12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten
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Die 12-Oaks-News: All unsere Blogs an einem Ort vereint

Mundtot machen: Geht Mustang Makeover rechtswidrig gegen Kritiker vor?

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Der Februar-Blog gibt sich juristisch. Zum Einen habe ich zwei bitterböse Rezensionen erhalten (meine Statements unterhalb - am Ende: Strafgesetze gegen die Rezensenten),  zum Anderen schert sich auch das Mustang Makeover nicht um Recht und Gesetz und löscht völlig harmlose, wenn auch kritische Beiträge. Dazu wird der Verfasser Hardy Lahn die Tage noch etwas schreiben, das dann hier im Blog und im Themenmonat Mustang Makeover erscheinen wird. Ihr dürft also gespannt sein. Vorab die Rechtsgrundlage zu MAN-DARF-AUF-FB-LIKE-SEITEN-NICHT-LÖSCHEN:  https://allfacebook.de/policy/umgang-mit-shitstorms-und-kritik-rechtliche-stolperfallen-im-facebook-marketing-teil-21 Und daraufhin Personen zu blockieren, ist ja dann so richtig Mafia-Like, aber wir sind ja vom MMO nichts Anderes gewöhnt: Es sind Dutzende von mir bekannten (SACHLICHEN) Leuten ebenfalls dort blockiert worden. Wir alle hätten das Recht auf Wiederherstellung unserer Kommentare - vielleicht sollte man mal eine Sammelklage ins Auge fassen, denn wir haben ja nichts Beleidigendes geschrieben - wie gut, dass es heutzutage Screenshots gibt. Habt ihr welche? Dann schickt sie mir ... bis dahin ein paar Passende von mir. Wer den Link oben studiert hat, weiß dass auf Gefällt-mir-Facebook-Seiten Kommentare nicht gelöscht werden dürfen. Ihr findet aber eine Ankündigung vom Veranstalter genau dies künftig zu tun. Außerdem hat der Veranstalter gegen Facebook-Richtlinien verstossen (nicht gegen Gemeinschaftsstandards, aber im zweiten Teil des FB-Screens, dieser Screen wurde mir bereits zugeschickt) und die ersten beiden Beispiele für SACHLICHE Kommentare, die in keinster Weise beleidigend waren und trotzdem gelöscht wurden.

Themenmonat im März: Gastbeiträge zum MMO 2018

 

Wer mein Buch "Tod eines Pferdes - Zirkuslektionen im Fokus" gelesen hat, der kennt die geniale "Schreibe" von Hardy Lahn ja schon, denn dort nimmt er das Video von Michael Geitner auseinander, der den Vorfall mit Peter Pfister als Unfall abtut (dazu auch von mir am Montag ein React-Video im 12oaksTV-Zirkusvlogkanal). Hardy Lahn hat netterweise noch etwas für mich geschrieben und zwar eine Art Trilogie zum deutschen Mustang Makeover, die im März im hier integrierten HMS-Blog erscheint. Als Natural Horsemanship- & Mustang-Spezialist ist Hardy Lahn ganz besonders dafür qualifiziert, sich dazu ein Urteil zu bilden, denn er stammt aus Deutschland, lebt jetzt in Kalifornien, arbeitet als Dozent an der Uni Berkley und hat selbst vier Mustangs adoptiert (HIER ist seine VITA). Einen kleinen Vorgeschmack auf seine Texte findet ihr in der Rezension unterhalb des integrierten Turnierblogs. Bitte einmal kurz scrollen ;)

Wiederholung im Turnierblog: Anekdoten vom Training bei Elias Ernst

Vor einem Jahr lief hier in den 12-Oaks-News eine Serie "Anekdoten vom Training bei Elias Ernst". Die ist so gut angekommen, dass wir sie wiederholen bzw. in der Turnierblog verlegen - nur in umgekehrter Reihenfolge, so dass nun der 6. Teil der Erste ist und der ursprünglich erste Teil der Letzte - alle 2,3 Tage ein neuer Teil.

03.06.2018
12oaksTV Turnierkanal
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Es fing mal wieder gut an. Gerade von der Autobahn runtergekommen und dann blind wie ein Maulwurf unmittelbar am Turnierort vorbei gefahren: Kilometer für Kilometer. Dann - endlich angekommen - sollten wir Parkgebühren bezahlen: Als Teilnehmer, okaaay ...Der WRR-Verband konnte nichts dafür - auch nicht für die Toilettengebühren, aber - na gut - es bringt einen auch nicht um. Dann hat Larissa Queenie ein zu kleines Blanket angezogen und wir merkten: Hoppla, wir sind ja gleich dran, Blanket noch wechseln wird knapp. Zuhause bin ich genauso schusselig und lösche die Beweisfotos von der Fest- platte - daher Screenshots aus dem Reining-Video - da sind sie noch drin Mit dem Gleich-Dran war aber auch wieder nix, denn der Zeitplan hatte sich nach hinten verschoben und Tochter Larissa sagte: Egal. Ich selbst war mit dem Ausprobieren unserer neuen GoPro beschäftigt (Video oben) und somit ist Larissa dann in die Reining geritten, als ich mich spontan entschieden hatte, jetzt doch sicherheitshalber mit ihrem Handy zu filmen und damit war das Chaos endgültig perfekt: Falschen Knopf gedrückt, Fotos gemacht und dann die umstehenden, wildfremden Leute um Hilfe bei der Handybedienung gebeten. Als ich endlich alles erledigt hatte und wieder zu Queenie sah, sah ich gerade noch wie die Vorderbeine von oben nach unten kamen - so kurz dass es nicht auf dem Film war: Queenie war beim Spin ein wenig gestiegen. Aber danach lief die Reining: bis auf kleinere Fehler und die Tatsache, dass Queenie nicht stoppen kann (noch nicht, wir haben es noch nie geübt). Hinterher haben Larissa und ich darüber diskutiert, warum sie ansatzweise gestiegen ist. Meine Theorie ist ja, dass sie mitbekommen hat, dass ich noch nicht bereit fürs Filmen war; Larissa sagt, dass sie beim Spin auch zuhause zumindest dann nörgelig gewesen sei, wenn man etwas mehr Tempo verlangt hat und jeder beharrt auf seiner Meinung - ist ja immer so. Aber ein rosa Schleifchen hat es dann doch noch für den fünften Platz gegeben. Noch ein Youtube-Screenshot - dieses Mal filmt das Handy endlich Aber dann kam die Ranchriding und da sind sich Mutter und Tochter wieder einig: Das ist Queenies Paradedisziplin - zumindest, wenn sie beim Extended Trot nicht aus Versehen in den Galopp fällt. Somit war das dann die dritte rosa Schleife der Saison, denn beim 1. Turnier in Overath war sie ja Fünfte in der Horsemanship geworden (Ranchriding & Reining mussten wir streichen, weil Larissa krank geworden ist) und dann haben wir uns eingeredet, dass sie das gewonnen hätte, wenn sie denn gestartet wäre. Nun aber in Krefeld machten sich lange Gesichter bei uns breit. Eigentlich gab es nur einen Trost: Die Leute vom WRR waren nett - wenigstens die Offiziellen, denn vor der Reining hatte es ja auch ein Dilemma gegeben, denn jemand war beim Abreiten in Queenie hinein geritten. Da war es richtig nett, dass sich der Turnierleiter im Nachhinein nach ihrem Wohlbefinden erkundigt hatte: Wir sollten uns unbedingt melden, falls Queenie lahmt.  Glück gehabt, sie hat es schadlos weg gesteckt und wir danken heute noch Gott, dass Queenie das Pferd nicht dafür getreten hat, hat ja nicht umsonst eine rote Schleife im Schweif. Wie auch immer: Es wurde jetzt aber wirklich mal Zeit, Queenie angemessen fürs Turnier einzukleiden und zur Halbzeit gab es somit ein passendes Pad: Die Horsemanship war an der Reihe. Zwar war es mir zwischenzeitlich - dank Larissas akribischen Erklärungen - gelungen, ihr Handy zu Videoaufnahmen zu überreden, aber dann sah ich Außengalopps, wo keine waren und hatte schon Angst, dass sie disqualifiziert wird, aber der Null-Score kam erst später bei der Westernriding. Wir Deppen haben nicht geblickt, dass man auch einfache Wechsel reiten darf - gibt zwar Abzug, aber wenn man nicht rein greifen muss, hat man wenigstens einen Score. Die Wechsel über die Mitte gingen ja halbwegs, dafür dass es die erste Westernriding-Prüfung in Queenies ganzem Leben war, aber die Schlangenlinien am Rand: Was war das eng und dann auch noch Außenvolten am Anfang und am Ende, die Letzte hat Larissa das Genick gebrochen: Zweite Hand am Zügel und tschüss. Ich finde Queenie sieht stolz aus: Erster Pokal ihres Lebens Aber ich greife vorweg: Es war da ja auch noch die Horsemanship, wo ich die Kamera verruckelt hatte wegen eines eingebildeten falschen Galopps. In der Siegerehrung waren sechs Reiter, fünf sollten platziert werden und dann wurden Sie alle aufgezählt: Fünfte, Vierte, Dritte, Zweite: Larissa war nicht dabei und ich hatte schon Angst, dass sie diejenige ist, die nicht platziert ist. Doch dann fiel endlich ihr Name: Sie hat die Westernhorsemanship gewonnen und Queenies ersten Pokal und ihre erste blaue Schleife an Land gezogen. Das fanden wir so toll, dass wir gleich die Mitgliedschaft beim WRR beantragt haben und beim nächsten Mal in Ratingen dann mit zwei Pferden aufkreuzen. Seit Larissa nicht mehr für ihre Abitur-Prüfungen lernen muss, wird auch Pony Lucky wieder trainiert und was bin ich froh, dass ich dann einen guten Grund habe, meinen Sohn Janik als Turniertrottel-Assistent verpflichten zu können: Der hat ein eigenes Handy und kann es auch bedienen, dann bin ich wenigstens den Filmjob los. In folgender Playlist findet ihr das, was ich mir so in Krefeld zurecht gefilmt habe und danach geht es - wie immer zu den Buchtipps. Zuhause reite ich Queenie ja auch gerne mal, aber auf dem Turnier habe ich Respekt, weil sie ja doch immer mal auf dumme Ideen kommt In "Westernreiten meets Natural Horsemanship" gebe ich nämlich nicht nur Trainingstipps, sondern erzähle auch Geschichten, z.B. aus den Zeiten als Queenie und Lucky noch jung waren. Zwei Pferde, die gegensätzlicher nicht hätten sein können. Wo Lucky damals vor allem und jedem Angst hatte, hatte Queenie ein Selbstbewusstsein, das durch keine Tür passt. Wie wir Lucky mehr Selbstbewusstsein gegeben haben und Queenie motivieren konnten, sich überhaupt auf ein Training einzulassen, könnt ihr dort nachlesen, aber auch meine anderen Bücher sind natürlich lesenswert: Versprochen.

Aus für Turnierkanal - was nun?

 

Wie ihr gestern gelesen habt, gilt für den Zirkus-Vlog-Kanal, dass dieser automatisch zurück in die Monetarisierung kommt, sobald er die fehlenden 800 Stunden erreicht (siehe Mail unterhalb des Hackl-Videos). Für unseren Turnierkanal gilt das offensichtlich nicht: der ist raus. Genauso das wurde ja auch in der Kündigung vor vier Wochen bereits angekündigt: Wer einmal rausgeflogen ist, muss einen neuen Antrag stellen. Sollen wir uns das wirklich antun? Es kann daher sein, dass wir unsere Inhalte künftig nur noch auf zwei Kanäle verteilen. Das ist natürlich noch nicht ganz ausgereift. Ich muss mir erst mal Gedanken um ein neues Konzept machen - bis dahin laufen im Hauptkanal drei Videos pro Woche und im Turnierkanal nur noch eins, denn ich möchte nicht voreilig entscheiden und dem Kanal keinen Todesstoss versetzen - vielleicht wird es ein 12oaksTV-intern-channel für unsere Kunden und Reitkids???

Durch das ganze Youtube-Durcheinander ist der Zirkus-Vlog-Kanal derzeit auch etwas konzeptlos, weil wir aus aktuellem Anlass ja unsere brandaktuelle Zirkusserie"Wir testen den Wiemers-Weg" in den Hauptkanal verlegt haben. Sorry für das Chaos - als kleine Entschädigung für das Chaos gibt es heute ein React-Video dazu, dass Bernd Hackl vor Jahren vom Pferd Future getreten wurde.  Normalerweise kann man die VOX-Inhalte auf Youtube ja gar nicht hochladen, aber ich hatte Glück und habe letztes Jahr da etwas auf einem anderen Kanal gefunden und meinen Senf dazu gegeben. Es ist also ein älteres Video,, das ich deswegen nicht veröffentlicht habe, weil ich nicht sicher bin, ob ich nicht ein wenig pietätslos war. Vielleicht hätte ich doch ein wenig mehr Mitleid haben müssen - ob das der Grund ist, dass Youtube es damals schon direkt beim Hochladen für die Monetarisierung gesperrt hat? Irgendwie praktisch, dass der Zirkus-Vlog-Kanal z.Zt. eh keine Werbeeinnahmen bekommt, deswegen dachte ich jetzt: Dann hauen wir es mal raus: 

P.S. Hardy Lahn hat übrigens auch zwei andere React-Videos kommentiert, die ich 2017 zu Bernd Hackl gemacht habe und wo ein Shitstorm ohnegleich auf mich hernieder ging - Hardys Kommentare habe ich ganz oben im Video angepinnt:

Wie jetzt? Im Zirkus-Vlog-Kanal bin ich ein schlechter Mensch und im anderen ein Guter?

Silberstreif am Horizont

 

Die schlechte Nachricht: Uns fehlen immer noch 800 Stunden. Die gute Nachricht: Wir müssen keinen neuen Antrag stellen, sondern bekommen automatisch wieder Werbeanzeigen auf die Videos im Zirkus-Vlog-Kanal, sobald wir die fehlenden 800 Stunden zusammen bekommen. Das habe ich vorher nicht gewusst - kam in den vorherigen Verlautbarungen eher so rüber, als müsste man dann einen komplett neuen Antrag stellen. Möglicherweise liegt es auch daran, dass der große Kanal es geschafft hat. Fragen über Fragen, aber egal. Ich habe ja einen politischen Blog und am Montag einen Disput mit einer anderen Youtuberin darüber: Ist es wirklich so wie im American Dream, dass der, der fleißig ist, auch erfolgreich ist? Lest selbst:

 

Youtube macht seine Creators zu Bettlern - warum auch große Kanäle zittern

Deadline ist morgen - bitte helft mir

 

Jetzt habe ich in allen drei Kanälen die 1.000 Abonennten, was ein Riesenkraftakt war und dann fällt mir gestern mit Schrecken auf, dass mir Wiedergabezeit fehlt. Ich dachte man braucht 4.000 Minuten, aber es sind STUNDEN und mir fehlen noch 1.000. Jetzt versuche ich verzweifelt, diese Tausend auch noch zu bekommen - zumindest für den Zirkus-Vlog-Channel. 

Deswegen: Bitte helft mir und schaut die längste Playlist im Zirkus-Vlog-Kanal (wenn ihr einen so leistungsfähigen PC habt, dass zwei Playlists auf einmal laufen, dann gerne auch die Playlist  ALLE VIDEOS IM TURNIERKANAL). Einfach auf Start klicken, Ton aus und in einem anderen Tab das tun, was ihr eh gerade tun wolltet: Arbeiten, Facebook oder aber ihr startet die Playlist und geht reiten - die Videos laufen dann von ganz alleine. Würdet ihr das bitte, bitte für mich tun?

Heute wird es übrigens in allen drei Kanälen ein Bettelvideo geben. Ich sage deswegen Bettelvideo, weil es auch ein Meckervideo wird: Denn unter dem jetztigen ersten bzw. heute mittag dann zweiten Video kriegt man Schelte dafür: Große Youtuber machen das ja nicht und die Dame tut dann so, als hätte jemand unter ihrem Video um Abos "gebettelt" und sie hat das ja alles gar nicht nötig - arrgh: ich gehe doch nicht zu fremder Leute Kanäle und lasse Spam da. Ich werde mich da gleich im Video drüber auslassen :D :D :D Ich sehe es anders, denn ob als Admin in der Gruppe oder als Bloggerin oder mit Youtube-Videos: Ich gebe den Leuten ja auch etwas und wer so denkt, dass er dafür einmal etwas zurück geben möchte: Das ist die Chance ... und woanders als in meinen virtuellen Wohnzimmern oder expliziten Sub-for-Sub-Communitys habe ich niemanden, um irgendetwas gebeten.

Und wisst ihr, was richtig ärgerlich ist? Genau vor einem Jahr lief ein React-Video im kleinen Zirkus-Vlog-Kanal, das richtig viele Aufrufe und damit auch Watchtime hatte. Jetzt fällt ja täglich ein Tag aus 2017 heraus und einer aus 2018 kommt hinzu - entscheidend sind die letzten 365 Tage - und von daher wird im Moment die Watchtime Tag für Tag geringer. Wäre mir das rechtzeitig aufgefallen, hätte ich wohl aktuell noch ein paar Reacts gemacht, die werden immer von Tausenden von Leuten gesehen, aber jetzt läuft mir die Zeit davon - von daher: Ich zähle auf Euch.

Erste nicht-familiäre 5-Sterne-Rezension für mein neuestes Buch - s. unten

Da ich die verleumderische Rezension "Null-Sterne-geht-nicht" als Mißbrauch an Amazon gemeldet habe, wurde diese zwischenzeitlich gelöscht, aber ich habe sie natürlich als Screenshot gesichert (die Bewertung von Hardy Lahn könnt ihr im Volltext unterhalb lesen).

Bild klicken, um zur Rezension auf Amazon zu wechseln

"Noch spannender als das Buch sind die Rezensionen die falsch zitieren und meist das Buch nur als Leseprobe gelesen haben: Warum habe ich fünf Sterne gegeben? Zuerst einmal für den Mut gegen die Trainerallmacht anzuschreiben. Der hier geschilderte Fall ist kein Einzelfall, auch wenn er in seinem tragischen Ausgang zu den Extremeren gehört. Ich kenne persönlich viele ähnliche Fälle, die mir in meiner eigenen Arbeit als Natural Horsemanship Trainer zugetragen wurden. Aber eben immer hinter vorgehaltener Hand und mit der Bitte das nicht öffentlich zu machen. Jetzt hat hier eine engagierte Journalistin viel recherchiert und vieles zusammengetragen um diesen Fall, der symptomatisch Tausende Pferde-Menschen berührt hat. Da kommen Kritiker, Beteiligte und Fachleute gleichermaßen zu Wort. Ich spreche im Gegensatz zu den Rezensionen, die sich emotional überschlagen, auch bewusst NICHT von einem Unfall. Ein Unfall wäre ein unverhersehbares Ereignis, das hier im Buch ausführlich als Schutzbehauptung enttarnt wird. Das alleine zeigt schon den Kern des Buches. Hier wird von den Fallgegnern von einem Unfall gesprochen, um den ganzen Fall aus der Verantwortung des Trainers heraus zu manövrieren. Dadurch wird jede Kritik zu einem persönlichen und böswilligen Angrif deklariert. Diese beliebte Waffe, um Kritiker mundtot zu machen, funktionert fast immer. Sogar die beteiligten Besitzer des Pferdes werden so still, um nicht selber zum Ziel der Angriffe zu werden. In den Negativ-Bewertungen sieht man das ganz deutlich. Obwohl das Buch den Fall von allen Seiten durchleuchtet und Alternativen aufzeigt, beziehen sich die Kritiker beleidigend darauf, wieso man sich überhaupt damit beschäftigt, da es doch nur ein unglücklicher Unfall sei. Wen dieser Fall, der symptomatisch für die Selbstherrlichkeit vieler Trainer und der oft blinden Anbetung durch deren Anhänger ist, interessiert, für den ist dieses Buch spannend und aufklärend. Am Beispiel eines Werkzeuges (Fußlonge) wird hier deutlich gemacht, wieso Training in jeder Form von Wissen, Können, Timing, Offenheit und Empathie lebt und falscher Einsatz von Hilfmitteln bis zum Tod eines Lebewesen führen kann. Für mich ist dieses Buch ein Plädoyer für sinnvolles Training und gleichzeitig eine Anklage gegen das Verschleiern von Fällen, in denen den Trainern anvertraute Pferde zu Schaden kommen. Im gesamten Pferdebereich könnte dieses Buch enstanden sein - ist es aber nicht, weil kaum einer den Mut hat, gegen die Trainer das Wort zu erheben. Hier genau wird deutlich, wie wichtig dieses Buch ist - für die Pferde. Jedes Buch ist Geschmacksache und ob man mehr über diesen Fall erfahren möchte, ist eine freie Entscheidung. Aber Kritiker, die ohne das Buch gelesen zu haben, nur das Ziel zu haben scheinen, diese Veröffentlichung zu verhindern, eignen sich nicht in eine Rezension, sondern zum Stallklatsch."

Vier Wochen lang zum E-Book-Sonderpreis: Mein umstrittenes, neues Buch

Mein neuestes Buch ist kaum auf dem Markt und schon wird es rezensiert - wie haben die Leute es geschafft, es in dieser kurzen Zeit zu lesen - auch ja: Die haben es gar nicht gelesen. Bei meinen anderen Büchern machen mich Ein-Stern-Bewertungen nicht wirklich glücklich, aber bei diesem hier schon, denn es adelt micht, weil ich den Finger in die Wunde lege, wo sich dringend etwas ändern muss (Stichwort: Mindestqualifikation für Trainer) und es gibt mir Gelegenheit noch einmal darauf hinzuweisen, dass es kein Unfall war und den neuesten Sachstand widerzugeben, welcher ist:

 

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Peter Pfister ...

 

... und das tun die bei Unfällen nicht (ich spiele hier auf das Geitner-Video an - das wird mein nächstes Youtube-React am 19.2.18), sondern - wenn es um Tiere geht - bei Verstössen gegen das Tierschutzgesetz oder dem entsprechenden Verdacht. Die Rezensionen findet ihr übrigens auf Amazon - hier meine Antworten darauf (wenn ihr mit Lesen fertig seid, freue ich mich über Meinungen von denen, die das Buch wirklich gelesen haben, aber das ist wohl etwas verfrüht). 

 

 

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MEIN STATEMENT ZU 1-STERN-REZENSION NR. 1: Sie haben das Buch - wie Sie selbst zugeben - ja gar nicht gelesen. Ich fordere Sie daher auf, die Rezension zu löschen, denn dies ist Missbrauch. Und doch: Ich bin eine "RICHTIGE Journalistin", denn ich bin ausgebildete Redakteurin und Diplom-Medienwirtin - siehe meine Vita: http://www.12oaks-ranch.de/home/vita-nicola-steiner/. Ungeachtet dessen darf sich nach Art. 5 GG ein jeder Journalist nennen - die Berufsbezeichnung ist aus guten Gründen nicht geschützt.

DREI Veterinärämter kamen anhand des Videomaterials zu dem Schluss, dass ein schwerer Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorliegt, denn üblicherweise verhängen die Veterinärämter Ordnungsstrafen selbst. Sie verweisen nur dann an die Staatsanwaltschaft, wenn eine Straftat vorliegen könnte. Der damalige wahrheitsgemäß im Buch erwähnte Sachstand war ja noch, dass die Staatsanwaltschaft prüft, ob ein Anfangsverdacht vorliegt und genau dieser hat sich aufgrund des Videomaterials ja dann tatsächlich ergeben, sonst würde die Staatsanwaltschaft schließlich nicht ermitteln. Und nein, die Verdachtsberichterstattung erfolgt VOR einem Urteil, sonst wäre es keine Verdachtsberichterstattung - das weiß ich deswegen, weil ich meinen Beruf in der Tat gelernt habe. Es muss dem Verdächtigen lediglich Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werden. Dabei kommt es nicht darauf an, ob ER MICH kontaktiert oder ICH IHN. Was er mir in stundenlangen Telefonaten mitgeteilt hat, wird in großen Teilen des Buches wider gegeben und wurde von ihm gegengelesen und genehmigt. Aus Ausgewogenheitsgründen kommt aber natürlich auch die Gegenseite zu Wort oder eher die Gegenseiten, denn da gibt es ja einige: Neben meinen eigenen Satiren zum Totalversagen der Pferdefachpresse gibt es z.B. Interview mit der Organisatorin der Equinale, die die Nominierung des Pfister-Films aufgrund des Eben-Nicht-Unfalls zurück gezogen hat und, und, und...

Im Übrigen ist ja unbestritten, dass Pfister der Trainer war in dessen "Händen" das Pferd zu Tode kam - die Unschuldsvermutung gilt ja hier nicht im Sinne von War-er-es-oder-war-er-es-nicht?, sondern nur deswegen, weil sich noch heraus stellen muss, ob der angebliche Unfall als Straftat oder als Ordnungswidrigkeit geahndet wird. Von Unfall spricht nämlich allein Michael Geitner - unter den befragten Sachverständigen nahm niemand dieses beschönigende Wort in den Mund.
Auch wenn Pferdefachpresse, Besitzerin und Trainer partout behaupten, das Pferd wäre nur 3 x gestiegen, so gibt es doch Beweismaterial, welches das Gegenteil beweist - es stieg 13 x und wer weiß, wie oft es noch gestiegen wäre, wenn es nicht zu Tode gekommen wäre: https://www.youtube.com/watch?v=kTyzQ7WzYSw

Zu erwähnen ist, dass die Unschuldsvermutung im Buch mehrfach abgedruckt ist. Ich erlaube mir aber durchaus ein Urteil über die Pferdefachpresse, die wider besseren Wissens die Unwahrheit verbreitet und seine Leser verschaukelt hat und ja: Darüber mache ich mich auch lustig, wenn ich schreibe, dass die entweder nicht zählen können oder einen Duden brauchen. Und so etwas bei einer (unausgebildeten?) Journalistin, die vor Ort war (HORSEMAN). Bei MEIN PFERD gab es zunächst einen unabgedruckten, aber wahrheitsgemäßen Bericht von Ilja van de Kasteele, der mit der Besitzerin gesprochen hatte, als diese noch sehr erbost über den Trainer war und man sich noch nicht über die Versicherung geeinigt hatte. Dieser Bericht wurde vom Vorgesetzen des damaligen Chefredakteurs aus unerfindlichen Gründen gecancelt. Bevor es hier nun wieder zu haltlosen Verdächtigungen gegen meine Person kommt: Ich habe mit keinem Wort einen Verdacht erwähnt, dass der Trainer selbst dafür gesorgt haben könnte, dass die Wahrheit von der Fachpresse wider besseren Wissens vertuscht wurde - ich liefere die Fakten, das Urteil sollen sich die Leser selbst bilden. Ich berichte allerdings durchaus darüber, wen der Trainer alles angerufen hat (einfacher wäre aufzuzählen, wen er nicht angerufen hat) und dass da auch gewisse Drohungen ausgesprochen wurden - die gut recherchierte Wahrheit wird man ja hoffentlich noch sagen dürfen, ohne mit Schlamm beworfen zu werden.
Ob ich zur Höchstform auflaufe oder nicht, können Sie als Nicht-Leserin meines Buches gar nicht beurteilen ... was wirklich drin steht, zeigt diese Vorschau: https://12oaks-ranch.blogspot.de/2018/01/mein-neues-buch-tod-eines-pferdes.html
und hier der Link zum ursprünglichen Blogbeitrag, der dadurch zustande kam, dass sich die Reitbeteiligung an mich gewandt hat, die das Buch übrigens gegenlesen durfte, bevor es veröffentlicht wurde - ich bin meiner journalisten Sorgfaltspflicht in jeder Beziehung nachgekommen - welche Fehler unterstellen Sie mir? https://12oaks-ranch.blogspot.de/2017/09/pferd-zu-tode-gesturzt-weil-es.html

MEIN STATEMENT ZU 1-STERN-REZENSION NR. 2: 

Ich habe Ihre Rezension an Amazon gemeldet, weil ein ganz offensichtlicher Missbrauch vorliegt, denn Sie verbreiten hier unwahre Tatsachenbehauptungen, die strafrechtlich relevant sind. Ganz offensichtlich haben Sie das Buch, das Sie hier rezensieren, nicht gelesen: Ich fordere Sie daher auf, die Rezension umgehend zu löschen. Bis dahin widerspreche ich den unwahren Tatsachenbehauptungen wie folgt:

1. Ich BEZEICHNE mich nicht als Journalistin, denn ich BIN ausgebildete Redakteurin und Diplom-Medienwirtin. Ungeachtet dessen darf sich nach Art. 5 GG ein jeder Journalist nennen - die Berufsbezeichnung ist aus guten Gründen nicht geschützt. Ich verbitte mir des Weiteren Ihre Unterstellungen in Bezug auf meine Beweggründe.
2. Entgegen Ihrer unbegründeten Auffassung spricht vieles dagegen, dass es ein Unfall war und genau das belegt das GUT RECHERCHIERTE Buch: Drei Veterinärämter kamen anhand des Videomaterials zu dem Schluss, das ein schwerer Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorliegt, denn üblicherweise verhängen die Veterinärämter Ordnungsstrafen selbst. Wenn diese nun an die Staatsanwaltschaft zu verweisen, dann weil der Verdacht besteht, dass eine Straftat vorliegt und wenn die Staatsanwaltschaft tatsächlich Ermittlungen aufnimmt, dann klingt das nicht nach Unfall. Der damalige wahrheitsgemäß im Buch erwähnte Sachstand war ja noch, dass die Staatsanwaltschaft nur prüft, ob ein Anfangsverdacht vorliegt und genau den gab es ganz offensichtlich, sonst würden sie nicht ermitteln. Und eine Verdachtsberichterstattung erfolgt VOR einem Urteil, sonst wäre es keine VERDACHTSberichterstattung.
3. Das Buch ist journalistisch gesehen einwandfrei - ich habe Stellungnahmen von allen Seiten eingeholt und diese im Buch - das Sie ja offenbar gar nicht gelesen haben - abgedruckt: auch Stellungnahmen der Reitbeteiligung, der Besitzerin und des Trainers. Auch wenn Pferdefachpresse, Besitzerin und Trainer partout behaupten, das Pferd wäre nur 3 x gestiegen, so gibt es doch Beweismaterial, das das Gegenteil beweist - es waren 13 x: https://www.youtube.com/watch?v=kTyzQ7WzYSw
4. Der Trainer "B" (der persönlich rein gar nichts gegen den anderen Trainer hat, sondern sich lediglich für dringend notwendigen Tierschutz stark macht) hat keine AUSSCHNITTE eines Videos veröffentlicht, sondern das obige Filmmaterial zeigt den kompletten Vorfall mit dort gezeigten 13 x Steigen, siehe Link oberhalb.
5. Von Sau durchs Dorf treiben kann keine Rede sein, denn knapp ein Viertel des Buches beschreibt die Sichtweise des Trainers - auf seinen eigenen Wunsch.
6. Die Vorschau und der Anhang sind ganz bewusst ausgewählt, weil man als Autor weiß, dass diese kostenlos auf Amazon veröffentlicht werden. Deswegen ist das Kernstück ganz bewusst in der Mitte des Buches platziert und: Nein, es wird nicht MEIN Trainingskonzept vorgestellt, sondern das Trainingskonzept von jemanden, den ich als Ikone der Zirzensik bezeichnen würde - sozusagen die dritte Meinung - eine weitere strafrechtlich relevante unwahre Tatsachenbehauptung Ihrerseits. Und diese Trainerin zieht das Fazit, dass hier unethische Trainingskonzepte deswegen vom Trainer angewandt wurden, weil man mit dem unethischen Konzept "Kompliment-im-Wochenendkurs" Kundenwünsche erfüllen und Kasse machen kann. Sie berichtet, dass sich Pferde seit Jahrzehnten gegen die Trainingsmethoden dieses Trainers (und der im Buch erwähnten anderen Trainer, die ähnlich arbeiten) zur Wehr setzen. Ich erlaube mir zwar ein Urteil über das Komplettversagen der Pferdefachpresse, die wider besseren Wissens die Unwahrheit verbreitet und seine Leser verschaukelt, aber die Beurteilung des Falles Pfister überlasse ich überwiegend anderen, denn es sind ja diverse Interviews enthalten - diese aber nicht in der Leseprobe, weil ich nicht bereit bin, das "Beste" kostenlos zu verschenken - arbeiten Sie kostenlos? An dieser Stelle aber einmal meine Meinung: Wenn ein Pferd sich sieben Minuten lang derart wehrt, kann von Unfall keine Rede sein - das sind Zwangsmaßnahmen, die auch dann zu verurteilen sind, wenn KEIN Pferd zu Tode kommt. Es geht ja nicht um Grunderziehung, sondern um das sehr anspruchsvolle "Kunststück" Kompliment, wofür sich Zirkuslegende Freddy Knie damals bis zu einem Jahr Zeit gelassen hat - Peter Pfister versucht, dieses hingegen in wenigen Stunden zu erzwingen und riskiert auch bei überlebenden Pferden Verletzungen wie Muskelrisse und Knochenbrüche (Haarrisse) - so zumindest das Urteil der fürs Buch befragten Ostheopathin.
Im Übrigen verlange ich kein Geld, sondern stelle es jedem frei, ob er Geld dafür ausgeben möchte oder nicht. Immerhin wurde mein KOSTENLOSER Blogbeitrag zum Fall Pfister 55.000 Mal gelesen - offenbar interessiert es die Leute sehr wohl, was ich schreibe. Da auch andere Menschen nicht umsonst arbeiten, ist es ja wohl auch rechtens, wenn auch Schreiberlinge für ihre intensive (Recherche-)Arbeit bezahlt werden - von denen, die dafür bezahlen WOLLEN. Die, die es nicht wollen, die dürfen ihr Geld gerne behalten, aber sich dann auch bitte Rezensionen zu Büchern verkneifen, die sie gar nicht gelesen haben. Das ist Mißbrauch der Amazon-Kommentarfunktion.
Für alle, die diese unwahre Tatsachenbehauptungen lesen, gibt es eine WAHRHEITSGEMÄSSE Vorschau auf das Buch: https://12oaks-ranch.blogspot.de/2018/01/mein-neues-buch-tod-eines-pferdes.html
und hier der Link zum ursprünglichen Blogbeitrag: https://12oaks-ranch.blogspot.de/2017/09/pferd-zu-tode-gesturzt-weil-es.html

 

Bücher bewerten, die man nicht gelesen hat, kann ins Auge gehen

 

JURISTISCH GESEHEN zitiert mein Anwalt auf die Schnelle das Gesetzbuch: Gemäß § 186 StGB ist es strafbar, wenn wider besseren Wissen in Beziehung auf einen anderen eine unwahre Tatsache behauptet oder verbreitet wird, welche geeignet ist, denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen oder dessen Kredit zu gefährden. Ferner ergibt sich nach § 823 Absatz 2 BGB in Verbindung mit § 186 StBG die Möglichkeit einer Schadenersatzpflicht.

Blogübergreifende Serie zu Evita: Das Pferd, das im April zu Tode kam

Gespräche mit Peter Pfister

Der Beitrag ganz rechts war der Anlass, dass Peter Pfister mich angeru-fen hat. Im Reportagestil gebe ich den Inhalt des Telefonats wieder, weil beide Seiten zu Wort kommen sollten im Sinne der

Ausgewogenheit.

Ein Pferd als Märtyrer

So traurig Evitas Tod ist, so führt er doch zu einem Um-denken im Pferde-bereich, z.B. dazu, dass Pferde auch mal "Nein" sagen dürfen oder über die pferdegerechte Anwendung der Fußlonge, wovon im Buch zu lesen ist.

Kapitalverbrechen Kollegenschelte

In einem Podcast sagt Claudia Sanders (Dressur-studien), dass eine Bloggerin nicht wisse, ob sie Journalistin oder Trainerin sein will und ich glaube sie meint mich. Das kann ich so nicht stehen lassen.

Kompliment verweigert: tot

Das ist der Beitrag, mit dem die Idee für das Buch entstand. Anlass waren die Berichte im HORSE-MAN & MEIN PFERD, worin der Unglücks-fall verharmlosend dargestellt wurde. Hier ist zu lesen, wie Evita zu Tode kam.

Weitere Blogbeiträge rund um das Pferd Evita, die im April bei einem Zirkuskurs von Peter Pfister zu Tode kam, findet ihr unterhalb des Youtube-Beitrags. Im Horsemanship-Blog einerseits einen Beitrag über die Dreharbeiten des WDR auf der 12 Oaks Ranch (der  Trainer hat beim WDR so viel Druck gemacht, dass der Beitrag aus der Mediathek entfernt wurde)  und andererseits ein kritischer Kommentar zum Kommentar der Dressurstudien: Todesurteil für die Ausrüstung. Da im Turnierblog 2017 der rote Faden "Esoterik im Turniersport" lautet, behandelt die blogübergreifende Serie zu Evita die Schicksalsgesetze, isbd. das Gesetz der Polarität.

Diese Blogbeiträge sind meinem neuesten Buch entnommen: Ich wende das Bikini-Prinzip an und veröffentliche gerade die besten Beiträge (z.B. zwei Satiren zur Pferdefachpresse HORSEMAN & MEIN PFERD exklusiv im Buch.

HURRA: 1.000 Abonennten im Hauptkanal - die "Kleinen" holen auf

Im Januar hatten wir Euch gebeten, unsere Youtube-Kanäle zu abonnieren, weil wir nicht die 1.000 Abonnenten haben, die Youtube seit Neuestem verlangt, um Werbeanzeigen schalten zu dürfen. Die Watchtime hatten wir dicke: Verlangt waren 4.000 Minuten im Jahr und wir haben 333.000 gehabt. Wir danke für Eure Hilfe, denn der "große" Kanal ist bei 1.200 und die beiden "Kleinen" haben es auch fast geschafft ... und das erwartet Euch im Februar & im März: Ein Videokurs in Sachen Zirkuslektionen & Horsemanship:

29.05.2018
Nicola Steiner Horsemanship
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Dieser Bericht bzw. Interview ist in meinem Buch "Tod eines Pferdes - Zirkuslektionen im Fokus" bereits erschienen. Peter Pfister hat behauptet, dass Uwe Jourdain ihn bei der Equinale "schlecht gemacht" hätte. Das Video von den sieben Minuten vor Evitas Tod wurde der Equinale aber von einer anderen Person zugesandt (der Name ist mir bekannt). Unterhalb der Buchtipps findet ihr ein ausführliches Programm und das Equinale-Plakat "Es gab eine Stelle im Dokumentarfilm über Peter Pfister, die mich ein klein wenig irritiert hat. In einem kleinen Augenblick sah seine Arbeit am Pferd grob aus und daher habe ich mich kurz gefragt: Wie arbeitet er wohl, wenn keine Kamera läuft?", erinnert sich Nile Pils, Organisatorin der Filmfestspiele Equinale. In einem Telefoninterview gesteht sie aber zu, dass der Rest des Films “Der Pferdemann” ansprechend gewesen sei. Daher sei der Pfister-Film solange in der engeren Auswahl gewesen, bis Pils davon erfuhr, was in Leichlingen mit dem Pferd Evita passiert war. Zum Hintergrund des Festivals: Eigentlich werden nur vier ausgewählte Filme beim Festival gezeigt, aber 2017 hätte man dort als fünften Film auch diese Dokumentation über Peter Pfister hinzu genommen. Aber dann bekamen die Macher der Equinale einen kleinen Tipp. "Darüber war ich heilfroh", zeigt sich Gründerin Nile Pils erleichtert. Auch ein Film über Totilas sei eingereicht worden. Dieser sei von einer holländischen Produktionsfirma gewesen und so wurde schnell auch das Thema Rollkurin  den Ring geworfen. "Bei der Equinale soll ja der besondere Film gezeigt werden", erläutert Pils und liest mir den Grundgedanken vor: "Mit dem Filmfestival Equinale möchten wir das Bewusstsein für ein Miteinander zwischen Menschen und Pferd bzw. Mensch und Natur in den Mittelpunkt stellen. Wie können wir eine gute Beziehung zueinander entwickeln? Wie gestalten wir eine starke Bindung, die von Vertrauenund Geben und Nehmen gekennzeichnet ist? Die Filme zeigen eine große Bandbreite von unterschiedlichen Sichtweisen und Erfolgsrezepten auf. Sie klären auf, lassen den Rezipienten mitfühlen und vielleicht ein neues Verständnis für Pferde entwickeln." Nachdem Pils die Szenen gesehen hat, die am Ende zum Tod von Evita geführt haben, war das nicht stimmig - selbst wenn der Film an sich gut gemacht und schön bebildert war. Pils liege es fern, sich in Streitigkeiten zwischen zwei Trainern einzumischen und sie vertritt einen neutralen Standpunkt. Sollte es aber bis Juni 2018, wo auf ihrem Gelände in Mecklenburg-Vorpommern eine Veranstaltung geplant ist, eine Klärung gegeben habe, sei sie bereit, die Dokumentation über Pfister dennoch zu zeigen, aber zeitgleich eben auch den anderen Film: Das Video, in dem Evita 13 mal gestiegen, drei mal gestürzt ist und sich nach dem dritten Sturz das Genick gebrochen hat. Nur einen der beiden Filme zu zeigen, würde die Tatsachen verzerren. (Nach meinem React äußert sich Nile Pils zum Mustang Makeover, das sich ebenfalls beworben hat). Nile Pils ist streng und kompromisslos, wenn es um die Auswahl der Filme geht und alleine die Tatsache, dass ein Film scharfe und ansprechende Bilder zeigt, sei nicht das Hauptkriterium. "Wir hatten auch einen wunderschönen Film über das Mustang Makeover, der zwei Trainerinnen in den drei Monaten bis zum Event begleitet hat. Programm & aktuelles Plakat unterhalb der Buchtipps Gut gemacht allein, reicht aber eben nicht - wir schauen hinter die Kulissen, so weit uns das möglich ist, und das Hauptkriterium muss Glaubwürdigkeit sein." Pils sieht das Mustang Makeover kritisch und kann beim besten Willen keinen Unterschied zum Bundeschampionat oder anderen Turnierveranstaltungen im Pferdesport entdecken. "Es gibt Gewinner und Platzierte - also ist es ein Turnier. Daran ist nichts zu rütteln", sagte die gelernte Pferdefachfrau, der ihr Geld nicht zu schade war, ihn für einen Trainerschein auszugeben, den in der Pferdewelt niemanden zu interessieren scheint. "Die Trainer ganz ohne Ausbildung greifen die Kunden ab, wenn diese sich gut vermarkten können", übt Pils Gesellschaftskritik. Die Leidtragenden sind dabei nicht nur die Pferde, sondern auch die Kunden, die am Ende ihr Geld für etwas ausgeben, was sie mit ihrem Pferd dann doch nicht oder nur sehr wenig weiterbringt. Und wenn doch, dann im Hauruckverfahren. Erstveröffentlicht wurde dieser Beitrag in diesemBuch, wo alle Hintergründe beleuchtet werden Wir wissen jetzt nur zu gut, wer den Preis dafür bezahlt, auch wenn es oft genug gut geht und Pils muss eingestehen: "So schrecklich das alles ist und so erschreckend diese Videosequenzen sind: Immerhin ist durch den Tod Evitas erwiesen, dass nicht die Turnierreiter die Bösen sind und die Freizeitreiter die Guten. Zu viel Ehrgeiz kann es überall geben, aber es gibt auch die, die ihrem Pferd die Zeit geben, die es braucht: Manchmal Tage, manchmal Wochen und manchmal Monate - je nach Pferd." Daher habe sie ein beiläufiger Satz von Michael Strussione, Veranstalter des Mustang-Makeover, ein wenig irritiert. "Er stellte die Qualitäten eines Trainers infrage, wenn dieser nicht binnen zwei Wochen ein Pferd unterm Sattel hätte", erinnert sich Pils an ein persönliches Gespräch anlässlich der Bewerbung fürs Festival mit dem Film über Sandra Schneider und Tanja Riedinger. "Tanja ist ein sehr nettes talentiertes Mädchen und hat mit ihren eigenen Pferden und auch mit dem Mustang viel erreicht, aber bei dieser Veranstaltung werden junge Mädchen deswegen zu Trainern erklärt, weil sie auf Youtube viele Follower haben." Ein Trainer brauche sehr viel weitreichendere Kenntnisse, z.B. über Anatomie, über Lernverhalten, über Pferdepsychologie und genau das muss er auch vermitteln können. "Es ist auch ein Unterschied, einem einzelnen Pferd oder seinen beiden privaten Ponys publikumswirksame Showtricks beizubringen oder als seriöser Ausbilder Tag für Tag den unterschiedlichsten Pferdetypen zu begegnen", stellt Pils die Aussage dieses Trainerwettbewerbs infrage. Eine solide Pferdeausbildung sei unspektakulär und vielleicht sogar langweilig anzusehen, aber sie diene dem Wohlbefinden und der Gesunderhaltung der Pferde. "Vielleicht ist der Titel "Trainerchallenge" etwas unglücklich gewählt und irreführend, denn eigentlich ist das Mustang Makeover auch nur ein Reitturnier. Zwar sind einige professionelle Trainer dieses Jahr mit dabei, aber eben auch junge Youtuberinnen. Wenn man es genau sieht, ist es beim "normalen" Turnier ja auch üblich, dass Trainer und Hobbyreiter in einer Klasse starten, aber da könnte man endlos diskutieren", ergänzt Nile Pils aus heutiger Sicht (das Zitat ist im Buch nicht enthalten). Auch das Thema Sicherheit der Darsteller darf nicht außen vor bleiben, denn Tanja Riedinger ist von ihrem Mustang einmal getreten worden und musste ins Krankenhaus, hatte Riedinger in einem Zeitungsinterview erklärt. Die in der Equinale gezeigten Filme sollen Spaß machen und eventuell sogar ein Umdenken im Pferdebereich anregen. "Da hat uns der dritte Ostwind-Film beeindruckt, denn dieser übt am Rande Gesellschaftskritik, indem gesagt wird, dass Wasser aus moralischen Gründen nicht privatisiert werden darf," plaudert Pils ein wenig aus dem Nähkästchen, auch wenn man auf der anderen Seite eine andere Botschaft des Films "Nur-mit-Halsring-ist-pferdegerecht" eher kritisch sehen sollte. Wie immer am Ende eines Blogbeitrags - Amazon-Links zu all meinen Büchern:
10.04.2018
Nicola Steiner Horsemanship
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Infos & Termine zu unseren Reitferien: www.12oaks-ranch.de/reitferien/ Feriencamp 1. & 5. NRW-Sommerferienwoche Die Kamerafrau, die vor zwei Jahren den Wellendorf-Beitrag (Video unten / von den Dreharbeiten berichte ich HIER) gedreht hat, hat uns für einen Beitrag empfohlen, in dem es um das Ende der Osterferien geht, was ja auch ein Ende der Reitferien ist. Zu Ostern hatten wir einen Schnuppertag im Angebot und der war am Donnerstag, aber bei 18 teilnehmenden Kindern, wäre uns das Kamerateam wohl im Weg gewesen. Macht nichts, denn am nächsten Tag war bei uns auch schon wieder full house: Ein gutes Dutzend reitbegeisterte Mädels waren zum Ferienreitunterricht gekommen.  Heute erzähle ich Euch wie dieser Dreh im Detail abgelaufen ist, denn für diesen Beitrag von vier Minuten, war der WDR (Lokalzeit Köln) drei Stunden bei uns und danach wurde im Studio stundenlang geschnitten, damit der Beitrag schon am selben Tag auf Sendung gehen konnte. Den Job der Einverständniserklärungen hatte ich der Reporterin abgenommen, denn bei Kindern kommt noch Bürokratie hinzu. Somit sind wir mitten eingestiegen ins Geschehen "Reiterhof". Los gehen sollte es mit dem Putzen der Pferde, wo wir normalerweise nur die Sattellage putzen, aber fürs TV einmal etwas mehr, denn Fancy hat bei der "Probe" durch die Reporterin gewaltig gestaubt. Fancy und Lucky sind zwar regelrechte Putzmimosen, aber wir wollten ja, dass möglichst viele Kinder etwas mit den Pferden vor der Kamera machen dürfen: Also haben wir bei Fancy ein Mädel rechts und ein Mädchen links mit Bürsten bewaffnet, worauf Fancy erst mal giftig guckte: Zwei Bürstenquäler? Diesen Unmut habe ich durch sekündliche Leckerli-Eingabe vertuschen können (Fancy hat schon einmal für Dreharbeiten des WDR zur Verfügung gestanden: HIER geht es zum Making Of in Sachen Zirkuslektionen). Bei Lucky war das nicht ganz so einfach, aber er lässt sich von Kindern putzen, die er schon lange kennt und denen er vertraut: Gut, dass Hobbyfotografin Maya auch mit von der Partie war (die hat zwei tolle Ponybilder gemacht: s.u.). Endlich gesattelt, wollten wir natürlich zeigen, dass wir kein stinknormaler Ponyhof sind, sondern uns als Natural Horsemanship Zentrum verstehen. Dort soll es nicht nur den Kindern, sondern auch den Pferden Spaß machen: Jetzt war auch Putzgiftspritze Fancy beim "Hufball"-Spielen begeistert. Interviewt wurde auch unsere allerkleinste Reitschülerin, die erzählt hat, dass man sich bei Pferden tatsächlich erst mal durchsetzen soll. Das stimmt, ist aber nur die halbe Wahrheit (Links dazu weiter unten), aber man kann den Kindern in einer halben Stunden Unterricht pro Woche ja nicht alles erklären, was das Horsemanship zu bieten hat. Bei unseren Feriencamps versuchen wir genau das, aber da war unsere Kleinste noch nicht dabei. Also habe ich ein wenig rebelliert und darauf bestanden, dass der Aufsager der Chefin (also meiner einer) sich nicht aufs Reiten bezog, sondern auf die Bodenarbeit. Das Redaktionsteam war von meiner spontanen Idee schnell überzeugt. Gesagt, getan: Ich fand es toll, dass ich dadurch auch ein wenig Bodenarbeit zeigen konnte und dass das Pferd auch durchaus eigene Ideen einbringen darf, damit es motiviert ist. Und das wurde sogar rein genommen in den Beitrag: hurra. Ich habe ja mal beim Radio gearbeitet und da waren die längsten Beiträge zwei Minuten dreißig. Der hier war über vier Minuten und das ist ja wirklich selbst fürs Fernsehen so richtig lang: cool. Dennoch habe ich mich ganz besonders gefreut, dass einige meiner Follower nicht nur in Facebook-Kommentaren schrieben, dass sie da gerne Kind gewesen wären, sondern auch fanden, dass das Interview mit mir zu kurz war ... na ja, es ging ja auch nicht um mich, sondern um die Kinder, aber dahin geschmolzen bin ich trotzdem. Daraufhin habe ich einfach kurzerhand ein zusätzliches Video (ebenfalls in folgender Playlist) gedreht: Mit Erklärungen dazu, dass man im Horsemanship nicht so sehr Minister des Nein, sondern Botschafter das "Ja" sein will. Diese Formulierung habe ich bei Parelli geklaut und was damit gemeint ist, könnt ihr im BLOG der Instruktorin Ursula Schuster nachlesen; meine Interpretation dieser Idee HIER. Und Queenies Spin am Boden, der aus Zeitgründen im Beitrag nur angedeutet werden konnte ... den haben wir auch auf die Schnelle nachgestellt, was ihr in besagtem dritten Video der Playlist seht: Drei Drehungen am Stück. Das zweite Video ist übrigens das allererste Video, das die Lokalzeit Köln bei uns gedreht hat, aber da ging es um die Wettervorhersage - auch wieder mit Reitferienkindern ... Vier Minuten sind lang im TV und doch kurz: Zirkuslektionen waren dieses Mal nicht dabei Genial fanden wir ja, dass die Reporterin Sabine Büttner reiten kann - zwar bisher nicht Western, aber sie hat sich in kürzester Zeit von Larissa den Westernspin beibringen lassen und dabei eine richtig gute Figur gemacht. Während die beiden das erarbeitet haben, habe ich die Gunst der Stunde genutzt und Kameramann und Tontechniker Löcher in den Bauch gefragt, was sie mir für eine Kamera für Youtubeaufnahmen empfehlen würden und das ging ab 2.000 Euro los: Unerschwinglich. Im "Billigsektor" wurde zwar Canon, Sony und Panasonic als ganz gut bezeichnet, aber die Empfehlung war überraschend: Dann schon lieber mit dem Handy filmen, sagten die beiden. Dazu reklamierte ich nun unsere allgegenwärtigen Tonprobleme. Auch hier wussten die beiden Rat, denn es gibt von Sennheiser ein Funkmikrofon, das an einige Handys angeschlossen werden kann (z.B. von Sennheiser: Evolution EW G2 oder Rhode Filmmaker Kit). Windschutz drauf (und zwar als flauschiger Puschel, sonst wird das nichts) und ab geht die Lucy. Apropos Lucy ... äh ... Mikrofon: Statt Mikrofon habe ich eine GoPro actioncam gekauft, weil man daran ein tolles Mikro von Sennheiser befestigen kann, worauf ich gerade spare (oder hoffe, dass sich ein Sponsor findet). Bis dahin teste ich die Helmkamera und das wird der nächste Blogbeitrag, der im Mai erscheint - Videos gibt es schon (Playlist am Ende des Beitrags) und auch einen weiteren Produkttest und ein Bit, das uns der Sponsor Mr. T von Natural Texan Horsemanship zur Verfügung gestellt hat: HIER nachzulesen. Dem "armen" Kameramann haben wir übrigens übel mitgespielt: Den wollten wir nämlich auch aufs Pferd setzen, weil er erwähnte, in der Jugend mal ein klein wenig geritten zu sein. Das war der Running Gag während der gesamten Dreharbeiten ".. und jetzt setzen wir Dich drauf ...": Irgendwie schön, dass die meisten Journalisten ein illustres Völkchen sind, die Spaß verstehen und mit einer ordentlichen Portion Humor gesegnet sind. Feierabend - die letzten beiden Fotos sind von Maya Faulhaber. Die, die schon so lange bei uns ist, dass Lucky sich brav von ihr putzen lässt Für all die, denen das Interview mit mir zu kurz war und die mehr übers Horsemanship erfahren wollen .... ich habe ja auch ein paar Bücher geschrieben und mich dort quasi selbst interviewt. Wer bis jetzt fand, dass es zu kurz war, sagt nach den Büchern dann bestimmt: Das war zu lang ;) Andererseits: Es soll Menschen geben, die nach dem ersten Buch von mir auch ein zweites gekauft haben - vielleicht geht es ja so gerade noch mit der Länge ;) ;) ;) Das Obere "Tod eines Pferdes" ist ein journalistisches Buch - eine Vorausschau gibt es HIER: Tod ei­nes Pfer­des: Zir­kus­lek­tio­ne... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP
16.03.2018
Nicola Steiner Horsemanship
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zu den anderen Teilen der Gedanken von Hardy Lahn zum deutschen Mustang Makeover:     EINLEITUNG    //    TEIL 2     //      TEIL 3       //    HARDYS VITA Es erschliesst sich mir nicht Wildpferde in ein von Hauspferden völlig überlaufendes Land zu fliegen wo ein, für mich artgerechter Erhalt von einheimischen Pferden schon sehr schwer geworden ist. Deutschland ist ein Land, wo der Pferdemarkt mit hochspezialiserten Pferden, bester Abstammung überlaufen ist. Ein Land wo unzählige Hengstbesitzer Mühe haben, noch genügend Decksprünge zu verkaufen, da es in jedem Hinterhof von "zufälliger" Nachzucht nur so wimmelt und wo die Gnadenhöfe überlastet sind und sich bei bestem Willen keine artgerechte Haltung leisten können. In Europa gehen Tausende von Haflinger Fohlen zum Metzger, wenn sie einem Zuchtideal nicht entsprechen. Pferdebesitzer/Einsteller wandern in Deutschland von einem Pferdehof zum nächsten, weil die Haltung sich schon für ihre Hauspferde nicht mehr eignet. Zu wenig Auslauf, kleine dunkle Boxen und schlechtes Futter lassen Pferdehalter wie in einer Reise nach Jerusalem umherziehen und nicht selten werden Forderungen nach artgerechten Bedingungen auch mal unter der Gürtellinie beantwortet. In meiner dreissig Jahren langen Arbeit als Natural Horsemanship- und Kommunikationstrainer in Deutschland (bis wir in die USA ausgewandert sind) war es meine Hauptaufgabe entweder Pferde zu reparieren die "Trainer" ohne genug Empathie und Wissen "trainiert" haben oder um Verhaltensstereotypien aufgrund von Haltungs- oder Wissensmängeln zu behandeln. Also warum Eulen nach Athen versteigern? Der Mustang in den USA hat eine lange Geschichte und sie gehört auch dahin. Man muss auch keine Dülmener oder Przewalski Pferde nach USA schicken, um sie zu retten. Hilfe und aktive Unterstützung sollte vor Ort helfen, anstatt das Problem in ein anderes Land zu schicken. Wird da versucht eine Hollywoodsehnsucht (Der schwarze Blitz) in deutsche Ställe zu Lieschen Müller zu tragen? Mich erinnern die Boxen-Bilder mit den Mustangs in Deutschland an Rilkes Gedicht: Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält. Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt. Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte, der sich im allerkleinsten Kreise dreht, ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte, in der betäubt ein großer Wille steht. Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein, geht durch der Glieder angespannte Stille - und hört im Herzen auf zu sein. Ihr möchte mehr übers MMO lesen? Dann seht Euch im Themenmonat vom Vorjahr um, wofür ich selbst die Texte verfasst habe (meine Vita ist HIER & Hardys HIER): Themenmonat Mustang Makeover 2017 Brandneu ist dieser Blogbeitrag: Mustang Makeover & ich kreuzen die Klingen per eMail wozu dieses Video gehört: Und hier noch ein Fundstück, denn in den USA sieht man es kritisch, dass die Pferde nach Deutschland verkauft werden, da man befürchtet, dass die Pferd zum Wanderpokal werden und am Ende irgendwann beim Schlachter landen. Die Wahrheit darüber, dass wilde Pferde nach Deutschland verkauft werden #19 Es gibt übrigens auch Positivbeiträge in unserem Blog, z.B. den allerneusten Beitrag: Making Of: WDR-Beitrag Nr. 4 - 12 Oaks Ranch erneut im TV Das Leitwort dieses Blogs lautet nichtsdestotrotz "Kühn, kritisch, konstruktiv" - diesem Tenor folgen auch meine Bücher, isbd. das mit dem Titel "Tod eines Pferdes" - eine Vorausschau gibt es HIER: Eines der Kapitel betrifft übrigens das Mustang Makeover, der sowohl ein Film übers MMO als auch einer über Peter Pfister wurden eingereicht. Die Equinale-Organisatorin begründet im 1. Buch ausführlich, warum das Mustang Makeover über Tanja Riedinge und Sandra Schneider nicht in die engere Auswahl kam: Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP   Der BOD-BUCHSHOP liefert schneller als Amazon & in Deutschland versandkostenfrei HIER KLICKEN (alternativ können Sie bei mir bestellen: nicola-steiner@t-online.de)
Tweets von Nicola Steiner @TwelveOaksRanch
12.06.2016
The Bomber
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Auf meinem Blog ist es zur Zeit etwas ruhiger, weil ich im Sommer mein Pferd trainiere, Turniere reite und da weniger Zeit mit Youtube verbringe. Da ich mich auch für Pferde interessiere, wird es spätestens nächsten Winter einige zum Teil sehr lustige Lets Plays rund ums Pferd geben: Starstable, Appassionata (einen kleinen Vorgeschmack veröffentliche ich in den nächsten Tagen / Wochen). Bis dahin könnt ihr euch im Partnerblog so einiges ansehen und durchlesen. Obwohl es im Grunde ein Horsemanship-Blog ist, hat meine Mutter im Juni den Themenmonat-Youtube eingeläutet, u.a. deswegen, weil sie für ein Pferdekursportal ein dreiteiliges Interview gegeben hat und wir auch unsere Haus- & Hoffotografin vorstellen wollen, die sich auch gerne auf Youtube herumtreibt und vom Geschichtenweber über den Lets Player einiges interessantes zu bieten hat. Deswegen sind auch Gemeinschaftsprojekte geplant, z.B. zu den Themen "Dressurreiterin goes Reining" oder dem Horse & Dog Trail (aber auch einige gemeinsame Lets Plays (; ) - was das ist, seht ihr im Video unterhalb des Fotos, wo meiner Mutter auf einer Messe reitet: HIER GEHT ES ZUM THEMENMONAT

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