12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten
12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten

AUF EINEN KLICKDAILY BLOG / PREISE / ANFAHRT  / KONTAKT / LEITBILD & AGB / Impressum / Datenschutzerklärung

Blick ins Buch im BOD-BUCHSHOP: Sie erhalten dort meine Bücher in wenigen Tagen & versandkostenfrei (BRD); bei Amazon z.T. längere Lieferzeit, aber auch Blick ins Buch

Die 12-Oaks-News: All unsere Blogs & Social Networks an einem Ort vereint

Am Wochenende waren wir auf der Kirmes in Wermelskirchen und haben geshoppt auf dem Krammarkt: Bergkristalle, damit das Wasser eine bessere Konsitenz bekommt (googelt mal Masaru Emoto bzw. guckt auf Youtube), ein Hufschleifstein und meine Kinder haben von der Oma neue Bettwäsche bekommen. Am Besten hat mir die Geisterbahn gefallen, auf der ich mit Janik war (leider ohne Foto,weil wir Geister abwehren mussten). Bahn ist auch das falsche Wort: Es war mehr ein Gang, dem man folgen musste, aber sehr witzig.

Und noch mehr Besuche - Indi fühlt sich pudelwohl im neuen Zuhause

Heute gibt es Arthrose-News von zwei Pferden. 

Larissas Kinderpony Indi ist seit einem Jahr im neuen Zuhause und wir haben sie besucht. Es geht ihr sehr viel besser, weil sie dort viel Bewegung bekommt und die neue Besitzerin Manuela Kirch (v.d. Chikadee Hill Farm in Overath) sich als Hufheilpraktikerin gut mit kranken Pferden und mit Kräutern auskennt. Wir haben sie natürlich wegen Fancy gelöchert, die nach einer Serie von Hufgeschwüren (die endlich aufgehört haben) allerlei andere Beschwerden hat, isbd. das gegenüberliegende Knie war überanstrengt und wir haben auch Arthrose befürchtet. Aber dem Knie geht es wieder gut. Dafür ist eine Sehne leicht überlastet, die Tierheilpraktikerin Silja getapet hat. Fancy soll unbedingt bei uns bleiben, weil Janik sagt: "Entweder reite ich mit Fancy Turniere oder gar nicht." Da Silja auch Blockaden gelöst hat, die sich durch die monatelange Fehlbelastung entwickelt hat und der Huf jetzt endlich bis unten durchgewachsen sind, sind wir guter Dinge (die ersten drei Bilder sind neu - die anderen dokumentieren die Hufgeschwürgeschichte, wo irgendwann eine zweite Sohle erschien).

Jede Menge Besuch auf der 12 Oaks Ranch

Wir hatten letzte Woche jede Menge Besuch: Freiwilligen und Unfreiwilligen.

Melina hat mich mit ihrem Haflinger Whiskey besucht, der ein dicker Freund von Cisco geworden ist. Plan A war, dass die drei Wallache zusammenstehen. Das gab aber Eifersüchteleien, weswegen wir eine Nacht Cisco und Whiskey zusammen hatten. Dann sind Lucky und Whiskey zum Training bei Elias Ernst gewesen und haben die zweite Nacht zusammen gestanden. Am dritten Tag standen alle drei dann zusammen und dann haben wir einen Drei-Wallach-Ausritt zu den Ruinen und Schloß Gimborn gemacht. Dazu haben wir unsere Reitschülerin Maya auf Cisco mitgenommen (das Bild von Schloss Gimborn ist allerdings ein Archivfoto).

Melina wohnt im Taunus in Hessen und da gibt es wohl keinen oder kaum Wald - deswegen sieht man auf ihren Bildern: BAUM ;-)

Auf dem Foto oben seht ihr ein Schwein, das am Wochenende bei uns am Stall aufgetaucht ist. Da haben wir erst mal rumtelefoniert, um den Besitzer zu finden, der es dann abgeholt hat.

Und auch unsere Lucy hatte Besuch, weil unsere Tierheilpraktikerin ihren Hund Alma mitgenommen hat (Foto unterhalb der Bildergalerie).

Larissa ist Rheinlandmeisterin in der Superhorse & vier weitere Medaillen

Lucky hat bei fünf Ritten fünf Medaillen geholt und Queenie war ewige Vierte - Bericht von der Rheinlandmeisterschaft ist im Turnierblog erschienen, den ihr unterhalb der Bildergalerie findet.

14.09.2017
12oaksTV Turnierkanal
Keine Kommentare
  Ein Bild aus 2016 - typischer Fall von "Wenn der Hund nicht gekackt hätte" HIER nachzulesen Wir sind soeben bei der German Open in Kreuth (Rieden) angekommen, oben seht ihr ein Schnelldurchlauf-Video aus dem Vorjahr: Larissa & Chrissy erkunden das Gelände mit den Pferden. Mehr Videos bald hier: Larissa ist im Rheinlandkader (HIER der Bericht). Ob sie die Reining für die Mannschaft reitet oder Reserve ist, entscheidet sich Donnerstag. Drückt die Daumen. In der Playlist seht ihr die Qualifikationsritte und als erstes, wie Lucky sich immer anstellt, wenn er dort abgespritzt wird. Larissas Starts sind  Samstag nachmittag in der Superhorse (leider kein Finale, Video Sonntag im Turnierkanal) Montag früh Ranch Riding (51. Starterin, Prüfungsbeginn 7 Uhr / Vorlauf) Montag nachmittag Reining (6. Starterin, Prüfungsbeginn: 13:35 Uhr / Vorlauf) Finale Reining: Donnerstag, 21.9. Beginn: 11 Uhr 40 Finale Ranch Riding: Freitag, 22.9. Beginn: 11 Uhr Finale Superhorse: Freitag, 22.9. Beginn 14 Uhr 50 Alle Infos auf http://westernreiter.com/germanopen/ plus Livestream von videocomp.de Wie es Larissa in den Vorläufen ergeht und Geschichten vom Drumherum erzähle ich in den nächsten Tagen in den NEWS der 12-Oaks-Ranch-Homepage: www.12oaks-ranch.de/blog/  Links zu den Vorjahresblogbeiträgen: German Open 2016 bzw. German Open 2015 & GO '17 WEIL IN EINER WOCHE WAHLEN SIND, BESUCHT AUCH MEINEN  POLITISCHEN BLOG isbd. den 1. Beitrag (Zukunft statt Zocken): Habt ihr gewusst, dass zehn Prozent der Haushalte über die Hälfte des deutschen Vermögens besitzen? Und wusstet ihr auch, dass die Regierung den Spitzensteuersatz gesenkt, die Vermögenssteuer auf Eis gelegt und den Managern, die eh schon drei Millionen im Jahr verdienen, auch noch Zuschüsse gewährt hat? In folgendem Buchtipp eines Chefredakteurs erfahrt ihr das und noch andere politische Fakten, die man vor der Wahl einfach wissen MUSS. Zukunft statt Zocken - Fakten, die man vor der Wahl einfach wissen MUSS Skandal im Jobcenter – Gelder in Verwaltung umgeleitet Was ist wichtiger? Die Katze oder das Biotop? Von der Avon-Beraterin in den Haustürwahlkampf Von Schildbürgerstreichen und dem unfreiwilligen Abenteuerschwimmbad UND WENN WIR SCHON BEI POLITIK SIND, HIER NOCH EIN TEASER ZU MEINER SATIRE, die übrigens auch die Dame von der GO-Meldestelle gelesen hat - Urteil: "Lesenswert, auch wenn man manchmal nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll", sagte sie mir:  "Ein Deutschland in dem wir gut und gerne leben", ist die neueste Parole der CDU. Fragt sich nur wer? Damit manche gut leben, droht nämlich anderen das Aus, weil den Ärmsten der Armen BERECHTIGE Leistungen verweigert werden. Warum? Die Kommunen erhalten auch kaum Geld - Geld hat der Bund nämlich (nach dem oben verlinkten Buch "ZUKUNFT STATT ZOCKEN") vor allem für Rüstung, Subventionen an Konzerne bzw. Manager und ähnlich widersinniges Zeug.  https://12oaks-ranch.blogspot.de/2016/11/buchausschnitt-die-luge-vom-sozialstaat.html Aber ich schreibe natürlich überwiegend über Pferde: Für Westernreiter ist wohl das "Westernreiten meets Natural Horsemanship - wie das Turnierreiten zum gemeinsamen Projekt von Pferd und Mensch wird" am Interessantesten:
01.09.2017
12oaksTV Turnierkanal
Keine Kommentare
Zehn kleine Negerlein ... äh, pardon ... 15 Leistungspunkte Erinnert ihr euch noch daran, dass ich ausgerechnet hatte, dass Larissa 15 Punkte fehlen, damit sie in der Trophyendwertung (der Jahreswertung im Rheinland) in ihrer Leistungsklasse Erste wird? Falls nicht, könnt ihr es HIER nachlesen. Und auf diese 15 Punkte hatte ich mich eingeschossen und schon eifrig vor mich hin gerechnet: "Wenn sie bei sieben Starts jeweils zwei Punkte holt und bei einem drei, dann könnte es klappen".  Klein, aber oho und vor allem: blauäugig Nun lahmte Queenie einige Tage vor dem Turnier in engen Linkswendungen ganz leicht, fast nicht zu sehen, aber wir haben sie halt kurzerhand durch Pony Cisco ersetzt; denn Lucky darf ja auch nur sechs Prüfungen am Tag gehen. Der kleine Cisco hatte dann nur zwei Tage, um sich auf diese beiden LK-1-Prüfungen vorzubereiten. In der Pleasure liegt es auf der Hand, dass ein Pony nicht das Gangwerk eines Quarter Horses hat. Doch in der Westernhorsemanship hätte er es fast geschafft, Fünfter zu werden, denn eigentlich wäre er mit einer 78,5 bewertet worden (Screenshots: HIER). Dummerweise gab es zwei mal Galopp in der Pattern und beide Male war es Rechtsgalopp, was bei Cisco einhändig geritten nicht ganz einfach ist. Larissa und ich hatten daher vereinbart, dass ich "anerkennend" pfeife, wenn er richtig anspringt. Beim ersten Mal hat es geklappt, beim zweiten Mal war es Linksgalopp und ich habe vereinbarungsgemäß eben nicht gepfiffen. Keine Reaktion von Larissa - also habe ich spontan "Larissa" gebrüllt, denn der Zug war eh abgefahren. Falscher Galopp gibt ein großes "M" - soll heißen 10 Strafpunkte - und so wurden aus einer 78,5 eine 68,5 und das war's dann mit der Platzierung (wobei wir trotzdem megastolz auf den kleinen Kerl sind - so ganz ohne Üben. Wohlbemerkt: Menschliche Konkurrenz erwachsen und Leistungsklasse 1, Pferdische Konkurrenz: Quarter & Co). Ärgerlich, wenn die einzige andere Jugendliche in der Leistungsklasse 2 ist. Zwei Teilnehmer reichen halt nicht für eine Jugendklasse: vier sind Minimum Nichtsdestotrotz habe ich erneut angefangen das mit den 15 Punkten durchzurechnen und vor mich hin gemurmelt: "Bei jetzt nur noch fünf Starts, müsste sie pro Ritt drei Punkte erreiten". Wenn man dann als einzige Jugendliche bei den Erwachsenen startet und in der Westernriding 11 und der Ranchriding 17 Nennungen sind, dann wird einem ganz schön mulmig. Somit erwischte ich mich, wie ich quasi betete: "Bitte, bitte mach, dass Larissa 15 Punkte erreitet." Ich weiß nicht, wen ich damit angebetet habe: den lieben Gott oder das Universum (ihr kennt das ja aus den Blogartikeln: "Esoterik und Zauberei im Turniersport" & "Dritte Quali voll gemacht mit noch mehr Voodoo-Zauber"), aber irgendetwas hat mich erhört: Larissa hat im Trail mit Lucky gleich den zweiten Platz gemacht: Das sind vier Punkte (bei bis zu zehn Nennungen) und da waren es nur noch elf. Warten auf Godot ... äh, die nächste Prüfung: Wenn Vanessa & Larissa sich auf dem Turnier treffen, dauert es nicht lange mit einem Stelldichein der beiden - falls ihr Warten auf Godot nicht kennt - da helfe ich ganz unten: Literatur to go Dann kam die Westernriding, in der Larissa Dritte wurde. Bei mehr als elf Nennungen bekommt man dafür erneut vier Punkte und da waren es nur noch sieben. In meinem Gehirn ratterte es nur noch Additionen rauf und runter und ich dachte: Superhorse und Reining sind bei Larissa ein Garant, aber Ranchriding mit 17 Nennungen und Larissa als einzige Jugendliche? Erneut machte sich ein mulmiges Gefühl breit, doch in dieser Disziplin hat sie den allerbesten Score erritten - eine 70. Der Score hat dann aber "nur" für einen siebten Platz mit einem Punkt gereicht hat. Jetzt quatscht Vanessa mit jemand anderem und Larissa kann warm reiten Da hat das Universum jedoch ganz sicher mitgemischt, denn es gab zwei Leute auf dem siebten Platz - das war knapp. Und da waren es nur noch sechs. Und wenn es so am Schnürchen läuft, wird Muttern übermütig und träumt kurz vor der Prüfung, dass die fehlenden sechs in Larissas Paradedisziplinen jetzt wirklich kein Problem mehr sein dürften. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt: Da kackt Lucky doch glatt in der Superhorse. Ich mein: Immerhin ist er während des Kackens weitergelaufen und hat nicht gestockt wie letztes Jahr auf der German Open, wo dieses Kacken-Wollen Larissa das Finale gekostet hat: Zwei Penaltys pro Richter: Ausgeschissen und verkackt in Tateinheit. In Wermelskirchen war es dann so, dass Lucky durch seine Flughäufchen verspätet gewechselt ist und so wurde es ein dritter Platz - auch hier war drei Reiter auf dem dritten Platz: Danke, liebes Universum. Da waren es also nur noch drei fehlende Punkte bis zur ersehnten, glücksbringenden 15. Meine Gebete für die Reining wurden übrigens erhört, bevor die Prüfung überhaupt angefangen hatte: Es war die letzte Prüfung des Tages und wir hatten Glück, dass mehrere Starter um diese Uhrzeit gar nicht mehr angetreten waren. Nun dachte ich in einem Anflug von Leichtsinn, dass jetzt wirklich nichts mehr schief gehen könne und habe Larissa eingeweiht und ihr geflüstert: "Du brauchst nichts weiter als einen wertungsfähigen Ritt, dann hast Du den Trophyendsieg im Sack." Und Larissa ist die Reining quasi geritten wie ein Teufel (2. Video in der Playlist) und ich dachte in Siegeslaune, dass sie entweder Erste oder Zweite geworden ist: Man muss auch gönnen können: Bei den beiden ist es immer so, dass die, die vorne platziert ist, zur anderen sagt: "Du warst besser." Aber Vanessa hatte den verdienten 2. Platz, denn ihr Pferd hat nicht getreten (3. Video d. Playlist) Eine kleine Irritation hatte es beim Filmen aber schon gegeben, als ich sah, dass Lucky kurz den Kopf hoch gerissen hat; aber mir wurde erst nach der Siegerehrung klar, dass er bei einem Wechsel ausgetreten hatte. "Das macht der sonst nie"  ... na ja .... außer zwei Wochen zuvor in Hünxe und weil es dafür einen Fünfer-Penalty gibt, landete Larissa nur deswegen auf dem dritten Platz, weil es eben keine weiteren Starter mehr gab - von einer 68 auf eine 62,5 geschlittert, weil "minus halb" ist dann noch das Tüpfelchen auf dem "i". Keine Panik: Es gab keine Verwarnung vom EWU-Steward. Die haben nur gequatscht. Das Einzige, was fehlte, war der Kaffee und der Kuchen Glück im Unglück: Da waren sie nun die 15 Punkte, die wir errechnet hatten. Wegen seinem Austreten sagte unsere alsbald herbei gerufene Ostheopathin, dass er eine leichte Blockade im Kreuz-Darmbeingelenk hatte. Ich habe allerdings eine ganz andere Erklärung dafür, dass die Paradedisziplinen zum Schlag ins Wasser wurden: Ich hatte 15 Punkte beim Universum "bestellt" und genau die wurden auch geliefert. So weit, so schlecht, denn am Ende stellte sich heraus, dass es ein paar kleine Rechenfehler in der Trophyendwertung gegeben hatte. Wir melden diese zehn kleinen Fehlerlein ja auch zuweilen bei der Meldestellen-Dame und haben Adleraugen, wenn wir sehen, dass bei der Konkurrenz ein Additionsfehler ist oder bei Larissa eine Prüfung nicht eingetragen wurde ... aber auf die Idee, dass es auch bei Larissa Additionsfehler gegeben haben könnte: Darauf sind wir natürlich nicht gekommen. Wenigstens muss Larissa keine Angst haben, wenn sie nächstes Jahr bei den Erwachsenen reitet: Jede Menge Schleifen! Nur mit dem Allroundchampion: Das wird dann wirklich etwas knifflig, aber die hat ja genug Pokale Und was ist somit das Ende vom Lied? Larissa hätte 17 Punkte gebraucht, um den Trophyendsieg zu erhalten. Wir wollen jetzt auch nicht meckern und gönnen es der Siegerin von Herzen. Wir freuen uns auch darüber, dass Larissa Zweite in der Leistungsklasse geworden ist und Siegerin der Disziplinen Reining, Superhorse und Ranchriding, aber ich konnte es mir dennoch nicht nehmen lassen, Larissa ihren hübschen Kopf zu waschen: "Das waren genau die Punkte, die Du versemmelt hast, weil Du aus Queenies Trail in Hünxe einen Korrekturritt gemacht hast." Ihr erinnert Euch sicherlich an den Mutter-und-Tochter-Streit beim Turnier in Hünxe: Wenn Larissa damals auf ihre alte Mutter hören würde, dann hätte sie dort genau die beiden Punkte erritten, die ihr jetzt fehlen. Was habe ich ihr seinerzeit gesagt? "Wehe, die zwei Punkte fehlen Dir am Ende für die Trophyendwertung." Manchmal hasse ich es, dass ich immer recht habe ... Kein Wunder, dass Larissa Zweite wurde, denn statt das Buckle vom Vorjahr an den Gürtel zu schrauben, reitet sie mit dem LK-2-B-Buckle (Foto ganz unten). Das könnte einem das Universum als Mangel an Dankbarkeit auslegen Und was ist die Moral von der Geschicht? Immer einen wertungsfähigen Ritt abliefern - komme was da wolle. P.S. Für alle, die sich nun Sorgen um Larissa leibliches und ihr Seelenwohl machen: Sie lebt noch und ich habe ihr nichts getan, denn immerhin ist das Ganze wenigstens noch eine runde Geschichte für den Blog geworden und das stimmt mich dann wieder milde. Wir dachten ja, dass die 17 fehlenden Punkte auch genau die sind, die Larissa fehlen, um mit dem Ablegen eines Reitabzeichens vier Reitabzeichen auf einen Schlag zu erhalten. Das ist wie beim tapferen Schneiderlein, der meines Wissens auch 17 auf einen Streich erlegt hat. Es sind aber nur drei Reitabzeichen, die Larissa auf einen Schlag erhält, denn man kann nicht einfach die errittenen Leistungspunkte zusammenzählen. Es gibt da einen besonderen Schlüssel und obwohl Larissa 398 Leistungspunkte hat und man meinen könnte, sie hat bald die 400 erforderlichen fürs Goldene, haben wir hier die Rechnung ohne den Wirt - sprich: die EWU gemacht. Es gibt da einen Schlüssel und das hat die knapp 400 Punkte auf 119 Punkte herunter gerechnet. Das muss ich mir jetzt mal in Ruhe anschauen und werde es Euch bezeiten erklären. Das Silberne Reitabzeichen ist aber sicher, sofern Larissa das Bronzene besteht, so wurde es mir gerade von der EWU am Telefon bestätigt. Beweisfoto: Kind lebt noch, denn das ist ein Rundown eine Wo- che später beim Trainer - so schnell, dass das Bild verwackelt ist Fürs Kind bleibt nur eins, wenn sie vier Reitabzeichen in einem möchte: Larissa muss bei der German Open ins Finale kommen und dieses Mal werde ich beim Universum beschwören strategisch klüger vorgehen: Beim Zaubern werden künftig keine exakten Zahlen mehr genannt, sondern ab jetzt nur noch Kategorien wie "Finale" und "Platzierung". Unter der Werbung ist ein Screenshot der aktuellen Trophyendwertung, zwei Fotos und die im Bildtext versprochene Literatur to go: Das Theaterstück "Warten auf Godot" mit Playmobil-Männchen auf Youtube: Zum Totlachen. Abschließend noch Spaß beiseite, denn es sind bald Bundestageswahlen und da wird es ernst, weswegen ich euch meine sozialkritische Satire " Die Lüge vom Sozialstaat" ans Herz lege, denn die Bundesregierung lässt die Kommunen regelrecht aushungern, hat aber Geld, um Manager mit Boni zu versehen und ihnen Steuerschlupflöcher zu gewähren - worum es im Buch aber nicht geht. Da geht es um die Folgen, wie die Ärmsten der Armen darunter leiden - mit einem lachenden und einem weinenden Auge, denn es gibt einen durchgeknallten Hausmeister und eine erkältete Gutachterin, so dass es etwas zu Schmunzeln gibt - wenn auch ohne Playmobilfigürchen. (Leseprobe HIER) Besucht auch meinen POLITISCHEN BLOG, z.B. diese Artikel: Zukunft statt Zocken - Fakten, die man vor der Wahl einfach wissen MUSS Skandal im Jobcenter – Gelder in Verwaltung umgeleitet Was ist wichtiger? Die Katze oder das Biotop? Von der Avon-Beraterin in den Haustürwahlkampf Von Schildbürgerstreichen und dem unfreiwilligen Abenteuerschwimmbad Apropos Politik: Ich weiß, dass der Begriff "Neger" politisch nicht korrekt ist, möchte aber dennoch auf die Kinderreime und Agatha Christis gleichnamigen Roman verweisen. Ich denke, dass ich das deswegen kann, weil ich als Grüne durch und durch Flüchtlinge in Deutschland willkommen heiße. Immerhin haben wir Industrienationen es zu verantworten, dass es den Menschen in ihren Heimatländern schlecht geht. Zwar würde auch ich es begrüßen, wenn man den Menschen dort hilft, wo sie leben (soll heißen: nicht mehr ausbeuten), aber wenn die Menschen in Deutschland irgendwann eher eine hellbraune statt einer weißen Hautfarbe hätte: Also ich könnte damit leben.  Das ist übrigens der Buckle, den Larissa nach wie vor am Gürtel hat, dabei ist der aus dem Jahr 2015, wo sie noch in der Leistungsklasse 2 war und da (genau wie 2016) Erste wurde. Vor der GO wird der neue Buckle aber ausgewechselt, sonst ... Larissa tauscht die Buckles, bringt Glück. Die Ergebnisse der Trophyendwertung findet ihr für Larissa unter der Rubrik "Leistungsklasse 1 B". Auch wenn es einige wenige Fehler zugunsten von Larissa gegeben hat, so wurde ein Ergebnis am Ende doch noch vergessen: Zwei Punkte in der Westernhorsemanship in Odenthal (6. Spalte von links, 4. Zeile: LEER !!!!). Daher hat sie tatsächlich 87 statt 85 Punkte (war übrigens Queenies allererste Platzierung. Bericht HIER: Wc-Entes erstes Turnier). Screenshot der Trophyendwertung unterhalb - immerhin hat Larissa die Disziplinen Reining, Superhorse und Ranch Riding gewonnen und Zweite in der Leistungsklasse 1 - das hat auch was, weil höher geht nicht. Unter dem Screen endlich die Playmobilmännchen im Theaterstück, das im Ursprung durchaus ernst und seriös ist. Ich kann es ja manchmal nicht lassen mit den Literaturzitaten, denn ich schreibe das ja vor allem für meine Tochter und fühle mich daher auch für ihre Allgemeinbildung zuständig. Weil sie den Ausspruch Warten auf Godot nicht kannte und wohl kaum Lust hat, sich das gleichnamige Theaterstück von Samuel Beckett in voller Länge anzusehen, habe ich "Literatur to go" auf Youtube aufgetrieben - immerhin gibt es in diesem Stück ja auch einen Lucky, der hat zwar kein rotes Halfter, aber eine rote Mütze:
14.08.2017
12oaksTV Turnierkanal
Keine Kommentare
Lucky am Sonntag: Vizelandesmeister Reining, Bronzemedaille im Trail Mit drei Turniertrotteln sind wir am Turniersonntag um meine Tochter Larissa drum herum gesprungen und es war trotzdem ein stressiger Vormittag. Queenies Prüfungen waren supereng getaktet. Um neun Uhr ging es mit der ersten Horsemanship los und wir waren erst zehn nach acht vor Ort. Queenie musste also ratzfatz gesattelt und abgeritten werden, während Pony Lucky lautstark dagegen protestierte, im Hänger zu bleiben. Also bin ich zur Meldestelle gejoggt, um einen Paddockplatz zu bezahlen, während mein Sohn Janik Lucky durch das Hängertürchen getröstet hat. Dann haben wir im Affenzahn den Paddock aufgebaut, wo Larissa uns mittendrin einen Helfer "geklaut" hat, der ihr zweites Kopfstück tragen soll (sie reitet mit Correction Bit ab und dann beidhändig mit Snaffle in der Prüfung). Dann sind wir zum Außenplatz gejoggt, mit der Turnierpattern in der Hosentasche, damit Larissa sich Pattern  und Zeitplan nochmal ansehen kann, wobei die Frage aufkam: "Wann soll eigentlich Lucky gesattelt werden, wenn alle Viertelstunde eine Prüfung für Queenie ist?", denn beide Pferde sollten um Viertel vor zwölf den Trail gehen und Larissa sattelt selbst: Da ist sie eigen. Wir fanden dann doch mal eine halbstündige Lücke und dann spurtete Larissa um 10 nach 10 los, weil die nächsten Prüfungen waren um 20 vor 11 und um 11. Ich wurde zum Queenie festhalten abkommandiert, aber ihr war langweilig und daher versuchte sie, ob sie nicht die umstehenden Hutboxen mit ihren Zähnen apportieren könnte. Immerhin vierte Plätze für Queenie Daher habe ich sie einen Meter rückwärts gerichtet, was sie mit Protest durch Herumhampeln beantwortete. Endlich kam der gesattelte Lucky um die Ecke, was die Situation nur kurzfristig verbesserte. Queenie stellte mich vor die Wahl: Hutbox oder Lucky und ich entschied mich für einen Spaziergang rund ums Turniergelände - das fand Queenie doof. Noch doofer fand sie es, dass sie in der Halle in der Prüfung sein sollte, während Lucky draußen war. Wie sie durch diese Horsemanship-Prüfung gebrettert ist, darf man keinem erzählen - schon gar nicht vom miserablen Score - weia. Immerhin ist sie in den Prüfungen davor lieb gewesen und man konnte sogar zwischendurch Ansätze des Pleasuretrabs erkennen, den sie zuhause schon mal vor lauter Faulheit zeigt. (Leider kann ich Euch keine Videos von den Turnierritten zeigen, weil wir auf die von www.videocomp.de warten, die sind viel besser und ich habe mir den Luxus gegönnt, mal nicht Larissas Ritte mit dem Handy zu filmen). Nachdem Queenie diese Horsemanship derart in den Sand gesetzt hat, haben wir überlegt, ob das sinnvoll ist, dass beide Pferde den Meisterschaftstrail gehen, denn das ist ja echt Stress für Larissa. Wir haben uns dann überlegt, dass wir die Junior Ranchriding noch mitnehmen, was erneut zu einem erhöhten Stresspegel aller Beteiligten führte, denn dafür bedarf es eines völlig anderen Outfits: Um Queenie zu drei Mann "umzuziehen", musste Einer Lucky halten: den Job bekam meine Mutter ("Aber nur ganz kurz."). Ich sollte jetzt das Ranch Riding Blanket drauf legen und Janik das normale Blanket herunternehmen, während Larissa Gewichtheben mit dem Sattel veranstaltete, um eine ausreichend große Lücke für den Blankettausch zu gewährleisten. Bei Lucky macht Larissa das übrigens alleine, aber da ist der Sattel ja auch leichter - hier ein Schnelldurchlauf-Video aus der Saison 2016 - danach geht es weiter im Text. Nach Mittagsschläfchen: "An die Arbeit." und dann: "Wie jetzt ? Lucky geht? Nicht ich?" Als wir das nunmehr dritte Kopfstück wechselten, fiel uns mit Schrecken auf, dass am Ranchriding-Kopfstück noch keine Zügel dran waren, also wurden auch noch die Zügel umgeknotet. Meine Mutter, mit Lucky im Schlepptau, bekam einen distinguierten Gesichtsausdruck, als wollte sie sagen: "Ich sagte doch: Nur ganz kurz," aber nachdem sie das Pony endlich wieder los war, dauerte es dann auch nicht mehr lange, bis um elf Uhr Queenies letzte Prüfung eingeleitet wurde und das war dann wirklich ein guter Abschluss. Mit einem Score von 66,5 hat Queenie die Ranchriding wirklich toll gemacht. Somit sind Janik und ich los und haben Queenie in den verdienten Paddock-Feierabend geschickt. Damit war der Stress aber noch lange nicht beendet, denn Larissa wurde ja in den Rheinland-Kader bei der German Open berufen und sollte sich pünktlich zu Beginn der Mittagspause am Eingang der Reithalle einfinden. Jugendkader Letzte Prüfung vor der Mittagspause war aber der Meisterschaftstrail, in dem Larissa mal auf die Schnelle eine Bronzemedaille geholt hat (mit nur einem Punkt Abstand zur Silber- und anderthalb Punkten zur Goldmedaille), vom Pony sprang, es Janik und mir in die Hand drückte und mit dem Helm in der Hand in die Reihen der Kadermitglieder eilte, während Janik und ich gen Hänger und Paddock hechteten zwecks absatteln (zu zweit, weil man beim Reinführen in den Paddock ja nicht das zweite Pferd verlieren möchte). Auf halbem Weg fiel mir ein, dass meine Mutter die Kadervorstellung ja filmen könnte, also bin ich zurück gerannt, habe ihr mein Handy in die Hand gedrückt und bin dann wieder atemlos zum Parkplatz gesprintet, wo Janik mit Absatteln fast fertig war: Paddock auf, Pony rein und ab durch die Mitte zur Kadervorstellung. Puuh, Glück gehabt: Erst wurden die Erwachsenen vorgestellt und dann die Jugendlichen (ab Minute 2:15 geht es um Larissa): Der Samstag: Landesmeisterin in Superhorse, Vizemeisterin in der Westernnriding, Bronzemedaille Ranch Riding Falls ihr keine Lust habt, das Video zu hören, weil ihr Larissas Vorjahreserfolge ja kennt, hier die Kurzversion: Zwei Jahre in Folge Siegerin der Trophywertung im Rheinland und Vizelandesmeisterin Reining. Hinzu kamen noch die Erfolge der Rheinlandmeisterschaft 2017, bei der sie ja am Sonntag die Bronzemedaille im Trail geholt hatte. Das war Larissas vierte Medaille der Meisterschaft, denn am Vortag war sie Rheinlandmeisterin in der Superhorse und Vizemeisterin in der Westernriding geworden. Außerdem gab es eine Bronzemedaille in der Ranchriding. Nach der Kadervorstellung ist sie dann aber auch noch Vizelandesmeisterin in der Reining geworden mit einem Score von 68. Die 68 war wohl das Motto der Meisterschaft, denn in der Superhorse und im Trail war es eine 68. Leider kein Foto vom Meistertitel in der Superhorse, weil Lucky sich mit Hufen und Füssen gegen die Schärpe gewehrt hat In der Reining haben wir dann munter nachgerechnet, welche Platzierung es bei den Erwachsenen gewesen wäre und haben die Scores mitgezählt - da hätte es ebenfalls für eine Medaille gereicht, wenn auch "nur" Bronze, denn es ist Larissas letztes Jahr in der Jugend, da muss man schon mal vorfühlen für 2018. Lucky denkt wahrscheinlich "Gott sei Dank", denn nach seinem Befinden war der Titel "Rheinlandmeister" definitiv das erste und das letzte Mal, denn da gibt es ja Schärpen und Lucky hat alle Beteiligten in der Siegerehrung buchstäblich gefragt, ob wir noch zu retten sind: Als man ihm die Schärpe um den Hals legen wollte, ist er wie vom wilden Affen gebissen nach hinten geschossen, hat das Schleifchenkörbchen niedergemäht und riss vor lauter Panik die Augen auf, als würde er glauben, man wolle ihn mit der Schärpe erdrosseln. Larissa ist zwar abgestiegen, aber Luckys unumstößliche Meinung war: "Bleib mir bloß weg mit dem Dingen." Draußen vor der Türe hat er sich dann aber doch noch überreden lassen, so dass wir noch an unser Schärpenfoto ohne Siegertreppchen gekommen sind. Strategie ist aufgegangen: Statt Training Voodoo-Zauber Pause für Lucky: Mittagsschläfchen  Wenn ihr den letzten Beitrag im German-Open-Krimi gelesen habt, dann seid ihr ja auf dem Laufenden: Der Voodoo-Zauber des Dankbar-Seins hat geholfen, denn Larissas Glück ist ihr mit dem Dankbarkeitsritual "Aufhängen der Siegerschleifen" wieder hold. Außerdem rückt sie ihrem Ziel - auf einen Schlag mehrere Reitabzeichen zu erhalten - immer näher. Ihr erinnert Euch, dass Larissa - wenn sie das bronzene Reitabzeichen besteht - auf einen Schlag wegen ihrer Turniererfolge das Vierer, das bronzene und das silberne Reitabzeichen erhält - macht drei. Zum goldenen Reitabzeichen fehlten vor der Landesmeisterschaft auch nur 45,5 Punkte, denn dafür braucht sie 400 Leistungspunkte in den Leistungsklassen 1 und 2. Ich habe das mal durchgezählt und nach Adam Riese fehlen seit der Landesmeisterschaft "nur" noch 17 Punkte zum Goldenen. Leider ist dieses Jahr nur noch ein C-Turnier und zwar am Wochenende in Wermelskirchen. Wenn Larissa aber erst 2018 das goldene Reitabzeichen erhalten würde, dann wäre das ja sogar irgendwie schön, weil sie dann dieses Jahr wegen den Siegen in der Trophyendwertung bei der Rheinlandgala geehrt wird und 2018 eben fürs goldene Abzeichen. Weitere Leistungspunkte wären aber schon eine coole Sache, denn das dritte Jahr in Folge Trophyendsiegerin zu werden, wäre der Hit. Pause fürs Fußvolk: Fressgelage (mehr Fotos unterhalb der Buchtipps) Dieses Jahr wird es allerdings in der Jahresendwertung spannend. Zur Zeit führt Larissa in den Disziplinen Reining, Ranchriding und Superhorse. Um aber zum dritten Mal Leistungsklassensiegerin zu werden, müsste sie in Wermelskirchen 15 Punkte erreiten. Im Moment steht sie auf Platz zwei. Ihr dürft also gerne Daumen drücken. Mein Herzblut fließt dahin, wo auch mein Herz ist Abschließend wollen wir noch die Überschrift in Bezug auf andere Ehren "voll" machen: Dieses Mal geht es um mich, denn auch ich fühle mich geehrt, weil ich gefragt wurde, ob ich kommissarisch den Posten der Pressewartin im Vorstand der EWU-Rheinland übernehmen würde. Von dem Angebot fühle ich mich sehr geehrt und danke Jürgen Vogel und Petra Retthofer für das Vertrauen. Na ja, Jürgen Vogel sagte, dass die Leute, denen man solchen Posten anbietet, oft genug wegen der zusätzlichen Arbeit abwinken. Aber ich bilde mir jetzt einfach ein, dass so ein Job trotzdem nicht jedem angeboten wird, zumal Jürgen Vogel sagte, er lese des Öfteren diesen Blog, der ihm sehr gefallen würde, weil er mit so viel Herzblut geschrieben sei. Und das geht dann ja wirklich runter wie Öl. Bei den Westernreitern Rheinland (WRR) habe ich letztes Jahr auch den Pressewart gegeben, aber da ich dort nie gestartet bin, habe ich es wieder abgegeben. Bin wohl durch und durch EWU - oben ein Text von mir für die Westernhorse Genauso viel Herzblut gibt es in meinen Büchern.... Unterhalb der Buchtipps noch die üblichen Videos und Fotos vom Drumherum. Die Videos der Landesmeisterschaft erscheinen übrigens in diesem Youtube-Kanal. Es kann aber sein, dass das erst nach der deutschen Meisterschaft ist - kommt ja immer wieder was Neues ;-) Lucky hat übrigens in der Mittagspause Freunde gefunden - sollte eigentlich ein Foto werden, aber wenn man den falschen Knopf drückt, wird es ein Video: Und hier die Fotos, die einfach nicht mehr in den Text passen wollten - beginnend mit dem "Haul", denn abgesehen von der Schärpe, Turnierschleifen und Medaillen, durften wir uns am Ende Blümchen mitnehmen. Das war die Deko und es galt zu verhindern, dass diese im Mülleimer landet: Das war die Ausbeute: Die bunten Schleifen sind Luckys, die weißen von Queenie Weitergeleitet an die Oma zur Ehrung des Aufstiegs vom Turniertrottel zum Equipment-Manager Wie im wilden Westen: Wagenburg Luckys neue Freunde im Hintergrund Luckys Nickerchen  - wollte sich wohl vor der Reining noch mal ausruhen

Bald in diesem Theater: Nicola im Vorstand der EWU Rheinland

Ich fühle mich geehrt: Mir wurde der Job der Pressewartin im Vorstand der EWU Rheinland angeboten. Das habe ich auch letztes Jahr für die Westernreiter Rheinland gemacht, aber es hat nie geklappt, dort zu starten. Es hat zwar Spaß gemacht, aber ich habe es dann nach einem halben Jahr wieder abgegeben und schon gedacht, dass so was ja bei der EWU irgendwie mehr Sinn machen würde. Obwohl ich das nie laut ausgesprochen war und auch nie auf einer Jahreshauptversammlung war, hat sich mal wieder die esoterische Regel durchgesetzt: Gedanken werden Dinge.

(Wer die letzten beiden Beiträge im Turnierblog gelesen hat, weiß wovon ich spreche ;-) )

Hier ein Text, den ich aus ein paar Stichworten zusammen gestrickt habe, der dann doch noch recht kurzweilig geworden ist.

14.09.2017
Nicola Steiner Horsemanship
Keine Kommentare
Lucky hat die Fußlonge toleriert, Fancy nicht - im VIDEO unten zeigen wir mit Fancy wie das Kompliment auch ohne Fußlonge beigebracht werden kann Im letzten Monat ging es darum, dass Pferdetraining nicht immer lieb und nett sein kann und man es durchsetzen muss, dass ein Pferd einmal einen Schritt zur Seite geht (HIER nachzulesen). Aber einen Zirkustrick beim Pferd durchzusetzen .. auf die Idee würde ich im Leben nicht kommen, denn das macht man doch zum Spaß und es geht hier nicht ums Thema Grundgehorsam bzw. Safety First. Es darf nicht wahr sein, dass ein Pferd, das das Kompliment nicht lernt, dafür sein Leben lässt. Bei einem Zirkuskurs in Leichlingen ist vor einigen Monaten ein Pferd zu Tode gestürzt und der Trainer versuchte sich herauszureden mit: "Da hat man mir einen Steiger untergeschoben." Nachdem das Pferd ein Dutzend mal gestiegen war und sich das erste Mal überschlagen hatte, hat er wohl die Besitzerin gefragt, ob er weitermachen soll. Diese antwortete, dass sie das Kompliment zuhause nicht machen wolle. Darauf ermahnte der Trainer sie, dass man einem Pferd ein solches Verhalten nicht durchgehen lassen solle (Quelle: Horseman - das Wort Käseblatt des Pferdesports will ich jetzt mal nicht in den Mund nehmen, obwohl ich es ungeheuerlich finde, dass das Blatt dem Trainer seitenweise ein Forum gegeben hat, der Pferdebesitzerin aber nicht). Ganz ähnlich verhielt es sich bei MEIN PFERD und der REITERREVUE, die unerwähnt ließen, dass das Pferd zum Dutzenden Mal stieg und sich dann das erste Mal überschlug, nachdem der Trainer sechs Minuten lang versucht hatte, das Pferd in das Kompliment zu zwingen. Videoaufnahmen beweisen, dass das Pferd in den ersten zwei Minuten brav kooperierte, aber dann wurde die Gegenwehr heftiger, weil der Trainer sich mit wenigen Zentimetern Richtung Boden nicht zufrieden gegeben hatte. Genauso sollte das Kompliment aber beigebracht werden: Über Wochen und Monate werden Zutaten des Kompliments erarbeitet und nach Zirkuslegende Freddy Knie kleinschrittig vorgegangen. Der hat nämlich irgendwann gesagt: "Jeden Tag ein Zentimeter wird auch irgendwann zum Meter". Nicht so bei diesem Trainer, der das Pferd schon beim allerersten Mal ganz nach unten ziehen wollte: eine Longe am Bein, ein Strick um den Hals und eine Helferin, die das Pferd am Halfter am Steigen hindern sollte. Die immer heftiger werdende Gegenwehr ist m.E. kein Wunder ist, wenn zwei Trainer es quasi von drei Seiten fesseln. Bei einem anderen Pferd im Kurs wurden sogar zwei (!!!) Fußlongen samt Führstrick eingesetzt, um es durch Hebelwirkung zu zwei Leuten niederzuringen, um das "A genoux" das Knien zu erarbeiten. Obwohl das verstorbene Pferd (wahrscheinlich in Todesangst, weil es gibt nichts Schlimmeres für ein Fluchttier als es an der Flucht zu hindern) sich bereits einmal überschlagen hatte, hörte der Trainer nicht auf mit dem Versuch, die Fußlonge als Zwangsmittel einzusetzen. Er hörte auch dann nicht auf, als das Pferd bereit war, etwa zehn Zentimeter Richtung Boden zu weichen. DAS wäre DIE Gelegenheit gewesen einen positiven Abschluß zu finden. Doch es überschlug sich ein zweites Mal. Nun hat er wohl nicht mehr gefragt, ob er weitermachen darf. Beim dritten Überschlagen war es tot: Genickbruch. Da die Pferdepresse sich offenbar im Erarbeiten von Zirkuslektionen so gar nicht auskennt (Notiz an mich selbst: Mein Pferd kündigen und Reiterrevue einen Leserbrief schreiben) und wohl auch die erwähnten Videos nicht angesehen haben, findet ihr ganz unten die Stellungnahme der Reitbeteiligung und Screenshots, die beweisen, dass dieser Trainer eine sehr geschönte Version der Geschichte an die Presse weitergegeben hat, wo er sich selbst als Opfer darstellt, obwohl er m.E. der Täter war, denn seine Anwendung der Fußlonge ist doch recht abenteuerlich und wird auch in der Literatur SO nicht beschrieben - ganz und gar nicht. Die Zutaten zum Kompliment erkläre ich in dieser etwas älteren Playlist (niemals ohne Trainer anwenden, aber was rede ich: MIT Trainer kann es auch in die Hose gehen). Bitte am PC schauen, da die unverzichtbaren Anmerkungen auf dem Handy nicht angezeigt werden. Ein drittes Pferd beim Kurs in Leichlingen ist ebenfalls in den Fight-or-Flight-Modus gewechselt und versuchte sich loszureißen. Wohlgemerkt: Es ging um Dinge, die Pferd und Mensch eigentlich Spaß machen sollen. Ein in obiger Playlist integriertes Video (uralt, sorry für die Qualität) zeigt, dass man selbst für die Erarbeitung des Kniens nur eine Fußlonge benutzt und nicht zwei und sinnvollerweise den Gebrauch auch zunächst bei einem Pferd erklärt, das die Fußlonge kennt und sozusagen als vierbeiniger Lehrer fungiert. Auch wird erklärt, dass es nicht bei jedem Pferd geht und man abbrechen sollte, wenn ein Pferd sich wehrt. Hier nochmal dieses Video separat: Ponys sehen es meist locker: "Fußlonge - na und?" ist Indis & Ciscos Devise Wenn man auf einen Kurs fährt, vertraut man darauf, dass der Trainer mehr Ahnung hat, als man selbst und weiß, was er tut. Es macht mich einfach wütend, dass hier den Besitzern vom Trainer die Schuld in die Schuhe geschoben werden sollte, indem gesagt wurde, man hätte ihm einen Steiger untergeschoben. Die Screenshots unten sprechen eine andere Sprache, aber das hat der Trainer auf seiner Facebook-Seite verborgen . Meines Erachtens fehlt es diesem Trainer an einer ganz bestimmten Sache: Er war nicht gut genug ausgebildet, um das Pferd einzuschätzen und seine Strategie an die Pferdepersönlichkeit anzupassen Manche Trainer behandeln alle Pferde gleich und das ist in vielerlei Hinsicht gefährlich. Bei Pferden, die Angst haben oder klaustrophobisch reagieren (wie z.B. auf ein oder zwei Fußlonge mit zwei Stricken kombiniert) muss man ganz anders vorgehen als bei selbstbewußten vierbeinigen Rotznasen. Wenn eine Methode nicht funktioniert, dann braucht es eine andere - so einfach ist das. Aber auch wenn ein Pferd nicht will oder einfach keinen Bock hat, ist das noch lange kein Grund diese zu versklaven mit Aussagen wie: "Damit darf das Pferd nicht durchkommen." Wir sind ja nicht im Krieg, sondern wollen uns eine Partnerschaft mit dem Pferd aufbauen, in der es um gegenseitigen Respekt geht. Um ein unerwünschtes Steigen in den Griff zu bekommen, sollte man statt das Brecheisen auszupacken und mit dem Kopf durch die Wand zu wollen, einfach klüger sein als das Pferd, was ich Euch im nächsten Teil dieser Blogserie erkläre. Bei dem verstorbenen Pferd hat es sich aber keineswegs um einen Steiger gehandelt: Es war so brav, dass selbst kleine Kinder es händeln konnten. Dieses Steigen war somit vom Trainer hausgemacht. Unterhalb der Werbung folgt die von mir kommentierte Stellungnahme der Reitbeteiligung und die versprochenen Screenshots (möglicherweise nicht optimal sortiert, weil ich den Beitrag von der German Open Westernreiten aus eingegeben habe). Vorab noch das im 1. Foto verlinkte Video, wie unsere Fancy das Kompliment ohne Fußlonge gelernt hat. Die ist mit der Fußlonge nämlich auch beinahe ausgerastet, was ja verständlich ist ... so als Fluchttier: Das Fixieren der Pferdebeine fühlt sich einfach lebensbedrohlich an: Wie man ohne Flaschenzug und "Das-lasse-ich-meinem-Pferd-nicht-durchgehen"-Sprüchen damit umgeht, wenn ein Pferd sich verweigert, könnt ihr im Pferde-vermenschlichen-Buch und im Lehrbuch "Westernreiten meets Natural Horsemanship" nachlesen. Noch eine Bitte in eigener Sache, bevor es weitergeht mit dem Thema "Fußlonge als Flaschenzug": Da bald Bundestagswahl ist, besucht auch meinen POLITISCHEN BLOG, isbd. diesen Artikel: Zukunft statt Zocken - Fakten, die man vor der Wahl einfach wissen MUSS Zu dem Kasten in der Reiterrevue, wo die "Journalistin" inkognito auf einem Kurs bei Peter Pfister war und ihn quasi in den Himmel lobt: Was hat die denn erwartet nach so einem Desaster? Dass er weiter macht wie bisher? Er hat einen Ruf zu verlieren und damit geht es um viel Geld. Deswegen erklärt er sich ja so ausführlich gegenüber der Presse, obwohl er gleichzeitig von den Besitzern Diskretion erbeten hatte, wie mir die Reitbeteiligung schrieb.  Ich selbst kenne die Reitbeteiligung persönlich und sie hat mir kurz nach dem Tod des Pferdes zunächst geschrieben, dass und wie das Pferd verunglückt ist, aber mir den Namen des Trainers nicht verraten. Sie hat nämlich alles Andere getan, als einen Shitstorm loszutreten. Den Namen hat sie erst gesagt, nachdem Pfister auf seiner Facebook-Seite behauptet hat, man hätte ihm einen Steiger "untergeschoben" (!!!) und daraufhin haben etliche Menschen seine Seite negativ bewertet oder aber in den Kommentaren geschrieben, was für ein braves Pferd Evita war: Auch das bravste Pferd wehrt sich irgendwann, wenn man es quasi fesselt und über Zwangsmaßnahmen (Flaschenzug-Effekt wirkt hier als Hebel bzw. Kraftverstärker) versucht niederzuringen. All diese Kommentare, hat Peter Pfister dann gelöscht, indem er die Bewertungsfunktion auf seiner Seite unsichtbar geschaltet hat. Stellungnahme der Reitbeteiligung der bei Peter Pfister im April 2017 tödlich verunglückten Evita. In der aktuellen Oktober-Ausgabe der Reiter Revue schreibt diese, ich zitiere: "Sie (die Besitzerin von Evita) bestätigte jedoch am Telefon, dass das Pferd vor dem Unfall innerhalb des Trainings zuvor zwei Mal gestiegen sei." Dies ist NICHT RICHTIG. Wir haben von den beiden ersten Stürzen je eine Video. Das erste Video geht über sechs Minuten, bis es zum ersten Sturz mit Überschlag über den Rücken kommt (dieser erste und der zweite Sturz waren noch nicht tödlich). Innerhalb dieser ersten sechs Minuten vor dem ersten Sturz steigt Evita etliche Male, auch springt sie mehrmals zur Seite weg. Sie ist deutlich öfter gestiegen, bis sie dann so heftig und schnell stieg, dass sie sich zum ersten Mal mit voller Wucht über den Rücken überschlug. Weiterhin schreibt die Reiter Revue: "Auch die Reitbeteiligung des verunglückten Pferdes meldet sich plötzlich in einem Forum zu Wort. Es beginnt ein Shitstorm auf den Ausbilder, der sich für den Unfall und seine generelle Trainingsweise rechtfertigen muss." Dazu muss ich jetzt mal tief Luft holen. Peter Pfister postete nämlich auf seiner Facebook Seite, dass man ihm offensichtlich einen Steiger untergeschoben habe. Diesen Kommentar hat er sehr schnell wieder gelöscht. Ebenso hat er die daraufhin folgenden Reaktionen auf seinen Kommentar gelöscht. Es haben sich nämlich einige Leute gemeldet, die Evita gekannt haben. Peter Pfister soll ausserdem gegenüber der Redaktion der Reiter Revue behauptet haben, Evita wäre ein problematischer Steiger gewesen. Die Redaktion rief daraufhin die Besitzerin von Evita an. Die Besitzerin stellte diese Aussage richtig, nämlich, dass Evita kein Steiger gewesen ist. Macht euch selbst ein Bild davon, hier sind die Screenshots aller gelöschten Kommentare. Übrigens wurde Peter Pfister gefragt, wie er dazu kommt, so etwas zu behaupten. Er hat nie geantwortet. Es kann also keine Rede davon sein, dass er sich nun rechtfertigen muss. Und den SHITSTORM, den hat er selber ganz alleine ausgelöst. Er treibt ein Pferd in den TOD und behauptet dann, unsere Evita wäre ein problematischer Steiger gewesen. Ganz große Klasse von so einem bekannten Trainer. In die Scheiße hat er sich selber hineingeritten. Und absolut einseitig recherchiert von der Reiter Revue, der Mein Pferd und der Horseman. Diese drei Zeitschriften haben Peter Pfister unheimlich viel Platz eingeräumt. Aber keine dieser drei Zeitschriften hatte anscheinend Kenntnis davon, dass Peter Pfister behauptet hat, Evita wäre ein Steiger gewesen. Besonders schlimm macht es der Zusatz, dass sie ihm "untergeschoben" worden wäre. Dies suggeriert eine Absicht. Und was hätte damit bezweckt werden sollen? Ich habe fertig, bildet euch eure eigene Meinung. (Ulrike Bader)
22.08.2017
Nicola Steiner Horsemanship
Keine Kommentare
Muss Pferdetraining eigentlich immer nur lieb und nett sein?  Kuscheln ist zwar nett, aber es sollte alles zu seiner Zeit sein und vor allem sollten wir das Pferd um Erlaubnis fragen, es streicheln zu dürfen Diese Frage sollte man mal einem Manager stellen, denn wenn der immer lieb und nett ist, dann ist er in seinem Job falsch, aber so was von. Im Pferdetraining wird das aber erwartet, dass der Trainer stets und ständig mit Samthandschuhen agiert, egal, wie das Pferd sich verhält. In diesem Zusammenhang habe ich im letzten Monat den Blogbeitrag: "Pferd mit der Schaufel niedergestreckt" geschrieben und betont, dass ich natürlich nicht befürworte, Pferde mit Schaufeln zu schlagen, aber ein paar Gedanken zum berühmt-berüchtigten Klaps niedergeschrieben haben. Zusammengefasst: Wir setzen dem Pferd, das entgegen, was es uns entgegen setzt PLUS 100 Gramm Wir haben keinen Groll dabei im Bauch, so dass es ein Spiel bleibt Wir wählen so leichte Aufgaben, dass eine Überforderung ausgeschlossen wird Wir gehen anders vor, wenn Angst im Spiel ist, isbd. wenn Pferde einfrieren vor Angst Unsere Phase 4 setzen wir ein einziges Mal kurz und knackig ein, so dass das Thema geklärt ist und wir keine Dauernörgler beim Pferd werden. Heute geht es weiter mit Teil 2, denn nur weil Pferdetraining nicht immer lieb und nett sein muss, heißt das noch lange nicht, dass man dem Pferd alles Erdenkliche antun darf. Es gibt ein paar wenige Dinge, die man unbedingt durchsetzen sollte und zwar Übungen, die uns den Grundrespekt sichern und zeitgleich so einfach sind, dass kein Pferd damit überfordert ist, z.B. ein Schritt rückwärts, ein Schritt die Vorhand oder Hinterhand bewegen, aber der Gegenpol ist das Verständnis fürs Pferd und der Respekt vorm Pferd, der uns dazu bringt, sich ins Pferd einzufühlen. Es gibt schließlich auch hochsensible Pferde, denen man Zeit geben muss. Die Kunst ist es eben, das jeweilige Pferd einzuschätzen. Die meisten Pferde verstehen aber durchaus, wenn man ihnen abverlangt, dass sie ausweichen sollen - nur ein kleines bisschen, denn genau das verlangen auch ihre Artgenossen von ihnen - egal wie das jeweilige Pferd tickt. Wichtig ist, dass das Ganze ein Spiel ist. Wut oder Frustration hat im Pferdetraining nichts zu suchen. Menschen werden ständig von ihren Pferden rumgeschubst und merken es nicht Ausgelassenes Pferd (Foto: Katharina Erfling) Ich habe dieser Tage eine Kundin verloren, weil ich ihrem Pferd einen Klaps gegeben habe, weil es massiv in meinen persönlichen Bereich eingedrungen ist und Anstalten machte, mich herumzuschubsen. Man könnte dieses Pferd fast schon gemeingefährlich nennen, weil es schon seit 14 Jahren die Stallgemeinschaft in Angst und Schrecken versetzt: Es tritt Leute, reißt sich auf dem Weg zur und von der Weide los und hat seiner Besitzerin dabei die Hände verbrannt und das durch ihre Handschuhe hindurch. Zum Glück ist es dann nicht in den Straßenverkehr gerannt. Sie hat mich daher um Hilfe gebeten. Ich habe selten monatelang Zeit, um ein Pferdeproblem zu lösen, sondern arbeite z.T. sogar in 60-Minuten-Einheiten, weil die Leute sich mehr Unterricht schlicht nicht leisten können. Dieses Pferd versuchte nun mich durch die Gegend zu schubsen und weigerte sich anschließend standhaft einen Schritt zur Seite zu gehen, insbesondere beim Vorhand-Weichen (ein fast sicheres Zeichen dafür, dass man es mit einem selbstbewussten Pferd zu tun hat), also hat es von mir einen Klaps mit dem Stick auf der Brust erhalten, wobei die Besitzerin mich fragte, ob das nicht Gewalt sei. Ich erklärte ihr, dass Gewalt auch etwas mit der inneren Haltung zu tun hat und finde es wichtig, dass ein solcher Klaps ein Spiel ist - frei von Groll, Frust und Wut - zumal dieses Pferd ja auch keine Scheu hat, Menschen gegenüber gewalttätig zu sein. Meine Ex-Kundin gehört zu den Leuten, die in ihrer Jugend einmal ein paar Reitstunden hatten, seit Jahren nicht geritten sind und sich dann ausgerechnet das schwierigste Pferd im Stall kaufen, weil es erstens nicht so viel kostet und zweitens ja so nett guckt ... sagen zumindest die kleinen Töchter. Das Pferd wurde den Kindern gekauft, obwohl jede Menge Horrorgeschichten von Schandtaten dieses Pferdes kursieren. Immerhin hat sie sich für geschlagene zwei Einheiten kompetente Hilfe gesucht: Bei der zweiten Stunde kam mir das Pferd, das sich sonst immer losreißt, sogar schon entgegen gelaufen, weil Pferde so gar nicht erwarten, dass man sie mit Wattebäuschen bewirft und weil ich neben dem kleinen Klaps auf der anderen Seite auch versucht habe, das Pferd zu verstehen und es ernst genommen habe in seinen Bedürfnissen. Aber einen Tag später - komischerweise nach dem die Besitzerin Reitunterricht mit dem Pferd genommen hat - wurde mein Natural Horsemanship Training beendet. Die Reitlehrerin hatte nämlich eine viel leichtere Löstung parat, um das Pferd gefügig zu machen und das schimpft sich dann auch noch gewaltloses Training. Eine Lösung, die fürs Pferd der blanke Horror sein muss. Dieses Pferd kann nämlich geritten werden und zwar mit Ausbindern. Weil das Pferd in dieser Fesseltechnik ja reitbar ist, gibt es da auch noch zwei Reitbeteiligungen: So ein Pferd kostet ja Geld, muss ja irgendwie wieder reinkommen, auch wenn die eine Reitbeteiligung reiterlich eher auf Anfängerniveau unterwegs ist. Also mich wundert es jedenfalls nicht, dass sich dieses Pferd nur schwer einfangen lässt, wenn Reiten mit Schmerz verknüpft ist und seine Befindlichkeiten niemanden interessieren. Verschnürt wie ein Weihnachtspaket - soll das etwa gewaltloses Training sein? Queenie ist dagegen: Dieses Mal gegen den Ausbinder, aber fünf Minuten pro Seite an der Longe ist was anderes, als Ausbinder zum reitbar machen Aber wenn das Pferd verschnürt ist, wie ein Weihnachtspaket, müssen weder Besitzer noch Reitbeteiligungen ordentlich reiten lernen, nur abmachen darf man die Dinger eben nicht. Sobald sie abgenommen werden, rennt das Pferd nämlich los: Ich nehme an vor Schmerz. Die angeblich gewaltlose Besitzerin, die mir stolz sagt, dass ihre zehnjährige Tochter das Pferd nach den Sommerferien dann auch noch reiten soll, hat so wenig Ahnung von Pferden und Muskelaufbau, dass sie nicht bedenkt, dass ein Muskel, der über mehrere Minuten angespannt wird, schmerzhaft brennt und sogar geschädigt wird (wie genau sich das mit der Rollkur verhält habe ich HIER für das Pferdeportal 4my.horse erklärt). Die Diskussion über die Rollkur ist entweder an der Dame vorbei gegangen oder sie hat auf Facebook gelesen, dass alles tutti ist, solange das Pferd nicht hinter die Senkrechten gerät. Gelegentlich einmal kurz hinter der Senkrechten hat aber nichts mit Rollkur zu tun, solange das Pferd immer wieder in die Entspannung entlassen wird. Als Konsument des alltäglichen Facebook-Wahnsinns warte ich dennoch nur darauf, dass die Dame irgendwann mal Fotos präsentiert, worauf das Pferd mit Halsring oder mindestens gebisslos mit der Tochter oben drauf fotografiert wird und ganz Facebook Beifall klatscht. Eine ähnlich unbedarfte Dame ging mit ihrem dreijährigen Pferd, das erst wenige Wochen unterm Sattel ist, ins Gelände und stürzte. Der Stallgemeinschaft wurde eine rührselige Geschichte aufgetischt, wonach das Pferd sich erschrocken hätte, zur Seite gesprungen sei und brav neben der Besitzerin gewartet haben soll, bis diese sich aufgerappelt hatte. Die Stallgemeinschaft war genauso beeindruckt wie die Facebook-Nutzer ob dieser rührseligen Vertrauens- und Große-Liebe-zwischen-Pferd-und-Mensch-Story. Diese wunderschönen Geschichten klingen wie aus dem Märchenbuch, haben mit dem Märchenbuch aber meist nur eins gemeinsam: Sie sind nicht wahr. Denn ein mit dem Fahrrad vorbeifahrender Jäger hat die Dame mit dem dreijährigen Pferd kurz vorm Sturz getroffen und ein Pferd gesehen, das im Affenzahn unkontrollierbar durchs Gelände preschte, während sich die Besitzerin mit Ach und Krach am Sattel fest klammerte. Den Sturz selbst konnte der Jäger nicht beobachten, denn die beiden waren ratzfatz seinem Blickfeld entschwunden, so halsbrecherisch war das Tempo. Nicht immer alles glauben, was einem die Leute weis machen wollen Solche Rosa-Wattebausch-Reiter erzählen dann auch gerne, dass sie ihrem Pferd noch nie im Leben einen Klaps gegeben haben. Wenn es stimmt, kommt oft genug ein derart unkontrollierbares Pferd wie in den Beispielen oben dabei heraus und wenn der, der das behauptet, ein wohlerzogenes Pferd hat, dann weiß man nicht, ob das mündlich Behauptete der Wahrheit entspricht. Sagen kann das ja jeder, dass er dem Pferd noch nie einen Klaps gegeben hat. Aber wer weiß schon, was hinter geschlossenen Türen so alles geschieht. Und wenn man nachbohrt und fragt: "Was machst Du denn, wenn Dein Pferd Dich beißt oder tritt", dann wird gesagt, dass das ja schließlich was Anderes sei - versteh ich nicht. Das sind auch bei "den Anderen" die einzigen Gründe für einen Klaps. Der Unterschied scheint eher zu sein, dass die einen es zugeben und die anderen eben nicht. Eines sollte uns also klar sein: Es gibt einfach Leute, die behaupten viel, wenn der Tag lang ist. Ich hatte auch einmal jemanden zum Training hier, die auf Facebook im Brustton der Überzeugung behauptet, sie würde nur und ausschließlich mit positiver Verstärkung arbeiten. Sie war keine halbe Stunde hier, da hatte sie schon unser bravstes Pferd geschlagen (HIER und HIER nachzulesen). Gerade bei diesem Pferd hätte ich genau das aber eben nicht gemacht. Ist es nicht erstaunlich, dass die, die dazu steht, dass ein Klaps manchmal nötig ist, viel, viel seltener klapst, als die, die Facebook rauf und runter tönt, sie würde nur mit positiver Verstärkung arbeiten? Im Detail ist damals Folgendes passiert. Wir hatten für diese Zirkusaufführung beim Rodeo üben wollen und da hatdie Zirkustrainerin uns glatt den besten Trick (fast) kaputt gemacht Wir hatten unserem todbraven Lucky gerade das Steigen am Boden beigebracht und weil sich alle so sehr freuten, wenn er es tat, wollte er es immer wieder zeigen. Wir haben das geduldet, weil die Erfahrung zeigt, dass dieses Verhalten sich nach ein, zwei Wochen von selbst erledigt, wenn man ein ungefragtes Steigen einfach nicht belohnt, zumal das Pony sich immer von uns weg drehte, um niemanden zu gefährden. Und jetzt kommt der springende Punkt: Es ist nicht bei jedem Pferd angebracht, ihm einen Klaps zu geben. Es gibt Pferde, wo das total nach hinten losgeht. Dieses Pferd wollte nach diesem Klaps - dank der schlagenden Zirkustrainerin, die wir ungewollt dafür bezahlt haben, dass sie Zirkustricks abgewöhnt - überhaupt nicht mehr steigen. Es gibt nämlich auch Pferde, die hochsensibel sind und denen man Zeit geben muss. Man muss einschätzen können, ob das Pferd einen aus Angst oder aus Dominanz bedrängt. Um diese Pferde geht es im nächsten Monat, wo ein Pferd stieg, weil es einen Zirkustrick verweigerte, der Trainer das Erlernen dieses Tricks aber mithilfe der Fußlonge durchsetzen wollte und das Pferd zu Tode kam, weil es sich beim nach hinten überschlagen und das Genick gebrochen hat. Außerdem erkläre ich im September, wie man unerwünschtes Steigen abstellen kann, indem man es ganz bewusst nicht bestraft, sondern abrufbar macht. Auch in meinen Büchern findet ihr einige Wege, wie man mit umgekehrter Psychologie zu einem leistungsbereiten Pferd kommt, denn der Klaps, damit das Pferd uns nicht bedrängt, ist nur die eine Seite der Medaille, denn wir müssen unsere Pferde auch verstehen und ihren Bedürfnissen gerecht werden (Lest auch die allerneuste Amazon-Rezension - Kopie unterhalb der Buchtipps). Unsere Pferde sind nicht unsere Sklaven. Es geht einerseits um einen goldenen Mittelweg und andererseits um die Kunst, die eine Strategie aus Tausenden zu finden, die für das jeweilige Pferd goldrichtig ist. Dafür muss der Mensch lernen, die Körpersprache des Pferdes zu lesen und sich ins Pferd hinein zu fühlen. Mehr dazu vor allem im ersten und im vierten Buch: Da bald Bundestagswahl ist, besucht auch meinen POLITISCHEN BLOG, z.B. diese Artikel: Zukunft statt Zocken - Fakten, die man vor der Wahl einfach wissen MUSS Skandal im Jobcenter – Gelder in Verwaltung umgeleitet Was ist wichtiger? Die Katze oder das Biotop? Von der Avon-Beraterin in den Haustürwahlkampf Von Schildbürgerstreichen und dem unfreiwilligen Abenteuerschwimmbad Lest auch die Leseprobe zu meinem sozialkritischen Buch: Die Lüge vom Sozialstaat Hier - wie versprochen - die neueste Amazon Rezension zu "Westernreiten meets NHS" Ein wunderbares Praxisbuch Dieses Buch ist mit viel Herzblut, gepaart mit einem enormen Fachwissen, geschrieben worden. Die Ergänzungen namhafter Pferdeprofis ergänzen die Beschreibungen des Weges mit Pferden in wunderbarer Weise. Nicola Steiner motiviert in ihrem Buch immer wieder das einzelne Pferd zu sehen und dabei besonders auf die eigene Haltung zu achten, ein Gefühl zu entwickeln was es im Training benötigt. Sie schreibt, dass es schwer ist ein Gefühl für die eigene Haltung und das jeweilige Pferd in einem Buch zu vermitteln. Ich finde, dass ihr dies sehr gut gelungen ist. Es ist kein Methodenbuch, vielmehr fordert es auf sich selber in den Prozess mit einzubeziehen und mit Pferden beim Training gemeinsam zu lernen. Ich kann dies Buch nur empfehlen, besonders den Pferdemenschen, die sich in der Arbeit mit Pferden gerade mal in einer Sackgasse befinden. Es hilft bei sich anzukommen, sein Pferd noch einmal mit anderen Augen zu sehen und dann den Weg des gemeinsamen Lernens zu gehen. Dann ist plötzlich alles ganz leicht.
14.07.2017
Nicola Steiner Horsemanship
2 Kommentare
Jetzt geht bestimmt ein Aufschrei der Entrüstung durch die Leserschaft und ich kann nur sagen: "Ich war's nicht." Aber auch, wenn ich noch nie ein Pferd mit der Schaufel geschlagen habe, so kann ich das in den konkreten Fällen sehr gut nachvollziehen (die Schaufel-Geschichten sind weiter unten). Auch wenn die beiden Pferde ihr gemeingefährliches Verhalten danach nie wieder gezeigt haben, will ich keineswegs dafür plädieren, Haustiere mit Schaufeln niederzustrecken. Ich möchte einfach nur darauf hinweisen, dass diese rosarote Wolke, die z.B. auf Facebook verbreitet wird von dankbaren Pferden, die so übermäßig geliebt werden, dass sie alles für ihren Besitzer tun, nichts weiter sind als Augenwischerei und wenn überhaupt dann nur auf einen sehr geringen Prozentsatz der Pferde zutrifft. Alle anderen Pferde testen ihren Menschen, nicht um diesen Menschen zu ärgern, sondern um eine adäquate Antwort auf die elementare Frage in der Pferdewelt zu stellen: "Bin ich sicher?" Und wenn der Mensch zögerlich ist, dann fühlt sich ein Pferde eben nicht sicher und stellt diese Frage ein zweites, drittes oder hundertstes Mal - eine permanente Diskussion halt. Diese erste Frage des Pferdes zum Thema Sicherheit können Sie - in der Regel ohne Schaufel - über die Beantwortung einer zweiten Frage beantworten und die lautet "Wer bewegt Wen?" - wie das geht, steht hier: http://www.12oaks-ranch.de/natural-horsemanship/nhs-reitschul-guide/ Pferde sind nicht immer nett und manche Pferde sind regelrecht streitlustig. Jetzt ist es aber nicht nur entscheidend, dass es Ihnen gelingt, Ihr Pferd zu bewegen und nicht vor ihm ausweichen, sondern Sie sollten dies schnell können und möglichst mit einer einzigen kurzen, knappen und dynamischen Aktion. Denn das Pferd will von Ihnen wissen, wie Sie sich verhalten, wenn der Tiger oder das Wolfsrudel angreift: Wer zögert, ist tot. Es macht eben wenig Sinn, mit Tigern und Wolfsrudeln in Stuhlkreisen Grundsatzdiskussionen zu führen. Deswegen gibt es im Natural Horsemanship etwas, das Phase 4 genannt wird (HIER schreibe ich darüber und stelle die vier Grundtypen der Pferdepersönlichkeitstypen vor). Diese Phase 4 ist eben nicht bei allen Pferden gleich und umschreibt das, was den Gehorsam des Pferdes sicherstellt und folgt dem Grundsatz: "So wenig wie möglich, aber so viel wie nötig." Bei dem einen Pferd reicht es vielleicht, wenn Sie die Augenbraue streng heben und böse gucken, manche brauchen hingegen ein lautes Wort und es gibt in der Tat auch einige wenige, bei denen sie körperlich werden müssen, um die Frage des "Bin ich sicher?" fürs Pferd (unmiss)verständlich zu beantworten. Ich nehme dafür vorzugsweise einen Horseman's Stick, weil dieser nicht peitscht, denn man will dem Pferd ja keine Schmerzen zufügen und beginne mit dem, was im Parelli-Programm "Phasen der Gerechtigkeit" genannt wird (HIER schreibt eine Parelli-Instruktorin zum Thema "Phase 4 oder Gewalt?"). Bei dieser Phase 4 kann es übrigens sein, dass sie in bestimmten Situationen die ersten drei Phasen weglassen, z.B. wenn das Pferd Sie angreift oder in Ihren persönlichen Bereich eindringt. Beim fortgeschrittenen Pferd lassen Sie wiederum die Phasen 2 und 3 weg, was im gleichen Blog HIER erklärt wird. Jetzt neigt der geneigte Leser vielleicht dazu, erst einmal zu sagen: "Ich probiere es erst mal zehn Mal im Guten, bevor ich massiv werde oder ich bemühe mich nicht so feste zu schlagen." Ich habe neulich ein Video von Bernd Hackl gesehen, der mit Gerten arbeitet und an sich selbst ausprobiert, ab wann die Gerte weh tut: Stärker würde er die Gerte niemals einsetzen, sagte er. Das ändert allerdings nichts daran, dass er mit Sprüchen wie "Ich-Chef-Du-Nix" buckelnde Pferde trainiert, die nur deswegen buckeln, weil sie krank sind: Kissing Spines bei Future, Sehnenschaden bei Luis, um nur zwei Beispiele zu nennen. Wie auch immer: Die Haltung von "Ich tue Dir nicht weh" wäre ein gefundenes Fressen für den angreifenden Tiger, der sich wohl händereibend freuen wird: "Das ist aber nett, dass du mir nicht weh tust, dann kann ich mich in aller Ruhe meinem Mittagessen Pferd widmen." Und dieses vom Tiger potentiell bedrohte Pferd will von uns doch nur eins wissen: "Kannst Du mich vorm Tiger beschützen? Weil, wenn nicht, dann passe ich auf mich selbst auf." Und wenn ein Pferd genau das tut, dann kann es für Mensch und Tier gefährlich werden, denn in einer zivilisierten Welt, kommt das Pferd nicht alleine klar. Ich war gestern bei einer Kundin, die ihr Pferd für einen Monat in Beritt gegeben hatte und als das Pferd zurück kam, war das sonst brave Pferd von heute auf morgen unhändelbar. Es hatte im Beritt bei Praktikanten die Erfahrung gemacht, dass diese sich rumschubsen lassen und schubste jetzt auch seine Besitzerin herum, was er vor dem Beritt nicht getan habe. Die Besitzerin erzählte mir, dass er, als sie ihn vor zehn Jahren gekauft hat, ähnlich dominant gewesen sei. Sie habe damals ein einziges Mal ein Halfter nach ihm geworfen und damit war für zehn Jahre die Rangordnung geklärt - bis zum Beritt. Es war gestern meine erste Stunde und es brauchte nicht viel, um dem Pferd klar zu machen, dass Besitzer schubsen verboten ist. Aber nicht bei allen Pferden ist das so leicht. Manchmal entstehen eben Geschichten mit Schaufeln. Schaufelgeschichte Nummer 1 - Hund vom Pferd ins Koma getreten Eine Kundin von mir hatte früher ein Pferd, das sobald die Boxentür auch nur einen Spalt aufging, die Nase dazwischen geschoben hat, in einem Affenzahn durch den Spalt geschossen ist und mit Karacho zur Wiese gerannt ist. Weil ja niemand dem Pferd Gewalt zufügen wollte, hat man alles versucht, was in der Pferdewelt so als heilsam empfohlen wird: vom Clickern bis zum Ignorieren - ohne jeglichen Erfolg. Bis zu dem Tag, als dieses Pferd auf seinem Dampfwalzenweg zur Weide einen Hund überrannt hat, der danach so schwer verletzt wurde, dass er tagelang um sein Leben kämpfte und im Koma lag. Es hätte auch ein Kind sein können, das diesem Pferd gerade im Weg stand ... Jetzt hat mir gerade jemand per PN einen Link gesandt, mit sieben Dingen, die man angeblich von Sandra Schneider lernen kann. Was dort steht, ist z.T. in der Tat sogar richtig, nur das Frau Schneider sich an die von ihr selbst aufgestellten Regeln so gut wie nie hält. Sie zieht den Pferden Longenkarabiner durchs Maul, um sie gefügig zu machen oder versucht gerade mal dreijährige Pferde im Roundpen anzureiten, in dem das Pferd erwartungsgemäß Gleichgewichtsprobleme bekommt. Aus genau diesem Grund buckelt dieses Pferd, weil Frau Schneider die Regel bricht, dass man junge Pferde auf geraden Linien reiten sollte, z.B. im Gelände (von Ausnahmen abgesehen). Bei den VOX-Pferdeprofis fällt halt immer wieder ins Auge, dass das gesprochene Wort wenig damit zu tun hat, was die Trainer in Wirklichkeit mit den Pferden tun oder ihnen vielmehr antun aus mangelnder Kompetenz. Die Bloggerin schreibt, sie sei nicht gebeten worden, den Artikel zu schreiben, aber wenn man ihr "Über mich" anklickt, dann fragt man sich - genau wie bei Sandra Schneider: WIE SIND DIESE DAMEN QUALIFIZIERT? Beide haben keine Ausbildung im Pferdebereich, wurden nicht von Dritten geprüft (außer einem Wanderrittführer), erwähnen lediglich diverse Praktika und die Bloggerin will Englisch-Reiten mit Elementen des Natural Horsemanship gelernt haben (für mich ist NHS eine Lebenseinstellung, der man ganz oder gar nicht folgt, denn 100 Wörter Deutsch mit 50 Wörtern Russisch und 500 englischen ergeben keine Sprache). Die Bloggerin hat nun also einen Demotag von Sandra Schneider gesehen und war offenbar hellauf begeistert von Sandras "lieb und nett und immer ohne Gewalt" Beteuerungen. Ohne Gewalt finden wir doch alle toll, aber manchmal ist das einfach nur Wunschdenken. Daher finde ich es unverantwortlich, wenn an solchen Demotagen Regeln auf gestellt werden im Sinne von: "Machen Sie niemals dies und niemals das." Es gibt nämlich immer Ausnahmen von der Regel. Mit schönen Worten kann man einfach kein Pferd erziehen - zumindest nicht jedes. Ich persönlich habe es schon erlebt, dass die, die sich selbst als ganz besonders sanft darstellen ("Ich arbeite nur mit positiver Verstärkung"), in Wahrheit die sind, die ganz besonders brutal vorgehen (HIER und HIER nachzulesen). Frau Schneider fordert nun also in einem "ihrer" sieben Punkte, man solle niemals Gewalt anwenden (für mich klingt das Alles nach: Irgendwo gelesen und auswendig gelernt). Hallo? Das will doch wirklich ausnahmslos jeder, auch ich - sind wir nicht alle gegen Gewalt? Aber Gewalt anwenden und jedem Konflikt aus dem Weg gehen, sind zwei paar Schuhe: Was soll denn ein Lehrer, der Schulhofaufsicht hat, machen, wenn er beobachtet, wie ein Kind von einem anderen verprügelt wird? Wenn ein energisches "Lass sofort das Kind los" nicht hilft, dann hat der Lehrer keine andere Wahl, als handgreiflich zu werden und den angreifenden Jungen runter vom Opfer zu zerren auf die Gefahr hin, dass der Angreifer einen blauen Fleck erhält. Was machen Polizisten, wenn diese sehen, dass der Mörder gerade im Begriff ist, sein Opfer niederzustechen? Genau: Sie schießen und retten dem Opfer das Leben, wobei der Täter zeitgleich seines verliert. Ein NIEMALS und ein IMMER kann niemals funktionieren, denn im Endeffekt gilt das Wort "IMMER" nur für einen einzigen Sachverhalt  und der lautet: Es kommt drauf an !!!! Was ist jetzt aber aus dem Pferd geworden, das den vorbeilaufenden Hund ins Koma getreten hat? Ich verrate nur eins: Dem Vater der Pferdebesitzerin ist eine unorthodoxe Lösung eingefallen und das Pferd ist niemals wieder aus der Box gestürmt, ließ sich von dem Tag an ein ganzes Pferdeleben lang gesittet zur Weide führen, aber bevor ich das erzähle, kommt die Schaufelgeschichte Nr 2: Mit Handy fürs ohnmächtige Pferd Tierarzt gerufen Im nächsten Beispiel geht es nicht um verletzte Hunde, sondern um kleine Kinder, die sich in allerletzter Sekunde vor einem Pferd retten konnten, das sie angegriffen hatte. Das nicht nur einmal, sondern regelmäßig und zwar jedes Mal, wenn die Kinder auch nur die Weide betreten haben. Das Pferd, das Hunderte Meter entfernt am anderen Ende der Weide gestanden hat, rannte mit angelegten Ohren und weit aufgerissenem Maul auf die Kinder zu, die tierisch einen gewischt bekamen, wenn sie sich durch den Stromzaun in Sicherheit brachten. Und das waren nicht nur die eigenen Kinder, sondern sämtliche Kinder, deren Pferde auf dieser Weide standen. Von Longierpeitschen ließ sich das Pferd nicht beeindrucken. Also hat sich die Pferdebesitzerin (ihres Zeichens auch Mutter) mit einer Schaufel in der Hand auf die Weide gestellt und darauf gewartet, bis das Pferd auf die Kinder zupreschte und dann hat sie getroffen, worauf das Pferd umgekippt ist: Ohnmächtig. Daraufhin hat diese Mutter in aller Seelenruhe die Nummer des Tierarztes in ihr Handy getippt, der im Nachgang eine Gehirnerschütterung diagnostiziert hat, wovon sich das Pferd aber schnell wieder erholt hat. Danach hat es aber nie wieder Kinder angegriffen. Ihr werdet es schon erraten haben: Auch der Vater des anderen gemeingefährlichen Pferdes hat mit der Schaufel vor der Boxentür gewartet und das Problem so für alle Zeiten gelöst. Beide Pferde sind absolut umgänglich geworden und gehen mit ihren Besitzern seit diesem Vorfall durch dick und dünn. Jetzt ist die Frage, was sinnvoller ist: Wochen- und monatelang mit den Pferden clickernd und positiv verstärkend diskutieren, in der Hoffnung, dass dem Pferd Leckerlis schmecken? Und diesen ganzen Aufwand nur betreiben, weil man ja niemals und unter keinen Umständen dem Pferd einen kleinen Klaps geben will? Es so zu machen, ist eine hervorragende Idee, wenn Pferde vor allem eines richtig gut lernen sollen: Diskutieren und jede Anweisung des Menschen in Frage stellen (wobei es auch Pferde gibt, wo Clickern gut funktioniert). Man muss durchaus eingestehen, dass die Methode der Phase 4 (allerdings ohne Schaufel) ja vor allem bei dominanten Pferden und solchen, die vor Angst die Flucht ergreifen, funktioniert. Es gibt auch eine Sorte von Pferden, die einfriert, wenn sie Angst hat: Bei der wäre das Phase-4-Konzept vollkommen falsch. Bei diesen muss man unbedingt ganz andere Strategien wählen, z.B. Zeit geben. Auch dominante Pferde sollen natürlich nicht entrechtet werden, denn aus einer Haltung heraus, dass der Mensch sich durchsetzen könnte, wenn er denn wollte, ist es viel einfacher dem Pferd zu sagen: "Heute darfst Du entschieden." Denn, wenn man sein Pferd nicht versklaven möchte, muss man immer beide Säulen des Natural Horsemanship bedienen: Gehorsam UND Motivation, denn das Pferd soll ja nicht zum Befehlsempfänger werden, sondern nur elementare Regeln des Zusammenlebens einhalten - ganz ähnlich wie in der Kindererziehung. Es gibt weder im Pferdetraining noch im normalen Leben Schwarz und Weiß; man muss vielmehr das rechte Maß finden und immer abwägen. Dafür muss man in der Lage sein, Pferde einzuschätzen, um dann auf eine Art Werkzeugkoffer mit Hunderten möglicher Strategien zurück greifen zu können. Das lernt man nicht in einem halbjährigen Praktikum in den USA, das Sandra Schneider großspurig Trainerausbildung nennt. Auch Bernd Hackl hat keine Ausbildung im Pferdebereich und wurde ebenfalls nicht von Dritten geprüft. Dabei braucht es so viel Wissen, um angemessen mit Pferde kommunizieren zu können. Selbst wenn die Herzenspferd-Bloggerin im oben verlinkten Artikel steif und fest behauptet, dass an der Sendung nur kritisiert wurde, dass notwendige, aber langweilige Ausbildungsschritte herausgeschnitten wurden (immer die gleichen Zeitlupensequenzen und langatmige, aber um Wochen verspätete Tierarztbesuche aber leider nicht), so muss ich an dieser Stelle sagen: Quatsch, kritisiert wird doch vor allem, dass die Pferdeprofis sich monatelang mit einem Problem beschäftigen, das sie dann gar nicht lösen. Sandra Schneider bekommt ein klebendes Pferd, das nach ihrer Therapie zwar geritten wird, aber immer noch an seiner Stallgenossin klebt. Es sieht in anderen Folgen auf den ersten Blick manchmal so aus, als wäre jetzt alles Tutti zwischen Pferd und Besitzer. Doch dann liest man auf Facebook, dass das Berittpferd, das nicht alleine ins Gelände geht, immer noch nicht alleine ins Gelände geht. Man erfährt, man habe in Bernds Fall für die Aufnahmen ein anderes Pferd vorweg geschickt, das aber einfach nicht gefilmt wurde. Ich finde, das ist Zuschauerverarsche - sorry für die harten Worte. Herausgeschnitten werden anscheinend weniger irgendwelche Ausbildungsschritte, sondern vielmehr die Pferde, die vorweg gehen, damit der naive Zuschauer denkt, das Problem sei gelöst worden. Bei Sandras Demotagen kann ja nun nicht geschnitten werden, aber immerhin gibt es auch hier Leute, die filmen - sogar in Echtzeit - und da ist auch nicht alles eitel Sonnenschein. Es kursierte bis vor Kurzem ein Video von diesen Demotagen, wo ein Pferd, das sich vor der Demo und nach der Demo todbrav verhalten hat, nervös um seine Besitzerin tänzelte, sobald es zu Sandra Schneider in die Halle geführt wurde, sich aber permanent losriß, nachdem Sandra das Pferd übernommen hatte. Ich habe auch ständig mit Pferden zu tun, die sich versuchen loszureißen, aber mit Knotenhalfter, langem Seil und Ausfallschritt gelingt dies in den seltensten Fällen. Da Sandra diese Power-Position genannte Methode offenbar nicht kennt und durch ihre "Energie" das Losreißen überhaupt erst verursacht hat, hat sie wohl dafür gesorgt, dass die Filmerin das Video von Youtube nimmt, die dann wiederum dafür gesorgt hat, das mein React-Video darauf von Youtube gelöscht wird - aber ich habe es noch auf der Festplatte, falls mir jemand nicht glauben sollte. Jetzt wird mir ja oft vorgeworfen, dass ich Kollegenschelte betreibe und man fragt mich, warum ich nicht einfach das Konzept "Leben und leben lassen" anwenden könne. Warum ich das nicht kann oder besser ausgedrückt nicht will, hat einen ganz wichtigen Grund: Was Martin Rütter (Chef von Mina TV) da für VOX produziert, birgt ein gewaltiges Gefahrenpotential für Mensch und Tier. Nicht nur, weil die Protagonisten weder Helm noch Handschuhe tragen (damit kann ich leben), sondern weil sie Botschaften übers Pferdetraining verbreiten, die Schule machen und den Leuten weismachen, dass sich jedes Pferdeproblem gewaltlos lösen ließe. Schön wäre das ja, ist aber nicht so - zumindest nicht immer. Das wäre ungefähr so, als würde man sagen, dass man weder Polizei noch Gefängnisse braucht, weil sich auch Kriminalität gewaltlos und ohne Zwangsmaßnahmen abschaffen ließe. Man nennt so etwas landläufig Utopie, weswegen ich an Euch appelliere: Glaubt doch nicht alles, was man Euch weismachen will. Ich z.B. glaube nicht, dass Herzenspferd und auch andere Blogs oder Zeitungen alle auf eigenen Anlass positive Berichte über die VOX-Profis verbreiten, die allesamt einen Tenor haben: Die Kritiker sind nur neidisch und kritisieren ja nur, dass Bernd keinen Helm trägt und verkennen das gute Training, das die VOX-Profis nur zeigen, wenn die Kamera gerade nicht läuft, heraus geschnitten wird. Warum schneiden die nicht Sprüche zum Pferde wie "Ich-Chef-Du-Nix" raus und warum sieht man nicht, wie ein pfiffiger Haflinger Sandra abbockt? Mir hat neulich auf dem Turnier eine Frau, die Hackl-Fan ist, erzählt, dass sein Training hinter verschlossenen Türen keineswegs so sanft ist, wie er in seinen Büchern vorgibt. Da ginge es zur Sache, erzählte sie, was ja tatsächlich auch mal notwendig sein kann. Der einzige Unterschied ist, dass die Mutter und der Vater, die ich oben erwähne, mit der einen Aktion mit der Schaufel das Problem für alle Zeiten gelöst haben, was man bei den VOX-Pferdeprofis ja nur in Ausnahmefällen erleben darf - schon gar nicht für alle Zeiten, weil viele VOX-Pferde ja nach der Sendung verkauft wurden (die Kunden müssen wohl wegen Knebelverträgen Stillschweigen bewahren, unkt die Gerüchteküche). Jetzt könnte es mir egal sein, was mit den einzelnen Pferden aus der Sendung passiert oder eben nicht. Fans der VOX-Pferdeprofis führen auch immer gerne an, es gebe schlimmere Pferdetrainer. Kann sein, kenn' ich nicht, aber ich weiß auf jeden Fall, dass diese nicht im TV sind und wenn die Pferde vergurken, dann immer nur das jeweilige Eine Einzige, das ihnen anvertraut wurde. Die VOX-Sendung hingegen setzt Standards in der Pferdewelt und das gibt es in keinem anderen Berufsfeld, dass Menschen mit dem Kenntnisstand von Praktikanten Einfluss auf Berufsstandards nehmen und dass diese Standards auch noch von unrealistischen Publikumswünschen von Zuschauern bestimmt werden, die noch weniger Ahnung von Pferden haben. Sei es im TV oder in den sozialen Medien: Es wird den Leuten weisgemacht, dass jedes einzelne Pferd gewaltlos erzogen werden kann (genau es geht um Erziehung nicht um Training), ohne dass es jemals einen Klaps erhält und das führt dann dazu, dass die Zahl der gefährlichen Pferde immer höher wird, so mein persönlicher Eindruck. Ich für meinen Teil bin sehr mißtrauisch, wenn Extreme als Allheilmittel propagiert werden und von IMMER und NIE die Rede ist. Der Mittelweg wird nämlich nicht umsonst golden genannt und es gibt einfach nicht die EINE Methode - wir brauchen vielmehr einen Methodenpool und die Fähigkeit unterschiedliche Pferde einschätzen zu können. Wenn wir das haben, können wir ein ganz einfaches Fazit anwenden: Wir setzen dem Pferd so viel Kraft bzw. Energie entgegen, wie es uns entgegen setzt. Wenn ein Kaltblut, das 800 Kilo wiegt, mich mit diesem Kampfgewicht durch die Gegend schubst, ziehe ich mein Gewicht von 70 Kilo ab und setze dem Pferd 730 Kilo PLUS 100 Gramm entgegen. Mit dieser symbolischen Rechnung bin ich immer angemessen (wobei es so ist, dass ich sobald ich die Entschlossenheit habe: "Wenn es sein muss, gibt es einen Klaps", den Klaps meist gar nicht benötige, weil Pferde meine Entschlossenheit spüren. Aber diese Entschlossenheit muss ein Mensch ja erstmal lernen). Diese Strategie wende ich natürlich nicht an, wenn ein Pferd einfriert, weil es Druck nicht erträgt, da dies ein völlig anderes Vorgehen erfordert. Die Kunst ist es einfach, das jeweilige Pferd richtig einzuschätzen, indem man die Körpersprache liest. Wer mehr Fallbeispiele lesen will und wie man diese lösen kann, dem lege ich meine folgenden Bücher ans Herz, isbd. das Lehrbuch "Westernreiten meets Natural Horsemanship", das bei Books on demand als Bestseller gelistet ist. Hinterlasst noch schnell einen Kommentar

Reitferien ganz im Zeichen des Natural Horsemanship

Gestern und heute war die Ferienfreizeit der Jugendzentren Marienheide und Engelskirchen bei uns, mit denen wir ein Filmprojekt zum Friendly Game nach Parelli verwirklicht haben (unter der Fotogalerie).

Unterhalb seht ihr weitere Videos von der allerersten Ferienwoche der Sommerferien. Die nächsten Ferien finden in den NRW-Herbstferien statt - es sind in beiden Wochen noch Plätze frei. Anmeldung an nicola-steiner@t-online.de (Adresse HIER)

Gedicht & Gegengedicht - Satire war gestern ;)

Jemand mit den Initialien S.P. hat ein Gegengedicht verfasst, denn im Blogbeitrag unten, wurde mit nicht nur etwas angedichtet (Bernd Hackls Kinder bedroht), mir wurde ein ganzes Gedicht gewidmet. Das hier ist die Antwort darauf (heute bei Facebook gefunden):

 

Noch n`Gedicht, mal von mir ...Profi werden ist nicht schwer, Profi sein, dagegen sehr!

Man castet ein, zwei Reiterlein und stellt sie fix ins Fernsehen rein!


Ausbildung, Ahnung oder ein Funken Herzblut
Fehlanzeige .. es gilt nur, was dem Konto gut tut.

Ob das Pferd leidet, ist völlig egal, hauptsache die Halfterfarbe ist ideal.

Die Reithose in pink, verleitet zu Kaufrausch und Hysterie,
nur was aus dem Pferd wird, das fragen die Wendys nie.

Antworten gibt’s auch nur auf PR Anfragen,
Kritik wird gelöscht, das darf keiner wagen!

Ob sich die Kritiker ihr Brot mit Pferden verdienen,
sich abrackern und schuften und sich ihr Leben lang verbiegen,

es ist egal, denn sie sprühen vor Neid …
nur komisch, deren Pferde spüren kein Leid.

Da hagelt es Schleifen und Lob und ehrliche Freundschaft,
angefeindet nur von der Wendy- Seilschaft.

Deren Reitkünste und Wissen passt auf eine Briefmarke klein
aber Hey ..wir kaufen einen Mustang fürs Schneiderlein.

Bevor es in den Wahlkampf geht, gibt es im politischen Blog zwei Satiren, die eine Reaktion auf die Reaktionen ist. Ich habe mich ja des Öfteren kritisch gegen das Mustang Makeover und die VOX-Pferdeprofis geäußert, was mir die Fans so übel genommen haben, dass sie Facebook-Gruppen gegen mich gegründet haben. Es gibt sogar ein Nicola-Steiner-Bullshit-Bingo (Blogbeitrag unten) und ein Gedicht mir zu Ehren (Blogbeitrag oben). Auch Bernd Hackl selbst beißt gewaltig um sich und unterstellt mir, ich hätte seine Kinder bedroht und noch einige Dinge mehr - ich nehme es mit Humor und wollte es mal mit Euch teilen.

Tweets von Nicola Steiner @TwelveOaksRanch
12.06.2016
The Bomber
Keine Kommentare
Auf meinem Blog ist es zur Zeit etwas ruhiger, weil ich im Sommer mein Pferd trainiere, Turniere reite und da weniger Zeit mit Youtube verbringe. Da ich mich auch für Pferde interessiere, wird es spätestens nächsten Winter einige zum Teil sehr lustige Lets Plays rund ums Pferd geben: Starstable, Appassionata (einen kleinen Vorgeschmack veröffentliche ich in den nächsten Tagen / Wochen). Bis dahin könnt ihr euch im Partnerblog so einiges ansehen und durchlesen. Obwohl es im Grunde ein Horsemanship-Blog ist, hat meine Mutter im Juni den Themenmonat-Youtube eingeläutet, u.a. deswegen, weil sie für ein Pferdekursportal ein dreiteiliges Interview gegeben hat und wir auch unsere Haus- & Hoffotografin vorstellen wollen, die sich auch gerne auf Youtube herumtreibt und vom Geschichtenweber über den Lets Player einiges interessantes zu bieten hat. Deswegen sind auch Gemeinschaftsprojekte geplant, z.B. zu den Themen "Dressurreiterin goes Reining" oder dem Horse & Dog Trail (aber auch einige gemeinsame Lets Plays (; ) - was das ist, seht ihr im Video unterhalb des Fotos, wo meiner Mutter auf einer Messe reitet: HIER GEHT ES ZUM THEMENMONAT
17.04.2016
The Bomber
Keine Kommentare
Wenn ich ein Genre wirklich mag, dann ist es das Genre der Strategiespiele. Vermutlich überrascht euch das nicht, schließlich ist mein momentanes LP eins. Auch denkt der ein oder andere bestimmt auch: ,,Ah ja, der Bomber ist ja auch so ein Denker, zu dem passt das ja." Aber warum mag ich Strategiespiele und sind diese Games wirklich Denkerspiele? Erstmal zu dem Thema ,,Denkerspiel". Viele Leute mit dennen ich geredet hatte, die keine Strategiespiele mögen, erzählten mir: ,,Naja, Strategiespiele spiel ich nicht. Ich hab keine Lust in meiner Freizeit viel zu denken." Es ist natürlich nicht falsch zu sagen, dass Strategiespiele viel mit denken zu tun hat. Ob du nun ein Aufbauspiel, ein rundenbasiertes Strategiespiel oder Echtzeitstrategie spielst, man muss planen und auch denken. Aber nicht so viel wie manch einer glaubt. Zum Teil sind Strategiespiele in einem gewissen Maß vorgegeben. Du musst deine Sachen zum Beispiel in bestimmter Reihenfolge bauen. Auch machen sich manche Sachen ganz von allein. So zum Beispiel bei Starcraft. In Sachen Basenbau ist es nicht so schwierig. Was du wie bauen musst ist so ziemlich festgelegt und wann man zum Beispiel expandiert erkennt man auch ziemlich leicht. Schwierig ist bei dem Spiel, seine Verteidigung und Armee richtig aufzubauen. Da wird es zum Teil schon ,,strategisch". Aber auch nicht so viel mehr als zum Beispiel bei einer Stealthaktion bei Assassins Creed. Der reguläre Gamer könnte also auch Strategiespiele spielen, auch wenn er nicht denken will. Jedoch nicht jedes, den manch eins ist doch sehr anspruchsvoll. Aber nun zum eigentlichen Thema. Was macht diese Spiele eigentlich so toll für mich? Nun bei mir gibt es da einige Punkte. Als aller erstes, man kann sich super ausprobieren und auch seine eigenen Handlungen abwägen. Ob man bei Anno überlegt, was man baut oder bei XCOM, wie man seine Soldaten skillt und auf dem Feld aufteilt. Deine Handlung hat Konsequenzen, dennen man sich bewusst sein sollte. Das macht es einfach spannend. Wer es also liebt, seine Handlungen zu berechnen, den kann ich sowas empfehlen. Am besten geeignet sind bei sowas natürlich Aufbau- und rundesbasierte Strategiespiele. Natürlich gibt es auch noch mehr. Gerade die militärischen und kampflastigen Echtzeitstrategiespiele bitten zwei großartige Effekte. Zum einen die Epik. Es sieht zum Teil einfach cool aus, wenn sich deine von dir selbst ausgehobene Armee mit einer anderen Armee misst. Aber selbst Marschbewegung und der Sound kann einen bereits das Gefühl geben, ein mächtiger General zu sein, der seine Befehle an eine ganze Armee gibt. Der zweite Punkt ist die Auswahl an Truppen. Einige dieser Game-Vertreter bieten riesige Auswahl an Truppen und Fraktionen. Bestes Beispiel ist dei ,,Total War"-Reihe. Die Spiele bieten dir die Möglichkeit, aus vielen, jeweils für die Zeit typischen, Staaten zu wählen, die wiederum unterschiedliche Truppentypen haben. Man kann also unendlich viele immer andere Schlachten führen. Dies wird noch verstärkt durch eine KI, die sich meiner Meinung nach durchaus sehen lassen kann und einen sogar mit Flankenmanövern und ähnlichem überrascht. Eben diese ganzen Variablen machen für mich Strategiespiele aus und geben ein ganz besonders Gefühl, dass auf diese Weise kein anderes Genre genau so trifft. Aber wie denkt ihr? Seht ihr es genau so? Und gibt es unter euch Leute, die nach diesem Artikel zumindest mal in Richtung Strategiespiel denken? Lasst es mich auf jeden Fall wissen. :) LG The Bomber
06.04.2016
The Bomber
Keine Kommentare
Ich verbringe, wie ihr es wahrscheinlich schon erraten könnt, sehr viel meiner Freizeit im Internet. Dabei bin ich vor allem auf YouTube und Twitter unterwegs. Nun und dort wiederum schnappt man eine Menge Sachen auf, bei dennen man sich zum Teil denkt: ,,Warum schreiben oder denken Leute sowas?". Da ich die zum Teil sehr schlecht argumentierten Äußerungen nicht mehr so unkommentiert lassen will, habe ich mich entschieden, einfach mal mit Hates und Vorurteilen gegenüber YouTubern aufzuräumen. In meinem heutigen Artikel gehe ich dabei auf den Streitpunkt ein, ob YouTuber wirklich arbeiten, oder einfach nur ein super chilliges Leben führen und dafür auch noch Geld bekommen. Schließlich wird YouTubern nachgesagt, dass sie nur faul rumsitzen oder nur zocken. Dann sagt man, dass es ja ,,super einfach" ist, ein 5 minütiges Video zu machen oder eben ein Lets Play aufzunehmen und das es ja deshalb kein Beruf sein kann. Aber so einfach ist es nicht. Nehmen wir mal Gronkh. Er macht Lets Plays, die er nicht mal bearbeitet. Sein Job besteht nur aus Games zocken. Für die meisten ein Traum. Nun ich will nicht sagen, das Gronkh nicht Spaß hat bei dem was er tut. Aber denkt mal kurz nach. Täglich lädt er drei bis fünf Videos hoch. Jeden Freitag macht er einen mehrstündigen Stream. Die ganze Zeit während er aufnimmt und streamt zockt er nicht nur, er muss auch noch ununterbrochen dabei reden. Allein das ist sehr beanspruchend. Um so viele Videos zu produzieren, muss er täglich Stunden an Videomaterial vorproduzieren. Und wenn man ständig nur am zocken ist, wird es auch langweilig. Ja, ich weiß, das glaubt mir jetzt keiner, aber ihr könnt es zum Teil nicht nachvollziehen, da ihr arbeiten müsst oder zur Schule geht. Ihr könnt also nicht ununterbrochen zocken, auch wenn ihr euch das wünscht. ;) Deshalb würde ich bei dem Punkt schon sagen, hier hat amn wirklich schon Arbeit. Nehmen wir ncoh ein paar andere Beispiele. YouTuber wie iBlali, Kelly oder Julien Bam. Diese Leute machen ein bis drei Videos in der Woche. Die müssen doch wirklich viel Zeit damit verbringen, einfach nur zu Faulenzen, oder? Naja, so ganz stimmt das nicht. Diese Leute machen nämlich viel aufwändigere Videos. Sie schneiden viel und nehmen Einspieler auf. Auch legen sie nicht wie ein Lets Player einfach los, sondern müssen sich Videoideen ausdenken und dieses auch planen. Zum Beispiel ob sie noch wen anders brauchen oder vielleicht Ausrüstung. Manchmal muss sogar das Wetter mitspielen. Ein fünf-Minuten-Video kann mehrere Tage dauern, nur für die Planung und das Aufnehmen. Schneiden und Effekte einfügen dauert auch mehrere Stunden. Für mein Best-Of zum Beispiel hab ich zwei einhalb Stunden geschnitten. Es ist nämlich nicht so leicht, ein Video zu produzieren, wie manch einer denkt. Daraus schließen wir also schonmal, dass es eine Menge Aufwand ist, die Videos für einen Kanal zu produzieren. Aber es gibt noch einen weiteren Vorwurf, dem YouTuber unterliegen. Man sagt ihnen, dass sie keinen Beitrag und Nutzen für die Gesellschaft haben. Diese Aussage allein hat mich doch ein bisschen zu stutzen gebracht. Den YouTuber sind doch Unterhalter und für manchen auch Vorbilder und Lebensstützen. Zwar sind nicht alle die perfekten Vorbilder und manche auch nicht sehr unterhaltsam, aber wenn wir uns unsere Gesellschaft ansehen, gibt es auch noch andere Entertainer und Vorbilder. Wir haben Sportler, Filmstars, Musiker und Comedy-Leute. Diese Leute machen genau das selbe. Sie investieren ihre Energie in Training, Skripte und ähnliches. Zum Teil tun sie dies nicht mal allein wie so mancher YouTuber. Der Schauspieler zum Beispiel muss nicht seine Texte schreiben und sich Leute suchen, die in seiner nächsten Produktion mitwirken. Das tun andere für sie. YouTuber machen das häufig allein. Aber hat jemals wer gesagt: ,,Filmstars haben keinen richtigen Beruf und tragen nichts zur Gesellschaft bei!" Also ich weiß nichts davon. Ok, ich hab das zwar schon über Sportler gehört aber da denken auch viele, dass sie sehr wichtig sind. Und wisst ihr auch wieso? Weil sie uns unterhalten, unserem Leben eine Richtung geben und jemanden darstellen, dem man Nacheifern wiil. Und genau das sind YouTuber doch auch. Leute, die Arbeit in ihre Videos stecken, damit wir uns amüsieren können. Natürlich darf dabei jeder auch Geld verdienen und das auch als Ziel haben, ist bei Filmen und Musik ja auch nicht anders. Andere Leute zu unterhalten, um damit Geld zu verdienen, gab es schon immer und wenn es ihnen dann noch Spaß macht, haben sie einfach einen guten Beruf. Und schaden tun sie nun wirklich niemanden. Es ist ja nicht so, dass nur weil einige Dutzend Leute lieber Videos machen, als auf die Baustelle zu gehen, wir alle mehr arbeiten müssen. Also, wenn ihr das nächste mal denkt, ein YouTuber ist faul und hat keinen ordentlichen Beruf, dann denkt an diesen Text und polkutiert gleich die ganze Unterhaltungsszene ;) Und für den Rest hoffe ich, das ihr wichtige Punkte gefunden habt um dem nächsten Hater mal ordentlich was einzuheizen :D Schreibt mir gerne auch, was ihr von dem Text und dem Thema haltet und ob ihr wollt, dass ich mich auch mit anderen Hate-Themen auseinander setzen soll. LG The Bomber
29.03.2016
The Bomber
Keine Kommentare
Als ich letztens mal wieder Langeweile hatte, habe ich einfach mal Nerd gegoogelt. Bei meiner Suche fand ich einige Artikel, die dieses Thema behandelten. Ich, als bekennender Nerd war natürlich gespannt: ,,Was wird en Leuten den so über uns Nerds erzählt?". Jedoch war das Ergebnis sehr unbefriedigend. Das hochkomplexe Thema ,,Nerd" wurde extrem abgebrochen und nach meiner Ansicht zum Teil sogar falsch dargestellt. Also dachte ich mir: ,,Welcher Mensch kann besser die Nerds beschreiben als ein Nerd selbst?". Als erstes aber, was sagen die Artikel über uns Nerds? Nun, ihr Hauptaugenmerk liegt darauf, dass Nerds sich besonders gut in Sachen Computer auskennen. Dies will ich nicht bestreiten, aber wenn wir mal ehrlich sind ist Nerdsein viel mehr und nicht jeder, der sich zum Nerd bekennt, ist auch ein Computercrack. Als Beispiel nenne ich hier meinen Freundeskreis. Die meisten meiner Freunde sind irgendwie Nerds. Aber die wenigsten sind wirkliche Experten in Computerzeugs. Klar, einige beherrschen das Programmieren und ich zu meinem Teil kenn mich auch ein bisschen in Medientechnik aus, aber sowas allein macht einen Nerd nicht aus. Was meiner Erfahrung nach viele Nerds gemeinsam haben und was der YouTube-Kanal ,,DoktorFroid", der sich unter anderem als Nerdkanal sieht, ist das Zocken oder das Interesse für Games. Die meisten Nerds lieben es, in den interaktiven Welten zu versinken, sie durch Programmierungen zu verändern uvm. Aufpassen sollte man hier aber, dass nicht jeder Gamer sich auch als ein Nerd sieht. Also reicht das allein nicht, um wirklich einen Nerd zu beschreiben. Um nun also wirklich in die Tiefen des ,,Nerdtums" vorzudringen, möchte ich ein kleines Beispiel nennen. Eine Freundin von mir gab mir vor einigen Monaten den Spitznamen ,,Allwissendes Nerdlexikon". Diesen trage ich mit großen Stolz, den ich bin gerne ein Nerd (irgendwie klar, wenn man bedenkt das ich einen Blog für Nerds führe :D). Aber warum bekam ich nun diesen Namen und was sagt uns das über die Nerds? Nun besagte Freundin und ich sind beide große Fans von Science Fiction und Fantasy, insbesondere von Star Wars und Herr der Ringe. Wir sind so große Fans, dass es uns nicht reicht nur die Hauptstory zu kennen, wie es die ,,normalen Menschen" tun. Nein, wir müssen jede Nebenstory kennen, wir müssen uns alles an Wissen, sei es über Kultur, politische Systeme und ähnliches über jede Rasse dieser Universen aneignen. Wir nehmen die kleinsten Daten und rekonstruieren aus diesen dann ganze Informationsballen. Am Ende davon vergleichen wir diese Infos mit anderen gleichgesinnten und diskutieren, ob unsere Vorstellungen logisch sind und begründen dies mit Film- oder Serienszenen. Und das habe ich nicht nur mit besagter Freundin gemacht. Ich tat es mit jeden meiner Freunde. Und dann geht es nicht nur um Science Fiction oder Fantasy. Wir diskutieren über die Logik von Actionszenen, gehen Weltuntergangsfilme durch, debattieren über Strategien und noch so viel mehr über das sich andere keine Gedanken machen, da es ja nur um eine fiktive Welt geht. Aber nicht nur dieses Daten rekonstruieren gefällt uns Nerds. Unser Humor zum Beispiel besteht viel aus Insidern. Jetzt denken bestimmt einige: ,,Was ist daran anders? Jeder hat doch seine Insider." Aber unsere Insider kommen nicht aus eigenen Erlebnissen. Wir nehmen sie aus Serien, YouTube-Videos und Filmen. Dabei zitieren wir zum Teil einfach aus irgendeiner Folge, ohne sie näher zu benennen, da wir es nicht nötig haben. Wir wissen eh, was gemeint ist. Generell besteht der Nerdhumor eher aus Witzen, die nur bestimmte Leute verstehen. Sei es nun naturwissenschaftliche Witze, IT-Witze (also sozusagen Computerwitze) oder eben Filmwitze. Natürlich kann man auch bei mir sagen: ,,Das beschreibt den Nerd nicht ganz, was ist mit Anime-Fans oder ähnlichem?". Aber im Endeffekt sind Nerds alle gleich. Wir lieben es uns sinnlose Fakten zu merken, die uns im Leben ,,nichts" bringen (außer Gesprächsstoff und die Fähigkeit Sachzusammenhänge zu erkennen) und wir alle lieben es Witze über unsere Themen zu machen, selbst wenn sie niemand versteht. Aber nun zu euch. Seht ihr es auch so? Habe ich vielleicht einen wichtigen Punkt vergessen? Außerdem habt ihr vielleicht Interesse dran, dass ich mal Arten von Nerds erkläre? Und soll ich mal einen Artikel über ,,falsche" Nerdcliches machen, die ich jetzt ein bisschen angekratzt habe? Lasst es mich einfach mal wissen, bin wie immer sehr gespannt. LG The Bomber
23.03.2016
The Bomber
Keine Kommentare
Hey Leute, theoretisch würde heute ja ein Artikel kommen und die Welt bietet ja auch einige Themen. Jedoch kämpfe ich im Moment mit einer Krankheit und kann mich deshalb nicht wirklich auf etwas konzentrieren. Um euch jedoch nicht ganz ohne einen Blogbeitrag dastehen zu lassen, schreibe ich heute mal kurz über meine erste Fahrstunde, die ich letztens hatte. Vorher war ich bereits sehr nervös. Ichh dachte mir so: ,,Oh Gott! Ich werde bestimmt einen Unfall bauen, oder so!" Naja so schlimm war es dann aber nicht. Erstmal hab ich nur gelernt, wie ich sitz und Spiegel einstelle und danach beim fahren musste ich auch nur lenken. Mein Glück dabei ist auch, dass ich einen sehr coolen Fahrlehrer hat, der den Unterricht mit sehr viel Humor gestaltet. So sagte er zum Beipiel mehrmals, nachdem ich zu nah am Straßenrand gefahren bin, dass ich doch die Mülltonnen in Ruhe lassen soll. Dies ist aber natürlich nur eins von vielen Beispielen. Alles in Allem kann ich nun also sagen, dass mir die Fahrstunde doch viel Spaß gemacht hat und ich freue mich auf die nächste. Aber nun zu euch. Habt ihr lustige Fahrstundenerlebnisse? Wenn ihr Lust habt, dann teilt sie mir doch gerne hier drunter mit. LG The Bomber
16.03.2016
The Bomber
Keine Kommentare
Hey Leute, heute gibt es keinen Artikel von mir, dafür aber über mich. Meine Mutter hat auf ihren Blog über Erfahrungen aus meiner Kindheit geschrieben. Wenn ihr also mehr von mir wollt oder es euch interessiert, dann klickt einfach auf folgende Links: Teil 1: Von Sorgenkindern und Söhnen auf die man wirklich stolz sein kann Teil 2: Von Kindergartenkriegen, Kündigungen und erbitterten Kämpfen Teil 3: From Zero to hero trotz körperlicher Beeinträchtigung Teil 4: Janik & Fancy starten durch: Level 3 bei Parelli Horsemanship Teil 5: Janik als Youtuber Teil 6: The Bomber poetisch: Gedicht für die Schule oder einfach unmittelbar 12oaks-ranch.blogspot.de aufrufen und die Serie nachlesen. Auf dem Foto seht ihr mich und meine Katze Noisy:
 ... und zwar so unglaublich kriminell, dass auch meine kamerascheue Schwester Larissa sich bereit erklärt hat, ein YT-Video zu besprechen, damit alle Welt von dieser unverschämten Abzocke erfährt. Da meine Mutter gezwungen ist, ihren alten Kanal aufzugeben hoffen wir, dass all die treuen langjährigen Abonennten genau wie die, die wir gerade erst neu hinzu gewonnenen haben, uns auf den neuen Kanal begleiten. (der Artikel ist ursprünglich erschienen auf www.12oaks-ranch.de) Bevor es lustig wird, erst einmal die ernste Betrugsstory Wir sind auf Youtube einem Bauernfänger-Network zum Opfer gefallen: In der Einladungsmail stand etwas von: "Wir können jederzeit gehen, bla, bla" und in den Vertragsbedingungen war von einem Monat Kündigungsfrist die Rede - klingt zu schön um wahr zu sein -ist ja auch nicht wahr. Nachdem wir intensiv die Geschäftbedingungen durchgelesen hatten, dachten wir in grenzenloser Blauäugigkeit und im festen Glauben, dass dieses Netzwerk uns wirklich promotet, dass wir bei einer Gewinnverteilung von 95 % für uns und fünf Prozent fürs Netzwerk (noch mehr bla, bla, bla) das Ganze ja mal für einen Monat ausprobieren könnten. Der erste eMail-Verkehr war ja auch sooo nett und zuvorkommend, also haben wir uns prompt angemeldet. Ihr dürft mich hauen, dass ich so naiv war, denn die eMails kamen von TPN NETWORK, eingeladen wurden wir aber von SCALE LAB AFFILIATE ... warum bin ich da nicht hellhörig geworden? Na ja, von dem Moment an, wo wir mit dem Netzwerk verknüpft wurden, bekamen wir keine Antworten mehr auf unsere eMails, weder nette noch weniger nette: Nur immer und immer wieder eine automatische Mail, dass der eMail-Support gelöscht wurde. Moment ... stimmt nicht ganz: Eine Mail habe ich wohl doch bekommen, weil ich erstmal keinen Zugriff auf mein Dashboard bei TPN hatte: Ich wurde vertröstet, dass das eben etwas länger dauert, bis der Browser uns erfasst hätte ... ja, nee, iss klar. Durch wochenlanges Hin- und Her-Gefummel kam ich dann endlich rein ins Network, wollte (in noch grenzenloserer Blauäugigkeit) sogar noch die beiden Kanäle meiner Kinder bei TPN hinzufügen und plötzlich stand da: "Sie akzeptieren hiermit die Nutzungsbedingungen, dass das TPN Network 95 Prozent Ihrer Einnahmen behält." Mir fiel das Lächeln aus dem Gesicht, da es in der Einladungs-Mail doch noch geheißen hatte, dass WIR 95 Prozent behalten - habe ich schnell mal die Zahlen verglichen und da stand es schwarz auf weiß - von dem schwer verdienten Geld, blieben uns nur noch Brosamen. Also habe ich nicht lange gefackelt (Kündigungsfrist war ja angeblich nur ein Monat - ihr wisst ja: bla, bla) und habe die Kündigung in Windeseile rausgeschickt sowie auf Youtube den Button "Bitte vom Netzwerk trennen" gedrückt und jetzt kommt der Hammer: Ich erhielt Ende letzter Woche eine eMail, dass dieser Antrag von Scale Lab Affiliate abgelehnt (!!!!) wurde. Aber auch, wenn wir die Vertragsunterlagen geprüft haben, WER WILL DEN SCHON EINEN PROZESS IM AUSLAND FÜHREN?  und genau darauf scheinen die sich zu verlassen. Der Firmensitz von TPN Network ist England, der von Scale Lab affiliate ist die USA. Für alle, die glauben, dass ich einfach zu dusselig bin (was bei mir ja gelegentlich vorkommt), mache ich ein Video (also einen meiner Youtube-Webwalks), wo ich alle Beweis-Mails integriere, dann seht ihr es Schwarz-auf-Weiß: Larissa hat schon Screenshots davon gemacht, aber ich will es auf Video sprechen, damit das auf Youtube, Facebook, Twitter und Google Plus geteilt werden kann, weil ich finde, dass möglichst viel Leute gewarnt werden sollten, denn alles, was ich gefunden habe, ist auf Englisch - da muss was Deutsches her. Auf den ersten Blick denkt man vielleicht: Ach, was soll es? Neuen Kanal aufmachen, Videos neu hochladen, Abonnenten Bescheid geben und gut iss. Aber damit ist es nicht getan ... ganz und gar nicht ... und ich kann Euch sagen, ich habe am Wochenende ROTZ UND WASSER GEHEULT, weil all die Arbeit, die ich mir gemacht habe für die Katz war. Wenn man seinen Youtube-Kanal monetarisiert, dann macht man das ja in der Regel nicht zum Spaß, sondern weil man Geld braucht. Jede alleinerziehende Mutter, wo der Vater keinen Unterhalt zahlt (und wenn die Kinder älter als 12 sind, zahlt auch der Staat nicht mehr), weiß wie eng das manchmal werden kann, besonders dann, wenn die Kinder 18 werden, den Führerschein machen und nicht weniger, sondern mehr kosten als Kleinkinder. Schief singen erkennt jeder als falsch, grottig reiten liegt immer am Pferd In eigener Sache möchte ich auch mal am Rande erwähnen, dass jede Hundeschule mindestens 45 Euro pro Stunde verlangt ... Gesangsunterricht kostet 60 Euro usw. Als Reitschule hat man nun zwar einen viel höheren Kostenapparat durch die Pferdehaltung bzw. die notwendige Anlage (Reitplatz etc), aber viel mehr Konkurrenz (gute und schlechte) und wird somit oft genug schief angeguckt, wenn man die üblichen 30 Euro pro Stunde verlangt (bei Krankenversicherung, Rente und Steuern gibt es aber leider keinen Reitlehrer-Rabatt). Das gelegentliche Feilschen um den Preis für eine Reitstunde liegt m.E. einfach daran, dass Betreiber von Hundeschulen staatlich geprüft sein müssen, sich aber jeder, der sich auch ohne Ausbildung zur Unterrichtung anderer im Pferdebereich berufen fühlt, Reitlehrer schimpfen darf - ich weiß von einem Kfz-Mechaniker aus Hessen, der noch nicht einmal leichttraben kann und sich an den Zügeln festhält, aber der geht als Problempferdetrainer auf Deutschland-Tour!!! Andere nennen als einzigen Qualifikationsnachweis ein Halb-Jahres-Praktikum auf einer Ranch in den USA und wieder andere schaffen es ohne jeglichen Qualifikationsnachweis sogar ins TV (siehe unseren offenen Brief an VOX). Da es um Lebewesen geht und man da in einer extrem hohen ethischen Pflicht steht, habe ich in einer Art Selbstkontrolle immer gesagt: "Wenn ich nicht irgendwie von Dritten geprüft bin, dann unterrichte ich auch nicht". Bei Janik und mir waren das die Parelli-Auditions und die Turniere und über Larissas Turniererfolge müssen wir wohl kaum reden, die hat es drauf. Aber das alles zu lernen, kostet richtig Geld: Nicht nur Prüfungs- und Startgebühren oder Spritkosten, sondern vor allem jede Menge eigenen Unterricht, um solch eine Prüfung auch zu bestehen - das Geld muss ja auch irgendwie wieder reinkommen, gar nicht so leicht bei so viel Billig-Konkurrenz. Wortlose Schnappatmung wie ein Fisch nach 27 "Mein-Pferd-macht"-Stories Von daher habe ich gelegentlich Kunden, die mir in halbstündigen Telefonaten vorhalten: Der und der macht das aber für 20 Euro (diese Art von Anrufern sind solche, wo man einfach mittendrin sehr unhöflich auflegen müsste, um das KOSTENLOSE Service-Gespräch zu beenden, weil zu Wort kommt man beim besten Willen nicht - man sieht mich dann immer wie ein Fisch tief Luft holen und wieder verstummen, weil am anderen Ende gerade die Lebensgeschichte des dritten Pferdes bis ins kleinste Detail berichtet wird) und der Trainer, der um Hilfe gebeten wurde ja so viel günstiger war (ihr kennt ja den Unterschied zwischen kostenlos und umsonst), wenn ich es also nach gefühlten 30 Minuten irgendwie doch mal schaffe zu Wort zu kommen, um zu fragen, warum besagter Anrufer, denn dann nicht einfach den Trainer engagiert, der doch so viel günstiger ist und sich auch noch stundenlang Zeit nimmt, die Lebensgeschichte des 27. Pferdes mit stoischer Geduld anzuhören (denn das höre ich wenn ich es schaffe kurz zwischenzurufen: "Ich bin gerade im Unterricht (wahlweise:sitze auf einem buckelnden, steigenden Pferd, versuche gerade ein Pferd von der Autobahn zu ziehen, mache gerade Fohlengeburtshilfe ...könnten Sie mir eine bitte eine eMail schreiben?), dann werde ich gewahr, dass die Trainer, die mir von diesen uneingeladenen Anrufern unter die Nase gerieben werden, solche sind, die sagen: "Hmm, ich habe einen Reitkurs absolviert, jetzt werde ich Trainer" und somit das Pferd danach noch unberechenbarer war als vor dem Training - ich habe da früher mal einen Artikel drüber geschrieben, den ihr HIER findet). Na ja, however, auch die Reise nach Florida (wo wir ebenfalls unendlich viel von Pat Parelli gelernt haben über das, was kommt, wenn man den letzten prüfbaren Level 4 bestanden hat), hat bei uns ein Riesenloch ins Portemonnaie gerissen, weil wir ja immerhin Flug und Unterkunft dann doch selbst zahlen mussten - der Kurs war ja kostenlos, weil Larissa aus Tausenden Bewerbern als Eine von Fünfen ausgesucht wurde (HIER nachlesen). Was ein echter Youtuber ist, der monetarisiert aus reiner Menschenliebe ;-) Auch, wenn ich nicht meckern will und es mir sogar jetzt im Winter gelungen ist, meinen Kundenkreis enorm zu erweitern: So viel Spaß das wirklich auch alles macht mit den Videos (wir haben das ja auch schon vor der Monetarisierung praktiziert): Selbst wenn es auf Youtube ein No-Go ist, einzugestehen, dass ein Kanal aus finanziellen Gründen monetarisiert ist und ich mich Stund um Stund frage: Warum denn dann überhaupt monetarisieren? Also, wenn es nicht ums Geld, sondern um die Liebe zum Kunden und den Spaß am Videos schneiden und lizenzfreie Musik raussuchen (die in meinem neuen Kanal durchweg abgelehnt wird und im alten nie beanstandet wurde) geht: Ich bin da ganz ehrlich: Ich habe den Youtube-Channel und die Werbung auf diese Website geschaltet, um Geld zu verdienen (Monetarisierung = Moneten = Geld, klar soweit?). Das mache ich aber jetzt nicht, weil ich mich an anderen schamlos bereichern will (mein Sohn erzählt mir davon, dass andere Youtuber sich mit genau diesen Vorwürfen konfrontiert sehen). Nein, ich habe diese ganze Arbeit, die damit zusammen hängt, gemacht, um meinen Kindern den Führerschein finanzieren zu können (an Leuten, die sich die Werbung nicht ansehen, verdient man ja eh Nullkommanix) und jetzt ist das bisher verdiente Geld komplett im Betrüger-Netzwerk verschwunden - ich könnt ... ach lassen wir das. Nun denn: Ich muss also ganz von vorne anfangen - wie gesagt: Ich habe am Wochenende auch deswegen fast ununterbrochen geheult wie ein Schlosshund, weil es mir binnen sechs Wochen gelungen war, nicht nur meine Abonenntenzahl zu verdoppeln, sondern auch meine Klickzahlen (von 25.000 auf 43.000 zu bringen - ALLES FÜR DIE KATZ) und (was für Youtube ganz wichtig ist): Ich habe auch die Verweildauer auf den Videos fast verdoppelt und das war Arbeit, Arbeit, Arbeit - es ist ja nicht nur das Produzieren der Videos, es ist das Schneiden, das Meta-Tags reinsetzen, das Verteilen in soziale Netzwerke, lizenzfreie Musik finden, die einem nicht die Gehörgänge zerfetzt, und, und, und ... Ich kann Euch sagen: Ich habe mir in den letzten Wochen die Nächte um die Ohren geschlagen und wurde für diese Mühe jetzt nach Strich und Faden übers Ohr gehauen. Es überhaupt zu schaffen, dass Youtube regelmäßig Werbung auf die Videos schaltet, ist ja schon richtig, richtig schwer: Eigentlich klappt das nur zuverlässig, wenn man jeden Tag 1.000 Klicks hat (in Worten: TAUSEND) und jetzt habt ihr die Videos ja schon alle gesehen - wer guckt sich das schon ein zweites Mal an???? Dennoch ein kleiner Hinweis, falls ihr uns so helfen wollt: Nach Möglichkeit NICHT unsere nach 12 Oaks TV gewanderten Videos nur kurz anklicken und dann zum nächsten Video wechseln, denn dann stuft Youtube unsere Videos als uninteressant ein und wir werden schlechter statt besser gefunden. Interessant sind halt nur solche Videos, die bis zum Ende oder zumindest ziemlich lange angeschaut werden - also: Falls ihr sie kennt und keine Lust auf ein zweites "Date" habt, dann besser gar nicht erst anklicken - habt bitte auch Verständnis, wenn ihr hier und in den Blogs über schwarze Videos stolpert - damit diese Schw... nicht an unseren Videos Geld verdienen, haben wir ganz viele Videos auf privat gestellt und können es (obwohl wir zu dritt seit zwei Tagen hochladen, was das Zeug hält) nicht schaffen, alle 500 Videos mitzunehmen - es kann passieren, dass manche eingebetteten Videos von uns übersehen werden und manche sind die Mühe auch einfach nicht wert: Wir machen neue und bessere - versprochen. Auch wenn good news bekanntlich bad news sind ... hier die gute Nachricht: Nach all den schlechten Nachrichten, endlich eine Gute: Mein erster neuer Abonennt, der weder mit mir verwandt noch verschwippschwagert ist, ist übrigens der Chef von HUFGEFLUESTER.EU Bernhard Schormair, was mir echt eine Ehre ist - ich hatte ja nur mal zwei Artikel für ihn geschrieben, einen davon erreicht ihr HIER. Ich will auch nicht um Abonennten und Likes betteln und habe für jeden vollstes Verständnis, der sagt: "Das ist nicht mein Problem, ich schaue nur Videos zuende, die mich interessieren." Alles kein Ding .... aber um Eines bitte ich Euch trotzdem, teilt das Video, was Larissa für Euch besprochen hat (gerne auch die Playlist oben, da kommen ja mehrere Betroffene zu Wort), schon alleine deswegen, weil das wirklich etwas heißt: Larissa ist so kamerascheu, dass ein Kameramann in Ägypten sie regelrecht verfolgt hat in der Hoffung, sie aufzunehmen, ohne, dass sie die Hände vors Gesicht schlägt (diese Story erscheint Mitte März auf steiner-horsemanship.blogspot.de):  Teilt Larissas Video und bitte auch das, was ICH nächste Woche mache, um diesen Netzwerk-Betrug schwarz auf weiß zu beweisen, so oft ihr könnt, WEIL: JEMAND, DER EINER MUTTER DAS FÜHRERSCHEINGELD FÜR IHRE KINDER STIEHLT, DER GEHÖRT BESTRAFT (wenn auch nur dadurch, dass sein Ruf leidet) und: HELFT UNS, DASS MÖGLICHST VIELE YOUTUBER VON DIESEN MACHENSCHAFTEN ERFAHREN, um auch andere Neulinge auf Youtube vor diesen Machenschaften zu warnen. Ich bin ja Reiterin und die sind besonders gut, wenn sie hinter der Bande stehen und haben viel Übung darin, es besser zu wissen, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist: Ich hebe dann mal mahnend meinen Zeigefinger, um Euch zu belehren: Wenn Netzwerk, dann bitte aus Deutschland. By the way: Larissa hat sich soeben bei REIT TV beworben (Bericht hier): Drückt uns die Daumen, denn die haben wirklich einen guten Ruf. Zu den Pferdeproviehs an der Bande gibt es auch eine kleine Playlist - folgt in Kürze.
Hey Leute, das sind die Playlists, zum Ersatz dafür, dass alle Video-Posts weg sind. Ich hab das gemacht, weil meine Artikel ein bisschen untergegangen sind, was ich sehr schade fand. Außerdem wollte ich noch mitteilen, dass Artikel jetzt immer mittwochs kommen und nicht mehr freitags. Der Rhythmus ist besser, weil meine Videos mittwochs und samstags erscheinen. Ich teile sie in die Playlist und in der hier integrierten Pinterest-Pinnwand (zu finden hier in der Sidebar). Minecraft-Fans werden nicht nur in meinem YT-Kanal fündig, sondern auch hier: http://www.12oaks-ranch.de/12oakstv/janiks-lets-plays/
In mehreren meiner Artikel ist jetzt schon ein Name gefallen. Gronkh. Wer auf YouTube unterwegs ist, hat diesen Namen zumindest schonmal gehört. Wieso ist den meisten wahrscheinlich klar. Denn er ist schließlich der ,,größte" YouTuber Deutschlands. Und das berechtigt. Schließlich ist er sehr sympatisch und lustig. Auch verbinden seine Videos viele Leute, denn jeder kennt gewisse Insider, wie vielleicht #Omaliebe aus Grimtales oder Fetti McFettFett aus Outlast :D Und ihr kennt bestimmt noch weitere. Aber neben den unbeschreiblichen Humors gibt es auch andere Sachen, die mir bei Gronkh sehr gefallen. So gefällt mir es sehr, dass man sieht, dass er immer noch Spaß hat, bei dem was er tut. Weiterhin verhält er sich immer sehr natürlich. Er lacht viel, zeigt aber auch, wenn er mal gefrustet ist. Er ist eben immer noch ein Mensch und es ist schön, dass er das auch immer noch zeigt. Toll ist aber auch, wie er mit seinen Zuschauern umgeht. So streamt er viel und geht dabei auch auf den Chat ein. Man fühlt sich bei ihm einfach nicht als eine Nummer, obwohl man es natürlich ist. Auch die Tatsache, dass er durchaus die Kommentare liest, was man an manchen Reaktionen in Videos sieht, verstärkt dieses Gefühl, sowie seine Art, immer unterhaltsame Folgen zu produzieren. Aber bei all dem lässt er sich nicht vorschreiben, was er zu tun oder zu lassen hat, was meiner Meinung nach viel Respekt verdient. Was mir aber wirklich wichtig ist, ist die Tatsache, dass man nicht unbedingt viel Arbeit in etwas stecken muss, um unterhaltsam zu sein. Schließlich schneidet er seine Videos nicht und fügt nur dann Effekte ein, wenn sie wirklich passen. Natürlich kann er das nur deshalb, weil er eine unterhaltsame Person ist, trotzdem finde ich dies eine tolle Aussage, die er indirekt macht. All dies wiederum bringt mich dazu, Gronkh als einen der besten Youtuber zu sehen und dank seiner Vorbildfunktion, die er für mich, aber auch für viele andere hat, finde ich das sein Spitzname ,,YouTube-Papa" der in einigen Kommentaren kusiert, sehr gelungen ist. Jetzt aber genug geschwärmt. Seht ihr es ähnlich wie ich oder seit ihr anderer Meinung? Und welche Insider kennt ihr und was sind eure Favoriten? All das und mehr könnt ihr mir gerne schreiben, freu mich schon drauf :) LG The Bomber
Jede Geschichte hat einen Anfang und meine Geschichte hat gleich mehrere. Zum einen nämlich, wie ich auf YouTube gekommen bin und zum anderen, was mich bewegte, selber YouTube-Videos zu machen. Wie vielleicht klar ist, hängen beide zusammen, aber irgendwie ist auch jede Geschichte eine für sich. Beginnen wir doch damit, wie ich auf YouTube kam. Mit YouTube an sich kam ich schon sehr früh in Kontakt. Jedoch habe ich mir damals noch keine Gedanken gemacht, wo ich überhaupt bin. Sie beginnt mit YouTubern, mit dennen viele gestartet sind. Den Außenseitern. Doch wie schon gesagt: Damals war mir die Plattform YouTube an sich sehr egal. Aber was brachte mich nun dazu, YouTube wirklich wahrzunehmen. Dazu brauchte es bei mir einen wichtigen Faktor. Bei diesem Faktor handelte es sich um das heutzutage beliebteste Spiel der Welt (zumindest auf besagter Plattform YouTube): Minecraft. Zwei oder drei Jahre, nachdem ich die Außenseiter kennen lernte, entdeckte ich dieses Spiel, das eine Leidenschaft in mir weckte. Ich liebte das Spiel und wollte immer mehr haben. Es fing an mit Parodien von Liedern, die nun ein Minecraft-Thema hatten. Aber irgendwann hat man alle diese Lieder gehört und neue Lieder kamen selten. Natürlich reichte mir das nicht. Ich wollte mehr. Aber wie? Dies war schnell gefunden. Denn in Bereichen der Gamer sind die Worte ,,Let`s Play" in aller Munde. Also kurzerhand ,,Minecraft Let`s Play" in die Suchleiste eingegeben und Schwub, die ganze Seite war voll mit Minecraft-Videos. Eins angeklickt und dort begann meine Reise. Denn dieses Video war von der LPerin Honeyball. Doch bei ihr blieb es nicht. Die Comedians, bekannt unter ,,Space Frogs" und der bekannte deutsche Let's Player Gronkh folgten ihr. YouTube wurde zu einer Art Entdeckungsreise, in der alles neu, interessant und lustig war und man super abschalten konnte. Gerade bei Gronkh fand ich Stunden an Videomaterial, mit der ich meine Zeit vertreiben konnte. Nach einiger Zeit war es nun aber so, das ich mich fragte: ,,Ist das alles? Hier muss es mehr geben." Daraufhin fragte ich eine Freundin von mir, welchen YouTuber sie mir besonders empfehlen könne. Die Antwort: TheKedosZone. Sein Humor sollte mein Leben ändern und die Tatsache, dass er doch relativ klein war auf YouTube, brachte mich zum ersten Mal ganz leicht auf die Idee: ,,Hey, der ist gut, aber viel scheint er dafür nicht zu brauchen. Theoretisch müsste ich das doch auch können." Mit diesem Punkt begann dann ein Weg, in dem YouTuber mich nicht nur unterhalten sollten: Immer wieder fand ich Inspirationen und Ideen, die ich umsetzen wollte. Gronkhs Art, ein Spiel zu kommentieren, Honeyballs Art Tipps und Meinungen zu äußern, die Sketche der Space Frogs oder Kedos Art, aus den schlechtesten Spielen ein Super-Video zu machen. Es war eine Freude, all meine Ideen wachsen zu sehen und immer wieder kamen neue Inspirationsquellen. Aber damals hatte ich ein Problem, das mich immer daran hinderte, wirklich ein Video aufzunehmen. Ich hatte ja gar keine Kamera (bam bam baaam, dramatische Musik). Auch hatte ich  gar keine Ahnung, wie ich ein Spiel aufnehme. Dass ich zu dem Zeitpunkt zwar eigentlich alles hatte, wurde mir erst später bewusst. Denn an sich hatte ich ja einen PC (dass ich den brauche, wusste ich natürlich), Internetzugang um die benötigten Aufnahmeprogramme runterzuzladen (leider hatte ich damals keine Ahnung, welches ich brauche und dass es kostenfrei ist) und ein Gaming-Headset (dieses war jedoch erst  gar nicht für Let's Plays geplant. Eigentlich wolte ich nur in Ruhe die Spielsounds laut machen, ohne das sich jemand beschwert und mit einen Kumpel zusammen gleichzeitig zocken und sprechen). Mein Traum schien erstmal unerreichbar und die Ideenproduktion ging in eine Ruhepause. Zwar war YouTube immer noch eine Entdeckungsreise, aber mehr nicht. Doch die Zeiten sollten sich wieder ändern. Denn mein Freund fand die benötigten Aufnahmeprogramme. Zu dem Zeitpunkt war mein PC leider nicht mehr funktionstüchtig genug für Let's Plays. Aber ich wollte sie darauf trotzdem machen. Also los ging das Aufnehmen. Doch dann der nächste Schlag. Ich war einfach nicht gut im Let's Playen. Ich stockte viel, erwartete zuviel und ging bei vielen Themen einfach zu sehr ins Detail. Allem in allem: Es war einfach nicht unterhaltsam. Dies brachte mich zum Grübeln. ,,Was mache ich falsch? Es wirkt doch so einfach." Doch eine Lösung sollte erst ein halbes Jahr später kommen. Während der Zeit gab mein PC zwar komplett den Geist auf, jedoch lernte ich, dass ich einfach locker sein muss und einfach ich selbst. So zumindest die Tipps einiger der großen YouTuber, die mich inspirierten. Und dann endlich, als ich besagten Kumpel besuchte, sollte ich noch eine Chance bekommen, den bei ihm durfte ich aufnehmen. So legte ich los und anstatt alles perfekt machen zu wollen, machte ich es einfach. Meine erste Folge Minecraft war produziert und bekam den treffenden Namen ,,Let's Fail Minecraft", denn ich versuchte nicht, etwas Perfektes zu machen, sondern machte, wie es kam auf meine ganz eigene Art. Ich ließ einfach den zerstreuten Chaoten, der ich bin, raus. Dies war meine YouTube.Geschichte und sie ist noch längst nicht vorbei. Aber zu euch: Habt ihr auch eine YouTube-Story? Oder was inspiriert euch, dass zu tun, was ihr tut? Wenn ihr Lust habt, dann schreibt es mit einen netten Kommentar einfach hier drunter ;) LG The Bomber

SUBSCRIBE YT-CHANNELS:

Meet 12 Oaks Ranch

Sie können uns kennen lernen, wenn Sie bei den Gruppenreitstunden zusehen (freitags 17-18 / samstags 10-12 Uhr). Im Anschluß beantworten wir gerne Ihre Fragen. Bitte anmelden über Kontakt 

DatenschutzerklärungHIER

NEUESTER ARTIKEL: Hinter der Senkrechten macht keine Rollkur

12oaksTV auf FB i. d. News

Instagram

Werden Sie unser Partner:

Media, PR & affiliate

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
*** Unser Ziel ist es eine Brücke zu schlagen, zwischen dem Turnierreiten im Westernsport und dem Natural Horsemanship: Bitte beachten Sie die Unterseiten zu unserem "Leitbild" und der "Hofordnung", die Sie beide über die Sitemap finden. *** © 12 Oaks Ranch