12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten
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Sag es mit Bildern, ist eine altbekannte Regel im Journalismus, aber in diesem Blogbeitrag möchte ich es euch einmal mit Videos sagen, denn ihr findet die Chronologie des Falles Nero - der letzte Fall von VOX-Pferdeprofis Sandra Schneider, an dem sie (wohl nicht zum ersten Mal) gescheitert ist. Manche der Videos kennt ihr wahrscheinlich schon, aber der Blogbeitrag soll helfen auch die zu finden, die ihr vielleicht verpasst habt - ich beginne hier einfach mit dem Ergebnis - dem letzten Video der Nero Reihe im Youtube-Kanal Nicola Steiner Horsemanship. Dabei gab es eine Challenge (Video rechts): Gelingt es Bea ihn zwei ungeschnittene Runden im Trab zu reiten, ohne dass er über die Schulter ausbricht??? Außerdem im Video: Haflinger Nero wird von Profitrainer Olli Neuhaus geritten (etwa fünf Mal insgesamt, seit Nero verkauft wurde) und es zeigt sich: Das angeblich von den VOX-Pferdeprofis korrigierte Pferd war gar nicht korrigiert - im Gegenteil - Informanten berichten, dass Nero sich durch die dilettantische "Ausbildung" durch Sandra Schneider verschlechtert haben soll: Das nächste Video ist das Erste der Reihe, das worüber Bea und ich uns kennengelernt haben. Also - zurück auf Anfang: Der Skandal begann mit einer Folge der VOX-Pferdeprofis, in der eine Teilnehmerin von Sandra Schneider regelrecht an den Pranger gestellt wurde (HIER nachzulesen, wenn ihr im verlinkten Gastbeitrag von Lisa Eggert nach unten scrollt). Der Zuschauer hatte in dieser Folge den Eindruck, dass diese Teilnehmerin erstens nicht reiten kann und sich zweitens nicht um ihre Tiere kümmert. Sie erntete von Sandra nicht nur spitze Bemerkungen, sondern auch himmelswärts gerichtete und verächtliche Blicke. Die Szenen, die ausgewählt wurden, waren genau die, in denen der Reiterin etwas misslungen ist. Herausgeschnitten wurden hingegen genau die Szenen, wo der Pferdebesitzerin Bea Broszehl Reiten und Bodenarbeit gut von der Hand gingen. Die Besitzerin des zu korrigierenden Haflingers Bea Broszehl war stinksauer und hat mir Videomaterial zum Zweck der Veröffentlichung zugespielt (z.B. das links eingeblendete, wo sie erzählt, dass der Trainingserfolg nur vorgetäuscht wurde). Szenen aus folgendem Video, isbd. die Eingangs- und die Endszene beweisen widerum, dass Bea Broszehl die Wahrheit sagt (der mittlere Teil repräsentiert zwar ein "Nachher", was aber nicht auf Sandras Mist gewachsen ist - dazu unten mehr). Seht nun unveröffentlichte Szenen vom ersten Treffen von Sandra Schneider, Besitzerin Bea und Haflinger Nero - der Gerüchteküche zufolge Sandras letzter Fall, denn Produzent Martin Rütter soll ihrer gekündigt haben (der Grund, warum Schneider den Rosenhof verlassen musste, der Rütter gehört): Auffällig an obigen Video ist, dass die Besitzerin beim Longieren sehr viel besser mit dem Pferd klar kommt als Sandra Schneider selbst, der der Haflinger regelrecht davon läuft, worauf Sandra mit vollem Körpereinsatz auf den empfindlichen Kopf des Pferdes einwirkt - genau das hatte sie Bea Broszehl in der Sendung aber strengstens untersagen - siehe auch Video rechts: "Krankes Pferd im Training" . Auch dort sieht man Szenen, die dem VOX-Zuschauer vorenthalten wurden. , denn am Ende des Beritts habe man es andersherum gehandhabt: Jetzt wurden die Szenen heraus geschnitten, wo sich Haflinger Nero wie eine offene Hose benimmt und nur die gezeigt, wo er sich zufällig einmal benommen hat - davon gibt es keine Aufnahmen. Daher habe ich mit folgendem Video nachgewiesen, wie man durch guten Schnitt ein schlechtes Ergebnis nach einem guten aussehen lässt - das Ungeschönte und Ungeschnittene findet ihr über den Infobox-Link oben rechts im Video. Nach dem Schauen dieser Folge habe ich innerlich derart die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen, dass ich zwei so genannte Besserwisser-Videos in meinem Youtube-Kanal veröffentlicht, wo ich ungefragt Ratschläge erteilt habe (eins zum reiten, das ich unten integriert habe und eins zu Leckerlis, die Sandra Schneider kategorisch ablehnt) ...   ... und einige Wochen später habe Bea besucht. Ihr seht nun die Videos des ersten Trainings - zunächst eine Menschenschule: Bea erlernt mit einem anderen Pferd gewisse Horsemanship Techniken (das Video, wo sie diese an Haflinger Nero anwendet, ist das Vierte in diesem Blogbeitrag oder HIER klicken): An dem Tag ist auch das folgende Video entstanden, das beweist, dass Nero das Problemverhalten, weswegen Bea überhaupt Rat bei Sandra Schneider gesucht hat, nach wie vor gezeigt hat: Er brach am Boden und unterm Sattel über die Schulter aus. Genau dies hatte Bea Sandra Schneider mitgeteilt und man gewinnt den Eindruck, dass Sandra das Wort Schulter aufgeschnappt hat und dann mit einer anderen "Diagnose" verwechselt hat: Dem Fallen auf die Schulter - auch die Problematik "Unterhals" war Sandra übrigens von Bea mitgeteilt worden. Dabei war eigentlich der Unterhals, den Bea bekämpfen wollte, die Ursache für das Beziehungsproblem, was sich durch die Gymnastizierung des Pferdes ergeben hat und was ich versuche zu beheben. Im links integrieten Video seht ihr das zweite Besserwisser-Video, wo ich erkläre, wie man sich beim Ausbrechen über die Schulter den Gehorsam des Pferdes sichert. Aber bei Pferden wie Nero (wer sich mit Parellis Horsenalitys beschäftigt hat, kennt wahrscheinlich die verspielten aber auch streitsüchtigen so genannten Left-Brain-Extroverts - wer nicht kann HIER nachlesen, was genau diese Pferdepersönlichkeitstypen sind). Jetzt will man meinen, dass gerade die selbstbewussten oder gar frechen Pferde eine besondere Strenge benötigen, aber das Gegenteil ist der Fall, sobald man einmal einen gewissen Grundgehorsam erreicht hat: Solch ein Pferd wird umso kooperativer je mehr man ihm Mitspracherechte einräumt (HIER wird erklärt wie). Das folgende Video zeigt eine Demonstration dieser Form der umgekehrten Psychologie mit meinem eigenen Pferd Queenie, die dem gleichen Pferdepersönlichkeitstyp angehört. Da die Fahrtzeit zu Bea deutlich länger war als ursprünglich angenommen, war ein Training vor Ort nicht möglich - ich stand fünf Stunden im Stau. Außerdem war nach dem gescheiterten Training bei Sandra Schneider eine Käuferin für den Haflinger gefunden worden, wo der Haflinger aber im Stall blieb. Die neue Besitzerin hat aber erlaubt, dass Bea an Nero mein Trainingsprogramm ausprobiert, das stark ans Parelli-Programm angelehnt ist. Bedingt durch die Fahrzeit belief sich das weitere Training aber auf Telefonate und Videoanalysen wie z.B. dieses hier (das integrierte hat leider einen sehr schlechten Ton, weil ein Hubschrauber dort seine Kreise zog. Es zeigt aber wie ich Bea einerseits die Zügelarten erkläre, die ihr mehr Kontrolle übers Pferd geben, aber andererseits auch einfache Zirkuslektionen, um den Haflinger besser zu motivieren. In der nun folgenden Videoanalyse gebe ich Tipps zum 3. Video in diesem Blogbeitrag ("Haflinger Nero: VOX filmt zum 1. Mal ...") und erkläre Bea aus der Ferne, wie sie ihr Horsemanship und damit auch die Beziehung zu Nero verbessern kann. Und wenn die Beziehung stimmt, dann klappt es auch mit dem Nachbarn ... pardon dem Haflinger - was ihr ja im ersten Video in diesem Blogbeitrag bereits gesehen habt. Challenge gewonnen: Zwei ungeschnittene Runden im Trab, ohne dass Nero über die Schulter ausbricht. Meine Art des Trainings setzt - zumindest zu Beginn - weniger an den körperlichen, sondern mehr an den seelischen, emotionalen und mentalen Aspekten des Pferdetrainings an. Wie das funktioniert, erkläre ich in meinen Büchern, isbd. in "Westernreiten meets Natural Horsemanship" und "Pferde vermenschlichen, aber richtig":
Ein schöner Wald (alle Bildtitel von Lisa E.) Eigentlich ist dies ja ein Natural-Horsemanship-Blog. Aber getreu Parellis Motto "Keep it natural" geht es heute um Umwelt- und Klimaschutz. Hier ein weiterer Gastbeitrag von Lisa Eggert, die bereits in den letzten Monaten einen kulturwissenschaftlichen Blick auf die VOX-Pferdeprofis geworfen hat (Hier geht es zu TEIL 1, in dem es um Bildsprache geht, TEIL 2 mit dem Fall Hidalgo von Bernd Hackl & TEIL 3 mit zwei Fällen von Sandra Schneider, u.a. ihr wahrscheinlich letzter Fall: Der Haflinger Nero), aber jetzt zu einer spannenden Reportage mit dem Hashtag: Hambi bleibt Was war das nervenaufreibend. Erst heißt es: Großdemo wegen Sicherheitsbedenken abgesagt. Dann am Freitag die unfassbare Erleichterung. Das Oberverwaltungsgericht Münster urteilt, dass die Rodung des Hambacher Forstes erst einmal gestoppt wird. Und einige Stunden später kippt das Verwaltungsgericht Aachen das Demonstrationsverbot. Wahnsinn. Aber der Reihe nach. Neue Barrikaden (Fotos vom 6.10.2018) Vor zwei Wochen, am 23.09., fuhr ich zu meinem ersten Waldspaziergang nach Buir. Zusammen mit 7.500 weiteren Menschen, die dem furchtbar schlechten, kalten, regnerischen Wetter trotzten. Die Stimmung war gedrückt, was nicht nur dem Dauerregen geschuldet war. Viele Baumhauscamps standen noch und die Spaziergänger*innen halfen den Campbewohner*innen bei der Befestigung und beim Barrikadenbau – mit dem Mut der Verzweifelten. Die Polizei ließ uns nur nach vorheriger Kontrolle in den Wald, der nur noch ein Bruchteil dessen ist, was dort einmal stand. Aber trotzdem ist es ein unglaublich schöner Mischwald. Der Gedanke, dass diese alten Bäume den Kohlebaggern weichen sollen, die man nach kurzem Weg durch den Waldstreifen sieht, machte traurig. Die Berichterstattung zum Thema, die Äußerungen von Politik und RWE sowie die massive Polizeipräsenz und die Art wie mit den Demonstrant*innen umgegangen wurde, verstärkten das Gefühl der Hilflosigkeit. Hier war mal ein Baumhaus Die Baumhäuser, wunderschöne, kreative und liebevoll errichtete Formen von Protestkultur, Wohnräume für Menschen, machten mir einen ganz anderen Aspekt deutlich, der mir vorher nicht klar war: Neben dem Verlust eines Waldes, neben den Auswirkungen für unser Klima, ist die Räumung selbst ein persönlicher Verlust für die Aktivist*innen, die teilweise seit Jahren in diesem Wald leben. Sofort machte sich – nicht nur bei mir – das Gefühl der Solidarität mit diesen mutigen Menschen breit, die nicht wie ich später in eine warme Badewanne steigen und in eine Decke gekuschelt im Sessel einen heißen Tee trinken würden, sondern seit Jahren da draußen leben und dadurch den Wald beschützen. Beim Barrikadenbau, der zwar verboten war, aber von der Polizei toleriert wurde, brach sich diese Solidarität Bahn. Menschen jeden Geschlechts, jeden Alters und jeder sozialen Herkunft packten mit an, schleppten zusammen Bäume durch den Wald, halfen sich gegenseitig und trotzen Regen und Brombeersträuchern. Das waren keine Aktivist*innen. Das waren Menschen, die man täglich auf der Straße trifft.  Auch hier war einmal ein Camp Von den idealistischen Jugendlichen über Familien mit Kindern, bis zu den Rentner*innen in Funktionskleidung – irgendwann rannte eine kleine Oma neben mir mit erhobenem Regenschirm auf die Polizist*innen zu und skandierte laut „Hambi bleibt! Hambi bleibt! Hambi bleibt!“. Diese Menschen wurden immer wieder kriminalisiert, ihre Meinung nicht ernst genommen und ihre Solidarität mit den Aktivist*innen für aussichtslos erklärt. Als später die Polizei in den Wald einrückte und Pfefferspray gegen eben jene Menschen einsetzte, stand ich gerade mit vielen anderen an der Gedenkstätte für den gestorbenen Journalisten Steffen Meyn. Ich weiß nicht, was passiert ist, dass es zu dem Einsatz von Pfefferspray kam und will daher nicht darüber urteilen. Aber auch hier hat mich der Mut und der Zusammenhalt der Menschen berührt, die sich den Polizist*innen, die in voller Kampfmontur in den Wald kamen, entgegenstellten. Dennoch hing die ganze Zeit eine bleischwere Verzweiflung und Hilflosigkeit über dem Wald. Vom Bahnhof Buir zur Demo  Unfassbar dagegen die Stimmung am gestrigen Tag, dem 06.10.. #Hambibleibt ist nicht mehr nur ein Hashtag, nicht mehr nur die Forderung so vieler Menschen, sondern – wenn auch nur vorerst – Realität. Und das ist ein Grund zu feiern. Über 50.000 Menschen reisen also gestern nach Buir. Die Bahn setzt mehr Züge ein, es gibt Shuttlebusse und dennoch ist die Anreise für viele schwierig. Ich habe Glück, komme ganz gut durch und bin überwältigt von der Veranstaltung. Mit unglaublicher Kreativität und Freude wird hier der Rodungsstopp gefeiert. Ein Klavier steht auf dem Feld, eine Brass-Band spielt und viele sind verkleidet – zum Teil auch als Bäume, witzige Idee. Es gibt Essenstände und Stände vom BUND und von Greenpeace, eine Bühne und ein riesiges Transparent „We will end coal.“ Als hätte das Wetter sich anstecken lassen von der ganzen Euphorie, strahlt die Oktobersonne ausgelassen auf das Feld vor dem Hambacher Forst. Und auch gestern ist das Publikum breit gemischt. Einig sind sich alle in ihrer Erleichterung und vielleicht auch ein wenig im Siegesgefühl – auch wenn die Proteste juristisch nichts mit dem Urteil zu tun hatten.  Menschen unterwegs zur Demo Die Polzist*innen stehen gelöst in T-Shirts an ihren Mannschaftswagen und wirken viel freundlicher als noch vor zwei Wochen. Auch für sie geht eine schreckliche Zeit zu Ende. Der Einsatz war sicher Kräfte zehrend und ich bin auch nicht der Meinung, dass so mit Polizist*innen, die genauso Menschen sind, wie die Demonstrant*innen, umgegangen werden sollte.  Die Opposition „Wir, die Polizei“ und „Die, die Protestler“, haben viele von ihnen sicher nicht gewollt und einigen konnte man auch vor zwei Wochen in den Gesichtern ablesen, dass sie nicht gern taten, was sie taten. Umso schöner ist es zu sehen, wie auch diese Grenze sich gestern langsam wieder auflöste. Auch die Landwirte sind dabei Überhaupt ist es ein Tag, der in aller Symbolhaftigkeit Grenzen und Gräben aufweichte. Ein Vertreter der Landwirte, die mit aufgehübschten Treckern angereist sind, spricht von den Konsequenzen des Klimawandels für Landwirtschaft. Landwirte, die ja nicht unbedingt immer auf der Seite des Naturschutzes stehen, solidarisieren sich mit dem BUND – verrückt. Motorradfahrer in voller Kluft wippen zu politischen Songs des ehemaligen Wise Guys-Sängers Eddi Hüneke, Rentnerinnen probieren zum ersten Mal veganes Chili-sin-Carne und urteilen „Sehr lecker. Merkste gar nicht, dass da kein Fleisch drin ist.“ und nicht zuletzt wird die Grenze zum Wald wieder geöffnet. Der Morgen der Demonstration der Erleichterung und des Triumphes: Der Demoplatz ist noch ziemlich leer  ... aber es werden immer mehr Ohne Polizeikontrollen gehen wir einfach beschwingt hinein – vor fast allen anderen. Ein komisches, schönes Gefühl. Traurig macht dann aber der Anblick der ehemaligen Camps. „Guck mal, da hängt noch die Schnur, die ich vor zwei Wochen im Regen mit meinem Feuerzeug abgetrennt habe.“ „Hey, das ist doch die Astgabel, in die wir den Baum gelegt haben, damit das eine solide Barrikade wird.“ „Wo war denn nochmal das Camp Beech Town, mit der Gedenkstätte.“ An letzterer angekommen, kippt zumindest meine Stimmung. Das war unnötig. Die Räumung, der massive, superteure Polizei-Einsatz, die vielen Verletzten (Polizist*innen wie Aktivist*innen) und nicht zuletzt wohl auch der Tod von Steffen Meyn. Das hätte alles nicht sein müssen, wenn man das Urteil des Oberverwaltungsgerichtes abgewartet hätte, statt zu versuchen, vollendete Tatsachen zu schaffen. Trotz aller Euphorie, trotz dem Gefühl von Stärke durch Solidarität, trotz der Erleichterung, bleibt der Hambacher Forst auch ein Ort, der viel von Verletzung, Wut und Trauer erzählt. Die Stimmung ist gut und das Wetter herrlich Am Waldesrand dann unglaubliche Bilder: Tausende von Menschen, die lachend und feiernd in den Wald strömen: Der Wald ist Natur, die gehört uns allen und nicht einem Konzern. Fast 15 Minuten lang reißt der Strom an Menschen nicht ab. Auf dem Feld vor der Bühne ist es immer noch voll und selbst am abseitigsten Dixie-Klo gibt es eine Schlange. So sehen also 50.000 Menschen aus. Als ich mich auf den Weg zurück Richtung Buirer Bahnhof mache, kommen mir immer noch Menschen entgegen. Bis in meine Heimatstadt im Ruhrgebiet fahren Leute, die #Hambibleibt-Aufkleber auf der Kleidung tragen. Wahnsinn, wie groß das Interesse für dieses kleine Waldstück geworden ist, dem ich jetzt erst einmal Ruhe wünsche. Tausende Menschen waren da, um den Hambacher Forst zu retten, jetzt soll er sich erholen von dem Stress, sollen die Tiere wiederkommen und die Pflanzen die Wege überwuchern, die für die Räumung befestigt wurden. Dann hätten wir alle genau das erreicht, was wir wollten und ganz nebenbei mit dem Hambacher Forst ein Symbol geschaffen – für Klima- und Umweltschutz und gegen die Macht großer Konzerne. Nach dem Video, das Lisa Eggert am Hambacher Forst gedreht hat, seht ihr weitere Fotos von Lisa und ganz oben ein React-Video von mir, in dem sich mein eigener Besuch am "Hambi" mit dramatischen Szenen aus einem WDR-Beitrag abwechselt und ganz unten ein Video darüber, wie der Klimawandel zu uns ins Bergische eingezogen ist: Die Wiesen verdorren und es herrscht Heunot. (Bildtitel: Überall im Wald hängen solche Zettel - mit Mausklick vergrößern) Blick auf die Mondlandschaft des Tagebaus Genau Links der Waldrand, rechts Braunkohlebagger
09.09.2018
Nicola Steiner Horsemanship
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Warum gibt es die Sendung "VOX-Pferdeprofis"? Und für wen soll das eigentlich sein? In Teil 1 ging es allgemein um die Sendung und die Elemente, mit denen offenbar ein gewisser Eindruck vermittelt werden soll. Teil 2 und 3 befassen sich nun mit einer bestimmten Folge – die Folge mit dem Connemara-Mix Hidalgo und der Stute Emmy Lou (Erstausstrahlung am 21.04.2018). Emmy Lou, Galoppbuckeln und die Traumaerzählung Sandras Fall wird in dieser Folge zur Kulisse ungefähr aller weiblichen Klischees. Los geht’s damit, dass der Kommentator uns darauf hinweist, dass Sandra heute einen Ausflug in die Englischreiterei macht. Ich habe ja noch nicht verstanden, welche Reiterei normalerweise ihre ist – per Ausschlussverfahren der Reitereien, in denen ich mich genau so viel auskenne, um zu erkennen, dass Frau Schneider sie nicht betreibt (Western, Englisch und Akademische Reitweise), bleibt vielleicht noch Gangpferdereiten, aber das scheint mir auch falsch. Nachdem wir nun wissen, dass wir in Bochum sind (Ganz kurz als Kind des Ruhrgebiets: Seht ihr? Es ist überhaupt nicht nur grau und hässlich hier!), erzählt uns Sandra in die Kamera, dass die Stute Emmy Lou „in ihrer frühen Jugend eigentlich eine erfolgreiche Karriere als Springpferd begonnen hat, jetzt aber gar nicht mehr so richtig reitbar ist.“ Nennt mich pingelig, aber das klingt doch fast als hätte Emmy Lou damals nach erfolgreich abgeschlossenem Remonte-Abi beschlossen Springpferd auf Bachelor zu studieren. Was heißt in ihrer frühen Jugend? Da wären vielleicht mal genauere Angaben sinnvoll. Und soll das jetzt sowas werden wie: Sie hatte eine großartige Karriere als Ballett-Tänzerin vor sich, aber dann kam da dieser Unfall und jetzt kämpft sie sich zurück? In TEIL 1 dieser Serie befasst sich Autorin Lisa Eggert mit dem Vorspann &assoziert von der Bildersprache eine Art Geschwisterpaar, das Pferde trainiert Das gar nicht mehr so richtig reitbar, wird sich in den nächsten Minuten allerdings zu einem definitivem Unreitbar auswachsen. Sandra hofft allerdings, dass sie Emmy Lou und ihrer jungen (wichtig, denn das wird später noch bedeutsam) Reiterin helfen kann. Jetzt sehen wir eine Videosequenz mit Grauschleier und erfahren, dass das Mädchen die Stute vor zwei Jahren bekommen hat (also, als das Mädchen 13 war) und dass diese ihr Nachwuchspferd werden sollte. Ich tippe jetzt mal einfach, dass das eine sehr merkwürdige Verwendung des Begriffs „Nachwuchspferd“ ist. Der bezeichnet ja generell Jungpferde, die man vielleicht schon parallel zu seinem Turnierpferd ausbildet, damit sie turnierfertig sind, wenn das ältere Pferd verrentet wird. Hier meint er wohl eher, das erste Pferd mit dem man als Jugendliche Turniere startet. Hoffentlich war die Idee nicht, dass die 13-Jährige die Stute selbst ausbildet. Allerdings reitet die heute 15-Jährige nach eigener Aussage länger als ihr Leben und hat auch schon länger als ihr Leben Pferde. Okay, das ist ein Teenager-Mädchen, das den Traum lebt und auf einem Reitstall großgeworden ist und immer schon Ponys hingestellt bekommen hat. Allerdings passt die Aussage nicht zu der mangelnden Erfahrung, die sich in den folgenden gut 20 Minuten zeigt. Damit meine ich nicht den wirklich bewundernswerten Sitz der Reiterin, sondern die Tatsache, dass niemand – weder sie selbst noch ihre Eltern, die ja offenbar auch Pferde haben zumindest seit ca. 16 Jahren, wegen „länger als mein Leben“ und so – auf die Idee kommt, mal jemand über den Rücken des Pferdes schauen zu lassen. Und nein, man muss echt kein Tierarzt sein, um auf diesen Gedanken zu kommen. Das Pferd läuft spannig, klemmig und bockt ganz offensichtlich nicht bösartig. In TEIL 2 geht es um einen Fall von Bernd Hackl. Gastautorin Lisa Eggert vergleicht dort Bildsequenzen mit dem Spielfilm "Pferdeflüsterer" Auch Sandra, die doch mit Sicherheit das Video gesehen hat, schaut sich die Stute nicht erstmal so an, tastet den Rücken ab, bewegt sie ein wenig am Boden oder lässt sie sich mal ohne Reiter in allen Gangarten an der Longe zeigen. Nein nein, sie will sich, so der Kommentator, das Pferd „ganz genau ansehen, deshalb reitet die Besitzerin das Pferd vor“. Witzig unter „genau ansehen“ hätte ich das verstanden, was ich vorher aufgezählt habe und noch einiges mehr (z.B. Gesamtzustand, Beweglichkeit im Hals anschauen, Sattel, Haltungsbedingungen, Futter ... ach, es gibt so vieles was man sich anschauen kann, aber nochmal das Gleiche wie in dem Video ist auch okay). Eine Szene aus dem Spielfilm "Der Pferdeflüsterer" von & mit Robert Redford Emmy Lou marschiert dann auch direkt nach dem Aufsteigen los. Sandra fragt, ob sie das immer mache und rümpft die Nase als die Antwort „Ja.“ lautet. Stimmt, das ist nicht schön. Das ist eine Unart. Ich würde das immer unterbinden und absolut üben. Aber mit Blick auf das Bewerbungsvideo ist das ja wohl das kleinste Problem. Und dann dramatisieren Sandra und der Kommentator als hätten sie sich abgesprochen gemeinsam die ersten Schritte auf dem Reitplatz. Das Pferd macht sich fest – stimmt. Es beißt die Zähne aufeinander – stimmt. Und ist ganz unzufrieden, gar außer sich – puh, joa, nö! Ist es Zufall, dass die Bildsprache der VOX-Pferdeprofis so sehr an den 1998erschienen Spielfilm "Pferdeflüsterer" erinnert (Regie: Robert Redford) Bis hier hin könnte es auch folgendes sein: Es ist kalt, das Pferd kommt nicht viel raus und läuft jetzt ausnahmsweise mal wieder auf dem recht windigen Springplatz. Da werden Pferde schon mal spannig und Emmy Lou ist dabei zunächst noch recht nett. Sandra schlägt einen Trab vor und der Kommentator raunt „Ob das so eine gute Idee ist?“ Aber die Reiterin gibt sich Mühe und kann die Stute untermalt von dramatischer Musik antraben. „Lange macht Emmy Lou das aber nicht mit.“ Ne, dann fängt sie an zu hüpfen und macht genau das Gleiche wie in dem Bewerbungsvideo. Zwei-Longen-Technik & der "Pferdeflüsterer" mit im Wasser - wie im Film Sandra klärt uns auf, dass das nicht als Reiten zu bezeichnen ist und dass es so auch weder für Pferd noch Reiterin schön sei. Da hat sie Recht. Aber niemand hätte diese Information gebraucht. Das Mädchen hatte ja eben deshalb um Hilfe gebeten, weil sie es nicht schön findet und wer Augen hat, sieht auch, dass das nichts mit harmonischem Reiten zu tun hat. Dann kommt der Witz mit dem Galoppbuckeln und die Schneidersche Diagnose, dass da einiges im Argen ist. Und nun sind Besitzerin und Sandra beide besorgt. Die Profi-Meinung zur Ursache: Ein Trauma! Reiten bedeutet für Emmy Lou generell Stress und sie erwartet immer etwas Schlimmes, sobald da jemand draufsitzt. Aber, es liegt auf keinen Fall an der Reiterin. Das wird ganz zu Beginn schon klargemacht, die Absolution erteilt und die Besitzerin von aller Verantwortung freigesprochen. Dafür braucht man die Trauma-Erzählung. Wir erinnern uns an den „Pferdeflüsterer“. Auslöser war dieser wirklich schlimme Unfall – dessen recht realistische Darstellung und die Tatsache, dass ich zwölf war als ich den Film gesehen habe, dazu geführt haben, dass ich wohl nie im Schnee ausreiten werde; das und die Tatsache, dass es hier so wenig schneit. Auf jeden Fall kann niemand etwas dafür, das bestätigt auch später im Film Robert Redford und der ist extrem vertrauenswürdig. Unfälle, Traumata und solche Dinge liegen außerhalb unseres Einfluss- und damit unseres Verantwortungsbereiches. Diese erste Einschätzung wird in der ganzen Folge nicht mehr revidiert. Es bleibt dabei: Du bist nicht verantwortlich. Du bist ja auch noch so jung. Jetzt kommt Emmy Lou aber erst einmal auf den Rosenhof. Neben dieser ist nun auch die Chiropraktikerin und Physiothearpeutin angekommen, weil Sandra jetzt doch physische Gründe ausschließen will. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, Frau Neeff zu googeln und zu schauen, wieviel weiter ihre Anfahrt nach Bochum gewesen wäre als zum Rosenhof. Tja, es wären zwar so um die 25 km mehr gewesen, aber steht das in irgendeinem Verhältnis dazu, das Pferd zu Sandra zu karren? Hätten nicht auch Tierärzt*innen vor Ort mal schauen können? Für das Pferd war das vermeidbarer, unnötiger Stress. Zumal Sandra zwar davon spricht, dass Emmy Lou erst seit zwei Tagen auf dem Rosenhof ist, wobei es allerdings nun schon mindestens später Frühling ist; eher sogar Sommer, wenn man sich die Bäume anschaut. Das erste Treffen war eindeutig noch im sehr frühen Frühjahr – es war offensichtlich sehr kalt. Es sind also nochmal einige Wochen ins Land gegangen, ehe jemand mal geschaut hat, ob da vielleicht körperlich was nicht in Ordnung sein könnte. Das ist unverantwortlich. Bei sowas krieg ich echt Blutdruck. Und dann kommt von Frau Neeff der einzig richtige Vorschlag: Ab in die Klinik und mal alles abklären. Jetzt wird man plötzlich hektisch und beruft die Besitzerin und ihre Mutter noch am gleichen Tag ein – wir wissen, auch das nur für’s Fernsehen. Das hätte man auch telefonisch klären können. Mutter und Tochter geben sich überrascht. Hier weiß man einfach nicht, was „scripted“ und was „Reality“ ist. Diese ganze Sequenz ist auf Kosten des Pferdes inszeniert worden. Es gab keinen Grund, die Stute zu Sandra zu bringen außer die Dramaturgie bzw. die Erzählung, dass nur unter Sandras Fittichen alles gut wird. Und dann klingt es fast wie Hohn, wenn der Kommentator bei der Ankunft in der Tierklinik betont, dass Sandra Emmy Lou direkt vom Rosenhof dorthin gebracht hat, damit schnell Klarheit über deren Zustand herrscht. Warum Frauen nicht einparken können ... – VOX inszeniert Sandra Schneider als kleines Mädchen und nicht als kompetente, souveräne Trainerin In der Klinik gibt Sandra alles an die Physiotherapeutin ab, die sowohl beim Röntgen das Pferd festhält als auch später bei der Nachbesprechung dabei ist. In den folgenden Szenen wird Sandra Schneider durch die Sendung nun schrittweise immer weiter demontiert. Sie wirkt wie eine überforderte Besitzerin, die etwas naiv hofft, dass gar nichts bei der Untersuchung rauskommt. Dank des Teasers wissen wir schon, dass diese Hoffnung enttäuscht wird und so wird Sandra einmal mehr als kleines Wendy-Mädchen vorgeführt, dass naiv glaubt, Daumen drücken würde etwas bringen. Nein, sie wirkt in dieser Folge nicht einmal wirklich kompetent, sondern beinahe ebenso mädchenhaft und unerfahren wie Emmy Lous junge Reiterin. Während des Gesprächs mit den Tierärzten – zwei ernsten, vernünftigen und sehr professionell wirkenden Männern, schlägt Sandra immer wieder die Hände vor den Mund, schaut entsetzt und wirkt fast dümmlich, wenn sie fragt, ob das Pferd, das chronische Rückenschmerzen hat, wohl reitbar ist. Ich mag mich irren, aber in meiner Vorstellung sind Trainer*innen Menschen, die wahnsinnig viel Erfahrung mit Pferden haben, tausend Geschichten und Krankheiten kennen und einfach rund um das Thema Pferd eine Menge Wissen angehäuft haben. Das ist der Grund warum manche Menschen ihre Trainer*innen mit in die Klinik nehmen, weil die kompetenter sind als man selbst. Hier wird aber eine Trainerin präsentiert, die weder professionelle Souveränität im Umgang mit einem Pferd in einer Kliniksituation ausstrahlt, noch im Kontakt mit den Ärzten als gleichberechtigte Gesprächspartnerin auftritt. Zu allem Überfluss wird nun noch das Überbringen der schlechten Nachricht besonders theatralisch inszeniert. Zum Glück regnet es und Sandra findet den bestmöglichen Platz zum Telefonieren: Auf Emmy Lous Heuraufe. (Sollte das der einzige Platz mit gutem Empfang sein, an dieser Stelle: Mea Culpa. Bei uns am Stall telefoniert es sich am allerbesten auf dem Misthaufen) Im Gespräch betont Sandra, wie sehr ihr das leidtut, weil sie die Emmy Lou auch so gerne mag, und bricht am Ende quasi zusammen mit der Besitzerin in Tränen aus. Klar, niemand überbringt gerne schlechte Nachrichten und so weiter. Und wir können uns alle vorstellen, wie niederschmetternd so eine Diagnose ist und deshalb wäre dieses Telefonat definitiv nicht der richtige Zeitpunkt, aber hätte da nicht einmal bitte irgendwer zu irgendeinem Zeitpunkt sagen können: „Leute, das Pferd hat eine hochgradige Spondylose. Die hat es nicht erst seit gestern. Ihr habt die Schmerzensäußerungen dieses Pferdes Ewigkeiten ignoriert. Das ist nicht gut. Ehrlich gesagt, ist das Scheiße! Und von Leuten, die schon ewig Pferde haben, erwarte ich mehr.“ Nein, denn das macht das kleine Mädchen Sandra nicht, die ist nicht so böse. Die heult lieber ein Ströphchen mit. Zurück in Bochum treffen wir nun die Besitzerinnen von Emmy Lou wieder, die der Stute jetzt einen Platz auf einer Weide am alten Hof eingerichtet haben. Klasse, da steht sie jetzt wohl alleine, wie es aussieht – jedenfalls wird nichts Gegenteiliges erwähnt. Toll für das, laut Kommentator, „gehandicapte Pferd“. Die Mutter klopft sich dafür auf die Schulter, schließlich wäre die Stute woanders ja viel schlimmer dran und man wüsste ja jetzt nun auch was mit ihr ist und so. Wahnsinn, wie man sich doch Sachen zurechtlegen kann. Ich erwarte echt nicht, dass sich jemand im Fernsehen öffentlich selbst zerfleischt vor Schuldgefühlen. Es wäre dennoch angebracht gewesen, jetzt sowas zu sagen wie: „Wir haben die Zeichen übersehen und wenn Emmy Lous Geschichte irgendwas Positives bringen soll, dann, dass vielleicht Leute, die das sehen, demnächst schneller einen Tierarzt holen.“ Sowas wäre ganz schön gewesen. Aber nichts davon. Stattdessen wird klar, dass die Stute nur stundenweise auf der Wiese steht, ansonsten in der Box und das ist angeblich das, was sie braucht. Und nun kommt die Stimme der Pferde und weint, weil es so traurig ist, dass es Pferde wie Emmy Lou gibt. Und naja, weil es Menschen gibt, die das Schmerzverhalten abtun – genau wie Sandra zu Beginn der Sendung. Aber es ist ja so schön, dass das Pferd jetzt trotzdem bleiben darf. Ja, die einfühlsame Frau, sensibel und nah am Wasser gebaut. Die wird nicht wütend bei so viel Ungerechtigkeit dem Pferd gegenüber. Klar, man kann sich als Trainer*in auch sicher nicht alles anmaßen (dazu aber weiter unten noch ein kleiner Abschnitt). Nur dann hätte sie gar nichts sagen sollen, oder sich professionell verhalten bzw. die Sendung hätte ihre Profi-Trainerin als professionelle Person zeigen müssen. So wird Sandra Schneider tatsächlich zur Wendy, zum kleinen Mädchen. Bei allen offensichtlich inszenierten Momenten dieser Sendung, kann man nicht davon sprechen, dass damit „Realität“ abgebildet wird. Es wird ein Bild von Sandra Schneider konstruiert, das weibliche Klischees im Übermaß bedient und das sie in absolut kein gutes Licht rückt. Bloß keine Kritik an den Besitzer*innen – obwohl, manchmal doch! Im Folgenden werfe ich noch einen kurzen Blick darauf, wie die beiden Beispielfälle (und ein weiterer am Rande) in Bezug auf Ursachenforschung oder besser Schuldzuweisung erzählt werden. Erinnern wir uns an Hidalgo. Ich fand den vom ersten Moment an toll. Das ist ein richtig nettes, lustiges und schlaues Pony. Ich kenne mich mit Pat Parellis Horsenalitys nicht wirklich aus, ich würde aber behaupten, der ist ein extrovertiertes, sorgloses und cleveres Pferd, also ein Left-Brain Extrovert. Ich steh auf solche Pferde. Und naja, vielleicht ist der auch echt ein Lump, der sich schnell was einfallen lässt, wenn ihm langweilig wird. Aber sicherlich kein böses Tier. Und so schlau dieses Pferd auch ist, was seine Besitzerin da einfordert, er möge sich doch bitte äußern, wie man mit ihm umgehen soll, kann auch der nicht leisten. Oder besser: Hat er ja gemacht – allein, sie hat’s nicht verstanden. Mir fehlte bei diesem Fall einfach die klare Korrektur der Erzählung vom bösen Pony. Warum können nicht Kommentator und / oder Bernd Hackl mal sagen: „Hey, das ist kein gemeines, hinterhältiges Verhalten. Das ist ein schlaues Pferd mit einer großen Portion Charakter, der braucht klarere Grenzen und abwechslungsreiches Training. Grundsätzlich ist der aber nett und kooperativ und eigentlich auch potentiell ein guter Kumpel. Dass da was schiefgelaufen ist, liegt an der unsicheren und vielleicht auch etwas unerfahrenen Besitzerin.“. Stattdessen wird nicht einmal nach der Verantwortung der „jungen Reiterin“ gefragt. Die ist einfach eines Tages zum Stall gekommen und hatte ein brutal gefährliches Pferd und das war’s dann für die nächsten zweieinhalb Jahre und dann kam der Cowboy aus Bayern und hat die Sache gelöst. Viel schlimmer ist es noch bei Sandras Fall. Ich weiß, ich wiederhole mich. Aber das darf doch nicht sein, dass eine Trainerin, die sich selbst als die Stimme der Pferde bezeichnet, in einer Sendung, die sich zumindest anheischig macht, irgendwie tierfreundlich zu sein, nicht mal sagt: „Leute, wenn sowas ist, holt den Tierarzt.“. Klar, ich frage mich auch schon immer, wie es sein kann, dass auf so einem verhältnismäßig großen Hof niemand mal sagt: „Also, ich würd‘ ja mal den Doc. drüber schauen lassen.“ Ich kenn das nicht anders. Manchmal ist man ja selbst betriebsblind und dann sind solche Stallkolleg*innen Gold wert und man sollte auf sie hören. Aber statt eine heulende Sandra hätte VOX mal eine kämpferische Sandra zeigen sollen, die sich wirklich dafür ausspricht, dass erst alle körperlichen Ursachen abgeklärt werden. Man weiß halt nicht, ob sie den Besitzerinnen nochmal ins Gewissen geredet hat oder nicht. Es wird in jedem Fall nicht gezeigt. Damit sendet diese Folge in beiden Fällen eine ganz falsche Botschaft: Selbstkritik, Selbstreflexion und Ursachenforschung sind nicht notwendig. Das Verhalten der Besitzerinnen ist ganz normal und überhaupt nicht fragwürdig. Es sind die Pferde, die nicht funktionieren. Im krassen Gegensatz dazu steht Sandras Verhalten im Fall „Nero“, der einige Wochen später ausgestrahlt wurde. (Unterhalb der Playlist zum Haflinger Nero geht es weiter mit der Analyse) In dieser Folge wird die Besitzerin von Anfang an als unfähig dargestellt. Sandra fährt ihr über den Mund und zweifelt direkt alles an, was sie sagt. Der Haflinger-Wallach ist „nabbelig“ bzw. „oral-fixiert“. Das kann nur daran liegen, dass er immer so viele Leckerchen bekommt. Kurze Anekdote: Ich kenne mindestens ein Pferd, von dem ich ganz sicher weiß, dass es nie aber auch wirklich nie etwas aus der Hand bekommt und auch noch nie bekommen hat und, das trotzdem alles „annabbelt“. Manche Pferde sind so. Übrigens scheint auch Hidalgo so ein Typ zu sein – da wird das aber von Bernd als spielerisches Verhalten gedeutet und zugelassen. Man muss sich nicht vom Pony auffressen lassen, klar. Aber eine deutliche Zurechtweisung wäre auch okay gewesen. Das ist, meiner Erfahrung nach, bei solchen Pferden zwar nicht immer nachhaltig, aber zulassen tu ich das auch nicht. Außerdem wird bezweifelt, dass die Zähne gemacht wurden. Die, im Verlauf der Sendung hinzugezogene, Pferdezahnärztin hat dann tatsächlich noch etwas gefunden, aber gut, das kann passieren, dass der Zahnarzt der Besitzerin nicht gut gearbeitet hat. Alle überlegen jetzt mal fünf Minuten, wie viele Geschichten ihnen spontan einfallen, in denen jemand sich auf Tierärzt*innen, Hufschmied*innen, Sattler*innen oder Trainer*innen verlassen hat und enttäuscht wurden. Von der falsch diagnostizierten Lahmheit über das mysteriöse Verschwinden von Trachten am Huf bis zur Odyssee einen für Pferd und Reiter*in passenden Sattel und dann auch noch effektiven Unterricht zu finden ist doch alles dabei. Das passiert. Da muss man nicht unterstellen Neros – tja, vielleicht nicht mehr ganz so junge – Besitzerin würde sich nicht kümmern. Im Gegensatz dazu wurde bei Emmy Lou ja nie thematisiert, ob die tierärztlich durchgecheckt wurde. In dieser Folge erfüllt Sandra ein weiteres weibliches Klischee: Sie ist zickig. Sie rollt mit den Augen, wirkt schnippisch und überheblich. Da ist nichts mehr zu sehen von der weichen, sensiblen Frau, die ach so mitfühlend ist. Immerhin ist auch Neros Besitzerin sichtlich verzweifelt. Das wird aber ignoriert. Diese offensive Inszenierung der Besitzerin als unfähig und nicht vertrauenswürdig sticht aus meiner Sicht deutlich gegenüber den anderen Folgen hervor. Zwar werden die Besitzer*innen häufig passiv und wenig kompetent gezeigt, aber selten so direkt angegangen. Das empfinde ich als unfair. Im Fall Emmy Lou, in dem man zurecht hätte kritisch sein können, wird geschwiegen bzw. nur geheult. Währenddessen muss sich Neros Besitzerin unverhältnismäßig viel von Sandra Schneider und dem Kommentator gefallen lassen. Die Gründe dafür sind mir schleierhaft. Außerdem halte ich es für extrem übergriffig beim (vielleicht auch nur inszenierten) ersten Zusammentreffen direkt mit solchen Geschützen aufzufahren und eine – trotz allem und immer noch – Kundin so zu behandeln. Das macht man nicht und das wäre für mich an Stelle der Besitzerin auch schon ein Grund diese Trainerin nicht mehr kommen zu lassen. Über die Art und Weise wie hier weiter trainiert wird, will ich nicht mehr urteilen – das würde zu weit führen. Was lernen wir denn jetzt daraus? Ich habe versucht grundsätzlich und an konkreten Beispielen sehr detailliert zu zeigen, wie in dieser Sendung vom Pferd erzählt wird. Die Sendung will natürlich in erster Linie unterhalten. Manchmal gelingt das ja auch ganz gut. Sie hat überhaupt nicht den Anspruch, Pferdetraining zu zeigen – das sind keine Lehrvideos. Aber es wird vollkommen ignoriert, dass die Art wie erzählt wird, die Botschaften, die mitgeliefert werden und die häufig unkommentierten Aussagen von Besitzer*innen und Trainer*in ein Bild von Pferden und der Reiterei konstruieren. Mit diesem Bild wird eine Haltung dem Tier gegenüber als normal erklärt, die ich absolut furchtbar finde. Die Tiere müssen funktionieren - völlig unabhängig davon, wie mit ihnen umgegangen wird. Man muss nicht an sich, sondern am Pferd arbeiten. Es gibt auch nicht so etwas wie eine Sorgfaltspflicht dem Lebewesen gegenüber, für das man die Verantwortung übernommen hat. Zugespitzt könnte man sagen, dass sich das Format dann doch nicht so sehr von gängigen Help-Formaten unterscheidet: Du hast dein Wohnzimmer vergammeln lassen, hast dich nie darum gekümmert mal eine Wand zu streichen, oder das uralte Regal zu ersetzen? Nicht so schlimm, sind ja nur Sachen. Wir reparieren das schon und machen es dir wieder schick. Und dann gibt es mal einen Fall, zum Beispiel „Nero“, da wird dann ein Exempel statuiert, da wird dann auf der Besitzerin rumgehackt. Das muss reichen als kritische Haltung, als Tierschutzgedanke, für eine Sendung auf einem Privatsender. Noch ein paar Worte zum Schluss: Ich habe mich kritisch über die beiden Profis geäußert (um jetzt mal den Kommentator zu machen) – könnte man meinen! Die beiden realen physischen Personen kenne ich nicht. Ich habe sie nie arbeiten sehen und weiß auch nicht, wie sie mit Pferden umgehen und ob sie vielleicht im echten Leben sagen: „Pass auf, das ist nicht das Pferd, das bist du. Wir arbeiten jetzt mal an dir.“ Kritisch geäußert habe ich mich über die inszenierten Figuren in der Sendung. Ich habe mich bemüht, die Momente, in denen VOX inszenierend eingreift, darzustellen. Durch die Erzählweise entstehen Charaktere wie in einem Film oder einem Theaterstück, die aus meiner Perspektive nicht mit den realen Personen identisch sind. Das ist bei vielen Personen des öffentlichen Lebens so. Wir denken auch nicht, dass die Queen immer milde lächelt und immer kontrolliert ist, auch wenn wir sie nie anders sehen. Was ich kritisiere, ist eben die Art, wie die Sendung die beiden zeigt, sie kommentiert und sie bewertet. Es gibt sicherlich Dinge, die gar nicht gehen und auch nicht an der Inszenierung hängen. Man arbeitet nicht mit offensichtlich lahmen Pferden, man zieht auch keine Longenkarabiner durchs Pferdemaul etc. Für sowas müssen sich dann tatsächlich die realen Personen verantworten. Das war nur nicht mein Punkt. Gerade im Fall von Sandra Schneider geht die Sendung auch nicht nett mit ihr um, wie ich versucht habe zu zeigen. Wie viel Einfluss die beiden auf den Schnitt und die Kommentare haben, weiß ich nicht (edit: siehe mein Nachsatz). Ob sie sich wohl auch häufig falsch dargestellt fühlen und diese Kröte für die Publicity schlucken, kann ich auch nicht beurteilen. Ich beurteile nur, was mir die Sendung zeigt und das entspricht leider allzu oft nicht meiner Vorstellung davon, wie man mit Pferden umgehen sollte. Ich mag die Geschichte nicht, die da vom Pferd erzählt wird. Und wenn ich mir die Kommentare zum Beispiel in der „Pferdeprofis an der Bande“-Gruppe anschaue, dann scheine ich damit nicht allein zu sein. Edit von Nicola: Diese Facebook-Gruppe wurde einmal von mir für die Satire-Schreiberin Georgia Schulze-Lefert geschrieben, die sich Gerüchten zufolge zurück gezogen hat, weil sie massiv angegangen wurde. Als diese anlässlich der Futurefolge ihre erste Satire schrieb, betrachtete auch die Reiterrevue die Sendung mit kritischem Auge und hat nicht nur Martin Plewa einen Blick auf die Sendung werfen lassen, sondern auch die VOX-Pferdeprofis selbst interviewt - mit einem überraschenden Ergebnis, denn laut Bernd Hackl haben die Profis Mitspracherecht beim Schnitt, aber Sandra Schneider bestreitet dies vehement. Ich kann gar nicht glauben, dass der Bernd gefragt wird beim Schnitt und die Sandra nicht: Geschlechterklischees auch im realen Leben oder hat sich einer von beiden einfach nur verplappert und die weltbeste Ausrede kaputt gemacht: Es liegt alles nur am Schnitt. Mehr krititische Beiträge zu den VOX-Pferdeprofis gibt es nicht nur in TEIL 1 & TEIL 2, sondern auch hier: MEIN SENF ZU DEN VOX-PFERDEPROFIS: FÜR THEMENMONAT KLICKEN Von Lisa gibt es leider keine Bücher, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Bis dahin tröste ich Euch mit meinen - viel Spaß beim Lesen: Tod eines Pferdes: Zirkuslektione... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP esen Post per E-Mail versendenBlogThis!In Twitter freigebenn Facebook fAuf Pinterest  Der Film "Der Pferdeflüsterer" ist von 1998 und Regie führte Robert Redford 

Um unsere News-Unterseite "schlank" zu halten werden hier statt drei die jeweils zehn neuesten Blog-Einträge zeigt. In der Startphase gibt es wechselnde Monatsthemen, die ihr über folgende Buttons aufrufen könnt.

Queenie ist bekanntlich eine eigene Meinung auf vier Beinen und ist damit dasjenige unserer Pferde, das sich am Ehesten für die unterhaltsamen Blogeinträge geeignet hat. Da diese übers ganze Jahr kreuz und quer über den 12-Oaks-Blog verteilt waren und sie zu schade dafür sind, im Internet-Dschungel zu versumpfen, habe ich alle Queenie-Einträge des Jahres 2015 rüberkopiert nach Blogspot - also außerhalb der eigenen Homepage. Im Monat Dezember ging es hier also nur um Queenie; im Januar war das Thema Fallbeispiele von unseren und von Kundenpferden und ich habe zwei, drei meiner Artikel veröffentlicht. 

Folge 12 Oakss Pinnwand „Hund, Katze, Welpe“ auf Pinterest.
Bildklick zur YT-Playlist: Idgies Geschichte von Geburt an und ihre Freundschaft mit Kätzchen Noisy
Mit Klick-aufs-Bild den Turnierkanal von 12oaksTV in zweitem Fenster öffnen - Kanal ist noch im Aufbau
In die Mail der Staatsanwaltschaft Köln hat sich der Fehlerteufel einge- schlichen: Es war das Amtsgericht Leverkusen - zum Vergrößern anklicken Bei einem Zirkuskurs in Leichlingen ist im April 2017 ein Pferd zu Tode gestürzt, weil  Pferdetrainer Peter Pfister mithilfe von Longen versucht hat, das Pferd in die Zirkuslektion Kompliment (ein Knicks) zu zwingen. Das Pferd war schon alt, der Übung körperlich oder geistig nicht gewachsen und ist in seiner Not 13 mal gestiegen, hat sich drei mal überschlagen und nach dem dritten Überschlag das Genick gebrochen (die letzten Minuten vor ihrem Tod, seht ihr im 3. Video). Mittlerweile ist der Trainer verurteilt worden (siehe Screenshot rechts, Bild 1: Statement des Pressesprechers der Staatsanwaltschaft) bzw. hat einen Strafbefehl akzeptiert. Das Prozedere wird ganz unten erklärt - hier das neueste Video zum Fall Pfister: Straftat: Obiges React-Video ist mein Kommentar zum Urteil gegen Peter Pfister Ausschnitt aus MEIN Pferd 10 / 2017 - Satire hierzu: HIER  Man beachte auch die Suggestivfragen der Redaktion Peter Pfister wurde vom Amtsgericht Leverkusen zu 50 Tagessätzen verurteilt, weil durch sein kompromissloses Training vor fast zwei Jahren ein Pferd zu Tode gekommen ist - Hintergründe erfahrt ihr in meinem Buch "Tod eines Pferdes", insbesondere die Tatsache, dass Pfister sich zwar entschuldigt hat, aber zeitgleich mit allen Mitteln versucht hat, Kritiker zu diskreditieren und die Presseberichterstattung zu unterdrücken. Besonders Uwe Jourdain, der das Video mit den letzten sieben Minuten vor Evitas Tod auf Facebook geteilt hat, musste einiges einstecken, denn er wurde regelrecht verleumdet - als Beleg habe ich Euch einen relevanten Ausschnitt aus einem (Suggestiv-) Interview herausgesucht, das er der Zeitschrift MEIN PFERD gegeben hat, in dem Pfister Uwe Jourdain  u.a. unterstellt, er hätte ihn bei der Equinale angeschwärzt. Nile Pils, Organisatorin der Equinale verneint dies - es habe eine andere Informantin gegeben und das Video mit den letzten Minuten des Pferdes Evita war der Grund, dass das Video dann doch nicht auf den Filmfestspielen gezeigt wurde, was Nile Pils in meinem Buch begründet. Die Strategie, Kritiker dadurch unglaubwürdig zu machen, dass man unterstellt, es wäre ja nur einer, der alle anderen aufhetzt, ist ja nicht neu. Was ich aber in jahrzehntelanger Arbeit in Nachrichtenredaktionen noch nie erlebt habe, ist der (ja sogar gelungene) Versuch, die Presseberichterstattung nicht nur zu manipulieren, sondern sogar zu unterdrücken - siehe Video oberhalb. Hierzu einige Links als Leseproben aus meinem Buch: Vorausschau auf Buch: Tod eines Pferdes Magazin HORSEMAN braucht Rechenschieber (Satire) MEIN PFERD vertuscht Straftat (Satire Teil 2) Presse #3: Kapitalverbrechen Kollegenschelte Todesurteil für Ausrüstung: Fußlonge unschuldig Erster Bericht im Partnerblog: Pferd zu Tode gestürzt Die Ausnahme: seriöse Presseberichterstattung Mitschuld für Reitbeteiligung und / oder Besitzerin? Dies sind nur wenige Kapitel im Buch, die ich parallel im Blog veröffentlicht habe. Exklusiv im Buch sind Statements von Pfister selbst, das ungleiche Trainerduell zwischen Pfister und Jourdain, PR-Fehler als Eigentor sowie Gastbeiträge von Hardy Lahn und anderen, z.B. in Form eines Leserbriefes, den MEIN PFERD nie veröffentlicht hat sowie Stellungnahmen von Reitbeteiligung und Besitzerin. Im Buch kommt auch General-Anzeiger Redakteur Horst Kruse zu Wort, der jüngst erneut über den Fall und vor allem die Verurteilung berichtet hat. Mit einem Tagespass von € 1,29 kann man den Zeitungsbericht HIER lesen. Obwohl Trainerkollege Michael Geitner mich explizit kontaktiert hat und mich in einem Telefonat überreden wollte, Pfister in diesem Facebook-Shitstorm zu helfen, hat er kurz vor Drucklegung des Buches seine Einwilligung dazu zurück gezogen, dass sein Video Unfall mit Peter Pfister in Schriftform im Buch abgedruckt wird. Daher habe ich dieses sein Angeblich-nur-ein-Unfall-Video in einem React-Video analysiert (sorry für das kleine Mikroproblem bei diesem einen Video, bei allen anderen hat es besser geklappt mit dem Ton): Es ist mir unbegreiflich, wie überhaupt jemand denken kann, dass es ein Unfall war, denn folgende Videosequenzen zeigen nicht nur die sieben Minuten vor Evitas Tod (Evita ist der Name des malträtierten Pferdes), sondern auch einen ähnlich rabiaten Umgang des Trainers mit anderen Pferden. Im Buch kommt vor allem auch Zirkusikone Eva Wiemers zu Wort, die vor Jahrzehnten mit Pfister zusammen bei Alfred Schauberger gelernt hat und vom Fenster aus ähnlich schreckliche Szenen beobachten musste. Sie ist damals ausgestiegen, hat ein pferdegerechtes Programm, um Pferden Zirkuslektionen beizubringen entwickelt (wird im Buch auf über 20 Seiten vorgestellt, wie auch ein Interview mit Eva Wiemers). Pfister hingegen hat offensichtlich in all den Jahrzehnten nicht hinzu gelernt, so macht es den Anschein, wenn man dieses Video ansieht. In eigener Sache: Ich habe - wie ja auch Jourdain und die WDR-Redakteurin, die über den Fall berichtet hat - eine Menge virtuelle Prügel dafür bezogen, dass ich aus diesem Fall ein journalistisches Buch gemacht habe und es wage, einen Trainer"kollegen" zu kritisieren. Angeblich könnte mir ja genau so etwas auch passieren, wozu ich im Video oben ja den - wenn auch krassen -Vergleich bemüht habe, dass ein Vergewaltiger ja hoffentlich auch nicht sagt, das könne jedem passieren, dass er mal eine Frau vergewaltigt. Na ja, man denkt jedenfalls, dass jemand, der so schwer mit Kritik umgehen kann, dass er von der Tierschutzbeauftragten Hessens über den WDR (kommen ebenfalls im Buch zu Wort) und nicht zuletzt mich kontaktiert (HIER nachzulesen), um eine wahrheitsgemäße Berichterstattung über diesen Fall zu verhindern, gut einstecken können müsste. Aber scheinbar kann Pfister nur austeilen, z.B. in diesem Video, wo Pfister gegen Turnierreiter allgemein wettert, die ihre Pferde als Sportgeräte missbrauchen würden, während er im selben Atemzug seine Pferde als Turngerät fürs Trickreiten "gebraucht". Tod eines Pferdes ist nicht das einzige Buch, dass ich geschrieben habe, aber es ist bisher das Einzige journalistische Buch von mir - obwohl ich gelernte Redakteurin bin (meine Vita). Meine anderen Bücher erzählen entweder Geschichten (z.B. Inspirationen aus dem Parelli-Land) oder es sind Lehrbücher (Westernreiten meets Natural Horsemanship) oder auch beides (Pferde vermenschlichen, aber richtig). Auch ein Nicht-Pferde-Buch ist dabei: Die gesellschaftskritische Satire "Die Lüge vom Sozialstaat". Falls ihr einmal hereinschauen möchtet, könnt ihr diese direkt bei Books-on-demand bestellen oder auch bei Amazon: Zur Erläuterung: Der Strafbefehl ist ein Vorschlag der Staatsanwaltschaft, der dann vom zuständigen Amtsgericht erlassen wird. Der Betroffene hat die Wahl, den Strafbefehl zu akzeptieren oder eine mündliche Verhandlung in Kauf zu nehmen. Der Pferdetrainer Peter Pfister hat den Strafbefehl akzeptiert und sich zur Zahlung einer Geldstrafe verpflichtet. Sollte er die Geldstrafe nicht zahlen, hätte dies zur Folge, dass er 50 Tage Gefängnisstrafe absitzen müsste. Der Tagessatz wird von der Staatsanwaltschaft fest gelegt und ist abhängig vom Einkommen bzw. Vermögen des Straftäters. Darüber hat mir Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Köln Ulrich Bremer aber keine Auskunft gegeben, da dies nicht üblich sei, um die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen zu schützen. Meine Recherche hat ergeben, dass bei einem Einkommen von 900 Euro im Monat der Tagessatz etwa 30 Euro beträgt.
01.10.2018
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Erst bitter enttäuscht, dann Ende gut, alles gut Nach Frust am Morgen, kam nachmittags das Glück zurück Larissas erstes Jahr bei den Erwachsenen ist zuende. Eigentlich wollte sie ja nur zum Spaß reiten und hat sich nicht viel ausgerechnet, weil sie erst mitten in der Saison eingestiegen ist; aber dann lag sie zwischendrin mal in Führung in einer Disziplin der Highpointliste und bei drei anderen war sie auf dem 2. Platz, also nah dran: Knapp vorbei, ist aber bekanntlich auch vorbei: Das ist bitter, aber dazu unten mehr (bzw. Zwischenstand HIER). Steigen wir ein mit dem Sonntagmorgen des Championats der Westernreiter Rheinland. Der Turniertag fing zwar für Larissa gut an mit einer Bronzemedaille für Queenie, aber dann jagte ein Frust den anderen. Sie hat sich mit Lucky im Trail verritten, die Reining lief mit beiden Pferden mehr als mäßig und Larissa war bitter enttäuscht, weil es nun das zweite Turnier war, bei dem Lucky im Spin einen Freeze hatte (alle vier Beine auf dem Boden) und im Zirkel gekickt hat. Als ich sagte, dass es mal passieren könne, erwiderte Larissa: "Aber jedes Mal?" Kann man gut verstehen, denn letztes Jahr um diese Zeit ist Larissa noch Deutsche Meisterin mit der Jugendmannschaft geworden (HIER nachzulesen). Da das seinerzeit ihr letzter Ritt als Jugendliche war, gab es das buchstäbliche lachende und weinende Auge, denn wer bei der EWU Rheinland bei den Erwachsenen reitet, reitet gegen die Top-Trainer Deutschlands, z.B. die Schwestern Leckebusch im Allroundbereich oder die Brüder Ernst in der Reining, um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Lucky & Larissa: Vizerheinland-Champion Ranchriding & Westernriding; mit Queenie: Bronzemedaille im Trail. Außerdem wurde Queenie Fünfte in der Reining, Sechste in der Westernhorsemanship, Siebte in der Ranchriding, Lucky hatte im Trail einen Nullscore & Queenie wurde Fünfte, Lucky Sechster in der Reining. Haul: Leckerlis, Fliegenfransen & mehr Queenies Mutter Fancy - ein Painthorse zwischen Pleasure & Vollblut - Fancy geht 3 x mal auf QH-Gründerhengst Three Bars zurück. Queenies Vater istCutting gezogen, was ein entsprechend ungünstiges Gebäude für andere Disziplinen bedeuten kann Wenn man bei den Erwachsenen in der EWU Rheinland "nur" ein Pony und ein Zufallsprodukt von einem Fohlen wie Queenie hat, ist es so als würde man mit einem Fiat Panda gegen einen Ferrari ein Wettrennen veranstalten, denn o.g. Trainer haben neben Können auch ein ganz anderes Pferdepotential. Natürlich hat man seine Pferde noch genauso lieb, auch wenn es mal nicht klappt. Wenn man aber weiß, wie gut es zuhause funktioniert, ja sogar noch auf dem Abreiteplatz lief, dann bleibt dennoch ein Gefühl der Enttäuschung nicht aus, der ein mütterliches Herz schier zerreißen lässt. Deswegen habe ich spontan zu "unlauteren" Methoden gegriffen, die das Blatt wenden sollten, es aber eher schlimmer als besser gemacht haben. Frei nach dem Motto aus dem Themenmonat "Esoterik im Turniersport" habe ich versucht, Queenie gedanklich zu beschwören, sie intensiv angeschaut und Gedanken wie "Sei lieb, geb' dein Bestes" zu ihr rüber geschickt, wo man ja eigentlich glaubt, dass das Firlefanz ist, aber Pustekuchen:  Wir hatten Besuch (nächstes Foto) und der hat Larissa fotografiert Immer wenn ich diese Gedanken hatte, starrte Queenie mich vom Abreiteplatz aus an und ich Idiot konnte es auch in der Prüfung nicht lassen, worauf Queenie aus lauter Verwirrung im Galopp einen derartigen Zahn zulegte, dass es vorbei war mit ersten und zweiten Plätzen in der Westernhorsemanship (HIER & HIER). Über die Ritte will ich gar nicht mehr schreiben, denn die Dame von der Meldestelle hat gesagt, dass sie meine Blogbeiträge immer gerne liest, selbst wenn sie etwas lang sind, aber die Zeit würde sie sich immer nehmen. Deswegen hat Larissa in Videoform die Frust-Ritte mit Lucky kommentiert und ich habe mir Queenies Ritte vorgenommen (außer Ranchriding & Westernriding: dort ein Video für beide Pferde - "nur" mit erklärenden Untertiteln und Siegertreppchen-Szenen vorab bzw. regulären Siegerehrungen am Ende) - siehe Playlist: Freunde & Besucher werden eingespannt: Nicht nur zum Fotografieren, sond-ern auch beim Grasen lassen - im Hintergrund baut Janik den Paddock ab Das Gespräch mit der Meldestellendame war herzerfrischend, denn als ich einen klitzekleinen Kritikpunkt hatte, hat sie mich gleich gebeten, eine eMail mit Verbesserungsvorschlägen zu schicken. Beim WRR würde man sich freuen, wenn aus Seiten der Reiter ein Feedback käme, denn im Vorstand reite man keine Turniere - gesagt, getan: Mail ist raus und die Begeisterung für den kleinen, feinen Verein wurde durch diese angenehme Kritikfähigkeit noch getoppt und das, obwohl ich ja schon im letzten Beitrag den WRR über alle Maßen gelobt hatte. Aber nicht nur die Vorstandsmitglieder sind menschlich nett und bemüht. Gleiches trifft auch auf die Reiter zu. Zwar wurde Larissa ihre Führung in der Westernriding-Highpointliste "vor der Nase" weg geschnappt, aber das macht nichts, denn die Siegerin hat die Führung nicht nur verdient, sondern ist auch richtig nett. Sie sagte zu Larissa: "Dein Ritt sah besser aus, als sich meiner angefühlt hat, aber das habe ich dir ja schon beim letzten Mal gesagt." Unserer Meinung nach hat der Schein getrogen: Auf dass die Bessere gewinnt. Und rückblickend war dieser kleine Moment der Enttäuschung eigentlich ein bißchen dumm, denn immerhin ist Larissa ja mit ihrem "Nur-ein-Pony" in drei Disziplinen auf dem zweiten Platz gekommen ist und das obwohl sie zumindest mit Lucky die ersten beiden Turniere der WRR-Saison ausgelassen hat. (Für dieses Turnier gab es kein eigenes FMA, denn das gibt es schon von unserem 1. Turnier beim WRR: einfach Bild rechts anklicken & Video startet) Larissa war zwar punktgleich mit der Highpoint-Siegerin, aber am Ende zählt die höchste Einzelwertung und das war 1,5 Nur ein Punkt zur Ersten, aber Larissa ist die ersten zwei Turniere nicht gestartet - nächstes Jahr lässt sie kein Turnier aus In der Horsemanship hat Queenie auch ganz vorne mitgemischt - wir sind ganz stolz In der Reining ist Larissa immerhin auf dem 3. Platz in der Highpointliste gelandet Auch in der Gesamtwertung kann sich Larissa mit beiden Pferden sehen lassen: Mit Lucky auf Platz 9 und mit Queenie auf Platz 11 - bei diesen Listen ist natürlich zu bedenken, dass sie mit Queenie ein Turnier mehr gestartet ist als mit Lucky. Erfolg hat auch ein bisschen was mit "Fleiß" zu tun. Insgesamt sind in dieser Liste 89 Starter, aber die bekommt man nicht auf einen Screenshot, s. wrrev.de - ganz unten  Am Ende einer Saison steht immer auch die Analyse, die Kritik und was man besser machen kann. Larissa hat z.B. beim Reining-Training etwas geschlampt, denn das Vorwegnehmen, wo die Korrektur zum Kicken führt wie auch das Anhalten nach vier Umdrehungen ist ja auf ein Auswendiglernen zurückzuführen (2. Video in der Playlist oben). Deswegen muss man zuhause immer deutlich mehr als drei Galoppzirkel reiten analog im Spin mehr als vier Umdrehungen, denn die Pferde sollen ja selbstständig galoppieren / drehen. Was Larissa aber viel wichtiger ist, ist die Angespanntheit von Lucky - bedingt durch ihr Abitur hat sie letzten Winter wenig mit ihm gemacht - vor allem keine Bodenarbeit nach Natural Horsemanship-Prinzipien, was ja unser Steckenpferd ist, wie ihr es in meinem Büchern nachlesen könnt ... Wer wissen will, was wir treiben, wenn wir nicht auf Turnieren sind, schaut hier nach www.12oaks-ranch.de/blog/ (Mit Klick aufs Bild links öffnet sich das Video von der Quadrille, die das Pferdesportzentrum Krefeld in der Mittagspause aufgeführt hat): Tod ei­nes Pfer­des: Zir­kus­lek­tio­ne... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP iesen Post per E-Mail versendenBlogThis!In Twitter freigeben
06.09.2018
12oaksTV Turnierkanal
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Haul: Zwei 1. Plätze für Lucky (blaue Schleife Trail &Westernriding), zwei 2. Plätze für Queenie (rote Schleife im Trail und der Westernhorsemanship) und jede Menge Sachpreise (das gewonnene Knotenhalfter liegt im Auto) Larissa & Janik warten nicht auf Godot, sondern auf die nächste Prüfung "Wenn dir beim Championat der Hut weg fliegt, kriege ich fünf Euro von dir", zog der Doorman Larissa zwischen zwei Ritten augenzwinkernd auf. Aber wir hatten noch mal Glück: war nur Spaß und Larissas Taschengeld ist gerettet. Der buckelnde und durchgehende Hut zog auch keine Penaltys (Fehlerpunkte) nach sich, denn wenn man mit Hut in die Prüfung reitet, gibt es noch nicht einmal Punktabzug, wenn der Hut während des Ritts von dannen fliegt. Der Neudellerhof in Ratingen ist einfach ein Traum - mehr Fotos ganz unten Aber erst mal zum im Titel angekündigten Wunder, denn unser Nachwuchspferd Queenie hat auf diesem Turnier nichts Gravierendes angestellt: Es ist weder ein Panel mit ihrem Kopfstück durch die Gegend gezogen worden, weil sie sich dran geschubbert hat (Blogbeitrag HIER), noch ist sie buckelnd durch die Showarena wie beim ersten Turnier der Saison (HIER), noch hat sie die Flucht vor Kühen ergriffen (HIER) und sie ist auch nicht in der Reining gestiegen (HIER), sondern hat "nur" für diverse kleinere Schandtaten Penaltys in den Prüfungen kassiert - zumindest in der Reining und der Westernriding, die Larissa für Euch kommentiert hat unter der Prämisse: Wie wird diese Disziplin bewertet? Beim letzten Mal hat Larissa HIER die Ranchriding anhand von Luckys Ritt erklärt. Dieses Mal erklärt sie es an Luckys ersten und Queenies letzten Platz, weil man Queenies Ritt wohl kaum unkommentiert ins Netz stellen könnte - weil peinlich. In Pausen lass' ich die Pferde grasen, wenn möglich: Sonst dösen sie am Rand Abgesehen von der vermasselten Westernriding hat Queenie dieses Mal sogar zwei zweite Plätze geholt: Im Trail und in der Westernhorsemanship - bei sieben Startern. In der Ranchriding hat zwar Kumpel Lucky den zweiten Platz geholt - mit nur einem halben Punkt Abstand zur Erstplatzierten - , aber der 6. Platz für Queenie bei 14 Startern hat uns ebenfalls sehr gefreut: Sie hat sogar 2 x ein halbes Plus in der Wertung erhalten: für den verstärkten Trab und den verstärkten Galopp. Auch Queenie war nicht so weit vom ersten Platz entfernt. Sie war punktgleich mit der Fünften (bei der EWU hätte es wohl zwei Fünfte gegeben) und war mit einem Score von 69 auch nur 1,5 Punkte von Lucky und zwei Punkte von der Erstplatzierten entfernt - Videos in folgender Playlist. Unterhalb der Playlist ist es dann vorbei mit den guten Nachrichten, dann folgen die schlechten und ein kleiner Ausblick aufs Championat, bei dem Larissa mit beiden Pferden Mitte September antritt. Es steht ein Pferd auf dem Flur .. äh nein ... ist kein Flur ;) Die Reining war mit beiden Pferd ein Schlag ins Wasser: Queenie hat einmal nach dem Sporen getreten, ist beim Zirkel rausgewechselt, dann über Trab wieder in den richtigen Galopp, hat beim Spin überdreht: oh weia. Angehalten ist sie immer aus dem Trab, aber das war ausnahmweise okay, weil wir das Stoppen noch nie mit ihr geübt haben. Sie hat auch keine Sliding Plates (glatte Hufeisen), so dass wir mit ihrem vierten Platz dann doch noch zufrieden waren, aber bei Lucky hatten wir uns mehr erhofft. Der 4. Platz war zwar punktgleich mit der Drittplatzierten, hatte aber Folgen. Nach dem letzen Turnier war Larissas Punktestand ganz gut in der Highpointliste der Reining, wie ihr hier seht ... Highpointwertung nach dem Turnier in Isselburg ... aber sie wurde überholt und muss sich beim nächsten Turnier ordentlich ins Zeug legen, wenn sie in der Reining noch etwas reißen will. Lucky erhielt zwei Penaltys für ein Freeze im Spin (alle vier Beine standen) und  dann auch noch zwei Gangartunterbrechungen, so dass es "nur" für einen vierten Platz in der LK-1-Reining gereicht hat. Damit wurde Larissa vom zweiten Platz in der Gesamtwertung auf den dritten Platz katapultiert - siehe aktuelle Wertung hier: Highpointwertung nach dem 5. und somit letzten regulärem Turnier, jetzt kommt nur noch das Championat Danke an den emsigen Parcoursdienst und all die fleißigen Helfer Mehr Highpointslisten findet ihr ganz unten: Larissa führt mit Lucky in der Westernriding und mit Queenie ist sie auf einem guten zweiten Platz in der Westernhorsemanship - Queenies Paradedisziplin. Aber bevor ich Euch die Highpointlisten der anderen Disziplinen zeige, möchte ich ein großes Lob aussprechen für die freundliche Atmosphäre bei den WRR-Turnieren. Nicht nur, dass der Doorman zwischendurch mit Larissa scherzt; auch alle anderen sind immer sehr bemüht und freundlich. Man hat sogar zuweilen ein Rahmenprogramm in der Mittagspause: Im Video seht ihr die Quarterhorse Ranch Linedancers, die uns beglückt haben. Es gab sogar Geschenke v.d. Meldestelle Wenn man dann bedenkt, dass all die Helfer ja dann gar nicht reiten können, weil sie irgendeinen der vielen Jobs erledigen, die so ein Turnier möglich machen: vom Doorman über die Meldestelle zum Parcoursdienst ... Das sind nur wenige Beispiele von vielen Arbeiten rundum, denn die Regeln für die Highpointwertung, fürs Championat und den Allroundchampion müssen ja auch ausgearbeitet werden - und all das geschieht immer mit Blick darauf, dass es für alle fair ist. Es gibt auch eine sehr nette Geschäftsstellenleiterin, die man immer fragen kann, wenn es irgendwo brennt. Alles in allem: Wir fühlen uns rundum wohl und müssen hier auch einmal für die Qualität der Ritte eine Lanze brechen, denn als Larissa noch bei der EWU geritten ist, gab es gelegentlich einmal jemanden, der den WRR belächelt hat. Umso erfreulicher, dass wir auf diesem Turnier von einer EWU-Richterin gerichtet wurden, die wir von der EWU kannten und die mich sogar zwischen den Ritten persönlich begrüßt hat: Keine Spur von Standesdünkeln. Queenie hat auf diesem Turnier ihren neuen Sattel eingeweiht;Lucky weit seinen neuen beim nächsten Turnier ein, ein Blogbei-trag zur Westernsattelbörse folgt im Winter "in diesem Theater" Genauso erfrischend war es, als wir neulich bei der Westernsattelbörse in Solingen waren und unser Betreuer Hajo (einer von sieben im tollen Team), der jahrelang als Trainer gearbeitet hat, uns erzählte, dass die vorderen Plätze in der LK 1 des WRR hart umkämpft und da richtig gute Reiter dabei seien. Um so stolzer sind wir, dass Larissa - obwohl sie die ersten beiden WRR-Turnier mit Lucky wegen Abi "verpasst" hat - so weit vorne mitmischt. Ob es in irgendeiner Disziplin für einen Highpoint-Sieg reicht und ob sie vielleicht sogar den Titel Rheinlandchampion erlangt, entscheidet sich beim Championat am Sonntag. Dort darf jeder mitreiten, aber den Titel kann man nur erlangen, wenn man erstens Mitglied ist und zweitens im Laufe der Saison 2 x in der jeweiligen Disziplin gestartet ist - es gilt das jeweilige Pferd-Reiter-Paar. Die qualifizierten Reiter, erkennt ihr am "Q" hinten in den Highpointlisten, die ihr im Original HIER einsehen könnt, aber jetzt noch die, wo Larissa, Lucky & Queenie zu sehen sind: Besonders stolz sind wir auf Larissas & Luckys 2. Platz in der Ranchriding, weil sie auf drei Turnieren fast so viele Punkte erritten hat, wie die Erstplatzierte mit fünf und wie immer: Ein Ponyzwerg gegen Quarters, Paints und Appaloosas. Queenies Paradedisziplin: Die Westernhorsemanship: Queenie war einmal Erste, einmal Zweite, 1 x disqualifiziert und beim 1. Turnier ist sie in der rasseoffenen Klasse des WRR gestartet und hat dort einen 5. Platz, der hier nicht einfließt. Larissa führt in der Westernriding - drückt alle Daumen, dass sie die Führung beim Championat behält Wie das mit der Highpoint-Wertung gerechnet wird, habe ich HIER erklärt, aber doppelt gemoppelt hält ja besser (Auszug aus dem WRR-Regelbuch): § 1104 Punktevergabe Für die Vergabe des High Point-Titels müssen mindestens drei Pferd-/Reiterkombinationen in der jeweiligen Disziplin starten. Die Punktzahlen errechnen sich wie folgt: Für den 1. Platz = Starterzahl minus 1 geteilt durch 2. Die weiteren Platzierten (maximal bis Platz 9) erhalten je 0,5 Punkte weniger. (Beispiel 5 Starter = 1. Platz = (5 - 1) / 2 = 2; 2. Platz = 2 – 0,5 = 1,5 usw.). Bei Punktegleichheit entscheidet die Anzahl der höchsten Einzelpunktzahl und danach die Anzahl der höheren Platzierungen. Wenn ihr wissen wollt, wie man es schafft, mit Nur-einem-Pony vorne mitzumischen (im Vorjahr wurde Larissa sogar Deutsche Meisterin mit der Jugendmannschaft: HIER) - dann lest mein Buch "Westernreiten meets Natural Horsemanship", das auch für Nicht-Westernreiter interessant ist, weil das Natural Horsemanship dort Schritt für Schritt erklärt wird. Es gibt auch ausführliche Kapitel zum Jungpferdetraining und zum Verladen. Wer das Buch schon kennt, dem lege ich meine anderen Bücher ans Herz - wer wissen will, was wir so treiben, wenn wir gerade keine Turniere reiten, der schaut HIER vorbei: www.12oaks-ranch.de/blog Tod ei­nes Pfer­des: Zir­kus­lek­tio­ne... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP iesen Post per E-Mail versendenBlogThis!In Twitter freigeben
02.08.2018
12oaksTV Turnierkanal
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Queenie durfte nicht aufs Schleifenbild, denn sie hatte keine: Fünf Ritte, fünf Nullscores, aber Lucky hat unsere Ehre gerettet Haul: Die Sachpreise von Lucky Bevor ihr diesen Blogbeitrag lest, solltet das erste Follow-me-around meines Lebens ansehen: Ich zeige Euch hier nicht nur das Turniergelände, sondern erzähle Geschichten von freilaufenden Pferden auf dem Parkplatz und Monstern hinter der Hecke, die einige Pferde in die Flucht geschlagen haben. Auch ansonsten ist das Gelände in Isselburg wunderschön: ein Teich, jede Menge zuckersüße Fohlen und sogar eine Hüpfburg. Larissa reitet, ich schreibe und die Ritte kommentieren wir abwechselnd Das WRR-Turnier in Kombi mit einer DQHA Introductory Show fing gut an - ohne Witz: Nachwuchspferd Queenie war cool wie nie und man wähnte sich am Ziel der Pferdegewöhnung ans Turniergeschehen, aber zu früh gefreut. Die Coolness hatte sich schon nach wenigen Sekunden und bereits in der ersten Prüfung erledigt. Queenie war kaum lenkbar, ließ sich an der Brücke kaum anhalten, wollte vom Tor weg und Larissa hatte alle Mühe, den Weg einzuhalten. Als dann der Galopp kam, war es endgültig vorbei mit Queenies Ruhe: Der fiel spätestens jetzt ein, dass sie ein Fluchttier ist und sie könnte schwören, dass da gefährliche Monster hinter der Hecke lauern. Nun war die Devise: Ab durch die Mitte in Richtung Ausgang. Larissa musste mit der zweiten Hand eingreifen und am Ende absteigen - seht selbst die von Larissa kommentierten Chaosritte in folgender Playlist, denn das zog sich das ganze Turnier durch: Wir haben dann die Siegerehrungen genutzt, um ihr zu beweisen, dass da wirklich keine Monster hinter der Hecke sind, sind sogar um die Showarena drumherum gelatscht, um ihr die Kühe zu zeigen, aber dieses örtliche Denken scheint Pferden wohl abzugehen, denn Queenie hat bei jeder Prüfung irgendeinen anderen Quatsch gemacht. Sie hat Seitwärts in die Westernhorsemanship eingebaut, die Spins in der Reining wurden zur Wanderung kreuz und quer über die Showarena und in der Ranchriding hat sie aus Schrittstangen Trabstangen gemacht. Nun war unsere letzte Hoffnung die Westernriding. Ich stand gespannt mit Lucky beim Doorman, der anscheinend ebenfalls die Daumen drückte: Schritt klappte, Trab klappte, doch in dem Moment, wo der Doorman zu mir sagte: "Noch hat sie eine Wertung" geschah es und Queenie landete auf der falschen Seite der Pylone. Der Doorman erklärte mir, dass Larissa in solchen Fällen auf jeden Fall zu Ende reiten solle (war übrigens auch nett, dass Larissa den Trail zu Fuß beenden durfte und nicht vom Richter abgeklingelt wurde). Der Doorman hat mir übrigens noch ein paar Infos zur Highpointwertung gegeben. Das kommt aber erst am Ende des Blogbeitrags, denn erst mal muss ich erzählen, wie Lucky unsere Familienehre gerettet hat: Sieg in der Westernriding: Larissa war die Einzige mit wertungsfähigen Ritt -wie schwer es manchmal ist, den zu kriegen, sieht man ja an Queenies Ritten  Im Trail war Lucky auch sehr angespannt und hat sowohl beim Rechts- als auch beim Linksgalopp je einen Dreier-Penalty kassiert, aber immerhin eine Wertung. In der Reining lief er zäh und langsam, aber korrekt, so dass es für einen zweiten Platz von fünf Startern gereicht hat. Richtig stolz sind wir aber auf die Ranchriding, bei der wir allerdings zwischendurch befürchtet haben, dass sie gar nicht platziert ist: Zehn Reiter in der Arena und dann wurde der neunte Platz aufgerufen, der achte, der siebte, sechste, fünfte, vierte: Mein Gesicht wurde immer länger, aber Larissa strahlte wie ein Honigkuchenpferd und hatte Recht: Sie war Dritte und - immer wieder schön: Mit "Nur-einem-Pony" gegen Quarter- und Painthorses, gegen Erwachsene der allerhöchsten Leistungklasse: der LK 1. Hier die Playlist mit der Lucky die Familienehre gerettet hat, u.a. mit einem ersten Platz in der Westernriding. Das erste Video ist von Larissa kommentiert. Sie erklärt, worauf es in der Ranchriding ankommt: Ich wollte ja früh satteln, um noch in der Showarena abreiten zu können,aber meine Kinder kamen in der Mittagspause nicht aus dem Quark Interessant ist ja auch immer das Drumherum, z.B. das Pferd, das aus dem Paddock ausgebrochen war und sich von mir totenbrav an der Fliegenmaske über den Parkplatz führen ließ, um zurück in den Paddock gebracht, sofort wieder den gerade aufgebauten Zaun einzureißen. Da soll mal einer sagen, Turnierpferde seien eingeschüchtert: Dieses hatte ein Selbstbewusstsein, das durch keine Tür passt - genau wie unsere Queenie, aber das habt ihr ja alles schon im FMA-Video gehört. Ich nutze ja immer die Gelegenheit den Doorman zu löchern, denn wir sind ja früher in der EWU geritten und auch wenn an sich gleich gescort wird, so ist das mit den Titeln doch völlig anders. Statt beim Satteln zu helfen, äppel' ich den Paddock - fand Larissa doof Im letzten Blogbeitrag hatte ich Euch das mit den Punkten erklärt, die man für seine Platzierung bekommt und die dann in die Highpointwertung einfließen und jetzt frage ich mich, was ist das eigentlich. Bei der EWU hatte man ja die Trophyendsieger: Einen Ersten, einen Zweiten und einen Dritten in der Gesamtwertung einer Leistungsklasse sowie Disziplinensieger; beim WRR gibt es einen Highpointchampion pro Leistungklasse und in (fast) jeder Disziplin. Einen Allaroundchampion gibt es auch, aber das erkläre ich ein anderes Mal. Bei der EWU konnte man die Punkte für den Leistungsklassen- bzw. Disziplinen-Sieg auch mit mehreren Pferden erreiten - beim WRR ist dies - aus Fairneßgründen - nicht möglich. Hat Larissa da überhaupt eine Chance? Unsere Pferde rennen da nicht frei rum - da ist ein Zaun, aber Queenie kannauch gut ausbrechen (siehe Blogbeitrag: Queenie will frei sein) Mit Lucky ist Larissa zwar meistens weit vorne platziert gewesen, aber da hat sie wegen ihres Abiturs die ersten beiden Turniere ausgelassen, weil sie aus Zeitgründen keine zwei Pferde trainieren konnte. Deswegen sahen wir uns in Sachen Highpointwertung unter "Ferner liefen". Aber da haben wir die Rechnung ohne den Wirt gemacht: Larissa steht besser da als gedacht - siehe Tabelle unten. Es gibt übrigens noch weitere Titel, die man beim WRR erreiten kann: Im September kann man Rheinlandchampion in der jeweiligen Disziplin werden. Das aber nur, wenn man Mitglied ist und in dieser Disziplin zwei mal im Laufe der Saison gestartet ist, was beides auf Larissa mit beiden Pferden zutrifft: Da sie zwei Mal in der jeweiligen Disziplin gestartet ist, könnte sie sich das nächste Turnier jetzt eigentlich sparen, aber das tut sie nicht, denn man reitet ja zum Spaß und nächstes Mal (also jetzt am Wochenende) auf einer Anlage, die Queenie schon kennt: Der Neudellerhof in Ratingen und da hat es uns echt gut gefallen - mal abgesehen von den Panelzaunelementen, die Queenie nach dem Schubbern am Kopfstück hingen (HIER nachzulesen). Das Championat findet dann wiederum in Krefeld statt und da hat Queenie ihren ersten Pokal geholt - wenn sie diese Leistung wiederholt und kein anderer besser ist .... Aber hier erstmal Luckys Vorabübersicht in der Highpointwertung und Queenies folgt nach dem Schlusswort des Blogbeitrags. Kann kein Wässerchen trüben: Queenie wie sie leibt und lebt Um abschließend eine Lanze für unsere Queenie zu brechen, muss erzählt werden, dass auch Lucky einmal mit drei Nullscores vom Turnier nach Hause fuhr. Lucky hatte die gleichen Probleme mit der Steeldust-Halle in Kevelaer wie Queenie mit der Hecke in Isselburg und auch bei Lucky war aller Anfang schwer. Jedes Mal, wenn Larissa in eine neue Leistungsklasse aufgestiegen ist, musste ich mir auf dem Rückweg vom ersten Turnier anhören: "Ich bin noch nicht bereit für die Leistungsklasse 3" analog im Folgejahr die Leistungsklasse 2 bzw. 1 und dann war sie aus ihrer Sicht erst mal nicht bereit für die German Open, mit der sie beim letzten Mal mit einer Goldmedaille nach Hause gefahren ist. Mit einem Pony im Jugendkader: Blogbeitrag Larissa rettet Goldmedaille Luckys Anfänge gibt es auch als Video und diese Videos wird Larissa euch im Winter im Turnierkanal kommentieren. Da dies erst Queenies 7. Turnier war und Queenie bei der EWU vom Fleck weg in der Leistungsklasse 1 starten musste (Top-Konkurrenz und höchste LK) bzw. beim WRR (netterweise) in der Leistungsklasse 2 (weniger Starter, aber die sind richtig gut) und das jetzt auch einhändig, muss man ihr schon lassen: Sie macht das gar nicht schlecht - immerhin ein Pferd mit mäßigem Exterieur - da hinten überbaut, und abenteuerlichem Interieur, denn die wollte es wirklich wissen und hat nichts an Unarten ausgelassen, die ein Pferd so machen kann: Mitten beim Reiten hinlegen, buckeln, steigen, losrennen und über die Schulter ausbrechen in Richtung Ausgang. Dafür finde ich, dass Larissa mit diesem Pferd wirklich unendlich viel geleistet hat: Immerhin ist sie an zweiter Stelle der Highpoint-Liste für die Horsemanship LK 2 und hat sogar Teilnehmer überholt, die öfter als sie gestartet sind. Da Larissa zwar mit Queenie fast jedes WRR-Turnier mit geritten ist, aber entweder als Einzige nicht in die Siegerehrung durfte wie in der Ranchriding oder auf anderem Weg Letzte, Vorletzte oder Vorvorletzte wurde (außer in der Westernhorsemanship, da sind Queenie und Larissa immer vorne dabei gewesen - aber dieses Mal halt auch nicht), hatten wir uns für dieses Pferd-Reiter-Paar erst recht keine Hoffnungen gemacht. Aber in der Horsemanship hat Queenie allen gezeigt, was in ihr steckt - zumindest dann, wenn nicht gerade Kühe hinter der Hecke lauern. Die Anlage war wunderschön: Fohlen, Teich, Kühe - mehr unter Buchwerbung Queenies Schandtaten und wie wir sie motiviert haben, könnt ihr in meinem unten verlinkten Buch "Westernreiten meets Natural Horsemanship" nachlesen oder eine davon in DIESEM BLOGBEITRAG - wie wir ihr das Steigen abgewöhnt haben in DIESEM VIDEO. Was dieses Turnier betrifft, so tröste ich mich damit, dass es in der Ehe ja das verflixte siebte Jahr gibt und das war eben Queenies verflixtes siebtes Turnier: Es kann nur aufwärts gehen. Wir haben sie trotzdem lieb - ist ja auch gemein, wenn da Monster hinter der Hecke lauern und man als Pferd befürchten muss, dass es ein Puma-Tiger-Wolf ist - Fotos von diesen Monstern unter der Buchwerbung. Daily News auf www.12oaks-ranch.de/blog/
Riesenschleifenausbeute & Sachpreise: hochwertige Lederzügel, Halfter, Fliegenfransen, Fliegenspray, Heunetz, Hufkratzer Gut, dass zwei von den Dingern am Kopfstück waren ... Was für eine Begrüßung: Als ich morgens zur Meldestelle der Westernreiter Rheinland ging, wurde ich nach meinem Namen gefragt und jemand, der in der Nähe stand, sagte: "Das ist doch die Nicola." Das war echt ein netter Empfang für jemanden, dessen Tochter erst das zweite Mal in einem neuen Verband startet ... kann natürlich auch sein, dass ich wegen meiner Youtube-Videos berühmt-berüchtigt bin. In Sachen berühmt-berüchtigt stellt mich mein Pferd Queenie noch in den Schatten, denn die ist auch immer für eine böse Überraschung gut. Bei ihrem ersten Kurs hat sie zwei Paddocks zerlegt (HIER nachzulesen) und dieses Mal hat sie sich beim Schubbern so ungeschickt in der Abgrenzung der Showarena verheddert, dass sie das Zaunelement mehrere Meter über den Abreiteplatz geschleift hat - schockschwere Not (Video von den Sekunden danach in der Playlist unten). Kein Wunder, dass man uns kennt, aber anstelle des erwarteten (und wohl verdienten) Rüffels kam sofort jemand (der Doorman?) herbei geflitzt und hat sich erkundigt, ob es uns gut geht. Wir hatten tatsächlich Glück im Unglück, denn Queenie hat lediglich aus einer Zweiohrtrense eine Einohrtrense gemacht. Das eine Ohrenstück ist nämlich Gott sei Dank gerissen und damit war Queenie wieder frei. Nicht nur befreit, sondern auch erstaunlich gelassen ... so, als wollte sie sagen: "War was?" Für den Rest des Turniers wurde ihr das Schubbern an Zaunelementen natürlich trotzdem rigoros untersagt. Das Blanket, was Queenie beim letzten Turnier zu klein war, passt Lucky. Queenie hat von Lucky das geerbt, was er als Kaderpferd geschenkt bekam Queenie war insgesamt aber schon recht angespannt: Alleine aufs Turnier gehen, kann sie zwar schon ganz gut, aber ein zweites Pferd dabei zu haben, ist ungewohnt und damit aufregend. Ständig war sie am Gucken, wo denn Lucky jetzt ist, was wir sehr erstaunlich finden, weil Queenie zuhause die Hälfte ihres Tages damit verbringt, Lucky von links nach rechts und wieder zurück zu scheuchen. Luckys Leistungen hat das Beisein von Quälgeist Queenie keinen Abbruch getan, der wurde vom Fleck weg Erster im Trail und jeweils Zweiter in Reining, Westernriding und Ranchriding. Darüber freuen wir uns ganz besonders, weil er eigentlich erst seit zwei, drei Wochen wieder trainiert wird. Er hatte nämlich wegen Larissas Abitur verlängerte Winterpause. Queenie war ja stutenbissig-mäßig völlig aus dem Häuschen und war in der ersten Prüfung (dem Trail) nur mit Mühe ins Stangen-L zu dirigieren, aber hatte immerhin einen Score. Somit wollen wir nicht meckern: Es war der erste Trail in Queenies Leben, der einhändig absolviert wurde und da ist eine Wertung schon der Hit. Mit Queenies Mutter Fancy kam man mit zwei Pferden, zwei Menschen gutklar, aber bei Queenie braucht man einen dritten Mann Dieser vierte Platz war in diesem Fall aber auch ein letzter Platz und daher bin ich aufgescheuchtes Huhn von Mutter sowohl zur Meldestelle als auch zur Turnierleitung geflitzt und habe mein Leid geklagt: "Wenn Larissa in die Leistungsklasse 4 absteigt, dann geht das bei uns nicht - wir können nicht zwei Tage zum Turnier fahren - schluchz und heul." Im Schock über den letzten Platz habe ich völlig vergessen, dass Queenie im letzten Turnier ja sogar Erste in der Westernhorsemanship war (HIER nachzulesen) und damit war mein Spielen der Dramaqueen sowas von überflüssig. Queenie hat durch den Sieg Punkte in der Highpointwertung und kann gar nicht absteigen. Aber - ihr kennt das ja vom letzten Jahr: Mit diesem von mir fabrizierten Theater habe ich das Gesetz der Anziehung vom Feinsten aktiviert. Leider in die falsche Richtung und damit ging schief, was schief gehen konnte: In der Reining hat Queenie sich einen Fünfer-Penalty kassiert, weil sie gekickt hat; in der Westernhorsemanship war sie nur einen Punkt von der Erstplatzierten entfernt und es war trotzdem nur ein vierter Platz. Die Erste und die Zweite hatten beide 74 Punkte, die Drittplatzierte 73,5 und Queenie 73 und in der Ranchriding hat Larissa sich verritten: Nullscore.  Mehr Fotos rund ums Turnier findet ihr, wie gewohnt, unterhalb der Buchtipps Ihr seht also: Esoterik im Turniersport klappt auch in die andere Richtung: Zum Mißerfolg. Ich habe mich natürlich beeilt schnell wieder positiv zu denken und endlich in der Westernriding lief es wieder, wie wir es uns gewünscht haben: Queenie hat sogar die Wechsel an der langen Seite geschafft: Beim letzten Turnier hat Larissa noch mit der zweiten Hand eingreifen müssen und hat damit einen Nullscore kassiert, dieses Mal hat es für einen dritten Platz gereicht. Unterhalb der Playlist findet ihr nicht nur meine Buchtipps - oder besser: die von mir geschriebenen Bücher - sondern auch das, was ich mittlerweile über die Regeln bei den Westernreitern Rheinland gelernt habe. Ich schreibe das besser auf, sonst vergesse ich es - bin ja nicht mehr die Jüngste. Wenn ich aber Müll geschrieben haben sollte, hinterlasst mir bitte die Korrektur in einem Kommentar. Man kann im Laufe eines Jahres 6 x beim WRR starten: Fünf reguläre Turniere und ein Championat, bei dem man Rheinlandchampion werden kann. Das aber nur, wenn man vorher zwei Mal auf einem der ersten fünf Turniere in der jeweiligen Disziplin geritten ist. Die High-Punkt-Wertung wird wie folgt errechnet (Auszug aus dem WRR-Regelbuch): § 1104 Punktevergabe Für die Vergabe des High Point-Titels müssen mindestens drei Pferd-/Reiterkombinationen in der jeweiligen Disziplin starten. Die Punktzahlen errechnen sich wie folgt: Für den 1. Platz = Starterzahl minus 1 geteilt durch 2. Die weiteren Platzierten (maximal bis Platz 9) erhalten je 0,5 Punkte weniger. (Beispiel 5 Starter = 1. Platz = (5 - 1) / 2 = 2; 2. Platz = 2 – 0,5 = 1,5 usw.). Bei Punktegleichheit entscheidet die Anzahl der höchsten Einzelpunktzahl und danach die Anzahl der höheren Platzierungen. Ist halt die Frage, ob Larissa dieses Jahr in der High-Point-Wertung noch etwas reißen kann, weil Lucky ja die ersten beiden Turniere verpasst hat und Queenies Leistungen wohl eher als schwankend einzustufen sind. Aber bei Queenie muss man zugute halten, dass sie alles in allem kein einfaches Pferd ist und vor zwei Jahren noch unterm Sattel gestiegen ist, wenn sie auf etwas keine Lust hatte und diese ihre Vergangenheit sieht man ihr wirklich nicht mehr an. Wie es uns gelungen ist, sie besser zu motivieren und auch aus Nur-Einem-Pony ein so erfolgreiches Turnierpferd wie unseren Lucky zu machen, lest ihr in meinem Buch "Westernreiten meets Natural Horsemanship - wie das Turnier zum gemeinsamen Projekt von Pferd und Mensch wird". Der Bestseller unter meinen Büchern ist allerdings "Pferde vermenschlichen - aber richtig" ... Unter den Buchtipps gibt es noch ein zweites Schleifenbild, bei Queenie mir die Fliegenfransen aus der Hand klauen will. Zu Recht, denn immerhin hat sie das gewonnen und nicht ich. Das mit den Schleifenbildern ist gar nicht so einfach, weil Queenie immer irgendetwas im Schilde führt, wogegen Lucky jede Gelegenheit für ein Nickerchen nutzt. Unterhalb seht ihr noch Fotos von unserer "Wagenburg" und dem Paddockbau
03.06.2018
12oaksTV Turnierkanal
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Es fing mal wieder gut an. Gerade von der Autobahn runtergekommen und dann blind wie ein Maulwurf unmittelbar am Turnierort vorbei gefahren: Kilometer für Kilometer. Dann - endlich angekommen - sollten wir Parkgebühren bezahlen: Als Teilnehmer, okaaay ...Der WRR-Verband konnte nichts dafür - auch nicht für die Toilettengebühren, aber - na gut - es bringt einen auch nicht um. Dann hat Larissa Queenie ein zu kleines Blanket angezogen und wir merkten: Hoppla, wir sind ja gleich dran, Blanket noch wechseln wird knapp. Zuhause bin ich genauso schusselig und lösche die Beweisfotos von der Fest- platte - daher Screenshots aus dem Reining-Video - da sind sie noch drin Mit dem Gleich-Dran war aber auch wieder nix, denn der Zeitplan hatte sich nach hinten verschoben und Tochter Larissa sagte: Egal. Ich selbst war mit dem Ausprobieren unserer neuen GoPro beschäftigt (Video oben) und somit ist Larissa dann in die Reining geritten, als ich mich spontan entschieden hatte, jetzt doch sicherheitshalber mit ihrem Handy zu filmen und damit war das Chaos endgültig perfekt: Falschen Knopf gedrückt, Fotos gemacht und dann die umstehenden, wildfremden Leute um Hilfe bei der Handybedienung gebeten. Als ich endlich alles erledigt hatte und wieder zu Queenie sah, sah ich gerade noch wie die Vorderbeine von oben nach unten kamen - so kurz dass es nicht auf dem Film war: Queenie war beim Spin ein wenig gestiegen. Aber danach lief die Reining: bis auf kleinere Fehler und die Tatsache, dass Queenie nicht stoppen kann (noch nicht, wir haben es noch nie geübt). Hinterher haben Larissa und ich darüber diskutiert, warum sie ansatzweise gestiegen ist. Meine Theorie ist ja, dass sie mitbekommen hat, dass ich noch nicht bereit fürs Filmen war; Larissa sagt, dass sie beim Spin auch zuhause zumindest dann nörgelig gewesen sei, wenn man etwas mehr Tempo verlangt hat und jeder beharrt auf seiner Meinung - ist ja immer so. Aber ein rosa Schleifchen hat es dann doch noch für den fünften Platz gegeben. Noch ein Youtube-Screenshot - dieses Mal filmt das Handy endlich Aber dann kam die Ranchriding und da sind sich Mutter und Tochter wieder einig: Das ist Queenies Paradedisziplin - zumindest, wenn sie beim Extended Trot nicht aus Versehen in den Galopp fällt. Somit war das dann die dritte rosa Schleife der Saison, denn beim 1. Turnier in Overath war sie ja Fünfte in der Horsemanship geworden (Ranchriding & Reining mussten wir streichen, weil Larissa krank geworden ist) und dann haben wir uns eingeredet, dass sie das gewonnen hätte, wenn sie denn gestartet wäre. Nun aber in Krefeld machten sich lange Gesichter bei uns breit. Eigentlich gab es nur einen Trost: Die Leute vom WRR waren nett - wenigstens die Offiziellen, denn vor der Reining hatte es ja auch ein Dilemma gegeben, denn jemand war beim Abreiten in Queenie hinein geritten. Da war es richtig nett, dass sich der Turnierleiter im Nachhinein nach ihrem Wohlbefinden erkundigt hatte: Wir sollten uns unbedingt melden, falls Queenie lahmt.  Glück gehabt, sie hat es schadlos weg gesteckt und wir danken heute noch Gott, dass Queenie das Pferd nicht dafür getreten hat, hat ja nicht umsonst eine rote Schleife im Schweif. Wie auch immer: Es wurde jetzt aber wirklich mal Zeit, Queenie angemessen fürs Turnier einzukleiden und zur Halbzeit gab es somit ein passendes Pad: Die Horsemanship war an der Reihe. Zwar war es mir zwischenzeitlich - dank Larissas akribischen Erklärungen - gelungen, ihr Handy zu Videoaufnahmen zu überreden, aber dann sah ich Außengalopps, wo keine waren und hatte schon Angst, dass sie disqualifiziert wird, aber der Null-Score kam erst später bei der Westernriding. Wir Deppen haben nicht geblickt, dass man auch einfache Wechsel reiten darf - gibt zwar Abzug, aber wenn man nicht rein greifen muss, hat man wenigstens einen Score. Die Wechsel über die Mitte gingen ja halbwegs, dafür dass es die erste Westernriding-Prüfung in Queenies ganzem Leben war, aber die Schlangenlinien am Rand: Was war das eng und dann auch noch Außenvolten am Anfang und am Ende, die Letzte hat Larissa das Genick gebrochen: Zweite Hand am Zügel und tschüss. Ich finde Queenie sieht stolz aus: Erster Pokal ihres Lebens Aber ich greife vorweg: Es war da ja auch noch die Horsemanship, wo ich die Kamera verruckelt hatte wegen eines eingebildeten falschen Galopps. In der Siegerehrung waren sechs Reiter, fünf sollten platziert werden und dann wurden Sie alle aufgezählt: Fünfte, Vierte, Dritte, Zweite: Larissa war nicht dabei und ich hatte schon Angst, dass sie diejenige ist, die nicht platziert ist. Doch dann fiel endlich ihr Name: Sie hat die Westernhorsemanship gewonnen und Queenies ersten Pokal und ihre erste blaue Schleife an Land gezogen. Das fanden wir so toll, dass wir gleich die Mitgliedschaft beim WRR beantragt haben und beim nächsten Mal in Ratingen dann mit zwei Pferden aufkreuzen. Seit Larissa nicht mehr für ihre Abitur-Prüfungen lernen muss, wird auch Pony Lucky wieder trainiert und was bin ich froh, dass ich dann einen guten Grund habe, meinen Sohn Janik als Turniertrottel-Assistent verpflichten zu können: Der hat ein eigenes Handy und kann es auch bedienen, dann bin ich wenigstens den Filmjob los. In folgender Playlist findet ihr das, was ich mir so in Krefeld zurecht gefilmt habe und danach geht es - wie immer zu den Buchtipps. Zuhause reite ich Queenie ja auch gerne mal, aber auf dem Turnier habe ich Respekt, weil sie ja doch immer mal auf dumme Ideen kommt In "Westernreiten meets Natural Horsemanship" gebe ich nämlich nicht nur Trainingstipps, sondern erzähle auch Geschichten, z.B. aus den Zeiten als Queenie und Lucky noch jung waren. Zwei Pferde, die gegensätzlicher nicht hätten sein können. Wo Lucky damals vor allem und jedem Angst hatte, hatte Queenie ein Selbstbewusstsein, das durch keine Tür passt. Wie wir Lucky mehr Selbstbewusstsein gegeben haben und Queenie motivieren konnten, sich überhaupt auf ein Training einzulassen, könnt ihr dort nachlesen, aber auch meine anderen Bücher sind natürlich lesenswert: Versprochen.
05.05.2018
12oaksTV Turnierkanal
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Die großen Bilder sind vom Vorjahr (Fizzy Colours), da ist Queenie LK-1-Pattern gegangen, aber dieses Jahr? Oh weia Dann muss es am Turniertag auch noch regnen und wir hatten am sonnigen Samstag einen Paddock aufgebaut. Also: Decke gekauft, um Mittagessen zu gehen. Mittagessen dann wieder gestrichen: Larissa krank, ab nach Hause Eigentlich eine gute Idee mit der All Novice Show der DQHA, aber für Leute wie uns vielleicht mit Ende März etwas früh im Jahr, denn wir haben keinen Reitplatz und dieses Jahr hatte uns der Matschwinter fest im Griff. Das bedeutete für unser Jungpferd Queenie eine siebenmonatige Pause. Denn bevor der Dauerregen, den Reitplatz in eine Schlammwüste verwandelte, ging sie wegen einem Hufgeschwür lahm. Ganze zwei Tage konnten wir auf dem Platz üben, ansonsten bestand die Turniervorbereitung aus Konditionstraining im Gelände. Bedauerlich, wenn man dann vor den eigentlichen Turnierstarts zwei Übungstage hat. Bei manchen Disziplinen wie Ranchriding und Reining  (ausgerechnet die, die wegen Larissas Krankheit ausfielen) waren wir sogar zufrieden, zumal Queenie so langsam mal auf den Trichter kommt, dass es sinnvoll ist, wenn man die Nase einzieht, den Rücken hebt und auch die Hinterhand gebraucht. Diesbezüglich gibt es also nur noch ein Problem: Sie zieht manchmal die Unterlippe herunter, wenn man mit dem Zügel einwirkt. Die Form ist so schon genial und wenn man das kauft, wird es kunstvoll ver- ziert. Fotos im Produkttest-Blogbeitrag. Wir testen das Bit im Turnierkanal Zwar macht die das auch ohne Gebiss gelegentlich, aber wir haben ein Sponsoring von Mr. "T" bzw. Natural Texan Horsemanship für unseren Turnierkanal auf Youtube bekommen, was ihr HIER verfolgen könnt. Dieses Gebiss wollen wir morgen zumindest für eine Prüfung ausprobieren, denn dann starten wir erstmals beim WRR. Dies unter anderem deswegen, weil wir uns auf der German Open mit der ehemaligen EWU-Jugendwartin überworfen hatten. Drei mal dürft ihr raten, wer bei der All-Novice-Show in Overath Ringsteward war. Larissa ist ja am Turniertag schlecht geworden, so dass wir nach zwei Prüfungen nach Hause gefahren sind. Aber das hatte nichts mit der Ex-Jugendwartin zu tun: Larissa sagte bereits am Vorabend , dass ihr unwohl ist. Daher an dieser Stelle ein kleines Intermezzo mit dem Video zum Streit, der ja durch den Rücktritt (?) jetzt durch ist und weswegen wir eigentlich auch wieder bei der EWU starten könnten. Warum wir das zumindest in diesem Jahr noch nicht tun, verrate ich Euch unter dem Video: Aber außerhalb der Prüfungen war Queenie gechillt - außer wenn andere Pferde in der Nähe waren: Abreiten & Railwork wurde zum Katastrophenritt Wir hatten nämlich auch die Hoffnung, dass Larissa mit Queenie beim WRR beidhändig reiten darf, aber das kann man bei Larissas Erfolgen mit Lucky voll vergessen. Queenie wird dieses Jahr sieben, muss also ab morgen einhändig vorgestellt werden. Ich persönlich finde ja, dass Queenie als vier- bis fünfjähriges Pferd gelten müsste, weil wir ja keine Halle haben und nur im Sommer trainieren können, aber so sieht das ja kein Verband: Da würde dann ja in der Tat jeder kommen: Mein Pferd hatte eine schwere Geburt, es mag keine Ringelblumen, bei der Farbe gilt es noch als Baby - verstehen wir also total. Weil man das Schleifchen nicht erkennt, gibt es unten eine Bildergalerie Immerhin ist man uns beim WRR so weit entgegen gekommen, dass Larissa mit Queenie in der Leistungsklasse 2 starten darf: Danke. Mit Lucky muss Larissa aber auch beim WRR in der höchsten Leistungsklasse 1 antreten, denn wer Deutscher oder Landesmeister geworden ist, gehört dort zu den Profis - ist ja auch richtig so. Dennoch bin ich froh, dass das (noch) nicht für Queenie gilt, denn mein Eindruck in Overath war, dass sie sich - zumindest beim Trail - auch von der Schwierigkeit der Pattern überfordert gefühlt hat. Positiv überrascht waren wir von Queenies erster Reining, das ist ausbaufähig (siehe Playlist unterhalb). Und in der Westernhorsemanship war Larissa trotz Buckeln in der Railwork platziert, weil die Einzelaufgabe ziemlich gut lief. Aber der Trail war eine reine Katastrophe: Bei jedem Ritt (drei Clinicritte, eine Prüfung) hat Queenie etwas Anderes angestellt. Bei der Prüfung selbst funktionierten endlich die Passagen der Pattern halbwegs, wo Queenie am Übungstag wohl dachte: "Seid ihr doof? Das kann doch gar nicht klappen ..", dafür hat sie an anderer Stelle Quatsch gemacht - sogar bei Sachen, die Queenie wirklich aus dem Eff-Eff kann. Aber seht selbst, denn ich habe mir dieses Mal die Mühe gemacht, die Ritte auf Youtube zu kommentieren, denn unkommentiert hätte man die nichts ins Netz stellen können. Das wäre dann doch zu peinlich geworden. Unter dieser Wild-One-Playlist seht ihr noch die restlichen Fotos von der All Novice in Overath - die sind nicht so toll: Mein Handy hat es qualitativ langsam hinter sich, aber gefilmt haben wir mit Larissas Handy, das ist neu und rattenscharf.  Videos vom Bit-Test findet ihr in folgender Playlist - Blogbeiträge in DIESEM THEMENMONAT. Darunter meine Bücher
In der letzten Turniersaison hat Testpferd Queenie sich hier im Blog einen Namen als 1. WC-Ente und 2. Badewanne gemacht. Auch hier im Foto scheint sie zu fragen: "Ist das Gebiss nicht als 3. Bein zum drauflegen gedacht?" Hier seht ihr auch ein Bit mit D-Ring: Ich würde raten, damit anzufangen und erst dann zur Stange mit Shanks überzugehen Wäre das nicht toll? Pferd läuft nicht ordentlich, dann wechselt man das Gebiss und die Welt ist rosarot und alles klappt? So einfach ist es natürlich nicht, aber es ist schon erstaunlich, dass Queenie, wenn man sie mit dem Gebiss von Mr. "T" (Natural Texan Horsemanship) reitet, sofort schnaubt, sobald man sie angaloppiert, was sie mit dem Correction nicht tut und das gleich beim ersten Versuch. Somit hat Mr. Ts Stange mit Shanks den Test mit Bravour bestanden: Queenie läuft damit locker, ist frei in der Hinterhand und tritt gut unter. Was will man mehr? Doch es gibt halt Leute, die sind nie zufrieden und dazu zähle ich auch meine Tochter und mich. Obwohl jedes Kind weiß, dass eine Stange zumindest dann ausschließlich zum Einhändigreiten gedacht ist, wenn da auch noch Shanks rechts und links angebracht sind, haben wir unseren Sponsor per Whats App und Telefon gelöchert: Jedes Kindergartenkind wäre vor Neid erblasst, denn wir sind im "Warum" fragen wohl nicht zu überbieten und haben uns das Gebiss von Mr. T bis ins kleinste Detail erklären lassen. Es heißt übrigens Mona Lisa oder auch Grazer, weil es eigentlich eine Mischung aus beiden ist, aber das hindert uns nicht daran, laienhaft herumzunörgeln, wo es nur möglich ist, z.B.: Warum kommt es auch beim Mona Lisa vor, dass Queenie die Unterlippe zurück zieht? Mr. T: Das kann auch ein Memory-Effekt sein. Das Pferd erinnert sich an die Einwirkung des Corrections und reagiert in einer Art Schmerzgedächtnis. Es hilft, wenn man das Correction komplett weg lässt und in der Pferdeausbildung noch einmal alle Schritte wiederholt, um dieses Gedächtnis zu löschen. (Anmerkung von Larissa: "Ich glaube nicht, dass das Correction sooo schlecht ist: Lucky läuft damit super.") Warum ist denn die Winkelung nicht 180 Grad wie beim Correction?  Mr. T erklärt, dass ein Pferd eine dreidimensionale Zunge hat, die es verdrehen und rund machen kann. Mit diesem Zungenmuskel kann das Pferd das Gebiss balancieren und wird so im Kiefer locker, was sich von vorne nach hinten überträgt. Dass ein lockerer Unterkiefer Voraussetzung für ein lockeres Pferd ist, wissen wir spätestens seit Phillippe Karls Buch "Irrwege der Dressur", aber dass eine andere Form des Gebisses genau das auslösen kann, beweist das dritte Video in der Playlist unten. Mit Stange schnaubt Queenie (Minute 5) - mit correction bit (Minute 9) tut sie es nicht, was uns nicht davon abgehalten hat, trotzdem in Queenies Maul rein zu filmen à la "Mr. T - guck mal (Video ist noch nicht erschienen):  Warum drückt das Mona Lisa auf die Zunge? Mr. T: Das tut es ja gar nicht, denn beim Filmen wird der Pferdekopf nach oben gehalten, beim Reiten ist das Pferd in einer völlig anderen Position und dann liegt das Gebiss genau da, wo es angenehm ist. Das sei beim Correction übrigens nicht so, denn sobald der Reiter dieses annehme, würden die Ecken auf die Zunge drücken, was fürs Pferd unangenehm sei, so Mr. T von Natural Texan Horsemanship Kann man das Mona Lisa auch beidhändig nutzen? Mr. T: Es ist zwar fürs einhändig reiten gedacht, aber wenn beidhändig, sollte man schon sehr sanft und vorsichtig einwirken. Was ist, wenn die Seitengänge und fliegenden Galoppwechsel beim beidhändigen Reiten nicht funktionieren? Mr. T: Die Antwort wurde bereits bei der ersten Frage erteilt: Man müsste das Gebiss komplett neu anlernen und das Correction für einige Wochen weglassen.  Handarbeit mit individuellem Design Tja und da waren sie wieder unsere drei Probleme - frei nach Otto Waalkes Film Otto: 1. Wir hatten keine mehreren Wochen, denn das nächste Turnier für Queenie stand vor der Tür 2. Dummerweise sollte Queenie auf diesem Turnier ihre erste Westernriding gehen - also fliegend wechseln, was sie einhändig noch nicht kann, weswegen wir schon im Vorfeld gesagt hatten, dass Larissa "reingreift" und disqualifiziert wird, denn es geht bei dem Ritt nicht darum Schleifchen zu ernten, sondern das Pferd allmählich an diese neue Disziplin heranzuführen und es kam dann auch wie bestellt. Deswegen haben wir uns entschieden, Queenie nur in der Ranchriding mit dem dem neuen Bit zu showen, um es auf dem Turnier auszuprobieren und damit war sie auch gleich platziert. 3. Queenie war nicht das optimale Testpferd, weil von echter Bitreife vielleicht - zumindest jetzt noch nicht - keine Rede sein kann. Daher ist es wohl irgendwie nur ein halber Produkttest geworden, aber der hat immerhin zwei Teile und hier geht es zu TEIL 1 - dort erklärt Mr. T wie das Gebiss funktioniert und wie man es anlernt. Den Weg zu diesen unseren drei Problemen haben wir per Video dokumentiert, wobei fest steht, dass fast alles mit dem Gebiss von Mr. T geht, außer eben Seitengänge und fliegende Galoppwechsel, wofür voerst doch das Correction weiter nutzen werden, da diese Gelenke hat. Das Design ist ein wahres Kunstwerk Aber so schnell hatten wir uns natürlich nicht geeinigt, sondern uns erstmal die Köpfe heiß geredet und das war so: Larissa reitet Seitengänge, Muttern steht an der Bande und meckert (also Muttern bin ich): "Was machst Du denn mit dem rechten Zügel? Lass mich mal drauf." Muttern sitzt auf Pferd und strahlt: "Guck mal: Stellung mit Stange und es geht seitwärts" Tochter macht ein böses Gesicht: Reiterwechsel, worauf Tochter erklärt: "Ist ja alles schön und gut, aber so wie Du das machst, wölbt Queenie ja gar nicht den Rücken. Da muss ich die einfach mal enger nehmen können und DAS geht mit der Stange eben nicht." Aus dieser Mutter-Tochter-Streiterei habee ich ein Extra-Video gemach ... das Happy End lässt aber bestimmt nicht auf sich warten, denn:  Tada - es gibt eine Lösung Wir werden das Bit zusätzlich bei einem Pferd testen, das - wie wir hoffen - die so genannte Bitreife hat - nämlich mit Queenies Mutter Fancy. Die wird diese Saison wieder keine Turniere gehen, weil sie sich die Sehne gezerrt hat und die schlechte Nachricht: Wir sind Schuld ... dachten wir zumindest, bis sich rausstellte, dass Fancy Hufgeschwüre (ohne Lahmheit) hatte, was ebenfalls zu einer Überlastung des Beins auf der anderen Seite führen kann, aber bis wir das wussten, dachten wir Folgendes: Der WDR hat ja bei uns gefilmt und der Plan war der Redakteurin den Spin auf Lucky beizubringen. Ihr federleichtes Gewicht hatten wir schon per eMail erfragt. Aber dann stand sie vor uns: Riesengroß und das hätte auf Lucky wirklich nicht ausgesehen. Testpferde: Mutter Fancy & Tochter Queenie  mit meiner Tochter Larissa Da Fancy das ja auch kann, dachten wir die beiden fatalsten Wörter, die es auf der Welt gibt: "Mal eben" und wollten der Redakteurin das eben mal eben beibringen mit dem Spin, die sich erstaunlich gut dabei angestellt hat. Aber was wir vergessen haben: Man bringt das ja nicht nur bei, man filmt das ja auch und das dann eben nicht nur einmal: Mal stimmt das Licht nicht, dann ist ein Rasenmäher im Hintergrund und dann wäre es auch schön, wenn Larissa das für die Absage auch noch zeigt, womit "same procedure as last rider - der Tragödie zweiter Teil" ins Leben gerufen war: Licht, Rasenmäher. Man muss das Ganze mehrfach drehen und am nächsten Tag ging Fancy lahm, weil untrainiert (dachten wir, bis zwei Hufgeschwüre raus kamen). Der matschige Winter war gerade vorbei. Es geht ihr schon wieder besser und sie ist im Schritt wieder lahmfrei, aber im Trab sieht man noch eine leichte Taktunreinheit - ich könnte mich in den Allerwertesten beißen. Die Tierheilpraktikerin hat mit Blutegeln wahre Wunder bewirkt, aber uns für nächstes Jahr einen besseren Trainingsplan erstens zum Erhalt der Muskeln im Winter - Galopp im Gelände - und zweitens für den Beginn der Reiningmanöver mit auf den Weg gegeben: Am ersten Tag nur eine Runde Spin pro Seite und am zweiten Tag zwei, nach einer Woche drei etc.. Oh Mann, das wissen wir eigentlich, aber manchmal denkt man einfach nicht richtig nach: Arme Fancy - passiert nie wieder. Wer das Making-Of des WDR-Beitrags lesen möchte, der klickt HIER, danach geht es zur Produkttest-Playlist und darunter findet ihr - wie immer-  meine Bücher. Im Lehrbuch "Westernreiten meets Natural Horsemanship" wird u.a. auch der kleinschrittige Trainingsaufbau en detail vorgestellt, aber so ist das auch bei den Autoren: Theorie & Praxis ...       12oaks-ranch.blogspot.de/making-of-wdr-beitrag - so jetzt aber: Playlist zum Produkttest:
17.04.2018
12oaksTV Turnierkanal
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Das thumbnail zum Unboxing-Video, was hier unter diesem LINK öffnen könnt: Im Bild ist Lucky, war auf die Schnelle ;) So ein reich verziertes Bit kostet wohl 400 Euro - wir haben einen "Rohling", um die Funktionalität zu testen:Mehr Fotos unter Playlist & Einweisung. In der Not frisst der Teufel bekanntlich Fliegen oder aber: Bauern, die nichts fressen, was sie nicht kennen, werden zu Gourmets und gönnen sich mal was Todschickes. Gourmet im Pferdesport ist man nämlich mit exquisiter Ausbildung und die Bits von Natural Texan Horsemanship sind mega, was das Design mit Wow-Effekt betrifft. Ein echter Hingucker und als Einzelstück schon fast haute couture im Westernsport. Aber der Wermutstropfen: Es ist eine Stange und Bäuerinnen wie Larissa und ich, die nur gelenkverknüpfte Myler- und Correctionsbits fressen ... äh pardon kennen ... kriegen da große Augen: Wie soll das gehen beidhändig? Aber wer weiß, vielleicht erübrigt sich das Beidhändige dann ja, weil es so gut funktioniert. Tja, so ist das bei einem Produkttest: Man weiß es vorher nicht, aber wir sind schon fleißig am Filmen. Aktuell gibt es ein Unboxing-Video im Horsemanship-Kanal, das heute erscheint. Außerdem erwartet Euch ein Video von Mr. T, der die Bits herstellt, das im Mai erscheint; ein Video, das wir heute gedreht haben, wo Larissa Queenie mit unseren drei alten Gebissen reitet: ein Mylerbit mit Shanks von Larissa, ein Babybit (Correction) und ein "großes" Correction mit langen Shanks und großes Ports und eines, wo wir die Bit-Gewöhnung wie unten beschrieben betreiben, bevor es an den Test im Sattel geht. Dabei zeigt Larissa auch, dass sie die Zügel weder zum Durchparieren noch zum Lenken noch zum Anhalten braucht. Auf diese Videos müsst ihr aber bis Mai warten, denn es erscheinen bei uns wöchentlich immer "nur" zwei Videos pro Kanal und der Turnierkanal ist "ausgebucht" bis Ende April, weil Queenie sich auf dem ersten Turnier der Saison benommen hat wie eine offene Hose, was ihr in folgender Playlist seht. Darunter findet ihr Beschreibungen von Mr. T zu seinen Bits (1. Screen: die Vorteile, 2. Screen: Gewöhnung ans Bit), worunter wir ihm ein paar Fragen stellen, die er in Kürze per Video beantworten wird.  Vorher könnt ihr Euch einen Eindruck von den bisher von uns verwendeten Gebissen machen und zwar hier: Gebisse-mit-Shanks-im-Überblick (im Themenmonat Anekdoten vom Trainer): Das hat Mr. T in meiner Gruppe gepostet und da war ich neugierig und habe ihm diesen Test angeboten Erste Testfrage: Ist diese Anweisung auch für Gebisse mit Shanks geeignet? Zweite Testfrage: Ist beidhändig reiten auch dann möglich, wenn ich nur einen Zügel zur Zeit annehme oder kann das Bit nur einhändig benutzt werden? Unterhalb gibt es noch einen Blick auf die Sporen (die würde ich ja auch gerne testen, wenn ich dann die Sporen behalten könnte: Die sehen ja noch schöner aus & ein Blick in die Hexenküche ... äh ... Werkstatt und darunter die Test-Playlist: In der Playlist oberhalb findet ihr ab Mai unsere Testvideos. Werft auch einen in Blick in meine  Bücher, isbd. das mit dem Titel "Tod eines Pferdes" - eine Vorausschau gibt es HIER: Tod ei­nes Pfer­des: Zir­kus­lek­tio­ne... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP   Der BOD-BUCHSHOP liefert schneller als Amazon & in Deutschland versandkostenfrei HIER KLICKEN (alternativ können Sie bei mir bestellen: nicola-steiner@t-online.de)
29.03.2018
12oaksTV Turnierkanal
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Der folgende Blogbeitrag ist ein Ausschnitt aus meinem neuesten Buch - die besten Artikel erscheinen natürlich nicht hier im Blog, sondern exklusiv im Buch. Mehr Infos zu "Tod eines Pferdes - Zirkuslektionen ...": HIER In einem hat Peter Pfister auf den ersten Blick recht: Das Pferd lernt das, wo wir eine Pause setzen und wenn man ein steigendes Pferd mit netter Stimme beruhigen will, dann ist der Regelfall, dass dies als Belohnung empfunden wird. Das sagte ja schon Pat Parelli: "Druck motiviert, aber es ist das Loslassen, das lehrt." Will ich dem Pferd beibringen, dass es nachgiebig am Gebiss ist, gebe ich in dem Moment nach, in dem es weich wird Soll das Pferd beim Reiten den Rücken wölben, verhalte ich mich in dem Moment passiv, wo es das tut Ist nach wochen- oder monatelanger zäher Vorarbeit endlich der fliegende Wechsel gelungen, springt der Reiter ab und bringt das Pferd in den Stall. (Dieses Vorgehen empfiehlt sich nicht, wenn das Pferd uns Reiter gerade in den Sand gebuckelt hat) Es gibt aber noch zwei sehr bezeichnende Zitate von Pat Parelli: "If you know the rules, you can break the rules - wenn Du die Regeln kennst, darfst du die Regeln auch mal brechen" oder auch: "Never say never, don't say always always, usually say usually - Sag niemals nie, sag nicht immer immer, normalerweise sag normalerweise." Starre Regeln führen dazu, dass Pferde weniger mit Empathie, sondern vielmehr nach Schema F abgefertigt werden, weswegen die Grundregel im Natural Horsemanship "Es kommt drauf an" lautet. Ein "So macht man das" gibt es eigentlich gar nicht und trotzdem sollte man sich so viel Wissen aneignen wie möglich, denn das "Es kommt darauf an", kann ich nur bedienen, wenn ich aus einem riesigen Pool von Methoden schöpfe, mit denen ich mein Unterbewusstsein füttere. Denn eine Bauchgefühl-Entscheidung ist ein blitzschnelles Abwägen des Unterbewusstseins, das auf eine Fülle von Informationen zurückgreift. Ein Schema F nach dem Motto "Ich brauche drei Wiederholungen, bis ein Verhalten sitzt" wie Pfister es in seiner Stellungnahme vom 22.12.2017 beschreibt, scheidet für mich persönlich aus. Dazu foppe ich meine Horsemanship-Schülern gerne mit folgender Frage: "Was ist eins plus eins?" - "Zwei" - "Richtig". Damit wäre die Frage ja geklärt, wenn ich die Frage dann aber ein zweites oder drittes Mal wiederhole, dann fühlen sich die Schüler schnell verschaukelt. Warum sollte es unseren Pferden anders gehen? Wenn es gut war, höre ich auf und nur wenn ich Verbesserungsbedarf sehe (den das Pferd auch leisten kann), mache ich weiter. Natürlich müssen wir Übungen wiederholen: Aber am nächsten Tag geht es ja auch, denn am gleichen Tag riskiere ich, dass es schlechter wird. Als wir unsere Jungpferd Queenie, (das ist eine, die mit einem Selbstbewusstsein, das durch keine Tür passt, gesegnet ist), eingeritten haben, wollten wir ihr irgendwann beibringen, dass man mit ihr alleine ausreiten kann und - wie so oft auch bei Leitstuten, die Verantwortung übernehmen müssen - sind die Selbstbewussten im Gelände unsicherer als die eher ängstlichen Pferde, die sich dankbar der Führung des Menschen anvertrauen. Es dauerte nicht lange und Queenie entdeckte etwas Gruseliges im Gebüsch und wollte umdrehen. Ich habe die beiden in der Anfangszeit aus einigen Metern Entfernung verfolgt (Safety first), sah, dass es sinnlos schien, wenn Larissa durchzusetzen versucht, dass sie über diese Hemmschwelle hinweg geht, habe dann von hinten gebrüllt: "Steig ab oder kehr um", und sie antwortete: "Aber lernt die dann nicht, dass sie damit durchkommt?" - "Das riskieren wir", brüllte ich von hinten und Larissa kehrte um. Beim nächsten Ausritt ist Queenie problemlos an dieser Stelle vorbei gegangen. Wir Menschen lernen oft zu geradlinig, was fürs Fluchttier Pferd sehr suspekt ist, denn die denken auf Umwegen - landläufig "um die Ecke denken" genannt.  Auch wenn die Pause dem Pferd in der Tat einen Weg zum richtigen Verhalten weist, so sollten wir das nicht zu sklavisch sehen: Pferde sind Lebewesen und keine Automaten und ob positive Konditionierung wirklich vom Pferd als Respekt und Empathie empfunden wird ... daran habe ich meine Zweifel, denn es kann auch etwas Herablassendes haben. Jemanden konditionieren zu wollen, sagt aus, dass wir dem Gegenüber wenig Intelligenz zu trauen. Deswegen ist hier das (lustige) Abschlußvideo, wie Sheldon versucht Penny in "The Big Bang Theory" zu konditionieren und ihr Freund das als respektlos empfindet. Wer kein Schema F im Pferdetraining möchte, der findet in meinen Büchern (isbd. den ersten beiden) weitere Trainingsansätze, die auf Umwegen zum Ziel kommen und - auch wenn es dem menschlich angeborenen geradlinigen Denken widersprechen mag - viel schneller und nachhaltiger zum Ziel führen. Tod eines Pferdes: Zirkuslektione... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP
Folge 12 Oakss Pinnwand „Horse & Dog Trail“ auf Pinterest.
Der Youtube-Kanal zum Gamer-Blog: Lets Play, Lets talk, Lets flash
12.06.2016
The Bomber
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Auf meinem Blog ist es zur Zeit etwas ruhiger, weil ich im Sommer mein Pferd trainiere, Turniere reite und da weniger Zeit mit Youtube verbringe. Da ich mich auch für Pferde interessiere, wird es spätestens nächsten Winter einige zum Teil sehr lustige Lets Plays rund ums Pferd geben: Starstable, Appassionata (einen kleinen Vorgeschmack veröffentliche ich in den nächsten Tagen / Wochen). Bis dahin könnt ihr euch im Partnerblog so einiges ansehen und durchlesen. Obwohl es im Grunde ein Horsemanship-Blog ist, hat meine Mutter im Juni den Themenmonat-Youtube eingeläutet, u.a. deswegen, weil sie für ein Pferdekursportal ein dreiteiliges Interview gegeben hat und wir auch unsere Haus- & Hoffotografin vorstellen wollen, die sich auch gerne auf Youtube herumtreibt und vom Geschichtenweber über den Lets Player einiges interessantes zu bieten hat. Deswegen sind auch Gemeinschaftsprojekte geplant, z.B. zu den Themen "Dressurreiterin goes Reining" oder dem Horse & Dog Trail (aber auch einige gemeinsame Lets Plays (; ) - was das ist, seht ihr im Video unterhalb des Fotos, wo meiner Mutter auf einer Messe reitet: HIER GEHT ES ZUM THEMENMONAT
17.04.2016
The Bomber
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Wenn ich ein Genre wirklich mag, dann ist es das Genre der Strategiespiele. Vermutlich überrascht euch das nicht, schließlich ist mein momentanes LP eins. Auch denkt der ein oder andere bestimmt auch: ,,Ah ja, der Bomber ist ja auch so ein Denker, zu dem passt das ja." Aber warum mag ich Strategiespiele und sind diese Games wirklich Denkerspiele? Erstmal zu dem Thema ,,Denkerspiel". Viele Leute mit dennen ich geredet hatte, die keine Strategiespiele mögen, erzählten mir: ,,Naja, Strategiespiele spiel ich nicht. Ich hab keine Lust in meiner Freizeit viel zu denken." Es ist natürlich nicht falsch zu sagen, dass Strategiespiele viel mit denken zu tun hat. Ob du nun ein Aufbauspiel, ein rundenbasiertes Strategiespiel oder Echtzeitstrategie spielst, man muss planen und auch denken. Aber nicht so viel wie manch einer glaubt. Zum Teil sind Strategiespiele in einem gewissen Maß vorgegeben. Du musst deine Sachen zum Beispiel in bestimmter Reihenfolge bauen. Auch machen sich manche Sachen ganz von allein. So zum Beispiel bei Starcraft. In Sachen Basenbau ist es nicht so schwierig. Was du wie bauen musst ist so ziemlich festgelegt und wann man zum Beispiel expandiert erkennt man auch ziemlich leicht. Schwierig ist bei dem Spiel, seine Verteidigung und Armee richtig aufzubauen. Da wird es zum Teil schon ,,strategisch". Aber auch nicht so viel mehr als zum Beispiel bei einer Stealthaktion bei Assassins Creed. Der reguläre Gamer könnte also auch Strategiespiele spielen, auch wenn er nicht denken will. Jedoch nicht jedes, den manch eins ist doch sehr anspruchsvoll. Aber nun zum eigentlichen Thema. Was macht diese Spiele eigentlich so toll für mich? Nun bei mir gibt es da einige Punkte. Als aller erstes, man kann sich super ausprobieren und auch seine eigenen Handlungen abwägen. Ob man bei Anno überlegt, was man baut oder bei XCOM, wie man seine Soldaten skillt und auf dem Feld aufteilt. Deine Handlung hat Konsequenzen, dennen man sich bewusst sein sollte. Das macht es einfach spannend. Wer es also liebt, seine Handlungen zu berechnen, den kann ich sowas empfehlen. Am besten geeignet sind bei sowas natürlich Aufbau- und rundesbasierte Strategiespiele. Natürlich gibt es auch noch mehr. Gerade die militärischen und kampflastigen Echtzeitstrategiespiele bitten zwei großartige Effekte. Zum einen die Epik. Es sieht zum Teil einfach cool aus, wenn sich deine von dir selbst ausgehobene Armee mit einer anderen Armee misst. Aber selbst Marschbewegung und der Sound kann einen bereits das Gefühl geben, ein mächtiger General zu sein, der seine Befehle an eine ganze Armee gibt. Der zweite Punkt ist die Auswahl an Truppen. Einige dieser Game-Vertreter bieten riesige Auswahl an Truppen und Fraktionen. Bestes Beispiel ist dei ,,Total War"-Reihe. Die Spiele bieten dir die Möglichkeit, aus vielen, jeweils für die Zeit typischen, Staaten zu wählen, die wiederum unterschiedliche Truppentypen haben. Man kann also unendlich viele immer andere Schlachten führen. Dies wird noch verstärkt durch eine KI, die sich meiner Meinung nach durchaus sehen lassen kann und einen sogar mit Flankenmanövern und ähnlichem überrascht. Eben diese ganzen Variablen machen für mich Strategiespiele aus und geben ein ganz besonders Gefühl, dass auf diese Weise kein anderes Genre genau so trifft. Aber wie denkt ihr? Seht ihr es genau so? Und gibt es unter euch Leute, die nach diesem Artikel zumindest mal in Richtung Strategiespiel denken? Lasst es mich auf jeden Fall wissen. :) LG The Bomber
06.04.2016
The Bomber
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Ich verbringe, wie ihr es wahrscheinlich schon erraten könnt, sehr viel meiner Freizeit im Internet. Dabei bin ich vor allem auf YouTube und Twitter unterwegs. Nun und dort wiederum schnappt man eine Menge Sachen auf, bei dennen man sich zum Teil denkt: ,,Warum schreiben oder denken Leute sowas?". Da ich die zum Teil sehr schlecht argumentierten Äußerungen nicht mehr so unkommentiert lassen will, habe ich mich entschieden, einfach mal mit Hates und Vorurteilen gegenüber YouTubern aufzuräumen. In meinem heutigen Artikel gehe ich dabei auf den Streitpunkt ein, ob YouTuber wirklich arbeiten, oder einfach nur ein super chilliges Leben führen und dafür auch noch Geld bekommen. Schließlich wird YouTubern nachgesagt, dass sie nur faul rumsitzen oder nur zocken. Dann sagt man, dass es ja ,,super einfach" ist, ein 5 minütiges Video zu machen oder eben ein Lets Play aufzunehmen und das es ja deshalb kein Beruf sein kann. Aber so einfach ist es nicht. Nehmen wir mal Gronkh. Er macht Lets Plays, die er nicht mal bearbeitet. Sein Job besteht nur aus Games zocken. Für die meisten ein Traum. Nun ich will nicht sagen, das Gronkh nicht Spaß hat bei dem was er tut. Aber denkt mal kurz nach. Täglich lädt er drei bis fünf Videos hoch. Jeden Freitag macht er einen mehrstündigen Stream. Die ganze Zeit während er aufnimmt und streamt zockt er nicht nur, er muss auch noch ununterbrochen dabei reden. Allein das ist sehr beanspruchend. Um so viele Videos zu produzieren, muss er täglich Stunden an Videomaterial vorproduzieren. Und wenn man ständig nur am zocken ist, wird es auch langweilig. Ja, ich weiß, das glaubt mir jetzt keiner, aber ihr könnt es zum Teil nicht nachvollziehen, da ihr arbeiten müsst oder zur Schule geht. Ihr könnt also nicht ununterbrochen zocken, auch wenn ihr euch das wünscht. ;) Deshalb würde ich bei dem Punkt schon sagen, hier hat amn wirklich schon Arbeit. Nehmen wir ncoh ein paar andere Beispiele. YouTuber wie iBlali, Kelly oder Julien Bam. Diese Leute machen ein bis drei Videos in der Woche. Die müssen doch wirklich viel Zeit damit verbringen, einfach nur zu Faulenzen, oder? Naja, so ganz stimmt das nicht. Diese Leute machen nämlich viel aufwändigere Videos. Sie schneiden viel und nehmen Einspieler auf. Auch legen sie nicht wie ein Lets Player einfach los, sondern müssen sich Videoideen ausdenken und dieses auch planen. Zum Beispiel ob sie noch wen anders brauchen oder vielleicht Ausrüstung. Manchmal muss sogar das Wetter mitspielen. Ein fünf-Minuten-Video kann mehrere Tage dauern, nur für die Planung und das Aufnehmen. Schneiden und Effekte einfügen dauert auch mehrere Stunden. Für mein Best-Of zum Beispiel hab ich zwei einhalb Stunden geschnitten. Es ist nämlich nicht so leicht, ein Video zu produzieren, wie manch einer denkt. Daraus schließen wir also schonmal, dass es eine Menge Aufwand ist, die Videos für einen Kanal zu produzieren. Aber es gibt noch einen weiteren Vorwurf, dem YouTuber unterliegen. Man sagt ihnen, dass sie keinen Beitrag und Nutzen für die Gesellschaft haben. Diese Aussage allein hat mich doch ein bisschen zu stutzen gebracht. Den YouTuber sind doch Unterhalter und für manchen auch Vorbilder und Lebensstützen. Zwar sind nicht alle die perfekten Vorbilder und manche auch nicht sehr unterhaltsam, aber wenn wir uns unsere Gesellschaft ansehen, gibt es auch noch andere Entertainer und Vorbilder. Wir haben Sportler, Filmstars, Musiker und Comedy-Leute. Diese Leute machen genau das selbe. Sie investieren ihre Energie in Training, Skripte und ähnliches. Zum Teil tun sie dies nicht mal allein wie so mancher YouTuber. Der Schauspieler zum Beispiel muss nicht seine Texte schreiben und sich Leute suchen, die in seiner nächsten Produktion mitwirken. Das tun andere für sie. YouTuber machen das häufig allein. Aber hat jemals wer gesagt: ,,Filmstars haben keinen richtigen Beruf und tragen nichts zur Gesellschaft bei!" Also ich weiß nichts davon. Ok, ich hab das zwar schon über Sportler gehört aber da denken auch viele, dass sie sehr wichtig sind. Und wisst ihr auch wieso? Weil sie uns unterhalten, unserem Leben eine Richtung geben und jemanden darstellen, dem man Nacheifern wiil. Und genau das sind YouTuber doch auch. Leute, die Arbeit in ihre Videos stecken, damit wir uns amüsieren können. Natürlich darf dabei jeder auch Geld verdienen und das auch als Ziel haben, ist bei Filmen und Musik ja auch nicht anders. Andere Leute zu unterhalten, um damit Geld zu verdienen, gab es schon immer und wenn es ihnen dann noch Spaß macht, haben sie einfach einen guten Beruf. Und schaden tun sie nun wirklich niemanden. Es ist ja nicht so, dass nur weil einige Dutzend Leute lieber Videos machen, als auf die Baustelle zu gehen, wir alle mehr arbeiten müssen. Also, wenn ihr das nächste mal denkt, ein YouTuber ist faul und hat keinen ordentlichen Beruf, dann denkt an diesen Text und polkutiert gleich die ganze Unterhaltungsszene ;) Und für den Rest hoffe ich, das ihr wichtige Punkte gefunden habt um dem nächsten Hater mal ordentlich was einzuheizen :D Schreibt mir gerne auch, was ihr von dem Text und dem Thema haltet und ob ihr wollt, dass ich mich auch mit anderen Hate-Themen auseinander setzen soll. LG The Bomber
29.03.2016
The Bomber
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Als ich letztens mal wieder Langeweile hatte, habe ich einfach mal Nerd gegoogelt. Bei meiner Suche fand ich einige Artikel, die dieses Thema behandelten. Ich, als bekennender Nerd war natürlich gespannt: ,,Was wird en Leuten den so über uns Nerds erzählt?". Jedoch war das Ergebnis sehr unbefriedigend. Das hochkomplexe Thema ,,Nerd" wurde extrem abgebrochen und nach meiner Ansicht zum Teil sogar falsch dargestellt. Also dachte ich mir: ,,Welcher Mensch kann besser die Nerds beschreiben als ein Nerd selbst?". Als erstes aber, was sagen die Artikel über uns Nerds? Nun, ihr Hauptaugenmerk liegt darauf, dass Nerds sich besonders gut in Sachen Computer auskennen. Dies will ich nicht bestreiten, aber wenn wir mal ehrlich sind ist Nerdsein viel mehr und nicht jeder, der sich zum Nerd bekennt, ist auch ein Computercrack. Als Beispiel nenne ich hier meinen Freundeskreis. Die meisten meiner Freunde sind irgendwie Nerds. Aber die wenigsten sind wirkliche Experten in Computerzeugs. Klar, einige beherrschen das Programmieren und ich zu meinem Teil kenn mich auch ein bisschen in Medientechnik aus, aber sowas allein macht einen Nerd nicht aus. Was meiner Erfahrung nach viele Nerds gemeinsam haben und was der YouTube-Kanal ,,DoktorFroid", der sich unter anderem als Nerdkanal sieht, ist das Zocken oder das Interesse für Games. Die meisten Nerds lieben es, in den interaktiven Welten zu versinken, sie durch Programmierungen zu verändern uvm. Aufpassen sollte man hier aber, dass nicht jeder Gamer sich auch als ein Nerd sieht. Also reicht das allein nicht, um wirklich einen Nerd zu beschreiben. Um nun also wirklich in die Tiefen des ,,Nerdtums" vorzudringen, möchte ich ein kleines Beispiel nennen. Eine Freundin von mir gab mir vor einigen Monaten den Spitznamen ,,Allwissendes Nerdlexikon". Diesen trage ich mit großen Stolz, den ich bin gerne ein Nerd (irgendwie klar, wenn man bedenkt das ich einen Blog für Nerds führe :D). Aber warum bekam ich nun diesen Namen und was sagt uns das über die Nerds? Nun besagte Freundin und ich sind beide große Fans von Science Fiction und Fantasy, insbesondere von Star Wars und Herr der Ringe. Wir sind so große Fans, dass es uns nicht reicht nur die Hauptstory zu kennen, wie es die ,,normalen Menschen" tun. Nein, wir müssen jede Nebenstory kennen, wir müssen uns alles an Wissen, sei es über Kultur, politische Systeme und ähnliches über jede Rasse dieser Universen aneignen. Wir nehmen die kleinsten Daten und rekonstruieren aus diesen dann ganze Informationsballen. Am Ende davon vergleichen wir diese Infos mit anderen gleichgesinnten und diskutieren, ob unsere Vorstellungen logisch sind und begründen dies mit Film- oder Serienszenen. Und das habe ich nicht nur mit besagter Freundin gemacht. Ich tat es mit jeden meiner Freunde. Und dann geht es nicht nur um Science Fiction oder Fantasy. Wir diskutieren über die Logik von Actionszenen, gehen Weltuntergangsfilme durch, debattieren über Strategien und noch so viel mehr über das sich andere keine Gedanken machen, da es ja nur um eine fiktive Welt geht. Aber nicht nur dieses Daten rekonstruieren gefällt uns Nerds. Unser Humor zum Beispiel besteht viel aus Insidern. Jetzt denken bestimmt einige: ,,Was ist daran anders? Jeder hat doch seine Insider." Aber unsere Insider kommen nicht aus eigenen Erlebnissen. Wir nehmen sie aus Serien, YouTube-Videos und Filmen. Dabei zitieren wir zum Teil einfach aus irgendeiner Folge, ohne sie näher zu benennen, da wir es nicht nötig haben. Wir wissen eh, was gemeint ist. Generell besteht der Nerdhumor eher aus Witzen, die nur bestimmte Leute verstehen. Sei es nun naturwissenschaftliche Witze, IT-Witze (also sozusagen Computerwitze) oder eben Filmwitze. Natürlich kann man auch bei mir sagen: ,,Das beschreibt den Nerd nicht ganz, was ist mit Anime-Fans oder ähnlichem?". Aber im Endeffekt sind Nerds alle gleich. Wir lieben es uns sinnlose Fakten zu merken, die uns im Leben ,,nichts" bringen (außer Gesprächsstoff und die Fähigkeit Sachzusammenhänge zu erkennen) und wir alle lieben es Witze über unsere Themen zu machen, selbst wenn sie niemand versteht. Aber nun zu euch. Seht ihr es auch so? Habe ich vielleicht einen wichtigen Punkt vergessen? Außerdem habt ihr vielleicht Interesse dran, dass ich mal Arten von Nerds erkläre? Und soll ich mal einen Artikel über ,,falsche" Nerdcliches machen, die ich jetzt ein bisschen angekratzt habe? Lasst es mich einfach mal wissen, bin wie immer sehr gespannt. LG The Bomber
23.03.2016
The Bomber
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Hey Leute, theoretisch würde heute ja ein Artikel kommen und die Welt bietet ja auch einige Themen. Jedoch kämpfe ich im Moment mit einer Krankheit und kann mich deshalb nicht wirklich auf etwas konzentrieren. Um euch jedoch nicht ganz ohne einen Blogbeitrag dastehen zu lassen, schreibe ich heute mal kurz über meine erste Fahrstunde, die ich letztens hatte. Vorher war ich bereits sehr nervös. Ichh dachte mir so: ,,Oh Gott! Ich werde bestimmt einen Unfall bauen, oder so!" Naja so schlimm war es dann aber nicht. Erstmal hab ich nur gelernt, wie ich sitz und Spiegel einstelle und danach beim fahren musste ich auch nur lenken. Mein Glück dabei ist auch, dass ich einen sehr coolen Fahrlehrer hat, der den Unterricht mit sehr viel Humor gestaltet. So sagte er zum Beipiel mehrmals, nachdem ich zu nah am Straßenrand gefahren bin, dass ich doch die Mülltonnen in Ruhe lassen soll. Dies ist aber natürlich nur eins von vielen Beispielen. Alles in Allem kann ich nun also sagen, dass mir die Fahrstunde doch viel Spaß gemacht hat und ich freue mich auf die nächste. Aber nun zu euch. Habt ihr lustige Fahrstundenerlebnisse? Wenn ihr Lust habt, dann teilt sie mir doch gerne hier drunter mit. LG The Bomber
16.03.2016
The Bomber
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Hey Leute, heute gibt es keinen Artikel von mir, dafür aber über mich. Meine Mutter hat auf ihren Blog über Erfahrungen aus meiner Kindheit geschrieben. Wenn ihr also mehr von mir wollt oder es euch interessiert, dann klickt einfach auf folgende Links: Teil 1: Von Sorgenkindern und Söhnen auf die man wirklich stolz sein kann Teil 2: Von Kindergartenkriegen, Kündigungen und erbitterten Kämpfen Teil 3: From Zero to hero trotz körperlicher Beeinträchtigung Teil 4: Janik & Fancy starten durch: Level 3 bei Parelli Horsemanship Teil 5: Janik als Youtuber Teil 6: The Bomber poetisch: Gedicht für die Schule oder einfach unmittelbar 12oaks-ranch.blogspot.de aufrufen und die Serie nachlesen. Auf dem Foto seht ihr mich und meine Katze Noisy:
 ... und zwar so unglaublich kriminell, dass auch meine kamerascheue Schwester Larissa sich bereit erklärt hat, ein YT-Video zu besprechen, damit alle Welt von dieser unverschämten Abzocke erfährt. Da meine Mutter gezwungen ist, ihren alten Kanal aufzugeben hoffen wir, dass all die treuen langjährigen Abonennten genau wie die, die wir gerade erst neu hinzu gewonnenen haben, uns auf den neuen Kanal begleiten. (der Artikel ist ursprünglich erschienen auf www.12oaks-ranch.de) Bevor es lustig wird, erst einmal die ernste Betrugsstory Wir sind auf Youtube einem Bauernfänger-Network zum Opfer gefallen: In der Einladungsmail stand etwas von: "Wir können jederzeit gehen, bla, bla" und in den Vertragsbedingungen war von einem Monat Kündigungsfrist die Rede - klingt zu schön um wahr zu sein -ist ja auch nicht wahr. Nachdem wir intensiv die Geschäftbedingungen durchgelesen hatten, dachten wir in grenzenloser Blauäugigkeit und im festen Glauben, dass dieses Netzwerk uns wirklich promotet, dass wir bei einer Gewinnverteilung von 95 % für uns und fünf Prozent fürs Netzwerk (noch mehr bla, bla, bla) das Ganze ja mal für einen Monat ausprobieren könnten. Der erste eMail-Verkehr war ja auch sooo nett und zuvorkommend, also haben wir uns prompt angemeldet. Ihr dürft mich hauen, dass ich so naiv war, denn die eMails kamen von TPN NETWORK, eingeladen wurden wir aber von SCALE LAB AFFILIATE ... warum bin ich da nicht hellhörig geworden? Na ja, von dem Moment an, wo wir mit dem Netzwerk verknüpft wurden, bekamen wir keine Antworten mehr auf unsere eMails, weder nette noch weniger nette: Nur immer und immer wieder eine automatische Mail, dass der eMail-Support gelöscht wurde. Moment ... stimmt nicht ganz: Eine Mail habe ich wohl doch bekommen, weil ich erstmal keinen Zugriff auf mein Dashboard bei TPN hatte: Ich wurde vertröstet, dass das eben etwas länger dauert, bis der Browser uns erfasst hätte ... ja, nee, iss klar. Durch wochenlanges Hin- und Her-Gefummel kam ich dann endlich rein ins Network, wollte (in noch grenzenloserer Blauäugigkeit) sogar noch die beiden Kanäle meiner Kinder bei TPN hinzufügen und plötzlich stand da: "Sie akzeptieren hiermit die Nutzungsbedingungen, dass das TPN Network 95 Prozent Ihrer Einnahmen behält." Mir fiel das Lächeln aus dem Gesicht, da es in der Einladungs-Mail doch noch geheißen hatte, dass WIR 95 Prozent behalten - habe ich schnell mal die Zahlen verglichen und da stand es schwarz auf weiß - von dem schwer verdienten Geld, blieben uns nur noch Brosamen. Also habe ich nicht lange gefackelt (Kündigungsfrist war ja angeblich nur ein Monat - ihr wisst ja: bla, bla) und habe die Kündigung in Windeseile rausgeschickt sowie auf Youtube den Button "Bitte vom Netzwerk trennen" gedrückt und jetzt kommt der Hammer: Ich erhielt Ende letzter Woche eine eMail, dass dieser Antrag von Scale Lab Affiliate abgelehnt (!!!!) wurde. Aber auch, wenn wir die Vertragsunterlagen geprüft haben, WER WILL DEN SCHON EINEN PROZESS IM AUSLAND FÜHREN?  und genau darauf scheinen die sich zu verlassen. Der Firmensitz von TPN Network ist England, der von Scale Lab affiliate ist die USA. Für alle, die glauben, dass ich einfach zu dusselig bin (was bei mir ja gelegentlich vorkommt), mache ich ein Video (also einen meiner Youtube-Webwalks), wo ich alle Beweis-Mails integriere, dann seht ihr es Schwarz-auf-Weiß: Larissa hat schon Screenshots davon gemacht, aber ich will es auf Video sprechen, damit das auf Youtube, Facebook, Twitter und Google Plus geteilt werden kann, weil ich finde, dass möglichst viel Leute gewarnt werden sollten, denn alles, was ich gefunden habe, ist auf Englisch - da muss was Deutsches her. Auf den ersten Blick denkt man vielleicht: Ach, was soll es? Neuen Kanal aufmachen, Videos neu hochladen, Abonnenten Bescheid geben und gut iss. Aber damit ist es nicht getan ... ganz und gar nicht ... und ich kann Euch sagen, ich habe am Wochenende ROTZ UND WASSER GEHEULT, weil all die Arbeit, die ich mir gemacht habe für die Katz war. Wenn man seinen Youtube-Kanal monetarisiert, dann macht man das ja in der Regel nicht zum Spaß, sondern weil man Geld braucht. Jede alleinerziehende Mutter, wo der Vater keinen Unterhalt zahlt (und wenn die Kinder älter als 12 sind, zahlt auch der Staat nicht mehr), weiß wie eng das manchmal werden kann, besonders dann, wenn die Kinder 18 werden, den Führerschein machen und nicht weniger, sondern mehr kosten als Kleinkinder. Schief singen erkennt jeder als falsch, grottig reiten liegt immer am Pferd In eigener Sache möchte ich auch mal am Rande erwähnen, dass jede Hundeschule mindestens 45 Euro pro Stunde verlangt ... Gesangsunterricht kostet 60 Euro usw. Als Reitschule hat man nun zwar einen viel höheren Kostenapparat durch die Pferdehaltung bzw. die notwendige Anlage (Reitplatz etc), aber viel mehr Konkurrenz (gute und schlechte) und wird somit oft genug schief angeguckt, wenn man die üblichen 30 Euro pro Stunde verlangt (bei Krankenversicherung, Rente und Steuern gibt es aber leider keinen Reitlehrer-Rabatt). Das gelegentliche Feilschen um den Preis für eine Reitstunde liegt m.E. einfach daran, dass Betreiber von Hundeschulen staatlich geprüft sein müssen, sich aber jeder, der sich auch ohne Ausbildung zur Unterrichtung anderer im Pferdebereich berufen fühlt, Reitlehrer schimpfen darf - ich weiß von einem Kfz-Mechaniker aus Hessen, der noch nicht einmal leichttraben kann und sich an den Zügeln festhält, aber der geht als Problempferdetrainer auf Deutschland-Tour!!! Andere nennen als einzigen Qualifikationsnachweis ein Halb-Jahres-Praktikum auf einer Ranch in den USA und wieder andere schaffen es ohne jeglichen Qualifikationsnachweis sogar ins TV (siehe unseren offenen Brief an VOX). Da es um Lebewesen geht und man da in einer extrem hohen ethischen Pflicht steht, habe ich in einer Art Selbstkontrolle immer gesagt: "Wenn ich nicht irgendwie von Dritten geprüft bin, dann unterrichte ich auch nicht". Bei Janik und mir waren das die Parelli-Auditions und die Turniere und über Larissas Turniererfolge müssen wir wohl kaum reden, die hat es drauf. Aber das alles zu lernen, kostet richtig Geld: Nicht nur Prüfungs- und Startgebühren oder Spritkosten, sondern vor allem jede Menge eigenen Unterricht, um solch eine Prüfung auch zu bestehen - das Geld muss ja auch irgendwie wieder reinkommen, gar nicht so leicht bei so viel Billig-Konkurrenz. Wortlose Schnappatmung wie ein Fisch nach 27 "Mein-Pferd-macht"-Stories Von daher habe ich gelegentlich Kunden, die mir in halbstündigen Telefonaten vorhalten: Der und der macht das aber für 20 Euro (diese Art von Anrufern sind solche, wo man einfach mittendrin sehr unhöflich auflegen müsste, um das KOSTENLOSE Service-Gespräch zu beenden, weil zu Wort kommt man beim besten Willen nicht - man sieht mich dann immer wie ein Fisch tief Luft holen und wieder verstummen, weil am anderen Ende gerade die Lebensgeschichte des dritten Pferdes bis ins kleinste Detail berichtet wird) und der Trainer, der um Hilfe gebeten wurde ja so viel günstiger war (ihr kennt ja den Unterschied zwischen kostenlos und umsonst), wenn ich es also nach gefühlten 30 Minuten irgendwie doch mal schaffe zu Wort zu kommen, um zu fragen, warum besagter Anrufer, denn dann nicht einfach den Trainer engagiert, der doch so viel günstiger ist und sich auch noch stundenlang Zeit nimmt, die Lebensgeschichte des 27. Pferdes mit stoischer Geduld anzuhören (denn das höre ich wenn ich es schaffe kurz zwischenzurufen: "Ich bin gerade im Unterricht (wahlweise:sitze auf einem buckelnden, steigenden Pferd, versuche gerade ein Pferd von der Autobahn zu ziehen, mache gerade Fohlengeburtshilfe ...könnten Sie mir eine bitte eine eMail schreiben?), dann werde ich gewahr, dass die Trainer, die mir von diesen uneingeladenen Anrufern unter die Nase gerieben werden, solche sind, die sagen: "Hmm, ich habe einen Reitkurs absolviert, jetzt werde ich Trainer" und somit das Pferd danach noch unberechenbarer war als vor dem Training - ich habe da früher mal einen Artikel drüber geschrieben, den ihr HIER findet). Na ja, however, auch die Reise nach Florida (wo wir ebenfalls unendlich viel von Pat Parelli gelernt haben über das, was kommt, wenn man den letzten prüfbaren Level 4 bestanden hat), hat bei uns ein Riesenloch ins Portemonnaie gerissen, weil wir ja immerhin Flug und Unterkunft dann doch selbst zahlen mussten - der Kurs war ja kostenlos, weil Larissa aus Tausenden Bewerbern als Eine von Fünfen ausgesucht wurde (HIER nachlesen). Was ein echter Youtuber ist, der monetarisiert aus reiner Menschenliebe ;-) Auch, wenn ich nicht meckern will und es mir sogar jetzt im Winter gelungen ist, meinen Kundenkreis enorm zu erweitern: So viel Spaß das wirklich auch alles macht mit den Videos (wir haben das ja auch schon vor der Monetarisierung praktiziert): Selbst wenn es auf Youtube ein No-Go ist, einzugestehen, dass ein Kanal aus finanziellen Gründen monetarisiert ist und ich mich Stund um Stund frage: Warum denn dann überhaupt monetarisieren? Also, wenn es nicht ums Geld, sondern um die Liebe zum Kunden und den Spaß am Videos schneiden und lizenzfreie Musik raussuchen (die in meinem neuen Kanal durchweg abgelehnt wird und im alten nie beanstandet wurde) geht: Ich bin da ganz ehrlich: Ich habe den Youtube-Channel und die Werbung auf diese Website geschaltet, um Geld zu verdienen (Monetarisierung = Moneten = Geld, klar soweit?). Das mache ich aber jetzt nicht, weil ich mich an anderen schamlos bereichern will (mein Sohn erzählt mir davon, dass andere Youtuber sich mit genau diesen Vorwürfen konfrontiert sehen). Nein, ich habe diese ganze Arbeit, die damit zusammen hängt, gemacht, um meinen Kindern den Führerschein finanzieren zu können (an Leuten, die sich die Werbung nicht ansehen, verdient man ja eh Nullkommanix) und jetzt ist das bisher verdiente Geld komplett im Betrüger-Netzwerk verschwunden - ich könnt ... ach lassen wir das. Nun denn: Ich muss also ganz von vorne anfangen - wie gesagt: Ich habe am Wochenende auch deswegen fast ununterbrochen geheult wie ein Schlosshund, weil es mir binnen sechs Wochen gelungen war, nicht nur meine Abonenntenzahl zu verdoppeln, sondern auch meine Klickzahlen (von 25.000 auf 43.000 zu bringen - ALLES FÜR DIE KATZ) und (was für Youtube ganz wichtig ist): Ich habe auch die Verweildauer auf den Videos fast verdoppelt und das war Arbeit, Arbeit, Arbeit - es ist ja nicht nur das Produzieren der Videos, es ist das Schneiden, das Meta-Tags reinsetzen, das Verteilen in soziale Netzwerke, lizenzfreie Musik finden, die einem nicht die Gehörgänge zerfetzt, und, und, und ... Ich kann Euch sagen: Ich habe mir in den letzten Wochen die Nächte um die Ohren geschlagen und wurde für diese Mühe jetzt nach Strich und Faden übers Ohr gehauen. Es überhaupt zu schaffen, dass Youtube regelmäßig Werbung auf die Videos schaltet, ist ja schon richtig, richtig schwer: Eigentlich klappt das nur zuverlässig, wenn man jeden Tag 1.000 Klicks hat (in Worten: TAUSEND) und jetzt habt ihr die Videos ja schon alle gesehen - wer guckt sich das schon ein zweites Mal an???? Dennoch ein kleiner Hinweis, falls ihr uns so helfen wollt: Nach Möglichkeit NICHT unsere nach 12 Oaks TV gewanderten Videos nur kurz anklicken und dann zum nächsten Video wechseln, denn dann stuft Youtube unsere Videos als uninteressant ein und wir werden schlechter statt besser gefunden. Interessant sind halt nur solche Videos, die bis zum Ende oder zumindest ziemlich lange angeschaut werden - also: Falls ihr sie kennt und keine Lust auf ein zweites "Date" habt, dann besser gar nicht erst anklicken - habt bitte auch Verständnis, wenn ihr hier und in den Blogs über schwarze Videos stolpert - damit diese Schw... nicht an unseren Videos Geld verdienen, haben wir ganz viele Videos auf privat gestellt und können es (obwohl wir zu dritt seit zwei Tagen hochladen, was das Zeug hält) nicht schaffen, alle 500 Videos mitzunehmen - es kann passieren, dass manche eingebetteten Videos von uns übersehen werden und manche sind die Mühe auch einfach nicht wert: Wir machen neue und bessere - versprochen. Auch wenn good news bekanntlich bad news sind ... hier die gute Nachricht: Nach all den schlechten Nachrichten, endlich eine Gute: Mein erster neuer Abonennt, der weder mit mir verwandt noch verschwippschwagert ist, ist übrigens der Chef von HUFGEFLUESTER.EU Bernhard Schormair, was mir echt eine Ehre ist - ich hatte ja nur mal zwei Artikel für ihn geschrieben, einen davon erreicht ihr HIER. Ich will auch nicht um Abonennten und Likes betteln und habe für jeden vollstes Verständnis, der sagt: "Das ist nicht mein Problem, ich schaue nur Videos zuende, die mich interessieren." Alles kein Ding .... aber um Eines bitte ich Euch trotzdem, teilt das Video, was Larissa für Euch besprochen hat (gerne auch die Playlist oben, da kommen ja mehrere Betroffene zu Wort), schon alleine deswegen, weil das wirklich etwas heißt: Larissa ist so kamerascheu, dass ein Kameramann in Ägypten sie regelrecht verfolgt hat in der Hoffung, sie aufzunehmen, ohne, dass sie die Hände vors Gesicht schlägt (diese Story erscheint Mitte März auf steiner-horsemanship.blogspot.de):  Teilt Larissas Video und bitte auch das, was ICH nächste Woche mache, um diesen Netzwerk-Betrug schwarz auf weiß zu beweisen, so oft ihr könnt, WEIL: JEMAND, DER EINER MUTTER DAS FÜHRERSCHEINGELD FÜR IHRE KINDER STIEHLT, DER GEHÖRT BESTRAFT (wenn auch nur dadurch, dass sein Ruf leidet) und: HELFT UNS, DASS MÖGLICHST VIELE YOUTUBER VON DIESEN MACHENSCHAFTEN ERFAHREN, um auch andere Neulinge auf Youtube vor diesen Machenschaften zu warnen. Ich bin ja Reiterin und die sind besonders gut, wenn sie hinter der Bande stehen und haben viel Übung darin, es besser zu wissen, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist: Ich hebe dann mal mahnend meinen Zeigefinger, um Euch zu belehren: Wenn Netzwerk, dann bitte aus Deutschland. By the way: Larissa hat sich soeben bei REIT TV beworben (Bericht hier): Drückt uns die Daumen, denn die haben wirklich einen guten Ruf. Zu den Pferdeproviehs an der Bande gibt es auch eine kleine Playlist - folgt in Kürze.
Hey Leute, das sind die Playlists, zum Ersatz dafür, dass alle Video-Posts weg sind. Ich hab das gemacht, weil meine Artikel ein bisschen untergegangen sind, was ich sehr schade fand. Außerdem wollte ich noch mitteilen, dass Artikel jetzt immer mittwochs kommen und nicht mehr freitags. Der Rhythmus ist besser, weil meine Videos mittwochs und samstags erscheinen. Ich teile sie in die Playlist und in der hier integrierten Pinterest-Pinnwand (zu finden hier in der Sidebar). Minecraft-Fans werden nicht nur in meinem YT-Kanal fündig, sondern auch hier: http://www.12oaks-ranch.de/12oakstv/janiks-lets-plays/
In mehreren meiner Artikel ist jetzt schon ein Name gefallen. Gronkh. Wer auf YouTube unterwegs ist, hat diesen Namen zumindest schonmal gehört. Wieso ist den meisten wahrscheinlich klar. Denn er ist schließlich der ,,größte" YouTuber Deutschlands. Und das berechtigt. Schließlich ist er sehr sympatisch und lustig. Auch verbinden seine Videos viele Leute, denn jeder kennt gewisse Insider, wie vielleicht #Omaliebe aus Grimtales oder Fetti McFettFett aus Outlast :D Und ihr kennt bestimmt noch weitere. Aber neben den unbeschreiblichen Humors gibt es auch andere Sachen, die mir bei Gronkh sehr gefallen. So gefällt mir es sehr, dass man sieht, dass er immer noch Spaß hat, bei dem was er tut. Weiterhin verhält er sich immer sehr natürlich. Er lacht viel, zeigt aber auch, wenn er mal gefrustet ist. Er ist eben immer noch ein Mensch und es ist schön, dass er das auch immer noch zeigt. Toll ist aber auch, wie er mit seinen Zuschauern umgeht. So streamt er viel und geht dabei auch auf den Chat ein. Man fühlt sich bei ihm einfach nicht als eine Nummer, obwohl man es natürlich ist. Auch die Tatsache, dass er durchaus die Kommentare liest, was man an manchen Reaktionen in Videos sieht, verstärkt dieses Gefühl, sowie seine Art, immer unterhaltsame Folgen zu produzieren. Aber bei all dem lässt er sich nicht vorschreiben, was er zu tun oder zu lassen hat, was meiner Meinung nach viel Respekt verdient. Was mir aber wirklich wichtig ist, ist die Tatsache, dass man nicht unbedingt viel Arbeit in etwas stecken muss, um unterhaltsam zu sein. Schließlich schneidet er seine Videos nicht und fügt nur dann Effekte ein, wenn sie wirklich passen. Natürlich kann er das nur deshalb, weil er eine unterhaltsame Person ist, trotzdem finde ich dies eine tolle Aussage, die er indirekt macht. All dies wiederum bringt mich dazu, Gronkh als einen der besten Youtuber zu sehen und dank seiner Vorbildfunktion, die er für mich, aber auch für viele andere hat, finde ich das sein Spitzname ,,YouTube-Papa" der in einigen Kommentaren kusiert, sehr gelungen ist. Jetzt aber genug geschwärmt. Seht ihr es ähnlich wie ich oder seit ihr anderer Meinung? Und welche Insider kennt ihr und was sind eure Favoriten? All das und mehr könnt ihr mir gerne schreiben, freu mich schon drauf :) LG The Bomber
Jede Geschichte hat einen Anfang und meine Geschichte hat gleich mehrere. Zum einen nämlich, wie ich auf YouTube gekommen bin und zum anderen, was mich bewegte, selber YouTube-Videos zu machen. Wie vielleicht klar ist, hängen beide zusammen, aber irgendwie ist auch jede Geschichte eine für sich. Beginnen wir doch damit, wie ich auf YouTube kam. Mit YouTube an sich kam ich schon sehr früh in Kontakt. Jedoch habe ich mir damals noch keine Gedanken gemacht, wo ich überhaupt bin. Sie beginnt mit YouTubern, mit dennen viele gestartet sind. Den Außenseitern. Doch wie schon gesagt: Damals war mir die Plattform YouTube an sich sehr egal. Aber was brachte mich nun dazu, YouTube wirklich wahrzunehmen. Dazu brauchte es bei mir einen wichtigen Faktor. Bei diesem Faktor handelte es sich um das heutzutage beliebteste Spiel der Welt (zumindest auf besagter Plattform YouTube): Minecraft. Zwei oder drei Jahre, nachdem ich die Außenseiter kennen lernte, entdeckte ich dieses Spiel, das eine Leidenschaft in mir weckte. Ich liebte das Spiel und wollte immer mehr haben. Es fing an mit Parodien von Liedern, die nun ein Minecraft-Thema hatten. Aber irgendwann hat man alle diese Lieder gehört und neue Lieder kamen selten. Natürlich reichte mir das nicht. Ich wollte mehr. Aber wie? Dies war schnell gefunden. Denn in Bereichen der Gamer sind die Worte ,,Let`s Play" in aller Munde. Also kurzerhand ,,Minecraft Let`s Play" in die Suchleiste eingegeben und Schwub, die ganze Seite war voll mit Minecraft-Videos. Eins angeklickt und dort begann meine Reise. Denn dieses Video war von der LPerin Honeyball. Doch bei ihr blieb es nicht. Die Comedians, bekannt unter ,,Space Frogs" und der bekannte deutsche Let's Player Gronkh folgten ihr. YouTube wurde zu einer Art Entdeckungsreise, in der alles neu, interessant und lustig war und man super abschalten konnte. Gerade bei Gronkh fand ich Stunden an Videomaterial, mit der ich meine Zeit vertreiben konnte. Nach einiger Zeit war es nun aber so, das ich mich fragte: ,,Ist das alles? Hier muss es mehr geben." Daraufhin fragte ich eine Freundin von mir, welchen YouTuber sie mir besonders empfehlen könne. Die Antwort: TheKedosZone. Sein Humor sollte mein Leben ändern und die Tatsache, dass er doch relativ klein war auf YouTube, brachte mich zum ersten Mal ganz leicht auf die Idee: ,,Hey, der ist gut, aber viel scheint er dafür nicht zu brauchen. Theoretisch müsste ich das doch auch können." Mit diesem Punkt begann dann ein Weg, in dem YouTuber mich nicht nur unterhalten sollten: Immer wieder fand ich Inspirationen und Ideen, die ich umsetzen wollte. Gronkhs Art, ein Spiel zu kommentieren, Honeyballs Art Tipps und Meinungen zu äußern, die Sketche der Space Frogs oder Kedos Art, aus den schlechtesten Spielen ein Super-Video zu machen. Es war eine Freude, all meine Ideen wachsen zu sehen und immer wieder kamen neue Inspirationsquellen. Aber damals hatte ich ein Problem, das mich immer daran hinderte, wirklich ein Video aufzunehmen. Ich hatte ja gar keine Kamera (bam bam baaam, dramatische Musik). Auch hatte ich  gar keine Ahnung, wie ich ein Spiel aufnehme. Dass ich zu dem Zeitpunkt zwar eigentlich alles hatte, wurde mir erst später bewusst. Denn an sich hatte ich ja einen PC (dass ich den brauche, wusste ich natürlich), Internetzugang um die benötigten Aufnahmeprogramme runterzuzladen (leider hatte ich damals keine Ahnung, welches ich brauche und dass es kostenfrei ist) und ein Gaming-Headset (dieses war jedoch erst  gar nicht für Let's Plays geplant. Eigentlich wolte ich nur in Ruhe die Spielsounds laut machen, ohne das sich jemand beschwert und mit einen Kumpel zusammen gleichzeitig zocken und sprechen). Mein Traum schien erstmal unerreichbar und die Ideenproduktion ging in eine Ruhepause. Zwar war YouTube immer noch eine Entdeckungsreise, aber mehr nicht. Doch die Zeiten sollten sich wieder ändern. Denn mein Freund fand die benötigten Aufnahmeprogramme. Zu dem Zeitpunkt war mein PC leider nicht mehr funktionstüchtig genug für Let's Plays. Aber ich wollte sie darauf trotzdem machen. Also los ging das Aufnehmen. Doch dann der nächste Schlag. Ich war einfach nicht gut im Let's Playen. Ich stockte viel, erwartete zuviel und ging bei vielen Themen einfach zu sehr ins Detail. Allem in allem: Es war einfach nicht unterhaltsam. Dies brachte mich zum Grübeln. ,,Was mache ich falsch? Es wirkt doch so einfach." Doch eine Lösung sollte erst ein halbes Jahr später kommen. Während der Zeit gab mein PC zwar komplett den Geist auf, jedoch lernte ich, dass ich einfach locker sein muss und einfach ich selbst. So zumindest die Tipps einiger der großen YouTuber, die mich inspirierten. Und dann endlich, als ich besagten Kumpel besuchte, sollte ich noch eine Chance bekommen, den bei ihm durfte ich aufnehmen. So legte ich los und anstatt alles perfekt machen zu wollen, machte ich es einfach. Meine erste Folge Minecraft war produziert und bekam den treffenden Namen ,,Let's Fail Minecraft", denn ich versuchte nicht, etwas Perfektes zu machen, sondern machte, wie es kam auf meine ganz eigene Art. Ich ließ einfach den zerstreuten Chaoten, der ich bin, raus. Dies war meine YouTube.Geschichte und sie ist noch längst nicht vorbei. Aber zu euch: Habt ihr auch eine YouTube-Story? Oder was inspiriert euch, dass zu tun, was ihr tut? Wenn ihr Lust habt, dann schreibt es mit einen netten Kommentar einfach hier drunter ;) LG The Bomber
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