12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten
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Unsere Ausflüge: Silver Springs, Fort King, Ocala Forest, Golf von Mexiko

Noch mehr Unterseiten zu Florida gibt es hier (einfach die Buttons unterhalb anklicken):

Unsere Ausflüge, die Reise, das Wetter & das Essen

Den Atlantik kennen wir ja schon aus Europa, deswegen wollten wir uns lieber den Golf von Mexiko ansehen und sind von Reddick, wo das Parelli Center ist, immer weiter westlich gefahren,wobei wir vorher ganz dringend tanken mussten. Larissa hat auf der Karte eine Route entdeckt, wo die Strasse eigentlich mitten im Meer endet und das wollten wir uns einmal ansehen. Die Tankstelle, wo wir waren, war wirklich gruselig, aber wir waren halt gewaltig auf Reserve. Als wir an der Säule anhielten und rein gehen wollten, um zu fragen, welches Benzin wir tanken sollen, quatschte uns gleich jemand an, wir sollten bloß nicht das Auto unabgeschlossen abstellen. Vor dem Hintergrund, dass bereits im Reiseführer vor Kriminalität gewarnt wurde und das Auto sich jedes Mal selbst abschloß, wenn man eine Minute drin saß, fand ich das schon irgendwie beängstigend, zumal die Tankstelle auch recht verfallen wirkte, aber wir wollten schnell weg und haben dann davon kein Foto gemacht. Ihr seht hier die Bilder in der Reihenfolge, wie wir uns immer mehr dem Golf von Mexiko nähern. Zuerst dachten wir, dass da ein See links von uns ist, aber das war wohl schon das Meer, was an den Küsten lagunenartig das Land erobert. Auch vom Flugzeug aus konnte ich ein Küstengebiet sehen, wo sich Land und Meer kilometerweit immer wieder abwechselt, so dass es nach vielen Flussmündungen nebeneinander aussieht. Auch die Architektur hat mich sehr fasziniert - das sind dann die hinteren Bilder der folgenden Galerie.

Silver Springs Park: Sümpfe & Alligatoren

Wir haben zwar keinen Alligator gesehen, aber wenigstens ein Warnschild am Silver River, der glasklares Wasser führt. Wir waren in einem Park, der sich Silver Springs nennt und zweigeteilt sind. Im südlichenTeil kann man verschiedenenen Spazierwegen folgen: Unserer hieß "Swamp Trail". Weil wir an dem Tag dort waren, wo auch unser Flieger nach Hause ging, haben wir einen kürzeren gewählt. Interessant wäre sicherlich auch der "Sink Hole Trail" gewesen, aber den haben wir auch Zeitgründen nicht geschafft. Am Ende des Swamp Trail kamen wir am Museum vorbei, wo historische Häuser standen. Danach sind wir wieder ins Auto gestiegen und zum größeren Teil von Silver Springs gefahren. Das gleicht dann eher einem Freizeitpark, wie man ihn auch in Deutschland findet mit Spazierwegen rund um einen See. Dort soll es auch Affen geben, aber die haben wir nirgendwo entdeckt. Weitere Unterseiten des Level 4 & beyond Blogs findet ihr oben in der Spalte links.

Historischer Ort: Bald Nachbau von Fort King in Ocala

Am letzten Tag waren wir ja eigentlich im Silver Springs Park. Dort haben wir einen Tipp bekommen, dass man in Ocala an einem historischen Ort das ehemalige Fort King wieder aufbauen will. Florida hat ja ursprünglich den Spaniern gehört. Die sollen auch mit den Schwarzen in Freundschaft gelebt haben. Ich kriege jetzt aber nicht mehr ganz den Zeitpunkt hin, wann das passiert ist, was man liest, wenn man den Pfad an diesem historischen Ort betritt: Dort gab es vor ein paar Jahrhuntern ein Indianerdorf ist, wo wahrscheinlich Kinder spielten und Menschen lachten. In dieser Idylle dringt eine riesige Armee ein und genau das solle man sich vorstellen, wenn man über den Pfad im Wald gehe. Larissa sagte: "Ich kann mir das einfach nicht vorstellen, wenn ich die Geräusche von der viel befahrenen Strasse nebenan höre." Mir ging es nicht anders: Aber später im Flugzeug konnte ich das dann doch visualisieren - wir Menschen lernen irgendwie nicht dazu.

Eine Stunde Fahrt: Quer durch den Ocala National Forest

Wir hatten ja auch vor dem Abflug sinnigerweise einen Reiseführer gekauft. Die gute Nachricht: es war eine Strassenkarte dabei und Larissa war richtig gut darin, diese Karte zu lesen und mich durch die Lande zu lotsen. Richtig toll in Florida ist es auch, dass auf jeder größeren Kreuzung die Himmelsrichtungen angezeigt werden. Die schlechte Nachricht: Der Reiseführer wusste offenbar nicht, dass es so viele wunderschöne Orte rund um Ocala gibt. Ocala kam in diesem Reiseführer schlicht und ergreifend gar nicht vor. Also haben wir die Gegend auf eigene Faust erkundet. Unser erster Ausflug ging über den Highway 316 nach Osten - das war ganz praktisch, weil auch unsere Unterkunft am Highway 316 lag. Wir sind etwas mehr als eine Stunde gefahren und an einem See in Salt Springs gelandet, wo auch lustige kleine Häuschen standen - eins haben wir fotografiert. Die allerschönste Aussicht war allerdings auf einer Brücke, die in einer Wölbung nach oben ging. Von ganz oben sah man kilometerweit nichts als Wald und bei einem Blick nach unten sahen wir ganz tief im Abgrund einen Fluss, der sich durch diesen unendlichen "Ocala National Forest" schlängelt.

12 Oaks Ranch Adventures Tours in die Südstaaten

Es ging irgendwie alles schon gut los. Am Vormittag, wo wir fliegen wollten, hatte ich erstmal eine Blasenentzündung und musste vorher noch zum Arzt, um Antibiotika mitnehmen zu können. Dafür hatten wir allerdings einen tollen Tipp bekommen, dass man das Auto gut in Neu-Isenburg abstellen kann, um mit der Buslinie 651 zum Frankfurter Flughafen zu kommen (selbst zurück hat das eine Woche später hervorragend geklappt). Leider war es kein Direktflug nach Orlando und bei der Zwischenlandung in Washington war ich den Tränen nahe: Ich verstand den Zollbeamten nicht und er mich nicht. Das fing ja alles gut an. Endlich in Orlando fanden wie die Autovermietung nicht, was zu Folge hatte, dass wir die Letzten in der Schlange waren und das GPS (was ständig ausging) ansagte, dass wir um 5 Uhr morgens in unserer Unterkunft ankommen. Aber die Unterkunft war gar nicht so leicht zu finden. Bis wir dann mal geblickt hatten, dass wir einen Zahlendreher in der Anschrift hatten, verging eine weitere halbe Stunde und dann waren wir endlich da und standen mit dem Mietwagen vor einem Tor, wo wir neben der Drohung, ggf. erschossen zu werden auch noch ein Schild mit "Beware of the dog" vorfanden. Wenn Larissa nicht gewesen wäre, hätte ich mich im Leben nicht getraut da rein zu fahren. Am Ende gab es dort zwei Hunde: Der eine mochte mich, aber der andere hatte mich gefressen und ich frage mich bis heute, warum der eigentlich immer nur mich angeknurrt hat: Zu Larissa war er freundlich. Aber für all die Unbillen wurden wir beim Anblick der Unterkunft voll entschädigt: Man sah aus dem Fenster und sah die für Florida tyischen Bäume unter denen mehrere Pferde grasten. Wirklich eine Idylle - übrigens waren die anderen Gewinner auch dort untergebracht, was wir sehr witzig fanden, da es ja auch jede Menge andere Unterkünfte rund ums Parelli Center gibt - aber das hier ist bestimmt die Schönste. Man fühlte sich um 150 Jahre in der Zeit zurück versetzt: So als wäre man in den Südstaaten vor dem Bürgerkrieg gelandet. Auf dem Rückweg sind wir übrigens in New York zwischen gelandet und konnten immerhin einen Blick auf die Skyline vom Flughafen aus werfen.

Vom Regen in die Traufe: Schlechtes Wetter verfolgt

Man nennt Florida ja auch den Sunshine-State und da ich zufällig gerade eine kleine Reitschülerin hier über die Osterferien habe, deren Vater in Florida lebt, weiß ich, dass wenn bei uns Winter ist und vor allem auch im März in Florida allerbestes Wetter ist - normalerweise. Im Sommer regnet es dort jeden Nachmittag und ausgerechnet, als wir da sind, denkt das Florida-Wetter, es wäre Sommer - bedeutet dort Regen.

Nachdem wir am ersten Nachmittag bereits eine mehrstündige Theorieeinheit bei Pat hatten, sollte es am nächsten Morgen an Pats Barn oben auf dem Berg weitergehen. Hat aber nicht geklappt, weil es erstmal gewaltig geplästert hat - wie gut, dass Pat wirklich so viel Wissenswertes zu erzählen hat. Mittags klarte es auf und bis Donnerstag mittag konnte man übers Wetter auch nicht klagen. Aber dann erwischte uns am Vormittag ein Wolkenbruch, der es wirklich in sich hatte. Pat lässt sich aber auch von so etwas nicht unterkriegen und hat die Reitstunde kurzerhand in die Stallgasse verlegt (Fotos). Bei Pat ist diese Stallgasse nicht betoniert, sondern entspricht einem überdachten Reitweg. Solche sandigen Reitwege fand man übrigens allerorts rund um "Pat's Barn" - woran das Schild "Wow-Factory" hängt (es ist das Foto mit der Frontansicht vom Stall, aber das Schild links ist leider nicht so gut zu lesen), aber genau von der Wow-Factory kam während des Gewinnspiels der Brief von Pat. Auf diesen Reitwegen rund um den Stall und im Kreis rund um eine Weide galoppierten und trabten dann auch Pats Sohn Caton und die Instruktoren, um ihre Pferde zu trainieren. Was das Wetter betrifft: Als wir nach Hause kamen und Janik uns berichtete, dass es hier die ganze Woche schön war und eigentlich erst so ziemlich zeitgleich mit unserer Ankunft der große Regen anfing....also, was ich davon halte, das erspare ich Euch jetzt lieber.

Das Essen ist ein Grund zum Auswandern

Die ersten Fragen, die einem nach dem Urlaub gestellt werden, sind ja bekanntlich:

  • Wie war das Essen?
  • Wie war das Wetter?
  • Wie war die Reise?
  • Was habt ihr alles gesehen?

Hier die Antworten: Das 1. US-Essen haben wir bei Winn-Dixie (Foto 1) gekauft und das Essen war genauso, wie es der Name vermuten lässt: Fettiger Süßkram, wovon sich die Zehennägel aufrollen. Dabei hatte unsere Zimmerwirtin uns explizit gewarnt, dass "Winn-Dixie" zwar der nächstgelegene Supermarkt ist, aber es Sinn macht, ein paar Meilen weiter zu fahren zu dem besseren Supermarkt. Egal: Unser Frühstück haben wir in den nächsten Tagen dann eben mit der Kneifzwange zu uns genommen. Aber der Service im Parelli-Center hat dann für alles entschädigt.

Im Parelli Campus gibt es nämlich extra eine Teilzeitkraft, deren einziger Job es ist, dafür zu sorgen, dass alles glatt läuft. Sogar am Reitplatz standen immer ein Behälter mit Wasser und ein paar Häppchen für zwischendurch bereit, wo ich mir schonmal eine Banane eingesteckt habe für den Abend. Es gab auch Trockenobst: Das war so göttlich, dass es in meiner Hand keine fünf Minuten überstanden hat. Larissa fand das Trockenobst und die Rosinen eklig, aber beim Mittagessen waren wir uns dann doch mal einig:

Das Parelli-Mittagessen ist ein Grund, um in die Staaten auszuwandern.

Es gab jeden Tag Salat mit einem würzigen Ranchdressig (Essig-Öl gab es auch, aber wir waren "addicted to Ranch-Dressing"), gerösteten Brotstückchen, Käse, Paprika und diversen Salatsorten zum selbst Zusammenstellen sowie einen weiteren Salat, der so wie er war: fertig. Für den war ich aber irgendwie immer zu spät.

Am ersten Tag gab es Fladenbrot mit Gehacktem dazu: Das war so gewürzt, dass mir das Wasser im Munde zusammenlief. Am zweiten Tag konnte man eine Art Spießbraten in riesige Brötchen füllen - dafür würde ich sterben. Beruhigend war, dass das Fleisch von Tieren stammt, die draußen leben, was mir Pats Sohn Caton Parelli versicherte. Am dritten Tag gab es Geflügel und Kartoffelbrei mit Röstzwiebeln darin und am letzten Tag Nudeln, für die ich zwar nicht auswandern würde, aber die auch sehr lecker waren.

Der Höhepunkt war allerdings der Grillabend mit Pat, der wetterbedingt im Klassenzimmer stattfinden musste, wo Pat und Luc fantasisch Gitarre für uns gespielt haben (Fotos 2 & 3). Pat hat das Grillgut selbst gewürzt und ich würde zu gerne wissen, wo man diese Würzmischung in Deutschland kaufen kann, aber wahrscheinlich gibt es die noch nicht einmal in den Staaten - immerhin sollten es ja Pat's Barbecue-Geheimnisse sein (Fotos 4 & 5). Das sechste Foto zeigt das Händeklatschen, wo alle "Saaaavy" zu sagen - ein sehr nettes Ritual.

Dienstag Abend waren wir in Ocala Fondue essen (Restaurant im letzten Bild): Ich hatte Käse und Larissa Schokolade. Es hat nicht nur gut geschmeckt, sondern es war wirklich ein Erlebnis draußen auf der Restaurant-Terrasse Fondue zu essen. Da Larissas Handy-Akku an dem Tag leer war, sind wir ein paar Tage später noch einmal ins Zentrum von Ocala gefahren, das sich Square nennt, um die Fotos vom Auto aus zu machen, die diesen idyllischen Platz im Ortskern zeigen. Am Abend als wir dort gegessen haben, hatten einige Jugendliche dort einen Tanz einstudiert zur Musik aus einem Ghetto-Blaster, während aus den Lautsprechern rund um den Square harfen-ähnliche Klänge schallten (ähnliche Musik lief übrigens auch am Flughafen). Zwischendurch kam dann aber ein Auto an unserer Terrasse vorbeigefahren, dessen Fahrer so laute Musik hörte, dass man sämtliche Gespräche einstellen musste: The American Way of Life.

 

 

Die Parelli-Pferde live erlebt / Extra-Blog: Larissa & Pat

Die Hauptseite unseres Florida & Parelli-Blogs ist hier: Erfahrungsbericht von Larissa

Im letzten Teil des Level 4 beyond Blogs stelle ich Euch die Leute & die Pferde vor, die wir getroffen haben, z.B. Pats Sohn Caton, der als Teenager einen Schlaganfall hatte. Heutzutage reitet er Turnier in handicapped classes und gewinnt auch recht häufig.

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