12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten
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Die 12-Oaks-News: All unsere Blogs an einem Ort vereint

Gelöschtes MMO-Video ist wieder hergestellt

 

Meine Gegendarstellung gegen das Löschen meines Reactvideos über das Mustang Makeovers war erfolgreich. Das MMO war nicht berechtigt, das Video unterhalb zu löschen. Bitte ganz nach unten scrollen: Dort ist der eMail-Verkehr zwischen mir und Youtube - meine eMails ans MMO könnt ihr HIER nachlesen)

Regenbogen & Mutprobe

 

Sieht das nicht toll aus? Neben dem Regenbogen gab es eine Mutprobe, die nichts mit dem Wetter zu tun hat. Nein, ich war mit Handpferd UND Reitbegleithund im Gelände unterwegs und das ging wirklich gut: Cisco rechts, Lucy links. Das Einzige, was gefehlt hat, war jemand, der das Foto macht. Ich muss mir mal eine Helmkamera kaufen, dann kann ich Euch auf meine Ausritte mitnehmen:

coming soon. Unterhalb Fotos, die mir eine Ausrittkundin geschickt hat.

Tierschutzopfer: Pferd schläft

 

Bei meinem Wort zum Sonntag habe ich ausnahmsweise kein aktuelles Foto, dafür rege ich mich umso mehr auf. Jetzt regnet es ja, aber dieser Tage war es ja sehr trocken und ich wundere mich, warum bei den Paints das Wasser nicht weniger wird. Larissa und ich haben schon Theorien gesponnen, dass das Gras noch sehr feuchtigkeitshaltig wäre .... Pustekuchen. Es gab jemanden, der unsere Stuten heimlich getränkt hat, um sich dann beim Sonntagsausritt in bester Tierschutzmanier vor mir aufzubauen, dass eines der Pferde schon vor Schwäche und Hitze flach am Boden lag und das wäre schon sehr bedenklich gewesen. Es wäre unmöglich, dass wir denen kein Wasser geben würden. Ich  habe mit einer fünfminütigen Engelsgeduld versucht zu Wort zu kommen, wurde dann deutlicher: "Würden Sie mir jetzt bitte mal zuhören?" Darauf kam ein rigoroses Nein, sie werde mir nicht zuhören. Den Satz, den ich partout nicht an die Frau bringen konnte, war: "Wenn wir morgens und abends zu den Pferden gehen und das Wasser kontrollieren und jedes Mal ist der Behälter voll. Woher sollen wir wissen, dass zwischendurch mal das Wasser leer war?" Von diesem Satz hat die erboste Dame nur morgens und abends mitbekommen und ist daraufhin völlig ausgerastet. Das wäre viel zu selten. Da Hopfen und Malz verloren waren, wurde ich dann laut und rief: "Lassen Sie meine Pferde in Ruhe." Denn ist irgendwie besser, wenn man da selbst die Kontrolle drüber hat und wenn Pferde mal zwei, drei Stunden nichts zu trinken haben ... so Natur, Wasserstellen. Ach so und Queenie schläft so - hat die immer schon getan - selbst neben bis zum Rand gefüllten Wasserbehältern.

Zwei Tage zuvor waren wir drei an einem Wochentag unterwegs: gechillt

Gefahr: Freilaufende Pferde im vollen Galopp

 

Als ich Sonntag mit Lucky & Hündin Lucy zwecks Ausritt losgezogen bin, dachte ich noch: Das müsste doch auch mit Handpferd und Hund klappen, sind doch alle so brav. Ja, die eigenen, aber nicht die Pferde anderer Leute, denn als ich gerade am hiesigen Reiterhof vorbei war, hörte ich hinter mir donnernde Hufe und habe noch gebrüllt: "Stopp, wir sind auch hier", aber das waren Pferde ohne Reiter. Bei einem baumelte der Führstrick runter und ich dachte erst: Sowas kann passieren, als die Pferde aber weiter bretterten und als zwei Menschen Minuten später seelenruhig um die Ecke kamen, die kurz fragten, ob es mir gut ging, worauf ich mich nach dem Verbleib der Pferde erkundigte, fiel mir das Lächeln aus dem Gesicht. Das ist kein Einzelfall, denn man hatte extra vor dem Eingang zur Weide zwei Leute positioniert, weil man mit dem Losreißen der Pferde rechnete. Eine der Positionierten sagte sogar später: "Mach das nächste Mal den Strick ab", da dachte ich nur: Generation VOX Pferdeprofis. Hallo? Sollte man nicht auch die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer im Auge behalten? Aber das macht Sandra Schneider ja auch nie  und versichert den Zuschauern mit einer erschreckenden Konsequenz, dass Knotenhalfter und langes Seil da auch nicht helfen: DOCH, das tun sie bei richtiger Anwendung - ich muss echt aufpassen mit dem Kopf nicht auf die Tischkante zu knallen vor lauter Fassungslosigkeit. Letztes Jahr hatte ich mich HIER ja noch über kläffende Trethupen (= Hunde in Miniaturausgabe, die satirisch zu reißenden Bestien wurden, aber Satire wird heutzutage ja auch nicht mehr verstanden) echauffiert, aber als mir später beim Spaziergang jemand entgegen kam, die auch nicht in der Lage war, ihrem Hund ein klares Nein zu kommunizieren und stattdessen ihren Hund nur fragte: "Bist Du bescheuert?", entlockte mir das nur noch ein verblödet bis verzweifeltes Grinsen.

 

Kindheitserinnerungen: Mein Zuhause als Kleinkind

 

Deswegen an dieser Stelle frei nach Monty Python: Und jetzt zu etwas völlig anderem. Ich hatte nämlich ganz vergessen, Euch die Fotos von unserem Osteraufflug bei der "Oma" einzustellen. Das Schieferhaus ist übrigens das Haus, in dem ich meine ersten Jahre als Kleinkind verbracht habe und das dritte Bild zeigt das, wo früher unser Garten war. Lucy war beim Frühstück vorm Spaziergang übrigens auch mit von der Partie und hat einen von Omas Teppichen in Beschlag genommen. Danach der Rest vom Schützenfest: Mehr Handpferdbilder - allerdings wurde der Hund da zuhause gelassen. Auch wenn ich mir locker zutraue, alle drei zu kontrollieren (und die sind glücklich und zufrieden dabei), sind viel zu viele Leute unterwegs, die noch nicht einmal mit ihrem einem Tier zurecht kommen - gruselig.

Heute: 12 Oaks Ranch im Fernsehen

 

Am 6. April gab es in der WDR Lokalzeit Köln einen brandneuem Beitrag über unsere Ranch: Wir haben der Redakteurin den Westernspin beigebracht, unsere Ferienkinder haben gezeigt, was sie gelernt haben, und es gab ein paar mehr oder weniger spektakuläre Natural Horsemanship-Übungen: Ab Minute 22:40 www1.wdr.de/mediathek/video/

10.04.2018
Nicola Steiner Horsemanship
Keine Kommentare
Infos & Termine zu unseren Reitferien: www.12oaks-ranch.de/reitferien/ Feriencamp 1. & 5. NRW-Sommerferienwoche Die Kamerafrau, die vor zwei Jahren den Wellendorf-Beitrag (Video unten / von den Dreharbeiten berichte ich HIER) gedreht hat, hat uns für einen Beitrag empfohlen, in dem es um das Ende der Osterferien geht, was ja auch ein Ende der Reitferien ist. Zu Ostern hatten wir einen Schnuppertag im Angebot und der war am Donnerstag, aber bei 18 teilnehmenden Kindern, wäre uns das Kamerateam wohl im Weg gewesen. Macht nichts, denn am nächsten Tag war bei uns auch schon wieder full house: Ein gutes Dutzend reitbegeisterte Mädels waren zum Ferienreitunterricht gekommen.  Heute erzähle ich Euch wie dieser Dreh im Detail abgelaufen ist, denn für diesen Beitrag von vier Minuten, war der WDR (Lokalzeit Köln) drei Stunden bei uns und danach wurde im Studio stundenlang geschnitten, damit der Beitrag schon am selben Tag auf Sendung gehen konnte. Den Job der Einverständniserklärungen hatte ich der Reporterin abgenommen, denn bei Kindern kommt noch Bürokratie hinzu. Somit sind wir mitten eingestiegen ins Geschehen "Reiterhof". Los gehen sollte es mit dem Putzen der Pferde, wo wir normalerweise nur die Sattellage putzen, aber fürs TV einmal etwas mehr, denn Fancy hat bei der "Probe" durch die Reporterin gewaltig gestaubt. Fancy und Lucky sind zwar regelrechte Putzmimosen, aber wir wollten ja, dass möglichst viele Kinder etwas mit den Pferden vor der Kamera machen dürfen: Also haben wir bei Fancy ein Mädel rechts und ein Mädchen links mit Bürsten bewaffnet, worauf Fancy erst mal giftig guckte: Zwei Bürstenquäler? Diesen Unmut habe ich durch sekündliche Leckerli-Eingabe vertuschen können (Fancy hat schon einmal für Dreharbeiten des WDR zur Verfügung gestanden: HIER geht es zum Making Of in Sachen Zirkuslektionen). Bei Lucky war das nicht ganz so einfach, aber er lässt sich von Kindern putzen, die er schon lange kennt und denen er vertraut: Gut, dass Hobbyfotografin Maya auch mit von der Partie war (die hat zwei tolle Ponybilder gemacht: s.u.). Endlich gesattelt, wollten wir natürlich zeigen, dass wir kein stinknormaler Ponyhof sind, sondern uns als Natural Horsemanship Zentrum verstehen. Dort soll es nicht nur den Kindern, sondern auch den Pferden Spaß machen: Jetzt war auch Putzgiftspritze Fancy beim "Hufball"-Spielen begeistert. Interviewt wurde auch unsere allerkleinste Reitschülerin, die erzählt hat, dass man sich bei Pferden tatsächlich erst mal durchsetzen soll. Das stimmt, ist aber nur die halbe Wahrheit (Links dazu weiter unten), aber man kann den Kindern in einer halben Stunden Unterricht pro Woche ja nicht alles erklären, was das Horsemanship zu bieten hat. Bei unseren Feriencamps versuchen wir genau das, aber da war unsere Kleinste noch nicht dabei. Also habe ich ein wenig rebelliert und darauf bestanden, dass der Aufsager der Chefin (also meiner einer) sich nicht aufs Reiten bezog, sondern auf die Bodenarbeit. Das Redaktionsteam war von meiner spontanen Idee schnell überzeugt. Gesagt, getan: Ich fand es toll, dass ich dadurch auch ein wenig Bodenarbeit zeigen konnte und dass das Pferd auch durchaus eigene Ideen einbringen darf, damit es motiviert ist. Und das wurde sogar rein genommen in den Beitrag: hurra. Ich habe ja mal beim Radio gearbeitet und da waren die längsten Beiträge zwei Minuten dreißig. Der hier war über vier Minuten und das ist ja wirklich selbst fürs Fernsehen so richtig lang: cool. Dennoch habe ich mich ganz besonders gefreut, dass einige meiner Follower nicht nur in Facebook-Kommentaren schrieben, dass sie da gerne Kind gewesen wären, sondern auch fanden, dass das Interview mit mir zu kurz war ... na ja, es ging ja auch nicht um mich, sondern um die Kinder, aber dahin geschmolzen bin ich trotzdem. Daraufhin habe ich einfach kurzerhand ein zusätzliches Video (ebenfalls in folgender Playlist) gedreht: Mit Erklärungen dazu, dass man im Horsemanship nicht so sehr Minister des Nein, sondern Botschafter das "Ja" sein will. Diese Formulierung habe ich bei Parelli geklaut und was damit gemeint ist, könnt ihr im BLOG der Instruktorin Ursula Schuster nachlesen; meine Interpretation dieser Idee HIER. Und Queenies Spin am Boden, der aus Zeitgründen im Beitrag nur angedeutet werden konnte ... den haben wir auch auf die Schnelle nachgestellt, was ihr in besagtem dritten Video der Playlist seht: Drei Drehungen am Stück. Das zweite Video ist übrigens das allererste Video, das die Lokalzeit Köln bei uns gedreht hat, aber da ging es um die Wettervorhersage - auch wieder mit Reitferienkindern ... Vier Minuten sind lang im TV und doch kurz: Zirkuslektionen waren dieses Mal nicht dabei Genial fanden wir ja, dass die Reporterin Sabine Büttner reiten kann - zwar bisher nicht Western, aber sie hat sich in kürzester Zeit von Larissa den Westernspin beibringen lassen und dabei eine richtig gute Figur gemacht. Während die beiden das erarbeitet haben, habe ich die Gunst der Stunde genutzt und Kameramann und Tontechniker Löcher in den Bauch gefragt, was sie mir für eine Kamera für Youtubeaufnahmen empfehlen würden und das ging ab 2.000 Euro los: Unerschwinglich. Im "Billigsektor" wurde zwar Canon, Sony und Panasonic als ganz gut bezeichnet, aber die Empfehlung war überraschend: Dann schon lieber mit dem Handy filmen, sagten die beiden. Dazu reklamierte ich nun unsere allgegenwärtigen Tonprobleme. Auch hier wussten die beiden Rat, denn es gibt von Sennheiser ein Funkmikrofon, das an einige Handys angeschlossen werden kann (z.B. von Sennheiser: Evolution EW G2 oder Rhode Filmmaker Kit). Windschutz drauf (und zwar als flauschiger Puschel, sonst wird das nichts) und ab geht die Lucy. Apropos Lucy ... äh ... Mikrofon: Statt Mikrofon habe ich eine GoPro actioncam gekauft, weil man daran ein tolles Mikro von Sennheiser befestigen kann, worauf ich gerade spare (oder hoffe, dass sich ein Sponsor findet). Bis dahin teste ich die Helmkamera und das wird der nächste Blogbeitrag, der im Mai erscheint - Videos gibt es schon (Playlist am Ende des Beitrags) und auch einen weiteren Produkttest und ein Bit, das uns der Sponsor Mr. T von Natural Texan Horsemanship zur Verfügung gestellt hat: HIER nachzulesen. Dem "armen" Kameramann haben wir übrigens übel mitgespielt: Den wollten wir nämlich auch aufs Pferd setzen, weil er erwähnte, in der Jugend mal ein klein wenig geritten zu sein. Das war der Running Gag während der gesamten Dreharbeiten ".. und jetzt setzen wir Dich drauf ...": Irgendwie schön, dass die meisten Journalisten ein illustres Völkchen sind, die Spaß verstehen und mit einer ordentlichen Portion Humor gesegnet sind. Feierabend - die letzten beiden Fotos sind von Maya Faulhaber. Die, die schon so lange bei uns ist, dass Lucky sich brav von ihr putzen lässt Für all die, denen das Interview mit mir zu kurz war und die mehr übers Horsemanship erfahren wollen .... ich habe ja auch ein paar Bücher geschrieben und mich dort quasi selbst interviewt. Wer bis jetzt fand, dass es zu kurz war, sagt nach den Büchern dann bestimmt: Das war zu lang ;) Andererseits: Es soll Menschen geben, die nach dem ersten Buch von mir auch ein zweites gekauft haben - vielleicht geht es ja so gerade noch mit der Länge ;) ;) ;) Das Obere "Tod eines Pferdes" ist ein journalistisches Buch - eine Vorausschau gibt es HIER: Tod ei­nes Pfer­des: Zir­kus­lek­tio­ne... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP

Stein im Brett bei der WDR Lokalzeit

 

Ob es das Gesetz der Anziehung ist oder einfach Vitamin B, aber die WDR Lokalzeit dreht am Freitag zum vierten Mal auf unserer Ranch. Dieses Mal hat uns die Kamerafrau empfohlen, die das Wellendorf-Video gedreht hat, dass ihr mit Klick aufs Bild öffnen könnt. Jetzt ist der Schnuppertag zwar am Donnerstag, aber mit 18 Kindern und Kamerateam wäre was viel. Deswegen haben wir die Kinder eingeladen, am Freitag ein zweites Mal zu schnuppern, dann können wir nämlich auch die Redakteurin mal aufs Pferd setzen, die wegen Recherchen zum Thema "Pferde im Karneval" im Rosenmontagszug mitgeritten ist. Mal schauen, welche Figur sie im Westernsattel macht. Der Bericht erscheint schon Freitag abend in der Lokalzeit Köln.

Mist: Ich wurde in den April geschickt

 

Gestern morgen vor Larissas & Queenies erstem Turnier der Saison (kommentierte Videos und Bericht folgen im Turnierkanal bzw. Turnierblog) habe ich noch kurz durch Facebook gescrollt und diese Meldung von Reining-Bundestrainer Nico Hörmann gelesen. Ich dachte: "Warum ist denn unser Trainer Elias Ernst nicht mehr im Kader und das sind doch z.T. alles alte Herren und z.T. welche, die verlangen, dass Westernreiter mit Aufrichtung reiten - komisch." Den Hardy Oelke hatte ich ja im Nachwort meines Buches "Westernreiten meets Natural Horsemanship" aufs Korn genommen (an dem Buch hat Elias Ernst übrigens mitgewirkt). Ich war somit drauf und dran Eli anzurufen, habe dann aber erst mal das Video geschaut und hoffte er löst das auf. Aber nein: Todernst.

Mit dem Handy in der Hand habe ich dann noch die Kommentare durchgescrollt und da kam sie die Auflösung: April, April

Zitatrecht & Pressefreiheit in Gefahr durch selbsternannte Pferdeprofis

UPDATE: Gegendarstellung ist mittlerweile von Youtube ans MMO übermittelt worden (Screenshots unten), derweil hat ein eMail-Verkehr zwischen Michael Strussione und mir stattgefunden. Unstrittig ist immerhin, dass Strussione nicht Urheber der Aufnahmen ist. Er meint aber, dass er die Löschung des Videos aufgrund seines Hausrechts hätte veranlassen dürfen, aber damit hat er sich scheinbar strafbar gemacht - besagt zumindest die Quelle, die ihr über den blauen Button oberhalb erreicht. Zitat: 

"Egal, auf welchem Weg Photo- oder Filmaufnahmen zustanden gekommen sind: Grundsätzlich gibt es keine Rechtsgrundlage, nach der bereits gemachte Photo- und Filmaufnahmen wieder gelöscht werden müssten. Wird unter Zwang oder Gewaltandrohung eine Herausgabe von Photo- oder Filmapparaten gefordert, so ist dies ein räuberischer Diebstahl gemäß §252 StGB. Werden existierende Aufnahmen gegen den Willen des Photographen gelöscht, so liegt bei herkömmlichen Filmen eine Sachbeschädigung gemäß §303 StGB vor, bei digitalen Speichermedien eine rechtswidrige Datenveränderung gemäß §303a StGB. Bereits der Versuch ist strafbar."

Über den Button unterhalb könnte ihr meine eMails ans MMO lesen, weil ich ja - wie es der Anstand gebietet - zunächst eine gütliche Einigung herbei führen wollte, da die Rechtslage hier eindeutig ist, finde ich. Das wäre sie sogar, wenn Strussione wirklich Urheber des Filmaterials wäre, denn dann würde Zitatrecht & FairUse greifen, aber es will es nicht wahr haben.

Gut, dass ich nicht so mit Strafanzeigen um mich werfe. Würde sich anbieten: Beleidigung, Verleumdung ...

Da finde ich gestern diesen Screenshot (man sollte diesem Menschen zu seinem eigenen Schutz social media weg nehmen) und stelle ihn zusammen mit dem Link zu meinem React-Video übers Mustang Makeover in meiner Facebook-Gruppe  (Pferdeprofis an der Bande) ein und prompt bekomme ich heute morgen einen Strike von Youtube - drei mal dürft ihr raten von wem. Dabei wurden mir 95 Prozent der Videos von einer Privatperson übermittelt, die heimlich auf dem MMO gefilmt hat. Nur auf drei Sequenzen trifft das nicht zu und zwei davon sind definitiv nicht vom Mustang Makeover. Bei der dritten Sequenz (zwei Minuten von einer Stunde und 22 Minuten) wage ich ebenfalls zu bezweifeln, dass das MMO Urheber der Aufnahmen ist, aber falls doch würden diese zweifellos unters Zitatrecht fallen. Im Übrigen finde ich das schon peinlich, denn es zeigt ja, dass das MMO etwas zu verbergen hat ... unprofessionell wie immer, denn ich hatte gerade gestern noch folgenden Kommentar auf dieses React erhalten: "Ich habe ... dein Video empfohlen, da ich es als sehr neutral und informativ empfand". Jetzt bin ich mal gespannt, ob Herr Strussione jetzt auch in die Fußstapfen von Bernd Hackl und seinem Pepper-Verlag tritt und sich vor Gericht blamieren will. Zwar wäre das Video erst mal während der Klage für ein paar Wochen oder Monate gesperrt, aber danach wäre danach die Blamage umso größer, teuer wird es auch und am Ende erhält das Video noch mehr Aufmerksamkeit - will er das?

Denn das stellst sich nämlich heraus, dass seine Aufnahmen aus einer völlig anderen Einstellung gefilmt wurden und da auf einmal Leute durchs Bild gehen, wo in seinen Aufnahmen keine Leute durchs Bild - sehr peinlich, wenn der Richter das vergleicht.

Das Video zu Hackl und dem Pepperverlag, die sich vor Gericht eine ziemliche Klatsche geholt haben, findet ihr unterhalb der Screenshots von meiner Gegendarstellung und dem bisherigen Schriftverkehr mit Youtube wegen des Strikes. Ich halte Euch - wie gewohnt - auf dem Laufenden: Sollte er mich wirklich verklagen, dann wäre ja eine Gegenklage wegen Beleidigung (hässlich, Neid) und Verleumdung (klebt an uns, meint sie kann alles besser) auch noch eine Option, die sicherlich nicht förderlich für das Ansehen des MMO ist. Da hat er dann ja einen PR-Gag nach dem anderen, aber jedem das Seine.

 

Wenn ihr folgende Bilder mit der Maus anklickt, erscheinen sie im Großformat.

Zur Satire "Meuterer auf Insel gelandet, Schiff schippert munter weiter" .... Bild anklicken

Im März gab es nicht nur eine Satire, sondern sogar eine Karikatur und eine schöne Kundengeschichte von einem faulen Fjordpferd, was wie durch Zauberrei fleißig wurde.

In den integrierten Blogs gab es einen Themenmonat Mustang Makeover von einem Gastautor (HMS-Blog) und einen Themenmonat mit Ankedoten vom Training bei Elias Ernst (Turnierblog), die auch hier zu finden sind (ab dem 3. Beitrag im unten integrierten Blog).

Dort gibt es auch einen weiteren Blogbeitrag, der in meinem Buch "Tod eines Pferdes - Zirkuslektionen im Fokus" erschienen ist: Gutes Timing erspart das Clickertraining (2. Beitrag).

05.05.2018
12oaksTV Turnierkanal
Keine Kommentare
Die großen Bilder sind vom Vorjahr (Fizzy Colours), da ist Queenie LK-1-Pattern gegangen, aber dieses Jahr? Oh weia Dann muss es am Turniertag auch noch regnen und wir hatten am sonnigen Samstag einen Paddock aufgebaut. Also: Decke gekauft, um Mittagessen zu gehen. Mittagessen dann wieder gestrichen: Larissa krank, ab nach Hause Eigentlich eine gute Idee mit der All Novice Show der DQHA, aber für Leute wie uns vielleicht mit Ende März etwas früh im Jahr, denn wir haben keinen Reitplatz und dieses Jahr hatte uns der Matschwinter fest im Griff. Das bedeutete für unser Jungpferd Queenie eine siebenmonatige Pause. Denn bevor der Dauerregen, den Reitplatz in eine Schlammwüste verwandelte, ging sie wegen einem Hufgeschwür lahm. Ganze zwei Tage konnten wir auf dem Platz üben, ansonsten bestand die Turniervorbereitung aus Konditionstraining im Gelände. Bedauerlich, wenn man dann vor den eigentlichen Turnierstarts zwei Übungstage hat. Bei manchen Disziplinen wie Ranchriding und Reining  (ausgerechnet die, die wegen Larissas Krankheit ausfielen) waren wir sogar zufrieden, zumal Queenie so langsam mal auf den Trichter kommt, dass es sinnvoll ist, wenn man die Nase einzieht, den Rücken hebt und auch die Hinterhand gebraucht. Diesbezüglich gibt es also nur noch ein Problem: Sie zieht manchmal die Unterlippe herunter, wenn man mit dem Zügel einwirkt. Die Form ist so schon genial und wenn man das kauft, wird es kunstvoll ver- ziert. Fotos im Produkttest-Blogbeitrag. Wir testen das Bit im Turnierkanal Zwar macht die das auch ohne Gebiss gelegentlich, aber wir haben ein Sponsoring von Mr. "T" bzw. Natural Texan Horsemanship für unseren Turnierkanal auf Youtube bekommen, was ihr HIER verfolgen könnt. Dieses Gebiss wollen wir morgen zumindest für eine Prüfung ausprobieren, denn dann starten wir erstmals beim WRR. Dies unter anderem deswegen, weil wir uns auf der German Open mit der ehemaligen EWU-Jugendwartin überworfen hatten. Drei mal dürft ihr raten, wer bei der All-Novice-Show in Overath Ringsteward war. Larissa ist ja am Turniertag schlecht geworden, so dass wir nach zwei Prüfungen nach Hause gefahren sind. Aber das hatte nichts mit der Ex-Jugendwartin zu tun: Larissa sagte bereits am Vorabend , dass ihr unwohl ist. Daher an dieser Stelle ein kleines Intermezzo mit dem Video zum Streit, der ja durch den Rücktritt (?) jetzt durch ist und weswegen wir eigentlich auch wieder bei der EWU starten könnten. Warum wir das zumindest in diesem Jahr noch nicht tun, verrate ich Euch unter dem Video: Aber außerhalb der Prüfungen war Queenie gechillt - außer wenn andere Pferde in der Nähe waren: Abreiten & Railwork wurde zum Katastrophenritt Wir hatten nämlich auch die Hoffnung, dass Larissa mit Queenie beim WRR beidhändig reiten darf, aber das kann man bei Larissas Erfolgen mit Lucky voll vergessen. Queenie wird dieses Jahr sieben, muss also ab morgen einhändig vorgestellt werden. Ich persönlich finde ja, dass Queenie als vier- bis fünfjähriges Pferd gelten müsste, weil wir ja keine Halle haben und nur im Sommer trainieren können, aber so sieht das ja kein Verband: Da würde dann ja in der Tat jeder kommen: Mein Pferd hatte eine schwere Geburt, es mag keine Ringelblumen, bei der Farbe gilt es noch als Baby - verstehen wir also total. Weil man das Schleifchen nicht erkennt, gibt es unten eine Bildergalerie Immerhin ist man uns beim WRR so weit entgegen gekommen, dass Larissa mit Queenie in der Leistungsklasse 2 starten darf: Danke. Mit Lucky muss Larissa aber auch beim WRR in der höchsten Leistungsklasse 1 antreten, denn wer Deutscher oder Landesmeister geworden ist, gehört dort zu den Profis - ist ja auch richtig so. Dennoch bin ich froh, dass das (noch) nicht für Queenie gilt, denn mein Eindruck in Overath war, dass sie sich - zumindest beim Trail - auch von der Schwierigkeit der Pattern überfordert gefühlt hat. Positiv überrascht waren wir von Queenies erster Reining, das ist ausbaufähig (siehe Playlist unterhalb). Und in der Westernhorsemanship war Larissa trotz Buckeln in der Railwork platziert, weil die Einzelaufgabe ziemlich gut lief. Aber der Trail war eine reine Katastrophe: Bei jedem Ritt (drei Clinicritte, eine Prüfung) hat Queenie etwas Anderes angestellt. Bei der Prüfung selbst funktionierten endlich die Passagen der Pattern halbwegs, wo Queenie am Übungstag wohl dachte: "Seid ihr doof? Das kann doch gar nicht klappen ..", dafür hat sie an anderer Stelle Quatsch gemacht - sogar bei Sachen, die Queenie wirklich aus dem Eff-Eff kann. Aber seht selbst, denn ich habe mir dieses Mal die Mühe gemacht, die Ritte auf Youtube zu kommentieren, denn unkommentiert hätte man die nichts ins Netz stellen können. Das wäre dann doch zu peinlich geworden. Unter dieser Wild-One-Playlist seht ihr noch die restlichen Fotos von der All Novice in Overath - die sind nicht so toll: Mein Handy hat es qualitativ langsam hinter sich, aber gefilmt haben wir mit Larissas Handy, das ist neu und rattenscharf.  Videos vom Bit-Test findet ihr in folgender Playlist - Blogbeiträge in DIESEM THEMENMONAT. Darunter meine Bücher
In der letzten Turniersaison hat Testpferd Queenie sich hier im Blog einen Namen als 1. WC-Ente und 2. Badewanne gemacht. Auch hier im Foto scheint sie zu fragen: "Ist das Gebiss nicht als 3. Bein zum drauflegen gedacht?" Hier seht ihr auch ein Bit mit D-Ring: Ich würde raten, damit anzufangen und erst dann zur Stange mit Shanks überzugehen Wäre das nicht toll? Pferd läuft nicht ordentlich, dann wechselt man das Gebiss und die Welt ist rosarot und alles klappt? So einfach ist es natürlich nicht, aber es ist schon erstaunlich, dass Queenie, wenn man sie mit dem Gebiss von Mr. "T" (Natural Texan Horsemanship) reitet, sofort schnaubt, sobald man sie angaloppiert, was sie mit dem Correction nicht tut und das gleich beim ersten Versuch. Somit hat Mr. Ts Stange mit Shanks den Test mit Bravour bestanden: Queenie läuft damit locker, ist frei in der Hinterhand und tritt gut unter. Was will man mehr? Doch es gibt halt Leute, die sind nie zufrieden und dazu zähle ich auch meine Tochter und mich. Obwohl jedes Kind weiß, dass eine Stange zumindest dann ausschließlich zum Einhändigreiten gedacht ist, wenn da auch noch Shanks rechts und links angebracht sind, haben wir unseren Sponsor per Whats App und Telefon gelöchert: Jedes Kindergartenkind wäre vor Neid erblasst, denn wir sind im "Warum" fragen wohl nicht zu überbieten und haben uns das Gebiss von Mr. T bis ins kleinste Detail erklären lassen. Es heißt übrigens Mona Lisa oder auch Grazer, weil es eigentlich eine Mischung aus beiden ist, aber das hindert uns nicht daran, laienhaft herumzunörgeln, wo es nur möglich ist, z.B.: Warum kommt es auch beim Mona Lisa vor, dass Queenie die Unterlippe zurück zieht? Mr. T: Das kann auch ein Memory-Effekt sein. Das Pferd erinnert sich an die Einwirkung des Corrections und reagiert in einer Art Schmerzgedächtnis. Es hilft, wenn man das Correction komplett weg lässt und in der Pferdeausbildung noch einmal alle Schritte wiederholt, um dieses Gedächtnis zu löschen. (Anmerkung von Larissa: "Ich glaube nicht, dass das Correction sooo schlecht ist: Lucky läuft damit super.") Warum ist denn die Winkelung nicht 180 Grad wie beim Correction?  Mr. T erklärt, dass ein Pferd eine dreidimensionale Zunge hat, die es verdrehen und rund machen kann. Mit diesem Zungenmuskel kann das Pferd das Gebiss balancieren und wird so im Kiefer locker, was sich von vorne nach hinten überträgt. Dass ein lockerer Unterkiefer Voraussetzung für ein lockeres Pferd ist, wissen wir spätestens seit Phillippe Karls Buch "Irrwege der Dressur", aber dass eine andere Form des Gebisses genau das auslösen kann, beweist das dritte Video in der Playlist unten. Mit Stange schnaubt Queenie (Minute 5) - mit correction bit (Minute 9) tut sie es nicht, was uns nicht davon abgehalten hat, trotzdem in Queenies Maul rein zu filmen à la "Mr. T - guck mal (Video ist noch nicht erschienen):  Warum drückt das Mona Lisa auf die Zunge? Mr. T: Das tut es ja gar nicht, denn beim Filmen wird der Pferdekopf nach oben gehalten, beim Reiten ist das Pferd in einer völlig anderen Position und dann liegt das Gebiss genau da, wo es angenehm ist. Das sei beim Correction übrigens nicht so, denn sobald der Reiter dieses annehme, würden die Ecken auf die Zunge drücken, was fürs Pferd unangenehm sei, so Mr. T von Natural Texan Horsemanship Kann man das Mona Lisa auch beidhändig nutzen? Mr. T: Es ist zwar fürs einhändig reiten gedacht, aber wenn beidhändig, sollte man schon sehr sanft und vorsichtig einwirken. Was ist, wenn die Seitengänge und fliegenden Galoppwechsel beim beidhändigen Reiten nicht funktionieren? Mr. T: Die Antwort wurde bereits bei der ersten Frage erteilt: Man müsste das Gebiss komplett neu anlernen und das Correction für einige Wochen weglassen.  Handarbeit mit individuellem Design Tja und da waren sie wieder unsere drei Probleme - frei nach Otto Waalkes Film Otto: 1. Wir hatten keine mehreren Wochen, denn das nächste Turnier für Queenie stand vor der Tür 2. Dummerweise sollte Queenie auf diesem Turnier ihre erste Westernriding gehen - also fliegend wechseln, was sie einhändig noch nicht kann, weswegen wir schon im Vorfeld gesagt hatten, dass Larissa "reingreift" und disqualifiziert wird, denn es geht bei dem Ritt nicht darum Schleifchen zu ernten, sondern das Pferd allmählich an diese neue Disziplin heranzuführen und es kam dann auch wie bestellt. Deswegen haben wir uns entschieden, Queenie nur in der Ranchriding mit dem dem neuen Bit zu showen, um es auf dem Turnier auszuprobieren und damit war sie auch gleich platziert. 3. Queenie war nicht das optimale Testpferd, weil von echter Bitreife vielleicht - zumindest jetzt noch nicht - keine Rede sein kann. Daher ist es wohl irgendwie nur ein halber Produkttest geworden, aber der hat immerhin zwei Teile und hier geht es zu TEIL 1 - dort erklärt Mr. T wie das Gebiss funktioniert und wie man es anlernt. Den Weg zu diesen unseren drei Problemen haben wir per Video dokumentiert, wobei fest steht, dass fast alles mit dem Gebiss von Mr. T geht, außer eben Seitengänge und fliegende Galoppwechsel, wofür voerst doch das Correction weiter nutzen werden, da diese Gelenke hat. Das Design ist ein wahres Kunstwerk Aber so schnell hatten wir uns natürlich nicht geeinigt, sondern uns erstmal die Köpfe heiß geredet und das war so: Larissa reitet Seitengänge, Muttern steht an der Bande und meckert (also Muttern bin ich): "Was machst Du denn mit dem rechten Zügel? Lass mich mal drauf." Muttern sitzt auf Pferd und strahlt: "Guck mal: Stellung mit Stange und es geht seitwärts" Tochter macht ein böses Gesicht: Reiterwechsel, worauf Tochter erklärt: "Ist ja alles schön und gut, aber so wie Du das machst, wölbt Queenie ja gar nicht den Rücken. Da muss ich die einfach mal enger nehmen können und DAS geht mit der Stange eben nicht." Aus dieser Mutter-Tochter-Streiterei habee ich ein Extra-Video gemach ... das Happy End lässt aber bestimmt nicht auf sich warten, denn:  Tada - es gibt eine Lösung Wir werden das Bit zusätzlich bei einem Pferd testen, das - wie wir hoffen - die so genannte Bitreife hat - nämlich mit Queenies Mutter Fancy. Die wird diese Saison wieder keine Turniere gehen, weil sie sich die Sehne gezerrt hat und die schlechte Nachricht: Wir sind Schuld ... dachten wir zumindest, bis sich rausstellte, dass Fancy Hufgeschwüre (ohne Lahmheit) hatte, was ebenfalls zu einer Überlastung des Beins auf der anderen Seite führen kann, aber bis wir das wussten, dachten wir Folgendes: Der WDR hat ja bei uns gefilmt und der Plan war der Redakteurin den Spin auf Lucky beizubringen. Ihr federleichtes Gewicht hatten wir schon per eMail erfragt. Aber dann stand sie vor uns: Riesengroß und das hätte auf Lucky wirklich nicht ausgesehen. Testpferde: Mutter Fancy & Tochter Queenie  mit meiner Tochter Larissa Da Fancy das ja auch kann, dachten wir die beiden fatalsten Wörter, die es auf der Welt gibt: "Mal eben" und wollten der Redakteurin das eben mal eben beibringen mit dem Spin, die sich erstaunlich gut dabei angestellt hat. Aber was wir vergessen haben: Man bringt das ja nicht nur bei, man filmt das ja auch und das dann eben nicht nur einmal: Mal stimmt das Licht nicht, dann ist ein Rasenmäher im Hintergrund und dann wäre es auch schön, wenn Larissa das für die Absage auch noch zeigt, womit "same procedure as last rider - der Tragödie zweiter Teil" ins Leben gerufen war: Licht, Rasenmäher. Man muss das Ganze mehrfach drehen und am nächsten Tag ging Fancy lahm, weil untrainiert (dachten wir, bis zwei Hufgeschwüre raus kamen). Der matschige Winter war gerade vorbei. Es geht ihr schon wieder besser und sie ist im Schritt wieder lahmfrei, aber im Trab sieht man noch eine leichte Taktunreinheit - ich könnte mich in den Allerwertesten beißen. Die Tierheilpraktikerin hat mit Blutegeln wahre Wunder bewirkt, aber uns für nächstes Jahr einen besseren Trainingsplan erstens zum Erhalt der Muskeln im Winter - Galopp im Gelände - und zweitens für den Beginn der Reiningmanöver mit auf den Weg gegeben: Am ersten Tag nur eine Runde Spin pro Seite und am zweiten Tag zwei, nach einer Woche drei etc.. Oh Mann, das wissen wir eigentlich, aber manchmal denkt man einfach nicht richtig nach: Arme Fancy - passiert nie wieder. Wer das Making-Of des WDR-Beitrags lesen möchte, der klickt HIER, danach geht es zur Produkttest-Playlist und darunter findet ihr - wie immer-  meine Bücher. Im Lehrbuch "Westernreiten meets Natural Horsemanship" wird u.a. auch der kleinschrittige Trainingsaufbau en detail vorgestellt, aber so ist das auch bei den Autoren: Theorie & Praxis ...       12oaks-ranch.blogspot.de/making-of-wdr-beitrag - so jetzt aber: Playlist zum Produkttest:
17.04.2018
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Das thumbnail zum Unboxing-Video, was hier unter diesem LINK öffnen könnt: Im Bild ist Lucky, war auf die Schnelle ;) So ein reich verziertes Bit kostet wohl 400 Euro - wir haben einen "Rohling", um die Funktionalität zu testen:Mehr Fotos unter Playlist & Einweisung. In der Not frisst der Teufel bekanntlich Fliegen oder aber: Bauern, die nichts fressen, was sie nicht kennen, werden zu Gourmets und gönnen sich mal was Todschickes. Gourmet im Pferdesport ist man nämlich mit exquisiter Ausbildung und die Bits von Natural Texan Horsemanship sind mega, was das Design mit Wow-Effekt betrifft. Ein echter Hingucker und als Einzelstück schon fast haute couture im Westernsport. Aber der Wermutstropfen: Es ist eine Stange und Bäuerinnen wie Larissa und ich, die nur gelenkverknüpfte Myler- und Correctionsbits fressen ... äh pardon kennen ... kriegen da große Augen: Wie soll das gehen beidhändig? Aber wer weiß, vielleicht erübrigt sich das Beidhändige dann ja, weil es so gut funktioniert. Tja, so ist das bei einem Produkttest: Man weiß es vorher nicht, aber wir sind schon fleißig am Filmen. Aktuell gibt es ein Unboxing-Video im Horsemanship-Kanal, das heute erscheint. Außerdem erwartet Euch ein Video von Mr. T, der die Bits herstellt, das im Mai erscheint; ein Video, das wir heute gedreht haben, wo Larissa Queenie mit unseren drei alten Gebissen reitet: ein Mylerbit mit Shanks von Larissa, ein Babybit (Correction) und ein "großes" Correction mit langen Shanks und großes Ports und eines, wo wir die Bit-Gewöhnung wie unten beschrieben betreiben, bevor es an den Test im Sattel geht. Dabei zeigt Larissa auch, dass sie die Zügel weder zum Durchparieren noch zum Lenken noch zum Anhalten braucht. Auf diese Videos müsst ihr aber bis Mai warten, denn es erscheinen bei uns wöchentlich immer "nur" zwei Videos pro Kanal und der Turnierkanal ist "ausgebucht" bis Ende April, weil Queenie sich auf dem ersten Turnier der Saison benommen hat wie eine offene Hose, was ihr in folgender Playlist seht. Darunter findet ihr Beschreibungen von Mr. T zu seinen Bits (1. Screen: die Vorteile, 2. Screen: Gewöhnung ans Bit), worunter wir ihm ein paar Fragen stellen, die er in Kürze per Video beantworten wird.  Vorher könnt ihr Euch einen Eindruck von den bisher von uns verwendeten Gebissen machen und zwar hier: Gebisse-mit-Shanks-im-Überblick (im Themenmonat Anekdoten vom Trainer): Das hat Mr. T in meiner Gruppe gepostet und da war ich neugierig und habe ihm diesen Test angeboten Erste Testfrage: Ist diese Anweisung auch für Gebisse mit Shanks geeignet? Zweite Testfrage: Ist beidhändig reiten auch dann möglich, wenn ich nur einen Zügel zur Zeit annehme oder kann das Bit nur einhändig benutzt werden? Unterhalb gibt es noch einen Blick auf die Sporen (die würde ich ja auch gerne testen, wenn ich dann die Sporen behalten könnte: Die sehen ja noch schöner aus & ein Blick in die Hexenküche ... äh ... Werkstatt und darunter die Test-Playlist: In der Playlist oberhalb findet ihr ab Mai unsere Testvideos. Werft auch einen in Blick in meine  Bücher, isbd. das mit dem Titel "Tod eines Pferdes" - eine Vorausschau gibt es HIER: Tod ei­nes Pfer­des: Zir­kus­lek­tio­ne... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP   Der BOD-BUCHSHOP liefert schneller als Amazon & in Deutschland versandkostenfrei HIER KLICKEN (alternativ können Sie bei mir bestellen: nicola-steiner@t-online.de)
29.03.2018
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Der folgende Blogbeitrag ist ein Ausschnitt aus meinem neuesten Buch - die besten Artikel erscheinen natürlich nicht hier im Blog, sondern exklusiv im Buch. Mehr Infos zu "Tod eines Pferdes - Zirkuslektionen ...": HIER In einem hat Peter Pfister auf den ersten Blick recht: Das Pferd lernt das, wo wir eine Pause setzen und wenn man ein steigendes Pferd mit netter Stimme beruhigen will, dann ist der Regelfall, dass dies als Belohnung empfunden wird. Das sagte ja schon Pat Parelli: "Druck motiviert, aber es ist das Loslassen, das lehrt." Will ich dem Pferd beibringen, dass es nachgiebig am Gebiss ist, gebe ich in dem Moment nach, in dem es weich wird Soll das Pferd beim Reiten den Rücken wölben, verhalte ich mich in dem Moment passiv, wo es das tut Ist nach wochen- oder monatelanger zäher Vorarbeit endlich der fliegende Wechsel gelungen, springt der Reiter ab und bringt das Pferd in den Stall. (Dieses Vorgehen empfiehlt sich nicht, wenn das Pferd uns Reiter gerade in den Sand gebuckelt hat) Es gibt aber noch zwei sehr bezeichnende Zitate von Pat Parelli: "If you know the rules, you can break the rules - wenn Du die Regeln kennst, darfst du die Regeln auch mal brechen" oder auch: "Never say never, don't say always always, usually say usually - Sag niemals nie, sag nicht immer immer, normalerweise sag normalerweise." Starre Regeln führen dazu, dass Pferde weniger mit Empathie, sondern vielmehr nach Schema F abgefertigt werden, weswegen die Grundregel im Natural Horsemanship "Es kommt drauf an" lautet. Ein "So macht man das" gibt es eigentlich gar nicht und trotzdem sollte man sich so viel Wissen aneignen wie möglich, denn das "Es kommt darauf an", kann ich nur bedienen, wenn ich aus einem riesigen Pool von Methoden schöpfe, mit denen ich mein Unterbewusstsein füttere. Denn eine Bauchgefühl-Entscheidung ist ein blitzschnelles Abwägen des Unterbewusstseins, das auf eine Fülle von Informationen zurückgreift. Ein Schema F nach dem Motto "Ich brauche drei Wiederholungen, bis ein Verhalten sitzt" wie Pfister es in seiner Stellungnahme vom 22.12.2017 beschreibt, scheidet für mich persönlich aus. Dazu foppe ich meine Horsemanship-Schülern gerne mit folgender Frage: "Was ist eins plus eins?" - "Zwei" - "Richtig". Damit wäre die Frage ja geklärt, wenn ich die Frage dann aber ein zweites oder drittes Mal wiederhole, dann fühlen sich die Schüler schnell verschaukelt. Warum sollte es unseren Pferden anders gehen? Wenn es gut war, höre ich auf und nur wenn ich Verbesserungsbedarf sehe (den das Pferd auch leisten kann), mache ich weiter. Natürlich müssen wir Übungen wiederholen: Aber am nächsten Tag geht es ja auch, denn am gleichen Tag riskiere ich, dass es schlechter wird. Als wir unsere Jungpferd Queenie, (das ist eine, die mit einem Selbstbewusstsein, das durch keine Tür passt, gesegnet ist), eingeritten haben, wollten wir ihr irgendwann beibringen, dass man mit ihr alleine ausreiten kann und - wie so oft auch bei Leitstuten, die Verantwortung übernehmen müssen - sind die Selbstbewussten im Gelände unsicherer als die eher ängstlichen Pferde, die sich dankbar der Führung des Menschen anvertrauen. Es dauerte nicht lange und Queenie entdeckte etwas Gruseliges im Gebüsch und wollte umdrehen. Ich habe die beiden in der Anfangszeit aus einigen Metern Entfernung verfolgt (Safety first), sah, dass es sinnlos schien, wenn Larissa durchzusetzen versucht, dass sie über diese Hemmschwelle hinweg geht, habe dann von hinten gebrüllt: "Steig ab oder kehr um", und sie antwortete: "Aber lernt die dann nicht, dass sie damit durchkommt?" - "Das riskieren wir", brüllte ich von hinten und Larissa kehrte um. Beim nächsten Ausritt ist Queenie problemlos an dieser Stelle vorbei gegangen. Wir Menschen lernen oft zu geradlinig, was fürs Fluchttier Pferd sehr suspekt ist, denn die denken auf Umwegen - landläufig "um die Ecke denken" genannt.  Auch wenn die Pause dem Pferd in der Tat einen Weg zum richtigen Verhalten weist, so sollten wir das nicht zu sklavisch sehen: Pferde sind Lebewesen und keine Automaten und ob positive Konditionierung wirklich vom Pferd als Respekt und Empathie empfunden wird ... daran habe ich meine Zweifel, denn es kann auch etwas Herablassendes haben. Jemanden konditionieren zu wollen, sagt aus, dass wir dem Gegenüber wenig Intelligenz zu trauen. Deswegen ist hier das (lustige) Abschlußvideo, wie Sheldon versucht Penny in "The Big Bang Theory" zu konditionieren und ihr Freund das als respektlos empfindet. Wer kein Schema F im Pferdetraining möchte, der findet in meinen Büchern (isbd. den ersten beiden) weitere Trainingsansätze, die auf Umwegen zum Ziel kommen und - auch wenn es dem menschlich angeborenen geradlinigen Denken widersprechen mag - viel schneller und nachhaltiger zum Ziel führen. Tod eines Pferdes: Zirkuslektione... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP
27.02.2018
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TEIL 1 der Trainer-Anekdoten mit Elias Ernst (Ernst Performance Horses): Eli erklärt Larissa das Stoppen: die Spur kann sich sehen lassen Heute fahren wir wieder zum Training und ich wollte Euch noch eine Anekdote vom letzten Mal erzählen: Endlich hat mein Trainer ein Talent bei mir entdeckt. Das wurde aber auch Zeit. Gut, es ging jetzt leider nicht um mein reiterliches Talent, selbst wenn dieses mein Talent durchaus auch beim Reiten zutage tritt. Aber ich will nicht meckern - es ist ein Talent - und da warte ich ja schon seit Jahren drauf, dass bei mir mal jemand irgendein Talent entdeckt. Ist zwar nur das Talent immer genau da hinzureiten, wo ich gerade am meisten im Weg bin, wenn meine Tochter das Jungpferd trainiert, aber es ist ein Talent. Ich dürfte sogar überall stehen, wo ich will, um zuzusehen, aber ich soll da wohl auch bleiben und nicht gerade dann den Standort wechseln, wenn Larissa den Weg kreuzt. Ist natürlich Spaß und war nur eine kleine Anekdote aus dem letzten Reitunterricht über die wir alle herzlich gelacht haben, aber ich fand es witzig (übrigens ist mein Versuch lustig zu sein eine Garantie dafür, dass Larissa über diese Anekdote nicht lachen wird, weil die lacht nur dann über mich, wenn ich es toternst meine).  Das letzte Hufgeschwür ist oben ausgetreten. So ein breiter Spalt, dass ich Angst hatte, dass sie ausschuht. Passiert aber nicht  bei Hufgeschwüren, habe ich mir sagen lassen Bin mal gespannt, ob beim heutigen Training ein richtiges Talent zutage tritt. Heute ist auch der Schmied da und wir nutzen die Gelegenheit, dass wir die gefühlte 17. Meinung zu Fancys rechten Hinterhuf bekommen. Die hat ja im Laufe des letzten Jahres in diesem Huf über ein Dutzend Hufgeschwüre gehabt und dann eine zweite Sohle entwickelt. Und selbst, wenn sie zuhause gut lief - immer wenn wir beim Trainer waren, war wieder irgendein Ticken - ob mit oder ohne Hufgeschwür, weswegen Eli beim letzten Mal sagte: "Jetzt trab erst mal, nicht dass es nachher meine Schuld ist, wenn sie lahmt", worauf ich ihm sagte, dass es natürlich seine Schuld ist, wessen sonst? Darauf Eli: "Der Trainer ist immer Schuld - egal, um was es geht." Mein Reden!!! Hier seht ihr sowohl alte als auch neue Sohle Der Trainer ist natürlich auch dann Schuld, wenn ich z.B. ... (wir konnten trainieren: Sie ging wirklich auch im Trab nicht lahm - die olle Sohle haben wir weg geschnibbelt - siehe Foto ganz unten - das Obere zeigt das letzte Hufgeschwür, wo ich echt Angst hatte, dass es ein Ausschuhen ist). Ich fang den Satz nochmal neu an. Also Eli ist natürlich Schuld, wenn ich Schenkelweichen im Trab machen soll und man dieses als solches nicht erkennen kann. Das kann man nur dann als solches identifizieren, wenn ich eine Bande habe. Aber wehe man nimmt mir diese Orientierung weg, dann rattert es im Gehirn: "Welche Hand ist noch mal die, die stellen muss? Und überhaupt: Wo ist denn eigentlich links und rechts?"  Und während ich darüber so sinniere, soll die rechte Hand stellen und die linke Hand nicht zu hoch sein und ich soll seitwärts einwirkend das Pferd in der Spur halten - und das alles ohne Bande. Hallo? Ich wurde auch gefragt, ob ich das verstanden habe und als ich - blöd wie ich bin - "Ja" antwortete (verstehen reicht aber nicht, wenn es an der Umsetzung scheitert), gab es auch noch unterschiedliche Aufgaben für meine Beine. Eins schiebt mit stetigem Druck die Kruppe herein (also eher heraus, weil wegen fehlender Bande), das andere würde schwingend einwirken, wenn das Pferd über die Schulter drückt und passiv sein, wenn nicht. Der ist ja lustig: Merke ich denn, wenn das Pferd über die Schulter drückt? Bin da eher so der Typ, der dazu seine Glaskugel befragt oder die reiterliche Hilfengebung als Glücksspiel betrachtet. Fertig ausgeschnitten - der olle Kram ist weg Nein, aber mal Spaß beiseite: Ich habe das gestern noch zuhause geübt und finde es wirklich gut, wenn man den Galoppwechsel so aufbaut, dass man mit den Vorübungen beginnt bzw. in Fancys Fall (die kann ja wechseln), man zu den Vorübungen zurückkehrt, wenn da so eine lange Trainingspause war. Ach übrigens: Der Wechsel wird dann auch im Trab geübt: Einfach, indem man die Kruppe in die andere Richtung verschiebt - also nur alle paar Runden, wenn das Pferd locker ist. Ich habe das natürlich im ersten Versuch alle paar Meter versucht und Fancy hat mir dann ganz klar Bescheid gegeben mit einem klitzekleinen Mini-Hüpfer à la: "Mach so weiter. Dann liegst du gleich im Dreck." Und wenn ich ehrlich bin, finde ich es sehr rücksichtsvoll von ihr, dass sie es erst mal nett sagt. Ich nehme das dann auch ernst, weil sie sich (gerade nach dieser langen Krankheit) meiner Meinung nach unendlich Mühe gibt, es mir Recht zu machen - Eli sieht das zwar anders, aber meine rosarote Wendywelt lasse ich mir nicht nehmen - ätsch. Aber eigentlich ist Eli ja schon auch jemand, der Dinge nicht erzwingt. Hat er neulich noch erzählt: Das Wichtigste für den Turniererfolg ist der Kopf - also der vom Pferd, bei meinem ist eh Hopfen und Malz verloren. Eli sagte: "Das Pferd muss wollen, sonst kommt man nicht nach ganz oben. Und wenn ein Pferd nicht will, muss man vielleicht auch mal andere Prioritäten setzen." Manchmal ist es besser, das Pferd dann zu verkaufen oder wenn man sehr am Pferd hängt, reitet man dann mehr im Gelände, sagte er. Wir mussten bei Fancy auch umdenken: Wo in den LKs 3,4 & 5 Trail noch ganz gut funktionierte, mussten wir uns in der LK 2 eingestehen, dass Trail einfach nicht die passende Disziplin für Fancy ist. Die Aufgaben wurden so anspruchsvoll, dass Fancy sich überfordert fühlte. Als Larissa sie vor anderthalb Jahren das erste Mal Westernriding geshowt ist, sagte sie: "Als Fancy merkte, dass da jetzt Galoppwechsel kommen, hat sie sich sofort beruhigt und lief entspannt." Deswegen will ich genau das diese Saison mit ihr ausprobieren: Westernriding. Und Janik widmet sich der Reining, der Ranch-Riding und der Superhorse, eben alles, was Tempo ist. Das liebt sie nach dem Motto: "Kommt mir bloß nicht mit Euren Schnarchnasen-Disziplinen!" Nachtrag: Fancy läuft noch nicht taktklar: Es hat sich durch die monatelange Belastung eine Arthrose im Knie entwickelt, aber wir geben nicht auf. Wer wissen will, WIE wir die Arthrose von Tag zu Tag besser in den Griff bekommen, der lese: Die Borax-Verschwörung Und hier die Playlist zum Training bei Eli: Elias hat übrigens an einem meiner Bücher mitgewirkt und auch da gibt es Tipps zum Galoppwechsel. Der Titel ist: "Westernreiten meets Natural Horsemanship - Wie das Turnier zum gemeinsamen Projekt von Pferd und Mensch wird" und abgesehen von Elis Tipps aus der Westernreiterei, erkläre ich dort wie man Galoppwechsel am Boden erarbeiten kann. Zwischenzeitlich ist ein weiteres Buch von mir erschienen, bei dem es sich rund um das Thema Peter Pfister und das Pferd Evita geht: Das Pferd, das bei einem Zirkuslektionen-Kurs ums Leben kam - Details HIER. Tod ei­nes Pfer­des: Zir­kus­lek­tio­ne... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP   Der BOD-BUCHSHOP liefert schneller als Amazon & in Deutschland versandkostenfrei HIER KLICKEN (alternativ können Sie bei mir bestellen: nicola-steiner@t-online.de)
26.02.2018
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Ein Mylerbit von Parelli - es gibt auch hier verschiedene Ports TEIL 2: Gestern (also das GESTERN vor einem Jahr) hatte ich ja gefragt, ob mir jemand beim Übersetzen der Sprachnachricht aus dem Parelli-Land helfen kann, aber die Dame hat mich heute nochmal angerufen. Deswegen habe ich den Beitrag nach unten geschoben (nicht wundern). Der Anruf kam, weil wir ja 2015 in Florida waren, weil Larissa ja für einen von fünf Plätzen aus über 1.000 Bewerbern ausgewählt wurde. Wir haben dort z.B. gelernt, dass weiter ausgebildete Pferde ein Gebiss bevorzugen, das Zungenfreiheit hat. Pat empfiehlt ja beim fertigen Pferd das Myler Bit (Bild oben). Fancy hat das wirklich geliebt, die Wassertrense hat sie regelrecht verabscheut; aber als ihre Tochter Queenie dem Trensenalter entwachsen war, musste Fancy das Parelli-Myler an Queenie abtreten. Das lest ihr nach der Playlist mit den Videos vom Training: Lange Schanks & großer Port: Sehr vorsichtig an-wenden, da es ja auf den Gaumen wirkt  Für Fancy hatte uns Marko Pohland (dem mein Buch "Westernreiten meets NHS" gewidmet ist) ja damals noch ein Correction Bit ge- bzw. verkauft (Bild links). Da Queenie ja in allem immer etwas zäh reagiert, hatte unser Trainer neulich vorgeschlagen, dass man sie langsam auch mal mit Correction reiten könnte. Ich wollte ganz pfiffig sein und Fancy wieder das Myler und dafür Queenie das Correction verpassen. Das war leider ein Volltreffer ins Fettnäpfchen, denn damit wäre das Jungpferd wohl völlig überfordert gewesen, warnt Eli. Die Pferde müssen das mit den Gebissen ja auch erst allmählich lernen: Je weiter das Pferd ausgebildet ist, desto weniger muss man machen und desto größer werden dann Port und Shanks. Ich hatte also mal wieder von nix ne Ahnung und davon zu viel und so lernt man halt nie aus. Wie im oben erwähnten Buch im Kapitel "Große Ziele, kleine Schritte" erklärt, darf man in der Pferdeausbildung keine Zwischenschritte auslassen und das gilt auch fürs Gebiss. Es beginnt mit der Trense und endet mit dem, das Fancy jetzt hat (Foto links oben). Kleiner Port & kurze Shanks, also wenig Hebelwirkung - nichtfür Anfänger, sondern das mittelweit ausgebildete Pferd Und zwischen dem Neuen mit Babyshanks und dem, was Fancy hat, kommt noch ein Weiteres, das sich "Short Shanks" nennt (davon habe ich leider kein Foto), aber einen etwas größeren Port hat. Das Neue für Queenie (Babyshanks genannt, Bild rechts) hat Eli in Amerika gekauft und uns netterweise abgetreten, nachdem wir ein Ähnliches erst mal leihweise bei ihm im Unterricht ausprobieren durften. Und man glaubt es kaum: Queenie lief damit viel besser. Es ist eben doch oft sinnvoller, wenn man mit seinen Hilfsmitteln etwas effektiver sein kann: Das erspart Mensch und Pferd nervige Dauerdiskussionen (Dauernörgeln-beim-Reiten ist eines der vielen Themen in meinem anderen Buch "Pferde vermenschlichen - aber richtig"). Denn nur, wenn man effektiv ist, kann man sein Pferd auch mal in Ruhe lassen. Pferde streben immer dem Neutral zu, im Westernreiten Nullwirkung oder auch Komfort genannt. Und was haben wir im Parelli-Land noch zur effektiven Phase 4 gelernt? Es gilt der Grundsatz: "So wenig wie möglich, aber so viel wie nötig". Zum Vergleich: das kleinste & größte Correction Bit Unterhalb und oberhalb findet ihr übrigens weitere Anekdoten aus dem Unterricht, in denen ich mich selbst augenzwinkernd aufs Korn nehme. Dort erzähle ich, wie es letzten Dienstag weitergegangen ist mit unseren fliegenden Galoppwechseln im Trab und ihr erfahrt, ob wir aus "Trabwechseln" Galoppwechsel machen konnten. Auch in meinem Buch, an dem Eli auch mitgewirkt hat, wird erklärt, wie der Galoppwechsel kleinschrittig aufgebaut wird - es muss auch hier eine gewisse Reihenfolge der Übungen eingehalten und es dürfen keine Einzelbausteine ausgelassen werden. Der Titel ist: "Westernreiten meets Natural Horsemanship - Wie das Turnier zum gemeinsamen Projekt von Pferd und Mensch wird." Zwischenzeitlich ist ein weiteres Buch von mir erschienen, bei dem es sich rund um das Thema Peter Pfister und das Pferd Evita geht: Das Pferd, das bei einem Zirkuslektionen-Kurs ums Leben kam - Details HIER. Tod ei­nes Pfer­des: Zir­kus­lek­tio­ne... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP   Der BOD-BUCHSHOP liefert schneller als Amazon & in Deutschland versandkostenfrei HIER KLICKEN (alternativ können Sie bei mir bestellen: nicola-steiner@t-online.de)
22.02.2018
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Das Bild ist von einem anderen Trainingstag, wo ich ausnahmsweise Lucky geritten bin. Fotos vom fliegenden Wechsel habe ich leider nicht ;) TEIL 3: "Du musst immer Spitze denken", sagte Eli mir beim letzten Training. Wahrscheinlich habe ich ihn angeschaut wie ein Auto, während ich über Spitze, Tüll, Häkeln und Handarbeiten nachdachte, weswegen er mich aufklärte: "Ja, halt Erste werden." Er hat bestimmt Mitleid mit mir, denn ich war noch nie Erste (bzw. nur einmal bei der German Open Horsemanship, aber das war ja "nur" Bodenarbeit) und ich wäre das ja schon gerne mal. Zweite war ich schon, aber da gibt es ja keinen Pokal. Na ja, wenn Fancy das auf dem Turnier mal so machen würde, wie bei Eli im Training. Ich hatte Euch ja im Teil 1 (das ist der, der lustig rüberkommn soll) von unseren Galoppwechseln im Trab erzählt und obwohl Fancy ja krankheitsbedingt seit über einem halben Jahr keinen Galoppwechsel mehr gemacht hat, war der Erste echte - also mit Galopp - gleich durchgesprungen und Eli sagte "Perfekt." Daraufhin war ich dann stolz wie Oskar (sooo oft lobt er nämlich nicht) und schwelgte in eben diesem Lob, dass der nächste Wechsel gleich (im Sprung) nach gesprungen war und Fancy dann zu allem Überfluß auch noch schneller wurde ... also fand zumindest Eli. Ich habe das gar nicht mitbekommen, deswegen kam ja auch der Spruch mit der Spitze. Nach der Playlist geht es weiter im Text: Also auf ein Neues und dieses Mal volle Konzentration und vor allem: Den Wechsel vorbereiten und das Pferd weich machen und tada, habe ich gleich noch ein "Perfekt"gehört, aber mir nicht ganz so viel drauf eingebildet. Dennoch geschehen wohl noch Zeichen und Wunder und vielleicht bin ich doch kein hoffnungsloser Fall. Wer Teil 1 gelesen hat, der erinnert sich an "Wie bitte?   Bei diesem anderen Training hat Larissa Fancy dasStoppen beigebracht - nicht schleicht für den Anfang Linkes Bein drückt, rechtes Bein pendelt, während die eine Hand dies tut, aber die andere Hand etwas völlig Anderes und je nachdem wie das Pferd läuft lässt man links was weg oder rechts was weg und wo war jetzt noch gleich dieses RECHTS und dieses LINKS ... arrgh." Immerhin waren wir uns einig, dass egal, was ist: Der Trainer ist Schuld. Das liegt zum Einen daran, dass er im kükenhaften Alter von knapp über 30 ist, während meiner einer die 50 überschritten hat. In Reiterdeutsch heißt das: Meine Anfänge der Reiterei lagen in der Wiege einer Englisch-Reitschule, seine in Minnesota. Und wenn man das englische Wort "LEG YIELD" eins zu eins ins Deutsche übersetzt, dann wird das zwar SCHENKELWEICHEN. Gemeint ist aber eigentlich Travers. Dieses Mal war Eli an der Reihe mit "Guckt-wie-ein-Auto": "TRAVERS???". Na ja, wir haben uns dann darauf geeinigt, dass das Pferd NIEMALS und NEVER EVER entgegen der Bewegungsrichtung guckt, denn wir sind ja beim Westernreiten und da spricht man Englisch und nicht Französisch. Klar soweit? Eli hat ja auch an meinem Buch mitgewirkt: "Westernreiten meets - Natural Horsemanship - Wie das Turnier zum gemeinsamen Projekt von Pferd und Mensch wird." Zwischenzeitlich ist ein weiteres Buch von mir erschienen, das sich rund um das Thema Peter Pfister und das Pferd Evita dreht: Das Pferd, das bei einem Zirkuslektionen-Kurs ums Leben kam - Details HIER.   Tod ei­nes Pfer­des: Zir­kus­lek­tio­ne... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP   Der BOD-BUCHSHOP liefert schneller als Amazon & in Deutschland versandkostenfrei HIER KLICKEN (alternativ können Sie bei mir bestellen: nicola-steiner@t-online.de)
21.02.2018
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Hinter der Senkrechten - was ist das? Queenie neigt zum Gegenteil - auch nicht gut, denn die brauchen schon Spannung, um das Reitergewicht tragen zu können. Lest hierzu meinen Artikel über Kopfhaltung im Pferdeportal 4my.horse Weil meine Anekdoten vom Training mit Elias Ernst so regen Zuspruch gefunden haben und weil ich im Moment auch sonst nicht so genau weiß, was ich schreiben soll, mache ich da jetzt einfach eine Doppeltrilogie draus und erzähle noch mehr aus dem Trainings-Nähkästchen, aber es muss ja nicht immer Eli himself sein. Als ich nämlich gestern da ankam, kam mir gleich eine Frau entgegen, die auch dort reitet und mit der ich auf Facebook befreundet bin. Ich hatte nämlich auf Facebook ein Video von Ingrid Klimke mit ihrem Pferd Franziskus gepostet und da gibt es doch ernsthaft Leute, die sogar bei Ingrid Klimke von den bösen Turnierreitern sprechen. Unterhalb der Playlist mit Videos vom Training geht es weiter im Text: Wir waren halt fassungslos, weil Ingrid ja beweist, dass es auch ohne Rollkur geht und by the way: Es ist nicht Rollkur, wenn ein Pferd mal für 30 oder auch 60 Sekunden hinter der Senkrechten ist. Da sagt sogar meine Physiotherapeutin, dass das für diese kurze Zeit dem Pferd sogar gut tut. Es geht da wirklich um die Dauer und ja LDR mit zehn Minuten finde ich auch zu lang und die Frau, die ich getroffen habe, sagte: "Davon mal abgesehen, wir haben morgens auch nicht immer Lust den Stall zu misten." Witzig ist, dass wir mit Eli zum Ende der Reitstunde über genau dasselbe Thema gesprochen haben, aber davon erzähle ich Euch beim nächsten Mal. Die Mitreiterin erwähnte in Bezug auf Ingrid Klimke noch etwas, was die Feld-Wald-und-Wiesen-Freizeitreiter ja auch gerne behaupten: Die Sache mit Zwang zum Erfolg, denn da waren wir einig: Du zwingst kein Pferd zu Höchstleistungen und da muss man eben gerade vor Ingrid Klimke den Hut ziehen, denn ein Fehler an so einem Vielseitigkeitshindernis, wo das Pferd sich weh tut, dann macht das Pferd das nie wieder. Was mir an der Mitreiterin besonders gefällt ist, dass sie mit ihrem Jungpferd fast genau das macht, was ich als Natural Horsemanship in meinem Buch beschreibe: Alles mögliche am Boden üben ... bis zum fliegenden Galoppwechsel, denn so gewinnen Pferde Spaß am Training. Ach ja und wenn ihr in den nächsten Tagen noch mal hier reinschaut, dann erfahrt ihr, warum ich Eli gesagt habe: "Komm du mal in mein Alter." und er augenzwinkernd zu meiner Tochter gesagt hat: "Ich weiß Du bist ehrgeizig, aber manchmal musst du auch mal ruhig sein." Werft auch einen Blick in mein Buch, an dem Eli auch mitgewirkt hat: "Westernreiten meets - Natural Horsemanship - Wie das Turnier zum gemeinsamen Projekt von Pferd und Mensch wird." Zwischenzeitlich ist ein weiteres Buch von mir erschienen, das sich rund um das Thema Peter Pfister und das Pferd Evita dreht: Das Pferd, das bei einem Zirkuslektionen-Kurs ums Leben kam - Details HIER.   Tod ei­nes Pfer­des: Zir­kus­lek­tio­ne... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP   Der BOD-BUCHSHOP liefert schneller als Amazon & in Deutschland versandkostenfrei HIER KLICKEN (alternativ können Sie bei mir bestellen: nicola-steiner@t-online.de)
17.02.2018
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Trainingspause: Lucky ist Fancys Handpferd Ich wollte Euch ja noch erzählen, wie ich mich dazu hinreißen ließ, unserem Trainer Elias Ernst zu sagen: "Komm du erst mal in mein Alter" und er sich dazu hinreißen ließ zu Larissa zu sagen: "Ich weiß Du bist ehrgeizig, aber manchmal musst du auch ruhig sein". Also zu der zweiten Aussage sage ich ganz klar: "Ich habe keinen blassen Schimmer", aber habe schallend gelacht - Larissa auch. Man muss ja auch nicht alles verstehen, Hauptsache, es ist lustig. Das mit dem "Komm du mal in mein Alter", hört Eli wohl öfter, aber das könne er nicht beurteilen, weil da wäre er noch nie gewesen. Ich habe das deswegen gesagt, weil er partout nicht verstehen will, dass ich jegliche Körperkoordination verliere, sobald er mir etwas erklärt. Er sagte wörtlich: "Das klappt doch alles ganz gut, aber wenn ich Dir dann etwas sage, dann klappt auf einmal gar nichts mehr." Auch wenn das natürlich völlig sinnlos ist, das einem 32jährigem erklären zu wollen, aber mit Über-50 ist das völlig normal: Man kann alles, solange man nicht drüber nachdenkt. Das Einzig Tröstliche ist, dass Larissa im Moment den Führerschein macht und trotz ihrer zarten 18 Lenze ganz ähnliche Probleme hat, weil da geht auch nur eins von beiden: ENTWEDER den Verkehr beobachten ODER Kupplung und Gas bedienen. Leider sind die Fotos von Lucky und Fancy unscharf Mehr Anekdoten aus dem Unterricht findet ihr hier im Themenmonat. Es sind sechs Teile - ich weiß auch nicht, was los ist, dass es so viel zu erzählen gibt. In der sechsten Folge geht es darum, wie viel Spaß den Pferden das Training macht und ob die Forderung gerechtfertigt ist, dass Pferde in jeder Sekunde ihres Lebens Spaß haben sollen. Auf den Fotos sieht es jedenfalls so aus, als wäre das Training bei Eli ganz relaxed ... so mit Handpferdereiten. Der Schein trügt - ich war nur mal eben für kleine Mädchen und habe auf dem Rückweg heimlich Larissa geknipst und auch gefilmt - siehe Playlist: Hier ist Queenie Luckys Handpferd: Ohne Zickereien Werft auch einen Blick in mein neues Buch, in dem es nur am Rande darum geht, dass die Staatsanwaltschaft gegen Peter Pfister ermittelt, weil er ein Pferd zu Tode trainiert hat, denn es gibt auch Satiren zur Pferdefachpresse, und, und, und - Details HIER. Am Vorgängerbuch hat Elias mitgewirkt: "Westernreiten meets - Natural Horsemanship - wie das Turnier zum gemeinsamen Projekt von Pferd und Mensch wird."     - Details HIER.  Tod ei­nes Pfer­des: Zir­kus­lek­tio­ne... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP   Der BOD-BUCHSHOP liefert schneller als Amazon & in Deutschland versandkostenfrei HIER KLICKEN (alternativ können Sie bei mir bestellen: nicola-steiner@t-online.de)
15.02.2018
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Und jetzt noch Teil 6 der Serie der mal witzigen, mal tiefgründigen Gespräche beim Trainer. Beim letzten Mal hat Eli mal was gesagt, was er sonst nie macht. Er hat einmal andere Kunden erwähnt, die dann nicht wieder gekommen sind, weil das Pferd angeblich das Gebiss nicht mag und wo man gerade am Plaudern ist, erfährt man, dass es selbst den Toptrainern manchmal so geht wie mir kleinem Licht. Die Leute wollen etwas Anderes lernen, als das, was im Angebot steht. Manche wollen einfach nur Spaß haben, anderen wollen nicht das sie selbst sich Mühe geben müssen. Und so Kunden hat wohl jeder Trainer, die einerseits davon träumen Reining zu reiten, aber nur 2 x im Jahr einen Kurs besuchen, zwischendrin nicht üben und Eli weiß dann, dass der große Erfolg dann unwahrscheinlich wird. Neugierig wie ich bin, habe ich gefragt, ob er den Leuten das denn dann so sagt, was er verneinte, worauf es in meinem Hirn ratterte und ich fragte: "Würdest Du das uns denn sagen?" und er meinte: "Na ja, ihr kommt jetzt schon so lange und so regelmäßig, Euch würde ich es dann wohl schonend beibringen." Und das stimmt, was er sagt, denn genau das hat er eigentlich in Bezug auf Fancy schon getan. Die kann viel, die hat auch großen Spaß daran, aber ganz offensichtlich hat sie Prüfungsangst und daran ist nicht viel zu rütteln und das hat Eli uns auch schon mal so ganz ehrlich gesagt. Weiter im Text geht es nach der Playlist mit Videos vom Training. Apropos Spaß, das war nämlich dann das Hölzchen, dem ein Stöckchen folgte. Muss die Arbeit dem Pferd eigentlich immer Spaß machen und sind wir Menschen dazu da, dass wir dem Tier immer und in jedem Moment größtmöglichen Spaß bereiten? Eli sagte, dass ein fertiges Reiningpferd wirklich Spaß daran hat, aber zwischendrin wird es eben auch mal schwierig. Man muss ja ein Tier auch erziehen (siehe auch die Satire im politischen Blog) und das Tier kann einfach nicht immer seinen Willen kriegen. Aber wie ist das mit dem Sport? Darf ich das vom Tier verlangen? Ich persönlich bin der Meinung, dass Tiere, die einen Job haben, einfach ausgeglichener sind und eigentlich Spaß auch am Sport haben, wenn man gewisse Grenzen nicht überschreitet und eine gute Reihenfolge der Übungen einhält, so dass das Pferd versteht, was man von ihm will. Ich habe erzählt, dass unsere Queenie, der ja schnell mal was zu mühsam oder zu anstrengend wird, durch Bodenarbeit aber so motiviert ist, dass sie auf uns zukommt, wenn wir die Weide betreten und Eli sagte: "Es reicht ja eigentlich schon, wenn sie nicht weglaufen." und damit hat er eigentlich die goldene Mitte getroffen, denn das ist es doch immer, was wir finden müssen: Eine Balance, die beiden Seiten gerecht wird. Das ist ja auch der Untertitel von meinem Buch, an dem Eli auch mitgewirkt hat: "Westernreiten meets - Natural Horsemanship - Wie das Turnier zum gemeinsamen Projekt von Pferd und Mensch wird." Zwischenzeitlich ist ein weiteres Buch von mir erschienen, das sich rund um das Thema Peter Pfister und das Pferd Evita dreht: Das Pferd, das bei einem Zirkuslektionen-Kurs ums Leben kam - Details HIER.   Tod ei­nes Pfer­des: Zir­kus­lek­tio­ne... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP   Der BOD-BUCHSHOP liefert schneller als Amazon & in Deutschland versandkostenfrei HIER KLICKEN (alternativ können Sie bei mir bestellen: nicola-steiner@t-online.de)
Tweets von Nicola Steiner @TwelveOaksRanch
12.06.2016
The Bomber
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Auf meinem Blog ist es zur Zeit etwas ruhiger, weil ich im Sommer mein Pferd trainiere, Turniere reite und da weniger Zeit mit Youtube verbringe. Da ich mich auch für Pferde interessiere, wird es spätestens nächsten Winter einige zum Teil sehr lustige Lets Plays rund ums Pferd geben: Starstable, Appassionata (einen kleinen Vorgeschmack veröffentliche ich in den nächsten Tagen / Wochen). Bis dahin könnt ihr euch im Partnerblog so einiges ansehen und durchlesen. Obwohl es im Grunde ein Horsemanship-Blog ist, hat meine Mutter im Juni den Themenmonat-Youtube eingeläutet, u.a. deswegen, weil sie für ein Pferdekursportal ein dreiteiliges Interview gegeben hat und wir auch unsere Haus- & Hoffotografin vorstellen wollen, die sich auch gerne auf Youtube herumtreibt und vom Geschichtenweber über den Lets Player einiges interessantes zu bieten hat. Deswegen sind auch Gemeinschaftsprojekte geplant, z.B. zu den Themen "Dressurreiterin goes Reining" oder dem Horse & Dog Trail (aber auch einige gemeinsame Lets Plays (; ) - was das ist, seht ihr im Video unterhalb des Fotos, wo meiner Mutter auf einer Messe reitet: HIER GEHT ES ZUM THEMENMONAT

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