12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten
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Turbotour durch Italien - vier Tage in Rom: Vatikan, Antike, Engelsburg

Statt Juliblog gibt es eine Seite, die sich rund um das Hauptziel unserer Italienreise dreht. Wir waren vier Tage in Rom und haben viel gesehen. Vorab klickt auf einen der drei folgenden Blogbeiträge, denn wir haben nicht nur zwei Romane, sondern auch ein Videospiel in Rom verfolgt.

18.12.2019
Nicola Steiner Horsemanship
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Nach der Reise ist vor der Reise Die Seufzerbrücke am Dogenpalast in Venedig wird auch im Buch erwähnt.  Mehr Fotos von Venedig, der Toskana und Pompeji gibt es HIER  Wie ärgerlich, wenn man von einer Reise nach Hause kommt und merkt, dass man etwas ganz Wesentliches vergessen hat: Wir hätten vor der Reise unbedingt "Inferno" von Dan Brown lesen sollen, aber das Buch hatte ich irgendwie verlegt und jetzt erst wieder gefunden. Dabei stand unsere Reise doch ganz im Zeichen moderner Literatur: In Rom sind wir dem Roman Illuminati von Dan Brown gefolgt (HIER nachzulesen), in Lucca dem Inspektor Lynley Krimi "Nur eine böse Tat" von Elisabeth George (HIER geht es zum Blogbeitrag) und in Venedig dem Videospiel "Assasins Creed" (dazu hat mein Sohn Janik etwas geschrieben: HIER) - 10 Zeit- und Geldspartipps für Italien: HIER. Mehr Fotos von Florenz unter 12oaks-ranch.de/blog/ In Florenz, der ersten Station unserer Italienreise, standen wir aber auf der Leitung: Als wir uns den Vecchio Palast, den Dom und den Palazzo Pitti von außen angesehen haben, war uns nicht bewusst, dass wir auch hier den Spuren von Dan Brown hätten folgen können und zwar seinem Thriller "Inferno". Wir waren an fast jedem einzelnen Schauplatz des Romans in Florenz, aber es war uns nicht klar. Okay, die Via Niccolo Macchiavelli und die Porta Romana, wo es früher einen Heiratsmarkt gab: Die fehlten uns. Der Boboli Garten vom Forte Belevedere aus betrachtet Die Flucht des Romanhelden Robert Langdon ging von der Kunstakademie nahe der Porta Romana durch den Boboli Garten zum Pitti Palast und von dort aus zurück in den Garten, weil er und seine Begleiterin Sienna von einem Trupp schwarz maskierter Männer und einer Killerin gesucht werden. Den berühmten Boboli Garten haben wir nur von außen gesehen, weil wir gedacht haben: "Ach, das ist doch nur ein Garten, dafür zahlen wir keinen Eintritt." Ein Fehler, wenn ich jetzt lese wie viele Kunstwerke es in dem Garten gibt und zwar nicht nur schöne, sondern wohl auch einen hässlichen Zwerg, der auf einer Schildkröte sitzt. Außerdem gibt es eine Grotte, die wohl auch für uns Kulturbanausen sehenswert gewesen wäre. Die zweite Etage ist auf diesem Foto gut zu sehen ... Von dieser Grotte aus gelingt der Romanfigur Robert Langdon und seiner Begleiterin die Flucht, weil diese Sienna im benachbarten Pitti-Palast eine falsche Spur gelegt hat, indem sie behauptete, dass sie in den Saal der Kostüme wolle. Weiter geht die Flucht über die Vecchiobrücke, aber nicht auf regulärem Weg, sondern über eine Art Geheimgang im zweiten Stock. Der führt in den Vecchiopalast, wo die Romanhelden eine Gesichtsmaske aus Gips von Dante Alghieri suchen, denn der hat im 13. Jahrhundert die göttliche Komödie geschrieben und der erste von drei Teilen - Inferno - ist namensgebend für den Roman. Jetzt ärgern wir uns, dass wir zu geizig für den Eintritt waren, denn den Saal der 500 hätten wir wirklich gerne gesehen. Aus weißem, grünem und rosa Marmor: Il Duomo in Florenz Jetzt möchte ich euch nicht den ganzen Roman spoilern, aber es war auch ein Fehler sich den Duomo ebenfalls nur von außen anzusehen, denn im Dommuseum soll sich die berühmte Davidstatue von Michelangelo befinden, die zwar keine tragende Rolle im Roman spielt, aber genauso erwähnt wird wie Michelangelos Pieta Statue. Nichtsdestotrotz haben wir unseren halben Tag in Florenz genossen, denn alleine die Außenansichten der Paläste sind absolut sehenswert, denn auch davor gibt es kunstvolle Statuen und Brunnen. Schlicht, aber trotzdem spannend: das Fort Belevedere Von innen haben wir uns nur das Fort Belevedere angesehen Dafür sind wir einen gewaltigen Hügel hinauf geklettert, wo es am Haus des Galileo Galilei entlang ging. Vom Fort aus konnten wir zumindest einen Blick von oben in den Boboli Garten erhaschen. Auch in der Altstadt hätten wir wohl auch ohne Eintritt einiges mehr sehen können, wenn wir den Roman Inferno nur vor der Reise gelesen hätten, denn am Dom gibt es laut Roman bronzene Paradiespforten. Das ist der Markusplatz vom Markusdom aus betrachtet Alles in allem, bleibt nur ein Fazit: Wir müssen noch mal hin, aber nur nach Florenz, denn der Roman hat drei Schauplätze. Der Zweite ist Venedig und wenigstens in Venedig sind wir unbewusst dann doch den Spuren des Thrillers gefolgt: Wir waren auf dem Markusplatz und im Dogenpalast samt zugehörigen Gefängnis, haben also die Seufzerbrücke nicht nur von außen, sondern auch von innen gesehen. Okay den Markusdom, in dem sich ein Großteil der Handlung abspielt haben wir auch nur von außen gesehen, weil wir dachten, dass es vergoldetete Kirche in Rom zuhauf gibt, z.B. den Petersdom. In der sixtinischen Kapelle darf man nicht fotografieren, aber außen hängen Bilder davon, wie es im Inneren aussieht Gleich nebenan des Petersdomes sind die vatikanischen Museen, von denen man in die sixistinische Kapelle gelangt. Auch da haben wir gepennt, denn an den Wänden sind Gemälde von der Hölle, die Dante in seiner göttlichen Komödie beschrieben hat. Aber ein zweites Mal nach Rom werden wir wohl nicht fahren, denn da waren wir vier Tage und haben wirklich alles gesehen, was uns wichtig erschien (auch wenn Janiks Universitätsprofessoren sagen, man braucht dafür ein halbes Jahr, um alles zu sehen). Unsere Fotos von Rom findet ihr HIER - die aus Florenz, der Toskana und Pompeji: HIER. Der dritte Schauplatz des Romans ist Istanbul und darüber müssen wir uns jetzt wirklich keinen Kopf machen, denn Istanbul ist bekanntlich in der Türkei und nicht in Italien. Aber wenn man nicht noch einmal extra nach Venedig will, um den Markusdom von innen zu sehen, kann man es sich leicht machen und direkt in die Hauptstadt der Türkei fliegen, denn in der Kirche Hagia Sophia ist das Vorbild für den Markusdom und ist auch ein Schauplatz des Romans. Das Grande Finale ist im versunkenen Palast, der ebenfalls in Istanbul liegt: Yerebatan Sarayie, der bis Mitte des letzten Jahrhunderts als Zisterne genutzt wurde. Das Video zeigt u.a. die Ähnlichkeiten zwischen Markusdom und Hagia Sophia. Der Strand von Lido: eine Insel, die wir mit dem Wasserbus angefahren sind Im Juli gab es hier im Blog 10 Zeit- und Geldspartipps für eine Turbotour durch Italien in zehn Tagen. Einen Tipp möchte ich noch hinzufügen: Macht 14 Tage draus: zwei in Florenz und zwei am Strand, z.B. in Ostia in Rom und auf der Insel Lido in Venedig, wo wir jeweils nur eine Stunde verbracht haben, denn wir mussten rechtzeitig zurück sein, weil wir Reitferien hatten. Sollten wir Dan Brown's Inferno folgen, vielleicht dann ja mit dem Flixbus: Erst nach Florenz und dann nach Venedig - vielleicht dann ja wirklich mal mit einem Tag am Strand. Die Fahrt mit dem Flixbus nach Florenz kostet nur 30 Euro, von Venedig nach Hause 28 Euro und die Fahrt von Florenz nach Venedig 8 Euro - wäre ja auch einmal ein Geldspartipp, auch wenn es vielleicht keine Zeit spart, aber wenigstens verpestet man so die Umwelt nicht mit dem Flieger. Auf dem Weg zum Strand sehen wir uns den Markusdom von innen an ;) Übrigens geht es genau darum im Roman: Die Überbevölkerung der Menschheit, die Umweltprobleme, das Aussterben von Tieren und vieles mehr verursacht. Zwar wollen wir nicht hoffen, dass uns die Pest oder Ähnliches ereilt, aber drüber nachdenken sollte man, z.B. indem Menschen, die keine Kinder wollen, gesellschaftlich mehr anerkannt werden und das Rentensystem nicht darauf aufbaut, dass möglichst viele Kinder in die Welt gesetzt werden: Nicht nur bei uns, sondern auch in der dritten Welt: Würde es den Menschen dort besser gehen, würden auch die keine Notwendigkeit mehr sehen, möglichst viel Nachwuchs in die Welt zu setzen, um im Alter versorgt zu sein ... Insofern ist das Buch nicht nur ein Thriller, sondern hat auch eine versteckte Botschaft, aber mehr wird an dieser Stelle nicht verraten. In Siena waren wir auch: Ich will mal nicht hoffen, dass Dan Brown da auch noch einen Roman drüber schreibt, sonst kommen wir ja aus Italien gar nicht mehr raus - kleiner Scherz ;) Das Bild zeigt den Campus. Siena ist ebenfalls eine Reise wert, weil die Altstadt aus dem Mittelalter stammt und noch sehr gut erhalten ist. Florenz und Siena waren übrigens damals Konkurrenten und auch Lucca, wo wir einem Krimi gefolgt sind, war einmal Sitz der Herrscher (Bild unterhalb). Auf der Stadtmauer von Lucca sind wir Fahrrad gefahren. Im Roman von Elisabeth George ist oft von der Piazza Anfiteatro die Rede, die wir ebenfalls besucht haben. Blogbeitrag über diesen Krimi: HIER
Ob die Autorin Elisabeth George auch einmal Urlaub in Lucca gemacht hat, so dass sie ihren Roman "Nur eine böse Tat" dort angesiedelt hat? Diese Frage kann ich nicht beantworten, aber wir haben alles so vorgefunden, wie es im Roman beschrieben wurde - nur eines nicht: Das Haus des italienischen Inspektors in der Stadtmauer konnten wir nicht lokalisieren. Aber die Stadtmauer haben wir besucht und zwar mit dem Rad, was wir uns dort ausgeliehen haben, denn die Mauer ist so breit, dass man da gut drauf Rad fahren kann. Es sind auch nur vier Kilometer, so dass wir ratzfatz wieder am Fahhradverleih waren - es hat nur eine halbe Stunde gedauert. Dann haben wir den Ort, in dem der Roman spielt (kurze Zusammenfassung unten) noch zu Fuß erkundet. Insbesondere die Piazza Anfiteatro war faszinierend, weil der Platz oval ist bzw. die Häuser dort leichte Rundungen haben. Das liegt daran, dass die Häuser auf den Grundmauern eines Amphitheaters erbaut wurde. Lucca ist jedenfalls einer der schönsten Orte in der Toskana .. finden wir. Mehr Fotos findet ihr auf www.12oaks-ranch.de/blog/ . Das Dämonsloch in der Chigi- Kapelle (Illuminati-Roman) Im August habe ich ausführlich über den Roman "Illuminati" von Dan Brown geschrieben, denn diesen Spuren sind wir in Rom gefolgt (Romfotos): Pantheon, Chiese Santa Maria della Vittoria, Vatikan, Petersdom, Chiese Santa Maria della Popolo und der Vier-Ströme-Brunnen auf der Piazza Navona . Nun zunächst der Plot des Romans von Elisabeth George, der zwei Hauptfiguren hat, die wir schon aus ihren anderen Romanen kennen: Inspektor Lynley, ein adeliger Scotland-Yard-Inspektor und seine mollige Kollegin Barbara Havers, die häufig aneckt und sich nicht an alle Regeln hält, so dass man befürchten muss, dass sie ihren Job verliert. Dabei hat sie wirklich ein gutes Herz, denn sie will nur helfen und zwar ihrem pakistanischen Nachbarn, dessen Ex-Frau sang- und klanglos mit der gemeinsamen Tochter nach Italien ausgewandert ist. Ein schwerer Schlag für den Vater, weil die Tochter bei ihm gelebt hatte. Als diese Tochter dann auch noch entführt wird, gibt Barbara Havers den Medien einen Tipp, worauf erst dann Inspektor Lynley und dann sie selbst nach Italien entsandt wird. Neben Lucca kommt auch der wegen seinem schiefen Turm berühmte Ort Pisa im Roman vor, den wir ebenfalls auf unserer Turborundreise durch Italien besucht haben. Lest auch die 10 Zeit- & Geldspartipps für Italien  Die Stadtmauer
05.09.2019
Nicola Steiner Horsemanship
2 Kommentare
 Von Janik Steiner Hier mache ich Rast vor den Carcallathermen in Rom | mehr Rombilder HIER Als Historiker interessiere ich mich natürlich für Italien, vor allem für Rom. Doch als ich jünger war, erschien mir das Mittelalter und die frühe Neuzeit immer sehr langweilig. Dabei hat gerade die Geschichte Italiens so viel zu bieten. Einen Zugang sollte ich über die Videospielreihe Assassins Creed bekommen. Davon spielen zwei im spätmittelalterlichen Italien. Unsere Geschichte beginnt mit dem jungen Haudegen Ezio Auditore da Firenze (aus Florenz). Sein Vater ist ein einflussreiches und wohlhabendes Mitglied der Florenzer Gesellschaft und so ist sein Leben, abgesehen von einigen jugendlichen Prügeleien mit einer verfeindeten Familie und dem Fliehen vor dem Vater seiner Jugendliebe ziemlich unbeschwert. Der Vecchiopalast in Florenz - mehr Florenz-Fotos 12oaks-ranch.de/blog/ Doch sein Leben ändert sich grundlegend, als die Stadtwache in das Haus der Auditores eindringt und seinen Vater und seine Brüder als Verschwörer festnimmt. Nur Ezio konnte entkommen. Eine Geschichte über Macht, Verrat und eine uralte Gemeinde, die für Frieden und Freiheit der Menschen kämpft, beginnt. Eher durch Zufall begann meine Reise in Italien, das seit dieser spannenden Spiele endgültig zu meinem historischen Traumreiseziel wurde, auch in Florenz, den wir mussten unsere Reise ja auch zeitlich anpassen. Doch Florenz war gerade für mich auch ein perfekter Anfang. Durch die Straßen zu wandeln in der Stadt, in der so viele bedeutende Wissenschaftler und andere Persönlichkeiten Teile ihres Lebens verbracht haben (zu erwähnen sei hier zum Beispiel Leonardo Da Vinci, der in den Spielen als ein enger Freund Ezios porträtiert wird), war ein tolles Gefühl. Mehr Fotos aus der Toskana auf 12oaks-ranch.de/blog/ Aber auch die Straßen zu betrachten, in denen man sich als Ezio mit den Schergen der Unterdrückung gestritten und gekämpft hat, in hoher Geschwindigkeit vor den Stadtwachen geflohen ist und in erkunderischer Neugier an allen möglichen Fassaden geklettert ist, war ein ganz eigenes Erlebnis. Leider war ich in Florenz nicht in der Lage, viele Orte zu finden, die ich auch als Ezio besucht hatte, da mir viele nicht in Erinnerung geblieben sind. Jedoch fand ich das Gebäude, in dem Ezios Familie gefangen gehalten wurde und den Platz, an dem sie ihr trauriges Ende fand. Und als ich auf dem Fort Belvedere stand und über die Stadt blicken konnte, fühlte ich mich nicht nur wie Ezio, der auf verschiedensten Aussichtspunkten die Lage sondiert, sondern sah auch viele Kirchtürme, die ich in dem Spiel in todesmutiger Manier erklommen hatte. Mehr Fotos vom Forte Belevedere auf 12oaks-ranch.de/blog/ Aber zurück zu Ezio. Als Verschwörer und Verräter gesucht, muss er fliehen und gleichzeitig seine Schwester und seine Mutter sicher aus der Stadt bekommen. Hilfe erhält er hier von einem alten Freund der Familie, Machiavelli, einer geheimnisvollen Person, der sich selbst Volpe (der Fuchs) nennen lässt und einer Gruppe Kurtisanen. Sein Ziel ist sein Onkel Mario, der in der Toskana Leiter eines kleinen, befestigten Dorfes und einer Söldnerarmee ist. Dort erfährt er das Geheimnis seiner Familie, nämlich, dass sowohl sein Vater, als auch sein älterer Bruder Mitglied einer Geheimgesellschaft, der Assassinen, gewesen sind. Diese Gesellschaft verteidigt die Welt gegen die Templer, eine Organisation, die nach immer mehr Macht trachtet und versucht, die Erde zu kontrollieren (hier kann man voll von künstlerischer Freiheit reden, denn beide Gruppierungen sind zwar historisch nachweisbar, aber eben nicht in diesem Ausmaß und Kontext). Zumindest schwört Ezio Rache an den Templern, die für den Tod seiner Verwandten verantwortlich sind und lernt die Wege der Assassinen. Sein erstes Attentat ist in einer kleineren Stadt in der Toskana. Die Stadtmauer von Lucca ist typisch für toskanische Kleinstädte Auch ich habe mir Orte in der Toskana angeschaut, aber nicht Marios Villa und auch nicht den Ort von Ezios ersten Auftrag. Für mich ging es nach Lucca und Siena. Aber auch diese Orte waren von einer Steinmauer umgeben und hatten ihre ganz eigene Geschichte und Architektur. Aber diese gehören nun mal nicht in diese Geschichte. Nachdem Ezio in Florenz den Medici bei ihrem Aufstieg geholfen hat (die Templer hatten sich gegen diese Familie verschworen), machte er sich auf nach Venedig, um Jagd auf weitere hohen Tiere der Templer zu machen. Auf den Weg trifft er seinen alten Freund Leonardo Da Vinci, der ebenfalls unterwegs nach Venedig ist, wobei es zu einer Verfolgungsjagd zwischen Ezios Kutsche und Templerschergen kommt. In Venedig angekommen erfährt Ezio von einem Attentat gegen den amtierenden Dogen. Für ihn ist klar, dass er es verhindern muss, doch er kommt nicht in den Dogenpalast, denn er ist schwer bewacht und seiner Mauern unüberwindlich. Und bevor ich nun erzähle, welch interessanter Plan dort zustande kam, der eine sehr coole Gameplay- Passage führte, noch mal ein paar Erfahrungen aus Venedig, im Bezug auf das Spiel. Wie im Spiel konnte ich mich durch enge Gassen bewegen und auch wenn ich jetzt nicht Wände hoch geklettert bin, so gab es mir dasselbe Gefühl des Erkunders, dass diese Spielreihe so einzigartig macht. Vor dem Dogenpalast hatte man dasselbe Gefühl eines beeindruckenden, unüberwindlichen Eindrucks. Nur das Eintreten in den Palast war um einiges einfacher, denn inzwischen hatten wir eine Karte und es war, im Gegensatz zum Mittelalter auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Innenhof im Dogenpalast Aber wie kam Ezio nun in den Palast? Einfach gesagt, von oben. Mit der Hilfe einer Erfindung Leonardos, einem Fluggleiter, konnte er die Mauer überwinden. Damit man im Spiel nicht abstürzte, ist man über Feuer geflogen, damit die warme Luft einem neuen Auftrieb gibt. Doch trotz der ganzen Mühen konnte Ezio den alten Dogen nicht retten, die Templer stellen den neuen Dogen und kontrollieren die Stadt. Entsprechend hat Ezio nun viel zu tun, um die Stadt wieder zu befreien. Über mehrere Attentate und Informationen erfährt er zwei wichtige Sachen. Zum einen, dass der Kopf der Templer der amtierende Papst Alexander Borgia ist und das eine Gruppe von Templern versucht, ein wertvolles und mächtiges Artefakt zu bergen. Das Arsenale im Stadtteil Castello Im Spiel versucht man zuerst, die Expedition, die vom venezianischen Arsenale aus startet, aufzuhalten, doch dies ist nur ein Teilerfolg. Er kommt zwar ins Arsenale und kann eine weitere Templerpersönlichkeit ausschalten, die Flotte sticht jedoch dennoch in See. Ich selber konnte leider nicht ins Arsenale, da es teilweise noch ein Militärgebiet ist, aber es von außen zu betrachten war auch schon ziemlich cool. Das erste Spiel endet mit Ezios Reise nach Rom, um sich des Papstes zu entledigen, in der Mission selbst bewegt man sich durch den Vatikan, aber sowohl in der Mission, als auch bei meinem Rombesuch, war das, was ich besuchen konnte sehr beschränkt (obwohl ich bei meinem eigenen Besuch um einiges mehr sehen konnte) und es gab kaum Überschneidungen. Entsprechend gibt es hier in Sachen Assassins Creed für mich nicht so viel zu erzählen. Ich sag nur so viel, dass der Papst hier nicht sein Ende fand und das ich nur empfehlen kann, das Spiel selbst zu spielen. Blick aus dem Fenster der vatikanischen Museen Im Anschluss folgt das Spiel Assassins Creed Brotherhood, das sich komplett auf Rom bezieht. Da der Borgia-Papst nicht getötet wurde und die Familie der Borgia Ezio als eine Bedrohung sehen, greifen sie das Dorf seines Onkels an. Ezio wird verletzt, wird jedoch von seinem Freund Machiavelli nach Rom gebracht, wo er versorgt wurde. In Rom selbst nimmt Ezio jetzt den Kampf gegen die Borgia auf, findet neue und alte Verbündete und klettert wieder auf verschiedenen historischen Gebäuden herum. Da sowohl Rom, als auch das Spiel viel zu bieten haben, werde ich auch hier vieles abkürzen und vor allem von den Abenteuern auf und in den alten Bauwerken berichten. Aber vorher möchte ich zumindest erzählen, dass im Spiel das Versteck der Bruderschaft sich auf der Tiberinsel befindet. Als ich jedoch dort war, konnte ich davon nichts sehen, aber es ist ja auch eine Geheimgesellschaft. Ein besonderes Highlight meines Rombesuches war jedoch die Engelsburg. In Assassins Creed ist dies der am stärkste bewachte Ort im ganzen Spiel und die Engelsbrücke ist der perfekte Ort für ein Stand-off mit den Stadtwachen. Erkunden kann man die Burg selbst aber im Spiel leider kaum. Es gibt eine Mission, in der man in die Burg eindringen muss, um eine verbündete Adelige zu befreien, man ist dabei aber so sehr mit Schleichen und Kämpfen beschäftigt und stark in seinen Wegen beschränkt, das man nicht viel sieht. Spaß macht es dennoch, sich dort einzuschleichen und den Wachen auf der Nase herumzutanzen. Blick von der Engelsbrücke auf die Engelsburg - mehr Fotos HIER Bei meinem Besuch selbst konnte ich mir jedoch fast die ganze Festung in Ruhe ansehen. Es gab ja auch keine wütenden Soldaten, die mich daran hindern wollten. Ein paar Gänge in der Burg hab ich auch wieder erkannt, aber cool war auch die Aussicht und eine Waffenausstellung, von denen man in Assassins Creed schon selbst welche geschwungen hatte. Der andere Ort, der sich immer noch sehr nach Assassins Creed angefühlt hat, war das Forum Romanum. In diesen Ruinen gibt es im Spiel viel zu entdecken, unter anderem auch die Rüstung von Romulus in einer versteckten Gruft. Zusätzlich dazu konnte man hier viel klettern und musste sich in einer Mission in eine Party einschleichen, was wirklich ziemlich schwer war, denn die Wachen standen immer so, dass sie einen sehen konnten und die Verstecke waren nicht immer leicht zu erreichen. Eine echte Herausforderung also. Und auch persönlich ist es ein toller Ort, allein die Vorstellung, welch wichtigen Entscheidungen im antiken Rom hier durch die Volkstribune ausgelöst wurden, erfüllt einen mit Ehrfurcht. Was einen auch immer interessiert, das Forum Romanum ist ein wirklich beeindruckender Ort, obwohl es teilweise nur noch Ruinen sind. Das Kollosseum - Fotos vom Forum Romanum HIER Zu guter letzt will ich noch vom Kolloseum erzählen. Und ich kann mich echt nicht entscheiden, ob mir das virtuelle oder das echte besser gefällt. Beide sind nämlich sehr beeindruckend. Bei dem persönlichen Besuch gab es eine spannende Ausstellung und super Ausblicke nach innen und außen. Aber im Moment wird dort restauriert und so ein paar moderne Gerüste sehen natürlich nicht so toll aus. Das Spiel bietet hier einen leicht zugewachsenen Charme und man wird in seiner Erkundung von nichts beschränkt. Aber es ist eben nur virtuell. Die Mission im Kolloseum ist jedoch auch sehr cool, denn hier nimmt man an einem Theaterstück über die Kreuzigung Christus teil, um mal wieder ein Attentat zu verhindern, das ausnahmsweise auch mal gelingt. Zum Abschluss sag ich noch, dass dies natürlich nur meine Highlights sind. Im Spiel selbst gibt es noch viel mehr zu entdecken und erkunden, ebenso in der Stadt, so das es unmöglich ist, alles zu erwähnen. Auf jeden Fall ist das Spiel eine großartige Vorbereitung für einen Besuch in die genannten Städte und ein einfacher, wenn auch stark fiktiv angehauchter Einstieg in die Geschichte des italienischen Spätmittelalters. Lest auch die Blogbeiträge, wo ich mit meiner Mutter den Spuren des Romans Illuminati von Dan Brown folge und den Blogbeitrag über einen Roman, der in Lucca spielt: Nur eine böse Tat von Elisabeth George.

Vom Circus Maximus über Tiberinsel und Pantheon zum 4-Ströme-Brunnen

Unsere erste Station in Rom war der Circus Maximus, von dem man einen guten Blick auf den Palatin hat, den wir aber erst am 3. Tag besucht haben (Fotos unten).

Die zweite Station des ersten Tages war der Herkulestempel. Von dort sind wir zur Cloaca Maxima, dann über die Brücke ans andere Ufer und über eine Insel zurück. Die Tiberinsel spielt eine Rolle in Dan Browns Roman Illuminati, der unser roter Faden in Rom war.

Auf dem Weg von der Insel zum Pantheon sind wir in einen Platzregen geraten, haben uns kurz in einem Hauseingang untergestellt, hatten dann aber keine Lust mehr zu warten und wurden völlig durchnässt. Aber nach einer Viertelstunde ist man aufgrund der Temperaturen in Rom schnell wieder trocken. Vielleicht war der Regen sogar ein Vorteil, denn der Eintritt ins Pantheon ist zwar kostenlos, aber es gibt Warteschlangen, die bei Regen nicht ganz so lang sein dürften. Fotos einer durchnässten Nicola: nächste Galerie.

Von der Bibliothek haben wir in den Vatikanischen Museen nur den Eingang gesehen, aber viele Kunstwerke: s. unten.

Das Pantheon war unsere erste Station auf den Spuren von Dan Browns Roman 'Illuminati'. Die Hauptfigur Robert Langdon hat in der Bibliothek des Vatikan ein Rätsel von Galileo Galileo gefunden,in dem vom 'Grab Rafaels' die Rede ist. Der Scherge der Illuminati hat angekündigt, dass er an diesem Grab den ersten Kardinal ermorden wird. Das Grab, in dem Rafael begraben ist, liegt im Pantheon (letztes Foto). Dort angekommen, wird Robert Langdon jedoch klar, dass nicht das Grab Rafaels gemeint ist, der hier ohnehin erst ein Jahrhundert nach der Zeit des Galileo Galilei bestattet wurde und vorher gar nicht in Rom bestattet war, sondern ein Grab, dass dieser entworfen hat. Dieses Grab war in Santa Maria Del Popolo. Wir sind zwar der Spur des Buches gefolgt, aber nicht in der richtigen Reihenfolge: Um uns unnötige Fußwege zu ersparen, haben wir mithilfe von Google Maps Touren zusammengestellt, wo Sehenswürdigkeiten beieinander liegen bzw. ohne Umwege zu erreichen sind. Unseren Weg findet ihr bei meinen Zeit- und Geldspartipps für Italien.

 

Zum Blogbeitrag "Auf den Spuren von Dan Browns Illuminati" HIER klicken.

Der vierte Kardinal im Illuminati-Roman wurde ein Opfer des Elements Wasser und ertrank im Vier-Ströme-Brunnen auf der Piazza Navona. Der Held des Romans hat versucht, ihn zu retten und über die Wasseroberfläche zu bringen, aber das gelang nicht, weil der Kardinal an einen schweren Gegenstand gefesselt war.

Der erste Kardinal wurde Opfer des Elements Erde (erstickt in der Chigi-Kapelle der Chiese Santa Maria del Popolo), der zweite des Windes (siehe Petersdom-Bilder unten), der dritte des Elements Feuers (in der Vittoria-Kirche verbrannt, Fotos ebenfalls unterhalb)

Am Abend des ersten Tages waren wir im Capitol. Von dort hat man einen guten Blick aufs Forum Romanun bzw. auch umgekehrt vom Forum Romanum auf Capitol (mittleres Bild: Rückseite des Gebäudes). Die letzten beiden Bilder zeigen ein Prestigeobjekt, das antik aussieht, aber gar nicht antik ist: Es ist ein Bauwerk aus dem 20. Jahrhundert, was fast schon alle anderen Bauwerke überragt: Für unseren Geschmack zu neu und zu pompös.

Der Morgen des zweiten Tages: Durch einen Park zur Katakombe Kallistus

Vom Stadtteil San Giovanni, wo unsere Unterkunft war, hätten wir 40 Minuten Bus fahren müssen, um zu den Katakomben an der Via Appia Antica zu kommen. Janik hatte keine Lust auf Bus, also haben wir auf Google Maps nachgesehen, wie weit der Weg zu Fuß ist und es gab eine tolle Abkürzung durch einen wunderschönen Park und da hat es auch nicht länger gedauert als mit dem Bus (Fotos oberhalb). 

 

In den Katakomben (das waren unterirdische christliche Friedhöfe) darf man nicht fotografieren, aber es gibt ein paar Bilder von drumherum. Weil es an den Katakomben keine Metro gibt, haben wir das Gelände auch zu Fuß verlassen (Fotos unterhalb). Wer sehen will, wie es innen aussieht, findet auf der Website der Calixtus-Katakombe Fotos.

Nachdem wir das Gelände verlassen hatten, kamen wir an eine Stadtmauer (davon gibt es wohl mehrere in Rom) und sind immer der Nase nach (also laut Google Maps geradeaus) gewandert, bis wir vor den Carcalla Thermen standen. Von da aus war es nicht weit bis zur Metrostation Circus Maximus und von da aus sind wir (mit Umsteigen bei Termini von Linie B zu Linie A) zur Station Repubblica, denn von da aus ging es zur ersten Station unseres Nachmittagsprogramms Sehenswürdigkeiten zwischen den Kirchen della Vittoria und del Popolo. Damit waren wir so schnell fertig waren, dass wir zwei Stunden später wieder zurück in die Linie B gewechselt sind, um uns spontan die antike Stadt Ostia anzusehen.

Teresa in Verzückung und die Elemente Erde & Feuer aus Illuminati-Roman

Der dritte ermordete Kardinal wurde in der Kirche Santa Maria della Vittoria verbrannt. Die Mordorte folgen einem Rätsel des Galileo Galileo, das über vier Stationen in Rom zur Kirche der Erleuchtung führt. Der Engel in der Skulptur "Verzückung der heiligen Teresa" (sie hat wohl einen Orgasmus) hält einen goldenen Pfeil in der Hand, der die Richtung zum Vier-Ströme-Brunnen auf der Piazza der Navona zeigt. Dort geschah der vierte Mord mit dem Element Wasser. Im externen Blog lesen: Auf den Spuren von Dan Browns Illuminati.

Als ich vor 25 Jahren mit meinem Ex-Mann in Rom war, haben wir den Brunnen auf der Piazza Barberini für den Trevibrunnen gehalten. Der ist zwar schön und der Platz kommt ja ebenfalls in Dan Browns Illuminati-Roman vor, aber wo waren die Touristen? Ja, die waren am richtigen Trevibrunnen in der nächsten Galerie, der ist nämlich gleich um die Ecke.

Must-Watch in Rom: Der Trevibrunnen und die Spanische Treppe

Als ich vor fast 25 Jahren mit Janiks und Larissas Vater in Rom war, war ich festen Glaubens die Spanische Treppe gesehen zu haben. In Wirklichkeit sind wir 50 Meter vor einer anderen Treppe stehen geblieben und haben uns gewundert: "Das soll die berühmte Spanische Treppe sein" (das letzte Foto zeigt eine Treppe, die ähnlich unscheinbar ist)

Am Fuße der Spanischen Treppe stehen Pferdekutschen mit derart engen Scheuklappen, dass die Pferde quasi blind sein dürften & somit gezwungen, dem Menschen zu vertrauen.

Der Ort des ersten Mordes war bei uns die vorvorletzte Dan-Brown-Station

Der erste Kardinal in Dan Browns Roman Illuminati ist in der Kirche Santa Maria del Popolo ermodert worden und zwar mit dem ersten der vier Elemente: Erde. Die Erde wurde ihm in den Mund gestopft, so dass er erstickt ist. Dies geschah in der Chigi-Kapelle (die Kirche hat mehrere Kapellen rechts und links), wo sich ein runder Stein zum Dämonenloch im Boden befindet. Die Chigikapelle (es ist die zweite links in der Kirche) und diesen runden Stein seht ihr auf den ersten Bildern. Der Mann auf der Treppe kontrolliert, dass man nicht mit dem schulterfreien Top in die Kirche geht, deswegen habe ich mir einen Schal gekauft, den Janik später in unserer Rom-Unterkunft geknipst hat bzw. auch das Outfit mit dem trägerfreien T-Shirt, womit man in Rom in keine Kirche kommt. Die letzten Bilder zeigen den Aufgang zur Aurelianischen Mauer, die ihr in der übernächsten Galerie seht.

 

Zum Blogbeitrag "Auf den Spuren von Dan Browns Illuminati" HIER klicken.

Geplante Endstation des Plans für 2. Tag im Rom: Stadtpark Villa Borghese

Unser zweiter Tag in Rom hat mit einem Besuch im Park begonnen und sollte dort ursprünglich auch enden, denn unmittelbar nach dem Eingang zur Kirche Santa Maria del Popolo bzw. an der Metrostation Flaminio beginnt der Park Villa Borghese. Bevor man in den Park geht, sollte man einen Blick nach rechts auf die aurelianische Mauer wagen:

Weil an der geplanten Endstation aber noch so viel vom Tag übrig war, hatten wir noch einen Plan B und der ging zur Hafenstadt Ostia mit einem Zwischenstopp in Ägypten ;)

Von Ägpten nach Rom verirrt? Die Piramide an der Stadtmauer

Gegen die ägptischen Pyramiden ist die Piramide in Rom zwar ein Fliegenschiss, aber man sollte trotzdem hinfahren: Einmal hin mit der Metro, angucken, knipsen und wieder rein in den Bahnhof, aber dieses Mal nicht zur Metro, sondern zur S-Bahn (Gleis 2) in Richtung Ostia (Fotos in der nächsten Bildergalerie). Wir hatten ein 72-Stunden-Ticket für 18 Euro, das für beides gilt. Die Metrolinie B fährt fast im Minutentakt, die S-Bahn nach Ostia alle 20 Minuten - auch abends. Wer sich nicht so sehr für antike Hafenstädte interessiert, kann vor dort aus auch ans Meer fahren: Für Strandfotos bitte ganz nach unten scrollen ...

Ausflug in die Antike: Kollosseum, Palatin, Forum Romanum & Ostia

Unser Programm, das wir uns für den zweiten Tag in Rom zurecht gelegt haben, war bereits um 13 Uhr beendet. Also haben wir uns entschlossen zur Hafenstadt Ostia zu fahren. Diese Stadt ist versandet und wurde im vierten Jahrhundert aufgegeben, vergessen und im letzten Jahrhundert, wenn auch komplett zugewachsen, wieder entdeckt. Interessant ist es, dass man hier viele Alltagsgebäude findet, wohingegen in Rom-Mitte eher die Antike der Reichen repräsentiert wird.

Das letzte Foto der vorherigen Galerie zeigt die Nekropolis: Das Erste, was man sieht, wenn man Ostia betritt. Kurz darauf sieht man das Badehaus, worin sich auch ein großes Mosaik befindet. Die anderen Mosaike der nächsten Galerie stammen aus anderen Gebäuden.

Die ersten fünf Fotos der nächsten Galerie zeigen das Forum. Die letzten Ostia von oben.

Besonders faszinierend war das Theater, wo es auch heute noch Aufführungen gibt, allerdings mit moderner Technik:

Nachdem wir auch noch am Strand waren (Fotos ganz unten), ging es am 3. Tag unseres Rom-Aufenthaltes wieder in die Antike. 

Tipp: Kombikarte Kollosseum, Palatin & Forum Romanun vorab online kaufen

Es gibt viele Amphittheater, aber im Zentrum von Rom steht das größte. Hier empfiehlt es sich dringend Karten vorab zu bestellen (siehe auch Blogbeitrag: Zeit- & Geldspartipps für Italien).

In der Nähe des Kollosseums gibt es eine Touristeninformationen (Richtung Kaiserforen), davor kann man sehr günstig für unter 10 Euro essen: ein Nudelgericht mit Pommes und Getränk. Empfehlenswert ist auch die Piazza de Navona, wo man Pizza to go kaufen kann.

Zwischen Circus Maximus und Forum Romanun ist der Palatin: Einer der sieben Hügel auf denen Rom erbaut wurde. So gesehen die Wohngegend der High Society, der Reichen:

Das Forum Romanum war der Ort der Versammlungen und des Handels, wo sich die Mächtigen mit Prestigebauten profilierten.

Als im Forum Romanum kein Platz mehr für Prestigebauten war, haben die Kaiser nebenan neue Foren errichtet. Entsprechend heißen sie Kaiserforen. Das von Cäsar ist vom Forum Romanum aus auf Holzwegen begehbar.

Der 4. und letzte Tag in Rom stand nochmal im Zeichen von Dan Browns Illuminati-Roman.

Zwischen Rom & Vatikan: Der Petersdom, wo Petrus Gebeine liegen

Rund um den Obelisken sind die zahlreichen Winde im Boden eingelassen. In Dan Browns Buch Illuminanti war "West Ponente" einer der Wegweiser zur Kirche der Erleuchtung. Hier wurde der zweite Mord an einem Kardinal mit dem Element Wasser verübt: Er ertrank.

Grundsätzlich meinen wir ja, dass man nicht jede Kirche in Rom bzw. Italien besuchen kann oder sollte, aber der Petersdom ist ein Muss. Wir waren morgens um 9 da, da ist es nicht so überfüllt.

Könnte man die Stufen hinunter gehen, käme man zum Grab des Petrus, das sich direkt unterhalb des Altars befindet:

Von hohen Mauern umgeben: Der Vatikan als kleinster Staat der Welt

Erste Station: Skulpturen z.B. vom Nil (1. & 9. Bild), Herkules (2. & 11. Bild), Hermes (3. Bild), Athene (5. Bild), Kaiser Augustus / Octavius (12. Bild), Cicero (letztes Bild der Galerie)

Danach ging es zu den Kunstwerken aus Ägypten: Die kleinen Skulpturen hat Janik ägyptische Actionfiguren genannt, z.B. GI Pharao.

Die letzten drei Fotos zeigen die beiden Wendeltreppen am Eingang und Ausgang der vatikanischen Museen.

Im Vatikan ist jedes Zimmer ein eigenes Kunstwerk, besonders die Decken faszinieren.

Die folgende Fotogalerie zeigt die Vielfalt der Kunstwerke. Das 1. Bild zeigt die Eingangstür zur Bibliothek, in der Robert Langdon - Held aus dem Illuminati-Buch von Dan Brown - dem Rätsel des Galileo Galilei auf die Spur kommt. Wir haben alle Stationen des Buches besucht. Zum Blogbeitrag "Auf den Spuren von Dan Browns Illuminati" HIER klicken.

Von den Fenstern der Museen gibt es zahlreiche Blicke ins Innere des Vatikans. Wir konnten sogar einen Teil der berühmten Gärten betreten. Beim nächsten Mal würde ich gerne mit der Mini-Bahn durch die vatikanischen Gärten tuckern. Man kann als Tourist sogar einen ganzen Tag im Vatikan zubringen, aber dazu hatten wir keine Zeit, weil uns so viele andere Dinge in Rom interessiert haben, z.B. die Engelsburg, die wir am Nachmittag dieses Tages besucht habe (siehe Galerien unterhalb).

Den letzten Tag in Rom hat uns die Engelsburg versüßt ...

Die letzte Station in Rom war die Engelsburg und damit auch die Auflösung in Dan Browns Roman "Illuminati", den hier war der Ort, wo Galileo Galilei laut Roman eine Spur durch Rom gelegt hat. Hierzu schreibe ich noch einen gesonderten Blogbeitrag.

Von außen sieht die Burg ja sehr rustikal aus. Innen zeigt sich ein anderes Bild:

Die Engelsbrücke vor der Burg ist ein wahres Kunstwerk (siehe auch die letzten drei Bilder oberhalb). Darüber ist der Mörder der Kardinäle in Dan Browns Illuminati mit dem Lieferwagen gefahren. In der Realität wäre nicht genug Platz, um die Burg mit dem Auto zu befahren - zumindest nicht von der Brücke aus, aber in einem Roman darf man seiner Fantasie freien Lauf lassen, denn es ist wirklich ein sehr spannendes Buch.

 

Zum Blogbeitrag "Auf den Spuren von Dan Browns Illuminati" HIER klicken.

Der unheimliche Geheimgang und das Waffenarsenal

Die Engelsburg war einer unser Höhepunkte Roms: Am meisten hat mich "il passetto" fasziniert: Ein Verbindungsweg zwischen dem Vatikan und der Burg (Fotos oben). In Dan Browns Illuminati-Roman war dieser unterirdisch. In Wahrheit ist er gut zu sehen.

Die Fotos der verschiedenen Waffen stammen alle von Janik, der mir als angehender Historiker einiges über die Unterschiede erzählen konnte.

Engelsburg mal anders: Mode, Essen & Rest vom Schützenfest

Die Gastronomie mitten in der Burg hat uns gefallen, nicht aber die Modenschau am Ende. Unterhalb noch die Bilder, die irgendwie in keine Kategorie passen wollten ;)

Am zweiten Tag in Rom waren wir ja in der versandeten Hafenstadt Ostia, die im 4. Jahrhundert aufgegeben wurde. Da wir ja schon so nah am Meer waren, hatte ich die Idee mit der S-Bahn zwei, drei Stationen weiter zum Strand zu fahren und eine Pommes zu essen. Wir haben auf Anhieb einen netten Strand gefunden, aber da gab es keine Pommes. Also sind wir dummerweise zurück nach Lido-Zentrum, wo wir viel weiter gehen mussten, um ans Meer zu kommen und die Pommes völlig überteuert war. Der Traumstrand war es auch nicht mit den Sonnenschirmen in Reih und Glied und dem einzigen Zugang zum Strand, der durch ein weißes Geländer abgetrennt ist. Aber als ich die Füsse im Meer hatte, war ich für alles entschädigt. Ich liebe es die Wellen um meine Füsse spülen zu lassen und dem Meeresrauschen zu lauschen.

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