12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten
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Wegen Facebook-Zensur und mehrfacher Sperre, weil ich auf durch Studien belegte Heil-mittel gegen Covid-19 hinwies, gibts mich jetzt auf Telegram: https://t.me/NicolaSteiner

Weiße Rosen vor Amtsgerichte gelegt - auch in Wipperfürth

Stein des Anstosses: AG Weimar, Beschluss v. 08.04.2021, Az.: 9 F 148/21

"Bestrafe einen, erziehe viele", sagte Mao Tse-Tung. In Deutschland musste ein Richter aus Weimar, der sich besonders viel Mühe gegeben hatte dieses Motto am eigenen Leib erleb-en, denn sein Haus wurde durchsucht. Man wirft ihm Rechtsbeugung vor, obwohl es ja wohl die weisungsgebundene Staatsanwaltschaft ist, die hier das Recht beugt. Der Richter ja nichts weiter gemacht als seinen Job erledigt und medizinische Gutachten eingeholt, die zu dem Schluß kamen, dass Masken- und Testpflicht in Schulen unverhältnismäßig sind. Da diese Einschüchterung das Ende der Demokratie einläutet, wurde deutschlandweit weiße Rosen vor die Türen der Gerichte gelegt. In Weimar gab es eine Demo.

Querdenken-Demo in Aachen - #allesdichtmacht sorgt für höfliche Polizisten

Gestern waren meine Mutter, Border Collie Gael und ich auf der Demo in Aachen - veranstaltet von der Friedensinitiative Querdenken (glaubt nicht, was die Medien darüber schreiben) und es war - wie immer - wunderschön. Danach sind wir noch durch die Innenstadt - die letzten Bilder der Galerie sind aus dem Park, wo auch die Demo war. Die Polizisten waren ausgesucht höflich und haben uns angesprochen, um uns zu sagen, wo wir die Demo finden. Und als der Hund Pippi musste, durfte ich auch vorbei. Danke dafür.

Die Fotos aus Berlin hat mir eine Freundin zugeschickt.

 

Ich könnte mir vorstellen, dass die Videos von #allesdichtmachen ein Grund sein könnten, dass die Polizei dieses Schlägerimage wieder loswerden will, insbesondere wegen dem Ende des Videos von Pasquale Aleardie, was ich zum Glück auf Facebook geteilt hatte, bevor es gelöscht wurde. Die anderen gelöschten Videos sind HIER gesichert.

Die letzten Bilder der Galerie oberhalb sind aus Berlin, wo ja letzte Woche das zweite Ermächtigungsgesetz verabschiedet wurde. Wir waren dieses Mal nicht dabei, weil wir im November alles gegeben hatten und es trotzdem nicht verhindern konnten. Mittlerweile denke ich auch, dass Demos zumindest nicht alleine eine Änderung bringen können, da die Medien sie ja kleinrechnen. Um den Widerstand zählbar zu machen, demonstriert online und werdet Mitglied bei der Nationalversammlung (für Infos Bild links anklicken.

Egal, wo wir in NRW waren im April - Polizeigewalt gab es nirgendwo

Über Zäune geklettert und jede Gruppe in eine andere Straße. Obwohl die Demo aufgelöst wurde, bevor sie überhaupt angefangen hat, haben die Grundrechte-Demonstranten Düsseldorf geflutet. Meine kleine Reportage von gestern: 

Wir haben den Nachmittag in Düsseldorf verbracht und da blüht schon alles - außer die Geschäfte, die müssen (z.T.) schließen wegen der existenzvernichtenden Coronapolitik.

Projekt L-Weg: An den Außengrenzen von Lindlar entlang gewandert

Wir wandern in Etappen rund um Lindlar - gestern von Eibach nach Unter-lichtinghagen. Die anderen Fotos der Etappen, z.B. mit Emus findet ihr im Vormonat März. Auch Gael hat bei diesen Wanderung viel Spaß und spielt Flummi in den Pausen:

Zeigt Solidarität für unsere Kinder: Die Würde des Menschen ist unantastbar

Am Donnerstag habe auch ich ein Paar Schuhe meiner Kinder vor das Rathaus in Wipper-fürth auf die Treppe gelegt, um auf die Not der Kinder in Coronazeiten aufmerksam zu machen. Meine Mutter ist heute da vorbei gefahren und es steht alles noch da. Besonders schön finde ich, dass Kinder selbst Plakate gemalen, um auf ihre unwürdige Situation aufmerksam zu machen. Dank an die Stadtverwaltung in meiner Nachbarstadt.

Irgendjemand hat auch die Radwege in Wipperfürth 'verziert' - auch nicht schlecht. Unterhalb Bilder von Stuttgart. Ich war selbst nicht da, aber eine Freundin hat mir diese Bilder geschickt sowie ein paar kleine Videos, die ich auf Youtube veröffentliche. Ich nutze dabei die Gelegenheit darüber zu spekulieren, ob der Steinwurf ein Steinwurf war und wenn ja, ob das Demonstranten oder agents provocateurs waren.

Corona und andere Verbrechen

- jetzt auch als E-Book

 

Im Buch "Corona und andere Verbrechen" verweise ich am Ende auf die Antwort des Deutschen Presserates auf meine Beschwerde wegen der Berichterstattung der Bergischen Landeszeitung über mich - zu finden im März-Blog. Dort auch Fotos von unserer Wanderung rund um Lindlar (der L-Weg).

 

Ich biete es deswegen für den halben Preis an (€ 5,- zzgl. Versand, wenn man es bei mir bestellt), weil ich mir wünsche, dass es an die Leute verschwenkt wird, die derzeit nicht wissen, was sie glauben sollen (bitte Mail an nicola-steiner@t-online.de). Da ich aber mehrfach gefragt wurde, ob man es auch als E-Book bekommt, möchte ich dem Wunsch nachkommen. Auch als Hörbuch veröffentliche ich das Buch so nach und nach in Podcast-Form auf www.patreon.com/12oaksranch . Den zweiten bzw. bald auch dritten Teil findet ihr  auch im Mitgliederbereich meines Youtube-Kanals.

Im Buch "Corona und andere Verbrechen" verweise ich am Ende auf die Antwort des Deutschen Presserates wegen der Berichterstattung der Bergischen Landeszeitung über mich. Diese findet ihr im März.

 

Mein neues Buch gibt es jetzt auch als E-Book oder die Printausgabe bei mir zum halben Preis (im Buchhandel 9,99) zzgl. Versand (Mail an nicola-steiner@t-online.de) 

18.10.2021
Nicola Steiner Horsemanship
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Leben mit einen unsicheren, introvertierten Pferd ...

ein Gastbeitrag von Sylvia Liebecke

Lugarno und die Autorin„Dieses Pferd würde ich nicht mehr reiten“

Also gar nicht mehr? Auch nicht mal zehn Minuten im Schritt um den Block?

Nein, wenn es mein Pferd wäre, dann würde ich mich da gar nicht mehr drauf setzen.

Longieren auch auf keinen Fall.

Meine Gedanken und meine ganze Wahrnehmung verschleierte sich nach dieser Schockdiagnose.

Was kann ich denn dann überhaupt noch mit meinem Pferd tun?

Spazieren gehen, Bodenarbeit mit Schritlängenvariationen, Stangenarbeit, aber alles im Schritt.

Die Pferdeexpertin erklärte mir nun noch ausführlich, mit welchen Handgriffen und Massagetechniken ich meinem Pferd noch etwas Gutes tun könne, aber ich nahm alles, was sie sagte, nur noch wie durch Watte hindurch wahr.

Nie mehr reiten! Nur noch im Schritt führen.

Und das mit einem ehemaligen Rennpferd, na klasse.

Irgendwann war die Pferdeexpertin weg und ich war nur noch froh, dass ich endlich allein war.

Es brachen alle möglichen Emotionen aus mir heraus.

Das stimmt nicht, die hat sie doch nicht mehr alle! Er lahmt nicht mal, die spinnt ja!

Aber er läuft ja nun wirklich seit zwei Jahren nicht mehr gut und nach der Sehnenentzündung kommt es ja tatsächlich nicht mehr richtig in Fluss, was, wenn sie doch Recht hat und ich ihn mit dem Reiten nur noch quäle?

Undemanding Time: Zeit miteinander verbringen, ohne etwas vom Pferd zu wollen Wieso passiert so etwas ausgerechnet mir, wo kein Tag vergeht, wo ich mir nicht Gedanken darüber mache, was das Beste für mein Pferd ist? Wo er seit zwei Jahren in den Offenstall umgezogen ist, wo er es viel besser hat als im Reitstall? Wo ich ja eh seit der Umstellung auf Barhuf kaum noch reite? Wieso geht es ihm denn dann immer schlechter?

Was kann ich denn dann überhaupt noch mit meinem Pferd tun?

Die Frage drängte sich immer weiter auf.

Zuhause angekommen, wurde natürlich direkt mal das Internet befragt.

Bei Natural Horsemanshop hielt ich inne.

Aha, eine Beziehungslehre zwischen Mensch und Pferd, wobei das Lernen des Menschen dort im Fokus steht. Das interessierte mich und ich schaute mir ein paar Videos dazu an.

Es gibt ja keine Zufälle und so landete ich auf der Website einerTrainerin, die mir so was von aus dem Herzen sprach und da dachte ich sofort: Die will ich kennenlernen!

Umso erfreuter stellte ich fest, dass sie in der Nähe meines Geburtsortes lebt und wenn ich dort eine Schnupperstunde nehme, kann ich das mit einem Besuch dort verbinden, das hatte ich sowieso schon länger einmal vorgehabt.

Die Schnupperstunde (Bericht im Partnerblog) war erst mal sehr ungewohnt für mich.

Man achtet auf feinste Zeichen am Pferd und man macht eigentlich….nicht viel.

Irgendwie war ich so in meinem Film drin, ich wollte ja lernen und möglichst alles richtig machen und es sollte auch eigentlich auf Anhieb funktionieren, weil ich ja ehrgeizig bin und mir Mühe gebe…

Mit dieser Energie habe ich dann mit dem Schulpferd versucht zu arbeiten, es hat auch brav mitgemacht und sein Bestes gegeben.

Irgendwann sagte die Trainerin, ich solle meine Energie runterfahren, ich hätte zu viel Energie und das Pferd fühle sich nicht wohl in meiner Nähe. Ich hatte das überhaupt nicht bemerkt und als ich es anschaute, nahm ich wahr, dass es seinen Kopf immer vom Menschen weg drehte.

"Genau das macht mein Lugarno auch!", hörte ich mich erstaunt rufen. "Du musst Deine Energie runterfahren, atme mal tief ein und aus und stell Dich so, dass Du ein Bein entlastest. So zeigst Du dem Pferd, dass es in Deiner Nähe zur Ruhe kommen kann", erklärte die Horsemanship-Trainerin.

Schulpferd Lucky mit seiner BesitzerinZum Glück hatte ich Erfahrung in Meditation und innerhalb kürzester Zeit war ich tatsächlich runtergefahren und sofort kam das Schulpferd in meine Nähe und schleckte und kaute zufrieden.

Das war die Initialzündung.

Zuhause angekommen bin ich sofort zu meinem Pferd. Ich ging wie immer zu ihm und sofort ging sein Kopf wieder von einer in die andere Richtung - ähnlich wie beim Schulpferd.

Ich war enttäuscht, da ich mich vorher wirklich bemüht habe, mich zu entspannen.

War ich wohl aber nicht und so bin ich wieder von der Weide runter, hab mir die Schubkarre geschnappt, um die Wiese abzuäppeln.

Da kam mein Pferd mir auf einmal schon entgegen und ist dann erst mal ein Stück weit mit mir mitgegangen.

Jetzt fing es an, spannend zu werden.

Und ja, immer, wenn ich nichts von meinem Pferd verlangt habe, etwa, wenn ich mit der Stallkollegin sprach, kam es zu mir und stellte sich neben mich.

Ich beschloss, nun erst einmal nur noch zu beobachten.

Und alles, was ich mit meinem Pferd tue, in winzige Schritte aufzuteilen und immer dabei zu beobachten, was es mir für Signale gibt.

Und wenn der Knoten mal geplatzt ist, wird auch ein introvertiertes Pferd schonmal zum ClownIch muss dazu sagen, dass mein Lugarno ein besonderes Pferd ist.

Nun wirst Du wahrscheinlich entgegnen, das ist doch jedes Pferd, jedes Pferd ist etwas ganz Besonderes für seinem Besitzer und natürlich auch einzigartig.

Also will ich es mal anders formulieren:

So ein Pferd wie Lugarno ist mir in all den Jahren einfach noch nie begegnet.

Als ich ihn vor vier Jahren kaufte, war ich echt geflasht, wie brav und leistungsbereit er war.

Er tat stets alles, was man von ihm wollte.

Aber er zeigte auch nie, was er eigentlich wollte.

Wenn die Arbeit mit ihm zuende war, seufzte er, entspannte sich, wie jemand, der nach einem langen Arbeitstag endlich Feierabend hat.

Er zeigte keine Neugier an mir, er schaute mich nie richtig an und wenn ich ihn wieder auf die Wiese brachte, würdigte er mich keines Blickes mehr und ging zielstrebig auf seine Weidekumpels zu.

Irgendwie hatte ich das Gefühl, er hat gelernt, wenn er funktioniert, dann hat er schnell wieder seine Ruhe, das ging so weit, dass er bei der Dressurarbeit angefangen hat, meine Reitweise auswendig zu lernen und hat schon vorausgeahnt, was ich wollte und machte es dann. Das fand ich bemerkenswert, und trotzdem blieb ein fader Beigeschmack, weil er nie aus sich herauskam.

Im Gelände trug er mich tapfer, obwohl er an vielen Stellen sehr ängstlich war. Er zeigte ansonsten keinerlei Interesse an seiner Umwelt da draußen bis ich ihn ermutigte, hier und da mal an einem Äppelhaufen zu riechen oder sich mal einen frischen Obstbaumzweig zu erhaschen.

Aber so richtig vorwärts kam ich damit nicht bei ihm.

Er zeigte weiterhin kein großes Interesse an mir.

Beim Longieren in der kleinen Halle war er stets brav, aber wenn ich ihn frei gelassen habe und ermutigt habe, mir zu folgen, stand er nur da und hat mich ignoriert.

Das war sehr frustrierend für mich.

Wieso verstehen mich alle anderen Pferde und nur mein eigenes Pferd nicht? Mag er mich vielleicht nicht?

Schon damals vermutete ich, dass er sehr introvertiert ist und ihm die vielen Eindrücke im Pensionsstall mit 40 weiteren Pferden einfach zu viel sind und er sich zum Schutz in sich zurückzieht. Deshalb habe ich für ihn auch einen schönen Offenstallplatz gefunden, wo es viel ruhiger zugeht.

Dort habe ich ihn dann auf Barhuf umgestellt und als ich ein halbes Jahr später wieder ein bisschen geritten bin, hat er sich auf der Weide eine Sehnenverletzung zugezogen. Wieder vier Monate Reitpause. Ich bin dann nur noch mit ihm spazieren gegangen und habe dann angefangen, mit frei longieren seine Kondition und seine Muskeln wieder aufzubauen.

Eigentlich habe ich die Expertin nur aus dem folgenden Grund beauftragt:

Sie sollte feststellen, was ich ihm in seinem Alter – mittlerweile 21 Jahre – noch zutrauen kann und was nicht. Ich wollte wissen, ob ich noch längere Ausritte mit ihm machen kann und Dressurarbeit in welcher Intensität. Er macht ja von allem am liebsten Dressur und ich wollte das Training halt so wieder aufbauen, dass er wirklich Fortschritte und keine Rückschritte macht.

Da stand ich dann nach der Diagnose und war erst mal ratlos.

Und nach der Schnupperstunde im Horsemanship änderte sich auf einmal alles.

Mein Pferd fing an, mit mir zu kommunizieren!

Nach vier Jahren, ich konnte es nicht fassen.

Endlich hatte ich den Zugang zu ihm gefunden, wobei es nicht er war, der gelernt hat, sondern ich!

Man muss ganz besonders einem introvertierten Pferd die nötigen Pausen geben und die Zeit, die es braucht! (Anm.d.Editors: Bei Parelli heißen solche Pferde Right-Brain-Introvert - lest HIER mehr)

Keinen nächsten Schritt machen, bevor man nicht die Antwort abgewartet hat.

Das ist für mich als lösungsorientiertem und oft auch ungeduldigem Menschen wohl die schwerste Herausforderung überhaupt gewesen, denn erst mal wurde es nicht leichter.

Mein Pferd fing zwar an, mit mir zu kommunizieren, aber immer, wenn ich dann darauf reagierte, zog er sich wieder zurück.

Ich war noch immer zu schnell, zu ungeduldig, wollte zu viel und mit zu viel Energie.

Natürlich hatte ich mir innerhalb von zwei Wochen das gesamte Equipment vomNatural Horsemanship zugelegt und hatte auch schon einen Plan, wie ich meinem Pferd Parellis sieben Spiele beibringen wollte.

Der Horseman's Stick liegt auf der KruppeIch wurde jedoch schon direkt einmal ausgebremst, da mein Pferd große Angst vor dem Stick hatte. Obwohl er ja kleiner als die ihm vertraute Longe war, wich er sofort zurück und schnorchelte vor Aufregung.

Ich hab dann die helle Kordel gegen die dunkle von seiner Longe ausgetauscht, dann hatte er nicht mehr ganz so große Angst, aber das Berühren mit dem Stick hat er dann brav über sich ergehen lassen, da war ich schon wieder viel zu schnell unterwegs und das war ja nicht das, was ich wollte.

Mir wurde klar, dass ich ihn gar nicht gefragt habe, ob ich ihn mit dem Stick berühren darf, ich hab es einfach gemacht und als er nicht zurückgewichen ist, habe ich es als Zustimmung gewertet. Aber gerade die introvertierten Pferde zeigen nicht so deutlich, wenn sie mit etwas nicht einverstanden sind, sondern frieren dann ein und schotten sich ab und lassen es nur über sich ergehen.

Ich möchte aber, dass mein Pferd neugierig wird und gerne mitmacht und mir zeigt, woran es Freude hat.

Also habe ich am nächsten Tag alle neuen Sachen, Knotenhalfter, Seil und Stick auf einen Eimer mitten in sein Offenstallareal plaziert und mich ganz entspannt daneben in einen Gartenstuhl gesetzt und abgewartet, was passiert.

Zuerst passierte minutenlang überhaupt nichts.

Nach einer gefühlten Ewigkeit ging Lugarno dann tatsächlich aus seinem Offenstall heraus, aber erst mal auf dem Paddock in eine andere Richtung und kam auf dem „Rückweg“ dann an den Sachen vorbei und ging wieder in seinen Offenstall.

Na immerhin hat er wenigstens mal hingeschaut.

Nun dauerte es gar nicht lange und er kam schon wieder raus und steuerte diesmal direkt die neuen Sachen an. Da habe ich dann das Seil genommen und ihn damit berührt. Er war ja frei und konnte jederzeit weggehen, wenn es ihm zu viel wurde.

Er blieb aber und erst, als ich den Stick nahm, verschwand er wieder in seinem Offenstall.

Ich hab es dann für diesen Tag auch damit belassen.

Zuhause angekommen, habe ich mir überlegt, ich muss noch früher anfangen, ich werde ihn jetzt bei jedem auch noch so winzigen Schritt erst einmal fragen und den Schritt erst ausführen, wenn ich die Antwort habe.

Also schon bei der morgendlichen Begrüßung.

Das Gute ist, dass er ein Einzelpaddock hat und ich da vollkommen frei mit ihm arbeiten kann, er ist also nicht angebunden und kann sich jederzeit von mir zurückziehen und auch ich achte darauf, dass ich mich auch von ihm zurückziehe, wenn ich merke, meine Energie ist ihm wieder zu hoch.

Dann gehe ich einfach ein paar Meter von ihm weg und stelle mich ganz entspannt dort hin und nach kürzester Zeit kommt er dann zu mir.

Das ist so schön, das hatte ich mir immer gewünscht, es aber nicht mehr für möglich gehalten!

Ich habe ihn immer mit meinen Forderungen und Wünschen und meiner Energie überlagert, anstatt ihm den Raum und die Zeit zu geben, bis er von sich aus kommt!

Dies zu begreifen war eigentlich alles, seitdem geht es in Riesenschritten aufwärts.

Aber ich musste auch über meinen Schatten springen und es aushalten, wenn auch mal minutenlang gar nichts passierte. Oder wirklich überhaupt nichts. Ich musste von meinen Vorhaben loslassen und in das Fragenstellen übergehen.

Nicht mehr so etwa: „Heute ist das Wetter schön, heute werde ich mal dort und dort ausreiten“, sondern

Wie geht es Dir heute, vielleicht können wir heute einen kleinen Ausritt machen?

Und um diese Antwort zu erhalten, frage ich mich von der Begrüßung an jeden kleinsten Schritt durch.

Ich gebe hier mal ein Beispiel und übersetze für mein Pferd gleich mit:

Hallo, wie geht´s Dir, stoppe ein paar Meter vor ihm und halte die Hand hin.

Kommt auf mich zu, oh lecker, Du hast eine Möhre, die schnapp ich mir mal, kaut..wurschtel, leck, hast Du noch mehr, nein, ok, ich leck nochmal Deine Hand ab

Komm, ich will Dich putzen

OK, ich geh mit und stelle mich hier hin

Ich hole einen Striegel und gehe auf ihn zu

Kopf geht hin und her …Du gehst zu schnell, bitte langsamer

Ich gehe langsamer, schaue auch woanders hin und halte ihm den Striegel hin,

er guckt erst noch weg, nach einiger Zeit riecht er an dem Striegel ok, kannst anfangen

ich striegle, gehe rüber auf die andere Seite, hier fragt er wieder an, was ich da habe,

ich halte ihm den Striegel von der anderen Seite auch hin und er riecht und gibt sein ok.

So mache ich es auch mit dem Hufkratzer, mit dem Halfter und später mit Sattel und Trense.

Falls er weggeht, entferne ich mich mit den Sachen wieder und warte ab, bis er wieder zu mir kommt.

Beim Satteln frage ich auch, ob er bereit ist, indem ich den Sattel ganz langsam versuche aufzulegen und wenn er in irgendeiner Form Unbehagen zeigt, höre ich wieder damit auf, entferne mich wieder von ihm bis er von sich aus wieder kommt und frage dann erneut.

Die Kunst ist, im richtigen Moment aufzuhören.

Ich würde in diesem Beispiel dann aufhören, wenn er das Satteln zugelassen hat und dann an diesem Tag, wo er zuerst mit dem Satteln nicht einverstanden war, nicht auch noch reiten. Denn das wäre dann zu viel. Die Belohnung für ihn sollte sein, dass er dann, wenn er das Satteln zugelassen hat, wieder seine Ruhe bekommt.

Erst, wenn er das Satteln von vorneherein zugelassen hat, würde ich einen Schritt weitergehen.

Man könnte also sagen, man arbeitet mit einem introvertierten Pferd wie mit einem rohen Pferd, dem man alles neu beibringt.

Ist ja auch irgendwie so, weil er nun ja auch ein Mitspracherecht hat.

Wenn etwas überhaupt nicht klappt und das Pferd nichts zugelassen hat, würde ich allerdings auch erst dann aufhören, wenn irgendetwas und wenn es noch so klein und wenig ist, geklappt hat. Sonst lernt das Pferd, dass, wenn es nicht mitmacht, sofort in Ruhe gelassen wird und dann erhält es eine Belohnung für etwas, was von uns ja gar nicht gewünscht ist.

Manche Pferde kriegen das sehr schnell heraus!

Und nun wünsche ich allen Lesern viel Freude beim Ausprobieren und Beobachten!

18.10.2021
Nicola Steiner Westernreiten
Keine Kommentare

Vor einem halben Jahr hat eine Kundin nur eine einzige Stunde bei mir genommen und da fragt man sich natürlich, ob sie nicht zufrieden war. Aber das Gegenteil war der Fall - nach einer Stunde Unterricht, lösten sich alle Probleme mit ihrem Pferd in Luft auf. Das schrieb sie mir in einer E-Mail:

Hallo Nicola,

vermutlich erinnerst Du Dich gar nicht mehr an mich.

Ich hatte irgendwann im total verregneten Frühjahr eine Schnupperstunde im Horsemanship bei Dir mit dem tollen Lucky.

Dabei hatte ich so ein Schlüsselerlebnis, weil er sich nicht wohlfühlte neben mir und Du gesagt hast, ich solle meine Energie runterfahren.

Die Gastautorin und ihr Pferd LugarnoeEr verhielt sich genau wie mein eigenes Pferd und Du meintest, dann sei mein Pferd bestimmt ein introvertiertes Pferd und das hatte ich ja auch schon immer angenommen, wusste aber nicht, was ich tun kann.

Nun hab ich angefangen, ganz anders mit ihm zu kommunizieren, ihm als erstes immer Raum zu geben und ihn kommen zu lassen und seitdem hat sich bei uns eigentlich alles komplett verändert. Er „spricht“ nun mit mir, kommt aus eigenem Antrieb zu mir, stellt sich neben mich, das hat er sonst fast nie gemacht. Ich habe meine Erlebnisse in einem kleinen Bericht zusammengefasst und da Du die Schlüsselrolle dabei hattest, wollte ich Dich fragen, ob Du das vielleicht für Deine Leser auf Deiner Seite einstellen möchtest, dann können ja vielleicht noch Andere davon profitieren, die auch so ein Pferd haben. Ich habe mein Pferd schon vier Jahre und hatte immer gedacht, er mag mich nicht, ich bin ihm egal, weil er sich immer so abschottete. Aber jetzt kommt er sogar von der Wiese angaloppiert, wenn ich ihn rufe! Und es war im Grunde total einfach, ich wusste es vorher nur einfach nicht, was er braucht. Ich mache es auch immer noch, wenn ich merke, ich kriege mich nicht richtig runtergefahren, dann umarme ich einfach seine Hinterbeine abwechselnd, das kann er dann ab, aber vorne an seinem Körper erträgt er mich dann einfach nicht. Er ist auch wirklich extrem sensibel…

Den Bericht von Sylvia Liebecke lest ihr im PARTNERBLOG

06.09.2021
Nicola Steiner Westernreiten
Keine Kommentare

 „Globalisierung ist ein anderes Wort für US-Herrschaft.“ Henry Kissinger (zitiert nach Michael Morris 2. Buch)

Wir denken, dass wir unsere Politiker wählen, aber in Wahrheit werden sie vom Weltwirtschaftsforum ausgesucht und eingesetzt.

Das ist ein Auszug aus meinem BuchBerühmt-berüchtigt für dieses Vorgehen ist das Weltwirtschaftsforum, wo Angela Merkel geschult und Gesundheitsminister Jens Spahn als Young Global Leader aufgenommen wurde1, lange bevor er Gesundheitsminister wurde. Auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Neuseelands Prime Minister Jacinda Ardern und die Grüne Annalena Baerbock sind Young Global Leader des WEF. Just nachdem sie Kanzlerkandidatin wurde, gaukelt man uns vor, dass die Grünen die CDU in der Wählergunst überholen2. In Bezug auf Österreichs Kanzler Sebastian Kurz ist der Yellowstone Club zu erwähnen3. Bei der Atlantikbrücke treffen sich Medien, Konzerne, Politik, Streitkräfte und Kultur zu vertraulichen Gespräch-en. Die Medien sind also in diese Transatlantiknetzwerke involviert4, die z.T. von Ge-heimdiensten kontrolliert werden. Und dann hätten wir noch die Trilaterale Kommission (gegründet von Rockefeller), den Council of Foreign Relations (es gibt einen europäischen Ableger, bei dem der Grüne Joschka Fischer Mitglied war) und den Club of Rome. 

Zum Club of Rome schreibt Daniel Prinz im Buch „Wenn das die Menschheit wüsste“ auf S. 223 (gekürzt): „Dieser wurde … 1968 als Denkfabrik und 'gemeinnützige Organisation' an einer Wissenschaftsakademie in Rom gegründet (…), die sich nach außen hin, so der Zufall, für eine 'nachhaltige Zukunft der Menschheit' einsetzt, Zukunftsszenarien und Risikoanalysen entwirft ('globale Erwärmung'), um anschließend Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln und vorzuschlagen. Dieser Club hat weltweit nur maximal 100 Vollmitglieder und besteht u.a. aus Vertretern von Banken und Industrien, Professoren diverser internationaler Universitäten, Botschaftern und Politikern, Wissenschaftlern und Theologen sowie Vertretern der Vereinten Nationen. (…) Der heimliche Gründer des Club of Rome soll laut einigen Forschern David Rockefeller sein. Der Ex-Geheimdienstler der US-Marines Milton Cooper hatte über diesen Club Folgendes zu berichten: '(…) Der Club of Rome wurde beauftragt, ein Computermodell der Welt zu entwickeln, um voraus-zusagen, welche Auswirkungen Korrekturen der Regierungen an der sozialen oder wirtschaftlichen Struktur haben würden. Der Club of Rome wurde auch gebeten, ein Computermodell einer Neuen Weltordnung zu entwerfen. Beide Aufgaben wurden erfüllt. Es wurden Studien durchgeführt, um eine Methode zu bestimmen, das Bevölkerungswachstum anzuhalten, ehe der Zusammenbruch unvermeidlich wird. Es wurde festgestellt, dass ein sofortiges Einschreiten zwei Interventionspunkte betreffen muss: Der erste war eine Senkung der Geburtenrate, der zweite die Erhöhung der Sterblichkeitsrate.'

Laut Coopers Informationen wird der Club of Rome von Europas Schwarzadelsfamilien kontrolliert und hat sich die Bevölkerungsreduktion als eines der Hauptziele vorgenommen. Der Club habe deswegen auch den 'HIV'-Virus im Labor erschaffen und auf die Weltbevölkerung über Impfkampagnen der WHO losgelassen (über die Pockenimpfung in Afrika und Hepatitis-B-Impfungen in den USA). Der Befehl dazu kam laut Cooper vom Richtlinienausschuss der Bilderberg-Gruppe, einer weiteren 'elitären' Einrichtung', die über das Schicksal der Menschheit entscheidet, ohne sie zu fragen.“

Lest auch den zweiten Teil des Kapitels über die Bilderberg-Konferenz - Merkel und Spahn hatten teilgenommen, bevor sie Kanzlerin bzw. er Gesundheitsminister wurde.

1 younggloballeaders.org/community?utf8=%E2%9C%93&q=Macron & faz.net/aktuell/wirt schaft/weltwirtschaftsforum/weltwirtschaftsforum-davos-club-der-weltveraenderer-14651175.html & 2020news.de/die-naehe-der-gruenen-zum-great-reset/ & zdf.de/nachrichten/politik/ weltwirtschaftsforum-davos-geschichte-100.html & wikipedia.org/wiki/Young_Global_Leaders (demnach auch Sebastian Kurz - Österreichs Kanzler: www.weforum.org/people/sebastian-kurz ). Auch von Merkel heißt es sie sei von Beginn an vom WEF gefördert worden: https://norberthaering.de/die-regenten-der-welt/baerbock-weltwirtschaftsforums/

2 www.n-tv.de/politik/Gruene-staerkste-Kraft-Union-bricht-ein-article22503412.html

3 dieunbestechlichen.com/2018/07/heissen-die-neuen-bilderberger-jetzt-yellowstone-club-und-kanzler-sebastian-kurz-wird-die-neue-merkel/ & wikipedia.org/wiki/Young_Global_Leaders

4 swprs.org/netzwerk-medien-deutschland/ & www.rubikon.news/artikel/totale-manipulation

Ihr lest einen Auszug aus meinem BuchSechs Monate bevor Angela Merkel im Jahr 2005 Kanzlerin wurde, hatte sie an einer Bilderberg-Konferenz teilgenommen. Jens Spahn war im Jahr 2017 bei den Bilderbergern dabei; 2018 wurde er Bundesgesundheitsminister. Auch Gerhard Schröder steht auf der Liste der Bilderberger sowie viele andere Staatsoberhäupter. Neben diversen Konzernchefs waren Bill Gates und David Rockefeller (lt. Morris 1. Buch 20 x) mit von der Partie wie auch der Grüne Joschka Fischer. Wir wissen bei den Bilderberg-Konferenzen, wann und wo sie stattfinden, wer teilnimmt, aber wir erfahren selten, was besprochen wird. Es heißt, der Euro soll hier geplant worden sein: ein weiterer Schritt das Nationalbewusstsein der Menschen zu unterminieren. Auch Pressevertreter nehmen teil und verpflichten sich zur Verschwiegenheit. Michael Morris zitiert im Buch 'Lockdown' David Rockefeller (Bilderberg-Treffen 1992 in Baden-Baden):

„Wir sind dankbar gegenüber der Washington Post, New York Times, Time Magazine und anderen großen Publikationen, deren Vorsitzende unseren Treffen beigewohnt und ihre Versprechen der Diskretion für beinahe 40 Jahre gehalten haben. Es wäre unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt zu entwickeln, wären wir in diesen Jahren dem Rampenlicht der Öffentlichkeit ausgesetzt gewesen. Doch die Welt ist nun fortgeschrittener und bereit, in Richtung einer Weltregierung zu marschieren. Die übernationale Herrschaft einer intellektuellen Elite und der Weltbankiers ist sicherlich vorzuziehen gegenüber der in früheren Jahrhunderten praktizierten nationalen Selbstbestimmung.“ (S. 101).

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Das Bilderberg-Treffen gibt es seit 1954, aber die reichsten Familien der Welt schmieden schon viel länger an einer Weltregierung, so schreiben es Daniel Prinz und Michael Morris.

Ursula von der Leyen war viermal beim Bilderberg-Treffen dabei und auch zu ihrer Ernennung zur EU-Kommissionspräsidentin gibt es eine amüsante Passage im Lockdown-Buch von Michael Morris:

 „Nach einem wochenlangen, lähmenden Wahlkampf wurden mehr als 400 Millionen EU-Bürger dazu aufgerufen, zahlreiche Vertreter in Brüssel neu zu wählen und etwa die Hälfte versuchte, ihr vermeintliches Wahlrecht wahrzunehmen. Sie waren hoch motiviert, das heiße Duell um den neuen EU-Kommissionspräsidenten zwischen den beiden 'charismatischen Kandidaten' Manfred Weber oder Franz Timmermanns mit zu entscheiden. Mann, war das spannend! Zwei Langweiler, wie sie im Buche stehen, traten im Rennen um die Vertretung von immerhin knapp einer halben Milliarde Menschen gegeneinander an - das Ganze war so hypnotisierend wie ein Rennschneckenmarathon. Doch dann, als die Lethargie die Europäer fast um den Verstand brachte, war es endlich so weit ... Die Schlacht der Titanen war geschlagen und der Sieger lautete ... ja, richtig: Ursula von der Leyen! Sie wurde neue EU-Kommissionspräsidentin, obwohl sie überhaupt nicht zur Wahl gestanden“ hat.

Auf den ersten Blick scheint es lobenswert zu sein, dass sich diese Zirkel um den Klimaschutz und die viel gepriesene Nachhaltigkeit kümmern. Auf den zweiten Blick fällt aber auf, dass hier - wie auch in der Coronakrise - systematisch der Mittelstand zerstört wird. 

Michael Morris schreibt auf S. 41 von „Was Sie nicht wissen sollen 2“: „Besonders die westliche Mittelschicht verbrauchte in der Augen der Klimaisten zu viel von allem. Man wollte sie dezimieren, denn sie war nutzlos. Man brauchte Arbeiter, und man brauchte natürlich die Reichen, denn sie waren die einzigen, die wussten, wo es langging. Der Mittelstand war ebenso nutzlos wie die Armen in der Dritten Welt.“ sowie auf S. 56 „Ein Mensch benötigt 0,25 ha Ackerland. Afrika hat 789 Millionen Hektar nutzbare Fläche (…). Das ermöglicht Nahrung für mindestens 3 Milliarden Menschen! Technisch könnte der Hunger besiegt werden, aber es“ ist politisch nicht gewollt.

Lest auch den ersten Teil dieses Kapitels: Geheime Zirkel der Finanzeliten bestimmen die Politikund den Auszug über die Lüge vom Klimawandel: https://12oaks-ranch.blogspot.com/2021/02/strom-aus-der-luft-grune-wusten-autos.html
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