12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten
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Die 12-Oaks-News: All unsere Blogs an einem Ort vereint

Equitana Open Air

- Vom MMO verfolgt

 

Und da hatten wir gerade im Auto beschlossen, dass wir uns die Mustangs nicht ansehen, weil wir dieses unnötige Hauruck nicht unterstützen wollen, da sahen wir uns vom Mustang Makeover regelrecht umzingelt. Wir wollen uns Parelli-Instruktoren ansehen und vorher ist das MMO. Wir haben uns gerade die Shettys angesehen und schon wieder tauchen Mustangs auf. Sehr unangenehm aufgefallen ist mir Rabea Schmale. Das Erste, was man von ihr sah, war, dass ihr Mustang mehrfach nach ihr austrat, womit er entweder deutlich macht, dass er mit ihren Trainingsmethoden nicht einvertanden ist ODER dass er gestresst ist. Trotz alledem setzt Rabea Schmale durch, dass die Mustangs jetzt - entgegen der Anweisung an den Moderator - auch noch dem Applaus ausgesetzt wird, worauf der Mustang einer Sina "ausrastete". Rabea Schmale bestand dann darauf, dass so lange geklatscht wird, bis der Mustang still steht, wozu er nicht bereit war - 4 Wochen nach Ankunft aus den USA und Wasserverlust auf dem Flug, was Teilnehmer Luuk Teunissen berichtete. All das habe ich in einem Video fest gehalten, was eigentlich morgen in meinem Youtube-Kanal erscheinen sollte. Das muss ich jetzt ein paar Tage schieben, weil mir ein Video zugespielt wurde, wo sich eine Teilnehmerin der VOX-Pferdeprofis "auskotzt": "Nie wieder - ist alles nur Show - mein Problem wurde in den 3 Monaten Beritt nicht gelöst - nicht einmal ansatzweise", um ihre Worte kurz zusammenzufassen, das zeitnah nach der Sendung morgen erscheint. 

Deswegen kommt das Equitana-Video erst Donnerstag (zwischenzeitlich erschienen - unter den Fotos) und darin eingefangen haben wir Rabea Schmale, wie sie ihr Gesicht in die Kamera meiner Freundin "hält" und ihr zuruft "Posten nicht vergessen." Angenehm aufgefallen ist mir Birger Gieseke an dessen Stand wir waren und der erzählte, dass er seinen Mustang im Vorjahr nicht reiten konnte, weil dieser schwer krank war und derartige Schmerzen hatte, dass er nur im Schritt, nicht aber im Trab geritten werden konnte. Deswegen hat Birger sich entschieden, den Mustang am Boden vorzustellen. Bemerkenswert fand ich, dass ja im Vorfeld immer gesagt wird, dass die Mustangs nicht geritten werden MÜSSEN und man dann hört, dass die Richter (u.a. Mustang Maddy) doch versuchen die Reiter dahingehend versuchen zu überreden mit Worten wie: "Willst du dann nicht vielleicht ohne Sattel reiten?

Shoppen waren wir auch und ich durfte den Automatik-Mercedes einer Freundin fahren - echt cool.

Das Video zeigt natürlich nicht nur MMO, sondern Freiberger, Shire Horses, Dülmener Wildpferde, Islandpferde in rasantem Pass und Tölt und, und, und ... ein Follow-Me-around halt. Mein Highlight - die Parelli-Instruktoren - seht ihr allerdings in einem Extra-Video - ich konnte das einfach nicht kürzen, weil ich das so als Kontrastprogramm empfunden habe, dass da noch zwei Pferde ein erstes Mal auf der Messe waren und statt schneller, besser, weiter wie beim MMO hat Instruktorin Elena Bader dem Pferd am Boden das gegeben, was es braucht und ein angehender Instruktor ist mit seinem Appaloosa auch nur ruhig durch die Arena geritten: beim 1. Mal muss man nicht auch noch den Zuschauern irgendwelche Tricks und Showeffekte zeigen.

Post aus Brasilien

 

Ich liebe Überraschungspakete und habe mich total gefreut über diese Mitbringsel aus Brasilien - eine Deutsche ist auf eine Kokosnussinsel ausgewandert. Ihr erinnert Euch letztes Jahr hatte ich ihr NHS-Unterrichtsstunden als Videoanalysen gegeben und sie hat mir Fotos geschickt

Noisy, Fancy & me

 

Da geht einem ja manchmal echt das Herz auf, wenn die Tiere zu einem kommen. Fancy hat sogar geblubbert, als sie zu mir an die Bank kam und verfolgt mich dieser Tag, nachdem ich Liberty mit ihr gespielt hatte. Und von Stallkatze Noisy bin ich überhaupt der größte Fan - die hat sich dann auch dazu gesellt, nachdem sie ihren Mittagsschlaf im Heu beendet hatte.

Cheerleader wären vor Neid erblasst über die Stimmung bei uns im Dorf

Warum küsst der junge Mann den Pokal? Und was soll dieser Karnevalsumzug, wo doch Karneval längst vorbei ist? Mädchen in Luftballons, Bollerwagen voller Bierkästen - was geht da ab?

Queenies erster Pokal

 

Queenies 1. Turnier der Saison war mit Buckeln & Steigen ja ein Schlag ins Wasser und das Zweite begann ganz ähnlich: Mit Steigen. Bei der Westernhorsemanship vermeinte ich einen Außengalopp zu sehen (Brille verlegt) und dann kam die Siegerehrung - von sechs Startern wurden fünf platziert und dann wurden sie der Reihe nach aufgerufen: Fünfter, Vierter, Dritter, Zweiter - Larissa strahlte voreilig, aber ich fragte mich:Ist sie jetzt Erste oder Letzte? Den ganzen Ritt hier:

Zu doof die Actioncam zu bedienen: Mehr Fotos als Videos /ganz unten mehr

Auch wenn ich schwer mit der Technik kämpfe und die Helmkamera zu tief eingestellt war, kommen meine Streifzüge (PLAYLIST) mit der actioncam GoPro hero 4 black https://amzn.to/2JYGKOM durchs bergische Land gut bei meinem Youtube-Publikum an. Ich freue mich riesig über die Kommentare. Ich übe fleißig und meine Kinder helfen mir beim Einstellen der Helmkamera, so dass ich die kleinen Frau-und-Technik-Probleme bald in den Griff bekomme: Zubehör-Paket ist schon bestellt: Unboxing-Video folgt .

Eene Besuch im Zoo, oh, oh, oh - Zoom Erlebnispark Gelsenkirchen

Janik hat sich zum Geburtstag einen Zoobesuch gewünscht: Begleitet uns durch Alaska, Afrika & Asien - zu Fuß und im Boot. Seid bei der Stinktier & Affenfütterung dabei und geht mit uns in die Steppe zu Zebra, Giraffe, Nashorn & Co. Außerdem gab es ein lautstarkes Froschkonzert und jede Menge Babys: Mini-Eisbär, kleine Enten und Affen, die sich in Mamas Fell klammern.

Unten sind sämtliche Fotos - als Best-Of sortiert bekommt ihr sie nächsten Sonntag im Zirkus-Vlog-Kanal und sogar mit affiliate-Links: 

Gefilmt habe ich mit der GoPro hero 4 black, die ihr über folgenden affiliate-Link bestellen könnt: https://amzn.to/2JYGKOM
Larissas Fotos (die letzten 26 in der Bildergalerie) wurden mit der Huawei P 9 titanium geknipst, die ihr mit diesem Link https://amzn.to/2IlmSFn kaufen könnt, falls ihr unsere Blogs und Kanäle unterstützen möchtet. Die meisten anderen Fotos stammen vom Samsung Galaxy A 3 blau: https://amzn.to/2KWCxwx
Janik hat zu seinem Geburtstag ein Handy bekommen, womit er den Regenstein im Streichelzoo fotografiert hat, das Sony Xperia XZ forest blue https://amzn.to/2ICZHcF
Das Foto vom Janik auf dem Spielplatz wurde mit meinem alten Handy gemacht, das ursprünglich auch gute Bilder gemacht hat, aber ich habe wohl das Display zerkratzt - liegt nicht am Samsung Galaxy s 3: https://amzn.to/2wAQqxh

Bald im Turnierblog: Queenie hat ihren 1. Pokal gewonnen - 1. Platz WHS

Der Blogbeitrag zum 1. Turnier der Saison ist weiter unten. Beim 2. Turnier wurde Queenie erstmals einhändig vorgestellt: 1. in der Westernhorsemanship, je 5. in Reining & Ranchriding. Nächstes Turnier: 10.6. Ratingen

Gelöschtes MMO-Video ist wieder hergestellt

 

Meine Gegendarstellung gegen das Löschen meines React-Videos über das Mustang Makeovers war erfolgreich. Das MMO war nicht berechtigt, das Video unten zu löschen. Details im Monat April des 12-Oaks-Blogs (bitte nach unten scrollen: Dort ist die Vorgeschichte, die Rechtsgrundlage und der eMail-Verkehr zwischen mir und Youtube - meine eMails ans MMO könnt ihr zudem HIER nachlesen)

Unterhalb sind unsere externen Blogs integriert: Im Turnierblog gibt es nicht nur den Bericht übers letzte Turnier (Samstag ist schon das nächste), sondern auch brandneu einen Produkttest (wir testen ein Stangengebiss von Mr. T - Texan Natural Horsemanship) sowie einen Themenmonat "Anekdoten vom Training bei Elias Ernst). Ein weiterer Themenmonat  ist im Horsemanship-Blog und zwar zum Mustang Makeover: Dieses Mal war nicht ich die Autorin, sondern Hardy Lahn, der in den USA lebt und selbst mehrere Mustangs adoptiert hat.

Ganz neu im Horsemanship-Blog ist der Beitrag zum Making-Of des folgenden WDR-Videos, denn der WDR hat zum vierten Mal bei uns gedreht. Ihr kennt die Beiträge schon? Dann ist ganz, ganz unten unsere Twitter-Timeline und darunter Janiks ebenfalls hier integrierter Gamer-Blog - einfach den Beitrag anklicken und dort zum The-Bomber-Blog wechseln.

29.05.2018
Nicola Steiner Horsemanship
Keine Kommentare
Dieser Bericht bzw. Interview ist in meinem Buch "Tod eines Pferdes - Zirkuslektionen im Fokus" bereits erschienen. Peter Pfister hat behauptet, dass Uwe Jourdain ihn bei der Equinale "schlecht gemacht" hätte. Das Video von den sieben Minuten vor Evitas Tod wurde der Equinale aber von einer anderen Person zugesandt (der Name ist mir bekannt). Unterhalb der Buchtipps findet ihr ein ausführliches Programm und das Equinale-Plakat "Es gab eine Stelle im Dokumentarfilm über Peter Pfister, die mich ein klein wenig irritiert hat. In einem kleinen Augenblick sah seine Arbeit am Pferd grob aus und daher habe ich mich kurz gefragt: Wie arbeitet er wohl, wenn keine Kamera läuft?", erinnert sich Nile Pils, Organisatorin der Filmfestspiele Equinale. In einem Telefoninterview gesteht sie aber zu, dass der Rest des Films “Der Pferdemann” ansprechend gewesen sei. Daher sei der Pfister-Film solange in der engeren Auswahl gewesen, bis Pils davon erfuhr, was in Leichlingen mit dem Pferd Evita passiert war. Zum Hintergrund des Festivals: Eigentlich werden nur vier ausgewählte Filme beim Festival gezeigt, aber 2017 hätte man dort als fünften Film auch diese Dokumentation über Peter Pfister hinzu genommen. Aber dann bekamen die Macher der Equinale einen kleinen Tipp. "Darüber war ich heilfroh", zeigt sich Gründerin Nile Pils erleichtert. Auch ein Film über Totilas sei eingereicht worden. Dieser sei von einer holländischen Produktionsfirma gewesen und so wurde schnell auch das Thema Rollkurin  den Ring geworfen. "Bei der Equinale soll ja der besondere Film gezeigt werden", erläutert Pils und liest mir den Grundgedanken vor: "Mit dem Filmfestival Equinale möchten wir das Bewusstsein für ein Miteinander zwischen Menschen und Pferd bzw. Mensch und Natur in den Mittelpunkt stellen. Wie können wir eine gute Beziehung zueinander entwickeln? Wie gestalten wir eine starke Bindung, die von Vertrauenund Geben und Nehmen gekennzeichnet ist? Die Filme zeigen eine große Bandbreite von unterschiedlichen Sichtweisen und Erfolgsrezepten auf. Sie klären auf, lassen den Rezipienten mitfühlen und vielleicht ein neues Verständnis für Pferde entwickeln." Nachdem Pils die Szenen gesehen hat, die am Ende zum Tod von Evita geführt haben, war das nicht stimmig - selbst wenn der Film an sich gut gemacht und schön bebildert war. Pils liege es fern, sich in Streitigkeiten zwischen zwei Trainern einzumischen und sie vertritt einen neutralen Standpunkt. Sollte es aber bis Juni 2018, wo auf ihrem Gelände in Mecklenburg-Vorpommern eine Veranstaltung geplant ist, eine Klärung gegeben habe, sei sie bereit, die Dokumentation über Pfister dennoch zu zeigen, aber zeitgleich eben auch den anderen Film: Das Video, in dem Evita 13 mal gestiegen, drei mal gestürzt ist und sich nach dem dritten Sturz das Genick gebrochen hat. Nur einen der beiden Filme zu zeigen, würde die Tatsachen verzerren. (Nach meinem React äußert sich Nile Pils zum Mustang Makeover, das sich ebenfalls beworben hat). Nile Pils ist streng und kompromisslos, wenn es um die Auswahl der Filme geht und alleine die Tatsache, dass ein Film scharfe und ansprechende Bilder zeigt, sei nicht das Hauptkriterium. "Wir hatten auch einen wunderschönen Film über das Mustang Makeover, der zwei Trainerinnen in den drei Monaten bis zum Event begleitet hat. Programm & aktuelles Plakat unterhalb der Buchtipps Gut gemacht allein, reicht aber eben nicht - wir schauen hinter die Kulissen, so weit uns das möglich ist, und das Hauptkriterium muss Glaubwürdigkeit sein." Pils sieht das Mustang Makeover kritisch und kann beim besten Willen keinen Unterschied zum Bundeschampionat oder anderen Turnierveranstaltungen im Pferdesport entdecken. "Es gibt Gewinner und Platzierte - also ist es ein Turnier. Daran ist nichts zu rütteln", sagte die gelernte Pferdefachfrau, der ihr Geld nicht zu schade war, ihn für einen Trainerschein auszugeben, den in der Pferdewelt niemanden zu interessieren scheint. "Die Trainer ganz ohne Ausbildung greifen die Kunden ab, wenn diese sich gut vermarkten können", übt Pils Gesellschaftskritik. Die Leidtragenden sind dabei nicht nur die Pferde, sondern auch die Kunden, die am Ende ihr Geld für etwas ausgeben, was sie mit ihrem Pferd dann doch nicht oder nur sehr wenig weiterbringt. Und wenn doch, dann im Hauruckverfahren. Erstveröffentlicht wurde dieser Beitrag in diesemBuch, wo alle Hintergründe beleuchtet werden Wir wissen jetzt nur zu gut, wer den Preis dafür bezahlt, auch wenn es oft genug gut geht und Pils muss eingestehen: "So schrecklich das alles ist und so erschreckend diese Videosequenzen sind: Immerhin ist durch den Tod Evitas erwiesen, dass nicht die Turnierreiter die Bösen sind und die Freizeitreiter die Guten. Zu viel Ehrgeiz kann es überall geben, aber es gibt auch die, die ihrem Pferd die Zeit geben, die es braucht: Manchmal Tage, manchmal Wochen und manchmal Monate - je nach Pferd." Daher habe sie ein beiläufiger Satz von Michael Strussione, Veranstalter des Mustang-Makeover, ein wenig irritiert. "Er stellte die Qualitäten eines Trainers infrage, wenn dieser nicht binnen zwei Wochen ein Pferd unterm Sattel hätte", erinnert sich Pils an ein persönliches Gespräch anlässlich der Bewerbung fürs Festival mit dem Film über Sandra Schneider und Tanja Riedinger. "Tanja ist ein sehr nettes talentiertes Mädchen und hat mit ihren eigenen Pferden und auch mit dem Mustang viel erreicht, aber bei dieser Veranstaltung werden junge Mädchen deswegen zu Trainern erklärt, weil sie auf Youtube viele Follower haben." Ein Trainer brauche sehr viel weitreichendere Kenntnisse, z.B. über Anatomie, über Lernverhalten, über Pferdepsychologie und genau das muss er auch vermitteln können. "Es ist auch ein Unterschied, einem einzelnen Pferd oder seinen beiden privaten Ponys publikumswirksame Showtricks beizubringen oder als seriöser Ausbilder Tag für Tag den unterschiedlichsten Pferdetypen zu begegnen", stellt Pils die Aussage dieses Trainerwettbewerbs infrage. Eine solide Pferdeausbildung sei unspektakulär und vielleicht sogar langweilig anzusehen, aber sie diene dem Wohlbefinden und der Gesunderhaltung der Pferde. "Vielleicht ist der Titel "Trainerchallenge" etwas unglücklich gewählt und irreführend, denn eigentlich ist das Mustang Makeover auch nur ein Reitturnier. Zwar sind einige professionelle Trainer dieses Jahr mit dabei, aber eben auch junge Youtuberinnen. Wenn man es genau sieht, ist es beim "normalen" Turnier ja auch üblich, dass Trainer und Hobbyreiter in einer Klasse starten, aber da könnte man endlos diskutieren", ergänzt Nile Pils aus heutiger Sicht (das Zitat ist im Buch nicht enthalten). Auch das Thema Sicherheit der Darsteller darf nicht außen vor bleiben, denn Tanja Riedinger ist von ihrem Mustang einmal getreten worden und musste ins Krankenhaus, hatte Riedinger in einem Zeitungsinterview erklärt. Die in der Equinale gezeigten Filme sollen Spaß machen und eventuell sogar ein Umdenken im Pferdebereich anregen. "Da hat uns der dritte Ostwind-Film beeindruckt, denn dieser übt am Rande Gesellschaftskritik, indem gesagt wird, dass Wasser aus moralischen Gründen nicht privatisiert werden darf," plaudert Pils ein wenig aus dem Nähkästchen, auch wenn man auf der anderen Seite eine andere Botschaft des Films "Nur-mit-Halsring-ist-pferdegerecht" eher kritisch sehen sollte. Wie immer am Ende eines Blogbeitrags - Amazon-Links zu all meinen Büchern:
10.04.2018
Nicola Steiner Horsemanship
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Infos & Termine zu unseren Reitferien: www.12oaks-ranch.de/reitferien/ Feriencamp 1. & 5. NRW-Sommerferienwoche Die Kamerafrau, die vor zwei Jahren den Wellendorf-Beitrag (Video unten / von den Dreharbeiten berichte ich HIER) gedreht hat, hat uns für einen Beitrag empfohlen, in dem es um das Ende der Osterferien geht, was ja auch ein Ende der Reitferien ist. Zu Ostern hatten wir einen Schnuppertag im Angebot und der war am Donnerstag, aber bei 18 teilnehmenden Kindern, wäre uns das Kamerateam wohl im Weg gewesen. Macht nichts, denn am nächsten Tag war bei uns auch schon wieder full house: Ein gutes Dutzend reitbegeisterte Mädels waren zum Ferienreitunterricht gekommen.  Heute erzähle ich Euch wie dieser Dreh im Detail abgelaufen ist, denn für diesen Beitrag von vier Minuten, war der WDR (Lokalzeit Köln) drei Stunden bei uns und danach wurde im Studio stundenlang geschnitten, damit der Beitrag schon am selben Tag auf Sendung gehen konnte. Den Job der Einverständniserklärungen hatte ich der Reporterin abgenommen, denn bei Kindern kommt noch Bürokratie hinzu. Somit sind wir mitten eingestiegen ins Geschehen "Reiterhof". Los gehen sollte es mit dem Putzen der Pferde, wo wir normalerweise nur die Sattellage putzen, aber fürs TV einmal etwas mehr, denn Fancy hat bei der "Probe" durch die Reporterin gewaltig gestaubt. Fancy und Lucky sind zwar regelrechte Putzmimosen, aber wir wollten ja, dass möglichst viele Kinder etwas mit den Pferden vor der Kamera machen dürfen: Also haben wir bei Fancy ein Mädel rechts und ein Mädchen links mit Bürsten bewaffnet, worauf Fancy erst mal giftig guckte: Zwei Bürstenquäler? Diesen Unmut habe ich durch sekündliche Leckerli-Eingabe vertuschen können (Fancy hat schon einmal für Dreharbeiten des WDR zur Verfügung gestanden: HIER geht es zum Making Of in Sachen Zirkuslektionen). Bei Lucky war das nicht ganz so einfach, aber er lässt sich von Kindern putzen, die er schon lange kennt und denen er vertraut: Gut, dass Hobbyfotografin Maya auch mit von der Partie war (die hat zwei tolle Ponybilder gemacht: s.u.). Endlich gesattelt, wollten wir natürlich zeigen, dass wir kein stinknormaler Ponyhof sind, sondern uns als Natural Horsemanship Zentrum verstehen. Dort soll es nicht nur den Kindern, sondern auch den Pferden Spaß machen: Jetzt war auch Putzgiftspritze Fancy beim "Hufball"-Spielen begeistert. Interviewt wurde auch unsere allerkleinste Reitschülerin, die erzählt hat, dass man sich bei Pferden tatsächlich erst mal durchsetzen soll. Das stimmt, ist aber nur die halbe Wahrheit (Links dazu weiter unten), aber man kann den Kindern in einer halben Stunden Unterricht pro Woche ja nicht alles erklären, was das Horsemanship zu bieten hat. Bei unseren Feriencamps versuchen wir genau das, aber da war unsere Kleinste noch nicht dabei. Also habe ich ein wenig rebelliert und darauf bestanden, dass der Aufsager der Chefin (also meiner einer) sich nicht aufs Reiten bezog, sondern auf die Bodenarbeit. Das Redaktionsteam war von meiner spontanen Idee schnell überzeugt. Gesagt, getan: Ich fand es toll, dass ich dadurch auch ein wenig Bodenarbeit zeigen konnte und dass das Pferd auch durchaus eigene Ideen einbringen darf, damit es motiviert ist. Und das wurde sogar rein genommen in den Beitrag: hurra. Ich habe ja mal beim Radio gearbeitet und da waren die längsten Beiträge zwei Minuten dreißig. Der hier war über vier Minuten und das ist ja wirklich selbst fürs Fernsehen so richtig lang: cool. Dennoch habe ich mich ganz besonders gefreut, dass einige meiner Follower nicht nur in Facebook-Kommentaren schrieben, dass sie da gerne Kind gewesen wären, sondern auch fanden, dass das Interview mit mir zu kurz war ... na ja, es ging ja auch nicht um mich, sondern um die Kinder, aber dahin geschmolzen bin ich trotzdem. Daraufhin habe ich einfach kurzerhand ein zusätzliches Video (ebenfalls in folgender Playlist) gedreht: Mit Erklärungen dazu, dass man im Horsemanship nicht so sehr Minister des Nein, sondern Botschafter das "Ja" sein will. Diese Formulierung habe ich bei Parelli geklaut und was damit gemeint ist, könnt ihr im BLOG der Instruktorin Ursula Schuster nachlesen; meine Interpretation dieser Idee HIER. Und Queenies Spin am Boden, der aus Zeitgründen im Beitrag nur angedeutet werden konnte ... den haben wir auch auf die Schnelle nachgestellt, was ihr in besagtem dritten Video der Playlist seht: Drei Drehungen am Stück. Das zweite Video ist übrigens das allererste Video, das die Lokalzeit Köln bei uns gedreht hat, aber da ging es um die Wettervorhersage - auch wieder mit Reitferienkindern ... Vier Minuten sind lang im TV und doch kurz: Zirkuslektionen waren dieses Mal nicht dabei Genial fanden wir ja, dass die Reporterin Sabine Büttner reiten kann - zwar bisher nicht Western, aber sie hat sich in kürzester Zeit von Larissa den Westernspin beibringen lassen und dabei eine richtig gute Figur gemacht. Während die beiden das erarbeitet haben, habe ich die Gunst der Stunde genutzt und Kameramann und Tontechniker Löcher in den Bauch gefragt, was sie mir für eine Kamera für Youtubeaufnahmen empfehlen würden und das ging ab 2.000 Euro los: Unerschwinglich. Im "Billigsektor" wurde zwar Canon, Sony und Panasonic als ganz gut bezeichnet, aber die Empfehlung war überraschend: Dann schon lieber mit dem Handy filmen, sagten die beiden. Dazu reklamierte ich nun unsere allgegenwärtigen Tonprobleme. Auch hier wussten die beiden Rat, denn es gibt von Sennheiser ein Funkmikrofon, das an einige Handys angeschlossen werden kann (z.B. von Sennheiser: Evolution EW G2 oder Rhode Filmmaker Kit). Windschutz drauf (und zwar als flauschiger Puschel, sonst wird das nichts) und ab geht die Lucy. Apropos Lucy ... äh ... Mikrofon: Statt Mikrofon habe ich eine GoPro actioncam gekauft, weil man daran ein tolles Mikro von Sennheiser befestigen kann, worauf ich gerade spare (oder hoffe, dass sich ein Sponsor findet). Bis dahin teste ich die Helmkamera und das wird der nächste Blogbeitrag, der im Mai erscheint - Videos gibt es schon (Playlist am Ende des Beitrags) und auch einen weiteren Produkttest und ein Bit, das uns der Sponsor Mr. T von Natural Texan Horsemanship zur Verfügung gestellt hat: HIER nachzulesen. Dem "armen" Kameramann haben wir übrigens übel mitgespielt: Den wollten wir nämlich auch aufs Pferd setzen, weil er erwähnte, in der Jugend mal ein klein wenig geritten zu sein. Das war der Running Gag während der gesamten Dreharbeiten ".. und jetzt setzen wir Dich drauf ...": Irgendwie schön, dass die meisten Journalisten ein illustres Völkchen sind, die Spaß verstehen und mit einer ordentlichen Portion Humor gesegnet sind. Feierabend - die letzten beiden Fotos sind von Maya Faulhaber. Die, die schon so lange bei uns ist, dass Lucky sich brav von ihr putzen lässt Für all die, denen das Interview mit mir zu kurz war und die mehr übers Horsemanship erfahren wollen .... ich habe ja auch ein paar Bücher geschrieben und mich dort quasi selbst interviewt. Wer bis jetzt fand, dass es zu kurz war, sagt nach den Büchern dann bestimmt: Das war zu lang ;) Andererseits: Es soll Menschen geben, die nach dem ersten Buch von mir auch ein zweites gekauft haben - vielleicht geht es ja so gerade noch mit der Länge ;) ;) ;) Das Obere "Tod eines Pferdes" ist ein journalistisches Buch - eine Vorausschau gibt es HIER: Tod ei­nes Pfer­des: Zir­kus­lek­tio­ne... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP
16.03.2018
Nicola Steiner Horsemanship
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zu den anderen Teilen der Gedanken von Hardy Lahn zum deutschen Mustang Makeover:     EINLEITUNG    //    TEIL 2     //      TEIL 3       //    HARDYS VITA Es erschliesst sich mir nicht Wildpferde in ein von Hauspferden völlig überlaufendes Land zu fliegen wo ein, für mich artgerechter Erhalt von einheimischen Pferden schon sehr schwer geworden ist. Deutschland ist ein Land, wo der Pferdemarkt mit hochspezialiserten Pferden, bester Abstammung überlaufen ist. Ein Land wo unzählige Hengstbesitzer Mühe haben, noch genügend Decksprünge zu verkaufen, da es in jedem Hinterhof von "zufälliger" Nachzucht nur so wimmelt und wo die Gnadenhöfe überlastet sind und sich bei bestem Willen keine artgerechte Haltung leisten können. In Europa gehen Tausende von Haflinger Fohlen zum Metzger, wenn sie einem Zuchtideal nicht entsprechen. Pferdebesitzer/Einsteller wandern in Deutschland von einem Pferdehof zum nächsten, weil die Haltung sich schon für ihre Hauspferde nicht mehr eignet. Zu wenig Auslauf, kleine dunkle Boxen und schlechtes Futter lassen Pferdehalter wie in einer Reise nach Jerusalem umherziehen und nicht selten werden Forderungen nach artgerechten Bedingungen auch mal unter der Gürtellinie beantwortet. In meiner dreissig Jahren langen Arbeit als Natural Horsemanship- und Kommunikationstrainer in Deutschland (bis wir in die USA ausgewandert sind) war es meine Hauptaufgabe entweder Pferde zu reparieren die "Trainer" ohne genug Empathie und Wissen "trainiert" haben oder um Verhaltensstereotypien aufgrund von Haltungs- oder Wissensmängeln zu behandeln. Also warum Eulen nach Athen versteigern? Der Mustang in den USA hat eine lange Geschichte und sie gehört auch dahin. Man muss auch keine Dülmener oder Przewalski Pferde nach USA schicken, um sie zu retten. Hilfe und aktive Unterstützung sollte vor Ort helfen, anstatt das Problem in ein anderes Land zu schicken. Wird da versucht eine Hollywoodsehnsucht (Der schwarze Blitz) in deutsche Ställe zu Lieschen Müller zu tragen? Mich erinnern die Boxen-Bilder mit den Mustangs in Deutschland an Rilkes Gedicht: Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält. Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt. Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte, der sich im allerkleinsten Kreise dreht, ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte, in der betäubt ein großer Wille steht. Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein, geht durch der Glieder angespannte Stille - und hört im Herzen auf zu sein. Ihr möchte mehr übers MMO lesen? Dann seht Euch im Themenmonat vom Vorjahr um, wofür ich selbst die Texte verfasst habe (meine Vita ist HIER & Hardys HIER): Themenmonat Mustang Makeover 2017 Brandneu ist dieser Blogbeitrag: Mustang Makeover & ich kreuzen die Klingen per eMail wozu dieses Video gehört: Und hier noch ein Fundstück, denn in den USA sieht man es kritisch, dass die Pferde nach Deutschland verkauft werden, da man befürchtet, dass die Pferd zum Wanderpokal werden und am Ende irgendwann beim Schlachter landen. Die Wahrheit darüber, dass wilde Pferde nach Deutschland verkauft werden #19 Es gibt übrigens auch Positivbeiträge in unserem Blog, z.B. den allerneusten Beitrag: Making Of: WDR-Beitrag Nr. 4 - 12 Oaks Ranch erneut im TV Das Leitwort dieses Blogs lautet nichtsdestotrotz "Kühn, kritisch, konstruktiv" - diesem Tenor folgen auch meine Bücher, isbd. das mit dem Titel "Tod eines Pferdes" - eine Vorausschau gibt es HIER: Eines der Kapitel betrifft übrigens das Mustang Makeover, der sowohl ein Film übers MMO als auch einer über Peter Pfister wurden eingereicht. Die Equinale-Organisatorin begründet im 1. Buch ausführlich, warum das Mustang Makeover über Tanja Riedinge und Sandra Schneider nicht in die engere Auswahl kam: Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP   Der BOD-BUCHSHOP liefert schneller als Amazon & in Deutschland versandkostenfrei HIER KLICKEN (alternativ können Sie bei mir bestellen: nicola-steiner@t-online.de)
03.06.2018
12oaksTV Turnierkanal
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Es fing mal wieder gut an. Gerade von der Autobahn runtergekommen und dann blind wie ein Maulwurf unmittelbar am Turnierort vorbei gefahren: Kilometer für Kilometer. Dann - endlich angekommen - sollten wir Parkgebühren bezahlen: Als Teilnehmer, okaaay ...Der WRR-Verband konnte nichts dafür - auch nicht für die Toilettengebühren, aber - na gut - es bringt einen auch nicht um. Dann hat Larissa Queenie ein zu kleines Blanket angezogen und wir merkten: Hoppla, wir sind ja gleich dran, Blanket noch wechseln wird knapp. Zuhause bin ich genauso schusselig und lösche die Beweisfotos von der Fest- platte - daher Screenshots aus dem Reining-Video - da sind sie noch drin Mit dem Gleich-Dran war aber auch wieder nix, denn der Zeitplan hatte sich nach hinten verschoben und Tochter Larissa sagte: Egal. Ich selbst war mit dem Ausprobieren unserer neuen GoPro beschäftigt (Video oben) und somit ist Larissa dann in die Reining geritten, als ich mich spontan entschieden hatte, jetzt doch sicherheitshalber mit ihrem Handy zu filmen und damit war das Chaos endgültig perfekt: Falschen Knopf gedrückt, Fotos gemacht und dann die umstehenden, wildfremden Leute um Hilfe bei der Handybedienung gebeten. Als ich endlich alles erledigt hatte und wieder zu Queenie sah, sah ich gerade noch wie die Vorderbeine von oben nach unten kamen - so kurz dass es nicht auf dem Film war: Queenie war beim Spin ein wenig gestiegen. Aber danach lief die Reining: bis auf kleinere Fehler und die Tatsache, dass Queenie nicht stoppen kann (noch nicht, wir haben es noch nie geübt). Hinterher haben Larissa und ich darüber diskutiert, warum sie ansatzweise gestiegen ist. Meine Theorie ist ja, dass sie mitbekommen hat, dass ich noch nicht bereit fürs Filmen war; Larissa sagt, dass sie beim Spin auch zuhause zumindest dann nörgelig gewesen sei, wenn man etwas mehr Tempo verlangt hat und jeder beharrt auf seiner Meinung - ist ja immer so. Aber ein rosa Schleifchen hat es dann doch noch für den fünften Platz gegeben. Noch ein Youtube-Screenshot - dieses Mal filmt das Handy endlich Aber dann kam die Ranchriding und da sind sich Mutter und Tochter wieder einig: Das ist Queenies Paradedisziplin - zumindest, wenn sie beim Extended Trot nicht aus Versehen in den Galopp fällt. Somit war das dann die dritte rosa Schleife der Saison, denn beim 1. Turnier in Overath war sie ja Fünfte in der Horsemanship geworden (Ranchriding & Reining mussten wir streichen, weil Larissa krank geworden ist) und dann haben wir uns eingeredet, dass sie das gewonnen hätte, wenn sie denn gestartet wäre. Nun aber in Krefeld machten sich lange Gesichter bei uns breit. Eigentlich gab es nur einen Trost: Die Leute vom WRR waren nett - wenigstens die Offiziellen, denn vor der Reining hatte es ja auch ein Dilemma gegeben, denn jemand war beim Abreiten in Queenie hinein geritten. Da war es richtig nett, dass sich der Turnierleiter im Nachhinein nach ihrem Wohlbefinden erkundigt hatte: Wir sollten uns unbedingt melden, falls Queenie lahmt.  Glück gehabt, sie hat es schadlos weg gesteckt und wir danken heute noch Gott, dass Queenie das Pferd nicht dafür getreten hat, hat ja nicht umsonst eine rote Schleife im Schweif. Wie auch immer: Es wurde jetzt aber wirklich mal Zeit, Queenie angemessen fürs Turnier einzukleiden und zur Halbzeit gab es somit ein passendes Pad: Die Horsemanship war an der Reihe. Zwar war es mir zwischenzeitlich - dank Larissas akribischen Erklärungen - gelungen, ihr Handy zu Videoaufnahmen zu überreden, aber dann sah ich Außengalopps, wo keine waren und hatte schon Angst, dass sie disqualifiziert wird, aber der Null-Score kam erst später bei der Westernriding. Wir Deppen haben nicht geblickt, dass man auch einfache Wechsel reiten darf - gibt zwar Abzug, aber wenn man nicht rein greifen muss, hat man wenigstens einen Score. Die Wechsel über die Mitte gingen ja halbwegs, dafür dass es die erste Westernriding-Prüfung in Queenies ganzem Leben war, aber die Schlangenlinien am Rand: Was war das eng und dann auch noch Außenvolten am Anfang und am Ende, die Letzte hat Larissa das Genick gebrochen: Zweite Hand am Zügel und tschüss. Ich finde Queenie sieht stolz aus: Erster Pokal ihres Lebens Aber ich greife vorweg: Es war da ja auch noch die Horsemanship, wo ich die Kamera verruckelt hatte wegen eines eingebildeten falschen Galopps. In der Siegerehrung waren sechs Reiter, fünf sollten platziert werden und dann wurden Sie alle aufgezählt: Fünfte, Vierte, Dritte, Zweite: Larissa war nicht dabei und ich hatte schon Angst, dass sie diejenige ist, die nicht platziert ist. Doch dann fiel endlich ihr Name: Sie hat die Westernhorsemanship gewonnen und Queenies ersten Pokal und ihre erste blaue Schleife an Land gezogen. Das fanden wir so toll, dass wir gleich die Mitgliedschaft beim WRR beantragt haben und beim nächsten Mal in Ratingen dann mit zwei Pferden aufkreuzen. Seit Larissa nicht mehr für ihre Abitur-Prüfungen lernen muss, wird auch Pony Lucky wieder trainiert und was bin ich froh, dass ich dann einen guten Grund habe, meinen Sohn Janik als Turniertrottel-Assistent verpflichten zu können: Der hat ein eigenes Handy und kann es auch bedienen, dann bin ich wenigstens den Filmjob los. In folgender Playlist findet ihr das, was ich mir so in Krefeld zurecht gefilmt habe und danach geht es - wie immer zu den Buchtipps. Zuhause reite ich Queenie ja auch gerne mal, aber auf dem Turnier habe ich Respekt, weil sie ja doch immer mal auf dumme Ideen kommt In "Westernreiten meets Natural Horsemanship" gebe ich nämlich nicht nur Trainingstipps, sondern erzähle auch Geschichten, z.B. aus den Zeiten als Queenie und Lucky noch jung waren. Zwei Pferde, die gegensätzlicher nicht hätten sein können. Wo Lucky damals vor allem und jedem Angst hatte, hatte Queenie ein Selbstbewusstsein, das durch keine Tür passt. Wie wir Lucky mehr Selbstbewusstsein gegeben haben und Queenie motivieren konnten, sich überhaupt auf ein Training einzulassen, könnt ihr dort nachlesen, aber auch meine anderen Bücher sind natürlich lesenswert: Versprochen.
05.05.2018
12oaksTV Turnierkanal
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Die großen Bilder sind vom Vorjahr (Fizzy Colours), da ist Queenie LK-1-Pattern gegangen, aber dieses Jahr? Oh weia Dann muss es am Turniertag auch noch regnen und wir hatten am sonnigen Samstag einen Paddock aufgebaut. Also: Decke gekauft, um Mittagessen zu gehen. Mittagessen dann wieder gestrichen: Larissa krank, ab nach Hause Eigentlich eine gute Idee mit der All Novice Show der DQHA, aber für Leute wie uns vielleicht mit Ende März etwas früh im Jahr, denn wir haben keinen Reitplatz und dieses Jahr hatte uns der Matschwinter fest im Griff. Das bedeutete für unser Jungpferd Queenie eine siebenmonatige Pause. Denn bevor der Dauerregen, den Reitplatz in eine Schlammwüste verwandelte, ging sie wegen einem Hufgeschwür lahm. Ganze zwei Tage konnten wir auf dem Platz üben, ansonsten bestand die Turniervorbereitung aus Konditionstraining im Gelände. Bedauerlich, wenn man dann vor den eigentlichen Turnierstarts zwei Übungstage hat. Bei manchen Disziplinen wie Ranchriding und Reining  (ausgerechnet die, die wegen Larissas Krankheit ausfielen) waren wir sogar zufrieden, zumal Queenie so langsam mal auf den Trichter kommt, dass es sinnvoll ist, wenn man die Nase einzieht, den Rücken hebt und auch die Hinterhand gebraucht. Diesbezüglich gibt es also nur noch ein Problem: Sie zieht manchmal die Unterlippe herunter, wenn man mit dem Zügel einwirkt. Die Form ist so schon genial und wenn man das kauft, wird es kunstvoll ver- ziert. Fotos im Produkttest-Blogbeitrag. Wir testen das Bit im Turnierkanal Zwar macht die das auch ohne Gebiss gelegentlich, aber wir haben ein Sponsoring von Mr. "T" bzw. Natural Texan Horsemanship für unseren Turnierkanal auf Youtube bekommen, was ihr HIER verfolgen könnt. Dieses Gebiss wollen wir morgen zumindest für eine Prüfung ausprobieren, denn dann starten wir erstmals beim WRR. Dies unter anderem deswegen, weil wir uns auf der German Open mit der ehemaligen EWU-Jugendwartin überworfen hatten. Drei mal dürft ihr raten, wer bei der All-Novice-Show in Overath Ringsteward war. Larissa ist ja am Turniertag schlecht geworden, so dass wir nach zwei Prüfungen nach Hause gefahren sind. Aber das hatte nichts mit der Ex-Jugendwartin zu tun: Larissa sagte bereits am Vorabend , dass ihr unwohl ist. Daher an dieser Stelle ein kleines Intermezzo mit dem Video zum Streit, der ja durch den Rücktritt (?) jetzt durch ist und weswegen wir eigentlich auch wieder bei der EWU starten könnten. Warum wir das zumindest in diesem Jahr noch nicht tun, verrate ich Euch unter dem Video: Aber außerhalb der Prüfungen war Queenie gechillt - außer wenn andere Pferde in der Nähe waren: Abreiten & Railwork wurde zum Katastrophenritt Wir hatten nämlich auch die Hoffnung, dass Larissa mit Queenie beim WRR beidhändig reiten darf, aber das kann man bei Larissas Erfolgen mit Lucky voll vergessen. Queenie wird dieses Jahr sieben, muss also ab morgen einhändig vorgestellt werden. Ich persönlich finde ja, dass Queenie als vier- bis fünfjähriges Pferd gelten müsste, weil wir ja keine Halle haben und nur im Sommer trainieren können, aber so sieht das ja kein Verband: Da würde dann ja in der Tat jeder kommen: Mein Pferd hatte eine schwere Geburt, es mag keine Ringelblumen, bei der Farbe gilt es noch als Baby - verstehen wir also total. Weil man das Schleifchen nicht erkennt, gibt es unten eine Bildergalerie Immerhin ist man uns beim WRR so weit entgegen gekommen, dass Larissa mit Queenie in der Leistungsklasse 2 starten darf: Danke. Mit Lucky muss Larissa aber auch beim WRR in der höchsten Leistungsklasse 1 antreten, denn wer Deutscher oder Landesmeister geworden ist, gehört dort zu den Profis - ist ja auch richtig so. Dennoch bin ich froh, dass das (noch) nicht für Queenie gilt, denn mein Eindruck in Overath war, dass sie sich - zumindest beim Trail - auch von der Schwierigkeit der Pattern überfordert gefühlt hat. Positiv überrascht waren wir von Queenies erster Reining, das ist ausbaufähig (siehe Playlist unterhalb). Und in der Westernhorsemanship war Larissa trotz Buckeln in der Railwork platziert, weil die Einzelaufgabe ziemlich gut lief. Aber der Trail war eine reine Katastrophe: Bei jedem Ritt (drei Clinicritte, eine Prüfung) hat Queenie etwas Anderes angestellt. Bei der Prüfung selbst funktionierten endlich die Passagen der Pattern halbwegs, wo Queenie am Übungstag wohl dachte: "Seid ihr doof? Das kann doch gar nicht klappen ..", dafür hat sie an anderer Stelle Quatsch gemacht - sogar bei Sachen, die Queenie wirklich aus dem Eff-Eff kann. Aber seht selbst, denn ich habe mir dieses Mal die Mühe gemacht, die Ritte auf Youtube zu kommentieren, denn unkommentiert hätte man die nichts ins Netz stellen können. Das wäre dann doch zu peinlich geworden. Unter dieser Wild-One-Playlist seht ihr noch die restlichen Fotos von der All Novice in Overath - die sind nicht so toll: Mein Handy hat es qualitativ langsam hinter sich, aber gefilmt haben wir mit Larissas Handy, das ist neu und rattenscharf.  Videos vom Bit-Test findet ihr in folgender Playlist - Blogbeiträge in DIESEM THEMENMONAT. Darunter meine Bücher
In der letzten Turniersaison hat Testpferd Queenie sich hier im Blog einen Namen als 1. WC-Ente und 2. Badewanne gemacht. Auch hier im Foto scheint sie zu fragen: "Ist das Gebiss nicht als 3. Bein zum drauflegen gedacht?" Hier seht ihr auch ein Bit mit D-Ring: Ich würde raten, damit anzufangen und erst dann zur Stange mit Shanks überzugehen Wäre das nicht toll? Pferd läuft nicht ordentlich, dann wechselt man das Gebiss und die Welt ist rosarot und alles klappt? So einfach ist es natürlich nicht, aber es ist schon erstaunlich, dass Queenie, wenn man sie mit dem Gebiss von Mr. "T" (Natural Texan Horsemanship) reitet, sofort schnaubt, sobald man sie angaloppiert, was sie mit dem Correction nicht tut und das gleich beim ersten Versuch. Somit hat Mr. Ts Stange mit Shanks den Test mit Bravour bestanden: Queenie läuft damit locker, ist frei in der Hinterhand und tritt gut unter. Was will man mehr? Doch es gibt halt Leute, die sind nie zufrieden und dazu zähle ich auch meine Tochter und mich. Obwohl jedes Kind weiß, dass eine Stange zumindest dann ausschließlich zum Einhändigreiten gedacht ist, wenn da auch noch Shanks rechts und links angebracht sind, haben wir unseren Sponsor per Whats App und Telefon gelöchert: Jedes Kindergartenkind wäre vor Neid erblasst, denn wir sind im "Warum" fragen wohl nicht zu überbieten und haben uns das Gebiss von Mr. T bis ins kleinste Detail erklären lassen. Es heißt übrigens Mona Lisa oder auch Grazer, weil es eigentlich eine Mischung aus beiden ist, aber das hindert uns nicht daran, laienhaft herumzunörgeln, wo es nur möglich ist, z.B.: Warum kommt es auch beim Mona Lisa vor, dass Queenie die Unterlippe zurück zieht? Mr. T: Das kann auch ein Memory-Effekt sein. Das Pferd erinnert sich an die Einwirkung des Corrections und reagiert in einer Art Schmerzgedächtnis. Es hilft, wenn man das Correction komplett weg lässt und in der Pferdeausbildung noch einmal alle Schritte wiederholt, um dieses Gedächtnis zu löschen. (Anmerkung von Larissa: "Ich glaube nicht, dass das Correction sooo schlecht ist: Lucky läuft damit super.") Warum ist denn die Winkelung nicht 180 Grad wie beim Correction?  Mr. T erklärt, dass ein Pferd eine dreidimensionale Zunge hat, die es verdrehen und rund machen kann. Mit diesem Zungenmuskel kann das Pferd das Gebiss balancieren und wird so im Kiefer locker, was sich von vorne nach hinten überträgt. Dass ein lockerer Unterkiefer Voraussetzung für ein lockeres Pferd ist, wissen wir spätestens seit Phillippe Karls Buch "Irrwege der Dressur", aber dass eine andere Form des Gebisses genau das auslösen kann, beweist das dritte Video in der Playlist unten. Mit Stange schnaubt Queenie (Minute 5) - mit correction bit (Minute 9) tut sie es nicht, was uns nicht davon abgehalten hat, trotzdem in Queenies Maul rein zu filmen à la "Mr. T - guck mal (Video ist noch nicht erschienen):  Warum drückt das Mona Lisa auf die Zunge? Mr. T: Das tut es ja gar nicht, denn beim Filmen wird der Pferdekopf nach oben gehalten, beim Reiten ist das Pferd in einer völlig anderen Position und dann liegt das Gebiss genau da, wo es angenehm ist. Das sei beim Correction übrigens nicht so, denn sobald der Reiter dieses annehme, würden die Ecken auf die Zunge drücken, was fürs Pferd unangenehm sei, so Mr. T von Natural Texan Horsemanship Kann man das Mona Lisa auch beidhändig nutzen? Mr. T: Es ist zwar fürs einhändig reiten gedacht, aber wenn beidhändig, sollte man schon sehr sanft und vorsichtig einwirken. Was ist, wenn die Seitengänge und fliegenden Galoppwechsel beim beidhändigen Reiten nicht funktionieren? Mr. T: Die Antwort wurde bereits bei der ersten Frage erteilt: Man müsste das Gebiss komplett neu anlernen und das Correction für einige Wochen weglassen.  Handarbeit mit individuellem Design Tja und da waren sie wieder unsere drei Probleme - frei nach Otto Waalkes Film Otto: 1. Wir hatten keine mehreren Wochen, denn das nächste Turnier für Queenie stand vor der Tür 2. Dummerweise sollte Queenie auf diesem Turnier ihre erste Westernriding gehen - also fliegend wechseln, was sie einhändig noch nicht kann, weswegen wir schon im Vorfeld gesagt hatten, dass Larissa "reingreift" und disqualifiziert wird, denn es geht bei dem Ritt nicht darum Schleifchen zu ernten, sondern das Pferd allmählich an diese neue Disziplin heranzuführen und es kam dann auch wie bestellt. Deswegen haben wir uns entschieden, Queenie nur in der Ranchriding mit dem dem neuen Bit zu showen, um es auf dem Turnier auszuprobieren und damit war sie auch gleich platziert. 3. Queenie war nicht das optimale Testpferd, weil von echter Bitreife vielleicht - zumindest jetzt noch nicht - keine Rede sein kann. Daher ist es wohl irgendwie nur ein halber Produkttest geworden, aber der hat immerhin zwei Teile und hier geht es zu TEIL 1 - dort erklärt Mr. T wie das Gebiss funktioniert und wie man es anlernt. Den Weg zu diesen unseren drei Problemen haben wir per Video dokumentiert, wobei fest steht, dass fast alles mit dem Gebiss von Mr. T geht, außer eben Seitengänge und fliegende Galoppwechsel, wofür voerst doch das Correction weiter nutzen werden, da diese Gelenke hat. Das Design ist ein wahres Kunstwerk Aber so schnell hatten wir uns natürlich nicht geeinigt, sondern uns erstmal die Köpfe heiß geredet und das war so: Larissa reitet Seitengänge, Muttern steht an der Bande und meckert (also Muttern bin ich): "Was machst Du denn mit dem rechten Zügel? Lass mich mal drauf." Muttern sitzt auf Pferd und strahlt: "Guck mal: Stellung mit Stange und es geht seitwärts" Tochter macht ein böses Gesicht: Reiterwechsel, worauf Tochter erklärt: "Ist ja alles schön und gut, aber so wie Du das machst, wölbt Queenie ja gar nicht den Rücken. Da muss ich die einfach mal enger nehmen können und DAS geht mit der Stange eben nicht." Aus dieser Mutter-Tochter-Streiterei habee ich ein Extra-Video gemach ... das Happy End lässt aber bestimmt nicht auf sich warten, denn:  Tada - es gibt eine Lösung Wir werden das Bit zusätzlich bei einem Pferd testen, das - wie wir hoffen - die so genannte Bitreife hat - nämlich mit Queenies Mutter Fancy. Die wird diese Saison wieder keine Turniere gehen, weil sie sich die Sehne gezerrt hat und die schlechte Nachricht: Wir sind Schuld ... dachten wir zumindest, bis sich rausstellte, dass Fancy Hufgeschwüre (ohne Lahmheit) hatte, was ebenfalls zu einer Überlastung des Beins auf der anderen Seite führen kann, aber bis wir das wussten, dachten wir Folgendes: Der WDR hat ja bei uns gefilmt und der Plan war der Redakteurin den Spin auf Lucky beizubringen. Ihr federleichtes Gewicht hatten wir schon per eMail erfragt. Aber dann stand sie vor uns: Riesengroß und das hätte auf Lucky wirklich nicht ausgesehen. Testpferde: Mutter Fancy & Tochter Queenie  mit meiner Tochter Larissa Da Fancy das ja auch kann, dachten wir die beiden fatalsten Wörter, die es auf der Welt gibt: "Mal eben" und wollten der Redakteurin das eben mal eben beibringen mit dem Spin, die sich erstaunlich gut dabei angestellt hat. Aber was wir vergessen haben: Man bringt das ja nicht nur bei, man filmt das ja auch und das dann eben nicht nur einmal: Mal stimmt das Licht nicht, dann ist ein Rasenmäher im Hintergrund und dann wäre es auch schön, wenn Larissa das für die Absage auch noch zeigt, womit "same procedure as last rider - der Tragödie zweiter Teil" ins Leben gerufen war: Licht, Rasenmäher. Man muss das Ganze mehrfach drehen und am nächsten Tag ging Fancy lahm, weil untrainiert (dachten wir, bis zwei Hufgeschwüre raus kamen). Der matschige Winter war gerade vorbei. Es geht ihr schon wieder besser und sie ist im Schritt wieder lahmfrei, aber im Trab sieht man noch eine leichte Taktunreinheit - ich könnte mich in den Allerwertesten beißen. Die Tierheilpraktikerin hat mit Blutegeln wahre Wunder bewirkt, aber uns für nächstes Jahr einen besseren Trainingsplan erstens zum Erhalt der Muskeln im Winter - Galopp im Gelände - und zweitens für den Beginn der Reiningmanöver mit auf den Weg gegeben: Am ersten Tag nur eine Runde Spin pro Seite und am zweiten Tag zwei, nach einer Woche drei etc.. Oh Mann, das wissen wir eigentlich, aber manchmal denkt man einfach nicht richtig nach: Arme Fancy - passiert nie wieder. Wer das Making-Of des WDR-Beitrags lesen möchte, der klickt HIER, danach geht es zur Produkttest-Playlist und darunter findet ihr - wie immer-  meine Bücher. Im Lehrbuch "Westernreiten meets Natural Horsemanship" wird u.a. auch der kleinschrittige Trainingsaufbau en detail vorgestellt, aber so ist das auch bei den Autoren: Theorie & Praxis ...       12oaks-ranch.blogspot.de/making-of-wdr-beitrag - so jetzt aber: Playlist zum Produkttest:
17.04.2018
12oaksTV Turnierkanal
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Das thumbnail zum Unboxing-Video, was hier unter diesem LINK öffnen könnt: Im Bild ist Lucky, war auf die Schnelle ;) So ein reich verziertes Bit kostet wohl 400 Euro - wir haben einen "Rohling", um die Funktionalität zu testen:Mehr Fotos unter Playlist & Einweisung. In der Not frisst der Teufel bekanntlich Fliegen oder aber: Bauern, die nichts fressen, was sie nicht kennen, werden zu Gourmets und gönnen sich mal was Todschickes. Gourmet im Pferdesport ist man nämlich mit exquisiter Ausbildung und die Bits von Natural Texan Horsemanship sind mega, was das Design mit Wow-Effekt betrifft. Ein echter Hingucker und als Einzelstück schon fast haute couture im Westernsport. Aber der Wermutstropfen: Es ist eine Stange und Bäuerinnen wie Larissa und ich, die nur gelenkverknüpfte Myler- und Correctionsbits fressen ... äh pardon kennen ... kriegen da große Augen: Wie soll das gehen beidhändig? Aber wer weiß, vielleicht erübrigt sich das Beidhändige dann ja, weil es so gut funktioniert. Tja, so ist das bei einem Produkttest: Man weiß es vorher nicht, aber wir sind schon fleißig am Filmen. Aktuell gibt es ein Unboxing-Video im Horsemanship-Kanal, das heute erscheint. Außerdem erwartet Euch ein Video von Mr. T, der die Bits herstellt, das im Mai erscheint; ein Video, das wir heute gedreht haben, wo Larissa Queenie mit unseren drei alten Gebissen reitet: ein Mylerbit mit Shanks von Larissa, ein Babybit (Correction) und ein "großes" Correction mit langen Shanks und großes Ports und eines, wo wir die Bit-Gewöhnung wie unten beschrieben betreiben, bevor es an den Test im Sattel geht. Dabei zeigt Larissa auch, dass sie die Zügel weder zum Durchparieren noch zum Lenken noch zum Anhalten braucht. Auf diese Videos müsst ihr aber bis Mai warten, denn es erscheinen bei uns wöchentlich immer "nur" zwei Videos pro Kanal und der Turnierkanal ist "ausgebucht" bis Ende April, weil Queenie sich auf dem ersten Turnier der Saison benommen hat wie eine offene Hose, was ihr in folgender Playlist seht. Darunter findet ihr Beschreibungen von Mr. T zu seinen Bits (1. Screen: die Vorteile, 2. Screen: Gewöhnung ans Bit), worunter wir ihm ein paar Fragen stellen, die er in Kürze per Video beantworten wird.  Vorher könnt ihr Euch einen Eindruck von den bisher von uns verwendeten Gebissen machen und zwar hier: Gebisse-mit-Shanks-im-Überblick (im Themenmonat Anekdoten vom Trainer): Das hat Mr. T in meiner Gruppe gepostet und da war ich neugierig und habe ihm diesen Test angeboten Erste Testfrage: Ist diese Anweisung auch für Gebisse mit Shanks geeignet? Zweite Testfrage: Ist beidhändig reiten auch dann möglich, wenn ich nur einen Zügel zur Zeit annehme oder kann das Bit nur einhändig benutzt werden? Unterhalb gibt es noch einen Blick auf die Sporen (die würde ich ja auch gerne testen, wenn ich dann die Sporen behalten könnte: Die sehen ja noch schöner aus & ein Blick in die Hexenküche ... äh ... Werkstatt und darunter die Test-Playlist: In der Playlist oberhalb findet ihr ab Mai unsere Testvideos. Werft auch einen in Blick in meine  Bücher, isbd. das mit dem Titel "Tod eines Pferdes" - eine Vorausschau gibt es HIER: Tod ei­nes Pfer­des: Zir­kus­lek­tio­ne... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP   Der BOD-BUCHSHOP liefert schneller als Amazon & in Deutschland versandkostenfrei HIER KLICKEN (alternativ können Sie bei mir bestellen: nicola-steiner@t-online.de)
29.03.2018
12oaksTV Turnierkanal
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Der folgende Blogbeitrag ist ein Ausschnitt aus meinem neuesten Buch - die besten Artikel erscheinen natürlich nicht hier im Blog, sondern exklusiv im Buch. Mehr Infos zu "Tod eines Pferdes - Zirkuslektionen ...": HIER In einem hat Peter Pfister auf den ersten Blick recht: Das Pferd lernt das, wo wir eine Pause setzen und wenn man ein steigendes Pferd mit netter Stimme beruhigen will, dann ist der Regelfall, dass dies als Belohnung empfunden wird. Das sagte ja schon Pat Parelli: "Druck motiviert, aber es ist das Loslassen, das lehrt." Will ich dem Pferd beibringen, dass es nachgiebig am Gebiss ist, gebe ich in dem Moment nach, in dem es weich wird Soll das Pferd beim Reiten den Rücken wölben, verhalte ich mich in dem Moment passiv, wo es das tut Ist nach wochen- oder monatelanger zäher Vorarbeit endlich der fliegende Wechsel gelungen, springt der Reiter ab und bringt das Pferd in den Stall. (Dieses Vorgehen empfiehlt sich nicht, wenn das Pferd uns Reiter gerade in den Sand gebuckelt hat) Es gibt aber noch zwei sehr bezeichnende Zitate von Pat Parelli: "If you know the rules, you can break the rules - wenn Du die Regeln kennst, darfst du die Regeln auch mal brechen" oder auch: "Never say never, don't say always always, usually say usually - Sag niemals nie, sag nicht immer immer, normalerweise sag normalerweise." Starre Regeln führen dazu, dass Pferde weniger mit Empathie, sondern vielmehr nach Schema F abgefertigt werden, weswegen die Grundregel im Natural Horsemanship "Es kommt drauf an" lautet. Ein "So macht man das" gibt es eigentlich gar nicht und trotzdem sollte man sich so viel Wissen aneignen wie möglich, denn das "Es kommt darauf an", kann ich nur bedienen, wenn ich aus einem riesigen Pool von Methoden schöpfe, mit denen ich mein Unterbewusstsein füttere. Denn eine Bauchgefühl-Entscheidung ist ein blitzschnelles Abwägen des Unterbewusstseins, das auf eine Fülle von Informationen zurückgreift. Ein Schema F nach dem Motto "Ich brauche drei Wiederholungen, bis ein Verhalten sitzt" wie Pfister es in seiner Stellungnahme vom 22.12.2017 beschreibt, scheidet für mich persönlich aus. Dazu foppe ich meine Horsemanship-Schülern gerne mit folgender Frage: "Was ist eins plus eins?" - "Zwei" - "Richtig". Damit wäre die Frage ja geklärt, wenn ich die Frage dann aber ein zweites oder drittes Mal wiederhole, dann fühlen sich die Schüler schnell verschaukelt. Warum sollte es unseren Pferden anders gehen? Wenn es gut war, höre ich auf und nur wenn ich Verbesserungsbedarf sehe (den das Pferd auch leisten kann), mache ich weiter. Natürlich müssen wir Übungen wiederholen: Aber am nächsten Tag geht es ja auch, denn am gleichen Tag riskiere ich, dass es schlechter wird. Als wir unsere Jungpferd Queenie, (das ist eine, die mit einem Selbstbewusstsein, das durch keine Tür passt, gesegnet ist), eingeritten haben, wollten wir ihr irgendwann beibringen, dass man mit ihr alleine ausreiten kann und - wie so oft auch bei Leitstuten, die Verantwortung übernehmen müssen - sind die Selbstbewussten im Gelände unsicherer als die eher ängstlichen Pferde, die sich dankbar der Führung des Menschen anvertrauen. Es dauerte nicht lange und Queenie entdeckte etwas Gruseliges im Gebüsch und wollte umdrehen. Ich habe die beiden in der Anfangszeit aus einigen Metern Entfernung verfolgt (Safety first), sah, dass es sinnlos schien, wenn Larissa durchzusetzen versucht, dass sie über diese Hemmschwelle hinweg geht, habe dann von hinten gebrüllt: "Steig ab oder kehr um", und sie antwortete: "Aber lernt die dann nicht, dass sie damit durchkommt?" - "Das riskieren wir", brüllte ich von hinten und Larissa kehrte um. Beim nächsten Ausritt ist Queenie problemlos an dieser Stelle vorbei gegangen. Wir Menschen lernen oft zu geradlinig, was fürs Fluchttier Pferd sehr suspekt ist, denn die denken auf Umwegen - landläufig "um die Ecke denken" genannt.  Auch wenn die Pause dem Pferd in der Tat einen Weg zum richtigen Verhalten weist, so sollten wir das nicht zu sklavisch sehen: Pferde sind Lebewesen und keine Automaten und ob positive Konditionierung wirklich vom Pferd als Respekt und Empathie empfunden wird ... daran habe ich meine Zweifel, denn es kann auch etwas Herablassendes haben. Jemanden konditionieren zu wollen, sagt aus, dass wir dem Gegenüber wenig Intelligenz zu trauen. Deswegen ist hier das (lustige) Abschlußvideo, wie Sheldon versucht Penny in "The Big Bang Theory" zu konditionieren und ihr Freund das als respektlos empfindet. Wer kein Schema F im Pferdetraining möchte, der findet in meinen Büchern (isbd. den ersten beiden) weitere Trainingsansätze, die auf Umwegen zum Ziel kommen und - auch wenn es dem menschlich angeborenen geradlinigen Denken widersprechen mag - viel schneller und nachhaltiger zum Ziel führen. Tod eines Pferdes: Zirkuslektione... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP
27.02.2018
12oaksTV Turnierkanal
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TEIL 1 der Trainer-Anekdoten mit Elias Ernst (Ernst Performance Horses): Eli erklärt Larissa das Stoppen: die Spur kann sich sehen lassen Heute fahren wir wieder zum Training und ich wollte Euch noch eine Anekdote vom letzten Mal erzählen: Endlich hat mein Trainer ein Talent bei mir entdeckt. Das wurde aber auch Zeit. Gut, es ging jetzt leider nicht um mein reiterliches Talent, selbst wenn dieses mein Talent durchaus auch beim Reiten zutage tritt. Aber ich will nicht meckern - es ist ein Talent - und da warte ich ja schon seit Jahren drauf, dass bei mir mal jemand irgendein Talent entdeckt. Ist zwar nur das Talent immer genau da hinzureiten, wo ich gerade am meisten im Weg bin, wenn meine Tochter das Jungpferd trainiert, aber es ist ein Talent. Ich dürfte sogar überall stehen, wo ich will, um zuzusehen, aber ich soll da wohl auch bleiben und nicht gerade dann den Standort wechseln, wenn Larissa den Weg kreuzt. Ist natürlich Spaß und war nur eine kleine Anekdote aus dem letzten Reitunterricht über die wir alle herzlich gelacht haben, aber ich fand es witzig (übrigens ist mein Versuch lustig zu sein eine Garantie dafür, dass Larissa über diese Anekdote nicht lachen wird, weil die lacht nur dann über mich, wenn ich es toternst meine).  Das letzte Hufgeschwür ist oben ausgetreten. So ein breiter Spalt, dass ich Angst hatte, dass sie ausschuht. Passiert aber nicht  bei Hufgeschwüren, habe ich mir sagen lassen Bin mal gespannt, ob beim heutigen Training ein richtiges Talent zutage tritt. Heute ist auch der Schmied da und wir nutzen die Gelegenheit, dass wir die gefühlte 17. Meinung zu Fancys rechten Hinterhuf bekommen. Die hat ja im Laufe des letzten Jahres in diesem Huf über ein Dutzend Hufgeschwüre gehabt und dann eine zweite Sohle entwickelt. Und selbst, wenn sie zuhause gut lief - immer wenn wir beim Trainer waren, war wieder irgendein Ticken - ob mit oder ohne Hufgeschwür, weswegen Eli beim letzten Mal sagte: "Jetzt trab erst mal, nicht dass es nachher meine Schuld ist, wenn sie lahmt", worauf ich ihm sagte, dass es natürlich seine Schuld ist, wessen sonst? Darauf Eli: "Der Trainer ist immer Schuld - egal, um was es geht." Mein Reden!!! Hier seht ihr sowohl alte als auch neue Sohle Der Trainer ist natürlich auch dann Schuld, wenn ich z.B. ... (wir konnten trainieren: Sie ging wirklich auch im Trab nicht lahm - die olle Sohle haben wir weg geschnibbelt - siehe Foto ganz unten - das Obere zeigt das letzte Hufgeschwür, wo ich echt Angst hatte, dass es ein Ausschuhen ist). Ich fang den Satz nochmal neu an. Also Eli ist natürlich Schuld, wenn ich Schenkelweichen im Trab machen soll und man dieses als solches nicht erkennen kann. Das kann man nur dann als solches identifizieren, wenn ich eine Bande habe. Aber wehe man nimmt mir diese Orientierung weg, dann rattert es im Gehirn: "Welche Hand ist noch mal die, die stellen muss? Und überhaupt: Wo ist denn eigentlich links und rechts?"  Und während ich darüber so sinniere, soll die rechte Hand stellen und die linke Hand nicht zu hoch sein und ich soll seitwärts einwirkend das Pferd in der Spur halten - und das alles ohne Bande. Hallo? Ich wurde auch gefragt, ob ich das verstanden habe und als ich - blöd wie ich bin - "Ja" antwortete (verstehen reicht aber nicht, wenn es an der Umsetzung scheitert), gab es auch noch unterschiedliche Aufgaben für meine Beine. Eins schiebt mit stetigem Druck die Kruppe herein (also eher heraus, weil wegen fehlender Bande), das andere würde schwingend einwirken, wenn das Pferd über die Schulter drückt und passiv sein, wenn nicht. Der ist ja lustig: Merke ich denn, wenn das Pferd über die Schulter drückt? Bin da eher so der Typ, der dazu seine Glaskugel befragt oder die reiterliche Hilfengebung als Glücksspiel betrachtet. Fertig ausgeschnitten - der olle Kram ist weg Nein, aber mal Spaß beiseite: Ich habe das gestern noch zuhause geübt und finde es wirklich gut, wenn man den Galoppwechsel so aufbaut, dass man mit den Vorübungen beginnt bzw. in Fancys Fall (die kann ja wechseln), man zu den Vorübungen zurückkehrt, wenn da so eine lange Trainingspause war. Ach übrigens: Der Wechsel wird dann auch im Trab geübt: Einfach, indem man die Kruppe in die andere Richtung verschiebt - also nur alle paar Runden, wenn das Pferd locker ist. Ich habe das natürlich im ersten Versuch alle paar Meter versucht und Fancy hat mir dann ganz klar Bescheid gegeben mit einem klitzekleinen Mini-Hüpfer à la: "Mach so weiter. Dann liegst du gleich im Dreck." Und wenn ich ehrlich bin, finde ich es sehr rücksichtsvoll von ihr, dass sie es erst mal nett sagt. Ich nehme das dann auch ernst, weil sie sich (gerade nach dieser langen Krankheit) meiner Meinung nach unendlich Mühe gibt, es mir Recht zu machen - Eli sieht das zwar anders, aber meine rosarote Wendywelt lasse ich mir nicht nehmen - ätsch. Aber eigentlich ist Eli ja schon auch jemand, der Dinge nicht erzwingt. Hat er neulich noch erzählt: Das Wichtigste für den Turniererfolg ist der Kopf - also der vom Pferd, bei meinem ist eh Hopfen und Malz verloren. Eli sagte: "Das Pferd muss wollen, sonst kommt man nicht nach ganz oben. Und wenn ein Pferd nicht will, muss man vielleicht auch mal andere Prioritäten setzen." Manchmal ist es besser, das Pferd dann zu verkaufen oder wenn man sehr am Pferd hängt, reitet man dann mehr im Gelände, sagte er. Wir mussten bei Fancy auch umdenken: Wo in den LKs 3,4 & 5 Trail noch ganz gut funktionierte, mussten wir uns in der LK 2 eingestehen, dass Trail einfach nicht die passende Disziplin für Fancy ist. Die Aufgaben wurden so anspruchsvoll, dass Fancy sich überfordert fühlte. Als Larissa sie vor anderthalb Jahren das erste Mal Westernriding geshowt ist, sagte sie: "Als Fancy merkte, dass da jetzt Galoppwechsel kommen, hat sie sich sofort beruhigt und lief entspannt." Deswegen will ich genau das diese Saison mit ihr ausprobieren: Westernriding. Und Janik widmet sich der Reining, der Ranch-Riding und der Superhorse, eben alles, was Tempo ist. Das liebt sie nach dem Motto: "Kommt mir bloß nicht mit Euren Schnarchnasen-Disziplinen!" Nachtrag: Fancy läuft noch nicht taktklar: Es hat sich durch die monatelange Belastung eine Arthrose im Knie entwickelt, aber wir geben nicht auf. Wer wissen will, WIE wir die Arthrose von Tag zu Tag besser in den Griff bekommen, der lese: Die Borax-Verschwörung Und hier die Playlist zum Training bei Eli: Elias hat übrigens an einem meiner Bücher mitgewirkt und auch da gibt es Tipps zum Galoppwechsel. Der Titel ist: "Westernreiten meets Natural Horsemanship - Wie das Turnier zum gemeinsamen Projekt von Pferd und Mensch wird" und abgesehen von Elis Tipps aus der Westernreiterei, erkläre ich dort wie man Galoppwechsel am Boden erarbeiten kann. Zwischenzeitlich ist ein weiteres Buch von mir erschienen, bei dem es sich rund um das Thema Peter Pfister und das Pferd Evita geht: Das Pferd, das bei einem Zirkuslektionen-Kurs ums Leben kam - Details HIER. Tod ei­nes Pfer­des: Zir­kus­lek­tio­ne... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP   Der BOD-BUCHSHOP liefert schneller als Amazon & in Deutschland versandkostenfrei HIER KLICKEN (alternativ können Sie bei mir bestellen: nicola-steiner@t-online.de)
26.02.2018
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Ein Mylerbit von Parelli - es gibt auch hier verschiedene Ports TEIL 2: Gestern (also das GESTERN vor einem Jahr) hatte ich ja gefragt, ob mir jemand beim Übersetzen der Sprachnachricht aus dem Parelli-Land helfen kann, aber die Dame hat mich heute nochmal angerufen. Deswegen habe ich den Beitrag nach unten geschoben (nicht wundern). Der Anruf kam, weil wir ja 2015 in Florida waren, weil Larissa ja für einen von fünf Plätzen aus über 1.000 Bewerbern ausgewählt wurde. Wir haben dort z.B. gelernt, dass weiter ausgebildete Pferde ein Gebiss bevorzugen, das Zungenfreiheit hat. Pat empfiehlt ja beim fertigen Pferd das Myler Bit (Bild oben). Fancy hat das wirklich geliebt, die Wassertrense hat sie regelrecht verabscheut; aber als ihre Tochter Queenie dem Trensenalter entwachsen war, musste Fancy das Parelli-Myler an Queenie abtreten. Das lest ihr nach der Playlist mit den Videos vom Training: Lange Schanks & großer Port: Sehr vorsichtig an-wenden, da es ja auf den Gaumen wirkt  Für Fancy hatte uns Marko Pohland (dem mein Buch "Westernreiten meets NHS" gewidmet ist) ja damals noch ein Correction Bit ge- bzw. verkauft (Bild links). Da Queenie ja in allem immer etwas zäh reagiert, hatte unser Trainer neulich vorgeschlagen, dass man sie langsam auch mal mit Correction reiten könnte. Ich wollte ganz pfiffig sein und Fancy wieder das Myler und dafür Queenie das Correction verpassen. Das war leider ein Volltreffer ins Fettnäpfchen, denn damit wäre das Jungpferd wohl völlig überfordert gewesen, warnt Eli. Die Pferde müssen das mit den Gebissen ja auch erst allmählich lernen: Je weiter das Pferd ausgebildet ist, desto weniger muss man machen und desto größer werden dann Port und Shanks. Ich hatte also mal wieder von nix ne Ahnung und davon zu viel und so lernt man halt nie aus. Wie im oben erwähnten Buch im Kapitel "Große Ziele, kleine Schritte" erklärt, darf man in der Pferdeausbildung keine Zwischenschritte auslassen und das gilt auch fürs Gebiss. Es beginnt mit der Trense und endet mit dem, das Fancy jetzt hat (Foto links oben). Kleiner Port & kurze Shanks, also wenig Hebelwirkung - nichtfür Anfänger, sondern das mittelweit ausgebildete Pferd Und zwischen dem Neuen mit Babyshanks und dem, was Fancy hat, kommt noch ein Weiteres, das sich "Short Shanks" nennt (davon habe ich leider kein Foto), aber einen etwas größeren Port hat. Das Neue für Queenie (Babyshanks genannt, Bild rechts) hat Eli in Amerika gekauft und uns netterweise abgetreten, nachdem wir ein Ähnliches erst mal leihweise bei ihm im Unterricht ausprobieren durften. Und man glaubt es kaum: Queenie lief damit viel besser. Es ist eben doch oft sinnvoller, wenn man mit seinen Hilfsmitteln etwas effektiver sein kann: Das erspart Mensch und Pferd nervige Dauerdiskussionen (Dauernörgeln-beim-Reiten ist eines der vielen Themen in meinem anderen Buch "Pferde vermenschlichen - aber richtig"). Denn nur, wenn man effektiv ist, kann man sein Pferd auch mal in Ruhe lassen. Pferde streben immer dem Neutral zu, im Westernreiten Nullwirkung oder auch Komfort genannt. Und was haben wir im Parelli-Land noch zur effektiven Phase 4 gelernt? Es gilt der Grundsatz: "So wenig wie möglich, aber so viel wie nötig". Zum Vergleich: das kleinste & größte Correction Bit Unterhalb und oberhalb findet ihr übrigens weitere Anekdoten aus dem Unterricht, in denen ich mich selbst augenzwinkernd aufs Korn nehme. Dort erzähle ich, wie es letzten Dienstag weitergegangen ist mit unseren fliegenden Galoppwechseln im Trab und ihr erfahrt, ob wir aus "Trabwechseln" Galoppwechsel machen konnten. Auch in meinem Buch, an dem Eli auch mitgewirkt hat, wird erklärt, wie der Galoppwechsel kleinschrittig aufgebaut wird - es muss auch hier eine gewisse Reihenfolge der Übungen eingehalten und es dürfen keine Einzelbausteine ausgelassen werden. Der Titel ist: "Westernreiten meets Natural Horsemanship - Wie das Turnier zum gemeinsamen Projekt von Pferd und Mensch wird." Zwischenzeitlich ist ein weiteres Buch von mir erschienen, bei dem es sich rund um das Thema Peter Pfister und das Pferd Evita geht: Das Pferd, das bei einem Zirkuslektionen-Kurs ums Leben kam - Details HIER. Tod ei­nes Pfer­des: Zir­kus­lek­tio­ne... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP   Der BOD-BUCHSHOP liefert schneller als Amazon & in Deutschland versandkostenfrei HIER KLICKEN (alternativ können Sie bei mir bestellen: nicola-steiner@t-online.de)
22.02.2018
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Das Bild ist von einem anderen Trainingstag, wo ich ausnahmsweise Lucky geritten bin. Fotos vom fliegenden Wechsel habe ich leider nicht ;) TEIL 3: "Du musst immer Spitze denken", sagte Eli mir beim letzten Training. Wahrscheinlich habe ich ihn angeschaut wie ein Auto, während ich über Spitze, Tüll, Häkeln und Handarbeiten nachdachte, weswegen er mich aufklärte: "Ja, halt Erste werden." Er hat bestimmt Mitleid mit mir, denn ich war noch nie Erste (bzw. nur einmal bei der German Open Horsemanship, aber das war ja "nur" Bodenarbeit) und ich wäre das ja schon gerne mal. Zweite war ich schon, aber da gibt es ja keinen Pokal. Na ja, wenn Fancy das auf dem Turnier mal so machen würde, wie bei Eli im Training. Ich hatte Euch ja im Teil 1 (das ist der, der lustig rüberkommn soll) von unseren Galoppwechseln im Trab erzählt und obwohl Fancy ja krankheitsbedingt seit über einem halben Jahr keinen Galoppwechsel mehr gemacht hat, war der Erste echte - also mit Galopp - gleich durchgesprungen und Eli sagte "Perfekt." Daraufhin war ich dann stolz wie Oskar (sooo oft lobt er nämlich nicht) und schwelgte in eben diesem Lob, dass der nächste Wechsel gleich (im Sprung) nach gesprungen war und Fancy dann zu allem Überfluß auch noch schneller wurde ... also fand zumindest Eli. Ich habe das gar nicht mitbekommen, deswegen kam ja auch der Spruch mit der Spitze. Nach der Playlist geht es weiter im Text: Also auf ein Neues und dieses Mal volle Konzentration und vor allem: Den Wechsel vorbereiten und das Pferd weich machen und tada, habe ich gleich noch ein "Perfekt"gehört, aber mir nicht ganz so viel drauf eingebildet. Dennoch geschehen wohl noch Zeichen und Wunder und vielleicht bin ich doch kein hoffnungsloser Fall. Wer Teil 1 gelesen hat, der erinnert sich an "Wie bitte?   Bei diesem anderen Training hat Larissa Fancy dasStoppen beigebracht - nicht schleicht für den Anfang Linkes Bein drückt, rechtes Bein pendelt, während die eine Hand dies tut, aber die andere Hand etwas völlig Anderes und je nachdem wie das Pferd läuft lässt man links was weg oder rechts was weg und wo war jetzt noch gleich dieses RECHTS und dieses LINKS ... arrgh." Immerhin waren wir uns einig, dass egal, was ist: Der Trainer ist Schuld. Das liegt zum Einen daran, dass er im kükenhaften Alter von knapp über 30 ist, während meiner einer die 50 überschritten hat. In Reiterdeutsch heißt das: Meine Anfänge der Reiterei lagen in der Wiege einer Englisch-Reitschule, seine in Minnesota. Und wenn man das englische Wort "LEG YIELD" eins zu eins ins Deutsche übersetzt, dann wird das zwar SCHENKELWEICHEN. Gemeint ist aber eigentlich Travers. Dieses Mal war Eli an der Reihe mit "Guckt-wie-ein-Auto": "TRAVERS???". Na ja, wir haben uns dann darauf geeinigt, dass das Pferd NIEMALS und NEVER EVER entgegen der Bewegungsrichtung guckt, denn wir sind ja beim Westernreiten und da spricht man Englisch und nicht Französisch. Klar soweit? Eli hat ja auch an meinem Buch mitgewirkt: "Westernreiten meets - Natural Horsemanship - Wie das Turnier zum gemeinsamen Projekt von Pferd und Mensch wird." Zwischenzeitlich ist ein weiteres Buch von mir erschienen, das sich rund um das Thema Peter Pfister und das Pferd Evita dreht: Das Pferd, das bei einem Zirkuslektionen-Kurs ums Leben kam - Details HIER.   Tod ei­nes Pfer­des: Zir­kus­lek­tio­ne... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP   Der BOD-BUCHSHOP liefert schneller als Amazon & in Deutschland versandkostenfrei HIER KLICKEN (alternativ können Sie bei mir bestellen: nicola-steiner@t-online.de)
21.02.2018
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Hinter der Senkrechten - was ist das? Queenie neigt zum Gegenteil - auch nicht gut, denn die brauchen schon Spannung, um das Reitergewicht tragen zu können. Lest hierzu meinen Artikel über Kopfhaltung im Pferdeportal 4my.horse Weil meine Anekdoten vom Training mit Elias Ernst so regen Zuspruch gefunden haben und weil ich im Moment auch sonst nicht so genau weiß, was ich schreiben soll, mache ich da jetzt einfach eine Doppeltrilogie draus und erzähle noch mehr aus dem Trainings-Nähkästchen, aber es muss ja nicht immer Eli himself sein. Als ich nämlich gestern da ankam, kam mir gleich eine Frau entgegen, die auch dort reitet und mit der ich auf Facebook befreundet bin. Ich hatte nämlich auf Facebook ein Video von Ingrid Klimke mit ihrem Pferd Franziskus gepostet und da gibt es doch ernsthaft Leute, die sogar bei Ingrid Klimke von den bösen Turnierreitern sprechen. Unterhalb der Playlist mit Videos vom Training geht es weiter im Text: Wir waren halt fassungslos, weil Ingrid ja beweist, dass es auch ohne Rollkur geht und by the way: Es ist nicht Rollkur, wenn ein Pferd mal für 30 oder auch 60 Sekunden hinter der Senkrechten ist. Da sagt sogar meine Physiotherapeutin, dass das für diese kurze Zeit dem Pferd sogar gut tut. Es geht da wirklich um die Dauer und ja LDR mit zehn Minuten finde ich auch zu lang und die Frau, die ich getroffen habe, sagte: "Davon mal abgesehen, wir haben morgens auch nicht immer Lust den Stall zu misten." Witzig ist, dass wir mit Eli zum Ende der Reitstunde über genau dasselbe Thema gesprochen haben, aber davon erzähle ich Euch beim nächsten Mal. Die Mitreiterin erwähnte in Bezug auf Ingrid Klimke noch etwas, was die Feld-Wald-und-Wiesen-Freizeitreiter ja auch gerne behaupten: Die Sache mit Zwang zum Erfolg, denn da waren wir einig: Du zwingst kein Pferd zu Höchstleistungen und da muss man eben gerade vor Ingrid Klimke den Hut ziehen, denn ein Fehler an so einem Vielseitigkeitshindernis, wo das Pferd sich weh tut, dann macht das Pferd das nie wieder. Was mir an der Mitreiterin besonders gefällt ist, dass sie mit ihrem Jungpferd fast genau das macht, was ich als Natural Horsemanship in meinem Buch beschreibe: Alles mögliche am Boden üben ... bis zum fliegenden Galoppwechsel, denn so gewinnen Pferde Spaß am Training. Ach ja und wenn ihr in den nächsten Tagen noch mal hier reinschaut, dann erfahrt ihr, warum ich Eli gesagt habe: "Komm du mal in mein Alter." und er augenzwinkernd zu meiner Tochter gesagt hat: "Ich weiß Du bist ehrgeizig, aber manchmal musst du auch mal ruhig sein." Werft auch einen Blick in mein Buch, an dem Eli auch mitgewirkt hat: "Westernreiten meets - Natural Horsemanship - Wie das Turnier zum gemeinsamen Projekt von Pferd und Mensch wird." Zwischenzeitlich ist ein weiteres Buch von mir erschienen, das sich rund um das Thema Peter Pfister und das Pferd Evita dreht: Das Pferd, das bei einem Zirkuslektionen-Kurs ums Leben kam - Details HIER.   Tod ei­nes Pfer­des: Zir­kus­lek­tio­ne... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP   Der BOD-BUCHSHOP liefert schneller als Amazon & in Deutschland versandkostenfrei HIER KLICKEN (alternativ können Sie bei mir bestellen: nicola-steiner@t-online.de)
17.02.2018
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Trainingspause: Lucky ist Fancys Handpferd Ich wollte Euch ja noch erzählen, wie ich mich dazu hinreißen ließ, unserem Trainer Elias Ernst zu sagen: "Komm du erst mal in mein Alter" und er sich dazu hinreißen ließ zu Larissa zu sagen: "Ich weiß Du bist ehrgeizig, aber manchmal musst du auch ruhig sein". Also zu der zweiten Aussage sage ich ganz klar: "Ich habe keinen blassen Schimmer", aber habe schallend gelacht - Larissa auch. Man muss ja auch nicht alles verstehen, Hauptsache, es ist lustig. Das mit dem "Komm du mal in mein Alter", hört Eli wohl öfter, aber das könne er nicht beurteilen, weil da wäre er noch nie gewesen. Ich habe das deswegen gesagt, weil er partout nicht verstehen will, dass ich jegliche Körperkoordination verliere, sobald er mir etwas erklärt. Er sagte wörtlich: "Das klappt doch alles ganz gut, aber wenn ich Dir dann etwas sage, dann klappt auf einmal gar nichts mehr." Auch wenn das natürlich völlig sinnlos ist, das einem 32jährigem erklären zu wollen, aber mit Über-50 ist das völlig normal: Man kann alles, solange man nicht drüber nachdenkt. Das Einzig Tröstliche ist, dass Larissa im Moment den Führerschein macht und trotz ihrer zarten 18 Lenze ganz ähnliche Probleme hat, weil da geht auch nur eins von beiden: ENTWEDER den Verkehr beobachten ODER Kupplung und Gas bedienen. Leider sind die Fotos von Lucky und Fancy unscharf Mehr Anekdoten aus dem Unterricht findet ihr hier im Themenmonat. Es sind sechs Teile - ich weiß auch nicht, was los ist, dass es so viel zu erzählen gibt. In der sechsten Folge geht es darum, wie viel Spaß den Pferden das Training macht und ob die Forderung gerechtfertigt ist, dass Pferde in jeder Sekunde ihres Lebens Spaß haben sollen. Auf den Fotos sieht es jedenfalls so aus, als wäre das Training bei Eli ganz relaxed ... so mit Handpferdereiten. Der Schein trügt - ich war nur mal eben für kleine Mädchen und habe auf dem Rückweg heimlich Larissa geknipst und auch gefilmt - siehe Playlist: Hier ist Queenie Luckys Handpferd: Ohne Zickereien Werft auch einen Blick in mein neues Buch, in dem es nur am Rande darum geht, dass die Staatsanwaltschaft gegen Peter Pfister ermittelt, weil er ein Pferd zu Tode trainiert hat, denn es gibt auch Satiren zur Pferdefachpresse, und, und, und - Details HIER. Am Vorgängerbuch hat Elias mitgewirkt: "Westernreiten meets - Natural Horsemanship - wie das Turnier zum gemeinsamen Projekt von Pferd und Mensch wird."     - Details HIER.  Tod ei­nes Pfer­des: Zir­kus­lek­tio­ne... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP   Der BOD-BUCHSHOP liefert schneller als Amazon & in Deutschland versandkostenfrei HIER KLICKEN (alternativ können Sie bei mir bestellen: nicola-steiner@t-online.de)
Tweets von Nicola Steiner @TwelveOaksRanch
12.06.2016
The Bomber
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Auf meinem Blog ist es zur Zeit etwas ruhiger, weil ich im Sommer mein Pferd trainiere, Turniere reite und da weniger Zeit mit Youtube verbringe. Da ich mich auch für Pferde interessiere, wird es spätestens nächsten Winter einige zum Teil sehr lustige Lets Plays rund ums Pferd geben: Starstable, Appassionata (einen kleinen Vorgeschmack veröffentliche ich in den nächsten Tagen / Wochen). Bis dahin könnt ihr euch im Partnerblog so einiges ansehen und durchlesen. Obwohl es im Grunde ein Horsemanship-Blog ist, hat meine Mutter im Juni den Themenmonat-Youtube eingeläutet, u.a. deswegen, weil sie für ein Pferdekursportal ein dreiteiliges Interview gegeben hat und wir auch unsere Haus- & Hoffotografin vorstellen wollen, die sich auch gerne auf Youtube herumtreibt und vom Geschichtenweber über den Lets Player einiges interessantes zu bieten hat. Deswegen sind auch Gemeinschaftsprojekte geplant, z.B. zu den Themen "Dressurreiterin goes Reining" oder dem Horse & Dog Trail (aber auch einige gemeinsame Lets Plays (; ) - was das ist, seht ihr im Video unterhalb des Fotos, wo meiner Mutter auf einer Messe reitet: HIER GEHT ES ZUM THEMENMONAT

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