-bild - https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/fotos-und-videos-ohne-einwilligung-veroeffentlichen/ : Im zweiten Link steht Folgendes - dies entspricht übrigens auch dem, was ich bei meinem Studium und in meiner Redateursausbildung gelernt habe (meine VITA):  "Bilder von Versammlungen Die freie Darstellung von Versammlungen gilt für alle Ansammlungen von Menschen, solange sie den kollektiven Willen haben, etwas gemeinsam zu tun. Umfasst sind demnach nicht nur Demonstrationen, sondern z.B. auch Kongresse oder Vereinsveranstaltungen." Die DSGVO ändert an diesen Regelungen nichts, das KUG findet weiterhin Anwendung, wie aktuelle Gerichtsurteile bestätigen.
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Der Youtube-Kanal zum Gamer-Blog: Lets Play, Lets talk, Lets flash
12.06.2016
Unknown
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Auf meinem Blog ist es zur Zeit etwas ruhiger, weil ich im Sommer mein Pferd trainiere, Turniere reite und da weniger Zeit mit Youtube verbringe. Da ich mich auch für Pferde interessiere, wird es spätestens nächsten Winter einige zum Teil sehr lustige Lets Plays rund ums Pferd geben: Starstable, Appassionata (einen kleinen Vorgeschmack veröffentliche ich in den nächsten Tagen / Wochen). Bis dahin könnt ihr euch im Partnerblog so einiges ansehen und durchlesen. Obwohl es im Grunde ein Horsemanship-Blog ist, hat meine Mutter im Juni den Themenmonat-Youtube eingeläutet, u.a. deswegen, weil sie für ein Pferdekursportal ein dreiteiliges Interview gegeben hat und wir auch unsere Haus- & Hoffotografin vorstellen wollen, die sich auch gerne auf Youtube herumtreibt und vom Geschichtenweber über den Lets Player einiges interessantes zu bieten hat. Deswegen sind auch Gemeinschaftsprojekte geplant, z.B. zu den Themen "Dressurreiterin goes Reining" oder dem Horse & Dog Trail (aber auch einige gemeinsame Lets Plays (; ) - was das ist, seht ihr im Video unterhalb des Fotos, wo meiner Mutter auf einer Messe reitet: HIER GEHT ES ZUM THEMENMONAT
17.04.2016
Unknown
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Wenn ich ein Genre wirklich mag, dann ist es das Genre der Strategiespiele. Vermutlich überrascht euch das nicht, schließlich ist mein momentanes LP eins. Auch denkt der ein oder andere bestimmt auch: ,,Ah ja, der Bomber ist ja auch so ein Denker, zu dem passt das ja." Aber warum mag ich Strategiespiele und sind diese Games wirklich Denkerspiele? Erstmal zu dem Thema ,,Denkerspiel". Viele Leute mit dennen ich geredet hatte, die keine Strategiespiele mögen, erzählten mir: ,,Naja, Strategiespiele spiel ich nicht. Ich hab keine Lust in meiner Freizeit viel zu denken." Es ist natürlich nicht falsch zu sagen, dass Strategiespiele viel mit denken zu tun hat. Ob du nun ein Aufbauspiel, ein rundenbasiertes Strategiespiel oder Echtzeitstrategie spielst, man muss planen und auch denken. Aber nicht so viel wie manch einer glaubt. Zum Teil sind Strategiespiele in einem gewissen Maß vorgegeben. Du musst deine Sachen zum Beispiel in bestimmter Reihenfolge bauen. Auch machen sich manche Sachen ganz von allein. So zum Beispiel bei Starcraft. In Sachen Basenbau ist es nicht so schwierig. Was du wie bauen musst ist so ziemlich festgelegt und wann man zum Beispiel expandiert erkennt man auch ziemlich leicht. Schwierig ist bei dem Spiel, seine Verteidigung und Armee richtig aufzubauen. Da wird es zum Teil schon ,,strategisch". Aber auch nicht so viel mehr als zum Beispiel bei einer Stealthaktion bei Assassins Creed. Der reguläre Gamer könnte also auch Strategiespiele spielen, auch wenn er nicht denken will. Jedoch nicht jedes, den manch eins ist doch sehr anspruchsvoll. Aber nun zum eigentlichen Thema. Was macht diese Spiele eigentlich so toll für mich? Nun bei mir gibt es da einige Punkte. Als aller erstes, man kann sich super ausprobieren und auch seine eigenen Handlungen abwägen. Ob man bei Anno überlegt, was man baut oder bei XCOM, wie man seine Soldaten skillt und auf dem Feld aufteilt. Deine Handlung hat Konsequenzen, dennen man sich bewusst sein sollte. Das macht es einfach spannend. Wer es also liebt, seine Handlungen zu berechnen, den kann ich sowas empfehlen. Am besten geeignet sind bei sowas natürlich Aufbau- und rundesbasierte Strategiespiele. Natürlich gibt es auch noch mehr. Gerade die militärischen und kampflastigen Echtzeitstrategiespiele bitten zwei großartige Effekte. Zum einen die Epik. Es sieht zum Teil einfach cool aus, wenn sich deine von dir selbst ausgehobene Armee mit einer anderen Armee misst. Aber selbst Marschbewegung und der Sound kann einen bereits das Gefühl geben, ein mächtiger General zu sein, der seine Befehle an eine ganze Armee gibt. Der zweite Punkt ist die Auswahl an Truppen. Einige dieser Game-Vertreter bieten riesige Auswahl an Truppen und Fraktionen. Bestes Beispiel ist dei ,,Total War"-Reihe. Die Spiele bieten dir die Möglichkeit, aus vielen, jeweils für die Zeit typischen, Staaten zu wählen, die wiederum unterschiedliche Truppentypen haben. Man kann also unendlich viele immer andere Schlachten führen. Dies wird noch verstärkt durch eine KI, die sich meiner Meinung nach durchaus sehen lassen kann und einen sogar mit Flankenmanövern und ähnlichem überrascht. Eben diese ganzen Variablen machen für mich Strategiespiele aus und geben ein ganz besonders Gefühl, dass auf diese Weise kein anderes Genre genau so trifft. Aber wie denkt ihr? Seht ihr es genau so? Und gibt es unter euch Leute, die nach diesem Artikel zumindest mal in Richtung Strategiespiel denken? Lasst es mich auf jeden Fall wissen. :) LG The Bomber
06.04.2016
Unknown
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Ich verbringe, wie ihr es wahrscheinlich schon erraten könnt, sehr viel meiner Freizeit im Internet. Dabei bin ich vor allem auf YouTube und Twitter unterwegs. Nun und dort wiederum schnappt man eine Menge Sachen auf, bei dennen man sich zum Teil denkt: ,,Warum schreiben oder denken Leute sowas?". Da ich die zum Teil sehr schlecht argumentierten Äußerungen nicht mehr so unkommentiert lassen will, habe ich mich entschieden, einfach mal mit Hates und Vorurteilen gegenüber YouTubern aufzuräumen. In meinem heutigen Artikel gehe ich dabei auf den Streitpunkt ein, ob YouTuber wirklich arbeiten, oder einfach nur ein super chilliges Leben führen und dafür auch noch Geld bekommen. Schließlich wird YouTubern nachgesagt, dass sie nur faul rumsitzen oder nur zocken. Dann sagt man, dass es ja ,,super einfach" ist, ein 5 minütiges Video zu machen oder eben ein Lets Play aufzunehmen und das es ja deshalb kein Beruf sein kann. Aber so einfach ist es nicht. Nehmen wir mal Gronkh. Er macht Lets Plays, die er nicht mal bearbeitet. Sein Job besteht nur aus Games zocken. Für die meisten ein Traum. Nun ich will nicht sagen, das Gronkh nicht Spaß hat bei dem was er tut. Aber denkt mal kurz nach. Täglich lädt er drei bis fünf Videos hoch. Jeden Freitag macht er einen mehrstündigen Stream. Die ganze Zeit während er aufnimmt und streamt zockt er nicht nur, er muss auch noch ununterbrochen dabei reden. Allein das ist sehr beanspruchend. Um so viele Videos zu produzieren, muss er täglich Stunden an Videomaterial vorproduzieren. Und wenn man ständig nur am zocken ist, wird es auch langweilig. Ja, ich weiß, das glaubt mir jetzt keiner, aber ihr könnt es zum Teil nicht nachvollziehen, da ihr arbeiten müsst oder zur Schule geht. Ihr könnt also nicht ununterbrochen zocken, auch wenn ihr euch das wünscht. ;) Deshalb würde ich bei dem Punkt schon sagen, hier hat amn wirklich schon Arbeit. Nehmen wir ncoh ein paar andere Beispiele. YouTuber wie iBlali, Kelly oder Julien Bam. Diese Leute machen ein bis drei Videos in der Woche. Die müssen doch wirklich viel Zeit damit verbringen, einfach nur zu Faulenzen, oder? Naja, so ganz stimmt das nicht. Diese Leute machen nämlich viel aufwändigere Videos. Sie schneiden viel und nehmen Einspieler auf. Auch legen sie nicht wie ein Lets Player einfach los, sondern müssen sich Videoideen ausdenken und dieses auch planen. Zum Beispiel ob sie noch wen anders brauchen oder vielleicht Ausrüstung. Manchmal muss sogar das Wetter mitspielen. Ein fünf-Minuten-Video kann mehrere Tage dauern, nur für die Planung und das Aufnehmen. Schneiden und Effekte einfügen dauert auch mehrere Stunden. Für mein Best-Of zum Beispiel hab ich zwei einhalb Stunden geschnitten. Es ist nämlich nicht so leicht, ein Video zu produzieren, wie manch einer denkt. Daraus schließen wir also schonmal, dass es eine Menge Aufwand ist, die Videos für einen Kanal zu produzieren. Aber es gibt noch einen weiteren Vorwurf, dem YouTuber unterliegen. Man sagt ihnen, dass sie keinen Beitrag und Nutzen für die Gesellschaft haben. Diese Aussage allein hat mich doch ein bisschen zu stutzen gebracht. Den YouTuber sind doch Unterhalter und für manchen auch Vorbilder und Lebensstützen. Zwar sind nicht alle die perfekten Vorbilder und manche auch nicht sehr unterhaltsam, aber wenn wir uns unsere Gesellschaft ansehen, gibt es auch noch andere Entertainer und Vorbilder. Wir haben Sportler, Filmstars, Musiker und Comedy-Leute. Diese Leute machen genau das selbe. Sie investieren ihre Energie in Training, Skripte und ähnliches. Zum Teil tun sie dies nicht mal allein wie so mancher YouTuber. Der Schauspieler zum Beispiel muss nicht seine Texte schreiben und sich Leute suchen, die in seiner nächsten Produktion mitwirken. Das tun andere für sie. YouTuber machen das häufig allein. Aber hat jemals wer gesagt: ,,Filmstars haben keinen richtigen Beruf und tragen nichts zur Gesellschaft bei!" Also ich weiß nichts davon. Ok, ich hab das zwar schon über Sportler gehört aber da denken auch viele, dass sie sehr wichtig sind. Und wisst ihr auch wieso? Weil sie uns unterhalten, unserem Leben eine Richtung geben und jemanden darstellen, dem man Nacheifern wiil. Und genau das sind YouTuber doch auch. Leute, die Arbeit in ihre Videos stecken, damit wir uns amüsieren können. Natürlich darf dabei jeder auch Geld verdienen und das auch als Ziel haben, ist bei Filmen und Musik ja auch nicht anders. Andere Leute zu unterhalten, um damit Geld zu verdienen, gab es schon immer und wenn es ihnen dann noch Spaß macht, haben sie einfach einen guten Beruf. Und schaden tun sie nun wirklich niemanden. Es ist ja nicht so, dass nur weil einige Dutzend Leute lieber Videos machen, als auf die Baustelle zu gehen, wir alle mehr arbeiten müssen. Also, wenn ihr das nächste mal denkt, ein YouTuber ist faul und hat keinen ordentlichen Beruf, dann denkt an diesen Text und polkutiert gleich die ganze Unterhaltungsszene ;) Und für den Rest hoffe ich, das ihr wichtige Punkte gefunden habt um dem nächsten Hater mal ordentlich was einzuheizen :D Schreibt mir gerne auch, was ihr von dem Text und dem Thema haltet und ob ihr wollt, dass ich mich auch mit anderen Hate-Themen auseinander setzen soll. LG The Bomber
29.03.2016
Unknown
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Als ich letztens mal wieder Langeweile hatte, habe ich einfach mal Nerd gegoogelt. Bei meiner Suche fand ich einige Artikel, die dieses Thema behandelten. Ich, als bekennender Nerd war natürlich gespannt: ,,Was wird en Leuten den so über uns Nerds erzählt?". Jedoch war das Ergebnis sehr unbefriedigend. Das hochkomplexe Thema ,,Nerd" wurde extrem abgebrochen und nach meiner Ansicht zum Teil sogar falsch dargestellt. Also dachte ich mir: ,,Welcher Mensch kann besser die Nerds beschreiben als ein Nerd selbst?". Als erstes aber, was sagen die Artikel über uns Nerds? Nun, ihr Hauptaugenmerk liegt darauf, dass Nerds sich besonders gut in Sachen Computer auskennen. Dies will ich nicht bestreiten, aber wenn wir mal ehrlich sind ist Nerdsein viel mehr und nicht jeder, der sich zum Nerd bekennt, ist auch ein Computercrack. Als Beispiel nenne ich hier meinen Freundeskreis. Die meisten meiner Freunde sind irgendwie Nerds. Aber die wenigsten sind wirkliche Experten in Computerzeugs. Klar, einige beherrschen das Programmieren und ich zu meinem Teil kenn mich auch ein bisschen in Medientechnik aus, aber sowas allein macht einen Nerd nicht aus. Was meiner Erfahrung nach viele Nerds gemeinsam haben und was der YouTube-Kanal ,,DoktorFroid", der sich unter anderem als Nerdkanal sieht, ist das Zocken oder das Interesse für Games. Die meisten Nerds lieben es, in den interaktiven Welten zu versinken, sie durch Programmierungen zu verändern uvm. Aufpassen sollte man hier aber, dass nicht jeder Gamer sich auch als ein Nerd sieht. Also reicht das allein nicht, um wirklich einen Nerd zu beschreiben. Um nun also wirklich in die Tiefen des ,,Nerdtums" vorzudringen, möchte ich ein kleines Beispiel nennen. Eine Freundin von mir gab mir vor einigen Monaten den Spitznamen ,,Allwissendes Nerdlexikon". Diesen trage ich mit großen Stolz, den ich bin gerne ein Nerd (irgendwie klar, wenn man bedenkt das ich einen Blog für Nerds führe :D). Aber warum bekam ich nun diesen Namen und was sagt uns das über die Nerds? Nun besagte Freundin und ich sind beide große Fans von Science Fiction und Fantasy, insbesondere von Star Wars und Herr der Ringe. Wir sind so große Fans, dass es uns nicht reicht nur die Hauptstory zu kennen, wie es die ,,normalen Menschen" tun. Nein, wir müssen jede Nebenstory kennen, wir müssen uns alles an Wissen, sei es über Kultur, politische Systeme und ähnliches über jede Rasse dieser Universen aneignen. Wir nehmen die kleinsten Daten und rekonstruieren aus diesen dann ganze Informationsballen. Am Ende davon vergleichen wir diese Infos mit anderen gleichgesinnten und diskutieren, ob unsere Vorstellungen logisch sind und begründen dies mit Film- oder Serienszenen. Und das habe ich nicht nur mit besagter Freundin gemacht. Ich tat es mit jeden meiner Freunde. Und dann geht es nicht nur um Science Fiction oder Fantasy. Wir diskutieren über die Logik von Actionszenen, gehen Weltuntergangsfilme durch, debattieren über Strategien und noch so viel mehr über das sich andere keine Gedanken machen, da es ja nur um eine fiktive Welt geht. Aber nicht nur dieses Daten rekonstruieren gefällt uns Nerds. Unser Humor zum Beispiel besteht viel aus Insidern. Jetzt denken bestimmt einige: ,,Was ist daran anders? Jeder hat doch seine Insider." Aber unsere Insider kommen nicht aus eigenen Erlebnissen. Wir nehmen sie aus Serien, YouTube-Videos und Filmen. Dabei zitieren wir zum Teil einfach aus irgendeiner Folge, ohne sie näher zu benennen, da wir es nicht nötig haben. Wir wissen eh, was gemeint ist. Generell besteht der Nerdhumor eher aus Witzen, die nur bestimmte Leute verstehen. Sei es nun naturwissenschaftliche Witze, IT-Witze (also sozusagen Computerwitze) oder eben Filmwitze. Natürlich kann man auch bei mir sagen: ,,Das beschreibt den Nerd nicht ganz, was ist mit Anime-Fans oder ähnlichem?". Aber im Endeffekt sind Nerds alle gleich. Wir lieben es uns sinnlose Fakten zu merken, die uns im Leben ,,nichts" bringen (außer Gesprächsstoff und die Fähigkeit Sachzusammenhänge zu erkennen) und wir alle lieben es Witze über unsere Themen zu machen, selbst wenn sie niemand versteht. Aber nun zu euch. Seht ihr es auch so? Habe ich vielleicht einen wichtigen Punkt vergessen? Außerdem habt ihr vielleicht Interesse dran, dass ich mal Arten von Nerds erkläre? Und soll ich mal einen Artikel über ,,falsche" Nerdcliches machen, die ich jetzt ein bisschen angekratzt habe? Lasst es mich einfach mal wissen, bin wie immer sehr gespannt. LG The Bomber
23.03.2016
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Hey Leute, theoretisch würde heute ja ein Artikel kommen und die Welt bietet ja auch einige Themen. Jedoch kämpfe ich im Moment mit einer Krankheit und kann mich deshalb nicht wirklich auf etwas konzentrieren. Um euch jedoch nicht ganz ohne einen Blogbeitrag dastehen zu lassen, schreibe ich heute mal kurz über meine erste Fahrstunde, die ich letztens hatte. Vorher war ich bereits sehr nervös. Ichh dachte mir so: ,,Oh Gott! Ich werde bestimmt einen Unfall bauen, oder so!" Naja so schlimm war es dann aber nicht. Erstmal hab ich nur gelernt, wie ich sitz und Spiegel einstelle und danach beim fahren musste ich auch nur lenken. Mein Glück dabei ist auch, dass ich einen sehr coolen Fahrlehrer hat, der den Unterricht mit sehr viel Humor gestaltet. So sagte er zum Beipiel mehrmals, nachdem ich zu nah am Straßenrand gefahren bin, dass ich doch die Mülltonnen in Ruhe lassen soll. Dies ist aber natürlich nur eins von vielen Beispielen. Alles in Allem kann ich nun also sagen, dass mir die Fahrstunde doch viel Spaß gemacht hat und ich freue mich auf die nächste. Aber nun zu euch. Habt ihr lustige Fahrstundenerlebnisse? Wenn ihr Lust habt, dann teilt sie mir doch gerne hier drunter mit. LG The Bomber
16.03.2016
Unknown
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Hey Leute, heute gibt es keinen Artikel von mir, dafür aber über mich. Meine Mutter hat auf ihren Blog über Erfahrungen aus meiner Kindheit geschrieben. Wenn ihr also mehr von mir wollt oder es euch interessiert, dann klickt einfach auf folgende Links: Teil 1: Von Sorgenkindern und Söhnen auf die man wirklich stolz sein kann Teil 2: Von Kindergartenkriegen, Kündigungen und erbitterten Kämpfen Teil 3: From Zero to hero trotz körperlicher Beeinträchtigung Teil 4: Janik & Fancy starten durch: Level 3 bei Parelli Horsemanship Teil 5: Janik als Youtuber Teil 6: The Bomber poetisch: Gedicht für die Schule oder einfach unmittelbar 12oaks-ranch.blogspot.de aufrufen und die Serie nachlesen. Auf dem Foto seht ihr mich und meine Katze Noisy:
 ... und zwar so unglaublich kriminell, dass auch meine kamerascheue Schwester Larissa sich bereit erklärt hat, ein YT-Video zu besprechen, damit alle Welt von dieser unverschämten Abzocke erfährt. Da meine Mutter gezwungen ist, ihren alten Kanal aufzugeben hoffen wir, dass all die treuen langjährigen Abonennten genau wie die, die wir gerade erst neu hinzu gewonnenen haben, uns auf den neuen Kanal begleiten. (der Artikel ist ursprünglich erschienen auf www.12oaks-ranch.de) Bevor es lustig wird, erst einmal die ernste Betrugsstory Wir sind auf Youtube einem Bauernfänger-Network zum Opfer gefallen: In der Einladungsmail stand etwas von: "Wir können jederzeit gehen, bla, bla" und in den Vertragsbedingungen war von einem Monat Kündigungsfrist die Rede - klingt zu schön um wahr zu sein -ist ja auch nicht wahr. Nachdem wir intensiv die Geschäftbedingungen durchgelesen hatten, dachten wir in grenzenloser Blauäugigkeit und im festen Glauben, dass dieses Netzwerk uns wirklich promotet, dass wir bei einer Gewinnverteilung von 95 % für uns und fünf Prozent fürs Netzwerk (noch mehr bla, bla, bla) das Ganze ja mal für einen Monat ausprobieren könnten. Der erste eMail-Verkehr war ja auch sooo nett und zuvorkommend, also haben wir uns prompt angemeldet. Ihr dürft mich hauen, dass ich so naiv war, denn die eMails kamen von TPN NETWORK, eingeladen wurden wir aber von SCALE LAB AFFILIATE ... warum bin ich da nicht hellhörig geworden? Na ja, von dem Moment an, wo wir mit dem Netzwerk verknüpft wurden, bekamen wir keine Antworten mehr auf unsere eMails, weder nette noch weniger nette: Nur immer und immer wieder eine automatische Mail, dass der eMail-Support gelöscht wurde. Moment ... stimmt nicht ganz: Eine Mail habe ich wohl doch bekommen, weil ich erstmal keinen Zugriff auf mein Dashboard bei TPN hatte: Ich wurde vertröstet, dass das eben etwas länger dauert, bis der Browser uns erfasst hätte ... ja, nee, iss klar. Durch wochenlanges Hin- und Her-Gefummel kam ich dann endlich rein ins Network, wollte (in noch grenzenloserer Blauäugigkeit) sogar noch die beiden Kanäle meiner Kinder bei TPN hinzufügen und plötzlich stand da: "Sie akzeptieren hiermit die Nutzungsbedingungen, dass das TPN Network 95 Prozent Ihrer Einnahmen behält." Mir fiel das Lächeln aus dem Gesicht, da es in der Einladungs-Mail doch noch geheißen hatte, dass WIR 95 Prozent behalten - habe ich schnell mal die Zahlen verglichen und da stand es schwarz auf weiß - von dem schwer verdienten Geld, blieben uns nur noch Brosamen. Also habe ich nicht lange gefackelt (Kündigungsfrist war ja angeblich nur ein Monat - ihr wisst ja: bla, bla) und habe die Kündigung in Windeseile rausgeschickt sowie auf Youtube den Button "Bitte vom Netzwerk trennen" gedrückt und jetzt kommt der Hammer: Ich erhielt Ende letzter Woche eine eMail, dass dieser Antrag von Scale Lab Affiliate abgelehnt (!!!!) wurde. Aber auch, wenn wir die Vertragsunterlagen geprüft haben, WER WILL DEN SCHON EINEN PROZESS IM AUSLAND FÜHREN?  und genau darauf scheinen die sich zu verlassen. Der Firmensitz von TPN Network ist England, der von Scale Lab affiliate ist die USA. Für alle, die glauben, dass ich einfach zu dusselig bin (was bei mir ja gelegentlich vorkommt), mache ich ein Video (also einen meiner Youtube-Webwalks), wo ich alle Beweis-Mails integriere, dann seht ihr es Schwarz-auf-Weiß: Larissa hat schon Screenshots davon gemacht, aber ich will es auf Video sprechen, damit das auf Youtube, Facebook, Twitter und Google Plus geteilt werden kann, weil ich finde, dass möglichst viel Leute gewarnt werden sollten, denn alles, was ich gefunden habe, ist auf Englisch - da muss was Deutsches her. Auf den ersten Blick denkt man vielleicht: Ach, was soll es? Neuen Kanal aufmachen, Videos neu hochladen, Abonnenten Bescheid geben und gut iss. Aber damit ist es nicht getan ... ganz und gar nicht ... und ich kann Euch sagen, ich habe am Wochenende ROTZ UND WASSER GEHEULT, weil all die Arbeit, die ich mir gemacht habe für die Katz war. Wenn man seinen Youtube-Kanal monetarisiert, dann macht man das ja in der Regel nicht zum Spaß, sondern weil man Geld braucht. Jede alleinerziehende Mutter, wo der Vater keinen Unterhalt zahlt (und wenn die Kinder älter als 12 sind, zahlt auch der Staat nicht mehr), weiß wie eng das manchmal werden kann, besonders dann, wenn die Kinder 18 werden, den Führerschein machen und nicht weniger, sondern mehr kosten als Kleinkinder. Schief singen erkennt jeder als falsch, grottig reiten liegt immer am Pferd In eigener Sache möchte ich auch mal am Rande erwähnen, dass jede Hundeschule mindestens 45 Euro pro Stunde verlangt ... Gesangsunterricht kostet 60 Euro usw. Als Reitschule hat man nun zwar einen viel höheren Kostenapparat durch die Pferdehaltung bzw. die notwendige Anlage (Reitplatz etc), aber viel mehr Konkurrenz (gute und schlechte) und wird somit oft genug schief angeguckt, wenn man die üblichen 30 Euro pro Stunde verlangt (bei Krankenversicherung, Rente und Steuern gibt es aber leider keinen Reitlehrer-Rabatt). Das gelegentliche Feilschen um den Preis für eine Reitstunde liegt m.E. einfach daran, dass Betreiber von Hundeschulen staatlich geprüft sein müssen, sich aber jeder, der sich auch ohne Ausbildung zur Unterrichtung anderer im Pferdebereich berufen fühlt, Reitlehrer schimpfen darf - ich weiß von einem Kfz-Mechaniker aus Hessen, der noch nicht einmal leichttraben kann und sich an den Zügeln festhält, aber der geht als Problempferdetrainer auf Deutschland-Tour!!! Andere nennen als einzigen Qualifikationsnachweis ein Halb-Jahres-Praktikum auf einer Ranch in den USA und wieder andere schaffen es ohne jeglichen Qualifikationsnachweis sogar ins TV (siehe unseren offenen Brief an VOX). Da es um Lebewesen geht und man da in einer extrem hohen ethischen Pflicht steht, habe ich in einer Art Selbstkontrolle immer gesagt: "Wenn ich nicht irgendwie von Dritten geprüft bin, dann unterrichte ich auch nicht". Bei Janik und mir waren das die Parelli-Auditions und die Turniere und über Larissas Turniererfolge müssen wir wohl kaum reden, die hat es drauf. Aber das alles zu lernen, kostet richtig Geld: Nicht nur Prüfungs- und Startgebühren oder Spritkosten, sondern vor allem jede Menge eigenen Unterricht, um solch eine Prüfung auch zu bestehen - das Geld muss ja auch irgendwie wieder reinkommen, gar nicht so leicht bei so viel Billig-Konkurrenz. Wortlose Schnappatmung wie ein Fisch nach 27 "Mein-Pferd-macht"-Stories Von daher habe ich gelegentlich Kunden, die mir in halbstündigen Telefonaten vorhalten: Der und der macht das aber für 20 Euro (diese Art von Anrufern sind solche, wo man einfach mittendrin sehr unhöflich auflegen müsste, um das KOSTENLOSE Service-Gespräch zu beenden, weil zu Wort kommt man beim besten Willen nicht - man sieht mich dann immer wie ein Fisch tief Luft holen und wieder verstummen, weil am anderen Ende gerade die Lebensgeschichte des dritten Pferdes bis ins kleinste Detail berichtet wird) und der Trainer, der um Hilfe gebeten wurde ja so viel günstiger war (ihr kennt ja den Unterschied zwischen kostenlos und umsonst), wenn ich es also nach gefühlten 30 Minuten irgendwie doch mal schaffe zu Wort zu kommen, um zu fragen, warum besagter Anrufer, denn dann nicht einfach den Trainer engagiert, der doch so viel günstiger ist und sich auch noch stundenlang Zeit nimmt, die Lebensgeschichte des 27. Pferdes mit stoischer Geduld anzuhören (denn das höre ich wenn ich es schaffe kurz zwischenzurufen: "Ich bin gerade im Unterricht (wahlweise:sitze auf einem buckelnden, steigenden Pferd, versuche gerade ein Pferd von der Autobahn zu ziehen, mache gerade Fohlengeburtshilfe ...könnten Sie mir eine bitte eine eMail schreiben?), dann werde ich gewahr, dass die Trainer, die mir von diesen uneingeladenen Anrufern unter die Nase gerieben werden, solche sind, die sagen: "Hmm, ich habe einen Reitkurs absolviert, jetzt werde ich Trainer" und somit das Pferd danach noch unberechenbarer war als vor dem Training - ich habe da früher mal einen Artikel drüber geschrieben, den ihr HIER findet). Na ja, however, auch die Reise nach Florida (wo wir ebenfalls unendlich viel von Pat Parelli gelernt haben über das, was kommt, wenn man den letzten prüfbaren Level 4 bestanden hat), hat bei uns ein Riesenloch ins Portemonnaie gerissen, weil wir ja immerhin Flug und Unterkunft dann doch selbst zahlen mussten - der Kurs war ja kostenlos, weil Larissa aus Tausenden Bewerbern als Eine von Fünfen ausgesucht wurde (HIER nachlesen). Was ein echter Youtuber ist, der monetarisiert aus reiner Menschenliebe ;-) Auch, wenn ich nicht meckern will und es mir sogar jetzt im Winter gelungen ist, meinen Kundenkreis enorm zu erweitern: So viel Spaß das wirklich auch alles macht mit den Videos (wir haben das ja auch schon vor der Monetarisierung praktiziert): Selbst wenn es auf Youtube ein No-Go ist, einzugestehen, dass ein Kanal aus finanziellen Gründen monetarisiert ist und ich mich Stund um Stund frage: Warum denn dann überhaupt monetarisieren? Also, wenn es nicht ums Geld, sondern um die Liebe zum Kunden und den Spaß am Videos schneiden und lizenzfreie Musik raussuchen (die in meinem neuen Kanal durchweg abgelehnt wird und im alten nie beanstandet wurde) geht: Ich bin da ganz ehrlich: Ich habe den Youtube-Channel und die Werbung auf diese Website geschaltet, um Geld zu verdienen (Monetarisierung = Moneten = Geld, klar soweit?). Das mache ich aber jetzt nicht, weil ich mich an anderen schamlos bereichern will (mein Sohn erzählt mir davon, dass andere Youtuber sich mit genau diesen Vorwürfen konfrontiert sehen). Nein, ich habe diese ganze Arbeit, die damit zusammen hängt, gemacht, um meinen Kindern den Führerschein finanzieren zu können (an Leuten, die sich die Werbung nicht ansehen, verdient man ja eh Nullkommanix) und jetzt ist das bisher verdiente Geld komplett im Betrüger-Netzwerk verschwunden - ich könnt ... ach lassen wir das. Nun denn: Ich muss also ganz von vorne anfangen - wie gesagt: Ich habe am Wochenende auch deswegen fast ununterbrochen geheult wie ein Schlosshund, weil es mir binnen sechs Wochen gelungen war, nicht nur meine Abonenntenzahl zu verdoppeln, sondern auch meine Klickzahlen (von 25.000 auf 43.000 zu bringen - ALLES FÜR DIE KATZ) und (was für Youtube ganz wichtig ist): Ich habe auch die Verweildauer auf den Videos fast verdoppelt und das war Arbeit, Arbeit, Arbeit - es ist ja nicht nur das Produzieren der Videos, es ist das Schneiden, das Meta-Tags reinsetzen, das Verteilen in soziale Netzwerke, lizenzfreie Musik finden, die einem nicht die Gehörgänge zerfetzt, und, und, und ... Ich kann Euch sagen: Ich habe mir in den letzten Wochen die Nächte um die Ohren geschlagen und wurde für diese Mühe jetzt nach Strich und Faden übers Ohr gehauen. Es überhaupt zu schaffen, dass Youtube regelmäßig Werbung auf die Videos schaltet, ist ja schon richtig, richtig schwer: Eigentlich klappt das nur zuverlässig, wenn man jeden Tag 1.000 Klicks hat (in Worten: TAUSEND) und jetzt habt ihr die Videos ja schon alle gesehen - wer guckt sich das schon ein zweites Mal an???? Dennoch ein kleiner Hinweis, falls ihr uns so helfen wollt: Nach Möglichkeit NICHT unsere nach 12 Oaks TV gewanderten Videos nur kurz anklicken und dann zum nächsten Video wechseln, denn dann stuft Youtube unsere Videos als uninteressant ein und wir werden schlechter statt besser gefunden. Interessant sind halt nur solche Videos, die bis zum Ende oder zumindest ziemlich lange angeschaut werden - also: Falls ihr sie kennt und keine Lust auf ein zweites "Date" habt, dann besser gar nicht erst anklicken - habt bitte auch Verständnis, wenn ihr hier und in den Blogs über schwarze Videos stolpert - damit diese Schw... nicht an unseren Videos Geld verdienen, haben wir ganz viele Videos auf privat gestellt und können es (obwohl wir zu dritt seit zwei Tagen hochladen, was das Zeug hält) nicht schaffen, alle 500 Videos mitzunehmen - es kann passieren, dass manche eingebetteten Videos von uns übersehen werden und manche sind die Mühe auch einfach nicht wert: Wir machen neue und bessere - versprochen. Auch wenn good news bekanntlich bad news sind ... hier die gute Nachricht: Nach all den schlechten Nachrichten, endlich eine Gute: Mein erster neuer Abonennt, der weder mit mir verwandt noch verschwippschwagert ist, ist übrigens der Chef von HUFGEFLUESTER.EU Bernhard Schormair, was mir echt eine Ehre ist - ich hatte ja nur mal zwei Artikel für ihn geschrieben, einen davon erreicht ihr HIER. Ich will auch nicht um Abonennten und Likes betteln und habe für jeden vollstes Verständnis, der sagt: "Das ist nicht mein Problem, ich schaue nur Videos zuende, die mich interessieren." Alles kein Ding .... aber um Eines bitte ich Euch trotzdem, teilt das Video, was Larissa für Euch besprochen hat (gerne auch die Playlist oben, da kommen ja mehrere Betroffene zu Wort), schon alleine deswegen, weil das wirklich etwas heißt: Larissa ist so kamerascheu, dass ein Kameramann in Ägypten sie regelrecht verfolgt hat in der Hoffung, sie aufzunehmen, ohne, dass sie die Hände vors Gesicht schlägt (diese Story erscheint Mitte März auf steiner-horsemanship.blogspot.de):  Teilt Larissas Video und bitte auch das, was ICH nächste Woche mache, um diesen Netzwerk-Betrug schwarz auf weiß zu beweisen, so oft ihr könnt, WEIL: JEMAND, DER EINER MUTTER DAS FÜHRERSCHEINGELD FÜR IHRE KINDER STIEHLT, DER GEHÖRT BESTRAFT (wenn auch nur dadurch, dass sein Ruf leidet) und: HELFT UNS, DASS MÖGLICHST VIELE YOUTUBER VON DIESEN MACHENSCHAFTEN ERFAHREN, um auch andere Neulinge auf Youtube vor diesen Machenschaften zu warnen. Ich bin ja Reiterin und die sind besonders gut, wenn sie hinter der Bande stehen und haben viel Übung darin, es besser zu wissen, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist: Ich hebe dann mal mahnend meinen Zeigefinger, um Euch zu belehren: Wenn Netzwerk, dann bitte aus Deutschland. By the way: Larissa hat sich soeben bei REIT TV beworben (Bericht hier): Drückt uns die Daumen, denn die haben wirklich einen guten Ruf. Zu den Pferdeproviehs an der Bande gibt es auch eine kleine Playlist - folgt in Kürze.
Hey Leute, das sind die Playlists, zum Ersatz dafür, dass alle Video-Posts weg sind. Ich hab das gemacht, weil meine Artikel ein bisschen untergegangen sind, was ich sehr schade fand. Außerdem wollte ich noch mitteilen, dass Artikel jetzt immer mittwochs kommen und nicht mehr freitags. Der Rhythmus ist besser, weil meine Videos mittwochs und samstags erscheinen. Ich teile sie in die Playlist und in der hier integrierten Pinterest-Pinnwand (zu finden hier in der Sidebar). Minecraft-Fans werden nicht nur in meinem YT-Kanal fündig, sondern auch hier: http://www.12oaks-ranch.de/12oakstv/janiks-lets-plays/
In mehreren meiner Artikel ist jetzt schon ein Name gefallen. Gronkh. Wer auf YouTube unterwegs ist, hat diesen Namen zumindest schonmal gehört. Wieso ist den meisten wahrscheinlich klar. Denn er ist schließlich der ,,größte" YouTuber Deutschlands. Und das berechtigt. Schließlich ist er sehr sympatisch und lustig. Auch verbinden seine Videos viele Leute, denn jeder kennt gewisse Insider, wie vielleicht #Omaliebe aus Grimtales oder Fetti McFettFett aus Outlast :D Und ihr kennt bestimmt noch weitere. Aber neben den unbeschreiblichen Humors gibt es auch andere Sachen, die mir bei Gronkh sehr gefallen. So gefällt mir es sehr, dass man sieht, dass er immer noch Spaß hat, bei dem was er tut. Weiterhin verhält er sich immer sehr natürlich. Er lacht viel, zeigt aber auch, wenn er mal gefrustet ist. Er ist eben immer noch ein Mensch und es ist schön, dass er das auch immer noch zeigt. Toll ist aber auch, wie er mit seinen Zuschauern umgeht. So streamt er viel und geht dabei auch auf den Chat ein. Man fühlt sich bei ihm einfach nicht als eine Nummer, obwohl man es natürlich ist. Auch die Tatsache, dass er durchaus die Kommentare liest, was man an manchen Reaktionen in Videos sieht, verstärkt dieses Gefühl, sowie seine Art, immer unterhaltsame Folgen zu produzieren. Aber bei all dem lässt er sich nicht vorschreiben, was er zu tun oder zu lassen hat, was meiner Meinung nach viel Respekt verdient. Was mir aber wirklich wichtig ist, ist die Tatsache, dass man nicht unbedingt viel Arbeit in etwas stecken muss, um unterhaltsam zu sein. Schließlich schneidet er seine Videos nicht und fügt nur dann Effekte ein, wenn sie wirklich passen. Natürlich kann er das nur deshalb, weil er eine unterhaltsame Person ist, trotzdem finde ich dies eine tolle Aussage, die er indirekt macht. All dies wiederum bringt mich dazu, Gronkh als einen der besten Youtuber zu sehen und dank seiner Vorbildfunktion, die er für mich, aber auch für viele andere hat, finde ich das sein Spitzname ,,YouTube-Papa" der in einigen Kommentaren kusiert, sehr gelungen ist. Jetzt aber genug geschwärmt. Seht ihr es ähnlich wie ich oder seit ihr anderer Meinung? Und welche Insider kennt ihr und was sind eure Favoriten? All das und mehr könnt ihr mir gerne schreiben, freu mich schon drauf :) LG The Bomber
Jede Geschichte hat einen Anfang und meine Geschichte hat gleich mehrere. Zum einen nämlich, wie ich auf YouTube gekommen bin und zum anderen, was mich bewegte, selber YouTube-Videos zu machen. Wie vielleicht klar ist, hängen beide zusammen, aber irgendwie ist auch jede Geschichte eine für sich. Beginnen wir doch damit, wie ich auf YouTube kam. Mit YouTube an sich kam ich schon sehr früh in Kontakt. Jedoch habe ich mir damals noch keine Gedanken gemacht, wo ich überhaupt bin. Sie beginnt mit YouTubern, mit dennen viele gestartet sind. Den Außenseitern. Doch wie schon gesagt: Damals war mir die Plattform YouTube an sich sehr egal. Aber was brachte mich nun dazu, YouTube wirklich wahrzunehmen. Dazu brauchte es bei mir einen wichtigen Faktor. Bei diesem Faktor handelte es sich um das heutzutage beliebteste Spiel der Welt (zumindest auf besagter Plattform YouTube): Minecraft. Zwei oder drei Jahre, nachdem ich die Außenseiter kennen lernte, entdeckte ich dieses Spiel, das eine Leidenschaft in mir weckte. Ich liebte das Spiel und wollte immer mehr haben. Es fing an mit Parodien von Liedern, die nun ein Minecraft-Thema hatten. Aber irgendwann hat man alle diese Lieder gehört und neue Lieder kamen selten. Natürlich reichte mir das nicht. Ich wollte mehr. Aber wie? Dies war schnell gefunden. Denn in Bereichen der Gamer sind die Worte ,,Let`s Play" in aller Munde. Also kurzerhand ,,Minecraft Let`s Play" in die Suchleiste eingegeben und Schwub, die ganze Seite war voll mit Minecraft-Videos. Eins angeklickt und dort begann meine Reise. Denn dieses Video war von der LPerin Honeyball. Doch bei ihr blieb es nicht. Die Comedians, bekannt unter ,,Space Frogs" und der bekannte deutsche Let's Player Gronkh folgten ihr. YouTube wurde zu einer Art Entdeckungsreise, in der alles neu, interessant und lustig war und man super abschalten konnte. Gerade bei Gronkh fand ich Stunden an Videomaterial, mit der ich meine Zeit vertreiben konnte. Nach einiger Zeit war es nun aber so, das ich mich fragte: ,,Ist das alles? Hier muss es mehr geben." Daraufhin fragte ich eine Freundin von mir, welchen YouTuber sie mir besonders empfehlen könne. Die Antwort: TheKedosZone. Sein Humor sollte mein Leben ändern und die Tatsache, dass er doch relativ klein war auf YouTube, brachte mich zum ersten Mal ganz leicht auf die Idee: ,,Hey, der ist gut, aber viel scheint er dafür nicht zu brauchen. Theoretisch müsste ich das doch auch können." Mit diesem Punkt begann dann ein Weg, in dem YouTuber mich nicht nur unterhalten sollten: Immer wieder fand ich Inspirationen und Ideen, die ich umsetzen wollte. Gronkhs Art, ein Spiel zu kommentieren, Honeyballs Art Tipps und Meinungen zu äußern, die Sketche der Space Frogs oder Kedos Art, aus den schlechtesten Spielen ein Super-Video zu machen. Es war eine Freude, all meine Ideen wachsen zu sehen und immer wieder kamen neue Inspirationsquellen. Aber damals hatte ich ein Problem, das mich immer daran hinderte, wirklich ein Video aufzunehmen. Ich hatte ja gar keine Kamera (bam bam baaam, dramatische Musik). Auch hatte ich  gar keine Ahnung, wie ich ein Spiel aufnehme. Dass ich zu dem Zeitpunkt zwar eigentlich alles hatte, wurde mir erst später bewusst. Denn an sich hatte ich ja einen PC (dass ich den brauche, wusste ich natürlich), Internetzugang um die benötigten Aufnahmeprogramme runterzuzladen (leider hatte ich damals keine Ahnung, welches ich brauche und dass es kostenfrei ist) und ein Gaming-Headset (dieses war jedoch erst  gar nicht für Let's Plays geplant. Eigentlich wolte ich nur in Ruhe die Spielsounds laut machen, ohne das sich jemand beschwert und mit einen Kumpel zusammen gleichzeitig zocken und sprechen). Mein Traum schien erstmal unerreichbar und die Ideenproduktion ging in eine Ruhepause. Zwar war YouTube immer noch eine Entdeckungsreise, aber mehr nicht. Doch die Zeiten sollten sich wieder ändern. Denn mein Freund fand die benötigten Aufnahmeprogramme. Zu dem Zeitpunkt war mein PC leider nicht mehr funktionstüchtig genug für Let's Plays. Aber ich wollte sie darauf trotzdem machen. Also los ging das Aufnehmen. Doch dann der nächste Schlag. Ich war einfach nicht gut im Let's Playen. Ich stockte viel, erwartete zuviel und ging bei vielen Themen einfach zu sehr ins Detail. Allem in allem: Es war einfach nicht unterhaltsam. Dies brachte mich zum Grübeln. ,,Was mache ich falsch? Es wirkt doch so einfach." Doch eine Lösung sollte erst ein halbes Jahr später kommen. Während der Zeit gab mein PC zwar komplett den Geist auf, jedoch lernte ich, dass ich einfach locker sein muss und einfach ich selbst. So zumindest die Tipps einiger der großen YouTuber, die mich inspirierten. Und dann endlich, als ich besagten Kumpel besuchte, sollte ich noch eine Chance bekommen, den bei ihm durfte ich aufnehmen. So legte ich los und anstatt alles perfekt machen zu wollen, machte ich es einfach. Meine erste Folge Minecraft war produziert und bekam den treffenden Namen ,,Let's Fail Minecraft", denn ich versuchte nicht, etwas Perfektes zu machen, sondern machte, wie es kam auf meine ganz eigene Art. Ich ließ einfach den zerstreuten Chaoten, der ich bin, raus. Dies war meine YouTube.Geschichte und sie ist noch längst nicht vorbei. Aber zu euch: Habt ihr auch eine YouTube-Story? Oder was inspiriert euch, dass zu tun, was ihr tut? Wenn ihr Lust habt, dann schreibt es mit einen netten Kommentar einfach hier drunter ;) LG The Bomber
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