12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten
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03.04.2019
Nicola Steiner Horsemanship
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Das Buch ist zur Zeit nur bei mir erhältlich, weil das Mus-  tang Makeover mit Klage gedroht hat (HIER nachzulesen)  und eines unterscheidet mich von den Protagonisten im Buch: Buch: Ich nehme inhaltlich Stellung zu Vorwürfen (unten) Dieser Beitrag von Susanne Schuler in meinem Buch "Die Pferdemafia - zwischen Pferdeprofis & Mustang Makeover" sollte zuerst ohne Namensnennung erscheinen – doch mein Aufruf im Buch in Sachen »Farbe bekennen« hat sie überzeugt.  Ich veröffentliche diesen Beitrag, weil im Moment ein Shitstorm auf mich hernieder geht, weil ich ja andere kritisiere und dann darf man offenbar selbst niemals ... never, ever ... etwas Falsches machen.  Ob ich wirklich etwas Falsches gemacht habe, indem ich mit meinem Pferd Queenie (Foto) in Walk-Trot-Klassen gestartet bin, um erstmal anzutesten, ob es möglich ist; das schreibe und erkläre ich unterhalb des Gastbeitrags (Bitte auf Weiterlesen klicken): »Zu dem auf S. 20 erwähnten Rollkur-Gegner Heuschmann und Phillippe Karl: Ja, ZUERST wurden sie gefeiert! Endlich ein Tierarzt, der BELEGEN konnte und ein Meister der Reitkunst, der im Cadre Noir de Saumur ritt. Aber nach einiger Zeit wurden sie kritisiert, diskreditiert, natürlich gelangten Videos ins Netz ... ähnlich (bzw. viel mehr, weil nicht nur ein Gegner) wie bei Uwe Jourdain auch. Wer es wagt, überhaupt zu kritisieren / aufzuzeigen, der muss eine reine Weste haben. Reiner als rein. Die allerreinste Schneeflocke sein. Wir erleben das z.B. in dem Vorwurf: Mach's doch besser! Es reicht nicht zu wissen, was gut und schlecht, richtig und falsch ist – man muss selbst immer nur gut und richtig gewesen sein, um sich überhaupt eine Meinung erlauben zu dürfen … Ich frage mich, von WEM Kritik dann überhaupt annehmbar wäre? Wessen Kritik hätte ein Pfister überhaupt angenommen? Wem hätte er geantwortet: „Ja, da hast du so gesehen Recht. So habe ich das noch nie betrachtet. Dazu muss ich meine Haltung überdenken???“ Keinem Menschen, nehme ich an, alle selbst fehlerhaft / unzulänglich. Keinem toten Pferd, das war selbst Schuld, weil es angeblich ein Steiger war. Jemand, der gläubig ist, ist wohl geübt darin, sich die Dinge so zurechtzulegen, dass sie passen. Zu Pfisters Verurteilung ... Tja, das ist natürlich ein Hammer. Aber dass er es als gerecht annimmt, kann man bezweifeln. Er hat die Trainingsmethode modifiziert, er hört 'rechtzeitig' (also vor dem Tod) auf ... Aber Pferde, die nicht mitspielen, werden weiterhin ignoriert und dominiert.... ändert er durch das Urteil seine Grundeinstellung zum Pferd? Wohl kaum ... Wunsch und Sehnsucht nach Vollkommenheit - eherne Ziele - aber der Weg dahin, obwohl als steinig beschrieben und als solcher von jedem abgenickt, wird sofort von Kritikern in Frage gestellt, sollten sie Zeuge (eines Video z.B.) eines Stolpersteinchens sein. Menschen sind so inkonsequent; Diskreditierung des Wissens und Könnens eines Kritikers hat System, Uwe Jourdain befindet sich in guter Gesellschaft. Als nächster Gedanke nach dem WEM Pfister denn glauben würde, kam mir die Frage nach dem WARUM … weil seine Methode ja nicht 'nur' einfach eine Methode, sondern auch sein Geschäftsmodell ist – untrennbar verquickt. Also selbst WENN er einer Person auf der Welt das Recht zur Kritik zugestehen würde, hätte er ein ureigenes wirtschaftliches Interesse, keine fachliche Kritik aufkommen zu lassen – müsste er doch sein gesamtes Modell ändern, inklusive Geschäftspartner / Schwiegersohn / Enkelin. Aber die anderen Videos1* zeigen, dass mit Evita nicht nur einmalig etwas schief gelaufen ist, sondern, dass das seine Methode ist (VIDEO, was genau das beweist). Auch die zeigen Tierquälerei - nur nicht bis zum äußersten getrieben. Neulich wurde der "goldene Windbeutel" verliehen: Die dreisteste Werbelüge – man könnte das Pfistertrainingsvideo glatt nominieren, die salbungsvollen Worte auf seiner Homepage als Untertitel zu dem Video, in dem ein sich wehrendes Pferd mit zwei Longen in die Knie gezwungen wird. Auf der Homepage2* klingt das ganz anders: „Das Erarbeiten dieser Lektionen erfordert viel Umsicht und Feingefühl und ist sehr aufwendig in der Umsetzung. Dabei kann es je nach Veranlagung und Ausbildungsstand eines Pferdes zu Konflikten kommen. (…) So stehen wir in dem Prozess neue und bessere Wege in der Erarbeitung zu finden, damit dieses Konfliktpotential minimiert (…) wird.« 1 Enthalten in: React Peter Pfister & Evita youtu.be/kTyzQ7WzYSw 2 peterpfister-schade.de/kurse/Zirkuslektionen.html Warum bin ich als Trainerin Walk-Trot geritten? Es geht nur um den Pokal im Trail, denn Showmanship und Trail in handwar die normale rasseoffene Klasse, in der Horsemanship war ich Letzte Das ist ganz einfach: Ich wusste nicht, dass ich es nicht darf, denn letztes Jahr ist meine Tochter dasselbe Pferd auf demselben Turnier gestartet und die Stangen lagen so eng, dass wir zur Turnierleitung und zur Meldestelle gegangen sind und gesagt haben, dass die Pattern für eine All-Novice-Show doch ziemlich eng beieinander liegen (Box, im Schritt raus, über Stangen galoppieren binnen wenigen Metern). Unser Pferd wurde wütend und buckelte durch den Trail (HIER geht es zum BLOGBEITRAG "Wild One - Queenie macht auf offene Hose") und diese Empfehlung galt für meine Tochter, die Deutsche Meisterin in der Jugendmannschaft ist und Landesmeisterin. Wir hatten da noch gefragt: "Das dürfen wir?", die bejaht wurde.  Und wenn ihr euch das folgende Video anschaut: Wer rechnet denn nach so einem Auftritt damit, überhaupt eine Schleife zu bekommen? Nichtsdestotrotz hatte ich jetzt vor dem Turnier noch mal eine Mail geschrieben, wo ich mich ob dieser Ansage erneut vergewissert habe. Darin schrieb ich, dass ich langjährige Turniererfahrung mit einem anderen Pferd habe, aber mich beim konkreten Pferd bisher nicht getraut habe, es auf Turnieren vorzustellen. Dies nicht nur, weil es zu gelegentlichen Wutanfällen neigt, sondern auch, weil ich durch einen Autounfall eine posttraumatische Belastungsstörung erlitten habe. Ausgerechnet auf diesem Pferd hatte ich dann einen so genannten Flashback - also eine Panikattacke, weil bei einem Ausritt jemand mit einer Schneeschaufel über den Boden gekratzt hat. Das kreischende Metallgeräusch war aber genau der Trigger, der solche Flashbacks bei mir auslöste. Seitdem kämpfe ich in unbekannten Situationen (nur bei diesem Pferd) mit der Angst vor der Angst. Da meine Nennung so angenommen wurde (was WIRKLICH eine nette Geste ist: Ob sich die, die sich jetzt das Maul zerreißen klar darüber sind, dass solche netten Gesten durch diesen Shitstorm künftig dann vielleicht nicht mehr möglich sind?) und ja bekannt ist, dass ich Natural Horsemanship unterrichte (einen Trainerschein habe ich allerdings nicht), bin ich davon ausgegangen, dass die Regelung, dass Trainer in der Open-Klasse starten müssen nur für die DQHA-Klassen gilt und nicht für die rasseoffenen. Aber, dass Queenie da so brav durch den Trail läuft, wo sie letztes Jahr noch ihre völlig eigenen Wege gegangen ist - wer hätte das gedacht? Obwohl ich das gemacht hatte, was man mir regelrecht empfohlen hat, werde ich jetzt auf Wittelsbuerger virtuell gesteinigt. Ist übrigens eine Facebook-Gruppe aus der ich heraus geflogen bin, ohne dass man mir - trotz Dutzender Nachfragen - gesagt hat, aus welchem Grund. Dieser Rauswurf ist auch ein Kapitel in meinem Buch "Die Pferdemafia", das vorübergehend nur bei mir erhältlich ist, aber künftig in einem richtigen Verlag verlegt werden soll und nicht mehr auf Books-on-demand - mit denen Enthüllungsromane wohl nicht machbar sind. Vielleicht veröffentliche ich das Kapitel über Wittelsbuerger ja auch vorab hier im Blog - schauen wir mal, was nächsten Monat so ansteht ... Noch ein abschließender Gedanke: Es wird ja so dargestellt, als würde ich als Topreiterin auf Toppferd den Anfängern die Schleifen wegnehmen. Unser Toppferd haben wir aber unserer Reitbeteiligung zur Verfügung gestellt und das scheint die einzige echte Anfängerin in dieser Walk-Trot-Klasse gewesen zu sein. Unter den vier Startern war auch eine andere Dame, die zeitgleich mit mir vor Jahren ihr erstes Turnier hatte und auch sie hat ein neues Pferd, weswegen wohl auch für sie diese Ausnahme gemacht wurde, dass sie Walk-Trot reiten durfte. Ich finde es so wie es gehandhabt wurde aber in der Tat fair, denn der eine ist selbst unerfahren und hat das Pferd, das den Job selbst dann erledigt, wenn der Reiter Fehler macht. Beim anderen Pferd-Reiter-Paar hat der Reiter Erfahrung, aber das Pferd ist eine Herausforderung. Meine Meinung: Unterm Strich ist es genau richtig und gerecht, wie es von der Meldestelle gehandhabt wurde. Hier noch die Links zum Turnier, das zur Zeit die Gemüter so hochkochen lässt: HIER erzähle ich im Turnierblog, warum ich trotz Turniererfahrung Walk-Trot reite bzw. gebe mehr Infos zur posttraumatischen Belastungsstörung und dem Flashback: Das erste Mal: Queenie und ich starten auf All Novice Show und so ist es gelaufen: Queenie legt sich mit Reiter hin, buckelt, aber räumt trotzdem ab Werft auch einen Blick in meine Bücher (den Enthüllungsroman "Die Pferdemafia - zwischen Pferdeprofis & Mustang Makeover könnt ihr derzeit nur bei mir bestellen)
16.03.2019
Nicola Steiner Horsemanship
Keine Kommentare
Im Screenshot wird der Sachverhalt ohne diesenKommentar vom MMO selbst erklärt - ich ver-öffentliche dies zur Richtigstellung meines Irrtums Das Buch "Die Pferdemafia" ist derzeit nur bei mir (nicola-steiner@t-online.de) erhältlich, weil das Mustang Makeover nicht nur mich, sondern auch den Herausgeber Books-on-Demand abgemahnt hat, mit denen Enthüllungsromane wohl nicht machbar sind. Es wird eine Neuauflage des Buches mit einem richtigen Verlag geben. In den Exemplaren, die ich euch wegen Verpackung und Versand (leider schwerer als 500 g) für 15 Euro verkaufe, werden vier Sätze unkenntlich gemacht: bei zweien, weil sie mir nicht wichtig genug für einen Rechtsstreit sind. Mein Anwalt hatte mich gefragt, wie viel mir an den einzelnen Punkten liegt ... Weil manches unwichtig ist, habe ich bei drei von 20 geforderten Punkten, die Unterlassung erklärt. In einem der Fälle war ich tatsächlich sehr dusselig, weil ich irrtümlich bei den Spenden an den IG Mustang im Jahr 2017 einen anderen geschützten Markennamen gewählt hatte, der gar kein Verein ist - oh je und ihr glaubt nicht, wie oft ich diese Verwechslung in diversen Kommentaren - ja sogar in Fragenkatalogen ans MMO - wiederholt habe. Hätte mich ja mal jemand darauf aufmerksam machen können ;) Egal: Ich habe jetzt diese irrtümliche Bemerkung aus allen Blogbeiträgen und Videos gelöscht. Jetzt ist da ein ziemlicher Kahlschlag unter allen MMO-Videos - nicht wundern, wenn Kommentare fehlen: Ich konnte nicht alles prüfen und habe Kommentare mit vielen Antworten aus Zeitgründen komplett gelöscht - das waren oft gerade die Pro-MMO-Kommentare, aber 30 - 40 Antworten durchlesen, das war mir zu viel Aufwand. Die Namensverwechslung beruht auf dem, was eine Informantin mir mal geschrieben hatte. Die hatte das in der Mail an mich verwechselt, ich habe es so falsch vorgelesen und der falsche Name hat sich wohl in mein Hirn eingebrannt: Jetzt habe ich ihn raus geschnitten und es klingt etwas abgehackt ab Minute 7. Folgender zu impulsiver Blogbeitrag vom Tag als mir die Abmahnung ins Haus flatterte, wurde aus oben genannten Gründen leicht editiert und etwas gekürzt. Jetzt habe ich auch eine Ahnung, wo die ganzen Ein-Stern-Bewertungen  her kommen. Ich habe aber schon mit einem renommierten, großen Ver- lag gesprochen, die das Manuskript angefordert haben. Drückt die Daumen Ich bin untröstlich: Offensichtlich gefällt den Machern des Mustang Makeover mein Enthüllungsroman "Die Pferdemafia - zwischen Pferdeprofis und Mustang Makeover" nicht und ich soll jetzt Unterlassungserklärungen unterschreiben, dass ich dies und das nie, nie wieder sage. Tue ich eh nicht: (...) Dass die mir mit Klage drohen; das darf ich erst recht keinem erzählen: Top Secret, denn im 25seitigen Schriftsatz der beiden Rechtsanwältinnen steht (kann wohl kaum einseitig erklärt werden: HIER & HIER & HIER & HIER): "Abschließend weisen wir vorsorglich daraufhin, dass dieses Schreiben lediglich der Rechtswahrung unserer Mandantschaft dient und nicht als Stellungnahme zum Zwecke der Veröffentlichung vorgesehen ist. Eine Wiedergabe dieses Schreibens, gleichwohl ob durch Ablichtung, wörtliches oder sinngemäßes Zitat, hat daher zu unterbleiben", und weil ich ja so ein netter Mensch bin, unterlasse ich das vorerst auch. (by the way: Vor zwei Jahren wurde ich von Bernd Hackls Verlag verklagt, weil sich ja jeder so gut blamiert, wie er kann: Das komplette Urteil ist HIER abgelichtet. Wie sich Bernd Hackl als selbsternannter Zeuge in dieser Klage heillos in ein Lügengerüst verstrickt, lest ihr im Pferdemafia-Buch - einige wenige Exemplare habe ich noch und mit der Neuauflage wird es wohl ein paar Monate dauern. Kann sein, dass die dann etwas abgespeckt (abmahnungssicher) wird. Was bitte ist "Sil" und was "abzuerten"??? Wenn ihr auf Weiterlesen klickt, findet ihr  meine zu impulsive Entgegnung auf den Anwaltsbrief der MMO-Kanzlei aus Hamburg (wohnen die Strussiones nicht in Hessen???)" Den folgenden Brief habe ich dahingehend geändert, dass ich von mir aufgestellte Tatsachenbehauptungen beweisen muss. Mein Anwalt sagte, dass er mir das mit der Beweislast schon im Fall Hackl erklärt habe - oops (aber es klang schon augenzwinkernd - puuh). Für den folgenden in einem Schnellschuss geschriebenen Blogbeitrag und dass ich mich lustig gemacht habe, entschuldige ich mich. Das war unangemessen und übertrieben. Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin, sehr geehrte Frau Rechtsanwältin, Bei dem Buch gibt es auch 'böse' Rezensionen - hmm. Egal: Fallses euch gefallen hat, rezensiert: Amazon, Thalia, Bod-Buchshop wie Sie auf S. 9 Ihres Schreibens zutreffend bemerken, handelt es sich bei meinem Buch um eine Satire. Es ist auch dann eine Satire, wenn diese Ihren persönlichen Geschmack nicht trifft und Sie sie als misslungen betrachten. Zahlreiche Rezensionen beweisen, dass andere Leser das Buch „köstlich“ fanden. Es liegt in der Natur der Sache, dass diese journalistische Darstellungsform verspottet, polemisiert und maßlos übertreibt: Eine Satire muss ihrem Gegenstand aber nicht gerecht werden. Genau diese Merkmale meiner Satire bemängeln Sie in Ihrem Schriftsatz z.B. auf Seite 10, nämlich dass diese Satire herabwürdigend und verspottend sei, wo doch gerade der Spott es ist, der eine Satire ausmacht (selbst wenn sich das für den Betroffenen subjektiv beleidigend anfühlt / Az. 1 BvR 1165/89). Mit Ihren eigenen Ausführungen ist zweifellos erwiesen, dass das Buch als Satire zu erkennen ist. Dazu zählen m.E. all die von Ihnen aufgeführten polemischen Begriffe wie z.B.: 'Gütesiegel im Pferdebereich' (ich beanstande im Buch genau das, was Sie bemängeln: es gibt keines), 'Sauer-Bier', 'schneller-höher-weiter', 'Pferdemafia' (wird explizit im Buch als Satire gekennzeichnet), 'lukratives Pferdegeschäft für Menschen ohne Lizenz', 'Zirkusclown', 'Tierquäler', 'Dummschwätzer' (was ein Zitat ist und auf dem Kommentar eines anderen Menschen beruht - ist nicht mein Stil); 'Lord Voldemort': Im Anwaltsbrief wurde das mit den 12 Monaten abgestritten Dies verwende ich nur und ausschließlich in dem Zusammenhang, dass M. Strussione 2017 auf Facebook die Meinung vertrat, dass sein Name bzw. der geschützte Markenname seines Events nicht genannt werden dürfe: Voldemort ist der, dessen Name nicht genannt wird. Ich bitte darum, das Satire-Buch im Gesamtzusammenhang zu zitieren und nicht Sinn entfremdend einzelne Passagen heraus zu reißen. Des Weiteren werden im Buch kaum Tatsachen behauptet, sondern überwiegend Werturteile gemäß Artikel 5 Grundgesetz vorgenommen. (...). Sogar die Aussage „Soldaten sind Mörder“ wäre auch ohne satirischen Kontext keineswegs Schmähkritik, sondern ein zulässiges Werturteil. Schmähkritik wäre es nur dann, wenn es nicht um die Sache ginge, sondern auf persönlichen Antipathien beruhen würde. Genau das trifft auf mein Buch aber nicht zu. Vielmehr wurden mir Gerüchte zugetragen und so ist es im Buch auch formuliert und kenntlich gemacht, was sich ja sogar Ihrem eigenen Schriftsatz entnehmen lässt. Manchen meiner Informanten habe ich Informantenschutz zugesagt und verweise auf das Zeugnisverweigerungsrecht des Journalisten ( http://www.bpb.de/gesellschaft/medien-und-sport/lokaljournalismus/151751/was-duerfen-journalisten?p=all ). Einige Informationen z.B. darüber, dass ein teilnehmender Trainer ausgerechnet von den MMO-Richtern gedrängt worden sein will, ein krankes Pferd beim Showevent zu reiten, wurden von diesem Teilnehmer im Beisein von einem halben Dutzend Zeugen getätigt uvm. Ich soll begreifen, dass das MMO kein Wettbewerb ist und  dieTurnierreiter vom MMO nie als Tierquäler dargestellt werden Diesem Trainer habe ich keinen Informantenschutz gewährt und würde ihn im Falle einer Klage als Zeugen benennen wie auch die anwesenden Personen, die sein Statement auf der Equitana Open Air ebenfalls gehört haben. Bei vielen anderen Zeugenaussagen wird ja bereits in Ihrem Schriftsatz eingestanden, dass es einen vergleichbaren Vorfall gab (z.B. Zucht versus Vermehrung), die es Ihrem Schriftsatz nach dann ja tatsächlich gegeben hat, die ich aber gemäß dem Pressekodex als Vermutung gekennzeichnet habe - wobei dies ja ein Kodex ist, keine Rechtsnorm und für Buchautoren und Blogger ohnehin nicht gilt. So wie ich das sehe, ist es Ihr Mandant, der unwahre Tatsachenbehauptungen aufstellt, die ich mit zahlreichen Screenshots widerlegen kann. Unwahr ist die Behauptung des Strussione, dass ich ihm keine Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben hätte. Im Jahr 2017 hatte ich ihm per E-Mail „25 Fragen an die Macher des Mustang Makeover“ übersandt, aber er war zu keiner Stellungnahme bereit (auch das ist durch Screenshots belegt) und im Jahr 2018 gab es dann doch einen ausführlichen E-Mail-Kontakt zwischen Ihrer Mandantschaft und mir als Journalistin sowie mehrfach einen Fragekatalog unter meinen Youtube-Videos, wo das MMO kommentiert und diskutiert hatte. Wo habe ich diffamiert??? Und ich dachte ja immer, dass wer austeilt, auch einstecken kann - nicht so bei Strussione Aus einer Facebook-Gruppe, wo MMO auch mit Klage drohte Diesen E-Mails habe ich weitere Informationen entnommen, die die im Buch zitierten Informantenaussagen glaubwürdig machen. Auch diese E-Mail-'Stellungnahme' ist gesichert. Besonders lesenswert ist die Letzte, wo Frau Strussione interne Mails an mich verschickt, als ihr klar wurde, dass die durchs MMO veranlasste Löschung meines React-Videos rechtswidrig war. Das Video wurde von Youtube wieder hergestellt und auch darüber habe ich ausführlich berichtet. (nach dem nun wieder hergestellten Video geht es weiter mit meiner Antwort auf den Anwaltsbrief) Wie konnte ich es wagen, statt 'Vermehren''Züchten' zu sagen. Was für ein Faux-Pas !!! www.american-mustang.de/mustangs/blackjack/ (....) Ich kann nichts dafür, wenn es Menschen gibt, die "gewaltsames Training wittern." Sie vernachlässigen in Ihrem Schriftsatz, dass eine solche Gewalteinwirkung keineswegs körperlich sein muss, denn es kann ja durchaus auch psychische Gewalt gewittert (=vermutet) werden (...) Bezüglich des Handlings der Pferde in den USA kann ich nicht nur auf Zeugenaussagen zurück greifen, sondern habe ein React-Video gesichert, das zeigt, auf welch rabiate Weise diese Pferde in den USA vortrainiert werden. Das Original erschien auf der Facebook-Seite des Mustang Makeover.  (...) Gleichwohl bin ich berechtigt, wahrheitsgemäß darüber zu berichten, dass Michael Strussione mir rechtliche Schritte angedroht hat und darf auch aus Schriftsätzen zitieren, sofern ein öffentliches Informationsinteresse besteht, denn Strussione ist eine Person der Zeitgeschichte. Mit freundlichen Grüßen Nicola Steiner Es geht auch nicht ums Geld (Ironie aus). Bernd Hackls Verlag hat mich übrigens auch erfolglos verklagt, worüber ich im Enthüllungs- roman "Die Pferdemafia" ebenfalls berichte. Kurzversion im Video Einer der Gastautoren im Enthüllungsroman ist Hardy Lahn, der in die USA ausgewandert ist und sich in Kalifornien bei NON-PROFIT-Organisationen für Mustangs einsetzt, z.B. indem Land gekauft wird, auf dem die Mustangs frei leben können. Nicht im Buch sind die Beiträge aus folgendem Themenmonat Mustang Makeover von Hardy Lahn Abgesehen von den beiden oben erwähnten journalistischen Büchern habe ich auch einige Lehrbücher geschrieben und ein Nicht-Pferdebuch: Eine sozialkritische Satire .... Vorschau auf Enthüllungsroman "Die Pferdemafia - zwischen Pferdeprofis & MMO: HIER Vorschau auf "Tod eines Pferdes - Zirkuslektionen im Fokus": HIER SATIRE: Weil es ja offenbar nicht jeder auf Anhieb versteht, dass Spott (auch der im Brief, isbd. im einleitenden Text darüber) Satire sein kann, wenn es Gesellschaftskritik enthält Meine Kritik: Muss man selbst als Person des öffentlichen Lebens immer allen Leuten Klagen androhen, weil einem deren Meinung nicht gefällt? und kann man bei Irrtümern nicht erst mal gütlich versuchen, ob der Gegenüber nicht richtig stellt ... oder Gegendarstellung? Selbiges hätte auch fürs Video gegolten, wo auch ohne überhaupt einen gütlichen Einigungsversuch anzustreben sofort gelöscht wurde.  In der Abmahnung hieß es, ich hätte dem MMO keine Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Das habe ich gleich zu Beginn im Jahr 2017 zwar hier und auch nochmal 2018, weil das MMO eines meiner Videos unrechtmäßig hat löschen lassen: Diese 13 Fragen hatte ich aber mehrfach unter Kommentare des MMO auf Youtube gestellt, die beiden kleinen Irrtümer von waren darin - warum hat er mich nie darauf hingewiesen? Es war sogar im Mail-Verkehr (2. Link) "Unabhängig von dem strittigen Punkt, dass es den Mustangs in den Auffangstationen gut oder schlecht geht (vielleicht geht es ihnen ja auch in manchen gut und in anderen schlecht?), möchte ich Sie bitten, mir hier an dieser Stelle endlich meine nun schon mehrfach gestellten Fragen zu beantworten: 1. Warum hat Ihre Frau im artgerecht-pferd-Interview vor einem Jahr gesagt, dass Mustangs nicht gerettet werden müssen, weil es ihnen in den Auffangstationen gut geht? 2. Warum werden ausgerechnet Mustangs gerettet, wo es doch auch in Europa Pferde gibt, die der Rettung bedürfen? Haflinger, Noriker etc. 3. Im Angesicht des derzeitigen dramatischen Heumangels in Deutschland - finden Sie es moralisch vertretbar, dass noch weitere Pferde eingeführt werden, so dass sich dieser Mangel zuspitzt? 4. Wäre es nicht sinnvoll, die etwa 150.000 Transportkosten sinnvoll zu spenden, statt wie 2017 lediglich 30.000 Euro an den Verein, wo sie im Vorstand sitzen, die dann auch dazu verwendet werden, dass weitere Mustangs auf den Flug vorbereitet werden 5. Gibt es eine Verbindung zwischen dem Verein, dem gespendet wird (IG Mustang) und dem Mustang Makeover? Man hört, dass Sie im Vorstand des Vereins sind, dem 2017 gespendet wurde ... 6. Sind Sie der Meinung, dass die Rettung eines Tieres dazu berechtigt, diesem Tier erheblichen Stress zuzufügen? (Ausbildung in den USA, Flug, Verkürzung der regulären Ausbildungszeit um mehr als 75 Prozent / Vorführung in einem Showring, der mit einem Zirkus vergleichbar ist / Auktion wie auf dem Sklavenmarkt) 7. Finden Sie es gut, wenn sich die Deutschen als die großen Retter aufspielen und Tiere aus aller Herren Länder einführen? Ist es nicht eine Doppelmoral, wenn wir zeitgleich menschliche Flüchtlinge auf dem Mittelmeer sterben zu lassen? 8. Sind AMTSVETERINÄRE beim MMO anwesend? Welche Pressestelle kann angerufen werden, um ein Statement von diesen Amtsveterinären einzuholen? 9. Hat das Mustang Makeover eine Gewinnerzielungsabsicht? 10. Ist erlaubt, dass die Mustangs hier in Deutschland vermehrt werden? Frage Nr. 11: Inwiefern hilft es den Mustangs in den USA, wenn in Deutschland Nachzuchten produziert werden Frage Nr. 12: Wurde Wild Berry vom Veranstalter Strussione gekauft? Frage Nr. 13: Spendet das MMO Germany Non-Profit-Organisationen, die in den USA Land erwerben, auf dem die Mustangs frei leben können?"
WEIL DAS MUSTANG MAKEOVER MIR WEGEN DIESEM BUCH MIT EINER KLAGE DROHT, IST DAS BUCH NUR BEI MIR ERHÄLTLICH                           nicola-steiner@t-online.de Zündende Idee kam erst im zweiten Anlauf Das ist zwar kein Enthüllungsroman, aber auch spannend Es sollte eigentlich ein Buch über die Pferdeprofis werden, als ich vor anderthalb Jahren die ersten Zeilen zum Enthüllungsroman schrieb. Doch damals war die Idee "Enthüllungsroman" noch gar nicht geboren. Ich fand nicht den richtigen Dreh, entlarvte auf 30 Seiten fadenscheinige Argumente der Fans wie "Du bist doch nur neidisch" oder "Die Sendung ist doch nur Unterhaltung" uvm., wollte darüber berichten, wie sich Bernd Hackl in der Urheberrechtsklage gegen mich geäußert hat - er hat z.B. behauptet, er hätte mein Buch "Westernreiten meets Natural Horsemanship" wegen Plagiats abgelehnt, als er noch Mitverleger im Pepper-Verlag war. Der Enthüllungsroman liefert Beweise dafür, dass er erstens gelogen und zweitens sich selbst des Plagiats schuldig gemacht hat. Nicht uninteressant, aber irgendwie doch noch nicht rund und mitten im Schreibprozess wurde damals bei einem Zirkuskurs von Peter Pfister ein Pferd getötet: Nun hatte ein anderes Buchprojekt Vorrang (Cover rechts). Schon war der Winter vorbei, die Jahreszeit, in der ich Bücher schreibe: Der Pferdeprofis-Buchentwurf staubte vor sich hin, bis ich Lisa Eggert kennen lernte und die hatte die zündende Idee und schrieb mir eine PN, die mich zu einem roten Faden inspiriert hat (unter der Buchwerbung abgedruckt). Das Buch sollte einen Bogen schlagen zwischen Pferdeprofis und dem Mustang Makeover - einfach die Idee aufgreifen, wie man heutzutage Trainer wird: Entweder als Star im TV und auf Messen oder beim Mustang Makeover mit Halsring, im Wallekleid und Pferden, die neben Bodenarbeit und reiten auch noch allerlei publikumswirksame Zirkustricks zeigen wie das Hinlegen (ich habe übrigens einen Ex-MMO-Mustang kennengelernt: Der war bei einem Zirkuskurs, damit er aufhört, sich hinzulegen, sobald man ihn irgendwie berührt. Auch die Geschichte wird im Buch erzählt - in einer Reportage). Lisa hat sich dann fleißig mit Beiträgen am Buch beteiligt, bspw: Essay zum Mustang Makeover: Wo kommen all die Indianerinnen her? Pferdeprofis Unterhaltung? Die Bildsprache straft diese Behauptung Lügen Vorschlag zur Mindestqualifikation im Pferdebereich und mit einem Vorwort, wofür mir nachher der Platz fehlte. Dieses Vorwort ist fast schon ein Gegengewicht zum Buch, denn wo im Buch die Mindestqualifikation für Pferdetrainer gefordert wird, zeigt das jetzt outgesourcte Vorwort auch die Nachteile von zu vielen Reglementierungen auf, warnt davor vom einen Extrem ins andere zu geraten. HIER nachzulesen. Mit Lisas Hilfe entstand ein bunter Blumenstrauss der deutschen Scharlatane: Das Buch nahm endlich Gestalt an und die Ideen überschlugen sich regelrecht. Oder eigentlich flogen sie mir zu - wie ja auch die Klage vor Gericht, wo sich Bernd Hackl sozusagen, um Kopf und Kragen redet, weil Screenshots das Gegenteil seiner Worte beweisen, war nur ein Anfang. Im Laufe des Jahres 2019 lieferte mir das Universum Thema für Thema, was den Titel Mafia beinahe unvermeidbar machte. Was genau das ist, was alle verbindet, will ich an dieser Stelle nicht verraten - ein bisschen Spannung muss sein. Deswegen nur ein paar Stichworte: Besitzerin von Haflinger Nero deckt auf: Trainingserfolge der Pferdeprofis sind Lug & Trug Nur im Buch: Martins Rütters Mina TV schreibt an Bea Brozehl - was wohl? Serenity Horses fordert per Video Selbstzensur von Pferdeprofis Kritikern Ich fliege aus der Facebook-Gruppe Wittelsbuerger und weiß nicht warum Ist Sandra Schneider aus der Sendung Pferdeprofis geflogen? Informanten plaudern ... Peter Pfister wird verurteilt, bleibt aber der Presse gegenüber bei der Unfall-Version und verkauft sich trotz Verurteilung als besonders sanft, während er zeitgleich Turnierreiter-Bashing betreibt (dieses Bashing gegen Turnierreiter ist auch Thema im Buch) Ich lerne Uwe Jourdain kennen und erlebe bei einem Kursbesuch mein blaues Wunder (Einstiegsreportage dürfte als Vorschau vorhanden sein) Und dann schrieb es nur so aus mir heraus und ich habe angefangen zu wühlen. All den selbsternannten Pferdetrainern, die in Deutschland Rang und Namen haben, habe ich auf den Zahn gefühlt: Die Sandra-Schneider-Akademie, nachgeworfene Trainerscheine von Michael Geitner, wissenschaftlicher Unfug über die Farben blau und gelb und der Unsinn über die angeblich nicht verknüpften Gehirnhälften und zum Thema Wissenschaft: Wie sehr werden die Leute beim Thema positive Verstärkung an der Nase herum geführt ... und plötzlich war mir klar: Das wird ein Enthüllungsroman und damit kam eine weitere Wende, denn Literatur muss auch literarischen Gesetzen folgen: Es muss einen Höhepunkt geben, die Spannung muss immer mal wieder ansteigen und abfallen, damit es den Leser nicht zu sehr anstrengt. Dieses Mal hatte mein Sohn, der Geschichte und Literatur studiert, eine weitere zündende Idee: Nicht nur ein Höhepunkt, sondern zwei. Und diese zwei Höhepunkte sind bitterböse Satiren. Nach Aussage meines Sohnes das Beste, was ich je geschrieben habe. In diesen Satiren (das Buch ist durchsetzt davon) mache ich mich erst über die Sandra Schneider Akademie lustig und wenn man denkt, der Horrorfilm ist zu Ende, das Monster besiegt, dann geht es noch mal rund. Okay, ist keine Literatur, aber was in Filmen funktioniert, soll fürs Buch auch recht sein. Und für den Fall, dass jemand die jeweiligen Vorgeschichten nicht kennt, gibt es eine Playlist zum Buch - in order of appearance. Beim Mustang Makeover gibt es auch allerlei zu enthüllen - hier hat sich Hardy Lahn mit Gastbeiträgen beteiligt - ein Deutscher, der in die USA ausgeliefert wird und aufzeigt wie echte Hilfe für die Mustangs aussieht, denn in den USA engagieren sich Non-Profit-Organisationen, die Land für die Mustangs kaufen, damit diese in Freiheit leben können. Eine Vorschau aufs Buch mit hochbrisanten Screenshots gibt es per Video: Damit der Leser keinen Herzinfarkt bekommt, liefere ich zwischendurch auch mal stinknormale Informationen - meistens in kleine Geschichten und Anekdoten verpackt: Ist Satire Comedy? Auch Bernd Hackl versucht sich in Satiren ... Betreibe ich unseriösen Journalismus? Journalistische Darstellungsformen sind mehr als nur Berichte und Meldungen ... Was ist eine Meinung? Wahr oder unwahr - das ist hier die Frage ... Warum ist so wichtig, auch kritische Meinungen zu äußern? Na ja, den Rest findet ihr ja im Inhaltsverzeichnis, bis auf das Vorwort und noch ein anderes Mini-Kapitel, das aus Platzgründen raus aus dem Buch musste, weil dann doch vielleicht doppelt und auch nicht spannend genug: Der Part übers Arschlochpferd Eine der inspirierenden Nachrichten von Lisa Eggert, worauf wir uns zum persönlichen Gespräch getroffen haben: >Hey, die Idee finde ich super. Vielleicht lohnt sich da auch ein "historischer" Abriss. Ich habe vorhin überlegt, dass diese ganze Idee von "alternativem" Pferdetraining in Deutschland ja erst so zu Beginn der 90er mit Leuten wie Monty Roberts und Buck Branaman aufgekommen ist. Danach ist diese Szene ja quasi explodiert. Immer in Abgrenzung zum "bösen Alten". Dabei kommen ja Brannaman und Roberts aus einer ganz anderen Reittradition. Die hatten ja das Brechen von Arbeitspferden vor Augen. Das ist ja gar nicht das, was hier passiert ist. (dass auch die FNler mittlerweile zu schnell arbeiten, ist ja eine neuere Entwicklung). Eine krude Idee von Horsemanship hat sich dann irgendwie im Freizeitreiter-Bereich verselbstständig. Bis dahin, dass offensichtliche Amateure (wie Sandra Schneider oder diese "Mädchen" beim MMO) einfach per Selbstbezeichnung "Profis" oder Trainer werden. Und immer geht es darum, dass die "Anderen" fies und gemein sind und immer schon kein Herz für die armen Pferde hatten. Interessant ist ja auch dieses ewige Gebashe gegen die Turnierreiterei mit dem Argument, es ginge da ja nur ums Geld - als würde es bei den Pferde-Profis (auf einem Privatsender!) oder beim MMO nicht ums Geld gehen. Ist auf jeden Fall super spannend, da mal länger und komplexer drüber nachzudenken. Dir einen schönen Abend.

Um unsere News-Unterseite "schlank" zu halten werden hier statt drei die jeweils zehn neuesten Blog-Einträge zeigt. In der Startphase gibt es wechselnde Monatsthemen, die ihr über folgende Buttons aufrufen könnt.

Queenie ist bekanntlich eine eigene Meinung auf vier Beinen und ist damit dasjenige unserer Pferde, das sich am Ehesten für die unterhaltsamen Blogeinträge geeignet hat. Da diese übers ganze Jahr kreuz und quer über den 12-Oaks-Blog verteilt waren und sie zu schade dafür sind, im Internet-Dschungel zu versumpfen, habe ich alle Queenie-Einträge des Jahres 2015 rüberkopiert nach Blogspot - also außerhalb der eigenen Homepage. Im Monat Dezember ging es hier also nur um Queenie; im Januar war das Thema Fallbeispiele von unseren und von Kundenpferden und ich habe zwei, drei meiner Artikel veröffentlicht. 

Folge 12 Oakss Pinnwand „Hund, Katze, Welpe“ auf Pinterest.
Bildklick zur YT-Playlist: Idgies Geschichte von Geburt an und ihre Freundschaft mit Kätzchen Noisy
Mit Klick-aufs-Bild den Turnierkanal von 12oaksTV in zweitem Fenster öffnen - Kanal ist noch im Aufbau
01.04.2019
Nicola Steiner Westernreiten
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Das ist das Schöne an Overath: Man hat erst einen Übungstag und darf trotz Turniererfahrung Walk-Trot reiten, wenn man Ängste hat. Queenie hat bewiesen, dass die begründet sind: Hinlegen mit Reiter & mehrfach austreten in der Pleasure Erste im Trail, je Zweite in Pleasure, Showmanship,  Trail in hand, Letzte in der Horsemanship wegen Buckeln Hochmut kommt vor dem Fall oder wie war das noch gleich? Ich war jedenfalls nach dem Übungstag am Samstag und dem Vormittag des Turniers im Höhenflug, denn ich wurde bei der Clinic als Positivbeispiel erwähnt (bin ja auch kein Neuling, sondern starte wegen einer posttraumatischen Belastungstörung in der Walk-Trot-Klasse, das erzähle ich in DIESEM BLOGBEITRAG) und der Vormittag des Turniers lief gut. Bei den Bodenarbeitsprüfungen war ich ja in der normalen Klasse und wurde zwei mal Zweiter und dann im Walk-Trot-Trail Erste. Ich habe mich vor allem deswegen riesig gefreut, weil Queenie nicht ganz ohne ist. Sogar Larissa, die ja einige Titel mit ihrem Pony erritten hat, hatte letztes Jahr bei genau diesem Turnier Probleme mit unserem Nachwuchspferd, denn da ist Queenie durch den Trail gebuckelt. Damals hatte ich gemeckert, der Trail wäre zu schwer und man sagte mir, man könne ja auch Walk-Trot starten. Gesagt, getan, aber das hat auch vor Queenies Streichen nicht geschützt,aber immerhin eine deutliche Verbesserung zum Vorjahr auf demselben Turnier. Denn da hat sie sich so sehr wie eine offene Horse benommen, weil mit Pattern überfordert, dass man uns von offizieller Stelle empfohlen hat, dann doch lieber Walk-Trot zu reiten. Am Boden fühle ich mich deutlich sicherer. Da wäre es mir sogar egal,wenn sie sich einfach hinlegt, aber macht sie nur mit Reiter drauf ;) ;) ;) Da ich einmal einen posttraumatischen Flashback hatte, als ich auf Queenie saß, bin ich bei ihr schnell getriggert (HIER nachzulesen), wenn sie z.B. scheut, was mir bei unseren anderen Pferden nichts ausmacht  und genau das passierte dann auch: Queenie entdeckte zwei Richterhäuschen, die letztes Jahr nicht dagewesen sind und machte einen Satz, worauf ich zitternd wie Espenlaub in Richtung meiner Tochter ritt: "Kannst du die abreiten?" Als mein Mut zurück kehrte und ich mich wieder pudelwohl auf meinem Pferd fühlte, hat sie schon wieder den Schalk im Nacken und legte sich einfach hin. Manchmal bleibt einem aber auch nichts erspart, aber das Absteigen war so natürlich bequemer. Larissa kam sofort zu Hilfe geeilt, wobei wir uns hinterher geärgert haben, dass sie das nicht gefilmt hat, aber Mutter retten, ist schon wichtiger. Anfall von Mut: Ich sitz' drauf Aber bis hierhin hat mein Nervenkostüm so gut gehalten, dass ich mich in der rasseoffenen Showmanship (Zweite), beim rasseoffenen Trail in Hand (Zweite) und beim Walk-Trot-Trail (Erste) souverän durchgeschlagen habe, aber dann hat mich jemand dumm angemacht, weil ich als Horsemanship-Trainerin Walk-Trot reite (ich habe nichts verschwiegen, sondern einfach nur gefragt, ob es in meinem Fall erlaubt ist und ich habe weder einen Trainerschein noch viel Erfahrung in Disziplinen, ohne das Wort Trail in der Bezeichnung) und genau das hat meine gute Laune verdorben, dann war es auch noch kalt, ich habe gefroren und die Abreitehalle war zu voll, als das ich mich da zum Abreiten rein getraut hätte und auch meine Tochter sagte, dass das Abreiten kein Zuckerschlecken war. Als dann noch in der Pleasure ein Haflinger abspackte und buckelnd durch die Halle hüpfte, war es vorbei mit meinen Nerven, die nun zum Zerreißen gespannt waren. Und Queenie hat leider manchmal so Anwandlungen, dass sie auf meine Gedanken reagiert und man manchmal meinen könnte, sie hat Beschützerinstinkte. Vor Jahren hat sie einmal nach meiner Tierärztin gebissen, weil ich impfen wollte mit füttern und sie unbedarft sagte: "Das muss auch so gehen." Ein anderes Mal hat Queenie gebuckelt und getreten, als ich mich über jemand geärgert habe, wo wir zum Ausritt zu Besuch waren und ausgerechnet das jüngste Pferd (Queenie) im unbekannten Gelände vorgehen sollte. Wenn ich daneben stehe, finde ich es ganz toll, wenn sie sich hinlegt Manchmal echt spooky, wenn man das Gefühl hat, dass eigene Pferd liest Gedanken. Wenn es so wäre, dass sie mich beschützen will, dann erreicht sie jedenfalls das Gegenteil: Es macht mir Angst und die ritt nach dieser Pleasure mit hüpfenden Haflinger mit. Bei der Pleasure hat es mangels Teilnehmern für einen zweiten Platz gereicht, aber bei der Horsemanship wurde ich dann Letzte. Das war kurz bevor, sie sich hingelegt hat: Wälzlust wegen Schwitzen? Bei der Clinic war ich noch von der Richterin gelobt worden, aber ich war so angespannt, dass auch Queenie angespannt war und als es dann auch noch hieß "Ab in die Railwork" hätte ich so klug sein sollen zu denken, dass es für den Tag genug ist. Aber hinterher ist man ja immer schlauer. Während dieser Railwork habe ich halt versucht, Queenie nachgiebig zu machen. Blöder Fehler befand meiner Tochter Larissa, denn das macht Queenie wahnsinnig und wenn ihr dann auch noch ein Pferd zu nah aufreitet und ich Dussel ihr auch noch telepathisch zuflüstere, dass mir die anderen Pferde Angst machen, dann darf man sich nicht wundern, wenn sie nach den anderen Pferden austritt. Todesmutiges Abreiten, aber da war ja auch noch Platz weit und breit Und ich sollte mich nicht über die eine Person ärgern, die einem doof kommt, sondern mich über all die netten Menschen freuen, die Verständnis haben. Wir haben jede Menge Leute vom WRR getroffen und da fühlen wir uns echt gut aufgehoben. Ich habe zwar Mitte April bei der EWU genannt, aber ich glaube, die WRR-Turniere nehme ich auch mit. Nicht nur wegen der Geselligkeit, sondern weil auch da Menschlichkeit und Herzlichkeit vor allem anderen steht. Denn es waren so viele, die mich aufgebaut oder mit mir das Video vom Katastrophenritt angesehen haben und mir dann auch noch erklärt haben, wo ich bei der Showmanship künftig noch mehr punkten könnte. So macht Turnierreiten Spaß. Hier die Playlist mit fast allen Ritten (manches kommt später, warum erkläre ich unterhalb): 17 Wochen alt und schon Turniertrottel: Unser Bordercollie Gael Weil wir uns an den Youtube-Algorhythmus halten (immer der gleiche Tag, immer die gleiche Uhrzeit) seht ihr das Austreten nächste Woche in einem Follow-me-around im Youtubekanal Nicola Steiner Horsemanship. Weil unser Bordercollie Gael am Übungstag mit von der Partie war, gibt es bald auf 12oaksTV Hund & Zirkus ein Video dazu, wie sich unser Welpe als Turniertrottel geschlagen hat. Die Videos im Turnierkanal (12oaksTV Turnier & Vlog) erscheinen mittwochs um 17 Uhr und samstags um 10 Uhr. "Wenn ich groß bin, werde ich Horse-Dog-Trail-Hund" Da in Overath auch eine Reitbeteiligung und eine Schülerin von Larissa gestartet sind, verschiebe ich manche Videos auf die Herbst-Winter-Zeit, denn Mitte April ist schon das nächste Turnier: Dieses Mal EWU, dieses Mal LK 2 und dieses Mal mit Galopp und ich habe die Hosen voll: Meine ersten kläglichen Galoppversuche nach diesem Turnier mit guten Anfang und schlechtem Ende seht ihr ebenfalls im Hauptkanal Nicola Steiner Horsemanship. Mehr von Queenies Streichen (und da gab es einige) lest ihr in meinem Buch "Westernreiten meets Natural Horsemanship - eine Vorschau gibt es hier: www.12oaks-ranch.de/buchtipps/ Am Morgen des Turniertages war die Welt noch in bester Ordnung und komme was wolle: Ich habe Queenie lieb, wie sie istund würde sie niemals verkaufen, weil sie sich auf Turnieren als Charakterpferd entpuppt. Sie ist bei uns geboren undmein Wunsch ist zu beweisen, dass auch diese Charakterpferde durch Natural Horsemanship motiviert werden können. Warten wir es ab, frei nach Parelli: "Nimm die Zeit, die es braucht, dann braucht es weniger Zeit" Obwohl es ja so war, dass uns letztes Jahr von offizieller Seite gesagt wurde, dass wir Walk-Trot reiten sollen, wenn wir die rasseoffenen Pattern zu schwer fürs Pferd finden, gab es einen Shitstorm in der Facebook-Gruppe Wittelsbuerger, (wo ich vor über einem Jahr rausgeflogen bin, ohne dass mir - trotz einem Dutzend Nachfragen - gesagt wurde, warum eigentlich) einen Shitstorm. Manchmal denke ich ja, dass dieses Theater nur abgezogen wird, weil ich es mir herausnehme, andere(nur und ausschließlich Personen des öffentlichen Lebens) zu kritisieren, wo ich doch auch nicht fehlerfrei bin. Zu dieser abwegigen Forderung hat eine liebe Freundin einen Gastbeitrag im Partnerblog geschrieben: Nur wer eine blütenweiße Weste hat, darf Kritik üben (Gastbeitrag) Werft auch einen Blick in meine Bücher (den Enthüllungsroman "Die Pferdemafia - zwischen Pferdeprofis & Mustang Makeover könnt ihr bei mir bestellen: nicola-steiner@t-online.de)
26.03.2019
Nicola Steiner Westernreiten
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Das große Bibbern: Erstes Turnier am Wochenende mit Queenie, aber ich freue mich drauf Nach so viel Jahren Turnierpause ist es einem ja schon etwas mulmig, ganz besonders, wenn es ein Pferd ist, das auch manchmal einen eigenen Kopf hat, wie in dieser Playlist zu sehen. Das war vor einem Jahr mit demselben Pferd, auf demselben Turnier, aber von meiner Tochter vorgestellt: Immerhin haben Larissa und Queenie beim zweiten Turnier der Saison ihren ersten Pokal geholt: HIER nachzulesen  Weil Queenie sich von den Pattern etwas überfordert gefühlt hat, hat man uns empfohlen (ich muss ja immer meckern), dann eben Walk-Trot bzw. Walk-Jog zu nennen (auf gut Deutsch: Schritt und Trab) und da habe ich die beim Wort genommen: Gesagt, getan. Die Pattern sind jetzt da und da haben wir fluggs angefangen das zuhause einmal auszuprobieren. Das erste Video zeigt die Showmanship- und Trail-in-Hand-Pattern, darunter sind die Übungsvideos aus den Wochen davor, wo noch einiges schief gegangen ist: Am Boden und im Sattel. Die gerittenen Pattern in Trail und Westernhorsemanship seht ihr dann im Samstagsvideo: In den Videos erkläre ich auch, warum mir gerade bei Queenie viel daran liegt, erst mal langsam zu starten und vor allem beidhändig zu reiten. Ich hatte nach einem Autounfall einen Flashback und dann eine Panikattacke als Queenie geritten bin. Zwar war sie lieb, aber man hat dann schon mal Angst vor der Angst: HIER findet ihr einen Blogbeitrag aus dem Jahr 2015 dazu. Zwei Jahre später bin ich mit Queenie gestürzt. Sie beweist mir eigentlich immer, wie lieb sie ist, was ihr in diesem Blogbeitrag nachlesen könnt: Von Stürzen, steigenden Pferden und Tränen der Rührung Darin ist auch ein Video, wie wir Queenie mir umgekehrter Psychologie das Steigen unterm Sattel abgewöhnt haben, aber es gibt eine viel bessere Strategie und die heißt Spitznamen vergeben. Aber sie ist ja auch ein liebes Pferd - besonders zu Kindern Wir reden von Queenie immer als "Das liebe Pferd" und seitdem wir das so sagen, ist sie es auch.Weniger esoterische Tipps zum Pferdetraining, einen ausführlichen Einstieg ins Natural Horsemanship und wie sich das Natural Horsemanship im Westernreiten anwenden lässt, erkläre ich in meinem Buch "Westernreiten meets Natural Horsemanship", was im BoD-Buchshop erhältlich ist. Meinen Enthüllungsroman "Die Pferdemafia" könnt ihr im Moment nur bei mir bestellen, weil das Mustang Makeover mit Einstweiliger Anordnung und Klage droht - Infos HIER. Um das Buch bei mir zu bestellen, bitte Mail an nicola-steiner@t-online.de Beschreibungen zu meinen anderen Bücher findet ihr in den 12oaks-Buchtipps.
01.02.2019
Nicola Steiner Westernreiten
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Die Zunge ;) Einen passenden Westernsattel zu kaufen ist ja schon eine Aufgabe, bei einem Pony wird es zur Odyssee und vor allem teuer. Der eine rät einen normalen Westernsattel zu kürzen, der andere rät zum Lederbaum, wofür wir uns vor Jahren entschieden haben. Erstes Fazit zu der Westernsattelbörse in Solingen: "Wir wissen nicht, ob wir das besser hinbekommen", so schlecht lag der gar nicht, aber eben auch nicht ganz optimal. Wir hatten Glück: Pony Lucky hat jetzt auch einen kurzen Baumsattel und doch: "Es ging noch besser." Und schon wieder eine Pferdezunge ;) Eine ähnliche Erfahrung hatten wir einige Wochen zuvor schon bei unserer Painthorse-Stute Queenie. Hier war das erste Fazit ebenfalls: Knapp vorbei ist auch vorbei. Der lag nicht schlecht, nur das Rückenwölben erlaubte der Sattel nicht und darauf kommt es ja eigentlich an. Queenies Diamond-C-Sattel hatten wir noch gar nicht solange. Wir hatten ihn ein Jahr zuvor gegen unseren alten Lederbaum-Sattel von Silverado getauscht. Dies deswegen, weil der Diamond C ein perfektes Schweißbild hatte. Aber das ist nicht alles, weswegen ich nur raten kann: Sattelkauf grundsätzlich beim Fachmann. Kennt man vom Turnier: Sand werfen, damit der Horst schön guckt Bei uns hieß der Fachmann Hajo Horst und Chefin Francis John hat auch zwischendurch ein prüfendes Auge auf die Sättel geworfen, die in die engere Auswahl gekommen sind. Am Boden gibt es zwei Verfahren, um die Passgenauigkeit zu ermitteln: Einerseits der Test, bei dem, mit der flachen Hand unter den Bars entlang gefahren wird, während die andere Hand den Sattel leicht anhebt und andererseits der Test, bei dem es heißt, dass "der Sattel ein Zuhause finden soll". Er gleitet nach hinten und wird dann quasi vom Pferdekörper abgefangen. Auch vorne an der Schulter sollte die flache Hand gut drunter passen, denn hier muss der Sattel etwas Platz für die Bewegungsfreiheit lassen. Bei jedem Pferd kamen drei Sättel in die engere Auswahl, nachdem Dutzende auf den Pferderücken gelegt wurden. Das ist Schwerstarbeit und deswegen sollte man zu zweit anreisen, um beim Sattel schleppen zu helfen. Das Entscheidende ist aber das Reiten: Drängelt das Pferd? Läuft es entspannt? Kann man selbst gut im Sattel sitzen? Und ganz besonders: Schwingt der Sattel ein wenig, denn man kann etwas Festes nicht auf etwas Bewegliches tun, erklärt Hajo Horst physikalische Gesetzmäßigkeiten - einen Teil seiner Weisheiten plaudere ich im Video aus: Der Reitplatz nebenan: Unerlässlich zum Satteltest Wenn ein Pferd wechseln oder den Spin kann, ist natürlich auch das der ultimative Test und wenn dann der one-and-only-Sattel festzustehen scheint, kommt der Trick mit der Babyflasche, bei dem man ja auch am Puls die Wärme erfühlt. Nur dass hier der Puls über den Pferderücken geführt wird: Ist es gleichmäßig warm und stimmen alle anderen Faktoren auch, dann bleibt nur noch eins zu sagen: Gekauft - zum angemessenen Preis, denn ein Sattel hat 1.000 und der andere 1.200 Euro gekostet. Das ist jetzt ein halbes Jahr her und bei beiden Pferden gilt nach wie vor: Läuft. Nur eine Sache muss noch getestet werden: Wie läuft die Sache andersherum, denn die gefühlt 100 Sättel werden ja in Kommission verkauft. Queenies alter Sattel sucht z.B. noch ein passendes Zuhause - angeboten wird der Diamond C für 1.300 Euro, wovon wir dann 1.000 Euro erhalten. Eine gute Idee, dass jeder Sattelverkauf der Westernsattelbörse in Solingen 300 Euro einbringt, denn damit ist Fairness sicher gestellt: Kein Sattel wird bevorzugt, weil er aufgrund von prozentualen Anteilen mehr Geld einbringt. Somit wird es einen Teil 2 des Blogbeitrags geben, sobald unser Sattel verkauft wird. Entweder hier oder in unseren Daily News auf: www.12oaks-ranch.de/blog/ Besucht auch die Facebook-Seite der Westernsattelbörse Solingen und liket dort unsere Fünf-Sterne-Bewertung, denn wer am Jahresende die meisten Likes hat, der erhält einen Gutschein. Bei uns gibt es auch am Jahresende etwas für lau und zwar meine Bücher, die beim Adventsspiel verlost werden. Wer sie vorher lesen möchte, kauft am Besten bei Books-on-demand, den dort verdiene ich etwas mehr als bei Amazon. Vielen Dank.
So große Pokale hat Larissa bisher noch nicht mal für erste Plätze bekommen (Beschriftung kann man unten besser lesen) Bild ist vom letzten Turnier der Saison '18 Das erste Jahr bei den Erwachsenen liegt hinter Larissa und kann sich sehen lassen. Sie wurde gestern  Vize-Highpointchampion mit Queenie in der Disziplin Westernhorsemanship (LK 2). Zwei weitere zweite Plätze erhielt sie mit Lucky in der LK 1 und zwar Ranchriding und Westernriding und noch ein dritter Platz in der Reining. (Highpointchampion wird, wer im Laufe der Saison die meisten Punkte gesammelt hat. Mehr Infos: HIER). Es war ein toller Abend in den gemütlichen Räumen der Rippers Farm. Der Vorstand der Westernreiter Rheinland hat keine Mühe gescheut: Lecker Essen, Live-Musik und die geniale Idee die Highpointfete mit der Jahreshauptversammlung zusammen zu legen. Die war fast spannender als die Party im Anschluss, denn es wurde heiß diskutiert. Aber fangen wir am Besten von vorne an: Beim Regelbuchausschuss im November, wo auch die Rheinlandchampions und Vize-Rheinlandchampions eingeladen wurden. (Rheinlandchampion wird der, der beim letzten Turnier der Saison die Nase vorn hatte: Blogbeitrag zum Rheinlandchampionat / zu den Voraussetzungen: HIER) Für den Regelbuchausschuss hatte Larissa auch einige Vorschläge formuliert, z.B. dass die Superhorse sonntags stattfindet (genehmigt), dass es in der Westernriding Abzug für einfache Wechsel gibt (genehmigt) und dass die Punktewertung so gezählt wird, wie wir es bei der EWU kennen - also ohne das "minus 1, geteilt durch 2" (abgelehnt). Genehmigt ist vielleicht auch das falsche Wort, weil es wurde erst diskutiert (ich durfte netterweise Larissa vertreten) und dann abgestimmt. Und wie das in Demokratien so ist: Man kann nicht alles haben. Was Larissa und ich nicht ganz so toll finden, ist, dass man auch in einzelnen Disziplinen absteigen kann (wir kennen halt EWU und da braucht man eine gewisse Punktzahl um aufzusteigen oder den Klassenerhalt insgesamt zu sichern). Punkte kriegt man beim WRR nur, wenn es mindestens vier Starter sind und die waren es die ganze Saison nicht (die ersten beiden Turniere hatte Larissa gefehlt). Die einzige Chance war dann das Rheinlandchampionat und da hatte Larissa sich verritten: Nullscore und schwupps, abgestiegen in die LK 2 - so schnell kann es gehen. Aber Regelbuch ist Regelbuch und davon geht die Welt nicht unter. Aber auch wenn man nicht immer seinen Willen bekommen kann in demokratischen Institutionen, die ja jeder Verein darstellt, fand ich es gut, gehört zu werden. Am Ende entscheidet dennoch die Mehrheit. Das muss aber nicht heißen, dass es ohne Lösung ausgeht, denn in der Saison 2019 wird es das 'weniger-als-vier-Starter' wohl nicht mehr geben. In der Ranchriding und Westernriding sind die LKs ja zusammen gelegt, das soll es für andere Disziplinen nicht geben, aber so wenige Starter wie dieses Jahr im Trail wohl auch nicht mehr. In Punto steigende Starterzahlen auch im Trail ist man guter Dinge, so dass das wohl nicht nochmal so unglücklich laufen wird ... an das "minus-1-geteilt-durch-2" werden wir uns wohl auch noch gewöhnen. Ich habe mich als Nicht-Mitglied also im Regelbuchausschuss bemüht, Larissas Standpunkt darzulegen, aber bei einem Thema musste ich komplett passen, weil ich keine Ahnung hatte, wie Larissa das sieht: Ab wann dürfen Jungpferde beim WRR starten? Die bisherige Regelung war: ab vier Jahren geritten. Bei Bodenarbeitsprüfungen wie Showmanship oder Trail in Hand sind auch jüngere Pferde willkommen. Denn das ist eine gute Gelegenheit stressfrei Turnierluft zu schnuppern, ohne dass Druck entsteht - quasi als Ausflug im Pferdekindergarten. Unterhalb d. Buchwerbung werden die Ausnahmen vom.  Recht am eigenen Bild erklärt (aus Kulanz habe ich trotzdem Gesichter unkenntlich gemacht) Bei der EWU dürfen alle Pferde erst ab vier aufs Turniere (ob am Boden und im Sattel) und dieser Regelungen haben sich alle anderen Westernverbände angeschlossen (wobei ich davon ausgehe, dass in den Rasseverbänden auch weiterhin Jährlinge an der Hand vorgestellt werden dürfen: Ist ja so gesehen eine Zuchtschau). Aber die umstrittenen Futuritys gibt es nicht mehr in Deutschland. Nun machte ein Mitglied im Regelbuchausschuss den Vorschlag, dass man den Reitern deswegen jetzt beim WRR die Chance gibt, ihre Pferde ab dreijährig auch unterm Sattel zu starten, um ihnen einen schonenden Start ins Turnierleben zu gewährleisten und zu verhindern, dass die Reiter mit den Dreijährigen nach Holland oder Belgien 'auswandern'. Wegen des Lichts: Zuhause abgeknipst Was im Regelbuchausschuss mit knapper Mehrheit durchgewunken wurde, sorgte bei der Jahreshauptversammlung für Diskussionen, denn eigentlich ist es ja schön, dass deutschlandweit alle Westernreitervereine beschließen, dass sicher gestellt wird, dass ein Pferd mindestens ein Jahr geritten ist, bevor es in einer einfachen Jungpferdeprüfung vorgestellt wird. Da hat Deutschland ja dann sogar Vorbildfunktion. Jetzt hätte man ja sagen können: Beschlossen ist beschlossen, aber nicht beim WRR. Auf der Jahreshauptversammlung kam das Thema erneut auf den Tisch, wurde eingehend diskutiert. Dann kam es zur Abstimmung und die Mehrheit der Mitglieder haben die Entscheidung des Regelbuchausschusses gecancelt. Ganz unsere Meinung und weil Larissa sich nicht getraut hat, das zu sagen, habe ich mal wieder den Rand aufgerissen. In the name of daughter, denn wir waren auch dagegen, obwohl auch Larissa das erste Mal auf Queenie saß, als die zweieinhalb war. Queenie heute: Rotznase wie eh und je, aber sie hat Pony Cisco neulich das Leben gerettet: 12oaks-ranch.de/blog/ Aber eben nur aufgesessen und wieder abgestiegen für ein paar Tage in Folge. Dann acht Wochen Pause und wieder ein paar Tage ganz moderat: Aufgestiegen, ein paar Schritte gegangen und dann wieder eine achtwöchige Pause. Mit fast drei sind wir dann ins Gelände (oft als Handpferd) und zehn Minuten reiten, zwanzig Minuten führen, zehn Minuten reiten und dann war der Ausritt vorbei. Erst dreijährig hat das Training begonnen und dann würde einem Einstieg ins Turnierleben nichts im Wege stehen, wobei wir damit bis sechs gewartet haben, was vielleicht auch nicht unbedingt ein Vorteil ist, denn was Hänschen nicht lernt, lernt Hans bekanntlich nimmermehr. Ein paar Infos zum Thema wann ausbilden, habe ich in folgenden Blogbeiträgen zusammengetragen: 1. Alfonso Aguilar: Alles, was ich wissen muss, lernte ich im Kindergarten 2. Wann einreiten: Wissenschaftliche Studien - wann ist ein Pferd erwachsen ALLE NEUERUNGEN IN DER SAISON 2019 - HIER KLICKEN Das Bild von Queenie ist das Titelbild von meinem neuen Buch "Die Pferde-Mafia" - ein Enthüllungsroman, der bei books-on-demand erschienen ist. Leseproben gibt es auch bei Amazone, aber wer mir einen Gefallen tun möchte, kauft bei Books-on-demand, weil ich da etwas mehr verdiene ... Wegen einer Irritation bzgl. der integrierten Bilder, habe ich die Gesichter unkenntlich gemacht, obwohl ich das wegen der gesetzlichen Ausnahmen vom Recht am eigenen Bild nicht muss. Daran ändert auch die DSGVO nichts, denn diese Bilder werden ja nicht von mir verkauft. Ich gebe mir große Mühe mit diesem Blog und er ist auch kostenlose Werbung für den WRR. Da alle gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden und ich freiwillig zunächst mindestens ein Mitglied des Vorstandes diesen Blog gegenlesen lasse, bitte ich im Falle einer Irritation oder eines persönlichen Wunsches mich höflich per E-Mail (nicola-steiner@t-online.de) zu kontaktieren, um im Einzelfall eine KULANZ-Lösung zu finden. Alle Bilder VORAB absegnen zu lassen, wäre ein erheblicher Mehraufwand für mich, so dass dies eine Lösung ist, die diesen Aufwand reduziert. Anbei Links als Beleg dafür, dass erkennbare Personen unter bestimmten Voraussetzungen abgebildet werden dürfen, auch wenn diese vorher keine Einwilligung erteilt haben (Zitat: "Eine Verbreitung von Bildnissen ist gemäß § 23 Abs. 1 KUG auch ohne Einwilligung zulässig, falls eine der folgenden Voraussetzungen vorliegt: Es handelt sich um ein Bildnis aus dem Bereich der Zeitgeschichte. Auf dem Bild ist die Person nur als Beiwerk neben einer Landschaft oder sonstiger Örtlichkeit vorhanden. Es wird ein Bildnis von Versammlungen, Aufzügen oder ähnlichen Vorgängen angefertigt, an denen die Abgebildeten teilgenommen haben." zitiert nach: - https://boehmanwaltskanzlei.de/kompetenzen/medienrecht/allgemeines-persoenlichkeitsrecht/persoenlichkeitsrechte/3450-gesetzliche-ausnahmen-vom-recht-am-eigenen-bild - https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/fotos-und-videos-ohne-einwilligung-veroeffentlichen/ : Im zweiten Link steht Folgendes - dies entspricht übrigens auch dem, was ich bei meinem Studium und in meiner Redateursausbildung gelernt habe (meine VITA):  "Bilder von Versammlungen Die freie Darstellung von Versammlungen gilt für alle Ansammlungen von Menschen, solange sie den kollektiven Willen haben, etwas gemeinsam zu tun. Umfasst sind demnach nicht nur Demonstrationen, sondern z.B. auch Kongresse oder Vereinsveranstaltungen." Die DSGVO ändert an diesen Regelungen nichts, das KUG findet weiterhin Anwendung, wie aktuelle Gerichtsurteile bestätigen.
23.12.2018
Nicola Steiner Westernreiten
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Gastbeitrag von Martina Meyer Lest den 1. Teil der Ponygeschichten im Horsemanship-Blog und den 3. Teil an Silvester im politischen Blog. Am nächsten Tag radelte ich wie immer zum Hof, mittlerweile war ein Stallbursche eingestellt worden. Dieser war für die Fütterung und Stallreinigung sowie für anfallende Reparaturen zuständig. Er begrüßte mich und erzählte mir, als er frühs den Stall öffnete, um die Ponys rauszulassen, dass plötzlich ein Pferd mehr drin stand. ?? Ähm ja .. Unsere Shettydame Lottie ist Mama geworden. Ein wunderschönes Stutfohlen gebar sie. Was für eine Überraschung. Das ist zwar nicht Natja, aber unser Cisco war als Fohlen auch zu süß Wir wussten nicht, dass sie tragend ist. Sie war nicht sonderlich dicker als die anderen. Es hieß, der alte Mann sagte wohl immer, dass die Lottie trächtig ist, aber es glaubte ihm wohl niemand. Wahnsinn..nun steht sie da, die kleine Maus. Für uns war es wie ein Wunder, gestern der Verlust und heute ein Gewinn. Es tat uns so gut, dass wir die Trauer mit der Kleinen besser verarbeiten konnten. Schnell haben wir sie ins Herz geschlossen. So ein Shettyfohlen hat den Schalk wohl schon von Geburt an im Nacken. Es passte genau zu uns. Sprang rum wie ein Grashüpfer und zeigte keine Menschenscheu. Der Tierarzt kontrollierte Mutter und Tochter, und gab grünes Licht. Alles gut gelaufen und alle fit. Unser Fohlen brauchte nun einen Namen. Oh ja.. da ging das Gegrübel los. Wir saßen alle im Aufenthaltsraum und ließen die Köpfe qualmen. Da hatte ich eine Idee, an der Wand hing eine alte Stalltafel. Sie gehörte einer Haflingerstute, die der alte Herr früher mal besessen hatte. Er schwärmte immer mal von ihr. Und so bekam das Fohlen den Namen Natja. Waren uns natürlich alle einig, das wäre bestimmt auch in dem Sinn des alten Herrn gewesen. So im Nachhinein finde ich es total klasse, dass wir den Namen aussuchen durften und überhaupt, wir haben soviel Freiheiten gehabt. Natürlich gehörte auch die Verantwortung dazu und Arbeiten, die nicht immer unbedingt mit den Ponys zu tun hatten. Diese Arbeiten verrichteten wir gerne. Es gab selten großen Streit. Wir organisierten sogar Frühstücke. Jeder brach etwas mit und dann wurde geteilt. Die Frau des alten Herren, kam uns auch immer öfters besuchen, sofern es ihre Gesundheit natürlich zuließ. Wir mochten sie auch sehr. Dann is mir mal was ganz Blödes passiert. Ich ritt mit Prinz auf dem Grundstück rum und hinter dem Gebäude stand denen ihr Auto abgeparkt. Es wurde ja nicht mehr benötigt. Prinz wollte nach rechts und ich nach links. Es wurde geradeaus und schepperte. Zum Glück waren wir nur im Schritt unterwegs. Leider demolierten wir das Rücklicht bei der Aktion. Au Backe, das wird bestimmt Ärger geben. Prinz ist zum Glück nichts passiert. Bin dann glaub am nächsten Tag mit meiner Mutter zu der Besitzerin nach Hause gefahren. Kleinlaut beichtete ich was passierte, entschuldigte mich und wollt natürlich für den Schaden aufkommen. Ich hab so eine Angst gehabt, dass ich Hofverbot oder ähnliches bekomme. Aber nein, die alte Dame lächelte nur und meinte, dass Wichtigste ist, dass euch nix passiert ist. Uhhh, Stein vorm Herzen fiel. Ich war total erleichtert. Dann waren wir noch ein Weilchen bei ihr und quasselten. Natja war genau ein Monat alt, als uns mitgeteilt wurde, es gibt einen Käufer für die beiden. Innerlich haben wir natürlich immer gehofft, es wird keine Käufer geben. Damals waren uns die Kosten auch nicht bewusst. Lottie und Natja wurden ins neue Zuhause gebracht. Lottie im Pferdeanhänger und Natja.. ähm ja, die musste auf die Rücksitzbank platz nehmen, ich glaube da war die Angst groß, dass sie im Hänger umher fliegt. Anbinden kannte sie ja logischerweise nicht. Halfter und Strick ja..aber mehr musste die Maus ja auch noch nicht lernen. Die Fahrt war nicht sehr weit. Die Passanten haben nicht schlecht geguckt, wenn das Gewieher aus dem Anhänger mit Gewieher aus dem Auto beantwortet wurde. Sind alle heile ohne Probleme angekommen. Nun waren die ersten beiden Ponies weg. Wir bibberten welche als nächstes dran kamen. Teilweise hatten sie Glück und blieben zusammen, andere wurden einzeln verkauft. Auch für meinen geliebten Prinz und mich hieß es Abschied nehmen. Oft fuhren die Mädels als Begleitung der jeweiligen verkauften Tiere mit, die sich am intensivsten drum gekümmert haben. Jeder hatte ja logischerweise seinen Liebling. So fuhr ich natürlich bei Prinz mit, sowie meine damalige beste Freundin. Während der Fahrt erzählten uns die Erwachsenen, wohin Prinz kommt. Seine erste Station ist ein Reiterhof, dort blieb er bis die Ferien um waren (es waren Sommerferien). Nach den Ferien kam er auf die Schulfarm einer Insel. Dort ist ein Internat, die zusätzlich das Fach Reiten haben. Auf dem Reiterhof angekommen, sollte er erst mal auf eine kleine Koppel. Anschließend sind sie in einen Bauwagen gegangen. Vermute mal zwecks Kaufvertrag und so. Ich nutze die Chance, um mich nochmal zu verabschieden. Schwang mich auf Prinz sein' Rücken und so trabten wir noch ein paar Runden auf der Koppel. Plötzlich hör ich nur so, sieht gut aus. Voll erschrocken bin ich runter gehüpft, da lief doch echt der Schmied lang, der zu uns auch immer kam. Oh Mann … is die Welt klein. Aber das werd' ich noch öfters erfahren. Ach ja.. Prinz wurde auf Stanley umgetauft, da sein zukünftiger Kumpel Olli heißt. Fand ich ja echt doof. Olli war ungefähr Prinz seine Größe und ein Schimmel. Prinz war grau. Ich dachte damals, der bleibt auch so. Vor ein paar Jahren bekam ich Fotos von der Schulfarm zugeschickt. Durch Zufall lernte ich jemand im Internet kennen, die dort immer mal ist. Prinz ist mittlerweile schneeweiß. Lebt dort immer noch mit den anderen Pferden sowie mit Olli. Er hat es echt gut. Ich freue mich, dass er ein gutes Zuhause bekommen hat. Jahre nach seinem Verkauf „beichtete“ mir meine Mutter, dass wir damals Prinz bekommen hätten, geschenkt. Nur meine Eltern wollten nicht, ein Stall kostete zu viel Geld. Oh Mann..damals war ich ja sauer. Heute sehe ich das natürlich anders. Der Hof löste sich immer weiter auf. Manche Dinge bekamen wir Mädels. Ich hab ein Halfter von Prinz bekommen, die Kiste mit Putzzeug, ein Kaninchen und die Stalltafel der Haflingerstute Natja. Das Grundstück wurde geräumt und gekündigt. Kontakte blieben teilweise noch lange erhalten. Wochenenden waren öde..wir radelten immer wieder zu dem Gelände und wiegten uns in Erinnerung. Im darauffolgenden Jahr war ein Strassenfest in der Nähe. Nur ein paar Minuten zu Fuß entfernt. Wie sollte es anders sein, da wurde Ponyreiten angeboten. Ohh das war toll. Geld zusammen gekratzt und dann ein paar Runde wurde ich geführt. Endlich wieder Ponyfell streicheln. Natürlich kommt man dann auch ins Gespräch und fragt ein wenig, woher sie kommen und ob sie nächsten Tag auch nochmal da sind usw. Es waren 2 Erwachsene dort und ein junges Mädel. Wir kamen ins Gespräch und verstanden uns auch recht schnell. Sie erzählte von ihren Hof und ich von dem, der ja nu leider aufgelöst wurde. Ich hab ja nu schon feststellen müssen, das die Welt ganz klein ist. An diesem Tag ist sie wieder geschrumpft. Neben dem Hof des Mädels, stand der alte Herr mit seinen Ponies, bevor er in meine Region umzog. Na nu war ich baff und sie auch. Wir tauschten uns aus und ich berichtete von der Auflösung, dem Fohlen und vorallem natürlich von Prinz. Den kannte sie auch. Als ich ihr so erzählte, dass wir auch immer geritten sind, wollte sie mir das erst nicht ganz so glauben. Prinz war damals wohl noch roh und hatte mit reiten nichts am Hut. Glaub 3 Jährig sollte er gewesen sein. Der alte Herr sagte ja nie, wie alt die Tiere sind. Ich denke mal zwischendurch wird da schon mal einer drauf gesessen haben. Prinz wirkte nicht so, als war das komplettes Neuland für ihn. Zumindest hab ich ihn einfach normal gesattelt und getrenst, als wäre es das normalste der Welt und er machte alles mit, ohne mit der Wimper zu zucken. Ich war den ganzen Tag da und bot an, dass ich gerne helfen würden beim Führen. Durfte sogar auch mal ne runde ohne führen drehen. Nächsten Tag stand ich auf der Matte. Alle da, bis auf das Mädel.. ich war verdutzt und fragte nach. Tja, da ich ja jetzt da war, brauchte sie nicht kommen. Stolz wie Bolle hielt ich das Pony am Strick und wir drehten unsere Runden oder es durfte Heu essen. Das Strassenfest nahm sein Ende und so bekam ich noch die Adresse vom Hof. Am anderen Ende der Stadt. Oh nein, das wird wohl nichts mit täglich hinfahren. War mein Gedanke. Traf mich mit meiner Freundin vom alten Hof und wir fuhren später zum Hof. Wir wurden freundlich begrüßt und da war sie auch. Das Mädel. So als kenne man sich schon eine Ewigkeit, brabbelten wir drauf los. Sie führte uns übern Hof und zeigte alle Ponys. Natürlich gehörte ihr der Hof nicht selber, sie war ja grad mal 12 Jahre alt. Er sowie der Großteil der Ponies und Pferde gehörten ihrer Tante. Ich fühlte mich zwar noch unsicher, aber wohl. Immerhin gab es hier Ponies und mit den restlichen Leuten, da wird man sich schon einig. Somit war wieder eine neue Zeit angebrochen. Eine Zeit wieder mit Pferden. Teil 1 der Geschichte im Horsemanship-Blog und Teil 3 erscheint Silvester im politischen Blog (weil Weihnachten ist,  muss es ja nicht sooo ernst sein ;) Mehr Pferdegeschichten lest ihr in meinen Büchern - natürlich gibt es darin auch fachliche Tipps:
In die Mail der Staatsanwaltschaft Köln hat sich der Fehlerteufel einge- schlichen: Es war das Amtsgericht Leverkusen - zum Vergrößern anklicken Bei einem Zirkuskurs in Leichlingen ist im April 2017 ein Pferd zu Tode gestürzt, weil  Pferdetrainer Peter Pfister mithilfe von Longen versucht hat, das Pferd in die Zirkuslektion Kompliment (ein Knicks) zu zwingen. Das Pferd war schon alt, der Übung körperlich oder geistig nicht gewachsen und ist in seiner Not 13 mal gestiegen, hat sich drei mal überschlagen und nach dem dritten Überschlag das Genick gebrochen (die letzten Minuten vor ihrem Tod, seht ihr im 3. Video). Mittlerweile ist der Trainer verurteilt worden (siehe Screenshot rechts, Bild 1: Statement des Pressesprechers der Staatsanwaltschaft) bzw. hat einen Strafbefehl akzeptiert. Das Prozedere wird ganz unten erklärt.  - hier das neueste Video zum Fall Pfister: Straftat: Obiges React-Video ist mein Kommentar zum Urteil gegen Peter Pfister Ausschnitt aus MEIN Pferd 10 / 2017 - Satire hierzu: HIER  Man beachte auch die Suggestivfragen der Redaktion Peter Pfister wurde vom Amtsgericht Leverkusen zu 50 Tagessätzen verurteilt, weil durch sein kompromissloses Training vor fast zwei Jahren ein Pferd zu Tode gekommen ist - Hintergründe erfahrt ihr in meinem Buch "Tod eines Pferdes", insbesondere die Tatsache, dass Pfister sich zwar entschuldigt hat, aber zeitgleich mit allen Mitteln versucht hat, Kritiker zu diskreditieren und die Presseberichterstattung zu unterdrücken. Besonders Uwe Jourdain, der das Video mit den letzten sieben Minuten vor Evitas Tod auf Facebook geteilt hat, musste einiges einstecken, denn er wurde regelrecht verleumdet - als Beleg habe ich Euch einen relevanten Ausschnitt aus einem (Suggestiv-) Interview herausgesucht, das er der Zeitschrift MEIN PFERD gegeben hat, in dem Pfister Uwe Jourdain  u.a. unterstellt, er hätte ihn bei der Equinale angeschwärzt. Nile Pils, Organisatorin der Equinale verneint dies - es habe eine andere Informantin gegeben und das Video mit den letzten Minuten des Pferdes Evita war der Grund, dass das Video dann doch nicht auf den Filmfestspielen gezeigt wurde, was Nile Pils in meinem Buch begründet. Die Strategie, Kritiker dadurch unglaubwürdig zu machen, dass man unterstellt, es wäre ja nur einer, der alle anderen aufhetzt, ist ja nicht neu. Was ich aber in jahrzehntelanger Arbeit in Nachrichtenredaktionen noch nie erlebt habe, ist der (ja sogar gelungene) Versuch, die Presseberichterstattung nicht nur zu manipulieren, sondern sogar zu unterdrücken - siehe Video oberhalb. Hierzu einige Links als Leseproben aus meinem Buch: Vorausschau auf Buch: Tod eines Pferdes Magazin HORSEMAN braucht Rechenschieber (Satire) MEIN PFERD vertuscht Straftat (Satire Teil 2) Presse #3: Kapitalverbrechen Kollegenschelte Todesurteil für Ausrüstung: Fußlonge unschuldig Erster Bericht im Partnerblog: Pferd zu Tode gestürzt Die Ausnahme: seriöse Presseberichterstattung Mitschuld für Reitbeteiligung und / oder Besitzerin? Was nach dem Unfall passiert ist und wie Pfister versucht,seinen Kopf auf Kosten anderer aus der Schlinge zu ziehen wir im Enthüllungsroman erklärt. Eine Vorschau: HIER Dies sind nur wenige Kapitel im Buch, die ich parallel im Blog veröffentlicht habe. Exklusiv im Buch sind Statements von Pfister selbst, das ungleiche Trainerduell zwischen Pfister und Jourdain, PR-Fehler als Eigentor sowie Gastbeiträge von Hardy Lahn und anderen, z.B. in Form eines Leserbriefes, den MEIN PFERD nie veröffentlicht hat sowie Stellungnahmen von Reitbeteiligung und Besitzerin. Im Buch kommt auch General-Anzeiger Redakteur Horst Kruse zu Wort, der jüngst erneut über den Fall und vor allem die Verurteilung berichtet hat. Mit einem Tagespass von € 1,29 kann man den Zeitungsbericht HIER lesen. Obwohl Trainerkollege Michael Geitner mich explizit kontaktiert hat und mich in einem Telefonat überreden wollte, Pfister in diesem Facebook-Shitstorm zu helfen, hat er kurz vor Drucklegung des Buches seine Einwilligung dazu zurück gezogen, dass sein Video Unfall mit Peter Pfister in Schriftform im Buch abgedruckt wird. Daher habe ich dieses sein Angeblich-nur-ein-Unfall-Video in einem React-Video analysiert (sorry für das kleine Mikroproblem bei diesem einen Video, bei allen anderen hat es besser geklappt mit dem Ton): Es ist mir unbegreiflich, wie überhaupt jemand denken kann, dass es ein Unfall war, denn folgende Videosequenzen zeigen nicht nur die sieben Minuten vor Evitas Tod (Evita ist der Name des malträtierten Pferdes), sondern auch einen ähnlich rabiaten Umgang des Trainers mit anderen Pferden. Im Buch kommt vor allem auch Zirkusikone Eva Wiemers zu Wort, die vor Jahrzehnten mit Pfister zusammen bei Alfred Schauberger gelernt hat und vom Fenster aus ähnlich schreckliche Szenen beobachten musste. Sie ist damals ausgestiegen, hat ein pferdegerechtes Programm, um Pferden Zirkuslektionen beizubringen entwickelt (wird im Buch auf über 20 Seiten vorgestellt, wie auch ein Interview mit Eva Wiemers). Pfister hingegen hat offensichtlich in all den Jahrzehnten nicht hinzu gelernt, so macht es den Anschein, wenn man dieses Video ansieht. In eigener Sache: Ich habe - wie ja auch Jourdain und die WDR-Redakteurin, die über den Fall berichtet hat - eine Menge virtuelle Prügel dafür bezogen, dass ich aus diesem Fall ein journalistisches Buch gemacht habe und es wage, einen Trainer"kollegen" zu kritisieren. Angeblich könnte mir ja genau so etwas auch passieren, wozu ich im Video oben ja den - wenn auch krassen -Vergleich bemüht habe, dass ein Vergewaltiger ja hoffentlich auch nicht sagt, das könne jedem passieren, dass er mal eine Frau vergewaltigt. Na ja, man denkt jedenfalls, dass jemand, der so schwer mit Kritik umgehen kann, dass er von der Tierschutzbeauftragten Hessens über den WDR (kommen ebenfalls im Buch zu Wort) und nicht zuletzt mich kontaktiert (HIER nachzulesen), um eine wahrheitsgemäße Berichterstattung über diesen Fall zu verhindern, gut einstecken können müsste. Aber scheinbar kann Pfister nur austeilen, z.B. in diesem Video, wo Pfister gegen Turnierreiter allgemein wettert, die ihre Pferde als Sportgeräte missbrauchen würden, während er im selben Atemzug seine Pferde als Turngerät fürs Trickreiten "gebraucht". Tod eines Pferdes ist nicht das einzige Buch, dass ich geschrieben habe, aber es ist bisher das Einzige journalistische Buch von mir - obwohl ich gelernte Redakteurin bin (meine Vita). Meine anderen Bücher erzählen entweder Geschichten (z.B. Inspirationen aus dem Parelli-Land) oder es sind Lehrbücher (Westernreiten meets Natural Horsemanship) oder auch beides (Pferde vermenschlichen, aber richtig). Auch ein Nicht-Pferde-Buch ist dabei: Die gesellschaftskritische Satire "Die Lüge vom Sozialstaat". Falls ihr einmal hereinschauen möchtet, könnt ihr diese direkt bei Books-on-demand bestellen oder auch bei Amazon: Zur Erläuterung: Der Strafbefehl ist ein Vorschlag der Staatsanwaltschaft, der dann vom zuständigen Amtsgericht erlassen wird. Der Betroffene hat die Wahl, den Strafbefehl zu akzeptieren oder eine mündliche Verhandlung in Kauf zu nehmen. Der Pferdetrainer Peter Pfister hat den Strafbefehl akzeptiert und sich zur Zahlung einer Geldstrafe verpflichtet. Sollte er die Geldstrafe nicht zahlen, hätte dies zur Folge, dass er 50 Tage Gefängnisstrafe absitzen müsste. Der Tagessatz wird von der Staatsanwaltschaft fest gelegt und ist abhängig vom Einkommen bzw. Vermögen des Straftäters. Darüber hat mir Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Köln Ulrich Bremer aber keine Auskunft gegeben, da dies nicht üblich sei, um die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen zu schützen. Meine Recherche hat ergeben, dass bei einem Einkommen von 900 Euro im Monat der Tagessatz etwa 30 Euro beträgt.
01.10.2018
Nicola Steiner Westernreiten
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Erst bitter enttäuscht, dann Ende gut, alles gut Nach Frust am Morgen, kam nachmittags das Glück zurück Larissas erstes Jahr bei den Erwachsenen ist zuende. Eigentlich wollte sie ja nur zum Spaß reiten und hat sich nicht viel ausgerechnet, weil sie erst mitten in der Saison eingestiegen ist; aber dann lag sie zwischendrin mal in Führung in einer Disziplin der Highpointliste und bei drei anderen war sie auf dem 2. Platz, also nah dran: Knapp vorbei, ist aber bekanntlich auch vorbei: Das ist bitter, aber dazu unten mehr (bzw. Zwischenstand HIER). Steigen wir ein mit dem Sonntagmorgen des Championats der Westernreiter Rheinland. Der Turniertag fing zwar für Larissa gut an mit einer Bronzemedaille für Queenie, aber dann jagte ein Frust den anderen. Sie hat sich mit Lucky im Trail verritten, die Reining lief mit beiden Pferden mehr als mäßig und Larissa war bitter enttäuscht, weil es nun das zweite Turnier war, bei dem Lucky im Spin einen Freeze hatte (alle vier Beine auf dem Boden) und im Zirkel gekickt hat. Als ich sagte, dass es mal passieren könne, erwiderte Larissa: "Aber jedes Mal?" Kann man gut verstehen, denn letztes Jahr um diese Zeit ist Larissa noch Deutsche Meisterin mit der Jugendmannschaft geworden (HIER nachzulesen). Da das seinerzeit ihr letzter Ritt als Jugendliche war, gab es das buchstäbliche lachende und weinende Auge, denn wer bei der EWU Rheinland bei den Erwachsenen reitet, reitet gegen die Top-Trainer Deutschlands, z.B. die Schwestern Leckebusch im Allroundbereich oder die Brüder Ernst in der Reining, um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Lucky & Larissa: Vizerheinland-Champion Ranchriding & Westernriding; mit Queenie: Bronzemedaille im Trail. Außerdem wurde Queenie Fünfte in der Reining, Sechste in der Westernhorsemanship, Siebte in der Ranchriding, Lucky hatte im Trail einen Nullscore & Queenie wurde Fünfte, Lucky Sechster in der Reining. Haul: Leckerlis, Fliegenfransen & mehr Queenies Mutter Fancy - ein Painthorse zwischen Pleasure & Vollblut - Fancy geht 3 x mal auf QH-Gründerhengst Three Bars zurück. Queenies Vater istCutting gezogen, was ein entsprechend ungünstiges Gebäude für andere Disziplinen bedeuten kann Wenn man bei den Erwachsenen in der EWU Rheinland "nur" ein Pony und ein Zufallsprodukt von einem Fohlen wie Queenie hat, ist es so als würde man mit einem Fiat Panda gegen einen Ferrari ein Wettrennen veranstalten, denn o.g. Trainer haben neben Können auch ein ganz anderes Pferdepotential. Natürlich hat man seine Pferde noch genauso lieb, auch wenn es mal nicht klappt. Wenn man aber weiß, wie gut es zuhause funktioniert, ja sogar noch auf dem Abreiteplatz lief, dann bleibt dennoch ein Gefühl der Enttäuschung nicht aus, der ein mütterliches Herz schier zerreißen lässt. Deswegen habe ich spontan zu "unlauteren" Methoden gegriffen, die das Blatt wenden sollten, es aber eher schlimmer als besser gemacht haben. Frei nach dem Motto aus dem Themenmonat "Esoterik im Turniersport" habe ich versucht, Queenie gedanklich zu beschwören, sie intensiv angeschaut und Gedanken wie "Sei lieb, geb' dein Bestes" zu ihr rüber geschickt, wo man ja eigentlich glaubt, dass das Firlefanz ist, aber Pustekuchen:  Wir hatten Besuch (nächstes Foto) und der hat Larissa fotografiert Immer wenn ich diese Gedanken hatte, starrte Queenie mich vom Abreiteplatz aus an und ich Idiot konnte es auch in der Prüfung nicht lassen, worauf Queenie aus lauter Verwirrung im Galopp einen derartigen Zahn zulegte, dass es vorbei war mit ersten und zweiten Plätzen in der Westernhorsemanship (HIER & HIER). Über die Ritte will ich gar nicht mehr schreiben, denn die Dame von der Meldestelle hat gesagt, dass sie meine Blogbeiträge immer gerne liest, selbst wenn sie etwas lang sind, aber die Zeit würde sie sich immer nehmen. Deswegen hat Larissa in Videoform die Frust-Ritte mit Lucky kommentiert und ich habe mir Queenies Ritte vorgenommen (außer Ranchriding & Westernriding: dort ein Video für beide Pferde - "nur" mit erklärenden Untertiteln und Siegertreppchen-Szenen vorab bzw. regulären Siegerehrungen am Ende) - siehe Playlist: Freunde & Besucher werden eingespannt: Nicht nur zum Fotografieren, sond-ern auch beim Grasen lassen - im Hintergrund baut Janik den Paddock ab Das Gespräch mit der Meldestellendame war herzerfrischend, denn als ich einen klitzekleinen Kritikpunkt hatte, hat sie mich gleich gebeten, eine eMail mit Verbesserungsvorschlägen zu schicken. Beim WRR würde man sich freuen, wenn aus Seiten der Reiter ein Feedback käme, denn im Vorstand reite man keine Turniere - gesagt, getan: Mail ist raus und die Begeisterung für den kleinen, feinen Verein wurde durch diese angenehme Kritikfähigkeit noch getoppt und das, obwohl ich ja schon im letzten Beitrag den WRR über alle Maßen gelobt hatte. Aber nicht nur die Vorstandsmitglieder sind menschlich nett und bemüht. Gleiches trifft auch auf die Reiter zu. Zwar wurde Larissa ihre Führung in der Westernriding-Highpointliste "vor der Nase" weg geschnappt, aber das macht nichts, denn die Siegerin hat die Führung nicht nur verdient, sondern ist auch richtig nett. Sie sagte zu Larissa: "Dein Ritt sah besser aus, als sich meiner angefühlt hat, aber das habe ich dir ja schon beim letzten Mal gesagt." Unserer Meinung nach hat der Schein getrogen: Auf dass die Bessere gewinnt. Und rückblickend war dieser kleine Moment der Enttäuschung eigentlich ein bißchen dumm, denn immerhin ist Larissa ja mit ihrem "Nur-ein-Pony" in drei Disziplinen auf dem zweiten Platz gekommen ist und das obwohl sie zumindest mit Lucky die ersten beiden Turniere der WRR-Saison ausgelassen hat. (Für dieses Turnier gab es kein eigenes FMA, denn das gibt es schon von unserem 1. Turnier beim WRR: einfach Bild rechts anklicken & Video startet) Larissa war zwar punktgleich mit der Highpoint-Siegerin, aber am Ende zählt die höchste Einzelwertung und das war 1,5 Nur ein Punkt zur Ersten, aber Larissa ist die ersten zwei Turniere nicht gestartet - nächstes Jahr lässt sie kein Turnier aus In der Horsemanship hat Queenie auch ganz vorne mitgemischt - wir sind ganz stolz In der Reining ist Larissa immerhin auf dem 3. Platz in der Highpointliste gelandet Auch in der Gesamtwertung kann sich Larissa mit beiden Pferden sehen lassen: Mit Lucky auf Platz 9 und mit Queenie auf Platz 11 - bei diesen Listen ist natürlich zu bedenken, dass sie mit Queenie ein Turnier mehr gestartet ist als mit Lucky. Erfolg hat auch ein bisschen was mit "Fleiß" zu tun. Insgesamt sind in dieser Liste 89 Starter, aber die bekommt man nicht auf einen Screenshot, s. wrrev.de - ganz unten  Am Ende einer Saison steht immer auch die Analyse, die Kritik und was man besser machen kann. Larissa hat z.B. beim Reining-Training etwas geschlampt, denn das Vorwegnehmen, wo die Korrektur zum Kicken führt wie auch das Anhalten nach vier Umdrehungen ist ja auf ein Auswendiglernen zurückzuführen (2. Video in der Playlist oben). Deswegen muss man zuhause immer deutlich mehr als drei Galoppzirkel reiten analog im Spin mehr als vier Umdrehungen, denn die Pferde sollen ja selbstständig galoppieren / drehen. Was Larissa aber viel wichtiger ist, ist die Angespanntheit von Lucky - bedingt durch ihr Abitur hat sie letzten Winter wenig mit ihm gemacht - vor allem keine Bodenarbeit nach Natural Horsemanship-Prinzipien, was ja unser Steckenpferd ist, wie ihr es in meinem Büchern nachlesen könnt ... Wer wissen will, was wir treiben, wenn wir nicht auf Turnieren sind, schaut hier nach www.12oaks-ranch.de/blog/ (Mit Klick aufs Bild links öffnet sich das Video von der Quadrille, die das Pferdesportzentrum Krefeld in der Mittagspause aufgeführt hat): Tod ei­nes Pfer­des: Zir­kus­lek­tio­ne... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP iesen Post per E-Mail versendenBlogThis!In Twitter freigeben
06.09.2018
Nicola Steiner Westernreiten
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Haul: Zwei 1. Plätze für Lucky (blaue Schleife Trail &Westernriding), zwei 2. Plätze für Queenie (rote Schleife im Trail und der Westernhorsemanship) und jede Menge Sachpreise (das gewonnene Knotenhalfter liegt im Auto) Larissa & Janik warten nicht auf Godot, sondern auf die nächste Prüfung "Wenn dir beim Championat der Hut weg fliegt, kriege ich fünf Euro von dir", zog der Doorman Larissa zwischen zwei Ritten augenzwinkernd auf. Aber wir hatten noch mal Glück: war nur Spaß und Larissas Taschengeld ist gerettet. Der buckelnde und durchgehende Hut zog auch keine Penaltys (Fehlerpunkte) nach sich, denn wenn man mit Hut in die Prüfung reitet, gibt es noch nicht einmal Punktabzug, wenn der Hut während des Ritts von dannen fliegt. Der Neudellerhof in Ratingen ist einfach ein Traum - mehr Fotos ganz unten Aber erst mal zum im Titel angekündigten Wunder, denn unser Nachwuchspferd Queenie hat auf diesem Turnier nichts Gravierendes angestellt: Es ist weder ein Panel mit ihrem Kopfstück durch die Gegend gezogen worden, weil sie sich dran geschubbert hat (Blogbeitrag HIER), noch ist sie buckelnd durch die Showarena wie beim ersten Turnier der Saison (HIER), noch hat sie die Flucht vor Kühen ergriffen (HIER) und sie ist auch nicht in der Reining gestiegen (HIER), sondern hat "nur" für diverse kleinere Schandtaten Penaltys in den Prüfungen kassiert - zumindest in der Reining und der Westernriding, die Larissa für Euch kommentiert hat unter der Prämisse: Wie wird diese Disziplin bewertet? Beim letzten Mal hat Larissa HIER die Ranchriding anhand von Luckys Ritt erklärt. Dieses Mal erklärt sie es an Luckys ersten und Queenies letzten Platz, weil man Queenies Ritt wohl kaum unkommentiert ins Netz stellen könnte - weil peinlich. In Pausen lass' ich die Pferde grasen, wenn möglich: Sonst dösen sie am Rand Abgesehen von der vermasselten Westernriding hat Queenie dieses Mal sogar zwei zweite Plätze geholt: Im Trail und in der Westernhorsemanship - bei sieben Startern. In der Ranchriding hat zwar Kumpel Lucky den zweiten Platz geholt - mit nur einem halben Punkt Abstand zur Erstplatzierten - , aber der 6. Platz für Queenie bei 14 Startern hat uns ebenfalls sehr gefreut: Sie hat sogar 2 x ein halbes Plus in der Wertung erhalten: für den verstärkten Trab und den verstärkten Galopp. Auch Queenie war nicht so weit vom ersten Platz entfernt. Sie war punktgleich mit der Fünften (bei der EWU hätte es wohl zwei Fünfte gegeben) und war mit einem Score von 69 auch nur 1,5 Punkte von Lucky und zwei Punkte von der Erstplatzierten entfernt - Videos in folgender Playlist. Unterhalb der Playlist ist es dann vorbei mit den guten Nachrichten, dann folgen die schlechten und ein kleiner Ausblick aufs Championat, bei dem Larissa mit beiden Pferden Mitte September antritt. Es steht ein Pferd auf dem Flur .. äh nein ... ist kein Flur ;) Die Reining war mit beiden Pferd ein Schlag ins Wasser: Queenie hat einmal nach dem Sporen getreten, ist beim Zirkel rausgewechselt, dann über Trab wieder in den richtigen Galopp, hat beim Spin überdreht: oh weia. Angehalten ist sie immer aus dem Trab, aber das war ausnahmweise okay, weil wir das Stoppen noch nie mit ihr geübt haben. Sie hat auch keine Sliding Plates (glatte Hufeisen), so dass wir mit ihrem vierten Platz dann doch noch zufrieden waren, aber bei Lucky hatten wir uns mehr erhofft. Der 4. Platz war zwar punktgleich mit der Drittplatzierten, hatte aber Folgen. Nach dem letzen Turnier war Larissas Punktestand ganz gut in der Highpointliste der Reining, wie ihr hier seht ... Highpointwertung nach dem Turnier in Isselburg ... aber sie wurde überholt und muss sich beim nächsten Turnier ordentlich ins Zeug legen, wenn sie in der Reining noch etwas reißen will. Lucky erhielt zwei Penaltys für ein Freeze im Spin (alle vier Beine standen) und  dann auch noch zwei Gangartunterbrechungen, so dass es "nur" für einen vierten Platz in der LK-1-Reining gereicht hat. Damit wurde Larissa vom zweiten Platz in der Gesamtwertung auf den dritten Platz katapultiert - siehe aktuelle Wertung hier: Highpointwertung nach dem 5. und somit letzten regulärem Turnier, jetzt kommt nur noch das Championat Danke an den emsigen Parcoursdienst und all die fleißigen Helfer Mehr Highpointslisten findet ihr ganz unten: Larissa führt mit Lucky in der Westernriding und mit Queenie ist sie auf einem guten zweiten Platz in der Westernhorsemanship - Queenies Paradedisziplin. Aber bevor ich Euch die Highpointlisten der anderen Disziplinen zeige, möchte ich ein großes Lob aussprechen für die freundliche Atmosphäre bei den WRR-Turnieren. Nicht nur, dass der Doorman zwischendurch mit Larissa scherzt; auch alle anderen sind immer sehr bemüht und freundlich. Man hat sogar zuweilen ein Rahmenprogramm in der Mittagspause: Im Video seht ihr die Quarterhorse Ranch Linedancers, die uns beglückt haben. Es gab sogar Geschenke v.d. Meldestelle Wenn man dann bedenkt, dass all die Helfer ja dann gar nicht reiten können, weil sie irgendeinen der vielen Jobs erledigen, die so ein Turnier möglich machen: vom Doorman über die Meldestelle zum Parcoursdienst ... Das sind nur wenige Beispiele von vielen Arbeiten rundum, denn die Regeln für die Highpointwertung, fürs Championat und den Allroundchampion müssen ja auch ausgearbeitet werden - und all das geschieht immer mit Blick darauf, dass es für alle fair ist. Es gibt auch eine sehr nette Geschäftsstellenleiterin, die man immer fragen kann, wenn es irgendwo brennt. Alles in allem: Wir fühlen uns rundum wohl und müssen hier auch einmal für die Qualität der Ritte eine Lanze brechen, denn als Larissa noch bei der EWU geritten ist, gab es gelegentlich einmal jemanden, der den WRR belächelt hat. Umso erfreulicher, dass wir auf diesem Turnier von einer EWU-Richterin gerichtet wurden, die wir von der EWU kannten und die mich sogar zwischen den Ritten persönlich begrüßt hat: Keine Spur von Standesdünkeln. Queenie hat auf diesem Turnier ihren neuen Sattel eingeweiht;Lucky weit seinen neuen beim nächsten Turnier ein, ein Blogbei-trag zur Westernsattelbörse folgt im Winter "in diesem Theater" Genauso erfrischend war es, als wir neulich bei der Westernsattelbörse in Solingen waren und unser Betreuer Hajo (einer von sieben im tollen Team), der jahrelang als Trainer gearbeitet hat, uns erzählte, dass die vorderen Plätze in der LK 1 des WRR hart umkämpft und da richtig gute Reiter dabei seien. Um so stolzer sind wir, dass Larissa - obwohl sie die ersten beiden WRR-Turnier mit Lucky wegen Abi "verpasst" hat - so weit vorne mitmischt. Ob es in irgendeiner Disziplin für einen Highpoint-Sieg reicht und ob sie vielleicht sogar den Titel Rheinlandchampion erlangt, entscheidet sich beim Championat am Sonntag. Dort darf jeder mitreiten, aber den Titel kann man nur erlangen, wenn man erstens Mitglied ist und zweitens im Laufe der Saison 2 x in der jeweiligen Disziplin gestartet ist - es gilt das jeweilige Pferd-Reiter-Paar. Die qualifizierten Reiter, erkennt ihr am "Q" hinten in den Highpointlisten, die ihr im Original HIER einsehen könnt, aber jetzt noch die, wo Larissa, Lucky & Queenie zu sehen sind: Besonders stolz sind wir auf Larissas & Luckys 2. Platz in der Ranchriding, weil sie auf drei Turnieren fast so viele Punkte erritten hat, wie die Erstplatzierte mit fünf und wie immer: Ein Ponyzwerg gegen Quarters, Paints und Appaloosas. Queenies Paradedisziplin: Die Westernhorsemanship: Queenie war einmal Erste, einmal Zweite, 1 x disqualifiziert und beim 1. Turnier ist sie in der rasseoffenen Klasse des WRR gestartet und hat dort einen 5. Platz, der hier nicht einfließt. Larissa führt in der Westernriding - drückt alle Daumen, dass sie die Führung beim Championat behält Wie das mit der Highpoint-Wertung gerechnet wird, habe ich HIER erklärt, aber doppelt gemoppelt hält ja besser (Auszug aus dem WRR-Regelbuch): § 1104 Punktevergabe Für die Vergabe des High Point-Titels müssen mindestens drei Pferd-/Reiterkombinationen in der jeweiligen Disziplin starten. Die Punktzahlen errechnen sich wie folgt: Für den 1. Platz = Starterzahl minus 1 geteilt durch 2. Die weiteren Platzierten (maximal bis Platz 9) erhalten je 0,5 Punkte weniger. (Beispiel 5 Starter = 1. Platz = (5 - 1) / 2 = 2; 2. Platz = 2 – 0,5 = 1,5 usw.). Bei Punktegleichheit entscheidet die Anzahl der höchsten Einzelpunktzahl und danach die Anzahl der höheren Platzierungen. Wenn ihr wissen wollt, wie man es schafft, mit Nur-einem-Pony vorne mitzumischen (im Vorjahr wurde Larissa sogar Deutsche Meisterin mit der Jugendmannschaft: HIER) - dann lest mein Buch "Westernreiten meets Natural Horsemanship", das auch für Nicht-Westernreiter interessant ist, weil das Natural Horsemanship dort Schritt für Schritt erklärt wird. Es gibt auch ausführliche Kapitel zum Jungpferdetraining und zum Verladen. Wer das Buch schon kennt, dem lege ich meine anderen Bücher ans Herz - wer wissen will, was wir so treiben, wenn wir gerade keine Turniere reiten, der schaut HIER vorbei: www.12oaks-ranch.de/blog Tod ei­nes Pfer­des: Zir­kus­lek­tio­ne... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP iesen Post per E-Mail versendenBlogThis!In Twitter freigeben
02.08.2018
Nicola Steiner Westernreiten
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Queenie durfte nicht aufs Schleifenbild, denn sie hatte keine: Fünf Ritte, fünf Nullscores, aber Lucky hat unsere Ehre gerettet Haul: Die Sachpreise von Lucky Bevor ihr diesen Blogbeitrag lest, solltet das erste Follow-me-around meines Lebens ansehen: Ich zeige Euch hier nicht nur das Turniergelände, sondern erzähle Geschichten von freilaufenden Pferden auf dem Parkplatz und Monstern hinter der Hecke, die einige Pferde in die Flucht geschlagen haben. Auch ansonsten ist das Gelände in Isselburg wunderschön: ein Teich, jede Menge zuckersüße Fohlen und sogar eine Hüpfburg. Larissa reitet, ich schreibe und die Ritte kommentieren wir abwechselnd Das WRR-Turnier in Kombi mit einer DQHA Introductory Show fing gut an - ohne Witz: Nachwuchspferd Queenie war cool wie nie und man wähnte sich am Ziel der Pferdegewöhnung ans Turniergeschehen, aber zu früh gefreut. Die Coolness hatte sich schon nach wenigen Sekunden und bereits in der ersten Prüfung erledigt. Queenie war kaum lenkbar, ließ sich an der Brücke kaum anhalten, wollte vom Tor weg und Larissa hatte alle Mühe, den Weg einzuhalten. Als dann der Galopp kam, war es endgültig vorbei mit Queenies Ruhe: Der fiel spätestens jetzt ein, dass sie ein Fluchttier ist und sie könnte schwören, dass da gefährliche Monster hinter der Hecke lauern. Nun war die Devise: Ab durch die Mitte in Richtung Ausgang. Larissa musste mit der zweiten Hand eingreifen und am Ende absteigen - seht selbst die von Larissa kommentierten Chaosritte in folgender Playlist, denn das zog sich das ganze Turnier durch: Wir haben dann die Siegerehrungen genutzt, um ihr zu beweisen, dass da wirklich keine Monster hinter der Hecke sind, sind sogar um die Showarena drumherum gelatscht, um ihr die Kühe zu zeigen, aber dieses örtliche Denken scheint Pferden wohl abzugehen, denn Queenie hat bei jeder Prüfung irgendeinen anderen Quatsch gemacht. Sie hat Seitwärts in die Westernhorsemanship eingebaut, die Spins in der Reining wurden zur Wanderung kreuz und quer über die Showarena und in der Ranchriding hat sie aus Schrittstangen Trabstangen gemacht. Nun war unsere letzte Hoffnung die Westernriding. Ich stand gespannt mit Lucky beim Doorman, der anscheinend ebenfalls die Daumen drückte: Schritt klappte, Trab klappte, doch in dem Moment, wo der Doorman zu mir sagte: "Noch hat sie eine Wertung" geschah es und Queenie landete auf der falschen Seite der Pylone. Der Doorman erklärte mir, dass Larissa in solchen Fällen auf jeden Fall zu Ende reiten solle (war übrigens auch nett, dass Larissa den Trail zu Fuß beenden durfte und nicht vom Richter abgeklingelt wurde). Der Doorman hat mir übrigens noch ein paar Infos zur Highpointwertung gegeben. Das kommt aber erst am Ende des Blogbeitrags, denn erst mal muss ich erzählen, wie Lucky unsere Familienehre gerettet hat: Sieg in der Westernriding: Larissa war die Einzige mit wertungsfähigen Ritt -wie schwer es manchmal ist, den zu kriegen, sieht man ja an Queenies Ritten  Im Trail war Lucky auch sehr angespannt und hat sowohl beim Rechts- als auch beim Linksgalopp je einen Dreier-Penalty kassiert, aber immerhin eine Wertung. In der Reining lief er zäh und langsam, aber korrekt, so dass es für einen zweiten Platz von fünf Startern gereicht hat. Richtig stolz sind wir aber auf die Ranchriding, bei der wir allerdings zwischendurch befürchtet haben, dass sie gar nicht platziert ist: Zehn Reiter in der Arena und dann wurde der neunte Platz aufgerufen, der achte, der siebte, sechste, fünfte, vierte: Mein Gesicht wurde immer länger, aber Larissa strahlte wie ein Honigkuchenpferd und hatte Recht: Sie war Dritte und - immer wieder schön: Mit "Nur-einem-Pony" gegen Quarter- und Painthorses, gegen Erwachsene der allerhöchsten Leistungklasse: der LK 1. Hier die Playlist mit der Lucky die Familienehre gerettet hat, u.a. mit einem ersten Platz in der Westernriding. Das erste Video ist von Larissa kommentiert. Sie erklärt, worauf es in der Ranchriding ankommt: Ich wollte ja früh satteln, um noch in der Showarena abreiten zu können,aber meine Kinder kamen in der Mittagspause nicht aus dem Quark Interessant ist ja auch immer das Drumherum, z.B. das Pferd, das aus dem Paddock ausgebrochen war und sich von mir totenbrav an der Fliegenmaske über den Parkplatz führen ließ, um zurück in den Paddock gebracht, sofort wieder den gerade aufgebauten Zaun einzureißen. Da soll mal einer sagen, Turnierpferde seien eingeschüchtert: Dieses hatte ein Selbstbewusstsein, das durch keine Tür passt - genau wie unsere Queenie, aber das habt ihr ja alles schon im FMA-Video gehört. Ich nutze ja immer die Gelegenheit den Doorman zu löchern, denn wir sind ja früher in der EWU geritten und auch wenn an sich gleich gescort wird, so ist das mit den Titeln doch völlig anders. Statt beim Satteln zu helfen, äppel' ich den Paddock - fand Larissa doof Im letzten Blogbeitrag hatte ich Euch das mit den Punkten erklärt, die man für seine Platzierung bekommt und die dann in die Highpointwertung einfließen und jetzt frage ich mich, was ist das eigentlich. Bei der EWU hatte man ja die Trophyendsieger: Einen Ersten, einen Zweiten und einen Dritten in der Gesamtwertung einer Leistungsklasse sowie Disziplinensieger; beim WRR gibt es einen Highpointchampion pro Leistungklasse und in (fast) jeder Disziplin. Einen Allaroundchampion gibt es auch, aber das erkläre ich ein anderes Mal. Bei der EWU konnte man die Punkte für den Leistungsklassen- bzw. Disziplinen-Sieg auch mit mehreren Pferden erreiten - beim WRR ist dies - aus Fairneßgründen - nicht möglich. Hat Larissa da überhaupt eine Chance? Unsere Pferde rennen da nicht frei rum - da ist ein Zaun, aber Queenie kannauch gut ausbrechen (siehe Blogbeitrag: Queenie will frei sein) Mit Lucky ist Larissa zwar meistens weit vorne platziert gewesen, aber da hat sie wegen ihres Abiturs die ersten beiden Turniere ausgelassen, weil sie aus Zeitgründen keine zwei Pferde trainieren konnte. Deswegen sahen wir uns in Sachen Highpointwertung unter "Ferner liefen". Aber da haben wir die Rechnung ohne den Wirt gemacht: Larissa steht besser da als gedacht - siehe Tabelle unten. Es gibt übrigens noch weitere Titel, die man beim WRR erreiten kann: Im September kann man Rheinlandchampion in der jeweiligen Disziplin werden. Das aber nur, wenn man Mitglied ist und in dieser Disziplin zwei mal im Laufe der Saison gestartet ist, was beides auf Larissa mit beiden Pferden zutrifft: Da sie zwei Mal in der jeweiligen Disziplin gestartet ist, könnte sie sich das nächste Turnier jetzt eigentlich sparen, aber das tut sie nicht, denn man reitet ja zum Spaß und nächstes Mal (also jetzt am Wochenende) auf einer Anlage, die Queenie schon kennt: Der Neudellerhof in Ratingen und da hat es uns echt gut gefallen - mal abgesehen von den Panelzaunelementen, die Queenie nach dem Schubbern am Kopfstück hingen (HIER nachzulesen). Das Championat findet dann wiederum in Krefeld statt und da hat Queenie ihren ersten Pokal geholt - wenn sie diese Leistung wiederholt und kein anderer besser ist .... Aber hier erstmal Luckys Vorabübersicht in der Highpointwertung und Queenies folgt nach dem Schlusswort des Blogbeitrags. Kann kein Wässerchen trüben: Queenie wie sie leibt und lebt Um abschließend eine Lanze für unsere Queenie zu brechen, muss erzählt werden, dass auch Lucky einmal mit drei Nullscores vom Turnier nach Hause fuhr. Lucky hatte die gleichen Probleme mit der Steeldust-Halle in Kevelaer wie Queenie mit der Hecke in Isselburg und auch bei Lucky war aller Anfang schwer. Jedes Mal, wenn Larissa in eine neue Leistungsklasse aufgestiegen ist, musste ich mir auf dem Rückweg vom ersten Turnier anhören: "Ich bin noch nicht bereit für die Leistungsklasse 3" analog im Folgejahr die Leistungsklasse 2 bzw. 1 und dann war sie aus ihrer Sicht erst mal nicht bereit für die German Open, mit der sie beim letzten Mal mit einer Goldmedaille nach Hause gefahren ist. Mit einem Pony im Jugendkader: Blogbeitrag Larissa rettet Goldmedaille Luckys Anfänge gibt es auch als Video und diese Videos wird Larissa euch im Winter im Turnierkanal kommentieren. Da dies erst Queenies 7. Turnier war und Queenie bei der EWU vom Fleck weg in der Leistungsklasse 1 starten musste (Top-Konkurrenz und höchste LK) bzw. beim WRR (netterweise) in der Leistungsklasse 2 (weniger Starter, aber die sind richtig gut) und das jetzt auch einhändig, muss man ihr schon lassen: Sie macht das gar nicht schlecht - immerhin ein Pferd mit mäßigem Exterieur - da hinten überbaut, und abenteuerlichem Interieur, denn die wollte es wirklich wissen und hat nichts an Unarten ausgelassen, die ein Pferd so machen kann: Mitten beim Reiten hinlegen, buckeln, steigen, losrennen und über die Schulter ausbrechen in Richtung Ausgang. Dafür finde ich, dass Larissa mit diesem Pferd wirklich unendlich viel geleistet hat: Immerhin ist sie an zweiter Stelle der Highpoint-Liste für die Horsemanship LK 2 und hat sogar Teilnehmer überholt, die öfter als sie gestartet sind. Da Larissa zwar mit Queenie fast jedes WRR-Turnier mit geritten ist, aber entweder als Einzige nicht in die Siegerehrung durfte wie in der Ranchriding oder auf anderem Weg Letzte, Vorletzte oder Vorvorletzte wurde (außer in der Westernhorsemanship, da sind Queenie und Larissa immer vorne dabei gewesen - aber dieses Mal halt auch nicht), hatten wir uns für dieses Pferd-Reiter-Paar erst recht keine Hoffnungen gemacht. Aber in der Horsemanship hat Queenie allen gezeigt, was in ihr steckt - zumindest dann, wenn nicht gerade Kühe hinter der Hecke lauern. Die Anlage war wunderschön: Fohlen, Teich, Kühe - mehr unter Buchwerbung Queenies Schandtaten und wie wir sie motiviert haben, könnt ihr in meinem unten verlinkten Buch "Westernreiten meets Natural Horsemanship" nachlesen oder eine davon in DIESEM BLOGBEITRAG - wie wir ihr das Steigen abgewöhnt haben in DIESEM VIDEO. Was dieses Turnier betrifft, so tröste ich mich damit, dass es in der Ehe ja das verflixte siebte Jahr gibt und das war eben Queenies verflixtes siebtes Turnier: Es kann nur aufwärts gehen. Wir haben sie trotzdem lieb - ist ja auch gemein, wenn da Monster hinter der Hecke lauern und man als Pferd befürchten muss, dass es ein Puma-Tiger-Wolf ist - Fotos von diesen Monstern unter der Buchwerbung. Daily News auf www.12oaks-ranch.de/blog/
Riesenschleifenausbeute & Sachpreise: hochwertige Lederzügel, Halfter, Fliegenfransen, Fliegenspray, Heunetz, Hufkratzer Gut, dass zwei von den Dingern am Kopfstück waren ... Was für eine Begrüßung: Als ich morgens zur Meldestelle der Westernreiter Rheinland ging, wurde ich nach meinem Namen gefragt und jemand, der in der Nähe stand, sagte: "Das ist doch die Nicola." Das war echt ein netter Empfang für jemanden, dessen Tochter erst das zweite Mal in einem neuen Verband startet ... kann natürlich auch sein, dass ich wegen meiner Youtube-Videos berühmt-berüchtigt bin. In Sachen berühmt-berüchtigt stellt mich mein Pferd Queenie noch in den Schatten, denn die ist auch immer für eine böse Überraschung gut. Bei ihrem ersten Kurs hat sie zwei Paddocks zerlegt (HIER nachzulesen) und dieses Mal hat sie sich beim Schubbern so ungeschickt in der Abgrenzung der Showarena verheddert, dass sie das Zaunelement mehrere Meter über den Abreiteplatz geschleift hat - schockschwere Not (Video von den Sekunden danach in der Playlist unten). Kein Wunder, dass man uns kennt, aber anstelle des erwarteten (und wohl verdienten) Rüffels kam sofort jemand (der Doorman?) herbei geflitzt und hat sich erkundigt, ob es uns gut geht. Wir hatten tatsächlich Glück im Unglück, denn Queenie hat lediglich aus einer Zweiohrtrense eine Einohrtrense gemacht. Das eine Ohrenstück ist nämlich Gott sei Dank gerissen und damit war Queenie wieder frei. Nicht nur befreit, sondern auch erstaunlich gelassen ... so, als wollte sie sagen: "War was?" Für den Rest des Turniers wurde ihr das Schubbern an Zaunelementen natürlich trotzdem rigoros untersagt. Das Blanket, was Queenie beim letzten Turnier zu klein war, passt Lucky. Queenie hat von Lucky das geerbt, was er als Kaderpferd geschenkt bekam Queenie war insgesamt aber schon recht angespannt: Alleine aufs Turnier gehen, kann sie zwar schon ganz gut, aber ein zweites Pferd dabei zu haben, ist ungewohnt und damit aufregend. Ständig war sie am Gucken, wo denn Lucky jetzt ist, was wir sehr erstaunlich finden, weil Queenie zuhause die Hälfte ihres Tages damit verbringt, Lucky von links nach rechts und wieder zurück zu scheuchen. Luckys Leistungen hat das Beisein von Quälgeist Queenie keinen Abbruch getan, der wurde vom Fleck weg Erster im Trail und jeweils Zweiter in Reining, Westernriding und Ranchriding. Darüber freuen wir uns ganz besonders, weil er eigentlich erst seit zwei, drei Wochen wieder trainiert wird. Er hatte nämlich wegen Larissas Abitur verlängerte Winterpause. Queenie war ja stutenbissig-mäßig völlig aus dem Häuschen und war in der ersten Prüfung (dem Trail) nur mit Mühe ins Stangen-L zu dirigieren, aber hatte immerhin einen Score. Somit wollen wir nicht meckern: Es war der erste Trail in Queenies Leben, der einhändig absolviert wurde und da ist eine Wertung schon der Hit. Mit Queenies Mutter Fancy kam man mit zwei Pferden, zwei Menschen gutklar, aber bei Queenie braucht man einen dritten Mann Dieser vierte Platz war in diesem Fall aber auch ein letzter Platz und daher bin ich aufgescheuchtes Huhn von Mutter sowohl zur Meldestelle als auch zur Turnierleitung geflitzt und habe mein Leid geklagt: "Wenn Larissa in die Leistungsklasse 4 absteigt, dann geht das bei uns nicht - wir können nicht zwei Tage zum Turnier fahren - schluchz und heul." Im Schock über den letzten Platz habe ich völlig vergessen, dass Queenie im letzten Turnier ja sogar Erste in der Westernhorsemanship war (HIER nachzulesen) und damit war mein Spielen der Dramaqueen sowas von überflüssig. Queenie hat durch den Sieg Punkte in der Highpointwertung und kann gar nicht absteigen. Aber - ihr kennt das ja vom letzten Jahr: Mit diesem von mir fabrizierten Theater habe ich das Gesetz der Anziehung vom Feinsten aktiviert. Leider in die falsche Richtung und damit ging schief, was schief gehen konnte: In der Reining hat Queenie sich einen Fünfer-Penalty kassiert, weil sie gekickt hat; in der Westernhorsemanship war sie nur einen Punkt von der Erstplatzierten entfernt und es war trotzdem nur ein vierter Platz. Die Erste und die Zweite hatten beide 74 Punkte, die Drittplatzierte 73,5 und Queenie 73 und in der Ranchriding hat Larissa sich verritten: Nullscore.  Mehr Fotos rund ums Turnier findet ihr, wie gewohnt, unterhalb der Buchtipps Ihr seht also: Esoterik im Turniersport klappt auch in die andere Richtung: Zum Mißerfolg. Ich habe mich natürlich beeilt schnell wieder positiv zu denken und endlich in der Westernriding lief es wieder, wie wir es uns gewünscht haben: Queenie hat sogar die Wechsel an der langen Seite geschafft: Beim letzten Turnier hat Larissa noch mit der zweiten Hand eingreifen müssen und hat damit einen Nullscore kassiert, dieses Mal hat es für einen dritten Platz gereicht. Unterhalb der Playlist findet ihr nicht nur meine Buchtipps - oder besser: die von mir geschriebenen Bücher - sondern auch das, was ich mittlerweile über die Regeln bei den Westernreitern Rheinland gelernt habe. Ich schreibe das besser auf, sonst vergesse ich es - bin ja nicht mehr die Jüngste. Wenn ich aber Müll geschrieben haben sollte, hinterlasst mir bitte die Korrektur in einem Kommentar. Man kann im Laufe eines Jahres 6 x beim WRR starten: Fünf reguläre Turniere und ein Championat, bei dem man Rheinlandchampion werden kann. Das aber nur, wenn man vorher zwei Mal auf einem der ersten fünf Turniere in der jeweiligen Disziplin geritten ist. Die High-Punkt-Wertung wird wie folgt errechnet (Auszug aus dem WRR-Regelbuch): § 1104 Punktevergabe Für die Vergabe des High Point-Titels müssen mindestens drei Pferd-/Reiterkombinationen in der jeweiligen Disziplin starten. Die Punktzahlen errechnen sich wie folgt: Für den 1. Platz = Starterzahl minus 1 geteilt durch 2. Die weiteren Platzierten (maximal bis Platz 9) erhalten je 0,5 Punkte weniger. (Beispiel 5 Starter = 1. Platz = (5 - 1) / 2 = 2; 2. Platz = 2 – 0,5 = 1,5 usw.). Bei Punktegleichheit entscheidet die Anzahl der höchsten Einzelpunktzahl und danach die Anzahl der höheren Platzierungen. Ist halt die Frage, ob Larissa dieses Jahr in der High-Point-Wertung noch etwas reißen kann, weil Lucky ja die ersten beiden Turniere verpasst hat und Queenies Leistungen wohl eher als schwankend einzustufen sind. Aber bei Queenie muss man zugute halten, dass sie alles in allem kein einfaches Pferd ist und vor zwei Jahren noch unterm Sattel gestiegen ist, wenn sie auf etwas keine Lust hatte und diese ihre Vergangenheit sieht man ihr wirklich nicht mehr an. Wie es uns gelungen ist, sie besser zu motivieren und auch aus Nur-Einem-Pony ein so erfolgreiches Turnierpferd wie unseren Lucky zu machen, lest ihr in meinem Buch "Westernreiten meets Natural Horsemanship - wie das Turnier zum gemeinsamen Projekt von Pferd und Mensch wird". Der Bestseller unter meinen Büchern ist allerdings "Pferde vermenschlichen - aber richtig" ... Unter den Buchtipps gibt es noch ein zweites Schleifenbild, bei Queenie mir die Fliegenfransen aus der Hand klauen will. Zu Recht, denn immerhin hat sie das gewonnen und nicht ich. Das mit den Schleifenbildern ist gar nicht so einfach, weil Queenie immer irgendetwas im Schilde führt, wogegen Lucky jede Gelegenheit für ein Nickerchen nutzt. Unterhalb seht ihr noch Fotos von unserer "Wagenburg" und dem Paddockbau
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Der Youtube-Kanal zum Gamer-Blog: Lets Play, Lets talk, Lets flash
12.06.2016
Unknown
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Auf meinem Blog ist es zur Zeit etwas ruhiger, weil ich im Sommer mein Pferd trainiere, Turniere reite und da weniger Zeit mit Youtube verbringe. Da ich mich auch für Pferde interessiere, wird es spätestens nächsten Winter einige zum Teil sehr lustige Lets Plays rund ums Pferd geben: Starstable, Appassionata (einen kleinen Vorgeschmack veröffentliche ich in den nächsten Tagen / Wochen). Bis dahin könnt ihr euch im Partnerblog so einiges ansehen und durchlesen. Obwohl es im Grunde ein Horsemanship-Blog ist, hat meine Mutter im Juni den Themenmonat-Youtube eingeläutet, u.a. deswegen, weil sie für ein Pferdekursportal ein dreiteiliges Interview gegeben hat und wir auch unsere Haus- & Hoffotografin vorstellen wollen, die sich auch gerne auf Youtube herumtreibt und vom Geschichtenweber über den Lets Player einiges interessantes zu bieten hat. Deswegen sind auch Gemeinschaftsprojekte geplant, z.B. zu den Themen "Dressurreiterin goes Reining" oder dem Horse & Dog Trail (aber auch einige gemeinsame Lets Plays (; ) - was das ist, seht ihr im Video unterhalb des Fotos, wo meiner Mutter auf einer Messe reitet: HIER GEHT ES ZUM THEMENMONAT
17.04.2016
Unknown
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Wenn ich ein Genre wirklich mag, dann ist es das Genre der Strategiespiele. Vermutlich überrascht euch das nicht, schließlich ist mein momentanes LP eins. Auch denkt der ein oder andere bestimmt auch: ,,Ah ja, der Bomber ist ja auch so ein Denker, zu dem passt das ja." Aber warum mag ich Strategiespiele und sind diese Games wirklich Denkerspiele? Erstmal zu dem Thema ,,Denkerspiel". Viele Leute mit dennen ich geredet hatte, die keine Strategiespiele mögen, erzählten mir: ,,Naja, Strategiespiele spiel ich nicht. Ich hab keine Lust in meiner Freizeit viel zu denken." Es ist natürlich nicht falsch zu sagen, dass Strategiespiele viel mit denken zu tun hat. Ob du nun ein Aufbauspiel, ein rundenbasiertes Strategiespiel oder Echtzeitstrategie spielst, man muss planen und auch denken. Aber nicht so viel wie manch einer glaubt. Zum Teil sind Strategiespiele in einem gewissen Maß vorgegeben. Du musst deine Sachen zum Beispiel in bestimmter Reihenfolge bauen. Auch machen sich manche Sachen ganz von allein. So zum Beispiel bei Starcraft. In Sachen Basenbau ist es nicht so schwierig. Was du wie bauen musst ist so ziemlich festgelegt und wann man zum Beispiel expandiert erkennt man auch ziemlich leicht. Schwierig ist bei dem Spiel, seine Verteidigung und Armee richtig aufzubauen. Da wird es zum Teil schon ,,strategisch". Aber auch nicht so viel mehr als zum Beispiel bei einer Stealthaktion bei Assassins Creed. Der reguläre Gamer könnte also auch Strategiespiele spielen, auch wenn er nicht denken will. Jedoch nicht jedes, den manch eins ist doch sehr anspruchsvoll. Aber nun zum eigentlichen Thema. Was macht diese Spiele eigentlich so toll für mich? Nun bei mir gibt es da einige Punkte. Als aller erstes, man kann sich super ausprobieren und auch seine eigenen Handlungen abwägen. Ob man bei Anno überlegt, was man baut oder bei XCOM, wie man seine Soldaten skillt und auf dem Feld aufteilt. Deine Handlung hat Konsequenzen, dennen man sich bewusst sein sollte. Das macht es einfach spannend. Wer es also liebt, seine Handlungen zu berechnen, den kann ich sowas empfehlen. Am besten geeignet sind bei sowas natürlich Aufbau- und rundesbasierte Strategiespiele. Natürlich gibt es auch noch mehr. Gerade die militärischen und kampflastigen Echtzeitstrategiespiele bitten zwei großartige Effekte. Zum einen die Epik. Es sieht zum Teil einfach cool aus, wenn sich deine von dir selbst ausgehobene Armee mit einer anderen Armee misst. Aber selbst Marschbewegung und der Sound kann einen bereits das Gefühl geben, ein mächtiger General zu sein, der seine Befehle an eine ganze Armee gibt. Der zweite Punkt ist die Auswahl an Truppen. Einige dieser Game-Vertreter bieten riesige Auswahl an Truppen und Fraktionen. Bestes Beispiel ist dei ,,Total War"-Reihe. Die Spiele bieten dir die Möglichkeit, aus vielen, jeweils für die Zeit typischen, Staaten zu wählen, die wiederum unterschiedliche Truppentypen haben. Man kann also unendlich viele immer andere Schlachten führen. Dies wird noch verstärkt durch eine KI, die sich meiner Meinung nach durchaus sehen lassen kann und einen sogar mit Flankenmanövern und ähnlichem überrascht. Eben diese ganzen Variablen machen für mich Strategiespiele aus und geben ein ganz besonders Gefühl, dass auf diese Weise kein anderes Genre genau so trifft. Aber wie denkt ihr? Seht ihr es genau so? Und gibt es unter euch Leute, die nach diesem Artikel zumindest mal in Richtung Strategiespiel denken? Lasst es mich auf jeden Fall wissen. :) LG The Bomber
06.04.2016
Unknown
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Ich verbringe, wie ihr es wahrscheinlich schon erraten könnt, sehr viel meiner Freizeit im Internet. Dabei bin ich vor allem auf YouTube und Twitter unterwegs. Nun und dort wiederum schnappt man eine Menge Sachen auf, bei dennen man sich zum Teil denkt: ,,Warum schreiben oder denken Leute sowas?". Da ich die zum Teil sehr schlecht argumentierten Äußerungen nicht mehr so unkommentiert lassen will, habe ich mich entschieden, einfach mal mit Hates und Vorurteilen gegenüber YouTubern aufzuräumen. In meinem heutigen Artikel gehe ich dabei auf den Streitpunkt ein, ob YouTuber wirklich arbeiten, oder einfach nur ein super chilliges Leben führen und dafür auch noch Geld bekommen. Schließlich wird YouTubern nachgesagt, dass sie nur faul rumsitzen oder nur zocken. Dann sagt man, dass es ja ,,super einfach" ist, ein 5 minütiges Video zu machen oder eben ein Lets Play aufzunehmen und das es ja deshalb kein Beruf sein kann. Aber so einfach ist es nicht. Nehmen wir mal Gronkh. Er macht Lets Plays, die er nicht mal bearbeitet. Sein Job besteht nur aus Games zocken. Für die meisten ein Traum. Nun ich will nicht sagen, das Gronkh nicht Spaß hat bei dem was er tut. Aber denkt mal kurz nach. Täglich lädt er drei bis fünf Videos hoch. Jeden Freitag macht er einen mehrstündigen Stream. Die ganze Zeit während er aufnimmt und streamt zockt er nicht nur, er muss auch noch ununterbrochen dabei reden. Allein das ist sehr beanspruchend. Um so viele Videos zu produzieren, muss er täglich Stunden an Videomaterial vorproduzieren. Und wenn man ständig nur am zocken ist, wird es auch langweilig. Ja, ich weiß, das glaubt mir jetzt keiner, aber ihr könnt es zum Teil nicht nachvollziehen, da ihr arbeiten müsst oder zur Schule geht. Ihr könnt also nicht ununterbrochen zocken, auch wenn ihr euch das wünscht. ;) Deshalb würde ich bei dem Punkt schon sagen, hier hat amn wirklich schon Arbeit. Nehmen wir ncoh ein paar andere Beispiele. YouTuber wie iBlali, Kelly oder Julien Bam. Diese Leute machen ein bis drei Videos in der Woche. Die müssen doch wirklich viel Zeit damit verbringen, einfach nur zu Faulenzen, oder? Naja, so ganz stimmt das nicht. Diese Leute machen nämlich viel aufwändigere Videos. Sie schneiden viel und nehmen Einspieler auf. Auch legen sie nicht wie ein Lets Player einfach los, sondern müssen sich Videoideen ausdenken und dieses auch planen. Zum Beispiel ob sie noch wen anders brauchen oder vielleicht Ausrüstung. Manchmal muss sogar das Wetter mitspielen. Ein fünf-Minuten-Video kann mehrere Tage dauern, nur für die Planung und das Aufnehmen. Schneiden und Effekte einfügen dauert auch mehrere Stunden. Für mein Best-Of zum Beispiel hab ich zwei einhalb Stunden geschnitten. Es ist nämlich nicht so leicht, ein Video zu produzieren, wie manch einer denkt. Daraus schließen wir also schonmal, dass es eine Menge Aufwand ist, die Videos für einen Kanal zu produzieren. Aber es gibt noch einen weiteren Vorwurf, dem YouTuber unterliegen. Man sagt ihnen, dass sie keinen Beitrag und Nutzen für die Gesellschaft haben. Diese Aussage allein hat mich doch ein bisschen zu stutzen gebracht. Den YouTuber sind doch Unterhalter und für manchen auch Vorbilder und Lebensstützen. Zwar sind nicht alle die perfekten Vorbilder und manche auch nicht sehr unterhaltsam, aber wenn wir uns unsere Gesellschaft ansehen, gibt es auch noch andere Entertainer und Vorbilder. Wir haben Sportler, Filmstars, Musiker und Comedy-Leute. Diese Leute machen genau das selbe. Sie investieren ihre Energie in Training, Skripte und ähnliches. Zum Teil tun sie dies nicht mal allein wie so mancher YouTuber. Der Schauspieler zum Beispiel muss nicht seine Texte schreiben und sich Leute suchen, die in seiner nächsten Produktion mitwirken. Das tun andere für sie. YouTuber machen das häufig allein. Aber hat jemals wer gesagt: ,,Filmstars haben keinen richtigen Beruf und tragen nichts zur Gesellschaft bei!" Also ich weiß nichts davon. Ok, ich hab das zwar schon über Sportler gehört aber da denken auch viele, dass sie sehr wichtig sind. Und wisst ihr auch wieso? Weil sie uns unterhalten, unserem Leben eine Richtung geben und jemanden darstellen, dem man Nacheifern wiil. Und genau das sind YouTuber doch auch. Leute, die Arbeit in ihre Videos stecken, damit wir uns amüsieren können. Natürlich darf dabei jeder auch Geld verdienen und das auch als Ziel haben, ist bei Filmen und Musik ja auch nicht anders. Andere Leute zu unterhalten, um damit Geld zu verdienen, gab es schon immer und wenn es ihnen dann noch Spaß macht, haben sie einfach einen guten Beruf. Und schaden tun sie nun wirklich niemanden. Es ist ja nicht so, dass nur weil einige Dutzend Leute lieber Videos machen, als auf die Baustelle zu gehen, wir alle mehr arbeiten müssen. Also, wenn ihr das nächste mal denkt, ein YouTuber ist faul und hat keinen ordentlichen Beruf, dann denkt an diesen Text und polkutiert gleich die ganze Unterhaltungsszene ;) Und für den Rest hoffe ich, das ihr wichtige Punkte gefunden habt um dem nächsten Hater mal ordentlich was einzuheizen :D Schreibt mir gerne auch, was ihr von dem Text und dem Thema haltet und ob ihr wollt, dass ich mich auch mit anderen Hate-Themen auseinander setzen soll. LG The Bomber
29.03.2016
Unknown
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Als ich letztens mal wieder Langeweile hatte, habe ich einfach mal Nerd gegoogelt. Bei meiner Suche fand ich einige Artikel, die dieses Thema behandelten. Ich, als bekennender Nerd war natürlich gespannt: ,,Was wird en Leuten den so über uns Nerds erzählt?". Jedoch war das Ergebnis sehr unbefriedigend. Das hochkomplexe Thema ,,Nerd" wurde extrem abgebrochen und nach meiner Ansicht zum Teil sogar falsch dargestellt. Also dachte ich mir: ,,Welcher Mensch kann besser die Nerds beschreiben als ein Nerd selbst?". Als erstes aber, was sagen die Artikel über uns Nerds? Nun, ihr Hauptaugenmerk liegt darauf, dass Nerds sich besonders gut in Sachen Computer auskennen. Dies will ich nicht bestreiten, aber wenn wir mal ehrlich sind ist Nerdsein viel mehr und nicht jeder, der sich zum Nerd bekennt, ist auch ein Computercrack. Als Beispiel nenne ich hier meinen Freundeskreis. Die meisten meiner Freunde sind irgendwie Nerds. Aber die wenigsten sind wirkliche Experten in Computerzeugs. Klar, einige beherrschen das Programmieren und ich zu meinem Teil kenn mich auch ein bisschen in Medientechnik aus, aber sowas allein macht einen Nerd nicht aus. Was meiner Erfahrung nach viele Nerds gemeinsam haben und was der YouTube-Kanal ,,DoktorFroid", der sich unter anderem als Nerdkanal sieht, ist das Zocken oder das Interesse für Games. Die meisten Nerds lieben es, in den interaktiven Welten zu versinken, sie durch Programmierungen zu verändern uvm. Aufpassen sollte man hier aber, dass nicht jeder Gamer sich auch als ein Nerd sieht. Also reicht das allein nicht, um wirklich einen Nerd zu beschreiben. Um nun also wirklich in die Tiefen des ,,Nerdtums" vorzudringen, möchte ich ein kleines Beispiel nennen. Eine Freundin von mir gab mir vor einigen Monaten den Spitznamen ,,Allwissendes Nerdlexikon". Diesen trage ich mit großen Stolz, den ich bin gerne ein Nerd (irgendwie klar, wenn man bedenkt das ich einen Blog für Nerds führe :D). Aber warum bekam ich nun diesen Namen und was sagt uns das über die Nerds? Nun besagte Freundin und ich sind beide große Fans von Science Fiction und Fantasy, insbesondere von Star Wars und Herr der Ringe. Wir sind so große Fans, dass es uns nicht reicht nur die Hauptstory zu kennen, wie es die ,,normalen Menschen" tun. Nein, wir müssen jede Nebenstory kennen, wir müssen uns alles an Wissen, sei es über Kultur, politische Systeme und ähnliches über jede Rasse dieser Universen aneignen. Wir nehmen die kleinsten Daten und rekonstruieren aus diesen dann ganze Informationsballen. Am Ende davon vergleichen wir diese Infos mit anderen gleichgesinnten und diskutieren, ob unsere Vorstellungen logisch sind und begründen dies mit Film- oder Serienszenen. Und das habe ich nicht nur mit besagter Freundin gemacht. Ich tat es mit jeden meiner Freunde. Und dann geht es nicht nur um Science Fiction oder Fantasy. Wir diskutieren über die Logik von Actionszenen, gehen Weltuntergangsfilme durch, debattieren über Strategien und noch so viel mehr über das sich andere keine Gedanken machen, da es ja nur um eine fiktive Welt geht. Aber nicht nur dieses Daten rekonstruieren gefällt uns Nerds. Unser Humor zum Beispiel besteht viel aus Insidern. Jetzt denken bestimmt einige: ,,Was ist daran anders? Jeder hat doch seine Insider." Aber unsere Insider kommen nicht aus eigenen Erlebnissen. Wir nehmen sie aus Serien, YouTube-Videos und Filmen. Dabei zitieren wir zum Teil einfach aus irgendeiner Folge, ohne sie näher zu benennen, da wir es nicht nötig haben. Wir wissen eh, was gemeint ist. Generell besteht der Nerdhumor eher aus Witzen, die nur bestimmte Leute verstehen. Sei es nun naturwissenschaftliche Witze, IT-Witze (also sozusagen Computerwitze) oder eben Filmwitze. Natürlich kann man auch bei mir sagen: ,,Das beschreibt den Nerd nicht ganz, was ist mit Anime-Fans oder ähnlichem?". Aber im Endeffekt sind Nerds alle gleich. Wir lieben es uns sinnlose Fakten zu merken, die uns im Leben ,,nichts" bringen (außer Gesprächsstoff und die Fähigkeit Sachzusammenhänge zu erkennen) und wir alle lieben es Witze über unsere Themen zu machen, selbst wenn sie niemand versteht. Aber nun zu euch. Seht ihr es auch so? Habe ich vielleicht einen wichtigen Punkt vergessen? Außerdem habt ihr vielleicht Interesse dran, dass ich mal Arten von Nerds erkläre? Und soll ich mal einen Artikel über ,,falsche" Nerdcliches machen, die ich jetzt ein bisschen angekratzt habe? Lasst es mich einfach mal wissen, bin wie immer sehr gespannt. LG The Bomber
23.03.2016
Unknown
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Hey Leute, theoretisch würde heute ja ein Artikel kommen und die Welt bietet ja auch einige Themen. Jedoch kämpfe ich im Moment mit einer Krankheit und kann mich deshalb nicht wirklich auf etwas konzentrieren. Um euch jedoch nicht ganz ohne einen Blogbeitrag dastehen zu lassen, schreibe ich heute mal kurz über meine erste Fahrstunde, die ich letztens hatte. Vorher war ich bereits sehr nervös. Ichh dachte mir so: ,,Oh Gott! Ich werde bestimmt einen Unfall bauen, oder so!" Naja so schlimm war es dann aber nicht. Erstmal hab ich nur gelernt, wie ich sitz und Spiegel einstelle und danach beim fahren musste ich auch nur lenken. Mein Glück dabei ist auch, dass ich einen sehr coolen Fahrlehrer hat, der den Unterricht mit sehr viel Humor gestaltet. So sagte er zum Beipiel mehrmals, nachdem ich zu nah am Straßenrand gefahren bin, dass ich doch die Mülltonnen in Ruhe lassen soll. Dies ist aber natürlich nur eins von vielen Beispielen. Alles in Allem kann ich nun also sagen, dass mir die Fahrstunde doch viel Spaß gemacht hat und ich freue mich auf die nächste. Aber nun zu euch. Habt ihr lustige Fahrstundenerlebnisse? Wenn ihr Lust habt, dann teilt sie mir doch gerne hier drunter mit. LG The Bomber
16.03.2016
Unknown
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Hey Leute, heute gibt es keinen Artikel von mir, dafür aber über mich. Meine Mutter hat auf ihren Blog über Erfahrungen aus meiner Kindheit geschrieben. Wenn ihr also mehr von mir wollt oder es euch interessiert, dann klickt einfach auf folgende Links: Teil 1: Von Sorgenkindern und Söhnen auf die man wirklich stolz sein kann Teil 2: Von Kindergartenkriegen, Kündigungen und erbitterten Kämpfen Teil 3: From Zero to hero trotz körperlicher Beeinträchtigung Teil 4: Janik & Fancy starten durch: Level 3 bei Parelli Horsemanship Teil 5: Janik als Youtuber Teil 6: The Bomber poetisch: Gedicht für die Schule oder einfach unmittelbar 12oaks-ranch.blogspot.de aufrufen und die Serie nachlesen. Auf dem Foto seht ihr mich und meine Katze Noisy:
 ... und zwar so unglaublich kriminell, dass auch meine kamerascheue Schwester Larissa sich bereit erklärt hat, ein YT-Video zu besprechen, damit alle Welt von dieser unverschämten Abzocke erfährt. Da meine Mutter gezwungen ist, ihren alten Kanal aufzugeben hoffen wir, dass all die treuen langjährigen Abonennten genau wie die, die wir gerade erst neu hinzu gewonnenen haben, uns auf den neuen Kanal begleiten. (der Artikel ist ursprünglich erschienen auf www.12oaks-ranch.de) Bevor es lustig wird, erst einmal die ernste Betrugsstory Wir sind auf Youtube einem Bauernfänger-Network zum Opfer gefallen: In der Einladungsmail stand etwas von: "Wir können jederzeit gehen, bla, bla" und in den Vertragsbedingungen war von einem Monat Kündigungsfrist die Rede - klingt zu schön um wahr zu sein -ist ja auch nicht wahr. Nachdem wir intensiv die Geschäftbedingungen durchgelesen hatten, dachten wir in grenzenloser Blauäugigkeit und im festen Glauben, dass dieses Netzwerk uns wirklich promotet, dass wir bei einer Gewinnverteilung von 95 % für uns und fünf Prozent fürs Netzwerk (noch mehr bla, bla, bla) das Ganze ja mal für einen Monat ausprobieren könnten. Der erste eMail-Verkehr war ja auch sooo nett und zuvorkommend, also haben wir uns prompt angemeldet. Ihr dürft mich hauen, dass ich so naiv war, denn die eMails kamen von TPN NETWORK, eingeladen wurden wir aber von SCALE LAB AFFILIATE ... warum bin ich da nicht hellhörig geworden? Na ja, von dem Moment an, wo wir mit dem Netzwerk verknüpft wurden, bekamen wir keine Antworten mehr auf unsere eMails, weder nette noch weniger nette: Nur immer und immer wieder eine automatische Mail, dass der eMail-Support gelöscht wurde. Moment ... stimmt nicht ganz: Eine Mail habe ich wohl doch bekommen, weil ich erstmal keinen Zugriff auf mein Dashboard bei TPN hatte: Ich wurde vertröstet, dass das eben etwas länger dauert, bis der Browser uns erfasst hätte ... ja, nee, iss klar. Durch wochenlanges Hin- und Her-Gefummel kam ich dann endlich rein ins Network, wollte (in noch grenzenloserer Blauäugigkeit) sogar noch die beiden Kanäle meiner Kinder bei TPN hinzufügen und plötzlich stand da: "Sie akzeptieren hiermit die Nutzungsbedingungen, dass das TPN Network 95 Prozent Ihrer Einnahmen behält." Mir fiel das Lächeln aus dem Gesicht, da es in der Einladungs-Mail doch noch geheißen hatte, dass WIR 95 Prozent behalten - habe ich schnell mal die Zahlen verglichen und da stand es schwarz auf weiß - von dem schwer verdienten Geld, blieben uns nur noch Brosamen. Also habe ich nicht lange gefackelt (Kündigungsfrist war ja angeblich nur ein Monat - ihr wisst ja: bla, bla) und habe die Kündigung in Windeseile rausgeschickt sowie auf Youtube den Button "Bitte vom Netzwerk trennen" gedrückt und jetzt kommt der Hammer: Ich erhielt Ende letzter Woche eine eMail, dass dieser Antrag von Scale Lab Affiliate abgelehnt (!!!!) wurde. Aber auch, wenn wir die Vertragsunterlagen geprüft haben, WER WILL DEN SCHON EINEN PROZESS IM AUSLAND FÜHREN?  und genau darauf scheinen die sich zu verlassen. Der Firmensitz von TPN Network ist England, der von Scale Lab affiliate ist die USA. Für alle, die glauben, dass ich einfach zu dusselig bin (was bei mir ja gelegentlich vorkommt), mache ich ein Video (also einen meiner Youtube-Webwalks), wo ich alle Beweis-Mails integriere, dann seht ihr es Schwarz-auf-Weiß: Larissa hat schon Screenshots davon gemacht, aber ich will es auf Video sprechen, damit das auf Youtube, Facebook, Twitter und Google Plus geteilt werden kann, weil ich finde, dass möglichst viel Leute gewarnt werden sollten, denn alles, was ich gefunden habe, ist auf Englisch - da muss was Deutsches her. Auf den ersten Blick denkt man vielleicht: Ach, was soll es? Neuen Kanal aufmachen, Videos neu hochladen, Abonnenten Bescheid geben und gut iss. Aber damit ist es nicht getan ... ganz und gar nicht ... und ich kann Euch sagen, ich habe am Wochenende ROTZ UND WASSER GEHEULT, weil all die Arbeit, die ich mir gemacht habe für die Katz war. Wenn man seinen Youtube-Kanal monetarisiert, dann macht man das ja in der Regel nicht zum Spaß, sondern weil man Geld braucht. Jede alleinerziehende Mutter, wo der Vater keinen Unterhalt zahlt (und wenn die Kinder älter als 12 sind, zahlt auch der Staat nicht mehr), weiß wie eng das manchmal werden kann, besonders dann, wenn die Kinder 18 werden, den Führerschein machen und nicht weniger, sondern mehr kosten als Kleinkinder. Schief singen erkennt jeder als falsch, grottig reiten liegt immer am Pferd In eigener Sache möchte ich auch mal am Rande erwähnen, dass jede Hundeschule mindestens 45 Euro pro Stunde verlangt ... Gesangsunterricht kostet 60 Euro usw. Als Reitschule hat man nun zwar einen viel höheren Kostenapparat durch die Pferdehaltung bzw. die notwendige Anlage (Reitplatz etc), aber viel mehr Konkurrenz (gute und schlechte) und wird somit oft genug schief angeguckt, wenn man die üblichen 30 Euro pro Stunde verlangt (bei Krankenversicherung, Rente und Steuern gibt es aber leider keinen Reitlehrer-Rabatt). Das gelegentliche Feilschen um den Preis für eine Reitstunde liegt m.E. einfach daran, dass Betreiber von Hundeschulen staatlich geprüft sein müssen, sich aber jeder, der sich auch ohne Ausbildung zur Unterrichtung anderer im Pferdebereich berufen fühlt, Reitlehrer schimpfen darf - ich weiß von einem Kfz-Mechaniker aus Hessen, der noch nicht einmal leichttraben kann und sich an den Zügeln festhält, aber der geht als Problempferdetrainer auf Deutschland-Tour!!! Andere nennen als einzigen Qualifikationsnachweis ein Halb-Jahres-Praktikum auf einer Ranch in den USA und wieder andere schaffen es ohne jeglichen Qualifikationsnachweis sogar ins TV (siehe unseren offenen Brief an VOX). Da es um Lebewesen geht und man da in einer extrem hohen ethischen Pflicht steht, habe ich in einer Art Selbstkontrolle immer gesagt: "Wenn ich nicht irgendwie von Dritten geprüft bin, dann unterrichte ich auch nicht". Bei Janik und mir waren das die Parelli-Auditions und die Turniere und über Larissas Turniererfolge müssen wir wohl kaum reden, die hat es drauf. Aber das alles zu lernen, kostet richtig Geld: Nicht nur Prüfungs- und Startgebühren oder Spritkosten, sondern vor allem jede Menge eigenen Unterricht, um solch eine Prüfung auch zu bestehen - das Geld muss ja auch irgendwie wieder reinkommen, gar nicht so leicht bei so viel Billig-Konkurrenz. Wortlose Schnappatmung wie ein Fisch nach 27 "Mein-Pferd-macht"-Stories Von daher habe ich gelegentlich Kunden, die mir in halbstündigen Telefonaten vorhalten: Der und der macht das aber für 20 Euro (diese Art von Anrufern sind solche, wo man einfach mittendrin sehr unhöflich auflegen müsste, um das KOSTENLOSE Service-Gespräch zu beenden, weil zu Wort kommt man beim besten Willen nicht - man sieht mich dann immer wie ein Fisch tief Luft holen und wieder verstummen, weil am anderen Ende gerade die Lebensgeschichte des dritten Pferdes bis ins kleinste Detail berichtet wird) und der Trainer, der um Hilfe gebeten wurde ja so viel günstiger war (ihr kennt ja den Unterschied zwischen kostenlos und umsonst), wenn ich es also nach gefühlten 30 Minuten irgendwie doch mal schaffe zu Wort zu kommen, um zu fragen, warum besagter Anrufer, denn dann nicht einfach den Trainer engagiert, der doch so viel günstiger ist und sich auch noch stundenlang Zeit nimmt, die Lebensgeschichte des 27. Pferdes mit stoischer Geduld anzuhören (denn das höre ich wenn ich es schaffe kurz zwischenzurufen: "Ich bin gerade im Unterricht (wahlweise:sitze auf einem buckelnden, steigenden Pferd, versuche gerade ein Pferd von der Autobahn zu ziehen, mache gerade Fohlengeburtshilfe ...könnten Sie mir eine bitte eine eMail schreiben?), dann werde ich gewahr, dass die Trainer, die mir von diesen uneingeladenen Anrufern unter die Nase gerieben werden, solche sind, die sagen: "Hmm, ich habe einen Reitkurs absolviert, jetzt werde ich Trainer" und somit das Pferd danach noch unberechenbarer war als vor dem Training - ich habe da früher mal einen Artikel drüber geschrieben, den ihr HIER findet). Na ja, however, auch die Reise nach Florida (wo wir ebenfalls unendlich viel von Pat Parelli gelernt haben über das, was kommt, wenn man den letzten prüfbaren Level 4 bestanden hat), hat bei uns ein Riesenloch ins Portemonnaie gerissen, weil wir ja immerhin Flug und Unterkunft dann doch selbst zahlen mussten - der Kurs war ja kostenlos, weil Larissa aus Tausenden Bewerbern als Eine von Fünfen ausgesucht wurde (HIER nachlesen). Was ein echter Youtuber ist, der monetarisiert aus reiner Menschenliebe ;-) Auch, wenn ich nicht meckern will und es mir sogar jetzt im Winter gelungen ist, meinen Kundenkreis enorm zu erweitern: So viel Spaß das wirklich auch alles macht mit den Videos (wir haben das ja auch schon vor der Monetarisierung praktiziert): Selbst wenn es auf Youtube ein No-Go ist, einzugestehen, dass ein Kanal aus finanziellen Gründen monetarisiert ist und ich mich Stund um Stund frage: Warum denn dann überhaupt monetarisieren? Also, wenn es nicht ums Geld, sondern um die Liebe zum Kunden und den Spaß am Videos schneiden und lizenzfreie Musik raussuchen (die in meinem neuen Kanal durchweg abgelehnt wird und im alten nie beanstandet wurde) geht: Ich bin da ganz ehrlich: Ich habe den Youtube-Channel und die Werbung auf diese Website geschaltet, um Geld zu verdienen (Monetarisierung = Moneten = Geld, klar soweit?). Das mache ich aber jetzt nicht, weil ich mich an anderen schamlos bereichern will (mein Sohn erzählt mir davon, dass andere Youtuber sich mit genau diesen Vorwürfen konfrontiert sehen). Nein, ich habe diese ganze Arbeit, die damit zusammen hängt, gemacht, um meinen Kindern den Führerschein finanzieren zu können (an Leuten, die sich die Werbung nicht ansehen, verdient man ja eh Nullkommanix) und jetzt ist das bisher verdiente Geld komplett im Betrüger-Netzwerk verschwunden - ich könnt ... ach lassen wir das. Nun denn: Ich muss also ganz von vorne anfangen - wie gesagt: Ich habe am Wochenende auch deswegen fast ununterbrochen geheult wie ein Schlosshund, weil es mir binnen sechs Wochen gelungen war, nicht nur meine Abonenntenzahl zu verdoppeln, sondern auch meine Klickzahlen (von 25.000 auf 43.000 zu bringen - ALLES FÜR DIE KATZ) und (was für Youtube ganz wichtig ist): Ich habe auch die Verweildauer auf den Videos fast verdoppelt und das war Arbeit, Arbeit, Arbeit - es ist ja nicht nur das Produzieren der Videos, es ist das Schneiden, das Meta-Tags reinsetzen, das Verteilen in soziale Netzwerke, lizenzfreie Musik finden, die einem nicht die Gehörgänge zerfetzt, und, und, und ... Ich kann Euch sagen: Ich habe mir in den letzten Wochen die Nächte um die Ohren geschlagen und wurde für diese Mühe jetzt nach Strich und Faden übers Ohr gehauen. Es überhaupt zu schaffen, dass Youtube regelmäßig Werbung auf die Videos schaltet, ist ja schon richtig, richtig schwer: Eigentlich klappt das nur zuverlässig, wenn man jeden Tag 1.000 Klicks hat (in Worten: TAUSEND) und jetzt habt ihr die Videos ja schon alle gesehen - wer guckt sich das schon ein zweites Mal an???? Dennoch ein kleiner Hinweis, falls ihr uns so helfen wollt: Nach Möglichkeit NICHT unsere nach 12 Oaks TV gewanderten Videos nur kurz anklicken und dann zum nächsten Video wechseln, denn dann stuft Youtube unsere Videos als uninteressant ein und wir werden schlechter statt besser gefunden. Interessant sind halt nur solche Videos, die bis zum Ende oder zumindest ziemlich lange angeschaut werden - also: Falls ihr sie kennt und keine Lust auf ein zweites "Date" habt, dann besser gar nicht erst anklicken - habt bitte auch Verständnis, wenn ihr hier und in den Blogs über schwarze Videos stolpert - damit diese Schw... nicht an unseren Videos Geld verdienen, haben wir ganz viele Videos auf privat gestellt und können es (obwohl wir zu dritt seit zwei Tagen hochladen, was das Zeug hält) nicht schaffen, alle 500 Videos mitzunehmen - es kann passieren, dass manche eingebetteten Videos von uns übersehen werden und manche sind die Mühe auch einfach nicht wert: Wir machen neue und bessere - versprochen. Auch wenn good news bekanntlich bad news sind ... hier die gute Nachricht: Nach all den schlechten Nachrichten, endlich eine Gute: Mein erster neuer Abonennt, der weder mit mir verwandt noch verschwippschwagert ist, ist übrigens der Chef von HUFGEFLUESTER.EU Bernhard Schormair, was mir echt eine Ehre ist - ich hatte ja nur mal zwei Artikel für ihn geschrieben, einen davon erreicht ihr HIER. Ich will auch nicht um Abonennten und Likes betteln und habe für jeden vollstes Verständnis, der sagt: "Das ist nicht mein Problem, ich schaue nur Videos zuende, die mich interessieren." Alles kein Ding .... aber um Eines bitte ich Euch trotzdem, teilt das Video, was Larissa für Euch besprochen hat (gerne auch die Playlist oben, da kommen ja mehrere Betroffene zu Wort), schon alleine deswegen, weil das wirklich etwas heißt: Larissa ist so kamerascheu, dass ein Kameramann in Ägypten sie regelrecht verfolgt hat in der Hoffung, sie aufzunehmen, ohne, dass sie die Hände vors Gesicht schlägt (diese Story erscheint Mitte März auf steiner-horsemanship.blogspot.de):  Teilt Larissas Video und bitte auch das, was ICH nächste Woche mache, um diesen Netzwerk-Betrug schwarz auf weiß zu beweisen, so oft ihr könnt, WEIL: JEMAND, DER EINER MUTTER DAS FÜHRERSCHEINGELD FÜR IHRE KINDER STIEHLT, DER GEHÖRT BESTRAFT (wenn auch nur dadurch, dass sein Ruf leidet) und: HELFT UNS, DASS MÖGLICHST VIELE YOUTUBER VON DIESEN MACHENSCHAFTEN ERFAHREN, um auch andere Neulinge auf Youtube vor diesen Machenschaften zu warnen. Ich bin ja Reiterin und die sind besonders gut, wenn sie hinter der Bande stehen und haben viel Übung darin, es besser zu wissen, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist: Ich hebe dann mal mahnend meinen Zeigefinger, um Euch zu belehren: Wenn Netzwerk, dann bitte aus Deutschland. By the way: Larissa hat sich soeben bei REIT TV beworben (Bericht hier): Drückt uns die Daumen, denn die haben wirklich einen guten Ruf. Zu den Pferdeproviehs an der Bande gibt es auch eine kleine Playlist - folgt in Kürze.
Hey Leute, das sind die Playlists, zum Ersatz dafür, dass alle Video-Posts weg sind. Ich hab das gemacht, weil meine Artikel ein bisschen untergegangen sind, was ich sehr schade fand. Außerdem wollte ich noch mitteilen, dass Artikel jetzt immer mittwochs kommen und nicht mehr freitags. Der Rhythmus ist besser, weil meine Videos mittwochs und samstags erscheinen. Ich teile sie in die Playlist und in der hier integrierten Pinterest-Pinnwand (zu finden hier in der Sidebar). Minecraft-Fans werden nicht nur in meinem YT-Kanal fündig, sondern auch hier: http://www.12oaks-ranch.de/12oakstv/janiks-lets-plays/
In mehreren meiner Artikel ist jetzt schon ein Name gefallen. Gronkh. Wer auf YouTube unterwegs ist, hat diesen Namen zumindest schonmal gehört. Wieso ist den meisten wahrscheinlich klar. Denn er ist schließlich der ,,größte" YouTuber Deutschlands. Und das berechtigt. Schließlich ist er sehr sympatisch und lustig. Auch verbinden seine Videos viele Leute, denn jeder kennt gewisse Insider, wie vielleicht #Omaliebe aus Grimtales oder Fetti McFettFett aus Outlast :D Und ihr kennt bestimmt noch weitere. Aber neben den unbeschreiblichen Humors gibt es auch andere Sachen, die mir bei Gronkh sehr gefallen. So gefällt mir es sehr, dass man sieht, dass er immer noch Spaß hat, bei dem was er tut. Weiterhin verhält er sich immer sehr natürlich. Er lacht viel, zeigt aber auch, wenn er mal gefrustet ist. Er ist eben immer noch ein Mensch und es ist schön, dass er das auch immer noch zeigt. Toll ist aber auch, wie er mit seinen Zuschauern umgeht. So streamt er viel und geht dabei auch auf den Chat ein. Man fühlt sich bei ihm einfach nicht als eine Nummer, obwohl man es natürlich ist. Auch die Tatsache, dass er durchaus die Kommentare liest, was man an manchen Reaktionen in Videos sieht, verstärkt dieses Gefühl, sowie seine Art, immer unterhaltsame Folgen zu produzieren. Aber bei all dem lässt er sich nicht vorschreiben, was er zu tun oder zu lassen hat, was meiner Meinung nach viel Respekt verdient. Was mir aber wirklich wichtig ist, ist die Tatsache, dass man nicht unbedingt viel Arbeit in etwas stecken muss, um unterhaltsam zu sein. Schließlich schneidet er seine Videos nicht und fügt nur dann Effekte ein, wenn sie wirklich passen. Natürlich kann er das nur deshalb, weil er eine unterhaltsame Person ist, trotzdem finde ich dies eine tolle Aussage, die er indirekt macht. All dies wiederum bringt mich dazu, Gronkh als einen der besten Youtuber zu sehen und dank seiner Vorbildfunktion, die er für mich, aber auch für viele andere hat, finde ich das sein Spitzname ,,YouTube-Papa" der in einigen Kommentaren kusiert, sehr gelungen ist. Jetzt aber genug geschwärmt. Seht ihr es ähnlich wie ich oder seit ihr anderer Meinung? Und welche Insider kennt ihr und was sind eure Favoriten? All das und mehr könnt ihr mir gerne schreiben, freu mich schon drauf :) LG The Bomber
Jede Geschichte hat einen Anfang und meine Geschichte hat gleich mehrere. Zum einen nämlich, wie ich auf YouTube gekommen bin und zum anderen, was mich bewegte, selber YouTube-Videos zu machen. Wie vielleicht klar ist, hängen beide zusammen, aber irgendwie ist auch jede Geschichte eine für sich. Beginnen wir doch damit, wie ich auf YouTube kam. Mit YouTube an sich kam ich schon sehr früh in Kontakt. Jedoch habe ich mir damals noch keine Gedanken gemacht, wo ich überhaupt bin. Sie beginnt mit YouTubern, mit dennen viele gestartet sind. Den Außenseitern. Doch wie schon gesagt: Damals war mir die Plattform YouTube an sich sehr egal. Aber was brachte mich nun dazu, YouTube wirklich wahrzunehmen. Dazu brauchte es bei mir einen wichtigen Faktor. Bei diesem Faktor handelte es sich um das heutzutage beliebteste Spiel der Welt (zumindest auf besagter Plattform YouTube): Minecraft. Zwei oder drei Jahre, nachdem ich die Außenseiter kennen lernte, entdeckte ich dieses Spiel, das eine Leidenschaft in mir weckte. Ich liebte das Spiel und wollte immer mehr haben. Es fing an mit Parodien von Liedern, die nun ein Minecraft-Thema hatten. Aber irgendwann hat man alle diese Lieder gehört und neue Lieder kamen selten. Natürlich reichte mir das nicht. Ich wollte mehr. Aber wie? Dies war schnell gefunden. Denn in Bereichen der Gamer sind die Worte ,,Let`s Play" in aller Munde. Also kurzerhand ,,Minecraft Let`s Play" in die Suchleiste eingegeben und Schwub, die ganze Seite war voll mit Minecraft-Videos. Eins angeklickt und dort begann meine Reise. Denn dieses Video war von der LPerin Honeyball. Doch bei ihr blieb es nicht. Die Comedians, bekannt unter ,,Space Frogs" und der bekannte deutsche Let's Player Gronkh folgten ihr. YouTube wurde zu einer Art Entdeckungsreise, in der alles neu, interessant und lustig war und man super abschalten konnte. Gerade bei Gronkh fand ich Stunden an Videomaterial, mit der ich meine Zeit vertreiben konnte. Nach einiger Zeit war es nun aber so, das ich mich fragte: ,,Ist das alles? Hier muss es mehr geben." Daraufhin fragte ich eine Freundin von mir, welchen YouTuber sie mir besonders empfehlen könne. Die Antwort: TheKedosZone. Sein Humor sollte mein Leben ändern und die Tatsache, dass er doch relativ klein war auf YouTube, brachte mich zum ersten Mal ganz leicht auf die Idee: ,,Hey, der ist gut, aber viel scheint er dafür nicht zu brauchen. Theoretisch müsste ich das doch auch können." Mit diesem Punkt begann dann ein Weg, in dem YouTuber mich nicht nur unterhalten sollten: Immer wieder fand ich Inspirationen und Ideen, die ich umsetzen wollte. Gronkhs Art, ein Spiel zu kommentieren, Honeyballs Art Tipps und Meinungen zu äußern, die Sketche der Space Frogs oder Kedos Art, aus den schlechtesten Spielen ein Super-Video zu machen. Es war eine Freude, all meine Ideen wachsen zu sehen und immer wieder kamen neue Inspirationsquellen. Aber damals hatte ich ein Problem, das mich immer daran hinderte, wirklich ein Video aufzunehmen. Ich hatte ja gar keine Kamera (bam bam baaam, dramatische Musik). Auch hatte ich  gar keine Ahnung, wie ich ein Spiel aufnehme. Dass ich zu dem Zeitpunkt zwar eigentlich alles hatte, wurde mir erst später bewusst. Denn an sich hatte ich ja einen PC (dass ich den brauche, wusste ich natürlich), Internetzugang um die benötigten Aufnahmeprogramme runterzuzladen (leider hatte ich damals keine Ahnung, welches ich brauche und dass es kostenfrei ist) und ein Gaming-Headset (dieses war jedoch erst  gar nicht für Let's Plays geplant. Eigentlich wolte ich nur in Ruhe die Spielsounds laut machen, ohne das sich jemand beschwert und mit einen Kumpel zusammen gleichzeitig zocken und sprechen). Mein Traum schien erstmal unerreichbar und die Ideenproduktion ging in eine Ruhepause. Zwar war YouTube immer noch eine Entdeckungsreise, aber mehr nicht. Doch die Zeiten sollten sich wieder ändern. Denn mein Freund fand die benötigten Aufnahmeprogramme. Zu dem Zeitpunkt war mein PC leider nicht mehr funktionstüchtig genug für Let's Plays. Aber ich wollte sie darauf trotzdem machen. Also los ging das Aufnehmen. Doch dann der nächste Schlag. Ich war einfach nicht gut im Let's Playen. Ich stockte viel, erwartete zuviel und ging bei vielen Themen einfach zu sehr ins Detail. Allem in allem: Es war einfach nicht unterhaltsam. Dies brachte mich zum Grübeln. ,,Was mache ich falsch? Es wirkt doch so einfach." Doch eine Lösung sollte erst ein halbes Jahr später kommen. Während der Zeit gab mein PC zwar komplett den Geist auf, jedoch lernte ich, dass ich einfach locker sein muss und einfach ich selbst. So zumindest die Tipps einiger der großen YouTuber, die mich inspirierten. Und dann endlich, als ich besagten Kumpel besuchte, sollte ich noch eine Chance bekommen, den bei ihm durfte ich aufnehmen. So legte ich los und anstatt alles perfekt machen zu wollen, machte ich es einfach. Meine erste Folge Minecraft war produziert und bekam den treffenden Namen ,,Let's Fail Minecraft", denn ich versuchte nicht, etwas Perfektes zu machen, sondern machte, wie es kam auf meine ganz eigene Art. Ich ließ einfach den zerstreuten Chaoten, der ich bin, raus. Dies war meine YouTube.Geschichte und sie ist noch längst nicht vorbei. Aber zu euch: Habt ihr auch eine YouTube-Story? Oder was inspiriert euch, dass zu tun, was ihr tut? Wenn ihr Lust habt, dann schreibt es mit einen netten Kommentar einfach hier drunter ;) LG The Bomber
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