12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten
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11.07.2018
Nicola Steiner Horsemanship
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Ein kulturwissenschaftlicher Blick auf die Sendung von Lisa Eggert Die Autorin mit Reitbeteiligungspferd "Manni" Warum gibt’s die eigentlich, diese Vox-Pferdeprofis? Also, nicht, dass ich an der Existenzberechtigung von Sandra Schneider und Bernd Hackl persönlich zweifeln möchte – daran, ob sie berechtigterweise als Expert*innen bezeichnet werden, vielleicht schon. Profis sind sie halt deshalb, weil sie nun mal ihr Geld mit Pferden verdienen (Das tut allerdings auch ein Schweinebauer, der seinen Stall für Pferde umgebaut hat oder der Futterlieferant, insofern ist der Begriff auch einfach hohl, weil auch die nicht zwangsläufig Plan von Pferden haben müssen). Nein, warum gibt es so eine Sendung? Wieso geht ein Fernsehsender wie VOX hin und legt solch ein Help-Format auf? Und für wen soll das eigentlich sein? Für Reiter*innen – falls ihr euch wundert, was diese Sternchen sollen, ich hab‘ da so ‘nen Fimmel mit gendern; ist mir halt wichtig, niemanden bloß „mit zu meinen“, sondern möglichst alle mit zu nennen. Nochmal, für Reiter*innen allein kann die Sendung nicht gemacht worden sein, dafür sind wir einfach zu wenige. Außerdem hätte man dann Werbedeals mit Eskadron und Professional Choice abgeschlossen – was vielleicht auch schön wäre, weil Sandra von Eskadron zwar auch bunt aber immerhin farblich extrem gut abgestimmt gekleidet würde. Nein – und vielleicht ist das auch schon der Knackpunkt – Reiter*innen oder überhaupt Leute, die Ahnung von Pferden haben, sind gar nicht die primäre Zielgruppe. Das heißt jetzt nun aber nicht, dass die deshalb machen können was und wie sie wollen. Es heißt aber, dass es kein Format ist, das Pferdeleuten etwas beibringen will. Es zeigt sehr wohl aber einen Ausschnitt aus „unserer Welt“ und vielleicht liegt ein gerüttelt‘ Maß an Ärger über die Sendung darin, dass wir uns falsch dargestellt fühlen – dass da eine falsche Geschichte über Pferde, Reiten und Horsemanship erzählt wird. Mich interessiert nun aber erst einmal, wie diese Geschichte erzählt wird und das schon so von Berufs wegen. Ich promoviere in der Literaturwissenschaft und habe neben dem Fimmel für Sternchen in Worten einen für’s Erzählen – und einen für Pferde. Und daher dachte ich, dass es vielleicht mal eine gute Idee sei, sich die Erzählstruktur und ein paar Motive bei den Pferdeprofis genau anzuschauen. Ich gelobe auch, möglichst wenig mit Fachbegriffen um mich zu werfen. Es geht mir auch eher darum, zu den verschiedenen Aspekten der Sendung mal ein paar Gedanken zu sammeln und vielleicht kommen von euch auch noch einige dazu – das würde mich freuen. Und los geht’s! Sorry, liebe Reiter*innen, ihr seid gar nicht gemeint. Meine erste, steile These hab ich schon genannt. Wir – wenn ich wir schreibe, meine ich diese Pferdeleute, die ja auch so unendlich unterschiedlich sind, dass ein Verallgemeinern auch wieder schwierig ist, ich mach’s trotzdem. (Schon wieder den Schreibfaden verloren ...) Also: Wir sind nicht das angestrebte Publikum. Wer das genau ist, das weiß ich nicht. Tierfreund*innen oder Leute, die samstags sowieso die ganze Zeit Vox schauen und am Vorabend nicht mehr umschalten wollen? Ist vielleicht auch egal. Spannender ist eher zu schauen, was bei diesen Leuten „befriedigt“ werden soll. Das ist neben dem Voyeurismus, den alle Reality-Formate bedienen, sicher die Lust an Geschichten über Freiheit und Abenteuer und Freundschaft (auch zu Tieren). Solche Geschichten gibt es – vor allem in populären Genres – immer schon. Der erste Roman, also das erste Buch, das man als Roman bezeichnen kann, ist Don Quichote. Eine Abenteuergeschichte mit prominentem Pferd (Link zu Wikipedia Rocinante). Für die Pferdeprofis ist aber sicher ein anderes Buch wichtiger und vermutlich die Grundlage jeder Folge: Nicolas Evans „Der Pferdeflüsterer“ – obwohl es Spaß machen könnte zu überlegen, wer von den beiden Profis der abgehalfterte Ritter Don Quichotte ist und wer sein dümmlicher Helfer Sancho. Beim „Pferdeflüsterer“ muss man erst einmal diese ganze Liebesgeschichte abziehen. Dann bleibt aber Folgendes: Ein junges Mädchen und seine ehrgeizige, aber überforderte Mutter (= passive, inkompetente Besitzer*innen), ein Pferd, das durch einen Unfall, also nicht von irgendwem verschuldet, traumatisiert und jetzt nicht mehr händelbar ist und ein Mann, der als einziger in der Lage ist, den dreien zu helfen (= unsere beiden Profis). Am Ende steht immer die Heilung bzw. die Lösung des Problems. Es ist eigentlich eine recht simple Geschichte, die einem da immer mal wieder samstags aufgetischt wird. Sie lebt von der Aura, die um die beiden aufgebaut wird und die sich vor allem aus dem Kontrast zu den Besitzer*innen ergibt. Fiktion oder Dokumentation oder nichts davon? Das Problem an der Nummer: Der Fiktionsvertrag. Das ist ein literaturwissenschaftliches Konzept, das in etwa besagt: Es gibt so etwas wie eine unausgesprochene Abmachung zwischen den fiktionalen Texten und Filmen und deren Leser*innen und Zuschauer*innen. In diesem Vertrag steht ungefähr: „Glaubt mir nicht alles, ich bin nur Fiktion. Auch wenn etwas ganz echt und realistisch wirkt, es ist und bleibt erfunden.“ Es gibt immer Signale, an denen wir erkennen, dass etwas erfunden ist. Das beginnt mit offensichtlich unrealistischem – niemand versucht ernsthaft sich feste vom Boden abzustoßen, um auf dem Besen aus der Stallgasse zu fliegen und damit der leidigen Fegearbeit zu entgehen, obwohl „Harry Potter“ das vielleicht so machen würde. Andere Fiktionsmarker (also Dinge, die sagen: Hey, das hier ist nicht echt!) sind beispielsweise die Gattungsbezeichnung „Roman“ oder beim Film die Art wie die Kamera die Bilder zeigt. Nach diesem kleinen theoretischen Umweg kommen wir auch wieder zurück zu den Pferdeprofis. Denn hier wird schon mal in der Ankündigung von „Doku“ gesprochen – also eben kein Spielfilm wie „Der Pferdeflüsterer“, „Ostwind“ oder „Treue“ (der vielleicht der schönste Film in dieser Reihe ist – Gott, was hab‘ ich als Kind geweint!). In Teil 2 & 3 beschäftigt Lisa sich auch mit der Bildsprache im Vergleich zuSzenen aus dem Film "Pferdeflüsterer" -  im Vergleich dieser beiden Bilder ... Dann werden viele Techniken benutzt, die man sonst vor allem aus dokumentarischen Formaten kennt. Zu Beginn jeder Folge sprechen Hackl und Schneider direkt in die Kamera. Sie brechen also die sogenannte „vierte Wand“. Dieses Konzept kann man sich gut vorstellen, wenn man an amerikanische Sitcoms denkt, die häufig Räume mit drei Wänden zeigen, die vierte Wand, die den Raum schließt, ist der Blick der Kamera. Indem uns Hackl und Schneider quasi „direkt“ ansprechen, machen sie mehr oder weniger klar: „Ich spreche hier als ich selbst, das ist keine Rolle.“ Sie haben sich ja auch keine Pseudonyme zugelegt, sondern im Gegenteil, sie profitieren genau als die beiden realen Personen von der Publicity, die sie durch die Sendung bekommen. ... ist mir die Ähnlichkeit des Vorspanns mit einem Vorspann des Begründersdes Natural Horsemanship mit seiner Frau aufgefallen. Wollen die VOX-Profis durch diese Bildsprache einen Anschein von Kompetenz erwecken? Ein weiteres typisches Element, das vermittelt hier ginge es um „Reales“, ist das Bewerbungsvideo, das meist gezeigt wird und häufig eher Heimvideo-Qualität hat. Heimvideos haben ja etwas sehr „Authentisches“ – daraus haben gefühlte Tausend Zusammenschnitt-Sendungen Ende der Neunziger / Anfang der Zweitausender Jahre ihren Witz geholt, in denen die Heimvideos von „echten Menschen“ bei „echten Missgeschicken“ aneinandergereiht wurden. Als fiktionales Element kommt aber bei den gezeigten Bewerbungsvideos die dramatische Musik hinzu, die aus eher wenig spektakulären Szenen etwas macht, das vor allem den unerfahrenen Zuschauer*innen das Herz stillstehen lassen soll. Die meisten Reiter*innen denken so etwas wie: „Tja, ist halt nicht erzogen, der Gaul.“ Oder weitaus häufiger: „Wie wäre es mit ‘nem Tierarzt, das Vieh hat mindestens was am Rücken, geht schon im Schritt lahm, klemmt den Schweif ein und ist gemessen an dem, was man an Schmerz so erahnen kann, noch extrem lieb zu seinen Menschen.“ Aber auch die Kameras der Produktionsfirma unterstützen den dokumentarischen Charakter der Sendung. Meist stehen wir neben den Pferdeprofis oder den Besitzer*innen. Der Blick der Kamera entspricht häufig dem, den wir hätten, würden wir an der Bande auf dem Rosenhof oder einer der zig Ranches, auf die es Bernd Hackl im Laufe der Staffeln verschlagen hat, stehen. Wir sind dabei. Auch in Interview-Sequenzen werden die Einzelnen meist in der Halbtotalen – also bis zum Bauch – gezeigt; ein Ausschnitt, den man auch hat, wenn man sich mit jemandem unterhält, der / die vor einem steht. Schließlich ist es nun so, dass alle, die in der Sendung auftreten, mit ihren Klarnamen genannt werden. Die Höfe sind keine Kulissen. Die Pferde gehören – so leid es einem manchmal tut – wirklich diesen Menschen und die Tierärzt*innen und Physiotherapeut*innen, die immerhin seit einigen Staffeln auch mal konsultiert werden, üben auch im echten Leben diese Berufe aus. Warum sollte man denn jetzt davon ausgehen, dass das hier etwas mit Fiktion zu tun hat? VOX oder Martin Rütter oder wer auch immer für diese Sendung mit verantwortlich ist, würde sich vermutlich dagegen sperren zu sagen, dass hier etwas erzählt oder konstruiert wird. Ich versuche im Folgenden mal dafür zu argumentieren, dass hier eine Geschichte erzählt wird und zwar ziemlich nah entlang der Vorlage von Nicholas Evans. Dieser Vorspann. Oder wie man für einen kurzen Moment denken kann, VOX würde ein Serienkind aus McLeods Töchter und Heartland züchten. Beginnen wir nochmal am Anfang und zwar mit dem Vorspann. Was wir da sehen, sind Bernd Hackl und Sandra Schneider bei der Arbeit mit einer ganzen Menge Weichzeichner und Leuchteffekt. Bei diesem Bild assoziert Lisa Bruder & Schwester Die beiden galoppieren durch eine wohl bayrische Landschaft, die aber auch – vielleicht dank des Weichzeichners – Kanada sein könnte. Bernd longiert, Sandra schmust, süße Fohlen auf grünen Wiesen und dieser Hauch von Freiheit und Abenteuer – das ist wohlmöglich dem Leuchteffekt zu verdanken. Wenn man jetzt nicht wüsste worum es geht, könnte man glatt denken, dass es hier nicht um ein dokumentarisches Help-Format geht, sondern um eine neue Vorabendserie. Ich stelle mir das so vor: Sandra und Bernd sind Halbgeschwister, die von ihrem vor Kurzem verstorbenen Vater die Gabe geerbt haben, gewaltfrei mit Pferden zu kommunizieren. Dieses Bild symbolisiert aus Lisas Sicht die Gabe gewaltfrei mit Pferden zu kommunzieren - ein Image das im Kontrast zur Otto-Folge steht  Allerdings hat Bernd im Streit mit dem Vater vor einigen Jahren die elterliche Ranch verlassen – vielleicht irgendwas mit der Mutter oder so. Jetzt, nach dem Tod des Vaters, kehrt er von seinen Reisen zurück und findet die völlig überforderte Sandra vor. Nach kurzen aber heftigen Streitigkeiten raufen die beiden sich zusammen und beschließen die Ranch gemeinsam weiter zu führen und Menschen und ihren Pferden zu helfen. Irgendwann taucht der Alex auf, macht das alles in richtig, und irgendwen finden wir auch noch für Bernd. Ich sehe da ungeahnte Möglichkeiten, schlimme Schicksalsschläge und viele, viele gerettete und geheilte Problempferde. Aber mal meine durchgehende Phantasie bei Seite. Wenn man sich anschaut, was hier an Bildern aufgerufen wird, sind das tatsächlich die fast mythischen Vorstellungen von Cowboys und der unendlichen Freiheit des Wilden Westens. Viele Englischreiter*innen bemängeln – zu Recht – das fast notorisch auf jedes Pferd ein Westernsattel geknallt wird, komme, was da wolle. Solange es darum geht, das hier Pferde geritten werden, die sich zumindest mal ein bisschen unkooperativ zeigen, kann ich das vielleicht auch verstehen. Ich reite selbst seit Jahren im Westernsattel und würde mich auch ungern auf ein Pferd, von dem ich weiß, dass es mal einen Hüpfer macht, setzen und dann in einem Springsattel, der sich schon so für mich wie ein Schleudersitz anfühlt, Platz nehmen. Aber in den allermeisten Fällen, sind das keine schlimmen Buckler oder Steiger bzw. sieht der Sitz von Frau Schneider auch im Westernsattel alles andere als stabil aus, sodass es bei ihr zumindest egal wäre, welcher Sattel auf dem Zossen liegt. Es scheint bei der Sattelwahl aber noch um etwas Anderes zu gehen. Bernd Hackl wird eh von diesem unsäglichen Moderator konsequent als „der Cowboy“ bezeichnet und Sandra Schneider propagiert vor der VOX – sowie vor anderen Kameras – gerne gewaltfreies und irgendwie alternatives Reiten. Mit den Bildern von einem lahmenden Totilas und anderen z.B. aus dem Maul blutenden Pferden im Dressurviereck oder Pferden, die im Springparcours zusammenbrechen (völlig egal, ob ein Aortenabriss, wie in dem Fall, an den ich denke, auch in der Box passieren kann) im Hinterkopf erscheint der Englischsattel wie der Inbegriff von Folter und Qual. Gleiches gilt wohl für das Gebiss, das auch gerne als erstes aus dem Training verbannt wird. (Edit: Wegen der Bildzitate sei darauf hingewiesen, dass diese von Lisa & mir selbst abfotografiert wurden. Diese sind nach Par. 51 UrhG zulässig. Wegen eines anderen Bildzitats hat mich Bernd Hackls Verlag erfolglos verklagt - zu finden in diesem Blogbeitrag Pferde brechen .. unterhalb des Videos vergleicht Lisa die VOX-Profis mit dem Immenhof) Warum dreht Vox nie auf dem Immenhof? Vor einigen Jahren war der Englischsattel – auch der nur mäßig sitzende – noch nicht zum Symbol für Unterdrückung geworden, da durfte auch er noch für Freiheit und Unbeschwertheit stehen – nämlich auf dem Immenhof. Diese ältere, aber auch sehr wichtige Darstellung von Pferden und Menschen ist eben deshalb so interessant, weil sie einerseits die kindlichen Vorstellungen vieler heutiger Reiter*innen geprägt hat und andererseits so absolut das Gegenteil von dem zeigt, was in den VOX-Pferdeprofis erzählt wird. Auf dem Immenhof gibt es keine Problempferde oder -Ponys. Die Probleme des Immenhofs sind vor allem die des Erwachsenwerdens – inklusive der Angst das kindliche Paradies zu verlieren. Deshalb ist es auch völlig okay, dass die Tiere hier vermenschlicht werden, oder dass man sich mal etwas ungelenk ohne Sattel auf das Pony schwingt. Hier greift zum einen der Fiktionsvertrag, der uns ein „Bitte nicht nachmachen!“ zuraunt, zum anderen wird hier halt etwas völlig anderes erzählt. Pferde sind Freunde, treue Begleiter, Spielkameraden, die für das oft besungene Stückchen Zucker alles für dich tun. Man könnte fast glauben, dass die Pferdeprofis den harten Einbruch der Realität zeigen. Die passiven Besitzer*innen, die allzu häufig die Tiere irgendwo „gerettet“ haben, werfen diesen dann mangelnde Dankbarkeit vor, sie haben das Vertrauen in ihre Kameraden verloren, weil diese sie arglistig getäuscht haben, indem sie sich ständig unberechenbar benehmen. Der Kommentator und Robert Redford Unterstützt werden diese Einschätzungen, die jeden echten Pferdemenschen mit Schnappatmung zurücklassen, von dem Kommentator. Die Stimme aus dem Off – ebenfalls ein Signal, das uns zeigen soll: Hier wird’s dokumentarisch – erzählt Geschichten, die häufig märchenhaft erscheinen. So, werden Pferde durch Sandra Schneiders bloße Anwesenheit beruhigt oder widerspenstige Gäule ergeben sich sofort der natürlichen Autorität des Cowboys. Robert Redford geht in die Hocke, das macht Bernd Hackl nicht .... Erinnert ihr euch noch an den Film „Der Pferdeflüsterer“? Da gibt es diese Szene der ersten Begegnung zwischen Tom Booker, alias Robert Redford, und dem Pferd Pilgrim. Warum weiß man eigentlich nicht, wie das Pferd hieß, das Pilgrim gespielt hat? Ich finde, es hat einen tollen Job gemacht. Auf jeden Fall lässt Booker das Pferd aus dem Stall, das ihn erstmal halb über den Haufen rennt und in sicherem Abstand misstrauisch beäugt. Ein bisschen rührende Musik. Booker wirft ein Steinchen, das Pferd schlägt nervös mit dem Kopf, lässt sich aber mit einem Heben des Lassos beruhigen und das war’s! ... aber die Bildsprache ist doch eine ähnliche, oder was meint ihr? Auf irgendeine magische Art, hat der Mann Kontakt zu diesem Tier aufgebaut, die Mutter ist begeistert, dass er sich dem wilden Pferd nähern konnte, und die Zuschauer*innen mit ihr. Achtet mal darauf, was der Kommentator der Pferdeprofis meistens so sagt und legt das mal gedanklich über die eben beschriebene Szene. Das absolut Schlimme ist jedoch, dass Robert Redford als Tom Booker eine hundertfach bessere Figur macht. Anstatt wie Sandra Schneider notorisch zu streicheln oder wie Bernd Hackl erstmal ordentlich klar zu machen, wer hier die Cowboyjeans anhat, lässt er das Pferd tatsächlich erst einmal schauen, wer denn da plötzlich steht. Auch der nächste Schritt ist entscheidend: Er macht seine Arbeit von der Mitarbeit der Besitzerinnen abhängig. Die kann vielleicht von den Pferdeprofis vorausgesetzt werden, wird aber häufig auch nicht gezeigt. Auch werden die Besitzer*innen auch nie zur Verantwortung gezogen, weder wenn es um nicht erkannte Erkrankungen geht, noch bei offensichtlichen Fehlern in der Erziehung – im letzten Teil werde ich auf diesen Punkt nochmal eingehen, weil gerade die jüngste Staffel da ganz schreckliche Signale sendet. Auch hier ist der Film-Pferdeflüsterer etwas cooler. Immerhin verlangt er die Mitarbeit, raunzt die Mutter kurz an, als ihr ständig klingendes Telefon das Pferd aufscheucht und versucht die Beziehung von Pferd und Reiterin zu verstehen und auch mit ihr zu arbeiten. Bei allem Kitsch und Klischee, so viel Zuwendung an das eigentliche Problem, das immer am anderen Ende des Führstricks zu suchen ist, sieht man bei den VOX-Pferdeprofis selten. Stattdessen hört man immer wieder Dinge, die man angeblich sehen müsste. Die Erklärungen für das pferdische Verhalten – hat keinen Bock, sieht etwas nicht ein, will sich nicht fügen etc. – mal ganz außer Acht gelassen, soll man Pferde sehen, die sich sichtlich entspannen, obwohl sie nach wie vor mit durchgedrücktem Rücken an der Longe strampeln. Oder entspannte Reiter*innen, die sich nun endlich wieder sicher auf ihren Pferden fühlen und trotzdem im Spaltsitz krampfend auf dem Tier sitzen und mehr aus Verzweiflung als vor Glück lächeln. Man sieht auch viel zu häufig immer noch lahme Pferde, die teilweise noch muskulär abgebaut haben, aber als ebenfalls glückliche, entspannte Freizeitpferde aus der Sendung verabschiedet werden. Und am allerschlimmsten – und das bringt mich zu sowas wie einer Einzelanalyse einer bestimmten Folge: Ein Pferd, das als unreitbar nun in die Frührente geschickt wird und diese dann mit lächerlichen vier Stunden auf der Weide fristen muss. Auf jeden Fall sorgt der Kommentator dafür, dass wir die Geschichte genau richtig verstehen. Das heißt: Sandra und Bernd können auf quasi-magische Weise aus gefährlichen, wilden und traumatisierten Pferden brave Ponys machen, die endlich als dankbare und verlässliche Kameraden ihren Besitzer*innen das zurückgeben, was diese doch verdient haben. Wichtig ist, dass man die Magie und die Aura der beiden immer schön aufrechterhalten muss, auch wenn hier entweder nicht alles glattgeht, sie, außer das Tier endlich mal einem Tierarzt vorzustellen nichts gemacht haben, oder etwas schlicht geübt haben (erinnert sich noch jemand an eine der ersten Folgen, in der Sandra ein Problem beim Hufe geben auf ganz abgefahrene Weise gelöst hat: Sie hat es geübt!). Niemand kann das so wie die beiden. Leider hat sich gerade Sandra Schneider in ihrem Internet-Auftritt diese krude Mischung aus das Gegenteil tun, von dem was gesagt wird, und behaupten man wäre allein im Besitz des heiligen Grals des Pferdetrainings, zu Eigen gemacht. (Hier hat Lisa mich gebeten, meine React-Video auf Youtube-Videos von Sandra Schneider einzufügen, isbd. auf "Quäle Dein Pferd nicht") In Teil 2 und 3 schaue ich mir mal die Folge „Emmy Lou und Hidalgo“ ganz genau an. Wie wird hier vom Pferd erzählt? Was für Bilder von Pferden, Pferdemenschen und dem Umgang mit dem Partner Pferd werden hier konstruiert? Wie geht die Sendung eigentlich mit ihren Darsteller*innen – menschliche wie tierische – um? MEIN SENF ZU DEN VOX-PFERDEPROFIS: FÜR THEMENMONAT KLICKEN Von Lisa gibt es leider keine Bücher, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Bis dahin tröste ich Euch mit meinen - viel Spaß beim Lesen:
28.06.2018
Nicola Steiner Horsemanship
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Eigentlich haben wir uns eine Actioncam gekauft, um Tutorials fürs Westernreiten zu machen - herausgekommen ist aber erst einmal nur ein zweiteiliges Westernquiz und ein Video von Impressionen vom Turnier (Playlist oben). Denn wer "A" sagt, muss ja bekanntlich auch "B" sagen und der Kauf einer Actioncam zieht für uns einen Rattenschwanz an Ausgaben hinter sich her, aber dazu unten mehr ... Beim dritten Video in der Playlist oben (Murphys Law auf dem Westernturnier) haben wir uns selten dämlich angestellt, als wir auf Youtube die schlechteste Bildqualität ever erblickten: Wir dachten, wir hätten vergessen, PAL einzustellen oder die Fotos im Video würden die Qualität verringern, dabei war das nur der 360-P-Club von Youtube: Was neu hochgeladen wird, hat in den ersten Stunden nur diese geringe Qualität ... Das war zu einfach. Die Ruine Eibach in Lindlar-Scheel (Handy-Bild) - mehr Fotos von unserem Ausreitgelände auf www.12oaks-ranch.de/ausritte/ Wer jetzt denkt, dass es im Horsemanship-Blog technisch zugeht, der irrt, denn davon verstehe ich nichts. Als typischer Fall von Frauen & Technik war ich mir einfach nicht darüber bewusst, dass Einstellungen einer Helmkamera vor allem eines bedeutet: Abkürzungen wie "w" für wide oder "n" für narrow - zumindest bei der GoPro Hero 4 black. amzn.to/2JYGKOM.  Auf die fiel die Wahl, weil ich nicht nur eine Actioncam, sondern vor allem ein externes Mikro wollte, damit ich auf dem Pferd sitzend oder bei Bodenarbeits-Tutorials quatschen kann, während meine Kinder mich mit ihren Handys filmen. Denn das habe ich ja HIER von den Ton- und Kameramännern des WDR gelernt: Wenn man nicht gerade 2.000 Euro für eine Kamera ausgeben will, dann lieber mit dem Handy filmen, aber der Ton macht ja bekanntlich die Musik ... Zwergenhöhle (Handyfoto) - mehr Fotos www.12oaks-ranch.de/ausritte/ In meinem Fall Windgeräusche und da fiel der Markenname "Sennheiser". Gegoogelt, gefunden, aber ein anderes und zwar eines, das man wasserdicht als Gehäuse um besagte Actioncam basteln kann. Das Mikro amzn.to/2JYKHD4 muss ich mir zwar noch zulegen (oder einen Sponsor finden), aber die Actioncam habe ich schon und damit begann nicht nur das Abenteuer Technik (dazu am Ende mehr), sondern auch ein Horsemanship-Abenteuer nach dem anderen. Ich habe die Helmkamera nämlich wie besessen getestet und dabei gequatscht wie ein Wasserfall: Über die Erziehung von Tieren, über die Horsemanship-Technik Annäherung und Rückzug sowie das Kalt-Warm im Horsemanship-Ostereiersuchen und, und, und ... könnt ihr alles in folgender Playlist hören und sehen. Die Fotos geben einen kleinen Vorgeschmack (die ersten vier sind aus dem Bildarchiv, nix GoPro) ... doch dann wurde es gefährlich bei den Dreharbeiten und das erzähle ich unterhalb dieser Sagenweg-Playlist. Die Ruine Neuenberg - Video inkl. Zwergenhöhle: HIER Auch wenn ich mit Lucky zeigen konnte, dass ich in Sachen Horsemanship wohl doch nicht völlig verblödet bin, habe ich mit Painthorse-Stute Fancy jeden Fehler gemacht, den man sich nur denken kann (3. Video der Playlist oben: Outtakes & Fails). Nach einer langen Verletzungspause des Pferdes bin ich zuerst mit Larissa und den Ponys gestartet und habe mich dann mitten im Wald von der "Herde" getrennt. Wohlwissend, dass man im Horsemanship alle Übungen kleinschrittig aufbaut, habe ich eigentlich so alles an Fehlern gemacht, die im Horsemanship als No-Go gelten. Denn obwohl Fancy emotional aufgebracht war, hatte ich auch noch den Hund angeleint, habe aber die Schwierigkeitsgrade sogar noch mehr erhöht: Filmen, quatschen und dann auch noch mit dem Pferd schimpfen, als sie fast auf den Hund getreten war. Schockschwere Not ... Schloß Gimborn Marienheide, Handyfoto. Die Bilder unten sind v. d. GoPro Den Hund musste ich dann frei lassen und danke seitdem jeden Tag dem lieben Gott, dass sie den Ansturm an Autos am Dassiefener Berg schadlos überlebt hat. Als dann auch noch eine Kuhherde auftauchte, war das Chaos perfekt und ich habe sprichwörtlich die Hosen herunter gelassen. Meine Nerven lagen nun endgültig blank, aber erst mal wurde es dann doch noch ein netter Ausritt - also so für 15 Minuten (2. Video in der Playlist oberhalb), aber dann war ich unkonzentriert und fahrig, was dazu führte, dass Fancy in den Zügel getreten ist, der ihr bis zur Brust rutschte, worauf sie mit quasi gefesseltem Vorderbein in der Gegend herum hüpfte. Ob ich sie befreien konnte, seht ihr im 3. Video der Sagenweg-Playlist. Die GoPro macht alles rund, wenn sie knipst statt zu filmen:  Unter der Playlist auch Bäume & experimentelle Galoppfotos Danach dachte ich, dass es vielleicht doch besser ist, beim Filmen das Pferd zu Hause zu lassen und bin zu Fuß über Gänseküken und mit dem Auto über eine Horde von durchgeknallten Leuten gestolpert, die verkleidet durchs Dorf johlten, während ich an der Ampel stand. Die waren auf dem Weg zu einem Jux-Fußballturnier und diesem wilden Umzug mit Bollerwagen, Luftballons und Bierkisten musste ich dann auch mit der GoPro einfangen - übrigens mein erstes Video in der 4k-Was-auch-Immer-Bildauflösung. Bevor es jetzt aber doch mal technisch wird - weil Test und so - schnell noch die Playlist mit diesen kurzweiligen bis herzerwärmenden Zufallsfilmchen. Das mit dem 4k sollte man aber tunlichst sein lassen, denn wie ich erfahren habe, ist damit eine nachträgliche Bildstabilisierung erschwert, weil man die Geschwindigkeit nicht reduzieren kann und man kann wohl auch nicht 60 frames per second schießen. Das ist mir zu kompliziert: Ich bestelle mir jetzt einfach ein Gimbal und mache aus der Actioncam fluggs eine Steadycam - sich die GoPro Hero 5 oder 6 mit eingebauter Bildstabilsierung zu kaufen, wäre zu einfach gewesen. Aber hinterher ist man ja immer schlauer: All diese Fakten, die ich jetzt so weiß, habe ich Youtube-Videos entnommen, denn die Beschreibung, die der Actioncam beiliegt, ist mehr als dürftig. Wenn man sie HIER per Internet sucht, erhält wohl schon ausführliche Infos, nur nicht zu der Frage, worauf ich eine Antwort suche: Kann ich in den Einstellungen das Bild stabilisieren? Dass das nur bei Hero 5 & 6 geht, hat mir dann Wochen später ein Saturn-Mitarbeiter verraten. Merke: Wenn du halbwegs durch Menü steigst, dann gehe auf 2,7 k und überlege Dir, ob Du wide (für Panorama-Sicht) oder narrow (ohne Fischaugen-Effekt, aber dafür auch mangels Panorama nur das Objekt im Bild) auswählst. Am Besten überlegst Du Dir das zuhause, weil im Zoo zum Beispiel ist Wide zumindest dann nicht mehr der Bringer, wenn die Tiere eher weit weg sind, wenn man dann aber blind wie ein Maulwurf ist (so wie ich: entweder ohne oder mit nicht angepasster Brille) erkennt man im Zoo nicht einen Buchstaben des umfangreichen GoPro-Menüs und muss an der einmal eingestellten Einstellung eisern festhalten - bis zum bitteren Ende, dachte ich, um jetzt herauszufinden, dass man die Einstellungen auch über die App an Larissas Handy ändern kann - ihr wisst schon: Hinterher .... Zum Glück gab es im Zoom Erlebnispark ein paar Tiere in Reichweite und die Bootsfahrt ist ein wahrer Actioncam-Genuss geworden - oberstes Video in der Badewannen-Playlist. Diese Badewannen-Videos habe ich deswegen gemacht, weil ich persönlich immer Videos auf Youtube suche, die 45 bis 60 Minuten lang sind. Dann stelle ich mir den Laptop auf einen Stuhl neben die Wanne und chille im Schaumbad, was das Zeug hält. Wer weiß, vielleicht gibt es ja auch Leute, die das ähnlich handhaben und da wollte ich dann auch ein paar Videos zu beisteuern. Vom Zoo habe ich keine GoPro-Bilder, aber experimentelle Fotos - manche scharf und andere rattenscharf bis unkenntlich Neben dem Zoo-Video ist darin auch ein Teil des Sagenwegs zu Fuß und ein Video vom Ausritt mit Hund und Handpferd. Ponys sind bekanntlich gechillter als die Vollblut-angehauchte Paintstute Fancy, die in den Parelli-Horsenalitys (HIER geht es zum Themenmonat) als Right-Brain-Extrovert (RBE) einzuordnen ist und dafür hat sie sich tapfer gehalten - ich nicht, denn ich bin auch ein RBE, wenn es um Parellis Humanalitys geht und neige nicht nur zur Hysterie, wenn der Hund unangeleint über die Strasse rennt und trotz Auto nicht kommt oder das Postauto den Weg so versperrt, dass man mit Pferd und Hund durch einen schmalen Durchgang von Postauto und Zaun muss - Adrenalin pur. Als waschechte RBE in Menschengestalt werde auch ich hibbelig beim Bedienen der Kamera und in Ermangelung eines Handbuches to go ging vieles über Learning by doing. Bei mir leider mehr Doing als Learning, aber immerhin sind meine Youtube-Follower von meinen Sagenweg-und-Co-Videos begeistert, auch wenn sie beim Anschauen - mangels Bildstabilisierung - gelegentlich seekrank wurden - ich hoffe, es hat sich niemand übergeben. Wie gesagt: Vom nächsten Youtube-Geld wird ein Gimbal gekauft. Das passiert, wenn man weder kurz noch lang oder Piep & Piep-Piep unterscheiden kann: Galoppbild-Video HIER Um aber anderen, die sich auch ins Abenteuer GoPro stürzen, doch noch ein paar hilfreiche Tipps an die Hand zu geben, habe ich euch in der Playlist ganz am Ende des Blogbeitrag  (unter der Fotogalerie) genau solche zusammen gestellt - also die von den anderen Youtubern - meine eigenen sollte ihr meiden wie der Teufel das Weihwasser, denn ich habe von Technik null Ahnung und davon zu viel. Das beweist mein Abenteuer in Täglich-grüßt-das-Murmeltier-Tradition mit der Quick-Capture-Funktion, die mir einige schlaflose Nächte beschert hat: Warum schieße ich immer Hunderte von Fotos, obwohl ich doch eigentlich filmen will? Die Lösung war für betagte Leute wie mich wohl zu einfach: Fürs Filmen muss man den Auslöser ganz kurz drücken, dann macht es Piep, Piep, Piep (Übersetzung: Kamera ist an) Pause und noch einmal Piep (Film läuft) und bei Fotos drückt man den Auslöserknopf lang - das ergibt Piep, Piep, Piep (siehe oben), Pause, Piep, Piep - ist wie beim Morsealphabet und jetzt lausche ich ständig darauf, was meine GoPro mir gerade sagen will: Jawoll, sie redet mit mir - das ist wie im Horsemanship: Kommunikation ist gegenseitig. Und plötzlich war der Weg weg: Abholzarbeiten (Video: HIER). Mehr Fotos unterhalb der Buchtipps Fazit: Die GoPro ist eine tolle Sache, wenn man sie erst einmal verstanden hat und da steht ihr wahrscheinlich nicht ganz so auf der Leitung wie ich - mein Sohn konnte die GoPro sofort bedienen - also liegt es wohl an mir. Im folgenden Link belehren euch die, die sich mit so was auskennen und nein ... es sind nicht die Gelben Seiten ... www.off-the-path.com/de/gopro-einstellungen/ Fazit: Da ich Mutter zweier technikbegabter Kinder bin, bin ich heilfroh, dass ich die GoPro als neues Spielzeug habe und seitdem ist das Wort Langeweile ein Fremdwort für mich, ich film' und film' und schneide und schimpfe .... Unboxing-Videos und chaotische Inbetriebnahmen kann ich Euch daher leider nicht ersparen - wäre ja noch schöner ;) Nach dieser letzten Chaos-Playlist kommen dann wie gewohnt meine Bücher, schreiben kann ich besser als filmen: Bitte kaufen, damit ich mir das Mikro von Sennheiser amzn.to/2JYKHD4 leisten kann - denn das wäre nicht nur das Tüpfelchen auf dem "i", sondern die nächste Gelegenheit für einen weiteren chaotischen Test - hoffentlich ohne Postauto in engen Strassen, ohne Leute, die einfach nicht weiterfahren, während sich der Hund fast am Halsband erhängt und auch ohne in Zügeln gefesselte Pferde. Kein GoPro-Foto, aber findet statt ;) Als Schlußbemerkung sei gesagt, dass man sich schwer täuscht, falls man denkt: "Na die 230 Euro für die GoPro kriege ich so gerade noch zusammen gekratzt", denn das ist nur die Spitze des Eisbergs. Da ist der Kauf des Zubehörsets von ccbetter noch harmlos, denn da bekommt man immerhin 44 Teile für 24 Euro (unboxing video #2), denn man stellt mit Schrecken fest, dass das eigene uralte Handy nicht Go-Pro-App tauglich ist (Modell fünf Jahre alt oder so) und muss dann immer entweder die Tochter fragen, dass sie die GoPro vom ihrem brandneuen Handy aus steuert oder das Ganze nach Gefühl machen (mein Regelfall, weil der Tochterservice ist zur Zeit nicht verfügbar - also nur selten), weswegen sich der Kauf eines neuen Handys auf Dauer wohl auch nicht vermeiden lassen wird. Eine Alternative wäre wohl auch die GoPro Hero 4 silver, denn die hat ein Display hinten und man sieht, was man filmt, aber Frau Youtube sagt, die ist schlechter, weil weniger Einstellungen, schlechtere Bildqualität, bla, bla .. also sind wir froh und glücklich mit der Black Edition, denn nicht nur die Filme sondern auch die Bilder sind rattenscharf, selbst wenn gerade die Fotos nur Zufallsprodukte sind, sind immer noch genug Vorzeigbare dabei und alle anderen haben immerhin einen experimentellen Touch. Doch auch mit dem Handykauf ist es noch nicht getan, denn die GoPro hat keinen eigenen Bildstabilisator und der von Youtube kürzt 5-Minuten-Videos auf eine,wenn man damit stabilisiert also habe. Wer meint, das ginge mit kostenlosem MovieMaker, der ist auch auf dem Holzweg. Das habe ich einmal versucht und das Ergebnis ist so schrecklich, dass ich das Ergebnis umgehend gelöscht habe: Da wird alles schwarz. Also habe ich mir jetzt ein neues Schnittprogramm angeschafft und damit geht die Technik-Odyssee von vorne los: Jetzt kann ich zwar die Kamera bedienen, aber das Schnittprogramm nicht - stöhn.   Ob das Bild als moderne Kunst durchgeht? Hier die Tipps von Leuten, die sich mit so etwas auskennen - Videos, die ich als hilfreich empfand und tschüss.
19.05.2018
Nicola Steiner Horsemanship
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Dieser Bericht bzw. Interview ist in meinem Buch "Tod eines Pferdes - Zirkuslektionen im Fokus" bereits erschienen. Peter Pfister hat behauptet, dass Uwe Jourdain ihn bei der Equinale "schlecht gemacht" hätte. Das Video von den sieben Minuten vor Evitas Tod wurde der Equinale aber von einer anderen Person zugesandt (der Name ist mir bekannt). Unterhalb der Buchtipps findet ihr ein ausführliches Programm und das Equinale-Plakat "Es gab eine Stelle im Dokumentarfilm über Peter Pfister, die mich ein klein wenig irritiert hat. In einem kleinen Augenblick sah seine Arbeit am Pferd grob aus und daher habe ich mich kurz gefragt: Wie arbeitet er wohl, wenn keine Kamera läuft?", erinnert sich Nile Pils, Organisatorin der Filmfestspiele Equinale. In einem Telefoninterview gesteht sie aber zu, dass der Rest des Films “Der Pferdemann” ansprechend gewesen sei. Daher sei der Pfister-Film solange in der engeren Auswahl gewesen, bis Pils davon erfuhr, was in Leichlingen mit dem Pferd Evita passiert war. Zum Hintergrund des Festivals: Eigentlich werden nur vier ausgewählte Filme beim Festival gezeigt, aber 2017 hätte man dort als fünften Film auch diese Dokumentation über Peter Pfister hinzu genommen. Aber dann bekamen die Macher der Equinale einen kleinen Tipp. "Darüber war ich heilfroh", zeigt sich Gründerin Nile Pils erleichtert. Auch ein Film über Totilas sei eingereicht worden. Dieser sei von einer holländischen Produktionsfirma gewesen und so wurde schnell auch das Thema Rollkur in  den Ring geworfen. "Bei der Equinale soll ja der besondere Film gezeigt werden", erläutert Pils und liest mir den Grundgedanken vor: "Mit dem Filmfestival Equinale möchten wir das Bewusstsein für ein Miteinander zwischen Menschen und Pferd bzw. Mensch und Natur in den Mittelpunkt stellen. Wie können wir eine gute Beziehung zueinander entwickeln? Wie gestalten wir eine starke Bindung, die von Vertrauen und Geben und Nehmen gekennzeichnet ist? Die Filme zeigen eine große Bandbreite von unterschiedlichen Sichtweisen und Erfolgsrezepten auf. Sie klären auf, lassen den Rezipienten mitfühlen und vielleicht ein neues Verständnis für Pferde entwickeln." Nachdem Pils die Szenen gesehen hat, die am Ende zum Tod von Evita geführt haben, war das nicht stimmig - selbst wenn der Film an sich gut gemacht und schön bebildert war. Pils liege es fern, sich in Streitigkeiten zwischen zwei Trainern einzumischen und sie vertritt einen neutralen Standpunkt. Sollte es aber bis Juni 2018, wo auf ihrem Gelände in Mecklenburg-Vorpommern eine Veranstaltung geplant ist, eine Klärung gegeben habe, sei sie bereit, die Dokumentation über Pfister dennoch zu zeigen, aber zeitgleich eben auch den anderen Film: Das Video, in dem Evita 13 mal gestiegen, drei mal gestürzt ist und sich nach dem dritten Sturz das Genick gebrochen hat. Nur einen der beiden Filme zu zeigen, würde die Tatsachen verzerren. (Nach meinem React äußert sich Nile Pils zum Mustang Makeover. Die Produktionsfirma Catamaran Film hat einen Film übers MMO gemacht und sich damit beworben). Nile Pils ist streng und kompromisslos, wenn es um die Auswahl der Filme geht und alleine die Tatsache, dass ein Film scharfe und ansprechende Bilder zeigt, sei nicht das Hauptkriterium. "Wir hatten auch einen wunderschönen Film über das Mustang Makeover, der zwei Trainerinnen in den drei Monaten bis zum Event begleitet hat. Programm & aktuelles Plakat unterhalb der Buchtipps Gut gemacht allein, reicht aber eben nicht - wir schauen hinter die Kulissen, so weit uns das möglich ist, und das Hauptkriterium muss Glaubwürdigkeit sein." Pils sieht das Mustang Makeover kritisch und kann beim besten Willen keinen Unterschied zum Bundeschampionat oder anderen Turnierveranstaltungen im Pferdesport entdecken. "Es gibt Gewinner und Platzierte - also ist es ein Turnier. Daran ist nichts zu rütteln", sagte die gelernte Pferdefachfrau, der ihr Geld nicht zu schade war, ihn für einen Trainerschein auszugeben, den in der Pferdewelt niemanden zu interessieren scheint. "Die Trainer ganz ohne Ausbildung greifen die Kunden ab, wenn diese sich gut vermarkten können", übt Pils Gesellschaftskritik. Die Leidtragenden sind dabei nicht nur die Pferde, sondern auch die Kunden, die am Ende ihr Geld für etwas ausgeben, was sie mit ihrem Pferd dann doch nicht oder nur sehr wenig weiterbringt. Und wenn doch, dann im Hauruckverfahren. Erstveröffentlicht wurde dieser Beitrag in diesemBuch, wo alle Hintergründe beleuchtet werden Wir wissen jetzt nur zu gut, wer den Preis dafür bezahlt, auch wenn es oft genug gut geht und Pils muss eingestehen: "So schrecklich das alles ist und so erschreckend diese Videosequenzen sind: Immerhin ist durch den Tod Evitas erwiesen, dass nicht die Turnierreiter die Bösen sind und die Freizeitreiter die Guten. Zu viel Ehrgeiz kann es überall geben, aber es gibt auch die, die ihrem Pferd die Zeit geben, die es braucht: Manchmal Tage, manchmal Wochen und manchmal Monate - je nach Pferd." Daher habe sie ein beiläufiger Satz von Michael Strussione, Veranstalter des Mustang-Makeover, ein wenig irritiert. "Er stellte die Qualitäten eines Trainers infrage, wenn dieser nicht binnen zwei Wochen ein Pferd unterm Sattel hätte", erinnert sich Pils an ein persönliches Gespräch anlässlich der vorm React erwähnten Bewerbung fürs Festival mit dem Film über Tanja Riedinger und Sandra Schneider, die 2017 beim Mustang Makeover mitgemacht hatten. "Tanja ist ein sehr nettes talentiertes Mädchen und hat mit ihren eigenen Pferden und auch mit dem Mustang viel erreicht, aber bei dieser Veranstaltung werden junge Mädchen deswegen zu Trainern erklärt, weil sie auf Youtube viele Follower haben." Ein Trainer brauche sehr viel weitreichendere Kenntnisse, z.B. über Anatomie, über Lernverhalten, über Pferdepsychologie und genau das muss er auch vermitteln können. "Es ist auch ein Unterschied, einem einzelnen Pferd oder seinen beiden privaten Ponys publikumswirksame Showtricks beizubringen oder als seriöser Ausbilder Tag für Tag den unterschiedlichsten Pferdetypen zu begegnen", stellt Pils die Aussage dieses Trainerwettbewerbs infrage. Eine solide Pferdeausbildung sei unspektakulär und vielleicht sogar langweilig anzusehen, aber sie diene dem Wohlbefinden und der Gesunderhaltung der Pferde. "Vielleicht ist der Titel "Trainerchallenge" etwas unglücklich gewählt und irreführend, denn eigentlich ist das Mustang Makeover auch nur ein Reitturnier. Zwar sind einige professionelle Trainer dieses Jahr mit dabei, aber eben auch junge Youtuberinnen. Wenn man es genau sieht, ist es beim "normalen" Turnier ja auch üblich, dass Trainer und Hobbyreiter in einer Klasse starten, aber da könnte man endlos diskutieren", ergänzt Nile Pils aus heutiger Sicht (das Zitat ist im Buch nicht enthalten). Auch das Thema Sicherheit der Darsteller darf nicht außen vor bleiben, denn Tanja Riedinger ist von ihrem Mustang einmal getreten worden und musste ins Krankenhaus, hatte Riedinger in einem Zeitungsinterview erklärt. Die in der Equinale gezeigten Filme sollen Spaß machen und eventuell sogar ein Umdenken im Pferdebereich anregen. "Da hat uns der dritte Ostwind-Film beeindruckt, denn dieser übt am Rande Gesellschaftskritik, indem gesagt wird, dass Wasser aus moralischen Gründen nicht privatisiert werden darf," plaudert Pils ein wenig aus dem Nähkästchen, auch wenn man auf der anderen Seite eine andere Botschaft des Films "Nur-mit-Halsring-ist-pferdegerecht" eher kritisch sehen sollte. Wie immer am Ende eines Blogbeitrags - Amazon-Links zu all meinen Büchern:

Um unsere News-Unterseite "schlank" zu halten werden hier statt drei die jeweils zehn neuesten Blog-Einträge zeigt. In der Startphase gibt es wechselnde Monatsthemen, die ihr über folgende Buttons aufrufen könnt.

Queenie ist bekanntlich eine eigene Meinung auf vier Beinen und ist damit dasjenige unserer Pferde, das sich am Ehesten für die unterhaltsamen Blogeinträge geeignet hat. Da diese übers ganze Jahr kreuz und quer über den 12-Oaks-Blog verteilt waren und sie zu schade dafür sind, im Internet-Dschungel zu versumpfen, habe ich alle Queenie-Einträge des Jahres 2015 rüberkopiert nach Blogspot - also außerhalb der eigenen Homepage. Im Monat Dezember ging es hier also nur um Queenie; im Januar war das Thema Fallbeispiele von unseren und von Kundenpferden und ich habe zwei, drei meiner Artikel veröffentlicht. 

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02.08.2018
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Queenie durfte nicht aufs Schleifenbild, denn sie hatte keine: Fünf Ritte, fünf Nullscores, aber Lucky hat unsere Ehre gerettet Haul: Die Sachpreise von Lucky Bevor ihr diesen Blogbeitrag lest, solltet das erste Follow-me-around meines Lebens ansehen: Ich zeige Euch hier nicht nur das Turniergelände, sondern erzähle Geschichten von freilaufenden Pferden auf dem Parkplatz und Monstern hinter der Hecke, die einige Pferde in die Flucht geschlagen haben. Auch ansonsten ist das Gelände in Isselburg wunderschön: ein Teich, jede Menge zuckersüße Fohlen und sogar eine Hüpfburg. Larissa reitet, ich schreibe und die Ritte kommentieren wir abwechselnd Das WRR-Turnier in Kombi mit einer DQHA Introductory Show fing gut an - ohne Witz: Nachwuchspferd Queenie war cool wie nie und man wähnte sich am Ziel der Pferdegewöhnung ans Turniergeschehen, aber zu früh gefreut. Die Coolness hatte sich schon nach wenigen Sekunden und bereits in der ersten Prüfung erledigt. Queenie war kaum lenkbar, ließ sich an der Brücke kaum anhalten, wollte vom Tor weg und Larissa hatte alle Mühe, den Weg einzuhalten. Als dann der Galopp kam, war es endgültig vorbei mit Queenies Ruhe: Der fiel spätestens jetzt ein, dass sie ein Fluchttier ist und sie könnte schwören, dass da gefährliche Monster hinter der Hecke lauern. Nun war die Devise: Ab durch die Mitte in Richtung Ausgang. Larissa musste mit der zweiten Hand eingreifen und am Ende absteigen - seht selbst die von Larissa kommentierten Chaosritte in folgender Playlist, denn das zog sich das ganze Turnier durch: Wir haben dann die Siegerehrungen genutzt, um ihr zu beweisen, dass da wirklich keine Monster hinter der Hecke sind, sind sogar um die Showarena drumherum gelatscht, um ihr die Kühe zu zeigen, aber dieses örtliche Denken scheint Pferden wohl abzugehen, denn Queenie hat bei jeder Prüfung irgendeinen anderen Quatsch gemacht. Sie hat Seitwärts in die Westernhorsemanship eingebaut, die Spins in der Reining wurden zur Wanderung kreuz und quer über die Showarena und in der Ranchriding hat sie aus Schrittstangen Trabstangen gemacht. Nun war unsere letzte Hoffnung die Westernriding. Ich stand gespannt mit Lucky beim Doorman, der anscheinend ebenfalls die Daumen drückte: Schritt klappte, Trab klappte, doch in dem Moment, wo der Doorman zu mir sagte: "Noch hat sie eine Wertung" geschah es und Queenie landete auf der falschen Seite der Pylone. Der Doorman erklärte mir, dass Larissa in solchen Fällen auf jeden Fall zu Ende reiten solle (war übrigens auch nett, dass Larissa den Trail zu Fuß beenden durfte und nicht vom Richter abgeklingelt wurde). Der Doorman hat mir übrigens noch ein paar Infos zur Highpointwertung gegeben. Das kommt aber erst am Ende des Blogbeitrags, denn erst mal muss ich erzählen, wie Lucky unsere Familienehre gerettet hat: Sieg in der Westernriding: Larissa war die Einzige mit wertungsfähigen Ritt -wie schwer es manchmal ist, den zu kriegen, sieht man ja an Queenies Ritten  Im Trail war Lucky auch sehr angespannt und hat sowohl beim Rechts- als auch beim Linksgalopp je einen Dreier-Penalty kassiert, aber immerhin eine Wertung. In der Reining lief er zäh und langsam, aber korrekt, so dass es für einen zweiten Platz von fünf Startern gereicht hat. Richtig stolz sind wir aber auf die Ranchriding, bei der wir allerdings zwischendurch befürchtet haben, dass sie gar nicht platziert ist: Zehn Reiter in der Arena und dann wurde der neunte Platz aufgerufen, der achte, der siebte, sechste, fünfte, vierte: Mein Gesicht wurde immer länger, aber Larissa strahlte wie ein Honigkuchenpferd und hatte Recht: Sie war Dritte und - immer wieder schön: Mit "Nur-einem-Pony" gegen Quarter- und Painthorses, gegen Erwachsene der allerhöchsten Leistungklasse: der LK 1. Hier die Playlist mit der Lucky die Familienehre gerettet hat, u.a. mit einem ersten Platz in der Westernriding. Das erste Video ist von Larissa kommentiert. Sie erklärt, worauf es in der Ranchriding ankommt: Ich wollte ja früh satteln, um noch in der Showarena abreiten zu können,aber meine Kinder kamen in der Mittagspause nicht aus dem Quark Interessant ist ja auch immer das Drumherum, z.B. das Pferd, das aus dem Paddock ausgebrochen war und sich von mir totenbrav an der Fliegenmaske über den Parkplatz führen ließ, um zurück in den Paddock gebracht, sofort wieder den gerade aufgebauten Zaun einzureißen. Da soll mal einer sagen, Turnierpferde seien eingeschüchtert: Dieses hatte ein Selbstbewusstsein, das durch keine Tür passt - genau wie unsere Queenie, aber das habt ihr ja alles schon im FMA-Video gehört. Ich nutze ja immer die Gelegenheit den Doorman zu löchern, denn wir sind ja früher in der EWU geritten und auch wenn an sich gleich gescort wird, so ist das mit den Titeln doch völlig anders. Statt beim Satteln zu helfen, äppel' ich den Paddock - fand Larissa doof Im letzten Blogbeitrag hatte ich Euch das mit den Punkten erklärt, die man für seine Platzierung bekommt und die dann in die Highpointwertung einfließen und jetzt frage ich mich, was ist das eigentlich. Bei der EWU hatte man ja die Trophyendsieger: Einen Ersten, einen Zweiten und einen Dritten in der Gesamtwertung einer Leistungsklasse sowie Disziplinensieger; beim WRR gibt es einen Highpointchampion pro Leistungklasse und in (fast) jeder Disziplin. Einen Allaroundchampion gibt es auch, aber das erkläre ich ein anderes Mal. Bei der EWU konnte man die Punkte für den Leistungsklassen- bzw. Disziplinen-Sieg auch mit mehreren Pferden erreiten - beim WRR ist dies - aus Fairneßgründen - nicht möglich. Hat Larissa da überhaupt eine Chance? Unsere Pferde rennen da nicht frei rum - da ist ein Zaun, aber Queenie kannauch gut ausbrechen (siehe Blogbeitrag: Queenie will frei sein) Mit Lucky ist Larissa zwar meistens weit vorne platziert gewesen, aber da hat sie wegen ihres Abiturs die ersten beiden Turniere ausgelassen, weil sie aus Zeitgründen keine zwei Pferde trainieren konnte. Deswegen sahen wir uns in Sachen Highpointwertung unter "Ferner liefen". Aber da haben wir die Rechnung ohne den Wirt gemacht: Larissa steht besser da als gedacht - siehe Tabelle unten. Es gibt übrigens noch weitere Titel, die man beim WRR erreiten kann: Im September kann man Rheinlandchampion in der jeweiligen Disziplin werden. Das aber nur, wenn man Mitglied ist und in dieser Disziplin zwei mal im Laufe der Saison gestartet ist, was beides auf Larissa mit beiden Pferden zutrifft: Da sie zwei Mal in der jeweiligen Disziplin gestartet ist, könnte sie sich das nächste Turnier jetzt eigentlich sparen, aber das tut sie nicht, denn man reitet ja zum Spaß und nächstes Mal (also jetzt am Wochenende) auf einer Anlage, die Queenie schon kennt: Der Neudellerhof in Ratingen und da hat es uns echt gut gefallen - mal abgesehen von den Panelzaunelementen, die Queenie nach dem Schubbern am Kopfstück hingen (HIER nachzulesen). Das Championat findet dann wiederum in Krefeld statt und da hat Queenie ihren ersten Pokal geholt - wenn sie diese Leistung wiederholt und kein anderer besser ist .... Aber hier erstmal Luckys Vorabübersicht in der Highpointwertung und Queenies folgt nach dem Schlusswort des Blogbeitrags. Kann kein Wässerchen trüben: Queenie wie sie leibt und lebt Um abschließend eine Lanze für unsere Queenie zu brechen, muss erzählt werden, dass auch Lucky einmal mit drei Nullscores vom Turnier nach Hause fuhr. Lucky hatte die gleichen Probleme mit der Steeldust-Halle in Kevelaer wie Queenie mit der Hecke in Isselburg und auch bei Lucky war aller Anfang schwer. Jedes Mal, wenn Larissa in eine neue Leistungsklasse aufgestiegen ist, musste ich mir auf dem Rückweg vom ersten Turnier anhören: "Ich bin noch nicht bereit für die Leistungsklasse 3" analog im Folgejahr die Leistungsklasse 2 bzw. 1 und dann war sie aus ihrer Sicht erst mal nicht bereit für die German Open, mit der sie beim letzten Mal mit einer Goldmedaille nach Hause gefahren ist. Mit einem Pony im Jugendkader: Blogbeitrag Larissa rettet Goldmedaille Luckys Anfänge gibt es auch als Video und diese Videos wird Larissa euch im Winter im Turnierkanal kommentieren. Da dies erst Queenies 7. Turnier war und Queenie bei der EWU vom Fleck weg in der Leistungsklasse 1 starten musste (Top-Konkurrenz und höchste LK) bzw. beim WRR (netterweise) in der Leistungsklasse 2 (weniger Starter, aber die sind richtig gut) und das jetzt auch einhändig, muss man ihr schon lassen: Sie macht das gar nicht schlecht - immerhin ein Pferd mit mäßigem Exterieur - da hinten überbaut, und abenteuerlichem Interieur, denn die wollte es wirklich wissen und hat nichts an Unarten ausgelassen, die ein Pferd so machen kann: Mitten beim Reiten hinlegen, buckeln, steigen, losrennen und über die Schulter ausbrechen in Richtung Ausgang. Dafür finde ich, dass Larissa mit diesem Pferd wirklich unendlich viel geleistet hat: Immerhin ist sie an zweiter Stelle der Highpoint-Liste für die Horsemanship LK 2 und hat sogar Teilnehmer überholt, die öfter als sie gestartet sind. Da Larissa zwar mit Queenie fast jedes WRR-Turnier mit geritten ist, aber entweder als Einzige nicht in die Siegerehrung durfte wie in der Ranchriding oder auf anderem Weg Letzte, Vorletzte oder Vorvorletzte wurde (außer in der Westernhorsemanship, da sind Queenie und Larissa immer vorne dabei gewesen - aber dieses Mal halt auch nicht), hatten wir uns für dieses Pferd-Reiter-Paar erst recht keine Hoffnungen gemacht. Aber in der Horsemanship hat Queenie allen gezeigt, was in ihr steckt - zumindest dann, wenn nicht gerade Kühe hinter der Hecke lauern. Die Anlage war wunderschön: Fohlen, Teich, Kühe - mehr unter Buchwerbung Queenies Schandtaten und wie wir sie motiviert haben, könnt ihr in meinem unten verlinkten Buch "Westernreiten meets Natural Horsemanship" nachlesen oder eine davon in DIESEM BLOGBEITRAG - wie wir ihr das Steigen abgewöhnt haben in DIESEM VIDEO. Was dieses Turnier betrifft, so tröste ich mich damit, dass es in der Ehe ja das verflixte siebte Jahr gibt und das war eben Queenies verflixtes siebtes Turnier: Es kann nur aufwärts gehen. Wir haben sie trotzdem lieb - ist ja auch gemein, wenn da Monster hinter der Hecke lauern und man als Pferd befürchten muss, dass es ein Puma-Tiger-Wolf ist - Fotos von diesen Monstern unter der Buchwerbung. Daily News auf www.12oaks-ranch.de/blog/
Riesenschleifenausbeute & Sachpreise: hochwertige Lederzügel, Halfter, Fliegenfransen, Fliegenspray, Heunetz, Hufkratzer Gut, dass zwei von den Dingern am Kopfstück waren ... Was für eine Begrüßung: Als ich morgens zur Meldestelle der Westernreiter Rheinland ging, wurde ich nach meinem Namen gefragt und jemand, der in der Nähe stand, sagte: "Das ist doch die Nicola." Das war echt ein netter Empfang für jemanden, dessen Tochter erst das zweite Mal in einem neuen Verband startet ... kann natürlich auch sein, dass ich wegen meiner Youtube-Videos berühmt-berüchtigt bin. In Sachen berühmt-berüchtigt stellt mich mein Pferd Queenie noch in den Schatten, denn die ist auch immer für eine böse Überraschung gut. Bei ihrem ersten Kurs hat sie zwei Paddocks zerlegt (HIER nachzulesen) und dieses Mal hat sie sich beim Schubbern so ungeschickt in der Abgrenzung der Showarena verheddert, dass sie das Zaunelement mehrere Meter über den Abreiteplatz geschleift hat - schockschwere Not (Video von den Sekunden danach in der Playlist unten). Kein Wunder, dass man uns kennt, aber anstelle des erwarteten (und wohl verdienten) Rüffels kam sofort jemand (der Doorman?) herbei geflitzt und hat sich erkundigt, ob es uns gut geht. Wir hatten tatsächlich Glück im Unglück, denn Queenie hat lediglich aus einer Zweiohrtrense eine Einohrtrense gemacht. Das eine Ohrenstück ist nämlich Gott sei Dank gerissen und damit war Queenie wieder frei. Nicht nur befreit, sondern auch erstaunlich gelassen ... so, als wollte sie sagen: "War was?" Für den Rest des Turniers wurde ihr das Schubbern an Zaunelementen natürlich trotzdem rigoros untersagt. Das Blanket, was Queenie beim letzten Turnier zu klein war, passt Lucky. Queenie hat von Lucky das geerbt, was er als Kaderpferd geschenkt bekam Queenie war insgesamt aber schon recht angespannt: Alleine aufs Turnier gehen, kann sie zwar schon ganz gut, aber ein zweites Pferd dabei zu haben, ist ungewohnt und damit aufregend. Ständig war sie am Gucken, wo denn Lucky jetzt ist, was wir sehr erstaunlich finden, weil Queenie zuhause die Hälfte ihres Tages damit verbringt, Lucky von links nach rechts und wieder zurück zu scheuchen. Luckys Leistungen hat das Beisein von Quälgeist Queenie keinen Abbruch getan, der wurde vom Fleck weg Erster im Trail und jeweils Zweiter in Reining, Westernriding und Ranchriding. Darüber freuen wir uns ganz besonders, weil er eigentlich erst seit zwei, drei Wochen wieder trainiert wird. Er hatte nämlich wegen Larissas Abitur verlängerte Winterpause. Queenie war ja stutenbissig-mäßig völlig aus dem Häuschen und war in der ersten Prüfung (dem Trail) nur mit Mühe ins Stangen-L zu dirigieren, aber hatte immerhin einen Score. Somit wollen wir nicht meckern: Es war der erste Trail in Queenies Leben, der einhändig absolviert wurde und da ist eine Wertung schon der Hit. Mit Queenies Mutter Fancy kam man mit zwei Pferden, zwei Menschen gutklar, aber bei Queenie braucht man einen dritten Mann Dieser vierte Platz war in diesem Fall aber auch ein letzter Platz und daher bin ich aufgescheuchtes Huhn von Mutter sowohl zur Meldestelle als auch zur Turnierleitung geflitzt und habe mein Leid geklagt: "Wenn Larissa in die Leistungsklasse 4 absteigt, dann geht das bei uns nicht - wir können nicht zwei Tage zum Turnier fahren - schluchz und heul." Im Schock über den letzten Platz habe ich völlig vergessen, dass Queenie im letzten Turnier ja sogar Erste in der Westernhorsemanship war (HIER nachzulesen) und damit war mein Spielen der Dramaqueen sowas von überflüssig. Queenie hat durch den Sieg Punkte in der Highpointwertung und kann gar nicht absteigen. Aber - ihr kennt das ja vom letzten Jahr: Mit diesem von mir fabrizierten Theater habe ich das Gesetz der Anziehung vom Feinsten aktiviert. Leider in die falsche Richtung und damit ging schief, was schief gehen konnte: In der Reining hat Queenie sich einen Fünfer-Penalty kassiert, weil sie gekickt hat; in der Westernhorsemanship war sie nur einen Punkt von der Erstplatzierten entfernt und es war trotzdem nur ein vierter Platz. Die Erste und die Zweite hatten beide 74 Punkte, die Drittplatzierte 73,5 und Queenie 73 und in der Ranchriding hat Larissa sich verritten: Nullscore.  Mehr Fotos rund ums Turnier findet ihr, wie gewohnt, unterhalb der Buchtipps Ihr seht also: Esoterik im Turniersport klappt auch in die andere Richtung: Zum Mißerfolg. Ich habe mich natürlich beeilt schnell wieder positiv zu denken und endlich in der Westernriding lief es wieder, wie wir es uns gewünscht haben: Queenie hat sogar die Wechsel an der langen Seite geschafft: Beim letzten Turnier hat Larissa noch mit der zweiten Hand eingreifen müssen und hat damit einen Nullscore kassiert, dieses Mal hat es für einen dritten Platz gereicht. Unterhalb der Playlist findet ihr nicht nur meine Buchtipps - oder besser: die von mir geschriebenen Bücher - sondern auch das, was ich mittlerweile über die Regeln bei den Westernreitern Rheinland gelernt habe. Ich schreibe das besser auf, sonst vergesse ich es - bin ja nicht mehr die Jüngste. Wenn ich aber Müll geschrieben haben sollte, hinterlasst mir bitte die Korrektur in einem Kommentar. Man kann im Laufe eines Jahres 6 x beim WRR starten: Fünf reguläre Turniere und ein Championat, bei dem man Rheinlandchampion werden kann. Das aber nur, wenn man vorher zwei Mal auf einem der ersten fünf Turniere in der jeweiligen Disziplin geritten ist. Die High-Punkt-Wertung wird wie folgt errechnet (Auszug aus dem WRR-Regelbuch): § 1104 Punktevergabe Für die Vergabe des High Point-Titels müssen mindestens drei Pferd-/Reiterkombinationen in der jeweiligen Disziplin starten. Die Punktzahlen errechnen sich wie folgt: Für den 1. Platz = Starterzahl minus 1 geteilt durch 2. Die weiteren Platzierten (maximal bis Platz 9) erhalten je 0,5 Punkte weniger. (Beispiel 5 Starter = 1. Platz = (5 - 1) / 2 = 2; 2. Platz = 2 – 0,5 = 1,5 usw.). Bei Punktegleichheit entscheidet die Anzahl der höchsten Einzelpunktzahl und danach die Anzahl der höheren Platzierungen. Ist halt die Frage, ob Larissa dieses Jahr in der High-Point-Wertung noch etwas reißen kann, weil Lucky ja die ersten beiden Turniere verpasst hat und Queenies Leistungen wohl eher als schwankend einzustufen sind. Aber bei Queenie muss man zugute halten, dass sie alles in allem kein einfaches Pferd ist und vor zwei Jahren noch unterm Sattel gestiegen ist, wenn sie auf etwas keine Lust hatte und diese ihre Vergangenheit sieht man ihr wirklich nicht mehr an. Wie es uns gelungen ist, sie besser zu motivieren und auch aus Nur-Einem-Pony ein so erfolgreiches Turnierpferd wie unseren Lucky zu machen, lest ihr in meinem Buch "Westernreiten meets Natural Horsemanship - wie das Turnier zum gemeinsamen Projekt von Pferd und Mensch wird". Der Bestseller unter meinen Büchern ist allerdings "Pferde vermenschlichen - aber richtig" ... Unter den Buchtipps gibt es noch ein zweites Schleifenbild, bei Queenie mir die Fliegenfransen aus der Hand klauen will. Zu Recht, denn immerhin hat sie das gewonnen und nicht ich. Das mit den Schleifenbildern ist gar nicht so einfach, weil Queenie immer irgendetwas im Schilde führt, wogegen Lucky jede Gelegenheit für ein Nickerchen nutzt. Unterhalb seht ihr noch Fotos von unserer "Wagenburg" und dem Paddockbau
03.06.2018
12oaksTV Turnierkanal
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Es fing mal wieder gut an. Gerade von der Autobahn runtergekommen und dann blind wie ein Maulwurf unmittelbar am Turnierort vorbei gefahren: Kilometer für Kilometer. Dann - endlich angekommen - sollten wir Parkgebühren bezahlen: Als Teilnehmer, okaaay ...Der WRR-Verband konnte nichts dafür - auch nicht für die Toilettengebühren, aber - na gut - es bringt einen auch nicht um. Dann hat Larissa Queenie ein zu kleines Blanket angezogen und wir merkten: Hoppla, wir sind ja gleich dran, Blanket noch wechseln wird knapp. Zuhause bin ich genauso schusselig und lösche die Beweisfotos von der Fest- platte - daher Screenshots aus dem Reining-Video - da sind sie noch drin Mit dem Gleich-Dran war aber auch wieder nix, denn der Zeitplan hatte sich nach hinten verschoben und Tochter Larissa sagte: Egal. Ich selbst war mit dem Ausprobieren unserer neuen GoPro beschäftigt (Video oben) und somit ist Larissa dann in die Reining geritten, als ich mich spontan entschieden hatte, jetzt doch sicherheitshalber mit ihrem Handy zu filmen und damit war das Chaos endgültig perfekt: Falschen Knopf gedrückt, Fotos gemacht und dann die umstehenden, wildfremden Leute um Hilfe bei der Handybedienung gebeten. Als ich endlich alles erledigt hatte und wieder zu Queenie sah, sah ich gerade noch wie die Vorderbeine von oben nach unten kamen - so kurz dass es nicht auf dem Film war: Queenie war beim Spin ein wenig gestiegen. Aber danach lief die Reining: bis auf kleinere Fehler und die Tatsache, dass Queenie nicht stoppen kann (noch nicht, wir haben es noch nie geübt). Hinterher haben Larissa und ich darüber diskutiert, warum sie ansatzweise gestiegen ist. Meine Theorie ist ja, dass sie mitbekommen hat, dass ich noch nicht bereit fürs Filmen war; Larissa sagt, dass sie beim Spin auch zuhause zumindest dann nörgelig gewesen sei, wenn man etwas mehr Tempo verlangt hat und jeder beharrt auf seiner Meinung - ist ja immer so. Aber ein rosa Schleifchen hat es dann doch noch für den fünften Platz gegeben. Noch ein Youtube-Screenshot - dieses Mal filmt das Handy endlich Aber dann kam die Ranchriding und da sind sich Mutter und Tochter wieder einig: Das ist Queenies Paradedisziplin - zumindest, wenn sie beim Extended Trot nicht aus Versehen in den Galopp fällt. Somit war das dann die dritte rosa Schleife der Saison, denn beim 1. Turnier in Overath war sie ja Fünfte in der Horsemanship geworden (Ranchriding & Reining mussten wir streichen, weil Larissa krank geworden ist) und dann haben wir uns eingeredet, dass sie das gewonnen hätte, wenn sie denn gestartet wäre. Nun aber in Krefeld machten sich lange Gesichter bei uns breit. Eigentlich gab es nur einen Trost: Die Leute vom WRR waren nett - wenigstens die Offiziellen, denn vor der Reining hatte es ja auch ein Dilemma gegeben, denn jemand war beim Abreiten in Queenie hinein geritten. Da war es richtig nett, dass sich der Turnierleiter im Nachhinein nach ihrem Wohlbefinden erkundigt hatte: Wir sollten uns unbedingt melden, falls Queenie lahmt.  Glück gehabt, sie hat es schadlos weg gesteckt und wir danken heute noch Gott, dass Queenie das Pferd nicht dafür getreten hat, hat ja nicht umsonst eine rote Schleife im Schweif. Wie auch immer: Es wurde jetzt aber wirklich mal Zeit, Queenie angemessen fürs Turnier einzukleiden und zur Halbzeit gab es somit ein passendes Pad: Die Horsemanship war an der Reihe. Zwar war es mir zwischenzeitlich - dank Larissas akribischen Erklärungen - gelungen, ihr Handy zu Videoaufnahmen zu überreden, aber dann sah ich Außengalopps, wo keine waren und hatte schon Angst, dass sie disqualifiziert wird, aber der Null-Score kam erst später bei der Westernriding. Wir Deppen haben nicht geblickt, dass man auch einfache Wechsel reiten darf - gibt zwar Abzug, aber wenn man nicht rein greifen muss, hat man wenigstens einen Score. Die Wechsel über die Mitte gingen ja halbwegs, dafür dass es die erste Westernriding-Prüfung in Queenies ganzem Leben war, aber die Schlangenlinien am Rand: Was war das eng und dann auch noch Außenvolten am Anfang und am Ende, die Letzte hat Larissa das Genick gebrochen: Zweite Hand am Zügel und tschüss. Ich finde Queenie sieht stolz aus: Erster Pokal ihres Lebens Aber ich greife vorweg: Es war da ja auch noch die Horsemanship, wo ich die Kamera verruckelt hatte wegen eines eingebildeten falschen Galopps. In der Siegerehrung waren sechs Reiter, fünf sollten platziert werden und dann wurden Sie alle aufgezählt: Fünfte, Vierte, Dritte, Zweite: Larissa war nicht dabei und ich hatte schon Angst, dass sie diejenige ist, die nicht platziert ist. Doch dann fiel endlich ihr Name: Sie hat die Westernhorsemanship gewonnen und Queenies ersten Pokal und ihre erste blaue Schleife an Land gezogen. Das fanden wir so toll, dass wir gleich die Mitgliedschaft beim WRR beantragt haben und beim nächsten Mal in Ratingen dann mit zwei Pferden aufkreuzen. Seit Larissa nicht mehr für ihre Abitur-Prüfungen lernen muss, wird auch Pony Lucky wieder trainiert und was bin ich froh, dass ich dann einen guten Grund habe, meinen Sohn Janik als Turniertrottel-Assistent verpflichten zu können: Der hat ein eigenes Handy und kann es auch bedienen, dann bin ich wenigstens den Filmjob los. In folgender Playlist findet ihr das, was ich mir so in Krefeld zurecht gefilmt habe und danach geht es - wie immer zu den Buchtipps. Zuhause reite ich Queenie ja auch gerne mal, aber auf dem Turnier habe ich Respekt, weil sie ja doch immer mal auf dumme Ideen kommt In "Westernreiten meets Natural Horsemanship" gebe ich nämlich nicht nur Trainingstipps, sondern erzähle auch Geschichten, z.B. aus den Zeiten als Queenie und Lucky noch jung waren. Zwei Pferde, die gegensätzlicher nicht hätten sein können. Wo Lucky damals vor allem und jedem Angst hatte, hatte Queenie ein Selbstbewusstsein, das durch keine Tür passt. Wie wir Lucky mehr Selbstbewusstsein gegeben haben und Queenie motivieren konnten, sich überhaupt auf ein Training einzulassen, könnt ihr dort nachlesen, aber auch meine anderen Bücher sind natürlich lesenswert: Versprochen.
05.05.2018
12oaksTV Turnierkanal
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Die großen Bilder sind vom Vorjahr (Fizzy Colours), da ist Queenie LK-1-Pattern gegangen, aber dieses Jahr? Oh weia Dann muss es am Turniertag auch noch regnen und wir hatten am sonnigen Samstag einen Paddock aufgebaut. Also: Decke gekauft, um Mittagessen zu gehen. Mittagessen dann wieder gestrichen: Larissa krank, ab nach Hause Eigentlich eine gute Idee mit der All Novice Show der DQHA, aber für Leute wie uns vielleicht mit Ende März etwas früh im Jahr, denn wir haben keinen Reitplatz und dieses Jahr hatte uns der Matschwinter fest im Griff. Das bedeutete für unser Jungpferd Queenie eine siebenmonatige Pause. Denn bevor der Dauerregen, den Reitplatz in eine Schlammwüste verwandelte, ging sie wegen einem Hufgeschwür lahm. Ganze zwei Tage konnten wir auf dem Platz üben, ansonsten bestand die Turniervorbereitung aus Konditionstraining im Gelände. Bedauerlich, wenn man dann vor den eigentlichen Turnierstarts zwei Übungstage hat. Bei manchen Disziplinen wie Ranchriding und Reining  (ausgerechnet die, die wegen Larissas Krankheit ausfielen) waren wir sogar zufrieden, zumal Queenie so langsam mal auf den Trichter kommt, dass es sinnvoll ist, wenn man die Nase einzieht, den Rücken hebt und auch die Hinterhand gebraucht. Diesbezüglich gibt es also nur noch ein Problem: Sie zieht manchmal die Unterlippe herunter, wenn man mit dem Zügel einwirkt. Die Form ist so schon genial und wenn man das kauft, wird es kunstvoll ver- ziert. Fotos im Produkttest-Blogbeitrag. Wir testen das Bit im Turnierkanal Zwar macht die das auch ohne Gebiss gelegentlich, aber wir haben ein Sponsoring von Mr. "T" bzw. Natural Texan Horsemanship für unseren Turnierkanal auf Youtube bekommen, was ihr HIER verfolgen könnt. Dieses Gebiss wollen wir morgen zumindest für eine Prüfung ausprobieren, denn dann starten wir erstmals beim WRR. Dies unter anderem deswegen, weil wir uns auf der German Open mit der ehemaligen EWU-Jugendwartin überworfen hatten. Drei mal dürft ihr raten, wer bei der All-Novice-Show in Overath Ringsteward war. Larissa ist ja am Turniertag schlecht geworden, so dass wir nach zwei Prüfungen nach Hause gefahren sind. Aber das hatte nichts mit der Ex-Jugendwartin zu tun: Larissa sagte bereits am Vorabend , dass ihr unwohl ist. Daher an dieser Stelle ein kleines Intermezzo mit dem Video zum Streit, der ja durch den Rücktritt (?) jetzt durch ist und weswegen wir eigentlich auch wieder bei der EWU starten könnten. Warum wir das zumindest in diesem Jahr noch nicht tun, verrate ich Euch unter dem Video: Aber außerhalb der Prüfungen war Queenie gechillt - außer wenn andere Pferde in der Nähe waren: Abreiten & Railwork wurde zum Katastrophenritt Wir hatten nämlich auch die Hoffnung, dass Larissa mit Queenie beim WRR beidhändig reiten darf, aber das kann man bei Larissas Erfolgen mit Lucky voll vergessen. Queenie wird dieses Jahr sieben, muss also ab morgen einhändig vorgestellt werden. Ich persönlich finde ja, dass Queenie als vier- bis fünfjähriges Pferd gelten müsste, weil wir ja keine Halle haben und nur im Sommer trainieren können, aber so sieht das ja kein Verband: Da würde dann ja in der Tat jeder kommen: Mein Pferd hatte eine schwere Geburt, es mag keine Ringelblumen, bei der Farbe gilt es noch als Baby - verstehen wir also total. Weil man das Schleifchen nicht erkennt, gibt es unten eine Bildergalerie Immerhin ist man uns beim WRR so weit entgegen gekommen, dass Larissa mit Queenie in der Leistungsklasse 2 starten darf: Danke. Mit Lucky muss Larissa aber auch beim WRR in der höchsten Leistungsklasse 1 antreten, denn wer Deutscher oder Landesmeister geworden ist, gehört dort zu den Profis - ist ja auch richtig so. Dennoch bin ich froh, dass das (noch) nicht für Queenie gilt, denn mein Eindruck in Overath war, dass sie sich - zumindest beim Trail - auch von der Schwierigkeit der Pattern überfordert gefühlt hat. Positiv überrascht waren wir von Queenies erster Reining, das ist ausbaufähig (siehe Playlist unterhalb). Und in der Westernhorsemanship war Larissa trotz Buckeln in der Railwork platziert, weil die Einzelaufgabe ziemlich gut lief. Aber der Trail war eine reine Katastrophe: Bei jedem Ritt (drei Clinicritte, eine Prüfung) hat Queenie etwas Anderes angestellt. Bei der Prüfung selbst funktionierten endlich die Passagen der Pattern halbwegs, wo Queenie am Übungstag wohl dachte: "Seid ihr doof? Das kann doch gar nicht klappen ..", dafür hat sie an anderer Stelle Quatsch gemacht - sogar bei Sachen, die Queenie wirklich aus dem Eff-Eff kann. Aber seht selbst, denn ich habe mir dieses Mal die Mühe gemacht, die Ritte auf Youtube zu kommentieren, denn unkommentiert hätte man die nichts ins Netz stellen können. Das wäre dann doch zu peinlich geworden. Unter dieser Wild-One-Playlist seht ihr noch die restlichen Fotos von der All Novice in Overath - die sind nicht so toll: Mein Handy hat es qualitativ langsam hinter sich, aber gefilmt haben wir mit Larissas Handy, das ist neu und rattenscharf.  Videos vom Bit-Test findet ihr in folgender Playlist - Blogbeiträge in DIESEM THEMENMONAT. Darunter meine Bücher
In der letzten Turniersaison hat Testpferd Queenie sich hier im Blog einen Namen als 1. WC-Ente und 2. Badewanne gemacht. Auch hier im Foto scheint sie zu fragen: "Ist das Gebiss nicht als 3. Bein zum drauflegen gedacht?" Hier seht ihr auch ein Bit mit D-Ring: Ich würde raten, damit anzufangen und erst dann zur Stange mit Shanks überzugehen Wäre das nicht toll? Pferd läuft nicht ordentlich, dann wechselt man das Gebiss und die Welt ist rosarot und alles klappt? So einfach ist es natürlich nicht, aber es ist schon erstaunlich, dass Queenie, wenn man sie mit dem Gebiss von Mr. "T" (Natural Texan Horsemanship) reitet, sofort schnaubt, sobald man sie angaloppiert, was sie mit dem Correction nicht tut und das gleich beim ersten Versuch. Somit hat Mr. Ts Stange mit Shanks den Test mit Bravour bestanden: Queenie läuft damit locker, ist frei in der Hinterhand und tritt gut unter. Was will man mehr? Doch es gibt halt Leute, die sind nie zufrieden und dazu zähle ich auch meine Tochter und mich. Obwohl jedes Kind weiß, dass eine Stange zumindest dann ausschließlich zum Einhändigreiten gedacht ist, wenn da auch noch Shanks rechts und links angebracht sind, haben wir unseren Sponsor per Whats App und Telefon gelöchert: Jedes Kindergartenkind wäre vor Neid erblasst, denn wir sind im "Warum" fragen wohl nicht zu überbieten und haben uns das Gebiss von Mr. T bis ins kleinste Detail erklären lassen. Es heißt übrigens Mona Lisa oder auch Grazer, weil es eigentlich eine Mischung aus beiden ist, aber das hindert uns nicht daran, laienhaft herumzunörgeln, wo es nur möglich ist, z.B.: Warum kommt es auch beim Mona Lisa vor, dass Queenie die Unterlippe zurück zieht? Mr. T: Das kann auch ein Memory-Effekt sein. Das Pferd erinnert sich an die Einwirkung des Corrections und reagiert in einer Art Schmerzgedächtnis. Es hilft, wenn man das Correction komplett weg lässt und in der Pferdeausbildung noch einmal alle Schritte wiederholt, um dieses Gedächtnis zu löschen. (Anmerkung von Larissa: "Ich glaube nicht, dass das Correction sooo schlecht ist: Lucky läuft damit super.") Warum ist denn die Winkelung nicht 180 Grad wie beim Correction?  Mr. T erklärt, dass ein Pferd eine dreidimensionale Zunge hat, die es verdrehen und rund machen kann. Mit diesem Zungenmuskel kann das Pferd das Gebiss balancieren und wird so im Kiefer locker, was sich von vorne nach hinten überträgt. Dass ein lockerer Unterkiefer Voraussetzung für ein lockeres Pferd ist, wissen wir spätestens seit Phillippe Karls Buch "Irrwege der Dressur", aber dass eine andere Form des Gebisses genau das auslösen kann, beweist das dritte Video in der Playlist unten. Mit Stange schnaubt Queenie (Minute 5) - mit correction bit (Minute 9) tut sie es nicht, was uns nicht davon abgehalten hat, trotzdem in Queenies Maul rein zu filmen à la "Mr. T - guck mal (Video ist noch nicht erschienen):  Warum drückt das Mona Lisa auf die Zunge? Mr. T: Das tut es ja gar nicht, denn beim Filmen wird der Pferdekopf nach oben gehalten, beim Reiten ist das Pferd in einer völlig anderen Position und dann liegt das Gebiss genau da, wo es angenehm ist. Das sei beim Correction übrigens nicht so, denn sobald der Reiter dieses annehme, würden die Ecken auf die Zunge drücken, was fürs Pferd unangenehm sei, so Mr. T von Natural Texan Horsemanship Kann man das Mona Lisa auch beidhändig nutzen? Mr. T: Es ist zwar fürs einhändig reiten gedacht, aber wenn beidhändig, sollte man schon sehr sanft und vorsichtig einwirken. Was ist, wenn die Seitengänge und fliegenden Galoppwechsel beim beidhändigen Reiten nicht funktionieren? Mr. T: Die Antwort wurde bereits bei der ersten Frage erteilt: Man müsste das Gebiss komplett neu anlernen und das Correction für einige Wochen weglassen.  Handarbeit mit individuellem Design Tja und da waren sie wieder unsere drei Probleme - frei nach Otto Waalkes Film Otto: 1. Wir hatten keine mehreren Wochen, denn das nächste Turnier für Queenie stand vor der Tür 2. Dummerweise sollte Queenie auf diesem Turnier ihre erste Westernriding gehen - also fliegend wechseln, was sie einhändig noch nicht kann, weswegen wir schon im Vorfeld gesagt hatten, dass Larissa "reingreift" und disqualifiziert wird, denn es geht bei dem Ritt nicht darum Schleifchen zu ernten, sondern das Pferd allmählich an diese neue Disziplin heranzuführen und es kam dann auch wie bestellt. Deswegen haben wir uns entschieden, Queenie nur in der Ranchriding mit dem dem neuen Bit zu showen, um es auf dem Turnier auszuprobieren und damit war sie auch gleich platziert. 3. Queenie war nicht das optimale Testpferd, weil von echter Bitreife vielleicht - zumindest jetzt noch nicht - keine Rede sein kann. Daher ist es wohl irgendwie nur ein halber Produkttest geworden, aber der hat immerhin zwei Teile und hier geht es zu TEIL 1 - dort erklärt Mr. T wie das Gebiss funktioniert und wie man es anlernt. Den Weg zu diesen unseren drei Problemen haben wir per Video dokumentiert, wobei fest steht, dass fast alles mit dem Gebiss von Mr. T geht, außer eben Seitengänge und fliegende Galoppwechsel, wofür voerst doch das Correction weiter nutzen werden, da diese Gelenke hat. Das Design ist ein wahres Kunstwerk Aber so schnell hatten wir uns natürlich nicht geeinigt, sondern uns erstmal die Köpfe heiß geredet und das war so: Larissa reitet Seitengänge, Muttern steht an der Bande und meckert (also Muttern bin ich): "Was machst Du denn mit dem rechten Zügel? Lass mich mal drauf." Muttern sitzt auf Pferd und strahlt: "Guck mal: Stellung mit Stange und es geht seitwärts" Tochter macht ein böses Gesicht: Reiterwechsel, worauf Tochter erklärt: "Ist ja alles schön und gut, aber so wie Du das machst, wölbt Queenie ja gar nicht den Rücken. Da muss ich die einfach mal enger nehmen können und DAS geht mit der Stange eben nicht." Aus dieser Mutter-Tochter-Streiterei habee ich ein Extra-Video gemach ... das Happy End lässt aber bestimmt nicht auf sich warten, denn:  Tada - es gibt eine Lösung Wir werden das Bit zusätzlich bei einem Pferd testen, das - wie wir hoffen - die so genannte Bitreife hat - nämlich mit Queenies Mutter Fancy. Die wird diese Saison wieder keine Turniere gehen, weil sie sich die Sehne gezerrt hat und die schlechte Nachricht: Wir sind Schuld ... dachten wir zumindest, bis sich rausstellte, dass Fancy Hufgeschwüre (ohne Lahmheit) hatte, was ebenfalls zu einer Überlastung des Beins auf der anderen Seite führen kann, aber bis wir das wussten, dachten wir Folgendes: Der WDR hat ja bei uns gefilmt und der Plan war der Redakteurin den Spin auf Lucky beizubringen. Ihr federleichtes Gewicht hatten wir schon per eMail erfragt. Aber dann stand sie vor uns: Riesengroß und das hätte auf Lucky wirklich nicht ausgesehen. Testpferde: Mutter Fancy & Tochter Queenie  mit meiner Tochter Larissa Da Fancy das ja auch kann, dachten wir die beiden fatalsten Wörter, die es auf der Welt gibt: "Mal eben" und wollten der Redakteurin das eben mal eben beibringen mit dem Spin, die sich erstaunlich gut dabei angestellt hat. Aber was wir vergessen haben: Man bringt das ja nicht nur bei, man filmt das ja auch und das dann eben nicht nur einmal: Mal stimmt das Licht nicht, dann ist ein Rasenmäher im Hintergrund und dann wäre es auch schön, wenn Larissa das für die Absage auch noch zeigt, womit "same procedure as last rider - der Tragödie zweiter Teil" ins Leben gerufen war: Licht, Rasenmäher. Man muss das Ganze mehrfach drehen und am nächsten Tag ging Fancy lahm, weil untrainiert (dachten wir, bis zwei Hufgeschwüre raus kamen). Der matschige Winter war gerade vorbei. Es geht ihr schon wieder besser und sie ist im Schritt wieder lahmfrei, aber im Trab sieht man noch eine leichte Taktunreinheit - ich könnte mich in den Allerwertesten beißen. Die Tierheilpraktikerin hat mit Blutegeln wahre Wunder bewirkt, aber uns für nächstes Jahr einen besseren Trainingsplan erstens zum Erhalt der Muskeln im Winter - Galopp im Gelände - und zweitens für den Beginn der Reiningmanöver mit auf den Weg gegeben: Am ersten Tag nur eine Runde Spin pro Seite und am zweiten Tag zwei, nach einer Woche drei etc.. Oh Mann, das wissen wir eigentlich, aber manchmal denkt man einfach nicht richtig nach: Arme Fancy - passiert nie wieder. Wer das Making-Of des WDR-Beitrags lesen möchte, der klickt HIER, danach geht es zur Produkttest-Playlist und darunter findet ihr - wie immer-  meine Bücher. Im Lehrbuch "Westernreiten meets Natural Horsemanship" wird u.a. auch der kleinschrittige Trainingsaufbau en detail vorgestellt, aber so ist das auch bei den Autoren: Theorie & Praxis ...       12oaks-ranch.blogspot.de/making-of-wdr-beitrag - so jetzt aber: Playlist zum Produkttest:
17.04.2018
12oaksTV Turnierkanal
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Das thumbnail zum Unboxing-Video, was hier unter diesem LINK öffnen könnt: Im Bild ist Lucky, war auf die Schnelle ;) So ein reich verziertes Bit kostet wohl 400 Euro - wir haben einen "Rohling", um die Funktionalität zu testen:Mehr Fotos unter Playlist & Einweisung. In der Not frisst der Teufel bekanntlich Fliegen oder aber: Bauern, die nichts fressen, was sie nicht kennen, werden zu Gourmets und gönnen sich mal was Todschickes. Gourmet im Pferdesport ist man nämlich mit exquisiter Ausbildung und die Bits von Natural Texan Horsemanship sind mega, was das Design mit Wow-Effekt betrifft. Ein echter Hingucker und als Einzelstück schon fast haute couture im Westernsport. Aber der Wermutstropfen: Es ist eine Stange und Bäuerinnen wie Larissa und ich, die nur gelenkverknüpfte Myler- und Correctionsbits fressen ... äh pardon kennen ... kriegen da große Augen: Wie soll das gehen beidhändig? Aber wer weiß, vielleicht erübrigt sich das Beidhändige dann ja, weil es so gut funktioniert. Tja, so ist das bei einem Produkttest: Man weiß es vorher nicht, aber wir sind schon fleißig am Filmen. Aktuell gibt es ein Unboxing-Video im Horsemanship-Kanal, das heute erscheint. Außerdem erwartet Euch ein Video von Mr. T, der die Bits herstellt, das im Mai erscheint; ein Video, das wir heute gedreht haben, wo Larissa Queenie mit unseren drei alten Gebissen reitet: ein Mylerbit mit Shanks von Larissa, ein Babybit (Correction) und ein "großes" Correction mit langen Shanks und großes Ports und eines, wo wir die Bit-Gewöhnung wie unten beschrieben betreiben, bevor es an den Test im Sattel geht. Dabei zeigt Larissa auch, dass sie die Zügel weder zum Durchparieren noch zum Lenken noch zum Anhalten braucht. Auf diese Videos müsst ihr aber bis Mai warten, denn es erscheinen bei uns wöchentlich immer "nur" zwei Videos pro Kanal und der Turnierkanal ist "ausgebucht" bis Ende April, weil Queenie sich auf dem ersten Turnier der Saison benommen hat wie eine offene Hose, was ihr in folgender Playlist seht. Darunter findet ihr Beschreibungen von Mr. T zu seinen Bits (1. Screen: die Vorteile, 2. Screen: Gewöhnung ans Bit), worunter wir ihm ein paar Fragen stellen, die er in Kürze per Video beantworten wird.  Vorher könnt ihr Euch einen Eindruck von den bisher von uns verwendeten Gebissen machen und zwar hier: Gebisse-mit-Shanks-im-Überblick (im Themenmonat Anekdoten vom Trainer): Das hat Mr. T in meiner Gruppe gepostet und da war ich neugierig und habe ihm diesen Test angeboten Erste Testfrage: Ist diese Anweisung auch für Gebisse mit Shanks geeignet? Zweite Testfrage: Ist beidhändig reiten auch dann möglich, wenn ich nur einen Zügel zur Zeit annehme oder kann das Bit nur einhändig benutzt werden? Unterhalb gibt es noch einen Blick auf die Sporen (die würde ich ja auch gerne testen, wenn ich dann die Sporen behalten könnte: Die sehen ja noch schöner aus & ein Blick in die Hexenküche ... äh ... Werkstatt und darunter die Test-Playlist: In der Playlist oberhalb findet ihr ab Mai unsere Testvideos. Werft auch einen in Blick in meine  Bücher, isbd. das mit dem Titel "Tod eines Pferdes" - eine Vorausschau gibt es HIER: Tod ei­nes Pfer­des: Zir­kus­lek­tio­ne... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP   Der BOD-BUCHSHOP liefert schneller als Amazon & in Deutschland versandkostenfrei HIER KLICKEN (alternativ können Sie bei mir bestellen: nicola-steiner@t-online.de)
29.03.2018
12oaksTV Turnierkanal
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Der folgende Blogbeitrag ist ein Ausschnitt aus meinem neuesten Buch - die besten Artikel erscheinen natürlich nicht hier im Blog, sondern exklusiv im Buch. Mehr Infos zu "Tod eines Pferdes - Zirkuslektionen ...": HIER In einem hat Peter Pfister auf den ersten Blick recht: Das Pferd lernt das, wo wir eine Pause setzen und wenn man ein steigendes Pferd mit netter Stimme beruhigen will, dann ist der Regelfall, dass dies als Belohnung empfunden wird. Das sagte ja schon Pat Parelli: "Druck motiviert, aber es ist das Loslassen, das lehrt." Will ich dem Pferd beibringen, dass es nachgiebig am Gebiss ist, gebe ich in dem Moment nach, in dem es weich wird Soll das Pferd beim Reiten den Rücken wölben, verhalte ich mich in dem Moment passiv, wo es das tut Ist nach wochen- oder monatelanger zäher Vorarbeit endlich der fliegende Wechsel gelungen, springt der Reiter ab und bringt das Pferd in den Stall. (Dieses Vorgehen empfiehlt sich nicht, wenn das Pferd uns Reiter gerade in den Sand gebuckelt hat) Es gibt aber noch zwei sehr bezeichnende Zitate von Pat Parelli: "If you know the rules, you can break the rules - wenn Du die Regeln kennst, darfst du die Regeln auch mal brechen" oder auch: "Never say never, don't say always always, usually say usually - Sag niemals nie, sag nicht immer immer, normalerweise sag normalerweise." Starre Regeln führen dazu, dass Pferde weniger mit Empathie, sondern vielmehr nach Schema F abgefertigt werden, weswegen die Grundregel im Natural Horsemanship "Es kommt drauf an" lautet. Ein "So macht man das" gibt es eigentlich gar nicht und trotzdem sollte man sich so viel Wissen aneignen wie möglich, denn das "Es kommt darauf an", kann ich nur bedienen, wenn ich aus einem riesigen Pool von Methoden schöpfe, mit denen ich mein Unterbewusstsein füttere. Denn eine Bauchgefühl-Entscheidung ist ein blitzschnelles Abwägen des Unterbewusstseins, das auf eine Fülle von Informationen zurückgreift. Ein Schema F nach dem Motto "Ich brauche drei Wiederholungen, bis ein Verhalten sitzt" wie Pfister es in seiner Stellungnahme vom 22.12.2017 beschreibt, scheidet für mich persönlich aus. Dazu foppe ich meine Horsemanship-Schülern gerne mit folgender Frage: "Was ist eins plus eins?" - "Zwei" - "Richtig". Damit wäre die Frage ja geklärt, wenn ich die Frage dann aber ein zweites oder drittes Mal wiederhole, dann fühlen sich die Schüler schnell verschaukelt. Warum sollte es unseren Pferden anders gehen? Wenn es gut war, höre ich auf und nur wenn ich Verbesserungsbedarf sehe (den das Pferd auch leisten kann), mache ich weiter. Natürlich müssen wir Übungen wiederholen: Aber am nächsten Tag geht es ja auch, denn am gleichen Tag riskiere ich, dass es schlechter wird. Als wir unsere Jungpferd Queenie, (das ist eine, die mit einem Selbstbewusstsein, das durch keine Tür passt, gesegnet ist), eingeritten haben, wollten wir ihr irgendwann beibringen, dass man mit ihr alleine ausreiten kann und - wie so oft auch bei Leitstuten, die Verantwortung übernehmen müssen - sind die Selbstbewussten im Gelände unsicherer als die eher ängstlichen Pferde, die sich dankbar der Führung des Menschen anvertrauen. Es dauerte nicht lange und Queenie entdeckte etwas Gruseliges im Gebüsch und wollte umdrehen. Ich habe die beiden in der Anfangszeit aus einigen Metern Entfernung verfolgt (Safety first), sah, dass es sinnlos schien, wenn Larissa durchzusetzen versucht, dass sie über diese Hemmschwelle hinweg geht, habe dann von hinten gebrüllt: "Steig ab oder kehr um", und sie antwortete: "Aber lernt die dann nicht, dass sie damit durchkommt?" - "Das riskieren wir", brüllte ich von hinten und Larissa kehrte um. Beim nächsten Ausritt ist Queenie problemlos an dieser Stelle vorbei gegangen. Wir Menschen lernen oft zu geradlinig, was fürs Fluchttier Pferd sehr suspekt ist, denn die denken auf Umwegen - landläufig "um die Ecke denken" genannt.  Auch wenn die Pause dem Pferd in der Tat einen Weg zum richtigen Verhalten weist, so sollten wir das nicht zu sklavisch sehen: Pferde sind Lebewesen und keine Automaten und ob positive Konditionierung wirklich vom Pferd als Respekt und Empathie empfunden wird ... daran habe ich meine Zweifel, denn es kann auch etwas Herablassendes haben. Jemanden konditionieren zu wollen, sagt aus, dass wir dem Gegenüber wenig Intelligenz zu trauen. Deswegen ist hier das (lustige) Abschlußvideo, wie Sheldon versucht Penny in "The Big Bang Theory" zu konditionieren und ihr Freund das als respektlos empfindet. Wer kein Schema F im Pferdetraining möchte, der findet in meinen Büchern (isbd. den ersten beiden) weitere Trainingsansätze, die auf Umwegen zum Ziel kommen und - auch wenn es dem menschlich angeborenen geradlinigen Denken widersprechen mag - viel schneller und nachhaltiger zum Ziel führen. Tod eines Pferdes: Zirkuslektione... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP
27.02.2018
12oaksTV Turnierkanal
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TEIL 1 der Trainer-Anekdoten mit Elias Ernst (Ernst Performance Horses): Eli erklärt Larissa das Stoppen: die Spur kann sich sehen lassen Heute fahren wir wieder zum Training und ich wollte Euch noch eine Anekdote vom letzten Mal erzählen: Endlich hat mein Trainer ein Talent bei mir entdeckt. Das wurde aber auch Zeit. Gut, es ging jetzt leider nicht um mein reiterliches Talent, selbst wenn dieses mein Talent durchaus auch beim Reiten zutage tritt. Aber ich will nicht meckern - es ist ein Talent - und da warte ich ja schon seit Jahren drauf, dass bei mir mal jemand irgendein Talent entdeckt. Ist zwar nur das Talent immer genau da hinzureiten, wo ich gerade am meisten im Weg bin, wenn meine Tochter das Jungpferd trainiert, aber es ist ein Talent. Ich dürfte sogar überall stehen, wo ich will, um zuzusehen, aber ich soll da wohl auch bleiben und nicht gerade dann den Standort wechseln, wenn Larissa den Weg kreuzt. Ist natürlich Spaß und war nur eine kleine Anekdote aus dem letzten Reitunterricht über die wir alle herzlich gelacht haben, aber ich fand es witzig (übrigens ist mein Versuch lustig zu sein eine Garantie dafür, dass Larissa über diese Anekdote nicht lachen wird, weil die lacht nur dann über mich, wenn ich es toternst meine).  Das letzte Hufgeschwür ist oben ausgetreten. So ein breiter Spalt, dass ich Angst hatte, dass sie ausschuht. Passiert aber nicht  bei Hufgeschwüren, habe ich mir sagen lassen Bin mal gespannt, ob beim heutigen Training ein richtiges Talent zutage tritt. Heute ist auch der Schmied da und wir nutzen die Gelegenheit, dass wir die gefühlte 17. Meinung zu Fancys rechten Hinterhuf bekommen. Die hat ja im Laufe des letzten Jahres in diesem Huf über ein Dutzend Hufgeschwüre gehabt und dann eine zweite Sohle entwickelt. Und selbst, wenn sie zuhause gut lief - immer wenn wir beim Trainer waren, war wieder irgendein Ticken - ob mit oder ohne Hufgeschwür, weswegen Eli beim letzten Mal sagte: "Jetzt trab erst mal, nicht dass es nachher meine Schuld ist, wenn sie lahmt", worauf ich ihm sagte, dass es natürlich seine Schuld ist, wessen sonst? Darauf Eli: "Der Trainer ist immer Schuld - egal, um was es geht." Mein Reden!!! Hier seht ihr sowohl alte als auch neue Sohle Der Trainer ist natürlich auch dann Schuld, wenn ich z.B. ... (wir konnten trainieren: Sie ging wirklich auch im Trab nicht lahm - die olle Sohle haben wir weg geschnibbelt - siehe Foto ganz unten - das Obere zeigt das letzte Hufgeschwür, wo ich echt Angst hatte, dass es ein Ausschuhen ist). Ich fang den Satz nochmal neu an. Also Eli ist natürlich Schuld, wenn ich Schenkelweichen im Trab machen soll und man dieses als solches nicht erkennen kann. Das kann man nur dann als solches identifizieren, wenn ich eine Bande habe. Aber wehe man nimmt mir diese Orientierung weg, dann rattert es im Gehirn: "Welche Hand ist noch mal die, die stellen muss? Und überhaupt: Wo ist denn eigentlich links und rechts?"  Und während ich darüber so sinniere, soll die rechte Hand stellen und die linke Hand nicht zu hoch sein und ich soll seitwärts einwirkend das Pferd in der Spur halten - und das alles ohne Bande. Hallo? Ich wurde auch gefragt, ob ich das verstanden habe und als ich - blöd wie ich bin - "Ja" antwortete (verstehen reicht aber nicht, wenn es an der Umsetzung scheitert), gab es auch noch unterschiedliche Aufgaben für meine Beine. Eins schiebt mit stetigem Druck die Kruppe herein (also eher heraus, weil wegen fehlender Bande), das andere würde schwingend einwirken, wenn das Pferd über die Schulter drückt und passiv sein, wenn nicht. Der ist ja lustig: Merke ich denn, wenn das Pferd über die Schulter drückt? Bin da eher so der Typ, der dazu seine Glaskugel befragt oder die reiterliche Hilfengebung als Glücksspiel betrachtet. Fertig ausgeschnitten - der olle Kram ist weg Nein, aber mal Spaß beiseite: Ich habe das gestern noch zuhause geübt und finde es wirklich gut, wenn man den Galoppwechsel so aufbaut, dass man mit den Vorübungen beginnt bzw. in Fancys Fall (die kann ja wechseln), man zu den Vorübungen zurückkehrt, wenn da so eine lange Trainingspause war. Ach übrigens: Der Wechsel wird dann auch im Trab geübt: Einfach, indem man die Kruppe in die andere Richtung verschiebt - also nur alle paar Runden, wenn das Pferd locker ist. Ich habe das natürlich im ersten Versuch alle paar Meter versucht und Fancy hat mir dann ganz klar Bescheid gegeben mit einem klitzekleinen Mini-Hüpfer à la: "Mach so weiter. Dann liegst du gleich im Dreck." Und wenn ich ehrlich bin, finde ich es sehr rücksichtsvoll von ihr, dass sie es erst mal nett sagt. Ich nehme das dann auch ernst, weil sie sich (gerade nach dieser langen Krankheit) meiner Meinung nach unendlich Mühe gibt, es mir Recht zu machen - Eli sieht das zwar anders, aber meine rosarote Wendywelt lasse ich mir nicht nehmen - ätsch. Aber eigentlich ist Eli ja schon auch jemand, der Dinge nicht erzwingt. Hat er neulich noch erzählt: Das Wichtigste für den Turniererfolg ist der Kopf - also der vom Pferd, bei meinem ist eh Hopfen und Malz verloren. Eli sagte: "Das Pferd muss wollen, sonst kommt man nicht nach ganz oben. Und wenn ein Pferd nicht will, muss man vielleicht auch mal andere Prioritäten setzen." Manchmal ist es besser, das Pferd dann zu verkaufen oder wenn man sehr am Pferd hängt, reitet man dann mehr im Gelände, sagte er. Wir mussten bei Fancy auch umdenken: Wo in den LKs 3,4 & 5 Trail noch ganz gut funktionierte, mussten wir uns in der LK 2 eingestehen, dass Trail einfach nicht die passende Disziplin für Fancy ist. Die Aufgaben wurden so anspruchsvoll, dass Fancy sich überfordert fühlte. Als Larissa sie vor anderthalb Jahren das erste Mal Westernriding geshowt ist, sagte sie: "Als Fancy merkte, dass da jetzt Galoppwechsel kommen, hat sie sich sofort beruhigt und lief entspannt." Deswegen will ich genau das diese Saison mit ihr ausprobieren: Westernriding. Und Janik widmet sich der Reining, der Ranch-Riding und der Superhorse, eben alles, was Tempo ist. Das liebt sie nach dem Motto: "Kommt mir bloß nicht mit Euren Schnarchnasen-Disziplinen!" Nachtrag: Fancy läuft noch nicht taktklar: Es hat sich durch die monatelange Belastung eine Arthrose im Knie entwickelt, aber wir geben nicht auf. Wer wissen will, WIE wir die Arthrose von Tag zu Tag besser in den Griff bekommen, der lese: Die Borax-Verschwörung Und hier die Playlist zum Training bei Eli: Elias hat übrigens an einem meiner Bücher mitgewirkt und auch da gibt es Tipps zum Galoppwechsel. Der Titel ist: "Westernreiten meets Natural Horsemanship - Wie das Turnier zum gemeinsamen Projekt von Pferd und Mensch wird" und abgesehen von Elis Tipps aus der Westernreiterei, erkläre ich dort wie man Galoppwechsel am Boden erarbeiten kann. Zwischenzeitlich ist ein weiteres Buch von mir erschienen, bei dem es sich rund um das Thema Peter Pfister und das Pferd Evita geht: Das Pferd, das bei einem Zirkuslektionen-Kurs ums Leben kam - Details HIER. Tod ei­nes Pfer­des: Zir­kus­lek­tio­ne... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP   Der BOD-BUCHSHOP liefert schneller als Amazon & in Deutschland versandkostenfrei HIER KLICKEN (alternativ können Sie bei mir bestellen: nicola-steiner@t-online.de)
26.02.2018
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Ein Mylerbit von Parelli - es gibt auch hier verschiedene Ports TEIL 2: Gestern (also das GESTERN vor einem Jahr) hatte ich ja gefragt, ob mir jemand beim Übersetzen der Sprachnachricht aus dem Parelli-Land helfen kann, aber die Dame hat mich heute nochmal angerufen. Deswegen habe ich den Beitrag nach unten geschoben (nicht wundern). Der Anruf kam, weil wir ja 2015 in Florida waren, weil Larissa ja für einen von fünf Plätzen aus über 1.000 Bewerbern ausgewählt wurde. Wir haben dort z.B. gelernt, dass weiter ausgebildete Pferde ein Gebiss bevorzugen, das Zungenfreiheit hat. Pat empfiehlt ja beim fertigen Pferd das Myler Bit (Bild oben). Fancy hat das wirklich geliebt, die Wassertrense hat sie regelrecht verabscheut; aber als ihre Tochter Queenie dem Trensenalter entwachsen war, musste Fancy das Parelli-Myler an Queenie abtreten. Das lest ihr nach der Playlist mit den Videos vom Training: Lange Schanks & großer Port: Sehr vorsichtig an-wenden, da es ja auf den Gaumen wirkt  Für Fancy hatte uns Marko Pohland (dem mein Buch "Westernreiten meets NHS" gewidmet ist) ja damals noch ein Correction Bit ge- bzw. verkauft (Bild links). Da Queenie ja in allem immer etwas zäh reagiert, hatte unser Trainer neulich vorgeschlagen, dass man sie langsam auch mal mit Correction reiten könnte. Ich wollte ganz pfiffig sein und Fancy wieder das Myler und dafür Queenie das Correction verpassen. Das war leider ein Volltreffer ins Fettnäpfchen, denn damit wäre das Jungpferd wohl völlig überfordert gewesen, warnt Eli. Die Pferde müssen das mit den Gebissen ja auch erst allmählich lernen: Je weiter das Pferd ausgebildet ist, desto weniger muss man machen und desto größer werden dann Port und Shanks. Ich hatte also mal wieder von nix ne Ahnung und davon zu viel und so lernt man halt nie aus. Wie im oben erwähnten Buch im Kapitel "Große Ziele, kleine Schritte" erklärt, darf man in der Pferdeausbildung keine Zwischenschritte auslassen und das gilt auch fürs Gebiss. Es beginnt mit der Trense und endet mit dem, das Fancy jetzt hat (Foto links oben). Kleiner Port & kurze Shanks, also wenig Hebelwirkung - nichtfür Anfänger, sondern das mittelweit ausgebildete Pferd Und zwischen dem Neuen mit Babyshanks und dem, was Fancy hat, kommt noch ein Weiteres, das sich "Short Shanks" nennt (davon habe ich leider kein Foto), aber einen etwas größeren Port hat. Das Neue für Queenie (Babyshanks genannt, Bild rechts) hat Eli in Amerika gekauft und uns netterweise abgetreten, nachdem wir ein Ähnliches erst mal leihweise bei ihm im Unterricht ausprobieren durften. Und man glaubt es kaum: Queenie lief damit viel besser. Es ist eben doch oft sinnvoller, wenn man mit seinen Hilfsmitteln etwas effektiver sein kann: Das erspart Mensch und Pferd nervige Dauerdiskussionen (Dauernörgeln-beim-Reiten ist eines der vielen Themen in meinem anderen Buch "Pferde vermenschlichen - aber richtig"). Denn nur, wenn man effektiv ist, kann man sein Pferd auch mal in Ruhe lassen. Pferde streben immer dem Neutral zu, im Westernreiten Nullwirkung oder auch Komfort genannt. Und was haben wir im Parelli-Land noch zur effektiven Phase 4 gelernt? Es gilt der Grundsatz: "So wenig wie möglich, aber so viel wie nötig". Zum Vergleich: das kleinste & größte Correction Bit Unterhalb und oberhalb findet ihr übrigens weitere Anekdoten aus dem Unterricht, in denen ich mich selbst augenzwinkernd aufs Korn nehme. Dort erzähle ich, wie es letzten Dienstag weitergegangen ist mit unseren fliegenden Galoppwechseln im Trab und ihr erfahrt, ob wir aus "Trabwechseln" Galoppwechsel machen konnten. Auch in meinem Buch, an dem Eli auch mitgewirkt hat, wird erklärt, wie der Galoppwechsel kleinschrittig aufgebaut wird - es muss auch hier eine gewisse Reihenfolge der Übungen eingehalten und es dürfen keine Einzelbausteine ausgelassen werden. Der Titel ist: "Westernreiten meets Natural Horsemanship - Wie das Turnier zum gemeinsamen Projekt von Pferd und Mensch wird." Zwischenzeitlich ist ein weiteres Buch von mir erschienen, bei dem es sich rund um das Thema Peter Pfister und das Pferd Evita geht: Das Pferd, das bei einem Zirkuslektionen-Kurs ums Leben kam - Details HIER. Tod ei­nes Pfer­des: Zir­kus­lek­tio­ne... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP   Der BOD-BUCHSHOP liefert schneller als Amazon & in Deutschland versandkostenfrei HIER KLICKEN (alternativ können Sie bei mir bestellen: nicola-steiner@t-online.de)
22.02.2018
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Das Bild ist von einem anderen Trainingstag, wo ich ausnahmsweise Lucky geritten bin. Fotos vom fliegenden Wechsel habe ich leider nicht ;) TEIL 3: "Du musst immer Spitze denken", sagte Eli mir beim letzten Training. Wahrscheinlich habe ich ihn angeschaut wie ein Auto, während ich über Spitze, Tüll, Häkeln und Handarbeiten nachdachte, weswegen er mich aufklärte: "Ja, halt Erste werden." Er hat bestimmt Mitleid mit mir, denn ich war noch nie Erste (bzw. nur einmal bei der German Open Horsemanship, aber das war ja "nur" Bodenarbeit) und ich wäre das ja schon gerne mal. Zweite war ich schon, aber da gibt es ja keinen Pokal. Na ja, wenn Fancy das auf dem Turnier mal so machen würde, wie bei Eli im Training. Ich hatte Euch ja im Teil 1 (das ist der, der lustig rüberkommn soll) von unseren Galoppwechseln im Trab erzählt und obwohl Fancy ja krankheitsbedingt seit über einem halben Jahr keinen Galoppwechsel mehr gemacht hat, war der Erste echte - also mit Galopp - gleich durchgesprungen und Eli sagte "Perfekt." Daraufhin war ich dann stolz wie Oskar (sooo oft lobt er nämlich nicht) und schwelgte in eben diesem Lob, dass der nächste Wechsel gleich (im Sprung) nach gesprungen war und Fancy dann zu allem Überfluß auch noch schneller wurde ... also fand zumindest Eli. Ich habe das gar nicht mitbekommen, deswegen kam ja auch der Spruch mit der Spitze. Nach der Playlist geht es weiter im Text: Also auf ein Neues und dieses Mal volle Konzentration und vor allem: Den Wechsel vorbereiten und das Pferd weich machen und tada, habe ich gleich noch ein "Perfekt"gehört, aber mir nicht ganz so viel drauf eingebildet. Dennoch geschehen wohl noch Zeichen und Wunder und vielleicht bin ich doch kein hoffnungsloser Fall. Wer Teil 1 gelesen hat, der erinnert sich an "Wie bitte?   Bei diesem anderen Training hat Larissa Fancy dasStoppen beigebracht - nicht schleicht für den Anfang Linkes Bein drückt, rechtes Bein pendelt, während die eine Hand dies tut, aber die andere Hand etwas völlig Anderes und je nachdem wie das Pferd läuft lässt man links was weg oder rechts was weg und wo war jetzt noch gleich dieses RECHTS und dieses LINKS ... arrgh." Immerhin waren wir uns einig, dass egal, was ist: Der Trainer ist Schuld. Das liegt zum Einen daran, dass er im kükenhaften Alter von knapp über 30 ist, während meiner einer die 50 überschritten hat. In Reiterdeutsch heißt das: Meine Anfänge der Reiterei lagen in der Wiege einer Englisch-Reitschule, seine in Minnesota. Und wenn man das englische Wort "LEG YIELD" eins zu eins ins Deutsche übersetzt, dann wird das zwar SCHENKELWEICHEN. Gemeint ist aber eigentlich Travers. Dieses Mal war Eli an der Reihe mit "Guckt-wie-ein-Auto": "TRAVERS???". Na ja, wir haben uns dann darauf geeinigt, dass das Pferd NIEMALS und NEVER EVER entgegen der Bewegungsrichtung guckt, denn wir sind ja beim Westernreiten und da spricht man Englisch und nicht Französisch. Klar soweit? Eli hat ja auch an meinem Buch mitgewirkt: "Westernreiten meets - Natural Horsemanship - Wie das Turnier zum gemeinsamen Projekt von Pferd und Mensch wird." Zwischenzeitlich ist ein weiteres Buch von mir erschienen, das sich rund um das Thema Peter Pfister und das Pferd Evita dreht: Das Pferd, das bei einem Zirkuslektionen-Kurs ums Leben kam - Details HIER.   Tod ei­nes Pfer­des: Zir­kus­lek­tio­ne... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP   Der BOD-BUCHSHOP liefert schneller als Amazon & in Deutschland versandkostenfrei HIER KLICKEN (alternativ können Sie bei mir bestellen: nicola-steiner@t-online.de)
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Der Youtube-Kanal zum Gamer-Blog: Lets Play, Lets talk, Lets flash
12.06.2016
The Bomber
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Auf meinem Blog ist es zur Zeit etwas ruhiger, weil ich im Sommer mein Pferd trainiere, Turniere reite und da weniger Zeit mit Youtube verbringe. Da ich mich auch für Pferde interessiere, wird es spätestens nächsten Winter einige zum Teil sehr lustige Lets Plays rund ums Pferd geben: Starstable, Appassionata (einen kleinen Vorgeschmack veröffentliche ich in den nächsten Tagen / Wochen). Bis dahin könnt ihr euch im Partnerblog so einiges ansehen und durchlesen. Obwohl es im Grunde ein Horsemanship-Blog ist, hat meine Mutter im Juni den Themenmonat-Youtube eingeläutet, u.a. deswegen, weil sie für ein Pferdekursportal ein dreiteiliges Interview gegeben hat und wir auch unsere Haus- & Hoffotografin vorstellen wollen, die sich auch gerne auf Youtube herumtreibt und vom Geschichtenweber über den Lets Player einiges interessantes zu bieten hat. Deswegen sind auch Gemeinschaftsprojekte geplant, z.B. zu den Themen "Dressurreiterin goes Reining" oder dem Horse & Dog Trail (aber auch einige gemeinsame Lets Plays (; ) - was das ist, seht ihr im Video unterhalb des Fotos, wo meiner Mutter auf einer Messe reitet: HIER GEHT ES ZUM THEMENMONAT
17.04.2016
The Bomber
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Wenn ich ein Genre wirklich mag, dann ist es das Genre der Strategiespiele. Vermutlich überrascht euch das nicht, schließlich ist mein momentanes LP eins. Auch denkt der ein oder andere bestimmt auch: ,,Ah ja, der Bomber ist ja auch so ein Denker, zu dem passt das ja." Aber warum mag ich Strategiespiele und sind diese Games wirklich Denkerspiele? Erstmal zu dem Thema ,,Denkerspiel". Viele Leute mit dennen ich geredet hatte, die keine Strategiespiele mögen, erzählten mir: ,,Naja, Strategiespiele spiel ich nicht. Ich hab keine Lust in meiner Freizeit viel zu denken." Es ist natürlich nicht falsch zu sagen, dass Strategiespiele viel mit denken zu tun hat. Ob du nun ein Aufbauspiel, ein rundenbasiertes Strategiespiel oder Echtzeitstrategie spielst, man muss planen und auch denken. Aber nicht so viel wie manch einer glaubt. Zum Teil sind Strategiespiele in einem gewissen Maß vorgegeben. Du musst deine Sachen zum Beispiel in bestimmter Reihenfolge bauen. Auch machen sich manche Sachen ganz von allein. So zum Beispiel bei Starcraft. In Sachen Basenbau ist es nicht so schwierig. Was du wie bauen musst ist so ziemlich festgelegt und wann man zum Beispiel expandiert erkennt man auch ziemlich leicht. Schwierig ist bei dem Spiel, seine Verteidigung und Armee richtig aufzubauen. Da wird es zum Teil schon ,,strategisch". Aber auch nicht so viel mehr als zum Beispiel bei einer Stealthaktion bei Assassins Creed. Der reguläre Gamer könnte also auch Strategiespiele spielen, auch wenn er nicht denken will. Jedoch nicht jedes, den manch eins ist doch sehr anspruchsvoll. Aber nun zum eigentlichen Thema. Was macht diese Spiele eigentlich so toll für mich? Nun bei mir gibt es da einige Punkte. Als aller erstes, man kann sich super ausprobieren und auch seine eigenen Handlungen abwägen. Ob man bei Anno überlegt, was man baut oder bei XCOM, wie man seine Soldaten skillt und auf dem Feld aufteilt. Deine Handlung hat Konsequenzen, dennen man sich bewusst sein sollte. Das macht es einfach spannend. Wer es also liebt, seine Handlungen zu berechnen, den kann ich sowas empfehlen. Am besten geeignet sind bei sowas natürlich Aufbau- und rundesbasierte Strategiespiele. Natürlich gibt es auch noch mehr. Gerade die militärischen und kampflastigen Echtzeitstrategiespiele bitten zwei großartige Effekte. Zum einen die Epik. Es sieht zum Teil einfach cool aus, wenn sich deine von dir selbst ausgehobene Armee mit einer anderen Armee misst. Aber selbst Marschbewegung und der Sound kann einen bereits das Gefühl geben, ein mächtiger General zu sein, der seine Befehle an eine ganze Armee gibt. Der zweite Punkt ist die Auswahl an Truppen. Einige dieser Game-Vertreter bieten riesige Auswahl an Truppen und Fraktionen. Bestes Beispiel ist dei ,,Total War"-Reihe. Die Spiele bieten dir die Möglichkeit, aus vielen, jeweils für die Zeit typischen, Staaten zu wählen, die wiederum unterschiedliche Truppentypen haben. Man kann also unendlich viele immer andere Schlachten führen. Dies wird noch verstärkt durch eine KI, die sich meiner Meinung nach durchaus sehen lassen kann und einen sogar mit Flankenmanövern und ähnlichem überrascht. Eben diese ganzen Variablen machen für mich Strategiespiele aus und geben ein ganz besonders Gefühl, dass auf diese Weise kein anderes Genre genau so trifft. Aber wie denkt ihr? Seht ihr es genau so? Und gibt es unter euch Leute, die nach diesem Artikel zumindest mal in Richtung Strategiespiel denken? Lasst es mich auf jeden Fall wissen. :) LG The Bomber
06.04.2016
The Bomber
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Ich verbringe, wie ihr es wahrscheinlich schon erraten könnt, sehr viel meiner Freizeit im Internet. Dabei bin ich vor allem auf YouTube und Twitter unterwegs. Nun und dort wiederum schnappt man eine Menge Sachen auf, bei dennen man sich zum Teil denkt: ,,Warum schreiben oder denken Leute sowas?". Da ich die zum Teil sehr schlecht argumentierten Äußerungen nicht mehr so unkommentiert lassen will, habe ich mich entschieden, einfach mal mit Hates und Vorurteilen gegenüber YouTubern aufzuräumen. In meinem heutigen Artikel gehe ich dabei auf den Streitpunkt ein, ob YouTuber wirklich arbeiten, oder einfach nur ein super chilliges Leben führen und dafür auch noch Geld bekommen. Schließlich wird YouTubern nachgesagt, dass sie nur faul rumsitzen oder nur zocken. Dann sagt man, dass es ja ,,super einfach" ist, ein 5 minütiges Video zu machen oder eben ein Lets Play aufzunehmen und das es ja deshalb kein Beruf sein kann. Aber so einfach ist es nicht. Nehmen wir mal Gronkh. Er macht Lets Plays, die er nicht mal bearbeitet. Sein Job besteht nur aus Games zocken. Für die meisten ein Traum. Nun ich will nicht sagen, das Gronkh nicht Spaß hat bei dem was er tut. Aber denkt mal kurz nach. Täglich lädt er drei bis fünf Videos hoch. Jeden Freitag macht er einen mehrstündigen Stream. Die ganze Zeit während er aufnimmt und streamt zockt er nicht nur, er muss auch noch ununterbrochen dabei reden. Allein das ist sehr beanspruchend. Um so viele Videos zu produzieren, muss er täglich Stunden an Videomaterial vorproduzieren. Und wenn man ständig nur am zocken ist, wird es auch langweilig. Ja, ich weiß, das glaubt mir jetzt keiner, aber ihr könnt es zum Teil nicht nachvollziehen, da ihr arbeiten müsst oder zur Schule geht. Ihr könnt also nicht ununterbrochen zocken, auch wenn ihr euch das wünscht. ;) Deshalb würde ich bei dem Punkt schon sagen, hier hat amn wirklich schon Arbeit. Nehmen wir ncoh ein paar andere Beispiele. YouTuber wie iBlali, Kelly oder Julien Bam. Diese Leute machen ein bis drei Videos in der Woche. Die müssen doch wirklich viel Zeit damit verbringen, einfach nur zu Faulenzen, oder? Naja, so ganz stimmt das nicht. Diese Leute machen nämlich viel aufwändigere Videos. Sie schneiden viel und nehmen Einspieler auf. Auch legen sie nicht wie ein Lets Player einfach los, sondern müssen sich Videoideen ausdenken und dieses auch planen. Zum Beispiel ob sie noch wen anders brauchen oder vielleicht Ausrüstung. Manchmal muss sogar das Wetter mitspielen. Ein fünf-Minuten-Video kann mehrere Tage dauern, nur für die Planung und das Aufnehmen. Schneiden und Effekte einfügen dauert auch mehrere Stunden. Für mein Best-Of zum Beispiel hab ich zwei einhalb Stunden geschnitten. Es ist nämlich nicht so leicht, ein Video zu produzieren, wie manch einer denkt. Daraus schließen wir also schonmal, dass es eine Menge Aufwand ist, die Videos für einen Kanal zu produzieren. Aber es gibt noch einen weiteren Vorwurf, dem YouTuber unterliegen. Man sagt ihnen, dass sie keinen Beitrag und Nutzen für die Gesellschaft haben. Diese Aussage allein hat mich doch ein bisschen zu stutzen gebracht. Den YouTuber sind doch Unterhalter und für manchen auch Vorbilder und Lebensstützen. Zwar sind nicht alle die perfekten Vorbilder und manche auch nicht sehr unterhaltsam, aber wenn wir uns unsere Gesellschaft ansehen, gibt es auch noch andere Entertainer und Vorbilder. Wir haben Sportler, Filmstars, Musiker und Comedy-Leute. Diese Leute machen genau das selbe. Sie investieren ihre Energie in Training, Skripte und ähnliches. Zum Teil tun sie dies nicht mal allein wie so mancher YouTuber. Der Schauspieler zum Beispiel muss nicht seine Texte schreiben und sich Leute suchen, die in seiner nächsten Produktion mitwirken. Das tun andere für sie. YouTuber machen das häufig allein. Aber hat jemals wer gesagt: ,,Filmstars haben keinen richtigen Beruf und tragen nichts zur Gesellschaft bei!" Also ich weiß nichts davon. Ok, ich hab das zwar schon über Sportler gehört aber da denken auch viele, dass sie sehr wichtig sind. Und wisst ihr auch wieso? Weil sie uns unterhalten, unserem Leben eine Richtung geben und jemanden darstellen, dem man Nacheifern wiil. Und genau das sind YouTuber doch auch. Leute, die Arbeit in ihre Videos stecken, damit wir uns amüsieren können. Natürlich darf dabei jeder auch Geld verdienen und das auch als Ziel haben, ist bei Filmen und Musik ja auch nicht anders. Andere Leute zu unterhalten, um damit Geld zu verdienen, gab es schon immer und wenn es ihnen dann noch Spaß macht, haben sie einfach einen guten Beruf. Und schaden tun sie nun wirklich niemanden. Es ist ja nicht so, dass nur weil einige Dutzend Leute lieber Videos machen, als auf die Baustelle zu gehen, wir alle mehr arbeiten müssen. Also, wenn ihr das nächste mal denkt, ein YouTuber ist faul und hat keinen ordentlichen Beruf, dann denkt an diesen Text und polkutiert gleich die ganze Unterhaltungsszene ;) Und für den Rest hoffe ich, das ihr wichtige Punkte gefunden habt um dem nächsten Hater mal ordentlich was einzuheizen :D Schreibt mir gerne auch, was ihr von dem Text und dem Thema haltet und ob ihr wollt, dass ich mich auch mit anderen Hate-Themen auseinander setzen soll. LG The Bomber
29.03.2016
The Bomber
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Als ich letztens mal wieder Langeweile hatte, habe ich einfach mal Nerd gegoogelt. Bei meiner Suche fand ich einige Artikel, die dieses Thema behandelten. Ich, als bekennender Nerd war natürlich gespannt: ,,Was wird en Leuten den so über uns Nerds erzählt?". Jedoch war das Ergebnis sehr unbefriedigend. Das hochkomplexe Thema ,,Nerd" wurde extrem abgebrochen und nach meiner Ansicht zum Teil sogar falsch dargestellt. Also dachte ich mir: ,,Welcher Mensch kann besser die Nerds beschreiben als ein Nerd selbst?". Als erstes aber, was sagen die Artikel über uns Nerds? Nun, ihr Hauptaugenmerk liegt darauf, dass Nerds sich besonders gut in Sachen Computer auskennen. Dies will ich nicht bestreiten, aber wenn wir mal ehrlich sind ist Nerdsein viel mehr und nicht jeder, der sich zum Nerd bekennt, ist auch ein Computercrack. Als Beispiel nenne ich hier meinen Freundeskreis. Die meisten meiner Freunde sind irgendwie Nerds. Aber die wenigsten sind wirkliche Experten in Computerzeugs. Klar, einige beherrschen das Programmieren und ich zu meinem Teil kenn mich auch ein bisschen in Medientechnik aus, aber sowas allein macht einen Nerd nicht aus. Was meiner Erfahrung nach viele Nerds gemeinsam haben und was der YouTube-Kanal ,,DoktorFroid", der sich unter anderem als Nerdkanal sieht, ist das Zocken oder das Interesse für Games. Die meisten Nerds lieben es, in den interaktiven Welten zu versinken, sie durch Programmierungen zu verändern uvm. Aufpassen sollte man hier aber, dass nicht jeder Gamer sich auch als ein Nerd sieht. Also reicht das allein nicht, um wirklich einen Nerd zu beschreiben. Um nun also wirklich in die Tiefen des ,,Nerdtums" vorzudringen, möchte ich ein kleines Beispiel nennen. Eine Freundin von mir gab mir vor einigen Monaten den Spitznamen ,,Allwissendes Nerdlexikon". Diesen trage ich mit großen Stolz, den ich bin gerne ein Nerd (irgendwie klar, wenn man bedenkt das ich einen Blog für Nerds führe :D). Aber warum bekam ich nun diesen Namen und was sagt uns das über die Nerds? Nun besagte Freundin und ich sind beide große Fans von Science Fiction und Fantasy, insbesondere von Star Wars und Herr der Ringe. Wir sind so große Fans, dass es uns nicht reicht nur die Hauptstory zu kennen, wie es die ,,normalen Menschen" tun. Nein, wir müssen jede Nebenstory kennen, wir müssen uns alles an Wissen, sei es über Kultur, politische Systeme und ähnliches über jede Rasse dieser Universen aneignen. Wir nehmen die kleinsten Daten und rekonstruieren aus diesen dann ganze Informationsballen. Am Ende davon vergleichen wir diese Infos mit anderen gleichgesinnten und diskutieren, ob unsere Vorstellungen logisch sind und begründen dies mit Film- oder Serienszenen. Und das habe ich nicht nur mit besagter Freundin gemacht. Ich tat es mit jeden meiner Freunde. Und dann geht es nicht nur um Science Fiction oder Fantasy. Wir diskutieren über die Logik von Actionszenen, gehen Weltuntergangsfilme durch, debattieren über Strategien und noch so viel mehr über das sich andere keine Gedanken machen, da es ja nur um eine fiktive Welt geht. Aber nicht nur dieses Daten rekonstruieren gefällt uns Nerds. Unser Humor zum Beispiel besteht viel aus Insidern. Jetzt denken bestimmt einige: ,,Was ist daran anders? Jeder hat doch seine Insider." Aber unsere Insider kommen nicht aus eigenen Erlebnissen. Wir nehmen sie aus Serien, YouTube-Videos und Filmen. Dabei zitieren wir zum Teil einfach aus irgendeiner Folge, ohne sie näher zu benennen, da wir es nicht nötig haben. Wir wissen eh, was gemeint ist. Generell besteht der Nerdhumor eher aus Witzen, die nur bestimmte Leute verstehen. Sei es nun naturwissenschaftliche Witze, IT-Witze (also sozusagen Computerwitze) oder eben Filmwitze. Natürlich kann man auch bei mir sagen: ,,Das beschreibt den Nerd nicht ganz, was ist mit Anime-Fans oder ähnlichem?". Aber im Endeffekt sind Nerds alle gleich. Wir lieben es uns sinnlose Fakten zu merken, die uns im Leben ,,nichts" bringen (außer Gesprächsstoff und die Fähigkeit Sachzusammenhänge zu erkennen) und wir alle lieben es Witze über unsere Themen zu machen, selbst wenn sie niemand versteht. Aber nun zu euch. Seht ihr es auch so? Habe ich vielleicht einen wichtigen Punkt vergessen? Außerdem habt ihr vielleicht Interesse dran, dass ich mal Arten von Nerds erkläre? Und soll ich mal einen Artikel über ,,falsche" Nerdcliches machen, die ich jetzt ein bisschen angekratzt habe? Lasst es mich einfach mal wissen, bin wie immer sehr gespannt. LG The Bomber
23.03.2016
The Bomber
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Hey Leute, theoretisch würde heute ja ein Artikel kommen und die Welt bietet ja auch einige Themen. Jedoch kämpfe ich im Moment mit einer Krankheit und kann mich deshalb nicht wirklich auf etwas konzentrieren. Um euch jedoch nicht ganz ohne einen Blogbeitrag dastehen zu lassen, schreibe ich heute mal kurz über meine erste Fahrstunde, die ich letztens hatte. Vorher war ich bereits sehr nervös. Ichh dachte mir so: ,,Oh Gott! Ich werde bestimmt einen Unfall bauen, oder so!" Naja so schlimm war es dann aber nicht. Erstmal hab ich nur gelernt, wie ich sitz und Spiegel einstelle und danach beim fahren musste ich auch nur lenken. Mein Glück dabei ist auch, dass ich einen sehr coolen Fahrlehrer hat, der den Unterricht mit sehr viel Humor gestaltet. So sagte er zum Beipiel mehrmals, nachdem ich zu nah am Straßenrand gefahren bin, dass ich doch die Mülltonnen in Ruhe lassen soll. Dies ist aber natürlich nur eins von vielen Beispielen. Alles in Allem kann ich nun also sagen, dass mir die Fahrstunde doch viel Spaß gemacht hat und ich freue mich auf die nächste. Aber nun zu euch. Habt ihr lustige Fahrstundenerlebnisse? Wenn ihr Lust habt, dann teilt sie mir doch gerne hier drunter mit. LG The Bomber
16.03.2016
The Bomber
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Hey Leute, heute gibt es keinen Artikel von mir, dafür aber über mich. Meine Mutter hat auf ihren Blog über Erfahrungen aus meiner Kindheit geschrieben. Wenn ihr also mehr von mir wollt oder es euch interessiert, dann klickt einfach auf folgende Links: Teil 1: Von Sorgenkindern und Söhnen auf die man wirklich stolz sein kann Teil 2: Von Kindergartenkriegen, Kündigungen und erbitterten Kämpfen Teil 3: From Zero to hero trotz körperlicher Beeinträchtigung Teil 4: Janik & Fancy starten durch: Level 3 bei Parelli Horsemanship Teil 5: Janik als Youtuber Teil 6: The Bomber poetisch: Gedicht für die Schule oder einfach unmittelbar 12oaks-ranch.blogspot.de aufrufen und die Serie nachlesen. Auf dem Foto seht ihr mich und meine Katze Noisy:
 ... und zwar so unglaublich kriminell, dass auch meine kamerascheue Schwester Larissa sich bereit erklärt hat, ein YT-Video zu besprechen, damit alle Welt von dieser unverschämten Abzocke erfährt. Da meine Mutter gezwungen ist, ihren alten Kanal aufzugeben hoffen wir, dass all die treuen langjährigen Abonennten genau wie die, die wir gerade erst neu hinzu gewonnenen haben, uns auf den neuen Kanal begleiten. (der Artikel ist ursprünglich erschienen auf www.12oaks-ranch.de) Bevor es lustig wird, erst einmal die ernste Betrugsstory Wir sind auf Youtube einem Bauernfänger-Network zum Opfer gefallen: In der Einladungsmail stand etwas von: "Wir können jederzeit gehen, bla, bla" und in den Vertragsbedingungen war von einem Monat Kündigungsfrist die Rede - klingt zu schön um wahr zu sein -ist ja auch nicht wahr. Nachdem wir intensiv die Geschäftbedingungen durchgelesen hatten, dachten wir in grenzenloser Blauäugigkeit und im festen Glauben, dass dieses Netzwerk uns wirklich promotet, dass wir bei einer Gewinnverteilung von 95 % für uns und fünf Prozent fürs Netzwerk (noch mehr bla, bla, bla) das Ganze ja mal für einen Monat ausprobieren könnten. Der erste eMail-Verkehr war ja auch sooo nett und zuvorkommend, also haben wir uns prompt angemeldet. Ihr dürft mich hauen, dass ich so naiv war, denn die eMails kamen von TPN NETWORK, eingeladen wurden wir aber von SCALE LAB AFFILIATE ... warum bin ich da nicht hellhörig geworden? Na ja, von dem Moment an, wo wir mit dem Netzwerk verknüpft wurden, bekamen wir keine Antworten mehr auf unsere eMails, weder nette noch weniger nette: Nur immer und immer wieder eine automatische Mail, dass der eMail-Support gelöscht wurde. Moment ... stimmt nicht ganz: Eine Mail habe ich wohl doch bekommen, weil ich erstmal keinen Zugriff auf mein Dashboard bei TPN hatte: Ich wurde vertröstet, dass das eben etwas länger dauert, bis der Browser uns erfasst hätte ... ja, nee, iss klar. Durch wochenlanges Hin- und Her-Gefummel kam ich dann endlich rein ins Network, wollte (in noch grenzenloserer Blauäugigkeit) sogar noch die beiden Kanäle meiner Kinder bei TPN hinzufügen und plötzlich stand da: "Sie akzeptieren hiermit die Nutzungsbedingungen, dass das TPN Network 95 Prozent Ihrer Einnahmen behält." Mir fiel das Lächeln aus dem Gesicht, da es in der Einladungs-Mail doch noch geheißen hatte, dass WIR 95 Prozent behalten - habe ich schnell mal die Zahlen verglichen und da stand es schwarz auf weiß - von dem schwer verdienten Geld, blieben uns nur noch Brosamen. Also habe ich nicht lange gefackelt (Kündigungsfrist war ja angeblich nur ein Monat - ihr wisst ja: bla, bla) und habe die Kündigung in Windeseile rausgeschickt sowie auf Youtube den Button "Bitte vom Netzwerk trennen" gedrückt und jetzt kommt der Hammer: Ich erhielt Ende letzter Woche eine eMail, dass dieser Antrag von Scale Lab Affiliate abgelehnt (!!!!) wurde. Aber auch, wenn wir die Vertragsunterlagen geprüft haben, WER WILL DEN SCHON EINEN PROZESS IM AUSLAND FÜHREN?  und genau darauf scheinen die sich zu verlassen. Der Firmensitz von TPN Network ist England, der von Scale Lab affiliate ist die USA. Für alle, die glauben, dass ich einfach zu dusselig bin (was bei mir ja gelegentlich vorkommt), mache ich ein Video (also einen meiner Youtube-Webwalks), wo ich alle Beweis-Mails integriere, dann seht ihr es Schwarz-auf-Weiß: Larissa hat schon Screenshots davon gemacht, aber ich will es auf Video sprechen, damit das auf Youtube, Facebook, Twitter und Google Plus geteilt werden kann, weil ich finde, dass möglichst viel Leute gewarnt werden sollten, denn alles, was ich gefunden habe, ist auf Englisch - da muss was Deutsches her. Auf den ersten Blick denkt man vielleicht: Ach, was soll es? Neuen Kanal aufmachen, Videos neu hochladen, Abonnenten Bescheid geben und gut iss. Aber damit ist es nicht getan ... ganz und gar nicht ... und ich kann Euch sagen, ich habe am Wochenende ROTZ UND WASSER GEHEULT, weil all die Arbeit, die ich mir gemacht habe für die Katz war. Wenn man seinen Youtube-Kanal monetarisiert, dann macht man das ja in der Regel nicht zum Spaß, sondern weil man Geld braucht. Jede alleinerziehende Mutter, wo der Vater keinen Unterhalt zahlt (und wenn die Kinder älter als 12 sind, zahlt auch der Staat nicht mehr), weiß wie eng das manchmal werden kann, besonders dann, wenn die Kinder 18 werden, den Führerschein machen und nicht weniger, sondern mehr kosten als Kleinkinder. Schief singen erkennt jeder als falsch, grottig reiten liegt immer am Pferd In eigener Sache möchte ich auch mal am Rande erwähnen, dass jede Hundeschule mindestens 45 Euro pro Stunde verlangt ... Gesangsunterricht kostet 60 Euro usw. Als Reitschule hat man nun zwar einen viel höheren Kostenapparat durch die Pferdehaltung bzw. die notwendige Anlage (Reitplatz etc), aber viel mehr Konkurrenz (gute und schlechte) und wird somit oft genug schief angeguckt, wenn man die üblichen 30 Euro pro Stunde verlangt (bei Krankenversicherung, Rente und Steuern gibt es aber leider keinen Reitlehrer-Rabatt). Das gelegentliche Feilschen um den Preis für eine Reitstunde liegt m.E. einfach daran, dass Betreiber von Hundeschulen staatlich geprüft sein müssen, sich aber jeder, der sich auch ohne Ausbildung zur Unterrichtung anderer im Pferdebereich berufen fühlt, Reitlehrer schimpfen darf - ich weiß von einem Kfz-Mechaniker aus Hessen, der noch nicht einmal leichttraben kann und sich an den Zügeln festhält, aber der geht als Problempferdetrainer auf Deutschland-Tour!!! Andere nennen als einzigen Qualifikationsnachweis ein Halb-Jahres-Praktikum auf einer Ranch in den USA und wieder andere schaffen es ohne jeglichen Qualifikationsnachweis sogar ins TV (siehe unseren offenen Brief an VOX). Da es um Lebewesen geht und man da in einer extrem hohen ethischen Pflicht steht, habe ich in einer Art Selbstkontrolle immer gesagt: "Wenn ich nicht irgendwie von Dritten geprüft bin, dann unterrichte ich auch nicht". Bei Janik und mir waren das die Parelli-Auditions und die Turniere und über Larissas Turniererfolge müssen wir wohl kaum reden, die hat es drauf. Aber das alles zu lernen, kostet richtig Geld: Nicht nur Prüfungs- und Startgebühren oder Spritkosten, sondern vor allem jede Menge eigenen Unterricht, um solch eine Prüfung auch zu bestehen - das Geld muss ja auch irgendwie wieder reinkommen, gar nicht so leicht bei so viel Billig-Konkurrenz. Wortlose Schnappatmung wie ein Fisch nach 27 "Mein-Pferd-macht"-Stories Von daher habe ich gelegentlich Kunden, die mir in halbstündigen Telefonaten vorhalten: Der und der macht das aber für 20 Euro (diese Art von Anrufern sind solche, wo man einfach mittendrin sehr unhöflich auflegen müsste, um das KOSTENLOSE Service-Gespräch zu beenden, weil zu Wort kommt man beim besten Willen nicht - man sieht mich dann immer wie ein Fisch tief Luft holen und wieder verstummen, weil am anderen Ende gerade die Lebensgeschichte des dritten Pferdes bis ins kleinste Detail berichtet wird) und der Trainer, der um Hilfe gebeten wurde ja so viel günstiger war (ihr kennt ja den Unterschied zwischen kostenlos und umsonst), wenn ich es also nach gefühlten 30 Minuten irgendwie doch mal schaffe zu Wort zu kommen, um zu fragen, warum besagter Anrufer, denn dann nicht einfach den Trainer engagiert, der doch so viel günstiger ist und sich auch noch stundenlang Zeit nimmt, die Lebensgeschichte des 27. Pferdes mit stoischer Geduld anzuhören (denn das höre ich wenn ich es schaffe kurz zwischenzurufen: "Ich bin gerade im Unterricht (wahlweise:sitze auf einem buckelnden, steigenden Pferd, versuche gerade ein Pferd von der Autobahn zu ziehen, mache gerade Fohlengeburtshilfe ...könnten Sie mir eine bitte eine eMail schreiben?), dann werde ich gewahr, dass die Trainer, die mir von diesen uneingeladenen Anrufern unter die Nase gerieben werden, solche sind, die sagen: "Hmm, ich habe einen Reitkurs absolviert, jetzt werde ich Trainer" und somit das Pferd danach noch unberechenbarer war als vor dem Training - ich habe da früher mal einen Artikel drüber geschrieben, den ihr HIER findet). Na ja, however, auch die Reise nach Florida (wo wir ebenfalls unendlich viel von Pat Parelli gelernt haben über das, was kommt, wenn man den letzten prüfbaren Level 4 bestanden hat), hat bei uns ein Riesenloch ins Portemonnaie gerissen, weil wir ja immerhin Flug und Unterkunft dann doch selbst zahlen mussten - der Kurs war ja kostenlos, weil Larissa aus Tausenden Bewerbern als Eine von Fünfen ausgesucht wurde (HIER nachlesen). Was ein echter Youtuber ist, der monetarisiert aus reiner Menschenliebe ;-) Auch, wenn ich nicht meckern will und es mir sogar jetzt im Winter gelungen ist, meinen Kundenkreis enorm zu erweitern: So viel Spaß das wirklich auch alles macht mit den Videos (wir haben das ja auch schon vor der Monetarisierung praktiziert): Selbst wenn es auf Youtube ein No-Go ist, einzugestehen, dass ein Kanal aus finanziellen Gründen monetarisiert ist und ich mich Stund um Stund frage: Warum denn dann überhaupt monetarisieren? Also, wenn es nicht ums Geld, sondern um die Liebe zum Kunden und den Spaß am Videos schneiden und lizenzfreie Musik raussuchen (die in meinem neuen Kanal durchweg abgelehnt wird und im alten nie beanstandet wurde) geht: Ich bin da ganz ehrlich: Ich habe den Youtube-Channel und die Werbung auf diese Website geschaltet, um Geld zu verdienen (Monetarisierung = Moneten = Geld, klar soweit?). Das mache ich aber jetzt nicht, weil ich mich an anderen schamlos bereichern will (mein Sohn erzählt mir davon, dass andere Youtuber sich mit genau diesen Vorwürfen konfrontiert sehen). Nein, ich habe diese ganze Arbeit, die damit zusammen hängt, gemacht, um meinen Kindern den Führerschein finanzieren zu können (an Leuten, die sich die Werbung nicht ansehen, verdient man ja eh Nullkommanix) und jetzt ist das bisher verdiente Geld komplett im Betrüger-Netzwerk verschwunden - ich könnt ... ach lassen wir das. Nun denn: Ich muss also ganz von vorne anfangen - wie gesagt: Ich habe am Wochenende auch deswegen fast ununterbrochen geheult wie ein Schlosshund, weil es mir binnen sechs Wochen gelungen war, nicht nur meine Abonenntenzahl zu verdoppeln, sondern auch meine Klickzahlen (von 25.000 auf 43.000 zu bringen - ALLES FÜR DIE KATZ) und (was für Youtube ganz wichtig ist): Ich habe auch die Verweildauer auf den Videos fast verdoppelt und das war Arbeit, Arbeit, Arbeit - es ist ja nicht nur das Produzieren der Videos, es ist das Schneiden, das Meta-Tags reinsetzen, das Verteilen in soziale Netzwerke, lizenzfreie Musik finden, die einem nicht die Gehörgänge zerfetzt, und, und, und ... Ich kann Euch sagen: Ich habe mir in den letzten Wochen die Nächte um die Ohren geschlagen und wurde für diese Mühe jetzt nach Strich und Faden übers Ohr gehauen. Es überhaupt zu schaffen, dass Youtube regelmäßig Werbung auf die Videos schaltet, ist ja schon richtig, richtig schwer: Eigentlich klappt das nur zuverlässig, wenn man jeden Tag 1.000 Klicks hat (in Worten: TAUSEND) und jetzt habt ihr die Videos ja schon alle gesehen - wer guckt sich das schon ein zweites Mal an???? Dennoch ein kleiner Hinweis, falls ihr uns so helfen wollt: Nach Möglichkeit NICHT unsere nach 12 Oaks TV gewanderten Videos nur kurz anklicken und dann zum nächsten Video wechseln, denn dann stuft Youtube unsere Videos als uninteressant ein und wir werden schlechter statt besser gefunden. Interessant sind halt nur solche Videos, die bis zum Ende oder zumindest ziemlich lange angeschaut werden - also: Falls ihr sie kennt und keine Lust auf ein zweites "Date" habt, dann besser gar nicht erst anklicken - habt bitte auch Verständnis, wenn ihr hier und in den Blogs über schwarze Videos stolpert - damit diese Schw... nicht an unseren Videos Geld verdienen, haben wir ganz viele Videos auf privat gestellt und können es (obwohl wir zu dritt seit zwei Tagen hochladen, was das Zeug hält) nicht schaffen, alle 500 Videos mitzunehmen - es kann passieren, dass manche eingebetteten Videos von uns übersehen werden und manche sind die Mühe auch einfach nicht wert: Wir machen neue und bessere - versprochen. Auch wenn good news bekanntlich bad news sind ... hier die gute Nachricht: Nach all den schlechten Nachrichten, endlich eine Gute: Mein erster neuer Abonennt, der weder mit mir verwandt noch verschwippschwagert ist, ist übrigens der Chef von HUFGEFLUESTER.EU Bernhard Schormair, was mir echt eine Ehre ist - ich hatte ja nur mal zwei Artikel für ihn geschrieben, einen davon erreicht ihr HIER. Ich will auch nicht um Abonennten und Likes betteln und habe für jeden vollstes Verständnis, der sagt: "Das ist nicht mein Problem, ich schaue nur Videos zuende, die mich interessieren." Alles kein Ding .... aber um Eines bitte ich Euch trotzdem, teilt das Video, was Larissa für Euch besprochen hat (gerne auch die Playlist oben, da kommen ja mehrere Betroffene zu Wort), schon alleine deswegen, weil das wirklich etwas heißt: Larissa ist so kamerascheu, dass ein Kameramann in Ägypten sie regelrecht verfolgt hat in der Hoffung, sie aufzunehmen, ohne, dass sie die Hände vors Gesicht schlägt (diese Story erscheint Mitte März auf steiner-horsemanship.blogspot.de):  Teilt Larissas Video und bitte auch das, was ICH nächste Woche mache, um diesen Netzwerk-Betrug schwarz auf weiß zu beweisen, so oft ihr könnt, WEIL: JEMAND, DER EINER MUTTER DAS FÜHRERSCHEINGELD FÜR IHRE KINDER STIEHLT, DER GEHÖRT BESTRAFT (wenn auch nur dadurch, dass sein Ruf leidet) und: HELFT UNS, DASS MÖGLICHST VIELE YOUTUBER VON DIESEN MACHENSCHAFTEN ERFAHREN, um auch andere Neulinge auf Youtube vor diesen Machenschaften zu warnen. Ich bin ja Reiterin und die sind besonders gut, wenn sie hinter der Bande stehen und haben viel Übung darin, es besser zu wissen, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist: Ich hebe dann mal mahnend meinen Zeigefinger, um Euch zu belehren: Wenn Netzwerk, dann bitte aus Deutschland. By the way: Larissa hat sich soeben bei REIT TV beworben (Bericht hier): Drückt uns die Daumen, denn die haben wirklich einen guten Ruf. Zu den Pferdeproviehs an der Bande gibt es auch eine kleine Playlist - folgt in Kürze.
Hey Leute, das sind die Playlists, zum Ersatz dafür, dass alle Video-Posts weg sind. Ich hab das gemacht, weil meine Artikel ein bisschen untergegangen sind, was ich sehr schade fand. Außerdem wollte ich noch mitteilen, dass Artikel jetzt immer mittwochs kommen und nicht mehr freitags. Der Rhythmus ist besser, weil meine Videos mittwochs und samstags erscheinen. Ich teile sie in die Playlist und in der hier integrierten Pinterest-Pinnwand (zu finden hier in der Sidebar). Minecraft-Fans werden nicht nur in meinem YT-Kanal fündig, sondern auch hier: http://www.12oaks-ranch.de/12oakstv/janiks-lets-plays/
In mehreren meiner Artikel ist jetzt schon ein Name gefallen. Gronkh. Wer auf YouTube unterwegs ist, hat diesen Namen zumindest schonmal gehört. Wieso ist den meisten wahrscheinlich klar. Denn er ist schließlich der ,,größte" YouTuber Deutschlands. Und das berechtigt. Schließlich ist er sehr sympatisch und lustig. Auch verbinden seine Videos viele Leute, denn jeder kennt gewisse Insider, wie vielleicht #Omaliebe aus Grimtales oder Fetti McFettFett aus Outlast :D Und ihr kennt bestimmt noch weitere. Aber neben den unbeschreiblichen Humors gibt es auch andere Sachen, die mir bei Gronkh sehr gefallen. So gefällt mir es sehr, dass man sieht, dass er immer noch Spaß hat, bei dem was er tut. Weiterhin verhält er sich immer sehr natürlich. Er lacht viel, zeigt aber auch, wenn er mal gefrustet ist. Er ist eben immer noch ein Mensch und es ist schön, dass er das auch immer noch zeigt. Toll ist aber auch, wie er mit seinen Zuschauern umgeht. So streamt er viel und geht dabei auch auf den Chat ein. Man fühlt sich bei ihm einfach nicht als eine Nummer, obwohl man es natürlich ist. Auch die Tatsache, dass er durchaus die Kommentare liest, was man an manchen Reaktionen in Videos sieht, verstärkt dieses Gefühl, sowie seine Art, immer unterhaltsame Folgen zu produzieren. Aber bei all dem lässt er sich nicht vorschreiben, was er zu tun oder zu lassen hat, was meiner Meinung nach viel Respekt verdient. Was mir aber wirklich wichtig ist, ist die Tatsache, dass man nicht unbedingt viel Arbeit in etwas stecken muss, um unterhaltsam zu sein. Schließlich schneidet er seine Videos nicht und fügt nur dann Effekte ein, wenn sie wirklich passen. Natürlich kann er das nur deshalb, weil er eine unterhaltsame Person ist, trotzdem finde ich dies eine tolle Aussage, die er indirekt macht. All dies wiederum bringt mich dazu, Gronkh als einen der besten Youtuber zu sehen und dank seiner Vorbildfunktion, die er für mich, aber auch für viele andere hat, finde ich das sein Spitzname ,,YouTube-Papa" der in einigen Kommentaren kusiert, sehr gelungen ist. Jetzt aber genug geschwärmt. Seht ihr es ähnlich wie ich oder seit ihr anderer Meinung? Und welche Insider kennt ihr und was sind eure Favoriten? All das und mehr könnt ihr mir gerne schreiben, freu mich schon drauf :) LG The Bomber
Jede Geschichte hat einen Anfang und meine Geschichte hat gleich mehrere. Zum einen nämlich, wie ich auf YouTube gekommen bin und zum anderen, was mich bewegte, selber YouTube-Videos zu machen. Wie vielleicht klar ist, hängen beide zusammen, aber irgendwie ist auch jede Geschichte eine für sich. Beginnen wir doch damit, wie ich auf YouTube kam. Mit YouTube an sich kam ich schon sehr früh in Kontakt. Jedoch habe ich mir damals noch keine Gedanken gemacht, wo ich überhaupt bin. Sie beginnt mit YouTubern, mit dennen viele gestartet sind. Den Außenseitern. Doch wie schon gesagt: Damals war mir die Plattform YouTube an sich sehr egal. Aber was brachte mich nun dazu, YouTube wirklich wahrzunehmen. Dazu brauchte es bei mir einen wichtigen Faktor. Bei diesem Faktor handelte es sich um das heutzutage beliebteste Spiel der Welt (zumindest auf besagter Plattform YouTube): Minecraft. Zwei oder drei Jahre, nachdem ich die Außenseiter kennen lernte, entdeckte ich dieses Spiel, das eine Leidenschaft in mir weckte. Ich liebte das Spiel und wollte immer mehr haben. Es fing an mit Parodien von Liedern, die nun ein Minecraft-Thema hatten. Aber irgendwann hat man alle diese Lieder gehört und neue Lieder kamen selten. Natürlich reichte mir das nicht. Ich wollte mehr. Aber wie? Dies war schnell gefunden. Denn in Bereichen der Gamer sind die Worte ,,Let`s Play" in aller Munde. Also kurzerhand ,,Minecraft Let`s Play" in die Suchleiste eingegeben und Schwub, die ganze Seite war voll mit Minecraft-Videos. Eins angeklickt und dort begann meine Reise. Denn dieses Video war von der LPerin Honeyball. Doch bei ihr blieb es nicht. Die Comedians, bekannt unter ,,Space Frogs" und der bekannte deutsche Let's Player Gronkh folgten ihr. YouTube wurde zu einer Art Entdeckungsreise, in der alles neu, interessant und lustig war und man super abschalten konnte. Gerade bei Gronkh fand ich Stunden an Videomaterial, mit der ich meine Zeit vertreiben konnte. Nach einiger Zeit war es nun aber so, das ich mich fragte: ,,Ist das alles? Hier muss es mehr geben." Daraufhin fragte ich eine Freundin von mir, welchen YouTuber sie mir besonders empfehlen könne. Die Antwort: TheKedosZone. Sein Humor sollte mein Leben ändern und die Tatsache, dass er doch relativ klein war auf YouTube, brachte mich zum ersten Mal ganz leicht auf die Idee: ,,Hey, der ist gut, aber viel scheint er dafür nicht zu brauchen. Theoretisch müsste ich das doch auch können." Mit diesem Punkt begann dann ein Weg, in dem YouTuber mich nicht nur unterhalten sollten: Immer wieder fand ich Inspirationen und Ideen, die ich umsetzen wollte. Gronkhs Art, ein Spiel zu kommentieren, Honeyballs Art Tipps und Meinungen zu äußern, die Sketche der Space Frogs oder Kedos Art, aus den schlechtesten Spielen ein Super-Video zu machen. Es war eine Freude, all meine Ideen wachsen zu sehen und immer wieder kamen neue Inspirationsquellen. Aber damals hatte ich ein Problem, das mich immer daran hinderte, wirklich ein Video aufzunehmen. Ich hatte ja gar keine Kamera (bam bam baaam, dramatische Musik). Auch hatte ich  gar keine Ahnung, wie ich ein Spiel aufnehme. Dass ich zu dem Zeitpunkt zwar eigentlich alles hatte, wurde mir erst später bewusst. Denn an sich hatte ich ja einen PC (dass ich den brauche, wusste ich natürlich), Internetzugang um die benötigten Aufnahmeprogramme runterzuzladen (leider hatte ich damals keine Ahnung, welches ich brauche und dass es kostenfrei ist) und ein Gaming-Headset (dieses war jedoch erst  gar nicht für Let's Plays geplant. Eigentlich wolte ich nur in Ruhe die Spielsounds laut machen, ohne das sich jemand beschwert und mit einen Kumpel zusammen gleichzeitig zocken und sprechen). Mein Traum schien erstmal unerreichbar und die Ideenproduktion ging in eine Ruhepause. Zwar war YouTube immer noch eine Entdeckungsreise, aber mehr nicht. Doch die Zeiten sollten sich wieder ändern. Denn mein Freund fand die benötigten Aufnahmeprogramme. Zu dem Zeitpunkt war mein PC leider nicht mehr funktionstüchtig genug für Let's Plays. Aber ich wollte sie darauf trotzdem machen. Also los ging das Aufnehmen. Doch dann der nächste Schlag. Ich war einfach nicht gut im Let's Playen. Ich stockte viel, erwartete zuviel und ging bei vielen Themen einfach zu sehr ins Detail. Allem in allem: Es war einfach nicht unterhaltsam. Dies brachte mich zum Grübeln. ,,Was mache ich falsch? Es wirkt doch so einfach." Doch eine Lösung sollte erst ein halbes Jahr später kommen. Während der Zeit gab mein PC zwar komplett den Geist auf, jedoch lernte ich, dass ich einfach locker sein muss und einfach ich selbst. So zumindest die Tipps einiger der großen YouTuber, die mich inspirierten. Und dann endlich, als ich besagten Kumpel besuchte, sollte ich noch eine Chance bekommen, den bei ihm durfte ich aufnehmen. So legte ich los und anstatt alles perfekt machen zu wollen, machte ich es einfach. Meine erste Folge Minecraft war produziert und bekam den treffenden Namen ,,Let's Fail Minecraft", denn ich versuchte nicht, etwas Perfektes zu machen, sondern machte, wie es kam auf meine ganz eigene Art. Ich ließ einfach den zerstreuten Chaoten, der ich bin, raus. Dies war meine YouTube.Geschichte und sie ist noch längst nicht vorbei. Aber zu euch: Habt ihr auch eine YouTube-Story? Oder was inspiriert euch, dass zu tun, was ihr tut? Wenn ihr Lust habt, dann schreibt es mit einen netten Kommentar einfach hier drunter ;) LG The Bomber
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