12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten
12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten

Die 12-Oaks-News: All unsere Blogs an einem Ort vereint & Twitter-Timeline

Wenn ihr ganz nach unten scrollt, findet ihr Fotos vom Kölner Zoo bei Nacht und meine Twittertimeline, u.a. mit unseren neuesten Youtube-Videos. Ich teile nur die Besten auf Twitter - schaut herein.

Messe Equorius &  Bunte Hunde am Wochenende: Wir sind dabei, ihr auch?

Beim 2. Durchlauf war Gael nur drei Zehntelsekunden langsamer als die Tagessiegerin, aber den haben wir nicht gefilmt. Oben im Video seht ihr den Fehlstart von Gael: Ich habe dummerweise erst gerufen als das Startsignal schon gefallen war, deswegen wurde ich im zweiten Durchlauf von Larissa ersetzt.

Den ersten Messetag haben wir hinter uns und es ist richtig gut gelaufen, besonders der Horse-Dog-Trail. Wir wurden vom Kölner Stadtanzeiger interviewt und von einer Fotografin zum einem Fotoshooting eingeladen. Den ersten Teil der Hund-und-Pferd-Show wird morgen um 10 Uhr im Hund-und-Zirkus-Kanal auf Youtube veröffentlicht. Der zweite Teil mit Lucy folgt in einer Woche und unsere Nachmittagsshow in Freiheitsdressur, Zirkuslektionen und Libertyriding erscheint am Freitag im Horsemanship-Kanal.

Morgen nehmen wir dann Queenie mit - wir sind schon ganz aufregt.

Unsere Auftritte mit unseren Hunden und Lucky sind am Samstag um 11 Uhr 15 (vielleicht können wir noch auf 11 tauschen, aber definitiv im Vorführbereich 1) mit dem Horse-Dog-Trail und um 15 Uhr im Vorführbereich 2 mit Zirkuslektionen und Freiheitsdressur.

Am Sonntag nehmen wir Queenie mit, die noch nie auf einer Messe war. Um 11 Uhr 30 zeigen wir im Vorführring II wie wir ein Pferd an die Atmosphäre in einer Messe gewöhnen.  Um 14 Uhr 40 stellen wir mit Queenie im gleichen Ring das People Cutting vor und erzählen etwas übers Pferdetraining. Kleiner Teaser dazu: Musik ist die Stille zwischen den Noten.

Um zum Programm zu kommen, einfach aufs Bild klicken

Geübt haben wir dafür bei einem Cuttingkurs von Mirko Nuhn. Hier die Fotos - Videos sind über die Stichworte: Cutting und Queenie in unseren Youtube-Kanälen zu finden.

Nicola hat höchsten prüfbaren Level bei Parelli bestanden: den Level 4

Nachfolgend findet ihr all meine Level 4 Audition-Videos:

Die Reitprüfungen hatte ich 2013 gefilmt und 2014 bestanden:

Larissa besteht Level 4 Freestyle mit Bestnote bei Parelli

Einige Monate zuvor hat Larissa das Savvy Finesse bestanden - die erste Audition ihres Lebens. Die Levels 1 - 3 hat sie zwar als audition übersprungen, aber trotzdem erlernt.

Drei Medaillen für Larissa & Lucky

 

Larissa & Lucky haben beim Rheinlandchampionat abgeräumt: In der Superhorse wurde Larissa Rheinlandchampion, in der Westernriding Vize-Rheinlandchampion und in der Reining erhielt sie die Bronzemedaille. Der Blogbeitrag zum Rheinlandchampionat folgt in Kürze. Bis dahin freuen wir uns, wenn ihr die Berichte von den anderen Turnieren lest: Einfach unten auf die jeweilige Überschrift klicken.

08.10.2019
Nicola Steiner Westernreiten
Keine Kommentare
Bericht vom Championat der Westernreiter Rheinland  Am Ende des Blogbeitrags geht es um die Qual der Wahl, aber zuerst die gute Nachricht: Meine Kinder haben in Krefeld abgeräumt. Mein Sohn Janik reitet ja nur Reining und hat dort einen guten vierten Platz gemacht hat. Er musste auch nicht traurig sein, dass es knapp an der Medaille vorbei war, denn es war sein erstes Mal beim WRR. Rheinlandchampion kann aber nur werden, wer im Laufe der Saison zwei Mal mit dem jeweiligen Pferd gestartet ist. Die Medaillen hat dafür Larissa nach Hause gebracht. Ich Schussel dachte zwischendurch, sie wäre auch nicht berechtigt, weil nur ein Turnier geritten. Stimmte gar nicht, denn sie war sowohl in Isselburg als auch in Issum mit ihrem Pony Lucky dabei. In Isselburg war außer Lucky kein anderes Pferd dabei, so dass ich gar nicht wusste, was ich im Blogbeitrag schreiben soll: Lucky ist immer brav und bekommt Schleifen dafür - langweilig, aber bevor es wieder spannend wird mit Streichen unserer Paintstuten (Fancy und Queenie sind Mutter und Tochter), mal kurz Larissas Erfolge beim Championat feiern: In der Superhorse hat sie die Goldmedaille geholt, in der Westernriding die Silbermedaille und in der Reining die Bronzemedaille sowie ein vierter und siebter Platz in der Ranchriding. Wir sind mächtig stolz. Noch stolzer bin ich allerdings darüber wie souverän Larissa Janiks Pferd Fancy auch in den Disziplinen geshowt hat, wo sie dazu neigt sich festzumachen. In ihrer Lieblingsdisziplin Reining ist Fancy locker und begeistert - siehe Playlist: XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX 3. Platz Superhorse und 8. in der Ranchriding bei 14 Startern In der Superhorse hätte Larissa mit Fancy sogar die Bronzemedaille geholt, wenn Fancy denn diese beiden verpflichtenden Starts vorab gehabt hätte, aber es war ja Fancys erstes WRR-Turnier. Im letzten Blogbeitrag Familienduell beim EWU-C-Turnier und Nicola fällt vom Pferd - aber zuhause hatte ich ja berichtet, dass Larissa gerne möchte, dass ich sowohl Ranchriding als auch Westernriding mit Fancy reite, damit ich Routine in diesen Disziplinen bekomme, falls ich das auch mal mit Fancys Tochter Queenie reite. Letzten Endes haben wir uns auf einen Kompromiss geeinigt: Sie reitet zusätzlich zur ohnehin geplanten Superhorse die Ranchriding und ich nur noch die Westernriding, die dann auch die letzte Prüfung für uns war (siehe das Follow me around in der Playlist oben). Von mir gibt es kein Schleifenbild, aber dafür vom LL-Team umso mehr: Lucky hat eine Schärpe bekommen, dabei hasst er das. Schaut das VIDEO wo er ausrastet deswegen Ich musste leider mit der zweiten Hand reingreifen und bin froh, dass ich nächstes Jahr bei der EWU in der Leistungsklasse 3 wieder beidhändig reiten darf. Aber vorher war ja noch die Ranchriding, die unmittelbar nach der Reining stattfand und da sagte Larissa, sie hätte auch Probleme gehabt, weil Fancy dazu neigt, sich festzumachen und immer nach vorne denkt. Damit kommen wir zum Titel des Blogbeitrags, denn es wird ja oft gesagt, dass man sich entscheiden muss: Entweder ist es ein Reiningpferd oder ein Allrounder. Pferde wie Lucky, die beides gehen, sollen wohl ganz seltene Ausnahmen sein. Er gehört nicht zu den Pferden, die durch die Reining "heiß" geritten werden. Wer jetzt denkt, dass diese Königsdisziplin im Westernreiten Stress für die Pferde bedeutet, der irrt, denn die Reining ist die einzige Disziplin, wo Fancy abschnaubt und sich am langen Zügel reiten lässt. Und da hört man hin und wieder, dass man sie damit für alle anderen Disziplinen "versaut" hat.  Wer braucht schon Schleifen, wenn er Kartoffeln mit Sour Cream hat ;) Es ist mir immer ein bisschen komisch, wenn ich für nur eine Disziplin aufs Turnier fahre, aber warum eigentlich nicht? Es ist Janiks Pferd und er ist mit Nur-Reining vollkommen glücklich. Ob wir den Rest künftig weglassen, müssen wir zum Glück nicht heute entscheiden, denn jetzt kommt erst mal die Winterpause: Kommt Zeit, kommt Rat. Mal sehen, ob ich in dieser Pause Zeit finde, das Video von Fancys erster Reining auf dem Turnierkanal zu posten. Denn damals im Jahr 2012 sah das noch ganz anders aus. Fancy konnte bei den Spins nicht stehenbleiben und hat versucht, aus der Halle herauszulaufen. Das war der Grund, weswegen ich sie jahrelang nur Trail geritten bin. Das hat sie zwar ganz gut gemacht und es ist uns gelungen, uns in die Leistungsklasse 2 hochzureiten, aber ich war nie sicher, ob Fancy Spaß am Trail hat. Und dann haben wir es erneut mit der Reining versucht und: Bingo - Fancys Lieblingsdisziplin war gefunden. Nach der Playlist von Fancy und Nicola im Trail und dem Schlußwort findet ihr ein paar Bilder vom Pferdesportzentrum Krefeld, wo das WRR-Championat stattfand. Auch bei Lucky hat es gedauert, bis er so erfolgreich war. Das sagt Larissa   immer wieder. Unsere Billigpferde sind eben nicht das Produkt guter Zucht Weil das damals im Trail auch nicht von Anfang an gefluppt hat und Fancy später mit Janik und ihrer damaligen Reitbeteiligung sogar erste Plätze verbuchen konnte, bin ich in Bezug auf die Westernriding doch noch unentschlossen, ob wir nicht doch weitermachen sollen mit dem Training in den Allrounddisziplinen, denn es geht ja nicht um Pleasure oder Westernhorsemanship. Bei den fliegenden Galoppwechseln ist Fancy sooo talentiert (wenn sie nicht gerade davonstürmt). Diese Diskussion um die Qual der Wahl hatte ich auch mit einer Freundin am Tag nach dem Turnier und davon erzähle ich euch im FMA in der Playlist ganz oben, wo ihr auch die erste Hälfte meines Westernriding Rittes seht. Leider war bei Janiks Handy plötzlich der Speicherplatz voll. Es hat genau in dem Moment den Geist aufgegeben, als ich mit der zweiten Hand in die Zügel greifen musste. Die zweite Hälfte beidhändig soll ganz gut ausgesehen haben, sagt zumindest Larissa. Eine ganz tolle Tochter übrigens, die mich gleich getröstet hat, weil ich doch kein Schleifchen bekommen habe, wo wir doch vorher noch gerechnet haben, dass ein wertungsfähiger Ritt für irgendein Schleifchen reicht, aber war halt Schluss mit lustig, weil an der falschen Seite der Pylone und reingriffen. Nett wie Larissa ist, hat sie behauptet, ich hätte gut reagiert. Wie lieb, wo ich doch sicher bin, dass Larissa Fancy ganz souverän durch die Prüfung geritten wäre, was sie bestreitet. Janik hat immer das jeweils zweite Pferd betreut, während ich gefilmt habe - sah gechillt aus Der Reitplatz - dahinter waren die Paddocks und dahinter die Weide, auf der die Pferdeanhänger standen Mittagspause für die Pferde Schon nach der ersten Prüfung war die Ablage vom Auto voll ;) Ein Paradies für Pferde mit großzügigen Paddocks beim Pferdesportzentrum in Krefeld
04.09.2019
Nicola Steiner Westernreiten
Keine Kommentare
Janik wurde Dritter in der Reining, Larissa je Zweite in Reining & Westernriding und Dritte in der Ranchriding. In der Reining war es eng: Zwischen erstem, zweiten und dritten Platz war nur ein halber Punkt Abstand. Irren ist menschlich, dem Pferd dafür die Schuld zu geben, ist noch menschlicher, hat Pat Parelli einmal gesagt. Geht mir auch gerade so, denn ich bin ja schon ein bisschen traurig, dass ich vom letzten Turnier ganz ohne Schleife nach Hause gefahren bin, obwohl ich eigentlich dachte, dass das gar nicht so schlecht war. Larissa sagte mir gestern noch, dass ich das Beste heraus geritten bin, was man mit Fancy hätte reiten können. Auch während des Turniers hat sie sich mit einer Freundin während der Westernriding unterhalten, die sagte: "Die beiden können das ja schon." Aber es war natürlich mein Fehler: Bei Fancy ist nicht das Wechseln das Problem, sondern es zu erreichen, dass sie nicht ungefragt wechselt und da muss das Bein dran sein. Ausgerechnet über der Stange habe ich das Bein vergessen, Fancy ist gewechselt und das hat mich drei Penaltys über der Stange und fünf Penaltys danach gekostet. Dann noch zwei mal minus anderthalb dort ... na ja, am Ende habe ich den Mindestscore nicht erreicht. Die Ranchriding lief gar nicht so schlecht, aber für eine Platzierung hat es trotzdem nicht gereicht. Da sagt mein Sohn, dass das einfach nicht Fancys Disziplin ist: Sie stürmt auf der Geraden. Hat sie gestern zuhause auch gemacht und da muss man natürlich als Mensch dran arbeiten, aber es ist ja - wie gesagt - menschlich, dem Pferd die Schuld zu geben und da fiel mir gestern ein, wie ruhig Fancys Tochter Queenie eigentlich ist und wie viel Spaß es eigentlich macht, sie zu reiten. Gesagt, getan: Beim letzten Mal lief es besser für mich: 2 x Zweite Nach zwei Wochen Abstinenz, bin ich also gestern abend Queenie geritten, nachdem es nachmittags mit Fancy nicht sooo gut lief und erlebte mein zweites blaues Wunder des Tages - ausgerechnet an genau derselben langen Gerade. Ich wollte eigentlich eine Horsemanship-Pattern reiten. Dort kommt zuerst eine 180-Grad-Hinterhand-Wendung und dann angaloppieren. Ich weiß ja eigentlich, dass man erst 1-2 Schritte Schritt gehen muss, wenn man aus dem Stand angaloppieren will, damit es harmonisch ist, aber genau das hatte ich vergessen: Queenie fällt in den Außengalopp, als ich sie mit dem Bein nach innen lenken will, denkt sie es ist eine Wechselhilfe, brettert los und tritt mehrfach nach hinten aus. Ich verliere das Gleichgewicht und fress' erstmal Sand. Jetzt tut mir zwar die Hüfte weh, aber ich freue mich, weil mir so etwas in der Vergangenheit wirklich Angst gemacht hat: Gestern bin ich nach ein paar Frusttränen direkt wieder drauf und angaloppiert - (fast) aus dem Stand ab in den Zirkel. Zurück zum Turnier: Meine Kinder haben in Wermelskirchen die Familienehre gerettet und abgeräumt und da kann man eigentlich nur sagen: Die können es auch einfach besser als ich: Mich regt das ja immer so auf, wenn Nicht-Turnierreiter (will meinen Trainer, die angeblich deswegen keine Turniere reiten, weil sie ein ominöses DAS nicht unterstützen wollen) behaupten, dass man einem Turnierpferd solange Druck macht, damit es funktioniert. Vielleicht, um den Mangel an eigenen Erfolgen zu kaschieren? In der Realität ist es doch eigentlich so, dass das Pferd das überhaupt nicht alleine kann, was auf dem Turnier gut bewertet wird - schon gar nicht aus Angst, die manche Leute den Turnierpferden mal pauschal unterstellen: Der Reiter muss dem Pferd doch helfen - heißt ja auch "reiterliche Hilfe". Und wenn der Reiter sich - wie ich - nicht konzentriert, dann gibt das eben keinen mit der Schleife. Ich spare jetzt einfach mal internationale Turniere wie die CHIO aus, wo wir Deutschen ja leider keinen Einfluss drauf haben, aber beim Otto-Normalturnier, wo es keine Rollkur gibt, klappt es doch nur, wenn das Pferd entspannt ist und das kann es nur, wenn auch der Mensch entspannt ist. Und nicht nur das: Wenn das Pferd sich fest macht, dann muss man zuvor Strategien entwickelt haben, um das Pferd im Falle des Falles locker zu machen. Das ist im Grunde auch das Problem von Fancy: Sie macht sich fest und ich kriege sie zu Hause locker, aber auf dem Turnier nicht, weil alles so schnell geht. Nach wenigen Sekunden muss man abbiegen, dann kommt erst der Galoppwechsel nach dem extended lope (verstärkter Galopp) und dann muss man auch schon zeitgleich im langsamen Galopp sein - puuh. Da war ich dann in der Ranchriding auch höchst irritiert, weiß aber nicht, was genau mir an dieser Stelle die Abzüge gebracht hat, hatte aber auch keine Luste, die Richterin zu fragen - ihr könnt ja mal oben in die Playlist schauen - vielleicht erkennt ihr ja den Fehler. Warten auf Godot .. äh ... auf die Reining-Prüfung in Wermelskirchen Daher wollte ich gestern die Flinte ins Korn werfen und meine Tochter bitten, dass sie beim nächsten Turnier Fancy alleine reitet (also die Reining ist natürlich Janik vorbehalten). Die hält aber am ursprünglichen Plan fest: Larissa reitet mit Fancy die Superhorse und ich Westernriding und Ranchriding, weil ich das ja vielleicht auch mal irgendwann mit Queenie reiten will, sagt Larissa. Da denke ich jetzt wiederum in eine andere Richtung. Nämlich, dass ich mich vielleicht langsam mal aufs Altenteil des Turnierlebens zurückziehe und die ruhigen Disziplinen reite: Pleasure, Horsemanship, Trail  - und zwar in Ü45-Klassen. Bei den ersten beiden Disziplinen müssen wir allerdings ja auch wieder einiges erarbeiten (den Galopp z.B.), aber im Trail, sind wir gar nicht sooo schlecht und ergattern auch mal eine rote Schleife und zwar beim letzten Turnier und das sogar trotz Galopp: Lösung gefunden: Westernpferd Queenie von Mrs. Hyde zu Dr. Jekyll Und der Titel des letzten Blogbeitrag beschreibt genau das, was man finden muss: Des Rätsels Lösung. Um beim ersten Satz dieses Blogbeitrags zu bleiben: Man muss nach Parelli das Rätsel des Pferdes lösen. Bei Fancy war das u.a. die Disziplin zu finden, die ihr Spaß macht. Ich bin früher Fancy ja auch Trail geritten und in der Leistungsklasse drei hatten wir sogar einige dritte Plätze - selbst bei 15 Startern, aber ich glaube richtig Spaß hatte sie nicht daran. Ihre Lieblingsdisziplin ist Reining, was ja eigentlich auch schon eine Lösung ist: Nur das reiten, was dem Pferd auch liegt. Da sie die Westernriding ja auch gut macht, muss man halt dran bleiben und auch dieses Rätsel lösen: Bein dran, locker bleiben und die dummen Sprüche der Unken in den Wind schlagen, die da behaupten, man würde das Pferd solange einschüchtern, bis es macht, was der Turnierreiter will. Wenn das mal so einfach wäre ... für mich ist es zumindest tröstlich, dass auch Larissa nicht von null auf hundert erfolgreich im Westernreiten war und auch ihre Tiefen hatte. Also muss ich da wohl jetzt auch mal durch: Niemals endende Selbstverbesserung wie Parelli immer so schön sagt. Wir bleiben dran - es war ja in beiden Disziplinen auch erst mein zweites Mal. Um diese Unkenrufe der Trainer, die partout keine Turnier reiten, geht es übrigens auch in meinem Buch "Die Pferdemafia - zwischen Pferdeprofis und Mustang Makeover", was ihr unter nicola-steiner@t-online.de bestellen könnt. Und noch ein Schlußwort: Dankbarkeit und Demut gehören auch dazu, denn immerhin laufen Fancy und Lucky auf dem Turnier auch halbwegs, wenn sie zu zweit sind. Und das ist etwas, was mit Queenie ja so gar nicht machbar ist. Nachzulesen in folgendem Blogbeitrag: Ein Lob, das zu Tränen rührt und etwas Galgenhumor
15.08.2019
Nicola Steiner Westernreiten
Keine Kommentare
Jetzt endlich habe ich einen neuen Hut: Einen Rodeoking,gebraucht für 60 Euro (zzgl. Hutbox 40 Euro) Mit Magengrimmen sind wir gestern morgen aufs Turnier gefahren, denn unsere Paintstute Queenie ist immer für eine Überraschung gut: Mal steigt sie senkrecht in die Luft, mal buckelt sie und mal rennt sie los. Nachzulesen ist das in folgenden Blogbeiträgen: Schwarzer Turniertag wegen klebenden Pferd: C-Turnier Wirfus war Katastrophe Ein Lob, das zu Tränen rührt und etwas Galgenhumor Aber das eigentlich nur außerhalb, insbesondere dann, wenn wir eines unserer anderen Pferde mit aufs Turnier nehmen. Deswegen haben wir das jetzt einfach mal gelassen und sind mit Queenie alleine zum WRR-Turnier nach Monheim gefahren. Ob das geklappt hat, erzähle ich euch unter dem FMA von der wunderschönen Anlage des RSV Monheim zwischen Rhein und Altstadt:                                                             Rotzlöffel Queenie: Zerrspiele mit meinen Socken Stolz wie Oskar und überglücklich: Die Lösung ist gefunden So, aber jetzt ... Trommelwirbel ... wir sind nicht nur lebend nach Hause gekommen, sondern auch eingedeckt mit Schleifen - eine pro Ritt und sogar zwei Rote. Wir wurden Zweite im Trail und im Trail in hand. Queenie war superlieb, vielleicht noch ein bisschen überfordert von den Pattern. Dadurch das Queenie immer recht eigenwillig war und in den ersten Jahren nach dem Einreiten alle paar Monate senkrecht in der Luft stand, war sie beim ersten Turnierstart zu alt für Jungpferdeprüfungen und ist von Anfang an in der Leistungsklasse 1 gestartet. Wie man das im Natural Horsemanship so macht, plane ich jetzt einen Restart und fange nochmal ganz von vorne an, indem ich mich in die Leistungsklasse 3 zurückfallen lasse. Da sind nicht nur die Pattern einfacher, da darf ich auch in der Klasse der Über-Vierzigjährigen starten, aber das habe ich euch ja schon im letzten Blogbeitrag "Mein erstes Mal & Pläne für die kommende Saison" erzählt. Dort geht es um meine erste Westernriding und meine erste Ranchriding mit Queenies Mutter Fancy. Dieses Mal hat es sich mit Queenie richtig gut angefühlt und sie hat sogar in der Showmanship eigentlich alles richtig gemacht ... im Gegensatz zu mir: Ich habe mir ein M geholt (das sind Fehlerpunkt klein 5 und groß 10), weil ich nicht gewartet habe, bis der Richter an seinem Platz war, wie ihr ja im Video oben bestimmt gesehen habt. Im Trail in Hand hat es ja sogar beim letzten Turnier mit Queenie gut geklappt und wir wären beinahe Erste geworden, wenn ich die Trabstangen nicht falsch angegangen wäre - da hatte ich jede Menge Plus. Dieses Mal wollte ich es wissen, hatte aber nur ein Plus und landete dann wieder auf dem zweiten Platz. Bei insgesamt acht Startern bin ich natürlich trotzdem stolz wie Oskar und so froh, dass Queenie so lieb war. Beim gerittenen Trail war es auch der zweite Platz, aber man merkt schon, dass Queenie sich mit LK-1-Pattern schwer tut. Das seht ihr bald in dieser Playlist - ab jetzt mittwochs und samstags ein Video von den einzelnen Starts. Am Nachmittag ist Larissa mit ihr noch die Ranchriding geritten und wir sind froh, dass das überhaupt ging, weil wir beim letzten Turnier diesen Start ja abblasen mussten, weil Queenie so durch war und Larissa erst absteigen musste und dann alle Mühe hatte, wenigstens auf dem Abreiteplatz ein, zwei ordentliche Galoppzirkel zu reiten. Dieses Mal war Queenie so lieb beim Abreiten, dass Larissa in der Prüfung übermütig geworden ist und beim Drehen zu schnell sein wollte, worauf Queenie etwas hüpfte und beim verstärkten Galopp dann stürmisch wurde, so dass Larissa mit der zweiten Hand eingegriffen hat, damit Queenie nichts Falsches lernt. Beidhändig haben die beiden dann aber noch einen Superritt hingelegt, wenn auch ohne Wertung. Gleich neben der Reitanlage ist links der Rhein und rechts ... Und weil Queenie das so gut gemacht hat, geht sie schon mal in die Winterpause. Beim Championat treten wir dann mit Lucky und Fancy an. Dieses Mal teile ich mir das Pferd mit meinem Sohn, der die Reining reitet und mir Westernriding und Ranchriding überlässt. Eigentlich könnte Larissa dann ja auch noch die Superhorse mit ihr reiten, aber das muss ich sie erst fragen. Das Championat ist in Krefeld, auch eine schöne Anlage, aber die in Monheim hat einen ganz besonderen Charme. Ich hoffe, dass wir nächstes Jahr wieder hin dürfen. ... rechts die Altstadt. Dort gab es leckeres Eis. Ach ja, so richtig Feierabend hat Queenie noch nicht, denn sie hat Ende September ihren ersten Messeauftritt, weil sie das einzige unserer Pferde ist, was ein bisschen Cutting-Talent hat. Wir zeigen aber auf der Equorius / Bunte Hunde Messe auf der Kölner Rennbahn nicht nur das People-Cutting, sondern auch Horse-Dog-Trail, Freiheitsdressur, Zirkuslektionen und Natural Horsemanship. Vielleicht sehen wir uns ja dort, das würde mich sehr freuen. Wer den Enthüllungsroman "Pferdemafia - zwischen Pferdeprofis und Mustang Makeover" noch nicht kennt ... ich bringe Exemplare mit und verkaufe sie vor Ort, aber Bestellung per E-Mail geht natürlich auch. Auf dem Titel des Buches ist übrigens auch Queenie abgebildet. Ich finde das passt: Freches Buch, freches Pferd. Besucht auch meine Homepage 12oaks-ranch.de/blog/ Dort sind aktuell Fotos von unserer Reise nach Rom. Neben den üblichen Sehenswürdigkeiten wie Trevibrunnen und Spanische Treppe sind wir den Spuren von Dan Browns Roman Illuminati gefolgt: Vatikan, Pantheon, die Kirchen Maria del Popolo und Maria della Vittoria und, und, und .. Last but not least: Impressionen vom Cuttingkurs bei Mikro Nuhn. Das muss Queenie lernen, weil wir Ende September auf der Messe Equorius / Bunte Hunde auf der Kölner Rennbahn auftreten und dort neben Horse Dog Trail und Zirkuslektionen das People Cutting zeigen soll. In der Playlist seht ihr nicht nur, wie wir das im Kurs geübt haben, sondern wie Queenie plötzlich senkrecht in der Luft steht. Dabei ist sie eigentlich Jahre nicht mehr unter dem Reiter gestiegen:

Oops: Americana besucht, aber Fotos vergessen, stattdessen welche aus Ulm

In der Fotogalerie seht ihr den Ulmer Münster. Eigentlich wollten wir den von innen besichtigen, aber wir kamen wegen Stau erst um halb 8 im Hotel Ulmer Spatz an. Gegessen haben wir in den Drei Kannen für drei Leute drei Teller. Auf dem Hinweg bei Burgerking (Chilicheese Pommes mmmh), auf dem Rückweg waren wir bei Kentucky Fried Chicken.

Und warum waren wir in Ulm? Weil wir nach Augsburg zur Americana wollten und ich habe nicht geknipst. Das ist ja gar nicht meine Art irgendwo zu sein und keine Fotos zu machen. 

Auf der Messe habe ich nur die zu engen Chaps geknipst, die ich in einem Anfall von Kaufrausch gekauft habe, die aber zu eng und zu lang waren. Netterweise durfte ich sie zurückschicken und bekomme das Geld zurück. Dann nehme ich jetzt ab und kaufe mir im Frühjahr Horsemanship-Chaps. Auch etwas, was ich auf der Americana gelernt habe: Reining-Chaps haben Lederbesatz, Horsemanship-Chaps sind schlicht und einfarbig. Glitzer und Verzierung sind nur im Bereich der Brust und der Schultern sinnvoll, damit der Sitz ruhiger wirkt. Wieder was dazu gelernt.

Janiks & Nicolas Turbotour durch Italien - in der Antike versunken

Pompeji & Venedig

Die Toskana war bei uns eigentlich nur als Zwischenstopp auf dem Weg nach Pompeii und dann wieder nach Venedig gedacht. Aber Siena, Lucca, Florenz und Pisa waren ideale Orte für eine Pause.

Hauptziel Rom

In Rom haben wir 4 Tage verbracht und so viele Fotos gemacht, dass es dafür eine eigene Unterseite gibt: Kolloseum, Forum Romanum, Spanische Treppe, Trevibrunnen, Vatikan uvm.

Die Unterkünfte

Seid ihr auf der Suche nach günstigen Unterkünften und fragt euch, wo man in Rom oder Venedig das Auto unterbringt? Dann seid ihr auf dieser Unterseite goldrichtig.

Die Route

Bei nur zehn Tagen Zeit und so vielen Zwischenstopps musste die Reise gut geplant sein. Wir teilen unsere Erfahrungen mit euch - vielleicht folgt ihr ja einmal unseren Spuren. 

05.09.2019
Nicola Steiner Horsemanship
2 Kommentare
 Von Janik Steiner Hier mache ich Rast vor den Carcallathermen in Rom | mehr Rombilder HIER Als Historiker interessiere ich mich natürlich für Italien, vor allem für Rom. Doch als ich jünger war, erschien mir das Mittelalter und die frühe Neuzeit immer sehr langweilig. Dabei hat gerade die Geschichte Italiens so viel zu bieten. Einen Zugang sollte ich über die Videospielreihe Assassins Creed bekommen. Davon spielen zwei im spätmittelalterlichen Italien. Unsere Geschichte beginnt mit dem jungen Haudegen Ezio Auditore da Firenze (aus Florenz). Sein Vater ist ein einflussreiches und wohlhabendes Mitglied der Florenzer Gesellschaft und so ist sein Leben, abgesehen von einigen jugendlichen Prügeleien mit einer verfeindeten Familie und dem Fliehen vor dem Vater seiner Jugendliebe ziemlich unbeschwert. Der Vecchiopalast in Florenz - mehr Florenz-Fotos 12oaks-ranch.de/blog/ Doch sein Leben ändert sich grundlegend, als die Stadtwache in das Haus der Auditores eindringt und seinen Vater und seine Brüder als Verschwörer festnimmt. Nur Ezio konnte entkommen. Eine Geschichte über Macht, Verrat und eine uralte Gemeinde, die für Frieden und Freiheit der Menschen kämpft, beginnt. Eher durch Zufall begann meine Reise in Italien, das seit dieser spannenden Spiele endgültig zu meinem historischen Traumreiseziel wurde, auch in Florenz, den wir mussten unsere Reise ja auch zeitlich anpassen. Doch Florenz war gerade für mich auch ein perfekter Anfang. Durch die Straßen zu wandeln in der Stadt, in der so viele bedeutende Wissenschaftler und andere Persönlichkeiten Teile ihres Lebens verbracht haben (zu erwähnen sei hier zum Beispiel Leonardo Da Vinci, der in den Spielen als ein enger Freund Ezios porträtiert wird), war ein tolles Gefühl. Mehr Fotos aus der Toskana auf 12oaks-ranch.de/blog/ Aber auch die Straßen zu betrachten, in denen man sich als Ezio mit den Schergen der Unterdrückung gestritten und gekämpft hat, in hoher Geschwindigkeit vor den Stadtwachen geflohen ist und in erkunderischer Neugier an allen möglichen Fassaden geklettert ist, war ein ganz eigenes Erlebnis. Leider war ich in Florenz nicht in der Lage, viele Orte zu finden, die ich auch als Ezio besucht hatte, da mir viele nicht in Erinnerung geblieben sind. Jedoch fand ich das Gebäude, in dem Ezios Familie gefangen gehalten wurde und den Platz, an dem sie ihr trauriges Ende fand. Und als ich auf dem Fort Belvedere stand und über die Stadt blicken konnte, fühlte ich mich nicht nur wie Ezio, der auf verschiedensten Aussichtspunkten die Lage sondiert, sondern sah auch viele Kirchtürme, die ich in dem Spiel in todesmutiger Manier erklommen hatte. Mehr Fotos vom Forte Belevedere auf 12oaks-ranch.de/blog/ Aber zurück zu Ezio. Als Verschwörer und Verräter gesucht, muss er fliehen und gleichzeitig seine Schwester und seine Mutter sicher aus der Stadt bekommen. Hilfe erhält er hier von einem alten Freund der Familie, Machiavelli, einer geheimnisvollen Person, der sich selbst Volpe (der Fuchs) nennen lässt und einer Gruppe Kurtisanen. Sein Ziel ist sein Onkel Mario, der in der Toskana Leiter eines kleinen, befestigten Dorfes und einer Söldnerarmee ist. Dort erfährt er das Geheimnis seiner Familie, nämlich, dass sowohl sein Vater, als auch sein älterer Bruder Mitglied einer Geheimgesellschaft, der Assassinen, gewesen sind. Diese Gesellschaft verteidigt die Welt gegen die Templer, eine Organisation, die nach immer mehr Macht trachtet und versucht, die Erde zu kontrollieren (hier kann man voll von künstlerischer Freiheit reden, denn beide Gruppierungen sind zwar historisch nachweisbar, aber eben nicht in diesem Ausmaß und Kontext). Zumindest schwört Ezio Rache an den Templern, die für den Tod seiner Verwandten verantwortlich sind und lernt die Wege der Assassinen. Sein erstes Attentat ist in einer kleineren Stadt in der Toskana. Die Stadtmauer von Lucca ist typisch für toskanische Kleinstädte Auch ich habe mir Orte in der Toskana angeschaut, aber nicht Marios Villa und auch nicht den Ort von Ezios ersten Auftrag. Für mich ging es nach Lucca und Siena. Aber auch diese Orte waren von einer Steinmauer umgeben und hatten ihre ganz eigene Geschichte und Architektur. Aber diese gehören nun mal nicht in diese Geschichte. Nachdem Ezio in Florenz den Medici bei ihrem Aufstieg geholfen hat (die Templer hatten sich gegen diese Familie verschworen), machte er sich auf nach Venedig, um Jagd auf weitere hohen Tiere der Templer zu machen. Auf den Weg trifft er seinen alten Freund Leonardo Da Vinci, der ebenfalls unterwegs nach Venedig ist, wobei es zu einer Verfolgungsjagd zwischen Ezios Kutsche und Templerschergen kommt. In Venedig angekommen erfährt Ezio von einem Attentat gegen den amtierenden Dogen. Für ihn ist klar, dass er es verhindern muss, doch er kommt nicht in den Dogenpalast, denn er ist schwer bewacht und seiner Mauern unüberwindlich. Und bevor ich nun erzähle, welch interessanter Plan dort zustande kam, der eine sehr coole Gameplay- Passage führte, noch mal ein paar Erfahrungen aus Venedig, im Bezug auf das Spiel. Wie im Spiel konnte ich mich durch enge Gassen bewegen und auch wenn ich jetzt nicht Wände hoch geklettert bin, so gab es mir dasselbe Gefühl des Erkunders, dass diese Spielreihe so einzigartig macht. Vor dem Dogenpalast hatte man dasselbe Gefühl eines beeindruckenden, unüberwindlichen Eindrucks. Nur das Eintreten in den Palast war um einiges einfacher, denn inzwischen hatten wir eine Karte und es war, im Gegensatz zum Mittelalter auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Innenhof im Dogenpalast Aber wie kam Ezio nun in den Palast? Einfach gesagt, von oben. Mit der Hilfe einer Erfindung Leonardos, einem Fluggleiter, konnte er die Mauer überwinden. Damit man im Spiel nicht abstürzte, ist man über Feuer geflogen, damit die warme Luft einem neuen Auftrieb gibt. Doch trotz der ganzen Mühen konnte Ezio den alten Dogen nicht retten, die Templer stellen den neuen Dogen und kontrollieren die Stadt. Entsprechend hat Ezio nun viel zu tun, um die Stadt wieder zu befreien. Über mehrere Attentate und Informationen erfährt er zwei wichtige Sachen. Zum einen, dass der Kopf der Templer der amtierende Papst Alexander Borgia ist und das eine Gruppe von Templern versucht, ein wertvolles und mächtiges Artefakt zu bergen. Das Arsenale im Stadtteil Castello Im Spiel versucht man zuerst, die Expedition, die vom venezianischen Arsenale aus startet, aufzuhalten, doch dies ist nur ein Teilerfolg. Er kommt zwar ins Arsenale und kann eine weitere Templerpersönlichkeit ausschalten, die Flotte sticht jedoch dennoch in See. Ich selber konnte leider nicht ins Arsenale, da es teilweise noch ein Militärgebiet ist, aber es von außen zu betrachten war auch schon ziemlich cool. Das erste Spiel endet mit Ezios Reise nach Rom, um sich des Papstes zu entledigen, in der Mission selbst bewegt man sich durch den Vatikan, aber sowohl in der Mission, als auch bei meinem Rombesuch, war das, was ich besuchen konnte sehr beschränkt (obwohl ich bei meinem eigenen Besuch um einiges mehr sehen konnte) und es gab kaum Überschneidungen. Entsprechend gibt es hier in Sachen Assassins Creed für mich nicht so viel zu erzählen. Ich sag nur so viel, dass der Papst hier nicht sein Ende fand und das ich nur empfehlen kann, das Spiel selbst zu spielen. Blick aus dem Fenster der vatikanischen Museen Im Anschluss folgt das Spiel Assassins Creed Brotherhood, das sich komplett auf Rom bezieht. Da der Borgia-Papst nicht getötet wurde und die Familie der Borgia Ezio als eine Bedrohung sehen, greifen sie das Dorf seines Onkels an. Ezio wird verletzt, wird jedoch von seinem Freund Machiavelli nach Rom gebracht, wo er versorgt wurde. In Rom selbst nimmt Ezio jetzt den Kampf gegen die Borgia auf, findet neue und alte Verbündete und klettert wieder auf verschiedenen historischen Gebäuden herum. Da sowohl Rom, als auch das Spiel viel zu bieten haben, werde ich auch hier vieles abkürzen und vor allem von den Abenteuern auf und in den alten Bauwerken berichten. Aber vorher möchte ich zumindest erzählen, dass im Spiel das Versteck der Bruderschaft sich auf der Tiberinsel befindet. Als ich jedoch dort war, konnte ich davon nichts sehen, aber es ist ja auch eine Geheimgesellschaft. Ein besonderes Highlight meines Rombesuches war jedoch die Engelsburg. In Assassins Creed ist dies der am stärkste bewachte Ort im ganzen Spiel und die Engelsbrücke ist der perfekte Ort für ein Stand-off mit den Stadtwachen. Erkunden kann man die Burg selbst aber im Spiel leider kaum. Es gibt eine Mission, in der man in die Burg eindringen muss, um eine verbündete Adelige zu befreien, man ist dabei aber so sehr mit Schleichen und Kämpfen beschäftigt und stark in seinen Wegen beschränkt, das man nicht viel sieht. Spaß macht es dennoch, sich dort einzuschleichen und den Wachen auf der Nase herumzutanzen. Blick von der Engelsbrücke auf die Engelsburg - mehr Fotos HIER Bei meinem Besuch selbst konnte ich mir jedoch fast die ganze Festung in Ruhe ansehen. Es gab ja auch keine wütenden Soldaten, die mich daran hindern wollten. Ein paar Gänge in der Burg hab ich auch wieder erkannt, aber cool war auch die Aussicht und eine Waffenausstellung, von denen man in Assassins Creed schon selbst welche geschwungen hatte. Der andere Ort, der sich immer noch sehr nach Assassins Creed angefühlt hat, war das Forum Romanum. In diesen Ruinen gibt es im Spiel viel zu entdecken, unter anderem auch die Rüstung von Romulus in einer versteckten Gruft. Zusätzlich dazu konnte man hier viel klettern und musste sich in einer Mission in eine Party einschleichen, was wirklich ziemlich schwer war, denn die Wachen standen immer so, dass sie einen sehen konnten und die Verstecke waren nicht immer leicht zu erreichen. Eine echte Herausforderung also. Und auch persönlich ist es ein toller Ort, allein die Vorstellung, welch wichtigen Entscheidungen im antiken Rom hier durch die Volkstribune ausgelöst wurden, erfüllt einen mit Ehrfurcht. Was einen auch immer interessiert, das Forum Romanum ist ein wirklich beeindruckender Ort, obwohl es teilweise nur noch Ruinen sind. Das Kollosseum - Fotos vom Forum Romanum HIER Zu guter letzt will ich noch vom Kolloseum erzählen. Und ich kann mich echt nicht entscheiden, ob mir das virtuelle oder das echte besser gefällt. Beide sind nämlich sehr beeindruckend. Bei dem persönlichen Besuch gab es eine spannende Ausstellung und super Ausblicke nach innen und außen. Aber im Moment wird dort restauriert und so ein paar moderne Gerüste sehen natürlich nicht so toll aus. Das Spiel bietet hier einen leicht zugewachsenen Charme und man wird in seiner Erkundung von nichts beschränkt. Aber es ist eben nur virtuell. Die Mission im Kolloseum ist jedoch auch sehr cool, denn hier nimmt man an einem Theaterstück über die Kreuzigung Christus teil, um mal wieder ein Attentat zu verhindern, das ausnahmsweise auch mal gelingt. Zum Abschluss sag ich noch, dass dies natürlich nur meine Highlights sind. Im Spiel selbst gibt es noch viel mehr zu entdecken und erkunden, ebenso in der Stadt, so das es unmöglich ist, alles zu erwähnen. Auf jeden Fall ist das Spiel eine großartige Vorbereitung für einen Besuch in die genannten Städte und ein einfacher, wenn auch stark fiktiv angehauchter Einstieg in die Geschichte des italienischen Spätmittelalters. Lest auch die Blogbeiträge, wo ich mit meiner Mutter den Spuren des Romans Illuminati von Dan Brown folge und den Blogbeitrag über einen Roman, der in Lucca spielt: Nur eine böse Tat von Elisabeth George.
24.08.2019
Nicola Steiner Horsemanship
1 Kommentare
Der Weg zwischen dem Vatikan und der Engelsburg wird im Illuminati Roman von Dan Brown unterirdisch dargestellt Der Roman beginnt in der Schweiz beim Institut CERN und der Vatikan ist die zweite Station. Hier ein Blick aus dem Fenster der vatikanischen Museen Man kann tatsächlich für teuer Geld regelrechte Dan-Brown-Touren in Rom buchen. Das war uns zu teuer, hätte wohl auch vor allem den Vorteil gehabt, dass man das Ganze in der richtigen Reihenfolge absolviert. Wir haben den Roman Illuminati auf eigene Faust verfolgt und die einzelnen Stationen in unsere Sightseeing-Tour so eingebaut, dass wir möglichst weniger Kilometer laufen müssen. Unsere Route findet ihr bei den 10 Zeit- und Geldspartipps für Rom, die Fotos aller Sehenswürdigkeiten in der Reihenfolge wie wir sie auch gelaufen sind auf 12oaks-ranch.de/blog/juli/ In diesem Blogbeitrag erzähle ich euch die Geschichte des Buches in der richtigen Reihenfolge. Wir standen vor verschlossenen Türen i.d. vatikan. Museen Als ein Wissenschaftler, der Antimaterie entwickelt hat, ermordert wird, ruft der Leiter der Forschungseinrichtung den Universitätsprofessor Robert Langdon auf den Plan, den der kennt sich mit Symbolen aus. Der Ermordete ist gebrandmarkt mit dem Wort Illuminati auf der Brust. Um zu helfen den Mordfall zu lösen, reist Langdon zusammen mit Vittoria, der Tochter des Ermordeten, in den Vatikan. Dort ist gerade der Papst verstorben. Die Neuwahl steht an, aber gerade die preferiti, die vier Kardinäle, die Aussicht hätten, zum Papst gewählt zu werden, sind spurlos verschwunden. Der Camerlengo - die rechte Hand des ehemaligen Papstes - gewährt Langdon Zugang in die Bibliothek des Vatikan, um den Mörder mithilfe seines Wissens über die Illuminati zu finden. Rafaels Grab (Fotos vom Pantheion: 12oaks-ranch.de/blog/) und zwei am Ende des Blogbeitrags In der Bibliothek sucht Langdon die Werke des Galileo Galilei, denn dieser hat in einem seiner Bücher geheime Hinweise hinterlassen, die den Weg zur Kirche der Erleuchtung hinterlassen. Die Illuminati waren ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern und zu Zeiten des Galileo Galilei verboten. Das Pantheon war die erste Station auf den Spuren des Dan-Brown-Romans. Robert Langdon löst das Rätsel des Galilei in der ersten Station aber nur beinahe, denn es ist vom "Santis Grab" die Rede ist. Langdon erkennt den Nachnamen des Künstlers Rafael, der im Pantheon begraben ist. Der Mörder des Wissenschaftlers bei CERN hat angekündigt, dass er stündlich einen der vier entführten Kardinäle auf den Altären der Wissenschaft ermorden wird. Langdons Zeit, den Mord zu verhindern wird knapp. Im Pantheon angekommen, erkennt Vittoria, dass Rafael erst im Pantheon begraben wurde, als Galilei längst tot war und Langdon wird klar, dass nicht das Grab Rafaels gemeint ist, sondern ein Grab, welches dieser entworfen hat. Dieses Grab ist in der Kirche Santa Maria del Popolo. Das Leben des Kardinals konnte Langdon nicht retten. Der Preferiti wurde erstickt, indem ihm Erde in den Mund gesteckt wurde, so dass dieser erstickt ist. Gefunden hat er ihn in unter einem Loch im Boden: das Dämonenloch in der Chigikapelle der Kirche. Die Kirche ist wirklich sehenswert, aber nur zu bestimmten Zeiten geöffnet, z.B. nachmittags von 16 bis 19 Uhr. Unbedingt ein T-Shirt oder Tuch mitnehmen, denn mit entblößten Schultern kommt man nicht herein. Wer die erste Station findet, findet auch Hinweise zur zweiten Station und im Gedicht Hinweise auf das nächste der vier Elemente. Der zweite Mord sollte mit dem Element Wind geschehen und aufgrund der Himmelsrichtung führte die Verfolgungsjagd Langdon und Vittoria zurück zum Vatikan oder vielmehr dem Petersdom. Dort sind rund um den Obelisken die verschiedenen Winde im Boden eingelassen. Robert Langdon ist sogar beinahe rechtzeitig vor Ort, aber wieder ist der Scherge der Illuminati schneller und hat den Kardinal, dem die Lungen durchstochen wurden, als Obdachlosen verkleidet an den Obelisken gelehnt. Auch hier findet ihr mehr Fotos auf 12oaks-ranch.de/blog/ Der nächste Mord stand unter dem Element Feuer und wieder haben Langdon und Vittoria nur eine Stunde Zeit, um herauszufinden, wo der nächste Mord geschehen wird. Auch hier gelingt Langdon der Wettlauf mit der Zeit nicht oder so knapp, dass er den Mord nicht verhindern kann. Der dritte Preferiti verbrennt in der Kirche Santa Maria della Vittoria. Der Hinweis führt zur Statur der heiligen Teresa in Verzückung. Es scheint, als erlebe diese einen Orgasmus. Einer der Engel um sie herum hält einen Pfeil in der Hand und genau das ist der Wegweiser zum nächsten Ziel, so steht es zumindest im Roman. Es fehlt nur noch das Element Wasser und die Richtung wird vom goldenen Pfeil gewiesen. Robert Langdon braucht dieses Mal etwas weniger als eine Stunde, um das Rätsel nicht nur zu lösen, sondern auch den Ort des vierten und letzten Mordes zu erreichen. Er sieht, wie ein Lieferwagen zum Vier-Ströme-Brunnen auf der Piazza Navona fährt und einen großen Gegenstand in den Brunnen wirft. Langdon versucht, den Kardinal über die Wasseroberfläche zu heben. Genau das versucht der Scherge der Illuminati zu verhindern und ein spannender Kampf unter Wasser nimmt seinen Lauf. Ich habe aber schon so viel vom Roman gespoilert, dass ich es euch dieses Mal nicht verrate. Aber selbst, wenn man es weiß: Das Buch ist sogar dann noch spannend, wenn man es ein zweites Mal liest. Genau das haben Janik und ich vor der Reise gemacht, um wirklich keine Station zu verpassen. Fotos v. d. Engelsburg ganz unten auf 12oaks-ranch.de/blog/ Aber eines muss ich noch verraten: die Kirche der Illuminati ist die Engelsburg, die relativ nah am Vatikan ist und durch eine schmale Mauer mit dem Vatikan verbunden ist, auf der der Weg il passetto verläuft. In Dan Browns Roman ist dies ein unterirdischer Gang. Wahrscheinlich haben all die Engel, Pfeile und Schauplätze Roms seine Fantasie beflügelt, was ja auch vollkommen legitim ist. Wer wissen möchte, welche fachlichen Fehler Dan Brown im Roman versteckt hat, der sollte diesen Blogbeitrag lesen, der mich überhaupt erst auf die Idee gebracht hat, den Spuren des Romans zu folgen. https://viel-unterwegs.de/illuminati-tour-rom-eigene-faust/ Auf dem Foto rechts seht ihr noch die Piazza Barberini, die im Roman vorkam und auf unserem Weg lag, als wir zum Trevibrunnen wollten. Zuerst dachten wir, das ist der Trevibrunnen und wir haben uns gewundert, dass so wenig Touristen da sind. Im Roman gibt es übrigens noch ein großes Finale, wo sowohl Vittoria entführt wird, als auch Robert Langdon in Lebensgefahr gerät. Wird er überleben? Und überhaupt: Wer hat den Mörder angeheuert? Oder handelt er im eigenen Auftrag? Wie immer bei Dan Browns Büchern hat man den Mörder schon in den ersten Kapiteln vor Augen, aber man kommt einfach nicht drauf. Janik und ich sind jedenfalls nicht drauf gekommen. Vielleicht seid ihr ja pfiffiger - viel Spaß beim Lesen. Und weil Illuminati so spannend war, haben wir gleich auch die anderen Romane mit Robert Langdon ein zweites Mal gelesen und als die durch waren, habe ich Meteor noch hintendran gehangen: Ebenfalls atemberaubend spannend. Wenn ihr die Bücher über die affiliate-Links oben kauft, verdiene ich ein paar Cent, mit denen ihr meinen Blog unterstützen könnt, aber ich habe auch eigene Bücher geschrieben. Das Neueste ist das Buch Die Pferdemafia - zwischen Pferdeprofis & Mustang Makeover, das ihr bei mir per Mail bestellen könnt an: nicola-steiner@t-online.de Lest auch den Blogbeitrag von meinem Sohn Janik, der Italien über das Videospiel Assassins Creed entdeckt hat und das Spiel mit der Wirklichkeit vergleicht: https://12oaks-ranch.blogspot.com/2019/09/italien-entdecken-mit-ezio-auditore-aus.html Und hier noch die versprochenen Bilder vom wirklich beeindruckenden Pantheon, das zuerst ein antiker, römischer Tempel war. Das Pantheon, eine der ältesten Kirchen Roms - in der Decke ist ein Loch. Ihr wisst schon ... mehr: 12oaks-ranch.de/blog/
Ob die Autorin Elisabeth George auch einmal Urlaub in Lucca gemacht hat, so dass sie ihren Roman "Nur eine böse Tat" dort angesiedelt hat? Diese Frage kann ich nicht beantworten, aber wir haben alles so vorgefunden, wie es im Roman beschrieben wurde - nur eines nicht: Das Haus des italienischen Inspektors in der Stadtmauer konnten wir nicht lokalisieren. Aber die Stadtmauer haben wir besucht und zwar mit dem Rad, was wir uns dort ausgeliehen haben, denn die Mauer ist so breit, dass man da gut drauf Rad fahren kann. Es sind auch nur vier Kilometer, so dass wir ratzfatz wieder am Fahhradverleih waren - es hat nur eine halbe Stunde gedauert. Dann haben wir den Ort, in dem der Roman spielt (kurze Zusammenfassung unten) noch zu Fuß erkundet. Insbesondere die Piazza Anfiteatro war faszinierend, weil der Platz oval ist bzw. die Häuser dort leichte Rundungen haben. Das liegt daran, dass die Häuser auf den Grundmauern eines Amphitheaters erbaut wurde. Lucca ist jedenfalls einer der schönsten Orte in der Toskana .. finden wir. Mehr Fotos findet ihr auf www.12oaks-ranch.de/blog/ - sind allerdings noch nicht alle hochgeladen. Ich habe über Tausend gemacht und die muss ich jetzt erstmal sortieren. Das Dämonsloch in der Chigi- Kapelle (Illuminati-Roman) Nächsten Monat schreibe ich etwas ausführlicher über den Roman "Illuminati" von Dan Brown, denn diesen Spuren sind wir in Rom gefolgt: Pantheon, Chiese Santa Maria della Vittoria, Vatikan, Petersdom, Chiese Santa Maria della Popolo und der Vier-Ströme-Brunnen auf der Piazza Navona - ihr dürft gespannt sein. Aber zunächst der Plot des Romans von Elisabeth George, der zwei Hauptfiguren hat, die wir schon aus ihren anderen Romanen kennen: Inspektor Lynley, ein adeliger Scotland-Yard-Inspektor und seine mollige Kollegin Barbara Havers, die häufig aneckt und sich nicht an alle Regeln hält, so dass man befürchten muss, dass sie ihren Job verliert. Dabei hat sie wirklich ein gutes Herz, denn sie will nur helfen und zwar ihrem pakistanischen Nachbarn, dessen Ex-Frau sang- und klanglos mit der gemeinsamen Tochter nach Italien ausgewandert ist. Ein schwerer Schlag für den Vater, weil die Tochter bei ihm gelebt hatte. Als diese Tochter dann auch noch entführt wird, gibt Barbara Havers den Medien einen Tipp, worauf erst dann Inspektor Lynley und dann sie selbst nach Italien entsandt wird. Neben Lucca kommt auch der wegen seinem schiefen Turm berühmte Ort Pisa im Roman vor, den wir ebenfalls auf unserer Turborundreise durch Italien besucht haben. Lest auch die 10 Zeit- & Geldspartipps für Italien im Partnerblog auf Wordpress Die Stadtmauer

Krokodile in action: Kölner Zoo bei Nacht (tagsüber waren wir auch da)

SUBSCRIBE YT-CHANNELS:

12oaksTV auf FB i. d. News

Instagram

Werden Sie unser Partner:

Media, PR & affiliate

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
*** Unser Ziel ist es eine Brücke zu schlagen, zwischen dem Turnierreiten im Westernsport und dem Natural Horsemanship: Bitte beachten Sie die Unterseiten zu unserem "Leitbild" und der "Hofordnung", die Sie beide über die Sitemap finden. *** © 12 Oaks Ranch