12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten
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14.09.2017
Nicola Steiner Horsemanship
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Lucky hat die Fußlonge toleriert, Fancy nicht - im VIDEO unten zeigen wir mit Fancy wie das Kompliment auch ohne Fußlonge beigebracht werden kann Im letzten Monat ging es darum, dass Pferdetraining nicht immer lieb und nett sein kann und man es durchsetzen muss, dass ein Pferd einmal einen Schritt zur Seite geht (HIER nachzulesen). Aber einen Zirkustrick beim Pferd durchzusetzen .. auf die Idee würde ich im Leben nicht kommen, denn das macht man doch zum Spaß und es geht hier nicht ums Thema Grundgehorsam bzw. Safety First. Es darf nicht wahr sein, dass ein Pferd, das das Kompliment nicht lernt, dafür sein Leben lässt. Bei einem Zirkuskurs in Leichlingen ist vor einigen Monaten ein Pferd zu Tode gestürzt und der Trainer versuchte sich herauszureden mit: "Da hat man mir einen Steiger untergeschoben." Nachdem das Pferd ein Dutzend mal gestiegen war und sich das erste Mal überschlagen hatte, hat er wohl die Besitzerin gefragt, ob er weitermachen soll. Diese antwortete, dass sie das Kompliment zuhause nicht machen wolle. Darauf ermahnte der Trainer sie, dass man einem Pferd ein solches Verhalten nicht durchgehen lassen solle (Quelle: Horseman - das Wort Käseblatt des Pferdesports will ich jetzt mal nicht in den Mund nehmen, obwohl ich es ungeheuerlich finde, dass das Blatt dem Trainer seitenweise ein Forum gegeben hat, der Pferdebesitzerin aber nicht). Ganz ähnlich verhielt es sich bei MEIN PFERD und der REITERREVUE, die unerwähnt ließen, dass das Pferd zum Dutzenden Mal stieg und sich dann das erste Mal überschlug, nachdem der Trainer sechs Minuten lang versucht hatte, das Pferd in das Kompliment zu zwingen. Videoaufnahmen beweisen, dass das Pferd in den ersten zwei Minuten brav kooperierte, aber dann wurde die Gegenwehr heftiger, weil der Trainer sich mit wenigen Zentimetern Richtung Boden nicht zufrieden gegeben hatte. Genauso sollte das Kompliment aber beigebracht werden: Über Wochen und Monate werden Zutaten des Kompliments erarbeitet und nach Zirkuslegende Freddy Knie kleinschrittig vorgegangen. Der hat nämlich irgendwann gesagt: "Jeden Tag ein Zentimeter wird auch irgendwann zum Meter". Nicht so bei diesem Trainer, der das Pferd schon beim allerersten Mal ganz nach unten ziehen wollte: eine Longe am Bein, ein Strick um den Hals und eine Helferin, die das Pferd am Halfter am Steigen hindern sollte. Die immer heftiger werdende Gegenwehr ist m.E. kein Wunder ist, wenn zwei Trainer es quasi von drei Seiten fesseln. Bei einem anderen Pferd im Kurs wurden sogar zwei (!!!) Fußlongen samt Führstrick eingesetzt, um es durch Hebelwirkung zu zwei Leuten niederzuringen, um das "A genoux" das Knien zu erarbeiten. Obwohl das verstorbene Pferd (wahrscheinlich in Todesangst, weil es gibt nichts Schlimmeres für ein Fluchttier als es an der Flucht zu hindern) sich bereits einmal überschlagen hatte, hörte der Trainer nicht auf mit dem Versuch, die Fußlonge als Zwangsmittel einzusetzen. Er hörte auch dann nicht auf, als das Pferd bereit war, etwa zehn Zentimeter Richtung Boden zu weichen. DAS wäre DIE Gelegenheit gewesen einen positiven Abschluß zu finden. Doch es überschlug sich ein zweites Mal. Nun hat er wohl nicht mehr gefragt, ob er weitermachen darf. Beim dritten Überschlagen war es tot: Genickbruch. Da die Pferdepresse sich offenbar im Erarbeiten von Zirkuslektionen so gar nicht auskennt (Notiz an mich selbst: Mein Pferd kündigen und Reiterrevue einen Leserbrief schreiben) und wohl auch die erwähnten Videos nicht angesehen haben, findet ihr ganz unten die Stellungnahme der Reitbeteiligung und Screenshots, die beweisen, dass dieser Trainer eine sehr geschönte Version der Geschichte an die Presse weitergegeben hat, wo er sich selbst als Opfer darstellt, obwohl er m.E. der Täter war, denn seine Anwendung der Fußlonge ist doch recht abenteuerlich und wird auch in der Literatur SO nicht beschrieben - ganz und gar nicht. Die Zutaten zum Kompliment erkläre ich in dieser etwas älteren Playlist (niemals ohne Trainer anwenden, aber was rede ich: MIT Trainer kann es auch in die Hose gehen). Bitte am PC schauen, da die unverzichtbaren Anmerkungen auf dem Handy nicht angezeigt werden. Ein drittes Pferd beim Kurs in Leichlingen ist ebenfalls in den Fight-or-Flight-Modus gewechselt und versuchte sich loszureißen. Wohlgemerkt: Es ging um Dinge, die Pferd und Mensch eigentlich Spaß machen sollen. Ein in obiger Playlist integriertes Video (uralt, sorry für die Qualität) zeigt, dass man selbst für die Erarbeitung des Kniens nur eine Fußlonge benutzt und nicht zwei und sinnvollerweise den Gebrauch auch zunächst bei einem Pferd erklärt, das die Fußlonge kennt und sozusagen als vierbeiniger Lehrer fungiert. Auch wird erklärt, dass es nicht bei jedem Pferd geht und man abbrechen sollte, wenn ein Pferd sich wehrt. Hier nochmal dieses Video separat: Ponys sehen es meist locker: "Fußlonge - na und?" ist Indis & Ciscos Devise Wenn man auf einen Kurs fährt, vertraut man darauf, dass der Trainer mehr Ahnung hat, als man selbst und weiß, was er tut. Es macht mich einfach wütend, dass hier den Besitzern vom Trainer die Schuld in die Schuhe geschoben werden sollte, indem gesagt wurde, man hätte ihm einen Steiger untergeschoben. Die Screenshots unten sprechen eine andere Sprache, aber das hat der Trainer auf seiner Facebook-Seite verborgen . Meines Erachtens fehlt es diesem Trainer an einer ganz bestimmten Sache: Er war nicht gut genug ausgebildet, um das Pferd einzuschätzen und seine Strategie an die Pferdepersönlichkeit anzupassen Manche Trainer behandeln alle Pferde gleich und das ist in vielerlei Hinsicht gefährlich. Bei Pferden, die Angst haben oder klaustrophobisch reagieren (wie z.B. auf ein oder zwei Fußlonge mit zwei Stricken kombiniert) muss man ganz anders vorgehen als bei selbstbewußten vierbeinigen Rotznasen. Wenn eine Methode nicht funktioniert, dann braucht es eine andere - so einfach ist das. Aber auch wenn ein Pferd nicht will oder einfach keinen Bock hat, ist das noch lange kein Grund diese zu versklaven mit Aussagen wie: "Damit darf das Pferd nicht durchkommen." Wir sind ja nicht im Krieg, sondern wollen uns eine Partnerschaft mit dem Pferd aufbauen, in der es um gegenseitigen Respekt geht. Um ein unerwünschtes Steigen in den Griff zu bekommen, sollte man statt das Brecheisen auszupacken und mit dem Kopf durch die Wand zu wollen, einfach klüger sein als das Pferd, was ich Euch im nächsten Teil dieser Blogserie erkläre. Bei dem verstorbenen Pferd hat es sich aber keineswegs um einen Steiger gehandelt: Es war so brav, dass selbst kleine Kinder es händeln konnten. Dieses Steigen war somit vom Trainer hausgemacht. Unterhalb der Werbung folgt die von mir kommentierte Stellungnahme der Reitbeteiligung und die versprochenen Screenshots (möglicherweise nicht optimal sortiert, weil ich den Beitrag von der German Open Westernreiten aus eingegeben habe). Vorab noch das im 1. Foto verlinkte Video, wie unsere Fancy das Kompliment ohne Fußlonge gelernt hat. Die ist mit der Fußlonge nämlich auch beinahe ausgerastet, was ja verständlich ist ... so als Fluchttier: Das Fixieren der Pferdebeine fühlt sich einfach lebensbedrohlich an: Wie man ohne Flaschenzug und "Das-lasse-ich-meinem-Pferd-nicht-durchgehen"-Sprüchen damit umgeht, wenn ein Pferd sich verweigert, könnt ihr im Pferde-vermenschlichen-Buch und im Lehrbuch "Westernreiten meets Natural Horsemanship" nachlesen. Noch eine Bitte in eigener Sache, bevor es weitergeht mit dem Thema "Fußlonge als Flaschenzug": Da bald Bundestagswahl ist, besucht auch meinen POLITISCHEN BLOG, isbd. diesen Artikel: Zukunft statt Zocken - Fakten, die man vor der Wahl einfach wissen MUSS Zu dem Kasten in der Reiterrevue, wo die "Journalistin" inkognito auf einem Kurs bei Peter Pfister war und ihn quasi in den Himmel lobt: Was hat die denn erwartet nach so einem Desaster? Dass er weiter macht wie bisher? Er hat einen Ruf zu verlieren und damit geht es um viel Geld. Deswegen erklärt er sich ja so ausführlich gegenüber der Presse, obwohl er gleichzeitig von den Besitzern Diskretion erbeten hatte, wie mir die Reitbeteiligung schrieb.  Ich selbst kenne die Reitbeteiligung persönlich und sie hat mir kurz nach dem Tod des Pferdes zunächst geschrieben, dass und wie das Pferd verunglückt ist, aber mir den Namen des Trainers nicht verraten. Sie hat nämlich alles Andere getan, als einen Shitstorm loszutreten. Den Namen hat sie erst gesagt, nachdem Pfister auf seiner Facebook-Seite behauptet hat, man hätte ihm einen Steiger "untergeschoben" (!!!) und daraufhin haben etliche Menschen seine Seite negativ bewertet oder aber in den Kommentaren geschrieben, was für ein braves Pferd Evita war: Auch das bravste Pferd wehrt sich irgendwann, wenn man es quasi fesselt und über Zwangsmaßnahmen (Flaschenzug-Effekt wirkt hier als Hebel bzw. Kraftverstärker) versucht niederzuringen. All diese Kommentare, hat Peter Pfister dann gelöscht, indem er die Bewertungsfunktion auf seiner Seite unsichtbar geschaltet hat. Stellungnahme der Reitbeteiligung der bei Peter Pfister im April 2017 tödlich verunglückten Evita. In der aktuellen Oktober-Ausgabe der Reiter Revue schreibt diese, ich zitiere: "Sie (die Besitzerin von Evita) bestätigte jedoch am Telefon, dass das Pferd vor dem Unfall innerhalb des Trainings zuvor zwei Mal gestiegen sei." Dies ist NICHT RICHTIG. Wir haben von den beiden ersten Stürzen je eine Video. Das erste Video geht über sechs Minuten, bis es zum ersten Sturz mit Überschlag über den Rücken kommt (dieser erste und der zweite Sturz waren noch nicht tödlich). Innerhalb dieser ersten sechs Minuten vor dem ersten Sturz steigt Evita etliche Male, auch springt sie mehrmals zur Seite weg. Sie ist deutlich öfter gestiegen, bis sie dann so heftig und schnell stieg, dass sie sich zum ersten Mal mit voller Wucht über den Rücken überschlug. Weiterhin schreibt die Reiter Revue: "Auch die Reitbeteiligung des verunglückten Pferdes meldet sich plötzlich in einem Forum zu Wort. Es beginnt ein Shitstorm auf den Ausbilder, der sich für den Unfall und seine generelle Trainingsweise rechtfertigen muss." Dazu muss ich jetzt mal tief Luft holen. Peter Pfister postete nämlich auf seiner Facebook Seite, dass man ihm offensichtlich einen Steiger untergeschoben habe. Diesen Kommentar hat er sehr schnell wieder gelöscht. Ebenso hat er die daraufhin folgenden Reaktionen auf seinen Kommentar gelöscht. Es haben sich nämlich einige Leute gemeldet, die Evita gekannt haben. Peter Pfister soll ausserdem gegenüber der Redaktion der Reiter Revue behauptet haben, Evita wäre ein problematischer Steiger gewesen. Die Redaktion rief daraufhin die Besitzerin von Evita an. Die Besitzerin stellte diese Aussage richtig, nämlich, dass Evita kein Steiger gewesen ist. Macht euch selbst ein Bild davon, hier sind die Screenshots aller gelöschten Kommentare. Übrigens wurde Peter Pfister gefragt, wie er dazu kommt, so etwas zu behaupten. Er hat nie geantwortet. Es kann also keine Rede davon sein, dass er sich nun rechtfertigen muss. Und den SHITSTORM, den hat er selber ganz alleine ausgelöst. Er treibt ein Pferd in den TOD und behauptet dann, unsere Evita wäre ein problematischer Steiger gewesen. Ganz große Klasse von so einem bekannten Trainer. In die Scheiße hat er sich selber hineingeritten. Und absolut einseitig recherchiert von der Reiter Revue, der Mein Pferd und der Horseman. Diese drei Zeitschriften haben Peter Pfister unheimlich viel Platz eingeräumt. Aber keine dieser drei Zeitschriften hatte anscheinend Kenntnis davon, dass Peter Pfister behauptet hat, Evita wäre ein Steiger gewesen. Besonders schlimm macht es der Zusatz, dass sie ihm "untergeschoben" worden wäre. Dies suggeriert eine Absicht. Und was hätte damit bezweckt werden sollen? Ich habe fertig, bildet euch eure eigene Meinung. (Ulrike Bader)
22.08.2017
Nicola Steiner Horsemanship
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Muss Pferdetraining eigentlich immer nur lieb und nett sein?  Kuscheln ist zwar nett, aber es sollte alles zu seiner Zeit sein und vor allem sollten wir das Pferd um Erlaubnis fragen, es streicheln zu dürfen Diese Frage sollte man mal einem Manager stellen, denn wenn der immer lieb und nett ist, dann ist er in seinem Job falsch, aber so was von. Im Pferdetraining wird das aber erwartet, dass der Trainer stets und ständig mit Samthandschuhen agiert, egal, wie das Pferd sich verhält. In diesem Zusammenhang habe ich im letzten Monat den Blogbeitrag: "Pferd mit der Schaufel niedergestreckt" geschrieben und betont, dass ich natürlich nicht befürworte, Pferde mit Schaufeln zu schlagen, aber ein paar Gedanken zum berühmt-berüchtigten Klaps niedergeschrieben haben. Zusammengefasst: Wir setzen dem Pferd, das entgegen, was es uns entgegen setzt PLUS 100 Gramm Wir haben keinen Groll dabei im Bauch, so dass es ein Spiel bleibt Wir wählen so leichte Aufgaben, dass eine Überforderung ausgeschlossen wird Wir gehen anders vor, wenn Angst im Spiel ist, isbd. wenn Pferde einfrieren vor Angst Unsere Phase 4 setzen wir ein einziges Mal kurz und knackig ein, so dass das Thema geklärt ist und wir keine Dauernörgler beim Pferd werden. Heute geht es weiter mit Teil 2, denn nur weil Pferdetraining nicht immer lieb und nett sein muss, heißt das noch lange nicht, dass man dem Pferd alles Erdenkliche antun darf. Es gibt ein paar wenige Dinge, die man unbedingt durchsetzen sollte und zwar Übungen, die uns den Grundrespekt sichern und zeitgleich so einfach sind, dass kein Pferd damit überfordert ist, z.B. ein Schritt rückwärts, ein Schritt die Vorhand oder Hinterhand bewegen, aber der Gegenpol ist das Verständnis fürs Pferd und der Respekt vorm Pferd, der uns dazu bringt, sich ins Pferd einzufühlen. Es gibt schließlich auch hochsensible Pferde, denen man Zeit geben muss. Die Kunst ist es eben, das jeweilige Pferd einzuschätzen. Die meisten Pferde verstehen aber durchaus, wenn man ihnen abverlangt, dass sie ausweichen sollen - nur ein kleines bisschen, denn genau das verlangen auch ihre Artgenossen von ihnen - egal wie das jeweilige Pferd tickt. Wichtig ist, dass das Ganze ein Spiel ist. Wut oder Frustration hat im Pferdetraining nichts zu suchen. Menschen werden ständig von ihren Pferden rumgeschubst und merken es nicht Ausgelassenes Pferd (Foto: Katharina Erfling) Ich habe dieser Tage eine Kundin verloren, weil ich ihrem Pferd einen Klaps gegeben habe, weil es massiv in meinen persönlichen Bereich eingedrungen ist und Anstalten machte, mich herumzuschubsen. Man könnte dieses Pferd fast schon gemeingefährlich nennen, weil es schon seit 14 Jahren die Stallgemeinschaft in Angst und Schrecken versetzt: Es tritt Leute, reißt sich auf dem Weg zur und von der Weide los und hat seiner Besitzerin dabei die Hände verbrannt und das durch ihre Handschuhe hindurch. Zum Glück ist es dann nicht in den Straßenverkehr gerannt. Sie hat mich daher um Hilfe gebeten. Ich habe selten monatelang Zeit, um ein Pferdeproblem zu lösen, sondern arbeite z.T. sogar in 60-Minuten-Einheiten, weil die Leute sich mehr Unterricht schlicht nicht leisten können. Dieses Pferd versuchte nun mich durch die Gegend zu schubsen und weigerte sich anschließend standhaft einen Schritt zur Seite zu gehen, insbesondere beim Vorhand-Weichen (ein fast sicheres Zeichen dafür, dass man es mit einem selbstbewussten Pferd zu tun hat), also hat es von mir einen Klaps mit dem Stick auf der Brust erhalten, wobei die Besitzerin mich fragte, ob das nicht Gewalt sei. Ich erklärte ihr, dass Gewalt auch etwas mit der inneren Haltung zu tun hat und finde es wichtig, dass ein solcher Klaps ein Spiel ist - frei von Groll, Frust und Wut - zumal dieses Pferd ja auch keine Scheu hat, Menschen gegenüber gewalttätig zu sein. Meine Ex-Kundin gehört zu den Leuten, die in ihrer Jugend einmal ein paar Reitstunden hatten, seit Jahren nicht geritten sind und sich dann ausgerechnet das schwierigste Pferd im Stall kaufen, weil es erstens nicht so viel kostet und zweitens ja so nett guckt ... sagen zumindest die kleinen Töchter. Das Pferd wurde den Kindern gekauft, obwohl jede Menge Horrorgeschichten von Schandtaten dieses Pferdes kursieren. Immerhin hat sie sich für geschlagene zwei Einheiten kompetente Hilfe gesucht: Bei der zweiten Stunde kam mir das Pferd, das sich sonst immer losreißt, sogar schon entgegen gelaufen, weil Pferde so gar nicht erwarten, dass man sie mit Wattebäuschen bewirft und weil ich neben dem kleinen Klaps auf der anderen Seite auch versucht habe, das Pferd zu verstehen und es ernst genommen habe in seinen Bedürfnissen. Aber einen Tag später - komischerweise nach dem die Besitzerin Reitunterricht mit dem Pferd genommen hat - wurde mein Natural Horsemanship Training beendet. Die Reitlehrerin hatte nämlich eine viel leichtere Löstung parat, um das Pferd gefügig zu machen und das schimpft sich dann auch noch gewaltloses Training. Eine Lösung, die fürs Pferd der blanke Horror sein muss. Dieses Pferd kann nämlich geritten werden und zwar mit Ausbindern. Weil das Pferd in dieser Fesseltechnik ja reitbar ist, gibt es da auch noch zwei Reitbeteiligungen: So ein Pferd kostet ja Geld, muss ja irgendwie wieder reinkommen, auch wenn die eine Reitbeteiligung reiterlich eher auf Anfängerniveau unterwegs ist. Also mich wundert es jedenfalls nicht, dass sich dieses Pferd nur schwer einfangen lässt, wenn Reiten mit Schmerz verknüpft ist und seine Befindlichkeiten niemanden interessieren. Verschnürt wie ein Weihnachtspaket - soll das etwa gewaltloses Training sein? Queenie ist dagegen: Dieses Mal gegen den Ausbinder, aber fünf Minuten pro Seite an der Longe ist was anderes, als Ausbinder zum reitbar machen Aber wenn das Pferd verschnürt ist, wie ein Weihnachtspaket, müssen weder Besitzer noch Reitbeteiligungen ordentlich reiten lernen, nur abmachen darf man die Dinger eben nicht. Sobald sie abgenommen werden, rennt das Pferd nämlich los: Ich nehme an vor Schmerz. Die angeblich gewaltlose Besitzerin, die mir stolz sagt, dass ihre zehnjährige Tochter das Pferd nach den Sommerferien dann auch noch reiten soll, hat so wenig Ahnung von Pferden und Muskelaufbau, dass sie nicht bedenkt, dass ein Muskel, der über mehrere Minuten angespannt wird, schmerzhaft brennt und sogar geschädigt wird (wie genau sich das mit der Rollkur verhält habe ich HIER für das Pferdeportal 4my.horse erklärt). Die Diskussion über die Rollkur ist entweder an der Dame vorbei gegangen oder sie hat auf Facebook gelesen, dass alles tutti ist, solange das Pferd nicht hinter die Senkrechten gerät. Gelegentlich einmal kurz hinter der Senkrechten hat aber nichts mit Rollkur zu tun, solange das Pferd immer wieder in die Entspannung entlassen wird. Als Konsument des alltäglichen Facebook-Wahnsinns warte ich dennoch nur darauf, dass die Dame irgendwann mal Fotos präsentiert, worauf das Pferd mit Halsring oder mindestens gebisslos mit der Tochter oben drauf fotografiert wird und ganz Facebook Beifall klatscht. Eine ähnlich unbedarfte Dame ging mit ihrem dreijährigen Pferd, das erst wenige Wochen unterm Sattel ist, ins Gelände und stürzte. Der Stallgemeinschaft wurde eine rührselige Geschichte aufgetischt, wonach das Pferd sich erschrocken hätte, zur Seite gesprungen sei und brav neben der Besitzerin gewartet haben soll, bis diese sich aufgerappelt hatte. Die Stallgemeinschaft war genauso beeindruckt wie die Facebook-Nutzer ob dieser rührseligen Vertrauens- und Große-Liebe-zwischen-Pferd-und-Mensch-Story. Diese wunderschönen Geschichten klingen wie aus dem Märchenbuch, haben mit dem Märchenbuch aber meist nur eins gemeinsam: Sie sind nicht wahr. Denn ein mit dem Fahrrad vorbeifahrender Jäger hat die Dame mit dem dreijährigen Pferd kurz vorm Sturz getroffen und ein Pferd gesehen, das im Affenzahn unkontrollierbar durchs Gelände preschte, während sich die Besitzerin mit Ach und Krach am Sattel fest klammerte. Den Sturz selbst konnte der Jäger nicht beobachten, denn die beiden waren ratzfatz seinem Blickfeld entschwunden, so halsbrecherisch war das Tempo. Nicht immer alles glauben, was einem die Leute weis machen wollen Solche Rosa-Wattebausch-Reiter erzählen dann auch gerne, dass sie ihrem Pferd noch nie im Leben einen Klaps gegeben haben. Wenn es stimmt, kommt oft genug ein derart unkontrollierbares Pferd wie in den Beispielen oben dabei heraus und wenn der, der das behauptet, ein wohlerzogenes Pferd hat, dann weiß man nicht, ob das mündlich Behauptete der Wahrheit entspricht. Sagen kann das ja jeder, dass er dem Pferd noch nie einen Klaps gegeben hat. Aber wer weiß schon, was hinter geschlossenen Türen so alles geschieht. Und wenn man nachbohrt und fragt: "Was machst Du denn, wenn Dein Pferd Dich beißt oder tritt", dann wird gesagt, dass das ja schließlich was Anderes sei - versteh ich nicht. Das sind auch bei "den Anderen" die einzigen Gründe für einen Klaps. Der Unterschied scheint eher zu sein, dass die einen es zugeben und die anderen eben nicht. Eines sollte uns also klar sein: Es gibt einfach Leute, die behaupten viel, wenn der Tag lang ist. Ich hatte auch einmal jemanden zum Training hier, die auf Facebook im Brustton der Überzeugung behauptet, sie würde nur und ausschließlich mit positiver Verstärkung arbeiten. Sie war keine halbe Stunde hier, da hatte sie schon unser bravstes Pferd geschlagen (HIER und HIER nachzulesen). Gerade bei diesem Pferd hätte ich genau das aber eben nicht gemacht. Ist es nicht erstaunlich, dass die, die dazu steht, dass ein Klaps manchmal nötig ist, viel, viel seltener klapst, als die, die Facebook rauf und runter tönt, sie würde nur mit positiver Verstärkung arbeiten? Im Detail ist damals Folgendes passiert. Wir hatten für diese Zirkusaufführung beim Rodeo üben wollen und da hatdie Zirkustrainerin uns glatt den besten Trick (fast) kaputt gemacht Wir hatten unserem todbraven Lucky gerade das Steigen am Boden beigebracht und weil sich alle so sehr freuten, wenn er es tat, wollte er es immer wieder zeigen. Wir haben das geduldet, weil die Erfahrung zeigt, dass dieses Verhalten sich nach ein, zwei Wochen von selbst erledigt, wenn man ein ungefragtes Steigen einfach nicht belohnt, zumal das Pony sich immer von uns weg drehte, um niemanden zu gefährden. Und jetzt kommt der springende Punkt: Es ist nicht bei jedem Pferd angebracht, ihm einen Klaps zu geben. Es gibt Pferde, wo das total nach hinten losgeht. Dieses Pferd wollte nach diesem Klaps - dank der schlagenden Zirkustrainerin, die wir ungewollt dafür bezahlt haben, dass sie Zirkustricks abgewöhnt - überhaupt nicht mehr steigen. Es gibt nämlich auch Pferde, die hochsensibel sind und denen man Zeit geben muss. Man muss einschätzen können, ob das Pferd einen aus Angst oder aus Dominanz bedrängt. Um diese Pferde geht es im nächsten Monat, wo ein Pferd stieg, weil es einen Zirkustrick verweigerte, der Trainer das Erlernen dieses Tricks aber mithilfe der Fußlonge durchsetzen wollte und das Pferd zu Tode kam, weil es sich beim nach hinten überschlagen und das Genick gebrochen hat. Außerdem erkläre ich im September, wie man unerwünschtes Steigen abstellen kann, indem man es ganz bewusst nicht bestraft, sondern abrufbar macht. Auch in meinen Büchern findet ihr einige Wege, wie man mit umgekehrter Psychologie zu einem leistungsbereiten Pferd kommt, denn der Klaps, damit das Pferd uns nicht bedrängt, ist nur die eine Seite der Medaille, denn wir müssen unsere Pferde auch verstehen und ihren Bedürfnissen gerecht werden (Lest auch die allerneuste Amazon-Rezension - Kopie unterhalb der Buchtipps). Unsere Pferde sind nicht unsere Sklaven. Es geht einerseits um einen goldenen Mittelweg und andererseits um die Kunst, die eine Strategie aus Tausenden zu finden, die für das jeweilige Pferd goldrichtig ist. Dafür muss der Mensch lernen, die Körpersprache des Pferdes zu lesen und sich ins Pferd hinein zu fühlen. Mehr dazu vor allem im ersten und im vierten Buch: Da bald Bundestagswahl ist, besucht auch meinen POLITISCHEN BLOG, z.B. diese Artikel: Zukunft statt Zocken - Fakten, die man vor der Wahl einfach wissen MUSS Skandal im Jobcenter – Gelder in Verwaltung umgeleitet Was ist wichtiger? Die Katze oder das Biotop? Von der Avon-Beraterin in den Haustürwahlkampf Von Schildbürgerstreichen und dem unfreiwilligen Abenteuerschwimmbad Lest auch die Leseprobe zu meinem sozialkritischen Buch: Die Lüge vom Sozialstaat Hier - wie versprochen - die neueste Amazon Rezension zu "Westernreiten meets NHS" Ein wunderbares Praxisbuch Dieses Buch ist mit viel Herzblut, gepaart mit einem enormen Fachwissen, geschrieben worden. Die Ergänzungen namhafter Pferdeprofis ergänzen die Beschreibungen des Weges mit Pferden in wunderbarer Weise. Nicola Steiner motiviert in ihrem Buch immer wieder das einzelne Pferd zu sehen und dabei besonders auf die eigene Haltung zu achten, ein Gefühl zu entwickeln was es im Training benötigt. Sie schreibt, dass es schwer ist ein Gefühl für die eigene Haltung und das jeweilige Pferd in einem Buch zu vermitteln. Ich finde, dass ihr dies sehr gut gelungen ist. Es ist kein Methodenbuch, vielmehr fordert es auf sich selber in den Prozess mit einzubeziehen und mit Pferden beim Training gemeinsam zu lernen. Ich kann dies Buch nur empfehlen, besonders den Pferdemenschen, die sich in der Arbeit mit Pferden gerade mal in einer Sackgasse befinden. Es hilft bei sich anzukommen, sein Pferd noch einmal mit anderen Augen zu sehen und dann den Weg des gemeinsamen Lernens zu gehen. Dann ist plötzlich alles ganz leicht.
14.07.2017
Nicola Steiner Horsemanship
2 Kommentare
Jetzt geht bestimmt ein Aufschrei der Entrüstung durch die Leserschaft und ich kann nur sagen: "Ich war's nicht." Aber auch, wenn ich noch nie ein Pferd mit der Schaufel geschlagen habe, so kann ich das in den konkreten Fällen sehr gut nachvollziehen (die Schaufel-Geschichten sind weiter unten). Auch wenn die beiden Pferde ihr gemeingefährliches Verhalten danach nie wieder gezeigt haben, will ich keineswegs dafür plädieren, Haustiere mit Schaufeln niederzustrecken. Ich möchte einfach nur darauf hinweisen, dass diese rosarote Wolke, die z.B. auf Facebook verbreitet wird von dankbaren Pferden, die so übermäßig geliebt werden, dass sie alles für ihren Besitzer tun, nichts weiter sind als Augenwischerei und wenn überhaupt dann nur auf einen sehr geringen Prozentsatz der Pferde zutrifft. Alle anderen Pferde testen ihren Menschen, nicht um diesen Menschen zu ärgern, sondern um eine adäquate Antwort auf die elementare Frage in der Pferdewelt zu stellen: "Bin ich sicher?" Und wenn der Mensch zögerlich ist, dann fühlt sich ein Pferde eben nicht sicher und stellt diese Frage ein zweites, drittes oder hundertstes Mal - eine permanente Diskussion halt. Diese erste Frage des Pferdes zum Thema Sicherheit können Sie - in der Regel ohne Schaufel - über die Beantwortung einer zweiten Frage beantworten und die lautet "Wer bewegt Wen?" - wie das geht, steht hier: http://www.12oaks-ranch.de/natural-horsemanship/nhs-reitschul-guide/ Pferde sind nicht immer nett und manche Pferde sind regelrecht streitlustig. Jetzt ist es aber nicht nur entscheidend, dass es Ihnen gelingt, Ihr Pferd zu bewegen und nicht vor ihm ausweichen, sondern Sie sollten dies schnell können und möglichst mit einer einzigen kurzen, knappen und dynamischen Aktion. Denn das Pferd will von Ihnen wissen, wie Sie sich verhalten, wenn der Tiger oder das Wolfsrudel angreift: Wer zögert, ist tot. Es macht eben wenig Sinn, mit Tigern und Wolfsrudeln in Stuhlkreisen Grundsatzdiskussionen zu führen. Deswegen gibt es im Natural Horsemanship etwas, das Phase 4 genannt wird (HIER schreibe ich darüber und stelle die vier Grundtypen der Pferdepersönlichkeitstypen vor). Diese Phase 4 ist eben nicht bei allen Pferden gleich und umschreibt das, was den Gehorsam des Pferdes sicherstellt und folgt dem Grundsatz: "So wenig wie möglich, aber so viel wie nötig." Bei dem einen Pferd reicht es vielleicht, wenn Sie die Augenbraue streng heben und böse gucken, manche brauchen hingegen ein lautes Wort und es gibt in der Tat auch einige wenige, bei denen sie körperlich werden müssen, um die Frage des "Bin ich sicher?" fürs Pferd (unmiss)verständlich zu beantworten. Ich nehme dafür vorzugsweise einen Horseman's Stick, weil dieser nicht peitscht, denn man will dem Pferd ja keine Schmerzen zufügen und beginne mit dem, was im Parelli-Programm "Phasen der Gerechtigkeit" genannt wird (HIER schreibt eine Parelli-Instruktorin zum Thema "Phase 4 oder Gewalt?"). Bei dieser Phase 4 kann es übrigens sein, dass sie in bestimmten Situationen die ersten drei Phasen weglassen, z.B. wenn das Pferd Sie angreift oder in Ihren persönlichen Bereich eindringt. Beim fortgeschrittenen Pferd lassen Sie wiederum die Phasen 2 und 3 weg, was im gleichen Blog HIER erklärt wird. Jetzt neigt der geneigte Leser vielleicht dazu, erst einmal zu sagen: "Ich probiere es erst mal zehn Mal im Guten, bevor ich massiv werde oder ich bemühe mich nicht so feste zu schlagen." Ich habe neulich ein Video von Bernd Hackl gesehen, der mit Gerten arbeitet und an sich selbst ausprobiert, ab wann die Gerte weh tut: Stärker würde er die Gerte niemals einsetzen, sagte er. Das ändert allerdings nichts daran, dass er mit Sprüchen wie "Ich-Chef-Du-Nix" buckelnde Pferde trainiert, die nur deswegen buckeln, weil sie krank sind: Kissing Spines bei Future, Sehnenschaden bei Luis, um nur zwei Beispiele zu nennen. Wie auch immer: Die Haltung von "Ich tue Dir nicht weh" wäre ein gefundenes Fressen für den angreifenden Tiger, der sich wohl händereibend freuen wird: "Das ist aber nett, dass du mir nicht weh tust, dann kann ich mich in aller Ruhe meinem Mittagessen Pferd widmen." Und dieses vom Tiger potentiell bedrohte Pferd will von uns doch nur eins wissen: "Kannst Du mich vorm Tiger beschützen? Weil, wenn nicht, dann passe ich auf mich selbst auf." Und wenn ein Pferd genau das tut, dann kann es für Mensch und Tier gefährlich werden, denn in einer zivilisierten Welt, kommt das Pferd nicht alleine klar. Ich war gestern bei einer Kundin, die ihr Pferd für einen Monat in Beritt gegeben hatte und als das Pferd zurück kam, war das sonst brave Pferd von heute auf morgen unhändelbar. Es hatte im Beritt bei Praktikanten die Erfahrung gemacht, dass diese sich rumschubsen lassen und schubste jetzt auch seine Besitzerin herum, was er vor dem Beritt nicht getan habe. Die Besitzerin erzählte mir, dass er, als sie ihn vor zehn Jahren gekauft hat, ähnlich dominant gewesen sei. Sie habe damals ein einziges Mal ein Halfter nach ihm geworfen und damit war für zehn Jahre die Rangordnung geklärt - bis zum Beritt. Es war gestern meine erste Stunde und es brauchte nicht viel, um dem Pferd klar zu machen, dass Besitzer schubsen verboten ist. Aber nicht bei allen Pferden ist das so leicht. Manchmal entstehen eben Geschichten mit Schaufeln. Schaufelgeschichte Nummer 1 - Hund vom Pferd ins Koma getreten Eine Kundin von mir hatte früher ein Pferd, das sobald die Boxentür auch nur einen Spalt aufging, die Nase dazwischen geschoben hat, in einem Affenzahn durch den Spalt geschossen ist und mit Karacho zur Wiese gerannt ist. Weil ja niemand dem Pferd Gewalt zufügen wollte, hat man alles versucht, was in der Pferdewelt so als heilsam empfohlen wird: vom Clickern bis zum Ignorieren - ohne jeglichen Erfolg. Bis zu dem Tag, als dieses Pferd auf seinem Dampfwalzenweg zur Weide einen Hund überrannt hat, der danach so schwer verletzt wurde, dass er tagelang um sein Leben kämpfte und im Koma lag. Es hätte auch ein Kind sein können, das diesem Pferd gerade im Weg stand ... Jetzt hat mir gerade jemand per PN einen Link gesandt, mit sieben Dingen, die man angeblich von Sandra Schneider lernen kann. Was dort steht, ist z.T. in der Tat sogar richtig, nur das Frau Schneider sich an die von ihr selbst aufgestellten Regeln so gut wie nie hält. Sie zieht den Pferden Longenkarabiner durchs Maul, um sie gefügig zu machen oder versucht gerade mal dreijährige Pferde im Roundpen anzureiten, in dem das Pferd erwartungsgemäß Gleichgewichtsprobleme bekommt. Aus genau diesem Grund buckelt dieses Pferd, weil Frau Schneider die Regel bricht, dass man junge Pferde auf geraden Linien reiten sollte, z.B. im Gelände (von Ausnahmen abgesehen). Bei den VOX-Pferdeprofis fällt halt immer wieder ins Auge, dass das gesprochene Wort wenig damit zu tun hat, was die Trainer in Wirklichkeit mit den Pferden tun oder ihnen vielmehr antun aus mangelnder Kompetenz. Die Bloggerin schreibt, sie sei nicht gebeten worden, den Artikel zu schreiben, aber wenn man ihr "Über mich" anklickt, dann fragt man sich - genau wie bei Sandra Schneider: WIE SIND DIESE DAMEN QUALIFIZIERT? Beide haben keine Ausbildung im Pferdebereich, wurden nicht von Dritten geprüft (außer einem Wanderrittführer), erwähnen lediglich diverse Praktika und die Bloggerin will Englisch-Reiten mit Elementen des Natural Horsemanship gelernt haben (für mich ist NHS eine Lebenseinstellung, der man ganz oder gar nicht folgt, denn 100 Wörter Deutsch mit 50 Wörtern Russisch und 500 englischen ergeben keine Sprache). Die Bloggerin hat nun also einen Demotag von Sandra Schneider gesehen und war offenbar hellauf begeistert von Sandras "lieb und nett und immer ohne Gewalt" Beteuerungen. Ohne Gewalt finden wir doch alle toll, aber manchmal ist das einfach nur Wunschdenken. Daher finde ich es unverantwortlich, wenn an solchen Demotagen Regeln auf gestellt werden im Sinne von: "Machen Sie niemals dies und niemals das." Es gibt nämlich immer Ausnahmen von der Regel. Mit schönen Worten kann man einfach kein Pferd erziehen - zumindest nicht jedes. Ich persönlich habe es schon erlebt, dass die, die sich selbst als ganz besonders sanft darstellen ("Ich arbeite nur mit positiver Verstärkung"), in Wahrheit die sind, die ganz besonders brutal vorgehen (HIER und HIER nachzulesen). Frau Schneider fordert nun also in einem "ihrer" sieben Punkte, man solle niemals Gewalt anwenden (für mich klingt das Alles nach: Irgendwo gelesen und auswendig gelernt). Hallo? Das will doch wirklich ausnahmslos jeder, auch ich - sind wir nicht alle gegen Gewalt? Aber Gewalt anwenden und jedem Konflikt aus dem Weg gehen, sind zwei paar Schuhe: Was soll denn ein Lehrer, der Schulhofaufsicht hat, machen, wenn er beobachtet, wie ein Kind von einem anderen verprügelt wird? Wenn ein energisches "Lass sofort das Kind los" nicht hilft, dann hat der Lehrer keine andere Wahl, als handgreiflich zu werden und den angreifenden Jungen runter vom Opfer zu zerren auf die Gefahr hin, dass der Angreifer einen blauen Fleck erhält. Was machen Polizisten, wenn diese sehen, dass der Mörder gerade im Begriff ist, sein Opfer niederzustechen? Genau: Sie schießen und retten dem Opfer das Leben, wobei der Täter zeitgleich seines verliert. Ein NIEMALS und ein IMMER kann niemals funktionieren, denn im Endeffekt gilt das Wort "IMMER" nur für einen einzigen Sachverhalt  und der lautet: Es kommt drauf an !!!! Was ist jetzt aber aus dem Pferd geworden, das den vorbeilaufenden Hund ins Koma getreten hat? Ich verrate nur eins: Dem Vater der Pferdebesitzerin ist eine unorthodoxe Lösung eingefallen und das Pferd ist niemals wieder aus der Box gestürmt, ließ sich von dem Tag an ein ganzes Pferdeleben lang gesittet zur Weide führen, aber bevor ich das erzähle, kommt die Schaufelgeschichte Nr 2: Mit Handy fürs ohnmächtige Pferd Tierarzt gerufen Im nächsten Beispiel geht es nicht um verletzte Hunde, sondern um kleine Kinder, die sich in allerletzter Sekunde vor einem Pferd retten konnten, das sie angegriffen hatte. Das nicht nur einmal, sondern regelmäßig und zwar jedes Mal, wenn die Kinder auch nur die Weide betreten haben. Das Pferd, das Hunderte Meter entfernt am anderen Ende der Weide gestanden hat, rannte mit angelegten Ohren und weit aufgerissenem Maul auf die Kinder zu, die tierisch einen gewischt bekamen, wenn sie sich durch den Stromzaun in Sicherheit brachten. Und das waren nicht nur die eigenen Kinder, sondern sämtliche Kinder, deren Pferde auf dieser Weide standen. Von Longierpeitschen ließ sich das Pferd nicht beeindrucken. Also hat sich die Pferdebesitzerin (ihres Zeichens auch Mutter) mit einer Schaufel in der Hand auf die Weide gestellt und darauf gewartet, bis das Pferd auf die Kinder zupreschte und dann hat sie getroffen, worauf das Pferd umgekippt ist: Ohnmächtig. Daraufhin hat diese Mutter in aller Seelenruhe die Nummer des Tierarztes in ihr Handy getippt, der im Nachgang eine Gehirnerschütterung diagnostiziert hat, wovon sich das Pferd aber schnell wieder erholt hat. Danach hat es aber nie wieder Kinder angegriffen. Ihr werdet es schon erraten haben: Auch der Vater des anderen gemeingefährlichen Pferdes hat mit der Schaufel vor der Boxentür gewartet und das Problem so für alle Zeiten gelöst. Beide Pferde sind absolut umgänglich geworden und gehen mit ihren Besitzern seit diesem Vorfall durch dick und dünn. Jetzt ist die Frage, was sinnvoller ist: Wochen- und monatelang mit den Pferden clickernd und positiv verstärkend diskutieren, in der Hoffnung, dass dem Pferd Leckerlis schmecken? Und diesen ganzen Aufwand nur betreiben, weil man ja niemals und unter keinen Umständen dem Pferd einen kleinen Klaps geben will? Es so zu machen, ist eine hervorragende Idee, wenn Pferde vor allem eines richtig gut lernen sollen: Diskutieren und jede Anweisung des Menschen in Frage stellen (wobei es auch Pferde gibt, wo Clickern gut funktioniert). Man muss durchaus eingestehen, dass die Methode der Phase 4 (allerdings ohne Schaufel) ja vor allem bei dominanten Pferden und solchen, die vor Angst die Flucht ergreifen, funktioniert. Es gibt auch eine Sorte von Pferden, die einfriert, wenn sie Angst hat: Bei der wäre das Phase-4-Konzept vollkommen falsch. Bei diesen muss man unbedingt ganz andere Strategien wählen, z.B. Zeit geben. Auch dominante Pferde sollen natürlich nicht entrechtet werden, denn aus einer Haltung heraus, dass der Mensch sich durchsetzen könnte, wenn er denn wollte, ist es viel einfacher dem Pferd zu sagen: "Heute darfst Du entschieden." Denn, wenn man sein Pferd nicht versklaven möchte, muss man immer beide Säulen des Natural Horsemanship bedienen: Gehorsam UND Motivation, denn das Pferd soll ja nicht zum Befehlsempfänger werden, sondern nur elementare Regeln des Zusammenlebens einhalten - ganz ähnlich wie in der Kindererziehung. Es gibt weder im Pferdetraining noch im normalen Leben Schwarz und Weiß; man muss vielmehr das rechte Maß finden und immer abwägen. Dafür muss man in der Lage sein, Pferde einzuschätzen, um dann auf eine Art Werkzeugkoffer mit Hunderten möglicher Strategien zurück greifen zu können. Das lernt man nicht in einem halbjährigen Praktikum in den USA, das Sandra Schneider großspurig Trainerausbildung nennt. Auch Bernd Hackl hat keine Ausbildung im Pferdebereich und wurde ebenfalls nicht von Dritten geprüft. Dabei braucht es so viel Wissen, um angemessen mit Pferde kommunizieren zu können. Selbst wenn die Herzenspferd-Bloggerin im oben verlinkten Artikel steif und fest behauptet, dass an der Sendung nur kritisiert wurde, dass notwendige, aber langweilige Ausbildungsschritte herausgeschnitten wurden (immer die gleichen Zeitlupensequenzen und langatmige, aber um Wochen verspätete Tierarztbesuche aber leider nicht), so muss ich an dieser Stelle sagen: Quatsch, kritisiert wird doch vor allem, dass die Pferdeprofis sich monatelang mit einem Problem beschäftigen, das sie dann gar nicht lösen. Sandra Schneider bekommt ein klebendes Pferd, das nach ihrer Therapie zwar geritten wird, aber immer noch an seiner Stallgenossin klebt. Es sieht in anderen Folgen auf den ersten Blick manchmal so aus, als wäre jetzt alles Tutti zwischen Pferd und Besitzer. Doch dann liest man auf Facebook, dass das Berittpferd, das nicht alleine ins Gelände geht, immer noch nicht alleine ins Gelände geht. Man erfährt, man habe in Bernds Fall für die Aufnahmen ein anderes Pferd vorweg geschickt, das aber einfach nicht gefilmt wurde. Ich finde, das ist Zuschauerverarsche - sorry für die harten Worte. Herausgeschnitten werden anscheinend weniger irgendwelche Ausbildungsschritte, sondern vielmehr die Pferde, die vorweg gehen, damit der naive Zuschauer denkt, das Problem sei gelöst worden. Bei Sandras Demotagen kann ja nun nicht geschnitten werden, aber immerhin gibt es auch hier Leute, die filmen - sogar in Echtzeit - und da ist auch nicht alles eitel Sonnenschein. Es kursierte bis vor Kurzem ein Video von diesen Demotagen, wo ein Pferd, das sich vor der Demo und nach der Demo todbrav verhalten hat, nervös um seine Besitzerin tänzelte, sobald es zu Sandra Schneider in die Halle geführt wurde, sich aber permanent losriß, nachdem Sandra das Pferd übernommen hatte. Ich habe auch ständig mit Pferden zu tun, die sich versuchen loszureißen, aber mit Knotenhalfter, langem Seil und Ausfallschritt gelingt dies in den seltensten Fällen. Da Sandra diese Power-Position genannte Methode offenbar nicht kennt und durch ihre "Energie" das Losreißen überhaupt erst verursacht hat, hat sie wohl dafür gesorgt, dass die Filmerin das Video von Youtube nimmt, die dann wiederum dafür gesorgt hat, das mein React-Video darauf von Youtube gelöscht wird - aber ich habe es noch auf der Festplatte, falls mir jemand nicht glauben sollte. Jetzt wird mir ja oft vorgeworfen, dass ich Kollegenschelte betreibe und man fragt mich, warum ich nicht einfach das Konzept "Leben und leben lassen" anwenden könne. Warum ich das nicht kann oder besser ausgedrückt nicht will, hat einen ganz wichtigen Grund: Was Martin Rütter (Chef von Mina TV) da für VOX produziert, birgt ein gewaltiges Gefahrenpotential für Mensch und Tier. Nicht nur, weil die Protagonisten weder Helm noch Handschuhe tragen (damit kann ich leben), sondern weil sie Botschaften übers Pferdetraining verbreiten, die Schule machen und den Leuten weismachen, dass sich jedes Pferdeproblem gewaltlos lösen ließe. Schön wäre das ja, ist aber nicht so - zumindest nicht immer. Das wäre ungefähr so, als würde man sagen, dass man weder Polizei noch Gefängnisse braucht, weil sich auch Kriminalität gewaltlos und ohne Zwangsmaßnahmen abschaffen ließe. Man nennt so etwas landläufig Utopie, weswegen ich an Euch appelliere: Glaubt doch nicht alles, was man Euch weismachen will. Ich z.B. glaube nicht, dass Herzenspferd und auch andere Blogs oder Zeitungen alle auf eigenen Anlass positive Berichte über die VOX-Profis verbreiten, die allesamt einen Tenor haben: Die Kritiker sind nur neidisch und kritisieren ja nur, dass Bernd keinen Helm trägt und verkennen das gute Training, das die VOX-Profis nur zeigen, wenn die Kamera gerade nicht läuft, heraus geschnitten wird. Warum schneiden die nicht Sprüche zum Pferde wie "Ich-Chef-Du-Nix" raus und warum sieht man nicht, wie ein pfiffiger Haflinger Sandra abbockt? Mir hat neulich auf dem Turnier eine Frau, die Hackl-Fan ist, erzählt, dass sein Training hinter verschlossenen Türen keineswegs so sanft ist, wie er in seinen Büchern vorgibt. Da ginge es zur Sache, erzählte sie, was ja tatsächlich auch mal notwendig sein kann. Der einzige Unterschied ist, dass die Mutter und der Vater, die ich oben erwähne, mit der einen Aktion mit der Schaufel das Problem für alle Zeiten gelöst haben, was man bei den VOX-Pferdeprofis ja nur in Ausnahmefällen erleben darf - schon gar nicht für alle Zeiten, weil viele VOX-Pferde ja nach der Sendung verkauft wurden (die Kunden müssen wohl wegen Knebelverträgen Stillschweigen bewahren, unkt die Gerüchteküche). Jetzt könnte es mir egal sein, was mit den einzelnen Pferden aus der Sendung passiert oder eben nicht. Fans der VOX-Pferdeprofis führen auch immer gerne an, es gebe schlimmere Pferdetrainer. Kann sein, kenn' ich nicht, aber ich weiß auf jeden Fall, dass diese nicht im TV sind und wenn die Pferde vergurken, dann immer nur das jeweilige Eine Einzige, das ihnen anvertraut wurde. Die VOX-Sendung hingegen setzt Standards in der Pferdewelt und das gibt es in keinem anderen Berufsfeld, dass Menschen mit dem Kenntnisstand von Praktikanten Einfluss auf Berufsstandards nehmen und dass diese Standards auch noch von unrealistischen Publikumswünschen von Zuschauern bestimmt werden, die noch weniger Ahnung von Pferden haben. Sei es im TV oder in den sozialen Medien: Es wird den Leuten weisgemacht, dass jedes einzelne Pferd gewaltlos erzogen werden kann (genau es geht um Erziehung nicht um Training), ohne dass es jemals einen Klaps erhält und das führt dann dazu, dass die Zahl der gefährlichen Pferde immer höher wird, so mein persönlicher Eindruck. Ich für meinen Teil bin sehr mißtrauisch, wenn Extreme als Allheilmittel propagiert werden und von IMMER und NIE die Rede ist. Der Mittelweg wird nämlich nicht umsonst golden genannt und es gibt einfach nicht die EINE Methode - wir brauchen vielmehr einen Methodenpool und die Fähigkeit unterschiedliche Pferde einschätzen zu können. Wenn wir das haben, können wir ein ganz einfaches Fazit anwenden: Wir setzen dem Pferd so viel Kraft bzw. Energie entgegen, wie es uns entgegen setzt. Wenn ein Kaltblut, das 800 Kilo wiegt, mich mit diesem Kampfgewicht durch die Gegend schubst, ziehe ich mein Gewicht von 70 Kilo ab und setze dem Pferd 730 Kilo PLUS 100 Gramm entgegen. Mit dieser symbolischen Rechnung bin ich immer angemessen (wobei es so ist, dass ich sobald ich die Entschlossenheit habe: "Wenn es sein muss, gibt es einen Klaps", den Klaps meist gar nicht benötige, weil Pferde meine Entschlossenheit spüren. Aber diese Entschlossenheit muss ein Mensch ja erstmal lernen). Diese Strategie wende ich natürlich nicht an, wenn ein Pferd einfriert, weil es Druck nicht erträgt, da dies ein völlig anderes Vorgehen erfordert. Die Kunst ist es einfach, das jeweilige Pferd richtig einzuschätzen, indem man die Körpersprache liest. Wer mehr Fallbeispiele lesen will und wie man diese lösen kann, dem lege ich meine folgenden Bücher ans Herz, isbd. das Lehrbuch "Westernreiten meets Natural Horsemanship", das bei Books on demand als Bestseller gelistet ist. Hinterlasst noch schnell einen Kommentar

Um unsere News-Unterseite "schlank" zu halten werden hier statt drei die jeweils zehn neuesten Blog-Einträge zeigt. In der Startphase gibt es wechselnde Monatsthemen, die ihr über folgende Buttons aufrufen könnt.

Queenie ist bekanntlich eine eigene Meinung auf vier Beinen und ist damit dasjenige unserer Pferde, das sich am Ehesten für die unterhaltsamen Blogeinträge geeignet hat. Da diese übers ganze Jahr kreuz und quer über den 12-Oaks-Blog verteilt waren und sie zu schade dafür sind, im Internet-Dschungel zu versumpfen, habe ich alle Queenie-Einträge des Jahres 2015 rüberkopiert nach Blogspot - also außerhalb der eigenen Homepage. Im Monat Dezember ging es hier also nur um Queenie; im Januar war das Thema Fallbeispiele von unseren und von Kundenpferden und ich habe zwei, drei meiner Artikel veröffentlicht. 

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14.09.2017
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  Ein Bild aus 2016 - typischer Fall von "Wenn der Hund nicht gekackt hätte" HIER nachzulesen Wir sind soeben bei der German Open in Kreuth (Rieden) angekommen, oben seht ihr ein Schnelldurchlauf-Video aus dem Vorjahr: Larissa & Chrissy erkunden das Gelände mit den Pferden. Mehr Videos bald hier: Larissa ist im Rheinlandkader (HIER der Bericht). Ob sie die Reining für die Mannschaft reitet oder Reserve ist, entscheidet sich Donnerstag. Drückt die Daumen. In der Playlist seht ihr die Qualifikationsritte und als erstes, wie Lucky sich immer anstellt, wenn er dort abgespritzt wird. Larissas Starts sind  Samstag nachmittag in der Superhorse (leider kein Finale, Video Sonntag im Turnierkanal) Montag früh Ranch Riding (51. Starterin, Prüfungsbeginn 7 Uhr / Vorlauf) Montag nachmittag Reining (6. Starterin, Prüfungsbeginn: 13:35 Uhr / Vorlauf) Finale Reining: Donnerstag, 21.9. Beginn: 11 Uhr 40 Finale Ranch Riding: Freitag, 22.9. Beginn: 11 Uhr Finale Superhorse: Freitag, 22.9. Beginn 14 Uhr 50 Alle Infos auf http://westernreiter.com/germanopen/ plus Livestream von videocomp.de Wie es Larissa in den Vorläufen ergeht und Geschichten vom Drumherum erzähle ich in den nächsten Tagen in den NEWS der 12-Oaks-Ranch-Homepage: www.12oaks-ranch.de/blog/  Links zu den Vorjahresblogbeiträgen: German Open 2016 bzw. German Open 2015 & GO '17 WEIL IN EINER WOCHE WAHLEN SIND, BESUCHT AUCH MEINEN  POLITISCHEN BLOG isbd. den 1. Beitrag (Zukunft statt Zocken): Habt ihr gewusst, dass zehn Prozent der Haushalte über die Hälfte des deutschen Vermögens besitzen? Und wusstet ihr auch, dass die Regierung den Spitzensteuersatz gesenkt, die Vermögenssteuer auf Eis gelegt und den Managern, die eh schon drei Millionen im Jahr verdienen, auch noch Zuschüsse gewährt hat? In folgendem Buchtipp eines Chefredakteurs erfahrt ihr das und noch andere politische Fakten, die man vor der Wahl einfach wissen MUSS. Zukunft statt Zocken - Fakten, die man vor der Wahl einfach wissen MUSS Skandal im Jobcenter – Gelder in Verwaltung umgeleitet Was ist wichtiger? Die Katze oder das Biotop? Von der Avon-Beraterin in den Haustürwahlkampf Von Schildbürgerstreichen und dem unfreiwilligen Abenteuerschwimmbad UND WENN WIR SCHON BEI POLITIK SIND, HIER NOCH EIN TEASER ZU MEINER SATIRE, die übrigens auch die Dame von der GO-Meldestelle gelesen hat - Urteil: "Lesenswert, auch wenn man manchmal nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll", sagte sie mir:  "Ein Deutschland in dem wir gut und gerne leben", ist die neueste Parole der CDU. Fragt sich nur wer? Damit manche gut leben, droht nämlich anderen das Aus, weil den Ärmsten der Armen BERECHTIGE Leistungen verweigert werden. Warum? Die Kommunen erhalten auch kaum Geld - Geld hat der Bund nämlich (nach dem oben verlinkten Buch "ZUKUNFT STATT ZOCKEN") vor allem für Rüstung, Subventionen an Konzerne bzw. Manager und ähnlich widersinniges Zeug.  https://12oaks-ranch.blogspot.de/2016/11/buchausschnitt-die-luge-vom-sozialstaat.html Aber ich schreibe natürlich überwiegend über Pferde: Für Westernreiter ist wohl das "Westernreiten meets Natural Horsemanship - wie das Turnierreiten zum gemeinsamen Projekt von Pferd und Mensch wird" am Interessantesten:
01.09.2017
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Zehn kleine Negerlein ... äh, pardon ... 15 Leistungspunkte Erinnert ihr euch noch daran, dass ich ausgerechnet hatte, dass Larissa 15 Punkte fehlen, damit sie in der Trophyendwertung (der Jahreswertung im Rheinland) in ihrer Leistungsklasse Erste wird? Falls nicht, könnt ihr es HIER nachlesen. Und auf diese 15 Punkte hatte ich mich eingeschossen und schon eifrig vor mich hin gerechnet: "Wenn sie bei sieben Starts jeweils zwei Punkte holt und bei einem drei, dann könnte es klappen".  Klein, aber oho und vor allem: blauäugig Nun lahmte Queenie einige Tage vor dem Turnier in engen Linkswendungen ganz leicht, fast nicht zu sehen, aber wir haben sie halt kurzerhand durch Pony Cisco ersetzt; denn Lucky darf ja auch nur sechs Prüfungen am Tag gehen. Der kleine Cisco hatte dann nur zwei Tage, um sich auf diese beiden LK-1-Prüfungen vorzubereiten. In der Pleasure liegt es auf der Hand, dass ein Pony nicht das Gangwerk eines Quarter Horses hat. Doch in der Westernhorsemanship hätte er es fast geschafft, Fünfter zu werden, denn eigentlich wäre er mit einer 78,5 bewertet worden (Screenshots: HIER). Dummerweise gab es zwei mal Galopp in der Pattern und beide Male war es Rechtsgalopp, was bei Cisco einhändig geritten nicht ganz einfach ist. Larissa und ich hatten daher vereinbart, dass ich "anerkennend" pfeife, wenn er richtig anspringt. Beim ersten Mal hat es geklappt, beim zweiten Mal war es Linksgalopp und ich habe vereinbarungsgemäß eben nicht gepfiffen. Keine Reaktion von Larissa - also habe ich spontan "Larissa" gebrüllt, denn der Zug war eh abgefahren. Falscher Galopp gibt ein großes "M" - soll heißen 10 Strafpunkte - und so wurden aus einer 78,5 eine 68,5 und das war's dann mit der Platzierung (wobei wir trotzdem megastolz auf den kleinen Kerl sind - so ganz ohne Üben. Wohlbemerkt: Menschliche Konkurrenz erwachsen und Leistungsklasse 1, Pferdische Konkurrenz: Quarter & Co). Ärgerlich, wenn die einzige andere Jugendliche in der Leistungsklasse 2 ist. Zwei Teilnehmer reichen halt nicht für eine Jugendklasse: vier sind Minimum Nichtsdestotrotz habe ich erneut angefangen das mit den 15 Punkten durchzurechnen und vor mich hin gemurmelt: "Bei jetzt nur noch fünf Starts, müsste sie pro Ritt drei Punkte erreiten". Wenn man dann als einzige Jugendliche bei den Erwachsenen startet und in der Westernriding 11 und der Ranchriding 17 Nennungen sind, dann wird einem ganz schön mulmig. Somit erwischte ich mich, wie ich quasi betete: "Bitte, bitte mach, dass Larissa 15 Punkte erreitet." Ich weiß nicht, wen ich damit angebetet habe: den lieben Gott oder das Universum (ihr kennt das ja aus den Blogartikeln: "Esoterik und Zauberei im Turniersport" & "Dritte Quali voll gemacht mit noch mehr Voodoo-Zauber"), aber irgendetwas hat mich erhört: Larissa hat im Trail mit Lucky gleich den zweiten Platz gemacht: Das sind vier Punkte (bei bis zu zehn Nennungen) und da waren es nur noch elf. Warten auf Godot ... äh, die nächste Prüfung: Wenn Vanessa & Larissa sich auf dem Turnier treffen, dauert es nicht lange mit einem Stelldichein der beiden - falls ihr Warten auf Godot nicht kennt - da helfe ich ganz unten: Literatur to go Dann kam die Westernriding, in der Larissa Dritte wurde. Bei mehr als elf Nennungen bekommt man dafür erneut vier Punkte und da waren es nur noch sieben. In meinem Gehirn ratterte es nur noch Additionen rauf und runter und ich dachte: Superhorse und Reining sind bei Larissa ein Garant, aber Ranchriding mit 17 Nennungen und Larissa als einzige Jugendliche? Erneut machte sich ein mulmiges Gefühl breit, doch in dieser Disziplin hat sie den allerbesten Score erritten - eine 70. Der Score hat dann aber "nur" für einen siebten Platz mit einem Punkt gereicht hat. Jetzt quatscht Vanessa mit jemand anderem und Larissa kann warm reiten Da hat das Universum jedoch ganz sicher mitgemischt, denn es gab zwei Leute auf dem siebten Platz - das war knapp. Und da waren es nur noch sechs. Und wenn es so am Schnürchen läuft, wird Muttern übermütig und träumt kurz vor der Prüfung, dass die fehlenden sechs in Larissas Paradedisziplinen jetzt wirklich kein Problem mehr sein dürften. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt: Da kackt Lucky doch glatt in der Superhorse. Ich mein: Immerhin ist er während des Kackens weitergelaufen und hat nicht gestockt wie letztes Jahr auf der German Open, wo dieses Kacken-Wollen Larissa das Finale gekostet hat: Zwei Penaltys pro Richter: Ausgeschissen und verkackt in Tateinheit. In Wermelskirchen war es dann so, dass Lucky durch seine Flughäufchen verspätet gewechselt ist und so wurde es ein dritter Platz - auch hier war drei Reiter auf dem dritten Platz: Danke, liebes Universum. Da waren es also nur noch drei fehlende Punkte bis zur ersehnten, glücksbringenden 15. Meine Gebete für die Reining wurden übrigens erhört, bevor die Prüfung überhaupt angefangen hatte: Es war die letzte Prüfung des Tages und wir hatten Glück, dass mehrere Starter um diese Uhrzeit gar nicht mehr angetreten waren. Nun dachte ich in einem Anflug von Leichtsinn, dass jetzt wirklich nichts mehr schief gehen könne und habe Larissa eingeweiht und ihr geflüstert: "Du brauchst nichts weiter als einen wertungsfähigen Ritt, dann hast Du den Trophyendsieg im Sack." Und Larissa ist die Reining quasi geritten wie ein Teufel (2. Video in der Playlist) und ich dachte in Siegeslaune, dass sie entweder Erste oder Zweite geworden ist: Man muss auch gönnen können: Bei den beiden ist es immer so, dass die, die vorne platziert ist, zur anderen sagt: "Du warst besser." Aber Vanessa hatte den verdienten 2. Platz, denn ihr Pferd hat nicht getreten (3. Video d. Playlist) Eine kleine Irritation hatte es beim Filmen aber schon gegeben, als ich sah, dass Lucky kurz den Kopf hoch gerissen hat; aber mir wurde erst nach der Siegerehrung klar, dass er bei einem Wechsel ausgetreten hatte. "Das macht der sonst nie"  ... na ja .... außer zwei Wochen zuvor in Hünxe und weil es dafür einen Fünfer-Penalty gibt, landete Larissa nur deswegen auf dem dritten Platz, weil es eben keine weiteren Starter mehr gab - von einer 68 auf eine 62,5 geschlittert, weil "minus halb" ist dann noch das Tüpfelchen auf dem "i". Keine Panik: Es gab keine Verwarnung vom EWU-Steward. Die haben nur gequatscht. Das Einzige, was fehlte, war der Kaffee und der Kuchen Glück im Unglück: Da waren sie nun die 15 Punkte, die wir errechnet hatten. Wegen seinem Austreten sagte unsere alsbald herbei gerufene Ostheopathin, dass er eine leichte Blockade im Kreuz-Darmbeingelenk hatte. Ich habe allerdings eine ganz andere Erklärung dafür, dass die Paradedisziplinen zum Schlag ins Wasser wurden: Ich hatte 15 Punkte beim Universum "bestellt" und genau die wurden auch geliefert. So weit, so schlecht, denn am Ende stellte sich heraus, dass es ein paar kleine Rechenfehler in der Trophyendwertung gegeben hatte. Wir melden diese zehn kleinen Fehlerlein ja auch zuweilen bei der Meldestellen-Dame und haben Adleraugen, wenn wir sehen, dass bei der Konkurrenz ein Additionsfehler ist oder bei Larissa eine Prüfung nicht eingetragen wurde ... aber auf die Idee, dass es auch bei Larissa Additionsfehler gegeben haben könnte: Darauf sind wir natürlich nicht gekommen. Wenigstens muss Larissa keine Angst haben, wenn sie nächstes Jahr bei den Erwachsenen reitet: Jede Menge Schleifen! Nur mit dem Allroundchampion: Das wird dann wirklich etwas knifflig, aber die hat ja genug Pokale Und was ist somit das Ende vom Lied? Larissa hätte 17 Punkte gebraucht, um den Trophyendsieg zu erhalten. Wir wollen jetzt auch nicht meckern und gönnen es der Siegerin von Herzen. Wir freuen uns auch darüber, dass Larissa Zweite in der Leistungsklasse geworden ist und Siegerin der Disziplinen Reining, Superhorse und Ranchriding, aber ich konnte es mir dennoch nicht nehmen lassen, Larissa ihren hübschen Kopf zu waschen: "Das waren genau die Punkte, die Du versemmelt hast, weil Du aus Queenies Trail in Hünxe einen Korrekturritt gemacht hast." Ihr erinnert Euch sicherlich an den Mutter-und-Tochter-Streit beim Turnier in Hünxe: Wenn Larissa damals auf ihre alte Mutter hören würde, dann hätte sie dort genau die beiden Punkte erritten, die ihr jetzt fehlen. Was habe ich ihr seinerzeit gesagt? "Wehe, die zwei Punkte fehlen Dir am Ende für die Trophyendwertung." Manchmal hasse ich es, dass ich immer recht habe ... Kein Wunder, dass Larissa Zweite wurde, denn statt das Buckle vom Vorjahr an den Gürtel zu schrauben, reitet sie mit dem LK-2-B-Buckle (Foto ganz unten). Das könnte einem das Universum als Mangel an Dankbarkeit auslegen Und was ist die Moral von der Geschicht? Immer einen wertungsfähigen Ritt abliefern - komme was da wolle. P.S. Für alle, die sich nun Sorgen um Larissa leibliches und ihr Seelenwohl machen: Sie lebt noch und ich habe ihr nichts getan, denn immerhin ist das Ganze wenigstens noch eine runde Geschichte für den Blog geworden und das stimmt mich dann wieder milde. Wir dachten ja, dass die 17 fehlenden Punkte auch genau die sind, die Larissa fehlen, um mit dem Ablegen eines Reitabzeichens vier Reitabzeichen auf einen Schlag zu erhalten. Das ist wie beim tapferen Schneiderlein, der meines Wissens auch 17 auf einen Streich erlegt hat. Es sind aber nur drei Reitabzeichen, die Larissa auf einen Schlag erhält, denn man kann nicht einfach die errittenen Leistungspunkte zusammenzählen. Es gibt da einen besonderen Schlüssel und obwohl Larissa 398 Leistungspunkte hat und man meinen könnte, sie hat bald die 400 erforderlichen fürs Goldene, haben wir hier die Rechnung ohne den Wirt - sprich: die EWU gemacht. Es gibt da einen Schlüssel und das hat die knapp 400 Punkte auf 119 Punkte herunter gerechnet. Das muss ich mir jetzt mal in Ruhe anschauen und werde es Euch bezeiten erklären. Das Silberne Reitabzeichen ist aber sicher, sofern Larissa das Bronzene besteht, so wurde es mir gerade von der EWU am Telefon bestätigt. Beweisfoto: Kind lebt noch, denn das ist ein Rundown eine Wo- che später beim Trainer - so schnell, dass das Bild verwackelt ist Fürs Kind bleibt nur eins, wenn sie vier Reitabzeichen in einem möchte: Larissa muss bei der German Open ins Finale kommen und dieses Mal werde ich beim Universum beschwören strategisch klüger vorgehen: Beim Zaubern werden künftig keine exakten Zahlen mehr genannt, sondern ab jetzt nur noch Kategorien wie "Finale" und "Platzierung". Unter der Werbung ist ein Screenshot der aktuellen Trophyendwertung, zwei Fotos und die im Bildtext versprochene Literatur to go: Das Theaterstück "Warten auf Godot" mit Playmobil-Männchen auf Youtube: Zum Totlachen. Abschließend noch Spaß beiseite, denn es sind bald Bundestageswahlen und da wird es ernst, weswegen ich euch meine sozialkritische Satire " Die Lüge vom Sozialstaat" ans Herz lege, denn die Bundesregierung lässt die Kommunen regelrecht aushungern, hat aber Geld, um Manager mit Boni zu versehen und ihnen Steuerschlupflöcher zu gewähren - worum es im Buch aber nicht geht. Da geht es um die Folgen, wie die Ärmsten der Armen darunter leiden - mit einem lachenden und einem weinenden Auge, denn es gibt einen durchgeknallten Hausmeister und eine erkältete Gutachterin, so dass es etwas zu Schmunzeln gibt - wenn auch ohne Playmobilfigürchen. (Leseprobe HIER) Besucht auch meinen POLITISCHEN BLOG, z.B. diese Artikel: Zukunft statt Zocken - Fakten, die man vor der Wahl einfach wissen MUSS Skandal im Jobcenter – Gelder in Verwaltung umgeleitet Was ist wichtiger? Die Katze oder das Biotop? Von der Avon-Beraterin in den Haustürwahlkampf Von Schildbürgerstreichen und dem unfreiwilligen Abenteuerschwimmbad Apropos Politik: Ich weiß, dass der Begriff "Neger" politisch nicht korrekt ist, möchte aber dennoch auf die Kinderreime und Agatha Christis gleichnamigen Roman verweisen. Ich denke, dass ich das deswegen kann, weil ich als Grüne durch und durch Flüchtlinge in Deutschland willkommen heiße. Immerhin haben wir Industrienationen es zu verantworten, dass es den Menschen in ihren Heimatländern schlecht geht. Zwar würde auch ich es begrüßen, wenn man den Menschen dort hilft, wo sie leben (soll heißen: nicht mehr ausbeuten), aber wenn die Menschen in Deutschland irgendwann eher eine hellbraune statt einer weißen Hautfarbe hätte: Also ich könnte damit leben.  Das ist übrigens der Buckle, den Larissa nach wie vor am Gürtel hat, dabei ist der aus dem Jahr 2015, wo sie noch in der Leistungsklasse 2 war und da (genau wie 2016) Erste wurde. Vor der GO wird der neue Buckle aber ausgewechselt, sonst ... Larissa tauscht die Buckles, bringt Glück. Die Ergebnisse der Trophyendwertung findet ihr für Larissa unter der Rubrik "Leistungsklasse 1 B". Auch wenn es einige wenige Fehler zugunsten von Larissa gegeben hat, so wurde ein Ergebnis am Ende doch noch vergessen: Zwei Punkte in der Westernhorsemanship in Odenthal (6. Spalte von links, 4. Zeile: LEER !!!!). Daher hat sie tatsächlich 87 statt 85 Punkte (war übrigens Queenies allererste Platzierung. Bericht HIER: Wc-Entes erstes Turnier). Screenshot der Trophyendwertung unterhalb - immerhin hat Larissa die Disziplinen Reining, Superhorse und Ranch Riding gewonnen und Zweite in der Leistungsklasse 1 - das hat auch was, weil höher geht nicht. Unter dem Screen endlich die Playmobilmännchen im Theaterstück, das im Ursprung durchaus ernst und seriös ist. Ich kann es ja manchmal nicht lassen mit den Literaturzitaten, denn ich schreibe das ja vor allem für meine Tochter und fühle mich daher auch für ihre Allgemeinbildung zuständig. Weil sie den Ausspruch Warten auf Godot nicht kannte und wohl kaum Lust hat, sich das gleichnamige Theaterstück von Samuel Beckett in voller Länge anzusehen, habe ich "Literatur to go" auf Youtube aufgetrieben - immerhin gibt es in diesem Stück ja auch einen Lucky, der hat zwar kein rotes Halfter, aber eine rote Mütze:
14.08.2017
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Lucky am Sonntag: Vizelandesmeister Reining, Bronzemedaille im Trail Mit drei Turniertrotteln sind wir am Turniersonntag um meine Tochter Larissa drum herum gesprungen und es war trotzdem ein stressiger Vormittag. Queenies Prüfungen waren supereng getaktet. Um neun Uhr ging es mit der ersten Horsemanship los und wir waren erst zehn nach acht vor Ort. Queenie musste also ratzfatz gesattelt und abgeritten werden, während Pony Lucky lautstark dagegen protestierte, im Hänger zu bleiben. Also bin ich zur Meldestelle gejoggt, um einen Paddockplatz zu bezahlen, während mein Sohn Janik Lucky durch das Hängertürchen getröstet hat. Dann haben wir im Affenzahn den Paddock aufgebaut, wo Larissa uns mittendrin einen Helfer "geklaut" hat, der ihr zweites Kopfstück tragen soll (sie reitet mit Correction Bit ab und dann beidhändig mit Snaffle in der Prüfung). Dann sind wir zum Außenplatz gejoggt, mit der Turnierpattern in der Hosentasche, damit Larissa sich Pattern  und Zeitplan nochmal ansehen kann, wobei die Frage aufkam: "Wann soll eigentlich Lucky gesattelt werden, wenn alle Viertelstunde eine Prüfung für Queenie ist?", denn beide Pferde sollten um Viertel vor zwölf den Trail gehen und Larissa sattelt selbst: Da ist sie eigen. Wir fanden dann doch mal eine halbstündige Lücke und dann spurtete Larissa um 10 nach 10 los, weil die nächsten Prüfungen waren um 20 vor 11 und um 11. Ich wurde zum Queenie festhalten abkommandiert, aber ihr war langweilig und daher versuchte sie, ob sie nicht die umstehenden Hutboxen mit ihren Zähnen apportieren könnte. Immerhin vierte Plätze für Queenie Daher habe ich sie einen Meter rückwärts gerichtet, was sie mit Protest durch Herumhampeln beantwortete. Endlich kam der gesattelte Lucky um die Ecke, was die Situation nur kurzfristig verbesserte. Queenie stellte mich vor die Wahl: Hutbox oder Lucky und ich entschied mich für einen Spaziergang rund ums Turniergelände - das fand Queenie doof. Noch doofer fand sie es, dass sie in der Halle in der Prüfung sein sollte, während Lucky draußen war. Wie sie durch diese Horsemanship-Prüfung gebrettert ist, darf man keinem erzählen - schon gar nicht vom miserablen Score - weia. Immerhin ist sie in den Prüfungen davor lieb gewesen und man konnte sogar zwischendurch Ansätze des Pleasuretrabs erkennen, den sie zuhause schon mal vor lauter Faulheit zeigt. (Leider kann ich Euch keine Videos von den Turnierritten zeigen, weil wir auf die von www.videocomp.de warten, die sind viel besser und ich habe mir den Luxus gegönnt, mal nicht Larissas Ritte mit dem Handy zu filmen). Nachdem Queenie diese Horsemanship derart in den Sand gesetzt hat, haben wir überlegt, ob das sinnvoll ist, dass beide Pferde den Meisterschaftstrail gehen, denn das ist ja echt Stress für Larissa. Wir haben uns dann überlegt, dass wir die Junior Ranchriding noch mitnehmen, was erneut zu einem erhöhten Stresspegel aller Beteiligten führte, denn dafür bedarf es eines völlig anderen Outfits: Um Queenie zu drei Mann "umzuziehen", musste Einer Lucky halten: den Job bekam meine Mutter ("Aber nur ganz kurz."). Ich sollte jetzt das Ranch Riding Blanket drauf legen und Janik das normale Blanket herunternehmen, während Larissa Gewichtheben mit dem Sattel veranstaltete, um eine ausreichend große Lücke für den Blankettausch zu gewährleisten. Bei Lucky macht Larissa das übrigens alleine, aber da ist der Sattel ja auch leichter - hier ein Schnelldurchlauf-Video aus der Saison 2016 - danach geht es weiter im Text. Nach Mittagsschläfchen: "An die Arbeit." und dann: "Wie jetzt ? Lucky geht? Nicht ich?" Als wir das nunmehr dritte Kopfstück wechselten, fiel uns mit Schrecken auf, dass am Ranchriding-Kopfstück noch keine Zügel dran waren, also wurden auch noch die Zügel umgeknotet. Meine Mutter, mit Lucky im Schlepptau, bekam einen distinguierten Gesichtsausdruck, als wollte sie sagen: "Ich sagte doch: Nur ganz kurz," aber nachdem sie das Pony endlich wieder los war, dauerte es dann auch nicht mehr lange, bis um elf Uhr Queenies letzte Prüfung eingeleitet wurde und das war dann wirklich ein guter Abschluss. Mit einem Score von 66,5 hat Queenie die Ranchriding wirklich toll gemacht. Somit sind Janik und ich los und haben Queenie in den verdienten Paddock-Feierabend geschickt. Damit war der Stress aber noch lange nicht beendet, denn Larissa wurde ja in den Rheinland-Kader bei der German Open berufen und sollte sich pünktlich zu Beginn der Mittagspause am Eingang der Reithalle einfinden. Jugendkader Letzte Prüfung vor der Mittagspause war aber der Meisterschaftstrail, in dem Larissa mal auf die Schnelle eine Bronzemedaille geholt hat (mit nur einem Punkt Abstand zur Silber- und anderthalb Punkten zur Goldmedaille), vom Pony sprang, es Janik und mir in die Hand drückte und mit dem Helm in der Hand in die Reihen der Kadermitglieder eilte, während Janik und ich gen Hänger und Paddock hechteten zwecks absatteln (zu zweit, weil man beim Reinführen in den Paddock ja nicht das zweite Pferd verlieren möchte). Auf halbem Weg fiel mir ein, dass meine Mutter die Kadervorstellung ja filmen könnte, also bin ich zurück gerannt, habe ihr mein Handy in die Hand gedrückt und bin dann wieder atemlos zum Parkplatz gesprintet, wo Janik mit Absatteln fast fertig war: Paddock auf, Pony rein und ab durch die Mitte zur Kadervorstellung. Puuh, Glück gehabt: Erst wurden die Erwachsenen vorgestellt und dann die Jugendlichen (ab Minute 2:15 geht es um Larissa): Der Samstag: Landesmeisterin in Superhorse, Vizemeisterin in der Westernnriding, Bronzemedaille Ranch Riding Falls ihr keine Lust habt, das Video zu hören, weil ihr Larissas Vorjahreserfolge ja kennt, hier die Kurzversion: Zwei Jahre in Folge Siegerin der Trophywertung im Rheinland und Vizelandesmeisterin Reining. Hinzu kamen noch die Erfolge der Rheinlandmeisterschaft 2017, bei der sie ja am Sonntag die Bronzemedaille im Trail geholt hatte. Das war Larissas vierte Medaille der Meisterschaft, denn am Vortag war sie Rheinlandmeisterin in der Superhorse und Vizemeisterin in der Westernriding geworden. Außerdem gab es eine Bronzemedaille in der Ranchriding. Nach der Kadervorstellung ist sie dann aber auch noch Vizelandesmeisterin in der Reining geworden mit einem Score von 68. Die 68 war wohl das Motto der Meisterschaft, denn in der Superhorse und im Trail war es eine 68. Leider kein Foto vom Meistertitel in der Superhorse, weil Lucky sich mit Hufen und Füssen gegen die Schärpe gewehrt hat In der Reining haben wir dann munter nachgerechnet, welche Platzierung es bei den Erwachsenen gewesen wäre und haben die Scores mitgezählt - da hätte es ebenfalls für eine Medaille gereicht, wenn auch "nur" Bronze, denn es ist Larissas letztes Jahr in der Jugend, da muss man schon mal vorfühlen für 2018. Lucky denkt wahrscheinlich "Gott sei Dank", denn nach seinem Befinden war der Titel "Rheinlandmeister" definitiv das erste und das letzte Mal, denn da gibt es ja Schärpen und Lucky hat alle Beteiligten in der Siegerehrung buchstäblich gefragt, ob wir noch zu retten sind: Als man ihm die Schärpe um den Hals legen wollte, ist er wie vom wilden Affen gebissen nach hinten geschossen, hat das Schleifchenkörbchen niedergemäht und riss vor lauter Panik die Augen auf, als würde er glauben, man wolle ihn mit der Schärpe erdrosseln. Larissa ist zwar abgestiegen, aber Luckys unumstößliche Meinung war: "Bleib mir bloß weg mit dem Dingen." Draußen vor der Türe hat er sich dann aber doch noch überreden lassen, so dass wir noch an unser Schärpenfoto ohne Siegertreppchen gekommen sind. Strategie ist aufgegangen: Statt Training Voodoo-Zauber Pause für Lucky: Mittagsschläfchen  Wenn ihr den letzten Beitrag im German-Open-Krimi gelesen habt, dann seid ihr ja auf dem Laufenden: Der Voodoo-Zauber des Dankbar-Seins hat geholfen, denn Larissas Glück ist ihr mit dem Dankbarkeitsritual "Aufhängen der Siegerschleifen" wieder hold. Außerdem rückt sie ihrem Ziel - auf einen Schlag mehrere Reitabzeichen zu erhalten - immer näher. Ihr erinnert Euch, dass Larissa - wenn sie das bronzene Reitabzeichen besteht - auf einen Schlag wegen ihrer Turniererfolge das Vierer, das bronzene und das silberne Reitabzeichen erhält - macht drei. Zum goldenen Reitabzeichen fehlten vor der Landesmeisterschaft auch nur 45,5 Punkte, denn dafür braucht sie 400 Leistungspunkte in den Leistungsklassen 1 und 2. Ich habe das mal durchgezählt und nach Adam Riese fehlen seit der Landesmeisterschaft "nur" noch 17 Punkte zum Goldenen. Leider ist dieses Jahr nur noch ein C-Turnier und zwar am Wochenende in Wermelskirchen. Wenn Larissa aber erst 2018 das goldene Reitabzeichen erhalten würde, dann wäre das ja sogar irgendwie schön, weil sie dann dieses Jahr wegen den Siegen in der Trophyendwertung bei der Rheinlandgala geehrt wird und 2018 eben fürs goldene Abzeichen. Weitere Leistungspunkte wären aber schon eine coole Sache, denn das dritte Jahr in Folge Trophyendsiegerin zu werden, wäre der Hit. Pause fürs Fußvolk: Fressgelage (mehr Fotos unterhalb der Buchtipps) Dieses Jahr wird es allerdings in der Jahresendwertung spannend. Zur Zeit führt Larissa in den Disziplinen Reining, Ranchriding und Superhorse. Um aber zum dritten Mal Leistungsklassensiegerin zu werden, müsste sie in Wermelskirchen 15 Punkte erreiten. Im Moment steht sie auf Platz zwei. Ihr dürft also gerne Daumen drücken. Mein Herzblut fließt dahin, wo auch mein Herz ist Abschließend wollen wir noch die Überschrift in Bezug auf andere Ehren "voll" machen: Dieses Mal geht es um mich, denn auch ich fühle mich geehrt, weil ich gefragt wurde, ob ich kommissarisch den Posten der Pressewartin im Vorstand der EWU-Rheinland übernehmen würde. Von dem Angebot fühle ich mich sehr geehrt und danke Jürgen Vogel und Petra Retthofer für das Vertrauen. Na ja, Jürgen Vogel sagte, dass die Leute, denen man solchen Posten anbietet, oft genug wegen der zusätzlichen Arbeit abwinken. Aber ich bilde mir jetzt einfach ein, dass so ein Job trotzdem nicht jedem angeboten wird, zumal Jürgen Vogel sagte, er lese des Öfteren diesen Blog, der ihm sehr gefallen würde, weil er mit so viel Herzblut geschrieben sei. Und das geht dann ja wirklich runter wie Öl. Bei den Westernreitern Rheinland (WRR) habe ich letztes Jahr auch den Pressewart gegeben, aber da ich dort nie gestartet bin, habe ich es wieder abgegeben. Bin wohl durch und durch EWU - oben ein Text von mir für die Westernhorse Genauso viel Herzblut gibt es in meinen Büchern.... Unterhalb der Buchtipps noch die üblichen Videos und Fotos vom Drumherum. Die Videos der Landesmeisterschaft erscheinen übrigens in diesem Youtube-Kanal. Es kann aber sein, dass das erst nach der deutschen Meisterschaft ist - kommt ja immer wieder was Neues ;-) Lucky hat übrigens in der Mittagspause Freunde gefunden - sollte eigentlich ein Foto werden, aber wenn man den falschen Knopf drückt, wird es ein Video: Und hier die Fotos, die einfach nicht mehr in den Text passen wollten - beginnend mit dem "Haul", denn abgesehen von der Schärpe, Turnierschleifen und Medaillen, durften wir uns am Ende Blümchen mitnehmen. Das war die Deko und es galt zu verhindern, dass diese im Mülleimer landet: Das war die Ausbeute: Die bunten Schleifen sind Luckys, die weißen von Queenie Weitergeleitet an die Oma zur Ehrung des Aufstiegs vom Turniertrottel zum Equipment-Manager Wie im wilden Westen: Wagenburg Luckys neue Freunde im Hintergrund Luckys Nickerchen  - wollte sich wohl vor der Reining noch mal ausruhen
07.08.2017
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Ihr glaubt gar nicht, wie schwierig es ist, so ein Schleifenbild zu knipsen - unten findet ihr jede Menge Fehlversuche Alle guten Dinge sind ja bekanntlich drei und daher fahren Lucky & Larissa mit (mindestens) drei Qualis zur deutschen Meisterschaft nach Kreuth: In Hünxe haben die beiden jetzt auch die Quali in der Ranchriding voll gemacht. Dabei ging der Turniersonntag gar nicht so gut los. In der Westernriding war es mal wieder ein typischer Fall von "Knapp vorbei ist auch vorbei". Larissa hatte den Mindestscore von 65, sogar 66,5, und wir waren sehr zufrieden mit Luckys Galoppwechseln, aber da es ein großes Starterfeld war (mit den Erwachsenen zusammen gelegt), hat Larissa um einem Punkt die Platzierung verfehlt. Danach war die Reining dran, die Larissa gewonnen hätte, wenn Lucky nicht auf der Zirkelmitte an einen Richtungswechsel gedacht hätte: Als Larissa das Bein angelegt hat, um das zu korrigieren, hat er seitlich ausgetreten (ein typischer Fall von: "Das macht der sonst nie"). Dafür gab es fünf Penaltys und ein halbes Minus in der Manöverkritik und dann rutscht man von 68,5 auf 63 im Score: Statt erstem wurde es nur der fünfte Platz (2. Video in der Playlist). Jetzt ist in Larissas Zimmer wieder Platz für neue Schleifen .. In der Reining ist das aber kein Drama, denn da hat Larissa ja bereits vier Qualis (zwei reichen), aber ich glaube, es könnte daran liegen, dass ich das Falsche gedacht habe. So spooky das klingen mag, aber im letzten Blogbeitrag ging es ja um Esoterik & Zauberei im Turniersport und manchmal glaube ich echt, dass da was dran ist, dass Gedanken Dinge werden: In Nümbrecht waren eine andere junge Teilnehmerin und wir ein kleines bißchen unglücklich darüber, dass andere, die bereits eine Quali in der Ranchriding haben, Larissa und dem anderen Mädchen quasi die Quali "weg nehmen", wo Larissa eigentlich immer sagt: "Wenn ich eine Quali habe, dann starte ich nicht mehr, weil ich anderen nicht den Platz weg nehmen möchte." So edel und süß ich das von Larissa finde, habe ich dann doch gesagt, dass das ja deren gutes Recht ist und es auch für uns wichtige Punkte für die Trophywertung am Jahresende sind. Auch ist es echt zu aufwendig an einem gesonderten Tag zu fahren, wenn die "normale" Reining-Prüfung, aber sonst keine für uns relevante Prüfung, ist. Also haben wir spontan die Quali-Reining nachgenannt ... und schon plagte mich dann doch das schlechte Gewissen und wer weiß, ob man mit solchen Gedanken das Glück nicht von sich weg stößt. ... denn die Schleifen aus den Jahren 2013 bis 2015 hat Larissa jetzt bei uns im Wohnzimmer aufgehangen Andererseits belohnt das Universum vielleicht den Gedanken "Man-muss-auch-gönnen-können", denn das Mädchen, dem wir die fehlende Quali so sehr gegönnt habe, wurde Erste. Für sie war das genauso die letzte Chance auf die Quali wie für Larissa in der Ranchriding. Deswegen haben wir gejubelt und ihr von Herzen gratuliert. Sich für andere freuen, ist esoterisch gesehen übrigens ein ganz besonders guter Weg, um für sich selbst Glück anzuziehen, denn in der folgenden Prüfung konnten wir schon wieder jubeln und zwar über einen Score von 71,5 für Larissa & Lucky in der Ranchriding. Witzig war, dass Larissa mit dem gleichen Score in Alpenrod den ersten Teil der Quali geholt hat. Noch witziger, dass es exakt dieselbe Pattern war - wollen wir mal hoffen, dass es auch in Kreuth wieder diese Pattern ist, wobei es mit einer 71,5 (realistisch gesehen) knapp wird fürs Finale, aber wir sind ja Glückspilze und haben jetzt schon gezaubert, was das Zeug hält (siehe Fotos bzw. für den Ritt folgende Playlist - wenn das kein Beweis für das Gesetz der Anziehung ist, nach dem Gleiches Gleiches anzieht). Manchmal ist das aber auch richtig lästig mit diesem Universum, weil man anfängt, alle seine Gedanken zu hinterfragen. Oben habe ich z.B. geschrieben, dass das AQ-Turnier in Hünxe die letzte Chance gewesen wäre, die Quali voll zu machen. Das stimmt so natürlich nicht, denn man kann ja jetzt am Wochenende auch "ganz einfach" Landesmeister werden in einer Disziplin und wäre damit ebenfalls für die German Open qualifiziert; bei Larissa fehlt ja auch noch der Trail und die Westernriding (wobei drei Disziplinen ja schon recht beachtlich sind). Die Gedanken sind eben doch nicht frei - ganz und gar nicht 2016: Dritte in der Superhorse & Vizelandesmeisterin Reining Welche gedankliche Strategie sollen wir aber jetzt am Besten fahren? Realistisch gesehen haben wir gegen die Konkurrentin keine Chance, denn die hat die Westernriding in Hünxe mit einem Score von 72,5 gewonnen. Mein Voodoo-Fazit ist ja, dass es bei Turnieren das Beste ist, es einfach auf sich zukommen zu lassen: "Ett kütt, wie ett kütt", sagt man ja nicht umsonst hier im Rheinland. Denn wenn man es zu sehr will, geht es erst recht in die Hose. Besser ist das, wenn man zumindest die theoretische Möglichkeit in Betracht zieht, dass es klappen könnte. Dann passieren oft genug Zeichen und Wunder - allerdings nur dann, wenn man dankbar ist für das, was man bisher erreicht hat und daher wollen wir das jetzt mal voodoo-mäßig auflisten (ich weiß: Voodoo geht anders, aber mir gefällt das Wort gerade so gut). Drei auf einmal: Das Reitabzeichen-Überraschungs-Ei in Bronze, Silber, Gold KOMMANDO ZURÜCK: Es gibt einen Schlüssel fürs Silberne und das goldene Reitabzeichen: Man kann also nicht einfach nur die Leistungspunkte aus der LK 1-3 zusammenzählen. Daher erhält Larissa das Silberne, wenn sie das Bronzene besteht, nicht aber das Goldene, denn die Punkte wurden von 398 auf 119 vom EWU-Computer herunter gerechnet. Ich habe eine Mail, wo dieser Schlüssel erklärt wird und erkläre Euch das beizeiten (Nachtrag vom 1.9.17) Wenn man bedenkt, dass Larissa erst 18 Jahre alt ist und mit etwas Glück noch in diesem Jahr die 400 Punkte erreitet, die sie benötigt, um das goldene Reitabzeichen zu erhalten und das mit "Nur-einem-Pony", hat man allen Grund dankbar für das bisher Erreichte zu sein. Wenn man Reitabzeichen durch Turniererfolge erhält, zählen nur die Leistungspunkte, die in den Leistungsklassen 1 und 2 erritten wurden. In der LK 2 hatte Larissa 124 Punkte und wurde deutschlandweit Neuntbeste ihrer Leistungsklasse (HIER zu sehen). Damals dachten wir, dass Larissa es spätestens in der LK 1 schwer haben würde mit ihrem  Pony, aber 2016 in der LK 1 hat sie das mit einem halben Punkt mehr getoppt, nämlich 124,5.  Im Moment sieht es so aus, als würde Larissa das 2017 erneut toppen, denn die Saison ist noch nicht zuende und sie steht jetzt schon bei 106 Leistungspunkten. Wenn ihr mitgerechnet habt, fehlen zum goldenen Reitabzeichen "nur" 45,5 Leistungspunkte. Um das Goldene erhalten zu können, muss Larissa allerdings erstmal das Bronzene bestehen. Normalerweise müsste sie für das Bronzene auch erst einmal das 4er machen, aber das wird ihr wegen ihrer Turniererfolge erlassen. Das sah vor  Kurzem sehr knapp aus, denn sie brauchte mindestens drei Horsemanship-Platzierungen ab LK 3 aufwärts und bis vor einigen Wochen hatte sie auch nur genau diese drei, weil sie selten Horsemanship reitet - im Trail brauchte sie ebenfalls drei Platzierungen, aber da hat sie über ein Dutzend allein in den LKs 1 & 2. Wenn sie nun das Bronzene besteht, dann hat sie sogar drei Reitabzeichen auf einmal - ist wie im Überraschungsei. Ihr habt bis hierher vielleicht nur zwei gezählt, aber das Silberne erhält sie auch automatisch, wenn es mit dem Bronzenen klappt, denn fürs silberne Westernreitabzeichen braucht es je 25 Punkte in den Disziplinen Reining, Westernriding oder Superhorse sowie je 25 Punkte Trail, Pleasure oder Horsemanship. Auf dass die Köpfe rauchen: Jede Menge Punkte & Zahlen Auch das habe ich mal durchgezählt und es würde auch für zwei Silberne Reitabzeichen reichen, denn im ersten Bereich hat Larissa insgesamt 252 Punkte - also 10 x so viel, wie sie braucht (ich sehe gerade das es dann ja sogar eine neue Pferdemedaille auf der Rheinlandgala geben wird - Reining hat Lucky schon, jetzt folgt Superhorse. weil es auch hier mehr als 75 Punke sind): Superhorse: 95 Leistungspunkte in den Leistungsklassen 1 & 2 Reining: 90 Punkte (LK 1 & 2) Westernriding: 67 Punkte (LK 1 & 2) Im zweiten Bereich würde es "nur" für zwei silberne Reitabzeichen reichen, denn hier sieht es so aus: Trail: 51,5 Leistungspunkte in den LKs 1 & 2 Westernhorsemanship: 13 Punkte (LK 1 / 2) und alle mit Queenie Pleasure: 2 Punkte - ebenfalls mit Queenie, wo uns wohl mal wieder das Glück hold war Noch länger her: Larissas erste Reitversuche mit 6 Jahren Als Larissa in der Leistungsklasse drei war, waren wir überglücklich, dass Larissa fast doppelt so viel Punkte erritten hatte, wie sie für den Aufstieg in die LK 2 benötigte (77,5). Im Vorjahr war nämlich allein der Aufstieg in die LK 3 ein Riesenkraftakt, der mit Ach und Krach gelungen ist: 40 Punkte waren nötig und erritten hat sie damals 43,5, da lief Lucky auch noch in Badewannenmanier wie Queenie heutzutage (siehe auch Blogbeiträge über WC- Entes 1. Turnier und die Badewanne beim Zweiten). Queenie hat Larissa übrigens selbst eingeritten und von der ersten Stunde eigenhändig ausgebildet. In letzter Zeit gibt es Mutter-Gemecker über die fehlende Selbsthaltung von Queenie und dass sie auf Turnieren immer so auseinander fällt. Das Meckern werde ich mir wohl in den nächsten Tagen sparen müssen, denn wir sind neulich über Videos von Lucky aus seinen ersten beiden Turnierjahren gestolpert und da wurde er auch meterlang, sobald es eine Turnierprüfung war (zuhause klappt ja alles besser - das erste Video ist aus der LK 4, wo Larissa Dritte wurde, das Zweite aus der LK 3, da hat sie gewonnen): Und da muss man dann wirklich mal eine Lanze für Queenie brechen, die sich mit der Selbsthaltung wirklich noch recht schwer tut. Nichtsdestotrotz  möchte Larissa das Reitabzeichen mit Queenie absolvieren - auch um zu zeigen, wie weit sie das Pferd ausgebildet hat. Denn es gab Zeiten, wo Queenie gebuckelt und gestiegen ist - kerzengerade in die Luft (HIER nachzulesen). Wenn es Larissa gelingen sollte, mit so einem Pferd ein Reitabzeichen zu bestehen, dann hat sie meines Erachtens einen guten Job gemacht, isbd. weil wir keine Halle haben und uns wetterbedingt immer nur die Hälfte der Trainingszeit eines Jahres zur Verfügung steht, weil man nicht immer auf dem Platz reiten kann: Matsche, Eis,Schnee, Bremsen im Juli und Wespen im August. Wenn Queenie sich ähnlich entwickeln sollte wie Lucky, dann will ich nie nichts gesagt haben. Zukunftspläne: Kuddelmuddel im Blog ist vorprogrammiert Das ist mein WRA 3 - zum Silbernen fehlen mir leider noch 'ne Menge Punkte Der Kurs fürs bronzene Westernreitabzeichen ist übrigens Anfang Oktober. Da wir unsere Turnierritte ja immer mit dem Handy filmen und immer froh sind, wenn Videocomp die Ritte  filmt, kann es sein, dass ich hier im Blog die zeitliche Reihenfolge der Veranstaltungen kreuz und quer durcheinander werfen muss in nächster Zeit: Eine Woche nach der Landesmeisterschaft ist nämlich das letzte Turnier der Saison und da filme ich selbst und kann es somit schneller auf Youtube hochladen, auch wenn dann die Qualität zu wünschen lässt. Mitte September ist ja dann auch schon die German Open und auch da warte ich lieber die qualitativ hochwertigen Videos ab - könnte also sein, dass ich erst vom Reitabzeichen berichte und dann von der GO. Ich hoffe auf Euer Verständnis - so bleibt es wenigstens spannend für all die, die nicht vorab in unserem Youtube-Kanal schauen, wie es gelaufen ist. Unseren Turnierkanal könnt ihr übrigens kostenlos hier abonnieren: Und falls Euch der Lesestoff ausgehen sollte, dann lege ich einfach mal meine Bücher ans Herz - ist ja bald Weihnachten - zumindest denkt man das, wenn man im Supermarkt einkaufen geht. Unter den Büchern findet ihr dann endlich die versprochenen Fotos über die Mühe, die es ist, ein Schleifenbild zu knipsen: Entweder weht der Wind die Schleife zur Seite oder das Pony gähnt oder es guckt weg. Der arme, kleine Lucky musste übrigens kurz vor der Bildergeschichte gerettet werden: Vielleicht seht ihr ja die beiden Litzen rechts neben dem Hänger. Das ist unser Paddock und dahinter ein Maisfeld. Als wir gerade Mittagessen wollten, kam eine andere Teilnehmerin zu uns geflitzt und sagte, dass Lucky auf dem Paddock durchdreht. Irgendetwas hat wohl im Mais geraschelt und da ist Lucky ein wenig rumgehüpft (zum Glück lässt er sich auch von Litzen einzäunen, die auf dem Boden liegen und hat das Gruselkabinett nicht verlassen). Ich habe schon überlegt, ob Lucky wohl heimlich Stephen King Bücher liest, z.B. "Kinder des Mais", wo die Kinder im Dorf alle Erwachsenen töten. Wir haben ihn jedenfalls in den Hänger gestellt und da war Luckys kleine Welt wieder in Ordnung. Besucht auch  unsere 12-Oaks-Ranch-Homepage den HORSEMANSHIP-BLOG  und so kurz vor der Wahl den  POLITISCHEN BLOG mit überraschenden Fakten und unterhaltsamen Satiren. IM PARTNER-BLOG: Mustang Makeover - Buckelnde Pferde, die austreten & sich losreißen
26.07.2017
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Queenies 3. Turnier & schon gibt's Streit: Am Ende haben sich alle vertragen Der German-Open-Krimi ist ja eigentlich Luckys Part, aber vorwitzig wie unser Jungpferd Queenie ist, mischt die da jetzt auch mit. Die hat nämlich beim AQ-Turnier in Hünxe eine halbe Quali in der Westernhorsemanship geholt. Nicht, dass ihr jetzt denkt, sie wäre besonders gut gewesen. Nein, sie hatte einfach Glück und wie man das macht mit dem Glückspilz-Sein, erkläre ich weiter unten im Blog, wenn es um das Gesetz der Anziehung geht. Vorher muss ich Euch aber von dem handfesten Streit erzählen, den ich am Turniersamstag mit Larissa hatte. Wenn man sein Pferd irgendwo in Beritt gibt, gilt ja eigentlich der Grundsatz: Mein Pferd, meine Regeln - überlässt man das Pferd aber der eigenen Tochter zwecks Ausbildung, merkt man urplötzlich, dass man überhaupt nichts mehr zu melden hat. Wir hatten beschlossen, für Queenie am Samstag Qualifikationsklassen zu nennen, weil die normalen Klassen am Freitag stattgefunden haben und wir wegen Reitferien da keine Zeit hatten. Da Qualifikationsklassen deutlich schwierigere Pattern vorsehen als normale Klassen, fragt man sich, ob das Jungpferd davon nicht vielleicht überfordert sein könnte, denn da ist es schon eine Kunst für sich überhaupt einen wertungsfähigen Ritt hinzubekommen. Und dann gibt es in der Jugendklasse ja keine Junior-Pattern sondern stinknormale - soll heißen: So anspruchsvoll, dass es sich gewaschen hat. Auf dem folgenden Foto, seht ihr die beiden Pattern im Vergleich - die Jugendlichen hatten dieses Mal dieselben Pattern wie die Erwachsenen. (Scoresheets HIER) Links die Pattern für 6jährige Pferde, rechts die Pattern, die Larissa mit Queenie geritten ist (für Seniorpferde: 7 Jahre und älter) Da die Pattern so tricky war, insbesondere bei den Galoppstangen im Kreis, fand ich das vollkommen okay und immer noch lobenswert, dass Queenie da zwei Stangen ausgelassen hatte. Ansonsten hat sie das richtig gut gemacht und sogar "PLUS" erhalten fürs Rückwärtshindernis. Alles andere war Null bis auf die fünf Penaltys pro ausgelassener Stange und drei für die daraus resultierende Gangartunterbrechung. Doch sobald der Nullscore erkennbar war, hat der Richter aufgehört zu scoren: Larissa ist nämlich das Galopphindernis ein zweites Mal geritten, damit Queenie alle Stangen überreitet. 7. Starterin mit der Nr. 507 sind Queenie & Larissa Ich finde es zwar einerseits toll, dass Queenie das Lope over im zweiten Anlauf tatsächlich noch geschafft hat, aber ich habe mich andererseits trotzdem über Larissa geärgert: Die wäre trotz der Penaltys Vierte geworden, wenn sie denn einfach weiter geritten wäre und die Fehler ignoriert hätte. Den Rest hat Queenie nämlich wirklich wieder toll gemacht, da hätte sie kein Minus für bekommen. Ich habe daher leicht erbost zu Larissa gesagt, dass ich damals mit Fancy ständig irgendwelche Fehler hatte und weiter geritten bin, sonst hätte ich wohl nie eine Schleife bekommen. Sie wäre von Lucky verwöhnt. Fürs Pferd finde ich es richtig doof, wenn dies als Greenhorse schon Quali-Prüfungen geht und daher erst recht denken sollte: "Ist nicht schlimm, wenn ich Fehler mache. Keiner ist mir böse", denn es gibt ja einen Grund, dass das sonst so faule Pferd Queenie in der Prüfung für ihre Verhältnisse ziemlich schnell wird. Manche Pferde merken nämlich, wenn es eine Prüfung ist und setzen sich dann z.T. selbst unter Druck. Ein so genannter Korrekturritt erhöht aber diesen Druck, so meine Meinung. Kann man alles mal machen, aber doch bitte nicht beim dritten Turnier. Larissa hat sich gegen meine Vorwürfe verteidigt und dachte, sie wäre raus, wenn Queenie eine Stange auslässt, dabei ist man nur dann raus, wenn man ein ganzes Hindernis auslässt. Da Larissa die ersten beiden Stangen ja vorschriftsmäßig überritten ist, wäre also alles im grünen Bereich gewesen. Normalerweise tröste ich Larissa ja, wenn etwas nicht klappt, aber dieses Mal war ich echt sauer. Beim letzten Turnier (Bericht HIER: Aus WC-Ente wird Badewanne) hatte Larissa sich nämlich in der Westernriding verritten und in unserer "Nachbesprechung" hatte ich ihr lieb und nett gesagt, dass sie ihre Prüfungen mit folgendem Vorsatz angehen soll: "Hauptsache wertungsfähiger Ritt bzw. richtiger Weg - alles andere ist Glück oder Pech." Aber wenn man dem eigenen Nachwuchs etwas lieb und nett sagt, schalten die gerne ihre Ohren auf Durchzug und das hat mich sauer gemacht, zumal Larissa ja die Entscheidung selbst getroffen hat, diesen Nullscore zu kassieren. Ich sprach von Ignoranz, sie hielt dagegen, dass sie nur Zehntelsekunden Zeit gehabt hätte, um eine Entscheidung zu treffen. Und schon waren Mutter und Tochter mittendrin im Thema Esoterik und dem, was man Gesetz der Anziehung nennt (HIER geht es zum Themenmonat im Partnerblog). Wir hatten nämlich 14 Tage zuvor beim Trainer über die Möglichkeit von Korrekturritten gesprochen und ob man will oder nicht: Das Gehirn speichert diese Überlegungen ab. Immer, wenn man nach Bauchgefühl handelt und schnell entscheiden muss, dann greift unser Gehirn auf das zurück, womit wir es zuvor mehr oder weniger regelmäßig gefüttert haben - wie ein Computer. Töchter haben ja die Angewohnheit, dass sie ihren Müttern schon aus Prinzip widersprechen und das ist bei uns nicht anders. Wenn ich sage: "Aus Queenie wird mal ein Top-Turnierpferd", dann sagt Larissa, man müsse das realistisch sehen und Queenie müsse noch viel lernen. Das ist zwar sachlich absolut richtig, wird aber - zumindest, wenn man ans Gesetz der Anziehung glaubt - vom Universum als Wunsch verstanden, der da lautet: "Ich möchte, dass mein Pferd noch viel zu lernen hat", und das Universum antwortet dann wie der Geist aus der Flasche in Alladins Wunderlampe mit "Dein Wunsch ist mir Befehl." Also haben wir auf dem Turnier letztlich eine Diskussion geführt, die schon länger überfällig war. Ich bin ja ein Typ, der eine Zeitlang zu allem Ja und Amen sagt, um einem Familienkrach zu vermeiden und irgendwann explodiere ich und dann wird Klartext geredet. Das habe ich Larissa dann vorgehalten, dass ihr: "Man muss das realistisch sehen, denn sonst ist man nachher enttäuscht, wenn es nicht klappt" eben genau dazu führt, dass es nicht klappt - zumindest, wenn man die Möglichkeit in Betracht zieht, dass wir nur fünf Prozent der Geschehnisse auf der Welt beweisen können und dass sehr wohl Dinge existieren, die für uns weder vorstellbar noch erklärbar sind. Jetzt glaubt ihr bestimmt, ich habe einen Knall, deswegen erzähle ich Euch, bevor es mit dem Bericht vom Turnier weitergeht, erstmal ein paar spooky Geschichten - muss aber vorab die Regeln erklären: 1. Das Gesetz der Anziehung funktioniert auch, wenn wir nicht daran glauben. Wenn wir uns also maßlos über Ungerechtigkeiten ärgern, ziehen wir immer mehr Ungerechtigkeiten an 2. Unsere Gedanken werden wahr, es sei denn unsere inneren Glaubenssätze verhindern es 3. Wünschen alleine reicht nicht. Man muss fest daran glauben, dass etwas geschieht, aber man darf es auch nicht erzwingen wollen, dann klappt es nicht. Das WIE ist Aufgabe des Universums HIER geht es zu den 12-Oaks-Buchtipps Ihr merkt schon, es ist ähnlich wie mit der Zauberei auf Hogwarts. Das Ganze will gelernt sein - oder auch nicht, denn manche Leute haben auch ohne Esoterik ein unerschütterliches Selbstvertrauen. Auch Larissa war vor ein paar Jahren ein Mensch, der ständig etwas gewonnen hat: Karten für die Q 16, ein Armband aus Pferdehaar (das war nicht gewonnen, sondern geschenkt) oder einen Platz bei einem Kurs bei Pat Parelli persönlich in Florida. Sie sagte damals, dass das immer dann klappt, wenn sie es nicht zu sehr will. Esoterisch gesehen würde man sagen, dass man das, was man sich wünscht visualisieren soll, aber dann muss man den Wunsch loslassen und darauf vertrauen, dass er in Erfüllung geht, auch wenn es noch so unwahrscheinlich erscheint. Weil es nicht ganz leicht ist, das in Worte zu fassen, erzähle ich euch ein paar Beispielgeschichten: Wir waren ja im Oktober letzten Jahres finanziell völlig abgebrannt, weil ich wegen einer langjährigen Krankheit nicht arbeiten konnte, keinen Unterhalt für die Kinder bekam und das Jobcenter uns am ausgestreckten Arm verhungern ließ (das machen die übrigens öfter, weil die Kommunen jede Menge Aufgaben von der Bundesregierung zugewiesen bekommen, ohne das nötige Kleingeld bereit stellt, dabei sollte man meinen, dass der die Musik bezahlt, der sie bestellt hat. Nur wenige der betroffenen Hartz-IV-Empfänger ziehen vor Gericht; aber wenn sie es tun, bekommen sie in über 40 Prozent der Fälle Recht - nachzulesen in meinem politischen Blog. Weil unsere persönliche Geschichte irgendwie auch witzig ist, habe ich ein Buch darüber geschrieben: Foto). Na ja, ich dachte, dass ich jetzt nichts zu verlieren habe bzw. es musste halt Geld her, also habe ich es beim Universum bestellt und ernsthaft an meinem Verstand gezweifelt, dass ich so etwas Wahnwitziges überhaupt ausprobiere. Aber schon bald floß tatsächlich das rettende Geld. Larissa hatte als Allroundchampion doppelt so viel Preisgeld erhalten als im Vorjahr und in kürzester Zeit haben zwei Jugendzentren Ferienfreizeiten bei uns gebucht. Es hatte funktioniert. Scheck eingelöst: 900-Euro-Computer zum Sonderpreis Erstaunlich ist ja, wie exakt dieses Gesetz zuweilen "arbeitet": Wir sind durch die Bücher von Rhonda Byrne über dieses Phänomen gestolpert. Das bekannteste Buch von ihr ist wohl "The Secret". Im Folgebuch "The Magic" gibt es eine tolle Anleitung, wie man das Gesetz für sich nutzen kann. Der Schlüssel ist, dass man dankbar für das ist, was man hat. Außerdem gibt es dort einen Scheck, den man kopieren kann, um materielle Wünsche zu visualisieren. Das hat mein Sohn Janik gemacht und darauf 900 Euro für einen neuen Computer notiert, den er sich seit Jahren sehnlichst wünscht. So viel blieb bei den Jugendzentren-Freizeiten dann eben doch nicht über, aber einige Wochen später sprach meine Mutter mich an, sie wolle Janik zum Abitur einen Laptop schenken und würde 500 Euro dazu geben. Auf ihre Frage, ob ich wohl auch 100 Euro zusteuern könne, falls der Laptop etwas teurer würde, sagte ich "Klar". Kurz darauf sahen wir im Aldi einen Laptop für die veranschlagten 600 Euro und baten den Verkäufer uns besagten Computer zu bringen. Der kam mit einem Karton, aber da klebte ein Preisschild mit 750 Euro drauf. Wir erfuhren, dass dieser herunter gesetzt war und ihr werdet es nicht glauben: Ursprünglich hätte der viel leistungsfähigere Computer 900 Euro gekostet - genau die Summe auf Janiks Scheck. Die fehlenden 150 Euro haben meine Mutter und ich unter uns aufgeteilt und so hat es für meinen Sohn funktioniert - auf den Euro genau. Das kann Zufall sein, aber in den folgenden Büchern werden ganz ähnliche Geschichten erzählt. Ist das nicht irre? Das Glück, das meine Tochter mit Gewinnspielen hatte, hatte ich noch nie, daher habe ich auf der Rheinlandgala entschlossen vor mich hin gewünscht: "Ich will auch mal was gewinnen" und ging leer aus, während eine Tischnachbarin wohl sieben, acht Gewinne nach Hause schleppte; sie wurde immer wieder aufgerufen. Mir schwante, dass ich es zu sehr will und als wir einige Wochen später im Familienkreis ein Gesellschaftsspiel gespielt haben, fiel mir wieder ein, dass das WIE Sache des Universums ist. Mir fehlte eine Pik 7 und immer, wenn ich eine Karte zog, sprach ich innerlich "Pik 7", "Pik 7" und zog nur Müll, bis ich auf die Idee kam, folgenden Glaubenssatz vor mich her zu denken: "Das Universum sorgt für mich", und tada: Eine Sekunde später hielt ich einen Joker in der Hand. Mit dieser Lösungsmöglichkeit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Warum Larissa die Schleifen der Jahre 2012, 2013, 2014 & 2015 (LK 2-5)in der Küche aufhängt, erfahrt ihr weiter unten: unsere neue Glücksstrategie Aber wie sage ich es dem Kinde? Denn das (also Larissa) hat in letzter Zeit öfter mal erwähnt, dass die anderen Reiterinnen ja viel stärker als sie sind - zumindest in den Qualifikationsklassen. Auch ich habe wohl immer noch nicht ganz begriffen, dass man nichts erzwingen kann, sondern gelassen dran glauben und für klitzekleine Dinge dankbar sein muss. Letztes Jahr hatte ich nämlich statt "Pik 7" äußerst verbissen "Bitte, bitte auch eine Quali im Trail" gedacht, was darin endete, dass Larissa entweder eine Platzierung ohne Mindestscore oder einen Mindestscore ohne Platzierung hatte. Ich für meinen Teil habe also meine Lektion gelernt und habe am Turniersamstag somit auf sie eingeredet wie ein totes Schwein, damit sie sich durch ihren Glaubensatz "Man muss seine Chancen realistisch sehen, damit man am Ende nicht enttäuscht ist", nicht ihr Glück eigenhändig kaputt macht. Genau das hat sie sich beim letzten Turnier versehentlich bestellt und das war so: In Nümbrecht, wo sie beste Chancen auf die zweite Quali in der Westernriding hatte, weil es nur drei Starter waren, verreitet sie sich, weil der Wunsch eines Menschen dem Universum Befehl ist - genau wie beim "Korrekturritt" mit Queenie in Hünxe. Wie das bei Streits oft so ist, fließt auch die eine oder andere Träne, aber danach ist die Luft klarer und nachdem Queenie in der Pleasure nur noch ein bißchen Wettrennen gespielt hat, geschah das kleine Wunder dann tatsächlich in der Westernhorsemanship: Es gab auch hier wieder so viele Nullscores, dass Larissa trotz bretterndem Pferd am Rande des Kontrollverlusts noch Dritte geworden ist. Weil die Westernhorsemanship nicht gescort wird, braucht man auch keinen Mindestscore für die GO-Qualifikation. Mit nur einer Quali-Platzierung hat man zwar nur die Hälfte, aber es ist eh nicht geplant, Queenie nach Kreuth mitzunehmen: Die ist ja noch klein. In der Ranchriding war Queenie auch braver als in Nümbrecht, wo sich Larissa ebenfalls verritten hat, aber hier hat Larissa endlich meine mütterliche Anweisung umgesetzt: Hauptsache wertungsfähiger Ritt, aber für eine Platzierung hat es dann doch nicht gereicht und wenn man dann enttäuscht sein sollte: Na und? Kommen auch wieder bessere Zeiten. Früher: Alle Schleifen wurden in Larissas Zimmer aufgehangen Das Gesetz der Anziehung funktioniert nun mal nicht immer, aber immer öfter und so gut es bei uns zur Zeit im "normalen" Leben damit läuft, uns Dinge zu wünschen, so erleben wir auf Turnieren auch oft das Gegenteil: Nämlich das Phänomen: "Unverhofft, kommt oft" wie es bei Larissa ersten Turnieren war, wo wir aus allen Wolken fielen, wenn sie überhaupt platziert war. Damals haben wir das gefeiert, obwohl es noch in den Einsteigerleistungsklassen war und jetzt, wo sie in der höchst möglichen Leistungsklasse ist, in der sie mit deutschen Meisterinnen zusammen reitet, nimmt man paradoxerweise Platzierungen viel zu selbstverständlich. Unser guter (wenn auch verfrühter) Vorsatz fürs neue Jahr ist somit: Wir müssen uns einfach mehr freuen, wenn sie Erste, Zweite oder Dritte wird, denn die Dankbarkeit ist wirklich das A und O, wenn man möchte, dass das Universum wirklich für uns sorgt. Heutzutage: Schleifen lieblos auf einem Haufen Und so achtlos wie Larissa ihre Turnierschleifen in letzter Zeit auf ihrem Schreibtisch stapelt, wundert mich eigentlich gar nichts mehr: Das ist irgendwie undankbar und wenn man dann bedenkt, dass Dankbarkeit der Schlüssel zum Glück ist, na dann: Gut' Nacht. Früher wurden die Schleifen noch stolz an die Wand gehängt. Jetzt ist alles voll und deswegen haben wir uns vorgenommen, dass ab jetzt jede Schleife wieder einen Ehrenplatz erhalten soll und wir künftig auch dankbarer für vierte, fünfte oder sechste Plätze sein wollen (siehe Foto weiter oben). Das ist sogar doppelt pfiffig, denn es gibt ja auch noch den Grundsatz des So-Tun-als-Ob. Wenn man also sagt: "An meiner Wand ist kein Platz mehr für weitere Turnierschleifen", dann sorgt das Universum oft genug dafür, dass es nicht mehr werden, lernt man aus den Büchern von Rhonda Byrne. Es gibt also einiges zu beachten und mal eben mit Abrakadabra-Zaubersprüchen etwas herbei wünschen, wäre dann doch zu schön, um wahr zu sein. Man muss möglicherweise diszipliniert an sich selbst arbeiten, wenn man möchte dass das Gesetz des Universums für einen sorgt. Abschließend gibt es noch ein Video von Queenie mit ihrem neuen Sattel, den ich übrigens auch über das Universum angezogen haben (guckt mal wie lahm Queenie zuhause läuft - die rennt nur in Prüfungen wie vom wilden Affen gebissen). Das mit dem Sattel kam so: Wie ihr ja oben gelesen habt, hatten wir zwischenzeitlich überhaupt kein Einkommen und unsere Schulden aus dieser Zeit konnten wir bisher nur zum Teil ein wenig zurück zahlen (ich hatte einen Autounfall und erstreite vor Gericht derzeit auch Schmerzensgeld, was ja bekanntlich dauert). Für Queenie hatten wir einen Westernsattel mit Lederbaum, wie auch Lucky ihn hat, der ja auch ganz gut damit läuft. Aber ein Baumsattel ist immer besser, weswegen auf meiner Wunschliste fürs Universum auch zwei Sättel stehen: einer für Lucky, einer für Queenie. Während ich damals so vor mich hin wünschte, habe ich mich innerlich am Rande gefragt, was dann wohl aus dem alten Sattel von Queenie wird, den man mit einklettbaren Trachten umbauen kann. Die versehentliche Sattelwünscherei ganz nebenbei ist einige Monate her, daher hatte ich sie schon fast vergessen. Es ist was dran: Gedanken werden Dinge - auch die, die man unabsichtlich denkt, wenn man diese nicht mit gegenteiligen Gedanken wieder zurück "pfeift". Da das mit den konkreten Wünschen nur dann klappt, wenn man bestellt und den Wunsch dann loslässt à la: "Mein Wunsch ist unterwegs", funktionieren für mich auch Leitsätze oder eher Mantras wie "Das Universum sorgt für mich", "Alles wird gut" oder "Ich bin ein Glückspilz" (Hinweis: Worte funktionieren nur dann, wenn sie in uns ein beschwingtes Gefühl auslösen und wir wirklich daran glauben), also habe ich mir, wo ich an die Sättel gar nicht mehr gedacht hatte, eine Lösung dafür gewünscht, dass Queenie den Rücken ungerne wölbt und so zäh am Gebiss ist und Tada ein paar Tage vorm Turnier passiert etwas, was jetzt so richtig spooky ist: Eine Kundin von mir hat ein Pferd mit passendem Sattel gekauft. Das Pferd wurde muskulöser (und dicker) und damit der Sattel zu eng: Pferd bockt und ich sagte schon vor Wochen, dass sie einen neuen Sattel braucht, seitdem macht sie nur Bodenarbeit. Die Tage fragte sie mich, was ich von baumlosen Sätteln halte und ich antwortete: "Wenig, aber die Sättel mit Lederbaum sind eine vorübergehende Kompromisslösung". Schwuppdiwupp hatten wir den aberwitzigen Plan gefasst, unsere Sättel zu tauschen. Wenn man die Dinge realistisch sieht, wie Larissa das ja in letzter Zeit ja so gerne vorschlägt und seitdem nicht mehr das Glückskind ist, wofür sie früher mal berühmt-berüchtigt war, dann ist es mehr als unwahrscheinlich, dass der mal eben in den Kofferraum geschmissene Sattel eines halben Kaltbluts auf unser Painthorse ohne Quarter-Sattellage passen kann. Aber jetzt guckt Euch mal dieses Schweißbild an: Ich hoffe, es ist trotz der Lichtreflexe erkennbar - es war überall geschwitzt Als ich Larissa vom Sattel meiner Kundin erzählt habe, war sie mit Fug und Recht skeptisch, denn die Wahrscheinlichkeitsrechnung spricht völlig dagegen, dass der Sattel passen könnte. Aber ich wusste von der ersten Sekunde an, dass der Sattel wie für Queenie geschaffen sein würde. Das Universum hat mir die Lösung für Queenies Nachgiebigkeitsproblem geschickt - jede Wette. Ein anderes Mal ist uns das Netzteil vom Computer kaputt gegangen - ausgerechnet der, auf dem unsere Buchhaltung gespeichert war: Ein Uralt-Computer. Der Vater einer Reitschülerin sagte uns, er könne ein Ersatz-Netzteil einbauen. Als wir ihm erzählten, dass Janik einen anderen kaputten Computer hat, bei dem zumindest nicht das Netzteil defekt ist, war ich dennoch zu 100 Prozent davon überzeugt, dass man die beiden Netzteile austauschen könnte und sagte das dem Vater der Reitschülerin. Der wehrte ab und sagte, dass das im höchsten Maße unwahrscheinlich sei. Dreimal dürft ihr raten, ob dieser unwahrscheinliche Fall eingetreten ist: Buchhaltung gerettet. Seitdem wir das Gesetz der Anziehung nutzen, gab es bei meinem Sohn und mir einige solcher merkwürdigen, esoterischen Erlebnisse. So viele, dass man ein Buch darüber schreiben könnte. Mal sehen, ob ich das Projekt "Esoterik-Buch" im nächsten Winter angehe. Bis dahin empfehle ich Euch aber einfach mal meine Pferdebücher, wo ich übrigens bei Erscheinen visualisiert habe, dass diese bei Amazon (oder vielmehr bei Libri) auf Lager gelegt werden - auch das hat geklappt. Jetzt habe ich ja mal wieder viel geschrieben, deswegen gibt es dieses Mal einen Teil zwei von Luckys Ritten vom Sonntag in Hünxe: Auch hier gab es wieder ein paar Tränen, aber dieses Mal Freudentränen und auch das Universum hat wieder gewaltig mit gemischt: Einmal zum Positiven und einmal zum Negativen, aber davon erzähle ich euch beim nächsten Mal. German-Open-Krimi: Dritte Quali voll gemacht mit von mehr Voodoo-Zauber Da ich mich ja in meinen Blogs auch schon mal kritisch zu den VOX-Pferdeprofis und dem Mustang Makeover geäußert habe, habe ich jetzt die "Retourkutsche" erhalten. Es gibt nicht nur Anti-Nicola-Steiner-Facebook-Gruppen, die mich zwangseinweisen wollen, sondern auch ein Bullshit-Bingo mir zu Ehren, was Anlass für eine kleine Satire war, die ihr wegen des Titels in meinem politischem Blog findet: Das Grundgesetz - brauchen wir das noch oder kann das weg? Bald sind Wahlen, weswegen ich nämlich vorübergehend auch politisch blogge und einige erstaunliche Fakten für Euch zusammen gesucht habe, denn es gibt ja auch noch das Gesetz der Polarität, was manchmal dazu führt, dass die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden. Man sollte trotz Gesetz der Anziehung nicht esoterisch "Ohhhmmm" summend in der Weltgeschichte herumlaufen, sondern sich schon auch politisch informieren. Hier lest ihr, wie unsere Bundesregierung uns Bürger im Stich lässt und uns alle an der Nase herumführt: nicolasteiner12oaksranch.wordpress.com/2017/05/03/zukunft-statt-zocken-eine-rezension-ueber-spannende-politische-fakten/ Nachtrag: Weil ich gerade gefragt wurde, was hilft, wenn man nicht gut loslassen kann. Das wird in folgendem Buch sehr gut beschrieben: Manifestieren mit dem Gesetz der Anziehung - Alexander Janzer
16.07.2017
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... und außerdem geht es weiter in Luckys German-Open-Krimi Zwei Wochen zuvor hier im Blog: WC-Entes erstes Turnier Manchmal bereue ich es ja wirklich, dass ich freiwillig im Rheinland lebe, wo hier doch der stärkste Landesverband der EWU zuhause ist. Wenn man dort frühmorgens auf ein AQ-Turnier kommt und einen Blick auf die Starterlisten der Tochter wirft, wird einem schon etwas mulmig - hat Larissa überhaupt eine Chance mit "Nur-einem-Pony"? Zweite in der Reining: Doppelt so viel Qualis wie benötigt - Bild hat nichts mit dem Text rechts zu tun Konkurrentin Nr. 1 war schon mehrfach deutsche Meisterin, Nr. 2 auch, Nr. 3 hat gleich zwei Top-Pferde, Nr. 4 ebenfalls und die wird auf jedem Turnier von dieser Top-Trainerin gecoacht. Da spitze ich immer emsig die Ohren und frage mich, wie ich das finanziell gestemmt bekomme, einerseits Elias Ernst als weiteren Top-Trainer für Larissa zu erhalten (weil der ist auch gut und nett), aber es mir andererseits leisten kann, Larissa mal einen Kurs bei Linda Leckebusch für die Allrounddisziplinen zu finanzieren. Kommt Zeit, kommt Rat. Als Larissa noch in der Leistungsklasse 2 und 3 war, war sie im Trail noch ganz vorne dabei mit ersten und zweiten Plätzen - in der LK 1 gelingt das nur noch auf C und gelegentlich auf B-Turnieren. Chillen zwischen den Prüfungen Elias sagt schon seit Wochen, dass Larissa doch alle ihre Qualis hat: Reining und Superhorse reichen seiner Meinung nach. Aber wir werden dann immer ganz jämmerlich und beklagen, dass wir Trail, Westernriding und Ranchriding noch haben wollen. Dann erklärt uns Elias (auch Eli genannt), dass ein Pferd entweder ein Reining-Pferd oder eben ein Allrounder ist. In der Reining hat Larissa seit Nümbrecht sogar vier Qualis (zwei braucht man). Sie reitet fast immer einen grundsoliden Score von 68 und leider, leider kann man die beiden überschüssigen Qualis nicht gegen eine andere Disziplin eintauschen. Es gibt halt nichts Undankbareres als drei halbe Qualis zu haben und dem jeweils zweiten Teil die ganze Saison hinterherzuhecheln. Das Einzige, was noch undankbarer ist, ist der Platz des ewigen Vierten quasi Sechsten, der es eben nicht aufs Siegertreppchen schafft: So ungefähr ging es Larissa beim Turnier in Nümbrecht in allen drei fehlenden Allround-Disziplinen. Immerhin hatte Lucky im Trail die Haare schön Das fing schon beim Trail an, Larissa ritt fast alle Hindernisse mit einer soliden "Null" im Score, doch am Lope over (Galoppstangen) fällt Lucky aus der Gangart, ganz kurz nur, klongt die Stange an, fängt sich aber wieder und überreitet den Rest des Hindernisses mit Bravour. Das ihm das noch gelungen ist, muss wohl auch Lucky verwundert haben, denn normalerweise fliegen ihm die Stangen nach so einem Faux-Pas nur so um die Ohren. Genau das ist ihm wohl an den Trabstangen aufgefallen, die er wohl vor lauter Schreck über seine gelungene Leistung dann auch noch versemmelt hat. Nach Adam Riese waren das 3,5 Penaltys plus Minus 1 Manöverkritik an den Galoppstangen und dann noch ein halbes Minus wegen der Irritation an den Trabstangen. Tja, so isses halt immer: Ohne die Penaltys wäre es eine 70 geworden, aber mit Penaltys und Minus fehlten Larissa zwar nur 1,5 Punkte zur Platzierung, aber knapp vorbei ist bekanntlich auch vorbei. Der Mindestscore von 65 allein macht halt noch keine Quali. Platziert muss man auch noch sein. Das Turnier war toll organisiert, weswegen ganz unten eine Lobeshymne ist Fast genauso blöd lief es in der Ranchriding: Nur ein halber Punkt und sie wäre platziert gewesen. Auch hier überall die solide Null, die ein Pony halt so erreichen kann (für Plus muss man wohl groß und stark sein) und dann ein zu später Wechsel, der die Platzierung dann vermasselt hat. Luckys Wechsel sind überhaupt zur Zeit das Thema, das uns zum Haare raufen bringt. Auf dem Turnier gibt es immer ein paar Wechsel, bei denen Lucky im Sprung nach springt und da die Luft in der Leistungsklasse 1 sehr dünn ist, erst recht auf einem AQ-Turnier. Daher quengeln wir die ganze Zeit bei unserem Trainer rum: "Tu was, damit die Wechsel besser werden." Dann lässt er Larissa vorreiten und fragt sie, was denn eigentlich ihr Problem wäre, die Wechsel wären doch perfekt. Daraufhin heulen wir los: "Aber auf dem Turnier nicht". Netterweise hat er sich die Videos von den Ritten angesehen und als Soforthilfe "mehr vorwärts reiten" empfohlen. Außerdem hat er uns geraten, dass wir bei einer Nicht-Quali-Prüfung vorher einen Trainingsritt in einer normalen Prüfung machen sollen, in der es um nichts geht. Da soll sie dann mit der zweiten Hand reingreifen und das Pferd korrigieren, falls er vorwegnimmt, was wohl der Grund für die nachgesprungenen Wechsel sei. Na toll, da hätten wir mal früher drauf kommen sollen, denn es gibt nur noch ein einziges AQ-Turnier (jetzt am Wochenende in Hünxe) und am Sonntag, wo Lucky dran ist, gibt es nur eine Westernriding und das ist direkt die Quali. Ich habe Larissa gesagt: "Scheiß drauf, wie er wechselt und ob er vorweg nimmt oder nicht. Hauptsache, Du reitest den richtigen Weg." In Nümbrecht hat sie sich nämlich in der Westernriding verritten und das ausgerechnet in der einzigen Prüfung, wo es nur vier Nennungen gab und sie in jedem Fall platziert worden wäre. Sie war aber so aufgeregt, weil es beim Abreiten nicht so gut geklappt hat, dass sie an einer Stelle falsch abgebogen ist: Nullscore. Aufgeregt zu sein, ist eigentlich so gar nicht ihre Art: Aber eine komplette Westernriding-Quali hatte sie vor zwei Jahren schon gehabt und da hat sie in Kreuth nur um einen einzigen Platz das Finale verfehlt - ich sag ja "Ewige Vierte". Deswegen wäre ihr genau an dieser Quali so viel gelegen. Die Videos von Larissas Ritten in Nümbrecht findet ihr in der Lucky-Playlist: Wenigstens Queenie hat Schleifen geholt In Hünxe reitet Larissa übrigens nur noch die Westernriding und Ranchriding-Qualis. Im Trail hat sie aufgegeben und denkt, dass sie es eh nicht schafft. Außerdem liegt der Quali-Trail auf dem Tag, wo in Hünxe Queenie-Tag ist und wir wollen nicht beide Pferde zeitgleich dabei haben. Daher haben wir den Quali-Trail in Hünxe kurzerhand für Queenie genannt. Wenn Queenie das wiederholt, was sie in Nümbrecht gemacht hat, dann hätte Larissa die Trail-Quali übrigens doch noch im Sack, weil sich ja der Reiter qualifiziert. Queenie war nämlich in Nümbrecht im Trail nicht nur platziert, sondern hatte sogar einen Score von 65 - ganz knapp der Mindestscore, wenn es eine Qualiprüfung gewesen wäre (dabei wäre aber die Pattern deutlich schwieriger gewesen). Da wir in Hünxe nicht die normalen Prüfungen für Queenie nennen können, weil wir Freitag hier auf der 12 Oaks Ranch noch Reitferien haben, hat es sich halt so ergeben. Die Schleifen habe ich mir eingesackt: Mein Pferd, meine Schleifen - Larissa kommt  ohnehin schon nicht mehr zum Aufhängen: Jetzt hängen sie bei mir Gerade im Trail scheint Queenie zumindest gewisse Talente zu haben. Das hat die Trail-Trainerin Kristina Müller ja bereits auf Queenies erstem Trailkurs gesagt (nachzulesen bei Dank Trailkurs Sinn & Zweck von Frühschoppen verstanden bzw. bei Queenie Houdini will frei sein). Sie sagte, dass Queenie zumindest einen guten Rhythmus habe, was mir von einer der Richterinnen in Nümbrecht bestätigt wurde, die ausnahmsweise den Ringsteward gegeben hat. Sie hat mir im Vorbeigehen zugerufen, dass das ganz gut ausgesehen hätte mit Queenies Trail. Als wir damals mit Lucky angefangen haben, Turniere zu reiten, waren wir mit einer Manöverkritik von "minus halb" noch ganz vorne dabei. Daher haben wir eine Manöverkritik von "Null" jedes Mal wie Bolle gefeiert. In der Leistungsklasse 1 ist die Luft ja wie gesagt dünner, weil die Konkurrenz mit Meistertiteln aufwarten kann. Somit wäre es eigentlich ein Grund zur Freude gewesen, dass Queenie so viele Nullen hatte und sogar ein "Plus Halb" an der Brücke bekam (Scoresheets HIER). Manchmal können die beiden kein Wässerchen trüben ;) Trotzdem war ich im ersten Moment enttäuscht, weil Queenie auf dem Turnier total auseinander gefallen ist und zwar Dritte bzw. Vierte, aber leider zeitgleich Letzte in der jeweiligen Disziplin wurde. Nur im Trail ist es Queenie gelungen, andere Pferd-Reiter-Paare zu besiegen. Aber dann habe ich mich zur Ordnung gerufen, denn das ist schon irre, was Larissa mit diesem nicht einfachen Pferd erreicht hat: Zweites Turnier und dann schon bei den ganz "Großen" mitreiten, die jahrelange Routine haben und wo die Pferde nicht so ein Kuckucksei wie Queenie sind, die wir ja in Fancys Bauch als Dreingabe bekommen haben. Viele der LK-1-Pferde sind das Ergebnis hervorragender Zucht. Queenie hingegen ist ein streitsüchtiges Sammelsurium aus Pleasure- und Cutting-Linien und manchmal glaube ich, dass sie genau deswegen an einer Art Pferde-Schizophrenie leidet. Dazu später mehr. Hier erst mal die Queenie-Playlist: v.l.n.r: Bit zum Abreiten, Wassertrense f. WHS Showmanshiphalfter, Trense für Ranchriding Mit Wassertrense ist Queenie gymnastizierungstechnisch quasi unreitbar und selbst das Babybit haben wir mittlerweile gegen das größere von Fancy ausgetauscht, damit die überhaupt mal nachgibt. Also schleppen wir ein Sammelsurium an Kopfstücken mit (Foto). Seit zwei Monaten mache ich täglich Gymnastizierungsübungen aus dem Parelli-Programm (entnommen aus Silke Vallentins Buch "Mit Horsemanship zur Hohen Schule"), wo sie lernt, dass sie die Nase kurz vor der Senkrechten erst für einige Sekunden und dann immer länger halten soll und es auch eine Bodenübung zum Rücken heben gibt. Nachdem Queenie in Odenthal auch so auseinandergefallen war, sobald man die Zügel locker ließ, haben wir zudem angefangen, sie täglich fünf Minuten pro Seite mit Dreieckszügeln zu longieren und hofften zunächst, das man das Problem damit recht bald lösen kann. Aber dann sieht man ein vierjähriges Pferd auf dem Turnier, das dann auch noch vor Larissa platziert ist, weil es eben nicht auseinander fällt. Das gibt einem schon einen kleinen Stich. Vor allem fragt man sich: "Was sollen wir denn noch machen mit unserem Queenie-Drachen?" Dasselbe fragten wir noch lieber unseren Trainer, der im Spaß ja mal gesagt hat, dass der Trainer immer Schuld ist (finde ich sehr praktisch - HIER nachzulesen) und was sagt der? "Badewanne !!!" Die Unnachgiebigkeit am Gebiss hätten wir jetzt immerhin halbwegs im Griff (im Training schon), aber Queenie wölbt den Rücken nicht, so seine Diagnose und das nennen man bei Ernst Performance Horses "Badewanne". Wenn man mit Wallach Lucky unterwegs ist, reicht nicht nur zwei Kopfstücke, sondern auch ein Oberteil. Queenie braucht vier von allem: Frauen eben ;) Nun sind Larissa und ich ja nicht völlig verblödet und wissen, dass man zum versammeln vorne halten und hinten treiben muss - unsere anderen Pferde können es ja auch (Queenies Mama Fancy wenigstens zuhause, auf dem Turnier hat die auch WC-Enten-Ambitionen), aber wenn man bei einem Lucky ganz leicht treibt, dann reagiert der sofort und man muss eher aufpassen, dass er nicht überreagiert. Unsere WC-Enten-Badewanne Queenie ist da eher ignorant und man muss viel mehr machen mit den Sporen - quasi im Sekundentakt mit dem Sporen von unten den Bauch heben. Mit Kitzeln kommt man bei Queenie nicht weit, denn ihr Naturell ist das genaue Gegenteil: Eine Intensität, die bei Lucky zu Überreaktionen führt, bekommt Queenie gar nicht erst mit. War was? Aber endlich, endlich beim Training letzte Woche hat es geklappt: Queenie hat den Rücken für Zehntelsekunden aufgewölbt - hurra!!! Als ich mich später mit ein paar Mädels auf der Bank unterhalten habe, habe ich mir sagen lassen, dass am Rücken-Wölben eigentlich alles Andere auch hängt: Das Untertreten der Hinterhand, das langsame Tempo in der Pleasure und, und, und .... das habe ich meiner Tochter dann im Auto erzählt, die pampte, das hätte sie bereits vorher gewusst, aber es bei Queenie einfach nicht umsetzen können. Es hätte so viele andere Baustellen gegeben und da muss ich ihr wirklich Recht geben. In der Einreitzeit hat Queenie manchmal gebuckelt wie ein Rodeopferd, wenn ihr etwas nicht passte. Im Gelände hat sie nach Larissas Reiterbein gebissen, wenn sie auf einen spitzen Stein getreten ist, als wolle sie sagen: "Du hast mich dadrauf geritten." und wenn man vergisst, sie vorm in den Hänger verladen mit Fliegenspray einzusprühen, verprügelt Queenie die Hängerrampe mit ihren Hinterhufen. Es gab bei ihr erstaunlicherweise aber auch immer wieder friedliche Monate und zwar immer dann, wenn man von Queenie nicht mehr verlangt hat, als das, was sie freiwillig zu geben bereit war. Aber alle paar Monate gab es auch regelrechte Wutausbrüche, z.B. im folgenden Video nach der Winterpause, wo sie aus dem Nichts heraus in Larissas Richtung getreten hat und zwischendurch gestiegen ist (im Herbst davor lief das ganz geschmeidig mit dem fliegenden Wechsel am Boden in einer Acht und mittlerweile auch wieder). Ist zwar nicht der Reitplatz, aber sie liegt - zum Glück ohne Sattel Wenn man unter dem Reiter etwas gefordert hat, was anstrengend war, hat Queenie sich damals einfach mitten auf den Reitplatz hingelegt. Als Larissa ihr das abgewöhnt hatte, hatte Queenie nach einigen Monaten des Brav-Seins einen anderen Streich auf Lager. Sie ist gestiegen und zwar senkrecht in die Luft: nicht aus Überforderung, sondern langsam und wohlüberlegt und einmal sogar mit einer unserer Reitschülerinnen. Die war zwar fortgeschritten und hat in dem Moment rein gar nichts von ihr verlangt: außer dass sie stehen bleibt und abwartet. Etwas was Queenie normalerweise liebt - es sei denn man verlangt es von hier, dann findet sie es urplötzlich doof. Diese (fortgeschrittene) Reitschülerin hat dann aber den Fehler gemacht, sich an den Zügeln festzuklammern, worauf beide sich nach hinten überschlagen haben. Lebensgefährlich - es musste etwas passieren und da Queenie Druck entweder ignoriert hat oder einen Wutanfall bekam, habe ich in meine Horsemanship-Trickkiste gegriffen und vorgeschlagen, Queenie das Steigen am Boden beizubringen, damit sich das Steigen unterm Sattel in Luft auflöst. Das hat hervorragend funktioniert: Queenie ist seitdem nie wieder gestiegen. Ich habe das Steigen-Beibringen gefilmt, auf Youtube gestellt und wurde dafür virtuell gesteinigt, weil das arme Pferd ja so viel Stress gehabt hätte. In der Youtube-Pferdewelt ist das ja das Einzige, worauf es ankommt: Menschen dürfen sich sehr gerne das Genick brechen, aber Pferden möge man eine Lila-Laune-Welt bescheren, auf dass Prinzessinnen wie Queenie nie wieder auf einen spitzen Stein treten (wobei Pferde unbedingt auch Rechte haben sollen, was ich HIER bespreche: Was tun, wenn das Pferd dem Menschen sagt "Du bist nicht mein Boss."?) Dass Queenie seit über einem Jahr nicht mehr gestiegen ist, soll nicht heißen, dass man nicht doch mal Angst hat, dass sie es tun könnte. Das letzte Mal hatten wir diese Angst auf eben diesem Turnier in Nümbrecht, wo Queenie den Trail hervorragend gemeistert, Showmanship und Horsemanship ganz ordentlich gemacht, aber die Pleasure mal wieder mit einem Wettrennen verwechselt hat. Nudelsalat mitgebracht, weil Queenie uns hinterher rennen würde, falls wir die Stellung am Paddock verlassen würden Danach haben wir sie abgesattelt und in den Paddock gestellt (in obiger Playlist findet ihr am Ende auch davon ein Video), weil die letzte Prüfung (Ranch Riding) erst am späten Nachmittag war. Dieses "am gleichen Tag ein drittes Mal gesattelt zu werden", fand Queenie wieder mal doof und ein Wutausbruch ließ nicht lange auf sich warten. Den hatte sie lange nicht gehabt. Das Letzte mal im Frühjahr, weil ihre Mutter Fancy bei Eli auf den Reitplatz ging, während Queenie in der Halle warten sollte, wogegen sie mit Buckeln protestiert hatte. Frustrationstoleranz - was ist das? Wo Larissa beim Training noch drüber lachen konnte, war das auf dem Turnier nicht mehr ganz so lustig. Daher habe ich hin und her überlegt, ob wir nach Hause fahren - nicht, dass meiner Tochter was passiert. Aber wir waren ja beim Turnier in Odenthal schon nach Hause gefahren, weil Queenie gezickt hatte. Es kann ja auch auf Dauer nicht angehen, dass das Pferd sämtliche Entscheidungen trifft. Also haben wir es riskiert: Es war zwar kein schöner Ritt und Larissa musste ganz schön ackern, um das Pferd zu kontrollieren, aber es kam wenigstens kein weiterer Wutausbruch. Okay, Larissa ist auch hier falsch abgebogen und hatte eine Null, was echt peinlich ist, weil sie ja für den Kader im Gespräch ist und sogar schon vorsorglich das Hemd und die Jacke anprobieren durfte. Ausgerechnet die Kaderchefin kriegt auch noch mit, dass Larissa sich mit Lucky verreitet - hoffentlich hat sie damit nicht alle Chancen auf einen GO-Mannschaftsritt in den Sand gesetzt. In Queenies Fall sag ich trotzdem "Hut ab vor so viel Nervenstärke". Möglicherweise ist der anstrengende Tag mit Queenie auch der Grund, warum der Sonntag nicht so gut verlief und Larissa sich nicht so gut konzentrieren konnte, aber Queenie muss ja Gott sei Dank zuhause bleiben und darf nicht mit nach Kreuth zur German Open. Die soll erst mal noch ein Jahr ihr Mütchen kühlen und darüber nachdenken, ob sie ihr Leben lang Spitznamen wie "WC-Ente" und "Badewanne" haben will. Keine Angst, ist nur Spaß, wir haben sie ganz doll lieb und das nicht OBWOHL sie so ein Drachen ist, sondern WEIL. Drache ist sie übrigens auch bei mir, wenn ich versuche, mit ihr Freiheitsdressur einzustudieren (Anmerkung: Sie tritt nur, wenn man die Phase 1 vergisst: Den Fingerzeig in die gewünschte Richtung. Ich habe das Treten fürs Video provoziert, kenne ja meine Pappenheimer). Dass aus Queenie eine Etepetete-Prinzessin geworden ist, ist übrigens Larissas Schuld, denn Nomen ist Omen: Wenn man ein Pferd Queenie nennt, darf man sich wirklich nicht wundern. Wer mehr von Queenies Streichen lesen will ... in meinem Buch "Westernreiten meets Natural Horsemanship" werden sie erzählt. Uns wurden Tassen geschenkt: 30 Jahre EWU-Rheinland Bevor es aber zu den Buchtipps geht, muss ich unbedingt noch ein Lob an den Trainingsstall Leckebusch richten. Leckebuschs hatten diesen Blick für viele Kleinigkeiten, die es dem Besucher so richtig angenehm machen. So habe ich das bisher nur in Florida auf einem Parelli-Kurs erlebt, wovon das Büchlein "Inspirationen aus dem Parelli-Land" erzählt (und andere Horsemanship-Storys). Dass es Wasser auf dem Hängerparkplatz gibt, ist bei den meisten Ställen so, aber dass am Abreiteplatz ein Patternheft hinterlegt wird, für alle, die ihres vergessen haben, das ist hingegen nicht selbstverständlich - genausowenig wie die nette Idee, dass nach den Qualiprüfungen Siegertreppchen aufgebaut wurden (also Teppiche - ohne Treppe, sind ja Pferde und keine Bergziegen). Auch wenn man weiß, dass man eh kaum eine Chance hat: Nach Nümbrecht fahren wir immer wieder gerne. Genauso gerne wie nach Odenthal, wo es einen so niedlichen Stand für die ersten und zweiten Plätze gab, an dem sich die Gewinner ihre Preise aussuchen durften und man nicht mit dem zehnten Hufkratzer nach Hause fuhr. Mein allerhöchstes Lob geht aber an Petra Retthofer von der besten Meldestelle, die man sich vorstellen kann - nicht nur für den tollen Job, sondern weil sie immer die passenden Worte findet: Als ich ihr erzählt habe, dass Larissa denkt, sie hätte eh keine Chance in den Allround-Disziplinen, erwiderte Petra, dass Larissa stolz auf sich sein könne, weil sie so viel aus Pferden rausholt, die eben nicht für den Turniersport gezüchtet sind - Larissa mache einen tollen Job, betonte Petra, worauf mir die Tränen der Rührung in die Augen stiegen. Zur Best-of-Meldestelle gehört ja auch Jörg Schroder, der so lieb und bedauernd zu uns geschaut hat, als Larissa sich in der Westernriding verritten hatte. Nicht zu vergessen Ringsteward Ingrid Bongard, die am Ende des Turniers Larissa in der Stallgasse abgefangen hat, um ihr zu erzählen, dass sie sich früher auch schon mal verritten hätte. Ihr Mann hätte nicht verstehen können, als sie darüber gelacht hatte ... Die EWU-Rheinland ist halt durch und durch Best-Of, nicht nur in Bezug auf die Turnierleistungen und das muss zum 30jährigen Bestehen ja auch mal gesagt werden. Und als uns EWU-Steward Jürgen Vogel kurz vor der Abfahrt zurief: "Gute Heimreise und bis zum nächsten Mal", blieb nur zu sagen: "Wir freuen uns drauf." Hinterlasst noch schnell einen Kommentar
30.06.2017
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Von langer Hand geplant: HIER geht zu Teil 1 von "Queenie auf dem Weg zum Showpferd" Wir haben Queenie fürs erste Turnier leider etwas verunstaltet, wollten ihr eine Pleasure-Mähne machen, aber haben nicht bedacht, dass die Pferde mit den kurzen Mähnen viel dünnere und feinere Haare haben. Queenie hat hingegen eine Mähne wie ein Robustpferd. Hat irgendwer eine Idee, wie man das jetzt noch retten kann? Dann schreibt es mir in die Kommentare, aber jetzt erst mal zu Queenies allerersten Turnierritten: Der Trail hätte trotz Hindernis verfehlen tatsächlich noch ein wertungsfähiger Ritt werden können, aber Larissa ist falsch rum gedreht im Hindernis und schwupps war es ein Nullscore. Das war aber halb so wild, denn Queenie ist volle Pulle am Stangen-L vorbei gebrettert. Daher hätte es für eine Platzierung eh nicht gereicht. Ob sie davon irritiert war, dass die Galoppstangen aus Plastik sind und sich bewegen, wenn ein Huf diese berührt?. Der Rest des Trails war aber richtig gut und ich finde, dass das schon ein bisschen nach Talent aussieht. Bei der Westernhorsemanship wäre Larissa Zweite geworden, wenn Queenie nach dem einfachen Galoppwechsel nicht erst mal in den Außengalopp gesprungen wäre (Alle Scoresheets findet ihr HIER auf unserer Homepage www.12oaks-ranch.de/blog/). So landete sie auf einem vierten Platz, der bei vier Startern zeitgleich auch der Letzte war. Schleife gehört zur Westernhorsemanship Auch wenn man sich natürlich ein kleines bisschen ärgert über diese Patzer, so sind wir insgesamt mit Queenies Leistung sehr zufrieden. Regulär würde man das Pferd ja über Jungpferde- oder Greenhorse-Prüfungen ans Turnierleben heranführen, aber da Queenie "schon" sechs Jahre alt ist und eigentlich gerade im Trail und der Westernhorsemanship schon etwas kann, haben wir sie quasi gleich ins kalte Wasser geworfen und für reguläre Prüfungen in der Leistungsklasse 1 B genannt; in der LK 1 sind die Pattern ja schon recht anspruchsvoll. Queenie hat sich aber tapfer geschlagen: In der Showmanship war Queenie nur einen halben Punkt von der Platzierung entfernt. Wenn ihr auf Weiterlesen klickt, erfahrt ihr nicht nur von den Irrungen und Wirrungen über Queenies vollen Namen, sondern auch wie Queenie am Ende doch mal kurz die Sau raus gelassen hat. Es hätte uns auch gewundert, wenn sie von der ersten bis zur letzten Sekunde brav gewesen wäre. Queenie hat zwar Nerven bewiesen, aber es ist einfach ihre Art klipp und klar zu sagen, dass ihr irgendetwas nicht passt. Das kam so: Wir haben sie nach ihren ersten vier Prüfungen noch neben dem Abreiteplatz grasen lassen, aber hatten die Rechnung ohne Lucky gemacht, der übrigens den Titel des Allaroundchampions geholt hat, aber dazu später mehr. Lucky hat halt die Angewohnheit immer nach unseren Pferden zu wiehern, falls wir ein Zweites mitnehmen, worauf Queenie zunächst emsig zurück gewiehert hat, aber irgendwann ganz wuschig wurde (ob wegen Luckys Wiehern war oder weil sie viel zu verarbeiten hat, werden wir wohl nicht erfahren). Sie versuchte plötzlich zum Abreiteplatz zu kommen und hampelte nur noch rum, also haben wir sie kurzerhand verladen und dachten, sie kann das ja auch mal üben, alleine im Hänger zu warten. Immerhin war sie am Vortag zum Turniergelände ansehen auch ohne ein anderes Pferd im Anhänger gefahren. Doch auch hier hatten wir wieder die Rechnung ohne den Wirt - sprich Queenie - gemacht, die überhaupt nicht damit einverstanden war, ohne Pferdegesellschaft im Hänger zu bleiben. Wir haben natürlich Janik als Babysitter abgestellt, der das Hängertürchen dann aufgemacht und sich neben sie gesetzt hat und schwupps war sie wieder das bravste Pferd. Einen Paddock für Queenie zu machen, geht ja leider nicht, weil sie überall ausbüchst, falls ihr Euch noch an den Blogbeitrag "Queenie Houdini will frei sein" erinnert. Vielleicht hätten wir sie auch auf diesen Namen taufen sollen, denn die Ansager hatten in der Tat ein wenig Probleme mit ihrem Namen "Apache Machos Queenie". Wir fanden, dass Ansager Pepe das immer ein kleines bisschen vernuschelt hat und die andere Ansagerin sprach es "Apätschi" aus, worauf auch wir überlegten, wie das wohl wirklich ausgesprochen wird, denn wir hatten immer "Apatschi" gesagt. Ihr fragt Euch wahrscheinlich, warum überhaupt so ein komplizierter Name, aber Quarter und Paints werden immer wieder gern nach ihren Vorfahren benannt und im Papier von Queenies Mama Fancy haben wir eine "MKS Red Queenie" gefunden. Der Papa von unserer Queenie heißt "Apache Machos Pride", ein Nachkomme von Macho Alibi - seines Zeichens Vize-Europameister im Cutting. Aber diese Cutting-Gene haben bei Queenie nicht gerade durchgeschlagen, denn sie bewegt sich am Liebsten langsam, sehr langsam, was ihr z.B. bei der Siegerehrung der Westernhorsemanship seht, denn für ein kleines Schleifchen hat es ja dann doch gereicht. Bei der Pleasure war von langsam hingegen nicht viel zu sehen, denn Queenie wollte immer zu den anderen Pferden zu laufen und wurde ungewohnt schnell. Larissa hat aber nicht versucht, da groß zu regulieren, denn beim ersten Turnier sollen die Pferde ja lernen, dass Turniere nichts Schlimmes sind und nach und nach kann man dann versuchen, dass Pferd so in Form zu reiten, wie man es zuhause im Training macht. Denn das war wohl das, was am Wenigsten geklappt hat: Queenie zeigte eine Kopfhaltung, die jeder WC-Ente Konkurrenz gemacht hätte. Eigentlich war auch noch eine Ranchriding für Queenie genannt, aber da sie ab Mittag so hampelig wurde, habe ich sie nach Hause gebracht. Bis dahin hat sie eine gute Leistung gezeigt und auch wenn Ranchriding wohl das ist, was Queenie am Besten kann und wofür sie das größte Talent zeigt, haben wir auf diese Prüfung verzichtet - immer pro Pferd halt. Alles in allem sind wir überglücklich, wenn man bedenkt, wie die ersten Turnierstarts mit Queenies Mama Fancy waren. Die hat mehrfach versucht, aus der Halle zu rennen und wollte in Pleasure-Prüfungen immer alle anderen Pferde überholen: Ein recht sinnloses Unterfangen, wenn alle im Kreis laufen. Auch Lucky war bei seinen ersten Turnieren nicht ganz einfach, hat auch schon mal umgedreht und wollte wieder raus aus der Halle und hat ebenfalls den WC-Enten dieser Welt mit seiner Kopfhaltung gen Himmel ordentlich Konkurrenz gemacht. Aller Anfang ist halt schwer. Heutzutage ist Lucky sogar für den Rheinland-Kader im Gespräch, eine endgültige Zusage haben wir allerdings noch nicht, aber Lucky und Larissa sind in der engeren Wahl. Drückt bitte die Daumen. Allen, die genau das letztes Wochenende auch gemacht haben, sei gesagt: Hat geklappt. Lucky wurde in Odenthal Allround-Champion mit einem ersten Platz in der Reining, je einem zweiten in Ranchriding & Superhorse und einem dritten Platz in der Westernriding. Die Videos dazu findet ihr in dieser Playlist - werden im Laufe der Woche frei geschaltet - jeden Tag eins. Dieses Wochenende dürft ihr dann wieder Daumen drücken, denn da steht das AQ-Turnier in Nümbrecht auf dem Programm, wo Queenie ihr zweites Turnier hat und Lucky hoffentlich in den Disziplinen Trail, Westernriding und Ranchriding den zweiten Teil der Qualifikation für die deutsche Meisterschaft holt. Den ersten Teil hat er auf dem Turnier in Alpenrod geholt (HIER nachzulesen); bei der Doppelshow in Aachen hat sie "nur" den zweiten Teil in der Reining und die komplette Quali für die Superhorse mit einem einzigen Sieg erritten. Last but not least noch ein paar Fotos. Die ersten drei zeigen, wie Larissa versucht, einen Apfel gerecht zwischen Lucky und Queenie aufzuteilen, wo wir froh sind, dass Lucky nicht gemerkt hat, dass Queenie sich den Bärenanteil unter den Nagel gerissen hat - so typisch. Unterhalb ist dann auch noch das Video vom ersten Abreiten, weil wir Queenie am Samstag schon mal das Turniergelände gezeigt haben. Ich mal wieder ein bißchen mit Zeitlupe und Schnelldurchlauf rumgespielt. Und es gibt noch ein Bild und ein Video vom Verunstaltungstag - sieht aus wie Batman. Hinterlasst noch schnell einen Kommentar und werft einen Blick in meine Bücher - das Erste ist übrigens bei Books-on-demand als Bestseller gelistet - find ich gut :D    
24.06.2017
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Das fing ja gut an, gerade angekommen, hat Larissa erst mal bei beiden Richtern die Superhorse gewonnen und hat sich (dadurch, dass es eine Doppelshow ist) auf einen Rutsch die Qualifikation für die German Open (deutsche Meisterschaft im Westernreiten) geholt. Ab trotz des guten Starts hatten wir einiges an Chaos, sind mitten in der Nacht von Land zu Land gereist und waren am zweiten Tag vom Pech verfolgt. Nach der Superhorse zog sich der Rest des Samstages wie Kaugummi, was für mich nicht ganz so dramatisch war, denn ich hatte mich mit einer Freundin verabredet, bei der wir auch übernachtet haben. Aber da es zu heiß war, um Lucky für eine Mittagspause in den Hänger zu stellen, hatte Larissa Lucky-Dienst und sonnte sich neben dem Hänger, während Kathrin und ich das CHIO-Gelände erkundeten, was Larissa ja schon von der Q 16 kennt (Bericht hier: Wildes Rind & wilder Trail). Larissa hatte Samstag nur zwei Starts, aber auf den zweiten musste sie den ganzen Nachmittag und die ersten Abendstunden warten. Irgendwann waren Kathrin und ich zwischendrin in der Meldestelle und da hatte jemand Mitleid mit uns und hat uns eine Box überlassen, weil die Inhaberin vorzeitig abgereist ist und dann konnte auch Larissa mit uns herumlaufen. Wir hörten dann, dass der Boden in beiden Hallen nicht besonders gut sei und hatten entsprechend ein wenig Manschetten vor der anstehenden Reining, den als Pony tut sich Lucky schon immer schwer mit schwerem Boden, aber auch hier hat es für einen vierten Platz gereicht und damit die zweite Quali für die German Open gesichert: Nebenan von diesen Pferden hat Lucky übernachtet. Mehr Fotos ganz unten Da wir nun für Lucky eine Box vor Ort hatten, hätten wir ja nichts weiter tun müssen, als zu Kathrin zu fahren, um dort zu übernachten. Aber wir standen so was von auf der Leitung. Wir hatten eine Box in Belgien gemietet für die Nacht, also sind wir da auch hingefahren und dann wieder zurück nach Deutschland fürs menschliche Quartier, um morgens wieder von Aachen nach Belgien zu fahren, um Lucky abzuholen und dann wieder nach Aachen. Jetzt erst fiel pfennigweise der Groschen: Wir hätten ja die 20 Euro für die vereinbarte Box zahlen und Lucky trotzdem in Aachen lassen können, aber trotz geballter Kompetenz von drei Leuten, ist da niemand drauf gekommen. Da Lucky so ein Sensibelchen ist, wäre das schlauer gewesen, denn am Sonntag war er durch den Wind, hat in der Ranch Riding eine Stange gerollt, im Trail eine übertreten, was drei Penaltys kostet und in der Westernriding hat es zwar für eine Platzierung gereicht, nicht aber für die Qualifikation für die German Open, denn dafür braucht es einen Mindestscore von 65: Lucky ist zu oft nachgesprungen. In der Playlist unterhalb findet ihr die Sonntagsritte. Morgen startet Larissa auf einem C-Turnier in Odenthal, bei dem man sich aber nicht für die deutsche Meisterschaft qualifizieren kann. Die nächste Chance dafür ist in zwei Wochen in Nümbrecht. Dann geht es also wieder los mit unseren German Open Krimis. Morgen haben wir eine Premiere, denn unser Jungpferd hat sein allererstes Turnier, wofür Larissa zwei Showoutfits geschenkt bekommen hat. Ihr erinnert Euch sicher an den Blogbeitrag: Jungpferd Queenie auf dem Weg zum Showpferd Und Queenie scheint ja eher so eine trödelige Pleasure-Tussi zu sein, deswegen musste auch Larissa mit jeder Menge Bling-Bling ausgestattet werden. Für die Showmanship haben wir heute eine Hose gekauft und den Hut vom Bild oben haben wir bereits in Aachen gekauft, z.T. von den Gutscheinen, die Larissa in der Reining und der Superhorse gewonnen hat. Jetzt wollen wir mal hoffen, dass Queenie nicht wieder auf dumme Ideen kommt. Beim letzten Ausflug zwecks Trail Kurs hat sie ja mehr oder weniger eine Reitanlage in Schutt und Asche gelegt. Queenie Houdini will frei sein & als 1. Teil, auch sehr lustig: Dank Trailkurs Sinn & Zweck von Frühschoppen verstanden Oberhalb ist ein Video, wo Larissa in kurzer Hose und Gummistiefen für die Showmanship morgen übt. Unterhalb (also links) habe ich noch ein Video, das ich in Belgien gedreht habe. Darunter findet ihr  all die Fotos, die nicht in diesen Beitrag gepasst haben: Halt die üblichen Schleifenbilder und noch ein paar mit Larissa neuem Hut, der morgen eingeweiht wird sowie Luckys Nachtquartier. Bei einer Doppelshow bekommt man alles doppelt: Pro Richter eine Schleife, falls man platziert ist und manchmal bekommt man von einem Richter eine weiße und von anderen eine Rosafarbene - deswegen kann man auch 2 Qualis erreiten. Und der Blick aus dem Fenster bei der menschlichen Unterkunft in Aachen "City":
22.05.2017
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Larissa hat Einhorn-Klopapier gewonnen, wovor Lucky nach der Siegerehrung gescheut hat (siehe Playlist: RR-Siegehrung) - wir finden es wendymäßig toll. Und ich hatte Sonntag noch überlegt nach Hause zu fahren, weil es so geregnet hat und wir bei diesem Wetter stundenlang auf die Ranch Riding warten mussten. Ich habe mir auf die Zunge gebissen, es nicht laut auszusprechen, aber dachte bei mir: "In der Ranch Riding hat Larissa mit einem Pony eh keine große Chance gegen die Quarters. Es geht ja ums Gangwerk" und letztes Jahr hat sie in dieser Disziplin nicht gerade geglänzt und was macht Larissa? Gewinnt die die Ranch Riding. Das war wirklich ein genialer Sonntag: In der Westernriding ist sie Zweite geworden und hat auch im Trail schon den ersten Teil der Quali geholt. Vielleicht erinnert ihr Euch ja, dass wir im Vorjahr wegen der fehlenden halben Quali bis nach Berlin gefahren sind und dann hat es doch nicht geklappt (HIER nachzulesen). Jetzt hat Larissa zwar schon zum Beginn der Saison gerade in den Disziplinen die Quali, wo es im Vorjahr monatelang bei dieser einen Quali blieb, aber dieses Mal ist das zweite Turnier ja eine Doppelshow und zwar heute in Aachen auf dem CHIO-Gelände. Diese Doppelshow war Anlass dafür, dass wir in Alpenrod beinah gewettet haben. Davon erzähle ich Euch nach der Playlist mit Larissas Ritten in Alpenrod. 4 Qualis bei 5 Ritten: Erste Ranchriding, 2. Westernriding, 5. Reining, 4. Trail Geregnet hat es ja nur am Sonntag, am Samstag waren wir aber ebenfalls dankbar, dass es zwei Hallen gab und in der Abreitehalle eine breite Stallgasse zum Abhängen war, denn da war es sehr windig, was Lucky ja gar nicht gefällt. Wer sich durch die Videos in der Playlist oben gekämpft hat, hat wahrscheinlich bemerkt, dass es bei der Superhorse schon am Anfang gewaltig gehapert hat und Larissa Lucky kaum ins Stangen-L einfädeln konnte. Das lag nicht alleine am Wind, sondern auch daran, dass in der unteren Halle gerade der Trecker den Hallenboden abgezogen hat. Lucky ist ja so ein Sensibelchen, dass wir immer laut los lachen, wenn Leute behaupten, dass man Turniererfolge durch Einschüchterung erreichen könnte und Pferde nur aus Angst vor Bestrafung Top-Leistungen bringen würden. Wenn das mal so einfach wäre: Wenn mir jemand androht, dass er mich verprügelt, wenn ich nicht auf der Stelle einen Salto schlage, dann muss ich mich verprügeln lassen, weil ich einen Salto schlicht nicht ausführen kann. Den lernt man eben nur durch jahrelange Vorarbeit und indem man dem Pferd im richtigen Moment die richtige Hilfe in der richtigen Dosierung gibt, damit man es nicht stört. Unter Luckys gegnerischen Pferden in Ranchriding und Westernriding war auch eins, das mit der Trainerin der jungen Reiterin Top-Scores holt, aber bei der jungen Reiterin war es dann eher um die 67 (worüber Larissa und ich uns schon megamäßig freuen). Da zeigt sich halt, dass Hilfen wirklich Hilfen sind und man dem Pferd in jeder einzelnen Sekunde durch so eine Prüfung helfen muss. Und wenn man dann so richtig gut reiten kann und aufs Pferd eingestimmt ist und das Pferd die Leistung auch bringen will, reicht manchmal dennoch ein Trecker und etwas Wind, um das Pferd aus dem Konzept zu bringen. Bis zu den Galoppstangen der Superhorse-Prüfung hatte Larissa ihren Lucky noch im Griff und dann wurde er einfach zu schnell und hat die Kurve nicht "gekriegt" - ein Nullscore. Umso mehr haben wir uns gefreut, dass Lucky dann im Reining-Teil wieder bei Larissa war. Apropos Reining, die war ja auch am Samstag und damit war Larissa gar nicht zufrieden, aber immerhin hat sie auch hier die Quali geholt - ich glaube in der Reining holt Lucky die Quali immer. Nun aber zur versprochenen Beinahe-Wette: Nachdem Larissa die Superhorse (ihre Paradedisziplin Numero 2) in den Sand gesetzt hat, fingen wir in den Pausen an, wild zu spekulieren. Ich sagte, dass es bei einer Doppelshow sein kann, dass nur einer der Richter einen über dem Mindestscore sieht und der eine platziert und der andere dann eben nicht. Das wollte Larissa nicht glauben und sagte: "Wollen wir wetten, dass da der Durchschnitt der beiden Richter gezählt wird?" Ich Doof - anstatt einzuschlagen, habe ich versucht, sie zu überzeugen, denn so wie ich es sagte, sei es ja auch bei der Q 16 gewesen, wofür Larissa im Herbst ja Karten gewonnen hatte (HIER nachzulesen: Wildes Rind und wilder Trail). Da hatten Teilnehmer z.T. vom einen Richter eine gelbe und vom anderen eine weiße Schleife erhalten.  Larissa bestritt das zwar nach wie vor, aber als ich sagte, dass sie einschlagen soll und wir danach zur Meldestelle gehen, um uns zu erkundigen, wollte sie plötzlich nicht mehr wetten. Ich habe mich also alleine erkundigt, aber bin ihr dann die ganze Zeit auf den Wecker gegangen und habe ihr bei jeder unpassenden Gelegenheit zugeraut: "Ich hatte Recht." Abgesehen von der Beinah-Wette, gab es ja auch den Beinah-Sieg in der Westernriding und davon berichteten wir unserem Trainer Elias Ernst, als dieser sich während der Mittagspause zu uns setzte. Da rächte es sich, dass ich Larissa aufgezogen habe, denn jetzt wurde ich aufgezogen. Ich fragte ihn wie im Märchen "Rotkäppchen" wieso er so viele Anzeigen auf der Uhr habe und er erklärte: "Puls, Herzschlag ...". Totaler Quatsch, aber ich Depp glaube das natürlich und Larissa zog mich dann den Rest des Tages damit auf, dass Puls und Herzschlag ja wohl dasselbe sind. Das Mittagessen war ja vor Larissas Ranchriding und wir hatten Elias stolz berichtet, dass Larissa ja Zweite in der Westernriding war mit nur einem halben Punkt Abstand zur Ersten (die mit dem Toppferd) und haben Eli zum Schmunzeln gebracht, so dass an diesem Tag nicht nur von Beinah-Wetten, sondern auch von Beinah-Siegen die Rede war. Larissa erhielt also den Auftrag zu siegen und den hat sie ja prompt erfüllt, weswegen ich Eli diese WhatsApp geschickt habe. Er hatte Larissa ja vor einigen Wochen gebrauchte Sporen geschenkt und anscheinend haben ihr die Sporen Glück gebracht (und seit Wochen sage ich zu Larissa, sie soll mal die Sporen knipsen). Ich selbst hatte von Eli übrigens auch den Auftrag erhalten zu siegen in dieser Reitstunde, aber ich drück mich. Na ja, drücken ist das falsche Wort, Janiks Pferd Fancy (das ich ja auch reite) hatte im Vorjahr so viele Hufgeschwüre, dass ihr Knie auf der anderen Seite überlastet war (HIER Fotos) und obwohl die Therapie gut anschlägt, hat der Tierarzt vorgeschlagen, mit ihr einmal eine Saison auszusetzen, weswegen Janik und ich am Ende des Jahres den Klassenerhalt beantragen. Theoretisch könnten wir zwar auf unserem Jungpferd Queenie starten, aber die hat Larissa eingeritten und ausgebildet und da ist es dem Pferd gegenüber auch fair, wenn dieselbe Person das Pferd dann auch auf den ersten Turnieren vorstellt und auch sicherer, denn Queenies Streiche kennt ihr ja: Die zerlegt halbe Reitanlangen (HIER nachzulesen: Queenie Houdinie will frei sein). Hier Nachher-Foto - Vorher: HIER Queenie nennen wir dann aber erst mal auf einem C-Turnier und zwar in Odenthal Ende Juni. Ich finde es ja richtig klasse, dass dieser Turnierblog wie auch der Horsemanship-Partnerblog z.T. 6.000 oder sogar 7.000 Aufrufe pro Blogbeitrag erreicht. In meinem politischen Blog schwankt es hingegen zwischen 50 und 200 Aufrufen, weswegen ich da mal ein bisschen Werbung für mache. Dort erzähle ich Euch im Storytelling-Stil, was ich im Wahlkampfteam so erlebe oder suche Euch ganz erstaunliche Fakten heraus, die man vor der Bundestagswahl wirklich kennen sollte, denn auf den Wahl-o-Mat sollte man sich nicht verlassen, weil der z.T. die falschen Fragen stellt oder eben Fragen, die für Euch gar nicht relevant sind. All das und mehr (z.B. ein Beitrag von meinem Sohn Janik über ein unfreiwilliges Abenteuerbad, das Opfer von Schildbürgerstreichen wurde), findet ihr hier: https://nicolasteiner12oaksranch.wordpress.com/ Unser Horsemanship-Blog ist übrigens soeben vom Pepper-Verlag verklagt worden. Daraus ist eine Satire im Partnerblog geworden - die Beste, die ich jemals geschrieben habe. Wenn es knallt im Spannungfeld von Urheber- und Zitatrecht Hinterlasst noch schnell einen Kommentar und werft einen Blick in meine Bücher:  
09.04.2017
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"Ich würde mein Pferd ja nur auf einem Turnier vorstellen, wenn ich so weit bin, dass ich es am langen Zügel stoppen kann", schrieb jemand neulich in einer Facebook-Gruppe. Anlass der Diskussion waren ein paar Kommentare, die unter Turniervideos meiner Kinder getätigt wurden, denn wir hatten es nicht nur gewagt, auf der Equitana Open Air das EWU-Turnier mit einem gelegentlich nervösen Pferd zu reiten (nicht immer, aber immer seltener); wir haben sogar die Videos bei Youtube hochgeladen, bei denen es nicht geklappt hat, weil wir denken, wir sind ehrlich und stehen dazu, dass es auch mal schief geht. Das Video war dieses hier, wo meine Tochter disqualifiziert wurde, weil sie mit der zweiten Hand in die Zügel gegriffen hat: Jetzt habe ich ja im Zirkus- und Vlog-Kanal (einem meiner drei 12oaksTV-Youtube-Kanäle) auch noch React-Videos auf Pferdeprofi Sandra Schneider gemacht (nachzulesen HIER im Partnerblog). Und es ist schon wahr: Wer die Klappe aufreißt, muss das Echo vertragen können. Das gilt für Sandra Schneider, wenn sie die Westernreiter anklagt und für mich, wenn ich als Reaktion dann sie in Blogbeiträgen oder React- oder Besserwisser-Videos aufs Korn nehme. Ich persönlich kann durchaus das Echo vertragen und es gab dann auch muntere Diskussion in den Kommentaren unter diesen Videos. Wenn es aber gegen meine Kinder geht, dann bin gelegentlich auch ich ein bisschen empfindlich und da ich ja die Facebook-Gruppe "Die Pferdeprofis an der Bande" gegründet habe, habe ich obiges Video dorthin geteilt und mich bitterlich darüber beschwert, dass man da gegen meine Kinder wettert, zumal mein Sohn nicht ganz gesund ist und man mir im Kindergarten gesagt hatte, er würde nie eine Regelschule besuchen (sein Werdegang ist HIER nachzulesen). Unter dem oben geposteten Video  stand nun also folgender Kommentar, den ich nicht nur ungerecht, sondern auch unqualifiziert fand: "auch hier: zügel kürzer! viel slack sieht zwar schick aus, nützt aber rein gar nichts wenn das pferd (oder der reiter) noch verbindung braucht. und wenn mein zügel 20 cm durchhängt, muss ich auch erst mal die hand 20 cm weit bewegen damit da vorne mal was ankommt... was auch nicht grade schön aussieht... ich muss den zügel so kurz haben dass ich jederzeit punktgenau einwirken kann und das scheint bei diesem pferd absolut notwendig zu sein" Ist das so????? Unter dem Video meines Sohnes hatte dieselbe Dame (eine ohne Profilbild und ohne ein einziges Video auf ihrem Kanal) auch etwas geschrieben, der auf derselben Messe eine Ranch Riding komplett in den Sand gesetzt hatte, wo sich dann tatsächlich zwei Damen zu uns bemühten nur um uns zu sagen: "Das war kein schöner Ritt." Da bin ich aber froh, dass ich das jetzt weiß, zumal mir das sonst gar nicht aufgefallen wäre. Es war ja wirklich kein schöner Ritt und Janik war nicht platziert - es muss ja auch die Reiter geben, die nicht platziert sind und irgendwer muss einfach Letzter werden - nützt ja nix. Aber auch wenn es kein schöner Ritt war, so ist es erstens Aufgabe des Richters das zu beurteilen, der hat es gelernt und zweitens sind es Tiere - nach Parelli: eine eigene Meinung auf vier Beinen - und wir alle machen ja sogar beim Autofahren Fehler - beim Pferd-Reiter-Paar sind es schon deswegen mindestens doppelt so viele Fehler, weil sich da ja zwei Lebewesen auf ein gemeinsames Vorgehen einigen müssen. Der Eine sagt: "Ab durch die Mitte" und der Andere: "Bloß nicht". Nicht jeder Ritt ist jetzt ästhetisch besonders wertvoll (Erklärung für die Shitstormer: nicht ästhetisch = sieht nicht schön aus). Und überhaupt: Wo kommt eigentlich diese bescheuerte Forderung her, dass immer alles schön auszusehen hätte? Manchmal ist doch auch etwas notwendig, das selbst dann für die Sicherheit aller Beteiligten sorgt, wenn es sogar so richtig unschön aussieht. Kindererziehung ist ja auch nicht immer nur schön. Aber bevor ich mich jetzt ereifere, das habe ich ja schon letztes Jahr zur Genüge getan: Zu dem mißglückten Ritt meines Sohnes gibt es bereits einen Blogbeitrag und zwar HIER. Also will ich dann jetzt nach dem langen Vorgeplänkel endlich mal zur Sache kommen - Zügel kurz oder lang? Posten oder nicht posten? Zu Frage 1: Wenn man ein Bit drin hat und das Pferd die ganze Zeit am kurzen Zügel festhält, dann reagiert manch ängstliches Pferd regelrecht klaustrophobisch und ergreift erst recht die Flucht, gebe ich stattdessen impulsartige Hilfen, dann entspannt das Pferd und schnaubt selbst dann ab, wenn das für den Zuschauer eben nicht den Apassionata-Schönheitswettbewerb gewinnen könnte. Ich persönlich finde nämlich, dass meine Tochter das verpöhnte "Zupfen" sehr gefühlvoll gemacht und in einem perfekten Timing immer dann nachgegeben hat, wenn das Pferd weich wurde. Es geht doch hoffentlich bei der reiterlichen Hilfengebung nicht darum, ob es für den nicht-zahlenden Zuschauer ein ästhetisch einwandfreies Kunstwerk in Bewegung wird, es geht darum, dass es "Pro Pferd" ist. Nicht zahlend deswegen, weil es sich hier nach wie vor um eine Turnier handelt und um keine Showvorführung auf der Messe. Bei Letzterem würde ich dem Zuschauer durchaus das Meckern zugestehehen, wenn es eben keine schöne Show war. Denn dann hat er ja für diese Kunst mit dem Pferd bezahlt - ob der Weg zum fertigen Kunstwerk immer nur schön war, mag ich jetzt nicht beurteilen Foto vom Abreiten: Da war sie noch die Ruhe selbst - möglicherweise hat sie gelegentlich Prüfungsangst Zu Frage 2, der Kernfrage: Darf man seine Pannenritte nicht öffentlich zeigen oder in der eigenen Facebook-Gruppe posten?  Denn so ein Kommentar kam dann auch in der Gruppe: Ein so schlechtes Video würde man selbst ja nicht posten, denn es wäre ja klar, dass dann Kritik käme. Es schrieb sogar jemand, dass das Pferd eingerollt wäre und auf der Vorhand latschen würde und wie man sich nur mit einer derartig schlechten Leistung brüsten könnte. Da hat wohl jemand, das Video gar nicht angeschaut, sondern einfach mal mit den üblichen Vorwürfen gegen die Westernreiter um sich geworfen, denn in Wahrheit lief Fancy mit erhobenen Kopf spannig wie eine Sprungfeder: also weder eingerollt noch auf der Vorhand, sondern eher so wie WC-Enten laufen würden, wenn sie denn laufen könnten. Es gab natürlich deutlich mehr Leute in dieser meinen Facebook-Gruppe, die die Leistung meiner Tochter anerkannten und gelobt haben. Jede Menge der anwesenden Turnierreiter hat von eigenen Pannenritten erzählt und eigentlich war es so richtig nett und gemütlich - wir haben alle viel gelacht. Jetzt stelle man sich aber dennoch einmal vor, jeder postet immer nur den perfekten Ritt, wo wirklich alles geklappt hat. Ja, gibt es denn dann überhaupt noch irgend ein Video, das man posten kann? Selbst wenn ein einziges Mal im Leben dieser Griff in den Goldtopf gelingt und man kann so ein perfektes Video posten, dann ist man dennoch keineswegs vor etwaigen Shitstorms gefeit: Dann ist das Pferd nämlich eingeschüchtert und was der Pöbel sonst noch so alles erfindet: Dann wird behauptet, man hätte es über Nacht mit dem Kopf an die Decke gebunden oder würde es verprügeln, um es gefügig zu machen. Ja, nee, iss klar: "Wenn mir einer sagt, dass er mich verprügelt, wenn ich nicht sofort einen dreifachen Salto hinlege, dann werde ich alleine deswegen verprügelt, weil ich das nicht kann mit dem Salto - beim besten Willen nicht." Und wie Horst Becker im Teil 1 so treffend gesagt hat: Ist es nicht schade, dass man realistische Ritte oder den Werdegang eines Pferdes heutzutage nicht mehr zeigen kann aus Angst vor schrägen Kommentaren oder aus Zeitmangel, weil man sich so einer Diskussion dann ja auch stellen muss. Aber zurück zu den Besten der Besten: Auf der Equitana vor zwei Jahren sind die besten Reining-Reiter des Landes angetreten (wir kennen das ja nur von der Pferd-Hund-Messe und der kleinen Equitana Open Air, da vibriert die Luft, Tausende Zuschauer, Scheinwerfer etc). Auf der großen Equitana ist es also schon eine Leistung überhaupt einen wertungsfähigen Ritt hinzubekommen, denn die Pferde sind natürlich angespannt, es sind ja keine erfahrenen Messepferde. Für gute Reining-Manöver müssen die Pferde aber locker sein und schon haben wir es mit Katzen zu tun, die sich unablässig in den Schwanz beißen. Das müssen Pferde erst mal lernen mit den Messen und die ersten ein, zwei, drei Male ist das halt noch grenzwertig. Nichtsdestotrotz erzählt mir neulich eine Facebook-Bekannte (die ich menschlich sogar sehr mag): "Gutes und schlechtes Reiten ist ja unabhängig von der Reitweise, aber was ich da auf der Equitana gesehen habe bei der Abendshow: Die Reining-Pferde waren platt im Gegensatz zu den Cutting-Pferden." Leute, mir fiel das Lächeln aus dem Gesicht. Kein Reining-Pferd ging lahm, manche dieser Pferde kenne ich persönlich und habe sie zuhause in ihrer heimischen Halle gesehen oder beim Spielen auf der Weide. Das sind quietschvergnügte Pferde - wie kommt also jemand, der zuhause nicht ein einziges reitbares Pferd hat, dazu zu sagen, dass diese Pferde "platt" (!!!) sind, nur weil sie sich trotz der Hexenkessel-Atmosphäre bemüht haben, es ihren Reitern recht zu machen? So ist es doch: Geht es schief, fällt die Meute über einen her, weil es schief geht - geht es nicht schief, ist das Pferd entweder platt oder zeigt Kadavergehorsam ... also geht es uns wie der angeklagten Hexe im Mittelalter - sterben müssen wir auf jeden Fall - egal ob für schuldig befunden oder nicht. (Den Kommentar, den ich erhielt, als ich folgendes Video auf FB gepostet habe, will ich euch nicht vorenthalten: "Dennoch (eine) fürchterlich entwürdigende Art des Reitens. Grässlich, egal ob mit oder ohne Zaum. Pferde sollten agil, elegant, ausdrucksstark sein, und nicht halbtot...") Ich finde auch, dass man mit dem Öffentlich-Stellen eines Videos noch lange nicht darum gebeten hat, dass Hinz und Kunz seine unqualifizierte Kritik hinterlässt und vertrete in der Tat den Standpunkt: "Draufsetzen besser machen - und zwar bitte auf einem Turnier." Denn zuhause klappt bei uns Turnierreitern ja auch alles auf unsichtbare Hilfen. By the way: Wo sind eigentlich die Videos von den Meckeren? Fragt man danach, dann hört man: "Mein Pferd ist doch noch nicht eingeritten, das ist erst fünf .. ich warte bis es sieben ist", oder man findet dann doch mal ein Video, wo man eigentlich schon bei den Zuhause-Ritten die Hände über den Kopf zusammenschlagen mag, aber man sieht sich nicht unbedingt jedes Mal gezwungen, dieses Hände über dem Kopf-zusammen-schlagen auch öffentlich kundzutun (Ausnahmen sind die TV-Profis, die dadurch dass sie ein Millionenpublikum in einer Coaching-Doku ansprechen, potentiell Standards in der Pferdewelt setzen). Manchmal sind aber auch richtig gute Reiter unter den Kritikern, die das Draufsetzen-Besser-Machen tatsächlich drauf haben, aber es gibt ja auch begabte Pferde und weniger begabte Pferde. Unsere Fancy war zu nichts zu gebrauchen, als wir sie  gekauft haben. Einen Teil ihrer Geschichte wird in meinem Buch "Westernreiten meets Natural Horsemanship - wie das Turnier zum gemeinsamen Projekt von Pferd und Mensch wird" erzählt. Somit erst mal Werbung, danach geht es um Hardy Oelke (ja ich gehöre zu den bitterbösen, weil gewissenlosen Menschen, die nicht nur für die kostenlose allgemeine Unterhaltung bloggen, sondern genau dafür, um Aufmerksamkeit zu bekommen bzw. die eigenen Bücher zu vermarkten, aber ich meine das, was ich schreibe trotzdem ernst). Ihr könnt meine Bücher auch hier bestellen, weil ich dann etwas mehr verdiene ;-) : Im Nachwort des ersten Buches geht es um einen Zeitungsartikel von Hardy Oelke, der ebenfalls den Westernreitern schwere Vorwürfe macht, die mich schon deswegen sehr ärgern, weil zumindest die EWU sich sehr um Tierschutz bemüht und man das auch endlich einmal anerkennen sollte (andere Verbände kann ich nicht beurteilen, aber auf der Q 16 ist mir als Zuschauerin auch nichts Tierquälerisches aufgefallen). Oelke hat als Redakteur der Westernhorse ebenfalls die Macht, Standards in der Pferdewelt zu setzen, die möglicherweise so gar nicht sinnvoll sind und somit durchaus öffentlich hinterfragt werden dürfen und sollten. Genau wie die Youtube-Kommentar-Erstellerin den kurzen Zügel wie im Klassisch-Reiten als Allheilmittel propagiert, der dann ja zwangsläufig nicht nur zur Aufrichtung, sondern oft genug sogar zur Gegenwehr des Pferdes führt, empfiehlt Oelke genau diesen, nennt ihn im Gegensatz zur Youtube-Kritikerin aber langen Zügel, weil man immerhin einen "Slack" von etwa einem Zentimeter hat. Hier muss es erlaubt sein anzumerken, dass die Aufrichtung gesundheitlich auch nicht ganz unbedenklich ist, was meine beiden Bücher (die ersten beiden) ebenfalls unter Beweis stellen und was einem das Pferd mit seiner Gegenwehr ja vielleicht auch mitteilen will - wobei ja auch da jeder Jeck anders ist und gegen eine Aufrichtung von zwei, drei Minuten mit Entspannungspausen dazwischen rein gar nichts einzuwenden ist. Der Artikel ist lang geworden und hat so gar keinen Platz mehr vom Werdegang unseres Pferdes Fancy zu erzählen: Zu ihr sind mir noch ein paar recht heftige Begebenheiten eingefallen aus der ersten Zeit, wo wir sie hatten, die ich in Buch 1 gar nicht erzählt habe (und da habe ich eine Menge Schandtaten meiner Pferde zum Besten gegeben). Deswegen erzähle ich sie in einem anderen Blogbeitrag im Partnerblog. Fancy ist ein Pferd, das vom Nervenkostüm eigentlich überhaupt nicht turniergeeignet ist, wo wir auch deswegen ganz bewusst Pannenritte zeigen, um zu beweisen, was Natural Horsemanship leisten kann bei allen den Pferden, die landläufig als Probempferde gelten, denn genau das ist doch die Kernaussage von Buch 1: "Wie das Turnierreiten zum gemeinsamen Projekt von Pferd und Mensch wird". Aber auch wenn vieles möglich ist: Deutscher Meister wird man mit so einem Pferd wohl nicht werden, aber immerhin haben sowohl mein Sohn als auch ich mit genau diesem Pferd den Aufstieg von der Leistungsklasse 3 in die Leistungsklasse 2 geschafft (mein Sohn die Hälfte der Punkte, weil das Pferd im Laufe der Saison an einem Hufgeschwür erkrankt war, aber ich komplett). Zum Abschluß ein Wort zu einem etwaigen Shitstorm, den dieser Beitrag auslösen könnte: Ja, es ist eine Satire, deswegen die z.T. sehr überspitzten und z.T. bitterbösen Formulierungen und nein, Satire ist nicht dasselbe wie Comedy, was ihr in Teil 1 nachlesen könnt oder unter diesem Link: http://sarkasmus-ironie-zynismus.de/merkmale-der-satire/  Und nein in einer Satire muss ich auch niemandem Gerechtigkeit widerfahren lassen und auch keine Pläne parat haben, wie es denn besser gehen würde. Die Satire will einfach nur aufrütteln und zum Nachdenken anregen, was nicht heißt, dass ich das tagelang mit Hinz und Kunz diskutiere, der nicht das liest, was ich geschrieben habe, sondern das liest, was er lesen will. Ich behalte mir also vor den Post zu löschen oder auf Facebook die Kommentarfunktion zu deaktivieren, wenn es mir zu bunt wird, wie ich ihn z.B. bei folgenden Beitrag in meinem politischen Blog hatte: Die tödliche Gefahr einer Utopie: Reißende Bestien im Wald Aber völlig humorlos bin ich ja nicht. Die Satire rechts im Bild hat Rezensionen in der Art bekommen, dass sich die Leser regelmäßig fragten, ob sie lachen oder weinen sollten (nachzulesen bei Amazon) und wie der Name schon sagt mit dem "Westernreiten zwischen Witz und Wissenschaft" ist das schon so gemeint, dass es etwas zum Schmunzeln gibt, aber damit will ich zu gar nichts aufrütteln, sondern einfach nur unterhalten. Das nennt man dann Glosse (habe halt im Deutschleistungskurs aufgepasst und bei meiner Ausbildung zur Redakteurin auch) Hinterlass' noch schnell einen Kommentar und werf' einen Blick in unsere Termine:
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Der Youtube-Kanal zum Gamer-Blog: Lets Play, Lets talk, Lets flash
12.06.2016
The Bomber
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Auf meinem Blog ist es zur Zeit etwas ruhiger, weil ich im Sommer mein Pferd trainiere, Turniere reite und da weniger Zeit mit Youtube verbringe. Da ich mich auch für Pferde interessiere, wird es spätestens nächsten Winter einige zum Teil sehr lustige Lets Plays rund ums Pferd geben: Starstable, Appassionata (einen kleinen Vorgeschmack veröffentliche ich in den nächsten Tagen / Wochen). Bis dahin könnt ihr euch im Partnerblog so einiges ansehen und durchlesen. Obwohl es im Grunde ein Horsemanship-Blog ist, hat meine Mutter im Juni den Themenmonat-Youtube eingeläutet, u.a. deswegen, weil sie für ein Pferdekursportal ein dreiteiliges Interview gegeben hat und wir auch unsere Haus- & Hoffotografin vorstellen wollen, die sich auch gerne auf Youtube herumtreibt und vom Geschichtenweber über den Lets Player einiges interessantes zu bieten hat. Deswegen sind auch Gemeinschaftsprojekte geplant, z.B. zu den Themen "Dressurreiterin goes Reining" oder dem Horse & Dog Trail (aber auch einige gemeinsame Lets Plays (; ) - was das ist, seht ihr im Video unterhalb des Fotos, wo meiner Mutter auf einer Messe reitet: HIER GEHT ES ZUM THEMENMONAT
17.04.2016
The Bomber
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Wenn ich ein Genre wirklich mag, dann ist es das Genre der Strategiespiele. Vermutlich überrascht euch das nicht, schließlich ist mein momentanes LP eins. Auch denkt der ein oder andere bestimmt auch: ,,Ah ja, der Bomber ist ja auch so ein Denker, zu dem passt das ja." Aber warum mag ich Strategiespiele und sind diese Games wirklich Denkerspiele? Erstmal zu dem Thema ,,Denkerspiel". Viele Leute mit dennen ich geredet hatte, die keine Strategiespiele mögen, erzählten mir: ,,Naja, Strategiespiele spiel ich nicht. Ich hab keine Lust in meiner Freizeit viel zu denken." Es ist natürlich nicht falsch zu sagen, dass Strategiespiele viel mit denken zu tun hat. Ob du nun ein Aufbauspiel, ein rundenbasiertes Strategiespiel oder Echtzeitstrategie spielst, man muss planen und auch denken. Aber nicht so viel wie manch einer glaubt. Zum Teil sind Strategiespiele in einem gewissen Maß vorgegeben. Du musst deine Sachen zum Beispiel in bestimmter Reihenfolge bauen. Auch machen sich manche Sachen ganz von allein. So zum Beispiel bei Starcraft. In Sachen Basenbau ist es nicht so schwierig. Was du wie bauen musst ist so ziemlich festgelegt und wann man zum Beispiel expandiert erkennt man auch ziemlich leicht. Schwierig ist bei dem Spiel, seine Verteidigung und Armee richtig aufzubauen. Da wird es zum Teil schon ,,strategisch". Aber auch nicht so viel mehr als zum Beispiel bei einer Stealthaktion bei Assassins Creed. Der reguläre Gamer könnte also auch Strategiespiele spielen, auch wenn er nicht denken will. Jedoch nicht jedes, den manch eins ist doch sehr anspruchsvoll. Aber nun zum eigentlichen Thema. Was macht diese Spiele eigentlich so toll für mich? Nun bei mir gibt es da einige Punkte. Als aller erstes, man kann sich super ausprobieren und auch seine eigenen Handlungen abwägen. Ob man bei Anno überlegt, was man baut oder bei XCOM, wie man seine Soldaten skillt und auf dem Feld aufteilt. Deine Handlung hat Konsequenzen, dennen man sich bewusst sein sollte. Das macht es einfach spannend. Wer es also liebt, seine Handlungen zu berechnen, den kann ich sowas empfehlen. Am besten geeignet sind bei sowas natürlich Aufbau- und rundesbasierte Strategiespiele. Natürlich gibt es auch noch mehr. Gerade die militärischen und kampflastigen Echtzeitstrategiespiele bitten zwei großartige Effekte. Zum einen die Epik. Es sieht zum Teil einfach cool aus, wenn sich deine von dir selbst ausgehobene Armee mit einer anderen Armee misst. Aber selbst Marschbewegung und der Sound kann einen bereits das Gefühl geben, ein mächtiger General zu sein, der seine Befehle an eine ganze Armee gibt. Der zweite Punkt ist die Auswahl an Truppen. Einige dieser Game-Vertreter bieten riesige Auswahl an Truppen und Fraktionen. Bestes Beispiel ist dei ,,Total War"-Reihe. Die Spiele bieten dir die Möglichkeit, aus vielen, jeweils für die Zeit typischen, Staaten zu wählen, die wiederum unterschiedliche Truppentypen haben. Man kann also unendlich viele immer andere Schlachten führen. Dies wird noch verstärkt durch eine KI, die sich meiner Meinung nach durchaus sehen lassen kann und einen sogar mit Flankenmanövern und ähnlichem überrascht. Eben diese ganzen Variablen machen für mich Strategiespiele aus und geben ein ganz besonders Gefühl, dass auf diese Weise kein anderes Genre genau so trifft. Aber wie denkt ihr? Seht ihr es genau so? Und gibt es unter euch Leute, die nach diesem Artikel zumindest mal in Richtung Strategiespiel denken? Lasst es mich auf jeden Fall wissen. :) LG The Bomber
06.04.2016
The Bomber
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Ich verbringe, wie ihr es wahrscheinlich schon erraten könnt, sehr viel meiner Freizeit im Internet. Dabei bin ich vor allem auf YouTube und Twitter unterwegs. Nun und dort wiederum schnappt man eine Menge Sachen auf, bei dennen man sich zum Teil denkt: ,,Warum schreiben oder denken Leute sowas?". Da ich die zum Teil sehr schlecht argumentierten Äußerungen nicht mehr so unkommentiert lassen will, habe ich mich entschieden, einfach mal mit Hates und Vorurteilen gegenüber YouTubern aufzuräumen. In meinem heutigen Artikel gehe ich dabei auf den Streitpunkt ein, ob YouTuber wirklich arbeiten, oder einfach nur ein super chilliges Leben führen und dafür auch noch Geld bekommen. Schließlich wird YouTubern nachgesagt, dass sie nur faul rumsitzen oder nur zocken. Dann sagt man, dass es ja ,,super einfach" ist, ein 5 minütiges Video zu machen oder eben ein Lets Play aufzunehmen und das es ja deshalb kein Beruf sein kann. Aber so einfach ist es nicht. Nehmen wir mal Gronkh. Er macht Lets Plays, die er nicht mal bearbeitet. Sein Job besteht nur aus Games zocken. Für die meisten ein Traum. Nun ich will nicht sagen, das Gronkh nicht Spaß hat bei dem was er tut. Aber denkt mal kurz nach. Täglich lädt er drei bis fünf Videos hoch. Jeden Freitag macht er einen mehrstündigen Stream. Die ganze Zeit während er aufnimmt und streamt zockt er nicht nur, er muss auch noch ununterbrochen dabei reden. Allein das ist sehr beanspruchend. Um so viele Videos zu produzieren, muss er täglich Stunden an Videomaterial vorproduzieren. Und wenn man ständig nur am zocken ist, wird es auch langweilig. Ja, ich weiß, das glaubt mir jetzt keiner, aber ihr könnt es zum Teil nicht nachvollziehen, da ihr arbeiten müsst oder zur Schule geht. Ihr könnt also nicht ununterbrochen zocken, auch wenn ihr euch das wünscht. ;) Deshalb würde ich bei dem Punkt schon sagen, hier hat amn wirklich schon Arbeit. Nehmen wir ncoh ein paar andere Beispiele. YouTuber wie iBlali, Kelly oder Julien Bam. Diese Leute machen ein bis drei Videos in der Woche. Die müssen doch wirklich viel Zeit damit verbringen, einfach nur zu Faulenzen, oder? Naja, so ganz stimmt das nicht. Diese Leute machen nämlich viel aufwändigere Videos. Sie schneiden viel und nehmen Einspieler auf. Auch legen sie nicht wie ein Lets Player einfach los, sondern müssen sich Videoideen ausdenken und dieses auch planen. Zum Beispiel ob sie noch wen anders brauchen oder vielleicht Ausrüstung. Manchmal muss sogar das Wetter mitspielen. Ein fünf-Minuten-Video kann mehrere Tage dauern, nur für die Planung und das Aufnehmen. Schneiden und Effekte einfügen dauert auch mehrere Stunden. Für mein Best-Of zum Beispiel hab ich zwei einhalb Stunden geschnitten. Es ist nämlich nicht so leicht, ein Video zu produzieren, wie manch einer denkt. Daraus schließen wir also schonmal, dass es eine Menge Aufwand ist, die Videos für einen Kanal zu produzieren. Aber es gibt noch einen weiteren Vorwurf, dem YouTuber unterliegen. Man sagt ihnen, dass sie keinen Beitrag und Nutzen für die Gesellschaft haben. Diese Aussage allein hat mich doch ein bisschen zu stutzen gebracht. Den YouTuber sind doch Unterhalter und für manchen auch Vorbilder und Lebensstützen. Zwar sind nicht alle die perfekten Vorbilder und manche auch nicht sehr unterhaltsam, aber wenn wir uns unsere Gesellschaft ansehen, gibt es auch noch andere Entertainer und Vorbilder. Wir haben Sportler, Filmstars, Musiker und Comedy-Leute. Diese Leute machen genau das selbe. Sie investieren ihre Energie in Training, Skripte und ähnliches. Zum Teil tun sie dies nicht mal allein wie so mancher YouTuber. Der Schauspieler zum Beispiel muss nicht seine Texte schreiben und sich Leute suchen, die in seiner nächsten Produktion mitwirken. Das tun andere für sie. YouTuber machen das häufig allein. Aber hat jemals wer gesagt: ,,Filmstars haben keinen richtigen Beruf und tragen nichts zur Gesellschaft bei!" Also ich weiß nichts davon. Ok, ich hab das zwar schon über Sportler gehört aber da denken auch viele, dass sie sehr wichtig sind. Und wisst ihr auch wieso? Weil sie uns unterhalten, unserem Leben eine Richtung geben und jemanden darstellen, dem man Nacheifern wiil. Und genau das sind YouTuber doch auch. Leute, die Arbeit in ihre Videos stecken, damit wir uns amüsieren können. Natürlich darf dabei jeder auch Geld verdienen und das auch als Ziel haben, ist bei Filmen und Musik ja auch nicht anders. Andere Leute zu unterhalten, um damit Geld zu verdienen, gab es schon immer und wenn es ihnen dann noch Spaß macht, haben sie einfach einen guten Beruf. Und schaden tun sie nun wirklich niemanden. Es ist ja nicht so, dass nur weil einige Dutzend Leute lieber Videos machen, als auf die Baustelle zu gehen, wir alle mehr arbeiten müssen. Also, wenn ihr das nächste mal denkt, ein YouTuber ist faul und hat keinen ordentlichen Beruf, dann denkt an diesen Text und polkutiert gleich die ganze Unterhaltungsszene ;) Und für den Rest hoffe ich, das ihr wichtige Punkte gefunden habt um dem nächsten Hater mal ordentlich was einzuheizen :D Schreibt mir gerne auch, was ihr von dem Text und dem Thema haltet und ob ihr wollt, dass ich mich auch mit anderen Hate-Themen auseinander setzen soll. LG The Bomber
29.03.2016
The Bomber
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Als ich letztens mal wieder Langeweile hatte, habe ich einfach mal Nerd gegoogelt. Bei meiner Suche fand ich einige Artikel, die dieses Thema behandelten. Ich, als bekennender Nerd war natürlich gespannt: ,,Was wird en Leuten den so über uns Nerds erzählt?". Jedoch war das Ergebnis sehr unbefriedigend. Das hochkomplexe Thema ,,Nerd" wurde extrem abgebrochen und nach meiner Ansicht zum Teil sogar falsch dargestellt. Also dachte ich mir: ,,Welcher Mensch kann besser die Nerds beschreiben als ein Nerd selbst?". Als erstes aber, was sagen die Artikel über uns Nerds? Nun, ihr Hauptaugenmerk liegt darauf, dass Nerds sich besonders gut in Sachen Computer auskennen. Dies will ich nicht bestreiten, aber wenn wir mal ehrlich sind ist Nerdsein viel mehr und nicht jeder, der sich zum Nerd bekennt, ist auch ein Computercrack. Als Beispiel nenne ich hier meinen Freundeskreis. Die meisten meiner Freunde sind irgendwie Nerds. Aber die wenigsten sind wirkliche Experten in Computerzeugs. Klar, einige beherrschen das Programmieren und ich zu meinem Teil kenn mich auch ein bisschen in Medientechnik aus, aber sowas allein macht einen Nerd nicht aus. Was meiner Erfahrung nach viele Nerds gemeinsam haben und was der YouTube-Kanal ,,DoktorFroid", der sich unter anderem als Nerdkanal sieht, ist das Zocken oder das Interesse für Games. Die meisten Nerds lieben es, in den interaktiven Welten zu versinken, sie durch Programmierungen zu verändern uvm. Aufpassen sollte man hier aber, dass nicht jeder Gamer sich auch als ein Nerd sieht. Also reicht das allein nicht, um wirklich einen Nerd zu beschreiben. Um nun also wirklich in die Tiefen des ,,Nerdtums" vorzudringen, möchte ich ein kleines Beispiel nennen. Eine Freundin von mir gab mir vor einigen Monaten den Spitznamen ,,Allwissendes Nerdlexikon". Diesen trage ich mit großen Stolz, den ich bin gerne ein Nerd (irgendwie klar, wenn man bedenkt das ich einen Blog für Nerds führe :D). Aber warum bekam ich nun diesen Namen und was sagt uns das über die Nerds? Nun besagte Freundin und ich sind beide große Fans von Science Fiction und Fantasy, insbesondere von Star Wars und Herr der Ringe. Wir sind so große Fans, dass es uns nicht reicht nur die Hauptstory zu kennen, wie es die ,,normalen Menschen" tun. Nein, wir müssen jede Nebenstory kennen, wir müssen uns alles an Wissen, sei es über Kultur, politische Systeme und ähnliches über jede Rasse dieser Universen aneignen. Wir nehmen die kleinsten Daten und rekonstruieren aus diesen dann ganze Informationsballen. Am Ende davon vergleichen wir diese Infos mit anderen gleichgesinnten und diskutieren, ob unsere Vorstellungen logisch sind und begründen dies mit Film- oder Serienszenen. Und das habe ich nicht nur mit besagter Freundin gemacht. Ich tat es mit jeden meiner Freunde. Und dann geht es nicht nur um Science Fiction oder Fantasy. Wir diskutieren über die Logik von Actionszenen, gehen Weltuntergangsfilme durch, debattieren über Strategien und noch so viel mehr über das sich andere keine Gedanken machen, da es ja nur um eine fiktive Welt geht. Aber nicht nur dieses Daten rekonstruieren gefällt uns Nerds. Unser Humor zum Beispiel besteht viel aus Insidern. Jetzt denken bestimmt einige: ,,Was ist daran anders? Jeder hat doch seine Insider." Aber unsere Insider kommen nicht aus eigenen Erlebnissen. Wir nehmen sie aus Serien, YouTube-Videos und Filmen. Dabei zitieren wir zum Teil einfach aus irgendeiner Folge, ohne sie näher zu benennen, da wir es nicht nötig haben. Wir wissen eh, was gemeint ist. Generell besteht der Nerdhumor eher aus Witzen, die nur bestimmte Leute verstehen. Sei es nun naturwissenschaftliche Witze, IT-Witze (also sozusagen Computerwitze) oder eben Filmwitze. Natürlich kann man auch bei mir sagen: ,,Das beschreibt den Nerd nicht ganz, was ist mit Anime-Fans oder ähnlichem?". Aber im Endeffekt sind Nerds alle gleich. Wir lieben es uns sinnlose Fakten zu merken, die uns im Leben ,,nichts" bringen (außer Gesprächsstoff und die Fähigkeit Sachzusammenhänge zu erkennen) und wir alle lieben es Witze über unsere Themen zu machen, selbst wenn sie niemand versteht. Aber nun zu euch. Seht ihr es auch so? Habe ich vielleicht einen wichtigen Punkt vergessen? Außerdem habt ihr vielleicht Interesse dran, dass ich mal Arten von Nerds erkläre? Und soll ich mal einen Artikel über ,,falsche" Nerdcliches machen, die ich jetzt ein bisschen angekratzt habe? Lasst es mich einfach mal wissen, bin wie immer sehr gespannt. LG The Bomber
23.03.2016
The Bomber
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Hey Leute, theoretisch würde heute ja ein Artikel kommen und die Welt bietet ja auch einige Themen. Jedoch kämpfe ich im Moment mit einer Krankheit und kann mich deshalb nicht wirklich auf etwas konzentrieren. Um euch jedoch nicht ganz ohne einen Blogbeitrag dastehen zu lassen, schreibe ich heute mal kurz über meine erste Fahrstunde, die ich letztens hatte. Vorher war ich bereits sehr nervös. Ichh dachte mir so: ,,Oh Gott! Ich werde bestimmt einen Unfall bauen, oder so!" Naja so schlimm war es dann aber nicht. Erstmal hab ich nur gelernt, wie ich sitz und Spiegel einstelle und danach beim fahren musste ich auch nur lenken. Mein Glück dabei ist auch, dass ich einen sehr coolen Fahrlehrer hat, der den Unterricht mit sehr viel Humor gestaltet. So sagte er zum Beipiel mehrmals, nachdem ich zu nah am Straßenrand gefahren bin, dass ich doch die Mülltonnen in Ruhe lassen soll. Dies ist aber natürlich nur eins von vielen Beispielen. Alles in Allem kann ich nun also sagen, dass mir die Fahrstunde doch viel Spaß gemacht hat und ich freue mich auf die nächste. Aber nun zu euch. Habt ihr lustige Fahrstundenerlebnisse? Wenn ihr Lust habt, dann teilt sie mir doch gerne hier drunter mit. LG The Bomber
16.03.2016
The Bomber
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Hey Leute, heute gibt es keinen Artikel von mir, dafür aber über mich. Meine Mutter hat auf ihren Blog über Erfahrungen aus meiner Kindheit geschrieben. Wenn ihr also mehr von mir wollt oder es euch interessiert, dann klickt einfach auf folgende Links: Teil 1: Von Sorgenkindern und Söhnen auf die man wirklich stolz sein kann Teil 2: Von Kindergartenkriegen, Kündigungen und erbitterten Kämpfen Teil 3: From Zero to hero trotz körperlicher Beeinträchtigung Teil 4: Janik & Fancy starten durch: Level 3 bei Parelli Horsemanship Teil 5: Janik als Youtuber Teil 6: The Bomber poetisch: Gedicht für die Schule oder einfach unmittelbar 12oaks-ranch.blogspot.de aufrufen und die Serie nachlesen. Auf dem Foto seht ihr mich und meine Katze Noisy:
 ... und zwar so unglaublich kriminell, dass auch meine kamerascheue Schwester Larissa sich bereit erklärt hat, ein YT-Video zu besprechen, damit alle Welt von dieser unverschämten Abzocke erfährt. Da meine Mutter gezwungen ist, ihren alten Kanal aufzugeben hoffen wir, dass all die treuen langjährigen Abonennten genau wie die, die wir gerade erst neu hinzu gewonnenen haben, uns auf den neuen Kanal begleiten. (der Artikel ist ursprünglich erschienen auf www.12oaks-ranch.de) Bevor es lustig wird, erst einmal die ernste Betrugsstory Wir sind auf Youtube einem Bauernfänger-Network zum Opfer gefallen: In der Einladungsmail stand etwas von: "Wir können jederzeit gehen, bla, bla" und in den Vertragsbedingungen war von einem Monat Kündigungsfrist die Rede - klingt zu schön um wahr zu sein -ist ja auch nicht wahr. Nachdem wir intensiv die Geschäftbedingungen durchgelesen hatten, dachten wir in grenzenloser Blauäugigkeit und im festen Glauben, dass dieses Netzwerk uns wirklich promotet, dass wir bei einer Gewinnverteilung von 95 % für uns und fünf Prozent fürs Netzwerk (noch mehr bla, bla, bla) das Ganze ja mal für einen Monat ausprobieren könnten. Der erste eMail-Verkehr war ja auch sooo nett und zuvorkommend, also haben wir uns prompt angemeldet. Ihr dürft mich hauen, dass ich so naiv war, denn die eMails kamen von TPN NETWORK, eingeladen wurden wir aber von SCALE LAB AFFILIATE ... warum bin ich da nicht hellhörig geworden? Na ja, von dem Moment an, wo wir mit dem Netzwerk verknüpft wurden, bekamen wir keine Antworten mehr auf unsere eMails, weder nette noch weniger nette: Nur immer und immer wieder eine automatische Mail, dass der eMail-Support gelöscht wurde. Moment ... stimmt nicht ganz: Eine Mail habe ich wohl doch bekommen, weil ich erstmal keinen Zugriff auf mein Dashboard bei TPN hatte: Ich wurde vertröstet, dass das eben etwas länger dauert, bis der Browser uns erfasst hätte ... ja, nee, iss klar. Durch wochenlanges Hin- und Her-Gefummel kam ich dann endlich rein ins Network, wollte (in noch grenzenloserer Blauäugigkeit) sogar noch die beiden Kanäle meiner Kinder bei TPN hinzufügen und plötzlich stand da: "Sie akzeptieren hiermit die Nutzungsbedingungen, dass das TPN Network 95 Prozent Ihrer Einnahmen behält." Mir fiel das Lächeln aus dem Gesicht, da es in der Einladungs-Mail doch noch geheißen hatte, dass WIR 95 Prozent behalten - habe ich schnell mal die Zahlen verglichen und da stand es schwarz auf weiß - von dem schwer verdienten Geld, blieben uns nur noch Brosamen. Also habe ich nicht lange gefackelt (Kündigungsfrist war ja angeblich nur ein Monat - ihr wisst ja: bla, bla) und habe die Kündigung in Windeseile rausgeschickt sowie auf Youtube den Button "Bitte vom Netzwerk trennen" gedrückt und jetzt kommt der Hammer: Ich erhielt Ende letzter Woche eine eMail, dass dieser Antrag von Scale Lab Affiliate abgelehnt (!!!!) wurde. Aber auch, wenn wir die Vertragsunterlagen geprüft haben, WER WILL DEN SCHON EINEN PROZESS IM AUSLAND FÜHREN?  und genau darauf scheinen die sich zu verlassen. Der Firmensitz von TPN Network ist England, der von Scale Lab affiliate ist die USA. Für alle, die glauben, dass ich einfach zu dusselig bin (was bei mir ja gelegentlich vorkommt), mache ich ein Video (also einen meiner Youtube-Webwalks), wo ich alle Beweis-Mails integriere, dann seht ihr es Schwarz-auf-Weiß: Larissa hat schon Screenshots davon gemacht, aber ich will es auf Video sprechen, damit das auf Youtube, Facebook, Twitter und Google Plus geteilt werden kann, weil ich finde, dass möglichst viel Leute gewarnt werden sollten, denn alles, was ich gefunden habe, ist auf Englisch - da muss was Deutsches her. Auf den ersten Blick denkt man vielleicht: Ach, was soll es? Neuen Kanal aufmachen, Videos neu hochladen, Abonnenten Bescheid geben und gut iss. Aber damit ist es nicht getan ... ganz und gar nicht ... und ich kann Euch sagen, ich habe am Wochenende ROTZ UND WASSER GEHEULT, weil all die Arbeit, die ich mir gemacht habe für die Katz war. Wenn man seinen Youtube-Kanal monetarisiert, dann macht man das ja in der Regel nicht zum Spaß, sondern weil man Geld braucht. Jede alleinerziehende Mutter, wo der Vater keinen Unterhalt zahlt (und wenn die Kinder älter als 12 sind, zahlt auch der Staat nicht mehr), weiß wie eng das manchmal werden kann, besonders dann, wenn die Kinder 18 werden, den Führerschein machen und nicht weniger, sondern mehr kosten als Kleinkinder. Schief singen erkennt jeder als falsch, grottig reiten liegt immer am Pferd In eigener Sache möchte ich auch mal am Rande erwähnen, dass jede Hundeschule mindestens 45 Euro pro Stunde verlangt ... Gesangsunterricht kostet 60 Euro usw. Als Reitschule hat man nun zwar einen viel höheren Kostenapparat durch die Pferdehaltung bzw. die notwendige Anlage (Reitplatz etc), aber viel mehr Konkurrenz (gute und schlechte) und wird somit oft genug schief angeguckt, wenn man die üblichen 30 Euro pro Stunde verlangt (bei Krankenversicherung, Rente und Steuern gibt es aber leider keinen Reitlehrer-Rabatt). Das gelegentliche Feilschen um den Preis für eine Reitstunde liegt m.E. einfach daran, dass Betreiber von Hundeschulen staatlich geprüft sein müssen, sich aber jeder, der sich auch ohne Ausbildung zur Unterrichtung anderer im Pferdebereich berufen fühlt, Reitlehrer schimpfen darf - ich weiß von einem Kfz-Mechaniker aus Hessen, der noch nicht einmal leichttraben kann und sich an den Zügeln festhält, aber der geht als Problempferdetrainer auf Deutschland-Tour!!! Andere nennen als einzigen Qualifikationsnachweis ein Halb-Jahres-Praktikum auf einer Ranch in den USA und wieder andere schaffen es ohne jeglichen Qualifikationsnachweis sogar ins TV (siehe unseren offenen Brief an VOX). Da es um Lebewesen geht und man da in einer extrem hohen ethischen Pflicht steht, habe ich in einer Art Selbstkontrolle immer gesagt: "Wenn ich nicht irgendwie von Dritten geprüft bin, dann unterrichte ich auch nicht". Bei Janik und mir waren das die Parelli-Auditions und die Turniere und über Larissas Turniererfolge müssen wir wohl kaum reden, die hat es drauf. Aber das alles zu lernen, kostet richtig Geld: Nicht nur Prüfungs- und Startgebühren oder Spritkosten, sondern vor allem jede Menge eigenen Unterricht, um solch eine Prüfung auch zu bestehen - das Geld muss ja auch irgendwie wieder reinkommen, gar nicht so leicht bei so viel Billig-Konkurrenz. Wortlose Schnappatmung wie ein Fisch nach 27 "Mein-Pferd-macht"-Stories Von daher habe ich gelegentlich Kunden, die mir in halbstündigen Telefonaten vorhalten: Der und der macht das aber für 20 Euro (diese Art von Anrufern sind solche, wo man einfach mittendrin sehr unhöflich auflegen müsste, um das KOSTENLOSE Service-Gespräch zu beenden, weil zu Wort kommt man beim besten Willen nicht - man sieht mich dann immer wie ein Fisch tief Luft holen und wieder verstummen, weil am anderen Ende gerade die Lebensgeschichte des dritten Pferdes bis ins kleinste Detail berichtet wird) und der Trainer, der um Hilfe gebeten wurde ja so viel günstiger war (ihr kennt ja den Unterschied zwischen kostenlos und umsonst), wenn ich es also nach gefühlten 30 Minuten irgendwie doch mal schaffe zu Wort zu kommen, um zu fragen, warum besagter Anrufer, denn dann nicht einfach den Trainer engagiert, der doch so viel günstiger ist und sich auch noch stundenlang Zeit nimmt, die Lebensgeschichte des 27. Pferdes mit stoischer Geduld anzuhören (denn das höre ich wenn ich es schaffe kurz zwischenzurufen: "Ich bin gerade im Unterricht (wahlweise:sitze auf einem buckelnden, steigenden Pferd, versuche gerade ein Pferd von der Autobahn zu ziehen, mache gerade Fohlengeburtshilfe ...könnten Sie mir eine bitte eine eMail schreiben?), dann werde ich gewahr, dass die Trainer, die mir von diesen uneingeladenen Anrufern unter die Nase gerieben werden, solche sind, die sagen: "Hmm, ich habe einen Reitkurs absolviert, jetzt werde ich Trainer" und somit das Pferd danach noch unberechenbarer war als vor dem Training - ich habe da früher mal einen Artikel drüber geschrieben, den ihr HIER findet). Na ja, however, auch die Reise nach Florida (wo wir ebenfalls unendlich viel von Pat Parelli gelernt haben über das, was kommt, wenn man den letzten prüfbaren Level 4 bestanden hat), hat bei uns ein Riesenloch ins Portemonnaie gerissen, weil wir ja immerhin Flug und Unterkunft dann doch selbst zahlen mussten - der Kurs war ja kostenlos, weil Larissa aus Tausenden Bewerbern als Eine von Fünfen ausgesucht wurde (HIER nachlesen). Was ein echter Youtuber ist, der monetarisiert aus reiner Menschenliebe ;-) Auch, wenn ich nicht meckern will und es mir sogar jetzt im Winter gelungen ist, meinen Kundenkreis enorm zu erweitern: So viel Spaß das wirklich auch alles macht mit den Videos (wir haben das ja auch schon vor der Monetarisierung praktiziert): Selbst wenn es auf Youtube ein No-Go ist, einzugestehen, dass ein Kanal aus finanziellen Gründen monetarisiert ist und ich mich Stund um Stund frage: Warum denn dann überhaupt monetarisieren? Also, wenn es nicht ums Geld, sondern um die Liebe zum Kunden und den Spaß am Videos schneiden und lizenzfreie Musik raussuchen (die in meinem neuen Kanal durchweg abgelehnt wird und im alten nie beanstandet wurde) geht: Ich bin da ganz ehrlich: Ich habe den Youtube-Channel und die Werbung auf diese Website geschaltet, um Geld zu verdienen (Monetarisierung = Moneten = Geld, klar soweit?). Das mache ich aber jetzt nicht, weil ich mich an anderen schamlos bereichern will (mein Sohn erzählt mir davon, dass andere Youtuber sich mit genau diesen Vorwürfen konfrontiert sehen). Nein, ich habe diese ganze Arbeit, die damit zusammen hängt, gemacht, um meinen Kindern den Führerschein finanzieren zu können (an Leuten, die sich die Werbung nicht ansehen, verdient man ja eh Nullkommanix) und jetzt ist das bisher verdiente Geld komplett im Betrüger-Netzwerk verschwunden - ich könnt ... ach lassen wir das. Nun denn: Ich muss also ganz von vorne anfangen - wie gesagt: Ich habe am Wochenende auch deswegen fast ununterbrochen geheult wie ein Schlosshund, weil es mir binnen sechs Wochen gelungen war, nicht nur meine Abonenntenzahl zu verdoppeln, sondern auch meine Klickzahlen (von 25.000 auf 43.000 zu bringen - ALLES FÜR DIE KATZ) und (was für Youtube ganz wichtig ist): Ich habe auch die Verweildauer auf den Videos fast verdoppelt und das war Arbeit, Arbeit, Arbeit - es ist ja nicht nur das Produzieren der Videos, es ist das Schneiden, das Meta-Tags reinsetzen, das Verteilen in soziale Netzwerke, lizenzfreie Musik finden, die einem nicht die Gehörgänge zerfetzt, und, und, und ... Ich kann Euch sagen: Ich habe mir in den letzten Wochen die Nächte um die Ohren geschlagen und wurde für diese Mühe jetzt nach Strich und Faden übers Ohr gehauen. Es überhaupt zu schaffen, dass Youtube regelmäßig Werbung auf die Videos schaltet, ist ja schon richtig, richtig schwer: Eigentlich klappt das nur zuverlässig, wenn man jeden Tag 1.000 Klicks hat (in Worten: TAUSEND) und jetzt habt ihr die Videos ja schon alle gesehen - wer guckt sich das schon ein zweites Mal an???? Dennoch ein kleiner Hinweis, falls ihr uns so helfen wollt: Nach Möglichkeit NICHT unsere nach 12 Oaks TV gewanderten Videos nur kurz anklicken und dann zum nächsten Video wechseln, denn dann stuft Youtube unsere Videos als uninteressant ein und wir werden schlechter statt besser gefunden. Interessant sind halt nur solche Videos, die bis zum Ende oder zumindest ziemlich lange angeschaut werden - also: Falls ihr sie kennt und keine Lust auf ein zweites "Date" habt, dann besser gar nicht erst anklicken - habt bitte auch Verständnis, wenn ihr hier und in den Blogs über schwarze Videos stolpert - damit diese Schw... nicht an unseren Videos Geld verdienen, haben wir ganz viele Videos auf privat gestellt und können es (obwohl wir zu dritt seit zwei Tagen hochladen, was das Zeug hält) nicht schaffen, alle 500 Videos mitzunehmen - es kann passieren, dass manche eingebetteten Videos von uns übersehen werden und manche sind die Mühe auch einfach nicht wert: Wir machen neue und bessere - versprochen. Auch wenn good news bekanntlich bad news sind ... hier die gute Nachricht: Nach all den schlechten Nachrichten, endlich eine Gute: Mein erster neuer Abonennt, der weder mit mir verwandt noch verschwippschwagert ist, ist übrigens der Chef von HUFGEFLUESTER.EU Bernhard Schormair, was mir echt eine Ehre ist - ich hatte ja nur mal zwei Artikel für ihn geschrieben, einen davon erreicht ihr HIER. Ich will auch nicht um Abonennten und Likes betteln und habe für jeden vollstes Verständnis, der sagt: "Das ist nicht mein Problem, ich schaue nur Videos zuende, die mich interessieren." Alles kein Ding .... aber um Eines bitte ich Euch trotzdem, teilt das Video, was Larissa für Euch besprochen hat (gerne auch die Playlist oben, da kommen ja mehrere Betroffene zu Wort), schon alleine deswegen, weil das wirklich etwas heißt: Larissa ist so kamerascheu, dass ein Kameramann in Ägypten sie regelrecht verfolgt hat in der Hoffung, sie aufzunehmen, ohne, dass sie die Hände vors Gesicht schlägt (diese Story erscheint Mitte März auf steiner-horsemanship.blogspot.de):  Teilt Larissas Video und bitte auch das, was ICH nächste Woche mache, um diesen Netzwerk-Betrug schwarz auf weiß zu beweisen, so oft ihr könnt, WEIL: JEMAND, DER EINER MUTTER DAS FÜHRERSCHEINGELD FÜR IHRE KINDER STIEHLT, DER GEHÖRT BESTRAFT (wenn auch nur dadurch, dass sein Ruf leidet) und: HELFT UNS, DASS MÖGLICHST VIELE YOUTUBER VON DIESEN MACHENSCHAFTEN ERFAHREN, um auch andere Neulinge auf Youtube vor diesen Machenschaften zu warnen. Ich bin ja Reiterin und die sind besonders gut, wenn sie hinter der Bande stehen und haben viel Übung darin, es besser zu wissen, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist: Ich hebe dann mal mahnend meinen Zeigefinger, um Euch zu belehren: Wenn Netzwerk, dann bitte aus Deutschland. By the way: Larissa hat sich soeben bei REIT TV beworben (Bericht hier): Drückt uns die Daumen, denn die haben wirklich einen guten Ruf. Zu den Pferdeproviehs an der Bande gibt es auch eine kleine Playlist - folgt in Kürze.
Hey Leute, das sind die Playlists, zum Ersatz dafür, dass alle Video-Posts weg sind. Ich hab das gemacht, weil meine Artikel ein bisschen untergegangen sind, was ich sehr schade fand. Außerdem wollte ich noch mitteilen, dass Artikel jetzt immer mittwochs kommen und nicht mehr freitags. Der Rhythmus ist besser, weil meine Videos mittwochs und samstags erscheinen. Ich teile sie in die Playlist und in der hier integrierten Pinterest-Pinnwand (zu finden hier in der Sidebar). Minecraft-Fans werden nicht nur in meinem YT-Kanal fündig, sondern auch hier: http://www.12oaks-ranch.de/12oakstv/janiks-lets-plays/
In mehreren meiner Artikel ist jetzt schon ein Name gefallen. Gronkh. Wer auf YouTube unterwegs ist, hat diesen Namen zumindest schonmal gehört. Wieso ist den meisten wahrscheinlich klar. Denn er ist schließlich der ,,größte" YouTuber Deutschlands. Und das berechtigt. Schließlich ist er sehr sympatisch und lustig. Auch verbinden seine Videos viele Leute, denn jeder kennt gewisse Insider, wie vielleicht #Omaliebe aus Grimtales oder Fetti McFettFett aus Outlast :D Und ihr kennt bestimmt noch weitere. Aber neben den unbeschreiblichen Humors gibt es auch andere Sachen, die mir bei Gronkh sehr gefallen. So gefällt mir es sehr, dass man sieht, dass er immer noch Spaß hat, bei dem was er tut. Weiterhin verhält er sich immer sehr natürlich. Er lacht viel, zeigt aber auch, wenn er mal gefrustet ist. Er ist eben immer noch ein Mensch und es ist schön, dass er das auch immer noch zeigt. Toll ist aber auch, wie er mit seinen Zuschauern umgeht. So streamt er viel und geht dabei auch auf den Chat ein. Man fühlt sich bei ihm einfach nicht als eine Nummer, obwohl man es natürlich ist. Auch die Tatsache, dass er durchaus die Kommentare liest, was man an manchen Reaktionen in Videos sieht, verstärkt dieses Gefühl, sowie seine Art, immer unterhaltsame Folgen zu produzieren. Aber bei all dem lässt er sich nicht vorschreiben, was er zu tun oder zu lassen hat, was meiner Meinung nach viel Respekt verdient. Was mir aber wirklich wichtig ist, ist die Tatsache, dass man nicht unbedingt viel Arbeit in etwas stecken muss, um unterhaltsam zu sein. Schließlich schneidet er seine Videos nicht und fügt nur dann Effekte ein, wenn sie wirklich passen. Natürlich kann er das nur deshalb, weil er eine unterhaltsame Person ist, trotzdem finde ich dies eine tolle Aussage, die er indirekt macht. All dies wiederum bringt mich dazu, Gronkh als einen der besten Youtuber zu sehen und dank seiner Vorbildfunktion, die er für mich, aber auch für viele andere hat, finde ich das sein Spitzname ,,YouTube-Papa" der in einigen Kommentaren kusiert, sehr gelungen ist. Jetzt aber genug geschwärmt. Seht ihr es ähnlich wie ich oder seit ihr anderer Meinung? Und welche Insider kennt ihr und was sind eure Favoriten? All das und mehr könnt ihr mir gerne schreiben, freu mich schon drauf :) LG The Bomber
Jede Geschichte hat einen Anfang und meine Geschichte hat gleich mehrere. Zum einen nämlich, wie ich auf YouTube gekommen bin und zum anderen, was mich bewegte, selber YouTube-Videos zu machen. Wie vielleicht klar ist, hängen beide zusammen, aber irgendwie ist auch jede Geschichte eine für sich. Beginnen wir doch damit, wie ich auf YouTube kam. Mit YouTube an sich kam ich schon sehr früh in Kontakt. Jedoch habe ich mir damals noch keine Gedanken gemacht, wo ich überhaupt bin. Sie beginnt mit YouTubern, mit dennen viele gestartet sind. Den Außenseitern. Doch wie schon gesagt: Damals war mir die Plattform YouTube an sich sehr egal. Aber was brachte mich nun dazu, YouTube wirklich wahrzunehmen. Dazu brauchte es bei mir einen wichtigen Faktor. Bei diesem Faktor handelte es sich um das heutzutage beliebteste Spiel der Welt (zumindest auf besagter Plattform YouTube): Minecraft. Zwei oder drei Jahre, nachdem ich die Außenseiter kennen lernte, entdeckte ich dieses Spiel, das eine Leidenschaft in mir weckte. Ich liebte das Spiel und wollte immer mehr haben. Es fing an mit Parodien von Liedern, die nun ein Minecraft-Thema hatten. Aber irgendwann hat man alle diese Lieder gehört und neue Lieder kamen selten. Natürlich reichte mir das nicht. Ich wollte mehr. Aber wie? Dies war schnell gefunden. Denn in Bereichen der Gamer sind die Worte ,,Let`s Play" in aller Munde. Also kurzerhand ,,Minecraft Let`s Play" in die Suchleiste eingegeben und Schwub, die ganze Seite war voll mit Minecraft-Videos. Eins angeklickt und dort begann meine Reise. Denn dieses Video war von der LPerin Honeyball. Doch bei ihr blieb es nicht. Die Comedians, bekannt unter ,,Space Frogs" und der bekannte deutsche Let's Player Gronkh folgten ihr. YouTube wurde zu einer Art Entdeckungsreise, in der alles neu, interessant und lustig war und man super abschalten konnte. Gerade bei Gronkh fand ich Stunden an Videomaterial, mit der ich meine Zeit vertreiben konnte. Nach einiger Zeit war es nun aber so, das ich mich fragte: ,,Ist das alles? Hier muss es mehr geben." Daraufhin fragte ich eine Freundin von mir, welchen YouTuber sie mir besonders empfehlen könne. Die Antwort: TheKedosZone. Sein Humor sollte mein Leben ändern und die Tatsache, dass er doch relativ klein war auf YouTube, brachte mich zum ersten Mal ganz leicht auf die Idee: ,,Hey, der ist gut, aber viel scheint er dafür nicht zu brauchen. Theoretisch müsste ich das doch auch können." Mit diesem Punkt begann dann ein Weg, in dem YouTuber mich nicht nur unterhalten sollten: Immer wieder fand ich Inspirationen und Ideen, die ich umsetzen wollte. Gronkhs Art, ein Spiel zu kommentieren, Honeyballs Art Tipps und Meinungen zu äußern, die Sketche der Space Frogs oder Kedos Art, aus den schlechtesten Spielen ein Super-Video zu machen. Es war eine Freude, all meine Ideen wachsen zu sehen und immer wieder kamen neue Inspirationsquellen. Aber damals hatte ich ein Problem, das mich immer daran hinderte, wirklich ein Video aufzunehmen. Ich hatte ja gar keine Kamera (bam bam baaam, dramatische Musik). Auch hatte ich  gar keine Ahnung, wie ich ein Spiel aufnehme. Dass ich zu dem Zeitpunkt zwar eigentlich alles hatte, wurde mir erst später bewusst. Denn an sich hatte ich ja einen PC (dass ich den brauche, wusste ich natürlich), Internetzugang um die benötigten Aufnahmeprogramme runterzuzladen (leider hatte ich damals keine Ahnung, welches ich brauche und dass es kostenfrei ist) und ein Gaming-Headset (dieses war jedoch erst  gar nicht für Let's Plays geplant. Eigentlich wolte ich nur in Ruhe die Spielsounds laut machen, ohne das sich jemand beschwert und mit einen Kumpel zusammen gleichzeitig zocken und sprechen). Mein Traum schien erstmal unerreichbar und die Ideenproduktion ging in eine Ruhepause. Zwar war YouTube immer noch eine Entdeckungsreise, aber mehr nicht. Doch die Zeiten sollten sich wieder ändern. Denn mein Freund fand die benötigten Aufnahmeprogramme. Zu dem Zeitpunkt war mein PC leider nicht mehr funktionstüchtig genug für Let's Plays. Aber ich wollte sie darauf trotzdem machen. Also los ging das Aufnehmen. Doch dann der nächste Schlag. Ich war einfach nicht gut im Let's Playen. Ich stockte viel, erwartete zuviel und ging bei vielen Themen einfach zu sehr ins Detail. Allem in allem: Es war einfach nicht unterhaltsam. Dies brachte mich zum Grübeln. ,,Was mache ich falsch? Es wirkt doch so einfach." Doch eine Lösung sollte erst ein halbes Jahr später kommen. Während der Zeit gab mein PC zwar komplett den Geist auf, jedoch lernte ich, dass ich einfach locker sein muss und einfach ich selbst. So zumindest die Tipps einiger der großen YouTuber, die mich inspirierten. Und dann endlich, als ich besagten Kumpel besuchte, sollte ich noch eine Chance bekommen, den bei ihm durfte ich aufnehmen. So legte ich los und anstatt alles perfekt machen zu wollen, machte ich es einfach. Meine erste Folge Minecraft war produziert und bekam den treffenden Namen ,,Let's Fail Minecraft", denn ich versuchte nicht, etwas Perfektes zu machen, sondern machte, wie es kam auf meine ganz eigene Art. Ich ließ einfach den zerstreuten Chaoten, der ich bin, raus. Dies war meine YouTube.Geschichte und sie ist noch längst nicht vorbei. Aber zu euch: Habt ihr auch eine YouTube-Story? Oder was inspiriert euch, dass zu tun, was ihr tut? Wenn ihr Lust habt, dann schreibt es mit einen netten Kommentar einfach hier drunter ;) LG The Bomber
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