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Larissa ist Rheinlandmeisterin in der Superhorse & vier weitere Medaillen

Lucky hat bei fünf Ritten fünf Medaillen geholt und Queenie war ewige Vierte - Bericht von der Rheinlandmeisterschaft ist im Turnierblog erschienen, den ihr unterhalb der Bildergalerie findet.

09.12.2017
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Bild vom Vorjahr, wo Larissa Erste in der Leistungsklasse 1 B wurde Heute ist Rheinland-Gala der hiesigen EWU und obwohl Larissa Zweite ihrer Leistungsklasse ist, drei Disziplinen gewonnen hat, zwei Pferde-Medaillen erhält und ihr dort offiziell das silberne Reitabzeichen verliehen werden sollte, werden wir in diesem Jahr nicht hingehen. Das ist schon bitter, weil wir ja viel Geld in die Starts investiert hatten, um hier die Nase vorn zu haben. Wir befürchten allerdings ein regelrechtes Spießrutenlaufen, wenn wir uns dort blicken lassen und hätten dort sicherlich wenig Spaß.  Der Grund: Wir hatten eine Riesenauseinandersetzung mit der Jugendwartin im Rheinland, die sich bei einem privaten Streit während der German Open absolut parteiisch auf die Seite einer mit ihr eng befreundeten Familie gestellt hatte und sich trotz dieser Befangenheit über alle Maßen in einen Privatstreit eingemischt hat, was erwartungsgemäß zur Eskalation geführt hat. Wir haben lange überlegt, ob wir das, was geschehen ist öffentlich machen, zumal es die kurzfristige Einigung gab, dass ich die weiter unten aufgeführte Passage aus einem Blogbeitrag lösche, was ich zwischendurch zugesagt hatte, wie auch, dass ich nicht weiter über den Vorfall berichten würde, weil die Gegenseite Negativ-Bewertungen auf meiner Seite entfernt hatte. Dieser "Deal" wäre eine gute Gelegenheit für „Schwamm-Drüber“ gewesen, aber dann wurde regelrecht „nachgetreten“ und die Geschütze, die dieses Mal aufgefahren wurden, waren viel schlimmer als ein paar Negativ-Bewertungen, so dass diese Einigung hinfällig wurde: Ich erhielt nämlich Hausverbot für die Jugendquadrille (die Jugendwartin wurde also offenbar erneut mit hineingezogen, was echt nicht nötig war und durch die Screenshots unterhalb belegt ist) und die Jugendwartin hat offenbar dafür gesorgt, dass ich den Posten der Pressewartin im erweiterten Vorstand wieder verliere. (Man hörte, sie habe haufenweise Screenshots geliefert, wo ich in meinem anderen Blog die Pressefreiheit erkläre und man daher Angst habe müsse, ich würde beim Westernreiter auf die Pressefreiheit pochen, was Quatsch ist, denn ich kann sehr wohl zwischen Öffentlichkeitsarbeit und privaten Blog unterscheiden, aber ich hatte mich um diesen Posten ja auch nicht gerissen, ich wurde ja gefragt: HIER nachzulesen) Ist das ein Hausverbot oder hätteich einfach hingehen sollen? Warum siezt die mich eigentlich? Obwohl ich mich von Stund' an nicht mehr an meine Zusagen aus der Einigung (die Negativ-Bewertungen betreffend) gebunden fühlte, hatte ich im ersten Schritt versucht, eine interne und diskrete Einigung mit dem Vorstand der EWU Rheinland zu finden (außer Ermahnungen hat dies aber für die Jugendwartin meines Wissens keinerlei Konsequenzen gehabt. Sie hat sich noch nicht einmal bei mir entschuldigt und schon gar nicht das ungerechtfertige Hausverbot für die Jugendquadrille zurückgenommen, denn der Streit ging sie nichts an und ich habe mich zu ihren öffentlichen Angriffen bis heute mit keinem Wort geäußert). Ich hatte mich sogar an ein Mitglied des Bundesvorstandes gewandt, um dies ohne großes Aufsehen vom Tisch zu bekommen. Dieser kann aber - rechtlich gesehen - nichts entscheiden, sondern nur vermitteln. Ihm wurde mitgeteilt, die Sache sei geklärt, was es nicht ist: Immerhin geht es um eine Straftat der Jugendwartin meiner Tochter gegenüber. Da wir zudem fest davon ausgehen, dass die Leute sich fragen, warum ich jetzt doch nicht den mir im Sommer angebotenen Posten der Pressewartin übernehme (HIER und HIER hatte ich das angekündigt) und warum Larissa nicht mehr für die Jugendquadrille reitet (ohne Hängerführerschein nützt es nichts, wenn das Hausverbot für sie nicht gilt) finden wir, dass wir wenigstens einmal öffentlich Stellung nehmen sollten, um unseren Ruf zu schützen, denn das habe ich schon in meinem Studium der Medienwirkungsforschung gelernt: Wenn man gar keine Stellung bezieht, brodelt die Gerüchteküche umso mehr. Als Stellungnahme dient der Text unserer Strafanzeige bei der Polizei -weiter unten gibt es dazu Gesetzestexte und Erläuterungen sowie ein Schlußwort, wo aus aktuellem Anlass Reiten mit Fußball verglichen wird, denn es ist ja wohl üblich, sich nur über Tore der eigenen Mannschaft zu freuen. Grundgesetzliche Rechte zuverbieten: ganz harter Tobak > Hiermit möchten wir einen besonders schweren Fall von Nötigung zur Kenntnis bringen, da die beschuldigte Jugendwartin der EWU Rheinland (einem Verband zum Westernreiten), die diese Willensbeugung unternommen hat, ein Ehrenamt bekleidet, und somit wohl Amtsträgerin ist und dies auch ausgenutzt hat (zumindest nach: § 240 Abs. 4, 2. Abschnitt bzw. die Urteile BGH, 10.3.83 - 4 StR 375/82 bzw. Ehrenamt nach BGH, 9.9.14 – 5 StR 200/14). In einem öffentlichen Facebook-Kommentar hat die EWU-Jugendwartin des Rheinlandes am 20. September 2017 (Post vom 18.9.17) damit gedroht, dass meine Tochter es ausbaden müsse, wenn ich mich in einer privaten Streitigkeit nicht entschuldigen würde. Der Wortlaut auf der Facebook-Seite der 12 Oaks Ranch war: „Larissa ist so eine süße Maus und muss das ganze Theater jetzt ausbaden. Das hat keiner verdient. Ich erwarte von Dir, dass Du Dich bei der Familie PERSÖNLICH entschuldigst. Gerne setze ich mich am Freitag mit dazu – dann können wir zu dritt sprechen. Aber das geht so absolut gar nicht.“ Ein hierzu befragter Jurist hatte mich darauf hingewiesen, dass es bei so einer Äußerung weniger darauf ankommt, wie diese gemeint ist (bzw. was vorgegeben wird), sondern vielmehr, wie dies beim „Bedrohten“ ankommt, was wir nun darlegen möchten: Spontan hat uns diese Formulierung an Mafia-Filme erinnert, in denen gesagt wird: „Sie haben eine schöne Tochter, es wäre doch schade, wenn ihr etwas passiert“ und im zweiten Moment kam uns die Idee in den Sinn, dass Larissa aus der Jugendquadrille „Western meets Classic“ fliegt, wenn ich nicht das tue, was die Jugendwartin verlangt.  Ich hatte mein Handy lautlos. DerWortlaut war nie "nicht-gönnen" Abgesehen davon, dass ich diese von mir verlangte Entschuldigung für einen juristisch einwandfreien Blogbeitrag als Demütigung meiner Person empfunden hätte, hatte diese bedrohliche Formulierung („Das hat keiner verdient“) den Effekt, dass ich mich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr getraut habe, journalistisch über die Begebenheit zu berichten und hatte den Verdacht, dass genau das auch von der Jugendwartin beabsichtigt war, denn diese hatte sich im Vorfeld im übertriebenen Maße dafür stark gemacht, dass ihr „Lieblingskind“ in den Jugendkader (also die Mannschaft bei der deutschen Meisterschaft) aufgenommen wird und wohl mehrfach hierzu offizielle Stellen telefonisch kontaktiert. Das hätte, wenn ihr dies gelungen wäre, dazu führen können, dass meine Tochter nicht für die Mannschaft hätte reiten dürfen (dass diese am Ende die Goldmedaille  retten würde, war damals ja noch nicht bekannt) und hätte meine Tochter möglicherweise benachteiligt. Mein Eindruck war, dass es der Jugendwartin und der involvierten Familie gar nicht so sehr um die Entschuldigung ging, sondern dass diese vielmehr befürchteten, dass es öffentlich wird, wie ungleich die Jugendwartin die Jugendlichen behandelt, was auch die übertriebene emotionale Ausdrucksweise der Jugendwartin nahelegt, denn so reagieren meist Menschen, die „ertappt“ wurden.  Nach meinem Empfinden wurde der immense Druck aufgebaut, damit ich die Passage lösche. Von der Familie fühlte ich mich zeitgleich durch kommentarlose Negativbewertungen auf meiner Facebook-Firmenseite ebenfalls unter Druck gesetzt.  Die Polizei erhielt nur Ausschnit-te, aber den Post gibt es noch Am 26. September hatte ich unter den Negativbewertungen Stellung genommen und zeitgleich die (wie ich annahm) von der Familie gewünschte Löschung angeboten, worauf die Negativbewertungen umgehend gelöscht wurden. Daraufhin habe ich die Passage im Blogbeitrag dann (u.a. auch aus Angst um meine Tochter) ebenfalls gelöscht und ich wurde explizit von der Mutter gebeten, auch diesen oder jenen Nebensatz zu löschen, dem ich mich ebenfalls beugte. Dieses mein Nachgeben im Gegenzug zur Entfernung der subjektiv empfundenen Nötigungsinstrumente wurde mir von der Jugendwartin als Erpressung gegen Kinder ausgelegt, weil die jugendlichen „Kinder“ der Familie (und scheinbar eine gute Freundin der Tochter) ja die Negativbewerter waren. Dies war besonders bitter, dass man, obwohl man sich fast allen Wünschen beugt, erneut an den Pranger gestellt wurde, was für mich emotional kaum zu verkraften war, denn egal, wie ich mich verhielt: Ich wurde „fertig gemacht“ - so zumindest mein Empfinden. Auch Ehrenamt ist ggf. Amtsinhaber Obwohl das Ziel der mutmaßlichen „Täter“ damit erreicht worden war, erhielt ich ca. eine halbe Stunde später von der Jugendwartin eine persönliche Facebook-Nachricht, in der sie mir (trotz Löschung) „Hausverbot“ bei der Quadrille erteilte, was möglicherweise den Hintergrund hatte, dass ihr militantes Vorgehen gegen uns dort nicht die Runde machen sollte. Um das Mafia-Klischee weiter zu bedienen, wussten wir vielleicht zu viel. Larissa sei hingegen bei der Quadrille stets willkommen, hieß es. Das haben wir für einen schlechten Scherz gehalten, weil man ein Pferd braucht, um bei der Quadrille zu reiten und meine Tochter bekanntermaßen keinen Anhänger-Führerschein hat und unmöglich von Lindlar nach Langenfeld reiten kann.  Da ist sie die "Willensbeugung". Ich blieb Yvonne übrigens jeg-liche Antwort schuldig. Manch-mal fehlen selbst mir die Worte Damit war nun genau das eingetroffen, was wir befürchtet hatten: Meine nicht involvierte Tochter musste trotz Löschung dafür büßen, was ich in meinem privaten Blog geschrieben hatte. Dabei war ihr die Teilnahme an der Quadrille wichtig und der "Rauswurf" hat sie hart getroffen. Für sie war auch der diktatorische Umgang mit ihrer Mutter erschreckend. Da ich gelernte Redakteurin bin und weiß, was ich tue, bin ich davon überzeugt, dass der unten angehängte Blogbeitrag juristisch einwandfrei und nicht zu beanstanden war. Alleine die Tatsache, dass der Beitrag der Jugendwartin subjektiv nicht gefällt, weil es um engste Freunde ging, rechtfertigt diese überzogene, unangemessene Reaktion nicht. Spätestens durch die persönliche Facebook-Nachricht vom 26.9.17 scheint mir bewiesen zu sein, dass die von ihr geforderte Unterlassung meine grundgesetzlichen Rechte beeinträchtigt, was die Verwerflichkeit ihrer Forderung belegen mag: Die Jugendwartin hatte mir nun sogar wortwörtlich untersagt, über die Quadrille zu berichten. Die Drohung, dass meine Tochter etwas ausbaden müsse, was ich tue, stand seinerzeit ja nach wie vor im Raum und tut es auch heute noch, denn es könnte auch etwas Schlimmeres als der Rauswurf aus der Quadrille gemeint gewesen sein, was wir noch heute als sehr bedrohlich erleben. Ebenfalls am 26.9.17 hat die Jugendwartin dem Vorstand Screenshots übersandt, in denen ich in meinem privaten Blog vor Monaten einmal die Rechte erläutert hatte, die sich aus Art. 5 des Grundgesetzes ergeben, wobei ich in unterschiedlichen Zusammenhängen auch die Pressefreiheit erläutert hatte (ich habe u.a. Medienrecht studiert). Da ich seinerzeit ebenfalls Mitglied im erweiterten Vorstand war, was der Jugendwartin wohl nicht gefallen hatte, hat sie mir daraus den sprichwörtlichen Strick gedreht und somit dafür gesorgt, dass ich meines gerade erhaltenen Postens der Pressewartin enthoben wurde (hierzu gibt es ebenfalls Screenshots von e-Mails, die ich übersenden könnte, falls dies bestritten werden sollte). Ich stand nun völlig ungerechtfertigt unter dem Verdacht, dass ich bei Texten im Vereinsorgan auf die Pressefreiheit pochen würde, was meinem Ruf als Journalistin schadet. Deswegen stellen wir hiermit zeitgleich Strafantrag wegen übler Nachrede bzw. Verleumdung. Als unwahre Tatsachenbehauptung ist vor allem auch zu bewerten, dass die Jugendwartin behauptet hat, dass die involvierte Familie uns einen Landesmeistertitel in der Disziplin Superhorse „geschenkt“ hätte, was nicht stimmt. Auch wurde mir Mobbing unterstellt, was ich entschieden von mir weise. Den Screen hat die Polizei nichtbekommen, obwohl ich mich daauch gefragt habe, ob man mirRufmord androht .. und wenn man denen den Mund nicht verbieten darf - warum wird er mir verboten? Ich habe Jahrzehnte als freie Mitarbeiterin und in Festanstellung journalistisch gearbeitet und blogge seit einigen Jahren, aber es ist mir in dieser langen Zeit trotz zuweilen auch kritischer Berichterstattung noch nie geschehen, dass meine Kinder bedroht wurden. Dieser Vorfall hat mich in eine schwere Depression gestürzt und eine als überwunden geglaubte posttraumatische Belastungsstörung nach einem Unfall wieder aufleben lassen, so dass ich in den ersten Wochen nach oben beschriebenen Vorfall Angstzustände und Alpträume hatte. Auch für meine Tochter war das Erlebte schwer zu verkraften. Obwohl sie bei der Jahreswertung Zweitbeste ihrer Leistungsklasse wurde und drei Disziplinen gewonnen hat, hat sie sich aufgrund der Vorfälle entschieden, nicht an der Ehrung Anfang Dezember teilzunehmen, weil sie sich unwohl dabei fühlen würde, ihrer „Peinigerin“ bei dieser Gelegenheit gegenüber treten zu müssen. Abschließend die Passage, die aus dem Blogbeitrag gelöscht wurde, die ja Stein des Anstoßes war. Der Wahrheitsgehalt der behaupteten Tatsachen wird übrigens von niemandem bestritten: „Bei einer auch deswegen, weil eine Mutter etwas über unser Pony Lucky gesagt hat, was mich sehr irritiert hat - so in der Art: "Bei Lucky war aber nachher auch die Luft raus. Das ist aber auch nichts für ein Pony auf der deutschen Meisterschaft" Zwar ist das "Langsam" genau der Punkt - das sagt ja auch der Trainer: Larissa hatte super Manöver, aber sie war zu langsam. Im Nachhinein wurde mir zugetragen, dass diese Mutter sich beschwert haben soll, dass ihre Tochter nicht im Kader ist (und Larissa und andere ja schon), was ja auch nur Hörensagen sein kann. Also dachte ich bei mir: "Hochmut kommt vor dem Fall und warte mal ab, wie bei Deiner Tochter gleich die Luft raus ist", und dann habe ich da nicht mehr weiter drüber nachgedacht. Und - oh Schreck - dann war es das erste Mal, dass Larissa dieses Pferd besiegt hat. Ein Top-Reiner, der vom Profi-Trainer ausgebildet worden ist. Und dieses Toppferd war auf normalen Turnieren immer einen halben bis einen Punkt vor Larissa - dieses Mal war es aber sechs Punkte hinter ihr (also zwei, weil drei Richter).“ Es handelt sich um einen Turnierblog, wo ich über unsere Erlebnisse während der Wettbewerbe berichte. Die Mutter hatte sich am 20.9.17 im Post vom 18.9.17 selbst geoutet – offenbar, weil sie am Besten weiß, dass sie es tatsächlich gesagt hat. Ich hatte nämlich keine Namen genannt. Die als Hörensagen bezeichnete Beschwerde, dass das Lieblingskind der Jugendwartin nicht im Kader war, wurde mir im Nachhinein von (...) mündlich bestätigt, aber es war ja von mir explizit als Hörensagen gekennzeichnet. (STRAFANTRAG vom 22.10.2017)
01.11.2017
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Die meisten Fotos sind von Gabriele Metz (Facebook-Seite der Hund-Pferd-Messe), außer das obere ist von Ute Schweitzer Lucky, Larissa und Lucy nenne ich zurzeit Triple-L-Team und das hat es in sich. Die drei hatten allerdings nur eine Woche Zeit zum Üben, weil da war die German Open und die Klassenfahrt und schon stand die Messe vor der Tür. Wie immer waren wir mit Wünschen ans Universum am Start und das fing schon bei der Anfahrt an. In der Horse-Dog-Whats App Gruppe gab es "gruselige Horrornachrichten", denn neben den Messehallen ist ein Fußballstadion und da war ausgerechnet an dem Samstag ein Spiel mit 80.000 Zuschauern. Deswegen hatten manche Horse-Dog-Trailer es nicht ganz leicht zu dem Parkhaus zu gelangen, in dem sich die Pferdeboxen befanden. Wir haben dann aber ausgerechnet die fünf Minuten erwischt, wo das Ankommen ganz easy war. Wir kamen gut durch die Sperren und erst als wir gerade drin waren, wurde es wirklich voll, wie ihr im ersten Video in der Playlist seht. Dort findet ihr auch ein Video vom Abreiten, wo Larissa Lucky "drehen" lässt: Spin auf gut Deutsch. Das dritte Video ist Larissas Ritt und unter der Playlist lest ihr, wie ich mich beim Gesetz der Anziehung anwenden selbst ausgetrickst habe. Für die ersten drei Teilnehmer gab es riesige Pokale und so einen wollte ich haben. Dass man das so wünschen kann, habe ich zufällig auf der German Open gelernt. Da hat mir eine Mutter nämlich erzählt, dass sie sich einmal gewünscht hatte, dass sie einen Pferdekopf bekommt. Dieser Pferdekopf war ein Pokal, den es für den ersten Platz auf einem AQ-Turnier gab und da dachte ich: "Das kann ich auch", und habe mir den Mega-Pokal gewünscht, den man auf der Hund-Pferd-Messe bekommt, wenn man Erster bis Dritter wird. Allerdings habe ich mich nicht so recht getraut. Just in dem Moment, wo ich gewünscht habe, dass Larissa ja Erste werden könnte, habe ich kalte Füsse bekommen und im nächsten Moment gezweifelt und vor mich hin sinniert: "Hochmut kommt vor dem Fall und immerhin reiten da auch Horse-Dog-Trail-Trainerinnen mit: Ich wünsche mir sicherheitshalber nur einen der Pokale." Und was war das Ende vom Lied? Ein Pokal für den zweiten Platz mit nur einem Punkt Abstand zur Ersten, wie ihr im Video von der Siegerehrung seht. Das war knapp und wir waren stolz wie Oskar. Wer die ersten Teile von Esoterik im Turniersport gelesen hat, fragt sich vielleicht, warum ich immer für meine Tochter wünsche und sie nicht für sich selbst. (alle Folgen der Serie auf der Blogseite ESOTERIK IM TURNIERSPORT) Also vorweg: Ich bin keine Hexe - grundsätzlich kann jeder beim Universum bestellen, was er will, denn das Gesetz der Resonanz ist ja ein Gesetz und das funktioniert immer. Also fast immer, denn es gibt da ja auch noch das Gesetz der Polarität. Immer nur Friede, Freude, Eierkuchen wäre also ein Wunsch, der dann doch nicht erfüllbar wird, denn Licht kann man nur genießen, wenn man auch Schatten kennt. Und das mit der Wünscherei klappt nur, wenn man positiv wünscht, denn das Wörtchen "nicht" versteht das Universum eben nicht. Man muss fest dran glauben und genau das ist dann oft die Achillesferse. Auch wenn man etwas zu sehr wünscht, verliert man die Leichtigkeit, denn krampfhaftes Wollen drückt eher Mangel aus. Larissa ist aber so gesehen ziemlich gut im Wünschen, sie hat ja schon Karten für die Q 16 und aus mehr als Tausend Bewerbern einen Platz bei einem Level-4-beyond-Kurs bei Pat Parelli in Florida gewonnen. Das klappt bei ihr immer dann, wenn es ihr nicht so wichtig ist. Manchmal hat sie auf andere Art den Papst auf dem Schoß: Einmal wurde ein Armband aus Pferdehaaren auf Facebook verlost und sie hat zwar nicht gewonnen, aber eins geschenkt bekommen, weil sie immer alle Beiträge geliket hat. Dann wurde ein Schweiftoupet verlost, das Larissa unbedingt haben wollte und genau dann hat es nicht geklappt. Genau das ist der Grund, warum Larissa für sich selbst niemals einen Pokal oder einen ersten Platz wünschen würde. Sie sagte neulich: "Wenn ich mir wünsche, Erste zu werden, setze ich mich selbst unter Druck und dann geht es in die Hose. Also wünsche ich mir einfach gut durch die Prüfung zu kommen und dann klappt es." So ist halt jeder Jeck anders und man muss einen individuellen Weg finden, um sich selbst in die richtige Schwingung zu versetzen, denn es gilt Gleiches zieht Gleiches an. Am Besten klappt es, wenn es sich so anfühlt, als sei der Wunsch bereits erfüllt. Sponsor für Hundefutter Brigitte Hirsch Zuchtstätte Blue Stone Aussies für die Firma Artel und Hens (Foto: Larissa Steiner) Lucky sieht die Pferd-Hund-Messe übrigens eher mit gemischten Gefühlen, was uns einerseits leid tut, aber andererseits freuen wir uns, dass er sich meldet, wenn ihm etwas nicht gefällt. Es gibt nämlich immer jede Menge Geschenke, z.B. Abschwitzdecken von der Uelzener Versicherung. Ich wollte sie Lucky anziehen, da hat er erst mal einen Riesensatz gemacht und Larissa musste absteigen, um ihn passend für die Vorstellung der Teams einzukleiden. Bei der Siegerehrung fand er dann den Pokal total gruselig: Es war ein Riesenakt, die drei fürs Siegerfoto zu positionieren. Deswegen haben wir für das Hundefutter, das man gewinnt, ein Extrafoto gemacht: Wenigstens stellt Lucy sich nicht so an und lässt sich fürs Foto brav in Pose setzen. Aber wir wollen natürlich auch über Lucky nicht meckern. Nachdem man ihm am Trailtor noch angemerkt hat, dass er die Messe gruselig fand, hat er danach fast an jedem Hindernis die volle Punktzahl geholt. Die Scoresheets und unsere privaten Fotos von der Pferd-Hund-Messe (z.B. Fotos vom Abreiten oder Lucy im Park nebenan) findet ihr auf unserer Homepage auf der Unterseite, wo all unsere Blogs vereint sind und wir von den Anekdoten des Tages erzählen: www.12oaks-ranch.de/blog/ Im Vorjahr ist Larissa mit Lucy und Cisco hier gestartet. Nachzulesen bei: Cisco macht Quatsch bei seiner ersten Messe Und wie immer - hier die Werbung für meine Bücher, die ihr auch bei mir oder bei books-on-demand bestellen könnt, denn da bekomme ich etwas mehr Prozente: Hinterlasst noch schnell einen Kommentar
03.10.2017
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Aber wenn schon kein Finale, dann wenigstens einen Apfel Eine Enttäuschung jagte die andere beim "grande finale" des German-Open-Krimis, wo es alles gab, bloß kein Finale, denn damit wollte es für Larissa und Lucky zum Verrecken nicht klappen: Die Superhorse war ein Desaster und nur weil es einige Nullscores gab, war Larissa nicht Letzte. Besser lief die Ranchriding, in der sie einen Score von 214,5 hatte (= 71,5 pro Richter, also geplust). Zwei Prüfungen an einem Tag war aber irgendwie doof, denn Larissa hat danach zwar einen relativ sauberen, aber wenig spektakulären Reiningritt geliefert, so dass sie auf Platz 20 von 37 landete: Nur zehn kommen ins Finale. Na ja, als einziges Pony unter Quarter Horses trotzdem keine schlechte Leistung, zumindest so gut, dass die Leute hinter mir das Pony lautstark anfeuerten und anerkennend pfiffen. Ich schnappte auf, dass manche Leute wohl angeblich eine Menge Geld für so ein Pony ausgeben würden und das wurde ausgerechnet im Block eines anderen Landesverbandes hinter meinem Rücken diskutiert. Aber es gab natürlich auch andere Stimmen, die Lucky und Larissa wahrscheinlich nicht ganz zutrauten, für die Mannschaft des Rheinlandes zu reiten, denn das war die einzige Prüfung, die am Montag Abend noch aus stand. Der Jugendkader des Rheinlandes: ein tolles Team Larissa war jedenfalls von ihrem Score von 201 enttäuscht und befürchtete nun, dass sie nur noch als Reservereiterin im Kader verbleibt und wir den Rest der German Open auf den Zuschauerrängen verbringen. Was für eine Enttäuschung: Larissa und Lucky hatten sich zuvor quasi die Nächte um die Ohren geschlagen, um in der Ostbayernhalle trainieren zu können: Für nichts und wieder nichts. Auch wenn es noch so schön ist mit einem Pony im guten Mittelfeld zu landen, aber wenn am Montag noch fast eine Woche German Open übrig ist, wo man mit dem Pony dann nur noch grasen geht: das sind traurige Aussichten. Ich selbst war bitterlich enttäuscht und zwar vom Universum, denn ich hatte Larissa beim Universum den Titel des deutschen Meisters bestellt und das hatte dann offensichtlich doch nicht geliefert. Wobei es in der Jugend-Reining bei einem ersten Platz ohnehin EWU-Champion geheißen hätte, denn der Titel Deutscher Meister gehört quasi der FN. Die FN-Reining haben wir aber nicht genannt, weil wir zu geizig waren. Ärgerlich, dass bei den Jungen Reitern nur acht oder neun Starter waren, denn dann wäre Larissa selbst als Zehnte wenigstens im Finale dabei gewesen. Wie man es macht, ist es ja bekanntlich verkehrt. Sieben Tage Regenwetter - vom Himmel und im Herzen Na ja, Larissa, Lucky und ich zogen also Gesichter wie sieben Tage Regenwetter und auch das hatte die German Open reichlich im Gepäck, weswegen ich am Liebsten nach Hause gefahren wäre: Das darf man ja aber nicht, wenn die Tochter Kadermitglied ist, in dem es drei Reiterinnen gab, die die Reining hätten reiten können. Eine der dreien hatte pro Richter einen halben Punkt mehr als Larissa erhalten (203 als Score), womit für uns persönlich klar war, dass diese Reiterin die Reining für den Kader reiten würde. Was für eine Enttäuschung und das ausgerechnet bei der letzten deutschen Meisterschaft, an der Larissa als Jugendreiterin teilnimmt. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt, denn die Kaderchefin nahm Larissa am nächsten Tag zur Seite und fragte sie, ob sie sich zutrauen würde, am Samstag die Reining für die Mannschaft zu reiten. WOW !!!" Die oben erwähnte andere potentielle Reining-Reiterin sollte nämlich den Trail reiten, da diese in dieser Disziplin ganz an der Spitze ist. Das war vor Larissas Prüfung, nach der Prüfung hatte ich mit unserem Trainer kurz gequatscht, dann ging er, kam wieder und sagte: "Frau Steiner, ihre Toch- ter möchte im Bälleparadies abgeholt werden." Ihr fehlte der Autoschlüssel Ja und dann ging auch für uns frei nach Silbermond der Himmel auf und es gab wie auf Stichwort auch endlich besseres Wetter auf der GO. Plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Ich hatte beim Universum den Deutschen-Meister-Titel für Larissa bestellt und der würde am Samstag zusammen mit der Mannschaftsmedaille geliefert werden. Genau das hatte ich auf einmal glasklar vor Augen, obwohl mein Verstand mir "Was für ein Schwachsinn" einflüsterte. Egal: Die nächtlichen Trainingseinheiten mit unserem Trainer und amtierenden deutschen Meister der Erwachsenen (Foto: der mit dem Käppi, der auch ziemlich gut darin ist, etwas wirklich zu wollen und dann zu bekommen) wurden wieder aufgenommen und standen vor allem unter dem Motto: Lauf vorwärts, Lucky. Beim Abreiten sah das wirklich klasse aus, wie der kleine Kerl rennen kann. Aber würde er das auch in der Prüfung tun? Weil die Rheinland-Jugendmannschaft im Vorjahr gewonnen hatte, durften die Mädels die Deutschland-Fahne herein tragen Es wurde also noch richtig spannend für das Rheinland, auch wenn es am Vormittag besser begann, als man es sich in den schönsten Träumen hätte ausmalen können: Ein zweiter Platz im Trail, ein erster Platz in der Pleasure und ein Zweiter in der Westernhorsemanship. Daher dachte ich: "Tada, jetzt kann Larissa sich zurück lehnen und bequem das Streichergebnis sein" (von fünf Ritten werden nur vier gezählt). Zwar war auch die Mannschaft von Baden-Württemberg ganz nah dran, aber knapp vorbei ist bekanntlich auch vorbei und dann passierte es: Unsere Reiterin in der Ranchriding hatte Pech, weil beim einfachen Galoppwechsel drei statt der erlaubten zwei Trabtritte waren und landete mit einem ansonsten fast perfekten Ritt nur noch auf Platz neun. Bei 13 Mannschaften bedeutet das, dass sie für ihren Ritt vier Punkte erhielt und der Erstplatzierte dieser Disziplin 13, worauf in unserer Tribüne mental zu Rechenschiebern und Taschenrechnern gegriffen wurde: "Wenn wir die vier Punkte streichen, Baden Württemberg aber zehn Punkte streichen muss .... eins im Sinn ...., dann kann das Streichergebnis das Endresultat kippen". Aber was wäre, wenn jetzt Larissa nur zwei oder drei Punkte oder im schlimmsten der Fälle nur einen Punkt erhält? Ich hätte nicht mit Larissa tauschen wollen: Was für ein Druck, der ja ohnehin schon immens groß ist, wenn dieses winzige Ponylein gegen zwölf Reining-Quarterhorses antreten muss. Alle guten Ratschläge in den Wind geschlagen Interne Teambesprechung mit Reining-Tipps der zweiten Reiningreiterin Wenn ich Larissa wäre, dann wäre ich vor lauter Aufregung wahrscheinlich schon beim Einreiten vom Pferd gepurzelt. Aber über Larissa hat unser Trainer ja auch schon gesagt, sie wäre ein "toughes Girl", als sie auf unserer steigenden Queenie in einer quasi lebensbedrohlichen Situation auch noch gelacht hat (Queenie war sauer, weil ihre Mutter Fancy auf dem Platz und sie in der Reithalle war). Ob Larissa aufgeregt war, weiß ich nicht, aber anscheinend alle anderen Kaderreiter samt Müttern, denn die ergänzten des Trainers Ratschläge ("Reite vorwärts") mit ihren Ratschlägen ("Reite NICHT vorwärts"). Die Mutter einer anderen Kaderreiterin, nahm Larissa kurzum beiseite und sagte ihr: "Geh' kein Risiko ein, reite einfach sauber", und auch die andere Reining-Reiterin verriet Larissa in der Abreitehalle noch einige Tipps, die Larissa sodann versehentlich in den Wind geschlagen hat. Sie sollte wohl kleinere Zirkel reiten, damit es nach mehr GO aussieht, aber dagegen hatte Lucky in der Prüfung sein Veto eingelegt. Diese Reiterin war am Vortag übrigens Vize-Vize-Deutsche Meisterin geworden - unsere Wortschöpfung für die Bronze-Medaille und zwar mit einem (in unseren Augen) sensationellen Score von 205. Jetzt hätte man ja meinen können, dass diese Reiterin daraufhin zur Kaderchefin geht und sagt, dass sie besser geeignet wäre für den Mannschaftsritt, aber weit gefehlt. Es blieb dabei: Larissa sollte reiten und damit würde Larissas Reiningritt darüber entscheiden, ob es eine Gold- oder Silbermedaille wird. Die kleinstmögliche Decke wird wohl eine unserer Stuten erben Dachte ich zumindest, bis jemand hinter mir sagte, dass im Vorjahr durch die Streichergebnisse bereits eine Mannschaft vom ersten auf den vierten Platz abgerutscht sei. Umso mehr hing jetzt alles an Larissa und als sie in die Ostbayernhalle ritt, sah Lucky noch viel kleiner aus als vorher (sieht man ja schon an der Kaderdecke, worunter er fast komplett verschwindet) und schnell war er auch nicht wirklich - bis auf die Spins. Klar, schon schnell genug für eine gut sichtbare Speedcontrol, aber eben nicht spektakulär und auch bei den Rundowns brüllten wir uns auf der Zuschauertribüne die Seele aus dem Leib: "Go, go, go." Was nicht passt, wird passend gemacht: Blanket umgeschlagen Vergeblich: Das Tempo des Ponys blieb unverändert und der erste Stopp war dann auch nicht so dolle, dafür waren aber die beiden anderen nicht sooo schlecht. Man fragt sich aber schon: "Warum hat der kleine Kerl im Training meterlange Stoppspuren, aber in der Prüfung nicht?" Gemeckert hat aber niemand und jeder, der an uns vorbei ging, sagte etwas wie: "Bist eine schöne Reining geritten, Larissa", sogar Linda Leckebusch, worüber wir uns besonders freuen, weil Larissa da ja nächste Woche ihr bronzenes Westernreitabzeichen macht und wir hoffen, dass Linda uns ein paar Tipps geben kann, wie wir aus unserer "Badewanne" Queenie wieder ein Jungpferd machen (Queenies Problem ist HIER nachzulesen). Als wir an Lindas Mutter vorbei gingen, fragte diese, wie es gelaufen sei und da die Kaderchefin da auch gerade herumsaß, habe ich die Frage ratzfatz weiter gegeben und Frau Chefin sagte, dass zwar der eine Stopp nicht so dolle war, aber auch: "Die Nerven muss man erst mal haben, wenn es so auf Messers Schneide steht und dann auch noch gegen all die Reining-Quarters." Sehr nette Kommentare, wobei ja nett die kleine Schwester von Sch... ist, denn es klang bei niemandem wirklich so, als würde man denken, dass Larissa ganz, ganz vorne dabei ist. Die Spannung erreicht ihren Höhepunkt: Gold oder Silber? Am Freitagabend war es wie Weihnachten: Geschenke für den Kader Die Minuten zogen sich wie Kaugummi, während weiterhin im German-Open-Fanblock des Rheinlandes wild spekuliert wurde und wir erfuhren, dass es soeben von den Richtern fünf geschlossene Umschläge gegeben hatte, wobei es um eine Jokerdisziplin geht, die uns nicht betraf. Das Geheimnis darum wurde erst in der Siegerehrung gelüftet, während wir mit Worten wie: "Die anderen waren zwar alle schneller und spektakulärer als Du, aber dafür hatten sie auch Fehler", getröstet wurden. Als endlich die Siegerehrung eingeleitet wurde, war ich dem Nervenzusammenbruch nahe und als klar war, dass das Rheinland auf jeden Fall eine Medaille erhält, weil nur noch drei Mannschaften übrig waren, bekam ich einen Kloß im Hals und Tränen in die Augen. Als dann nur noch das Rheinland und Baden-Württemberg übrig waren, war ich kurz davor, Rotz und Wasser zu heulen und als sich das Rheinland dann den Pokal zurück geholt hatte, habe ich wohl nur noch lautstark gekreischt und gejubelt: Larissa hatte in der Reining den dritten Platz gemacht mit einem Score von 205, nur einen halben Punkt vom zweiten und einem ganzen vom Ersten entfernt und hatte ganze elf Punkte erritten: Die Reining-Kader-Mädels waren also sensationell im Doppelpack. Wie frustrierend, dass ich mein Kind jetzt nicht einmal spontan umarmen konnte, weil die ja unten in der Arena war. Den Kuscheljob hat dann unser Trainer spontan übernommen, der Larissa an der Schulter anstupste, um sie dann herzlich in den Arm zu nehmen. Die andere Kader-Reiningreiterin hatte er am Vortag sogar vor Begeisterung über die Bronze-Medaille hochgehoben. Fazit: Wir sind auch menschlich bei genau dem richtigen Trainer gelandet und schon flossen bei mir erneute Tränen der Rührung. Den Kloß im Hals wurde ich gar nicht mehr los, weil der Gratulationsstrom gar nicht mehr versiegte und dann bin ich losgeflitzt und musste auch schnell jemanden umarmen: Die beste Kaderchefin, die man sich denken kann, der ich dafür gedankt habe, dass sie an meine Tochter und ihr Pony geglaubt hat. Sie sagte, dass das natürlich auch hätte schief gehen können, aber: "Wir sind hier bei der EWU und die ist rasseoffen und wenn ein Pony das kann, dann soll es das auch machen." So eine mutige, toughe Frau, dass man vor ihr nur den Hut ziehen kann. Der rote Zauberfaden Und weil ja der rote Faden des Turnierblogs in diesem Jahr das Gesetz der Anziehung war, habe ich sie gefragt, ob sie diese Entscheidungen nach Bauchgefühl trifft und sie sagte: "Nicht nur - ich schaue mir natürlich auch die Ritte und die Scoresheets an." Allerdings hätte sie auch einmal gezweifelt, weil Lucky sich beim Turnier in Hünxe wegen Austreten einen Fünfer-Penalty eingefangen hatte. Sie habe während des ganzen Rittes gedacht: "Nicht treten, Lucky" und auch mir kam genau dieser Gedanke in den Sinn, aber weil ich ja allmählich lerne, wie man das Gesetz der Anziehung bedient, habe ich blitzschnell ins Mantra "Saubere Galoppwechsel" gewechselt, denn das Wort "nicht" kennt das Universum eben nicht. Wenn also jemand "Nicht treten" denkt, dann versteht das Universum entweder Bahnhof und Koffer klauen oder schlimmstenfalls: "Bitte treten." Larissa hat übrigens im Gedankenkarrussel auch fleißig mitgemischt und mir im Nachhinein erzählt, dass sie gedacht hatte: "Wenn ich das schon reite, dann will ich kein Streichergebnis sein", worauf ich sie fassungslos fragte, ob sie eigentlich von allen guten Geistern verlassen gewesen sei (scheinbar nicht). Deutsche Mannschaftsmeisterin mit Goldmedaille & Siegerdecke Und weil die guten Geister Larissa immer wohlgesonnen sind (sie hat ja auch mal einen kostenlos Platz bei einem Kurs von Pat Parelli in Florida gewonnen), ist sie zu allem Überfluss auch noch das Risiko eingegangen das Pony nicht übermäßig zu treiben, damit es nicht verspannt und hat stattdessen alle Ratschläge ihres Trainers in den Wind geschlagen und stattdessen dem Pony was geflüstert: "Du bist der Beste. Du machst das so toll und ich bin stolz auf Dich." Vor dem Ritt hatte sie ihm wohl aber gesagt, dass sie ihn nicht mit nach Hause nimmt, wenn er sich keine Mühe gibt, aber das war natürlich nur ein kleiner Scherz, denn unseren Lucky würden wir - trotz leerer Kassen - noch nicht einmal verkaufen, wenn uns jemand Zehntausend Euro bietet, die uns der oben erwähnte Herr auf Nachfrage prophezeit hatte. Aber das machen wir nicht: Das Pony-Maskottchen bleibt im Rheinland, um genau zu sein im Bergischen Land im schönen Dorf Scheel. Das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss: Was Edeka mit der GO zu tun hat Die anderen Mannschaften hatten Maskottchen - aber wer braucht schon Maskottchen, wenn er ein Pony mit namen Lucky dabei hat Noch ein Nachwort in eigener Sache: Bitte lest diesen Blog mit einem Augenzwinkern, denn er soll in erster Linie unterhalten und dann wird auch einmal der eine oder andere Reiter auf die Schippe genommen. Sollte so etwas mal sein, dann glaubt mir, dass ich einen bitterbösen Humor habe, dass aber niemals wirklich böse meine, sondern damit die Geschichte aufzuwerten versuche. Die soll dadurch unterhaltsamer werden, damit sich überhaupt irgendwer mein Geschreibsel antut. Quelle: Facebook-Seite der EWU Aber immer wenn ich über irgendwen etwas Negatives schreibe, dann nenne ich natürlich keine Namen, um die Betroffenen zu schützen, aber will trotzdem eine "runde" Geschichte präsentieren. Sollte es aber einmal eine diesbezügliche Irritation geben, lasse ich immer mit mir reden und bin auch kompromissbereit. Wenn also mal etwas ist, dann schickt mir eine persönliche Nachricht auf Facebook oder eine eMail an nicola-steiner@t-online.de . (bzgl. des Screens rechts: Ich dachte, Baden-Württemberg war uns auf den Fersen, die Westfalen ja auch) Und jetzt, wo wir beim Thema Humor und auf die Schüppe nehmen sind, bin ich mal gespannt, ob die Baden-Württemberger offen für den rheinländischen Humor sind, denn folgende Schlussbemerkung will ich euch - frei nach dem Motto "Lieber einen guten Freund verlieren, als sich einen guten Spruch zu verkneifen" nicht vorenthalten. Als ich das Emblem auf dem Sattelpad sah, habe ich spontan ausgerufen: "Reitet der für Edeka?", worauf sich die Mädels in der Reihe vor uns "bepissten" vor Lachen. Ist wirklich nur Spaß und nicht böse gemeint. Ich entschuldige mich aber besser dennoch sicherheithalber schon jetzt mit diesem Video (ist lustig - also zuende angucken): Videos von Larissas Ritten folgen, denn es sollen ja die supertollen von Videocomp sein, damit der Zuschauer auch mal was erkennen kann. Es gab auch wieder Anekdoten des Tages von der German Open 2017, allerdings dieses Mal auf meiner Homepage und zwar auf der Unterseite, wo all unsere Blogs an einem Ort vereint sind: www.12oaks-ranch.de/blog/ Rudimentäre Reiningreiterinnen, weil Fotografin blind wie Maulwurf Dort findet ihr auch jede Menge Fotos. Die scharfen hat Larissa geschossen, die unscharfen ich, weil mir doch glatt in der Ferienwohnung der rechte Bügel von der Lesebrille abgebrochen ist. Die habe ich ja sonst immer in den Haaren, wo sie das Sehvermögen auch nicht wesentlich verbessert. Und wer nicht selbst lesen kann, der muss halt vorgelesen bekommen: Bei kleinen Kindern lesen ja die Eltern vor, aber bei alten Müttern übernehmen das dann die Töchter und das war so: Ich wurde auf der Hin- und Rückfahrt von Larissa mit Goethes Faust behelligt, den sie für die Schule lesen muss. Den ollen Goethe mit seinem durchgeknallten Faust hatte ich damals auch im Abi und fand mich sehr wichtig, als ich vor meiner Tochter mit meinen abenteuerlichen Interpretationsansätzen glänzen konnte, aber weil die niemand hören will und Sommers Weltliteratur das viel besser zusammenfassen kann als ich, gibt es hier (wie schon beim letzten Blogbeitrag mit "Warten auf Godot") noch einmal ein Theaterstück - ganz zeitgemäß in einer Weltliteratur to go Variante: Und wie immer kein Blogbeitrag ohne Werbung, denn ich kann natürlich auch todernst schreiben, z.B. in meinen Büchern:

Am Wochenende waren wir auf der Kirmes in Wermelskirchen und haben geshoppt auf dem Krammarkt: Bergkristalle, damit das Wasser eine bessere Konsitenz bekommt (googelt mal Masaru Emoto bzw. guckt auf Youtube), ein Hufschleifstein und meine Kinder haben von der Oma neue Bettwäsche bekommen. Am Besten hat mir die Geisterbahn gefallen, auf der ich mit Janik war (leider ohne Foto,weil wir Geister abwehren mussten). Bahn ist auch das falsche Wort: Es war mehr ein Gang, dem man folgen musste, aber sehr witzig.

Und noch mehr Besuche - Indi fühlt sich pudelwohl im neuen Zuhause

Heute gibt es Arthrose-News von zwei Pferden. 

Larissas Kinderpony Indi ist seit einem Jahr im neuen Zuhause und wir haben sie besucht. Es geht ihr sehr viel besser, weil sie dort viel Bewegung bekommt und die neue Besitzerin Manuela Kirch (v.d. Chikadee Hill Farm in Overath) sich als Hufheilpraktikerin gut mit kranken Pferden und mit Kräutern auskennt. Wir haben sie natürlich wegen Fancy gelöchert, die nach einer Serie von Hufgeschwüren (die endlich aufgehört haben) allerlei andere Beschwerden hat, isbd. das gegenüberliegende Knie war überanstrengt und wir haben auch Arthrose befürchtet. Aber dem Knie geht es wieder gut. Dafür ist eine Sehne leicht überlastet, die Tierheilpraktikerin Silja getapet hat. Fancy soll unbedingt bei uns bleiben, weil Janik sagt: "Entweder reite ich mit Fancy Turniere oder gar nicht." Da Silja auch Blockaden gelöst hat, die sich durch die monatelange Fehlbelastung entwickelt hat und der Huf jetzt endlich bis unten durchgewachsen sind, sind wir guter Dinge (die ersten drei Bilder sind neu - die anderen dokumentieren die Hufgeschwürgeschichte, wo irgendwann eine zweite Sohle erschien).

Jede Menge Besuch auf der 12 Oaks Ranch

Wir hatten letzte Woche jede Menge Besuch: Freiwilligen und Unfreiwilligen.

Melina hat mich mit ihrem Haflinger Whiskey besucht, der ein dicker Freund von Cisco geworden ist. Plan A war, dass die drei Wallache zusammenstehen. Das gab aber Eifersüchteleien, weswegen wir eine Nacht Cisco und Whiskey zusammen hatten. Dann sind Lucky und Whiskey zum Training bei Elias Ernst gewesen und haben die zweite Nacht zusammen gestanden. Am dritten Tag standen alle drei dann zusammen und dann haben wir einen Drei-Wallach-Ausritt zu den Ruinen und Schloß Gimborn gemacht. Dazu haben wir unsere Reitschülerin Maya auf Cisco mitgenommen (das Bild von Schloss Gimborn ist allerdings ein Archivfoto).

Melina wohnt im Taunus in Hessen und da gibt es wohl keinen oder kaum Wald - deswegen sieht man auf ihren Bildern: BAUM ;-)

Auf dem Foto oben seht ihr ein Schwein, das am Wochenende bei uns am Stall aufgetaucht ist. Da haben wir erst mal rumtelefoniert, um den Besitzer zu finden, der es dann abgeholt hat.

Und auch unsere Lucy hatte Besuch, weil unsere Tierheilpraktikerin ihren Hund Alma mitgenommen hat (Foto unterhalb der Bildergalerie).

Bald in diesem Theater: Nicola im Vorstand der EWU Rheinland - das hat sich übrigens erledigt wegen Streit mit der EWU-Jugendwartin: Turnierblog 9.12.

Ich fühle mich geehrt: Mir wurde der Job der Pressewartin im Vorstand der EWU Rheinland angeboten. Das habe ich auch letztes Jahr für die Westernreiter Rheinland gemacht, aber es hat nie geklappt, dort zu starten. Es hat zwar Spaß gemacht, aber ich habe es dann nach einem halben Jahr wieder abgegeben und schon gedacht, dass so was ja bei der EWU irgendwie mehr Sinn machen würde. Obwohl ich das nie laut ausgesprochen war und auch nie auf einer Jahreshauptversammlung war, hat sich mal wieder die esoterische Regel durchgesetzt: Gedanken werden Dinge. (NACHTRAG: Das Gesetz der Polarität hat das aber wieder rückgängig gemacht, denn die Jugendwartin hat Larissa gedroht, was zu einem großen Streit mit dem Vorstand der EWU geführt hat, da dies außer Ermahnungen keine Konsequenzen für die Jugendwartin hatte, gegen die wir wegen Nötigung Strafanzeige erstattet haben, daher werden wir ab nächstem Jahr entweder in anderen Landesverbänden der EWU oder beim WRR starten - so schließt sich der Kreis)

Hier ein Text, den ich aus ein paar Stichworten zusammen gestrickt habe, der dann doch noch recht kurzweilig geworden ist.

Reitferien ganz im Zeichen des Natural Horsemanship

Gestern und heute war die Ferienfreizeit der Jugendzentren Marienheide und Engelskirchen bei uns, mit denen wir ein Filmprojekt zum Friendly Game nach Parelli verwirklicht haben (unter der Fotogalerie).

Unterhalb seht ihr weitere Videos von der allerersten Ferienwoche der Sommerferien. Die nächsten Ferien finden in den NRW-Herbstferien statt - es sind in beiden Wochen noch Plätze frei. Anmeldung an nicola-steiner@t-online.de (Adresse HIER)

Gedicht & Gegengedicht - Satire war gestern ;)

Jemand mit den Initialien S.P. hat ein Gegengedicht verfasst, denn im Blogbeitrag unten, wurde mit nicht nur etwas angedichtet (Bernd Hackls Kinder bedroht), mir wurde ein ganzes Gedicht gewidmet. Das hier ist die Antwort darauf (heute bei Facebook gefunden):

 

Noch n`Gedicht, mal von mir ...Profi werden ist nicht schwer, Profi sein, dagegen sehr!

Man castet ein, zwei Reiterlein und stellt sie fix ins Fernsehen rein!


Ausbildung, Ahnung oder ein Funken Herzblut
Fehlanzeige .. es gilt nur, was dem Konto gut tut.

Ob das Pferd leidet, ist völlig egal, hauptsache die Halfterfarbe ist ideal.

Die Reithose in pink, verleitet zu Kaufrausch und Hysterie,
nur was aus dem Pferd wird, das fragen die Wendys nie.

Antworten gibt’s auch nur auf PR Anfragen,
Kritik wird gelöscht, das darf keiner wagen!

Ob sich die Kritiker ihr Brot mit Pferden verdienen,
sich abrackern und schuften und sich ihr Leben lang verbiegen,

es ist egal, denn sie sprühen vor Neid …
nur komisch, deren Pferde spüren kein Leid.

Da hagelt es Schleifen und Lob und ehrliche Freundschaft,
angefeindet nur von der Wendy- Seilschaft.

Deren Reitkünste und Wissen passt auf eine Briefmarke klein
aber Hey ..wir kaufen einen Mustang fürs Schneiderlein.

Bevor es in den Wahlkampf geht, gibt es im politischen Blog zwei Satiren, die eine Reaktion auf die Reaktionen ist. Ich habe mich ja des Öfteren kritisch gegen das Mustang Makeover und die VOX-Pferdeprofis geäußert, was mir die Fans so übel genommen haben, dass sie Facebook-Gruppen gegen mich gegründet haben. Es gibt sogar ein Nicola-Steiner-Bullshit-Bingo (Blogbeitrag unten) und ein Gedicht mir zu Ehren (Blogbeitrag oben). Auch Bernd Hackl selbst beißt gewaltig um sich und unterstellt mir, ich hätte seine Kinder bedroht und noch einige Dinge mehr - ich nehme es mit Humor und wollte es mal mit Euch teilen.

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