12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten
12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten

AUF EINEN KLICKDAILY BLOG / PREISE / ANFAHRT  / KONTAKT / LEITBILD & AGB / Impressum / Datenschutzerklärung

Blick ins Buch im BOD-BUCHSHOP: Sie erhalten dort meine Bücher in wenigen Tagen & versandkostenfrei (BRD); bei Amazon z.T. längere Lieferzeit, aber auch Blick ins Buch

Der Blog der zwei Kanäle vereint: 12oaks-ranch.blogspot.de

Zirkus & Vlog-Tochterkanal mit Klick aufs Bild öffnen (Natural Horsemanship-Hauptkanal - Button unterhalb)
07.12.2017
Nicola Steiner Horsemanship
Keine Kommentare
Rasselbande im Schweinsgalopp - da kann das Einfangen zur Geduldsprobe werden, wie Barbara unten erzählt Teil 1: Begeisterte Mails & tolle Rezensionen: Großes Lob für mein "großes" Buch Teil 2: Mein Buch im Praxis-Test PLUS Nikolausüberraschung: Rabatt für alle Teile 4, 5 & 6 folgen in den nächsten Tagen Oben könnt ihr die anderen Teile der Miniserie anklicken - hier beschreibt die Testerin, wie schwierig es für sie im Sommer noch mit ihrem Pflegepferd war. Barbara versucht nun mithilfe meines Buches Lösungen zu finden: "Meine Reitbeteiligung Penny war vorsichtig und misstraute erstmal allem und jedem. Putzen der Beine nur schwer möglich (sie hatte dort wohl mal eine schlimme Verletzung) dazu kopfscheu - was es mir bei ihrer Größe sehr schwierig machte, die Trense aufzuziehen. Sie hatte sehr lockere Beine und trat auch mal, wenn der Druck zu groß wurde. Es musste also Überzeugungsarbeit geleistet werden. Ich habe daher zunächst mit Bodenarbeit begonnen - Vertrauen, aber auch Respekt war das Ziel. Das Pferd kannte das grundsätzlich - ihr Besitzer Micha hat das auch immer wieder mit ihr gemacht und bei ihm gelang vieles, was bei mir nicht klappte. Es war schon ein Geduldsspiel, sie das erste Mal von der Koppel zu holen - seehhhrrr große Koppel und ein unwilliges Pferd - ich bin viel gelaufen. Zunächst habe ich mich ihr genähert - sie war auch nicht abgeneigt, aber wollte nicht gehalftert werden (Knotenhalfter, was sie kennt - Videos zum Halftern gibt's unterhalb der Buchtipps) Es muss nicht immer Leckerli sein Ich hatte übrigens keine Leckerlis - zwei Wallache aus der Miniserie waren höchst interessiert und ich hätte beide locker halftern können. Die Stute hat sich immer wieder entzogen - ich bin ruhig, aber bestimmt geblieben - habe durch entsprechende Körpersprache immer wieder Wege zu gemacht - ihr aber durchaus Raum gelassen und sie zu mir eingeladen. Es dauerte gut 30 Minuten - aber dann war sie da - ich durfte die Stirn berühren und auch den Hals. Habe keinerlei Druck gemacht und sie eingeladen mit mir zu kommen - und sie kam (und die Jungs gleich mit). Habe sie dann einige Zeit ohne Halfter "geführt", immer wieder ohne Druck berührt, bis sie wirklich ruhig neben mir stand. Habe dann das Siebenmeterseil über den Hals gelegt und sehr vorsichtig das Knotenhalfter angelegt. Danach erstmal Arbeit am Seil - also Vorderhand und Hinterhand bewegt, Anhalten, Abstand halten und Rückwärts. Sie testete, aber machte mit, hat abgeschnaubt und auch gekaut. Danach zum Putzen - auch hier vorsichtig rantasten - erstmal die Stellen, die unproblematisch sind und immer wieder ruhig und bestimmt die Beine berührt und auch den Kopf - insbesondere die Ohren - nach einigem Hin und Her konnte ich die Hufe auskratzen und auch die Ohren berühren. Danach noch mal etwas Servicezeit - alle Pferd um mich und Maria drumherum - wir haben was getrunken - einfach Zeit zusammen. Damit habe ich es sein lassen." Was Barbara Service-Zeit nennt, gibt es auch im Parelli-Programm als Undemanding Time: Zeit, wo man nichts vom Pferd verlangt. Parelli ist eines der Systeme, die ich im Buch vorstelle, aber auch Thomas Günther und Elias Ernst haben Trainingstipps beigesteuert. Unterhalb findet ihr Links, in denen ich das Buch bei Erscheinen vorgestellt habe sowie die angekündigten Videos zum Thema Knoten und Knotenhalfter. Übrigens, wir geben Weihnachtsrabatt für jedermann, den ihr in TEIL 2 des Praxistests findet. Im Turnierblog: Aus ethischen Gründen abgelehnt - zu Reining-lastig Hier im Horsemanship-Blog: Nicht nur Trainingstipps, sondern auch Geschichten Und hier gibt es noch einen Test: Wir wurden von Cavallo HIER getestet und ich habe den GEGENTEST gemacht
06.12.2017
Nicola Steiner Horsemanship
Keine Kommentare
Hier geht es zu TEIL 1 & TEIL 3 des Praxistests         (und bald zu TEIL 4 & TEIL 5 & TEIL 6) Penny ist die Schimmelstute, die bei Barbara Joostens Test als Versuchskaninchen fungiert Letzte Woche hatte ich mit Euch geteilt, wie sehr ich mich über eMails freue, in denen berichtet wird, dass mein Buch auch in der Praxis anwendbar & hilfreich ist. Im Sommer erhielt ich dann diese Facebook-Nachricht: "Hallo Nicola, ich habe mir am Wochenende Dein Buch "Westernreiten meets NHS" geholt und bin ehrlich begeistert. Schön geschrieben und für mich absolut nachvollziehbar - na ja ... jedenfalls bis jetzt, hab' etwas mehr als die Hälfte durch. Ich werde sehen, was ich umsetzen kann, sobald ich wieder einen reitbaren Untersatz zur Verfügung habe. Liebe Grüße Barbara" Ich habe mich über diese Nachricht natürlich gefreut wie Bolle und sie gefragt, ob sie nicht Lust hat, dies in eine Amazon-Rezension zu schreiben. Die Amazon-Rezension hat sie prompt geliefert, aber mit einem völlig neuen Wortlaut (HIER in Teil 1 zu finden) und einige Wochen später erhielt ich dann die nächste private Facebook-Nachricht von ihr. "Hallo, wollte nur berichten, dass ich Dein Buch einer Freundin geliehen habe - sie war ganz gespannt, denn sie kennt Dich über FB und ich darf eines ihrer Pferde als Reitbeteiligung reiten und betreuen - ist noch ganz frisch. Ich freue mich die Tipps und Hinweise aus dem Buch umzusetzen. Es zeigt sich jetzt schon, dass die Beziehung immer an erster Stelle steht und der Mensch derjenige ist, der lernen muss, denn vieles will einfach noch nicht klappen, aber sie hört zu und es macht ihr Spaß." Das fand ich so toll, dass ich sie gebeten habe, weiter über das Training zu berichten und wie ihr mein Buch dabei hilft. Das ist das erste Ergebnis - eine Art Bestandsaufnahme:  "Penny ist eine Warmblutstute, neun Jahre alt, 170 cm groß (und ich bin eigentlich nicht schwindelfrei), die man wohl ungeschliffener Rohdiamant nennen könnte. Sie lebt jetzt seit 5 Jahren bei Maria und Micha - seit letztem Jahr im Offenstall, der in Eigenregie liebevoll geführt wird. Sie lebt dort in einer Herde, bestehend aus ihrem Sohn Eddi (zwei Jahre), den Wallachen Lucius (6) und Sontos (24 Jahre, Araber) und einem Pony, Nikita (3), das aber zur Zeit verletzungsbedingt Boxenruhe hat. Die von Dir im Buch beschriebenen Übungen - Hinterhand und Vorhand bewegen sowie mit Körpersprache kommunizieren - habe ich eingesetzt, um so eine Bindung zum Pferd aufzubauen. Ich habe dies gekoppelt mit einem Stimmkommando das ich z.B. für das Anhalten installieren möchte, um es so beim Reiten etwas leichter zu haben. Ich muss halt immer sehen, was das Pferd zulässt und anhalten beim Reiten ist so eine Sache - genau wie das Trensen. Es gibt viele Baustellen, die ich ganz behutsam angehe. Viel Zeit und Ruhe - immer im Tempo des Pferdes. Das ist auch etwas, was ich von Dir gelernt habe. Danke !!!" Unter den Buchtipps gibt's eine kleine Nikolausüberraschung Vorab noch etwas in eigener Sache: Bisher habe ich meine Blogbeiträge immer in mehreren Gruppen auf Facebook geteilt. Seit Neuestem ist das auf Facebook nicht mehr erlaubt bzw. begrenzt (wobei meine Blockierung, die ursprünglich für eine Woche ausgesprochen wurde, aufgrund meines Einspruchs nach nur 24 Stunden aufgehoben wurde). Dennoch eine Bitte an alle, die meine Blogbeiträge mögen und am Wochenende darauf warten: Liket die 12 Oaks Ranch auf Facebook und ihr verpasst keinen Beitrag - trotz Facebook-Limit. Hier der Link (alternativ Newsletter bestellen bei nicola-steiner@t-online.de ): https://www.facebook.com/12OaksRanch/ Natürlich freue ich mich gerade jetzt riesig über jeden, der meine Blogbeiträge teilt ... Neben unserem Adventsspiel auf                                               www.12oaks-ranch.de/adventsspiel/ gibt es in den nächsten Tagen einen weiteren 12-Oaks-Gewinn in einem Türchen, das ihr hier öffnet: www.4my.horse   Dort gibt es Rabattaktionen von vielen Pferdeleuten für jedermann, bei uns ist das:  30 Prozent auf 60 Minuten Einzelunterricht mit unseren Pferden Buchen können Sie unseren Rabatt bis zum 24.12.2017 bei nicola-steiner@t-online.de (gerne als Weihnachtsgutschein), denn dann endet die Rabattaktion: Einzelstunden und Buchungen für Ausritte mit Rabatt müssen bis Ende Januar stattfinden (gilt nur bei Überweisung des Restbetrages bis 31.12.17, z.B. Paypal an obige eMail-Adresse). Was genau könnt ihr buchen? Hier ein paar Beispiele für Einzelstunden oder Ausritte.  * Natural Horsemanship: Für Anfänger ist sicherlich Einzelunterricht am Boden am Sinnvollsten, denn aus dieser Bodenarbeit wird die spätere Reittechnik und -logik entwickelt * Zirkuslektionen: Auch wenn Natural Horsemanship bei uns die Grundlage für alles andere ist (siehe Leitbild), so dürft ihr dennoch an unseren Pferden alle Zirkustricks ausprobieren, die Euch einfallen (Steigen und andere dominante Zirkuslektionen nur für Erwachsene) * Westernreiten: Sie können bereits (Western) reiten, aber haben noch nie auf einem Pferd gesessen, das spinnt? Also ich meine nicht Spinnen im Sinne von Durchdrehen, sondern das rasante Drehen auf der Hinterhand des Westernpferdes: den Spin. Probieren Sie es mit unseren Pferden aus, wenn Sie fortgeschritten sind. Wer reiterlich noch nicht so weit ist, kann auch in anderen Westerndisziplinen hineinschnuppern, z.B. den Trail: Rückwärts durch Stangen um die Ecke oder vom Pferd aus ein Tor öffnen: Da ist Präzision gefragt.(Was genau für Sie geeignet ist, lässt sich möglicherweise erst sagen, wenn wir Sie auf dem Pferd gesehen haben, wobei wir uns alle Mühe geben, Sie zum Spin zu führen, falls gewünscht. Im Video unterhalb sehen Sie einen Spin, den Larissa reitet und einen, den wir einer erfahrenen Reiterin nach einer Stunde Unterricht beigebracht haben). Sollten Sie aber noch nicht so weit sein, dann gibt es einen Plan B: Wie bringe ich einem Pferd bei, dass es sich ohne Zügel lenken und anhalten lässt? Die Ruine Eibach nahe dem Golddorf Scheel, wo wir wohnen * Ausreiten: Und genau das – Reiten am langen Zügel – sollten Sie beherrschen, wenn Sie sich als erfahrener Reiter für den Ausritt entscheiden, bei dem wir den Spuren der Grafen vom Berg folgen (die Fotos zeigen unser Ausreitgelände). Normalerweise ist es auch bei erfahrenen Reitern Pflicht, dass diese mindestens eine Einzelstunde Reitunterricht erhalten. Beim Adventsspiel machen wir eine Ausnahme und integrieren eine zehnminütige Einweisung, wo wir quasi „kontrollieren“, ob Sie ready for the woods sind, denn im Wald gibt es kein Sicherheitsnetz. Falls Sie wider Erwarten noch nicht so weit sind, um in den Wald zu gehen, machen wir spontan eine Reitstunde daraus – aber auch hier gilt: Wir geben alles und machen möglich, was möglich ist und wenn es beim ersten Mal nur eine Schrittrunde werden sollte. (Die ersten beiden Angebote richten sich an Neukunden, die beiden letzten sind eher für Teilnehmer geeignet, die bereits bei uns Unterricht hatten oder sehr fortgeschrittene Reiter sind): Ruine Neuenburg oben auf dem Berg in der Nähe von Scheel * Preise: Nichts im Leben ist umsonst und alles hat seinen Preis, der nun reduziert wird. Wer beim 4my-horse-Türchen oder hier unsere Weihnachts-Rabattaktion findet, erhält 30 Prozent auf eine Einzelstunde NHS, Zirkus oder Reiten: macht statt 30 nur 21 Euro. Beim Ausritt ist es komplizierter: Wir bieten Ausritte ab zwei Stunden an, die regulär für Einzelpersonen 70 Euro und ab zwei Reitern 40 Euro pro Person kosten: Der Rabatt für eine dieser beiden Stunden beträgt € 10,50 - bei Einzelreitern kostet der Ausritt mit einer Person dann nur noch € 59,50. Es gibt zusätzlich unter obigen Bedingungen bzw. der gesetzten Buchungsfrist einen Gruppenrabatt beim Zweistundenausritt: Bei zwei oder drei Reitern erhält jeder Teilnehmer sechs Euro Rabatt, so dass Sie insgesamt € 68,- bzw. bei 3 Personen € 102,- bezahlen. Die Zwergenhöhle am Fuße des Neuenberges Und wenn Ihnen dieser Schnupperausritt gefallen hat, dann haben Sie hoffentlich "Blut geleckt" und Lust auf einen Halbtagesritt oder gar für den Zweitagesritt bekommen, den wir im Frühjahr planen: Es geht rund um Lindlar und am anderen Ende unserer Gemeinde werden wir übernachten (oder lassen uns mit dem Auto abholen und übernachten hier und lassen die Pferde dort) – Beschreibung zum Zweitagesritt bei Termine.   Übrigens, wenn Sie oben die „fetten“ Begriffe anklicken, kommen Sie zu den jeweiligen Unterseiten unseres Angebots und hier noch ein paar Bilder von unserem Ausreitgelände. Schloss Gimborn - etwa eine Stunde von Scheel entfernt In Gimborn kann man einkehren - es gibt Anbindemöglichkeiten für Pferde Bei einem Halbtagesritt kann man zur Winkler Höhle in Marienheide-Dürhölzen reiten Auch etwas für einen Halbtagesritt: Rast an der idyllischen Schnipperinger Mühle Hier geht es zu TEIL 1 & TEIL 3 des Praxistests         (und bald zu TEIL 4 & TEIL 5 & TEIL 6)
01.12.2017
Nicola Steiner Horsemanship
Keine Kommentare
Im Dezember gibt es hier im Blog eine kleine Miniserie; eine Art Praxistest, in der jemand mithilfe meines Buches einen völlig neuen Zugang zu seinem Pferd gefunden hat. Dies wurde mir per Privatnachricht auf Facebook geschrieben. Mich erreichen gelegentlich eMails, in denen Leute mir für mein Buch danken. Das bedeutet mir sehr viel, besonders dann, wenn diese Menschen auch so eine nette Rezension hinterlassen wie diese hier, die z.B. loben, dass es weniger um Technik, sondern vielmehr um die innere Haltung des Menschen geht: "Dieses Buch ist mit viel Herzblut, gepaart mit einem enormen Fachwissen, geschrieben worden. Die Ergänzungen namhafter Pferdeprofis ergänzen die Beschreibungen des Weges mit Pferden in wunderbarer Weise. Nicola Steiner motiviert in ihrem Buch immer wieder das einzelne Pferd zu sehen und dabei besonders auf die eigene Haltung zu achten, ein Gefühl zu entwickeln, was es im Training benötigt. Sie schreibt, dass es schwer ist, ein Gefühl für die eigene Haltung und das jeweilige Pferd in einem Buch zu vermitteln.  Ich finde, dass ihr dies sehr gut gelungen ist. Es ist kein Methodenbuch, vielmehr fordert es auf, sich selber in den Prozess mit einzubeziehen und mit Pferden beim Training gemeinsam zu lernen.  Ich kann dies Buch nur empfehlen, besonders den Pferdemenschen, die sich in der Arbeit mit Pferden gerade mal in einer Sackgasse befinden. Es hilft bei sich anzukommen, sein Pferd noch einmal mit anderen Augen zu sehen und dann den Weg des gemeinsamen Lernens zu gehen. Dann ist plötzlich alles ganz leicht. (von Ulrike Spanuth)" Weitere Rezensionen findet ihr auf Amazon - meine Lieblingsrezension jedoch im letzten Blogbeitrag WESTERNREITEN ZWISCHEN WITZ UND WISSENSCHAFT Ihr müsst dafür nur den Link oben anklicken und dort ziemlich weit nach unten scrollen. An dieser Stelle möchte ich aber noch die Rezension von Barbara Joosten hier hinein kopieren, denn sie war die Erste, die dieses Buch rezensiert hat und sie ist es auch, die den Praxistext gemacht hat und in den den nächsten Tagen berichtet, wie es ihr und ihrem Pflegepferd mit meinem Buch ergangen ist, aber als Auftakt lest zunächst ihre Amazon-Rezension: "Ich hatte mir lange überlegt, ob ich das Buch kaufen soll - letztlich hat die Neugierde gesiegt und ich wurde nicht enttäuscht - das Buch ist aus meiner Sicht absolut lesenswert. Eine Vielzahl von Anregungen und Vorschlägen, die auf Grund der verständlichen Darstellungen gut umgesetzt werden können." Am Nikolaustag geht es dann los mit dem eigentlichen Praxistest, der bisher sechsteilig ist. Ach ... und weil alle guten Dinge bekanntlich drei sind ... Eine habe ich noch: "Ich selber bin kein Westernreiter, aber ich interessiere mich sehr dafür, wie man mit Natural Horsemanship erfolgreich an Turnieren teilnehmen kann. Für viele schließt das Eine ja das Andere aus, nicht so für die Autorin. Dieses Buch ist sehr anschaulich geschrieben und ich kann die Übungen zuhause nachmachen. Ich finde die Wortwahl sehr gut, man versteht auch als Laie, was gemeint ist. Allerdings findet auch der fortgeschrittene Reiter gute Tipps in diesem Buch. Gerade die kleinen Anekdoten finde ich persönlich sehr erfrischend und unterhaltsam. Ich würde dieses Buch wieder kaufen und jedem empfehlen, der Alternativen zur "klassischen Turnierausbildung" sucht, bei der Pferd UND Reiter Spaß haben." (von Kathrin Schröder) Wer also noch ein Weihnachtsgeschenk sucht, wird hier fündig - wenn ihr mir noch einen kleinen Gefallen tun wollt, dann bestellt doch im Books-on-demand-Buchshop, denn dort bekomme ich etwas mehr Prozente. Ein noch größeren Gefallen können mir die tun, die das Buch bereits haben: Schreibt doch auch eine Rezension - ich freue mich über jedes Feedback, besonders an Weihnachten. Es gibt übrigens auch ein Adventsspiel der 12-Oaks-Ranch, bei dem ihr die Bücher gewinnen könnt: www.12oaks-ranch.de/adventsspiel/

Um unsere News-Unterseite "schlank" zu halten werden hier statt drei die jeweils zehn neuesten Blog-Einträge zeigt. In der Startphase gibt es wechselnde Monatsthemen, die ihr über folgende Buttons aufrufen könnt.

Queenie ist bekanntlich eine eigene Meinung auf vier Beinen und ist damit dasjenige unserer Pferde, das sich am Ehesten für die unterhaltsamen Blogeinträge geeignet hat. Da diese übers ganze Jahr kreuz und quer über den 12-Oaks-Blog verteilt waren und sie zu schade dafür sind, im Internet-Dschungel zu versumpfen, habe ich alle Queenie-Einträge des Jahres 2015 rüberkopiert nach Blogspot - also außerhalb der eigenen Homepage. Im Monat Dezember ging es hier also nur um Queenie; im Januar war das Thema Fallbeispiele von unseren und von Kundenpferden und ich habe zwei, drei meiner Artikel veröffentlicht. 

Folge 12 Oakss Pinnwand „Hund, Katze, Welpe“ auf Pinterest.
Bildklick zur YT-Playlist: Idgies Geschichte von Geburt an und ihre Freundschaft mit Kätzchen Noisy
Mit Klick-aufs-Bild den Turnierkanal von 12oaksTV in zweitem Fenster öffnen - Kanal ist noch im Aufbau
09.12.2017
12oaksTV Turnierkanal
Keine Kommentare
Bild vom Vorjahr, wo Larissa Erste in der Leistungsklasse 1 B wurde Heute ist Rheinland-Gala der hiesigen EWU und obwohl Larissa Zweite ihrer Leistungsklasse ist, drei Disziplinen gewonnen hat, zwei Pferde-Medaillen erhält und ihr dort offiziell das silberne Reitabzeichen verliehen werden sollte, werden wir in diesem Jahr nicht hingehen. Das ist schon bitter, weil wir ja viel Geld in die Starts investiert hatten, um hier die Nase vorn zu haben. Wir befürchten allerdings ein regelrechtes Spießrutenlaufen, wenn wir uns dort blicken lassen und hätten dort sicherlich wenig Spaß.  Der Grund: Wir hatten eine Riesenauseinandersetzung mit der Jugendwartin im Rheinland, die sich bei einem privaten Streit während der German Open absolut parteiisch auf die Seite einer mit ihr eng befreundeten Familie gestellt hatte und sich trotz dieser Befangenheit über alle Maßen in einen Privatstreit eingemischt hat, was erwartungsgemäß zur Eskalation geführt hat. Wir haben lange überlegt, ob wir das, was geschehen ist öffentlich machen, zumal es die kurzfristige Einigung gab, dass ich die weiter unten aufgeführte Passage aus einem Blogbeitrag lösche, was ich zwischendurch zugesagt hatte, wie auch, dass ich nicht weiter über den Vorfall berichten würde, weil die Gegenseite Negativ-Bewertungen auf meiner Seite entfernt hatte. Dieser "Deal" wäre eine gute Gelegenheit für „Schwamm-Drüber“ gewesen, aber dann wurde regelrecht „nachgetreten“ und die Geschütze, die dieses Mal aufgefahren wurden, waren viel schlimmer als ein paar Negativ-Bewertungen, so dass diese Einigung hinfällig wurde: Ich erhielt nämlich Hausverbot für die Jugendquadrille (die Jugendwartin wurde also offenbar erneut mit hineingezogen, was echt nicht nötig war und durch die Screenshots unterhalb belegt ist) und die Jugendwartin hat offenbar dafür gesorgt, dass ich den Posten der Pressewartin im erweiterten Vorstand wieder verliere. (Man hörte, sie habe haufenweise Screenshots geliefert, wo ich in meinem anderen Blog die Pressefreiheit erkläre und man daher Angst habe müsse, ich würde beim Westernreiter auf die Pressefreiheit pochen, was Quatsch ist, denn ich kann sehr wohl zwischen Öffentlichkeitsarbeit und privaten Blog unterscheiden, aber ich hatte mich um diesen Posten ja auch nicht gerissen, ich wurde ja gefragt: HIER nachzulesen) Ist das ein Hausverbot oder hätteich einfach hingehen sollen? Warum siezt die mich eigentlich? Obwohl ich mich von Stund' an nicht mehr an meine Zusagen aus der Einigung (die Negativ-Bewertungen betreffend) gebunden fühlte, hatte ich im ersten Schritt versucht, eine interne und diskrete Einigung mit dem Vorstand der EWU Rheinland zu finden (außer Ermahnungen hat dies aber für die Jugendwartin meines Wissens keinerlei Konsequenzen gehabt. Sie hat sich noch nicht einmal bei mir entschuldigt und schon gar nicht das ungerechtfertige Hausverbot für die Jugendquadrille zurückgenommen, denn der Streit ging sie nichts an und ich habe mich zu ihren öffentlichen Angriffen bis heute mit keinem Wort geäußert). Ich hatte mich sogar an ein Mitglied des Bundesvorstandes gewandt, um dies ohne großes Aufsehen vom Tisch zu bekommen. Dieser kann aber - rechtlich gesehen - nichts entscheiden, sondern nur vermitteln. Ihm wurde mitgeteilt, die Sache sei geklärt, was es nicht ist: Immerhin geht es um eine Straftat der Jugendwartin meiner Tochter gegenüber. Da wir zudem fest davon ausgehen, dass die Leute sich fragen, warum ich jetzt doch nicht den mir im Sommer angebotenen Posten der Pressewartin übernehme (HIER und HIER hatte ich das angekündigt) und warum Larissa nicht mehr für die Jugendquadrille reitet (ohne Hängerführerschein nützt es nichts, wenn das Hausverbot für sie nicht gilt) finden wir, dass wir wenigstens einmal öffentlich Stellung nehmen sollten, um unseren Ruf zu schützen, denn das habe ich schon in meinem Studium der Medienwirkungsforschung gelernt: Wenn man gar keine Stellung bezieht, brodelt die Gerüchteküche umso mehr. Als Stellungnahme dient der Text unserer Strafanzeige bei der Polizei -weiter unten gibt es dazu Gesetzestexte und Erläuterungen sowie ein Schlußwort, wo aus aktuellem Anlass Reiten mit Fußball verglichen wird, denn es ist ja wohl üblich, sich nur über Tore der eigenen Mannschaft zu freuen. Grundgesetzliche Rechte zuverbieten: ganz harter Tobak > Hiermit möchten wir einen besonders schweren Fall von Nötigung zur Kenntnis bringen, da die beschuldigte Jugendwartin der EWU Rheinland (einem Verband zum Westernreiten), die diese Willensbeugung unternommen hat, ein Ehrenamt bekleidet, und somit wohl Amtsträgerin ist und dies auch ausgenutzt hat (zumindest nach: § 240 Abs. 4, 2. Abschnitt bzw. die Urteile BGH, 10.3.83 - 4 StR 375/82 bzw. Ehrenamt nach BGH, 9.9.14 – 5 StR 200/14). In einem öffentlichen Facebook-Kommentar hat die EWU-Jugendwartin des Rheinlandes am 20. September 2017 (Post vom 18.9.17) damit gedroht, dass meine Tochter es ausbaden müsse, wenn ich mich in einer privaten Streitigkeit nicht entschuldigen würde. Der Wortlaut auf der Facebook-Seite der 12 Oaks Ranch war: „Larissa ist so eine süße Maus und muss das ganze Theater jetzt ausbaden. Das hat keiner verdient. Ich erwarte von Dir, dass Du Dich bei der Familie PERSÖNLICH entschuldigst. Gerne setze ich mich am Freitag mit dazu – dann können wir zu dritt sprechen. Aber das geht so absolut gar nicht.“ Ein hierzu befragter Jurist hatte mich darauf hingewiesen, dass es bei so einer Äußerung weniger darauf ankommt, wie diese gemeint ist (bzw. was vorgegeben wird), sondern vielmehr, wie dies beim „Bedrohten“ ankommt, was wir nun darlegen möchten: Spontan hat uns diese Formulierung an Mafia-Filme erinnert, in denen gesagt wird: „Sie haben eine schöne Tochter, es wäre doch schade, wenn ihr etwas passiert“ und im zweiten Moment kam uns die Idee in den Sinn, dass Larissa aus der Jugendquadrille „Western meets Classic“ fliegt, wenn ich nicht das tue, was die Jugendwartin verlangt.  Ich hatte mein Handy lautlos. DerWortlaut war nie "nicht-gönnen" Abgesehen davon, dass ich diese von mir verlangte Entschuldigung für einen juristisch einwandfreien Blogbeitrag als Demütigung meiner Person empfunden hätte, hatte diese bedrohliche Formulierung („Das hat keiner verdient“) den Effekt, dass ich mich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr getraut habe, journalistisch über die Begebenheit zu berichten und hatte den Verdacht, dass genau das auch von der Jugendwartin beabsichtigt war, denn diese hatte sich im Vorfeld im übertriebenen Maße dafür stark gemacht, dass ihr „Lieblingskind“ in den Jugendkader (also die Mannschaft bei der deutschen Meisterschaft) aufgenommen wird und wohl mehrfach hierzu offizielle Stellen telefonisch kontaktiert. Das hätte, wenn ihr dies gelungen wäre, dazu führen können, dass meine Tochter nicht für die Mannschaft hätte reiten dürfen (dass diese am Ende die Goldmedaille  retten würde, war damals ja noch nicht bekannt) und hätte meine Tochter möglicherweise benachteiligt. Mein Eindruck war, dass es der Jugendwartin und der involvierten Familie gar nicht so sehr um die Entschuldigung ging, sondern dass diese vielmehr befürchteten, dass es öffentlich wird, wie ungleich die Jugendwartin die Jugendlichen behandelt, was auch die übertriebene emotionale Ausdrucksweise der Jugendwartin nahelegt, denn so reagieren meist Menschen, die „ertappt“ wurden.  Nach meinem Empfinden wurde der immense Druck aufgebaut, damit ich die Passage lösche. Von der Familie fühlte ich mich zeitgleich durch kommentarlose Negativbewertungen auf meiner Facebook-Firmenseite ebenfalls unter Druck gesetzt.  Die Polizei erhielt nur Ausschnit-te, aber den Post gibt es noch Am 26. September hatte ich unter den Negativbewertungen Stellung genommen und zeitgleich die (wie ich annahm) von der Familie gewünschte Löschung angeboten, worauf die Negativbewertungen umgehend gelöscht wurden. Daraufhin habe ich die Passage im Blogbeitrag dann (u.a. auch aus Angst um meine Tochter) ebenfalls gelöscht und ich wurde explizit von der Mutter gebeten, auch diesen oder jenen Nebensatz zu löschen, dem ich mich ebenfalls beugte. Dieses mein Nachgeben im Gegenzug zur Entfernung der subjektiv empfundenen Nötigungsinstrumente wurde mir von der Jugendwartin als Erpressung gegen Kinder ausgelegt, weil die jugendlichen „Kinder“ der Familie (und scheinbar eine gute Freundin der Tochter) ja die Negativbewerter waren. Dies war besonders bitter, dass man, obwohl man sich fast allen Wünschen beugt, erneut an den Pranger gestellt wurde, was für mich emotional kaum zu verkraften war, denn egal, wie ich mich verhielt: Ich wurde „fertig gemacht“ - so zumindest mein Empfinden. Auch Ehrenamt ist ggf. Amtsinhaber Obwohl das Ziel der mutmaßlichen „Täter“ damit erreicht worden war, erhielt ich ca. eine halbe Stunde später von der Jugendwartin eine persönliche Facebook-Nachricht, in der sie mir (trotz Löschung) „Hausverbot“ bei der Quadrille erteilte, was möglicherweise den Hintergrund hatte, dass ihr militantes Vorgehen gegen uns dort nicht die Runde machen sollte. Um das Mafia-Klischee weiter zu bedienen, wussten wir vielleicht zu viel. Larissa sei hingegen bei der Quadrille stets willkommen, hieß es. Das haben wir für einen schlechten Scherz gehalten, weil man ein Pferd braucht, um bei der Quadrille zu reiten und meine Tochter bekanntermaßen keinen Anhänger-Führerschein hat und unmöglich von Lindlar nach Langenfeld reiten kann.  Da ist sie die "Willensbeugung". Ich blieb Yvonne übrigens jeg-liche Antwort schuldig. Manch-mal fehlen selbst mir die Worte Damit war nun genau das eingetroffen, was wir befürchtet hatten: Meine nicht involvierte Tochter musste trotz Löschung dafür büßen, was ich in meinem privaten Blog geschrieben hatte. Dabei war ihr die Teilnahme an der Quadrille wichtig und der "Rauswurf" hat sie hart getroffen. Für sie war auch der diktatorische Umgang mit ihrer Mutter erschreckend. Da ich gelernte Redakteurin bin und weiß, was ich tue, bin ich davon überzeugt, dass der unten angehängte Blogbeitrag juristisch einwandfrei und nicht zu beanstanden war. Alleine die Tatsache, dass der Beitrag der Jugendwartin subjektiv nicht gefällt, weil es um engste Freunde ging, rechtfertigt diese überzogene, unangemessene Reaktion nicht. Spätestens durch die persönliche Facebook-Nachricht vom 26.9.17 scheint mir bewiesen zu sein, dass die von ihr geforderte Unterlassung meine grundgesetzlichen Rechte beeinträchtigt, was die Verwerflichkeit ihrer Forderung belegen mag: Die Jugendwartin hatte mir nun sogar wortwörtlich untersagt, über die Quadrille zu berichten. Die Drohung, dass meine Tochter etwas ausbaden müsse, was ich tue, stand seinerzeit ja nach wie vor im Raum und tut es auch heute noch, denn es könnte auch etwas Schlimmeres als der Rauswurf aus der Quadrille gemeint gewesen sein, was wir noch heute als sehr bedrohlich erleben. Ebenfalls am 26.9.17 hat die Jugendwartin dem Vorstand Screenshots übersandt, in denen ich in meinem privaten Blog vor Monaten einmal die Rechte erläutert hatte, die sich aus Art. 5 des Grundgesetzes ergeben, wobei ich in unterschiedlichen Zusammenhängen auch die Pressefreiheit erläutert hatte (ich habe u.a. Medienrecht studiert). Da ich seinerzeit ebenfalls Mitglied im erweiterten Vorstand war, was der Jugendwartin wohl nicht gefallen hatte, hat sie mir daraus den sprichwörtlichen Strick gedreht und somit dafür gesorgt, dass ich meines gerade erhaltenen Postens der Pressewartin enthoben wurde (hierzu gibt es ebenfalls Screenshots von e-Mails, die ich übersenden könnte, falls dies bestritten werden sollte). Ich stand nun völlig ungerechtfertigt unter dem Verdacht, dass ich bei Texten im Vereinsorgan auf die Pressefreiheit pochen würde, was meinem Ruf als Journalistin schadet. Deswegen stellen wir hiermit zeitgleich Strafantrag wegen übler Nachrede bzw. Verleumdung. Als unwahre Tatsachenbehauptung ist vor allem auch zu bewerten, dass die Jugendwartin behauptet hat, dass die involvierte Familie uns einen Landesmeistertitel in der Disziplin Superhorse „geschenkt“ hätte, was nicht stimmt. Auch wurde mir Mobbing unterstellt, was ich entschieden von mir weise. Den Screen hat die Polizei nichtbekommen, obwohl ich mich daauch gefragt habe, ob man mirRufmord androht .. und wenn man denen den Mund nicht verbieten darf - warum wird er mir verboten? Ich habe Jahrzehnte als freie Mitarbeiterin und in Festanstellung journalistisch gearbeitet und blogge seit einigen Jahren, aber es ist mir in dieser langen Zeit trotz zuweilen auch kritischer Berichterstattung noch nie geschehen, dass meine Kinder bedroht wurden. Dieser Vorfall hat mich in eine schwere Depression gestürzt und eine als überwunden geglaubte posttraumatische Belastungsstörung nach einem Unfall wieder aufleben lassen, so dass ich in den ersten Wochen nach oben beschriebenen Vorfall Angstzustände und Alpträume hatte. Auch für meine Tochter war das Erlebte schwer zu verkraften. Obwohl sie bei der Jahreswertung Zweitbeste ihrer Leistungsklasse wurde und drei Disziplinen gewonnen hat, hat sie sich aufgrund der Vorfälle entschieden, nicht an der Ehrung Anfang Dezember teilzunehmen, weil sie sich unwohl dabei fühlen würde, ihrer „Peinigerin“ bei dieser Gelegenheit gegenüber treten zu müssen. Abschließend die Passage, die aus dem Blogbeitrag gelöscht wurde, die ja Stein des Anstoßes war. Der Wahrheitsgehalt der behaupteten Tatsachen wird übrigens von niemandem bestritten: „Bei einer auch deswegen, weil eine Mutter etwas über unser Pony Lucky gesagt hat, was mich sehr irritiert hat - so in der Art: "Bei Lucky war aber nachher auch die Luft raus. Das ist aber auch nichts für ein Pony auf der deutschen Meisterschaft" Zwar ist das "Langsam" genau der Punkt - das sagt ja auch der Trainer: Larissa hatte super Manöver, aber sie war zu langsam. Im Nachhinein wurde mir zugetragen, dass diese Mutter sich beschwert haben soll, dass ihre Tochter nicht im Kader ist (und Larissa und andere ja schon), was ja auch nur Hörensagen sein kann. Also dachte ich bei mir: "Hochmut kommt vor dem Fall und warte mal ab, wie bei Deiner Tochter gleich die Luft raus ist", und dann habe ich da nicht mehr weiter drüber nachgedacht. Und - oh Schreck - dann war es das erste Mal, dass Larissa dieses Pferd besiegt hat. Ein Top-Reiner, der vom Profi-Trainer ausgebildet worden ist. Und dieses Toppferd war auf normalen Turnieren immer einen halben bis einen Punkt vor Larissa - dieses Mal war es aber sechs Punkte hinter ihr (also zwei, weil drei Richter).“ Es handelt sich um einen Turnierblog, wo ich über unsere Erlebnisse während der Wettbewerbe berichte. Die Mutter hatte sich am 20.9.17 im Post vom 18.9.17 selbst geoutet – offenbar, weil sie am Besten weiß, dass sie es tatsächlich gesagt hat. Ich hatte nämlich keine Namen genannt. Die als Hörensagen bezeichnete Beschwerde, dass das Lieblingskind der Jugendwartin nicht im Kader war, wurde mir im Nachhinein von (...) mündlich bestätigt, aber es war ja von mir explizit als Hörensagen gekennzeichnet. (STRAFANTRAG vom 22.10.2017)
01.11.2017
12oaksTV Turnierkanal
2 Kommentare
Die meisten Fotos sind von Gabriele Metz (Facebook-Seite der Hund-Pferd-Messe), außer das obere ist von Ute Schweitzer Lucky, Larissa und Lucy nenne ich zurzeit Triple-L-Team und das hat es in sich. Die drei hatten allerdings nur eine Woche Zeit zum Üben, weil da war die German Open und die Klassenfahrt und schon stand die Messe vor der Tür. Wie immer waren wir mit Wünschen ans Universum am Start und das fing schon bei der Anfahrt an. In der Horse-Dog-Whats App Gruppe gab es "gruselige Horrornachrichten", denn neben den Messehallen ist ein Fußballstadion und da war ausgerechnet an dem Samstag ein Spiel mit 80.000 Zuschauern. Deswegen hatten manche Horse-Dog-Trailer es nicht ganz leicht zu dem Parkhaus zu gelangen, in dem sich die Pferdeboxen befanden. Wir haben dann aber ausgerechnet die fünf Minuten erwischt, wo das Ankommen ganz easy war. Wir kamen gut durch die Sperren und erst als wir gerade drin waren, wurde es wirklich voll, wie ihr im ersten Video in der Playlist seht. Dort findet ihr auch ein Video vom Abreiten, wo Larissa Lucky "drehen" lässt: Spin auf gut Deutsch. Das dritte Video ist Larissas Ritt und unter der Playlist lest ihr, wie ich mich beim Gesetz der Anziehung anwenden selbst ausgetrickst habe. Für die ersten drei Teilnehmer gab es riesige Pokale und so einen wollte ich haben. Dass man das so wünschen kann, habe ich zufällig auf der German Open gelernt. Da hat mir eine Mutter nämlich erzählt, dass sie sich einmal gewünscht hatte, dass sie einen Pferdekopf bekommt. Dieser Pferdekopf war ein Pokal, den es für den ersten Platz auf einem AQ-Turnier gab und da dachte ich: "Das kann ich auch", und habe mir den Mega-Pokal gewünscht, den man auf der Hund-Pferd-Messe bekommt, wenn man Erster bis Dritter wird. Allerdings habe ich mich nicht so recht getraut. Just in dem Moment, wo ich gewünscht habe, dass Larissa ja Erste werden könnte, habe ich kalte Füsse bekommen und im nächsten Moment gezweifelt und vor mich hin sinniert: "Hochmut kommt vor dem Fall und immerhin reiten da auch Horse-Dog-Trail-Trainerinnen mit: Ich wünsche mir sicherheitshalber nur einen der Pokale." Und was war das Ende vom Lied? Ein Pokal für den zweiten Platz mit nur einem Punkt Abstand zur Ersten, wie ihr im Video von der Siegerehrung seht. Das war knapp und wir waren stolz wie Oskar. Wer die ersten Teile von Esoterik im Turniersport gelesen hat, fragt sich vielleicht, warum ich immer für meine Tochter wünsche und sie nicht für sich selbst. (alle Folgen der Serie auf der Blogseite ESOTERIK IM TURNIERSPORT) Also vorweg: Ich bin keine Hexe - grundsätzlich kann jeder beim Universum bestellen, was er will, denn das Gesetz der Resonanz ist ja ein Gesetz und das funktioniert immer. Also fast immer, denn es gibt da ja auch noch das Gesetz der Polarität. Immer nur Friede, Freude, Eierkuchen wäre also ein Wunsch, der dann doch nicht erfüllbar wird, denn Licht kann man nur genießen, wenn man auch Schatten kennt. Und das mit der Wünscherei klappt nur, wenn man positiv wünscht, denn das Wörtchen "nicht" versteht das Universum eben nicht. Man muss fest dran glauben und genau das ist dann oft die Achillesferse. Auch wenn man etwas zu sehr wünscht, verliert man die Leichtigkeit, denn krampfhaftes Wollen drückt eher Mangel aus. Larissa ist aber so gesehen ziemlich gut im Wünschen, sie hat ja schon Karten für die Q 16 und aus mehr als Tausend Bewerbern einen Platz bei einem Level-4-beyond-Kurs bei Pat Parelli in Florida gewonnen. Das klappt bei ihr immer dann, wenn es ihr nicht so wichtig ist. Manchmal hat sie auf andere Art den Papst auf dem Schoß: Einmal wurde ein Armband aus Pferdehaaren auf Facebook verlost und sie hat zwar nicht gewonnen, aber eins geschenkt bekommen, weil sie immer alle Beiträge geliket hat. Dann wurde ein Schweiftoupet verlost, das Larissa unbedingt haben wollte und genau dann hat es nicht geklappt. Genau das ist der Grund, warum Larissa für sich selbst niemals einen Pokal oder einen ersten Platz wünschen würde. Sie sagte neulich: "Wenn ich mir wünsche, Erste zu werden, setze ich mich selbst unter Druck und dann geht es in die Hose. Also wünsche ich mir einfach gut durch die Prüfung zu kommen und dann klappt es." So ist halt jeder Jeck anders und man muss einen individuellen Weg finden, um sich selbst in die richtige Schwingung zu versetzen, denn es gilt Gleiches zieht Gleiches an. Am Besten klappt es, wenn es sich so anfühlt, als sei der Wunsch bereits erfüllt. Sponsor für Hundefutter Brigitte Hirsch Zuchtstätte Blue Stone Aussies für die Firma Artel und Hens (Foto: Larissa Steiner) Lucky sieht die Pferd-Hund-Messe übrigens eher mit gemischten Gefühlen, was uns einerseits leid tut, aber andererseits freuen wir uns, dass er sich meldet, wenn ihm etwas nicht gefällt. Es gibt nämlich immer jede Menge Geschenke, z.B. Abschwitzdecken von der Uelzener Versicherung. Ich wollte sie Lucky anziehen, da hat er erst mal einen Riesensatz gemacht und Larissa musste absteigen, um ihn passend für die Vorstellung der Teams einzukleiden. Bei der Siegerehrung fand er dann den Pokal total gruselig: Es war ein Riesenakt, die drei fürs Siegerfoto zu positionieren. Deswegen haben wir für das Hundefutter, das man gewinnt, ein Extrafoto gemacht: Wenigstens stellt Lucy sich nicht so an und lässt sich fürs Foto brav in Pose setzen. Aber wir wollen natürlich auch über Lucky nicht meckern. Nachdem man ihm am Trailtor noch angemerkt hat, dass er die Messe gruselig fand, hat er danach fast an jedem Hindernis die volle Punktzahl geholt. Die Scoresheets und unsere privaten Fotos von der Pferd-Hund-Messe (z.B. Fotos vom Abreiten oder Lucy im Park nebenan) findet ihr auf unserer Homepage auf der Unterseite, wo all unsere Blogs vereint sind und wir von den Anekdoten des Tages erzählen: www.12oaks-ranch.de/blog/ Im Vorjahr ist Larissa mit Lucy und Cisco hier gestartet. Nachzulesen bei: Cisco macht Quatsch bei seiner ersten Messe Und wie immer - hier die Werbung für meine Bücher, die ihr auch bei mir oder bei books-on-demand bestellen könnt, denn da bekomme ich etwas mehr Prozente: Hinterlasst noch schnell einen Kommentar
03.10.2017
12oaksTV Turnierkanal
Keine Kommentare
Aber wenn schon kein Finale, dann wenigstens einen Apfel Eine Enttäuschung jagte die andere beim "grande finale" des German-Open-Krimis, wo es alles gab, bloß kein Finale, denn damit wollte es für Larissa und Lucky zum Verrecken nicht klappen: Die Superhorse war ein Desaster und nur weil es einige Nullscores gab, war Larissa nicht Letzte. Besser lief die Ranchriding, in der sie einen Score von 214,5 hatte (= 71,5 pro Richter, also geplust). Zwei Prüfungen an einem Tag war aber irgendwie doof, denn Larissa hat danach zwar einen relativ sauberen, aber wenig spektakulären Reiningritt geliefert, so dass sie auf Platz 20 von 37 landete: Nur zehn kommen ins Finale. Na ja, als einziges Pony unter Quarter Horses trotzdem keine schlechte Leistung, zumindest so gut, dass die Leute hinter mir das Pony lautstark anfeuerten und anerkennend pfiffen. Ich schnappte auf, dass manche Leute wohl angeblich eine Menge Geld für so ein Pony ausgeben würden und das wurde ausgerechnet im Block eines anderen Landesverbandes hinter meinem Rücken diskutiert. Aber es gab natürlich auch andere Stimmen, die Lucky und Larissa wahrscheinlich nicht ganz zutrauten, für die Mannschaft des Rheinlandes zu reiten, denn das war die einzige Prüfung, die am Montag Abend noch aus stand. Der Jugendkader des Rheinlandes: ein tolles Team Larissa war jedenfalls von ihrem Score von 201 enttäuscht und befürchtete nun, dass sie nur noch als Reservereiterin im Kader verbleibt und wir den Rest der German Open auf den Zuschauerrängen verbringen. Was für eine Enttäuschung: Larissa und Lucky hatten sich zuvor quasi die Nächte um die Ohren geschlagen, um in der Ostbayernhalle trainieren zu können: Für nichts und wieder nichts. Auch wenn es noch so schön ist mit einem Pony im guten Mittelfeld zu landen, aber wenn am Montag noch fast eine Woche German Open übrig ist, wo man mit dem Pony dann nur noch grasen geht: das sind traurige Aussichten. Ich selbst war bitterlich enttäuscht und zwar vom Universum, denn ich hatte Larissa beim Universum den Titel des deutschen Meisters bestellt und das hatte dann offensichtlich doch nicht geliefert. Wobei es in der Jugend-Reining bei einem ersten Platz ohnehin EWU-Champion geheißen hätte, denn der Titel Deutscher Meister gehört quasi der FN. Die FN-Reining haben wir aber nicht genannt, weil wir zu geizig waren. Ärgerlich, dass bei den Jungen Reitern nur acht oder neun Starter waren, denn dann wäre Larissa selbst als Zehnte wenigstens im Finale dabei gewesen. Wie man es macht, ist es ja bekanntlich verkehrt. Sieben Tage Regenwetter - vom Himmel und im Herzen Na ja, Larissa, Lucky und ich zogen also Gesichter wie sieben Tage Regenwetter und auch das hatte die German Open reichlich im Gepäck, weswegen ich am Liebsten nach Hause gefahren wäre: Das darf man ja aber nicht, wenn die Tochter Kadermitglied ist, in dem es drei Reiterinnen gab, die die Reining hätten reiten können. Eine der dreien hatte pro Richter einen halben Punkt mehr als Larissa erhalten (203 als Score), womit für uns persönlich klar war, dass diese Reiterin die Reining für den Kader reiten würde. Was für eine Enttäuschung und das ausgerechnet bei der letzten deutschen Meisterschaft, an der Larissa als Jugendreiterin teilnimmt. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt, denn die Kaderchefin nahm Larissa am nächsten Tag zur Seite und fragte sie, ob sie sich zutrauen würde, am Samstag die Reining für die Mannschaft zu reiten. WOW !!!" Die oben erwähnte andere potentielle Reining-Reiterin sollte nämlich den Trail reiten, da diese in dieser Disziplin ganz an der Spitze ist. Das war vor Larissas Prüfung, nach der Prüfung hatte ich mit unserem Trainer kurz gequatscht, dann ging er, kam wieder und sagte: "Frau Steiner, ihre Toch- ter möchte im Bälleparadies abgeholt werden." Ihr fehlte der Autoschlüssel Ja und dann ging auch für uns frei nach Silbermond der Himmel auf und es gab wie auf Stichwort auch endlich besseres Wetter auf der GO. Plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Ich hatte beim Universum den Deutschen-Meister-Titel für Larissa bestellt und der würde am Samstag zusammen mit der Mannschaftsmedaille geliefert werden. Genau das hatte ich auf einmal glasklar vor Augen, obwohl mein Verstand mir "Was für ein Schwachsinn" einflüsterte. Egal: Die nächtlichen Trainingseinheiten mit unserem Trainer und amtierenden deutschen Meister der Erwachsenen (Foto: der mit dem Käppi, der auch ziemlich gut darin ist, etwas wirklich zu wollen und dann zu bekommen) wurden wieder aufgenommen und standen vor allem unter dem Motto: Lauf vorwärts, Lucky. Beim Abreiten sah das wirklich klasse aus, wie der kleine Kerl rennen kann. Aber würde er das auch in der Prüfung tun? Weil die Rheinland-Jugendmannschaft im Vorjahr gewonnen hatte, durften die Mädels die Deutschland-Fahne herein tragen Es wurde also noch richtig spannend für das Rheinland, auch wenn es am Vormittag besser begann, als man es sich in den schönsten Träumen hätte ausmalen können: Ein zweiter Platz im Trail, ein erster Platz in der Pleasure und ein Zweiter in der Westernhorsemanship. Daher dachte ich: "Tada, jetzt kann Larissa sich zurück lehnen und bequem das Streichergebnis sein" (von fünf Ritten werden nur vier gezählt). Zwar war auch die Mannschaft von Baden-Württemberg ganz nah dran, aber knapp vorbei ist bekanntlich auch vorbei und dann passierte es: Unsere Reiterin in der Ranchriding hatte Pech, weil beim einfachen Galoppwechsel drei statt der erlaubten zwei Trabtritte waren und landete mit einem ansonsten fast perfekten Ritt nur noch auf Platz neun. Bei 13 Mannschaften bedeutet das, dass sie für ihren Ritt vier Punkte erhielt und der Erstplatzierte dieser Disziplin 13, worauf in unserer Tribüne mental zu Rechenschiebern und Taschenrechnern gegriffen wurde: "Wenn wir die vier Punkte streichen, Baden Württemberg aber zehn Punkte streichen muss .... eins im Sinn ...., dann kann das Streichergebnis das Endresultat kippen". Aber was wäre, wenn jetzt Larissa nur zwei oder drei Punkte oder im schlimmsten der Fälle nur einen Punkt erhält? Ich hätte nicht mit Larissa tauschen wollen: Was für ein Druck, der ja ohnehin schon immens groß ist, wenn dieses winzige Ponylein gegen zwölf Reining-Quarterhorses antreten muss. Alle guten Ratschläge in den Wind geschlagen Interne Teambesprechung mit Reining-Tipps der zweiten Reiningreiterin Wenn ich Larissa wäre, dann wäre ich vor lauter Aufregung wahrscheinlich schon beim Einreiten vom Pferd gepurzelt. Aber über Larissa hat unser Trainer ja auch schon gesagt, sie wäre ein "toughes Girl", als sie auf unserer steigenden Queenie in einer quasi lebensbedrohlichen Situation auch noch gelacht hat (Queenie war sauer, weil ihre Mutter Fancy auf dem Platz und sie in der Reithalle war). Ob Larissa aufgeregt war, weiß ich nicht, aber anscheinend alle anderen Kaderreiter samt Müttern, denn die ergänzten des Trainers Ratschläge ("Reite vorwärts") mit ihren Ratschlägen ("Reite NICHT vorwärts"). Die Mutter einer anderen Kaderreiterin, nahm Larissa kurzum beiseite und sagte ihr: "Geh' kein Risiko ein, reite einfach sauber", und auch die andere Reining-Reiterin verriet Larissa in der Abreitehalle noch einige Tipps, die Larissa sodann versehentlich in den Wind geschlagen hat. Sie sollte wohl kleinere Zirkel reiten, damit es nach mehr GO aussieht, aber dagegen hatte Lucky in der Prüfung sein Veto eingelegt. Diese Reiterin war am Vortag übrigens Vize-Vize-Deutsche Meisterin geworden - unsere Wortschöpfung für die Bronze-Medaille und zwar mit einem (in unseren Augen) sensationellen Score von 205. Jetzt hätte man ja meinen können, dass diese Reiterin daraufhin zur Kaderchefin geht und sagt, dass sie besser geeignet wäre für den Mannschaftsritt, aber weit gefehlt. Es blieb dabei: Larissa sollte reiten und damit würde Larissas Reiningritt darüber entscheiden, ob es eine Gold- oder Silbermedaille wird. Die kleinstmögliche Decke wird wohl eine unserer Stuten erben Dachte ich zumindest, bis jemand hinter mir sagte, dass im Vorjahr durch die Streichergebnisse bereits eine Mannschaft vom ersten auf den vierten Platz abgerutscht sei. Umso mehr hing jetzt alles an Larissa und als sie in die Ostbayernhalle ritt, sah Lucky noch viel kleiner aus als vorher (sieht man ja schon an der Kaderdecke, worunter er fast komplett verschwindet) und schnell war er auch nicht wirklich - bis auf die Spins. Klar, schon schnell genug für eine gut sichtbare Speedcontrol, aber eben nicht spektakulär und auch bei den Rundowns brüllten wir uns auf der Zuschauertribüne die Seele aus dem Leib: "Go, go, go." Was nicht passt, wird passend gemacht: Blanket umgeschlagen Vergeblich: Das Tempo des Ponys blieb unverändert und der erste Stopp war dann auch nicht so dolle, dafür waren aber die beiden anderen nicht sooo schlecht. Man fragt sich aber schon: "Warum hat der kleine Kerl im Training meterlange Stoppspuren, aber in der Prüfung nicht?" Gemeckert hat aber niemand und jeder, der an uns vorbei ging, sagte etwas wie: "Bist eine schöne Reining geritten, Larissa", sogar Linda Leckebusch, worüber wir uns besonders freuen, weil Larissa da ja nächste Woche ihr bronzenes Westernreitabzeichen macht und wir hoffen, dass Linda uns ein paar Tipps geben kann, wie wir aus unserer "Badewanne" Queenie wieder ein Jungpferd machen (Queenies Problem ist HIER nachzulesen). Als wir an Lindas Mutter vorbei gingen, fragte diese, wie es gelaufen sei und da die Kaderchefin da auch gerade herumsaß, habe ich die Frage ratzfatz weiter gegeben und Frau Chefin sagte, dass zwar der eine Stopp nicht so dolle war, aber auch: "Die Nerven muss man erst mal haben, wenn es so auf Messers Schneide steht und dann auch noch gegen all die Reining-Quarters." Sehr nette Kommentare, wobei ja nett die kleine Schwester von Sch... ist, denn es klang bei niemandem wirklich so, als würde man denken, dass Larissa ganz, ganz vorne dabei ist. Die Spannung erreicht ihren Höhepunkt: Gold oder Silber? Am Freitagabend war es wie Weihnachten: Geschenke für den Kader Die Minuten zogen sich wie Kaugummi, während weiterhin im German-Open-Fanblock des Rheinlandes wild spekuliert wurde und wir erfuhren, dass es soeben von den Richtern fünf geschlossene Umschläge gegeben hatte, wobei es um eine Jokerdisziplin geht, die uns nicht betraf. Das Geheimnis darum wurde erst in der Siegerehrung gelüftet, während wir mit Worten wie: "Die anderen waren zwar alle schneller und spektakulärer als Du, aber dafür hatten sie auch Fehler", getröstet wurden. Als endlich die Siegerehrung eingeleitet wurde, war ich dem Nervenzusammenbruch nahe und als klar war, dass das Rheinland auf jeden Fall eine Medaille erhält, weil nur noch drei Mannschaften übrig waren, bekam ich einen Kloß im Hals und Tränen in die Augen. Als dann nur noch das Rheinland und Baden-Württemberg übrig waren, war ich kurz davor, Rotz und Wasser zu heulen und als sich das Rheinland dann den Pokal zurück geholt hatte, habe ich wohl nur noch lautstark gekreischt und gejubelt: Larissa hatte in der Reining den dritten Platz gemacht mit einem Score von 205, nur einen halben Punkt vom zweiten und einem ganzen vom Ersten entfernt und hatte ganze elf Punkte erritten: Die Reining-Kader-Mädels waren also sensationell im Doppelpack. Wie frustrierend, dass ich mein Kind jetzt nicht einmal spontan umarmen konnte, weil die ja unten in der Arena war. Den Kuscheljob hat dann unser Trainer spontan übernommen, der Larissa an der Schulter anstupste, um sie dann herzlich in den Arm zu nehmen. Die andere Kader-Reiningreiterin hatte er am Vortag sogar vor Begeisterung über die Bronze-Medaille hochgehoben. Fazit: Wir sind auch menschlich bei genau dem richtigen Trainer gelandet und schon flossen bei mir erneute Tränen der Rührung. Den Kloß im Hals wurde ich gar nicht mehr los, weil der Gratulationsstrom gar nicht mehr versiegte und dann bin ich losgeflitzt und musste auch schnell jemanden umarmen: Die beste Kaderchefin, die man sich denken kann, der ich dafür gedankt habe, dass sie an meine Tochter und ihr Pony geglaubt hat. Sie sagte, dass das natürlich auch hätte schief gehen können, aber: "Wir sind hier bei der EWU und die ist rasseoffen und wenn ein Pony das kann, dann soll es das auch machen." So eine mutige, toughe Frau, dass man vor ihr nur den Hut ziehen kann. Der rote Zauberfaden Und weil ja der rote Faden des Turnierblogs in diesem Jahr das Gesetz der Anziehung war, habe ich sie gefragt, ob sie diese Entscheidungen nach Bauchgefühl trifft und sie sagte: "Nicht nur - ich schaue mir natürlich auch die Ritte und die Scoresheets an." Allerdings hätte sie auch einmal gezweifelt, weil Lucky sich beim Turnier in Hünxe wegen Austreten einen Fünfer-Penalty eingefangen hatte. Sie habe während des ganzen Rittes gedacht: "Nicht treten, Lucky" und auch mir kam genau dieser Gedanke in den Sinn, aber weil ich ja allmählich lerne, wie man das Gesetz der Anziehung bedient, habe ich blitzschnell ins Mantra "Saubere Galoppwechsel" gewechselt, denn das Wort "nicht" kennt das Universum eben nicht. Wenn also jemand "Nicht treten" denkt, dann versteht das Universum entweder Bahnhof und Koffer klauen oder schlimmstenfalls: "Bitte treten." Larissa hat übrigens im Gedankenkarrussel auch fleißig mitgemischt und mir im Nachhinein erzählt, dass sie gedacht hatte: "Wenn ich das schon reite, dann will ich kein Streichergebnis sein", worauf ich sie fassungslos fragte, ob sie eigentlich von allen guten Geistern verlassen gewesen sei (scheinbar nicht). Deutsche Mannschaftsmeisterin mit Goldmedaille & Siegerdecke Und weil die guten Geister Larissa immer wohlgesonnen sind (sie hat ja auch mal einen kostenlos Platz bei einem Kurs von Pat Parelli in Florida gewonnen), ist sie zu allem Überfluss auch noch das Risiko eingegangen das Pony nicht übermäßig zu treiben, damit es nicht verspannt und hat stattdessen alle Ratschläge ihres Trainers in den Wind geschlagen und stattdessen dem Pony was geflüstert: "Du bist der Beste. Du machst das so toll und ich bin stolz auf Dich." Vor dem Ritt hatte sie ihm wohl aber gesagt, dass sie ihn nicht mit nach Hause nimmt, wenn er sich keine Mühe gibt, aber das war natürlich nur ein kleiner Scherz, denn unseren Lucky würden wir - trotz leerer Kassen - noch nicht einmal verkaufen, wenn uns jemand Zehntausend Euro bietet, die uns der oben erwähnte Herr auf Nachfrage prophezeit hatte. Aber das machen wir nicht: Das Pony-Maskottchen bleibt im Rheinland, um genau zu sein im Bergischen Land im schönen Dorf Scheel. Das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss: Was Edeka mit der GO zu tun hat Die anderen Mannschaften hatten Maskottchen - aber wer braucht schon Maskottchen, wenn er ein Pony mit namen Lucky dabei hat Noch ein Nachwort in eigener Sache: Bitte lest diesen Blog mit einem Augenzwinkern, denn er soll in erster Linie unterhalten und dann wird auch einmal der eine oder andere Reiter auf die Schippe genommen. Sollte so etwas mal sein, dann glaubt mir, dass ich einen bitterbösen Humor habe, dass aber niemals wirklich böse meine, sondern damit die Geschichte aufzuwerten versuche. Die soll dadurch unterhaltsamer werden, damit sich überhaupt irgendwer mein Geschreibsel antut. Quelle: Facebook-Seite der EWU Aber immer wenn ich über irgendwen etwas Negatives schreibe, dann nenne ich natürlich keine Namen, um die Betroffenen zu schützen, aber will trotzdem eine "runde" Geschichte präsentieren. Sollte es aber einmal eine diesbezügliche Irritation geben, lasse ich immer mit mir reden und bin auch kompromissbereit. Wenn also mal etwas ist, dann schickt mir eine persönliche Nachricht auf Facebook oder eine eMail an nicola-steiner@t-online.de . (bzgl. des Screens rechts: Ich dachte, Baden-Württemberg war uns auf den Fersen, die Westfalen ja auch) Und jetzt, wo wir beim Thema Humor und auf die Schüppe nehmen sind, bin ich mal gespannt, ob die Baden-Württemberger offen für den rheinländischen Humor sind, denn folgende Schlussbemerkung will ich euch - frei nach dem Motto "Lieber einen guten Freund verlieren, als sich einen guten Spruch zu verkneifen" nicht vorenthalten. Als ich das Emblem auf dem Sattelpad sah, habe ich spontan ausgerufen: "Reitet der für Edeka?", worauf sich die Mädels in der Reihe vor uns "bepissten" vor Lachen. Ist wirklich nur Spaß und nicht böse gemeint. Ich entschuldige mich aber besser dennoch sicherheithalber schon jetzt mit diesem Video (ist lustig - also zuende angucken): Videos von Larissas Ritten folgen, denn es sollen ja die supertollen von Videocomp sein, damit der Zuschauer auch mal was erkennen kann. Es gab auch wieder Anekdoten des Tages von der German Open 2017, allerdings dieses Mal auf meiner Homepage und zwar auf der Unterseite, wo all unsere Blogs an einem Ort vereint sind: www.12oaks-ranch.de/blog/ Rudimentäre Reiningreiterinnen, weil Fotografin blind wie Maulwurf Dort findet ihr auch jede Menge Fotos. Die scharfen hat Larissa geschossen, die unscharfen ich, weil mir doch glatt in der Ferienwohnung der rechte Bügel von der Lesebrille abgebrochen ist. Die habe ich ja sonst immer in den Haaren, wo sie das Sehvermögen auch nicht wesentlich verbessert. Und wer nicht selbst lesen kann, der muss halt vorgelesen bekommen: Bei kleinen Kindern lesen ja die Eltern vor, aber bei alten Müttern übernehmen das dann die Töchter und das war so: Ich wurde auf der Hin- und Rückfahrt von Larissa mit Goethes Faust behelligt, den sie für die Schule lesen muss. Den ollen Goethe mit seinem durchgeknallten Faust hatte ich damals auch im Abi und fand mich sehr wichtig, als ich vor meiner Tochter mit meinen abenteuerlichen Interpretationsansätzen glänzen konnte, aber weil die niemand hören will und Sommers Weltliteratur das viel besser zusammenfassen kann als ich, gibt es hier (wie schon beim letzten Blogbeitrag mit "Warten auf Godot") noch einmal ein Theaterstück - ganz zeitgemäß in einer Weltliteratur to go Variante: Und wie immer kein Blogbeitrag ohne Werbung, denn ich kann natürlich auch todernst schreiben, z.B. in meinen Büchern:
14.09.2017
12oaksTV Turnierkanal
Keine Kommentare
Das Grande Finale im German-Open-Krimi ist hier nachzulesen: Finale ohne Finale: Larissa ist das Zünglein an der Waage im Mannschaftswettbewerb   Ein Bild aus 2016 - typischer Fall von "Wenn der Hund nicht gekackt hätte" HIER nachzulesen Wir sind soeben bei der German Open in Kreuth (Rieden) angekommen, oben seht ihr ein Schnelldurchlauf-Video aus dem Vorjahr: Larissa & Chrissy erkunden das Gelände mit den Pferden. Mehr Videos bald hier: Larissa ist im Rheinlandkader (HIER der Bericht). Ob sie die Reining für die Mannschaft reitet oder Reserve ist, entscheidet sich Donnerstag. Drückt die Daumen. In der Playlist seht ihr die Qualifikationsritte und als erstes, wie Lucky sich immer anstellt, wenn er dort abgespritzt wird. Larissas Starts sind  Samstag nachmittag in der Superhorse (leider kein Finale, Video Sonntag im Turnierkanal) Montag früh Ranch Riding (51. Starterin, Prüfungsbeginn 7 Uhr / Vorlauf) Montag nachmittag Reining (6. Starterin, Prüfungsbeginn: 13:35 Uhr / Vorlauf) Finale Reining: Donnerstag, 21.9. Beginn: 11 Uhr 40 Finale Ranch Riding: Freitag, 22.9. Beginn: 11 Uhr Finale Superhorse: Freitag, 22.9. Beginn 14 Uhr 50 Alle Infos auf http://westernreiter.com/germanopen/ plus Livestream von videocomp.de Wie es Larissa in den Vorläufen ergeht und Geschichten vom Drumherum erzähle ich in den nächsten Tagen in den NEWS der 12-Oaks-Ranch-Homepage: www.12oaks-ranch.de/blog/  Links zu den Vorjahresblogbeiträgen: German Open 2016 bzw. German Open 2015 & GO '17 WEIL IN EINER WOCHE WAHLEN SIND, BESUCHT AUCH MEINEN  POLITISCHEN BLOG isbd. den 1. Beitrag (Zukunft statt Zocken): Habt ihr gewusst, dass zehn Prozent der Haushalte über die Hälfte des deutschen Vermögens besitzen? Und wusstet ihr auch, dass die Regierung den Spitzensteuersatz gesenkt, die Vermögenssteuer auf Eis gelegt und den Managern, die eh schon drei Millionen im Jahr verdienen, auch noch Zuschüsse gewährt hat? In folgendem Buchtipp eines Chefredakteurs erfahrt ihr das und noch andere politische Fakten, die man vor der Wahl einfach wissen MUSS. Zukunft statt Zocken - Fakten, die man vor der Wahl einfach wissen MUSS Skandal im Jobcenter – Gelder in Verwaltung umgeleitet Was ist wichtiger? Die Katze oder das Biotop? Von der Avon-Beraterin in den Haustürwahlkampf Von Schildbürgerstreichen und dem unfreiwilligen Abenteuerschwimmbad UND WENN WIR SCHON BEI POLITIK SIND, HIER NOCH EIN TEASER ZU MEINER SATIRE, die übrigens auch die Dame von der GO-Meldestelle gelesen hat - Urteil: "Lesenswert, auch wenn man manchmal nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll", sagte sie mir:  "Ein Deutschland in dem wir gut und gerne leben", ist die neueste Parole der CDU. Fragt sich nur wer? Damit manche gut leben, droht nämlich anderen das Aus, weil den Ärmsten der Armen BERECHTIGE Leistungen verweigert werden. Warum? Die Kommunen erhalten auch kaum Geld - Geld hat der Bund nämlich (nach dem oben verlinkten Buch "ZUKUNFT STATT ZOCKEN") vor allem für Rüstung, Subventionen an Konzerne bzw. Manager und ähnlich widersinniges Zeug.  https://12oaks-ranch.blogspot.de/2016/11/buchausschnitt-die-luge-vom-sozialstaat.html Aber ich schreibe natürlich überwiegend über Pferde: Für Westernreiter ist wohl das "Westernreiten meets Natural Horsemanship - wie das Turnierreiten zum gemeinsamen Projekt von Pferd und Mensch wird" am Interessantesten:
01.09.2017
12oaksTV Turnierkanal
Keine Kommentare
Zehn kleine Negerlein ... äh, pardon ... 15 Leistungspunkte Erinnert ihr euch noch daran, dass ich ausgerechnet hatte, dass Larissa 15 Punkte fehlen, damit sie in der Trophyendwertung (der Jahreswertung im Rheinland) in ihrer Leistungsklasse Erste wird? Falls nicht, könnt ihr es HIER nachlesen. Und auf diese 15 Punkte hatte ich mich eingeschossen und schon eifrig vor mich hin gerechnet: "Wenn sie bei sieben Starts jeweils zwei Punkte holt und bei einem drei, dann könnte es klappen".  Klein, aber oho und vor allem: blauäugig Nun lahmte Queenie einige Tage vor dem Turnier in engen Linkswendungen ganz leicht, fast nicht zu sehen, aber wir haben sie halt kurzerhand durch Pony Cisco ersetzt; denn Lucky darf ja auch nur sechs Prüfungen am Tag gehen. Der kleine Cisco hatte dann nur zwei Tage, um sich auf diese beiden LK-1-Prüfungen vorzubereiten. In der Pleasure liegt es auf der Hand, dass ein Pony nicht das Gangwerk eines Quarter Horses hat. Doch in der Westernhorsemanship hätte er es fast geschafft, Fünfter zu werden, denn eigentlich wäre er mit einer 78,5 bewertet worden (Screenshots: HIER). Dummerweise gab es zwei mal Galopp in der Pattern und beide Male war es Rechtsgalopp, was bei Cisco einhändig geritten nicht ganz einfach ist. Larissa und ich hatten daher vereinbart, dass ich "anerkennend" pfeife, wenn er richtig anspringt. Beim ersten Mal hat es geklappt, beim zweiten Mal war es Linksgalopp und ich habe vereinbarungsgemäß eben nicht gepfiffen. Keine Reaktion von Larissa - also habe ich spontan "Larissa" gebrüllt, denn der Zug war eh abgefahren. Falscher Galopp gibt ein großes "M" - soll heißen 10 Strafpunkte - und so wurden aus einer 78,5 eine 68,5 und das war's dann mit der Platzierung (wobei wir trotzdem megastolz auf den kleinen Kerl sind - so ganz ohne Üben. Wohlbemerkt: Menschliche Konkurrenz erwachsen und Leistungsklasse 1, Pferdische Konkurrenz: Quarter & Co). Ärgerlich, wenn die einzige andere Jugendliche in der Leistungsklasse 2 ist. Zwei Teilnehmer reichen halt nicht für eine Jugendklasse: vier sind Minimum Nichtsdestotrotz habe ich erneut angefangen das mit den 15 Punkten durchzurechnen und vor mich hin gemurmelt: "Bei jetzt nur noch fünf Starts, müsste sie pro Ritt drei Punkte erreiten". Wenn man dann als einzige Jugendliche bei den Erwachsenen startet und in der Westernriding 11 und der Ranchriding 17 Nennungen sind, dann wird einem ganz schön mulmig. Somit erwischte ich mich, wie ich quasi betete: "Bitte, bitte mach, dass Larissa 15 Punkte erreitet." Ich weiß nicht, wen ich damit angebetet habe: den lieben Gott oder das Universum (ihr kennt das ja aus den Blogartikeln: "Esoterik und Zauberei im Turniersport" & "Dritte Quali voll gemacht mit noch mehr Voodoo-Zauber"), aber irgendetwas hat mich erhört: Larissa hat im Trail mit Lucky gleich den zweiten Platz gemacht: Das sind vier Punkte (bei bis zu zehn Nennungen) und da waren es nur noch elf. Warten auf Godot ... äh, die nächste Prüfung: Wenn Vanessa & Larissa sich auf dem Turnier treffen, dauert es nicht lange mit einem Stelldichein der beiden - falls ihr Warten auf Godot nicht kennt - da helfe ich ganz unten: Literatur to go Dann kam die Westernriding, in der Larissa Dritte wurde. Bei mehr als elf Nennungen bekommt man dafür erneut vier Punkte und da waren es nur noch sieben. In meinem Gehirn ratterte es nur noch Additionen rauf und runter und ich dachte: Superhorse und Reining sind bei Larissa ein Garant, aber Ranchriding mit 17 Nennungen und Larissa als einzige Jugendliche? Erneut machte sich ein mulmiges Gefühl breit, doch in dieser Disziplin hat sie den allerbesten Score erritten - eine 70. Der Score hat dann aber "nur" für einen siebten Platz mit einem Punkt gereicht hat. Jetzt quatscht Vanessa mit jemand anderem und Larissa kann warm reiten Da hat das Universum jedoch ganz sicher mitgemischt, denn es gab zwei Leute auf dem siebten Platz - das war knapp. Und da waren es nur noch sechs. Und wenn es so am Schnürchen läuft, wird Muttern übermütig und träumt kurz vor der Prüfung, dass die fehlenden sechs in Larissas Paradedisziplinen jetzt wirklich kein Problem mehr sein dürften. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt: Da kackt Lucky doch glatt in der Superhorse. Ich mein: Immerhin ist er während des Kackens weitergelaufen und hat nicht gestockt wie letztes Jahr auf der German Open, wo dieses Kacken-Wollen Larissa das Finale gekostet hat: Zwei Penaltys pro Richter: Ausgeschissen und verkackt in Tateinheit. In Wermelskirchen war es dann so, dass Lucky durch seine Flughäufchen verspätet gewechselt ist und so wurde es ein dritter Platz - auch hier war drei Reiter auf dem dritten Platz: Danke, liebes Universum. Da waren es also nur noch drei fehlende Punkte bis zur ersehnten, glücksbringenden 15. Meine Gebete für die Reining wurden übrigens erhört, bevor die Prüfung überhaupt angefangen hatte: Es war die letzte Prüfung des Tages und wir hatten Glück, dass mehrere Starter um diese Uhrzeit gar nicht mehr angetreten waren. Nun dachte ich in einem Anflug von Leichtsinn, dass jetzt wirklich nichts mehr schief gehen könne und habe Larissa eingeweiht und ihr geflüstert: "Du brauchst nichts weiter als einen wertungsfähigen Ritt, dann hast Du den Trophyendsieg im Sack." Und Larissa ist die Reining quasi geritten wie ein Teufel (2. Video in der Playlist) und ich dachte in Siegeslaune, dass sie entweder Erste oder Zweite geworden ist: Man muss auch gönnen können: Bei den beiden ist es immer so, dass die, die vorne platziert ist, zur anderen sagt: "Du warst besser." Aber Vanessa hatte den verdienten 2. Platz, denn ihr Pferd hat nicht getreten (3. Video d. Playlist) Eine kleine Irritation hatte es beim Filmen aber schon gegeben, als ich sah, dass Lucky kurz den Kopf hoch gerissen hat; aber mir wurde erst nach der Siegerehrung klar, dass er bei einem Wechsel ausgetreten hatte. "Das macht der sonst nie"  ... na ja .... außer zwei Wochen zuvor in Hünxe und weil es dafür einen Fünfer-Penalty gibt, landete Larissa nur deswegen auf dem dritten Platz, weil es eben keine weiteren Starter mehr gab - von einer 68 auf eine 62,5 geschlittert, weil "minus halb" ist dann noch das Tüpfelchen auf dem "i". Keine Panik: Es gab keine Verwarnung vom EWU-Steward. Die haben nur gequatscht. Das Einzige, was fehlte, war der Kaffee und der Kuchen Glück im Unglück: Da waren sie nun die 15 Punkte, die wir errechnet hatten. Wegen seinem Austreten sagte unsere alsbald herbei gerufene Ostheopathin, dass er eine leichte Blockade im Kreuz-Darmbeingelenk hatte. Ich habe allerdings eine ganz andere Erklärung dafür, dass die Paradedisziplinen zum Schlag ins Wasser wurden: Ich hatte 15 Punkte beim Universum "bestellt" und genau die wurden auch geliefert. So weit, so schlecht, denn am Ende stellte sich heraus, dass es ein paar kleine Rechenfehler in der Trophyendwertung gegeben hatte. Wir melden diese zehn kleinen Fehlerlein ja auch zuweilen bei der Meldestellen-Dame und haben Adleraugen, wenn wir sehen, dass bei der Konkurrenz ein Additionsfehler ist oder bei Larissa eine Prüfung nicht eingetragen wurde ... aber auf die Idee, dass es auch bei Larissa Additionsfehler gegeben haben könnte: Darauf sind wir natürlich nicht gekommen. Wenigstens muss Larissa keine Angst haben, wenn sie nächstes Jahr bei den Erwachsenen reitet: Jede Menge Schleifen! Nur mit dem Allroundchampion: Das wird dann wirklich etwas knifflig, aber die hat ja genug Pokale Und was ist somit das Ende vom Lied? Larissa hätte 17 Punkte gebraucht, um den Trophyendsieg zu erhalten. Wir wollen jetzt auch nicht meckern und gönnen es der Siegerin von Herzen. Wir freuen uns auch darüber, dass Larissa Zweite in der Leistungsklasse geworden ist und Siegerin der Disziplinen Reining, Superhorse und Ranchriding, aber ich konnte es mir dennoch nicht nehmen lassen, Larissa ihren hübschen Kopf zu waschen: "Das waren genau die Punkte, die Du versemmelt hast, weil Du aus Queenies Trail in Hünxe einen Korrekturritt gemacht hast." Ihr erinnert Euch sicherlich an den Mutter-und-Tochter-Streit beim Turnier in Hünxe: Wenn Larissa damals auf ihre alte Mutter hören würde, dann hätte sie dort genau die beiden Punkte erritten, die ihr jetzt fehlen. Was habe ich ihr seinerzeit gesagt? "Wehe, die zwei Punkte fehlen Dir am Ende für die Trophyendwertung." Manchmal hasse ich es, dass ich immer recht habe ... Kein Wunder, dass Larissa Zweite wurde, denn statt das Buckle vom Vorjahr an den Gürtel zu schrauben, reitet sie mit dem LK-2-B-Buckle (Foto ganz unten). Das könnte einem das Universum als Mangel an Dankbarkeit auslegen Und was ist die Moral von der Geschicht? Immer einen wertungsfähigen Ritt abliefern - komme was da wolle. P.S. Für alle, die sich nun Sorgen um Larissa leibliches und ihr Seelenwohl machen: Sie lebt noch und ich habe ihr nichts getan, denn immerhin ist das Ganze wenigstens noch eine runde Geschichte für den Blog geworden und das stimmt mich dann wieder milde. Wir dachten ja, dass die 17 fehlenden Punkte auch genau die sind, die Larissa fehlen, um mit dem Ablegen eines Reitabzeichens vier Reitabzeichen auf einen Schlag zu erhalten. Das ist wie beim tapferen Schneiderlein, der meines Wissens auch 17 auf einen Streich erlegt hat. Es sind aber nur drei Reitabzeichen, die Larissa auf einen Schlag erhält, denn man kann nicht einfach die errittenen Leistungspunkte zusammenzählen. Es gibt da einen besonderen Schlüssel und obwohl Larissa 398 Leistungspunkte hat und man meinen könnte, sie hat bald die 400 erforderlichen fürs Goldene, haben wir hier die Rechnung ohne den Wirt - sprich: die EWU gemacht. Es gibt da einen Schlüssel und das hat die knapp 400 Punkte auf 119 Punkte herunter gerechnet. Das muss ich mir jetzt mal in Ruhe anschauen und werde es Euch bezeiten erklären. Das Silberne Reitabzeichen ist aber sicher, sofern Larissa das Bronzene besteht, so wurde es mir gerade von der EWU am Telefon bestätigt. Beweisfoto: Kind lebt noch, denn das ist ein Rundown eine Wo- che später beim Trainer - so schnell, dass das Bild verwackelt ist Fürs Kind bleibt nur eins, wenn sie vier Reitabzeichen in einem möchte: Larissa muss bei der German Open ins Finale kommen und dieses Mal werde ich beim Universum beschwören strategisch klüger vorgehen: Beim Zaubern werden künftig keine exakten Zahlen mehr genannt, sondern ab jetzt nur noch Kategorien wie "Finale" und "Platzierung". Unter der Werbung ist ein Screenshot der aktuellen Trophyendwertung, zwei Fotos und die im Bildtext versprochene Literatur to go: Das Theaterstück "Warten auf Godot" mit Playmobil-Männchen auf Youtube: Zum Totlachen. Abschließend noch Spaß beiseite, denn es sind bald Bundestageswahlen und da wird es ernst, weswegen ich euch meine sozialkritische Satire " Die Lüge vom Sozialstaat" ans Herz lege, denn die Bundesregierung lässt die Kommunen regelrecht aushungern, hat aber Geld, um Manager mit Boni zu versehen und ihnen Steuerschlupflöcher zu gewähren - worum es im Buch aber nicht geht. Da geht es um die Folgen, wie die Ärmsten der Armen darunter leiden - mit einem lachenden und einem weinenden Auge, denn es gibt einen durchgeknallten Hausmeister und eine erkältete Gutachterin, so dass es etwas zu Schmunzeln gibt - wenn auch ohne Playmobilfigürchen. (Leseprobe HIER) Besucht auch meinen POLITISCHEN BLOG, z.B. diese Artikel: Zukunft statt Zocken - Fakten, die man vor der Wahl einfach wissen MUSS Skandal im Jobcenter – Gelder in Verwaltung umgeleitet Was ist wichtiger? Die Katze oder das Biotop? Von der Avon-Beraterin in den Haustürwahlkampf Von Schildbürgerstreichen und dem unfreiwilligen Abenteuerschwimmbad Apropos Politik: Ich weiß, dass der Begriff "Neger" politisch nicht korrekt ist, möchte aber dennoch auf die Kinderreime und Agatha Christis gleichnamigen Roman verweisen. Ich denke, dass ich das deswegen kann, weil ich als Grüne durch und durch Flüchtlinge in Deutschland willkommen heiße. Immerhin haben wir Industrienationen es zu verantworten, dass es den Menschen in ihren Heimatländern schlecht geht. Zwar würde auch ich es begrüßen, wenn man den Menschen dort hilft, wo sie leben (soll heißen: nicht mehr ausbeuten), aber wenn die Menschen in Deutschland irgendwann eher eine hellbraune statt einer weißen Hautfarbe hätte: Also ich könnte damit leben.  Das ist übrigens der Buckle, den Larissa nach wie vor am Gürtel hat, dabei ist der aus dem Jahr 2015, wo sie noch in der Leistungsklasse 2 war und da (genau wie 2016) Erste wurde. Vor der GO wird der neue Buckle aber ausgewechselt, sonst ... Larissa tauscht die Buckles, bringt Glück. Die Ergebnisse der Trophyendwertung findet ihr für Larissa unter der Rubrik "Leistungsklasse 1 B". Auch wenn es einige wenige Fehler zugunsten von Larissa gegeben hat, so wurde ein Ergebnis am Ende doch noch vergessen: Zwei Punkte in der Westernhorsemanship in Odenthal (6. Spalte von links, 4. Zeile: LEER !!!!). Daher hat sie tatsächlich 87 statt 85 Punkte (war übrigens Queenies allererste Platzierung. Bericht HIER: Wc-Entes erstes Turnier). Screenshot der Trophyendwertung unterhalb - immerhin hat Larissa die Disziplinen Reining, Superhorse und Ranch Riding gewonnen und Zweite in der Leistungsklasse 1 - das hat auch was, weil höher geht nicht. Unter dem Screen endlich die Playmobilmännchen im Theaterstück, das im Ursprung durchaus ernst und seriös ist. Ich kann es ja manchmal nicht lassen mit den Literaturzitaten, denn ich schreibe das ja vor allem für meine Tochter und fühle mich daher auch für ihre Allgemeinbildung zuständig. Weil sie den Ausspruch Warten auf Godot nicht kannte und wohl kaum Lust hat, sich das gleichnamige Theaterstück von Samuel Beckett in voller Länge anzusehen, habe ich "Literatur to go" auf Youtube aufgetrieben - immerhin gibt es in diesem Stück ja auch einen Lucky, der hat zwar kein rotes Halfter, aber eine rote Mütze:
14.08.2017
12oaksTV Turnierkanal
Keine Kommentare
Lucky am Sonntag: Vizelandesmeister Reining, Bronzemedaille im Trail Mit drei Turniertrotteln sind wir am Turniersonntag um meine Tochter Larissa drum herum gesprungen und es war trotzdem ein stressiger Vormittag. Queenies Prüfungen waren supereng getaktet. Um neun Uhr ging es mit der ersten Horsemanship los und wir waren erst zehn nach acht vor Ort. Queenie musste also ratzfatz gesattelt und abgeritten werden, während Pony Lucky lautstark dagegen protestierte, im Hänger zu bleiben. Also bin ich zur Meldestelle gejoggt, um einen Paddockplatz zu bezahlen, während mein Sohn Janik Lucky durch das Hängertürchen getröstet hat. Dann haben wir im Affenzahn den Paddock aufgebaut, wo Larissa uns mittendrin einen Helfer "geklaut" hat, der ihr zweites Kopfstück tragen soll (sie reitet mit Correction Bit ab und dann beidhändig mit Snaffle in der Prüfung). Dann sind wir zum Außenplatz gejoggt, mit der Turnierpattern in der Hosentasche, damit Larissa sich Pattern  und Zeitplan nochmal ansehen kann, wobei die Frage aufkam: "Wann soll eigentlich Lucky gesattelt werden, wenn alle Viertelstunde eine Prüfung für Queenie ist?", denn beide Pferde sollten um Viertel vor zwölf den Trail gehen und Larissa sattelt selbst: Da ist sie eigen. Wir fanden dann doch mal eine halbstündige Lücke und dann spurtete Larissa um 10 nach 10 los, weil die nächsten Prüfungen waren um 20 vor 11 und um 11. Ich wurde zum Queenie festhalten abkommandiert, aber ihr war langweilig und daher versuchte sie, ob sie nicht die umstehenden Hutboxen mit ihren Zähnen apportieren könnte. Immerhin vierte Plätze für Queenie Daher habe ich sie einen Meter rückwärts gerichtet, was sie mit Protest durch Herumhampeln beantwortete. Endlich kam der gesattelte Lucky um die Ecke, was die Situation nur kurzfristig verbesserte. Queenie stellte mich vor die Wahl: Hutbox oder Lucky und ich entschied mich für einen Spaziergang rund ums Turniergelände - das fand Queenie doof. Noch doofer fand sie es, dass sie in der Halle in der Prüfung sein sollte, während Lucky draußen war. Wie sie durch diese Horsemanship-Prüfung gebrettert ist, darf man keinem erzählen - schon gar nicht vom miserablen Score - weia. Immerhin ist sie in den Prüfungen davor lieb gewesen und man konnte sogar zwischendurch Ansätze des Pleasuretrabs erkennen, den sie zuhause schon mal vor lauter Faulheit zeigt. (Leider kann ich Euch keine Videos von den Turnierritten zeigen, weil wir auf die von www.videocomp.de warten, die sind viel besser und ich habe mir den Luxus gegönnt, mal nicht Larissas Ritte mit dem Handy zu filmen). Nachdem Queenie diese Horsemanship derart in den Sand gesetzt hat, haben wir überlegt, ob das sinnvoll ist, dass beide Pferde den Meisterschaftstrail gehen, denn das ist ja echt Stress für Larissa. Wir haben uns dann überlegt, dass wir die Junior Ranchriding noch mitnehmen, was erneut zu einem erhöhten Stresspegel aller Beteiligten führte, denn dafür bedarf es eines völlig anderen Outfits: Um Queenie zu drei Mann "umzuziehen", musste Einer Lucky halten: den Job bekam meine Mutter ("Aber nur ganz kurz."). Ich sollte jetzt das Ranch Riding Blanket drauf legen und Janik das normale Blanket herunternehmen, während Larissa Gewichtheben mit dem Sattel veranstaltete, um eine ausreichend große Lücke für den Blankettausch zu gewährleisten. Bei Lucky macht Larissa das übrigens alleine, aber da ist der Sattel ja auch leichter - hier ein Schnelldurchlauf-Video aus der Saison 2016 - danach geht es weiter im Text. Nach Mittagsschläfchen: "An die Arbeit." und dann: "Wie jetzt ? Lucky geht? Nicht ich?" Als wir das nunmehr dritte Kopfstück wechselten, fiel uns mit Schrecken auf, dass am Ranchriding-Kopfstück noch keine Zügel dran waren, also wurden auch noch die Zügel umgeknotet. Meine Mutter, mit Lucky im Schlepptau, bekam einen distinguierten Gesichtsausdruck, als wollte sie sagen: "Ich sagte doch: Nur ganz kurz," aber nachdem sie das Pony endlich wieder los war, dauerte es dann auch nicht mehr lange, bis um elf Uhr Queenies letzte Prüfung eingeleitet wurde und das war dann wirklich ein guter Abschluss. Mit einem Score von 66,5 hat Queenie die Ranchriding wirklich toll gemacht. Somit sind Janik und ich los und haben Queenie in den verdienten Paddock-Feierabend geschickt. Damit war der Stress aber noch lange nicht beendet, denn Larissa wurde ja in den Rheinland-Kader bei der German Open berufen und sollte sich pünktlich zu Beginn der Mittagspause am Eingang der Reithalle einfinden. Jugendkader Letzte Prüfung vor der Mittagspause war aber der Meisterschaftstrail, in dem Larissa mal auf die Schnelle eine Bronzemedaille geholt hat (mit nur einem Punkt Abstand zur Silber- und anderthalb Punkten zur Goldmedaille), vom Pony sprang, es Janik und mir in die Hand drückte und mit dem Helm in der Hand in die Reihen der Kadermitglieder eilte, während Janik und ich gen Hänger und Paddock hechteten zwecks absatteln (zu zweit, weil man beim Reinführen in den Paddock ja nicht das zweite Pferd verlieren möchte). Auf halbem Weg fiel mir ein, dass meine Mutter die Kadervorstellung ja filmen könnte, also bin ich zurück gerannt, habe ihr mein Handy in die Hand gedrückt und bin dann wieder atemlos zum Parkplatz gesprintet, wo Janik mit Absatteln fast fertig war: Paddock auf, Pony rein und ab durch die Mitte zur Kadervorstellung. Puuh, Glück gehabt: Erst wurden die Erwachsenen vorgestellt und dann die Jugendlichen (ab Minute 2:15 geht es um Larissa): Der Samstag: Landesmeisterin in Superhorse, Vizemeisterin in der Westernnriding, Bronzemedaille Ranch Riding Falls ihr keine Lust habt, das Video zu hören, weil ihr Larissas Vorjahreserfolge ja kennt, hier die Kurzversion: Zwei Jahre in Folge Siegerin der Trophywertung im Rheinland und Vizelandesmeisterin Reining. Hinzu kamen noch die Erfolge der Rheinlandmeisterschaft 2017, bei der sie ja am Sonntag die Bronzemedaille im Trail geholt hatte. Das war Larissas vierte Medaille der Meisterschaft, denn am Vortag war sie Rheinlandmeisterin in der Superhorse und Vizemeisterin in der Westernriding geworden. Außerdem gab es eine Bronzemedaille in der Ranchriding. Nach der Kadervorstellung ist sie dann aber auch noch Vizelandesmeisterin in der Reining geworden mit einem Score von 68. Die 68 war wohl das Motto der Meisterschaft, denn in der Superhorse und im Trail war es eine 68. Leider kein Foto vom Meistertitel in der Superhorse, weil Lucky sich mit Hufen und Füssen gegen die Schärpe gewehrt hat In der Reining haben wir dann munter nachgerechnet, welche Platzierung es bei den Erwachsenen gewesen wäre und haben die Scores mitgezählt - da hätte es ebenfalls für eine Medaille gereicht, wenn auch "nur" Bronze, denn es ist Larissas letztes Jahr in der Jugend, da muss man schon mal vorfühlen für 2018. Lucky denkt wahrscheinlich "Gott sei Dank", denn nach seinem Befinden war der Titel "Rheinlandmeister" definitiv das erste und das letzte Mal, denn da gibt es ja Schärpen und Lucky hat alle Beteiligten in der Siegerehrung buchstäblich gefragt, ob wir noch zu retten sind: Als man ihm die Schärpe um den Hals legen wollte, ist er wie vom wilden Affen gebissen nach hinten geschossen, hat das Schleifchenkörbchen niedergemäht und riss vor lauter Panik die Augen auf, als würde er glauben, man wolle ihn mit der Schärpe erdrosseln. Larissa ist zwar abgestiegen, aber Luckys unumstößliche Meinung war: "Bleib mir bloß weg mit dem Dingen." Draußen vor der Türe hat er sich dann aber doch noch überreden lassen, so dass wir noch an unser Schärpenfoto ohne Siegertreppchen gekommen sind. Strategie ist aufgegangen: Statt Training Voodoo-Zauber Pause für Lucky: Mittagsschläfchen  Wenn ihr den letzten Beitrag im German-Open-Krimi gelesen habt, dann seid ihr ja auf dem Laufenden: Der Voodoo-Zauber des Dankbar-Seins hat geholfen, denn Larissas Glück ist ihr mit dem Dankbarkeitsritual "Aufhängen der Siegerschleifen" wieder hold. Außerdem rückt sie ihrem Ziel - auf einen Schlag mehrere Reitabzeichen zu erhalten - immer näher. Ihr erinnert Euch, dass Larissa - wenn sie das bronzene Reitabzeichen besteht - auf einen Schlag wegen ihrer Turniererfolge das Vierer, das bronzene und das silberne Reitabzeichen erhält - macht drei. Zum goldenen Reitabzeichen fehlten vor der Landesmeisterschaft auch nur 45,5 Punkte, denn dafür braucht sie 400 Leistungspunkte in den Leistungsklassen 1 und 2. Ich habe das mal durchgezählt und nach Adam Riese fehlen seit der Landesmeisterschaft "nur" noch 17 Punkte zum Goldenen. Leider ist dieses Jahr nur noch ein C-Turnier und zwar am Wochenende in Wermelskirchen. Wenn Larissa aber erst 2018 das goldene Reitabzeichen erhalten würde, dann wäre das ja sogar irgendwie schön, weil sie dann dieses Jahr wegen den Siegen in der Trophyendwertung bei der Rheinlandgala geehrt wird und 2018 eben fürs goldene Abzeichen. Weitere Leistungspunkte wären aber schon eine coole Sache, denn das dritte Jahr in Folge Trophyendsiegerin zu werden, wäre der Hit. Pause fürs Fußvolk: Fressgelage (mehr Fotos unterhalb der Buchtipps) Dieses Jahr wird es allerdings in der Jahresendwertung spannend. Zur Zeit führt Larissa in den Disziplinen Reining, Ranchriding und Superhorse. Um aber zum dritten Mal Leistungsklassensiegerin zu werden, müsste sie in Wermelskirchen 15 Punkte erreiten. Im Moment steht sie auf Platz zwei. Ihr dürft also gerne Daumen drücken. Mein Herzblut fließt dahin, wo auch mein Herz ist Abschließend wollen wir noch die Überschrift in Bezug auf andere Ehren "voll" machen: Dieses Mal geht es um mich, denn auch ich fühle mich geehrt, weil ich gefragt wurde, ob ich kommissarisch den Posten der Pressewartin im Vorstand der EWU-Rheinland übernehmen würde. Von dem Angebot fühle ich mich sehr geehrt und danke Jürgen Vogel und Petra Retthofer für das Vertrauen. Na ja, Jürgen Vogel sagte, dass die Leute, denen man solchen Posten anbietet, oft genug wegen der zusätzlichen Arbeit abwinken. Aber ich bilde mir jetzt einfach ein, dass so ein Job trotzdem nicht jedem angeboten wird, zumal Jürgen Vogel sagte, er lese des Öfteren diesen Blog, der ihm sehr gefallen würde, weil er mit so viel Herzblut geschrieben sei. Und das geht dann ja wirklich runter wie Öl. Bei den Westernreitern Rheinland (WRR) habe ich letztes Jahr auch den Pressewart gegeben, aber da ich dort nie gestartet bin, habe ich es wieder abgegeben. Bin wohl durch und durch EWU - oben ein Text von mir für die Westernhorse Genauso viel Herzblut gibt es in meinen Büchern.... Unterhalb der Buchtipps noch die üblichen Videos und Fotos vom Drumherum. Die Videos der Landesmeisterschaft erscheinen übrigens in diesem Youtube-Kanal. Es kann aber sein, dass das erst nach der deutschen Meisterschaft ist - kommt ja immer wieder was Neues ;-) Lucky hat übrigens in der Mittagspause Freunde gefunden - sollte eigentlich ein Foto werden, aber wenn man den falschen Knopf drückt, wird es ein Video: Und hier die Fotos, die einfach nicht mehr in den Text passen wollten - beginnend mit dem "Haul", denn abgesehen von der Schärpe, Turnierschleifen und Medaillen, durften wir uns am Ende Blümchen mitnehmen. Das war die Deko und es galt zu verhindern, dass diese im Mülleimer landet: Das war die Ausbeute: Die bunten Schleifen sind Luckys, die weißen von Queenie Weitergeleitet an die Oma zur Ehrung des Aufstiegs vom Turniertrottel zum Equipment-Manager Wie im wilden Westen: Wagenburg Luckys neue Freunde im Hintergrund Luckys Nickerchen  - wollte sich wohl vor der Reining noch mal ausruhen
07.08.2017
12oaksTV Turnierkanal
Keine Kommentare
Ihr glaubt gar nicht, wie schwierig es ist, so ein Schleifenbild zu knipsen - unten findet ihr jede Menge Fehlversuche Alle guten Dinge sind ja bekanntlich drei und daher fahren Lucky & Larissa mit (mindestens) drei Qualis zur deutschen Meisterschaft nach Kreuth: In Hünxe haben die beiden jetzt auch die Quali in der Ranchriding voll gemacht. Dabei ging der Turniersonntag gar nicht so gut los. In der Westernriding war es mal wieder ein typischer Fall von "Knapp vorbei ist auch vorbei". Larissa hatte den Mindestscore von 65, sogar 66,5, und wir waren sehr zufrieden mit Luckys Galoppwechseln, aber da es ein großes Starterfeld war (mit den Erwachsenen zusammen gelegt), hat Larissa um einem Punkt die Platzierung verfehlt. Danach war die Reining dran, die Larissa gewonnen hätte, wenn Lucky nicht auf der Zirkelmitte an einen Richtungswechsel gedacht hätte: Als Larissa das Bein angelegt hat, um das zu korrigieren, hat er seitlich ausgetreten (ein typischer Fall von: "Das macht der sonst nie"). Dafür gab es fünf Penaltys und ein halbes Minus in der Manöverkritik und dann rutscht man von 68,5 auf 63 im Score: Statt erstem wurde es nur der fünfte Platz (2. Video in der Playlist). Jetzt ist in Larissas Zimmer wieder Platz für neue Schleifen .. In der Reining ist das aber kein Drama, denn da hat Larissa ja bereits vier Qualis (zwei reichen), aber ich glaube, es könnte daran liegen, dass ich das Falsche gedacht habe. So spooky das klingen mag, aber im letzten Blogbeitrag ging es ja um Esoterik & Zauberei im Turniersport und manchmal glaube ich echt, dass da was dran ist, dass Gedanken Dinge werden: In Nümbrecht waren eine andere junge Teilnehmerin und wir ein kleines bißchen unglücklich darüber, dass andere, die bereits eine Quali in der Ranchriding haben, Larissa und dem anderen Mädchen quasi die Quali "weg nehmen", wo Larissa eigentlich immer sagt: "Wenn ich eine Quali habe, dann starte ich nicht mehr, weil ich anderen nicht den Platz weg nehmen möchte." So edel und süß ich das von Larissa finde, habe ich dann doch gesagt, dass das ja deren gutes Recht ist und es auch für uns wichtige Punkte für die Trophywertung am Jahresende sind. Auch ist es echt zu aufwendig an einem gesonderten Tag zu fahren, wenn die "normale" Reining-Prüfung, aber sonst keine für uns relevante Prüfung, ist. Also haben wir spontan die Quali-Reining nachgenannt ... und schon plagte mich dann doch das schlechte Gewissen und wer weiß, ob man mit solchen Gedanken das Glück nicht von sich weg stößt. ... denn die Schleifen aus den Jahren 2013 bis 2015 hat Larissa jetzt bei uns im Wohnzimmer aufgehangen Andererseits belohnt das Universum vielleicht den Gedanken "Man-muss-auch-gönnen-können", denn das Mädchen, dem wir die fehlende Quali so sehr gegönnt habe, wurde Erste. Für sie war das genauso die letzte Chance auf die Quali wie für Larissa in der Ranchriding. Deswegen haben wir gejubelt und ihr von Herzen gratuliert. Sich für andere freuen, ist esoterisch gesehen übrigens ein ganz besonders guter Weg, um für sich selbst Glück anzuziehen, denn in der folgenden Prüfung konnten wir schon wieder jubeln und zwar über einen Score von 71,5 für Larissa & Lucky in der Ranchriding. Witzig war, dass Larissa mit dem gleichen Score in Alpenrod den ersten Teil der Quali geholt hat. Noch witziger, dass es exakt dieselbe Pattern war - wollen wir mal hoffen, dass es auch in Kreuth wieder diese Pattern ist, wobei es mit einer 71,5 (realistisch gesehen) knapp wird fürs Finale, aber wir sind ja Glückspilze und haben jetzt schon gezaubert, was das Zeug hält (siehe Fotos bzw. für den Ritt folgende Playlist - wenn das kein Beweis für das Gesetz der Anziehung ist, nach dem Gleiches Gleiches anzieht). Manchmal ist das aber auch richtig lästig mit diesem Universum, weil man anfängt, alle seine Gedanken zu hinterfragen. Oben habe ich z.B. geschrieben, dass das AQ-Turnier in Hünxe die letzte Chance gewesen wäre, die Quali voll zu machen. Das stimmt so natürlich nicht, denn man kann ja jetzt am Wochenende auch "ganz einfach" Landesmeister werden in einer Disziplin und wäre damit ebenfalls für die German Open qualifiziert; bei Larissa fehlt ja auch noch der Trail und die Westernriding (wobei drei Disziplinen ja schon recht beachtlich sind). Die Gedanken sind eben doch nicht frei - ganz und gar nicht 2016: Dritte in der Superhorse & Vizelandesmeisterin Reining Welche gedankliche Strategie sollen wir aber jetzt am Besten fahren? Realistisch gesehen haben wir gegen die Konkurrentin keine Chance, denn die hat die Westernriding in Hünxe mit einem Score von 72,5 gewonnen. Mein Voodoo-Fazit ist ja, dass es bei Turnieren das Beste ist, es einfach auf sich zukommen zu lassen: "Ett kütt, wie ett kütt", sagt man ja nicht umsonst hier im Rheinland. Denn wenn man es zu sehr will, geht es erst recht in die Hose. Besser ist das, wenn man zumindest die theoretische Möglichkeit in Betracht zieht, dass es klappen könnte. Dann passieren oft genug Zeichen und Wunder - allerdings nur dann, wenn man dankbar ist für das, was man bisher erreicht hat und daher wollen wir das jetzt mal voodoo-mäßig auflisten (ich weiß: Voodoo geht anders, aber mir gefällt das Wort gerade so gut). Drei auf einmal: Das Reitabzeichen-Überraschungs-Ei in Bronze, Silber, Gold KOMMANDO ZURÜCK: Es gibt einen Schlüssel fürs Silberne und das goldene Reitabzeichen: Man kann also nicht einfach nur die Leistungspunkte aus der LK 1-3 zusammenzählen. Daher erhält Larissa das Silberne, wenn sie das Bronzene besteht, nicht aber das Goldene, denn die Punkte wurden von 398 auf 119 vom EWU-Computer herunter gerechnet. Ich habe eine Mail, wo dieser Schlüssel erklärt wird und erkläre Euch das beizeiten (Nachtrag vom 1.9.17) Wenn man bedenkt, dass Larissa erst 18 Jahre alt ist und mit etwas Glück noch in diesem Jahr die 400 Punkte erreitet, die sie benötigt, um das goldene Reitabzeichen zu erhalten und das mit "Nur-einem-Pony", hat man allen Grund dankbar für das bisher Erreichte zu sein. Wenn man Reitabzeichen durch Turniererfolge erhält, zählen nur die Leistungspunkte, die in den Leistungsklassen 1 und 2 erritten wurden. In der LK 2 hatte Larissa 124 Punkte und wurde deutschlandweit Neuntbeste ihrer Leistungsklasse (HIER zu sehen). Damals dachten wir, dass Larissa es spätestens in der LK 1 schwer haben würde mit ihrem  Pony, aber 2016 in der LK 1 hat sie das mit einem halben Punkt mehr getoppt, nämlich 124,5.  Im Moment sieht es so aus, als würde Larissa das 2017 erneut toppen, denn die Saison ist noch nicht zuende und sie steht jetzt schon bei 106 Leistungspunkten. Wenn ihr mitgerechnet habt, fehlen zum goldenen Reitabzeichen "nur" 45,5 Leistungspunkte. Um das Goldene erhalten zu können, muss Larissa allerdings erstmal das Bronzene bestehen. Normalerweise müsste sie für das Bronzene auch erst einmal das 4er machen, aber das wird ihr wegen ihrer Turniererfolge erlassen. Das sah vor  Kurzem sehr knapp aus, denn sie brauchte mindestens drei Horsemanship-Platzierungen ab LK 3 aufwärts und bis vor einigen Wochen hatte sie auch nur genau diese drei, weil sie selten Horsemanship reitet - im Trail brauchte sie ebenfalls drei Platzierungen, aber da hat sie über ein Dutzend allein in den LKs 1 & 2. Wenn sie nun das Bronzene besteht, dann hat sie sogar drei Reitabzeichen auf einmal - ist wie im Überraschungsei. Ihr habt bis hierher vielleicht nur zwei gezählt, aber das Silberne erhält sie auch automatisch, wenn es mit dem Bronzenen klappt, denn fürs silberne Westernreitabzeichen braucht es je 25 Punkte in den Disziplinen Reining, Westernriding oder Superhorse sowie je 25 Punkte Trail, Pleasure oder Horsemanship. Auf dass die Köpfe rauchen: Jede Menge Punkte & Zahlen Auch das habe ich mal durchgezählt und es würde auch für zwei Silberne Reitabzeichen reichen, denn im ersten Bereich hat Larissa insgesamt 252 Punkte - also 10 x so viel, wie sie braucht (ich sehe gerade das es dann ja sogar eine neue Pferdemedaille auf der Rheinlandgala geben wird - Reining hat Lucky schon, jetzt folgt Superhorse. weil es auch hier mehr als 75 Punke sind): Superhorse: 95 Leistungspunkte in den Leistungsklassen 1 & 2 Reining: 90 Punkte (LK 1 & 2) Westernriding: 67 Punkte (LK 1 & 2) Im zweiten Bereich würde es "nur" für zwei silberne Reitabzeichen reichen, denn hier sieht es so aus: Trail: 51,5 Leistungspunkte in den LKs 1 & 2 Westernhorsemanship: 13 Punkte (LK 1 / 2) und alle mit Queenie Pleasure: 2 Punkte - ebenfalls mit Queenie, wo uns wohl mal wieder das Glück hold war Noch länger her: Larissas erste Reitversuche mit 6 Jahren Als Larissa in der Leistungsklasse drei war, waren wir überglücklich, dass Larissa fast doppelt so viel Punkte erritten hatte, wie sie für den Aufstieg in die LK 2 benötigte (77,5). Im Vorjahr war nämlich allein der Aufstieg in die LK 3 ein Riesenkraftakt, der mit Ach und Krach gelungen ist: 40 Punkte waren nötig und erritten hat sie damals 43,5, da lief Lucky auch noch in Badewannenmanier wie Queenie heutzutage (siehe auch Blogbeiträge über WC- Entes 1. Turnier und die Badewanne beim Zweiten). Queenie hat Larissa übrigens selbst eingeritten und von der ersten Stunde eigenhändig ausgebildet. In letzter Zeit gibt es Mutter-Gemecker über die fehlende Selbsthaltung von Queenie und dass sie auf Turnieren immer so auseinander fällt. Das Meckern werde ich mir wohl in den nächsten Tagen sparen müssen, denn wir sind neulich über Videos von Lucky aus seinen ersten beiden Turnierjahren gestolpert und da wurde er auch meterlang, sobald es eine Turnierprüfung war (zuhause klappt ja alles besser - das erste Video ist aus der LK 4, wo Larissa Dritte wurde, das Zweite aus der LK 3, da hat sie gewonnen): Und da muss man dann wirklich mal eine Lanze für Queenie brechen, die sich mit der Selbsthaltung wirklich noch recht schwer tut. Nichtsdestotrotz  möchte Larissa das Reitabzeichen mit Queenie absolvieren - auch um zu zeigen, wie weit sie das Pferd ausgebildet hat. Denn es gab Zeiten, wo Queenie gebuckelt und gestiegen ist - kerzengerade in die Luft (HIER nachzulesen). Wenn es Larissa gelingen sollte, mit so einem Pferd ein Reitabzeichen zu bestehen, dann hat sie meines Erachtens einen guten Job gemacht, isbd. weil wir keine Halle haben und uns wetterbedingt immer nur die Hälfte der Trainingszeit eines Jahres zur Verfügung steht, weil man nicht immer auf dem Platz reiten kann: Matsche, Eis,Schnee, Bremsen im Juli und Wespen im August. Wenn Queenie sich ähnlich entwickeln sollte wie Lucky, dann will ich nie nichts gesagt haben. Zukunftspläne: Kuddelmuddel im Blog ist vorprogrammiert Das ist mein WRA 3 - zum Silbernen fehlen mir leider noch 'ne Menge Punkte Der Kurs fürs bronzene Westernreitabzeichen ist übrigens Anfang Oktober. Da wir unsere Turnierritte ja immer mit dem Handy filmen und immer froh sind, wenn Videocomp die Ritte  filmt, kann es sein, dass ich hier im Blog die zeitliche Reihenfolge der Veranstaltungen kreuz und quer durcheinander werfen muss in nächster Zeit: Eine Woche nach der Landesmeisterschaft ist nämlich das letzte Turnier der Saison und da filme ich selbst und kann es somit schneller auf Youtube hochladen, auch wenn dann die Qualität zu wünschen lässt. Mitte September ist ja dann auch schon die German Open und auch da warte ich lieber die qualitativ hochwertigen Videos ab - könnte also sein, dass ich erst vom Reitabzeichen berichte und dann von der GO. Ich hoffe auf Euer Verständnis - so bleibt es wenigstens spannend für all die, die nicht vorab in unserem Youtube-Kanal schauen, wie es gelaufen ist. Unseren Turnierkanal könnt ihr übrigens kostenlos hier abonnieren: Und falls Euch der Lesestoff ausgehen sollte, dann lege ich einfach mal meine Bücher ans Herz - ist ja bald Weihnachten - zumindest denkt man das, wenn man im Supermarkt einkaufen geht. Unter den Büchern findet ihr dann endlich die versprochenen Fotos über die Mühe, die es ist, ein Schleifenbild zu knipsen: Entweder weht der Wind die Schleife zur Seite oder das Pony gähnt oder es guckt weg. Der arme, kleine Lucky musste übrigens kurz vor der Bildergeschichte gerettet werden: Vielleicht seht ihr ja die beiden Litzen rechts neben dem Hänger. Das ist unser Paddock und dahinter ein Maisfeld. Als wir gerade Mittagessen wollten, kam eine andere Teilnehmerin zu uns geflitzt und sagte, dass Lucky auf dem Paddock durchdreht. Irgendetwas hat wohl im Mais geraschelt und da ist Lucky ein wenig rumgehüpft (zum Glück lässt er sich auch von Litzen einzäunen, die auf dem Boden liegen und hat das Gruselkabinett nicht verlassen). Ich habe schon überlegt, ob Lucky wohl heimlich Stephen King Bücher liest, z.B. "Kinder des Mais", wo die Kinder im Dorf alle Erwachsenen töten. Wir haben ihn jedenfalls in den Hänger gestellt und da war Luckys kleine Welt wieder in Ordnung. Besucht auch  unsere 12-Oaks-Ranch-Homepage den HORSEMANSHIP-BLOG  und so kurz vor der Wahl den  POLITISCHEN BLOG mit überraschenden Fakten und unterhaltsamen Satiren. IM PARTNER-BLOG: Mustang Makeover - Buckelnde Pferde, die austreten & sich losreißen
26.07.2017
12oaksTV Turnierkanal
Keine Kommentare
Queenies 3. Turnier & schon gibt's Streit: Am Ende haben sich alle vertragen Der German-Open-Krimi ist ja eigentlich Luckys Part, aber vorwitzig wie unser Jungpferd Queenie ist, mischt die da jetzt auch mit. Die hat nämlich beim AQ-Turnier in Hünxe eine halbe Quali in der Westernhorsemanship geholt. Nicht, dass ihr jetzt denkt, sie wäre besonders gut gewesen. Nein, sie hatte einfach Glück und wie man das macht mit dem Glückspilz-Sein, erkläre ich weiter unten im Blog, wenn es um das Gesetz der Anziehung geht. Vorher muss ich Euch aber von dem handfesten Streit erzählen, den ich am Turniersamstag mit Larissa hatte. Wenn man sein Pferd irgendwo in Beritt gibt, gilt ja eigentlich der Grundsatz: Mein Pferd, meine Regeln - überlässt man das Pferd aber der eigenen Tochter zwecks Ausbildung, merkt man urplötzlich, dass man überhaupt nichts mehr zu melden hat. Wir hatten beschlossen, für Queenie am Samstag Qualifikationsklassen zu nennen, weil die normalen Klassen am Freitag stattgefunden haben und wir wegen Reitferien da keine Zeit hatten. Da Qualifikationsklassen deutlich schwierigere Pattern vorsehen als normale Klassen, fragt man sich, ob das Jungpferd davon nicht vielleicht überfordert sein könnte, denn da ist es schon eine Kunst für sich überhaupt einen wertungsfähigen Ritt hinzubekommen. Und dann gibt es in der Jugendklasse ja keine Junior-Pattern sondern stinknormale - soll heißen: So anspruchsvoll, dass es sich gewaschen hat. Auf dem folgenden Foto, seht ihr die beiden Pattern im Vergleich - die Jugendlichen hatten dieses Mal dieselben Pattern wie die Erwachsenen. (Scoresheets HIER) Links die Pattern für 6jährige Pferde, rechts die Pattern, die Larissa mit Queenie geritten ist (für Seniorpferde: 7 Jahre und älter) Da die Pattern so tricky war, insbesondere bei den Galoppstangen im Kreis, fand ich das vollkommen okay und immer noch lobenswert, dass Queenie da zwei Stangen ausgelassen hatte. Ansonsten hat sie das richtig gut gemacht und sogar "PLUS" erhalten fürs Rückwärtshindernis. Alles andere war Null bis auf die fünf Penaltys pro ausgelassener Stange und drei für die daraus resultierende Gangartunterbrechung. Doch sobald der Nullscore erkennbar war, hat der Richter aufgehört zu scoren: Larissa ist nämlich das Galopphindernis ein zweites Mal geritten, damit Queenie alle Stangen überreitet. 7. Starterin mit der Nr. 507 sind Queenie & Larissa Ich finde es zwar einerseits toll, dass Queenie das Lope over im zweiten Anlauf tatsächlich noch geschafft hat, aber ich habe mich andererseits trotzdem über Larissa geärgert: Die wäre trotz der Penaltys Vierte geworden, wenn sie denn einfach weiter geritten wäre und die Fehler ignoriert hätte. Den Rest hat Queenie nämlich wirklich wieder toll gemacht, da hätte sie kein Minus für bekommen. Ich habe daher leicht erbost zu Larissa gesagt, dass ich damals mit Fancy ständig irgendwelche Fehler hatte und weiter geritten bin, sonst hätte ich wohl nie eine Schleife bekommen. Sie wäre von Lucky verwöhnt. Fürs Pferd finde ich es richtig doof, wenn dies als Greenhorse schon Quali-Prüfungen geht und daher erst recht denken sollte: "Ist nicht schlimm, wenn ich Fehler mache. Keiner ist mir böse", denn es gibt ja einen Grund, dass das sonst so faule Pferd Queenie in der Prüfung für ihre Verhältnisse ziemlich schnell wird. Manche Pferde merken nämlich, wenn es eine Prüfung ist und setzen sich dann z.T. selbst unter Druck. Ein so genannter Korrekturritt erhöht aber diesen Druck, so meine Meinung. Kann man alles mal machen, aber doch bitte nicht beim dritten Turnier. Larissa hat sich gegen meine Vorwürfe verteidigt und dachte, sie wäre raus, wenn Queenie eine Stange auslässt, dabei ist man nur dann raus, wenn man ein ganzes Hindernis auslässt. Da Larissa die ersten beiden Stangen ja vorschriftsmäßig überritten ist, wäre also alles im grünen Bereich gewesen. Normalerweise tröste ich Larissa ja, wenn etwas nicht klappt, aber dieses Mal war ich echt sauer. Beim letzten Turnier (Bericht HIER: Aus WC-Ente wird Badewanne) hatte Larissa sich nämlich in der Westernriding verritten und in unserer "Nachbesprechung" hatte ich ihr lieb und nett gesagt, dass sie ihre Prüfungen mit folgendem Vorsatz angehen soll: "Hauptsache wertungsfähiger Ritt bzw. richtiger Weg - alles andere ist Glück oder Pech." Aber wenn man dem eigenen Nachwuchs etwas lieb und nett sagt, schalten die gerne ihre Ohren auf Durchzug und das hat mich sauer gemacht, zumal Larissa ja die Entscheidung selbst getroffen hat, diesen Nullscore zu kassieren. Ich sprach von Ignoranz, sie hielt dagegen, dass sie nur Zehntelsekunden Zeit gehabt hätte, um eine Entscheidung zu treffen. Und schon waren Mutter und Tochter mittendrin im Thema Esoterik und dem, was man Gesetz der Anziehung nennt (HIER geht es zum Themenmonat im Partnerblog). Wir hatten nämlich 14 Tage zuvor beim Trainer über die Möglichkeit von Korrekturritten gesprochen und ob man will oder nicht: Das Gehirn speichert diese Überlegungen ab. Immer, wenn man nach Bauchgefühl handelt und schnell entscheiden muss, dann greift unser Gehirn auf das zurück, womit wir es zuvor mehr oder weniger regelmäßig gefüttert haben - wie ein Computer. Töchter haben ja die Angewohnheit, dass sie ihren Müttern schon aus Prinzip widersprechen und das ist bei uns nicht anders. Wenn ich sage: "Aus Queenie wird mal ein Top-Turnierpferd", dann sagt Larissa, man müsse das realistisch sehen und Queenie müsse noch viel lernen. Das ist zwar sachlich absolut richtig, wird aber - zumindest, wenn man ans Gesetz der Anziehung glaubt - vom Universum als Wunsch verstanden, der da lautet: "Ich möchte, dass mein Pferd noch viel zu lernen hat", und das Universum antwortet dann wie der Geist aus der Flasche in Alladins Wunderlampe mit "Dein Wunsch ist mir Befehl." Also haben wir auf dem Turnier letztlich eine Diskussion geführt, die schon länger überfällig war. Ich bin ja ein Typ, der eine Zeitlang zu allem Ja und Amen sagt, um einem Familienkrach zu vermeiden und irgendwann explodiere ich und dann wird Klartext geredet. Das habe ich Larissa dann vorgehalten, dass ihr: "Man muss das realistisch sehen, denn sonst ist man nachher enttäuscht, wenn es nicht klappt" eben genau dazu führt, dass es nicht klappt - zumindest, wenn man die Möglichkeit in Betracht zieht, dass wir nur fünf Prozent der Geschehnisse auf der Welt beweisen können und dass sehr wohl Dinge existieren, die für uns weder vorstellbar noch erklärbar sind. Jetzt glaubt ihr bestimmt, ich habe einen Knall, deswegen erzähle ich Euch, bevor es mit dem Bericht vom Turnier weitergeht, erstmal ein paar spooky Geschichten - muss aber vorab die Regeln erklären: 1. Das Gesetz der Anziehung funktioniert auch, wenn wir nicht daran glauben. Wenn wir uns also maßlos über Ungerechtigkeiten ärgern, ziehen wir immer mehr Ungerechtigkeiten an 2. Unsere Gedanken werden wahr, es sei denn unsere inneren Glaubenssätze verhindern es 3. Wünschen alleine reicht nicht. Man muss fest daran glauben, dass etwas geschieht, aber man darf es auch nicht erzwingen wollen, dann klappt es nicht. Das WIE ist Aufgabe des Universums HIER geht es zu den 12-Oaks-Buchtipps Ihr merkt schon, es ist ähnlich wie mit der Zauberei auf Hogwarts. Das Ganze will gelernt sein - oder auch nicht, denn manche Leute haben auch ohne Esoterik ein unerschütterliches Selbstvertrauen. Auch Larissa war vor ein paar Jahren ein Mensch, der ständig etwas gewonnen hat: Karten für die Q 16, ein Armband aus Pferdehaar (das war nicht gewonnen, sondern geschenkt) oder einen Platz bei einem Kurs bei Pat Parelli persönlich in Florida. Sie sagte damals, dass das immer dann klappt, wenn sie es nicht zu sehr will. Esoterisch gesehen würde man sagen, dass man das, was man sich wünscht visualisieren soll, aber dann muss man den Wunsch loslassen und darauf vertrauen, dass er in Erfüllung geht, auch wenn es noch so unwahrscheinlich erscheint. Weil es nicht ganz leicht ist, das in Worte zu fassen, erzähle ich euch ein paar Beispielgeschichten: Wir waren ja im Oktober letzten Jahres finanziell völlig abgebrannt, weil ich wegen einer langjährigen Krankheit nicht arbeiten konnte, keinen Unterhalt für die Kinder bekam und das Jobcenter uns am ausgestreckten Arm verhungern ließ (das machen die übrigens öfter, weil die Kommunen jede Menge Aufgaben von der Bundesregierung zugewiesen bekommen, ohne das nötige Kleingeld bereit stellt, dabei sollte man meinen, dass der die Musik bezahlt, der sie bestellt hat. Nur wenige der betroffenen Hartz-IV-Empfänger ziehen vor Gericht; aber wenn sie es tun, bekommen sie in über 40 Prozent der Fälle Recht - nachzulesen in meinem politischen Blog. Weil unsere persönliche Geschichte irgendwie auch witzig ist, habe ich ein Buch darüber geschrieben: Foto). Na ja, ich dachte, dass ich jetzt nichts zu verlieren habe bzw. es musste halt Geld her, also habe ich es beim Universum bestellt und ernsthaft an meinem Verstand gezweifelt, dass ich so etwas Wahnwitziges überhaupt ausprobiere. Aber schon bald floß tatsächlich das rettende Geld. Larissa hatte als Allroundchampion doppelt so viel Preisgeld erhalten als im Vorjahr und in kürzester Zeit haben zwei Jugendzentren Ferienfreizeiten bei uns gebucht. Es hatte funktioniert. Scheck eingelöst: 900-Euro-Computer zum Sonderpreis Erstaunlich ist ja, wie exakt dieses Gesetz zuweilen "arbeitet": Wir sind durch die Bücher von Rhonda Byrne über dieses Phänomen gestolpert. Das bekannteste Buch von ihr ist wohl "The Secret". Im Folgebuch "The Magic" gibt es eine tolle Anleitung, wie man das Gesetz für sich nutzen kann. Der Schlüssel ist, dass man dankbar für das ist, was man hat. Außerdem gibt es dort einen Scheck, den man kopieren kann, um materielle Wünsche zu visualisieren. Das hat mein Sohn Janik gemacht und darauf 900 Euro für einen neuen Computer notiert, den er sich seit Jahren sehnlichst wünscht. So viel blieb bei den Jugendzentren-Freizeiten dann eben doch nicht über, aber einige Wochen später sprach meine Mutter mich an, sie wolle Janik zum Abitur einen Laptop schenken und würde 500 Euro dazu geben. Auf ihre Frage, ob ich wohl auch 100 Euro zusteuern könne, falls der Laptop etwas teurer würde, sagte ich "Klar". Kurz darauf sahen wir im Aldi einen Laptop für die veranschlagten 600 Euro und baten den Verkäufer uns besagten Computer zu bringen. Der kam mit einem Karton, aber da klebte ein Preisschild mit 750 Euro drauf. Wir erfuhren, dass dieser herunter gesetzt war und ihr werdet es nicht glauben: Ursprünglich hätte der viel leistungsfähigere Computer 900 Euro gekostet - genau die Summe auf Janiks Scheck. Die fehlenden 150 Euro haben meine Mutter und ich unter uns aufgeteilt und so hat es für meinen Sohn funktioniert - auf den Euro genau. Das kann Zufall sein, aber in den folgenden Büchern werden ganz ähnliche Geschichten erzählt. Ist das nicht irre? Das Glück, das meine Tochter mit Gewinnspielen hatte, hatte ich noch nie, daher habe ich auf der Rheinlandgala entschlossen vor mich hin gewünscht: "Ich will auch mal was gewinnen" und ging leer aus, während eine Tischnachbarin wohl sieben, acht Gewinne nach Hause schleppte; sie wurde immer wieder aufgerufen. Mir schwante, dass ich es zu sehr will und als wir einige Wochen später im Familienkreis ein Gesellschaftsspiel gespielt haben, fiel mir wieder ein, dass das WIE Sache des Universums ist. Mir fehlte eine Pik 7 und immer, wenn ich eine Karte zog, sprach ich innerlich "Pik 7", "Pik 7" und zog nur Müll, bis ich auf die Idee kam, folgenden Glaubenssatz vor mich her zu denken: "Das Universum sorgt für mich", und tada: Eine Sekunde später hielt ich einen Joker in der Hand. Mit dieser Lösungsmöglichkeit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Warum Larissa die Schleifen der Jahre 2012, 2013, 2014 & 2015 (LK 2-5)in der Küche aufhängt, erfahrt ihr weiter unten: unsere neue Glücksstrategie Aber wie sage ich es dem Kinde? Denn das (also Larissa) hat in letzter Zeit öfter mal erwähnt, dass die anderen Reiterinnen ja viel stärker als sie sind - zumindest in den Qualifikationsklassen. Auch ich habe wohl immer noch nicht ganz begriffen, dass man nichts erzwingen kann, sondern gelassen dran glauben und für klitzekleine Dinge dankbar sein muss. Letztes Jahr hatte ich nämlich statt "Pik 7" äußerst verbissen "Bitte, bitte auch eine Quali im Trail" gedacht, was darin endete, dass Larissa entweder eine Platzierung ohne Mindestscore oder einen Mindestscore ohne Platzierung hatte. Ich für meinen Teil habe also meine Lektion gelernt und habe am Turniersamstag somit auf sie eingeredet wie ein totes Schwein, damit sie sich durch ihren Glaubensatz "Man muss seine Chancen realistisch sehen, damit man am Ende nicht enttäuscht ist", nicht ihr Glück eigenhändig kaputt macht. Genau das hat sie sich beim letzten Turnier versehentlich bestellt und das war so: In Nümbrecht, wo sie beste Chancen auf die zweite Quali in der Westernriding hatte, weil es nur drei Starter waren, verreitet sie sich, weil der Wunsch eines Menschen dem Universum Befehl ist - genau wie beim "Korrekturritt" mit Queenie in Hünxe. Wie das bei Streits oft so ist, fließt auch die eine oder andere Träne, aber danach ist die Luft klarer und nachdem Queenie in der Pleasure nur noch ein bißchen Wettrennen gespielt hat, geschah das kleine Wunder dann tatsächlich in der Westernhorsemanship: Es gab auch hier wieder so viele Nullscores, dass Larissa trotz bretterndem Pferd am Rande des Kontrollverlusts noch Dritte geworden ist. Weil die Westernhorsemanship nicht gescort wird, braucht man auch keinen Mindestscore für die GO-Qualifikation. Mit nur einer Quali-Platzierung hat man zwar nur die Hälfte, aber es ist eh nicht geplant, Queenie nach Kreuth mitzunehmen: Die ist ja noch klein. In der Ranchriding war Queenie auch braver als in Nümbrecht, wo sich Larissa ebenfalls verritten hat, aber hier hat Larissa endlich meine mütterliche Anweisung umgesetzt: Hauptsache wertungsfähiger Ritt, aber für eine Platzierung hat es dann doch nicht gereicht und wenn man dann enttäuscht sein sollte: Na und? Kommen auch wieder bessere Zeiten. Früher: Alle Schleifen wurden in Larissas Zimmer aufgehangen Das Gesetz der Anziehung funktioniert nun mal nicht immer, aber immer öfter und so gut es bei uns zur Zeit im "normalen" Leben damit läuft, uns Dinge zu wünschen, so erleben wir auf Turnieren auch oft das Gegenteil: Nämlich das Phänomen: "Unverhofft, kommt oft" wie es bei Larissa ersten Turnieren war, wo wir aus allen Wolken fielen, wenn sie überhaupt platziert war. Damals haben wir das gefeiert, obwohl es noch in den Einsteigerleistungsklassen war und jetzt, wo sie in der höchst möglichen Leistungsklasse ist, in der sie mit deutschen Meisterinnen zusammen reitet, nimmt man paradoxerweise Platzierungen viel zu selbstverständlich. Unser guter (wenn auch verfrühter) Vorsatz fürs neue Jahr ist somit: Wir müssen uns einfach mehr freuen, wenn sie Erste, Zweite oder Dritte wird, denn die Dankbarkeit ist wirklich das A und O, wenn man möchte, dass das Universum wirklich für uns sorgt. Heutzutage: Schleifen lieblos auf einem Haufen Und so achtlos wie Larissa ihre Turnierschleifen in letzter Zeit auf ihrem Schreibtisch stapelt, wundert mich eigentlich gar nichts mehr: Das ist irgendwie undankbar und wenn man dann bedenkt, dass Dankbarkeit der Schlüssel zum Glück ist, na dann: Gut' Nacht. Früher wurden die Schleifen noch stolz an die Wand gehängt. Jetzt ist alles voll und deswegen haben wir uns vorgenommen, dass ab jetzt jede Schleife wieder einen Ehrenplatz erhalten soll und wir künftig auch dankbarer für vierte, fünfte oder sechste Plätze sein wollen (siehe Foto weiter oben). Das ist sogar doppelt pfiffig, denn es gibt ja auch noch den Grundsatz des So-Tun-als-Ob. Wenn man also sagt: "An meiner Wand ist kein Platz mehr für weitere Turnierschleifen", dann sorgt das Universum oft genug dafür, dass es nicht mehr werden, lernt man aus den Büchern von Rhonda Byrne. Es gibt also einiges zu beachten und mal eben mit Abrakadabra-Zaubersprüchen etwas herbei wünschen, wäre dann doch zu schön, um wahr zu sein. Man muss möglicherweise diszipliniert an sich selbst arbeiten, wenn man möchte dass das Gesetz des Universums für einen sorgt. Abschließend gibt es noch ein Video von Queenie mit ihrem neuen Sattel, den ich übrigens auch über das Universum angezogen haben (guckt mal wie lahm Queenie zuhause läuft - die rennt nur in Prüfungen wie vom wilden Affen gebissen). Das mit dem Sattel kam so: Wie ihr ja oben gelesen habt, hatten wir zwischenzeitlich überhaupt kein Einkommen und unsere Schulden aus dieser Zeit konnten wir bisher nur zum Teil ein wenig zurück zahlen (ich hatte einen Autounfall und erstreite vor Gericht derzeit auch Schmerzensgeld, was ja bekanntlich dauert). Für Queenie hatten wir einen Westernsattel mit Lederbaum, wie auch Lucky ihn hat, der ja auch ganz gut damit läuft. Aber ein Baumsattel ist immer besser, weswegen auf meiner Wunschliste fürs Universum auch zwei Sättel stehen: einer für Lucky, einer für Queenie. Während ich damals so vor mich hin wünschte, habe ich mich innerlich am Rande gefragt, was dann wohl aus dem alten Sattel von Queenie wird, den man mit einklettbaren Trachten umbauen kann. Die versehentliche Sattelwünscherei ganz nebenbei ist einige Monate her, daher hatte ich sie schon fast vergessen. Es ist was dran: Gedanken werden Dinge - auch die, die man unabsichtlich denkt, wenn man diese nicht mit gegenteiligen Gedanken wieder zurück "pfeift". Da das mit den konkreten Wünschen nur dann klappt, wenn man bestellt und den Wunsch dann loslässt à la: "Mein Wunsch ist unterwegs", funktionieren für mich auch Leitsätze oder eher Mantras wie "Das Universum sorgt für mich", "Alles wird gut" oder "Ich bin ein Glückspilz" (Hinweis: Worte funktionieren nur dann, wenn sie in uns ein beschwingtes Gefühl auslösen und wir wirklich daran glauben), also habe ich mir, wo ich an die Sättel gar nicht mehr gedacht hatte, eine Lösung dafür gewünscht, dass Queenie den Rücken ungerne wölbt und so zäh am Gebiss ist und Tada ein paar Tage vorm Turnier passiert etwas, was jetzt so richtig spooky ist: Eine Kundin von mir hat ein Pferd mit passendem Sattel gekauft. Das Pferd wurde muskulöser (und dicker) und damit der Sattel zu eng: Pferd bockt und ich sagte schon vor Wochen, dass sie einen neuen Sattel braucht, seitdem macht sie nur Bodenarbeit. Die Tage fragte sie mich, was ich von baumlosen Sätteln halte und ich antwortete: "Wenig, aber die Sättel mit Lederbaum sind eine vorübergehende Kompromisslösung". Schwuppdiwupp hatten wir den aberwitzigen Plan gefasst, unsere Sättel zu tauschen. Wenn man die Dinge realistisch sieht, wie Larissa das ja in letzter Zeit ja so gerne vorschlägt und seitdem nicht mehr das Glückskind ist, wofür sie früher mal berühmt-berüchtigt war, dann ist es mehr als unwahrscheinlich, dass der mal eben in den Kofferraum geschmissene Sattel eines halben Kaltbluts auf unser Painthorse ohne Quarter-Sattellage passen kann. Aber jetzt guckt Euch mal dieses Schweißbild an: Ich hoffe, es ist trotz der Lichtreflexe erkennbar - es war überall geschwitzt Als ich Larissa vom Sattel meiner Kundin erzählt habe, war sie mit Fug und Recht skeptisch, denn die Wahrscheinlichkeitsrechnung spricht völlig dagegen, dass der Sattel passen könnte. Aber ich wusste von der ersten Sekunde an, dass der Sattel wie für Queenie geschaffen sein würde. Das Universum hat mir die Lösung für Queenies Nachgiebigkeitsproblem geschickt - jede Wette. Ein anderes Mal ist uns das Netzteil vom Computer kaputt gegangen - ausgerechnet der, auf dem unsere Buchhaltung gespeichert war: Ein Uralt-Computer. Der Vater einer Reitschülerin sagte uns, er könne ein Ersatz-Netzteil einbauen. Als wir ihm erzählten, dass Janik einen anderen kaputten Computer hat, bei dem zumindest nicht das Netzteil defekt ist, war ich dennoch zu 100 Prozent davon überzeugt, dass man die beiden Netzteile austauschen könnte und sagte das dem Vater der Reitschülerin. Der wehrte ab und sagte, dass das im höchsten Maße unwahrscheinlich sei. Dreimal dürft ihr raten, ob dieser unwahrscheinliche Fall eingetreten ist: Buchhaltung gerettet. Seitdem wir das Gesetz der Anziehung nutzen, gab es bei meinem Sohn und mir einige solcher merkwürdigen, esoterischen Erlebnisse. So viele, dass man ein Buch darüber schreiben könnte. Mal sehen, ob ich das Projekt "Esoterik-Buch" im nächsten Winter angehe. Bis dahin empfehle ich Euch aber einfach mal meine Pferdebücher, wo ich übrigens bei Erscheinen visualisiert habe, dass diese bei Amazon (oder vielmehr bei Libri) auf Lager gelegt werden - auch das hat geklappt. Jetzt habe ich ja mal wieder viel geschrieben, deswegen gibt es dieses Mal einen Teil zwei von Luckys Ritten vom Sonntag in Hünxe: Auch hier gab es wieder ein paar Tränen, aber dieses Mal Freudentränen und auch das Universum hat wieder gewaltig mit gemischt: Einmal zum Positiven und einmal zum Negativen, aber davon erzähle ich euch beim nächsten Mal. German-Open-Krimi: Dritte Quali voll gemacht mit von mehr Voodoo-Zauber Da ich mich ja in meinen Blogs auch schon mal kritisch zu den VOX-Pferdeprofis und dem Mustang Makeover geäußert habe, habe ich jetzt die "Retourkutsche" erhalten. Es gibt nicht nur Anti-Nicola-Steiner-Facebook-Gruppen, die mich zwangseinweisen wollen, sondern auch ein Bullshit-Bingo mir zu Ehren, was Anlass für eine kleine Satire war, die ihr wegen des Titels in meinem politischem Blog findet: Das Grundgesetz - brauchen wir das noch oder kann das weg? Bald sind Wahlen, weswegen ich nämlich vorübergehend auch politisch blogge und einige erstaunliche Fakten für Euch zusammen gesucht habe, denn es gibt ja auch noch das Gesetz der Polarität, was manchmal dazu führt, dass die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden. Man sollte trotz Gesetz der Anziehung nicht esoterisch "Ohhhmmm" summend in der Weltgeschichte herumlaufen, sondern sich schon auch politisch informieren. Hier lest ihr, wie unsere Bundesregierung uns Bürger im Stich lässt und uns alle an der Nase herumführt: nicolasteiner12oaksranch.wordpress.com/2017/05/03/zukunft-statt-zocken-eine-rezension-ueber-spannende-politische-fakten/ Nachtrag: Weil ich gerade gefragt wurde, was hilft, wenn man nicht gut loslassen kann. Das wird in folgendem Buch sehr gut beschrieben: Manifestieren mit dem Gesetz der Anziehung - Alexander Janzer
16.07.2017
12oaksTV Turnierkanal
Keine Kommentare
... und außerdem geht es weiter in Luckys German-Open-Krimi Zwei Wochen zuvor hier im Blog: WC-Entes erstes Turnier Manchmal bereue ich es ja wirklich, dass ich freiwillig im Rheinland lebe, wo hier doch der stärkste Landesverband der EWU zuhause ist. Wenn man dort frühmorgens auf ein AQ-Turnier kommt und einen Blick auf die Starterlisten der Tochter wirft, wird einem schon etwas mulmig - hat Larissa überhaupt eine Chance mit "Nur-einem-Pony"? Zweite in der Reining: Doppelt so viel Qualis wie benötigt - Bild hat nichts mit dem Text rechts zu tun Konkurrentin Nr. 1 war schon mehrfach deutsche Meisterin, Nr. 2 auch, Nr. 3 hat gleich zwei Top-Pferde, Nr. 4 ebenfalls und die wird auf jedem Turnier von dieser Top-Trainerin gecoacht. Da spitze ich immer emsig die Ohren und frage mich, wie ich das finanziell gestemmt bekomme, einerseits Elias Ernst als weiteren Top-Trainer für Larissa zu erhalten (weil der ist auch gut und nett), aber es mir andererseits leisten kann, Larissa mal einen Kurs bei Linda Leckebusch für die Allrounddisziplinen zu finanzieren. Kommt Zeit, kommt Rat. Als Larissa noch in der Leistungsklasse 2 und 3 war, war sie im Trail noch ganz vorne dabei mit ersten und zweiten Plätzen - in der LK 1 gelingt das nur noch auf C und gelegentlich auf B-Turnieren. Chillen zwischen den Prüfungen Elias sagt schon seit Wochen, dass Larissa doch alle ihre Qualis hat: Reining und Superhorse reichen seiner Meinung nach. Aber wir werden dann immer ganz jämmerlich und beklagen, dass wir Trail, Westernriding und Ranchriding noch haben wollen. Dann erklärt uns Elias (auch Eli genannt), dass ein Pferd entweder ein Reining-Pferd oder eben ein Allrounder ist. In der Reining hat Larissa seit Nümbrecht sogar vier Qualis (zwei braucht man). Sie reitet fast immer einen grundsoliden Score von 68 und leider, leider kann man die beiden überschüssigen Qualis nicht gegen eine andere Disziplin eintauschen. Es gibt halt nichts Undankbareres als drei halbe Qualis zu haben und dem jeweils zweiten Teil die ganze Saison hinterherzuhecheln. Das Einzige, was noch undankbarer ist, ist der Platz des ewigen Vierten quasi Sechsten, der es eben nicht aufs Siegertreppchen schafft: So ungefähr ging es Larissa beim Turnier in Nümbrecht in allen drei fehlenden Allround-Disziplinen. Immerhin hatte Lucky im Trail die Haare schön Das fing schon beim Trail an, Larissa ritt fast alle Hindernisse mit einer soliden "Null" im Score, doch am Lope over (Galoppstangen) fällt Lucky aus der Gangart, ganz kurz nur, klongt die Stange an, fängt sich aber wieder und überreitet den Rest des Hindernisses mit Bravour. Das ihm das noch gelungen ist, muss wohl auch Lucky verwundert haben, denn normalerweise fliegen ihm die Stangen nach so einem Faux-Pas nur so um die Ohren. Genau das ist ihm wohl an den Trabstangen aufgefallen, die er wohl vor lauter Schreck über seine gelungene Leistung dann auch noch versemmelt hat. Nach Adam Riese waren das 3,5 Penaltys plus Minus 1 Manöverkritik an den Galoppstangen und dann noch ein halbes Minus wegen der Irritation an den Trabstangen. Tja, so isses halt immer: Ohne die Penaltys wäre es eine 70 geworden, aber mit Penaltys und Minus fehlten Larissa zwar nur 1,5 Punkte zur Platzierung, aber knapp vorbei ist bekanntlich auch vorbei. Der Mindestscore von 65 allein macht halt noch keine Quali. Platziert muss man auch noch sein. Das Turnier war toll organisiert, weswegen ganz unten eine Lobeshymne ist Fast genauso blöd lief es in der Ranchriding: Nur ein halber Punkt und sie wäre platziert gewesen. Auch hier überall die solide Null, die ein Pony halt so erreichen kann (für Plus muss man wohl groß und stark sein) und dann ein zu später Wechsel, der die Platzierung dann vermasselt hat. Luckys Wechsel sind überhaupt zur Zeit das Thema, das uns zum Haare raufen bringt. Auf dem Turnier gibt es immer ein paar Wechsel, bei denen Lucky im Sprung nach springt und da die Luft in der Leistungsklasse 1 sehr dünn ist, erst recht auf einem AQ-Turnier. Daher quengeln wir die ganze Zeit bei unserem Trainer rum: "Tu was, damit die Wechsel besser werden." Dann lässt er Larissa vorreiten und fragt sie, was denn eigentlich ihr Problem wäre, die Wechsel wären doch perfekt. Daraufhin heulen wir los: "Aber auf dem Turnier nicht". Netterweise hat er sich die Videos von den Ritten angesehen und als Soforthilfe "mehr vorwärts reiten" empfohlen. Außerdem hat er uns geraten, dass wir bei einer Nicht-Quali-Prüfung vorher einen Trainingsritt in einer normalen Prüfung machen sollen, in der es um nichts geht. Da soll sie dann mit der zweiten Hand reingreifen und das Pferd korrigieren, falls er vorwegnimmt, was wohl der Grund für die nachgesprungenen Wechsel sei. Na toll, da hätten wir mal früher drauf kommen sollen, denn es gibt nur noch ein einziges AQ-Turnier (jetzt am Wochenende in Hünxe) und am Sonntag, wo Lucky dran ist, gibt es nur eine Westernriding und das ist direkt die Quali. Ich habe Larissa gesagt: "Scheiß drauf, wie er wechselt und ob er vorweg nimmt oder nicht. Hauptsache, Du reitest den richtigen Weg." In Nümbrecht hat sie sich nämlich in der Westernriding verritten und das ausgerechnet in der einzigen Prüfung, wo es nur vier Nennungen gab und sie in jedem Fall platziert worden wäre. Sie war aber so aufgeregt, weil es beim Abreiten nicht so gut geklappt hat, dass sie an einer Stelle falsch abgebogen ist: Nullscore. Aufgeregt zu sein, ist eigentlich so gar nicht ihre Art: Aber eine komplette Westernriding-Quali hatte sie vor zwei Jahren schon gehabt und da hat sie in Kreuth nur um einen einzigen Platz das Finale verfehlt - ich sag ja "Ewige Vierte". Deswegen wäre ihr genau an dieser Quali so viel gelegen. Die Videos von Larissas Ritten in Nümbrecht findet ihr in der Lucky-Playlist: Wenigstens Queenie hat Schleifen geholt In Hünxe reitet Larissa übrigens nur noch die Westernriding und Ranchriding-Qualis. Im Trail hat sie aufgegeben und denkt, dass sie es eh nicht schafft. Außerdem liegt der Quali-Trail auf dem Tag, wo in Hünxe Queenie-Tag ist und wir wollen nicht beide Pferde zeitgleich dabei haben. Daher haben wir den Quali-Trail in Hünxe kurzerhand für Queenie genannt. Wenn Queenie das wiederholt, was sie in Nümbrecht gemacht hat, dann hätte Larissa die Trail-Quali übrigens doch noch im Sack, weil sich ja der Reiter qualifiziert. Queenie war nämlich in Nümbrecht im Trail nicht nur platziert, sondern hatte sogar einen Score von 65 - ganz knapp der Mindestscore, wenn es eine Qualiprüfung gewesen wäre (dabei wäre aber die Pattern deutlich schwieriger gewesen). Da wir in Hünxe nicht die normalen Prüfungen für Queenie nennen können, weil wir Freitag hier auf der 12 Oaks Ranch noch Reitferien haben, hat es sich halt so ergeben. Die Schleifen habe ich mir eingesackt: Mein Pferd, meine Schleifen - Larissa kommt  ohnehin schon nicht mehr zum Aufhängen: Jetzt hängen sie bei mir Gerade im Trail scheint Queenie zumindest gewisse Talente zu haben. Das hat die Trail-Trainerin Kristina Müller ja bereits auf Queenies erstem Trailkurs gesagt (nachzulesen bei Dank Trailkurs Sinn & Zweck von Frühschoppen verstanden bzw. bei Queenie Houdini will frei sein). Sie sagte, dass Queenie zumindest einen guten Rhythmus habe, was mir von einer der Richterinnen in Nümbrecht bestätigt wurde, die ausnahmsweise den Ringsteward gegeben hat. Sie hat mir im Vorbeigehen zugerufen, dass das ganz gut ausgesehen hätte mit Queenies Trail. Als wir damals mit Lucky angefangen haben, Turniere zu reiten, waren wir mit einer Manöverkritik von "minus halb" noch ganz vorne dabei. Daher haben wir eine Manöverkritik von "Null" jedes Mal wie Bolle gefeiert. In der Leistungsklasse 1 ist die Luft ja wie gesagt dünner, weil die Konkurrenz mit Meistertiteln aufwarten kann. Somit wäre es eigentlich ein Grund zur Freude gewesen, dass Queenie so viele Nullen hatte und sogar ein "Plus Halb" an der Brücke bekam (Scoresheets HIER). Manchmal können die beiden kein Wässerchen trüben ;) Trotzdem war ich im ersten Moment enttäuscht, weil Queenie auf dem Turnier total auseinander gefallen ist und zwar Dritte bzw. Vierte, aber leider zeitgleich Letzte in der jeweiligen Disziplin wurde. Nur im Trail ist es Queenie gelungen, andere Pferd-Reiter-Paare zu besiegen. Aber dann habe ich mich zur Ordnung gerufen, denn das ist schon irre, was Larissa mit diesem nicht einfachen Pferd erreicht hat: Zweites Turnier und dann schon bei den ganz "Großen" mitreiten, die jahrelange Routine haben und wo die Pferde nicht so ein Kuckucksei wie Queenie sind, die wir ja in Fancys Bauch als Dreingabe bekommen haben. Viele der LK-1-Pferde sind das Ergebnis hervorragender Zucht. Queenie hingegen ist ein streitsüchtiges Sammelsurium aus Pleasure- und Cutting-Linien und manchmal glaube ich, dass sie genau deswegen an einer Art Pferde-Schizophrenie leidet. Dazu später mehr. Hier erst mal die Queenie-Playlist: v.l.n.r: Bit zum Abreiten, Wassertrense f. WHS Showmanshiphalfter, Trense für Ranchriding Mit Wassertrense ist Queenie gymnastizierungstechnisch quasi unreitbar und selbst das Babybit haben wir mittlerweile gegen das größere von Fancy ausgetauscht, damit die überhaupt mal nachgibt. Also schleppen wir ein Sammelsurium an Kopfstücken mit (Foto). Seit zwei Monaten mache ich täglich Gymnastizierungsübungen aus dem Parelli-Programm (entnommen aus Silke Vallentins Buch "Mit Horsemanship zur Hohen Schule"), wo sie lernt, dass sie die Nase kurz vor der Senkrechten erst für einige Sekunden und dann immer länger halten soll und es auch eine Bodenübung zum Rücken heben gibt. Nachdem Queenie in Odenthal auch so auseinandergefallen war, sobald man die Zügel locker ließ, haben wir zudem angefangen, sie täglich fünf Minuten pro Seite mit Dreieckszügeln zu longieren und hofften zunächst, das man das Problem damit recht bald lösen kann. Aber dann sieht man ein vierjähriges Pferd auf dem Turnier, das dann auch noch vor Larissa platziert ist, weil es eben nicht auseinander fällt. Das gibt einem schon einen kleinen Stich. Vor allem fragt man sich: "Was sollen wir denn noch machen mit unserem Queenie-Drachen?" Dasselbe fragten wir noch lieber unseren Trainer, der im Spaß ja mal gesagt hat, dass der Trainer immer Schuld ist (finde ich sehr praktisch - HIER nachzulesen) und was sagt der? "Badewanne !!!" Die Unnachgiebigkeit am Gebiss hätten wir jetzt immerhin halbwegs im Griff (im Training schon), aber Queenie wölbt den Rücken nicht, so seine Diagnose und das nennen man bei Ernst Performance Horses "Badewanne". Wenn man mit Wallach Lucky unterwegs ist, reicht nicht nur zwei Kopfstücke, sondern auch ein Oberteil. Queenie braucht vier von allem: Frauen eben ;) Nun sind Larissa und ich ja nicht völlig verblödet und wissen, dass man zum versammeln vorne halten und hinten treiben muss - unsere anderen Pferde können es ja auch (Queenies Mama Fancy wenigstens zuhause, auf dem Turnier hat die auch WC-Enten-Ambitionen), aber wenn man bei einem Lucky ganz leicht treibt, dann reagiert der sofort und man muss eher aufpassen, dass er nicht überreagiert. Unsere WC-Enten-Badewanne Queenie ist da eher ignorant und man muss viel mehr machen mit den Sporen - quasi im Sekundentakt mit dem Sporen von unten den Bauch heben. Mit Kitzeln kommt man bei Queenie nicht weit, denn ihr Naturell ist das genaue Gegenteil: Eine Intensität, die bei Lucky zu Überreaktionen führt, bekommt Queenie gar nicht erst mit. War was? Aber endlich, endlich beim Training letzte Woche hat es geklappt: Queenie hat den Rücken für Zehntelsekunden aufgewölbt - hurra!!! Als ich mich später mit ein paar Mädels auf der Bank unterhalten habe, habe ich mir sagen lassen, dass am Rücken-Wölben eigentlich alles Andere auch hängt: Das Untertreten der Hinterhand, das langsame Tempo in der Pleasure und, und, und .... das habe ich meiner Tochter dann im Auto erzählt, die pampte, das hätte sie bereits vorher gewusst, aber es bei Queenie einfach nicht umsetzen können. Es hätte so viele andere Baustellen gegeben und da muss ich ihr wirklich Recht geben. In der Einreitzeit hat Queenie manchmal gebuckelt wie ein Rodeopferd, wenn ihr etwas nicht passte. Im Gelände hat sie nach Larissas Reiterbein gebissen, wenn sie auf einen spitzen Stein getreten ist, als wolle sie sagen: "Du hast mich dadrauf geritten." und wenn man vergisst, sie vorm in den Hänger verladen mit Fliegenspray einzusprühen, verprügelt Queenie die Hängerrampe mit ihren Hinterhufen. Es gab bei ihr erstaunlicherweise aber auch immer wieder friedliche Monate und zwar immer dann, wenn man von Queenie nicht mehr verlangt hat, als das, was sie freiwillig zu geben bereit war. Aber alle paar Monate gab es auch regelrechte Wutausbrüche, z.B. im folgenden Video nach der Winterpause, wo sie aus dem Nichts heraus in Larissas Richtung getreten hat und zwischendurch gestiegen ist (im Herbst davor lief das ganz geschmeidig mit dem fliegenden Wechsel am Boden in einer Acht und mittlerweile auch wieder). Ist zwar nicht der Reitplatz, aber sie liegt - zum Glück ohne Sattel Wenn man unter dem Reiter etwas gefordert hat, was anstrengend war, hat Queenie sich damals einfach mitten auf den Reitplatz hingelegt. Als Larissa ihr das abgewöhnt hatte, hatte Queenie nach einigen Monaten des Brav-Seins einen anderen Streich auf Lager. Sie ist gestiegen und zwar senkrecht in die Luft: nicht aus Überforderung, sondern langsam und wohlüberlegt und einmal sogar mit einer unserer Reitschülerinnen. Die war zwar fortgeschritten und hat in dem Moment rein gar nichts von ihr verlangt: außer dass sie stehen bleibt und abwartet. Etwas was Queenie normalerweise liebt - es sei denn man verlangt es von hier, dann findet sie es urplötzlich doof. Diese (fortgeschrittene) Reitschülerin hat dann aber den Fehler gemacht, sich an den Zügeln festzuklammern, worauf beide sich nach hinten überschlagen haben. Lebensgefährlich - es musste etwas passieren und da Queenie Druck entweder ignoriert hat oder einen Wutanfall bekam, habe ich in meine Horsemanship-Trickkiste gegriffen und vorgeschlagen, Queenie das Steigen am Boden beizubringen, damit sich das Steigen unterm Sattel in Luft auflöst. Das hat hervorragend funktioniert: Queenie ist seitdem nie wieder gestiegen. Ich habe das Steigen-Beibringen gefilmt, auf Youtube gestellt und wurde dafür virtuell gesteinigt, weil das arme Pferd ja so viel Stress gehabt hätte. In der Youtube-Pferdewelt ist das ja das Einzige, worauf es ankommt: Menschen dürfen sich sehr gerne das Genick brechen, aber Pferden möge man eine Lila-Laune-Welt bescheren, auf dass Prinzessinnen wie Queenie nie wieder auf einen spitzen Stein treten (wobei Pferde unbedingt auch Rechte haben sollen, was ich HIER bespreche: Was tun, wenn das Pferd dem Menschen sagt "Du bist nicht mein Boss."?) Dass Queenie seit über einem Jahr nicht mehr gestiegen ist, soll nicht heißen, dass man nicht doch mal Angst hat, dass sie es tun könnte. Das letzte Mal hatten wir diese Angst auf eben diesem Turnier in Nümbrecht, wo Queenie den Trail hervorragend gemeistert, Showmanship und Horsemanship ganz ordentlich gemacht, aber die Pleasure mal wieder mit einem Wettrennen verwechselt hat. Nudelsalat mitgebracht, weil Queenie uns hinterher rennen würde, falls wir die Stellung am Paddock verlassen würden Danach haben wir sie abgesattelt und in den Paddock gestellt (in obiger Playlist findet ihr am Ende auch davon ein Video), weil die letzte Prüfung (Ranch Riding) erst am späten Nachmittag war. Dieses "am gleichen Tag ein drittes Mal gesattelt zu werden", fand Queenie wieder mal doof und ein Wutausbruch ließ nicht lange auf sich warten. Den hatte sie lange nicht gehabt. Das Letzte mal im Frühjahr, weil ihre Mutter Fancy bei Eli auf den Reitplatz ging, während Queenie in der Halle warten sollte, wogegen sie mit Buckeln protestiert hatte. Frustrationstoleranz - was ist das? Wo Larissa beim Training noch drüber lachen konnte, war das auf dem Turnier nicht mehr ganz so lustig. Daher habe ich hin und her überlegt, ob wir nach Hause fahren - nicht, dass meiner Tochter was passiert. Aber wir waren ja beim Turnier in Odenthal schon nach Hause gefahren, weil Queenie gezickt hatte. Es kann ja auch auf Dauer nicht angehen, dass das Pferd sämtliche Entscheidungen trifft. Also haben wir es riskiert: Es war zwar kein schöner Ritt und Larissa musste ganz schön ackern, um das Pferd zu kontrollieren, aber es kam wenigstens kein weiterer Wutausbruch. Okay, Larissa ist auch hier falsch abgebogen und hatte eine Null, was echt peinlich ist, weil sie ja für den Kader im Gespräch ist und sogar schon vorsorglich das Hemd und die Jacke anprobieren durfte. Ausgerechnet die Kaderchefin kriegt auch noch mit, dass Larissa sich mit Lucky verreitet - hoffentlich hat sie damit nicht alle Chancen auf einen GO-Mannschaftsritt in den Sand gesetzt. In Queenies Fall sag ich trotzdem "Hut ab vor so viel Nervenstärke". Möglicherweise ist der anstrengende Tag mit Queenie auch der Grund, warum der Sonntag nicht so gut verlief und Larissa sich nicht so gut konzentrieren konnte, aber Queenie muss ja Gott sei Dank zuhause bleiben und darf nicht mit nach Kreuth zur German Open. Die soll erst mal noch ein Jahr ihr Mütchen kühlen und darüber nachdenken, ob sie ihr Leben lang Spitznamen wie "WC-Ente" und "Badewanne" haben will. Keine Angst, ist nur Spaß, wir haben sie ganz doll lieb und das nicht OBWOHL sie so ein Drachen ist, sondern WEIL. Drache ist sie übrigens auch bei mir, wenn ich versuche, mit ihr Freiheitsdressur einzustudieren (Anmerkung: Sie tritt nur, wenn man die Phase 1 vergisst: Den Fingerzeig in die gewünschte Richtung. Ich habe das Treten fürs Video provoziert, kenne ja meine Pappenheimer). Dass aus Queenie eine Etepetete-Prinzessin geworden ist, ist übrigens Larissas Schuld, denn Nomen ist Omen: Wenn man ein Pferd Queenie nennt, darf man sich wirklich nicht wundern. Wer mehr von Queenies Streichen lesen will ... in meinem Buch "Westernreiten meets Natural Horsemanship" werden sie erzählt. Uns wurden Tassen geschenkt: 30 Jahre EWU-Rheinland Bevor es aber zu den Buchtipps geht, muss ich unbedingt noch ein Lob an den Trainingsstall Leckebusch richten. Leckebuschs hatten diesen Blick für viele Kleinigkeiten, die es dem Besucher so richtig angenehm machen. So habe ich das bisher nur in Florida auf einem Parelli-Kurs erlebt, wovon das Büchlein "Inspirationen aus dem Parelli-Land" erzählt (und andere Horsemanship-Storys). Dass es Wasser auf dem Hängerparkplatz gibt, ist bei den meisten Ställen so, aber dass am Abreiteplatz ein Patternheft hinterlegt wird, für alle, die ihres vergessen haben, das ist hingegen nicht selbstverständlich - genausowenig wie die nette Idee, dass nach den Qualiprüfungen Siegertreppchen aufgebaut wurden (also Teppiche - ohne Treppe, sind ja Pferde und keine Bergziegen). Auch wenn man weiß, dass man eh kaum eine Chance hat: Nach Nümbrecht fahren wir immer wieder gerne. Genauso gerne wie nach Odenthal, wo es einen so niedlichen Stand für die ersten und zweiten Plätze gab, an dem sich die Gewinner ihre Preise aussuchen durften und man nicht mit dem zehnten Hufkratzer nach Hause fuhr. Mein allerhöchstes Lob geht aber an Petra Retthofer von der besten Meldestelle, die man sich vorstellen kann - nicht nur für den tollen Job, sondern weil sie immer die passenden Worte findet: Als ich ihr erzählt habe, dass Larissa denkt, sie hätte eh keine Chance in den Allround-Disziplinen, erwiderte Petra, dass Larissa stolz auf sich sein könne, weil sie so viel aus Pferden rausholt, die eben nicht für den Turniersport gezüchtet sind - Larissa mache einen tollen Job, betonte Petra, worauf mir die Tränen der Rührung in die Augen stiegen. Zur Best-of-Meldestelle gehört ja auch Jörg Schroder, der so lieb und bedauernd zu uns geschaut hat, als Larissa sich in der Westernriding verritten hatte. Nicht zu vergessen Ringsteward Ingrid Bongard, die am Ende des Turniers Larissa in der Stallgasse abgefangen hat, um ihr zu erzählen, dass sie sich früher auch schon mal verritten hätte. Ihr Mann hätte nicht verstehen können, als sie darüber gelacht hatte ... Die EWU-Rheinland ist halt durch und durch Best-Of, nicht nur in Bezug auf die Turnierleistungen und das muss zum 30jährigen Bestehen ja auch mal gesagt werden. Und als uns EWU-Steward Jürgen Vogel kurz vor der Abfahrt zurief: "Gute Heimreise und bis zum nächsten Mal", blieb nur zu sagen: "Wir freuen uns drauf." Hinterlasst noch schnell einen Kommentar
30.06.2017
12oaksTV Turnierkanal
Keine Kommentare
Von langer Hand geplant: HIER geht zu Teil 1 von "Queenie auf dem Weg zum Showpferd" Wir haben Queenie fürs erste Turnier leider etwas verunstaltet, wollten ihr eine Pleasure-Mähne machen, aber haben nicht bedacht, dass die Pferde mit den kurzen Mähnen viel dünnere und feinere Haare haben. Queenie hat hingegen eine Mähne wie ein Robustpferd. Hat irgendwer eine Idee, wie man das jetzt noch retten kann? Dann schreibt es mir in die Kommentare, aber jetzt erst mal zu Queenies allerersten Turnierritten: Der Trail hätte trotz Hindernis verfehlen tatsächlich noch ein wertungsfähiger Ritt werden können, aber Larissa ist falsch rum gedreht im Hindernis und schwupps war es ein Nullscore. Das war aber halb so wild, denn Queenie ist volle Pulle am Stangen-L vorbei gebrettert. Daher hätte es für eine Platzierung eh nicht gereicht. Ob sie davon irritiert war, dass die Galoppstangen aus Plastik sind und sich bewegen, wenn ein Huf diese berührt?. Der Rest des Trails war aber richtig gut und ich finde, dass das schon ein bisschen nach Talent aussieht. Bei der Westernhorsemanship wäre Larissa Zweite geworden, wenn Queenie nach dem einfachen Galoppwechsel nicht erst mal in den Außengalopp gesprungen wäre (Alle Scoresheets findet ihr HIER auf unserer Homepage www.12oaks-ranch.de/blog/). So landete sie auf einem vierten Platz, der bei vier Startern zeitgleich auch der Letzte war. Schleife gehört zur Westernhorsemanship Auch wenn man sich natürlich ein kleines bisschen ärgert über diese Patzer, so sind wir insgesamt mit Queenies Leistung sehr zufrieden. Regulär würde man das Pferd ja über Jungpferde- oder Greenhorse-Prüfungen ans Turnierleben heranführen, aber da Queenie "schon" sechs Jahre alt ist und eigentlich gerade im Trail und der Westernhorsemanship schon etwas kann, haben wir sie quasi gleich ins kalte Wasser geworfen und für reguläre Prüfungen in der Leistungsklasse 1 B genannt; in der LK 1 sind die Pattern ja schon recht anspruchsvoll. Queenie hat sich aber tapfer geschlagen: In der Showmanship war Queenie nur einen halben Punkt von der Platzierung entfernt. Wenn ihr auf Weiterlesen klickt, erfahrt ihr nicht nur von den Irrungen und Wirrungen über Queenies vollen Namen, sondern auch wie Queenie am Ende doch mal kurz die Sau raus gelassen hat. Es hätte uns auch gewundert, wenn sie von der ersten bis zur letzten Sekunde brav gewesen wäre. Queenie hat zwar Nerven bewiesen, aber es ist einfach ihre Art klipp und klar zu sagen, dass ihr irgendetwas nicht passt. Das kam so: Wir haben sie nach ihren ersten vier Prüfungen noch neben dem Abreiteplatz grasen lassen, aber hatten die Rechnung ohne Lucky gemacht, der übrigens den Titel des Allaroundchampions geholt hat, aber dazu später mehr. Lucky hat halt die Angewohnheit immer nach unseren Pferden zu wiehern, falls wir ein Zweites mitnehmen, worauf Queenie zunächst emsig zurück gewiehert hat, aber irgendwann ganz wuschig wurde (ob wegen Luckys Wiehern war oder weil sie viel zu verarbeiten hat, werden wir wohl nicht erfahren). Sie versuchte plötzlich zum Abreiteplatz zu kommen und hampelte nur noch rum, also haben wir sie kurzerhand verladen und dachten, sie kann das ja auch mal üben, alleine im Hänger zu warten. Immerhin war sie am Vortag zum Turniergelände ansehen auch ohne ein anderes Pferd im Anhänger gefahren. Doch auch hier hatten wir wieder die Rechnung ohne den Wirt - sprich Queenie - gemacht, die überhaupt nicht damit einverstanden war, ohne Pferdegesellschaft im Hänger zu bleiben. Wir haben natürlich Janik als Babysitter abgestellt, der das Hängertürchen dann aufgemacht und sich neben sie gesetzt hat und schwupps war sie wieder das bravste Pferd. Einen Paddock für Queenie zu machen, geht ja leider nicht, weil sie überall ausbüchst, falls ihr Euch noch an den Blogbeitrag "Queenie Houdini will frei sein" erinnert. Vielleicht hätten wir sie auch auf diesen Namen taufen sollen, denn die Ansager hatten in der Tat ein wenig Probleme mit ihrem Namen "Apache Machos Queenie". Wir fanden, dass Ansager Pepe das immer ein kleines bisschen vernuschelt hat und die andere Ansagerin sprach es "Apätschi" aus, worauf auch wir überlegten, wie das wohl wirklich ausgesprochen wird, denn wir hatten immer "Apatschi" gesagt. Ihr fragt Euch wahrscheinlich, warum überhaupt so ein komplizierter Name, aber Quarter und Paints werden immer wieder gern nach ihren Vorfahren benannt und im Papier von Queenies Mama Fancy haben wir eine "MKS Red Queenie" gefunden. Der Papa von unserer Queenie heißt "Apache Machos Pride", ein Nachkomme von Macho Alibi - seines Zeichens Vize-Europameister im Cutting. Aber diese Cutting-Gene haben bei Queenie nicht gerade durchgeschlagen, denn sie bewegt sich am Liebsten langsam, sehr langsam, was ihr z.B. bei der Siegerehrung der Westernhorsemanship seht, denn für ein kleines Schleifchen hat es ja dann doch gereicht. Bei der Pleasure war von langsam hingegen nicht viel zu sehen, denn Queenie wollte immer zu den anderen Pferden zu laufen und wurde ungewohnt schnell. Larissa hat aber nicht versucht, da groß zu regulieren, denn beim ersten Turnier sollen die Pferde ja lernen, dass Turniere nichts Schlimmes sind und nach und nach kann man dann versuchen, dass Pferd so in Form zu reiten, wie man es zuhause im Training macht. Denn das war wohl das, was am Wenigsten geklappt hat: Queenie zeigte eine Kopfhaltung, die jeder WC-Ente Konkurrenz gemacht hätte. Eigentlich war auch noch eine Ranchriding für Queenie genannt, aber da sie ab Mittag so hampelig wurde, habe ich sie nach Hause gebracht. Bis dahin hat sie eine gute Leistung gezeigt und auch wenn Ranchriding wohl das ist, was Queenie am Besten kann und wofür sie das größte Talent zeigt, haben wir auf diese Prüfung verzichtet - immer pro Pferd halt. Alles in allem sind wir überglücklich, wenn man bedenkt, wie die ersten Turnierstarts mit Queenies Mama Fancy waren. Die hat mehrfach versucht, aus der Halle zu rennen und wollte in Pleasure-Prüfungen immer alle anderen Pferde überholen: Ein recht sinnloses Unterfangen, wenn alle im Kreis laufen. Auch Lucky war bei seinen ersten Turnieren nicht ganz einfach, hat auch schon mal umgedreht und wollte wieder raus aus der Halle und hat ebenfalls den WC-Enten dieser Welt mit seiner Kopfhaltung gen Himmel ordentlich Konkurrenz gemacht. Aller Anfang ist halt schwer. Heutzutage ist Lucky sogar für den Rheinland-Kader im Gespräch, eine endgültige Zusage haben wir allerdings noch nicht, aber Lucky und Larissa sind in der engeren Wahl. Drückt bitte die Daumen. Allen, die genau das letztes Wochenende auch gemacht haben, sei gesagt: Hat geklappt. Lucky wurde in Odenthal Allround-Champion mit einem ersten Platz in der Reining, je einem zweiten in Ranchriding & Superhorse und einem dritten Platz in der Westernriding. Die Videos dazu findet ihr in dieser Playlist - werden im Laufe der Woche frei geschaltet - jeden Tag eins. Dieses Wochenende dürft ihr dann wieder Daumen drücken, denn da steht das AQ-Turnier in Nümbrecht auf dem Programm, wo Queenie ihr zweites Turnier hat und Lucky hoffentlich in den Disziplinen Trail, Westernriding und Ranchriding den zweiten Teil der Qualifikation für die deutsche Meisterschaft holt. Den ersten Teil hat er auf dem Turnier in Alpenrod geholt (HIER nachzulesen); bei der Doppelshow in Aachen hat sie "nur" den zweiten Teil in der Reining und die komplette Quali für die Superhorse mit einem einzigen Sieg erritten. Last but not least noch ein paar Fotos. Die ersten drei zeigen, wie Larissa versucht, einen Apfel gerecht zwischen Lucky und Queenie aufzuteilen, wo wir froh sind, dass Lucky nicht gemerkt hat, dass Queenie sich den Bärenanteil unter den Nagel gerissen hat - so typisch. Unterhalb ist dann auch noch das Video vom ersten Abreiten, weil wir Queenie am Samstag schon mal das Turniergelände gezeigt haben. Ich mal wieder ein bißchen mit Zeitlupe und Schnelldurchlauf rumgespielt. Und es gibt noch ein Bild und ein Video vom Verunstaltungstag - sieht aus wie Batman. Hinterlasst noch schnell einen Kommentar und werft einen Blick in meine Bücher - das Erste ist übrigens bei Books-on-demand als Bestseller gelistet - find ich gut :D    
Folge 12 Oakss Pinnwand „Horse & Dog Trail“ auf Pinterest.
Der Youtube-Kanal zum Gamer-Blog: Lets Play, Lets talk, Lets flash
12.06.2016
The Bomber
Keine Kommentare
Auf meinem Blog ist es zur Zeit etwas ruhiger, weil ich im Sommer mein Pferd trainiere, Turniere reite und da weniger Zeit mit Youtube verbringe. Da ich mich auch für Pferde interessiere, wird es spätestens nächsten Winter einige zum Teil sehr lustige Lets Plays rund ums Pferd geben: Starstable, Appassionata (einen kleinen Vorgeschmack veröffentliche ich in den nächsten Tagen / Wochen). Bis dahin könnt ihr euch im Partnerblog so einiges ansehen und durchlesen. Obwohl es im Grunde ein Horsemanship-Blog ist, hat meine Mutter im Juni den Themenmonat-Youtube eingeläutet, u.a. deswegen, weil sie für ein Pferdekursportal ein dreiteiliges Interview gegeben hat und wir auch unsere Haus- & Hoffotografin vorstellen wollen, die sich auch gerne auf Youtube herumtreibt und vom Geschichtenweber über den Lets Player einiges interessantes zu bieten hat. Deswegen sind auch Gemeinschaftsprojekte geplant, z.B. zu den Themen "Dressurreiterin goes Reining" oder dem Horse & Dog Trail (aber auch einige gemeinsame Lets Plays (; ) - was das ist, seht ihr im Video unterhalb des Fotos, wo meiner Mutter auf einer Messe reitet: HIER GEHT ES ZUM THEMENMONAT
17.04.2016
The Bomber
Keine Kommentare
Wenn ich ein Genre wirklich mag, dann ist es das Genre der Strategiespiele. Vermutlich überrascht euch das nicht, schließlich ist mein momentanes LP eins. Auch denkt der ein oder andere bestimmt auch: ,,Ah ja, der Bomber ist ja auch so ein Denker, zu dem passt das ja." Aber warum mag ich Strategiespiele und sind diese Games wirklich Denkerspiele? Erstmal zu dem Thema ,,Denkerspiel". Viele Leute mit dennen ich geredet hatte, die keine Strategiespiele mögen, erzählten mir: ,,Naja, Strategiespiele spiel ich nicht. Ich hab keine Lust in meiner Freizeit viel zu denken." Es ist natürlich nicht falsch zu sagen, dass Strategiespiele viel mit denken zu tun hat. Ob du nun ein Aufbauspiel, ein rundenbasiertes Strategiespiel oder Echtzeitstrategie spielst, man muss planen und auch denken. Aber nicht so viel wie manch einer glaubt. Zum Teil sind Strategiespiele in einem gewissen Maß vorgegeben. Du musst deine Sachen zum Beispiel in bestimmter Reihenfolge bauen. Auch machen sich manche Sachen ganz von allein. So zum Beispiel bei Starcraft. In Sachen Basenbau ist es nicht so schwierig. Was du wie bauen musst ist so ziemlich festgelegt und wann man zum Beispiel expandiert erkennt man auch ziemlich leicht. Schwierig ist bei dem Spiel, seine Verteidigung und Armee richtig aufzubauen. Da wird es zum Teil schon ,,strategisch". Aber auch nicht so viel mehr als zum Beispiel bei einer Stealthaktion bei Assassins Creed. Der reguläre Gamer könnte also auch Strategiespiele spielen, auch wenn er nicht denken will. Jedoch nicht jedes, den manch eins ist doch sehr anspruchsvoll. Aber nun zum eigentlichen Thema. Was macht diese Spiele eigentlich so toll für mich? Nun bei mir gibt es da einige Punkte. Als aller erstes, man kann sich super ausprobieren und auch seine eigenen Handlungen abwägen. Ob man bei Anno überlegt, was man baut oder bei XCOM, wie man seine Soldaten skillt und auf dem Feld aufteilt. Deine Handlung hat Konsequenzen, dennen man sich bewusst sein sollte. Das macht es einfach spannend. Wer es also liebt, seine Handlungen zu berechnen, den kann ich sowas empfehlen. Am besten geeignet sind bei sowas natürlich Aufbau- und rundesbasierte Strategiespiele. Natürlich gibt es auch noch mehr. Gerade die militärischen und kampflastigen Echtzeitstrategiespiele bitten zwei großartige Effekte. Zum einen die Epik. Es sieht zum Teil einfach cool aus, wenn sich deine von dir selbst ausgehobene Armee mit einer anderen Armee misst. Aber selbst Marschbewegung und der Sound kann einen bereits das Gefühl geben, ein mächtiger General zu sein, der seine Befehle an eine ganze Armee gibt. Der zweite Punkt ist die Auswahl an Truppen. Einige dieser Game-Vertreter bieten riesige Auswahl an Truppen und Fraktionen. Bestes Beispiel ist dei ,,Total War"-Reihe. Die Spiele bieten dir die Möglichkeit, aus vielen, jeweils für die Zeit typischen, Staaten zu wählen, die wiederum unterschiedliche Truppentypen haben. Man kann also unendlich viele immer andere Schlachten führen. Dies wird noch verstärkt durch eine KI, die sich meiner Meinung nach durchaus sehen lassen kann und einen sogar mit Flankenmanövern und ähnlichem überrascht. Eben diese ganzen Variablen machen für mich Strategiespiele aus und geben ein ganz besonders Gefühl, dass auf diese Weise kein anderes Genre genau so trifft. Aber wie denkt ihr? Seht ihr es genau so? Und gibt es unter euch Leute, die nach diesem Artikel zumindest mal in Richtung Strategiespiel denken? Lasst es mich auf jeden Fall wissen. :) LG The Bomber
06.04.2016
The Bomber
Keine Kommentare
Ich verbringe, wie ihr es wahrscheinlich schon erraten könnt, sehr viel meiner Freizeit im Internet. Dabei bin ich vor allem auf YouTube und Twitter unterwegs. Nun und dort wiederum schnappt man eine Menge Sachen auf, bei dennen man sich zum Teil denkt: ,,Warum schreiben oder denken Leute sowas?". Da ich die zum Teil sehr schlecht argumentierten Äußerungen nicht mehr so unkommentiert lassen will, habe ich mich entschieden, einfach mal mit Hates und Vorurteilen gegenüber YouTubern aufzuräumen. In meinem heutigen Artikel gehe ich dabei auf den Streitpunkt ein, ob YouTuber wirklich arbeiten, oder einfach nur ein super chilliges Leben führen und dafür auch noch Geld bekommen. Schließlich wird YouTubern nachgesagt, dass sie nur faul rumsitzen oder nur zocken. Dann sagt man, dass es ja ,,super einfach" ist, ein 5 minütiges Video zu machen oder eben ein Lets Play aufzunehmen und das es ja deshalb kein Beruf sein kann. Aber so einfach ist es nicht. Nehmen wir mal Gronkh. Er macht Lets Plays, die er nicht mal bearbeitet. Sein Job besteht nur aus Games zocken. Für die meisten ein Traum. Nun ich will nicht sagen, das Gronkh nicht Spaß hat bei dem was er tut. Aber denkt mal kurz nach. Täglich lädt er drei bis fünf Videos hoch. Jeden Freitag macht er einen mehrstündigen Stream. Die ganze Zeit während er aufnimmt und streamt zockt er nicht nur, er muss auch noch ununterbrochen dabei reden. Allein das ist sehr beanspruchend. Um so viele Videos zu produzieren, muss er täglich Stunden an Videomaterial vorproduzieren. Und wenn man ständig nur am zocken ist, wird es auch langweilig. Ja, ich weiß, das glaubt mir jetzt keiner, aber ihr könnt es zum Teil nicht nachvollziehen, da ihr arbeiten müsst oder zur Schule geht. Ihr könnt also nicht ununterbrochen zocken, auch wenn ihr euch das wünscht. ;) Deshalb würde ich bei dem Punkt schon sagen, hier hat amn wirklich schon Arbeit. Nehmen wir ncoh ein paar andere Beispiele. YouTuber wie iBlali, Kelly oder Julien Bam. Diese Leute machen ein bis drei Videos in der Woche. Die müssen doch wirklich viel Zeit damit verbringen, einfach nur zu Faulenzen, oder? Naja, so ganz stimmt das nicht. Diese Leute machen nämlich viel aufwändigere Videos. Sie schneiden viel und nehmen Einspieler auf. Auch legen sie nicht wie ein Lets Player einfach los, sondern müssen sich Videoideen ausdenken und dieses auch planen. Zum Beispiel ob sie noch wen anders brauchen oder vielleicht Ausrüstung. Manchmal muss sogar das Wetter mitspielen. Ein fünf-Minuten-Video kann mehrere Tage dauern, nur für die Planung und das Aufnehmen. Schneiden und Effekte einfügen dauert auch mehrere Stunden. Für mein Best-Of zum Beispiel hab ich zwei einhalb Stunden geschnitten. Es ist nämlich nicht so leicht, ein Video zu produzieren, wie manch einer denkt. Daraus schließen wir also schonmal, dass es eine Menge Aufwand ist, die Videos für einen Kanal zu produzieren. Aber es gibt noch einen weiteren Vorwurf, dem YouTuber unterliegen. Man sagt ihnen, dass sie keinen Beitrag und Nutzen für die Gesellschaft haben. Diese Aussage allein hat mich doch ein bisschen zu stutzen gebracht. Den YouTuber sind doch Unterhalter und für manchen auch Vorbilder und Lebensstützen. Zwar sind nicht alle die perfekten Vorbilder und manche auch nicht sehr unterhaltsam, aber wenn wir uns unsere Gesellschaft ansehen, gibt es auch noch andere Entertainer und Vorbilder. Wir haben Sportler, Filmstars, Musiker und Comedy-Leute. Diese Leute machen genau das selbe. Sie investieren ihre Energie in Training, Skripte und ähnliches. Zum Teil tun sie dies nicht mal allein wie so mancher YouTuber. Der Schauspieler zum Beispiel muss nicht seine Texte schreiben und sich Leute suchen, die in seiner nächsten Produktion mitwirken. Das tun andere für sie. YouTuber machen das häufig allein. Aber hat jemals wer gesagt: ,,Filmstars haben keinen richtigen Beruf und tragen nichts zur Gesellschaft bei!" Also ich weiß nichts davon. Ok, ich hab das zwar schon über Sportler gehört aber da denken auch viele, dass sie sehr wichtig sind. Und wisst ihr auch wieso? Weil sie uns unterhalten, unserem Leben eine Richtung geben und jemanden darstellen, dem man Nacheifern wiil. Und genau das sind YouTuber doch auch. Leute, die Arbeit in ihre Videos stecken, damit wir uns amüsieren können. Natürlich darf dabei jeder auch Geld verdienen und das auch als Ziel haben, ist bei Filmen und Musik ja auch nicht anders. Andere Leute zu unterhalten, um damit Geld zu verdienen, gab es schon immer und wenn es ihnen dann noch Spaß macht, haben sie einfach einen guten Beruf. Und schaden tun sie nun wirklich niemanden. Es ist ja nicht so, dass nur weil einige Dutzend Leute lieber Videos machen, als auf die Baustelle zu gehen, wir alle mehr arbeiten müssen. Also, wenn ihr das nächste mal denkt, ein YouTuber ist faul und hat keinen ordentlichen Beruf, dann denkt an diesen Text und polkutiert gleich die ganze Unterhaltungsszene ;) Und für den Rest hoffe ich, das ihr wichtige Punkte gefunden habt um dem nächsten Hater mal ordentlich was einzuheizen :D Schreibt mir gerne auch, was ihr von dem Text und dem Thema haltet und ob ihr wollt, dass ich mich auch mit anderen Hate-Themen auseinander setzen soll. LG The Bomber
29.03.2016
The Bomber
Keine Kommentare
Als ich letztens mal wieder Langeweile hatte, habe ich einfach mal Nerd gegoogelt. Bei meiner Suche fand ich einige Artikel, die dieses Thema behandelten. Ich, als bekennender Nerd war natürlich gespannt: ,,Was wird en Leuten den so über uns Nerds erzählt?". Jedoch war das Ergebnis sehr unbefriedigend. Das hochkomplexe Thema ,,Nerd" wurde extrem abgebrochen und nach meiner Ansicht zum Teil sogar falsch dargestellt. Also dachte ich mir: ,,Welcher Mensch kann besser die Nerds beschreiben als ein Nerd selbst?". Als erstes aber, was sagen die Artikel über uns Nerds? Nun, ihr Hauptaugenmerk liegt darauf, dass Nerds sich besonders gut in Sachen Computer auskennen. Dies will ich nicht bestreiten, aber wenn wir mal ehrlich sind ist Nerdsein viel mehr und nicht jeder, der sich zum Nerd bekennt, ist auch ein Computercrack. Als Beispiel nenne ich hier meinen Freundeskreis. Die meisten meiner Freunde sind irgendwie Nerds. Aber die wenigsten sind wirkliche Experten in Computerzeugs. Klar, einige beherrschen das Programmieren und ich zu meinem Teil kenn mich auch ein bisschen in Medientechnik aus, aber sowas allein macht einen Nerd nicht aus. Was meiner Erfahrung nach viele Nerds gemeinsam haben und was der YouTube-Kanal ,,DoktorFroid", der sich unter anderem als Nerdkanal sieht, ist das Zocken oder das Interesse für Games. Die meisten Nerds lieben es, in den interaktiven Welten zu versinken, sie durch Programmierungen zu verändern uvm. Aufpassen sollte man hier aber, dass nicht jeder Gamer sich auch als ein Nerd sieht. Also reicht das allein nicht, um wirklich einen Nerd zu beschreiben. Um nun also wirklich in die Tiefen des ,,Nerdtums" vorzudringen, möchte ich ein kleines Beispiel nennen. Eine Freundin von mir gab mir vor einigen Monaten den Spitznamen ,,Allwissendes Nerdlexikon". Diesen trage ich mit großen Stolz, den ich bin gerne ein Nerd (irgendwie klar, wenn man bedenkt das ich einen Blog für Nerds führe :D). Aber warum bekam ich nun diesen Namen und was sagt uns das über die Nerds? Nun besagte Freundin und ich sind beide große Fans von Science Fiction und Fantasy, insbesondere von Star Wars und Herr der Ringe. Wir sind so große Fans, dass es uns nicht reicht nur die Hauptstory zu kennen, wie es die ,,normalen Menschen" tun. Nein, wir müssen jede Nebenstory kennen, wir müssen uns alles an Wissen, sei es über Kultur, politische Systeme und ähnliches über jede Rasse dieser Universen aneignen. Wir nehmen die kleinsten Daten und rekonstruieren aus diesen dann ganze Informationsballen. Am Ende davon vergleichen wir diese Infos mit anderen gleichgesinnten und diskutieren, ob unsere Vorstellungen logisch sind und begründen dies mit Film- oder Serienszenen. Und das habe ich nicht nur mit besagter Freundin gemacht. Ich tat es mit jeden meiner Freunde. Und dann geht es nicht nur um Science Fiction oder Fantasy. Wir diskutieren über die Logik von Actionszenen, gehen Weltuntergangsfilme durch, debattieren über Strategien und noch so viel mehr über das sich andere keine Gedanken machen, da es ja nur um eine fiktive Welt geht. Aber nicht nur dieses Daten rekonstruieren gefällt uns Nerds. Unser Humor zum Beispiel besteht viel aus Insidern. Jetzt denken bestimmt einige: ,,Was ist daran anders? Jeder hat doch seine Insider." Aber unsere Insider kommen nicht aus eigenen Erlebnissen. Wir nehmen sie aus Serien, YouTube-Videos und Filmen. Dabei zitieren wir zum Teil einfach aus irgendeiner Folge, ohne sie näher zu benennen, da wir es nicht nötig haben. Wir wissen eh, was gemeint ist. Generell besteht der Nerdhumor eher aus Witzen, die nur bestimmte Leute verstehen. Sei es nun naturwissenschaftliche Witze, IT-Witze (also sozusagen Computerwitze) oder eben Filmwitze. Natürlich kann man auch bei mir sagen: ,,Das beschreibt den Nerd nicht ganz, was ist mit Anime-Fans oder ähnlichem?". Aber im Endeffekt sind Nerds alle gleich. Wir lieben es uns sinnlose Fakten zu merken, die uns im Leben ,,nichts" bringen (außer Gesprächsstoff und die Fähigkeit Sachzusammenhänge zu erkennen) und wir alle lieben es Witze über unsere Themen zu machen, selbst wenn sie niemand versteht. Aber nun zu euch. Seht ihr es auch so? Habe ich vielleicht einen wichtigen Punkt vergessen? Außerdem habt ihr vielleicht Interesse dran, dass ich mal Arten von Nerds erkläre? Und soll ich mal einen Artikel über ,,falsche" Nerdcliches machen, die ich jetzt ein bisschen angekratzt habe? Lasst es mich einfach mal wissen, bin wie immer sehr gespannt. LG The Bomber
23.03.2016
The Bomber
Keine Kommentare
Hey Leute, theoretisch würde heute ja ein Artikel kommen und die Welt bietet ja auch einige Themen. Jedoch kämpfe ich im Moment mit einer Krankheit und kann mich deshalb nicht wirklich auf etwas konzentrieren. Um euch jedoch nicht ganz ohne einen Blogbeitrag dastehen zu lassen, schreibe ich heute mal kurz über meine erste Fahrstunde, die ich letztens hatte. Vorher war ich bereits sehr nervös. Ichh dachte mir so: ,,Oh Gott! Ich werde bestimmt einen Unfall bauen, oder so!" Naja so schlimm war es dann aber nicht. Erstmal hab ich nur gelernt, wie ich sitz und Spiegel einstelle und danach beim fahren musste ich auch nur lenken. Mein Glück dabei ist auch, dass ich einen sehr coolen Fahrlehrer hat, der den Unterricht mit sehr viel Humor gestaltet. So sagte er zum Beipiel mehrmals, nachdem ich zu nah am Straßenrand gefahren bin, dass ich doch die Mülltonnen in Ruhe lassen soll. Dies ist aber natürlich nur eins von vielen Beispielen. Alles in Allem kann ich nun also sagen, dass mir die Fahrstunde doch viel Spaß gemacht hat und ich freue mich auf die nächste. Aber nun zu euch. Habt ihr lustige Fahrstundenerlebnisse? Wenn ihr Lust habt, dann teilt sie mir doch gerne hier drunter mit. LG The Bomber
16.03.2016
The Bomber
Keine Kommentare
Hey Leute, heute gibt es keinen Artikel von mir, dafür aber über mich. Meine Mutter hat auf ihren Blog über Erfahrungen aus meiner Kindheit geschrieben. Wenn ihr also mehr von mir wollt oder es euch interessiert, dann klickt einfach auf folgende Links: Teil 1: Von Sorgenkindern und Söhnen auf die man wirklich stolz sein kann Teil 2: Von Kindergartenkriegen, Kündigungen und erbitterten Kämpfen Teil 3: From Zero to hero trotz körperlicher Beeinträchtigung Teil 4: Janik & Fancy starten durch: Level 3 bei Parelli Horsemanship Teil 5: Janik als Youtuber Teil 6: The Bomber poetisch: Gedicht für die Schule oder einfach unmittelbar 12oaks-ranch.blogspot.de aufrufen und die Serie nachlesen. Auf dem Foto seht ihr mich und meine Katze Noisy:
 ... und zwar so unglaublich kriminell, dass auch meine kamerascheue Schwester Larissa sich bereit erklärt hat, ein YT-Video zu besprechen, damit alle Welt von dieser unverschämten Abzocke erfährt. Da meine Mutter gezwungen ist, ihren alten Kanal aufzugeben hoffen wir, dass all die treuen langjährigen Abonennten genau wie die, die wir gerade erst neu hinzu gewonnenen haben, uns auf den neuen Kanal begleiten. (der Artikel ist ursprünglich erschienen auf www.12oaks-ranch.de) Bevor es lustig wird, erst einmal die ernste Betrugsstory Wir sind auf Youtube einem Bauernfänger-Network zum Opfer gefallen: In der Einladungsmail stand etwas von: "Wir können jederzeit gehen, bla, bla" und in den Vertragsbedingungen war von einem Monat Kündigungsfrist die Rede - klingt zu schön um wahr zu sein -ist ja auch nicht wahr. Nachdem wir intensiv die Geschäftbedingungen durchgelesen hatten, dachten wir in grenzenloser Blauäugigkeit und im festen Glauben, dass dieses Netzwerk uns wirklich promotet, dass wir bei einer Gewinnverteilung von 95 % für uns und fünf Prozent fürs Netzwerk (noch mehr bla, bla, bla) das Ganze ja mal für einen Monat ausprobieren könnten. Der erste eMail-Verkehr war ja auch sooo nett und zuvorkommend, also haben wir uns prompt angemeldet. Ihr dürft mich hauen, dass ich so naiv war, denn die eMails kamen von TPN NETWORK, eingeladen wurden wir aber von SCALE LAB AFFILIATE ... warum bin ich da nicht hellhörig geworden? Na ja, von dem Moment an, wo wir mit dem Netzwerk verknüpft wurden, bekamen wir keine Antworten mehr auf unsere eMails, weder nette noch weniger nette: Nur immer und immer wieder eine automatische Mail, dass der eMail-Support gelöscht wurde. Moment ... stimmt nicht ganz: Eine Mail habe ich wohl doch bekommen, weil ich erstmal keinen Zugriff auf mein Dashboard bei TPN hatte: Ich wurde vertröstet, dass das eben etwas länger dauert, bis der Browser uns erfasst hätte ... ja, nee, iss klar. Durch wochenlanges Hin- und Her-Gefummel kam ich dann endlich rein ins Network, wollte (in noch grenzenloserer Blauäugigkeit) sogar noch die beiden Kanäle meiner Kinder bei TPN hinzufügen und plötzlich stand da: "Sie akzeptieren hiermit die Nutzungsbedingungen, dass das TPN Network 95 Prozent Ihrer Einnahmen behält." Mir fiel das Lächeln aus dem Gesicht, da es in der Einladungs-Mail doch noch geheißen hatte, dass WIR 95 Prozent behalten - habe ich schnell mal die Zahlen verglichen und da stand es schwarz auf weiß - von dem schwer verdienten Geld, blieben uns nur noch Brosamen. Also habe ich nicht lange gefackelt (Kündigungsfrist war ja angeblich nur ein Monat - ihr wisst ja: bla, bla) und habe die Kündigung in Windeseile rausgeschickt sowie auf Youtube den Button "Bitte vom Netzwerk trennen" gedrückt und jetzt kommt der Hammer: Ich erhielt Ende letzter Woche eine eMail, dass dieser Antrag von Scale Lab Affiliate abgelehnt (!!!!) wurde. Aber auch, wenn wir die Vertragsunterlagen geprüft haben, WER WILL DEN SCHON EINEN PROZESS IM AUSLAND FÜHREN?  und genau darauf scheinen die sich zu verlassen. Der Firmensitz von TPN Network ist England, der von Scale Lab affiliate ist die USA. Für alle, die glauben, dass ich einfach zu dusselig bin (was bei mir ja gelegentlich vorkommt), mache ich ein Video (also einen meiner Youtube-Webwalks), wo ich alle Beweis-Mails integriere, dann seht ihr es Schwarz-auf-Weiß: Larissa hat schon Screenshots davon gemacht, aber ich will es auf Video sprechen, damit das auf Youtube, Facebook, Twitter und Google Plus geteilt werden kann, weil ich finde, dass möglichst viel Leute gewarnt werden sollten, denn alles, was ich gefunden habe, ist auf Englisch - da muss was Deutsches her. Auf den ersten Blick denkt man vielleicht: Ach, was soll es? Neuen Kanal aufmachen, Videos neu hochladen, Abonnenten Bescheid geben und gut iss. Aber damit ist es nicht getan ... ganz und gar nicht ... und ich kann Euch sagen, ich habe am Wochenende ROTZ UND WASSER GEHEULT, weil all die Arbeit, die ich mir gemacht habe für die Katz war. Wenn man seinen Youtube-Kanal monetarisiert, dann macht man das ja in der Regel nicht zum Spaß, sondern weil man Geld braucht. Jede alleinerziehende Mutter, wo der Vater keinen Unterhalt zahlt (und wenn die Kinder älter als 12 sind, zahlt auch der Staat nicht mehr), weiß wie eng das manchmal werden kann, besonders dann, wenn die Kinder 18 werden, den Führerschein machen und nicht weniger, sondern mehr kosten als Kleinkinder. Schief singen erkennt jeder als falsch, grottig reiten liegt immer am Pferd In eigener Sache möchte ich auch mal am Rande erwähnen, dass jede Hundeschule mindestens 45 Euro pro Stunde verlangt ... Gesangsunterricht kostet 60 Euro usw. Als Reitschule hat man nun zwar einen viel höheren Kostenapparat durch die Pferdehaltung bzw. die notwendige Anlage (Reitplatz etc), aber viel mehr Konkurrenz (gute und schlechte) und wird somit oft genug schief angeguckt, wenn man die üblichen 30 Euro pro Stunde verlangt (bei Krankenversicherung, Rente und Steuern gibt es aber leider keinen Reitlehrer-Rabatt). Das gelegentliche Feilschen um den Preis für eine Reitstunde liegt m.E. einfach daran, dass Betreiber von Hundeschulen staatlich geprüft sein müssen, sich aber jeder, der sich auch ohne Ausbildung zur Unterrichtung anderer im Pferdebereich berufen fühlt, Reitlehrer schimpfen darf - ich weiß von einem Kfz-Mechaniker aus Hessen, der noch nicht einmal leichttraben kann und sich an den Zügeln festhält, aber der geht als Problempferdetrainer auf Deutschland-Tour!!! Andere nennen als einzigen Qualifikationsnachweis ein Halb-Jahres-Praktikum auf einer Ranch in den USA und wieder andere schaffen es ohne jeglichen Qualifikationsnachweis sogar ins TV (siehe unseren offenen Brief an VOX). Da es um Lebewesen geht und man da in einer extrem hohen ethischen Pflicht steht, habe ich in einer Art Selbstkontrolle immer gesagt: "Wenn ich nicht irgendwie von Dritten geprüft bin, dann unterrichte ich auch nicht". Bei Janik und mir waren das die Parelli-Auditions und die Turniere und über Larissas Turniererfolge müssen wir wohl kaum reden, die hat es drauf. Aber das alles zu lernen, kostet richtig Geld: Nicht nur Prüfungs- und Startgebühren oder Spritkosten, sondern vor allem jede Menge eigenen Unterricht, um solch eine Prüfung auch zu bestehen - das Geld muss ja auch irgendwie wieder reinkommen, gar nicht so leicht bei so viel Billig-Konkurrenz. Wortlose Schnappatmung wie ein Fisch nach 27 "Mein-Pferd-macht"-Stories Von daher habe ich gelegentlich Kunden, die mir in halbstündigen Telefonaten vorhalten: Der und der macht das aber für 20 Euro (diese Art von Anrufern sind solche, wo man einfach mittendrin sehr unhöflich auflegen müsste, um das KOSTENLOSE Service-Gespräch zu beenden, weil zu Wort kommt man beim besten Willen nicht - man sieht mich dann immer wie ein Fisch tief Luft holen und wieder verstummen, weil am anderen Ende gerade die Lebensgeschichte des dritten Pferdes bis ins kleinste Detail berichtet wird) und der Trainer, der um Hilfe gebeten wurde ja so viel günstiger war (ihr kennt ja den Unterschied zwischen kostenlos und umsonst), wenn ich es also nach gefühlten 30 Minuten irgendwie doch mal schaffe zu Wort zu kommen, um zu fragen, warum besagter Anrufer, denn dann nicht einfach den Trainer engagiert, der doch so viel günstiger ist und sich auch noch stundenlang Zeit nimmt, die Lebensgeschichte des 27. Pferdes mit stoischer Geduld anzuhören (denn das höre ich wenn ich es schaffe kurz zwischenzurufen: "Ich bin gerade im Unterricht (wahlweise:sitze auf einem buckelnden, steigenden Pferd, versuche gerade ein Pferd von der Autobahn zu ziehen, mache gerade Fohlengeburtshilfe ...könnten Sie mir eine bitte eine eMail schreiben?), dann werde ich gewahr, dass die Trainer, die mir von diesen uneingeladenen Anrufern unter die Nase gerieben werden, solche sind, die sagen: "Hmm, ich habe einen Reitkurs absolviert, jetzt werde ich Trainer" und somit das Pferd danach noch unberechenbarer war als vor dem Training - ich habe da früher mal einen Artikel drüber geschrieben, den ihr HIER findet). Na ja, however, auch die Reise nach Florida (wo wir ebenfalls unendlich viel von Pat Parelli gelernt haben über das, was kommt, wenn man den letzten prüfbaren Level 4 bestanden hat), hat bei uns ein Riesenloch ins Portemonnaie gerissen, weil wir ja immerhin Flug und Unterkunft dann doch selbst zahlen mussten - der Kurs war ja kostenlos, weil Larissa aus Tausenden Bewerbern als Eine von Fünfen ausgesucht wurde (HIER nachlesen). Was ein echter Youtuber ist, der monetarisiert aus reiner Menschenliebe ;-) Auch, wenn ich nicht meckern will und es mir sogar jetzt im Winter gelungen ist, meinen Kundenkreis enorm zu erweitern: So viel Spaß das wirklich auch alles macht mit den Videos (wir haben das ja auch schon vor der Monetarisierung praktiziert): Selbst wenn es auf Youtube ein No-Go ist, einzugestehen, dass ein Kanal aus finanziellen Gründen monetarisiert ist und ich mich Stund um Stund frage: Warum denn dann überhaupt monetarisieren? Also, wenn es nicht ums Geld, sondern um die Liebe zum Kunden und den Spaß am Videos schneiden und lizenzfreie Musik raussuchen (die in meinem neuen Kanal durchweg abgelehnt wird und im alten nie beanstandet wurde) geht: Ich bin da ganz ehrlich: Ich habe den Youtube-Channel und die Werbung auf diese Website geschaltet, um Geld zu verdienen (Monetarisierung = Moneten = Geld, klar soweit?). Das mache ich aber jetzt nicht, weil ich mich an anderen schamlos bereichern will (mein Sohn erzählt mir davon, dass andere Youtuber sich mit genau diesen Vorwürfen konfrontiert sehen). Nein, ich habe diese ganze Arbeit, die damit zusammen hängt, gemacht, um meinen Kindern den Führerschein finanzieren zu können (an Leuten, die sich die Werbung nicht ansehen, verdient man ja eh Nullkommanix) und jetzt ist das bisher verdiente Geld komplett im Betrüger-Netzwerk verschwunden - ich könnt ... ach lassen wir das. Nun denn: Ich muss also ganz von vorne anfangen - wie gesagt: Ich habe am Wochenende auch deswegen fast ununterbrochen geheult wie ein Schlosshund, weil es mir binnen sechs Wochen gelungen war, nicht nur meine Abonenntenzahl zu verdoppeln, sondern auch meine Klickzahlen (von 25.000 auf 43.000 zu bringen - ALLES FÜR DIE KATZ) und (was für Youtube ganz wichtig ist): Ich habe auch die Verweildauer auf den Videos fast verdoppelt und das war Arbeit, Arbeit, Arbeit - es ist ja nicht nur das Produzieren der Videos, es ist das Schneiden, das Meta-Tags reinsetzen, das Verteilen in soziale Netzwerke, lizenzfreie Musik finden, die einem nicht die Gehörgänge zerfetzt, und, und, und ... Ich kann Euch sagen: Ich habe mir in den letzten Wochen die Nächte um die Ohren geschlagen und wurde für diese Mühe jetzt nach Strich und Faden übers Ohr gehauen. Es überhaupt zu schaffen, dass Youtube regelmäßig Werbung auf die Videos schaltet, ist ja schon richtig, richtig schwer: Eigentlich klappt das nur zuverlässig, wenn man jeden Tag 1.000 Klicks hat (in Worten: TAUSEND) und jetzt habt ihr die Videos ja schon alle gesehen - wer guckt sich das schon ein zweites Mal an???? Dennoch ein kleiner Hinweis, falls ihr uns so helfen wollt: Nach Möglichkeit NICHT unsere nach 12 Oaks TV gewanderten Videos nur kurz anklicken und dann zum nächsten Video wechseln, denn dann stuft Youtube unsere Videos als uninteressant ein und wir werden schlechter statt besser gefunden. Interessant sind halt nur solche Videos, die bis zum Ende oder zumindest ziemlich lange angeschaut werden - also: Falls ihr sie kennt und keine Lust auf ein zweites "Date" habt, dann besser gar nicht erst anklicken - habt bitte auch Verständnis, wenn ihr hier und in den Blogs über schwarze Videos stolpert - damit diese Schw... nicht an unseren Videos Geld verdienen, haben wir ganz viele Videos auf privat gestellt und können es (obwohl wir zu dritt seit zwei Tagen hochladen, was das Zeug hält) nicht schaffen, alle 500 Videos mitzunehmen - es kann passieren, dass manche eingebetteten Videos von uns übersehen werden und manche sind die Mühe auch einfach nicht wert: Wir machen neue und bessere - versprochen. Auch wenn good news bekanntlich bad news sind ... hier die gute Nachricht: Nach all den schlechten Nachrichten, endlich eine Gute: Mein erster neuer Abonennt, der weder mit mir verwandt noch verschwippschwagert ist, ist übrigens der Chef von HUFGEFLUESTER.EU Bernhard Schormair, was mir echt eine Ehre ist - ich hatte ja nur mal zwei Artikel für ihn geschrieben, einen davon erreicht ihr HIER. Ich will auch nicht um Abonennten und Likes betteln und habe für jeden vollstes Verständnis, der sagt: "Das ist nicht mein Problem, ich schaue nur Videos zuende, die mich interessieren." Alles kein Ding .... aber um Eines bitte ich Euch trotzdem, teilt das Video, was Larissa für Euch besprochen hat (gerne auch die Playlist oben, da kommen ja mehrere Betroffene zu Wort), schon alleine deswegen, weil das wirklich etwas heißt: Larissa ist so kamerascheu, dass ein Kameramann in Ägypten sie regelrecht verfolgt hat in der Hoffung, sie aufzunehmen, ohne, dass sie die Hände vors Gesicht schlägt (diese Story erscheint Mitte März auf steiner-horsemanship.blogspot.de):  Teilt Larissas Video und bitte auch das, was ICH nächste Woche mache, um diesen Netzwerk-Betrug schwarz auf weiß zu beweisen, so oft ihr könnt, WEIL: JEMAND, DER EINER MUTTER DAS FÜHRERSCHEINGELD FÜR IHRE KINDER STIEHLT, DER GEHÖRT BESTRAFT (wenn auch nur dadurch, dass sein Ruf leidet) und: HELFT UNS, DASS MÖGLICHST VIELE YOUTUBER VON DIESEN MACHENSCHAFTEN ERFAHREN, um auch andere Neulinge auf Youtube vor diesen Machenschaften zu warnen. Ich bin ja Reiterin und die sind besonders gut, wenn sie hinter der Bande stehen und haben viel Übung darin, es besser zu wissen, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist: Ich hebe dann mal mahnend meinen Zeigefinger, um Euch zu belehren: Wenn Netzwerk, dann bitte aus Deutschland. By the way: Larissa hat sich soeben bei REIT TV beworben (Bericht hier): Drückt uns die Daumen, denn die haben wirklich einen guten Ruf. Zu den Pferdeproviehs an der Bande gibt es auch eine kleine Playlist - folgt in Kürze.
Hey Leute, das sind die Playlists, zum Ersatz dafür, dass alle Video-Posts weg sind. Ich hab das gemacht, weil meine Artikel ein bisschen untergegangen sind, was ich sehr schade fand. Außerdem wollte ich noch mitteilen, dass Artikel jetzt immer mittwochs kommen und nicht mehr freitags. Der Rhythmus ist besser, weil meine Videos mittwochs und samstags erscheinen. Ich teile sie in die Playlist und in der hier integrierten Pinterest-Pinnwand (zu finden hier in der Sidebar). Minecraft-Fans werden nicht nur in meinem YT-Kanal fündig, sondern auch hier: http://www.12oaks-ranch.de/12oakstv/janiks-lets-plays/
In mehreren meiner Artikel ist jetzt schon ein Name gefallen. Gronkh. Wer auf YouTube unterwegs ist, hat diesen Namen zumindest schonmal gehört. Wieso ist den meisten wahrscheinlich klar. Denn er ist schließlich der ,,größte" YouTuber Deutschlands. Und das berechtigt. Schließlich ist er sehr sympatisch und lustig. Auch verbinden seine Videos viele Leute, denn jeder kennt gewisse Insider, wie vielleicht #Omaliebe aus Grimtales oder Fetti McFettFett aus Outlast :D Und ihr kennt bestimmt noch weitere. Aber neben den unbeschreiblichen Humors gibt es auch andere Sachen, die mir bei Gronkh sehr gefallen. So gefällt mir es sehr, dass man sieht, dass er immer noch Spaß hat, bei dem was er tut. Weiterhin verhält er sich immer sehr natürlich. Er lacht viel, zeigt aber auch, wenn er mal gefrustet ist. Er ist eben immer noch ein Mensch und es ist schön, dass er das auch immer noch zeigt. Toll ist aber auch, wie er mit seinen Zuschauern umgeht. So streamt er viel und geht dabei auch auf den Chat ein. Man fühlt sich bei ihm einfach nicht als eine Nummer, obwohl man es natürlich ist. Auch die Tatsache, dass er durchaus die Kommentare liest, was man an manchen Reaktionen in Videos sieht, verstärkt dieses Gefühl, sowie seine Art, immer unterhaltsame Folgen zu produzieren. Aber bei all dem lässt er sich nicht vorschreiben, was er zu tun oder zu lassen hat, was meiner Meinung nach viel Respekt verdient. Was mir aber wirklich wichtig ist, ist die Tatsache, dass man nicht unbedingt viel Arbeit in etwas stecken muss, um unterhaltsam zu sein. Schließlich schneidet er seine Videos nicht und fügt nur dann Effekte ein, wenn sie wirklich passen. Natürlich kann er das nur deshalb, weil er eine unterhaltsame Person ist, trotzdem finde ich dies eine tolle Aussage, die er indirekt macht. All dies wiederum bringt mich dazu, Gronkh als einen der besten Youtuber zu sehen und dank seiner Vorbildfunktion, die er für mich, aber auch für viele andere hat, finde ich das sein Spitzname ,,YouTube-Papa" der in einigen Kommentaren kusiert, sehr gelungen ist. Jetzt aber genug geschwärmt. Seht ihr es ähnlich wie ich oder seit ihr anderer Meinung? Und welche Insider kennt ihr und was sind eure Favoriten? All das und mehr könnt ihr mir gerne schreiben, freu mich schon drauf :) LG The Bomber
Jede Geschichte hat einen Anfang und meine Geschichte hat gleich mehrere. Zum einen nämlich, wie ich auf YouTube gekommen bin und zum anderen, was mich bewegte, selber YouTube-Videos zu machen. Wie vielleicht klar ist, hängen beide zusammen, aber irgendwie ist auch jede Geschichte eine für sich. Beginnen wir doch damit, wie ich auf YouTube kam. Mit YouTube an sich kam ich schon sehr früh in Kontakt. Jedoch habe ich mir damals noch keine Gedanken gemacht, wo ich überhaupt bin. Sie beginnt mit YouTubern, mit dennen viele gestartet sind. Den Außenseitern. Doch wie schon gesagt: Damals war mir die Plattform YouTube an sich sehr egal. Aber was brachte mich nun dazu, YouTube wirklich wahrzunehmen. Dazu brauchte es bei mir einen wichtigen Faktor. Bei diesem Faktor handelte es sich um das heutzutage beliebteste Spiel der Welt (zumindest auf besagter Plattform YouTube): Minecraft. Zwei oder drei Jahre, nachdem ich die Außenseiter kennen lernte, entdeckte ich dieses Spiel, das eine Leidenschaft in mir weckte. Ich liebte das Spiel und wollte immer mehr haben. Es fing an mit Parodien von Liedern, die nun ein Minecraft-Thema hatten. Aber irgendwann hat man alle diese Lieder gehört und neue Lieder kamen selten. Natürlich reichte mir das nicht. Ich wollte mehr. Aber wie? Dies war schnell gefunden. Denn in Bereichen der Gamer sind die Worte ,,Let`s Play" in aller Munde. Also kurzerhand ,,Minecraft Let`s Play" in die Suchleiste eingegeben und Schwub, die ganze Seite war voll mit Minecraft-Videos. Eins angeklickt und dort begann meine Reise. Denn dieses Video war von der LPerin Honeyball. Doch bei ihr blieb es nicht. Die Comedians, bekannt unter ,,Space Frogs" und der bekannte deutsche Let's Player Gronkh folgten ihr. YouTube wurde zu einer Art Entdeckungsreise, in der alles neu, interessant und lustig war und man super abschalten konnte. Gerade bei Gronkh fand ich Stunden an Videomaterial, mit der ich meine Zeit vertreiben konnte. Nach einiger Zeit war es nun aber so, das ich mich fragte: ,,Ist das alles? Hier muss es mehr geben." Daraufhin fragte ich eine Freundin von mir, welchen YouTuber sie mir besonders empfehlen könne. Die Antwort: TheKedosZone. Sein Humor sollte mein Leben ändern und die Tatsache, dass er doch relativ klein war auf YouTube, brachte mich zum ersten Mal ganz leicht auf die Idee: ,,Hey, der ist gut, aber viel scheint er dafür nicht zu brauchen. Theoretisch müsste ich das doch auch können." Mit diesem Punkt begann dann ein Weg, in dem YouTuber mich nicht nur unterhalten sollten: Immer wieder fand ich Inspirationen und Ideen, die ich umsetzen wollte. Gronkhs Art, ein Spiel zu kommentieren, Honeyballs Art Tipps und Meinungen zu äußern, die Sketche der Space Frogs oder Kedos Art, aus den schlechtesten Spielen ein Super-Video zu machen. Es war eine Freude, all meine Ideen wachsen zu sehen und immer wieder kamen neue Inspirationsquellen. Aber damals hatte ich ein Problem, das mich immer daran hinderte, wirklich ein Video aufzunehmen. Ich hatte ja gar keine Kamera (bam bam baaam, dramatische Musik). Auch hatte ich  gar keine Ahnung, wie ich ein Spiel aufnehme. Dass ich zu dem Zeitpunkt zwar eigentlich alles hatte, wurde mir erst später bewusst. Denn an sich hatte ich ja einen PC (dass ich den brauche, wusste ich natürlich), Internetzugang um die benötigten Aufnahmeprogramme runterzuzladen (leider hatte ich damals keine Ahnung, welches ich brauche und dass es kostenfrei ist) und ein Gaming-Headset (dieses war jedoch erst  gar nicht für Let's Plays geplant. Eigentlich wolte ich nur in Ruhe die Spielsounds laut machen, ohne das sich jemand beschwert und mit einen Kumpel zusammen gleichzeitig zocken und sprechen). Mein Traum schien erstmal unerreichbar und die Ideenproduktion ging in eine Ruhepause. Zwar war YouTube immer noch eine Entdeckungsreise, aber mehr nicht. Doch die Zeiten sollten sich wieder ändern. Denn mein Freund fand die benötigten Aufnahmeprogramme. Zu dem Zeitpunkt war mein PC leider nicht mehr funktionstüchtig genug für Let's Plays. Aber ich wollte sie darauf trotzdem machen. Also los ging das Aufnehmen. Doch dann der nächste Schlag. Ich war einfach nicht gut im Let's Playen. Ich stockte viel, erwartete zuviel und ging bei vielen Themen einfach zu sehr ins Detail. Allem in allem: Es war einfach nicht unterhaltsam. Dies brachte mich zum Grübeln. ,,Was mache ich falsch? Es wirkt doch so einfach." Doch eine Lösung sollte erst ein halbes Jahr später kommen. Während der Zeit gab mein PC zwar komplett den Geist auf, jedoch lernte ich, dass ich einfach locker sein muss und einfach ich selbst. So zumindest die Tipps einiger der großen YouTuber, die mich inspirierten. Und dann endlich, als ich besagten Kumpel besuchte, sollte ich noch eine Chance bekommen, den bei ihm durfte ich aufnehmen. So legte ich los und anstatt alles perfekt machen zu wollen, machte ich es einfach. Meine erste Folge Minecraft war produziert und bekam den treffenden Namen ,,Let's Fail Minecraft", denn ich versuchte nicht, etwas Perfektes zu machen, sondern machte, wie es kam auf meine ganz eigene Art. Ich ließ einfach den zerstreuten Chaoten, der ich bin, raus. Dies war meine YouTube.Geschichte und sie ist noch längst nicht vorbei. Aber zu euch: Habt ihr auch eine YouTube-Story? Oder was inspiriert euch, dass zu tun, was ihr tut? Wenn ihr Lust habt, dann schreibt es mit einen netten Kommentar einfach hier drunter ;) LG The Bomber
Folge 12 Oakss Pinnwand „The Bomber: Lets Plays - Minecraft & Herr der Ringe“ auf Pinterest.
Tweets von The-Bomber @The__Bomber

Twitter sammelt ohne unser Zutun all unsere Aktivitäten - ist ja irgendwie praktisch

Die merkwürdigen fb.me/40ZalvLW1-Buchstabenkombinationen repräsentieren einen Facebook-Post - den Neuesten findet ihr unterhalb in der integrierten Facebook-Wall.

Tweets von Nicola Steiner @TwelveOaksRanch

12oaksTV liken - Gefällt-mir-Seite der 12oaksRanch ist in der linken Sidebar

Folge 12 Oakss Pinnwand „12 Oaks Schreibwerkstatt“ auf Pinterest.

Nicht den passenden DVD- oder Buchtipp gefunden? Hier können Sie selbst suchen:

SUBSCRIBE YT-CHANNELS:

News & Blogs: 12-Oaks Newsletter abonnieren

12oaksTV auf FB i. d. News

Instagram

Werden Sie unser Partner:

Media, PR & affiliate

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
*** Unser Ziel ist es eine Brücke zu schlagen, zwischen dem Turnierreiten im Westernsport und dem Natural Horsemanship: Bitte beachten Sie die Unterseiten zu unserem "Leitbild" und der "Hofordnung", die Sie beide über die Sitemap finden. *** © 12 Oaks Ranch