12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten
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Die 12-Oaks-News: All unsere Blogs & Social Networks an einem Ort vereint

Am Wochenende waren wir auf der Kirmes in Wermelskirchen und haben geshoppt auf dem Krammarkt: Bergkristalle, damit das Wasser eine bessere Konsitenz bekommt (googelt mal Masaru Emoto bzw. guckt auf Youtube), ein Hufschleifstein und meine Kinder haben von der Oma neue Bettwäsche bekommen. Am Besten hat mir die Geisterbahn gefallen, auf der ich mit Janik war (leider ohne Foto,weil wir Geister abwehren mussten). Bahn ist auch das falsche Wort: Es war mehr ein Gang, dem man folgen musste, aber sehr witzig.

Und noch mehr Besuche - Indi fühlt sich pudelwohl im neuen Zuhause

Heute gibt es Arthrose-News von zwei Pferden. 

Larissas Kinderpony Indi ist seit einem Jahr im neuen Zuhause und wir haben sie besucht. Es geht ihr sehr viel besser, weil sie dort viel Bewegung bekommt und die neue Besitzerin Manuela Kirch (v.d. Chikadee Hill Farm in Overath) sich als Hufheilpraktikerin gut mit kranken Pferden und mit Kräutern auskennt. Wir haben sie natürlich wegen Fancy gelöchert, die nach einer Serie von Hufgeschwüren (die endlich aufgehört haben) allerlei andere Beschwerden hat, isbd. das gegenüberliegende Knie war überanstrengt und wir haben auch Arthrose befürchtet. Aber dem Knie geht es wieder gut. Dafür ist eine Sehne leicht überlastet, die Tierheilpraktikerin Silja getapet hat. Fancy soll unbedingt bei uns bleiben, weil Janik sagt: "Entweder reite ich mit Fancy Turniere oder gar nicht." Da Silja auch Blockaden gelöst hat, die sich durch die monatelange Fehlbelastung entwickelt hat und der Huf jetzt endlich bis unten durchgewachsen sind, sind wir guter Dinge (die ersten drei Bilder sind neu - die anderen dokumentieren die Hufgeschwürgeschichte, wo irgendwann eine zweite Sohle erschien).

Jede Menge Besuch auf der 12 Oaks Ranch

Wir hatten letzte Woche jede Menge Besuch: Freiwilligen und Unfreiwilligen.

Melina hat mich mit ihrem Haflinger Whiskey besucht, der ein dicker Freund von Cisco geworden ist. Plan A war, dass die drei Wallache zusammenstehen. Das gab aber Eifersüchteleien, weswegen wir eine Nacht Cisco und Whiskey zusammen hatten. Dann sind Lucky und Whiskey zum Training bei Elias Ernst gewesen und haben die zweite Nacht zusammen gestanden. Am dritten Tag standen alle drei dann zusammen und dann haben wir einen Drei-Wallach-Ausritt zu den Ruinen und Schloß Gimborn gemacht. Dazu haben wir unsere Reitschülerin Maya auf Cisco mitgenommen (das Bild von Schloss Gimborn ist allerdings ein Archivfoto).

Melina wohnt im Taunus in Hessen und da gibt es wohl keinen oder kaum Wald - deswegen sieht man auf ihren Bildern: BAUM ;-)

Auf dem Foto oben seht ihr ein Schwein, das am Wochenende bei uns am Stall aufgetaucht ist. Da haben wir erst mal rumtelefoniert, um den Besitzer zu finden, der es dann abgeholt hat.

Und auch unsere Lucy hatte Besuch, weil unsere Tierheilpraktikerin ihren Hund Alma mitgenommen hat (Foto unterhalb der Bildergalerie).

Larissa ist Rheinlandmeisterin in der Superhorse & vier weitere Medaillen

Lucky hat bei fünf Ritten fünf Medaillen geholt und Queenie war ewige Vierte - Bericht von der Rheinlandmeisterschaft ist im Turnierblog erschienen, den ihr unterhalb der Bildergalerie findet.

01.11.2017
12oaksTV Turnierkanal
2 Kommentare
Die meisten Fotos sind von Gabriele Metz (Facebook-Seite der Hund-Pferd-Messe), außer das obere ist von Ute Schweitzer Lucky, Larissa und Lucy nenne ich zurzeit Triple-L-Team und das hat es in sich. Die drei hatten allerdings nur eine Woche Zeit zum Üben, weil da war die German Open und die Klassenfahrt und schon stand die Messe vor der Tür. Wie immer waren wir mit Wünschen ans Universum am Start und das fing schon bei der Anfahrt an. In der Horse-Dog-Whats App Gruppe gab es "gruselige Horrornachrichten", denn neben den Messehallen ist ein Fußballstadion und da war ausgerechnet an dem Samstag ein Spiel mit 80.000 Zuschauern. Deswegen hatten manche Horse-Dog-Trailer es nicht ganz leicht zu dem Parkhaus zu gelangen, in dem sich die Pferdeboxen befanden. Wir haben dann aber ausgerechnet die fünf Minuten erwischt, wo das Ankommen ganz easy war. Wir kamen gut durch die Sperren und erst als wir gerade drin waren, wurde es wirklich voll, wie ihr im ersten Video in der Playlist seht. Dort findet ihr auch ein Video vom Abreiten, wo Larissa Lucky "drehen" lässt: Spin auf gut Deutsch. Das dritte Video ist Larissas Ritt und unter der Playlist lest ihr, wie ich mich beim Gesetz der Anziehung anwenden selbst ausgetrickst habe. Für die ersten drei Teilnehmer gab es riesige Pokale und so einen wollte ich haben. Dass man das so wünschen kann, habe ich zufällig auf der German Open gelernt. Da hat mir eine Mutter nämlich erzählt, dass sie sich einmal gewünscht hatte, dass sie einen Pferdekopf bekommt. Dieser Pferdekopf war ein Pokal, den es für den ersten Platz auf einem AQ-Turnier gab und da dachte ich: "Das kann ich auch", und habe mir den Mega-Pokal gewünscht, den man auf der Hund-Pferd-Messe bekommt, wenn man Erster bis Dritter wird. Allerdings habe ich mich nicht so recht getraut. Just in dem Moment, wo ich gewünscht habe, dass Larissa ja Erste werden könnte, habe ich kalte Füsse bekommen und im nächsten Moment gezweifelt und vor mich hin sinniert: "Hochmut kommt vor dem Fall und immerhin reiten da auch Horse-Dog-Trail-Trainerinnen mit: Ich wünsche mir sicherheitshalber nur einen der Pokale." Und was war das Ende vom Lied? Ein Pokal für den zweiten Platz mit nur einem Punkt Abstand zur Ersten, wie ihr im Video von der Siegerehrung seht. Das war knapp und wir waren stolz wie Oskar. Wer die ersten Teile von Esoterik im Turniersport gelesen hat, fragt sich vielleicht, warum ich immer für meine Tochter wünsche und sie nicht für sich selbst. (alle Folgen der Serie auf der Blogseite ESOTERIK IM TURNIERSPORT) Also vorweg: Ich bin keine Hexe - grundsätzlich kann jeder beim Universum bestellen, was er will, denn das Gesetz der Resonanz ist ja ein Gesetz und das funktioniert immer. Also fast immer, denn es gibt da ja auch noch das Gesetz der Polarität. Immer nur Friede, Freude, Eierkuchen wäre also ein Wunsch, der dann doch nicht erfüllbar wird, denn Licht kann man nur genießen, wenn man auch Schatten kennt. Und das mit der Wünscherei klappt nur, wenn man positiv wünscht, denn das Wörtchen "nicht" versteht das Universum eben nicht. Man muss fest dran glauben und genau das ist dann oft die Achillesferse. Auch wenn man etwas zu sehr wünscht, verliert man die Leichtigkeit, denn krampfhaftes Wollen drückt eher Mangel aus. Larissa ist aber so gesehen ziemlich gut im Wünschen, sie hat ja schon Karten für die Q 16 und aus mehr als Tausend Bewerbern einen Platz bei einem Level-4-beyond-Kurs bei Pat Parelli in Florida gewonnen. Das klappt bei ihr immer dann, wenn es ihr nicht so wichtig ist. Manchmal hat sie auf andere Art den Papst auf dem Schoß: Einmal wurde ein Armband aus Pferdehaaren auf Facebook verlost und sie hat zwar nicht gewonnen, aber eins geschenkt bekommen, weil sie immer alle Beiträge geliket hat. Dann wurde ein Schweiftoupet verlost, das Larissa unbedingt haben wollte und genau dann hat es nicht geklappt. Genau das ist der Grund, warum Larissa für sich selbst niemals einen Pokal oder einen ersten Platz wünschen würde. Sie sagte neulich: "Wenn ich mir wünsche, Erste zu werden, setze ich mich selbst unter Druck und dann geht es in die Hose. Also wünsche ich mir einfach gut durch die Prüfung zu kommen und dann klappt es." So ist halt jeder Jeck anders und man muss einen individuellen Weg finden, um sich selbst in die richtige Schwingung zu versetzen, denn es gilt Gleiches zieht Gleiches an. Am Besten klappt es, wenn es sich so anfühlt, als sei der Wunsch bereits erfüllt. Sponsor für Hundefutter Brigitte Hirsch Zuchtstätte Blue Stone Aussies für die Firma Artel und Hens (Foto: Larissa Steiner) Lucky sieht die Pferd-Hund-Messe übrigens eher mit gemischten Gefühlen, was uns einerseits leid tut, aber andererseits freuen wir uns, dass er sich meldet, wenn ihm etwas nicht gefällt. Es gibt nämlich immer jede Menge Geschenke, z.B. Abschwitzdecken von der Uelzener Versicherung. Ich wollte sie Lucky anziehen, da hat er erst mal einen Riesensatz gemacht und Larissa musste absteigen, um ihn passend für die Vorstellung der Teams einzukleiden. Bei der Siegerehrung fand er dann den Pokal total gruselig: Es war ein Riesenakt, die drei fürs Siegerfoto zu positionieren. Deswegen haben wir für das Hundefutter, das man gewinnt, ein Extrafoto gemacht: Wenigstens stellt Lucy sich nicht so an und lässt sich fürs Foto brav in Pose setzen. Aber wir wollen natürlich auch über Lucky nicht meckern. Nachdem man ihm am Trailtor noch angemerkt hat, dass er die Messe gruselig fand, hat er danach fast an jedem Hindernis die volle Punktzahl geholt. Die Scoresheets und unsere privaten Fotos von der Pferd-Hund-Messe (z.B. Fotos vom Abreiten oder Lucy im Park nebenan) findet ihr auf unserer Homepage auf der Unterseite, wo all unsere Blogs vereint sind und wir von den Anekdoten des Tages erzählen: www.12oaks-ranch.de/blog/ Im Vorjahr ist Larissa mit Lucy und Cisco hier gestartet. Nachzulesen bei: Cisco macht Quatsch bei seiner ersten Messe Und wie immer - hier die Werbung für meine Bücher, die ihr auch bei mir oder bei books-on-demand bestellen könnt, denn da bekomme ich etwas mehr Prozente: Hinterlasst noch schnell einen Kommentar
03.10.2017
12oaksTV Turnierkanal
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Aber wenn schon kein Finale, dann wenigstens einen Apfel Eine Enttäuschung jagte die andere beim "grande finale" des German-Open-Krimis, wo es alles gab, bloß kein Finale, denn damit wollte es für Larissa und Lucky zum Verrecken nicht klappen: Die Superhorse war ein Desaster und nur weil es einige Nullscores gab, war Larissa nicht Letzte. Besser lief die Ranchriding, in der sie einen Score von 214,5 hatte (= 71,5 pro Richter, also geplust). Zwei Prüfungen an einem Tag war aber irgendwie doof, denn Larissa hat danach zwar einen relativ sauberen, aber wenig spektakulären Reiningritt geliefert, so dass sie auf Platz 20 von 37 landete: Nur zehn kommen ins Finale. Na ja, als einziges Pony unter Quarter Horses trotzdem keine schlechte Leistung, zumindest so gut, dass die Leute hinter mir das Pony lautstark anfeuerten und anerkennend pfiffen. Ich schnappte auf, dass manche Leute wohl angeblich eine Menge Geld für so ein Pony ausgeben würden und das wurde ausgerechnet im Block eines anderen Landesverbandes hinter meinem Rücken diskutiert. Aber es gab natürlich auch andere Stimmen, die Lucky und Larissa wahrscheinlich nicht ganz zutrauten, für die Mannschaft des Rheinlandes zu reiten, denn das war die einzige Prüfung, die am Montag Abend noch aus stand. Der Jugendkader des Rheinlandes: ein tolles Team Larissa war jedenfalls von ihrem Score von 201 enttäuscht und befürchtete nun, dass sie nur noch als Reservereiterin im Kader verbleibt und wir den Rest der German Open auf den Zuschauerrängen verbringen. Was für eine Enttäuschung: Larissa und Lucky hatten sich zuvor quasi die Nächte um die Ohren geschlagen, um in der Ostbayernhalle trainieren zu können: Für nichts und wieder nichts. Auch wenn es noch so schön ist mit einem Pony im guten Mittelfeld zu landen, aber wenn am Montag noch fast eine Woche German Open übrig ist, wo man mit dem Pony dann nur noch grasen geht: das sind traurige Aussichten. Ich selbst war bitterlich enttäuscht und zwar vom Universum, denn ich hatte Larissa beim Universum den Titel des deutschen Meisters bestellt und das hatte dann offensichtlich doch nicht geliefert. Wobei es in der Jugend-Reining bei einem ersten Platz ohnehin EWU-Champion geheißen hätte, denn der Titel Deutscher Meister gehört quasi der FN. Die FN-Reining haben wir aber nicht genannt, weil wir zu geizig waren. Ärgerlich, dass bei den Jungen Reitern nur acht oder neun Starter waren, denn dann wäre Larissa selbst als Zehnte wenigstens im Finale dabei gewesen. Wie man es macht, ist es ja bekanntlich verkehrt. Sieben Tage Regenwetter - vom Himmel und im Herzen Na ja, Larissa, Lucky und ich zogen also Gesichter wie sieben Tage Regenwetter und auch das hatte die German Open reichlich im Gepäck, weswegen ich am Liebsten nach Hause gefahren wäre: Das darf man ja aber nicht, wenn die Tochter Kadermitglied ist, in dem es drei Reiterinnen gab, die die Reining hätten reiten können. Eine der dreien hatte pro Richter einen halben Punkt mehr als Larissa erhalten (203 als Score), womit für uns persönlich klar war, dass diese Reiterin die Reining für den Kader reiten würde. Was für eine Enttäuschung und das ausgerechnet bei der letzten deutschen Meisterschaft, an der Larissa als Jugendreiterin teilnimmt. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt, denn die Kaderchefin nahm Larissa am nächsten Tag zur Seite und fragte sie, ob sie sich zutrauen würde, am Samstag die Reining für die Mannschaft zu reiten. WOW !!!" Die oben erwähnte andere potentielle Reining-Reiterin sollte nämlich den Trail reiten, da diese in dieser Disziplin ganz an der Spitze ist. Das war vor Larissas Prüfung, nach der Prüfung hatte ich mit unserem Trainer kurz gequatscht, dann ging er, kam wieder und sagte: "Frau Steiner, ihre Toch- ter möchte im Bälleparadies abgeholt werden." Ihr fehlte der Autoschlüssel Ja und dann ging auch für uns frei nach Silbermond der Himmel auf und es gab wie auf Stichwort auch endlich besseres Wetter auf der GO. Plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Ich hatte beim Universum den Deutschen-Meister-Titel für Larissa bestellt und der würde am Samstag zusammen mit der Mannschaftsmedaille geliefert werden. Genau das hatte ich auf einmal glasklar vor Augen, obwohl mein Verstand mir "Was für ein Schwachsinn" einflüsterte. Egal: Die nächtlichen Trainingseinheiten mit unserem Trainer und amtierenden deutschen Meister der Erwachsenen (Foto: der mit dem Käppi, der auch ziemlich gut darin ist, etwas wirklich zu wollen und dann zu bekommen) wurden wieder aufgenommen und standen vor allem unter dem Motto: Lauf vorwärts, Lucky. Beim Abreiten sah das wirklich klasse aus, wie der kleine Kerl rennen kann. Aber würde er das auch in der Prüfung tun? Weil die Rheinland-Jugendmannschaft im Vorjahr gewonnen hatte, durften die Mädels die Deutschland-Fahne herein tragen Es wurde also noch richtig spannend für das Rheinland, auch wenn es am Vormittag besser begann, als man es sich in den schönsten Träumen hätte ausmalen können: Ein zweiter Platz im Trail, ein erster Platz in der Pleasure und ein Zweiter in der Westernhorsemanship. Daher dachte ich: "Tada, jetzt kann Larissa sich zurück lehnen und bequem das Streichergebnis sein" (von fünf Ritten werden nur vier gezählt). Zwar war auch die Mannschaft von Baden-Württemberg ganz nah dran, aber knapp vorbei ist bekanntlich auch vorbei und dann passierte es: Unsere Reiterin in der Ranchriding hatte Pech, weil beim einfachen Galoppwechsel drei statt der erlaubten zwei Trabtritte waren und landete mit einem ansonsten fast perfekten Ritt nur noch auf Platz neun. Bei 13 Mannschaften bedeutet das, dass sie für ihren Ritt vier Punkte erhielt und der Erstplatzierte dieser Disziplin 13, worauf in unserer Tribüne mental zu Rechenschiebern und Taschenrechnern gegriffen wurde: "Wenn wir die vier Punkte streichen, Baden Württemberg aber zehn Punkte streichen muss .... eins im Sinn ...., dann kann das Streichergebnis das Endresultat kippen". Aber was wäre, wenn jetzt Larissa nur zwei oder drei Punkte oder im schlimmsten der Fälle nur einen Punkt erhält? Ich hätte nicht mit Larissa tauschen wollen: Was für ein Druck, der ja ohnehin schon immens groß ist, wenn dieses winzige Ponylein gegen zwölf Reining-Quarterhorses antreten muss. Alle guten Ratschläge in den Wind geschlagen Interne Teambesprechung mit Reining-Tipps der zweiten Reiningreiterin Wenn ich Larissa wäre, dann wäre ich vor lauter Aufregung wahrscheinlich schon beim Einreiten vom Pferd gepurzelt. Aber über Larissa hat unser Trainer ja auch schon gesagt, sie wäre ein "toughes Girl", als sie auf unserer steigenden Queenie in einer quasi lebensbedrohlichen Situation auch noch gelacht hat (Queenie war sauer, weil ihre Mutter Fancy auf dem Platz und sie in der Reithalle war). Ob Larissa aufgeregt war, weiß ich nicht, aber anscheinend alle anderen Kaderreiter samt Müttern, denn die ergänzten des Trainers Ratschläge ("Reite vorwärts") mit ihren Ratschlägen ("Reite NICHT vorwärts"). Die Mutter einer anderen Kaderreiterin, nahm Larissa kurzum beiseite und sagte ihr: "Geh' kein Risiko ein, reite einfach sauber", und auch die andere Reining-Reiterin verriet Larissa in der Abreitehalle noch einige Tipps, die Larissa sodann versehentlich in den Wind geschlagen hat. Sie sollte wohl kleinere Zirkel reiten, damit es nach mehr GO aussieht, aber dagegen hatte Lucky in der Prüfung sein Veto eingelegt. Diese Reiterin war am Vortag übrigens Vize-Vize-Deutsche Meisterin geworden - unsere Wortschöpfung für die Bronze-Medaille und zwar mit einem (in unseren Augen) sensationellen Score von 205. Jetzt hätte man ja meinen können, dass diese Reiterin daraufhin zur Kaderchefin geht und sagt, dass sie besser geeignet wäre für den Mannschaftsritt, aber weit gefehlt. Es blieb dabei: Larissa sollte reiten und damit würde Larissas Reiningritt darüber entscheiden, ob es eine Gold- oder Silbermedaille wird. Die kleinstmögliche Decke wird wohl eine unserer Stuten erben Dachte ich zumindest, bis jemand hinter mir sagte, dass im Vorjahr durch die Streichergebnisse bereits eine Mannschaft vom ersten auf den vierten Platz abgerutscht sei. Umso mehr hing jetzt alles an Larissa und als sie in die Ostbayernhalle ritt, sah Lucky noch viel kleiner aus als vorher (sieht man ja schon an der Kaderdecke, worunter er fast komplett verschwindet) und schnell war er auch nicht wirklich - bis auf die Spins. Klar, schon schnell genug für eine gut sichtbare Speedcontrol, aber eben nicht spektakulär und auch bei den Rundowns brüllten wir uns auf der Zuschauertribüne die Seele aus dem Leib: "Go, go, go." Was nicht passt, wird passend gemacht: Blanket umgeschlagen Vergeblich: Das Tempo des Ponys blieb unverändert und der erste Stopp war dann auch nicht so dolle, dafür waren aber die beiden anderen nicht sooo schlecht. Man fragt sich aber schon: "Warum hat der kleine Kerl im Training meterlange Stoppspuren, aber in der Prüfung nicht?" Gemeckert hat aber niemand und jeder, der an uns vorbei ging, sagte etwas wie: "Bist eine schöne Reining geritten, Larissa", sogar Linda Leckebusch, worüber wir uns besonders freuen, weil Larissa da ja nächste Woche ihr bronzenes Westernreitabzeichen macht und wir hoffen, dass Linda uns ein paar Tipps geben kann, wie wir aus unserer "Badewanne" Queenie wieder ein Jungpferd machen (Queenies Problem ist HIER nachzulesen). Als wir an Lindas Mutter vorbei gingen, fragte diese, wie es gelaufen sei und da die Kaderchefin da auch gerade herumsaß, habe ich die Frage ratzfatz weiter gegeben und Frau Chefin sagte, dass zwar der eine Stopp nicht so dolle war, aber auch: "Die Nerven muss man erst mal haben, wenn es so auf Messers Schneide steht und dann auch noch gegen all die Reining-Quarters." Sehr nette Kommentare, wobei ja nett die kleine Schwester von Sch... ist, denn es klang bei niemandem wirklich so, als würde man denken, dass Larissa ganz, ganz vorne dabei ist. Die Spannung erreicht ihren Höhepunkt: Gold oder Silber? Am Freitagabend war es wie Weihnachten: Geschenke für den Kader Die Minuten zogen sich wie Kaugummi, während weiterhin im German-Open-Fanblock des Rheinlandes wild spekuliert wurde und wir erfuhren, dass es soeben von den Richtern fünf geschlossene Umschläge gegeben hatte, wobei es um eine Jokerdisziplin geht, die uns nicht betraf. Das Geheimnis darum wurde erst in der Siegerehrung gelüftet, während wir mit Worten wie: "Die anderen waren zwar alle schneller und spektakulärer als Du, aber dafür hatten sie auch Fehler", getröstet wurden. Als endlich die Siegerehrung eingeleitet wurde, war ich dem Nervenzusammenbruch nahe und als klar war, dass das Rheinland auf jeden Fall eine Medaille erhält, weil nur noch drei Mannschaften übrig waren, bekam ich einen Kloß im Hals und Tränen in die Augen. Als dann nur noch das Rheinland und Baden-Württemberg übrig waren, war ich kurz davor, Rotz und Wasser zu heulen und als sich das Rheinland dann den Pokal zurück geholt hatte, habe ich wohl nur noch lautstark gekreischt und gejubelt: Larissa hatte in der Reining den dritten Platz gemacht mit einem Score von 205, nur einen halben Punkt vom zweiten und einem ganzen vom Ersten entfernt und hatte ganze elf Punkte erritten: Die Reining-Kader-Mädels waren also sensationell im Doppelpack. Wie frustrierend, dass ich mein Kind jetzt nicht einmal spontan umarmen konnte, weil die ja unten in der Arena war. Den Kuscheljob hat dann unser Trainer spontan übernommen, der Larissa an der Schulter anstupste, um sie dann herzlich in den Arm zu nehmen. Die andere Kader-Reiningreiterin hatte er am Vortag sogar vor Begeisterung über die Bronze-Medaille hochgehoben. Fazit: Wir sind auch menschlich bei genau dem richtigen Trainer gelandet und schon flossen bei mir erneute Tränen der Rührung. Den Kloß im Hals wurde ich gar nicht mehr los, weil der Gratulationsstrom gar nicht mehr versiegte und dann bin ich losgeflitzt und musste auch schnell jemanden umarmen: Die beste Kaderchefin, die man sich denken kann, der ich dafür gedankt habe, dass sie an meine Tochter und ihr Pony geglaubt hat. Sie sagte, dass das natürlich auch hätte schief gehen können, aber: "Wir sind hier bei der EWU und die ist rasseoffen und wenn ein Pony das kann, dann soll es das auch machen." So eine mutige, toughe Frau, dass man vor ihr nur den Hut ziehen kann. Der rote Zauberfaden Und weil ja der rote Faden des Turnierblogs in diesem Jahr das Gesetz der Anziehung war, habe ich sie gefragt, ob sie diese Entscheidungen nach Bauchgefühl trifft und sie sagte: "Nicht nur - ich schaue mir natürlich auch die Ritte und die Scoresheets an." Allerdings hätte sie auch einmal gezweifelt, weil Lucky sich beim Turnier in Hünxe wegen Austreten einen Fünfer-Penalty eingefangen hatte. Sie habe während des ganzen Rittes gedacht: "Nicht treten, Lucky" und auch mir kam genau dieser Gedanke in den Sinn, aber weil ich ja allmählich lerne, wie man das Gesetz der Anziehung bedient, habe ich blitzschnell ins Mantra "Saubere Galoppwechsel" gewechselt, denn das Wort "nicht" kennt das Universum eben nicht. Wenn also jemand "Nicht treten" denkt, dann versteht das Universum entweder Bahnhof und Koffer klauen oder schlimmstenfalls: "Bitte treten." Larissa hat übrigens im Gedankenkarrussel auch fleißig mitgemischt und mir im Nachhinein erzählt, dass sie gedacht hatte: "Wenn ich das schon reite, dann will ich kein Streichergebnis sein", worauf ich sie fassungslos fragte, ob sie eigentlich von allen guten Geistern verlassen gewesen sei (scheinbar nicht). Deutsche Mannschaftsmeisterin mit Goldmedaille & Siegerdecke Und weil die guten Geister Larissa immer wohlgesonnen sind (sie hat ja auch mal einen kostenlos Platz bei einem Kurs von Pat Parelli in Florida gewonnen), ist sie zu allem Überfluss auch noch das Risiko eingegangen das Pony nicht übermäßig zu treiben, damit es nicht verspannt und hat stattdessen alle Ratschläge ihres Trainers in den Wind geschlagen und stattdessen dem Pony was geflüstert: "Du bist der Beste. Du machst das so toll und ich bin stolz auf Dich." Vor dem Ritt hatte sie ihm wohl aber gesagt, dass sie ihn nicht mit nach Hause nimmt, wenn er sich keine Mühe gibt, aber das war natürlich nur ein kleiner Scherz, denn unseren Lucky würden wir - trotz leerer Kassen - noch nicht einmal verkaufen, wenn uns jemand Zehntausend Euro bietet, die uns der oben erwähnte Herr auf Nachfrage prophezeit hatte. Aber das machen wir nicht: Das Pony-Maskottchen bleibt im Rheinland, um genau zu sein im Bergischen Land im schönen Dorf Scheel. Das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss: Was Edeka mit der GO zu tun hat Die anderen Mannschaften hatten Maskottchen - aber wer braucht schon Maskottchen, wenn er ein Pony mit namen Lucky dabei hat Noch ein Nachwort in eigener Sache: Bitte lest diesen Blog mit einem Augenzwinkern, denn er soll in erster Linie unterhalten und dann wird auch einmal der eine oder andere Reiter auf die Schippe genommen. Sollte so etwas mal sein, dann glaubt mir, dass ich einen bitterbösen Humor habe, dass aber niemals wirklich böse meine, sondern damit die Geschichte aufzuwerten versuche. Die soll dadurch unterhaltsamer werden, damit sich überhaupt irgendwer mein Geschreibsel antut. Quelle: Facebook-Seite der EWU Aber immer wenn ich über irgendwen etwas Negatives schreibe, dann nenne ich natürlich keine Namen, um die Betroffenen zu schützen, aber will trotzdem eine "runde" Geschichte präsentieren. Sollte es aber einmal eine diesbezügliche Irritation geben, lasse ich immer mit mir reden und bin auch kompromissbereit. Wenn also mal etwas ist, dann schickt mir eine persönliche Nachricht auf Facebook oder eine eMail an nicola-steiner@t-online.de . (bzgl. des Screens rechts: Ich dachte, Baden-Württemberg war uns auf den Fersen, die Westfalen ja auch) Und jetzt, wo wir beim Thema Humor und auf die Schüppe nehmen sind, bin ich mal gespannt, ob die Baden-Württemberger offen für den rheinländischen Humor sind, denn folgende Schlussbemerkung will ich euch - frei nach dem Motto "Lieber einen guten Freund verlieren, als sich einen guten Spruch zu verkneifen" nicht vorenthalten. Als ich das Emblem auf dem Sattelpad sah, habe ich spontan ausgerufen: "Reitet der für Edeka?", worauf sich die Mädels in der Reihe vor uns "bepissten" vor Lachen. Ist wirklich nur Spaß und nicht böse gemeint. Ich entschuldige mich aber besser dennoch sicherheithalber schon jetzt mit diesem Video (ist lustig - also zuende angucken): Videos von Larissas Ritten folgen, denn es sollen ja die supertollen von Videocomp sein, damit der Zuschauer auch mal was erkennen kann. Es gab auch wieder Anekdoten des Tages von der German Open 2017, allerdings dieses Mal auf meiner Homepage und zwar auf der Unterseite, wo all unsere Blogs an einem Ort vereint sind: www.12oaks-ranch.de/blog/ Rudimentäre Reiningreiterinnen, weil Fotografin blind wie Maulwurf Dort findet ihr auch jede Menge Fotos. Die scharfen hat Larissa geschossen, die unscharfen ich, weil mir doch glatt in der Ferienwohnung der rechte Bügel von der Lesebrille abgebrochen ist. Die habe ich ja sonst immer in den Haaren, wo sie das Sehvermögen auch nicht wesentlich verbessert. Und wer nicht selbst lesen kann, der muss halt vorgelesen bekommen: Bei kleinen Kindern lesen ja die Eltern vor, aber bei alten Müttern übernehmen das dann die Töchter und das war so: Ich wurde auf der Hin- und Rückfahrt von Larissa mit Goethes Faust behelligt, den sie für die Schule lesen muss. Den ollen Goethe mit seinem durchgeknallten Faust hatte ich damals auch im Abi und fand mich sehr wichtig, als ich vor meiner Tochter mit meinen abenteuerlichen Interpretationsansätzen glänzen konnte, aber weil die niemand hören will und Sommers Weltliteratur das viel besser zusammenfassen kann als ich, gibt es hier (wie schon beim letzten Blogbeitrag mit "Warten auf Godot") noch einmal ein Theaterstück - ganz zeitgemäß in einer Weltliteratur to go Variante: Und wie immer kein Blogbeitrag ohne Werbung, denn ich kann natürlich auch todernst schreiben, z.B. in meinen Büchern:
14.09.2017
12oaksTV Turnierkanal
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Das Grande Finale im German-Open-Krimi ist hier nachzulesen: Finale ohne Finale: Larissa ist das Zünglein an der Waage im Mannschaftswettbewerb   Ein Bild aus 2016 - typischer Fall von "Wenn der Hund nicht gekackt hätte" HIER nachzulesen Wir sind soeben bei der German Open in Kreuth (Rieden) angekommen, oben seht ihr ein Schnelldurchlauf-Video aus dem Vorjahr: Larissa & Chrissy erkunden das Gelände mit den Pferden. Mehr Videos bald hier: Larissa ist im Rheinlandkader (HIER der Bericht). Ob sie die Reining für die Mannschaft reitet oder Reserve ist, entscheidet sich Donnerstag. Drückt die Daumen. In der Playlist seht ihr die Qualifikationsritte und als erstes, wie Lucky sich immer anstellt, wenn er dort abgespritzt wird. Larissas Starts sind  Samstag nachmittag in der Superhorse (leider kein Finale, Video Sonntag im Turnierkanal) Montag früh Ranch Riding (51. Starterin, Prüfungsbeginn 7 Uhr / Vorlauf) Montag nachmittag Reining (6. Starterin, Prüfungsbeginn: 13:35 Uhr / Vorlauf) Finale Reining: Donnerstag, 21.9. Beginn: 11 Uhr 40 Finale Ranch Riding: Freitag, 22.9. Beginn: 11 Uhr Finale Superhorse: Freitag, 22.9. Beginn 14 Uhr 50 Alle Infos auf http://westernreiter.com/germanopen/ plus Livestream von videocomp.de Wie es Larissa in den Vorläufen ergeht und Geschichten vom Drumherum erzähle ich in den nächsten Tagen in den NEWS der 12-Oaks-Ranch-Homepage: www.12oaks-ranch.de/blog/  Links zu den Vorjahresblogbeiträgen: German Open 2016 bzw. German Open 2015 & GO '17 WEIL IN EINER WOCHE WAHLEN SIND, BESUCHT AUCH MEINEN  POLITISCHEN BLOG isbd. den 1. Beitrag (Zukunft statt Zocken): Habt ihr gewusst, dass zehn Prozent der Haushalte über die Hälfte des deutschen Vermögens besitzen? Und wusstet ihr auch, dass die Regierung den Spitzensteuersatz gesenkt, die Vermögenssteuer auf Eis gelegt und den Managern, die eh schon drei Millionen im Jahr verdienen, auch noch Zuschüsse gewährt hat? In folgendem Buchtipp eines Chefredakteurs erfahrt ihr das und noch andere politische Fakten, die man vor der Wahl einfach wissen MUSS. Zukunft statt Zocken - Fakten, die man vor der Wahl einfach wissen MUSS Skandal im Jobcenter – Gelder in Verwaltung umgeleitet Was ist wichtiger? Die Katze oder das Biotop? Von der Avon-Beraterin in den Haustürwahlkampf Von Schildbürgerstreichen und dem unfreiwilligen Abenteuerschwimmbad UND WENN WIR SCHON BEI POLITIK SIND, HIER NOCH EIN TEASER ZU MEINER SATIRE, die übrigens auch die Dame von der GO-Meldestelle gelesen hat - Urteil: "Lesenswert, auch wenn man manchmal nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll", sagte sie mir:  "Ein Deutschland in dem wir gut und gerne leben", ist die neueste Parole der CDU. Fragt sich nur wer? Damit manche gut leben, droht nämlich anderen das Aus, weil den Ärmsten der Armen BERECHTIGE Leistungen verweigert werden. Warum? Die Kommunen erhalten auch kaum Geld - Geld hat der Bund nämlich (nach dem oben verlinkten Buch "ZUKUNFT STATT ZOCKEN") vor allem für Rüstung, Subventionen an Konzerne bzw. Manager und ähnlich widersinniges Zeug.  https://12oaks-ranch.blogspot.de/2016/11/buchausschnitt-die-luge-vom-sozialstaat.html Aber ich schreibe natürlich überwiegend über Pferde: Für Westernreiter ist wohl das "Westernreiten meets Natural Horsemanship - wie das Turnierreiten zum gemeinsamen Projekt von Pferd und Mensch wird" am Interessantesten:

Bald in diesem Theater: Nicola im Vorstand der EWU Rheinland

Ich fühle mich geehrt: Mir wurde der Job der Pressewartin im Vorstand der EWU Rheinland angeboten. Das habe ich auch letztes Jahr für die Westernreiter Rheinland gemacht, aber es hat nie geklappt, dort zu starten. Es hat zwar Spaß gemacht, aber ich habe es dann nach einem halben Jahr wieder abgegeben und schon gedacht, dass so was ja bei der EWU irgendwie mehr Sinn machen würde. Obwohl ich das nie laut ausgesprochen war und auch nie auf einer Jahreshauptversammlung war, hat sich mal wieder die esoterische Regel durchgesetzt: Gedanken werden Dinge.

(Wer die letzten beiden Beiträge im Turnierblog gelesen hat, weiß wovon ich spreche ;-) )

Hier ein Text, den ich aus ein paar Stichworten zusammen gestrickt habe, der dann doch noch recht kurzweilig geworden ist.

09.11.2017
Nicola Steiner Horsemanship
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... ist ja auf den ersten Blick ein Titel, der im Horsemanship-Blog nichts zu suchen hat, aber im Turnierblog ist gerade "kein Platz": Dort werde ich im Dezember erzählen, warum Larissa und ich dieses Jahr nicht zur Rheinlandgala gehen. Außerdem ist Natural Horsemanship ja auch keine Reitweise, sondern die Grundlage für jedes Reiten. Das Büchlein links gehört als Begleitband zu meinem "großen" Lehrbuch "Westernreiten meets Natural Horsemanship" (unten findet ihr Links zu Rezensionen und Leseproben). Obwohl es "nur" ein Begleitband ist, ist es auch für sich lesenswert, am Besten jeden Tag ein Beitrag - so wie es in dieser Amazon-Rezension von Jane Doe vorgeschlagen wird: "Im Buch erwartet den Leser ein buntes Potpourri aus Fachartikeln und Blogbeiträgen. Die voneinander unabhängigen Geschichten sind entweder unterhaltsam oder sehr lehrreich. Denn die im Buch aufgezeigten Lösungen, sind zT. wirklich originell. Besonders sympathisch finde ich, daß die Autorin ungeniert auch über ihre Fehlversuche berichtet. Dadurch steht sie nicht mit erhobenem Zeigefinger auf einem Sockel, sondern wird zu "Einer von uns". Mit einen Blick auf den günstigen Preis, hat das Buch 4 Sterne verdient. Allerdings habe ich "Westernreiten zwischen Witz & Wissenschaft" nicht in einem Rutsch durchgelesen. Weil jedes Kapitel völlig unabhängig für sich steht, habe ich jeden Tag in der Mittagspause darin geschmökert. Das IPad in der einen Hand - eine frische Tasse Kaffe in der anderen. Fazit: Lesen und genießen" Das hat Jane Doe noch nicht rezensiert Jane Doe hat mir allerdings geschrieben, dass ihr meine anderen Bücher besser gefallen haben. Dieses hat daher "nur" vier statt der fünf Sterne von ihr bekommen, die sie meinen anderen Büchern gegeben hat (zwei weitere Rezensionen von ihr habe ich unterhalb der "Werbezeile" eingefügt). Dennoch sind dort verblüffende Erkenntnisse gesammelt, die meiner Meinung nach einfach jeder lesen müsste. Besonders aber all diese Leute, die behaupten, dass die im Westernreiten bevorzugte Dehnungshaltung schädlich fürs Pferd sei. Im Buch fasse ich wissenschaftliche Studien in verständlichen Worten zusammen, die einige landläufige Meinungen über den Haufen werfen.  Aber weil das ja ein trockener Stoff ist, ist dieser eingebettet in unterhaltsame Geschichten. Mit dabei auch ein oder zwei über Queenie, die ihr ja im letzten Blogbeitrag schon kennengelernt habt. Im Büchlein lest ihr, wie sie einen Reitstall mehr oder weniger in Schutt und Asche gelegt habt.  Ich muss Euch allerdings warnen: Manche finden diese Geschichten witzig, andere nicht. Das Büchlein ist also nicht jedermanns Sache, es hat neben der obigen auch eine - wie ich finde - vernichtende Rezension erhalten. Wenn einem fünf Euro dafür zu teuer sind, aber man trotzdem neugierig ist, dann gibt es eine Lösung: Gewinnt es doch einfach bei unserem Adventsspiel und zwar:  Ab 1. Dezember auf www.12oaks-ranch.de/blog (Link wird am 1.12. hinzu gefügt): Das auch nicht, ist ja auch kein Pferdebuch Der 1. Preis ist das große Lehrbuch "Westernreiten meets Natural Horsemanship" (wer das schon hat kann umtauschen in eines der anderen Bücher oder eine Unterrichtsstunde bei uns) - HIER geht es zur Leseprobe Als zweiten Preis könnt ihr "Pferde vermenschlichen, aber richtig" gewinnen, wo es eine sehr lesenwerte Rezension von 4my.horse gibt und zwar HIER Der dritte Platz erhält meine Satire "Die Lüge vom Sozialstaat" - ebenfalls HIER auf 4my.horse rezensiert. Als vierten Platz gibt es den anderen kleinen Begleitband "Inspirationen aus dem Parelli-Land" (HIER geht es zur Leseprobe) und der fünfte Platz bekommt "Westernreiten zwischen Witz und Wissenschaft" quasi zu Weihnachten. Alle Teilnehmer mit mehr als zehn Punkten können übrigens an unserem "After-Christmas-Event" teilnehmen.  Die Teilnehmer von Platz 2 - 4 können sich auch eines der anderen kleineren Büchern aussuchen, falls sie das gewonnene Buch bereits haben - außer das Buch von Platz 1. Und wer nicht warten will auf Heiligabend, der kann dieses Buch auch zusammenrollen, dann passt es in den Nikolausstiefel. Die Bücher kann man natürlich auch kaufen. Am Besten bei Books-on-demand im Buchshop, denn da bekomme ich etwas mehr Prozente, aber die ausführlichere Leseprobe findet ihr wohl bei Amazon: Jane Does 5-Sterne-Rezension zu  "Pferde vermenschlichen, aber richtig": Mit viel Humor und Sachverstand bringt die Autorin so einige rosa Wendyseifenblasen zum platzen.Dabei schafft sie es, vordergründig pferdefreundliche Trainingsmethoden und Ausrüstungsgegenstände differenziert zu hinterfragen und ggf. Alternativen aufzuzeigen.Die Erzählweise ist subjektiv, bissig und gleichzeitig sehr charmant. Ich habe mich beim Lesen jedenfalls göttlich amüsiert. Mein Lieblingskapitel handelt von Pferden und Kopierern."Pferde vermenschlichen - aber richtig" hat mir so gut gefallen, daß ich mir im Anschluß noch das Buch "Westernreiten meets Naturalhorsemanship" gegönnt habe. Auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Jane Doe wohnt übrigens in Brasilien. Ich hatte sie per Videoanalyse unterrichtet und bei der Gelegenheit hat sie mir Fotos gesandt, die unterhalb integriert sind. Jane Does Rezension zu Westernreiten meets Natural Horsemanship (5 Sterne): Eines gleich vorweg: Ich hatte vor dem Kauf keine großen Erwartungen an das Buch, da ich kein Turnierreiter bin und auch dem Horsemanship nur wenig abgewinnen konnte. Letzteres lag u.A. daran, dass mir vor dem Lesen nicht bewusst war, wie vielseitig gutes NHS sein kann. Und auch dieses Buch ist vielseitig. Es deckt zahlreiche Themenbereiche kompetent ab, so dass es mir auf die Schnelle unmöglich ist, hier eine sinnvolle Zusammenfassung zu schreiben. Daher möchte ich lieber auf die Stärken des Buchs eingehen: - Das Buch ist zum Teil sehr persönlich geschrieben. Es gibt viele Fallbeispiele aus dem Erfahrungsschatz der Autorin. - Die Beschreibungen der einzelnen Übungen sind wiederum sehr sachlich und gut nachvollziehbar geschrieben. Bilder und Links zu Videos unterstützen hier sinnvoll. - Immer wieder liest man an passender Stelle interessante kleine Anekdoten. - Die Autorin erklärt und argumentiert in Zusammenhängen (Aus diesem Grund ist das Buch evtl. nur bedingt für Leser geeignet, die auf der Suche nach "Fast Food" sind). Dabei verliert sie jedoch nie den roten Faden und lässt beim Lesen keine Langeweile aufkommen. - Ross, Reiter, Trainer und Autoren werden immer beim Namen genannt. Die Trainingsstrategien Anderer werden nicht als die Eigenen vermarktet. - Alles was in diesem Buch beschrieben wird (inklusive der Lösungsstrategien) ist sehr konkret und nie allgemein gehalten. - Die Autorin verteufelt nicht plump andere Trainingsmethoden, sondern setzt diese ergänzend ein. "Es gibt Vor-und Nachteile, wenn man sich ausschließlich nach einem bestimmten System richtet. Dem Einen fehlt die Flexibilität und dem Anderen die Konstanz. Idealerweise kennt man mehrere Systeme so gut, dass man abwägen kann, welches für die gestellte Aufgabe das Richtige ist. ... ... ... " Auch beim Thema Trainingsmethoden wird der Leser wieder mit praktischen Fallbeispielen versorgt. - Ich habe schon einige Bücher über Pferde gelesen. Bei diesem fällt mir u.A. positiv auf, dass es sich nicht seitenweise in bekannten Fakten und Wiederholungen verliert ( "Ja, ein Pferd ist ein Fluchttier. Ja, ein Pferd frisst Heu... "), die jedem Pferdebesitzer bekannt sein sollten. Fazit: Klare Kaufempfehlung. Wer sich ernsthaft für das Lernverhalten von Pferden interessiert, kommt an dem Buch nicht vorbei. Dabei bleibt das Buch jedoch bodenständig. Der Fokus liegt nicht auf wissenschaftlichen Theorien, sondern auf der praktischen Umsetzung in der Kommunikation und dem Wohl der Pferde. Ich glaube, auch andere Leser werden hier viele "Aha- Momente" finden, schmunzeln und zum Nachdenken angeregt.
19.10.2017
Nicola Steiner Horsemanship
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Was tun mit selbstbewussten Pferden? Ideen muss man haben In den letzten Beiträgen habt ihr ja am Rande auch unsere Queenie kennengelernt und die hat es faustdick hinter den Ohren. Vor einigen Tagen bin ich wegen einem dummen Zufall mit ihr gestürzt und mein Bein lag unter ihrem Bauch. Ich dachte: "Geh hoch" und sie hat tatsächlich reagiert. Dann sah ich, dass mein Fuß im Steigbügel hängt und ich dachte: ""Geh runter" und sie hat das ebenfalls gemacht - rauf und runter nur über Gedanken - irre. Mit Queenies Mutter hatte ich noch erstaunlichere telepathische Erlebnisse, die ihr HIER nachlesen könnt: Ohne Worte - Verständigung durch Raum und Zeit.  Inga mit einem ihrer eigenen Pferde, aber nicht das, was sie an Queenie erinnert. Dieses hier will immer gefallen Aber bei Queenie war ich wirklich verblüfft, denn sie hat sich früher einen Namen dadurch gemacht, dass sie regelrecht streitsüchtig war, aber mit Charme, denn sie ist auch eine kleine Herzensbrecherin. Neulich hat sie eine Kundin von mir zu Tränen gerührt, die sie ansah und unter Tränen sagte: "Die ist so schön." Ich fand das in dem Fall besonders berührend, weil die Kundin eigentlich Zirkuslektionen bei mir lernen wollte und ich versucht habe, ihr zu erklären, dass man das nicht entkoppeln sollte, denn egal, was man mit seinem Pferd macht: Die Beziehung steht immer an erster Stelle. Die Kundin sagte mir, dass sie eine gute Beziehung zu ihren Pferden hat und als sie Sekunden später Tränen der Rührung in den Augen hatte, dachte ich bei mir: Queenie hat sich auf ihre Art ebenfalls mit uns unterhalten und gezeigt, wie tief eine Pferd-Mensch-Beziehung sein kann. Wenn man die hat, sowohl auf Vertrauen als auch auf Respekt beruhend, dann kann man selbst so einen Sturz ohne große Angst wegstecken, weil man weiß, dass man sich jederzeit auf den anderen verlassen kann (ich werde die matschige Ecke am Reitplatz allerdings meiden). Beziehung muss natürlich gegenseitig sein, deswegen ist es auch so wichtig nichts beim Pferd zu erzwingen (ob mit oder ohne Fußlonge). Gerade bei selbstbewußten Pferden ist es sogar absolut wichtig, dass man sie nicht zu sehr bevormundet. Man braucht Grundgehorsam, was ich in TEIL 1 (Mit der Schaufel Pferd ohnmächtig geschlagen) und TEIL 2 (Wahl zwischen Pest und Cholera: Klaps oder Pferde fesseln) dieser Mini-Serie erklärt habe, aber wenn man diesen Grundgehorsam hat, dann sollte man selbstbewussten Pferden so viele Mitspracherechte wie nur möglich einräumen, denn dann geschehen wahre Wunder. Nachzulesen bei: Umgekehrte Psychologie bei Pferden. Hier lernt Queenie das Kompliment - ohne Longe, denn ihr habt sicherlich im letzten Monat gelesen, dass ein Pferd zu Tode gestürzt ist: HIER klicken Nach dem Sturz letzte Woche hat Queenie mich jedenfalls mehr oder weniger von Kopf bis Fuß abgeleckt, als wollte sie sagen: "Das wollte ich nicht." Mein Sohn sagt eh immer, die passt auf mich auf, aber meine Tochter ist da schon eher ein ebenbürtiger Partner für Streitereien, die kann das aus Queenies Sicht ab. So gab es bei ihr auch einmal Zeiten, wo Queenie regelmäßig unter dem Reiter gestiegen ist. Queenie beherrscht Parellis sieben Spiele nämlich aus dem Eff-Eff und hat schon als Fohlen Leute getreten, wenn diese auch nur einen Zentimeter ausgewichen sind. Nachdem es durch Natural Horsemanship dann doch ein einigermaßen braver Jährling geworden war, gingen die Probleme beim Einreiten wieder los. Alle paar Monate kam dieses Pferd auf die Idee uns mitzuteilen, dass es gerade keinen Bock hat: Mal durch Buckeln, was Larissa schnell im Griff hatte, dann durch sich einfach Hinlegen oder Stehenbleiben, was wir noch schneller im Griff hatten und nach einigen recht harmonischen Monaten, kam das Pferd auf die Idee unterm Sattel kerzengerade zu steigen und ist einmal dabei sogar nach hinten rüber gekippt. Wie gefährlich das nicht nur für den Reiter, sondern auch fürs Pferd ist, wissen wir ja jetzt (HIER geht es zu Teil 3: Pferd zu Tode gestürzt, weil es Kompliment und Fußlonge verweigert), aber dieses Problem hatten wir nicht so schnell im Griff, weil man in dem Moment statt angemessen zu reagieren, versucht einen Sturz zu vermeiden und das eigene Leben zu retten. Anstatt jetzt aber dem Pferd den Krieg zu erklären, öffnen wir in solchen Fällen unseren Werkzeugkoffer und versuchen das Pferd über Psychologie von diesem gefährlichen Verhalten abzubringen. Es gibt da eine Methode, die besagt, dass bei manchen Pferden ein unerwünschtes Verhalten verschwindet, wenn man dieses abrufbar macht. Es hat funktioniert, das Pferd ist danach nie wieder gestiegen, aber ich bin auf die dumme Idee gekommen, diese Methode mit der Pferdewelt zu teilen, weil diese ja auch bei anderen unerwünschten Verhaltensweisen funktioniert. Ich wurde virtuell gesteinigt: "Das arme Pferd hat Stress, Steigen kann man auch anders beibringen." Ja, das kann man, aber dann hat es nicht den Effekt, dass das Steigen unterm Sattel verschwindet. Hier das Video: Möhre statt Longe Ich bin nach wie vor fassungslos, dass es Facebook-Nutzer gibt, die das vollkommen okay finden, ein Pferd zu fesseln, aber bei einer wedelnden Gerte gleich von Gewalt reden. Es sind nicht alle Pferde gleich, deswegen ist Schwarz-Weiß-Denken völlig fehl am Platz. Jetzt, wo Queenie sechs ist, binden wir sie auch gelegentlich beim Longieren aus: Fünf Minuten pro Seite mit zwei Minuten Pause dazwischen, weil sie sich schwer damit tut, sich versammeln zu lassen und weil es für sie akzeptabel ist - das ist doch der springende Punkt: Wie reagiert das Pferde auf jedwede Methode? Weil es wirklich immer darauf ankommt im Pferdetraining, ist es sinnvoll, Probleme im Sattel am Boden zu lösen und manchmal - nicht immer - hilft auch das Ignorieren, was wir in diesem Video zeigen. Auch hier hat das Pferd am nächsten Tag bereitwillig Richtungswechsel im Galopp gemacht, die immer dann als fliegend zu bezeichnen sind, wenn dazwischen weder Trab noch Schritt ist. Aber auch hier wurde ich von der Facebook-Community belehrt: "Das ist gar kein fliegender Wechsel, sondern nur ein Richtungswechsel." Da diese Damen offensichtlich nicht auf die Beine des Pferdes geschaut haben und wohl auch einen fliegenden Wechsel gar nicht erst als solchen erkennen, mangels Grundwissen im Pferdebereich, habe ich sie gebeten, doch mal Videos von sich selbst zu zeigen, wie sie es besser machen. Die eine sagte, es lädt gerade hoch und - oh Wunder - hat doch das Hochladen nicht geklappt, die andere behauptete, dass es in besagter Gruppe jede Menge Videos von ihr gebe. Sie würde das aber nicht verlinken, müsste ich selbst suchen, habe ich gemacht, indem ich mit der Suchfunktion ihren Namen eingegeben habe: Ich fand nur jede Menge Kommentare von ihr, wo sie andere Gruppenmitglieder in Grund und Boden kritisiert hat, aber nicht ein Video. "Die sind halt älter", erhielt ich zur Antwort, aber die Suchfunktion findet doch auch uralte Kommentare, bin wohl zu blöd. Eine weitere sagte, ihr Pferd sei noch jung, sie wären noch nicht so weit. Okaaay, also ich habe mit Queenie schon Bodenarbeit gemacht, als sie noch ganz klein war. Nicht viel, aber so viel, dass sie nicht ständig unsere Besucher vermöbelt, wenn diese es wagten, ihrem Fohlenschnütchen einen Zentimeter auszuweichen. Als Jährling habe ich dann auch mal eine Viertelstunde mit ihr am Boden gespielt und als Dreijährige konnte sie am Boden fliegend wechseln (ach Quatsch, ist ja kein fliegender Wechsel, ich Depp), wenn sie es wollte, was immer dann war, wenn ich es gerade nicht wollte und vice versa. Und diese Leute stellen auf Facebook Regeln fürs Pferdetraining auf. Ist das nicht erschreckend? Mir gefällt nur eine Regel und die lautet: "Es kommt nicht so sehr darauf an, WAS man tut, sondern WIE man es tut, WANN man es tut und vor allem WARUM man es tut" (Pat Parelli) Falls ihr mehr Geschichten über Queenies Streiche aus ihrer Jugendzeit lesen wollt, dann werdet ihr in meinen Büchern fündig und da gibt es einige über dieses streitsüchtige, aber auch charmante Jungpferd. Denn wenn der eine Streit beendet ist, zettelt sie gerne den nächsten an. Wie man damit umgeht, könnt ihr in einer Geschichte lesen, die auch im Pferde-vermenschlichen-Buch enthalten ist. Alle anderen Queenie-Schandtaten findet ihr in "Westernreiten meets Natural Horsemanship", wo ihr auch nachlesen könnte, wie wir die Probleme bei den anderen Fotos gelöst haben, die ihr in den Fotos seht. Für Kurzentschlossene: Es sind noch Plätze frei bei unseren Reitferien, die morgen beginnen:
14.09.2017
Nicola Steiner Horsemanship
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Lucky hat die Fußlonge toleriert, Fancy nicht - im VIDEO unten zeigen wir mit Fancy wie das Kompliment auch ohne Fußlonge beigebracht werden kann Im letzten Monat ging es darum, dass Pferdetraining nicht immer lieb und nett sein kann und man es durchsetzen muss, dass ein Pferd einmal einen Schritt zur Seite geht (HIER nachzulesen). Aber einen Zirkustrick beim Pferd durchzusetzen .. auf die Idee würde ich im Leben nicht kommen, denn das macht man doch zum Spaß und es geht hier nicht ums Thema Grundgehorsam bzw. Safety First. Es darf nicht wahr sein, dass ein Pferd, das das Kompliment nicht lernt, dafür sein Leben lässt. Bei einem Zirkuskurs in Leichlingen ist vor einigen Monaten ein Pferd zu Tode gestürzt und der Trainer versuchte sich herauszureden mit: "Da hat man mir einen Steiger untergeschoben." Nachdem das Pferd ein Dutzend mal gestiegen war und sich das erste Mal überschlagen hatte, hat er wohl die Besitzerin gefragt, ob er weitermachen soll. Diese antwortete, dass sie das Kompliment zuhause nicht machen wolle. Darauf ermahnte der Trainer sie, dass man einem Pferd ein solches Verhalten nicht durchgehen lassen solle (Quelle: Horseman - das Wort Käseblatt des Pferdesports will ich jetzt mal nicht in den Mund nehmen, obwohl ich es ungeheuerlich finde, dass das Blatt dem Trainer seitenweise ein Forum gegeben hat, der Pferdebesitzerin aber nicht). Ganz ähnlich verhielt es sich bei MEIN PFERD und der REITERREVUE, die unerwähnt ließen, dass das Pferd zum Dutzenden Mal stieg und sich dann das erste Mal überschlug, nachdem der Trainer sechs Minuten lang versucht hatte, das Pferd in das Kompliment zu zwingen. Videoaufnahmen beweisen, dass das Pferd in den ersten zwei Minuten brav kooperierte, aber dann wurde die Gegenwehr heftiger, weil der Trainer sich mit wenigen Zentimetern Richtung Boden nicht zufrieden gegeben hatte. Genauso sollte das Kompliment aber beigebracht werden: Über Wochen und Monate werden Zutaten des Kompliments erarbeitet und nach Zirkuslegende Freddy Knie kleinschrittig vorgegangen. Der hat nämlich irgendwann gesagt: "Jeden Tag ein Zentimeter wird auch irgendwann zum Meter". Nicht so bei diesem Trainer, der das Pferd schon beim allerersten Mal ganz nach unten ziehen wollte: eine Longe am Bein, ein Strick um den Hals und eine Helferin, die das Pferd am Halfter am Steigen hindern sollte. Die immer heftiger werdende Gegenwehr ist m.E. kein Wunder ist, wenn zwei Trainer es quasi von drei Seiten fesseln. Bei einem anderen Pferd im Kurs wurden sogar zwei (!!!) Fußlongen samt Führstrick eingesetzt, um es durch Hebelwirkung zu zwei Leuten niederzuringen, um das "A genoux" das Knien zu erarbeiten. Obwohl das verstorbene Pferd (wahrscheinlich in Todesangst, weil es gibt nichts Schlimmeres für ein Fluchttier als es an der Flucht zu hindern) sich bereits einmal überschlagen hatte, hörte der Trainer nicht auf mit dem Versuch, die Fußlonge als Zwangsmittel einzusetzen. Er hörte auch dann nicht auf, als das Pferd bereit war, etwa zehn Zentimeter Richtung Boden zu weichen. DAS wäre DIE Gelegenheit gewesen einen positiven Abschluß zu finden. Doch es überschlug sich ein zweites Mal. Nun hat er wohl nicht mehr gefragt, ob er weitermachen darf. Beim dritten Überschlagen war es tot: Genickbruch. Da die Pferdepresse sich offenbar im Erarbeiten von Zirkuslektionen so gar nicht auskennt (Notiz an mich selbst: Mein Pferd kündigen und Reiterrevue einen Leserbrief schreiben) und wohl auch die erwähnten Videos nicht angesehen haben, findet ihr ganz unten die Stellungnahme der Reitbeteiligung und Screenshots, die beweisen, dass dieser Trainer eine sehr geschönte Version der Geschichte an die Presse weitergegeben hat, wo er sich selbst als Opfer darstellt, obwohl er m.E. der Täter war, denn seine Anwendung der Fußlonge ist doch recht abenteuerlich und wird auch in der Literatur SO nicht beschrieben - ganz und gar nicht. Die Zutaten zum Kompliment erkläre ich in dieser etwas älteren Playlist (niemals ohne Trainer anwenden, aber was rede ich: MIT Trainer kann es auch in die Hose gehen). Bitte am PC schauen, da die unverzichtbaren Anmerkungen auf dem Handy nicht angezeigt werden. Ein drittes Pferd beim Kurs in Leichlingen ist ebenfalls in den Fight-or-Flight-Modus gewechselt und versuchte sich loszureißen. Wohlgemerkt: Es ging um Dinge, die Pferd und Mensch eigentlich Spaß machen sollen. Ein in obiger Playlist integriertes Video (uralt, sorry für die Qualität) zeigt, dass man selbst für die Erarbeitung des Kniens nur eine Fußlonge benutzt und nicht zwei und sinnvollerweise den Gebrauch auch zunächst bei einem Pferd erklärt, das die Fußlonge kennt und sozusagen als vierbeiniger Lehrer fungiert. Auch wird erklärt, dass es nicht bei jedem Pferd geht und man abbrechen sollte, wenn ein Pferd sich wehrt. Hier nochmal dieses Video separat: Ponys sehen es meist locker: "Fußlonge - na und?" ist Indis & Ciscos Devise Wenn man auf einen Kurs fährt, vertraut man darauf, dass der Trainer mehr Ahnung hat, als man selbst und weiß, was er tut. Es macht mich einfach wütend, dass hier den Besitzern vom Trainer die Schuld in die Schuhe geschoben werden sollte, indem gesagt wurde, man hätte ihm einen Steiger untergeschoben. Die Screenshots unten sprechen eine andere Sprache, aber das hat der Trainer auf seiner Facebook-Seite verborgen . Meines Erachtens fehlt es diesem Trainer an einer ganz bestimmten Sache: Er war nicht gut genug ausgebildet, um das Pferd einzuschätzen und seine Strategie an die Pferdepersönlichkeit anzupassen Manche Trainer behandeln alle Pferde gleich und das ist in vielerlei Hinsicht gefährlich. Bei Pferden, die Angst haben oder klaustrophobisch reagieren (wie z.B. auf ein oder zwei Fußlonge mit zwei Stricken kombiniert) muss man ganz anders vorgehen als bei selbstbewußten vierbeinigen Rotznasen. Wenn eine Methode nicht funktioniert, dann braucht es eine andere - so einfach ist das. Aber auch wenn ein Pferd nicht will oder einfach keinen Bock hat, ist das noch lange kein Grund diese zu versklaven mit Aussagen wie: "Damit darf das Pferd nicht durchkommen." Wir sind ja nicht im Krieg, sondern wollen uns eine Partnerschaft mit dem Pferd aufbauen, in der es um gegenseitigen Respekt geht. Um ein unerwünschtes Steigen in den Griff zu bekommen, sollte man statt das Brecheisen auszupacken und mit dem Kopf durch die Wand zu wollen, einfach klüger sein als das Pferd, was ich Euch im nächsten Teil dieser Blogserie erkläre. Bei dem verstorbenen Pferd hat es sich aber keineswegs um einen Steiger gehandelt: Es war so brav, dass selbst kleine Kinder es händeln konnten. Dieses Steigen war somit vom Trainer hausgemacht. Unterhalb der Werbung folgt die von mir kommentierte Stellungnahme der Reitbeteiligung und die versprochenen Screenshots (möglicherweise nicht optimal sortiert, weil ich den Beitrag von der German Open Westernreiten aus eingegeben habe). Vorab noch das im 1. Foto verlinkte Video, wie unsere Fancy das Kompliment ohne Fußlonge gelernt hat. Die ist mit der Fußlonge nämlich auch beinahe ausgerastet, was ja verständlich ist ... so als Fluchttier: Das Fixieren der Pferdebeine fühlt sich einfach lebensbedrohlich an: Wie man ohne Flaschenzug und "Das-lasse-ich-meinem-Pferd-nicht-durchgehen"-Sprüchen damit umgeht, wenn ein Pferd sich verweigert, könnt ihr im Pferde-vermenschlichen-Buch und im Lehrbuch "Westernreiten meets Natural Horsemanship" nachlesen. Noch eine Bitte in eigener Sache, bevor es weitergeht mit dem Thema "Fußlonge als Flaschenzug": Da bald Bundestagswahl ist, besucht auch meinen POLITISCHEN BLOG, isbd. diesen Artikel: Zukunft statt Zocken - Fakten, die man vor der Wahl einfach wissen MUSS Zu dem Kasten in der Reiterrevue, wo die "Journalistin" inkognito auf einem Kurs bei Peter Pfister war und ihn quasi in den Himmel lobt: Was hat die denn erwartet nach so einem Desaster? Dass er weiter macht wie bisher? Er hat einen Ruf zu verlieren und damit geht es um viel Geld. Deswegen erklärt er sich ja so ausführlich gegenüber der Presse, obwohl er gleichzeitig von den Besitzern Diskretion erbeten hatte, wie mir die Reitbeteiligung schrieb.  Ich selbst kenne die Reitbeteiligung persönlich und sie hat mir kurz nach dem Tod des Pferdes zunächst geschrieben, dass und wie das Pferd verunglückt ist, aber mir den Namen des Trainers nicht verraten. Sie hat nämlich alles Andere getan, als einen Shitstorm loszutreten. Den Namen hat sie erst gesagt, nachdem Pfister auf seiner Facebook-Seite behauptet hat, man hätte ihm einen Steiger "untergeschoben" (!!!) und daraufhin haben etliche Menschen seine Seite negativ bewertet oder aber in den Kommentaren geschrieben, was für ein braves Pferd Evita war: Auch das bravste Pferd wehrt sich irgendwann, wenn man es quasi fesselt und über Zwangsmaßnahmen (Flaschenzug-Effekt wirkt hier als Hebel bzw. Kraftverstärker) versucht niederzuringen. All diese Kommentare, hat Peter Pfister dann gelöscht, indem er die Bewertungsfunktion auf seiner Seite unsichtbar geschaltet hat. Stellungnahme der Reitbeteiligung der bei Peter Pfister im April 2017 tödlich verunglückten Evita. In der aktuellen Oktober-Ausgabe der Reiter Revue schreibt diese, ich zitiere: "Sie (die Besitzerin von Evita) bestätigte jedoch am Telefon, dass das Pferd vor dem Unfall innerhalb des Trainings zuvor zwei Mal gestiegen sei." Dies ist NICHT RICHTIG. Wir haben von den beiden ersten Stürzen je eine Video. Das erste Video geht über sechs Minuten, bis es zum ersten Sturz mit Überschlag über den Rücken kommt (dieser erste und der zweite Sturz waren noch nicht tödlich). Innerhalb dieser ersten sechs Minuten vor dem ersten Sturz steigt Evita etliche Male, auch springt sie mehrmals zur Seite weg. Sie ist deutlich öfter gestiegen, bis sie dann so heftig und schnell stieg, dass sie sich zum ersten Mal mit voller Wucht über den Rücken überschlug. Weiterhin schreibt die Reiter Revue: "Auch die Reitbeteiligung des verunglückten Pferdes meldet sich plötzlich in einem Forum zu Wort. Es beginnt ein Shitstorm auf den Ausbilder, der sich für den Unfall und seine generelle Trainingsweise rechtfertigen muss." Dazu muss ich jetzt mal tief Luft holen. Peter Pfister postete nämlich auf seiner Facebook Seite, dass man ihm offensichtlich einen Steiger untergeschoben habe. Diesen Kommentar hat er sehr schnell wieder gelöscht. Ebenso hat er die daraufhin folgenden Reaktionen auf seinen Kommentar gelöscht. Es haben sich nämlich einige Leute gemeldet, die Evita gekannt haben. Peter Pfister soll ausserdem gegenüber der Redaktion der Reiter Revue behauptet haben, Evita wäre ein problematischer Steiger gewesen. Die Redaktion rief daraufhin die Besitzerin von Evita an. Die Besitzerin stellte diese Aussage richtig, nämlich, dass Evita kein Steiger gewesen ist. Macht euch selbst ein Bild davon, hier sind die Screenshots aller gelöschten Kommentare. Übrigens wurde Peter Pfister gefragt, wie er dazu kommt, so etwas zu behaupten. Er hat nie geantwortet. Es kann also keine Rede davon sein, dass er sich nun rechtfertigen muss. Und den SHITSTORM, den hat er selber ganz alleine ausgelöst. Er treibt ein Pferd in den TOD und behauptet dann, unsere Evita wäre ein problematischer Steiger gewesen. Ganz große Klasse von so einem bekannten Trainer. In die Scheiße hat er sich selber hineingeritten. Und absolut einseitig recherchiert von der Reiter Revue, der Mein Pferd und der Horseman. Diese drei Zeitschriften haben Peter Pfister unheimlich viel Platz eingeräumt. Aber keine dieser drei Zeitschriften hatte anscheinend Kenntnis davon, dass Peter Pfister behauptet hat, Evita wäre ein Steiger gewesen. Besonders schlimm macht es der Zusatz, dass sie ihm "untergeschoben" worden wäre. Dies suggeriert eine Absicht. Und was hätte damit bezweckt werden sollen? Ich habe fertig, bildet euch eure eigene Meinung. (Ulrike Bader)

Reitferien ganz im Zeichen des Natural Horsemanship

Gestern und heute war die Ferienfreizeit der Jugendzentren Marienheide und Engelskirchen bei uns, mit denen wir ein Filmprojekt zum Friendly Game nach Parelli verwirklicht haben (unter der Fotogalerie).

Unterhalb seht ihr weitere Videos von der allerersten Ferienwoche der Sommerferien. Die nächsten Ferien finden in den NRW-Herbstferien statt - es sind in beiden Wochen noch Plätze frei. Anmeldung an nicola-steiner@t-online.de (Adresse HIER)

Gedicht & Gegengedicht - Satire war gestern ;)

Jemand mit den Initialien S.P. hat ein Gegengedicht verfasst, denn im Blogbeitrag unten, wurde mit nicht nur etwas angedichtet (Bernd Hackls Kinder bedroht), mir wurde ein ganzes Gedicht gewidmet. Das hier ist die Antwort darauf (heute bei Facebook gefunden):

 

Noch n`Gedicht, mal von mir ...Profi werden ist nicht schwer, Profi sein, dagegen sehr!

Man castet ein, zwei Reiterlein und stellt sie fix ins Fernsehen rein!


Ausbildung, Ahnung oder ein Funken Herzblut
Fehlanzeige .. es gilt nur, was dem Konto gut tut.

Ob das Pferd leidet, ist völlig egal, hauptsache die Halfterfarbe ist ideal.

Die Reithose in pink, verleitet zu Kaufrausch und Hysterie,
nur was aus dem Pferd wird, das fragen die Wendys nie.

Antworten gibt’s auch nur auf PR Anfragen,
Kritik wird gelöscht, das darf keiner wagen!

Ob sich die Kritiker ihr Brot mit Pferden verdienen,
sich abrackern und schuften und sich ihr Leben lang verbiegen,

es ist egal, denn sie sprühen vor Neid …
nur komisch, deren Pferde spüren kein Leid.

Da hagelt es Schleifen und Lob und ehrliche Freundschaft,
angefeindet nur von der Wendy- Seilschaft.

Deren Reitkünste und Wissen passt auf eine Briefmarke klein
aber Hey ..wir kaufen einen Mustang fürs Schneiderlein.

Bevor es in den Wahlkampf geht, gibt es im politischen Blog zwei Satiren, die eine Reaktion auf die Reaktionen ist. Ich habe mich ja des Öfteren kritisch gegen das Mustang Makeover und die VOX-Pferdeprofis geäußert, was mir die Fans so übel genommen haben, dass sie Facebook-Gruppen gegen mich gegründet haben. Es gibt sogar ein Nicola-Steiner-Bullshit-Bingo (Blogbeitrag unten) und ein Gedicht mir zu Ehren (Blogbeitrag oben). Auch Bernd Hackl selbst beißt gewaltig um sich und unterstellt mir, ich hätte seine Kinder bedroht und noch einige Dinge mehr - ich nehme es mit Humor und wollte es mal mit Euch teilen.

Tweets von Nicola Steiner @TwelveOaksRanch
12.06.2016
The Bomber
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Auf meinem Blog ist es zur Zeit etwas ruhiger, weil ich im Sommer mein Pferd trainiere, Turniere reite und da weniger Zeit mit Youtube verbringe. Da ich mich auch für Pferde interessiere, wird es spätestens nächsten Winter einige zum Teil sehr lustige Lets Plays rund ums Pferd geben: Starstable, Appassionata (einen kleinen Vorgeschmack veröffentliche ich in den nächsten Tagen / Wochen). Bis dahin könnt ihr euch im Partnerblog so einiges ansehen und durchlesen. Obwohl es im Grunde ein Horsemanship-Blog ist, hat meine Mutter im Juni den Themenmonat-Youtube eingeläutet, u.a. deswegen, weil sie für ein Pferdekursportal ein dreiteiliges Interview gegeben hat und wir auch unsere Haus- & Hoffotografin vorstellen wollen, die sich auch gerne auf Youtube herumtreibt und vom Geschichtenweber über den Lets Player einiges interessantes zu bieten hat. Deswegen sind auch Gemeinschaftsprojekte geplant, z.B. zu den Themen "Dressurreiterin goes Reining" oder dem Horse & Dog Trail (aber auch einige gemeinsame Lets Plays (; ) - was das ist, seht ihr im Video unterhalb des Fotos, wo meiner Mutter auf einer Messe reitet: HIER GEHT ES ZUM THEMENMONAT
17.04.2016
The Bomber
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Wenn ich ein Genre wirklich mag, dann ist es das Genre der Strategiespiele. Vermutlich überrascht euch das nicht, schließlich ist mein momentanes LP eins. Auch denkt der ein oder andere bestimmt auch: ,,Ah ja, der Bomber ist ja auch so ein Denker, zu dem passt das ja." Aber warum mag ich Strategiespiele und sind diese Games wirklich Denkerspiele? Erstmal zu dem Thema ,,Denkerspiel". Viele Leute mit dennen ich geredet hatte, die keine Strategiespiele mögen, erzählten mir: ,,Naja, Strategiespiele spiel ich nicht. Ich hab keine Lust in meiner Freizeit viel zu denken." Es ist natürlich nicht falsch zu sagen, dass Strategiespiele viel mit denken zu tun hat. Ob du nun ein Aufbauspiel, ein rundenbasiertes Strategiespiel oder Echtzeitstrategie spielst, man muss planen und auch denken. Aber nicht so viel wie manch einer glaubt. Zum Teil sind Strategiespiele in einem gewissen Maß vorgegeben. Du musst deine Sachen zum Beispiel in bestimmter Reihenfolge bauen. Auch machen sich manche Sachen ganz von allein. So zum Beispiel bei Starcraft. In Sachen Basenbau ist es nicht so schwierig. Was du wie bauen musst ist so ziemlich festgelegt und wann man zum Beispiel expandiert erkennt man auch ziemlich leicht. Schwierig ist bei dem Spiel, seine Verteidigung und Armee richtig aufzubauen. Da wird es zum Teil schon ,,strategisch". Aber auch nicht so viel mehr als zum Beispiel bei einer Stealthaktion bei Assassins Creed. Der reguläre Gamer könnte also auch Strategiespiele spielen, auch wenn er nicht denken will. Jedoch nicht jedes, den manch eins ist doch sehr anspruchsvoll. Aber nun zum eigentlichen Thema. Was macht diese Spiele eigentlich so toll für mich? Nun bei mir gibt es da einige Punkte. Als aller erstes, man kann sich super ausprobieren und auch seine eigenen Handlungen abwägen. Ob man bei Anno überlegt, was man baut oder bei XCOM, wie man seine Soldaten skillt und auf dem Feld aufteilt. Deine Handlung hat Konsequenzen, dennen man sich bewusst sein sollte. Das macht es einfach spannend. Wer es also liebt, seine Handlungen zu berechnen, den kann ich sowas empfehlen. Am besten geeignet sind bei sowas natürlich Aufbau- und rundesbasierte Strategiespiele. Natürlich gibt es auch noch mehr. Gerade die militärischen und kampflastigen Echtzeitstrategiespiele bitten zwei großartige Effekte. Zum einen die Epik. Es sieht zum Teil einfach cool aus, wenn sich deine von dir selbst ausgehobene Armee mit einer anderen Armee misst. Aber selbst Marschbewegung und der Sound kann einen bereits das Gefühl geben, ein mächtiger General zu sein, der seine Befehle an eine ganze Armee gibt. Der zweite Punkt ist die Auswahl an Truppen. Einige dieser Game-Vertreter bieten riesige Auswahl an Truppen und Fraktionen. Bestes Beispiel ist dei ,,Total War"-Reihe. Die Spiele bieten dir die Möglichkeit, aus vielen, jeweils für die Zeit typischen, Staaten zu wählen, die wiederum unterschiedliche Truppentypen haben. Man kann also unendlich viele immer andere Schlachten führen. Dies wird noch verstärkt durch eine KI, die sich meiner Meinung nach durchaus sehen lassen kann und einen sogar mit Flankenmanövern und ähnlichem überrascht. Eben diese ganzen Variablen machen für mich Strategiespiele aus und geben ein ganz besonders Gefühl, dass auf diese Weise kein anderes Genre genau so trifft. Aber wie denkt ihr? Seht ihr es genau so? Und gibt es unter euch Leute, die nach diesem Artikel zumindest mal in Richtung Strategiespiel denken? Lasst es mich auf jeden Fall wissen. :) LG The Bomber
06.04.2016
The Bomber
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Ich verbringe, wie ihr es wahrscheinlich schon erraten könnt, sehr viel meiner Freizeit im Internet. Dabei bin ich vor allem auf YouTube und Twitter unterwegs. Nun und dort wiederum schnappt man eine Menge Sachen auf, bei dennen man sich zum Teil denkt: ,,Warum schreiben oder denken Leute sowas?". Da ich die zum Teil sehr schlecht argumentierten Äußerungen nicht mehr so unkommentiert lassen will, habe ich mich entschieden, einfach mal mit Hates und Vorurteilen gegenüber YouTubern aufzuräumen. In meinem heutigen Artikel gehe ich dabei auf den Streitpunkt ein, ob YouTuber wirklich arbeiten, oder einfach nur ein super chilliges Leben führen und dafür auch noch Geld bekommen. Schließlich wird YouTubern nachgesagt, dass sie nur faul rumsitzen oder nur zocken. Dann sagt man, dass es ja ,,super einfach" ist, ein 5 minütiges Video zu machen oder eben ein Lets Play aufzunehmen und das es ja deshalb kein Beruf sein kann. Aber so einfach ist es nicht. Nehmen wir mal Gronkh. Er macht Lets Plays, die er nicht mal bearbeitet. Sein Job besteht nur aus Games zocken. Für die meisten ein Traum. Nun ich will nicht sagen, das Gronkh nicht Spaß hat bei dem was er tut. Aber denkt mal kurz nach. Täglich lädt er drei bis fünf Videos hoch. Jeden Freitag macht er einen mehrstündigen Stream. Die ganze Zeit während er aufnimmt und streamt zockt er nicht nur, er muss auch noch ununterbrochen dabei reden. Allein das ist sehr beanspruchend. Um so viele Videos zu produzieren, muss er täglich Stunden an Videomaterial vorproduzieren. Und wenn man ständig nur am zocken ist, wird es auch langweilig. Ja, ich weiß, das glaubt mir jetzt keiner, aber ihr könnt es zum Teil nicht nachvollziehen, da ihr arbeiten müsst oder zur Schule geht. Ihr könnt also nicht ununterbrochen zocken, auch wenn ihr euch das wünscht. ;) Deshalb würde ich bei dem Punkt schon sagen, hier hat amn wirklich schon Arbeit. Nehmen wir ncoh ein paar andere Beispiele. YouTuber wie iBlali, Kelly oder Julien Bam. Diese Leute machen ein bis drei Videos in der Woche. Die müssen doch wirklich viel Zeit damit verbringen, einfach nur zu Faulenzen, oder? Naja, so ganz stimmt das nicht. Diese Leute machen nämlich viel aufwändigere Videos. Sie schneiden viel und nehmen Einspieler auf. Auch legen sie nicht wie ein Lets Player einfach los, sondern müssen sich Videoideen ausdenken und dieses auch planen. Zum Beispiel ob sie noch wen anders brauchen oder vielleicht Ausrüstung. Manchmal muss sogar das Wetter mitspielen. Ein fünf-Minuten-Video kann mehrere Tage dauern, nur für die Planung und das Aufnehmen. Schneiden und Effekte einfügen dauert auch mehrere Stunden. Für mein Best-Of zum Beispiel hab ich zwei einhalb Stunden geschnitten. Es ist nämlich nicht so leicht, ein Video zu produzieren, wie manch einer denkt. Daraus schließen wir also schonmal, dass es eine Menge Aufwand ist, die Videos für einen Kanal zu produzieren. Aber es gibt noch einen weiteren Vorwurf, dem YouTuber unterliegen. Man sagt ihnen, dass sie keinen Beitrag und Nutzen für die Gesellschaft haben. Diese Aussage allein hat mich doch ein bisschen zu stutzen gebracht. Den YouTuber sind doch Unterhalter und für manchen auch Vorbilder und Lebensstützen. Zwar sind nicht alle die perfekten Vorbilder und manche auch nicht sehr unterhaltsam, aber wenn wir uns unsere Gesellschaft ansehen, gibt es auch noch andere Entertainer und Vorbilder. Wir haben Sportler, Filmstars, Musiker und Comedy-Leute. Diese Leute machen genau das selbe. Sie investieren ihre Energie in Training, Skripte und ähnliches. Zum Teil tun sie dies nicht mal allein wie so mancher YouTuber. Der Schauspieler zum Beispiel muss nicht seine Texte schreiben und sich Leute suchen, die in seiner nächsten Produktion mitwirken. Das tun andere für sie. YouTuber machen das häufig allein. Aber hat jemals wer gesagt: ,,Filmstars haben keinen richtigen Beruf und tragen nichts zur Gesellschaft bei!" Also ich weiß nichts davon. Ok, ich hab das zwar schon über Sportler gehört aber da denken auch viele, dass sie sehr wichtig sind. Und wisst ihr auch wieso? Weil sie uns unterhalten, unserem Leben eine Richtung geben und jemanden darstellen, dem man Nacheifern wiil. Und genau das sind YouTuber doch auch. Leute, die Arbeit in ihre Videos stecken, damit wir uns amüsieren können. Natürlich darf dabei jeder auch Geld verdienen und das auch als Ziel haben, ist bei Filmen und Musik ja auch nicht anders. Andere Leute zu unterhalten, um damit Geld zu verdienen, gab es schon immer und wenn es ihnen dann noch Spaß macht, haben sie einfach einen guten Beruf. Und schaden tun sie nun wirklich niemanden. Es ist ja nicht so, dass nur weil einige Dutzend Leute lieber Videos machen, als auf die Baustelle zu gehen, wir alle mehr arbeiten müssen. Also, wenn ihr das nächste mal denkt, ein YouTuber ist faul und hat keinen ordentlichen Beruf, dann denkt an diesen Text und polkutiert gleich die ganze Unterhaltungsszene ;) Und für den Rest hoffe ich, das ihr wichtige Punkte gefunden habt um dem nächsten Hater mal ordentlich was einzuheizen :D Schreibt mir gerne auch, was ihr von dem Text und dem Thema haltet und ob ihr wollt, dass ich mich auch mit anderen Hate-Themen auseinander setzen soll. LG The Bomber
29.03.2016
The Bomber
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Als ich letztens mal wieder Langeweile hatte, habe ich einfach mal Nerd gegoogelt. Bei meiner Suche fand ich einige Artikel, die dieses Thema behandelten. Ich, als bekennender Nerd war natürlich gespannt: ,,Was wird en Leuten den so über uns Nerds erzählt?". Jedoch war das Ergebnis sehr unbefriedigend. Das hochkomplexe Thema ,,Nerd" wurde extrem abgebrochen und nach meiner Ansicht zum Teil sogar falsch dargestellt. Also dachte ich mir: ,,Welcher Mensch kann besser die Nerds beschreiben als ein Nerd selbst?". Als erstes aber, was sagen die Artikel über uns Nerds? Nun, ihr Hauptaugenmerk liegt darauf, dass Nerds sich besonders gut in Sachen Computer auskennen. Dies will ich nicht bestreiten, aber wenn wir mal ehrlich sind ist Nerdsein viel mehr und nicht jeder, der sich zum Nerd bekennt, ist auch ein Computercrack. Als Beispiel nenne ich hier meinen Freundeskreis. Die meisten meiner Freunde sind irgendwie Nerds. Aber die wenigsten sind wirkliche Experten in Computerzeugs. Klar, einige beherrschen das Programmieren und ich zu meinem Teil kenn mich auch ein bisschen in Medientechnik aus, aber sowas allein macht einen Nerd nicht aus. Was meiner Erfahrung nach viele Nerds gemeinsam haben und was der YouTube-Kanal ,,DoktorFroid", der sich unter anderem als Nerdkanal sieht, ist das Zocken oder das Interesse für Games. Die meisten Nerds lieben es, in den interaktiven Welten zu versinken, sie durch Programmierungen zu verändern uvm. Aufpassen sollte man hier aber, dass nicht jeder Gamer sich auch als ein Nerd sieht. Also reicht das allein nicht, um wirklich einen Nerd zu beschreiben. Um nun also wirklich in die Tiefen des ,,Nerdtums" vorzudringen, möchte ich ein kleines Beispiel nennen. Eine Freundin von mir gab mir vor einigen Monaten den Spitznamen ,,Allwissendes Nerdlexikon". Diesen trage ich mit großen Stolz, den ich bin gerne ein Nerd (irgendwie klar, wenn man bedenkt das ich einen Blog für Nerds führe :D). Aber warum bekam ich nun diesen Namen und was sagt uns das über die Nerds? Nun besagte Freundin und ich sind beide große Fans von Science Fiction und Fantasy, insbesondere von Star Wars und Herr der Ringe. Wir sind so große Fans, dass es uns nicht reicht nur die Hauptstory zu kennen, wie es die ,,normalen Menschen" tun. Nein, wir müssen jede Nebenstory kennen, wir müssen uns alles an Wissen, sei es über Kultur, politische Systeme und ähnliches über jede Rasse dieser Universen aneignen. Wir nehmen die kleinsten Daten und rekonstruieren aus diesen dann ganze Informationsballen. Am Ende davon vergleichen wir diese Infos mit anderen gleichgesinnten und diskutieren, ob unsere Vorstellungen logisch sind und begründen dies mit Film- oder Serienszenen. Und das habe ich nicht nur mit besagter Freundin gemacht. Ich tat es mit jeden meiner Freunde. Und dann geht es nicht nur um Science Fiction oder Fantasy. Wir diskutieren über die Logik von Actionszenen, gehen Weltuntergangsfilme durch, debattieren über Strategien und noch so viel mehr über das sich andere keine Gedanken machen, da es ja nur um eine fiktive Welt geht. Aber nicht nur dieses Daten rekonstruieren gefällt uns Nerds. Unser Humor zum Beispiel besteht viel aus Insidern. Jetzt denken bestimmt einige: ,,Was ist daran anders? Jeder hat doch seine Insider." Aber unsere Insider kommen nicht aus eigenen Erlebnissen. Wir nehmen sie aus Serien, YouTube-Videos und Filmen. Dabei zitieren wir zum Teil einfach aus irgendeiner Folge, ohne sie näher zu benennen, da wir es nicht nötig haben. Wir wissen eh, was gemeint ist. Generell besteht der Nerdhumor eher aus Witzen, die nur bestimmte Leute verstehen. Sei es nun naturwissenschaftliche Witze, IT-Witze (also sozusagen Computerwitze) oder eben Filmwitze. Natürlich kann man auch bei mir sagen: ,,Das beschreibt den Nerd nicht ganz, was ist mit Anime-Fans oder ähnlichem?". Aber im Endeffekt sind Nerds alle gleich. Wir lieben es uns sinnlose Fakten zu merken, die uns im Leben ,,nichts" bringen (außer Gesprächsstoff und die Fähigkeit Sachzusammenhänge zu erkennen) und wir alle lieben es Witze über unsere Themen zu machen, selbst wenn sie niemand versteht. Aber nun zu euch. Seht ihr es auch so? Habe ich vielleicht einen wichtigen Punkt vergessen? Außerdem habt ihr vielleicht Interesse dran, dass ich mal Arten von Nerds erkläre? Und soll ich mal einen Artikel über ,,falsche" Nerdcliches machen, die ich jetzt ein bisschen angekratzt habe? Lasst es mich einfach mal wissen, bin wie immer sehr gespannt. LG The Bomber
23.03.2016
The Bomber
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Hey Leute, theoretisch würde heute ja ein Artikel kommen und die Welt bietet ja auch einige Themen. Jedoch kämpfe ich im Moment mit einer Krankheit und kann mich deshalb nicht wirklich auf etwas konzentrieren. Um euch jedoch nicht ganz ohne einen Blogbeitrag dastehen zu lassen, schreibe ich heute mal kurz über meine erste Fahrstunde, die ich letztens hatte. Vorher war ich bereits sehr nervös. Ichh dachte mir so: ,,Oh Gott! Ich werde bestimmt einen Unfall bauen, oder so!" Naja so schlimm war es dann aber nicht. Erstmal hab ich nur gelernt, wie ich sitz und Spiegel einstelle und danach beim fahren musste ich auch nur lenken. Mein Glück dabei ist auch, dass ich einen sehr coolen Fahrlehrer hat, der den Unterricht mit sehr viel Humor gestaltet. So sagte er zum Beipiel mehrmals, nachdem ich zu nah am Straßenrand gefahren bin, dass ich doch die Mülltonnen in Ruhe lassen soll. Dies ist aber natürlich nur eins von vielen Beispielen. Alles in Allem kann ich nun also sagen, dass mir die Fahrstunde doch viel Spaß gemacht hat und ich freue mich auf die nächste. Aber nun zu euch. Habt ihr lustige Fahrstundenerlebnisse? Wenn ihr Lust habt, dann teilt sie mir doch gerne hier drunter mit. LG The Bomber
16.03.2016
The Bomber
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Hey Leute, heute gibt es keinen Artikel von mir, dafür aber über mich. Meine Mutter hat auf ihren Blog über Erfahrungen aus meiner Kindheit geschrieben. Wenn ihr also mehr von mir wollt oder es euch interessiert, dann klickt einfach auf folgende Links: Teil 1: Von Sorgenkindern und Söhnen auf die man wirklich stolz sein kann Teil 2: Von Kindergartenkriegen, Kündigungen und erbitterten Kämpfen Teil 3: From Zero to hero trotz körperlicher Beeinträchtigung Teil 4: Janik & Fancy starten durch: Level 3 bei Parelli Horsemanship Teil 5: Janik als Youtuber Teil 6: The Bomber poetisch: Gedicht für die Schule oder einfach unmittelbar 12oaks-ranch.blogspot.de aufrufen und die Serie nachlesen. Auf dem Foto seht ihr mich und meine Katze Noisy:
 ... und zwar so unglaublich kriminell, dass auch meine kamerascheue Schwester Larissa sich bereit erklärt hat, ein YT-Video zu besprechen, damit alle Welt von dieser unverschämten Abzocke erfährt. Da meine Mutter gezwungen ist, ihren alten Kanal aufzugeben hoffen wir, dass all die treuen langjährigen Abonennten genau wie die, die wir gerade erst neu hinzu gewonnenen haben, uns auf den neuen Kanal begleiten. (der Artikel ist ursprünglich erschienen auf www.12oaks-ranch.de) Bevor es lustig wird, erst einmal die ernste Betrugsstory Wir sind auf Youtube einem Bauernfänger-Network zum Opfer gefallen: In der Einladungsmail stand etwas von: "Wir können jederzeit gehen, bla, bla" und in den Vertragsbedingungen war von einem Monat Kündigungsfrist die Rede - klingt zu schön um wahr zu sein -ist ja auch nicht wahr. Nachdem wir intensiv die Geschäftbedingungen durchgelesen hatten, dachten wir in grenzenloser Blauäugigkeit und im festen Glauben, dass dieses Netzwerk uns wirklich promotet, dass wir bei einer Gewinnverteilung von 95 % für uns und fünf Prozent fürs Netzwerk (noch mehr bla, bla, bla) das Ganze ja mal für einen Monat ausprobieren könnten. Der erste eMail-Verkehr war ja auch sooo nett und zuvorkommend, also haben wir uns prompt angemeldet. Ihr dürft mich hauen, dass ich so naiv war, denn die eMails kamen von TPN NETWORK, eingeladen wurden wir aber von SCALE LAB AFFILIATE ... warum bin ich da nicht hellhörig geworden? Na ja, von dem Moment an, wo wir mit dem Netzwerk verknüpft wurden, bekamen wir keine Antworten mehr auf unsere eMails, weder nette noch weniger nette: Nur immer und immer wieder eine automatische Mail, dass der eMail-Support gelöscht wurde. Moment ... stimmt nicht ganz: Eine Mail habe ich wohl doch bekommen, weil ich erstmal keinen Zugriff auf mein Dashboard bei TPN hatte: Ich wurde vertröstet, dass das eben etwas länger dauert, bis der Browser uns erfasst hätte ... ja, nee, iss klar. Durch wochenlanges Hin- und Her-Gefummel kam ich dann endlich rein ins Network, wollte (in noch grenzenloserer Blauäugigkeit) sogar noch die beiden Kanäle meiner Kinder bei TPN hinzufügen und plötzlich stand da: "Sie akzeptieren hiermit die Nutzungsbedingungen, dass das TPN Network 95 Prozent Ihrer Einnahmen behält." Mir fiel das Lächeln aus dem Gesicht, da es in der Einladungs-Mail doch noch geheißen hatte, dass WIR 95 Prozent behalten - habe ich schnell mal die Zahlen verglichen und da stand es schwarz auf weiß - von dem schwer verdienten Geld, blieben uns nur noch Brosamen. Also habe ich nicht lange gefackelt (Kündigungsfrist war ja angeblich nur ein Monat - ihr wisst ja: bla, bla) und habe die Kündigung in Windeseile rausgeschickt sowie auf Youtube den Button "Bitte vom Netzwerk trennen" gedrückt und jetzt kommt der Hammer: Ich erhielt Ende letzter Woche eine eMail, dass dieser Antrag von Scale Lab Affiliate abgelehnt (!!!!) wurde. Aber auch, wenn wir die Vertragsunterlagen geprüft haben, WER WILL DEN SCHON EINEN PROZESS IM AUSLAND FÜHREN?  und genau darauf scheinen die sich zu verlassen. Der Firmensitz von TPN Network ist England, der von Scale Lab affiliate ist die USA. Für alle, die glauben, dass ich einfach zu dusselig bin (was bei mir ja gelegentlich vorkommt), mache ich ein Video (also einen meiner Youtube-Webwalks), wo ich alle Beweis-Mails integriere, dann seht ihr es Schwarz-auf-Weiß: Larissa hat schon Screenshots davon gemacht, aber ich will es auf Video sprechen, damit das auf Youtube, Facebook, Twitter und Google Plus geteilt werden kann, weil ich finde, dass möglichst viel Leute gewarnt werden sollten, denn alles, was ich gefunden habe, ist auf Englisch - da muss was Deutsches her. Auf den ersten Blick denkt man vielleicht: Ach, was soll es? Neuen Kanal aufmachen, Videos neu hochladen, Abonnenten Bescheid geben und gut iss. Aber damit ist es nicht getan ... ganz und gar nicht ... und ich kann Euch sagen, ich habe am Wochenende ROTZ UND WASSER GEHEULT, weil all die Arbeit, die ich mir gemacht habe für die Katz war. Wenn man seinen Youtube-Kanal monetarisiert, dann macht man das ja in der Regel nicht zum Spaß, sondern weil man Geld braucht. Jede alleinerziehende Mutter, wo der Vater keinen Unterhalt zahlt (und wenn die Kinder älter als 12 sind, zahlt auch der Staat nicht mehr), weiß wie eng das manchmal werden kann, besonders dann, wenn die Kinder 18 werden, den Führerschein machen und nicht weniger, sondern mehr kosten als Kleinkinder. Schief singen erkennt jeder als falsch, grottig reiten liegt immer am Pferd In eigener Sache möchte ich auch mal am Rande erwähnen, dass jede Hundeschule mindestens 45 Euro pro Stunde verlangt ... Gesangsunterricht kostet 60 Euro usw. Als Reitschule hat man nun zwar einen viel höheren Kostenapparat durch die Pferdehaltung bzw. die notwendige Anlage (Reitplatz etc), aber viel mehr Konkurrenz (gute und schlechte) und wird somit oft genug schief angeguckt, wenn man die üblichen 30 Euro pro Stunde verlangt (bei Krankenversicherung, Rente und Steuern gibt es aber leider keinen Reitlehrer-Rabatt). Das gelegentliche Feilschen um den Preis für eine Reitstunde liegt m.E. einfach daran, dass Betreiber von Hundeschulen staatlich geprüft sein müssen, sich aber jeder, der sich auch ohne Ausbildung zur Unterrichtung anderer im Pferdebereich berufen fühlt, Reitlehrer schimpfen darf - ich weiß von einem Kfz-Mechaniker aus Hessen, der noch nicht einmal leichttraben kann und sich an den Zügeln festhält, aber der geht als Problempferdetrainer auf Deutschland-Tour!!! Andere nennen als einzigen Qualifikationsnachweis ein Halb-Jahres-Praktikum auf einer Ranch in den USA und wieder andere schaffen es ohne jeglichen Qualifikationsnachweis sogar ins TV (siehe unseren offenen Brief an VOX). Da es um Lebewesen geht und man da in einer extrem hohen ethischen Pflicht steht, habe ich in einer Art Selbstkontrolle immer gesagt: "Wenn ich nicht irgendwie von Dritten geprüft bin, dann unterrichte ich auch nicht". Bei Janik und mir waren das die Parelli-Auditions und die Turniere und über Larissas Turniererfolge müssen wir wohl kaum reden, die hat es drauf. Aber das alles zu lernen, kostet richtig Geld: Nicht nur Prüfungs- und Startgebühren oder Spritkosten, sondern vor allem jede Menge eigenen Unterricht, um solch eine Prüfung auch zu bestehen - das Geld muss ja auch irgendwie wieder reinkommen, gar nicht so leicht bei so viel Billig-Konkurrenz. Wortlose Schnappatmung wie ein Fisch nach 27 "Mein-Pferd-macht"-Stories Von daher habe ich gelegentlich Kunden, die mir in halbstündigen Telefonaten vorhalten: Der und der macht das aber für 20 Euro (diese Art von Anrufern sind solche, wo man einfach mittendrin sehr unhöflich auflegen müsste, um das KOSTENLOSE Service-Gespräch zu beenden, weil zu Wort kommt man beim besten Willen nicht - man sieht mich dann immer wie ein Fisch tief Luft holen und wieder verstummen, weil am anderen Ende gerade die Lebensgeschichte des dritten Pferdes bis ins kleinste Detail berichtet wird) und der Trainer, der um Hilfe gebeten wurde ja so viel günstiger war (ihr kennt ja den Unterschied zwischen kostenlos und umsonst), wenn ich es also nach gefühlten 30 Minuten irgendwie doch mal schaffe zu Wort zu kommen, um zu fragen, warum besagter Anrufer, denn dann nicht einfach den Trainer engagiert, der doch so viel günstiger ist und sich auch noch stundenlang Zeit nimmt, die Lebensgeschichte des 27. Pferdes mit stoischer Geduld anzuhören (denn das höre ich wenn ich es schaffe kurz zwischenzurufen: "Ich bin gerade im Unterricht (wahlweise:sitze auf einem buckelnden, steigenden Pferd, versuche gerade ein Pferd von der Autobahn zu ziehen, mache gerade Fohlengeburtshilfe ...könnten Sie mir eine bitte eine eMail schreiben?), dann werde ich gewahr, dass die Trainer, die mir von diesen uneingeladenen Anrufern unter die Nase gerieben werden, solche sind, die sagen: "Hmm, ich habe einen Reitkurs absolviert, jetzt werde ich Trainer" und somit das Pferd danach noch unberechenbarer war als vor dem Training - ich habe da früher mal einen Artikel drüber geschrieben, den ihr HIER findet). Na ja, however, auch die Reise nach Florida (wo wir ebenfalls unendlich viel von Pat Parelli gelernt haben über das, was kommt, wenn man den letzten prüfbaren Level 4 bestanden hat), hat bei uns ein Riesenloch ins Portemonnaie gerissen, weil wir ja immerhin Flug und Unterkunft dann doch selbst zahlen mussten - der Kurs war ja kostenlos, weil Larissa aus Tausenden Bewerbern als Eine von Fünfen ausgesucht wurde (HIER nachlesen). Was ein echter Youtuber ist, der monetarisiert aus reiner Menschenliebe ;-) Auch, wenn ich nicht meckern will und es mir sogar jetzt im Winter gelungen ist, meinen Kundenkreis enorm zu erweitern: So viel Spaß das wirklich auch alles macht mit den Videos (wir haben das ja auch schon vor der Monetarisierung praktiziert): Selbst wenn es auf Youtube ein No-Go ist, einzugestehen, dass ein Kanal aus finanziellen Gründen monetarisiert ist und ich mich Stund um Stund frage: Warum denn dann überhaupt monetarisieren? Also, wenn es nicht ums Geld, sondern um die Liebe zum Kunden und den Spaß am Videos schneiden und lizenzfreie Musik raussuchen (die in meinem neuen Kanal durchweg abgelehnt wird und im alten nie beanstandet wurde) geht: Ich bin da ganz ehrlich: Ich habe den Youtube-Channel und die Werbung auf diese Website geschaltet, um Geld zu verdienen (Monetarisierung = Moneten = Geld, klar soweit?). Das mache ich aber jetzt nicht, weil ich mich an anderen schamlos bereichern will (mein Sohn erzählt mir davon, dass andere Youtuber sich mit genau diesen Vorwürfen konfrontiert sehen). Nein, ich habe diese ganze Arbeit, die damit zusammen hängt, gemacht, um meinen Kindern den Führerschein finanzieren zu können (an Leuten, die sich die Werbung nicht ansehen, verdient man ja eh Nullkommanix) und jetzt ist das bisher verdiente Geld komplett im Betrüger-Netzwerk verschwunden - ich könnt ... ach lassen wir das. Nun denn: Ich muss also ganz von vorne anfangen - wie gesagt: Ich habe am Wochenende auch deswegen fast ununterbrochen geheult wie ein Schlosshund, weil es mir binnen sechs Wochen gelungen war, nicht nur meine Abonenntenzahl zu verdoppeln, sondern auch meine Klickzahlen (von 25.000 auf 43.000 zu bringen - ALLES FÜR DIE KATZ) und (was für Youtube ganz wichtig ist): Ich habe auch die Verweildauer auf den Videos fast verdoppelt und das war Arbeit, Arbeit, Arbeit - es ist ja nicht nur das Produzieren der Videos, es ist das Schneiden, das Meta-Tags reinsetzen, das Verteilen in soziale Netzwerke, lizenzfreie Musik finden, die einem nicht die Gehörgänge zerfetzt, und, und, und ... Ich kann Euch sagen: Ich habe mir in den letzten Wochen die Nächte um die Ohren geschlagen und wurde für diese Mühe jetzt nach Strich und Faden übers Ohr gehauen. Es überhaupt zu schaffen, dass Youtube regelmäßig Werbung auf die Videos schaltet, ist ja schon richtig, richtig schwer: Eigentlich klappt das nur zuverlässig, wenn man jeden Tag 1.000 Klicks hat (in Worten: TAUSEND) und jetzt habt ihr die Videos ja schon alle gesehen - wer guckt sich das schon ein zweites Mal an???? Dennoch ein kleiner Hinweis, falls ihr uns so helfen wollt: Nach Möglichkeit NICHT unsere nach 12 Oaks TV gewanderten Videos nur kurz anklicken und dann zum nächsten Video wechseln, denn dann stuft Youtube unsere Videos als uninteressant ein und wir werden schlechter statt besser gefunden. Interessant sind halt nur solche Videos, die bis zum Ende oder zumindest ziemlich lange angeschaut werden - also: Falls ihr sie kennt und keine Lust auf ein zweites "Date" habt, dann besser gar nicht erst anklicken - habt bitte auch Verständnis, wenn ihr hier und in den Blogs über schwarze Videos stolpert - damit diese Schw... nicht an unseren Videos Geld verdienen, haben wir ganz viele Videos auf privat gestellt und können es (obwohl wir zu dritt seit zwei Tagen hochladen, was das Zeug hält) nicht schaffen, alle 500 Videos mitzunehmen - es kann passieren, dass manche eingebetteten Videos von uns übersehen werden und manche sind die Mühe auch einfach nicht wert: Wir machen neue und bessere - versprochen. Auch wenn good news bekanntlich bad news sind ... hier die gute Nachricht: Nach all den schlechten Nachrichten, endlich eine Gute: Mein erster neuer Abonennt, der weder mit mir verwandt noch verschwippschwagert ist, ist übrigens der Chef von HUFGEFLUESTER.EU Bernhard Schormair, was mir echt eine Ehre ist - ich hatte ja nur mal zwei Artikel für ihn geschrieben, einen davon erreicht ihr HIER. Ich will auch nicht um Abonennten und Likes betteln und habe für jeden vollstes Verständnis, der sagt: "Das ist nicht mein Problem, ich schaue nur Videos zuende, die mich interessieren." Alles kein Ding .... aber um Eines bitte ich Euch trotzdem, teilt das Video, was Larissa für Euch besprochen hat (gerne auch die Playlist oben, da kommen ja mehrere Betroffene zu Wort), schon alleine deswegen, weil das wirklich etwas heißt: Larissa ist so kamerascheu, dass ein Kameramann in Ägypten sie regelrecht verfolgt hat in der Hoffung, sie aufzunehmen, ohne, dass sie die Hände vors Gesicht schlägt (diese Story erscheint Mitte März auf steiner-horsemanship.blogspot.de):  Teilt Larissas Video und bitte auch das, was ICH nächste Woche mache, um diesen Netzwerk-Betrug schwarz auf weiß zu beweisen, so oft ihr könnt, WEIL: JEMAND, DER EINER MUTTER DAS FÜHRERSCHEINGELD FÜR IHRE KINDER STIEHLT, DER GEHÖRT BESTRAFT (wenn auch nur dadurch, dass sein Ruf leidet) und: HELFT UNS, DASS MÖGLICHST VIELE YOUTUBER VON DIESEN MACHENSCHAFTEN ERFAHREN, um auch andere Neulinge auf Youtube vor diesen Machenschaften zu warnen. Ich bin ja Reiterin und die sind besonders gut, wenn sie hinter der Bande stehen und haben viel Übung darin, es besser zu wissen, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist: Ich hebe dann mal mahnend meinen Zeigefinger, um Euch zu belehren: Wenn Netzwerk, dann bitte aus Deutschland. By the way: Larissa hat sich soeben bei REIT TV beworben (Bericht hier): Drückt uns die Daumen, denn die haben wirklich einen guten Ruf. Zu den Pferdeproviehs an der Bande gibt es auch eine kleine Playlist - folgt in Kürze.
Hey Leute, das sind die Playlists, zum Ersatz dafür, dass alle Video-Posts weg sind. Ich hab das gemacht, weil meine Artikel ein bisschen untergegangen sind, was ich sehr schade fand. Außerdem wollte ich noch mitteilen, dass Artikel jetzt immer mittwochs kommen und nicht mehr freitags. Der Rhythmus ist besser, weil meine Videos mittwochs und samstags erscheinen. Ich teile sie in die Playlist und in der hier integrierten Pinterest-Pinnwand (zu finden hier in der Sidebar). Minecraft-Fans werden nicht nur in meinem YT-Kanal fündig, sondern auch hier: http://www.12oaks-ranch.de/12oakstv/janiks-lets-plays/
In mehreren meiner Artikel ist jetzt schon ein Name gefallen. Gronkh. Wer auf YouTube unterwegs ist, hat diesen Namen zumindest schonmal gehört. Wieso ist den meisten wahrscheinlich klar. Denn er ist schließlich der ,,größte" YouTuber Deutschlands. Und das berechtigt. Schließlich ist er sehr sympatisch und lustig. Auch verbinden seine Videos viele Leute, denn jeder kennt gewisse Insider, wie vielleicht #Omaliebe aus Grimtales oder Fetti McFettFett aus Outlast :D Und ihr kennt bestimmt noch weitere. Aber neben den unbeschreiblichen Humors gibt es auch andere Sachen, die mir bei Gronkh sehr gefallen. So gefällt mir es sehr, dass man sieht, dass er immer noch Spaß hat, bei dem was er tut. Weiterhin verhält er sich immer sehr natürlich. Er lacht viel, zeigt aber auch, wenn er mal gefrustet ist. Er ist eben immer noch ein Mensch und es ist schön, dass er das auch immer noch zeigt. Toll ist aber auch, wie er mit seinen Zuschauern umgeht. So streamt er viel und geht dabei auch auf den Chat ein. Man fühlt sich bei ihm einfach nicht als eine Nummer, obwohl man es natürlich ist. Auch die Tatsache, dass er durchaus die Kommentare liest, was man an manchen Reaktionen in Videos sieht, verstärkt dieses Gefühl, sowie seine Art, immer unterhaltsame Folgen zu produzieren. Aber bei all dem lässt er sich nicht vorschreiben, was er zu tun oder zu lassen hat, was meiner Meinung nach viel Respekt verdient. Was mir aber wirklich wichtig ist, ist die Tatsache, dass man nicht unbedingt viel Arbeit in etwas stecken muss, um unterhaltsam zu sein. Schließlich schneidet er seine Videos nicht und fügt nur dann Effekte ein, wenn sie wirklich passen. Natürlich kann er das nur deshalb, weil er eine unterhaltsame Person ist, trotzdem finde ich dies eine tolle Aussage, die er indirekt macht. All dies wiederum bringt mich dazu, Gronkh als einen der besten Youtuber zu sehen und dank seiner Vorbildfunktion, die er für mich, aber auch für viele andere hat, finde ich das sein Spitzname ,,YouTube-Papa" der in einigen Kommentaren kusiert, sehr gelungen ist. Jetzt aber genug geschwärmt. Seht ihr es ähnlich wie ich oder seit ihr anderer Meinung? Und welche Insider kennt ihr und was sind eure Favoriten? All das und mehr könnt ihr mir gerne schreiben, freu mich schon drauf :) LG The Bomber
Jede Geschichte hat einen Anfang und meine Geschichte hat gleich mehrere. Zum einen nämlich, wie ich auf YouTube gekommen bin und zum anderen, was mich bewegte, selber YouTube-Videos zu machen. Wie vielleicht klar ist, hängen beide zusammen, aber irgendwie ist auch jede Geschichte eine für sich. Beginnen wir doch damit, wie ich auf YouTube kam. Mit YouTube an sich kam ich schon sehr früh in Kontakt. Jedoch habe ich mir damals noch keine Gedanken gemacht, wo ich überhaupt bin. Sie beginnt mit YouTubern, mit dennen viele gestartet sind. Den Außenseitern. Doch wie schon gesagt: Damals war mir die Plattform YouTube an sich sehr egal. Aber was brachte mich nun dazu, YouTube wirklich wahrzunehmen. Dazu brauchte es bei mir einen wichtigen Faktor. Bei diesem Faktor handelte es sich um das heutzutage beliebteste Spiel der Welt (zumindest auf besagter Plattform YouTube): Minecraft. Zwei oder drei Jahre, nachdem ich die Außenseiter kennen lernte, entdeckte ich dieses Spiel, das eine Leidenschaft in mir weckte. Ich liebte das Spiel und wollte immer mehr haben. Es fing an mit Parodien von Liedern, die nun ein Minecraft-Thema hatten. Aber irgendwann hat man alle diese Lieder gehört und neue Lieder kamen selten. Natürlich reichte mir das nicht. Ich wollte mehr. Aber wie? Dies war schnell gefunden. Denn in Bereichen der Gamer sind die Worte ,,Let`s Play" in aller Munde. Also kurzerhand ,,Minecraft Let`s Play" in die Suchleiste eingegeben und Schwub, die ganze Seite war voll mit Minecraft-Videos. Eins angeklickt und dort begann meine Reise. Denn dieses Video war von der LPerin Honeyball. Doch bei ihr blieb es nicht. Die Comedians, bekannt unter ,,Space Frogs" und der bekannte deutsche Let's Player Gronkh folgten ihr. YouTube wurde zu einer Art Entdeckungsreise, in der alles neu, interessant und lustig war und man super abschalten konnte. Gerade bei Gronkh fand ich Stunden an Videomaterial, mit der ich meine Zeit vertreiben konnte. Nach einiger Zeit war es nun aber so, das ich mich fragte: ,,Ist das alles? Hier muss es mehr geben." Daraufhin fragte ich eine Freundin von mir, welchen YouTuber sie mir besonders empfehlen könne. Die Antwort: TheKedosZone. Sein Humor sollte mein Leben ändern und die Tatsache, dass er doch relativ klein war auf YouTube, brachte mich zum ersten Mal ganz leicht auf die Idee: ,,Hey, der ist gut, aber viel scheint er dafür nicht zu brauchen. Theoretisch müsste ich das doch auch können." Mit diesem Punkt begann dann ein Weg, in dem YouTuber mich nicht nur unterhalten sollten: Immer wieder fand ich Inspirationen und Ideen, die ich umsetzen wollte. Gronkhs Art, ein Spiel zu kommentieren, Honeyballs Art Tipps und Meinungen zu äußern, die Sketche der Space Frogs oder Kedos Art, aus den schlechtesten Spielen ein Super-Video zu machen. Es war eine Freude, all meine Ideen wachsen zu sehen und immer wieder kamen neue Inspirationsquellen. Aber damals hatte ich ein Problem, das mich immer daran hinderte, wirklich ein Video aufzunehmen. Ich hatte ja gar keine Kamera (bam bam baaam, dramatische Musik). Auch hatte ich  gar keine Ahnung, wie ich ein Spiel aufnehme. Dass ich zu dem Zeitpunkt zwar eigentlich alles hatte, wurde mir erst später bewusst. Denn an sich hatte ich ja einen PC (dass ich den brauche, wusste ich natürlich), Internetzugang um die benötigten Aufnahmeprogramme runterzuzladen (leider hatte ich damals keine Ahnung, welches ich brauche und dass es kostenfrei ist) und ein Gaming-Headset (dieses war jedoch erst  gar nicht für Let's Plays geplant. Eigentlich wolte ich nur in Ruhe die Spielsounds laut machen, ohne das sich jemand beschwert und mit einen Kumpel zusammen gleichzeitig zocken und sprechen). Mein Traum schien erstmal unerreichbar und die Ideenproduktion ging in eine Ruhepause. Zwar war YouTube immer noch eine Entdeckungsreise, aber mehr nicht. Doch die Zeiten sollten sich wieder ändern. Denn mein Freund fand die benötigten Aufnahmeprogramme. Zu dem Zeitpunkt war mein PC leider nicht mehr funktionstüchtig genug für Let's Plays. Aber ich wollte sie darauf trotzdem machen. Also los ging das Aufnehmen. Doch dann der nächste Schlag. Ich war einfach nicht gut im Let's Playen. Ich stockte viel, erwartete zuviel und ging bei vielen Themen einfach zu sehr ins Detail. Allem in allem: Es war einfach nicht unterhaltsam. Dies brachte mich zum Grübeln. ,,Was mache ich falsch? Es wirkt doch so einfach." Doch eine Lösung sollte erst ein halbes Jahr später kommen. Während der Zeit gab mein PC zwar komplett den Geist auf, jedoch lernte ich, dass ich einfach locker sein muss und einfach ich selbst. So zumindest die Tipps einiger der großen YouTuber, die mich inspirierten. Und dann endlich, als ich besagten Kumpel besuchte, sollte ich noch eine Chance bekommen, den bei ihm durfte ich aufnehmen. So legte ich los und anstatt alles perfekt machen zu wollen, machte ich es einfach. Meine erste Folge Minecraft war produziert und bekam den treffenden Namen ,,Let's Fail Minecraft", denn ich versuchte nicht, etwas Perfektes zu machen, sondern machte, wie es kam auf meine ganz eigene Art. Ich ließ einfach den zerstreuten Chaoten, der ich bin, raus. Dies war meine YouTube.Geschichte und sie ist noch längst nicht vorbei. Aber zu euch: Habt ihr auch eine YouTube-Story? Oder was inspiriert euch, dass zu tun, was ihr tut? Wenn ihr Lust habt, dann schreibt es mit einen netten Kommentar einfach hier drunter ;) LG The Bomber

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