12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten
12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten

Der Blog der zwei Kanäle vereint: 12oaks-ranch.blogspot.de

Zirkus & Vlog-Tochterkanal mit Klick aufs Bild öffnen (Natural Horsemanship-Hauptkanal - Button unterhalb)
06.12.2021
Nicola Steiner Horsemanship
Keine Kommentare
Aus dem Buchteil: Anarchie im Pferdesport Mal eben zwischendurch zu etwas völlig Anderem, aber nicht zu Monty Pythons wunderbarer Welt der Schwerkraft1*, sondern zu meiner Tochter: Die hat nach einer Woche Maschinenbau gemerkt, dass das nicht das Richtige für sie ist. Aber ich finde, das macht nichts. Sie könnte doch bei künftigen Bewerbungen einfach in den Lebenslauf schreiben, dass sie einen der anspruchsvollsten Studiengänge Deutschlands besucht hat. Will doch keiner wissen, ob sie das verstanden hat oder nicht: Sie hat es studiert – eine ganze Woche lang – wenn man damit nicht Eindruck schinden kann, dann weiß ich es auch nicht. Sandra Schneider macht genau das vor: Auf ihrer Westerntrainerin-Com-Homepage steht: »Zudem habe ich ein Studium am Internationalen Institut für Pferdekommunikationswissenschaft (IIPKW) hinter mir.2*« Ihr erinnert euch an den Reiterrevue-Artikel auf S. 54, wo Linda Weritz angegeben hat, dass Sandra gar nicht erst zur Prüfung zugelassen wurde? Weritz leitet genau dieses IIPKW-Institut, was natürlich auch nichts über Weritz' Ausbildung aussagt, weil ja jeder solch ein Pferdeinstitut gründen darf. Aber schon komisch so ein Institut, das es seit Jahren gibt und wo nur 16 Absolventen3* aufgeführt werden ... Egal, macht nichts, klingt trotzdem nach Ahnung. Und mehr wollen wir doch gar nicht: Wenn es nach „mehr“ klingt, dann frisst es der Kunde und falls nicht, schreibt man einfach zum EWU-Betreuer den Sportassistenten hinzu – ist zwar ein und derselbe Wochenendkurs, klingt aber auch nach doppelt so viel: Ein Kurs, zwei Bezeichnungen, wenn das nicht clever ist ... Könnte es sein, dass das erwähnte Studium auch dasselbe ist, wie dieses Zertifikat als Pferdekommunikationstrainerin? Aber das wird sie wohl kaum im zwangsweise abgebrochenen Studium erhalten haben … wäre es aber woanders erworben worden, dann hätte sie doch auch hier den Namen des Zertifikats-Ausstellers hinzu geschrieben. Ist es vielleicht selbst ausgedruckt? Na, wenn der Drucker so gut klappt, dann kann man doch eigentlich auch für andere Leute tolle Zertifikate ausdrucken: für Freunde, Verwandte und Bekannte …also, falls die bereit sind, dafür zu zahlen. Und falls nicht, steht ja jeden Tag ein Dummer auf. Geschäftsidee mit überteuertem Klopapier Die erste Rezension - gerne mehr davon  Seit ihrem einvernehmlichen Rauswurf4* bei den Pferdeprofis produziert Sandra Schneider überteuertes Klopapier mit einer genialen Geschäftsidee: Sie lädt andere Trainer für ihre Schützlinge ein, lernt dann selbst auch gleich was, weil sie ja anwesend ist und wenn sie dann in der Sendung das Gelernte (Fallen auf die Schulter, S. 87) im TV mit Ausbrechen über die Schulter verwechselt, so sieht man ihr das gerne nach, denn das war ja schon immer so: Wer nichts kann, wird Chef. Das Dumme ist, dass man für zwölf Wochendkurse5 schlappe 7.000 Euro hinlegt (zum Vergleich: Bei EWU / FN kostet eine hochwertigere Trainerausbildung €750,-6 – also knöpft Schneider ihren Kunden das Zehnfache ab). Wollen wir das mal im Detail nachrechnen: Trotz angekratztem Marktmechanismus gehen wir einmal von einem eher hohen Preis pro Tag eines Wochenendkurses aus und nehmen 100 Euro bei einer Teilnehmerzahl von sechs Leuten. Ich muss nach Tagen rechnen, denn bei Sandra ist auch der Freitag mit drin – meist ja Anreisetag, aber wir wollen ja vom besten Fall ausgehen: Macht nach Adam Riese 300 Euro mal 12 Monate, eins im Sinn und tada: 3.600 Euro. Wird es bei Sandy vielleicht deswegen teurer, weil sie doppelt so viele Teilnehmer hat? Oder hängt dieser Preisaufschlag von 100 Prozent daran, dass die angehenden Pferdetrainer, die zu blöd sind, einfach so – ohne zusätzlichen Kostenaufwand – zum Gewerbeamt zu gehen, um sich als »zertifizierter Trainer für ganzheitliche Pferdeausbildung« eintragen zu lassen, auch noch Praktika absolvieren müssen? Zwei Tage im Monat muss man für das überteuerte Klopapier bei Frau Schneider schuften und fünf Tage bei einem der angeblich hochkarätigen Lehrer, bei denen man den Eindruck hat, dass die allesamt diversen Trainercontests entsprungen sind – also diesem Contest, der kein Wettbewerb ist, weil die Leute erstens englische Wörter zwar toll finden, aber diese nicht verstehen und zweitens richtige Turnierreiter ja allesamt böse Tierquäler sind und deswegen bei Contests nicht mitmachen dürfen ... Als Akademieleiter braucht es keine Kompetenz; man darf bloß nicht vergessen, pferdestreichelnd zu beteuern, wie sehr man Pferde liebt und das hat Sandra Schneider bei ihrem Studium gelernt: Genauso macht Linda Weritz das nämlich auch – zumindest liest man das auf der Homepage. Wenn man das mit der Liebe zum Pferd gebetsmühlenartig wiederholt, dann merkt keiner, dass es eigentlich das Geld ist, das man nicht nur liebt, sondern auch bekommt. Mit solchen Versprechen zum Beispiel7: »Nach bestandener Abschlussprüfung (Zertifizierter Trainer für ganzheitliche Pferdeausbildung) erhalten die Schüler ein Zertifikat [so welche, die die Tochter ausdrucken und falten könnte?8*] und sind fähig, sich mit dem erworbenen Wissen als artgerechte Pferdetrainer [werden jetzt auch Trainer artgerecht gehalten?] selbständig zu machen.« Äh, wie jetzt? Das konnten die doch vorher auch schon, weil sich doch jeder »artgerechter Diplom-Trainer mit Hochschulausbildung« nennen darf: Vom Pferdemechaniker über Lieschen Müller bis zum Autobändiger, aber vielleicht will man das deswegen nicht mit dem Gewerbeamt abkaspern, weil die bieten nur den Schein und nicht das Praktikum. ICH LESE DAS BUCH DIE PFERDEMAFIA VOR: Im Youtube-Kanal Nicola Steiner Horsemanship (im 3-Euro-Bereich-Mitgliederbereich - die Einleitung ist schon freigeschaltet) FUSSNOTEN: 1 Minute 2:24 von youtu.be/HWs-i4qig1c 2 Hier ist von einem Jahr die Rede: sandra-schneider-live.de/sandra-schneider 3 www.iipkw.de Schneider behauptet, sie habe mit „Michael Geitner und Peter Kreinberg Kenntnisse erlangt“. Will sie damit sagen, dass sie mit beiden zusammen die Schulbank gedrückt hätte? Auf der Absolventenliste stehen sie aber nicht – waren es Dozenten? Bei Geitner nicht die beste Wahl, siehe S. 237 / zitiert nach sandra-schneider-live.de/sandra-schneider 4 Schneider sagte, sie hätte freiwillig aufgehört, am Rosenhof hieß es: Sie musste gehen 5 Errechnet nach traumberuf-pferdetrainer.de/ Homepage der Sandra Schneider Akademie 6 Allerdings muss man bei EWU & FN das bronzene Reitabzeichen und das Longierabzeichen besitzen, und die Prüfung zum Trainerassistenten bestanden haben. Quelle für den Preis: www.pferdesportverband-rlp.de/trainer-c-reiten/ 7 traumberuf-pferdetrainer.de 8 Zitiert nach: www.berufsreiter.com/downloads/reitlehrer-check.pdf
12.11.2021
Nicola Steiner Horsemanship
Keine Kommentare

Das ist die erweiterte Zweitauflage, die ihr auch HIER bestellen könnt.Folgende Programmbeschwerden sind zwar schon etwas älter, habe vergessen sie zu veröffentlichen, aber vielleicht dienen sie als Anregung, um für Unruhe zu sorgen - je mehr je besser. Eine andere Möglichkeit eine Gegenöffentlichkeit zu schaffen, ist es Bücher zu verschenken - warum nicht zu Weihnachten. Für die, die glauben, dass es bei Corona um Gesundheit geht, eignet sich die Zweitauflage "Die Lüge vom Sozialstaat", was auch recht lustig ist, weil es sich um Satiren handelt. Für Leute, die allmählich beginnen zu hinterfragen, ist "Corona und andere Verbrechen" die bessere Wahl. Beide Bücher können für 5 Euro zzgl. Porto bei mir per E-Mail nicola-steiner@t-online.de bestellt werden.

Man versucht übrigens meine journalistische Arbeit zu unterdrücken und will mich einschüchtern. Die Staatsanwaltschaft hat eine Anklageschrift ans hiesige Amtsgericht geschickt, wo ich wegen dem Video unterhalb beschuldigt werde, das Recht am eigenen Bild von Polizeibeamten missachtet zu haben. Die Staatsanwältin leugnet, dass die Ausnahmen gemäß § 23 Kunsturheberrechtsgesetz greifen. HIER meine Stellungnahme, HIER die Anklageschrift und unterhalb das Video, das ab Minute 18 die Passagen enthält, die die Polizeibeamten vertuschen wollen:

Aber jetzt endlich meine PROGRAMMBESCHWERDE AN DEN BAYERISCHEN RUNDFUNK:

Nicola Steiner, Adresse, den 25.9.2020 

An den Intendanten und die redaktionell Verantwortlichen des BR

 

 

 

Betreff:

Die Sendung "Münchner Runde: Bußgeld, Masken, Quarantäne: Raubt Corona uns die Freiheit?" https://www.br.de/mediathek/video/muenchner-runde-polit-talk-23092020-bussgeld-masken-quarantaene-raubt-corona-uns-die-freiheit-av:5f33dc0b33ad9f001b9ae3bd

AUF YOUTUBE: https://youtu.be/G56HnUuIu7I

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

 

Bevor Sie meine Ausführungen lesen, möchte Sie bitten, das jeweilige Like / Dislike Verhältnis zu betrachten. Augenscheinlich bin ich nicht die Einzige, die mit der Arbeit des ÖR unzufrieden bin. 

 

Vorabschicken möchte ich auch, dass der Rundfunkstaatsvertrag und diverse Rundfunkurteile Staatsferne vorschreiben. Leider sitzen in den Rundfunkräten  überproportional viele Politiker. Dementsprechend wird die gängige Politik kaum hinterfragt und schon gar nicht kritisiert. Das ist nicht erst seit der Coronakrise so, wie dieser Bericht beweist: https://www.pfalz-express.de/n-tv-gegen-weiteren-oeffentlich-rechtlichen-nachrichtensender-ard-und-zdf-sollten-mehr-staatsferne-besitzen/

 

Möglicherweise ist diese mangelnde Staatsferne auch der Grund, warum die Rundfunkfreiheit als dienende Freiheit (3. Rundfunkurteil) erst recht nicht umgesetzt wird. Das Gegenteil wird praktiziert. Bereits durch die Auswahl der Gesprächspartner findet ein Framing statt, das in vielen öffentlich-rechtlichen Sendungen völlig wahrheitsfern einen großen Einfluss von Rechtsextremen auf den Corona-Proteste suggeriert. Laut Verfassungsschutz sind aber nur wenige Rechtsextreme auf den Corona-Demos und die haben keinen prägenden Einfluss:

 

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/corona-demo-nur-einzelne-rechtsextreme-16894746.html

 

Es ist aber nicht Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Parteien oder Gruppen zu diffamieren, vielmehr müssen auch (rechte) Minderheiten zu Wort kommen und dies wertfrei und sachlich, weil die Formulierung die "gesamte Bandbreite der Meinungsvielfalt" keine Ausnahmen erlaubt.

 

Das Buch gibt einen Überblick über allerelevanten Themen, u.a. die MedienDafür reicht es nicht, die Gegenposition nur einzuladen, sondern sie muss auch zu Wort kommen und muss genauso höflich behandelt werden wie die Gesprächspartner, die die eigene Meinung vertreten. Wenn die Gegenseite aber erst zu Wort kommt, wenn ein Framing gesetzt und Emotionen geschürt werden, ohne das dieser Standpunkt auch nur ansatzweise hinterfragt wird, wird die Gegenposition schon im Vorfeld unglaubwürdig gemacht. Dies geschieht hier durch den ersten Wortbeitrag der Ärztin Frommold, die von leichten Coronafällen spricht, die jetzt derartige Spätfolgen hätten, dass die ehemals angelich nur leicht Erkrankten über Monate nicht arbeitsfähig seien. Was sie weglässt und auch nicht redaktionell ergänzt wird, ist der prozentuale Anteil dieser Betroffenen im Verhältnis zur Bevölkerung, was ja der entscheidende Aspekt ist.

 

Wir haben ja auch 3.000 Verkehrstote pro Jahr (zu Spätfolgen durch Autounfälle konnte ich keine Statistik finden, aber Sie haben da ja einen viel besseren Zugang zu Statistiken als ich - warum recherchieren Sie das nicht?) und der Argumentation der Corona Politik folgend, dass jedes Leben zählt, müssten wir nun definitiv das Autofahren verbieten. Das wird aber - zu Recht - sowohl von der Politik als auch von den Gerichten als unverhältnismäßig eingestuft.

 

Ich will die Worte der Ärztin Frommold gar nicht bezweifeln und finde dieses Leid menschlich sehr bedauerlich, aber da es um eine Anzahl von 128 Patienten geht, die nicht alle an Covid erkrankt sind, so Frommold, möchte ich infrage stellen, dass das ein Grund sein kann, ein Drittel der elementaren Grundrechte (Art. 1-20 GG) auszusetzen. Durch die gebotene Staatsferne wäre es Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks kritisch zu hinterfragen, warum diese Verhältnismäßigkeit nicht gewahrt bleibt und Moderatoren und Journalisten müssten entsprechend Fragen stellen (und bitte nur Fragen stellen und nicht bewerten). Diese Fragen könnten so aussehen:

 

1. Gibt es Beweise dafür, dass Abstand und Masken vor Viren schützen? Hintergrund der Frage: Ich kenne einige Studien, die die fehlende wissenschaftliche Evidenz beweisen und würde die Dame damit konfrontieren, wenn sie - wie geschehen - verlangt, dass wir alle Masken tragen und Abstand halten, weil ein paar Hundert Menschen Spätfolgen haben:

.

- WHO (von hier aus anklickbar): https://www.heise.de/tp/features/COVID-19-WHO-Studie-findet-kaum-Belege-fuer-die-Wirksamkeit-von-Eindaemmungsmassnahmen-4706446.html

 

- RKI (von hier aus anklickbar): https://www.heise.de/newsticker/meldung/Neue-RKI-Corona-Fall-Studie-Einfluss-der-Kontaktsperre-eher-maessig-4702096.html

 

- https://www.freitag.de/autoren/gunnar-jeschke/ist-social-distancing-evidenzbasiert

 

- zu fehlenden Wirkung der Masken bzw. der Schädlichkeit (bspw. ERHÖHEN sie die Infektionsgefahr bei Influenza): https://www.primarydoctor.org/masks-not-effect

& https://www.acpjournals.org/doi/full/10.7326/M20-1342?url_ver=Z39.88-203&rfr_id=ori%3Arid%3Acrossref.org&rfr_drt=cr_pub++opubmed&

 

Stattdessen wird sie gefragt, wie sie sich dabei FÜHLT, wenn Menschen gegen die (wohlbemerkt: unwirksamen) Maßnahmen protestieren, was nur als Manipulation des Zuschauers gewertet werden kann. (Nur am Rande: Eine Studie aus Mainz legt nahe, dass Social Distancing Leben gerettet hätte. Es ist aber nur ein Rechenbeispiel, eine computerbasierte Spekulation mit fragwürdigem Design. Falls diese also angeführt würde, würde ich als Journalist fragen, wer die Studie finanziert hat).

 

2. Wurde das SARS Cov 2 Virus isoliert oder gibt es ein Foto von einem Elektronenmikroskop? Hätte die Dame mit Ja geantwortet, hätte ich sie gefragt, warum sich niemand die 100.000 Euro einstreicht, die impfkritik.de dem zahlt, der das Virus nachweist.

 

3. Da der PCR-Test kein Virus finden kann, weil es ja niemals isoliert wurde, was findet er dann? Wie viele Nukleotide hat ein Virus und auf wie viele wird vermehrt? Ist der PCR Test validiert? Falls ja, von wem? Wie hoch ist Fehlerquote?

 

4. Da ich aufgrund von Correctiv-Faktenchecks erwarte, dass die Interviewte die Fehlerquote auf 1,4 bis 2,2 beziffern wird, würde ich auch fragen, wie hoch der Anteil der positiven Tests in Prozent ist. Und da dieser laut von mir überprüften Quellen beim Robert-Koch-Institut die Antwort bei nur einem Prozent liegt, wenn wir uns an offizielle Zahlen halten, würde mir als Journalist schon auffallen, dass die Anzahl der Positiven sich exakt im Bereich dieser Falschpositivrate der PCR-Tests befindet. Daraus resultierend würde ich folgende Frage stellen:

 

5. Ist das Virus überhaupt noch da? Dann würde ich nach den Sentinel-Praxen fragen, die seit Jahrzehnten mit Fug und Recht als repräsentativ beim RKI galten und erfahren, dass dort seit Ende April kein Coronavirus mehr gefunden wurde. Das würde mich nicht wundern, denn Coronaviren sind dafür bekannt, dass sie Ende April verschwinden. Viren werden durch Sonnenlicht getötet. In Biologielaboren und Arztpraxen reinigen sie ihre Instrumente und Materialien mit UV-Licht, aber die Sonne - das natürliche UV-Licht - vermag es nicht Viren zu töten? Sehr seltsam.

 

6. Gibt es ein Heilmittel? Und sollte diese Frage verneint werden, würde ich hinterfragen, was mit all den Studien zu Vitamin C und D ist (z.B. https://link.springer.com/article/10.1007/s40520-020-01570-

), die in der Tat vor Erkrankungen durch Viren schützen oder den Verlauf abmildern. Zu meinem fachlichen Hintergrund: Ich hatte Mikrobiologie im Abitur, mit 1+ bestanden. Daher ist mir ist noch ein Zitat von Louis Pasteur erinnerlich: "Das Virus ist nichts. Der Nährboden ist alles." Dennoch darf ich als Journalistin doch niemals meine eigene Expertise ins Feld führen, sondern ich suche mir Experten, die gegenteilige Positionen vertreten und stelle sachliche und wertneutrale Fragen. Das erwarte ich auch von dem Programm, das ich zwangsweise finanzieren muss.

 

oder anders gesagt: "Ein Journalist macht sich mit nichts gemein, auch nicht mit einer guten Sache", um sinngemäß Hanns Joachim Friedrichs zu zitieren

 

Wäre die Sendung wirklich ausgewogen, müsste sie für die laut Rundfunkgesetz gebotene Ausgewogenheit einen der zahlreichen Virologen / Epidemiologen zu Wort kommen lassen, die das exakte Gegenteil von dem sagen, was uns diese Lungenärztin Frommold glauben machen will. Wie wäre es mit Dr. Sucharit Bhakdi? Für den interessieren sich viele Beitragszahler, weil sein Buch "Corona Fehlalarm" seit Monaten sowohl bei Amazon als auch auf der Spiegel-Bestseller-Liste auf Platz 1 ist.

 

Ach, fast vergessen, es gab ja auch noch einen anderen Gast in dieser Münchner Manipulationsrunde - verzeihen Sie die Polemik, aber warum durfte der Querdenken Rechtsanwalt Markus Haintz so gut wie nie einen Gedanken zuende führen und wurde vom Moderator ständig unterbrochen? Und warum gab es auch hier wieder ein Tribunal aus einem Politiker, der Ärztin und einem Rechtsextremismus-Experten, der sich im Laufe der Sendung als ARD-Investigativ-Reporter entpuppte. Seit wann werden hauseigene Journalisten als Interviewpartner oder gar als vermeintliche Experten eingeladen? Ich bin gelernte Redakteurin und studierte Diplom-Medienwirtin und diese Praxis widerspricht sämtlichen Grundsätzen der journalistischen Arbeit.

 

Dieser im öffentlich-rechtlichen Rundfunk beschäftigte Investigativ-Reporter in der Verkleidung des Rechtsextremismus-Experten begann nun eine ähnlich inquisatorische Befragung wie zuvor in der Sendung Monitor bei Michael Ballweg und auch er bediente sich der Strohmann-Manipulationsstrategie, die ich auch mehrfach im ZDF und auch bei Funk auf Youtube entdeckt habe, aber es würde den Rahmen sprengen, wenn ich hier alle mir bekannten Beispiele einer irreführenden Berichterstattung aufführe. Hinweisen möchte daher nur auf drei Positivbeispiele im ZDF, wo die Sachlage doch etwas ausgewogener beleuchtet wird, wenn es auch nur in Nischensendeplätzen ist und parallel noch viel mehr Sendungen zu sehen sind, die ein ähnliches Framing betreiben, wie ich es in dieser Programmbeschwerde beanstandet habe:

 

1. ZDF-Sendung Berlin direkt https://vimeo.com/418367589 2. https://www.zdf.de/nachrichten/heute-plus/videos/zweifelhafte-profite-der-gates-stiftung-100.html 3. Markus Lanz im ZDF: https://www.youtube.com/watch?v=djU-iY4OMCw.

 

Der existentiell von der ARD abhängige Reporter behauptete nun in der BR-Sendung (2.), dass ein Redner auf einer Querdenken-Demo dazu aufgefordert habe, dass sich Menschen in Corona-Zeiten vor der Bühne umarmen. Markus Haintz konnte das nicht richtig stellen, weil man ihn nicht zu Wort kommen ließ, aber die Millionen Menschen, die am 1.8. und 29.8.2020 in Berlin demonstrieren, wozu ich gehöre, wissen was wirklich gesagt wurde:

 

"Menschen, die in gerader Linie verwandt sind oder in einem Haushalt leben, müssen keinen Abstand halten. Damit es für uns leichter ist das zu erkennen, könnt ihr euch bitte umarmen?"

 

Diese Aussage wurde von dem Investigativ-selbsternannten-Rechtsextremismus-Experten, der in Wahrheit ein von der ARD bezahlter Journalist ist, völlig verdreht. Wie war das noch gleich mit der Wahrheitspflicht und der Sorgfaltspflicht?

 

Und zu Berlin sei noch ein Beispiel aus dem - wie ich finde irreführenden - Leitmediun Tagesschau erwähnt, die völlig irreführend behauptet, dass 17.000 Teilnehmer, wovon jeder 18 Quadratmeter Platz auf der Straße des 17. Juni hatte, die Mindestabstände nicht eingehalten hätte? Für wie dumm halten Sie ihre Zuschauer? Und warum nehmen Sie ein vermeintliches Beweisbild aus der Mittagszeit, wo Sie doch - Ihrer Sorgfaltspflicht nachkommend - genau wissen, dass zu dieser Zeit die Demonstranten noch auf einem Zug durch Berlin waren? Warum sind es bei der Loveparade und der Europameisterschaft eine Millionen Teilnehmer, aber bei einer Corona-Demo nur 17.000 Teilnehmer aus Ihrer Sicht? Oder hat das die Polizei oder die DPA gesagt? Aber genau dafür gibt es den Zwangsbeitrag, damit sie eigene Recherchen anstellen und entlarven, wenn die Polizei oder die DPA, die ja zeitgleich als Zensurinstanz auf Facebook fungiert, Unwahrheiten verbreiten.

 

Ich habe jahrzehntelang in Nachrichtenredaktionen gearbeitet (ich habe sogar mal beim WDR gearbeitet) und fühle mich schon in der Lage, die Teilnehmerzahlen bei Veranstaltungen abzuschätzen und die 17.000 sind vollkommen abwegig und ich glaube, das wissen Sie auch. 

 

Ich selbst bin eher links, war bis vor Kurzem Parteimitglied der Grünen und bin definitiv AFD-fern, aber ich möchte im von mir zwangsfinanzierten Programm auch die rechten Positionen anhören, weil sie zum öffentlichen Debattenraum dazu gehören. Die Hetze der öffentlich-rechtlichen Medien gegen die AFD ist skandalös, denn die Partei wurde ja vom Verfassungsschutz gar nicht als rechtsextrem eingestuft. Auch sind Reichsflaggen keineswegs ein rechtsextremes Symbol. Es kostet mich fünf Minuten, um über Google bei der Bundeszentrale für politische Bildung herauszufinden, dass die AFD nicht als rechtsextreme Partei eingestuft wird ... 

 

- https://www.bpb.de/politik/extremismus/rechtspopulismus/284482/dialog-oder-ausgrenzung-ist-die-afd-eine-rechtsextreme-partei

 

 ... oder auf der Website des Bundesverfassungschutzes, dass der Anteil der Rechtsextremisten bei den Reichsbürgern gering ist:

 

https://www.verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder/af-reichsbuerger-und-selbstverwalter/was-sind-reichsbuerger-und-selbstverwalter

 

aber es darf doch echt nicht wahr sein, dass ich alles, was ich wissen will, selbst recherchieren muss, wo es doch die Aufgabe der Journalisten ist, mir diese Arbeit abzunehmen. Dafür muss ich sogar einen Zwangsbeitrag zahlen. Stattdessen will man mir weiß machen, dass Reichsflaggen ein rechtsextremes Symbol sind.

 

Aber auch wenn es vom Wortlaut ähnlich klingt, so ist die Reichskriegsflagge, auf der auch ein Hakenkreuz zu sehen ist, nicht mit der Reichsflagge zu verwechseln. Erstere ist verboten, die zweite war verboten und zwar im 3. Reich. Die Reichsbürger fordern lediglich eine verfassungsgebende Versammlung gemäß Art. 146 Grundgesetz. Etwas, das im Grundgesetz steht als verfassungsfeindlich darzustellen, ist einfach nur abwegig. Warum erfahre ich das im öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht?

 

Ich erwarte eine schriftliche Stellungnahme zu allen angesprochenen Punkten binnen vier Wochen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Nicola Steiner

Nachtrag: Eine Stellungnahme kam, aber die war absolut nichtssagend und behauptet, dass der ÖR sehr wohl kritisch berichten würde. Sie nennen ihre Propaganda halt Ausgewogenheit, aber ich finde es trotzdem wichtig, weil wir sie auf diesem Weg in der Tag zwingen, kritisch zu berichten, wenn auch viel zu selten. Aber oft genug kommen sie durch uns an Themen nicht vorbei, die sie eigentlich unter den Teppich kehren wollten.

 

18.10.2021
Nicola Steiner Horsemanship
Keine Kommentare
Leben mit einen unsicheren, introvertierten Pferd ...

ein Gastbeitrag von Sylvia Liebecke

Lugarno und die Autorin„Dieses Pferd würde ich nicht mehr reiten“

Also gar nicht mehr? Auch nicht mal zehn Minuten im Schritt um den Block?

Nein, wenn es mein Pferd wäre, dann würde ich mich da gar nicht mehr drauf setzen.

Longieren auch auf keinen Fall.

Meine Gedanken und meine ganze Wahrnehmung verschleierte sich nach dieser Schockdiagnose.

Was kann ich denn dann überhaupt noch mit meinem Pferd tun?

Spazieren gehen, Bodenarbeit mit Schritlängenvariationen, Stangenarbeit, aber alles im Schritt.

Die Pferdeexpertin erklärte mir nun noch ausführlich, mit welchen Handgriffen und Massagetechniken ich meinem Pferd noch etwas Gutes tun könne, aber ich nahm alles, was sie sagte, nur noch wie durch Watte hindurch wahr.

Nie mehr reiten! Nur noch im Schritt führen.

Und das mit einem ehemaligen Rennpferd, na klasse.

Irgendwann war die Pferdeexpertin weg und ich war nur noch froh, dass ich endlich allein war.

Es brachen alle möglichen Emotionen aus mir heraus.

Das stimmt nicht, die hat sie doch nicht mehr alle! Er lahmt nicht mal, die spinnt ja!

Aber er läuft ja nun wirklich seit zwei Jahren nicht mehr gut und nach der Sehnenentzündung kommt es ja tatsächlich nicht mehr richtig in Fluss, was, wenn sie doch Recht hat und ich ihn mit dem Reiten nur noch quäle?

Undemanding Time: Zeit miteinander verbringen, ohne etwas vom Pferd zu wollen Wieso passiert so etwas ausgerechnet mir, wo kein Tag vergeht, wo ich mir nicht Gedanken darüber mache, was das Beste für mein Pferd ist? Wo er seit zwei Jahren in den Offenstall umgezogen ist, wo er es viel besser hat als im Reitstall? Wo ich ja eh seit der Umstellung auf Barhuf kaum noch reite? Wieso geht es ihm denn dann immer schlechter?

Was kann ich denn dann überhaupt noch mit meinem Pferd tun?

Die Frage drängte sich immer weiter auf.

Zuhause angekommen, wurde natürlich direkt mal das Internet befragt.

Bei Natural Horsemanshop hielt ich inne.

Aha, eine Beziehungslehre zwischen Mensch und Pferd, wobei das Lernen des Menschen dort im Fokus steht. Das interessierte mich und ich schaute mir ein paar Videos dazu an.

Es gibt ja keine Zufälle und so landete ich auf der Website einerTrainerin, die mir so was von aus dem Herzen sprach und da dachte ich sofort: Die will ich kennenlernen!

Umso erfreuter stellte ich fest, dass sie in der Nähe meines Geburtsortes lebt und wenn ich dort eine Schnupperstunde nehme, kann ich das mit einem Besuch dort verbinden, das hatte ich sowieso schon länger einmal vorgehabt.

Die Schnupperstunde (Bericht im Partnerblog) war erst mal sehr ungewohnt für mich.

Man achtet auf feinste Zeichen am Pferd und man macht eigentlich….nicht viel.

Irgendwie war ich so in meinem Film drin, ich wollte ja lernen und möglichst alles richtig machen und es sollte auch eigentlich auf Anhieb funktionieren, weil ich ja ehrgeizig bin und mir Mühe gebe…

Mit dieser Energie habe ich dann mit dem Schulpferd versucht zu arbeiten, es hat auch brav mitgemacht und sein Bestes gegeben.

Irgendwann sagte die Trainerin, ich solle meine Energie runterfahren, ich hätte zu viel Energie und das Pferd fühle sich nicht wohl in meiner Nähe. Ich hatte das überhaupt nicht bemerkt und als ich es anschaute, nahm ich wahr, dass es seinen Kopf immer vom Menschen weg drehte.

"Genau das macht mein Lugarno auch!", hörte ich mich erstaunt rufen. "Du musst Deine Energie runterfahren, atme mal tief ein und aus und stell Dich so, dass Du ein Bein entlastest. So zeigst Du dem Pferd, dass es in Deiner Nähe zur Ruhe kommen kann", erklärte die Horsemanship-Trainerin.

Schulpferd Lucky mit seiner BesitzerinZum Glück hatte ich Erfahrung in Meditation und innerhalb kürzester Zeit war ich tatsächlich runtergefahren und sofort kam das Schulpferd in meine Nähe und schleckte und kaute zufrieden.

Das war die Initialzündung.

Zuhause angekommen bin ich sofort zu meinem Pferd. Ich ging wie immer zu ihm und sofort ging sein Kopf wieder von einer in die andere Richtung - ähnlich wie beim Schulpferd.

Ich war enttäuscht, da ich mich vorher wirklich bemüht habe, mich zu entspannen.

War ich wohl aber nicht und so bin ich wieder von der Weide runter, hab mir die Schubkarre geschnappt, um die Wiese abzuäppeln.

Da kam mein Pferd mir auf einmal schon entgegen und ist dann erst mal ein Stück weit mit mir mitgegangen.

Jetzt fing es an, spannend zu werden.

Und ja, immer, wenn ich nichts von meinem Pferd verlangt habe, etwa, wenn ich mit der Stallkollegin sprach, kam es zu mir und stellte sich neben mich.

Ich beschloss, nun erst einmal nur noch zu beobachten.

Und alles, was ich mit meinem Pferd tue, in winzige Schritte aufzuteilen und immer dabei zu beobachten, was es mir für Signale gibt.

Und wenn der Knoten mal geplatzt ist, wird auch ein introvertiertes Pferd schonmal zum ClownIch muss dazu sagen, dass mein Lugarno ein besonderes Pferd ist.

Nun wirst Du wahrscheinlich entgegnen, das ist doch jedes Pferd, jedes Pferd ist etwas ganz Besonderes für seinem Besitzer und natürlich auch einzigartig.

Also will ich es mal anders formulieren:

So ein Pferd wie Lugarno ist mir in all den Jahren einfach noch nie begegnet.

Als ich ihn vor vier Jahren kaufte, war ich echt geflasht, wie brav und leistungsbereit er war.

Er tat stets alles, was man von ihm wollte.

Aber er zeigte auch nie, was er eigentlich wollte.

Wenn die Arbeit mit ihm zuende war, seufzte er, entspannte sich, wie jemand, der nach einem langen Arbeitstag endlich Feierabend hat.

Er zeigte keine Neugier an mir, er schaute mich nie richtig an und wenn ich ihn wieder auf die Wiese brachte, würdigte er mich keines Blickes mehr und ging zielstrebig auf seine Weidekumpels zu.

Irgendwie hatte ich das Gefühl, er hat gelernt, wenn er funktioniert, dann hat er schnell wieder seine Ruhe, das ging so weit, dass er bei der Dressurarbeit angefangen hat, meine Reitweise auswendig zu lernen und hat schon vorausgeahnt, was ich wollte und machte es dann. Das fand ich bemerkenswert, und trotzdem blieb ein fader Beigeschmack, weil er nie aus sich herauskam.

Im Gelände trug er mich tapfer, obwohl er an vielen Stellen sehr ängstlich war. Er zeigte ansonsten keinerlei Interesse an seiner Umwelt da draußen bis ich ihn ermutigte, hier und da mal an einem Äppelhaufen zu riechen oder sich mal einen frischen Obstbaumzweig zu erhaschen.

Aber so richtig vorwärts kam ich damit nicht bei ihm.

Er zeigte weiterhin kein großes Interesse an mir.

Beim Longieren in der kleinen Halle war er stets brav, aber wenn ich ihn frei gelassen habe und ermutigt habe, mir zu folgen, stand er nur da und hat mich ignoriert.

Das war sehr frustrierend für mich.

Wieso verstehen mich alle anderen Pferde und nur mein eigenes Pferd nicht? Mag er mich vielleicht nicht?

Schon damals vermutete ich, dass er sehr introvertiert ist und ihm die vielen Eindrücke im Pensionsstall mit 40 weiteren Pferden einfach zu viel sind und er sich zum Schutz in sich zurückzieht. Deshalb habe ich für ihn auch einen schönen Offenstallplatz gefunden, wo es viel ruhiger zugeht.

Dort habe ich ihn dann auf Barhuf umgestellt und als ich ein halbes Jahr später wieder ein bisschen geritten bin, hat er sich auf der Weide eine Sehnenverletzung zugezogen. Wieder vier Monate Reitpause. Ich bin dann nur noch mit ihm spazieren gegangen und habe dann angefangen, mit frei longieren seine Kondition und seine Muskeln wieder aufzubauen.

Eigentlich habe ich die Expertin nur aus dem folgenden Grund beauftragt:

Sie sollte feststellen, was ich ihm in seinem Alter – mittlerweile 21 Jahre – noch zutrauen kann und was nicht. Ich wollte wissen, ob ich noch längere Ausritte mit ihm machen kann und Dressurarbeit in welcher Intensität. Er macht ja von allem am liebsten Dressur und ich wollte das Training halt so wieder aufbauen, dass er wirklich Fortschritte und keine Rückschritte macht.

Da stand ich dann nach der Diagnose und war erst mal ratlos.

Und nach der Schnupperstunde im Horsemanship änderte sich auf einmal alles.

Mein Pferd fing an, mit mir zu kommunizieren!

Nach vier Jahren, ich konnte es nicht fassen.

Endlich hatte ich den Zugang zu ihm gefunden, wobei es nicht er war, der gelernt hat, sondern ich!

Man muss ganz besonders einem introvertierten Pferd die nötigen Pausen geben und die Zeit, die es braucht! (Anm.d.Editors: Bei Parelli heißen solche Pferde Right-Brain-Introvert - lest HIER mehr)

Keinen nächsten Schritt machen, bevor man nicht die Antwort abgewartet hat.

Das ist für mich als lösungsorientiertem und oft auch ungeduldigem Menschen wohl die schwerste Herausforderung überhaupt gewesen, denn erst mal wurde es nicht leichter.

Mein Pferd fing zwar an, mit mir zu kommunizieren, aber immer, wenn ich dann darauf reagierte, zog er sich wieder zurück.

Ich war noch immer zu schnell, zu ungeduldig, wollte zu viel und mit zu viel Energie.

Natürlich hatte ich mir innerhalb von zwei Wochen das gesamte Equipment vomNatural Horsemanship zugelegt und hatte auch schon einen Plan, wie ich meinem Pferd Parellis sieben Spiele beibringen wollte.

Der Horseman's Stick liegt auf der KruppeIch wurde jedoch schon direkt einmal ausgebremst, da mein Pferd große Angst vor dem Stick hatte. Obwohl er ja kleiner als die ihm vertraute Longe war, wich er sofort zurück und schnorchelte vor Aufregung.

Ich hab dann die helle Kordel gegen die dunkle von seiner Longe ausgetauscht, dann hatte er nicht mehr ganz so große Angst, aber das Berühren mit dem Stick hat er dann brav über sich ergehen lassen, da war ich schon wieder viel zu schnell unterwegs und das war ja nicht das, was ich wollte.

Mir wurde klar, dass ich ihn gar nicht gefragt habe, ob ich ihn mit dem Stick berühren darf, ich hab es einfach gemacht und als er nicht zurückgewichen ist, habe ich es als Zustimmung gewertet. Aber gerade die introvertierten Pferde zeigen nicht so deutlich, wenn sie mit etwas nicht einverstanden sind, sondern frieren dann ein und schotten sich ab und lassen es nur über sich ergehen.

Ich möchte aber, dass mein Pferd neugierig wird und gerne mitmacht und mir zeigt, woran es Freude hat.

Also habe ich am nächsten Tag alle neuen Sachen, Knotenhalfter, Seil und Stick auf einen Eimer mitten in sein Offenstallareal plaziert und mich ganz entspannt daneben in einen Gartenstuhl gesetzt und abgewartet, was passiert.

Zuerst passierte minutenlang überhaupt nichts.

Nach einer gefühlten Ewigkeit ging Lugarno dann tatsächlich aus seinem Offenstall heraus, aber erst mal auf dem Paddock in eine andere Richtung und kam auf dem „Rückweg“ dann an den Sachen vorbei und ging wieder in seinen Offenstall.

Na immerhin hat er wenigstens mal hingeschaut.

Nun dauerte es gar nicht lange und er kam schon wieder raus und steuerte diesmal direkt die neuen Sachen an. Da habe ich dann das Seil genommen und ihn damit berührt. Er war ja frei und konnte jederzeit weggehen, wenn es ihm zu viel wurde.

Er blieb aber und erst, als ich den Stick nahm, verschwand er wieder in seinem Offenstall.

Ich hab es dann für diesen Tag auch damit belassen.

Zuhause angekommen, habe ich mir überlegt, ich muss noch früher anfangen, ich werde ihn jetzt bei jedem auch noch so winzigen Schritt erst einmal fragen und den Schritt erst ausführen, wenn ich die Antwort habe.

Also schon bei der morgendlichen Begrüßung.

Das Gute ist, dass er ein Einzelpaddock hat und ich da vollkommen frei mit ihm arbeiten kann, er ist also nicht angebunden und kann sich jederzeit von mir zurückziehen und auch ich achte darauf, dass ich mich auch von ihm zurückziehe, wenn ich merke, meine Energie ist ihm wieder zu hoch.

Dann gehe ich einfach ein paar Meter von ihm weg und stelle mich ganz entspannt dort hin und nach kürzester Zeit kommt er dann zu mir.

Das ist so schön, das hatte ich mir immer gewünscht, es aber nicht mehr für möglich gehalten!

Ich habe ihn immer mit meinen Forderungen und Wünschen und meiner Energie überlagert, anstatt ihm den Raum und die Zeit zu geben, bis er von sich aus kommt!

Dies zu begreifen war eigentlich alles, seitdem geht es in Riesenschritten aufwärts.

Aber ich musste auch über meinen Schatten springen und es aushalten, wenn auch mal minutenlang gar nichts passierte. Oder wirklich überhaupt nichts. Ich musste von meinen Vorhaben loslassen und in das Fragenstellen übergehen.

Nicht mehr so etwa: „Heute ist das Wetter schön, heute werde ich mal dort und dort ausreiten“, sondern

Wie geht es Dir heute, vielleicht können wir heute einen kleinen Ausritt machen?

Und um diese Antwort zu erhalten, frage ich mich von der Begrüßung an jeden kleinsten Schritt durch.

Ich gebe hier mal ein Beispiel und übersetze für mein Pferd gleich mit:

Hallo, wie geht´s Dir, stoppe ein paar Meter vor ihm und halte die Hand hin.

Kommt auf mich zu, oh lecker, Du hast eine Möhre, die schnapp ich mir mal, kaut..wurschtel, leck, hast Du noch mehr, nein, ok, ich leck nochmal Deine Hand ab

Komm, ich will Dich putzen

OK, ich geh mit und stelle mich hier hin

Ich hole einen Striegel und gehe auf ihn zu

Kopf geht hin und her …Du gehst zu schnell, bitte langsamer

Ich gehe langsamer, schaue auch woanders hin und halte ihm den Striegel hin,

er guckt erst noch weg, nach einiger Zeit riecht er an dem Striegel ok, kannst anfangen

ich striegle, gehe rüber auf die andere Seite, hier fragt er wieder an, was ich da habe,

ich halte ihm den Striegel von der anderen Seite auch hin und er riecht und gibt sein ok.

So mache ich es auch mit dem Hufkratzer, mit dem Halfter und später mit Sattel und Trense.

Falls er weggeht, entferne ich mich mit den Sachen wieder und warte ab, bis er wieder zu mir kommt.

Beim Satteln frage ich auch, ob er bereit ist, indem ich den Sattel ganz langsam versuche aufzulegen und wenn er in irgendeiner Form Unbehagen zeigt, höre ich wieder damit auf, entferne mich wieder von ihm bis er von sich aus wieder kommt und frage dann erneut.

Die Kunst ist, im richtigen Moment aufzuhören.

Ich würde in diesem Beispiel dann aufhören, wenn er das Satteln zugelassen hat und dann an diesem Tag, wo er zuerst mit dem Satteln nicht einverstanden war, nicht auch noch reiten. Denn das wäre dann zu viel. Die Belohnung für ihn sollte sein, dass er dann, wenn er das Satteln zugelassen hat, wieder seine Ruhe bekommt.

Erst, wenn er das Satteln von vorneherein zugelassen hat, würde ich einen Schritt weitergehen.

Man könnte also sagen, man arbeitet mit einem introvertierten Pferd wie mit einem rohen Pferd, dem man alles neu beibringt.

Ist ja auch irgendwie so, weil er nun ja auch ein Mitspracherecht hat.

Wenn etwas überhaupt nicht klappt und das Pferd nichts zugelassen hat, würde ich allerdings auch erst dann aufhören, wenn irgendetwas und wenn es noch so klein und wenig ist, geklappt hat. Sonst lernt das Pferd, dass, wenn es nicht mitmacht, sofort in Ruhe gelassen wird und dann erhält es eine Belohnung für etwas, was von uns ja gar nicht gewünscht ist.

Manche Pferde kriegen das sehr schnell heraus!

Und nun wünsche ich allen Lesern viel Freude beim Ausprobieren und Beobachten!

Um unsere News-Unterseite "schlank" zu halten werden hier statt drei die jeweils zehn neuesten Blog-Einträge zeigt. In der Startphase gibt es wechselnde Monatsthemen, die ihr über folgende Buttons aufrufen könnt.

Queenie ist bekanntlich eine eigene Meinung auf vier Beinen und ist damit dasjenige unserer Pferde, das sich am Ehesten für die unterhaltsamen Blogeinträge geeignet hat. Da diese übers ganze Jahr kreuz und quer über den 12-Oaks-Blog verteilt waren und sie zu schade dafür sind, im Internet-Dschungel zu versumpfen, habe ich alle Queenie-Einträge des Jahres 2015 rüberkopiert nach Blogspot - also außerhalb der eigenen Homepage. Im Monat Dezember ging es hier also nur um Queenie; im Januar war das Thema Fallbeispiele von unseren und von Kundenpferden und ich habe zwei, drei meiner Artikel veröffentlicht. 

Folge 12 Oakss Pinnwand „Hund, Katze, Welpe“ auf Pinterest.
Bildklick zur YT-Playlist: Idgies Geschichte von Geburt an und ihre Freundschaft mit Kätzchen Noisy
Mit Klick-aufs-Bild den Turnierkanal von 12oaksTV in zweitem Fenster öffnen - Kanal ist noch im Aufbau
04.12.2021
Nicola Steiner Westernreiten
Keine Kommentare

Mitte November erreichte mich folgende E-Mail, die ich gerne mit euch teile:

Hallo Nicola,

habe mich endlich überwunden dir zu schreiben.

 

Verschenkt mein Buch zu Weihnachten, um auch noch den letzten aufzuklärenIch bin Arzthelferin und arbeite in einer Allgemeinmedizinischen Praxis. Wir sind 4 Angestellte plus Chefin, davon sind 4 vollständig geimpft und ich bin als einzige ungeimpft. War/ist bisher auch kein Problem gewesen.

Ich bin auch im Labor eingesetzt, mein Kollege und ich sind auch für die Schnellteste und PCR-Teste zuständig. Laufe dann wie ein Marsmännchen rum, sprich Ganzkörperanzug, Schutzbrille, Handschuhe, FFP2-Maske….

Bisher habe ich mich nicht angesteckt. Bei uns werden die Patienten tief im Rachen und zusätzlich tief in der Nase abgestrichen.

Letzte Woche Montag kam mein vollständig geimpfter Kollege mit starkem Husten und Schnupfen an die Arbeit. Hatte ich auch kein Problem damit. Am Freitag habe ich einen PCR-Test machen lassen, da wir am Sonntag ein Weihnachtsessen gehabt hätten. Ergebnis: positiv. Okay, auch gut, Quarantäne. Netter Mitarbeiter vom Gesundheitsamt, hat auf meine Aussage: das einzig blöde ist jetzt, dass ich nicht zu meinem Pony darf reagiert. Er meinte, da gibt es einen Ausnahmeregelung unter Einhaltung der Hygienevorschriften. Die würde ich dann zugeschickt bekommen.

Meine Chefin hat dann auch endlich meinen Kollegen abgestrichen und siehe da, positiv. Chefin ihr Schnelltest und PCR vom Montag waren auch positiv!!!!!

Soweit mir bekannt ist, sind beide seit Februar 2021 vollständig geimpft! Die Impfung hat ja nicht lange angehalten (BioNTech).

Meine 2 anderen Kolleginnen sind wohl noch nicht positiv.

Da bin ich schon mal froh, dass ich durchgehalten habe mich nicht mit impfen zu lassen.

 

Nachdem mein PCR positiv war, haben mein Mann, meine Tochter plus Freund gleich einen Schnelltest gemacht, das Stäbchen richtig tief in die Nase geschoben. Mein Mann negativ, Tochter plus Freund (irgendwann im Frühjahr Johnson & Johnson geimpft) alle positiv.

Meine Tochter plus Freund sind Montag dann von deren Hausarzt abgestrichen worden, nur Mundschleimhaut. Testergebnis heute negativ!!!! Meine Tochter ist dann nochmal los und hat sich beim Test-Center abstreichen lassen, dort wurde nur im vorderen Bereich der Nase abgestrichen, war natürlich negativ.

 

Ich bin jetzt sehr erstaunt darüber, dass selbst bei den Hausärzten die PCR-Abstriche unterschiedlich durchgeführt werden.

 

Dieses Buch kostet auch nur 5 Euro, klärt aber auf amüsantere, subtilere Art auf. Des Weiteren hatte ich vor ca. 4 Wochen Erkältungssymptome. Nett wie ich bin, vorher beim Hausarzt angerufen. Die Arzthelferin: Sind sie vollständig geimpft und Schnelltest negativ? Ich: bin immer noch nicht geimpft und Schnelltest habe ich nicht. Sie: oh, dann Infektionssprechstunde, also draußen warten bis der Arzt kommt… Dann ins Separée. Mein Hausarzt: Was sie sind noch nicht geimpft, wo arbeiten sie? In einer Arztpraxis!!! Wenn Sie bei mir angestellt wären, hätte ich sie solange beurlaubt, bis sie geimpft sind. Sie sind eine potentielle Gefahr für ihre Patienten, wenn jetzt ein Ü80jähriger kommt und sie stecken den an ……

Ich habe mir nur gedacht, na die sind doch angeblich alle geimpft und dadurch geschützt, wie soll ich die anstecken wenn ich gesund bin?????

Hatte da auch keine Lust auf Diskussion, hätte eh nichts gebracht.

 

Eine Woche später war mein Mann in der Infektionssprechstunde, da er seit ca. 3 Wochen hustet. Der Arzt hat ihn noch nicht mal abgehört, hat gesagt, wenn der PCR-Test negativ ist, dann kann er noch mal vorbeikommen und er hört ihn dann ab!!!

 

Als mir mein Mann das erzählt hat, konnte ich es nicht glauben!!! Der ist Arzt, die leben potentiell mit irgendwelchen Ansteckungsrisiken, die haben mal den Hippokratischen Eid geschworen……

Leider nehmen die Hausärzte, die gut sind in unserer Nähe, keine neuen Patienten mehr an.

 

Mich macht das alles wütend.

 

Die meisten Menschen rennen alle in eine Richtung, hinterfragen nichts mehr und denken eventuell, na wenn alle da lang gehen, gehen wir mit. Den Weg des geringsten Widerstandes oder so.

Mein Vater hat früher zu mir gesagt und wenn einer sagt, spring aus dem Fenster, machst du das dann? Natürlich nicht. Okay, ich hinterfrage ja auch alles und bilde mir meine Meinung.

 

Ach so, da mein Mann und ich uns nicht wirklich an meine Quarantäne-Anweisungen gehalten haben, war sein Schnelltest heute positiv. Er ist jetzt zu unserem tollen Hausarzt, mal sehen, ob der ihn auch einen Vortrag hält.

Mein Mann hat gerade angerufen, wir sollen zwischen durch unser Pulsoxymeter nutzen, da wir nicht geimpft sind. Na ein Glück haben wir so ein Teil. Er hat meinen Mann tatsächlich für 14 Tage krankgeschrieben!!!!

 

Ich finde es diskriminierend und menschenunwürdig, wie mit uns Ungeimpften, also Covid-19 ungeimpft, umgegangen wird. Wir wären alle rechtsradikal, ungebildet, eine Gefahr für die Menschheit. Und was ist mit den ganzen Impfdurchbrüchen nach ca. 5 – 6 Monaten? Jo, jetzt wird geboostert, was der BioNTech-Impfvorrat hergibt.

Es gibt doch gar keine richtigen Langzeit-/Kurzzeitstudien. Jetzt kommt doch so langsam durch, was es alles für Nebenwirkungen gibt.

Es sollte doch jeder Mensch selber für sich entscheiden, was er macht oder nicht. Also mich hat bis jetzt auch noch niemand gefragt, ob mein Tetanusschutz etc. ausreichend ist.

Ich werde mir, solange ich ein ungutes Gefühl bei dieser „Impfung“ habe, dieses Zeug nicht injizieren lassen.

 

So jetzt habe ich aber genug geschrieben, ich hoffe du hast Zeit gefunden meine lange Email zu lesen. Wenn nicht ist es auch nicht schlimm.

 

Ich würde mich auch gerne an den Demos beteiligen, bekomme hier leider nicht mit, wann und wo diese stattfinden. Wohne in (anonymisiert - alles andere ist unlektoriert, wie es bei mir ankam).

 

Ich finde es super, wie du dich engagiert, auch wenn es für dich bestimmt auch Probleme gibt.

 

Viele liebe Grüße und bleib gesund

11.11.2021
Nicola Steiner Westernreiten
Keine Kommentare

Weil ich nicht bereit war, 1.500 Euro an eine Polizeieinrichtung zu spenden, hat die Staatsanwalt nun eine Anklageschrift beim hiesigen Amtsgericht eingereicht (HIER einzusehen), weil angeblich das Recht der Polizisten aufs eigene Bild in folgendem Video verletzt worden wäre (ab Minute 18): 

Da es aber Ausnahmen vom Recht am eigenen Bild gibt erhebe ich folgende ...

Einwände auf Zulassung der Anklage Az.

Die Anklageschrift ist HIERSehr geehrte Damen und Herren,

zunächst wird festgehalten, dass ich nicht durch Herrn Rechtsanwalt P. vertreten werde, was der Staatsanwaltschaft bekannt ist. Eingeschaltet wurde er nur, um Akteneinsicht zu erhalten, die mir ohne Rechtsanwalt von der Staatsanwaltschaft verwehrt wurde. Sollte es zu einer Anklage kommen, beabsichtige ich, einen Fachanwalt zu beauftragen. Die Anklageschrift ist im Übrigen formal falsch, ich bin nicht verheiratet. Zudem sind nicht alle der genannten Beamten namentlich zu erkennen oder im Porträt abgebildet. Aus hiesiger Sicht sind nur vier Beamte zu erkennen. Es ist nicht ersichtlich, ob die Beamten nur Zeugen sind bzw. wer den Antrag auf Strafverfolgung gestellt hat. Die Beweislast hierzu obliegt der Staatsanwaltschaft. Die Staatsanwaltschaft möge alle Anträge für eine Einzelfallbetrachtung vorlegen. Ein Antrag des Dienstherren wäre unzulässig.

Gegen die Zulassung der Anklage wird auch der Einwand erhoben, dass KEIN STRAFTATBESTAND vorliegt. Es handelt sich auch keineswegs (wie von der Staatsanwaltschaft behauptet) um einen bürgerlichen Journalismus, denn ich bin nicht nur gelernte Redakteurin, sondern auch studierte Diplom-Medienwirtin mit 1er Abschluss. Im Studium habe ich Kenntnisse im Medienrecht erworben. Die involvierten Polizeibeamten können sich nicht auf das Recht am eigenen Bild berufen, da ein überwiegendes öffentliches Informationsinteresse besteht.

Wie sich dieses gestaltet, beschreibt sogar die Staatsanwaltschaft in der Anklageschrift auf S. 4, ganz oben:

„In der Konsequenz sind Einzelaufnahmen von Polizeibeamten durch Versammlungsteilnehmer nicht unter Rückgriff auf § 23 Abs. 1 Nr. 3KunstUrhG privilegiert, sondern allenfalls bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 23 Abs. 1 Nr. 1 KunstUrhG. Also nur dann, wenn es sich um Bildnisse aus dem Bereich der Zeitgeschichte handelt und diese schon aus ihrer erhöhten Relevanz heraus ein Informationsrecht der Öffentlichkeit begründen. Hieran ist kein allzu strenger Maßstab anzulegen. Es sind schon alle Fragen von allgemeinem gesellschaftlichen Interesse erfasst. Eingedenk des einem jeden Polizeibeamten zustehenden Rechts am eigenen Bild wird ein solches überwiegendes gesellschaftliches Informationsinteresse immer erst dann bestehen, wenn es sich um außergewöhnliche Polizeieinsätze oder Maßnahmen oder um rechtswidrige Handlungen durch Polizeibeamte handelt. Es ist dann auch zulässig, Porträtaufnahmen von einzelnen Beamten zu fertigen, wenn diese sich durch ein (insbes. rechtswidriges) Verhalten in besonderer Weise exponieren.“ (Hervorhebungen durch mich). 

Die Staatsanwaltschaft räumt also selbst ein, dass kein allzu strenger Maßstab an dieses Informationsrecht anzulegen ist und wenn er greift, dürfen Polizeibeamten sehr wohl im Porträt gezeigt werden und ihr Name erkennbar sein. Entgegen dem Sachvortrag der Staatsanwältin ist weder ein rechtswidriges noch ein anderes exponiertes Verhalten der Beamten Voraussetzung für die zulässige Erkennbarkeit. Denn im Gutachten der Gewerkschaft der Polizei vom 3.2.2014, das sich auf ein Urteil des Oberlandesgerichtes Celle stützt, heißt es:

„Polizeibeamte müssen aber gem. § 23 Abs. 1 Nr. 1 KunstUrhG die Fertigung und Abbildung ihres Bildnisses hinnehmen, wenn es sich um ein „Bildnis aus dem Bereich der Zeitgeschichte“ handelt. Aus dem Bereich der Zeitgeschichte stammen in erster Linie Bildnisse, in denen der Abgebildete nicht lediglich als Person, sondern wegen seiner Verbindung zum Zeitgeschehen das Interesse der Öffentlichkeit findet. Die persönlichen Interessen der abgebildeten Person haben demzufolge zurückzutreten, wenn der Inhalt und Charakter der Abbildung eine zeitgeschichtliche Dokumentation darstellt. Polizeiliche Auflösungsaktionen einer Demonstration stellen bspw. stets Vorgänge der Zeitgeschichte dar. Der Polizeibeamte als Träger öffentlicher Gewalt muss die Offenbarung dieser Teilnahme also hinnehmen (so bereits OLG Celle Urteil vom 25.09.1978 – 2 Ss 157/78)“

Bei vorliegendem Video ist genau das gegeben, denn hier wird eine Versammlung nicht nur aufgehoben, sondern entgegen der grundgesetzlich gesicherten unveräußerlichen Versammlungsfreiheit nach Artikel 8 Grundgesetz sogar verboten! Da es Verbote von Demos erst seit der Coronakrise gibt, handelt es sich in eklatanter Weise um ein Zeitgeschehen. Gemäß Art. 8 GG müssen Versammlungen zwar angemeldet werden, damit die Polizei diese sichern kann, aber es bedarf keiner Erlaubnis. Somit ist es schon von öffentlichen Informationsinteresse, wenn Behörden Versammlungen grundgesetzwidrig verbieten. Im Kontrast zu dieser grundgesetzlichen, unveräußerlichen Vorgabe spricht eine der gezeigten Polizistinnen aber wiederholt von einer „verbotenen Versammlung“.

Beweis: - Inaugenscheinnahme des Youtube-Videos youtu.be/rRoc7p5iFfM Minute 19:20 bis 21:20

Artikel 8 der Grundgesetzes kann laut Gesetzesformulierung nur per Gesetz, nicht aber durch Verordnung eingeschränkt werden. Zum Zeitpunkt des am 10. Mai 2020 erschienen Videos war die entsprechende Änderung des Infektionsschutzgesetzes aber noch nicht verabschiedet. Auch eine Aushebelung des Grundgesetzes per Verordnung wäre gleichwohl von öffentlichem Informationsinteresse. Festgehalten werden muss ohnehin, dass ein öffentliches Informationsinteresse schon dann besteht, wenn sich die Polizeibeamten bei der Auflösung einer Versammlung nicht rechtswidrig verhalten. Im vorliegenden Fall dürfte aber - zumindest zum damaligen Zeitpunkt - sehr wohl rechtswidriges Verhalten vorgelegen haben, denn die Verfassung wiegt höher als eine bloße Verordnung. Das Verhalten der Polizisten lässt den Rückschluss zu, dass dies den Polizisten durchaus bewusst war und sie auch wussten, dass sie verpflichtet gewesen wären zu remonstrieren (wie ja auch die Staatsanwältin XY).

Beweis: - wie vor (isbd. ab Minute 19:30, wo Polizisten wiederholt von Passanten gefragt werden, auf wessen Anweisung sie handeln. Die Polizisten antworten nicht, sondern drehen den Fragenden den Rücken zu)

Auch ohne diese Rechtswidrigkeit wäre gemäß dem o.g. Gutachten der Gewerkschaft der Polizei eine Porträtaufnahme / die namentliche Nennung (wie bei Minute 22 in Bezug auf die Beamten R. und C. geschehen), zulässig. Dies sogar gemäß Anklageschrift und insbesondere vor dem Hintergrund, dass der Beamte R. bei Minute 24:30 unumwunden zugibt, dass er die Anweisung hat, jeden Demonstranten des Platzes zu verweisen - und er diese verfassungswidrige Vorgabe auch umsetzt, obwohl sogar der Diensteid aufs Grundgesetz abgelegt wurde.

Bei Minute 24:50 wird deutlich, dass der Beamte R. Befehle befolgt, von denen er selbst nicht überzeugt ist. R. geht immer näher auf den Interviewer zu, der ihn daraufhin fragt: „Haben sie keine Angst, dass sie mich anstecken?“ R.: „Nö“ Darauf der Interviewer: „Sie stehen jetzt weniger als einen Meter von mir.“ Daraufhin beschuldigt R. den Journalisten wahrheitswidrig: „Sie kommen ja auch immer näher.“

Dass das Grundgesetz nicht per Gesetz, sondern per Verordnung ausgehebelt wird, wird ab Minute 25:16 des vorgenannten Videos deutlich. Hier wird ein Versammlungsteilnehmer interviewt, der wegen einer Ordnungswidrigkeit belangt wird. Der Teilnehmer legt sinngemäß dar, dass das Grundgesetz als Verfassung höher wiegt als eine Verordnung und dass dieses weiter bestehen muss. Der Teilnehmer hat zwar Polizeianwesenheit erwartet, aber nicht erwartet, dass es noch nicht einmal erlaubt ist, ein Flugblatt zu verteilen. Wenn daran kein öffentliches Informationsinteresse bestehen würde, dann würde die Ausnahme des § 23 Abs. 1 Nr. 1KunstUrhG ad absurdum geführt. Denn, wenn noch nicht einmal die Aushebelung unserer Verfassung durch Verordnungen vom Volk als Souverän hinterfragt werden darf, was gilt denn dann als Zeitgeschichte? Vor Corona war das noch anders. Dementsprechend äußert ab Minute 26 eine Dame totalitäre Angst und der Polizeibeamter E. sagte, er habe auch Angst vor einem totalitären Staat, aber er sei froh, dass wir das nicht sind und verweist im uneingeschränkten Obrigkeitsgehorsam ans Polizeipräsidium Stuttgart, weigert sich aber, den Namen des Verantwortlichen zu nennen. Alleine diese seine diesbezügliche Aussage rechtfertigt aus journalistischer Sicht sowohl die Porträtaufnahme als auch die Namensnennung, zumal die Gewerkschaft der Polizei Ausnahmen vom Recht am eigenen Bild schon bei einer Auflösung einer Versammlung als Ausnahme vom § 22 UrhG anerkennt, so ist das grundgesetzwidrige Verbot der Versammlung durch das unreflektierte Befolgen von Befehlen erst recht in dieser Ausnahme gemeint, da es schwerer wiegt. Gleiches gilt für die Leugnung totalitärer Tendenzen.

Die als Zeugen genannten Polizisten wurden dabei gefilmt, wie sie die Verbreitung von unerwünschten politischen Meinungen unterdrücken. Artikel 5 Grundgesetz meint explizit nicht nur die Meinungsäußerung, sondern auch das Verbreiten einer Meinung, wobei es auf den Inhalt der Meinung nicht ankommen darf.

Beweis: - wie vor und gemäß folgender Auflistung:

- Ab Min. 26:45 bemerkt eine Teilnehmerin einem anderen Teilnehmer gegenüber, dass er damit rechnen muss, einen Platzverweis zu erhalten, weil er ein Schild trägt: „Die haben alle einen Platzverweis bekommen.“

- Ab Minute 27 sagt ein Teilnehmer: „Ich möchte einfach, dass Grundrechte geachtet werden. In der aktuellen Situation sehe ich das nicht gegeben“

- Ab 27:30 sagt derselbe Teilnehmer: „Es ist in einer Demokratie so, dass nicht die Minderheit es weniger wert ist, gehört zu werden.“ und weiter: „Das ist nicht das Prinzip der Demokratie. Das ist vielleicht ein Prinzip in einer anderen Staatsform, die autoritärer verfasst ist, aber nicht in einer Demokratie. Da ist jede Meinung gültig.'

- Ab Minute 28 antwortet die Teilnehmerin auf die Frage, warum sie das macht: „Ich nehme das Recht der freien Meinungsäußerung wahr.“

- Ab Minute 28:15 sind Teilnehmer zu sehen, die sich aus Angst vor Repressalien nicht trauen, ihre Botschaft als Schild zu verbreiten. Sie werden zudem vom Interviewer darauf hingewiesen, dass jeder, der eine bestimmte Botschaft dort kommuniziert, einen Platzverweis erhält, was der männliche Interviewte nicht so schlimm fand. Darauf folgt der Hinweis, dass ein Platzverweis ja auch ein Bußgeld nach sich zieht. Seine Partnerin sagt, man solle nicht dumm sein und mit fünf Leuten gemeinsam demonstrieren, womit deutlich wird, dass Abstände so gewahrt wurden wie per Verordnung verlangt. Ergo: Es ging beim Vorgehen der Polizisten nicht um den Gesundheitsschutz, sondern darum eine Diskussion darüber zu unterdrücken. In diesem Sinne belegen diese Bilder also den schleichenden Beginn des Untergangs der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Das zeigt sich auch darin, dass die Polizisten fast schon elitär zwar auf ihr eigenes vermeintliches Recht aufs eigene Bild pochen, die höheren, weil verfassungsrechtlichen, Rechte der Bürger aber als weniger wichtig erachten.

Beweis: - wie vor

- Zeugnis der anwesenden Demonstrationsteilnehmer, zu laden über die Polizeibehörde Stuttgart, der wegen der Platzverweise die Anschriften der interviewten Teilnehmer vorliegen

Die Staatsanwaltschaft bestreitet wahrheitswidrig, dass ein Bezug zum Ereignis erkennbar sei und beruft sich auf ein Urteil, das erst im Oktober 2021 veröffentlicht wurde. Da ich nicht in die Zukunft reisen kann, kann dieses Urteil im vorliegenden Fall nicht anwendbar sein, da sich die Rechtslage zwischenzeitlich geändert hat - aber selbst wenn es so wäre: Es ging hier nicht um einen Routineeinsatz wie z.B. eine allgemeine Verkehrskontrolle. Es wurde ein rechtswidriges Demoverbot durchgesetzt und es wurden politische Botschaften unterdrückt. Die Beamten wurden minutenlang interviewt, ohne zu intervenieren, so dass eine Einwilligung durch konkluduentes Verhalten vorliegt, was aber irrelevant ist, da es keiner Einwilligung bedarf.

Die Staatsanwaltschaft stellt es so dar, als hätte ich wahllos irgendwelche Videosequenzen aneinander gereiht. Das wird mit Nachdruck bestritten, denn das Video enthält eine mündliche Einlassung von mir, die darauf folgenden Sequenzen dienen nicht nur dem Beleg, sondern folgen auch einem Argumentationsmuster. Zunächst wird die Polizeigewalt anderer Polizisten (überwiegend aus NRW) gezeigt, dann nehmen die Kollegen aus Stuttgart ab Minute 18 symbolisch Stellung – wie dargelegt. Es ist also ein künstlerisches, journalistisches Werk, wo keine einzige Sequenz dem Zufall überlassen wurde. Das Fazit zieht am Ende jemand mit dem Künstlernamen „Coach Cecil“, der unter 3) die von mir gewünschte Handlungsaufforderung vermittelt:

Wir sind die 99 Prozent.

Es gibt Journalisten, die von Pharmafirmen bezahlt werden, die sich unabhängig nennen und es gibt Journalisten, die wirklich unabhängig sind, weil sie kein Geld von Konzernen erhalten (nicht erwähnt, aber allseits bekannt ist, dass der Spiegel Millionenbeträge von Bill Gates angenommen hat – sowohl 2020 wie auch 2021. Andere Medien erhielten Millionenbeträge vom Staat.

Wir müssen eine Gegenöffentlichkeit aufbauen, indem wir Social Media Kanäle teilen, teilen, teilen.

Als professionelle Journalistin weiß ich, dass alleine durch die Auswahl der Bilder eine Bewertung vorgenommen wird und genau das habe ich getan. Auch der von mir erstellte Abspann ist Teil der von mir anmoderierten und dann journalistisch zusammen gestellten Videobotschaft und weist auf weitere Teilaspekte hin:

Element 1: Ein Video zur Statistik und dazu, wie Statistiken geschönt oder dramatisiert werden können.

Element 2: Verlinkt ist die Rezension https://12oaks-ranch.blogspot.com/2020/05/virus-wahn-wie-die-medizin-industrie.html zum Buch „Virus-Wahn – wie die Medizin-Industrie ständig Seuchen erfindet und auf Kosten der Gesellschaft Profite macht“ - in der Rezension wird darauf hingewiesen, dass das Buch selbst 1.300 belastbare Quellen aufweist. Im Blogbeitrag sind weitere Quellen verlinkt, z.B. ein ARTE-Bericht zur Korruption im Gesundheitswesen und der Einflussnahme der Konzerne auf die WHO.

Element 3 ist ein weiteres Video von mir, das die Thematik vertieft. Es wird dargelegt, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) finanziert wird (80 Prozent aus Stiftungen), was zu inhaltlichen Abhängigkeiten führt. Die erwähnte Korruption im Gesundheitsbereich ist ebenfalls wasserdicht mit Quellen belegt, z.B. über das im Video gezeigte Buch „Die Diktaturder Konzerne“ von Thilo Bode mit hunderten von Quellen. Erwähnt wird auch, dass die Konzernmedien und die öffentlich-rechtlichen Medien ihre Behauptungen eben nicht mit Quellen belegen. Es wird lediglich auf das RKI (mit einschlägiger Vergangenheit im Nationalsozialismus) verwiesen oder es kommen vermeintliche Gesundheitsexperten wie Karl Lauterbach zu Wort, der gar kein Epidemiologe ist.

Mein Video ist also von der ersten bis zur letzten Sekunde durchdacht und dient der Aufklärung nach allen Regeln der journalistischen Kunst, die mein erlernter Beruf ist. Damit greift zusätzlich auch § 23 Abs. 1 Nr. 4 KunstUrhG,

Ich gehöre zu den vielen Journalisten, die sich entweder von Medien, die Konzernen gehören oder von den öffentlich-rechtlichen Medien aus Gewissensgründen getrennt haben. Zuvor habe ich u.a. beim WDR und der Europäischen Akademie für psychosoziale Gesundheit gearbeitet und weiß daher aus eigener Erfahrung, dass institutionalisierte Medien eben nicht die Realität abbilden und vor allem durch Auslassungen lügen.

Neben meiner eigenen diesbezüglichen Erfahrung wurde uns das auch an zahllosen Beispielen im Studium vor Augen geführt und vor der immer stärker wachsenden Konzentration der Medienanteile von nur wenigen Anteilseignern gewarnt – wie auch vor der Tatsache, dass unsere vielen Medien mehr als 80 Prozent ihrer Nachrichten von nur einer Nachrichtenagentur erhalten - auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk. Die Nachrichtenagenturen gehören aber – wie ja auch die Medien selbst – nur einigen wenigen Konzernen (oder der SPD).

Da die Demokratie untrennbar mit dem öffentlichen Debattenraum verknüpft ist und ohne diesen eine Demokratie nicht möglich ist, stelle ich mich mit diesem meinem Video der Verengung des Debattenraums durch willfährige Polizeibeamte entgegen. Sollte es zu einer Wiederholung der Nürnberger Prozesse aufgrund der vielen Impfschäden kommen, die ja auch eine Folge der Verengung des Diskurses ist, ist es wichtig, dass die Täter dann auch namentlich genannt werden können – auch die, die unreflektiert Befehle befolgt haben.

Da ich selbst über die inszenierte Coronakrise ein journalistischesBuch mit weit über 1.000 Quellen verfasst habe (Quellen zu finden auf: nicola-steiner.blogspot.com) verwahre ich mich gegen die von den Konzernmedien angewandte Propagandatechnik, dass investigativer Journalismus heutzutage als Verschwörungstheorie entwertet wird – ein weiterer Eingriff in die Wirkungsweise des öffentlichen Debattenraums. Der Fachbegriff für diese Art von so genanntem Wording lautet Propaganda - insbesondere vor dem Hintergrund, dass die öffentlich-rechtliche und die Konzernmedien-Berichterstattung ja an Emotionen (Ängste, Gewissen etc.) appelliert – besonders sichtbar im Fall des Fußballers Joshua Kimmich, der inhaltlich ja recht hat.

Für die Bewertung dieses Falles kommt es allerdings nicht darauf an, welche Meinung ich vertrete und ob diese Meinung sich mit der Einschätzung der Staatsanwältin (oder des Gerichts) deckt. Es kommt einzig und alleine darauf an, ob öffentliches Informationsinteresse besteht oder nicht. Dieses öffentliche Informationsinteresse ist aber durch die fast 160.000 Aufrufe des o.g. Videos bereits belegt, zumal das Video in einem Kanal erschienen ist, das sonst höchstens vierstellige Aufrufzahlen hat. Würde das Thema des Videos die Leute nicht interessieren, würden sie das Video nicht anklicken. Da aber so viele Menschen es angeschaut haben, ist das Interesse an dieser Information belegt und eben auch, dass es sich um ein Geschehen der Zeitgeschichte handelt:

Demos, für die keine Erlaubnis zu erteilen ist, wurden verboten, weil eine politisch unerwünschte Botschaft transportiert wurde. Nur das wurde von mir verbreitet und die Aufnahmen sind ganz und gar nicht anlasslos, wie es die Staatsanwaltschaft glauben machen will. Die Zulassung der Anklageschrift ist somit abzulehnen.

Mit freundlichen Grüßen

18.10.2021
Nicola Steiner Westernreiten
Keine Kommentare

Vor einem halben Jahr hat eine Kundin nur eine einzige Stunde bei mir genommen und da fragt man sich natürlich, ob sie nicht zufrieden war. Aber das Gegenteil war der Fall - nach einer Stunde Unterricht, lösten sich alle Probleme mit ihrem Pferd in Luft auf. Das schrieb sie mir in einer E-Mail:

Hallo Nicola,

vermutlich erinnerst Du Dich gar nicht mehr an mich.

Ich hatte irgendwann im total verregneten Frühjahr eine Schnupperstunde im Horsemanship bei Dir mit dem tollen Lucky.

Dabei hatte ich so ein Schlüsselerlebnis, weil er sich nicht wohlfühlte neben mir und Du gesagt hast, ich solle meine Energie runterfahren.

Die Gastautorin und ihr Pferd LugarnoeEr verhielt sich genau wie mein eigenes Pferd und Du meintest, dann sei mein Pferd bestimmt ein introvertiertes Pferd und das hatte ich ja auch schon immer angenommen, wusste aber nicht, was ich tun kann.

Nun hab ich angefangen, ganz anders mit ihm zu kommunizieren, ihm als erstes immer Raum zu geben und ihn kommen zu lassen und seitdem hat sich bei uns eigentlich alles komplett verändert. Er „spricht“ nun mit mir, kommt aus eigenem Antrieb zu mir, stellt sich neben mich, das hat er sonst fast nie gemacht. Ich habe meine Erlebnisse in einem kleinen Bericht zusammengefasst und da Du die Schlüsselrolle dabei hattest, wollte ich Dich fragen, ob Du das vielleicht für Deine Leser auf Deiner Seite einstellen möchtest, dann können ja vielleicht noch Andere davon profitieren, die auch so ein Pferd haben. Ich habe mein Pferd schon vier Jahre und hatte immer gedacht, er mag mich nicht, ich bin ihm egal, weil er sich immer so abschottete. Aber jetzt kommt er sogar von der Wiese angaloppiert, wenn ich ihn rufe! Und es war im Grunde total einfach, ich wusste es vorher nur einfach nicht, was er braucht. Ich mache es auch immer noch, wenn ich merke, ich kriege mich nicht richtig runtergefahren, dann umarme ich einfach seine Hinterbeine abwechselnd, das kann er dann ab, aber vorne an seinem Körper erträgt er mich dann einfach nicht. Er ist auch wirklich extrem sensibel…

Den Bericht von Sylvia Liebecke lest ihr im PARTNERBLOG

Und mit diesem Video habe ich ihren Bericht angekündigt und es ihr vorab gezeigt:

Daraufhin schrieb sie mir Folgendes:

Hallo Nicola,

habe mir den Teaser gerade angeschaut, das ist ja richtig schön geworden, gefällt mir! Ich möchte nur noch zur Klarstellung etwas sagen: Ich wollte danach immer noch sehr gerne weiter zum Horsemanship-Training kommen, aber durch die weite Anfahrt von Erftstadt hat es sich dann einfach nicht mehr ergeben und mir fehlte dann auch einfach die Zeit, da ich mein Pferd im Offenstall komplett selbst versorge und auch einen 8-Stunden-Arbeitstag habe, sonst wäre ich total gerne regelmäßig gekommen.

Ich habe jetzt einfach selber ein bisschen mit Lugarno angefangen, allerdings sind wir noch nicht über die ersten 3 Spiele hinausgekommen, aber ist ja auch klar, wie soll ich ihm auch etwas beibringen, was ich selber noch nicht richtig kann. Aber dieses Zusammensein mit ihm auf eine ganz andere Art als das Reiten hat auch nochmal eine ganz andere Qualität und intensiviert unsere Partnerschaft sehr positiv, auch wenn wir vielleicht nicht alles richtig machen J

Viele liebe Grüße

Sylvia

06.09.2021
Nicola Steiner Westernreiten
Keine Kommentare

 „Globalisierung ist ein anderes Wort für US-Herrschaft.“ Henry Kissinger (zitiert nach Michael Morris 2. Buch)

Wir denken, dass wir unsere Politiker wählen, aber in Wahrheit werden sie vom Weltwirtschaftsforum ausgesucht und eingesetzt.

Das ist ein Auszug aus meinem BuchBerühmt-berüchtigt für dieses Vorgehen ist das Weltwirtschaftsforum, wo Angela Merkel geschult und Gesundheitsminister Jens Spahn als Young Global Leader aufgenommen wurde1, lange bevor er Gesundheitsminister wurde. Auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Neuseelands Prime Minister Jacinda Ardern und die Grüne Annalena Baerbock sind Young Global Leader des WEF. Just nachdem sie Kanzlerkandidatin wurde, gaukelt man uns vor, dass die Grünen die CDU in der Wählergunst überholen2. In Bezug auf Österreichs Kanzler Sebastian Kurz ist der Yellowstone Club zu erwähnen3. Bei der Atlantikbrücke treffen sich Medien, Konzerne, Politik, Streitkräfte und Kultur zu vertraulichen Gespräch-en. Die Medien sind also in diese Transatlantiknetzwerke involviert4, die z.T. von Ge-heimdiensten kontrolliert werden. Und dann hätten wir noch die Trilaterale Kommission (gegründet von Rockefeller), den Council of Foreign Relations (es gibt einen europäischen Ableger, bei dem der Grüne Joschka Fischer Mitglied war) und den Club of Rome. 

Zum Club of Rome schreibt Daniel Prinz im Buch „Wenn das die Menschheit wüsste“ auf S. 223 (gekürzt): „Dieser wurde … 1968 als Denkfabrik und 'gemeinnützige Organisation' an einer Wissenschaftsakademie in Rom gegründet (…), die sich nach außen hin, so der Zufall, für eine 'nachhaltige Zukunft der Menschheit' einsetzt, Zukunftsszenarien und Risikoanalysen entwirft ('globale Erwärmung'), um anschließend Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln und vorzuschlagen. Dieser Club hat weltweit nur maximal 100 Vollmitglieder und besteht u.a. aus Vertretern von Banken und Industrien, Professoren diverser internationaler Universitäten, Botschaftern und Politikern, Wissenschaftlern und Theologen sowie Vertretern der Vereinten Nationen. (…) Der heimliche Gründer des Club of Rome soll laut einigen Forschern David Rockefeller sein. Der Ex-Geheimdienstler der US-Marines Milton Cooper hatte über diesen Club Folgendes zu berichten: '(…) Der Club of Rome wurde beauftragt, ein Computermodell der Welt zu entwickeln, um voraus-zusagen, welche Auswirkungen Korrekturen der Regierungen an der sozialen oder wirtschaftlichen Struktur haben würden. Der Club of Rome wurde auch gebeten, ein Computermodell einer Neuen Weltordnung zu entwerfen. Beide Aufgaben wurden erfüllt. Es wurden Studien durchgeführt, um eine Methode zu bestimmen, das Bevölkerungswachstum anzuhalten, ehe der Zusammenbruch unvermeidlich wird. Es wurde festgestellt, dass ein sofortiges Einschreiten zwei Interventionspunkte betreffen muss: Der erste war eine Senkung der Geburtenrate, der zweite die Erhöhung der Sterblichkeitsrate.'

Laut Coopers Informationen wird der Club of Rome von Europas Schwarzadelsfamilien kontrolliert und hat sich die Bevölkerungsreduktion als eines der Hauptziele vorgenommen. Der Club habe deswegen auch den 'HIV'-Virus im Labor erschaffen und auf die Weltbevölkerung über Impfkampagnen der WHO losgelassen (über die Pockenimpfung in Afrika und Hepatitis-B-Impfungen in den USA). Der Befehl dazu kam laut Cooper vom Richtlinienausschuss der Bilderberg-Gruppe, einer weiteren 'elitären' Einrichtung', die über das Schicksal der Menschheit entscheidet, ohne sie zu fragen.“

Lest auch den zweiten Teil des Kapitels über die Bilderberg-Konferenz - Merkel und Spahn hatten teilgenommen, bevor sie Kanzlerin bzw. er Gesundheitsminister wurde.

1 younggloballeaders.org/community?utf8=%E2%9C%93&q=Macron & faz.net/aktuell/wirt schaft/weltwirtschaftsforum/weltwirtschaftsforum-davos-club-der-weltveraenderer-14651175.html & 2020news.de/die-naehe-der-gruenen-zum-great-reset/ & zdf.de/nachrichten/politik/ weltwirtschaftsforum-davos-geschichte-100.html & wikipedia.org/wiki/Young_Global_Leaders (demnach auch Sebastian Kurz - Österreichs Kanzler: www.weforum.org/people/sebastian-kurz ). Auch von Merkel heißt es sie sei von Beginn an vom WEF gefördert worden: https://norberthaering.de/die-regenten-der-welt/baerbock-weltwirtschaftsforums/

2 www.n-tv.de/politik/Gruene-staerkste-Kraft-Union-bricht-ein-article22503412.html

3 dieunbestechlichen.com/2018/07/heissen-die-neuen-bilderberger-jetzt-yellowstone-club-und-kanzler-sebastian-kurz-wird-die-neue-merkel/ & wikipedia.org/wiki/Young_Global_Leaders

4 swprs.org/netzwerk-medien-deutschland/ & www.rubikon.news/artikel/totale-manipulation

Ihr lest einen Auszug aus meinem BuchSechs Monate bevor Angela Merkel im Jahr 2005 Kanzlerin wurde, hatte sie an einer Bilderberg-Konferenz teilgenommen. Jens Spahn war im Jahr 2017 bei den Bilderbergern dabei; 2018 wurde er Bundesgesundheitsminister. Auch Gerhard Schröder steht auf der Liste der Bilderberger sowie viele andere Staatsoberhäupter. Neben diversen Konzernchefs waren Bill Gates und David Rockefeller (lt. Morris 1. Buch 20 x) mit von der Partie wie auch der Grüne Joschka Fischer. Wir wissen bei den Bilderberg-Konferenzen, wann und wo sie stattfinden, wer teilnimmt, aber wir erfahren selten, was besprochen wird. Es heißt, der Euro soll hier geplant worden sein: ein weiterer Schritt das Nationalbewusstsein der Menschen zu unterminieren. Auch Pressevertreter nehmen teil und verpflichten sich zur Verschwiegenheit. Michael Morris zitiert im Buch 'Lockdown' David Rockefeller (Bilderberg-Treffen 1992 in Baden-Baden):

„Wir sind dankbar gegenüber der Washington Post, New York Times, Time Magazine und anderen großen Publikationen, deren Vorsitzende unseren Treffen beigewohnt und ihre Versprechen der Diskretion für beinahe 40 Jahre gehalten haben. Es wäre unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt zu entwickeln, wären wir in diesen Jahren dem Rampenlicht der Öffentlichkeit ausgesetzt gewesen. Doch die Welt ist nun fortgeschrittener und bereit, in Richtung einer Weltregierung zu marschieren. Die übernationale Herrschaft einer intellektuellen Elite und der Weltbankiers ist sicherlich vorzuziehen gegenüber der in früheren Jahrhunderten praktizierten nationalen Selbstbestimmung.“ (S. 101).

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Das Bilderberg-Treffen gibt es seit 1954, aber die reichsten Familien der Welt schmieden schon viel länger an einer Weltregierung, so schreiben es Daniel Prinz und Michael Morris.

Ursula von der Leyen war viermal beim Bilderberg-Treffen dabei und auch zu ihrer Ernennung zur EU-Kommissionspräsidentin gibt es eine amüsante Passage im Lockdown-Buch von Michael Morris:

 „Nach einem wochenlangen, lähmenden Wahlkampf wurden mehr als 400 Millionen EU-Bürger dazu aufgerufen, zahlreiche Vertreter in Brüssel neu zu wählen und etwa die Hälfte versuchte, ihr vermeintliches Wahlrecht wahrzunehmen. Sie waren hoch motiviert, das heiße Duell um den neuen EU-Kommissionspräsidenten zwischen den beiden 'charismatischen Kandidaten' Manfred Weber oder Franz Timmermanns mit zu entscheiden. Mann, war das spannend! Zwei Langweiler, wie sie im Buche stehen, traten im Rennen um die Vertretung von immerhin knapp einer halben Milliarde Menschen gegeneinander an - das Ganze war so hypnotisierend wie ein Rennschneckenmarathon. Doch dann, als die Lethargie die Europäer fast um den Verstand brachte, war es endlich so weit ... Die Schlacht der Titanen war geschlagen und der Sieger lautete ... ja, richtig: Ursula von der Leyen! Sie wurde neue EU-Kommissionspräsidentin, obwohl sie überhaupt nicht zur Wahl gestanden“ hat.

Auf den ersten Blick scheint es lobenswert zu sein, dass sich diese Zirkel um den Klimaschutz und die viel gepriesene Nachhaltigkeit kümmern. Auf den zweiten Blick fällt aber auf, dass hier - wie auch in der Coronakrise - systematisch der Mittelstand zerstört wird. 

Michael Morris schreibt auf S. 41 von „Was Sie nicht wissen sollen 2“: „Besonders die westliche Mittelschicht verbrauchte in der Augen der Klimaisten zu viel von allem. Man wollte sie dezimieren, denn sie war nutzlos. Man brauchte Arbeiter, und man brauchte natürlich die Reichen, denn sie waren die einzigen, die wussten, wo es langging. Der Mittelstand war ebenso nutzlos wie die Armen in der Dritten Welt.“ sowie auf S. 56 „Ein Mensch benötigt 0,25 ha Ackerland. Afrika hat 789 Millionen Hektar nutzbare Fläche (…). Das ermöglicht Nahrung für mindestens 3 Milliarden Menschen! Technisch könnte der Hunger besiegt werden, aber es“ ist politisch nicht gewollt.

Lest auch den ersten Teil dieses Kapitels: Geheime Zirkel der Finanzeliten bestimmen die Politikund den Auszug über die Lüge vom Klimawandel: https://12oaks-ranch.blogspot.com/2021/02/strom-aus-der-luft-grune-wusten-autos.html
Im folgenden React-Video ist ersichtlich, dass Bernd Hackl mir unterstellt, ich hätte im Vorfeld der letzten Equitana seinen Sohn bedroht. Das ergibt sich aus dem Gesamtzusammenhang und der Tatsache, dass Bernd Hackl genau diesen Tatvorwurf bei der Equitana 2017 Besuchern der Equitana gegenüber geäußert hat. Entsprechende Screenshots liegen mir vor (zu finden auf S. 265 in meinen Buch "Die Pferdemafia - zwischen Pferdeprofis und Mustang Makeover") - die Namen der Personen, denen von Bernd Hackl wahrheitswidrig erzählt wurde, ich hätte nicht nur Hackls Kind bedroht, sondern auch Telefonterror betrieben, sind mir bekannt. Unter dem Video findet ihr den Entwurf einer Abmahnung, die das Portal PferdeMagazinInfo erhalten soll, weil über mich unwahre Tatsachenbehauptungen verbreitet werden. Die verantwortliche Filmproduktionsfirma hat es vor allem versäumt hat, mir im Rahmen dieser Verdachtsberichterstattung (ich werde ja einer Straftat beschuldigt), Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Die zugehörige Unterlassungserklärung findet ihr unterhalb der Abmahnung. Eine ähnliche Abmahnung (HIER) geht an Bernd Hackl selbst. 

Nicola Steiner

A N S C H R I F T

TeamWERK-Die Filmproduktion

A N S C H R I F T

2.7.2021

Berichtigungsanspruch in Form einer Richtigstellung / Unterlassungsanspruch

Sehr geehrte Frau ..., geehrter Herr ....,

Im Video „PferdeTALK Teil 1“ Ihres Youtube-Kanals PferdeMagazinInfo (youtu.be/EKf6Mt-5a1c) werden unwahre Tatsachenbehauptungen aufgestellt, bei denen sich um rechtswidrige und schwerwiegende Eingriffe in meine Persönlichkeitsrechte handelt. Ich fordere Sie hiermit auf, die nachgenannten unwahren Tatsachenbehauptungen im vorgenannten Kanal binnen 14 Tagen nach Erhalt des Schreibens richtigzustellen und die Unterlassung zu erklären.

Ich werde in Ihrem Video einerseits beschuldigt, in meinem journalistischen Pferdemafia-Buch Lügen zu verbreiten und andererseits der Straftat, ich hätte vor der Equitana 2017 den Sohn Ihres Interviewpartners Bernd Hackl bedroht. Im Video wird im Gesamtzusammenhang ab Minute 12 des Videos der Anschein erweckt, als hätte ich folgende Äußerung getätigt: „Ich werde Bernd Hackl und seine Brut auf der Equitana aufspüren und dann gnade ihm Gott.“ 

Außerdem liegt Schmähkritik vor, da ich wahrheitswidrig mit Bemerkungen des Bernd Hackl („im Kopf halt verrutscht, es ist halt ein Krankheitsbild“) als (geistes-)krank eingeordnet werde. Da ich meinen Lebensunterhalt als Journalistin verdiene, handelt es sich hier um eine schwerwiegende Geschäftsschädigung, weil meine Glaubwürdigkeit durch diese Tatsachenverdrehungen des Bernd Hackl geschmälert werden. Zwar werde ich im Video nicht namentlich genannt, aber durch zahlreiche Äußerungen des Bernd Hackl bin ich identifizierbar, beispielsweise auch durch die Tatsache, dass ich wegen eines Verkehrsunfalls Medikamente nehmen musste oder dass ich seit Neuestem für meine React-Videos über die Sendung „Die Pferdeprofis“ einen Euro für eine Youtube-Kanalmitgliedschaft verlange.

Außerdem wird der Titel meines Buches „Pferdemafia“ von Bernd Hackl in verkürzter Form (Mafia) genannt, so dass für jeden, der mein Buch kennt, keinen Zweifel offen bleibt, dass es sich um meine Person handelt. Ein beigefügter Screenshot einer Whats-App-Nachricht belegt genau das. Der von Bernd Hackl im Video dargelegte Vorfall auf der Pferdemesse Equitana 2017, wird in einem Schriftsatz in der Klage des Pepper-Verlages erwähnt, womit meine Person eindeutig zu identifizieren ist (in meinem Buch zitiert im Kapitel „Der Prozess“).

Ferner verstoßen Sie mit der Veröffentlichung dieses Videos gegen die höchstrichterlichen Grundsätze der Verdachtsberichterstattung, denn immerhin wird mir die Straftat 'Bedrohung' gemäß § 241 StGB sowie üble Nachrede / Verleumdung nach § 186 StGB unterstellt. Voraussetzung für die Zulässigkeit einer solchen Berichterstattung wäre zunächst das Vorliegen eines Mindestbestandes an Beweistatsachen, die für den Wahrheitsgehalt der Information sprechen und ihr damit überhaupt erst „Öffentlichkeitswert“ verleihen können (vgl. BGH, Urteil vom 3. Mai 1977, VI ZR 36/74, NJW 1977, 1288, 1289 und vom 26. November 1996, VI ZR 323/95, NJW 1997, 1148, 1149). Dabei sind die Anforderungen an die Sorgfaltspflicht umso höher anzusetzen, je schwerer und nachhaltiger das Ansehen des Betroffenen durch die Veröffentlichung beeinträchtigt wird (BGH, Urteile vom 20. Juni 1972 VI ZR 26/71 NJW 1972, 1658, 1659 und vom 3. Mai 1977 (a.a.O.); ebenso OLG Brandenburg, NJW 1995, 886, 888).

Da Ihr Interviewpartner seine Beschuldigungen gegen meine Person frei erfunden hat, besteht bereits kein Mindestbestand an Beweistatsachen für die erhobenen Vorwürfe. Die Berichterstattung ist schon daher rechtswidrig.

Darüber hinaus ist mir im Vorfeld der Berichterstattung auch keinerlei Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben worden, was ebenfalls zur Rechtswidrigkeit der Berichterstattung führt (BGHZ 132, 13, 25 m.w. N.). Hierzu hätten Sie mir zum konkreten im Video vorgetragenen Sachverhalt, der näher geschildert werden muss, Fragen stellen müssen (LG Hamburg, Urt. v. 26.2.2016, Az.: 324 O 653/15, vgl. BGH NJW 2014, 2029, Rn. 35). Zu all jenen Behauptungen, die in die Berichterstattung einfließen sollen, ist Gelegenheit zu dezidierter Stellungnahme zu geben, was die konkrete Mitteilung der einzelnen Behauptungen sowie hierauf bezogene klar formulierte Fragen an den Betroffenen erfordert (vgl. Lehr, NJW 2013, 728, 731). Dies ist hier schlichtweg nicht der Fall gewesen.

Aus vorgenannten Gründen fehlt Ihrem Vortrag über mich bereits der Mindestbestand an Beweistatsachen (vgl. BGH, Urt. v. 3.5.1977, Az. VI ZR 36/74; BGH, Urt. v. 26.11.1996, Az.: VI ZR 323/95), um im Rahmen der Verdachtsberichterstattung derartige Vorwürfe zu erheben. An der Verbreitung eines unrichtigen Verdachts kann von vornherein kein überwiegendes öffentliches Informationsinteresse bestehen.

Daraus resultiert der nun von mir vorgetragene Berichtigungsanspruch bzw. auch der Unterlassungsanspruch.

Zur Rechtslage sei dargelegt, dass das allgemeine Persönlichkeitsrecht mich u.a. vor unwahrer sowie ruf- und geschäftsschädigender Kritik schützt. Eine Abwägung mit der Meinungsfreiheit ist im Falle unwahrer Tatsachenbehauptungen bekanntlich entbehrlich, da derartige Äußerungen bereits nicht in den Schutzbereich des Art. 5 Abs. 1 S. 1 GG fallen (BVerfG NJW 1983, 1415 – NPD von Europa, BVerfG NJW 1992, 1439 – Bayer) und nichts zu einer schutzwürdigen Debatte von allgemeinen Interesse beitragen. Dafür fehlen im o.g. Video die erforderlichen, tatsächlichen Bezugspunkte (vgl. Soehring / Hoene Presserecht, 5. Aufl. 2013, § 20 Rn, 9b). Viele der im Video getätigten Äußerungen (ab Min. 16 im Video: 'Terrorist', 'unsere größte Kritikerin, die unter dem Stichwort Mafia Lügen verbreitet' ab Min 17:45 'im Kopf halt verrutscht') stellen den Tatbestand der Schmähkritik dar, noch dazu fernab jeglicher Tatsachengrundlage. Dies ist beleidigend und nicht hinnehmbar. Hier geht es allein um die Herabsetzung meiner Person („Es gibt Menschen, die sind einfach krank.“ / „Spinner“). Eine Abwägung der gegenseitigen geschützten Positionen fällt daher zu meinen Gunsten aus (vgl. Hoene, in: Soehring / Hoene, Presserecht, 5. Aufl., § 22 Tz., 11a).

Schmähkritik liegt vor, wenn bei der Äußerung nicht mehr die Auseinandersetzung in der Sache, sondern die Diffamierung im Vordergrund steht, die jenseits polemischer und überspitzter Kritik in erster Linie herabsetzen soll (BVerfG, Beschl. v. 11.11.1992, Az.: 1 BvR 693/92; BVerfG, Beschl. v. 07. Dezember 2012, Az.: 1 BvR 2678/10). Die Unterstellung ich sei (geistes-)krank bzw. „im Kopf verrutscht“ hat zweifelsohne nichts mit den Eigenschaften meiner Person zu tun und ist schwer herabwürdigend. Dies ist unzulässig gemäß BVerfG, Beschluss v. 11.11.92, Az.: 1 BvR 693/92, BVerfG, Beschl. v. 07. Dezember 2012, Az.: 1 BvR 2678/10). Andere Äußerungen im Video sind völlig aus dem Kontext gerissen und erweisen sich als sinnentstellend. Die Äußerungen sind daher bereits aus diesem Grund rechtswidrig (vgl. BVerfG NJW 1973, 1221 – Soraya, BVerfG NJW 1980, 2070 – Eppler; BVerfG NJW 1980, 2072 – Böll; BVerfG NJW 1993, 2925, 2926).

Sollte es erforderlich werden, dass ich meine Rechte im Wege der einstweiligen Anordnung erwirken muss, so ergibt sich der Verfügungsanspruch aus § 1004 Abs. 1 S. 2 BGB analog i.V.m. § 823 Abs. 1, Abs. 2 BGB i.V.m. §§ 185 ff. StGB i.V.m. Art. 2 Abs. 1 Abs. 1 GG.

Am Vorliegen eines Verfügungsgrundes bestehen keine Zweifel, denn ich habe erstmals am 1.7.2021 über eine von mir gesicherte WhatsApp-Nachricht von dieser Schmähkritik bzw. die unwahren Tatsachenbehauptungen meine Person betreffend Kenntnis erlangt.

Der geltend gemachte Unterlassungsanspruch ist unabhängig davon begründet.

Mit freundlichen Grüßen

Nicola Steiner

U N T E R L A S S U N G S E R K L Ä R U N G

TeamWERK-Die Filmproduktion

A D R E S S E

An:

Nicola Steiner

A D R E S S E

Hiermit verpflichtet sich TeamWERK-DieFilmproduktion vertreten durch XXX und YYY gegenüber Nicola Steiner bei Meidung einer Vertragsstrafe, deren Höhe im Einzelfall von Nicola Steiner festzulegen ist und ggf. vom Landgericht Köln zu überprüfen ist, es künftig zu unterlassen, unter Bezugnahme auf Nicola Steiner zu verbreiten (jeweils das Fettgedruckte):

1. Nicola Steiner hat Folgendes angedroht: “Ich werde Bernd Hackl und seine Brut auf der Equitana aufspüren und dann gnade ihm Gott“ wie dem Gesamtzusammenhang des Videos im Youtube-Kanal PferdeMagazinInfo „Pferde TALK Folge 1 – Die Pferdeprofis Bernd Hackl und Katja Schnabel“ zu entnehmen ist (bei Minute 12: obiger Satz / ab 12:40 „Ich weiß wie die Person ausschaut“ / ab 13:30 „Unterm Strich: Passiert ist gar nichts, aber ich hab' die Person laufen gesehen und dann habe ich gedacht 'Können wir ja mal reden' und da sag i' 'Hey, dich kenn' ich doch. Die dreht sich um, rennt los wie eine Irre ...“). Die in Klammern beschriebene Situation ist eindeutig der Person zuzuordnen, die die Drohung ausgesprochen hat. Beschrieben wird aber dieselbe Begebenheit, die im Gerichtsverfahren vor dem Landgericht Köln unter dem Az. 14 O 91/17 als schriftliche Zeugenaussage des Bernd Hackl eingereicht wurde und im Buch „Die Pferdemafia“ im Buchteil „Der Prozess“ wiedergegeben wird, allerdings ohne den Zusammenhang mit dem Satz, zu dem hiermit die Unterlassung der Verbreitung erklärt wird. Leser des Buches müssen nun annehmen, dass Nicola Steiner die Person sein muss, die die Drohung ausgesprochen hat.

2. „Ich verhandle nicht mit Terroristen – ganz klare Sache. Das heißt ganz viel von diesen Menschen, z.B. eine von unseren größten Kritikerinnen, die da regelmäßig Lügen verbreitet mit MAFIA und, und, und … vollkommen hanebüchener, aus den Haaren gesogener Quatsch. Das ist für mich einfach jemand, der lechzt nach Aufmerksamkeit,“ wie im o.g. Video ab Minute 16:04 geäußert und durch den Buchtitel und die Tatsache, dass Nicola Steiner die größte Kritikerin der Pferdeprofis ist, identifizierbar.

3. Nicola Steiner als eine geistig derangierte Person darzustellen, wie ab Minute 17:40 vom Interviewpartner Bernd Hackl unterstellt: „Lass uns doch so Person mal wirklich ins Auge nehmen und dann kommen Sachen raus: Unfall gehabt, eigentlich im Leben gescheitert, Medikamente, im Kopf halt verrutscht, es gibt halt a Krankheitsbild.“ Richtig ist, dass Nicola Steiner 2013 einen Verkehrsunfall hatte. In der Folge hat sie im Jahr 2014 Schmerzmittel genommen, da sie unter Kopfschmerzen litt. Mit der o.g. Äußerung wird der Anschein erweckt, als hätte die Nicola Steiner Psychopharmaka eingenommen. Die Tatsache, dass es einen Verkehrsunfall gab, wird sinnentstellend in den Zusammenhang mit einer bis heute andauernden psychischen Erkrankung gebracht, die es de facto nicht gibt – genauso wenig wie die Behauptung Nicola Steiner sei im Leben gescheitert.

Stuttgart, den ......................................... …..................................................................

                                (Datum)                                           (Unterschriften)

23.06.2021
Nicola Steiner Westernreiten
Keine Kommentare

Bei mir für 5 € - Bestellung perMail an: nicola-steiner@t-online.deMein allererstes Buch ist nun in Zweitauflage erschienen, weil zwischenzeitlich fünf Jahre vergangen sind, seit wir vor dem Sozialgericht Köln eine Klage gegen das Jobcenter verloren haben. Zwischenzeitlich sind wir in Berufung gegangen und waren erfolgreich (HIER nachzulesen). Etwa die Hälfte aller Klagen wurden seinerzeit vor Gericht gewonnen, aber es nützt einem nichts, wenn man nicht arbeiten kann, weil man arbeitunfähig nach einem Verkehrsunfall ist. Lest nun Teil 2 des Vorwortes der Zweitauflage - TEIL 1 ist HIER.

Etwa zeitgleich mit meinem Unfall und der Weigerung uns Sozialleistungen vorläufig als Überbrückung zu bewilligen, war Ursula von der Leyen von der Leitung des Arbeits- und Familienministeriums in die Leitung des Verteidigungsministeriums versetzt worden und Hinz und Kunz schworen Stein auf Bein, dass man wohl einfach eine unfähige Person von Ministerium zu Ministerium schiebe. Im Jahr 2019 wurde sie erneut 'verschoben', doch dieses Mal ausgerechnet an die europäische Spitze. Zu ihrer 'Wahl' zur EU-Kommissionspräsidentin gibt es eine amüsante Passage in einem Buch von Michael Morris mit dem Namen „Lockdown“ (2020 erschienen): 

„Nach einem wochenlangen, lähmenden Wahlkampf wurden mehr als 400 Millionen EU-Bürger dazu aufgerufen, zahlreiche Vertreter in Brüssel neu zu wählen und etwa die Hälfte versuchte, ihr vermeintliches Wahlrecht wahrzunehmen. Sie waren hoch motiviert, das heiße Duell um den neuen EU-Kommissionspräsidenten zwischen den beiden "charismatischen Kandidaten" Manfred Weber oder Franz Timmermanns mit zu entscheiden. Mann, war das spannend! Zwei Langweiler, wie sie im Buche stehen, traten im Rennen um die Vertretung von immerhin knapp einer halben Milliarde Menschen gegeneinander an - das Ganze war so hypnotisierend wie ein Rennschneckenmarathon. Doch dann, als die Lethargie die Europäer fast um den Verstand brachte, war es endlich so weit ... Die Schlacht der Titanen war geschlagen und der Sieger lautete ... ja, richtig: Ursula von der Leyen! Sie wurde neue EU-Kommissionspräsidentin, obwohl sie überhaupt nicht zur Wahl gestanden“ hat. 

Im Buchhandel sind beide Bücher teurer

Aber warum immer und immer wieder Ursula von der Leyen, wo doch alles dafür spricht, dass diese  Frau unfähig ist? Vielleicht ist sie ja gar nicht unfähig, sondern verfolgt einfach nur ganz andere Ziele wie wir. Bei den Recherchen für mein aktuelles Buch „Corona und andere Verbrechen“ ging mir endlich ein Licht auf. Sowohl Corona- als auch Flüchtlings- und Klimakrise folgen alle drei einer ganz bestimmten Agenda und offensichtlich wird diese Agenda vom Weltwirtschaftsforum geschrieben, was ich in diesem meinem neusten Buch detailliert aufzeige und belege. 

Das Wesentliche in Bezug auf Ursula von der Leyen möchte ich zum besseren Verständnis aber auch hier kurz zusammenfassen. Von der Leyen ist zwar nicht vom Weltwirtschaftsforum als 'Young Global Leader' ausgebildet wie Gesundheitsminister Jens Spahn, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Neuseelands Premier Jacinda Ardern, Facebook-Zuckerberg und Angela Merkel im Vorläufer-Programm, aber Ursula von der Leyen hat ganze vier Mal an Bilderberg-Treffen teilgenommen. Wir wissen bei den Bilderberg-Konferenzen, wer teilnimmt, wann und wo sie stattfinden, aber wir erfahren selten, was besprochen wird. Es heißt, der Euro soll hier geplant worden sein: ein weiterer Schritt das Nationalbewusstsein der Menschen zu unterminieren, wozu ja auch die Flüchtlingskrise gedient haben könnte. Auch Angela Merkel hat, sechs Monate, bevor sie im Jahr 2005 Kanzlerin wurde, an einer Bilderberg-Konferenz teilgenommen. Jens Spahn war im Jahr 2017 dabei; 2018 wurde er Bundesgesundheitsminister. Gerhard Schröder steht ebenfalls auf der Liste der Bilderberger sowie viele andere Staatsoberhäupter. Neben diversen Konzernchefs waren Bill Gates und David Rockefeller (lt. Morris Buch „Was sie nicht wissen sollen“ 20 x) mit von der Partie wie auch der Grüne Joschka Fischer. 

Gerade jetzt erleben wir wie die Presse (zumindest der Teil der Presse, die den Konzernen gehören und sich selbst hochtrabend ausgerechnet 'Qualitätsmedien' nennt) uns nach und nach die Grüne Annalena Baerbock als zukünftige Kanzlerin schmackhaft macht. In meinem Augen war die Diskussion um Laschet und Söder als nächster Kanzlerkandidat von Vornherein Augenwischerei, um dem Bürger das Gefühl zu geben, er hätte eine Wahl. Doch Kurt Tucholsky soll absolut folgerichtig gesagt haben (es könnte aber auch Emma Goldmann gewesen sein):

Wenn Wahlen etwas ändern würden, dann wären sie verboten 

Meine Ansicht ist also, dass egal wen wir wählen: Am Ende ist immer das Weltwirtschaftsforum Wahlsieger. Und da Annalena Baerbock (abgesehen von Merkel und Spahn) die Einzige mir bekannte deutsche Person ist, die als 'Young Global Leader' ausgebildet ist, habe ich mich nicht gewundert, als sie der Bildzeitung sagte, dass sie sich das Kanzleramt zutraue. All meine Alarmglocken klingelten Sturm, als T-Online titelte, dass Söder und Laschet von den Grünen lernen könnten und … oh Wunder … nachdem jahrelang Robert Habeck als Kanzlerkandidat diskutiert wurde, erfuhren wir, dass die Grünen lieber eine Frau hätten und - oh Wunder - die deutsche Truman-Show ist perfekt: Sie ist nun Kanzlerkandidatin. Heutzutage werden Personalentscheidungen ja mehr nach Geschlecht als nach Kompetenz getroffen und das sage ich als Frau und als ehemalige Grüne. Ich bin sogar jemand, der die Frauenquote immer gut fand, bis ich merkte, dass es eigentlich eine Falle ist: Der Groschen fiel nur pfennigweise, als ich es für einen klugen Schachzug der CDU hielt, eine Frau fürs Kanzleramt ins Rennen zu schicken. Was ich damals noch nicht einmal ahnte, war, dass es vielleicht gar nicht die CDU war, die Merkel ins Rennen schickte, sondern das Weltwirtschaftsforum (WEF). 

Das WEF hat 1.200 zahlende Mitglieder, darunter 100 Konzerne. Es gibt ca. 2.500 weitere Teilnehmer, die ebenfalls dafür bezahlen, dass sie dabei sind. Reibungslos Hand in Hand arbeiten auch der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank. Auch die Bertelsmann-Stiftung ist dabei und forciert den so genannten Great Reset: Pläne für den Umbau unserer Gesellschaft, wozu meines Erachtens auch die Hartz-IV-Politik und die inszenierte Flüchtlingskrise gehört (LEST DAZU TEIL 1 DES VORWORTS). Angela Merkel und die zuvor erwähnte viermalige Bilderbergerin und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen unterstützen diese Pläne, die im Buch „Covid 19: The Great Reset“ (auf Deutsch „Der große Umbruch“, obwohl Reset ja Neustart heißt) von WEF-Gründer Klaus Schwab mehr oder weniger verherrlicht werden. 

Rückseite von Corona & andere VerbrechenIm ersten Drittel des Buches wird so getan, als wäre es das Virus gewesen, das zum Zusammenbruch der Wirtschaft geführt hätte: Kein Wort von dieser verfehlten Regierungspolitik, die jeglicher wissenschaftlichen Grundlage entbehrt, wie es in meinem neuesten Buch „Corona und andere Verbrechen“ nachzulesen ist. 

Bei Klaus Schwabs Buch lässt vor allem das Timing aufhorchen: Die englische Fassung des Great-Reset-Buchs erschien bereits am 9. Juli 2020 - etwa drei Monate, nachdem der erste Lockdown ausgerufen wurde und vor dem Hintergrund, dass uns das Virus bis Mitte März 2020 als harmlos verkauft wurde: Irgendwer musste es schließlich einschleppen bzw. genau das sollte wohl plausibel erscheinen. Über den großen Umbruch gesprochen hat Schwab aber bereits einen Monat vorher, und zwar am 3. Juni, als er gemeinsam mit Prinz Charles eine Lösung für alle Probleme präsentierte. Wie konnte Schwab wissen, dass die Weltwirtschaft zusammenbrechen würde, zumal sie es fast ein Jahr später immer noch nicht getan hat (ich schreibe diese Zeilen im Frühjahr 2021)? Außerdem dauert es mehrere Monate, ein Buch zu schreiben, zu layouten und zu drucken, so dass der Eindruck entsteht, dass er das Buch schon vor der Krise in der Schublade liegen hatte. Und in der Tat: Bereits im Januar 2019 (!) wurde „der „Bericht 'Outbreak Readiness and Business Impact – Protecting Lives and Livelihoods across the Global Economy' (veröffentlicht), was anzeigt, dass die umfassenden Vorbereitungen abgeschlossen waren. Die Generalprobe für Corona fand dann im Oktober 2019 mit der Übung Event 201 statt“ vorgelegt. 

Das Event 201 wurde übrigens vom WEF, der Gates Foundation und der Johns Hopkins University, gegründet von Rockefeller, finanziert. Offenbar ist der Mittelstand der Verlierer der hausgemachten Krise. Geschätzt wird, dass ein Drittel der Arbeitsplätze verloren gehen. Daher lehnt Brasilien den Great Reset ab . Wie bereits erwähnt, soll das deutsche Volk enteignet werden, was jetzt schon in der Presse angekündigt wird. Zusammenfassen kann man diesen Großen Neustart im Satz: 

Wir werden nichts besitzen, keine Privatsphäre haben, aber glücklich sein

Erinnert mich an den Affen, dem Elon Musk einen Chip ins Gehirn gepflanzt hat, der soll auch glücklich gewesen sein. Ist wohl eher ein Synonym für dumpf. Da solche Chips auch für Menschen geplant sind, sollte man Klaus Schwabs Pläne zum Transhumanismus und zur Vierten Industriellen Revolution nicht unterschätzen. Und diese Pläne wurden von langer Hand vorbereitet, denn ich glaube kaum, dass Ursula von der Leyen zufällig Verteidigungsministerin war, wenn es jetzt Einsätze der Bundeswehr im Inneren gibt. Auch das Kaputt-Sparen des Gesundheitssystems dürfte Methode haben, insbesondere, wenn einerseits die Einschränkung von Grundrechten mit dem Mangel an Intensivbetten begründet, aber gleichzeitig gesetzliche Anreize geschaffen werden, um Betten abzubauen. 

Ich denke, dass meine Familie und ich Opfer genau dieser Agenda wurden, als noch weit und breit kein Coronavirus in Sicht war - oder doch? Es tauchte 2010 in den Plänen der Rockefeller-Foundation auf, wovon eine Variante der vier Pläne Lockstep-Szenario heißt und die Corona-Krise - wie wir sie heute erleben - fast exakt durchgespielt wurde. Die Generalprobe war wohl das Event 201, bei dem - nur wenige Wochen vor dem Ausbruch des Virus aus einem Labor in Wuhan - diese Corona-Epidemie geplant und durchgespielt wurde, wie man Kritiker unglaubwürdig macht, indem man sie als Verschwörungstheoretiker diffamiert. All das berichte und belege ich im Buch „Corona und andere Verbrechen“, wo auch detailliert beschrieben wird, wie und warum die Medien dabei mitmachen (ZUR LESEPROBE). An dieser Stelle sei nur gesagt, dass auch Pressevertreter an Bilderberger-Konferenzen teilnehmen und sich zur Verschwiegenheit verpflichten. Michael Morris zitiert im Buch 'Lockdown' David Rockefeller (Bilderberg-Treffen 1992 in Baden-Baden): 

„Wir sind dankbar gegenüber der Washington Post, New York Times, Time Magazine und anderen großen Publikationen, deren Vorsitzende unseren Treffen beigewohnt und ihre Versprechen der Diskretion für beinahe 40 Jahre gehalten haben. Es wäre unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt zu entwickeln, wären wir in diesen Jahren dem Rampenlicht der Öffentlichkeit ausgesetzt gewesen. Doch die Welt ist nun fortgeschrittener und bereit, in Richtung einer Weltregierung zu marschieren. Die übernationale Herrschaft einer intellektuellen Elite und der Weltbankiers ist sicherlich vorzuziehen gegenüber der in früheren Jahrhunderten praktizierten nationalen Selbstbestimmung.“ (S. 113 des Buches von M. Morris). 

TEIL 1 des URSULA-VON-DER-LEYEN-SPECIAL

TEIL 3: ES GIBT EINEN AUSWEG

Fußnoten: www.diebewertung.de/skandalminister-spahn-und-frau-unfaehig-von-der-leyen-was-sagen-sie-zum-bericht-der-bild-zeitungherr-spahn-und-frau-von-der-leyen-was-sagen-sie-zum-bericht-der-bild-zeitung/ 11 www.european-news-agency.de/politik/young_global_leaders-80051/ & www.younggloballeaders.org/community?utf8=%E2%9C%93&q=Macron & https://norberthaering.de/die-regenten-der-welt/baerbock-weltwirtschaftsforums/ (Merkel) 12 https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Teilnehmern_an_Bilderberg-Konferenzen 13 https://blog.dagmarneubronner.de/2017/09/15/wenn-wahlen-etwas-aendern-wuerden-waerensie-verboten-kurt-tucholsky/ 9 14 www.t-online.de/nachrichten/id_89801338/k-frage-das-koennen-laschet-und-soeder-von-den-gruenen-lernen.html & www.freiewelt.net/nachricht/cdu-politiker-befuerchten-merkel-will-offenbar-gruene-als-kanzlerin-10084472/ 15 www.swissinfo.ch/ger/weltwirtschaftsforum_10-fakten-ueber-das-wef/42850442 16 https://kenfm.de/die-geheime-agenda-der-weltbank-und-des-iwf/ & https://lobbypedia.de/wiki/Atlantik-brücke 17 https://norberthaering.de/die-regenten-der-welt/wirtschaften-2040-bertelsmann-stiftung/ 18 Davos Agenda Weekend: Rede von Angela Merkel: youtu.be/pGfekbLNdk & Ursula von der Leyen: weforum.org/agenda/2020/11/the-great-reset-building-future-resilience-to-global-risks/ 10 19 https://reitschuster.de/post/lockdown-als-universalloesung/ Lockdowns sowohl für Klima als auch zum Infektionsschutz 20 www.wochenblick.at/das-symbol-des-boesen-der-kreis-der-agenda-2030-des-great-reset/ 21 www.lehestener-kolumne.de/brasilien-nein-zum-great-reset/ 22 www.welt.de/politik/deutschland/article159857238/Bundesregierung-beschliesst-Enteignungen-im-Notfall.html 23 www.pcwelt.de/news/Musk-Gluecklicher-Affe-mit-Gehirn-Chip-zockt-Videospiele-10969567.html 24 https://michael-mannheimer.net/2021/03/18/der-transhumanismus-des-wef-die-groesste-gefahr-fuer-die-menschheit/ 25 de.rt.com/gesellschaft/109670-transhumanismus-wef-gruender-schwab-prophezeit/ & connectiv.events/die-entschluesselung-von-davos-das-globale-endspiel/ & epochtimes.de/meinung/great-reset-gipfel-in-davos-2021-corona-als-beschleuniger-der-vierten-industriellen-revolution-4ir-a3357655.html & bitchute.com/video/ZUcaJKg47C7i/ Der Freie - Klaus Schwab bei 'Freier_Mann' & www.wochenblick.at/schauspieler-deckt-auf-elite-will-uns-mitagenda-2030-machtlos-machen/ 12

30.05.2021
Nicola Steiner Westernreiten
Keine Kommentare

Ich verklage die GEZ - HIER nachzulesen, u.a. zerlege ich dort die Tagesschau-FaktenERfinder - und dieser Buchausschnitt aus CORONA UND ANDERE VERBRECHEN ist Bestandteil dieser Klage:

„Die Aufgaben des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

„Journalismus ist, etwas zu veröffentlichen, was andere nicht wollen, dass es veröffentlicht wird. Alles andere ist PR.“ (George Orwell zugeschrieben)

Mein erstes Buch in Zweitauflage - auch hier geht esdarum, dass das Recht mit Füssen getreten wirdDer öffentlich-rechtliche Rundfunk, der verantwortlich für die umstrittenen Lieder (Umweltsau etc.) ist, sollte durch die Rundfunkgebühren ebenfalls unabhängig sein und hat gesetzliche Verpflichtungen, die aber geflissentlich ignoriert werden. Zwar gibt es (selten) den einen oder anderen kritischen Corona-Bericht auch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk1, aber meist nur im Nischenprogramm und viel häufiger scheint Regierungsnähe angeordnet zu sein. Denn wie im Vorwort geschrieben, gilt als wahr, was von offizieller Stelle bestätigt wurde und wird dann nicht weiter hinterfragt. Die Redakteure scheinen gar nicht auf die Idee zu kommen, dass etwas an der offiziellen Darstellung nicht stimmen könnte. Das ist dem Bericht eines Nachrichtensprechers und Redakteurs des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, der unter einem Pseudonym schreibt, zu entnehmen2. Er berichtet, dass sich die (öffentlich-rechtlichen) Journalisten auf die Berichterstattung der anderen Medien verlassen und das sind die etablierten Medien - also die Medien, die den Konzernen gehören. Wo es noch mehr oder weniger legitim sein mag, dass eine Washington Post, die Jeff Bezos aufgekauft hat, nichts Negatives zu Amazon schreibt und dort 20 Leute auf Donald Trump zwecks Diffamierung ansetzt, weil der den Konzern-Sumpf trockenlegen will, kann das beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk ganz und gar nicht angehen. Von Gesetzes wegen müssten ARD und ZDF frei, umfassend und ausgewogen berichten. Dazu gibt es diverse Urteile des Bundesverfassungsgerichts3. Geboten sind: Staatsferne (die Presse soll den Staat kritisch hinterfragen), inhaltlich umfassendes Programmangebot (Minderheiten müssen zu Wort kommen), ungekürzte Darstellung der Meinungsvielfalt und eine sogenannte Bestandsgarantie (der Staat sorgt für die finanzielle Ausstattung – und zwar ohne Bedingungen). Eine Einflussnahme von (Lobby-)gruppen muss verhindert werden. Ethisch haben sich die Medien in Bezug auf die Medizinberichterstattung verpflichtet, weder Ängste auszulösen noch übersteigerte Hoffnungen zu machen. In der Corona-Berichterstattung muss eher von einer beunruhigenden Nähe zum Staat gesprochen werden und wenn Minderheiten zu Wort kommen, dann in diffamierender Art und Weise, was ich am Beispiel einer Monitor-Sendung des WDR, einer Sendung der Aktuellen Stunde (ebenfalls WDR) und einer Ausgabe der Münchner Runde im BR exemplarisch analysiere.

Der Monitor-Hexenprozess gegen Michael Ballweg

Ihr lest einen Ausschnitt aus dem BuchEs wird Zeit, darüber zu reden, dass unsere Grundrechte jetzt schon seit einem Jahr per Verordnung ausgesetzt sind. Es wird Zeit, darüber zu reden, dass der Bundestag und der Bundesrat durch eine Notstandsgesetzgebung entmachtet sind. Es wird Zeit, darüber zu reden, dass das Infektionsgeschehen einen Ausnahmezustand von nationaler Tragweite nicht rechtfertigt und die Kontaktbeschränkungen laut diverser Studien nicht wirken. Damit solche Themen nicht unter den Tisch fallen und die Regierung kritisch hinterfragt wird, zahlen wir Zwangsgebühren an die GEZ bzw. den Beitragsservice; doch der öffentlich-rechtliche Rundfunk schweigt sich zu diesen Fragen aus. Und nicht nur das: Über Scheingefechte, z.B. in der WDR-Sendung Monitor wird eine Diskussion über obige Fragen glatt verhindert, die jedem seriösen Journalisten unter den Fingernägeln brennen müssten. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss - wie dargelegt - gemäß Rundfunkstaatsvertrag neutral und ausgewogen berichten und auch Minderheiten zu Wort kommen lassen, um die volle Bandbreite der Meinungsvielfalt darzustellen. Folgerichtig wurde Querdenken-Demoveranstalter Michael Ballweg in die Monitor-Sendung „Rechts oder naiv“4 eingeladen , aber zu Wort kam er nicht - zumindest nicht zu den obigen Fragen, die der Moderator Georg Restle mied wie der Teufel das Weihwasser. Stattdessen wurde Ballweg mit völlig irrelevanten Fragen in die rechte Ecke gedrängt. Irrelevant deswegen, weil vom Verfassungsschutz ja bereits festgestellt5 wurde, dass der Anteil der Rechtsextremisten bei den Querdenkern gering ist und keine prägende Rolle spielt - was soll also dieses als Interview getarntes Verhör, das ich im Video kommentiere?

Von Youtube zensiert, daher auf Bitchute: www.bitchute.com/video/KH0YliFyVXUB/

(Btw: Die Sendung Monitor wurde wegen ihres Hanau-Beitrags von Facebook & Instagram ebenfalls zensiert6.)

In der Sendung wird durch die Auswahl der Gesprächspartner ein so genanntes Framing7 geschaffen. In diesem Fall über eine Dame namens Judith Rahner, die wie die zuvor erwähnte ehemalige Stasimitarbeiterin Anetta Kahane, zur Amadeu-Antonio-Stiftung gehört. Die wird u.a. vom Bundesministerium für Familie finanziert8, ist also keineswegs unabhängig. Des' Brot ich eß, des' Lied ich sing, heißt es im Volksmund. Erst nachdem der Zuschauer ganze 13 Minuten lang durch diese fragwürdige, durch Steuergelder finanzierte Stiftung das entsprechende Framing (von frame = Rahmen) erhalten hat, dass die Corona-Demonstranten angeblich Schulter an Schulter mit Rechtsextremen marschieren, was das Bundeskriminalamt ja dementierte, kommt der Demo-Veranstalter Michael Ballweg zu Wort. Der beschwert sich zu Recht über Suggestivfragen und fragt Moderator Restle - ebenfalls zu Recht - , warum nicht über die Inhalte der Demos gesprochen wird. Moderator Georg Restle lässt aber nichts anders zu, als das Verhör zu den angeblich Rechtsextremen bei den Coronademos und ignoriert die Einschätzung des Bundeskriminalamtes. (Fachbegriff: Nachrichtenunterdrückung)

Die Krone setzt Restle dem Ganzen auf, indem er ab Minute 36 des Originals nun selbst Verschwörungstheorien aufstellt, indem er fabuliert, dass dieser Volkslehrer (von dem ich persönlich auch nicht weiß, was ich von ihm halten soll, aber wir Journalisten bieten Informationen und keine vorgefertigten Meinungen) bewusst die Zahl von sechs Millionen Demonstranten nenne, um so die ermordeten Juden im Nationalsozialismus zu verhöhnen. Wenn Michael Ballweg der von Restle formulierten und an den Haaren herbei gezogenen Verschwörungstheorie nicht folgen kann, wird er gefragt: „Sind Sie so naiv oder tun Sie nur so?“ Hätte Ballweg Ähnliches an den Haaren herbei gezogen, wäre er wohl virtuell gesteinigt worden. Spätestens ab diesem Zeitpunkt nimmt dieses geframte und manipulative 'Interview' die Form eines Hexenprozesses an, denn nun darf die Dame von der umstrittenen und ganz und gar nicht unabhängigen Amadeu-Antonio-Stiftung das Urteil fällen, was sie unter Ermangelung jeglicher Sachlichkeit dann auch tut, indem sie dreist behauptet, Michael Ballweg würde versuchen, sich herauszureden. Diese Frau vermittelt den Eindruck, als denke sie: „Wenn wir in Deutschland keine Rechtsextremen haben, dann erschaffen wir sie uns, sonst verlieren wir Regierungsgelder.“ Ich musste herzlich lachen, als ich hörte, wie sie mit der Argumentation „Das ist einfach so“, sich selbst Kriterien für Rechtsextremismus zurechtbog, dass sich die Balken bogen: Wer "Wir sind das Volk“ skandiert (ab 3:30), ist in ihren Augen zumindest rechtsoffen oder anschlussfähig nach rechts. Wenn Kritik an der Regierung geäußert wird, nennt Judith Rahner dies „Agitation gegen die da oben“, was sie ebenfalls als Beweis für Rechtsextremismus aus dem Hut zaubert. Nach Ansicht von Frau Rahner sind es auch „rechte Erzählungen“, wenn man an gewissen Virologen (ohne Doktortitel?), weisungsgebundenen Veterinären oder Politikern Kritik übt.

Auch den Begriff 'Lügenpresse' ordnet Rahner als rechtsextrem ein, obwohl dieser ja vor allem der Studentenbewegung der 60er Jahre zuzuordnen ist. Es sei mir eine Frage erlaubt: Was machen wir eigentlich, wenn wir wirklich von der Presse belogen werden? Klappe halten aus Angst, dass man uns wegen den neuen Tabuwörtern rechtsextrem nennt? Restle selbst gibt unumwunden zu, dass es sich bei der Partei der AfD um keine kleine Minderheit handelt, weil sie immerhin ein Viertel aller Wähler repräsentiert. Als Vertreter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hätte er die Inhalte nicht zu bewerten, sondern müsste alle Seiten neutral zu Wort kommen lassen - auch die Konservativen - selbst dann, wenn diese extremistische Positionen vertreten würden. Aber das trifft auf die AfD - von Ausnahmen abgesehen - ja gar nicht zu, denn sonst wäre sie ja verboten. Auch bei der AfD erleben wir, dass Kritiker der Regierung, die ja gerade nach besten Kräften die Demokratie abschafft und das Grundgesetz mit Füßen tritt, von den Medien ohne handfeste Beweise in die rechtsextreme Ecke gestellt werden. Die Formulierung die 'gesamte Bandbreite der Meinungsvielfalt' im Rundfunkstaatsvertrag erlaubt aber keine Ausnahmen - auch keine rechten. Es zeigt sich, dass der Whistleblower (Fußnote 279 in der Linksammlung am Ende des Schriftsatzes) recht hat mit seinem Empfinden, dass die Journalisten sich für klüger halten als das gemeine Volk und in erzieherischer Weise auftreten. Restle wetterte auch gegen Reichsbürger, doch die sind laut Verfassungsschutz (von wenigen Ausnahmen abgesehen) bekanntlich gar nicht rechtsextrem9 … Unschuldsprinzip ade: Restle spricht von beiden Gruppierungen, als würde es sich um verurteilte Verbrecher handeln.

NEUE WEBSITE VON GEMEINWOHLLOBBY: www.gemeinwohl-lobby.de

Warum informieren uns die Medien nicht über unser Recht? Wir sind der SouveränAber einmal abgesehen vom Unschuldsprinzip: Wie ist es mit dem Rundfunkgesetz vereinbar, dass Reichsbürger und Parteimitglieder der AFD in der Sendung Monitor als Menschen abgestempelt werden, die zu ächten sind? Damit wird doch genau das wiederholt, was wir nicht wollen: Menschen werden ausgegrenzt - damals die Juden, heute die Reichsbürger, was ja eh' nur ein Kampfbegriff ist. Gehen sie also mit Hass und Hetze gegen Hass und Hetze vor (wobei Hass und Hetze ja sowieso nur unterstellt wird)? Wenn Herr Restle das in seinem Privatleben meint, tun zu müssen, dann sei es so, aber doch bitte nicht von unseren Rundfunkgebühren, die wir auch zahlen müssen, wenn mit unserem Geld Hetze gegen Minderheiten betrieben wird. Wir werden also dafür zur Kasse gebeten, dass man uns manipuliert. Festhalten sollten wir vor allem, mit welcher medialen Intensität die Medien Artikel 146 des Grundgesetzes als Gefahr zu erklären versuchen, indem sie dieses Völkerrecht als Reichsbürgertum diffamieren. Soll so verhindert werden, dass das Volk die Regierung über den Weg der verfassunggebenden Versammlung10 absetzt? Denn genau dazu ist Artikel 146 Grundgesetz gedacht: Eine verfassunggebende Versammlung (VV) steht über den gewählten Vertretern und gilt in jedem Land der Erde (zur Zeit gibt es eine VV in Chile und in Kuba ist diese vollzogen), also geht der an den Haaren herbei gezogene Reichsbürger-Vorwurf ins Leere. (Eigentlich müsste der ÖR über die Möglichkeit der Nationalversammlung AUFKLÄREN).

Dem Querdenken-Rechtsanwalt Markus Haintz wurde in einer anderen ARD-Sendung (der Münchner Runde im BR11) zum Vorwurf gemacht, dass ja manche Querdenker eine verfassunggebende Versammlung gefordert haben. So als wäre es ein Kapitalverbrechen, sich auf diesen letzten Artikel des Grundgesetzes und aufs Völkerrecht zu berufen. Und weil Propaganda ja selten inhaltlich, sondern vor allem emotional wirkt, kam in der BR-Sendung zuallererst eine Lungenärztin zu Wort. Die verschwieg uns, dass es exakt diese Corona-Langzeitfolgen auch bei Influenza gibt, insbesondere bei denen, die sich nicht auskurieren (s. Teil 1 des Buches). Dass diese Ärztin für innere Medizin als Erste zu Wort kommt, ist kein Zufall. Das ist Framing. Die Diskussion wird so geleitet, dass die alles entscheidende Frage, ob die Maßnahmen überhaupt einen Einfluss aufs Infektionsgeschehen haben, gar nicht erst gestellt wird. Nach einem sehr, sehr kurzen Wortbeitrag von Markus Haintz kommt in epischer Breite ein abhängig beschäftigter ARD-Investigativ-Reporter zu Wort, was journalistisch dann wirklich nicht mehr tragbar ist: Die eigenen Leute können keine Experten sein. Und genau der lässt dann - als vermeintlich unabhängiger Diskussionsteilnehmer - kein an den Haaren herbei gezogenes Scheinargument aus, um die Zuschauer davon abzuhalten, sich an einer verfassunggebenden Versammlung zu beteiligen. Denn die ist ja in der Tat gefährlich – und zwar für die Regierung (wenn die stürzt, stürzen die Konzernmedien mit). Man beurteilt guten oder wohl eher schlechten Journalismus eben auch daran, was nicht gesagt wird. Ausgelassen wird, dass es unser gutes Recht ist, uns eine neue Verfassung zu geben, die ja dem Grundgesetz sehr ähnlich sein dürfte, falls wir das wollen. Vor dem häufig praktizierten Auslassen von Fakten wurden wir in der Redakteursausbildung und im Studium gewarnt, weil damit die öffentliche Meinung manipuliert wird. Trotzdem schrecken selbst öffentlich-rechtliche Sender nicht davor zurück, genau das zu tun. Oder sie gehen auf Kuschelkurs wie Anne Will12.

Ähnlich erging es Schauspieler Jan-Josef Liefers als er vom WDR für seine Allesdicht-machen-Satire regelrecht ins Kreuzverhör genommen wurde. Der Moderator Martin von Mauschwitz der Aktuellen Stunde ließ Liefers nicht ausreden, hatte zuvor mit Worten wie 'eklig' geframt und fragte den Schauspieler unverschämterweise, ob dieser naiv sei. Der Moderator behauptete steif und fest13, dass die Medien, die ja in der Tat alle das gleiche Narrativ erzählen, keineswegs gleichgeschaltet seien und angeblich sehr wohl kritisch berichten würden - nur leider unter Auslassung der Tatsache, dass es sehr wohl Heilmittel gibt und Abstand und Lockdown keinen Einfluss aufs Infektionsgeschehen haben. In Schuldgefühle erzeugender Propaganda werden Liefers überlastete Intensivstationen vorgehalten - unterschlagen wird aber, dass quasi per Gesetz Krankenhäuser geschlossen und Betten abgebaut wurden (Fußnote146).

Die Moderatoren dieser exemplarisch ausgesuchten Sendungen lassen auch aus, dass wir in der Vergangenheit bei jeder Grippewelle Engpässe auf Intensivstationen hatten und auch 2018 Krematorien wegen der Grippewelle Extraschichten einlegen mussten14. In der Coronakrise wurden sogar gefälschte Bilder gezeigt z.B., die Särge aus Lampedusa und ein- und dieselbe Intensivstation in Sydney, Bergamo und New York. Weitere Beispiele dafür habe ich in fünf Büchern zu Medien gefunden, die ich euch nun vorstelle:

Veröffentliche Meinung: Von der Wahrheit keine Spur

„Es waren einmal die Medien, sie waren böse ...“ (Umberto Eco)

LesenwertEinige meiner Berufskollegen kehren den angeblichen Qualitätsmedien den Rücken, weil wir manipuliert und belogen werden. Nicht ganz so krass sehen es manche Interviewpartner von Jens Wernicke und Walter van Rossum, die das Buch „Lügen die Medien? Propaganda, Rudeljournalismus und der Kampf um die öffentliche Meinung“ publiziert haben. Einige Befragte geben an, dass nur die Journalisten überhaupt an den Job kommen, die sowieso schon pro-amerikanisch und pro-Regierung indoktriniert sind.

Doch David Goeßmann zeigt in seinem Beitrag im Buch auf, wie (öffentlich-rechtliche) Redakteure von außen quasi auf Linie gebracht werden: „Die politischen und ökonomischen Eliten verfügen zudem über diverse Disziplinierungsinstrumente. Wenn ihnen etwas gefällt bzw. nicht gefällt, können sie darauf reagieren, um es zu fördern oder abzuwürgen. Positive Sanktionen, die den Mächtigen zur Verfügung stehen, sind z.B. die Versorgung einzelner Medien und Journalisten mit gezielten Leaks, 'Enthüllungen' und 'Scoop-Nachrichten', die Auszeichnung durch Exklusiv-Interviews, diverse Vorzugsbehandlungen, Einladungen oder Clubzugänge, lukrative Vortragsangebote, die Schaltung von Werbung, Pressereisen, institutionelle Kooperationsangebote usw. Auf der anderen Seite können Abweichler bestraft werden mit Zugangssperren, Gegenfeuer in Form von Beschwerden, öffentlicher Kritik und Kampagnen, Schadensersatzklagen, Ausladungen aus Zirkeln. Anzeigenstornierungen und Ignoranz. Wer unangenehm auffällt und rote Linien überschreitet, wird ermahnt, gezügelt und im Einzelfall - siehe etwa Ulrich Wickerts Vergleich von Bushs Politik mit Bin Ladens Terror - mit Drohungen oder Entsolidarisierung diszipliniert. (...) Wir erinnern uns noch an die Demutsgeste, die der damalige Tagesthemen-Moderator Ulrich Wickert machen musste, weil er es gewagt hatte, in einem Interview auf die Bush-Kritik der indischen Schriftstellerin Arundhari Roy hinzuweisen. Die damalige CDU-Vorsitzende Angela Merkel stellte in der BILD-Zeitung daraufhin fest, dass Wickert damit 'absolut nicht mehr tragbar als Nachrichtenmoderator im öffentlich-rechtlichen Fernsehen' sei. Wickert hatte schlicht missverstanden, dass eine im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung publizierte 'Außenansicht' noch lange nicht bedeutet, dass sie auch zitierfähig ist.“ Im Tendenzschutzparagraphen sei zudem arbeitsrechtlich abgesichert, dass der Verleger und nicht der einzelne Redakteur die Inhalte bestimmt.

Die durch das 3. Rundfunkurteil, BVerfGE 57, 295 gebotene Rundfunkfreiheit als dienende Freiheit ist schon seit Jahrzehnten nicht mehr gewährleistet, weil ARD und ZDF außerordentlich parteiisch berichteten und keineswegs die Vielfalt der bestehenden Meinungen in größtmöglicher Breite und Vollständigkeit abbilden. Das ergibt sich aus folgender Passage auf S. 31: „Wer in der 1960er Jahren den Vietnamkrieg und die Rolle westlicher Medien kritisierte, wurde als 'antiamerikanisch' diskreditiert. Wer den offiziellen Diskurs über die 'Angriffe auf den Wohlfahrtstaat' attackiert, ob nun als Agenda 2010 oder 'Griechenlandrettung' maskiert, dem werden ideologische Kreuzzüge unterstellt. Bei der Ukraine-Krise landet man schnell neben Putin und Menschenrechtsverletzungen, früher waren es Stalin und der Gulag. Bei der Kritik an den Massakern der israelischen Regierung im Gazastreifen und deren medialer Präsentation wird rituell eine neue 'Welle von Antisemitismus' ausgemacht. Und wer nach 9/11 in Vorbereitung auf den US-geführten Luft-krieg gegen Afghanistan nur leicht vom offiziellen Meinungskurs abwich, fand sich als Terroristen-Versteher einsortiert.“

Es wird also keineswegs Vielfalt abgebildet, sondern es gibt einen engen Korridor von Meinungen, die in den öffentlich-rechtlichen Medien abgebildet werden dürfen. Dies steht im Widerspruch zum im 4. Rundfunkurteil, BVerfG 73, 118 geforderten Grundversorgungsauftrag, wonach es auch Sendungen für Minderheiten geben und es eine ungekürzte Darstellung der Meinungsvielfalt (Meinungspluralität) geben muss. Heutzutage laufen Abweichler aber eher Gefahr, den Rundfunkbeitrag dafür zahlen zu müssen, dass man sie als Verschwörungstheoretiker, Aluhutträger oder rechtsextrem diffamiert. Mit einem Augenzwinkern weist Top-Journalist Boris Reitschuster darauf hin, dass sich die öffentlich-rechtlichen Medien ja auch von Rechtsextremen finanzieren lassen15. Wo er recht hat, hat er recht. Auch der ehemalige ZDF-Kriegsberichterstatter Ulrich Tilgner kommt im Buch 'Lügen die Medien?' zu Wort, der erklärt, wieso er das ZDF verließ. Im Buch werden die Verwicklung der Medien mit den Geheimdiensten, u.a. dem BND beleuchtet und es gibt auch diverse Interviews mit Historikern und Wissenschaftlern, die die Medien beobachten. Die Interviews mit den Titeln „Wie die Public Relations Industrie mitregiert“, „Wie der BND die deutschen Medien steuerte“, „Vorsicht, Verschwörungstheorie“ (ja, das Wort war schon lange vor der Corona-Krise ein Kampfbegriff) und „Mit Fakten lügen“ lege ich euch besonders ans Herz. Das Buch endet mit dem Interview: „Zur Pressefreiheit gehört auch die Freiheit zur Kritik an der Presse.“ 

Ein Reality-ThrillerDer ehemalige FAZ-Redakteur Udo Ulfkotte entlarvt in seinem Buch „Gekaufte Journalisten - wie Politiker, Geheimdienste und Hochfinanz Deutschlands Massenmedien lenken“, dass zwei Drittel der Journalisten bestechlich seien. Habe ich zwar in meinem Berufsleben nicht erlebt, aber das werden sie ja wohl auch nicht zugeben. Ich weiß aber aus eigener Erfahrung, dass man es sich mit den Pressestellen der Behörden nicht verscherzen will und dass jedes Thema, das man vorschlägt, auch in Redaktionskonferenzen vom Chefredakteur abgelehnt werden kann, der wiederum Vorgaben von oben erhält. Hinzu kommt der Zeitdruck, der es gar nicht erst ermöglicht, ein Thema ordentlich und gewissenhaft zu recherchieren. Wobei das in Lokalredaktionen noch eher geht als in überregionalen Ausgaben, die ihre Nachrichten zum allergrößten Teil über Agenturen wie der Deutschen Presse Agentur (dpa) beziehen - auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk. Ich habe während meiner Ausbildung sowohl ein mehrmonatiges Praktikum in der Mantelredaktion der Westdeutschen Zeitung als auch eines bei der DPA absolviert und kenne daher beide Seiten - allerdings war ich als Volontärin wohl nicht wichtig genug, um bestochen zu werden. Anders bei Udo Ulfkotte, der von Re-gierungsoberhäuptern zwecks Berichterstattung zu exklusiven Urlauben eingeladen wurde - Tauchlehrgang und 5-Sterne-Hotel inklusive. Da muss man nicht extra drauf hingewiesen werden: Bei solchen Geschenken ist der Bericht positiv. Aber das ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.

Udo Ulfkotte nennt Hunderte von Namen auch den eigenen, denn ein Ölkonzern hat auch seine Berichterstattung einmal erkauft. In einem anderen Fall hat er kritisch über einen deutschen Giftgas-Angriff berichten wollen, aber die FAZ hat den Bericht gecancelt bzw. zu einer Mini-Meldung eingestampft. Seine Kollegen taten es ihm gleich, um sich z.B. Villen in der Toskana zu finanzieren. Bestechlichkeit hat jedoch viele Facetten, z.B. in Form von Journalistenpreisen, die man meist nur bekommen kann, wenn man 'mitspielt'. Ulfkotte deckt auf, wie Geheimdienste und nicht gewählte Organisationen die Medien beeinflussen. Ihre Vertreter – auch öffentlich-rechtliche - finden sich in NATO-nahen Organisationen wie der Atlantikbrücke (ein Ableger des Council of Foreign Relations, siehe Teil 4). Nach Ulfkotte besuchen Journalisten auch elitäre und geheime Treffen wie z.B. die Bilderberg-Konferenz, von der wir lediglich erfahren, dass sie stattfindet, wo sie stattfindet und wer teilgenommen hat. Aber was die Eliten aus Politik, Wirtschaft und Medienvertretern inhaltlich besprechen: Das erfahren wir nicht. Dazu mehr im vierten Teil meines Buches. Ulfkotte deckt auch auf, wer Besitzer der Medien sind: Nur ganz wenige und zu den wenigen gehört auch die SPD. Wer denkt, dass das nur die Printpresse betrifft, der irrt, denn auch die öffentlich-rechtlichen Medien haben Vertreter in der Atlantikbrücke und sind auch Nebeneinkünften gegenüber nicht abgeneigt, was am Beispiel Sabine Christiansen und Ulrich Wickert von Ulfkotte aufgezeigt wird. Dementsprechend ist die Berichterstattung. Ab S. 229 erfahren wir, wie viele ARD/ZDF-Moderatoren lukrative Nebenverdienste haben, was mit Staatsferne und unabhängigen Journalismus unvereinbar ist.

„Bis zu 20.000 Euro bekommen Nachrichtensprecher der öffentlich-rechtlichen Sender für einen privaten Vortrag. Das NDR-Medienmagazin ZAPP berichtete über lukrative Nebenverdienste wie Firmenauftritte von prominenten Fernsehjournalisten der ARD wie Tom Buhrow, Michael Antwerpes und Anja Kohl sowie des ZDF wie Claus Kleber, Peter Hahne und Petra Gerster. (...) In einem NDR-Beitrag aus dem Jahr 2009 heißt es: ... 'Kann man einem Bankdirektor tatsächlich noch kritisch interviewen, wenn man vorher für die gleiche Bank für viel Geld eine Podiumsdiskussion moderiert hat?“

Im Kapitel „Schlacht der Lügen: Die (öffentlich-rechtliche) Propaganda von Sabine Christiansen und Ulrich Wickert" steht ab S. 264 :

„Neun Millionen Euro (...) kostete die Informationskampagne, welche aus Haushaltsmitteln des Presse- und Öffentlichkeitsamtes der Bundesregierung zur Euro-Indoktrinierung der Massen finanziert wurde. Im Klartext: Der Steuerzahler musste für seine eigene Gehirnwäsche bezahlen. Und zwar gleich doppelt: Einmal über die Steuern. Und ein zweites Mal über die GEZ-Zwangsgebühren. Die Werbeaktion begann bereits im Jahr 2000. Sie sollte dem Euro-Endspurt in fünf Phasen bis zur Bargeldprämie am 1. Januar 2002 begleiten. Ziel war keineswegs eine inhaltliche Aufklärungsarbeit. Vor allem sollten in diesem 'positive Emotionen' bei den Deutschen für die neue Währung geweckt werden. (...) Euro-Kritiker wurden im Zuge dieser Kampagne systematisch ins geistige Abseits gestellt; wenn man sie überhaupt zu Wort kommen ließ. (...) Der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt machte damals mit ziemlich peinlichen Aussagen zum Euro auf sich aufmerksam. (...) Doch schauen wir uns zwei andere Euro-Werber an: Durften Ulrich Wickert und Sabine Christiansen sich überhaupt für den Euro in einer Werbekampagne prostituieren? Die Kampagne, mit der die Politik auf Plakaten, in Anzeigen und via TV für den Euro warb, war zumindest anrüchig. Wenn nicht sogar gesetzwidrig. Denn der Rundfunkstaatsvertrag untersagte damals, dass in Fernsehspots 'Personen auftreten, die regelmäßig Nachrichtensendungen oder Sendungen zum politischen Zeitgeschehen vorstellen.' Medienrechtler Christoph Degenhart von der Universität Leipzig hielt die Prominenten-Filme deshalb auch für 'problematisch', weil die öffentliche Autorität der ARD-Journalisten 'zielgerichtet' für politische Propagandazwecke ausgenutzt wurde. (...) Wenn die 'Finanzkreise' bitten, dann folgen Menschen wie Frau Christiansen offenkundig gern.“

Im Buch „Lügen die Medien?“ von Wernicke und van Rossum ist ab S. 203 zu lesen, dass Sabine Christiansen sich zudem als Testimonial für die Medienkampagne „Neue Soziale Marktwirtschaft“ zur Verfügung stellte, die sogar 'reformfreundliche' Dialoge im Marienhof einkaufte. Auf S. 205 wird dies vom Interviewpartner Michael Walter scharf verurteilt: „Das steht so ziemlich allen Idealen entgegen, die sich traditionell der Qualitätsjournalismus auf die Fahnen geschrieben und das Hans-Joachim Friedrichs einmal auf folgenden Punkt gebracht hat: 'Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazugehört.“

Auf S. 190 erfahren wir unter Drittens, dass 17.000 Euro dafür bezahlt wurden, dass ein Joghurtbecher der Firma Bauer 2005 in einem Tatort platziert wurde. Ein Hohn, wenn man auf S. 313 des Buches „Lügen die Medien“ Folgendes liest: „So wurde nach 1945 gemäß britischem Vorbild der Rundfunk öffentlich-rechtlich organisiert. Im Unterschied zu privaten Konzernmedien gehört öffentlich-rechtlicher Rundfunk ausschließlich allen Bürgern. Er ist nicht dem Kommerz und der Rendite verpflichtet. Vielmehr gilt für ihn ein demokratisch-pluralistischer Programmauftrag, der alle gesellschaftlichen Gruppen zu berücksichtigen und keine zu privilegieren hat.“

Lug und Trug entlarvtDas Buch „Die Macht um Acht - der Faktor Tagesschau“ ist ein gemeinsames Projekt von Uli Gellermann, Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam, die als Insider nachweisen, dass es nicht nur eine sogenannte Lückenpresse tatsächlich gibt, sondern dass mit Halbwahrheiten, der Wortwahl und oft genug auch glatt gelogen wird. 2014 wurde die manipulative Berichterstattung von ARD und ZDF hochoffiziell angeprangert: „Selbst der Programmbeirat der ARD hat der 'Tagesschau' und den 'Tagesthemen' im Juni 2014 ein mieses Zeugnis ausgestellt: 'Tendenziös', 'russlandfeindlich', 'voreingenommen', 'unkritisch' - das steht nun im Stammbuch der Hauptabteilung 'ARD aktuell'. Das ist der Sammelname der NDR-Redaktion, in der Tagesschau, Tagesthemen, Nachtmagazin und andere Nachrichtenformate für das Programm des Ersten Deutschen Fernsehens erarbeitet werden. Die massive Kritik des ARD-Programmbeirats hat aber leider nichts bewirkt, wie man beispielsweise an der aktuellen Nachrichtengebung über den Krieg in Syrien erkennen kann.“ (ab S. 55). Im Buch finden wir zahlreiche Programmbeschwerden des ehemaligen Tagesschau-Redakteurs Volker Bräutigam. Das Harmloseste ist die Wortwahl, wo Amerikaner warnen und Russen drohen. Auch zur sogenannten Nachrichtenunterdrückung, wo entweder wichtige Ereignisse verschwiegen werden oder nur die halbe Wahrheit erzählt wird, betreffen einige dieser Programmbeschwerden, wo man vielleicht noch denkt, dass das, was der Redakteur für wichtig erachtet, subjektiv ist. Aber wenn unterschlagen wird, dass Neonazis in der Ukraine gewählt werden oder ein Friedensaufruf von 60 Prominenten totgeschwiegen wird, fällt es schwer, das zu glauben. Noch unglaublicher ist, dass ARD und ZDF regelrechte Falschmeldungen verbreiten und das auch noch mit Bildern belegen, die von der DPA eindeutig erkennen lassen, dass es sich um eine Truppenübung aus dem Jahr 2008 handelte. Dennoch wird uns Zuschauern diese Szene als ein Einmarsch im Jahr 2014 verkauft und natürlich waren es wieder die bösen Russen, die ja bekanntlich drohen und nicht warnen. Der Begriff 'warnen' ist nun mal bei gleicher Handlung den USA vorbehalten. Nachfolgend einige exemplarische Zitate aus den Programmbeschwerden:

- S. 55: „Es war im April des Jahres 2014. (...) Die deutschen Medien unter Führung von ARD-aktuell übernahmen vorbehaltlos das Tarnmärchen der Bundeswehr von den 'OSZE-Beobachtern'. (…)

- S. 57 unten: (...) Gestern las ich in den ARD-Textnachrichten (13.8.2014, 111, 22:07 Uhr), dass in der Ostukraine '12 regierungstreue Kämpfer' in einen Hinterhalt geraten und von Separatisten getötet worden seien. Im Handelsblatt war man da genauer und berichtete, dass es sich bei den Getöteten um 'Neonazis' gehandelt habe. (...)

- S. 58: Beschwerde wegen Verstoßes gegen §§ 5, 7 und 8, NDR-Staatsvertrag, resp. §§ 5 und § 6 ZDF-Staatsvertrag (...) Nachrichtenunterdrückung am 5. / 6.12.2014 betr. Prominenten-Appell

Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!

Sehr geehrte Frau Schild,

wir erheben hiermit Beschwerde über die Nachrichtengestaltung der Redaktion von Tagesschau und Tagesthemen sowie der Redaktion von heute und heute journal wegen Verstoßes gegen wesentliche Bestimmungen des NDR-Staatsvertrags resp. des ZDF-Staatsvertrages - begangen mittels unterlassener Berichterstattung. Wir sehen in dem im Betreff genannten Vorgang einen schwerwiegenden Fall von Nachrichten-Unterdrückung.

Am 5. Dezember richteten in der Wochenzeitung die ZEIT 60 herausragende Mitbürger aus Wissenschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft einen Friedensappell an Bundeskanzlerin Merkel, an die Mitglieder der Bundesregierung, des Bundestags und an weitere Entscheidungsträger in Politik und Medien 'Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen'. (...) Trotz des Gewichts, (...) berichteten die wichtigsten TV-Nachrichtensendungen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten mit keinem Wort über diesen Friedensaufruf.

Das Schweigen über eine Nazi-Resolution der UNO (S. 61)

Da hatte im November 2014 die UNO-Vollversammlung mit Mehrheit - allerdings gegen die Stimmen der USA und der Ukraine - eine Anti-Nazi-Resolution angenommen. In der Resolution äußerten die Mitglieder der UN-Volksversammlung ihre 'tiefe Besorgnis über beliebige Formen der Glorifizierung der Nazi-Bewegung, der Neonazismus und der ehemaligen Mitglieder der Organisation Waffen-SS, u.a. durch die Errichtung von Denkmälern und öffentlichen Demonstrationen'. Das bezog sich auf die Ukraine und stimmte alles. Aber Deutschland enthielt sich der Stimme. Ausgerechnet. Und brav folgte die ARD-aktuell-Redaktion dem Wink aus dem Außenministerium: Man sendete weder die Nachricht, noch gab es eine Nachfrage zum Thema im Kanzleramt.“

Wie wir uns wehren könnenDas vierte Buch, das ich zum Thema Medien vorstelle, ist „Die GEZ-Lüge – 4,9 Millionen Nicht-Zahler“ von Heiko Schrang, denn wo wir bei Zeitungen einfach das Abo beenden können, sind wir bei den öffentlich-rechtlichen Medien gezwungen, einen Rundfunkbeitrag dafür zu zahlen, dass uns regelrecht das Gehirn gewaschen wird. Im Buch wird auch herausgearbeitet, wofür ein großer Teil unseres Rundfunkbeitrags verwendet wird: Keineswegs für guten Journalismus, sondern großteils für Rentenzahlungen ehemaliger Mitarbeiter oder exorbitante Gehälter an die Intendanten. Von 300.000 Euro im Jahr ist die Rede, womit ein Intendant mehr verdiene als die Bundeskanzlerin. Somit dient der Rundfunkbeitrag eher dazu, Millionäre zu schaffen, als dem Volk zu dienen. Auch ich habe, als ich seinerzeit für den WDR gearbeitet habe, ein branchenunübliches, ausgesprochen hohes Honorar erhalten. Bei so viel Geld sollte man Qualität oder zumindest Wahrheit erwarten dürfen, aber auch diese Hoffnung zerschlägt sich, so lesen wir bei Schrang.

„Am 15. April 2012 zeigte die ARD Tagesschau über Homs in Syrien ein Video, das als Beweis gebracht wurde, dass die syrische Armee den Friedensplan nicht einhält. Es wurde berichtet, dass bei diesen Kampfhandlungen angeblich drei Menschen getötet worden seien. Noch am selben Tag brachte das ZDF heute-journal dasselbe Video, diesmal angeblich aus Kabul, Afghanistan. Dort wurden diesmal die Taliban beschuldigt, unschuldige Menschen getötet zu haben. Dasselbe Video, nur eine andere Berichterstattung (…). Die Liste der Falschmeldungen und manipulativ geschnittenen Sequenzen, die in den öffentlich-rechtlichen Medien verwendet werden, ist endlos (...) Peter Scholl-Latour brachte es 2014 auf den Punkt 'Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung' “, so ist es auf S. 73 zu lesen. Schrang deckt noch mehr Desinformationen, Manipulationen und Kriegstreibereien auf, zum Beispiel im Kapitel „Die Propaganda-Tricks der öffentlich-Rechtlichen“. Ein Beispiel von vielen ist, dass 40 Spitzenpolitiker bei ARD und ZDF vor einem riesigen Demonstrations-Aufmarsch zu „Charlie Hebdo“ zu sehen waren:

Tausende von Demonstranten hinter den Politikern. Handyaufnahmen die von den umliegenden Wohnblocks aufgenommen worden waren, zeigen aber nur die Politiker - hinter ihnen auf der Straße war es menschenleer. Ein weiteres Beispiel von Fake-News des öffentlich-rechtlichen Rundfunks finden wir ab S. 70:

„Der Westdeutsche Rundfunk behauptete auf seiner Website im August 2014, russische Truppen und Panzer würden in der Ostukraine kämpfen und sendete gleichzeitig das Bild einer vorrückenden Panzerkolonne. Im Bildtext hieß es dazu: 'Russische Kampfpanzer fahren am 19. August 2014 noch unter Beobachtung von Medienvertretern in die Ukraine.' Betitelt war der WDR-Artikel mit der Zeile 'Russland auf dem Vormarsch?' und 'Russische Soldaten sollen weit ins Land vorgedrungen sein'. Tatsächlich stammte das Bild aber aus dem Jahr 2008, genauer gesagt aus dem Kaukasus und zeigt russische Truppen bei einem Militärmanöver. Der DPA-Bilderdienst Picture Alliance hatte das Foto in seiner Datenbank mit einer eindeutigen Bildunterschrift versehen: 'Russian Armoured Personnel Carriers and tanks leave their position outside Gori, Georgia, 19. August 2008.' (...). Der Sender NTV verwendete bereits 2009 dasselbe Foto auf seiner Internetseite, um das russische Militärmanöver 'Kaukasus 2009' zu illustrieren. Der Intendant des Westdeutschen Rundfunks Tom Buhrow, ..., hatte in diesem Zusammenhang im Oktober 2014 eine Programmbeschwerde wegen der Verwendung eines falschen Panzer-Bildmotivs zur Illustrierung des Ukraine-Konflikts zurückgewiesen. Von einem 'Rechtsverstoß gegen das allgemeine Wahrheitsgebot sei nicht auszugehen'.“ Tom Buhrow, laut Heiko Schrang Mitglied der Atlantikbrücke, war ja schon bei der Besprechung der Umweltsau-Satire unangenehm aufgefallen.

Schrangs Buch entlarvt die Verstrickung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mit der Politik. Zwar ist es durchaus legitim, dass auch Vertreter der Parteien in den Rundfunkräten sitzen, aber es gibt ein eklatantes Übergewicht, wenn man bedenkt, dass die Rundfunkräte zwischen ca. 20 und 60 Sitzen einnehmen. In der Geschäftsführung des ZDF sitzen zwölf Vertreter der Parteien und 47 Parteivertreter sitzen im Fernsehbeirat, darunter Christian Lindner (FDP), Markus Söder (CSU), die Grünen-Bundesvorsitzende Dr. Simone Peter, Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff (Die Linke, Chef der Staatskanzlei und Kulturminister Thüringens) sowie Eva Christiansen (CDU), die zeitgleich leitende Mitarbeiterin und PR-Beraterin der Kanzlerin Angela Merkel ist, so steht es in Schrangs Buch. Dem Ganzen wird dadurch die Krone aufgesetzt, dass die Tochter von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, Christine Strobl, ARD-Programmdirektorin ist16. Wenn ihr wie Schrang den Kaffee auf habt von soviel Dreistigkeit, dann stellt Befreiungsanträge oder informiert euch auf: https://rundfunk-frei.de/ wo man auch petitionsähnlich unterschreiben kann. (…)

Dass sich die Deutsche Presseagentur weigert, über die verschollene Doktorarbeit von Herr Drosten zu berichten und das ZDF Talkshows manipuliert und brisante Ausschnitte herausschneidet, geht aber weit über diese Erklärungsansätze hinaus17. Es hat vielmehr den Anschein,...“

Die Aktenzeichen und Daten zu den Rundfunkurteilen sind in den Fußnoten und unter diesem Link https://nicola-steiner.blogspot.com/2021/05/ zu finden. Sollte dies nicht ausreichen, bitte ich um einen entsprechenden richterlichen Hinweis.

FUSSNOTEN:

1www.zdf.de/nachrichten/heute-plus/videos/zweifelhafte-profite-der-gates-stiftung-100.html & www.merkur.de/politik/tagesschau-ard-kommentar-michael-stempfle-swr-tagesthemen-corona-demonstrationen-zr-13759839.html & youtu.be/YzTnWdSmOMY&list=PLPpvt83CqtQDVhaW6bfSxHxLYu6KjjcF_

2 https://multipolar-magazin.de/artikel/die-mainstream-blase & ähnlich: https://reitschuster.de/post/journalistische-inzucht-offentlich-rechtliche-innenansichten/ & Redakteurin einer öffentl.-rechtl. Anstalt packt aus youtu.be/JcZquFucuHE

3 www.lecturio.de/magazin/oeffentlich-rechtlicher-rundfunk/ & Leser fühlen sich nicht gut informiert:

https://reitschuster.de/post/oeffentlich-rechtliche-sender-und-der-lockdown-ein-armutszeugnis/

4 youtu.be/cbhCvWCHfo0 & EHEMALS: ardmediathek.de/ard/video/monitor/querdenken-und-corona-demos/das-erste/ Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTVlOGUwNTM5LTg1MmQtNDllMC05ZjQ2LTJlYmI2YmZjYzRlNA

5 www.faz.net/aktuell/politik/inland/corona-demo-nur-einzelne-rechtsextreme-16894746.html

6 tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/beitrag-ueber-den-anschlag-von-hanau-facebook-und-instagram-sperren-monitor/26942586.html

7 https://journalistikon.de/framing/ & ein Beispiel dafür: https://multipolar-magazin.de/artikel/ein-verstoss-gegen-journalistische-prinzipien-wie-die-nzz-uber-daniele-ganser-schreibt

8 www.amadeu-antonio-stiftung.de/ueber-uns/transparenz/ & www.tagesspiegel.de/politik/trotz-rechter-kampagne-weiter-staatsgeld-fuer-amadeu-antonio-stiftung/14940904.html

9 www.verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder/af-reichsbuerger-und-selbstverwalter/was-sind-reichsbuerger-und-selbstverwalter & Umfrage im Bämm-Video: Pyramiden und Verträge #3 Lösungen youtu.be/59JJySe5voY

10 www.gemeinwohllobby.de & https://de.wikipedia.org/wiki/Verfassunggebende_Versammlung

11 Streit um Anti-Corona-Demos und Maskenpflicht youtu.be/uU_H4tDX07A

12 https://reitschuster.de/post/wie-das-zdf-mit-luegen-stimmung-fuer-den-lockdown-macht/ Zu Anne

Will: https://reitschuster.de/post/die-kanzlerin-bei-anne-will-es-fehlte-nur-noch-der-weihrauch/ & https://norberthaering.de/medienversagen/anne-will-interviewt/

13 youtu.be/aIfy3vlQZz0 Nach heftiger Kritik: Liefers äußert sich zu #allesdichtmachen

14 www.infranken.de/ueberregional/zu-viele-tote-krematorium-in-meissen-arbeitet-in-extraschichten-wegen-der-grippewelle-art-3239871 & www.infranken.de/ratgeber/gesundheit/staerkste-grippewelle-seit-2001-forscher-empfehlen-impfung-art-3214310

15 https://reitschuster.de/post/ard-und-zdf-von-rechtsextremen-finanziert/ &

Beispiel dafür wie Framing abläuft: https://reitschuster.de/post/medien-corona-panikmache-mit-totem-kind/

16 www.businessinsider.de/politik/deutschland/macht-des-schaeuble-clans-so-weit-reicht-der-einfluss-des-bundestagspraesidenten-und-seiner-familie-in-deutschland/

17https://corona-transition.org/grosste-deutsche-nachrichtenagentur-verweigert-veroffentlichung-der-causa &

www.anti-spiegel.ru/2020/besonders-dreiste-zensur-beim-zdf-sogar-ich-bin-drauf-reingefallen/

22.04.2021
Nicola Steiner Westernreiten
Keine Kommentare

"Wenn Du immer wieder das tust, was Du immer schon getan hast, dann wirst Du immer wieder das bekommen, was Du immer schon bekommen hast. Wenn Du etwas Anderes haben willst, musst Du etwas Anderes tun! Und wenn das, was Du tust, Dich nicht weiterbringt, dann tu etwas völlig Anderes, statt mehr vom gleichen Falschen!" Paul Watzlawick, ein österreichischer Philosoph ohne Ahnung (so wie ich)

Seit einem Jahr sind wir auf der Straße und werden entweder selbst verprügelt oder müssen zusehen, wie andere - darunter Rentner und Behinderte - Opfer von Polizeigewalt werden (Reitschuster berichtet von den brutalen Szenen am 21. April, als das 2. Ermächtigungsgesetz verabschiedet wurde).

Seit einem Jahr ziehen wir vor die Gerichte und in den meisten Fällen scheitern wir, riskieren mittlerweile sogar, dass die Richter unsere nackte Existenz vernichten, indem sie den Streitwert in schwindelerregende Höhen treiben (auch darüber berichtet Reitschuster) und wir horrende Gerichtskosten zahlen müssen.  

Also ich für meinen Teil empfehle euch dringend genau so weiter zu machen, Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr - nicht dass es am Ende noch eine Lösung des Problems 'korrupte Regierung' gibt. Früher habe ich ja versucht, Leute über die Chance aufzuklären, die Regierung per Nationalversammlung abzusetzen. Ich habe den Leuten erklärt, dass das Völkerrecht genau diesen Weg vorsieht für Putschversuche  wie diese. Ich habe auf historische Ereignisse wie die erste französische Nationalversammlung im Jahr 1792 verwiesen oder auch auf die Paulskirchen-Verfassung - die erste Verfasssunggebende Versammlung (VV) in Deutschland (in DIESEM Blogbeitrag). Noch gestern habe ich in einer Telegram-Gruppe missioniert, als ich von einem Mitglied nach Volkssouveränität gefragt wurde. Dort wurde mir von einem anderen Mitglied gesagt, dass dies nicht in die Gruppe gehört, weil irrelevant. Der, der das schrieb, ärgerte sich fürchterlich darüber, dass er diese Zeit verschwenden musste, zwei Sätze zu schreiben, um mir nahezubringen, dass ich ihm mit solchen irrelevanten Lösungsvorschlägen vom Leib bleiben möge. Denn in der Zeit, wo er diese Sätze schrieb, hätte er Eltern beraten und ihnen helfen können. Als ich schrieb: "Aber das IST doch der Ausweg. Nur so können wir die Maßnahmen beenden", wurde ich ausgelacht (siehe Screenshot rechts). Da hätte ich Doofchen wirklich drauf kommen müssen, dass man auf keinen Fall PARALLEL sowohl auf einen Bußgeldbescheid reagieren könnte und gleichzeitig bei gemeinwohllobby.de (unverbindlich und kostenlos) beitritt, um die Maßnahmen insgesamt zu beenden. Mir hätte auch klar sein müssen, dass man eine Nationalversammlung im eigenen Dorf ausruft - wo denn auch sonst? Und ja hineinwählen - wie komme ich Dummchen nur darauf, dass eine Nationalversammlung wir alle sind - so von wegen: Nation.

Weil ich derart unbelehrbar bin, werde ich mit solchen und ähnlichen Reaktionen seit Wochen zugeschmissen. In meiner Heimatstadt sah sich ein Admin ob meiner Penetranz von etwa zwei Posts pro Woche sogar gezwungen, alles, was sich auf die Verfassung 1871 bezieht, künftig zu löschen. Ich habe extra nachgefragt, ob damit meine Werbung für gemeinwohllobby.de/ gemeint ist, denn niemand hatte sich auf eine Ex-Verfassung berufen. Vielmehr hat Gründerin Marianne Grimmenstein klargestellt, dass wir nicht in die Vergangenheit, sondern in die Zukunft schauen beim Neuanfang, den sie ins Leben gerufen hat (KenFM berichtet und Rubikon gleich 2 x). Zählt nicht: Trotzdem Reichsbürger-Sch....

In einer anderer Telegram-Widerstandsgruppe der Nachbarstadt kann ich wirklich froh sein, dass man mich nicht in die Klapse eingewiesen hat. Doch endlich, endlich, bin ich jetzt geläutert. Denn wenn so viele sagen, dass ist Unsinn, dann liegen die bestimmt goldrichtig - kennen wir ja von den Maßnahmen-Befürwortern. Die würden ja Mehrheit auch nicht mit Wahrheit verwechseln. 

Daher: Warnt bitte alle davor und teilt diesen Beitrag: In WhatsApp-Gruppen, auf Facebook, auf Telegram, macht Youtube-Videos darüber ... Denn wir müssen unbedingt verhindern, dass sich der Widerstand gegen die Corona-Maßnahmen zusammentut. Denn mit der Teilnahme an einer verfassunggebenden Versammlung (VV) würde ja unser Widerstand zählbar. Wo kommen wir denn dahin, wenn die Tagesschau eine Millionen Demonstranten dann nicht mehr auf 17.000 herunterrechnen kann? Verbreitet also dringend - am Besten von morgens bis abends - diese zwölf Gründe gegen jegliche Möglichkeit das Volk zum Souverän zu erheben.

Diese Satire ist ein Auszug aus meinem neuen Buch -eine Zweitauflage meines 1. Buchs (2016 erschienen)1. So eine Wunderversammlung ist eine fixe Idee von irgendwelchen Reichsbürgern. Und solche Reichsbürger gibt es ja bekanntlich vor allem in Südamerika – also dahin, wo sich die ganzen Nazis damals abgesetzt haben. Die stecken ganz bestimmt dahinter, dass es seit Ende 2019 eine verfassunggebende Versammlung in Chile gibt, die die Pinochet-Diktatur beendet hat, noch bevor man sich auf eine Verfassung geeinigt hatte. Von Kuba wollen wir gar nicht erst reden: Als ehemals sozialistischer Staat sind die ganz sicher "rechtsextrem, rechts, rechts, Holocaust-Leugner, rechts, rechts" in Endlosschleife (geklaut bei Nikolai Binner).

2. Querdenker wie Michael Ballweg oder Ralf Ludwig, die sich für die Umsetzung des Artikel 146 des Grundgesetzes einsetzen, sind Verfassungsfeinde, so schimpft z.B. der Moderator der WDR-Sendung Monitor Georg Restle regelmäßig vor sich hin. Das liegt ja auf der Hand, denn wer sich aufs Grundgesetz beruft, der muss ja gegen die Verfassung sein. Das hört man ja schon am Namen, aber … äh, jetzt: welche Verfassung?

3. Ihr glaubt doch nicht, dass ihr mit den paar Männekes irgendetwas reißen könnt. Ganz genau und jetzt sollten wir alles dafür tun, dass es auch nur diese paar Männekes bleiben, weil werden es mehr, dann reißen die was und wer will das schon? Nicht, dass da noch die Impfagenda der Eliten drunter leidet oder gar die Prognose des DEAGEL-Instituts für das Jahr 2025 verhindert wird, wonach 65 Prozent der Deutschen dann einfach nicht mehr da sind.

4. Eine Nationalversammlung ist Traumtänzerei, das wussten schon die alten Franzosen, die 1792 mit diesem hanebüchenen Unsinn begonnen haben. Also auf gar keinen Fall irgendetwas versuchen, wo ihr nicht hundertprozentig vorher schon wisst, ob es klappt. Lehnt euch zurück, wartet ab und geht meinetwegen auf Demos, denn so wie es gerade in Deutschland ist mit Masken, Abstand und vorsätzlicher Zerstörung der Wirtschaft: Das ist doch klasse. Bitte mehr davon.

5. Wir brauchen keine Nationalversammlung, weil wir ja als Partei die Parteien abschaffen wollen. Das ist absolut logisch, denn das geht ganz bestimmt: Parteien abschaffen, ohne das Grundgesetz auch nur anzutasten.

6. Wir haben doch schon eine gültige Verfassung aus dem Jahr 1871. Und das ist prima, denn da hält sich ja auch niemand dran – genauso wenig wie ans Grundgesetz. Warum jetzt noch etwas Drittes schaffen, wo sich dann auch wieder keiner dran hält?

NEUE WEBSITE VON GEMEINWOHLLOBBY: www.gemeinwohl-lobby.de

7. Das ist völlig egal, ob eine Verfassung vom Volk gegeben wurde, den Allierten oder dem Adel. Was kommt dabei raus? Diskussionen über Diskussionen und die will doch keiner. 1848 hat das deutsche Volk die Paulskirchenverfassung angeregt und der Adel hat dies ein Jahr später militärisch niedergeschlagen. Zu Recht, denn das dumme Volk bringt nur Durcheinander, nur weil es unbedingt eine Verfassung von unten haben will wie es der Pouvoir constituant (konstiuierende Macht) seit der französischen Revolution vorsieht. Alleine schon, dass die Gruppierungen 1848 drei Entwürfe hatten und sich dann später vereinigt haben, zeigt doch, dass das alles nur Diskutieren um des Diskutierens Willen war. Da hatte Merkel also vollkommen recht, als sie sagte, dass sie das nicht gut findet, wenn das Volk mitreden darf, weil man ja so nie zu Potte kommt. Da ist eine Diktatur doch wirklich schneller und effektiver: Merkel entscheidet und Ende der Diskussion. Auch Robert Habeck von den Grünen sagte im Gespräch mit Richard David Precht, dass die Chinesen viel schneller mit Entscheidungen sind als unsere Demokratien. Der Adel hat sich also 1849 völlig zu recht  zur Wehr gesetzt, um dann 1871 eine Verfassung von oben zu erlassen. Und tada: Schon hatte der Kaiser wieder das Sagen als Alleinherrscher. Heutzutage wird Demokratie gegendert: Da ist eine Kaiserin, die wir Kanzlerin nennen - Frauen traut man ja auch nichts Böses zu. Deswegen ist Ursula von der Leyen Kommissionspräsidentin und Annalena Baerbock Kanzlerkandidatin.

8. Das Grundgesetz so wie es ist, ist klasse. Ja, es ist gerade zu perfekt, wenn man jedes Grundrecht nach Belieben per Gesetz aushebeln darf (ja das steht so im Grundgesetz - und das ist gut so). 

9. Wir brauchen keine Versammlung, wir können doch das Grundgesetz zur Verfassung erklären – allenfalls mit kleinen Änderungen. Damit legitimieren wir nicht nur die Coronapolitik, sondern schreien lauthals: Bitte mehr davon. Das ist wirklich die beste Idee, die ich in dieser Sache je gehört habe. Denn ohne Nationalversammlung gibt es niemanden, der die Corona-Einschränkungen legal untersagen darf. Was will man mehr?

10. Wenn es die Möglichkeit einer Nationalversammlung gäbe, dann würden uns doch die Anwälte der Querdenker darauf hinweisen. Eben, das ist wie mit den Virologen und Ärzten, die die Corona-Maßnahmen befürworten. Wenn die Experten das sagen, dann ist das auch so.

11. Es kann nur eine geben, deswegen müsst ihr euch für die entscheiden, die zuerst da, auch wenn die Müll ist. Weil: Der, der als Erstes auf die Idee kommt, eine auszurufen, dem gehört jetzt das Gebiet mit der Länderkennziffer 276, sagt die verfassunggebende-Versammlung.com (siehe Länderdaten, aber laut Bundesjustizamt ist das der Sudan - Deutschland ist die 000). Und wer die Länderkennziffer hat, dem gehört das Land selbst dann, wenn kaum Leute mit Wer-zuerst-kommt-mahlt-zuerst einverstanden sind und das Volk das Referendum nicht unterschreibt. Und auf keinen Fall kann man es so machen, dass die mit den meisten Unterschriften das Rennen macht oder sich beide am Ende zusammentun. Ob der Konkurrenz hat verfassunggebende-versammlung.com das Referendum jetzt ganz gestrichen und wir alle sind Verfassungsvolk, ob wir wollen oder nicht. Mein Vorschlag zur Güte: Ihr kriegt die 276 und wir die Kennziffer 000.

12. Verfassung? Wofür braucht man eine Verfassung?

Ihr müsst wissen, ich habe von nichts eine Ahnung und davon zu viel. Deswegen habe ich zumThema Nationalversammlung meinen Sohn befragt, der Geschichte studiert und andere Recherchen betrieben, denn das ist der Job, den ich gelernt habe: Redakteurin & Diplom-Medienwirtin. Aber ich werde ständig von Laien darüber belehrt, was ich als Journalisten wissen müsste. Wisst ihr Bescheid.Und noch was, aber das bleibt bitte unter uns, denn aufgrund meiner Aufklärung in Telegram-Gruppen, sind Dutzende Menschen Mitglied bei Gemeinwohllobby geworden sind. Wenn das rauskommt, werden das am Ende noch mehr.

Und jetzt zurück zum Ernst der Lage:

Mein allerneuestes Buch "Corona und andere Verbrechen" erhält - nur zwei Monate nachdem es erschienen ist - nun auch eine Zweitauflage. Der Grund ist, dass ich mich in der ersten Auflage noch um eine kritische journalistische Distanz bemüht habe. Daher habe ich ursprünglich alle VV-Initiativen verglichen und mich nach besten Kräften bemüht, sowohl Vor- als auch Nachteile herauszuarbeiten. 

Doch besondere Zeiten erfordern besondere Mittel, weswegen ich mich entschieden habe, nun doch klar Stellung zu beziehen und nur noch Gemeinwohllobby zu empfehlen (lest HIER die geänderten Buchpassagen), denn ich befürchte, dass die Initiative mit den Domains verfassunggebende-versammlung nicht ganz koscher ist - vielleicht sogar eine kontrollierte Opposition. 

Auch unsere-verfassung.de macht mir Bauchschmerzen, weil ich denke, dass der Vorschlag das Grundgesetz zur Verfassung zu erheben, das derzeitige Regierungshandeln legitimieren würde - ich hatte auch so ein bisschen (Medien-)Recht im Studium. Warum ich das so sehe, ergibt sich aus weiteren 12 Fragen an den Gründer Ralph Boes, auf die ich bisher keine Antwort erhielt:

Ist es eine gute Idee das Grundgesetz zur Verfassung zu erheben?

Entscheidend ist, dass eine solche VV über den gewählten Vertretern steht. Seit Ausrufung ist die Regierung also nicht mehr berechtigt, Gesetze zu erlassen, aber sie ignoriert es. Das kann sie aber nicht mehr, wenn wir mehr als eine Millionen Teilnehmer der Nationalversammlung werden. Im ersten Schritt könnten wir die Maßnahmen beenden und im zweiten Schritt versuchen uns auf eine neue Verfassung zu einigen (technisch perfekt umgesetzt bei Gemeinwohllobby, da elektronische Beteiligung), indem wir erst einmal Ideen sammeln, wozu in der Tat gehören könnte, dass wir uns ganz nah ans Grundgesetz halten (oder auch nicht). Das entscheidet das Volk gemeinsam. In den (normalerweise) 18 Monaten der Verfassungsgebung bleiben Grundgesetz, Gesetzbücher, Behörden, Gerichte und Polizei erhalten. Die Bundesregierung ist nur noch kommissarisch tätig, so sieht es das Völkerrecht vor (mehr Infos HIER). Sollten wir uns nicht einigen können, ist das Schlimmste, was passieren kann, dass alles beim Alten bleibt, aber wenigstens haben wir dann mit dieser VV erst einmal die Maßnahmen gestoppt und für etwas Unruhe gesorgt. Denn: Wer es gar nicht erst versucht, der hat schon verloren. Also:

Da im Moment keine Turniere stattfinden, habe ich meinen Turnierkanal auf Youtube umfunktioniert, um über die Möglichkeit der verfassunggebenden Versammlung zu informieren.

30.03.2021
Nicola Steiner Westernreiten
Keine Kommentare

Dieser Blogbeitrag hat es leider nicht ins Buch geschafft, aber so schlecht ist er gar nicht - also - na ja ;)Es war einmal und immer wieder: Zu allen Zeiten begab es sich, dass eine kleine Minderheit von Menschen über die Mehrheit bestimmte im Namen irgendeiner Ideologie: Von Gott gewollte Ordnung z.B. nannte man das. So wurde der Feudalismus, totalitäre Regime, Sklaverei und Inquisition möglich sowie zahlreiche andere Grausamkeiten und Verbrechen an der Menschlichkeit: Kriege z.B. Und wie durch ein Wunder: Heute gibt es solche Macht besessenen Minderheiten nicht mehr. Ich muss mich korrigieren, es gibt sie doch – aber nur im Ausland. Putin, Lukaschenko, Erdogan, Kim Jong-un … in anderen Länder ist es für uns absolut vorstellbar, dass diese von Diktatoren beherrscht werden. Auch die Mafia gibt es nur im Ausland. Bei uns in Deutschland oder gar weltweit? Das kann schon deswegen nicht sein, weil es nicht sein darf. WIR haben eine Demokratie, weil wir dürfen ja alle vier Jahre wählen.

Aber das darf man in Weissrußland auch, aber hier echauffieren wir uns wegen Wahlfälschung. Passiert das Gleiche in den USA, dann heißt es, dass der ehemalige Präsident partout nicht akzeptieren will, dass er die Wahl verloren hat. Und wer es wagt, das Tabuwort „Merkel-Diktatur“ auch nur laut zu denken, der wird als rechtsextrem abgestempelt. Überhaupt: Wie kann man es wagen, im ach so demokratischen Deutschland überhaupt von einer Diktatur zu sprechen?

Wie können wir so sicher sein, dass das bei uns nicht passiert und wie können wir so sicher sein, dass die reichen Familien NICHT mit ihrem Geld Einfluss auf die Politik nehmen, wo doch so vieles dafür spricht, z.B. dass Konzerne keine Steuern zahlen und es immer schon Eliten gab, die nach Macht strebten, wie Mausfeld im Video erklärt.

    

Ich bin erstaunt, dass diese Tatsache noch nicht zur Verschwörungstheorie erklärt wurde. Noch erstaunter bin ich, dass das Wort Verschwörungstheoretiker heutzutage etwas Negatives geworden ist, denn zu Zeiten der Watergate-Affäre wurden die Journalisten Bernstein und Woodward wie Helden gefeiert – das ist gerade mal 50 Jahre her. Ach nee … stimmt ja gar nicht: Zuerst wurden sie geächtet und als Verschwörungstheoretiker diffamiert und als sie es bewiesen hatten, DANN wurden sie gefeiert. Aber man muss ja den ersten Schritt schon vor dem zweiten tun. Wie auch immer: Warum sind wir so sicher, dass es heute solche Verschwörungen nicht mehr geben kann? Denn die Frage ist ja am Ende nur, ob sich eine Theorie bewahrheitet. Manche tun das, andere nicht. Aber das weiß man erst, nachdem man sie aufgestellt hat.

Auch als Hörbuch: patreon.com/12oaksranchStellen wir uns doch einfach einmal vor, wir wären selbst Verschwörer. Verschworen haben wir uns, weil die Einen billige Arbeitskräfte wollen und voll angepisst davon sind, dass ständig Gewerkschaften Streiks ausrufen, mehr Geld fordern, die Produktionsabläufe stören und die anderen so bekloppt sind, wie damals Hitler und vollkommen wahnsinnige Pläne haben. Zwei Leute reicht ja schon für eine Absprache zum gemeinsamen Vorgehen (Kartell genannt, die gibt es wirklich), aber vielleicht sind noch ein paar mehr dabei: Die einen verdienen an Impfungen, die anderen träumen von der Weltherrschaft und wieder andere haben durchgeknallte technische Ideen, z.B. Personalausweis per Gesichtserkennung oder implantierte Chips. Die haben sie mühevoll technisch entwickelt ärgern sich jetzt, dass niemand die kauft aus Angst vor Überwachung. Der sechste im Bunde möchte einfach in Saus und Braus leben, weiß aber, dass die Ressourcen der Erde begrenzt sind: Sie reichen nicht für alle, also will er die Bevölkerungsexplosion stoppen. Als er das den anderen erzählt, fällt auch bei denen der Groschen und sie wissen: Das zu viel an Menschen ist die Wurzel allen Übels. Oder Variante 2: Sie wissen genau, dass sie selbst es sind, die die Ressourcen der Erde ausbeuten (80 Prozent der Umweltbelastung geht von Konzernen aus), aber suchen einen Sündenbock.

Entspringt natürlich alles nur meiner Fantasie, aber stellen wir uns mal vor, es wäre so: Wie genau würden wir vorgehen? Beginnen wir mit der Problemanalyse und listen auf, mit welchen Hindernissen wir rechnen müssen. Dazu würde ich als Verschwörer die Geschichtsbücher wälzen und auf diesem Weg nicht nur Probleme, sondern auch Erfolgsrezepte finden.

Problem Nr. 1: Journalisten wie Woodward und Bernstein könnten uns auf die Schliche kommen und die ganze Verschwörung fliegt auf. Präsident Nixon hat diese Watergate-Affäre das Genick gebrochen, aber George W. Bush hat es am 9. September 2011 vorgemacht: Noch bevor jemand überhaupt zum Denken kam, hat er alles zur Verschwörungstheorie erklärt, was der offiziellen Version widersprach. Und das Konzept hat funktioniert. Sämtliche Einwände und Fragen – wie es z.B. sein kann, dass ein Gebäude (WTC 7), wo gar kein Flugzeug reingeflogen ist, trotzdem einstürzt? – wurden damit im Keim erstickt.

Problem Nr. 2: Unsere Interessen sind das exakte Gegenteil von den Interessen der Bevölkerung. Wie mache ich nun der Bevölkerung meine Idee schmackhaft? Es muss etwas sein, was es noch nicht gab und was plausibel ist. Aber mir fällt partout nichts eins. Deswegen beauftrage ich eine PR-Agentur. Am Besten eine, die wirklich skrupellos ist. Zum Beispiel die, der es mit der sogenannten Brutkastenlüge gelang, den Leuten den Krieg gegen Irak schmackhaft zu machen. (Nachzulesen auf:  wikipedia.org/wiki/Brutkastenlüge Beim Zigaretten gesellschaftsfähig zu machen, haben sie sich auch bewährt: https://lobbypedia.de/wiki/Hill+Knowlton_Strategies – ist übrigens während der Coronakrise die PR-Agentur der Weltgesundheitsorganisation (WHO): https://www.thedailybeast.com/the-world-health-organization-hired-a-top-pr-firm-to-fight-covid-smears-in-the-us)

Also: Wir sechs Verschwörer und unsere Familien haben zwar Ziele und jede Menge Geld, aber wir sind ja nur sechs gegen den Rest der Welt. Wie kann es gelingen, dass sich der Rest der Welt nicht gegen uns stellt? Weil die wollen weder mehr kontrolliert werden noch medizinische Eingriffe in ihren Körper oder den Körper ihrer Kinder. Die wollen auch ihr Geld, ihr Haus, ihr Grundstück behalten, demonstrieren gehen, sich treffen mit wem auch immer es ihnen beliebt. Manchmal kommen sie sogar auf die Idee, ihre Politiker selbst wählen zu wollen. Wie können wir das Problem beheben? Richtig: mit Geld. 

Idee Nr. 1: Wir unterstützen einfach beide Präsidenten oder in anderen Ländern alle Parteien, denn Geld haben wir ja genug. Wir zahlen ja keine Steuern und damit das so bleibt, finanzieren wir beide Parteien. Egal wer dann gewählt wird: Wir haben die Regierungen in der Tasche. Und für den Fall, dass sich ein böser Diktator wie Lukaschenko dem großen Geld verweigert, (Correctiv spricht von Krediten, kommt aufs Gleiche raus) hetzten wir ihm einfach von uns bezahlte Nicht-Regierungsorganisationen auf den Hals, z.B. die Antifa auf den Hals. Laut Correctiv soll die WHO ganz unschuldig sein, aber die soll dem Präsidenten von Madagaskar Geld geboten haben, wenn er seinem Covid-Heilmittel ein Gift hinzufügt.

Idee Nr. 2 für Plan A: Ich hole die billigen Arbeitskräfte einfach aus anderen Ländern, aber stelle fest: Die wollen gar nicht kommen. Okay, Plan B: Ich zettle einen Krieg an und jetzt kommen sie en masse. Und wenn ich mit herkömmlichen Kriegen meine Ziele nicht erreiche, Plan C: der Informationskrieg.

Idee Nr. 3 für Plan C: Wir kaufen Zeitungen und Presseagenturen – besonders die Presseagenturen (DPA z.B. – seit Neustem auch als Zensurbehörde … äh … Faktenchecker tätig. Presseagenturen produzieren 80 – 90 Prozent der überregionalen Nachrichten. Dann liefern wir den Agenturen vorgefertigte Meldungen von unseren PR-Abteilungen. Ist zwar kein Journalismus mehr, aber die Zeitung wird so auch voll und zwar zum Nulltarif.

Idee Nr. 4: Die Idee Nr. 1 ist zwar notwendig, aber aufwändig. Also frage ich die PR-Agentur (in Deutschland werden von der Regierung 22 Millionen für PR ausgegeben) und da zerbrechen sich dann Hunderte kluge Leute ihre hochbezahlten Köpfe: Monatelang, viele Ideen werden verworfen, andere auf eine Liste geschrieben und es werden alle möglichen Szenarien durchgespielt, bis dann jemand die Idee hat, dass man im Fall einer Seuche ganz viele Wünsche unter einen Hut bekommt:

Die Bürger haben Angst, also können sie nicht mehr denken – check. Jetzt sind sie offen für Propaganda, die ja auf Gefühle abzielt. Weil sie so viel Angst haben, haben sie ein großes Bedürfnis nach Sicherheit. Schaut dazu erst einmal die Videos von Prof. Rainer Mausfeld zum Thema Machterhaltung durch Erzeugung von Angst.

Wir starten einen Testballon – nennen wir ihn Seepferdchengrippe – und stellen fest, dass die Leute um die eigene Sicherheit nicht sooo besorgt sind, dass sie auf Gewerkschaften etc. verzichten würden. Welches Gefühl könnten wir also mit Angst vermischen, um doch noch ans Ziel zu kommen? Jetzt kommt der Geistesblitz: Schuldgefühle. Sie sollen sich um andere Menschen Sorgen machen und Angst haben, dass sie durch ihr Verhalten andere umbringen. Aber weil die Seepferdchengrippe keinen hinterm Kamin hervor gelockt hat und die Leute immer noch klar denken, warten wir noch ein paar Jahre. Zeit, um noch mehr Ideen zu schmieden, um den großen Coup zu landen.

Der ganz große Coup ist es übrigens das Problem der Bevölkerungsexplosion zu lösen. Das ist unvermeidbar, damit mehr Ressourcen für uns übrig bleiben, damit auch unsere Kinder und Kindeskinder in Saus und Braus leben und je kleiner die Bevölkerung, desto leichter lässt sie sich kontrollieren. Die Geschichte hat im 3. Reich zwar gezeigt, dass sich das Volk über Propaganda gut aufhetzen lässt, aber wenn es um Völkermord geht, dann reagieren die Leute ja doch recht empfindlich – DAS dürfen die auf keinen Fall mitkriegen – also soll unsere PR-Firma dafür sorgen, dass genau das als abstrusteste Verschwörungstheorie gilt (trotz Guide Stones). So aggressiv, dass ein so starkes Tabu geschaffen wird, dass die Mehrheit es noch nicht einmal lesen will, falls uns ein Journalist im Stile der Watergate-Affäre auf die Schliche kommt. Wir können die überzähligen Menschen, die die Ressourcen der Erde bedrohen, ja nur töten, wenn sie nichts ahnen. Wie stellen wir es also an?

Man könnte im Labor ein Virus entwickeln oder eins erfinden oder eins nehmen, was sowieso immer da ist, und es mithilfe von Now Billton (fiktiver Name meiner fiktiven PR-Firma) so aufplustern, dass die Leute denken, die Pest ist im Anmarsch. Denn ein wirklich gefährliches Virus frei zu setzen, das wäre ja auch für unser eigenes Leben gefährlich. Aber wir wissen ja, dass jeden Winter alleine in Deutschland Zehntausende an der Grippe sterben; wir wissen auch, dass Viren ständig mutieren. Aber die Bevölkerung weiß es nicht.

Und Bingo: Man nehme eine Virus-Lüge (die ja nicht gelogen ist, wir lassen nur weg, dass immer schon und noch mehr Menschen an der Influenza gestorben sind) und mit diesem unsichtbaren Viruskonstrukt kriegen wir alles unter einen Hut: Die Leute lassen sich ihr Geld und ihre Arbeit wegnehmen (alte Weisheit: Geld, was der eine verliert, landet in der Tasche des anderen); sie gehen nicht mehr in die Kneipe oder die Kirche (wo sich in der Geschichte meist der Widerstand formierte); Demonstrationen sind wir auch los, weil wir die ja als Infektionstreiber verkaufen können und all unsere Technik von der Impfung bis zum Chip kriegen wir auch an den Mann und die Frau und das Neutrum – noch so eine Strategie: Man muss den Rebellen einfach ein Thema geben, so dass sie das Gefühl haben, politisch tätig zu sein. Also sehen wir zu, dass sie für Gender und Klimaschutz sind, aber gegen Rassismus, obwohl es den so gut wie gar nicht mehr gibt: gesteuerte Opposition eben: Während wir Pläne vorantreiben, die halbe Menschheit auszurotten, macht ihr euch Gedanken darüber, ob die AfD rechtsextrem ist oder nicht.

Das ist sehr praktisch, denn wir machen es nach Orwell: Wir sagen, dass wir die Demokratie und die Verfassung schützen und alle, die uns auf die Schliche kommen, nennen wir Gefährder der Demokratie oder rechtsextrem (z.B. um den Artikel 20 des Grundgesetzes so drehen, als würde er sich gegen Teile des Volkes und nicht gegen die Regierung wenden). Das Konzept ist so gut, hätte von mir sein können, ist es aber nicht, wie ihr in den folgenden Buchtipps lest, die beweisen, dass es nicht nur Verschwörungstheoretiker, sondern auch Verschwörungspraktiker gibt:

MEHR BLOGBEITRÄGE: 

Wenn das die Deutschen wüssten, dann hätten wir morgen eine Revolution

IM LOCKDOWN FREMDBESTIMMT – DIE HALBE MENSCHHEIT STIRBT IN DER DIKTATUR

Lest im Partnerblog: Das PR-Märchen von Mandala: Die ultimative Verschwörungstheorie

Folge 12 Oakss Pinnwand „Horse & Dog Trail“ auf Pinterest.
Der Youtube-Kanal zum Gamer-Blog: Lets Play, Lets talk, Lets flash
12.06.2016
Unknown
Keine Kommentare
Auf meinem Blog ist es zur Zeit etwas ruhiger, weil ich im Sommer mein Pferd trainiere, Turniere reite und da weniger Zeit mit Youtube verbringe. Da ich mich auch für Pferde interessiere, wird es spätestens nächsten Winter einige zum Teil sehr lustige Lets Plays rund ums Pferd geben: Starstable, Appassionata (einen kleinen Vorgeschmack veröffentliche ich in den nächsten Tagen / Wochen). Bis dahin könnt ihr euch im Partnerblog so einiges ansehen und durchlesen. Obwohl es im Grunde ein Horsemanship-Blog ist, hat meine Mutter im Juni den Themenmonat-Youtube eingeläutet, u.a. deswegen, weil sie für ein Pferdekursportal ein dreiteiliges Interview gegeben hat und wir auch unsere Haus- & Hoffotografin vorstellen wollen, die sich auch gerne auf Youtube herumtreibt und vom Geschichtenweber über den Lets Player einiges interessantes zu bieten hat. Deswegen sind auch Gemeinschaftsprojekte geplant, z.B. zu den Themen "Dressurreiterin goes Reining" oder dem Horse & Dog Trail (aber auch einige gemeinsame Lets Plays (; ) - was das ist, seht ihr im Video unterhalb des Fotos, wo meiner Mutter auf einer Messe reitet: HIER GEHT ES ZUM THEMENMONAT
17.04.2016
Unknown
Keine Kommentare
Wenn ich ein Genre wirklich mag, dann ist es das Genre der Strategiespiele. Vermutlich überrascht euch das nicht, schließlich ist mein momentanes LP eins. Auch denkt der ein oder andere bestimmt auch: ,,Ah ja, der Bomber ist ja auch so ein Denker, zu dem passt das ja." Aber warum mag ich Strategiespiele und sind diese Games wirklich Denkerspiele? Erstmal zu dem Thema ,,Denkerspiel". Viele Leute mit dennen ich geredet hatte, die keine Strategiespiele mögen, erzählten mir: ,,Naja, Strategiespiele spiel ich nicht. Ich hab keine Lust in meiner Freizeit viel zu denken." Es ist natürlich nicht falsch zu sagen, dass Strategiespiele viel mit denken zu tun hat. Ob du nun ein Aufbauspiel, ein rundenbasiertes Strategiespiel oder Echtzeitstrategie spielst, man muss planen und auch denken. Aber nicht so viel wie manch einer glaubt. Zum Teil sind Strategiespiele in einem gewissen Maß vorgegeben. Du musst deine Sachen zum Beispiel in bestimmter Reihenfolge bauen. Auch machen sich manche Sachen ganz von allein. So zum Beispiel bei Starcraft. In Sachen Basenbau ist es nicht so schwierig. Was du wie bauen musst ist so ziemlich festgelegt und wann man zum Beispiel expandiert erkennt man auch ziemlich leicht. Schwierig ist bei dem Spiel, seine Verteidigung und Armee richtig aufzubauen. Da wird es zum Teil schon ,,strategisch". Aber auch nicht so viel mehr als zum Beispiel bei einer Stealthaktion bei Assassins Creed. Der reguläre Gamer könnte also auch Strategiespiele spielen, auch wenn er nicht denken will. Jedoch nicht jedes, den manch eins ist doch sehr anspruchsvoll. Aber nun zum eigentlichen Thema. Was macht diese Spiele eigentlich so toll für mich? Nun bei mir gibt es da einige Punkte. Als aller erstes, man kann sich super ausprobieren und auch seine eigenen Handlungen abwägen. Ob man bei Anno überlegt, was man baut oder bei XCOM, wie man seine Soldaten skillt und auf dem Feld aufteilt. Deine Handlung hat Konsequenzen, dennen man sich bewusst sein sollte. Das macht es einfach spannend. Wer es also liebt, seine Handlungen zu berechnen, den kann ich sowas empfehlen. Am besten geeignet sind bei sowas natürlich Aufbau- und rundesbasierte Strategiespiele. Natürlich gibt es auch noch mehr. Gerade die militärischen und kampflastigen Echtzeitstrategiespiele bitten zwei großartige Effekte. Zum einen die Epik. Es sieht zum Teil einfach cool aus, wenn sich deine von dir selbst ausgehobene Armee mit einer anderen Armee misst. Aber selbst Marschbewegung und der Sound kann einen bereits das Gefühl geben, ein mächtiger General zu sein, der seine Befehle an eine ganze Armee gibt. Der zweite Punkt ist die Auswahl an Truppen. Einige dieser Game-Vertreter bieten riesige Auswahl an Truppen und Fraktionen. Bestes Beispiel ist dei ,,Total War"-Reihe. Die Spiele bieten dir die Möglichkeit, aus vielen, jeweils für die Zeit typischen, Staaten zu wählen, die wiederum unterschiedliche Truppentypen haben. Man kann also unendlich viele immer andere Schlachten führen. Dies wird noch verstärkt durch eine KI, die sich meiner Meinung nach durchaus sehen lassen kann und einen sogar mit Flankenmanövern und ähnlichem überrascht. Eben diese ganzen Variablen machen für mich Strategiespiele aus und geben ein ganz besonders Gefühl, dass auf diese Weise kein anderes Genre genau so trifft. Aber wie denkt ihr? Seht ihr es genau so? Und gibt es unter euch Leute, die nach diesem Artikel zumindest mal in Richtung Strategiespiel denken? Lasst es mich auf jeden Fall wissen. :) LG The Bomber
06.04.2016
Unknown
Keine Kommentare
Ich verbringe, wie ihr es wahrscheinlich schon erraten könnt, sehr viel meiner Freizeit im Internet. Dabei bin ich vor allem auf YouTube und Twitter unterwegs. Nun und dort wiederum schnappt man eine Menge Sachen auf, bei dennen man sich zum Teil denkt: ,,Warum schreiben oder denken Leute sowas?". Da ich die zum Teil sehr schlecht argumentierten Äußerungen nicht mehr so unkommentiert lassen will, habe ich mich entschieden, einfach mal mit Hates und Vorurteilen gegenüber YouTubern aufzuräumen. In meinem heutigen Artikel gehe ich dabei auf den Streitpunkt ein, ob YouTuber wirklich arbeiten, oder einfach nur ein super chilliges Leben führen und dafür auch noch Geld bekommen. Schließlich wird YouTubern nachgesagt, dass sie nur faul rumsitzen oder nur zocken. Dann sagt man, dass es ja ,,super einfach" ist, ein 5 minütiges Video zu machen oder eben ein Lets Play aufzunehmen und das es ja deshalb kein Beruf sein kann. Aber so einfach ist es nicht. Nehmen wir mal Gronkh. Er macht Lets Plays, die er nicht mal bearbeitet. Sein Job besteht nur aus Games zocken. Für die meisten ein Traum. Nun ich will nicht sagen, das Gronkh nicht Spaß hat bei dem was er tut. Aber denkt mal kurz nach. Täglich lädt er drei bis fünf Videos hoch. Jeden Freitag macht er einen mehrstündigen Stream. Die ganze Zeit während er aufnimmt und streamt zockt er nicht nur, er muss auch noch ununterbrochen dabei reden. Allein das ist sehr beanspruchend. Um so viele Videos zu produzieren, muss er täglich Stunden an Videomaterial vorproduzieren. Und wenn man ständig nur am zocken ist, wird es auch langweilig. Ja, ich weiß, das glaubt mir jetzt keiner, aber ihr könnt es zum Teil nicht nachvollziehen, da ihr arbeiten müsst oder zur Schule geht. Ihr könnt also nicht ununterbrochen zocken, auch wenn ihr euch das wünscht. ;) Deshalb würde ich bei dem Punkt schon sagen, hier hat amn wirklich schon Arbeit. Nehmen wir ncoh ein paar andere Beispiele. YouTuber wie iBlali, Kelly oder Julien Bam. Diese Leute machen ein bis drei Videos in der Woche. Die müssen doch wirklich viel Zeit damit verbringen, einfach nur zu Faulenzen, oder? Naja, so ganz stimmt das nicht. Diese Leute machen nämlich viel aufwändigere Videos. Sie schneiden viel und nehmen Einspieler auf. Auch legen sie nicht wie ein Lets Player einfach los, sondern müssen sich Videoideen ausdenken und dieses auch planen. Zum Beispiel ob sie noch wen anders brauchen oder vielleicht Ausrüstung. Manchmal muss sogar das Wetter mitspielen. Ein fünf-Minuten-Video kann mehrere Tage dauern, nur für die Planung und das Aufnehmen. Schneiden und Effekte einfügen dauert auch mehrere Stunden. Für mein Best-Of zum Beispiel hab ich zwei einhalb Stunden geschnitten. Es ist nämlich nicht so leicht, ein Video zu produzieren, wie manch einer denkt. Daraus schließen wir also schonmal, dass es eine Menge Aufwand ist, die Videos für einen Kanal zu produzieren. Aber es gibt noch einen weiteren Vorwurf, dem YouTuber unterliegen. Man sagt ihnen, dass sie keinen Beitrag und Nutzen für die Gesellschaft haben. Diese Aussage allein hat mich doch ein bisschen zu stutzen gebracht. Den YouTuber sind doch Unterhalter und für manchen auch Vorbilder und Lebensstützen. Zwar sind nicht alle die perfekten Vorbilder und manche auch nicht sehr unterhaltsam, aber wenn wir uns unsere Gesellschaft ansehen, gibt es auch noch andere Entertainer und Vorbilder. Wir haben Sportler, Filmstars, Musiker und Comedy-Leute. Diese Leute machen genau das selbe. Sie investieren ihre Energie in Training, Skripte und ähnliches. Zum Teil tun sie dies nicht mal allein wie so mancher YouTuber. Der Schauspieler zum Beispiel muss nicht seine Texte schreiben und sich Leute suchen, die in seiner nächsten Produktion mitwirken. Das tun andere für sie. YouTuber machen das häufig allein. Aber hat jemals wer gesagt: ,,Filmstars haben keinen richtigen Beruf und tragen nichts zur Gesellschaft bei!" Also ich weiß nichts davon. Ok, ich hab das zwar schon über Sportler gehört aber da denken auch viele, dass sie sehr wichtig sind. Und wisst ihr auch wieso? Weil sie uns unterhalten, unserem Leben eine Richtung geben und jemanden darstellen, dem man Nacheifern wiil. Und genau das sind YouTuber doch auch. Leute, die Arbeit in ihre Videos stecken, damit wir uns amüsieren können. Natürlich darf dabei jeder auch Geld verdienen und das auch als Ziel haben, ist bei Filmen und Musik ja auch nicht anders. Andere Leute zu unterhalten, um damit Geld zu verdienen, gab es schon immer und wenn es ihnen dann noch Spaß macht, haben sie einfach einen guten Beruf. Und schaden tun sie nun wirklich niemanden. Es ist ja nicht so, dass nur weil einige Dutzend Leute lieber Videos machen, als auf die Baustelle zu gehen, wir alle mehr arbeiten müssen. Also, wenn ihr das nächste mal denkt, ein YouTuber ist faul und hat keinen ordentlichen Beruf, dann denkt an diesen Text und polkutiert gleich die ganze Unterhaltungsszene ;) Und für den Rest hoffe ich, das ihr wichtige Punkte gefunden habt um dem nächsten Hater mal ordentlich was einzuheizen :D Schreibt mir gerne auch, was ihr von dem Text und dem Thema haltet und ob ihr wollt, dass ich mich auch mit anderen Hate-Themen auseinander setzen soll. LG The Bomber
29.03.2016
Unknown
Keine Kommentare
Als ich letztens mal wieder Langeweile hatte, habe ich einfach mal Nerd gegoogelt. Bei meiner Suche fand ich einige Artikel, die dieses Thema behandelten. Ich, als bekennender Nerd war natürlich gespannt: ,,Was wird en Leuten den so über uns Nerds erzählt?". Jedoch war das Ergebnis sehr unbefriedigend. Das hochkomplexe Thema ,,Nerd" wurde extrem abgebrochen und nach meiner Ansicht zum Teil sogar falsch dargestellt. Also dachte ich mir: ,,Welcher Mensch kann besser die Nerds beschreiben als ein Nerd selbst?". Als erstes aber, was sagen die Artikel über uns Nerds? Nun, ihr Hauptaugenmerk liegt darauf, dass Nerds sich besonders gut in Sachen Computer auskennen. Dies will ich nicht bestreiten, aber wenn wir mal ehrlich sind ist Nerdsein viel mehr und nicht jeder, der sich zum Nerd bekennt, ist auch ein Computercrack. Als Beispiel nenne ich hier meinen Freundeskreis. Die meisten meiner Freunde sind irgendwie Nerds. Aber die wenigsten sind wirkliche Experten in Computerzeugs. Klar, einige beherrschen das Programmieren und ich zu meinem Teil kenn mich auch ein bisschen in Medientechnik aus, aber sowas allein macht einen Nerd nicht aus. Was meiner Erfahrung nach viele Nerds gemeinsam haben und was der YouTube-Kanal ,,DoktorFroid", der sich unter anderem als Nerdkanal sieht, ist das Zocken oder das Interesse für Games. Die meisten Nerds lieben es, in den interaktiven Welten zu versinken, sie durch Programmierungen zu verändern uvm. Aufpassen sollte man hier aber, dass nicht jeder Gamer sich auch als ein Nerd sieht. Also reicht das allein nicht, um wirklich einen Nerd zu beschreiben. Um nun also wirklich in die Tiefen des ,,Nerdtums" vorzudringen, möchte ich ein kleines Beispiel nennen. Eine Freundin von mir gab mir vor einigen Monaten den Spitznamen ,,Allwissendes Nerdlexikon". Diesen trage ich mit großen Stolz, den ich bin gerne ein Nerd (irgendwie klar, wenn man bedenkt das ich einen Blog für Nerds führe :D). Aber warum bekam ich nun diesen Namen und was sagt uns das über die Nerds? Nun besagte Freundin und ich sind beide große Fans von Science Fiction und Fantasy, insbesondere von Star Wars und Herr der Ringe. Wir sind so große Fans, dass es uns nicht reicht nur die Hauptstory zu kennen, wie es die ,,normalen Menschen" tun. Nein, wir müssen jede Nebenstory kennen, wir müssen uns alles an Wissen, sei es über Kultur, politische Systeme und ähnliches über jede Rasse dieser Universen aneignen. Wir nehmen die kleinsten Daten und rekonstruieren aus diesen dann ganze Informationsballen. Am Ende davon vergleichen wir diese Infos mit anderen gleichgesinnten und diskutieren, ob unsere Vorstellungen logisch sind und begründen dies mit Film- oder Serienszenen. Und das habe ich nicht nur mit besagter Freundin gemacht. Ich tat es mit jeden meiner Freunde. Und dann geht es nicht nur um Science Fiction oder Fantasy. Wir diskutieren über die Logik von Actionszenen, gehen Weltuntergangsfilme durch, debattieren über Strategien und noch so viel mehr über das sich andere keine Gedanken machen, da es ja nur um eine fiktive Welt geht. Aber nicht nur dieses Daten rekonstruieren gefällt uns Nerds. Unser Humor zum Beispiel besteht viel aus Insidern. Jetzt denken bestimmt einige: ,,Was ist daran anders? Jeder hat doch seine Insider." Aber unsere Insider kommen nicht aus eigenen Erlebnissen. Wir nehmen sie aus Serien, YouTube-Videos und Filmen. Dabei zitieren wir zum Teil einfach aus irgendeiner Folge, ohne sie näher zu benennen, da wir es nicht nötig haben. Wir wissen eh, was gemeint ist. Generell besteht der Nerdhumor eher aus Witzen, die nur bestimmte Leute verstehen. Sei es nun naturwissenschaftliche Witze, IT-Witze (also sozusagen Computerwitze) oder eben Filmwitze. Natürlich kann man auch bei mir sagen: ,,Das beschreibt den Nerd nicht ganz, was ist mit Anime-Fans oder ähnlichem?". Aber im Endeffekt sind Nerds alle gleich. Wir lieben es uns sinnlose Fakten zu merken, die uns im Leben ,,nichts" bringen (außer Gesprächsstoff und die Fähigkeit Sachzusammenhänge zu erkennen) und wir alle lieben es Witze über unsere Themen zu machen, selbst wenn sie niemand versteht. Aber nun zu euch. Seht ihr es auch so? Habe ich vielleicht einen wichtigen Punkt vergessen? Außerdem habt ihr vielleicht Interesse dran, dass ich mal Arten von Nerds erkläre? Und soll ich mal einen Artikel über ,,falsche" Nerdcliches machen, die ich jetzt ein bisschen angekratzt habe? Lasst es mich einfach mal wissen, bin wie immer sehr gespannt. LG The Bomber
23.03.2016
Unknown
Keine Kommentare
Hey Leute, theoretisch würde heute ja ein Artikel kommen und die Welt bietet ja auch einige Themen. Jedoch kämpfe ich im Moment mit einer Krankheit und kann mich deshalb nicht wirklich auf etwas konzentrieren. Um euch jedoch nicht ganz ohne einen Blogbeitrag dastehen zu lassen, schreibe ich heute mal kurz über meine erste Fahrstunde, die ich letztens hatte. Vorher war ich bereits sehr nervös. Ichh dachte mir so: ,,Oh Gott! Ich werde bestimmt einen Unfall bauen, oder so!" Naja so schlimm war es dann aber nicht. Erstmal hab ich nur gelernt, wie ich sitz und Spiegel einstelle und danach beim fahren musste ich auch nur lenken. Mein Glück dabei ist auch, dass ich einen sehr coolen Fahrlehrer hat, der den Unterricht mit sehr viel Humor gestaltet. So sagte er zum Beipiel mehrmals, nachdem ich zu nah am Straßenrand gefahren bin, dass ich doch die Mülltonnen in Ruhe lassen soll. Dies ist aber natürlich nur eins von vielen Beispielen. Alles in Allem kann ich nun also sagen, dass mir die Fahrstunde doch viel Spaß gemacht hat und ich freue mich auf die nächste. Aber nun zu euch. Habt ihr lustige Fahrstundenerlebnisse? Wenn ihr Lust habt, dann teilt sie mir doch gerne hier drunter mit. LG The Bomber
16.03.2016
Unknown
Keine Kommentare
Hey Leute, heute gibt es keinen Artikel von mir, dafür aber über mich. Meine Mutter hat auf ihren Blog über Erfahrungen aus meiner Kindheit geschrieben. Wenn ihr also mehr von mir wollt oder es euch interessiert, dann klickt einfach auf folgende Links: Teil 1: Von Sorgenkindern und Söhnen auf die man wirklich stolz sein kann Teil 2: Von Kindergartenkriegen, Kündigungen und erbitterten Kämpfen Teil 3: From Zero to hero trotz körperlicher Beeinträchtigung Teil 4: Janik & Fancy starten durch: Level 3 bei Parelli Horsemanship Teil 5: Janik als Youtuber Teil 6: The Bomber poetisch: Gedicht für die Schule oder einfach unmittelbar 12oaks-ranch.blogspot.de aufrufen und die Serie nachlesen. Auf dem Foto seht ihr mich und meine Katze Noisy:
 ... und zwar so unglaublich kriminell, dass auch meine kamerascheue Schwester Larissa sich bereit erklärt hat, ein YT-Video zu besprechen, damit alle Welt von dieser unverschämten Abzocke erfährt. Da meine Mutter gezwungen ist, ihren alten Kanal aufzugeben hoffen wir, dass all die treuen langjährigen Abonennten genau wie die, die wir gerade erst neu hinzu gewonnenen haben, uns auf den neuen Kanal begleiten. (der Artikel ist ursprünglich erschienen auf www.12oaks-ranch.de) Bevor es lustig wird, erst einmal die ernste Betrugsstory Wir sind auf Youtube einem Bauernfänger-Network zum Opfer gefallen: In der Einladungsmail stand etwas von: "Wir können jederzeit gehen, bla, bla" und in den Vertragsbedingungen war von einem Monat Kündigungsfrist die Rede - klingt zu schön um wahr zu sein -ist ja auch nicht wahr. Nachdem wir intensiv die Geschäftbedingungen durchgelesen hatten, dachten wir in grenzenloser Blauäugigkeit und im festen Glauben, dass dieses Netzwerk uns wirklich promotet, dass wir bei einer Gewinnverteilung von 95 % für uns und fünf Prozent fürs Netzwerk (noch mehr bla, bla, bla) das Ganze ja mal für einen Monat ausprobieren könnten. Der erste eMail-Verkehr war ja auch sooo nett und zuvorkommend, also haben wir uns prompt angemeldet. Ihr dürft mich hauen, dass ich so naiv war, denn die eMails kamen von TPN NETWORK, eingeladen wurden wir aber von SCALE LAB AFFILIATE ... warum bin ich da nicht hellhörig geworden? Na ja, von dem Moment an, wo wir mit dem Netzwerk verknüpft wurden, bekamen wir keine Antworten mehr auf unsere eMails, weder nette noch weniger nette: Nur immer und immer wieder eine automatische Mail, dass der eMail-Support gelöscht wurde. Moment ... stimmt nicht ganz: Eine Mail habe ich wohl doch bekommen, weil ich erstmal keinen Zugriff auf mein Dashboard bei TPN hatte: Ich wurde vertröstet, dass das eben etwas länger dauert, bis der Browser uns erfasst hätte ... ja, nee, iss klar. Durch wochenlanges Hin- und Her-Gefummel kam ich dann endlich rein ins Network, wollte (in noch grenzenloserer Blauäugigkeit) sogar noch die beiden Kanäle meiner Kinder bei TPN hinzufügen und plötzlich stand da: "Sie akzeptieren hiermit die Nutzungsbedingungen, dass das TPN Network 95 Prozent Ihrer Einnahmen behält." Mir fiel das Lächeln aus dem Gesicht, da es in der Einladungs-Mail doch noch geheißen hatte, dass WIR 95 Prozent behalten - habe ich schnell mal die Zahlen verglichen und da stand es schwarz auf weiß - von dem schwer verdienten Geld, blieben uns nur noch Brosamen. Also habe ich nicht lange gefackelt (Kündigungsfrist war ja angeblich nur ein Monat - ihr wisst ja: bla, bla) und habe die Kündigung in Windeseile rausgeschickt sowie auf Youtube den Button "Bitte vom Netzwerk trennen" gedrückt und jetzt kommt der Hammer: Ich erhielt Ende letzter Woche eine eMail, dass dieser Antrag von Scale Lab Affiliate abgelehnt (!!!!) wurde. Aber auch, wenn wir die Vertragsunterlagen geprüft haben, WER WILL DEN SCHON EINEN PROZESS IM AUSLAND FÜHREN?  und genau darauf scheinen die sich zu verlassen. Der Firmensitz von TPN Network ist England, der von Scale Lab affiliate ist die USA. Für alle, die glauben, dass ich einfach zu dusselig bin (was bei mir ja gelegentlich vorkommt), mache ich ein Video (also einen meiner Youtube-Webwalks), wo ich alle Beweis-Mails integriere, dann seht ihr es Schwarz-auf-Weiß: Larissa hat schon Screenshots davon gemacht, aber ich will es auf Video sprechen, damit das auf Youtube, Facebook, Twitter und Google Plus geteilt werden kann, weil ich finde, dass möglichst viel Leute gewarnt werden sollten, denn alles, was ich gefunden habe, ist auf Englisch - da muss was Deutsches her. Auf den ersten Blick denkt man vielleicht: Ach, was soll es? Neuen Kanal aufmachen, Videos neu hochladen, Abonnenten Bescheid geben und gut iss. Aber damit ist es nicht getan ... ganz und gar nicht ... und ich kann Euch sagen, ich habe am Wochenende ROTZ UND WASSER GEHEULT, weil all die Arbeit, die ich mir gemacht habe für die Katz war. Wenn man seinen Youtube-Kanal monetarisiert, dann macht man das ja in der Regel nicht zum Spaß, sondern weil man Geld braucht. Jede alleinerziehende Mutter, wo der Vater keinen Unterhalt zahlt (und wenn die Kinder älter als 12 sind, zahlt auch der Staat nicht mehr), weiß wie eng das manchmal werden kann, besonders dann, wenn die Kinder 18 werden, den Führerschein machen und nicht weniger, sondern mehr kosten als Kleinkinder. Schief singen erkennt jeder als falsch, grottig reiten liegt immer am Pferd In eigener Sache möchte ich auch mal am Rande erwähnen, dass jede Hundeschule mindestens 45 Euro pro Stunde verlangt ... Gesangsunterricht kostet 60 Euro usw. Als Reitschule hat man nun zwar einen viel höheren Kostenapparat durch die Pferdehaltung bzw. die notwendige Anlage (Reitplatz etc), aber viel mehr Konkurrenz (gute und schlechte) und wird somit oft genug schief angeguckt, wenn man die üblichen 30 Euro pro Stunde verlangt (bei Krankenversicherung, Rente und Steuern gibt es aber leider keinen Reitlehrer-Rabatt). Das gelegentliche Feilschen um den Preis für eine Reitstunde liegt m.E. einfach daran, dass Betreiber von Hundeschulen staatlich geprüft sein müssen, sich aber jeder, der sich auch ohne Ausbildung zur Unterrichtung anderer im Pferdebereich berufen fühlt, Reitlehrer schimpfen darf - ich weiß von einem Kfz-Mechaniker aus Hessen, der noch nicht einmal leichttraben kann und sich an den Zügeln festhält, aber der geht als Problempferdetrainer auf Deutschland-Tour!!! Andere nennen als einzigen Qualifikationsnachweis ein Halb-Jahres-Praktikum auf einer Ranch in den USA und wieder andere schaffen es ohne jeglichen Qualifikationsnachweis sogar ins TV (siehe unseren offenen Brief an VOX). Da es um Lebewesen geht und man da in einer extrem hohen ethischen Pflicht steht, habe ich in einer Art Selbstkontrolle immer gesagt: "Wenn ich nicht irgendwie von Dritten geprüft bin, dann unterrichte ich auch nicht". Bei Janik und mir waren das die Parelli-Auditions und die Turniere und über Larissas Turniererfolge müssen wir wohl kaum reden, die hat es drauf. Aber das alles zu lernen, kostet richtig Geld: Nicht nur Prüfungs- und Startgebühren oder Spritkosten, sondern vor allem jede Menge eigenen Unterricht, um solch eine Prüfung auch zu bestehen - das Geld muss ja auch irgendwie wieder reinkommen, gar nicht so leicht bei so viel Billig-Konkurrenz. Wortlose Schnappatmung wie ein Fisch nach 27 "Mein-Pferd-macht"-Stories Von daher habe ich gelegentlich Kunden, die mir in halbstündigen Telefonaten vorhalten: Der und der macht das aber für 20 Euro (diese Art von Anrufern sind solche, wo man einfach mittendrin sehr unhöflich auflegen müsste, um das KOSTENLOSE Service-Gespräch zu beenden, weil zu Wort kommt man beim besten Willen nicht - man sieht mich dann immer wie ein Fisch tief Luft holen und wieder verstummen, weil am anderen Ende gerade die Lebensgeschichte des dritten Pferdes bis ins kleinste Detail berichtet wird) und der Trainer, der um Hilfe gebeten wurde ja so viel günstiger war (ihr kennt ja den Unterschied zwischen kostenlos und umsonst), wenn ich es also nach gefühlten 30 Minuten irgendwie doch mal schaffe zu Wort zu kommen, um zu fragen, warum besagter Anrufer, denn dann nicht einfach den Trainer engagiert, der doch so viel günstiger ist und sich auch noch stundenlang Zeit nimmt, die Lebensgeschichte des 27. Pferdes mit stoischer Geduld anzuhören (denn das höre ich wenn ich es schaffe kurz zwischenzurufen: "Ich bin gerade im Unterricht (wahlweise:sitze auf einem buckelnden, steigenden Pferd, versuche gerade ein Pferd von der Autobahn zu ziehen, mache gerade Fohlengeburtshilfe ...könnten Sie mir eine bitte eine eMail schreiben?), dann werde ich gewahr, dass die Trainer, die mir von diesen uneingeladenen Anrufern unter die Nase gerieben werden, solche sind, die sagen: "Hmm, ich habe einen Reitkurs absolviert, jetzt werde ich Trainer" und somit das Pferd danach noch unberechenbarer war als vor dem Training - ich habe da früher mal einen Artikel drüber geschrieben, den ihr HIER findet). Na ja, however, auch die Reise nach Florida (wo wir ebenfalls unendlich viel von Pat Parelli gelernt haben über das, was kommt, wenn man den letzten prüfbaren Level 4 bestanden hat), hat bei uns ein Riesenloch ins Portemonnaie gerissen, weil wir ja immerhin Flug und Unterkunft dann doch selbst zahlen mussten - der Kurs war ja kostenlos, weil Larissa aus Tausenden Bewerbern als Eine von Fünfen ausgesucht wurde (HIER nachlesen). Was ein echter Youtuber ist, der monetarisiert aus reiner Menschenliebe ;-) Auch, wenn ich nicht meckern will und es mir sogar jetzt im Winter gelungen ist, meinen Kundenkreis enorm zu erweitern: So viel Spaß das wirklich auch alles macht mit den Videos (wir haben das ja auch schon vor der Monetarisierung praktiziert): Selbst wenn es auf Youtube ein No-Go ist, einzugestehen, dass ein Kanal aus finanziellen Gründen monetarisiert ist und ich mich Stund um Stund frage: Warum denn dann überhaupt monetarisieren? Also, wenn es nicht ums Geld, sondern um die Liebe zum Kunden und den Spaß am Videos schneiden und lizenzfreie Musik raussuchen (die in meinem neuen Kanal durchweg abgelehnt wird und im alten nie beanstandet wurde) geht: Ich bin da ganz ehrlich: Ich habe den Youtube-Channel und die Werbung auf diese Website geschaltet, um Geld zu verdienen (Monetarisierung = Moneten = Geld, klar soweit?). Das mache ich aber jetzt nicht, weil ich mich an anderen schamlos bereichern will (mein Sohn erzählt mir davon, dass andere Youtuber sich mit genau diesen Vorwürfen konfrontiert sehen). Nein, ich habe diese ganze Arbeit, die damit zusammen hängt, gemacht, um meinen Kindern den Führerschein finanzieren zu können (an Leuten, die sich die Werbung nicht ansehen, verdient man ja eh Nullkommanix) und jetzt ist das bisher verdiente Geld komplett im Betrüger-Netzwerk verschwunden - ich könnt ... ach lassen wir das. Nun denn: Ich muss also ganz von vorne anfangen - wie gesagt: Ich habe am Wochenende auch deswegen fast ununterbrochen geheult wie ein Schlosshund, weil es mir binnen sechs Wochen gelungen war, nicht nur meine Abonenntenzahl zu verdoppeln, sondern auch meine Klickzahlen (von 25.000 auf 43.000 zu bringen - ALLES FÜR DIE KATZ) und (was für Youtube ganz wichtig ist): Ich habe auch die Verweildauer auf den Videos fast verdoppelt und das war Arbeit, Arbeit, Arbeit - es ist ja nicht nur das Produzieren der Videos, es ist das Schneiden, das Meta-Tags reinsetzen, das Verteilen in soziale Netzwerke, lizenzfreie Musik finden, die einem nicht die Gehörgänge zerfetzt, und, und, und ... Ich kann Euch sagen: Ich habe mir in den letzten Wochen die Nächte um die Ohren geschlagen und wurde für diese Mühe jetzt nach Strich und Faden übers Ohr gehauen. Es überhaupt zu schaffen, dass Youtube regelmäßig Werbung auf die Videos schaltet, ist ja schon richtig, richtig schwer: Eigentlich klappt das nur zuverlässig, wenn man jeden Tag 1.000 Klicks hat (in Worten: TAUSEND) und jetzt habt ihr die Videos ja schon alle gesehen - wer guckt sich das schon ein zweites Mal an???? Dennoch ein kleiner Hinweis, falls ihr uns so helfen wollt: Nach Möglichkeit NICHT unsere nach 12 Oaks TV gewanderten Videos nur kurz anklicken und dann zum nächsten Video wechseln, denn dann stuft Youtube unsere Videos als uninteressant ein und wir werden schlechter statt besser gefunden. Interessant sind halt nur solche Videos, die bis zum Ende oder zumindest ziemlich lange angeschaut werden - also: Falls ihr sie kennt und keine Lust auf ein zweites "Date" habt, dann besser gar nicht erst anklicken - habt bitte auch Verständnis, wenn ihr hier und in den Blogs über schwarze Videos stolpert - damit diese Schw... nicht an unseren Videos Geld verdienen, haben wir ganz viele Videos auf privat gestellt und können es (obwohl wir zu dritt seit zwei Tagen hochladen, was das Zeug hält) nicht schaffen, alle 500 Videos mitzunehmen - es kann passieren, dass manche eingebetteten Videos von uns übersehen werden und manche sind die Mühe auch einfach nicht wert: Wir machen neue und bessere - versprochen. Auch wenn good news bekanntlich bad news sind ... hier die gute Nachricht: Nach all den schlechten Nachrichten, endlich eine Gute: Mein erster neuer Abonennt, der weder mit mir verwandt noch verschwippschwagert ist, ist übrigens der Chef von HUFGEFLUESTER.EU Bernhard Schormair, was mir echt eine Ehre ist - ich hatte ja nur mal zwei Artikel für ihn geschrieben, einen davon erreicht ihr HIER. Ich will auch nicht um Abonennten und Likes betteln und habe für jeden vollstes Verständnis, der sagt: "Das ist nicht mein Problem, ich schaue nur Videos zuende, die mich interessieren." Alles kein Ding .... aber um Eines bitte ich Euch trotzdem, teilt das Video, was Larissa für Euch besprochen hat (gerne auch die Playlist oben, da kommen ja mehrere Betroffene zu Wort), schon alleine deswegen, weil das wirklich etwas heißt: Larissa ist so kamerascheu, dass ein Kameramann in Ägypten sie regelrecht verfolgt hat in der Hoffung, sie aufzunehmen, ohne, dass sie die Hände vors Gesicht schlägt (diese Story erscheint Mitte März auf steiner-horsemanship.blogspot.de):  Teilt Larissas Video und bitte auch das, was ICH nächste Woche mache, um diesen Netzwerk-Betrug schwarz auf weiß zu beweisen, so oft ihr könnt, WEIL: JEMAND, DER EINER MUTTER DAS FÜHRERSCHEINGELD FÜR IHRE KINDER STIEHLT, DER GEHÖRT BESTRAFT (wenn auch nur dadurch, dass sein Ruf leidet) und: HELFT UNS, DASS MÖGLICHST VIELE YOUTUBER VON DIESEN MACHENSCHAFTEN ERFAHREN, um auch andere Neulinge auf Youtube vor diesen Machenschaften zu warnen. Ich bin ja Reiterin und die sind besonders gut, wenn sie hinter der Bande stehen und haben viel Übung darin, es besser zu wissen, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist: Ich hebe dann mal mahnend meinen Zeigefinger, um Euch zu belehren: Wenn Netzwerk, dann bitte aus Deutschland. By the way: Larissa hat sich soeben bei REIT TV beworben (Bericht hier): Drückt uns die Daumen, denn die haben wirklich einen guten Ruf. Zu den Pferdeproviehs an der Bande gibt es auch eine kleine Playlist - folgt in Kürze.
Hey Leute, das sind die Playlists, zum Ersatz dafür, dass alle Video-Posts weg sind. Ich hab das gemacht, weil meine Artikel ein bisschen untergegangen sind, was ich sehr schade fand. Außerdem wollte ich noch mitteilen, dass Artikel jetzt immer mittwochs kommen und nicht mehr freitags. Der Rhythmus ist besser, weil meine Videos mittwochs und samstags erscheinen. Ich teile sie in die Playlist und in der hier integrierten Pinterest-Pinnwand (zu finden hier in der Sidebar). Minecraft-Fans werden nicht nur in meinem YT-Kanal fündig, sondern auch hier: http://www.12oaks-ranch.de/12oakstv/janiks-lets-plays/
In mehreren meiner Artikel ist jetzt schon ein Name gefallen. Gronkh. Wer auf YouTube unterwegs ist, hat diesen Namen zumindest schonmal gehört. Wieso ist den meisten wahrscheinlich klar. Denn er ist schließlich der ,,größte" YouTuber Deutschlands. Und das berechtigt. Schließlich ist er sehr sympatisch und lustig. Auch verbinden seine Videos viele Leute, denn jeder kennt gewisse Insider, wie vielleicht #Omaliebe aus Grimtales oder Fetti McFettFett aus Outlast :D Und ihr kennt bestimmt noch weitere. Aber neben den unbeschreiblichen Humors gibt es auch andere Sachen, die mir bei Gronkh sehr gefallen. So gefällt mir es sehr, dass man sieht, dass er immer noch Spaß hat, bei dem was er tut. Weiterhin verhält er sich immer sehr natürlich. Er lacht viel, zeigt aber auch, wenn er mal gefrustet ist. Er ist eben immer noch ein Mensch und es ist schön, dass er das auch immer noch zeigt. Toll ist aber auch, wie er mit seinen Zuschauern umgeht. So streamt er viel und geht dabei auch auf den Chat ein. Man fühlt sich bei ihm einfach nicht als eine Nummer, obwohl man es natürlich ist. Auch die Tatsache, dass er durchaus die Kommentare liest, was man an manchen Reaktionen in Videos sieht, verstärkt dieses Gefühl, sowie seine Art, immer unterhaltsame Folgen zu produzieren. Aber bei all dem lässt er sich nicht vorschreiben, was er zu tun oder zu lassen hat, was meiner Meinung nach viel Respekt verdient. Was mir aber wirklich wichtig ist, ist die Tatsache, dass man nicht unbedingt viel Arbeit in etwas stecken muss, um unterhaltsam zu sein. Schließlich schneidet er seine Videos nicht und fügt nur dann Effekte ein, wenn sie wirklich passen. Natürlich kann er das nur deshalb, weil er eine unterhaltsame Person ist, trotzdem finde ich dies eine tolle Aussage, die er indirekt macht. All dies wiederum bringt mich dazu, Gronkh als einen der besten Youtuber zu sehen und dank seiner Vorbildfunktion, die er für mich, aber auch für viele andere hat, finde ich das sein Spitzname ,,YouTube-Papa" der in einigen Kommentaren kusiert, sehr gelungen ist. Jetzt aber genug geschwärmt. Seht ihr es ähnlich wie ich oder seit ihr anderer Meinung? Und welche Insider kennt ihr und was sind eure Favoriten? All das und mehr könnt ihr mir gerne schreiben, freu mich schon drauf :) LG The Bomber
Jede Geschichte hat einen Anfang und meine Geschichte hat gleich mehrere. Zum einen nämlich, wie ich auf YouTube gekommen bin und zum anderen, was mich bewegte, selber YouTube-Videos zu machen. Wie vielleicht klar ist, hängen beide zusammen, aber irgendwie ist auch jede Geschichte eine für sich. Beginnen wir doch damit, wie ich auf YouTube kam. Mit YouTube an sich kam ich schon sehr früh in Kontakt. Jedoch habe ich mir damals noch keine Gedanken gemacht, wo ich überhaupt bin. Sie beginnt mit YouTubern, mit dennen viele gestartet sind. Den Außenseitern. Doch wie schon gesagt: Damals war mir die Plattform YouTube an sich sehr egal. Aber was brachte mich nun dazu, YouTube wirklich wahrzunehmen. Dazu brauchte es bei mir einen wichtigen Faktor. Bei diesem Faktor handelte es sich um das heutzutage beliebteste Spiel der Welt (zumindest auf besagter Plattform YouTube): Minecraft. Zwei oder drei Jahre, nachdem ich die Außenseiter kennen lernte, entdeckte ich dieses Spiel, das eine Leidenschaft in mir weckte. Ich liebte das Spiel und wollte immer mehr haben. Es fing an mit Parodien von Liedern, die nun ein Minecraft-Thema hatten. Aber irgendwann hat man alle diese Lieder gehört und neue Lieder kamen selten. Natürlich reichte mir das nicht. Ich wollte mehr. Aber wie? Dies war schnell gefunden. Denn in Bereichen der Gamer sind die Worte ,,Let`s Play" in aller Munde. Also kurzerhand ,,Minecraft Let`s Play" in die Suchleiste eingegeben und Schwub, die ganze Seite war voll mit Minecraft-Videos. Eins angeklickt und dort begann meine Reise. Denn dieses Video war von der LPerin Honeyball. Doch bei ihr blieb es nicht. Die Comedians, bekannt unter ,,Space Frogs" und der bekannte deutsche Let's Player Gronkh folgten ihr. YouTube wurde zu einer Art Entdeckungsreise, in der alles neu, interessant und lustig war und man super abschalten konnte. Gerade bei Gronkh fand ich Stunden an Videomaterial, mit der ich meine Zeit vertreiben konnte. Nach einiger Zeit war es nun aber so, das ich mich fragte: ,,Ist das alles? Hier muss es mehr geben." Daraufhin fragte ich eine Freundin von mir, welchen YouTuber sie mir besonders empfehlen könne. Die Antwort: TheKedosZone. Sein Humor sollte mein Leben ändern und die Tatsache, dass er doch relativ klein war auf YouTube, brachte mich zum ersten Mal ganz leicht auf die Idee: ,,Hey, der ist gut, aber viel scheint er dafür nicht zu brauchen. Theoretisch müsste ich das doch auch können." Mit diesem Punkt begann dann ein Weg, in dem YouTuber mich nicht nur unterhalten sollten: Immer wieder fand ich Inspirationen und Ideen, die ich umsetzen wollte. Gronkhs Art, ein Spiel zu kommentieren, Honeyballs Art Tipps und Meinungen zu äußern, die Sketche der Space Frogs oder Kedos Art, aus den schlechtesten Spielen ein Super-Video zu machen. Es war eine Freude, all meine Ideen wachsen zu sehen und immer wieder kamen neue Inspirationsquellen. Aber damals hatte ich ein Problem, das mich immer daran hinderte, wirklich ein Video aufzunehmen. Ich hatte ja gar keine Kamera (bam bam baaam, dramatische Musik). Auch hatte ich  gar keine Ahnung, wie ich ein Spiel aufnehme. Dass ich zu dem Zeitpunkt zwar eigentlich alles hatte, wurde mir erst später bewusst. Denn an sich hatte ich ja einen PC (dass ich den brauche, wusste ich natürlich), Internetzugang um die benötigten Aufnahmeprogramme runterzuzladen (leider hatte ich damals keine Ahnung, welches ich brauche und dass es kostenfrei ist) und ein Gaming-Headset (dieses war jedoch erst  gar nicht für Let's Plays geplant. Eigentlich wolte ich nur in Ruhe die Spielsounds laut machen, ohne das sich jemand beschwert und mit einen Kumpel zusammen gleichzeitig zocken und sprechen). Mein Traum schien erstmal unerreichbar und die Ideenproduktion ging in eine Ruhepause. Zwar war YouTube immer noch eine Entdeckungsreise, aber mehr nicht. Doch die Zeiten sollten sich wieder ändern. Denn mein Freund fand die benötigten Aufnahmeprogramme. Zu dem Zeitpunkt war mein PC leider nicht mehr funktionstüchtig genug für Let's Plays. Aber ich wollte sie darauf trotzdem machen. Also los ging das Aufnehmen. Doch dann der nächste Schlag. Ich war einfach nicht gut im Let's Playen. Ich stockte viel, erwartete zuviel und ging bei vielen Themen einfach zu sehr ins Detail. Allem in allem: Es war einfach nicht unterhaltsam. Dies brachte mich zum Grübeln. ,,Was mache ich falsch? Es wirkt doch so einfach." Doch eine Lösung sollte erst ein halbes Jahr später kommen. Während der Zeit gab mein PC zwar komplett den Geist auf, jedoch lernte ich, dass ich einfach locker sein muss und einfach ich selbst. So zumindest die Tipps einiger der großen YouTuber, die mich inspirierten. Und dann endlich, als ich besagten Kumpel besuchte, sollte ich noch eine Chance bekommen, den bei ihm durfte ich aufnehmen. So legte ich los und anstatt alles perfekt machen zu wollen, machte ich es einfach. Meine erste Folge Minecraft war produziert und bekam den treffenden Namen ,,Let's Fail Minecraft", denn ich versuchte nicht, etwas Perfektes zu machen, sondern machte, wie es kam auf meine ganz eigene Art. Ich ließ einfach den zerstreuten Chaoten, der ich bin, raus. Dies war meine YouTube.Geschichte und sie ist noch längst nicht vorbei. Aber zu euch: Habt ihr auch eine YouTube-Story? Oder was inspiriert euch, dass zu tun, was ihr tut? Wenn ihr Lust habt, dann schreibt es mit einen netten Kommentar einfach hier drunter ;) LG The Bomber
Folge 12 Oakss Pinnwand „The Bomber: Lets Plays - Minecraft & Herr der Ringe“ auf Pinterest.
Tweets von The-Bomber @The__Bomber

Twitter sammelt ohne unser Zutun all unsere Aktivitäten - ist ja irgendwie praktisch

Die merkwürdigen fb.me/40ZalvLW1-Buchstabenkombinationen repräsentieren einen Facebook-Post - den Neuesten findet ihr unterhalb in der integrierten Facebook-Wall.

Tweets von Nicola Steiner @TwelveOaksRanch

12oaksTV liken - Gefällt-mir-Seite der 12oaksRanch ist in der linken Sidebar

Folge 12 Oakss Pinnwand „12 Oaks Schreibwerkstatt“ auf Pinterest.

Nicht den passenden DVD- oder Buchtipp gefunden? Hier können Sie selbst suchen:

Instagram

SUBSCRIBE YT-CHANNELS:

12oaksTV auf FB i. d. News

IMPRESSUM

 

Werden Sie unser Partner:

Media, PR & affiliate

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
*** Unser Ziel ist es eine Brücke zu schlagen, zwischen dem Turnierreiten im Westernsport und dem Natural Horsemanship: Bitte beachten Sie die Unterseiten zu unserem "Leitbild" und der "Hofordnung", die Sie beide über die Sitemap finden. *** © 12 Oaks Ranch