12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten
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Grüner Grünkohl for President & Weihnachtsmarktbilder in der Fotogalerie

Am 1.12. begann unser ADVENTSSPIEL und auf dieser Seite findet ihre einige Hinweise.

Am Wochenende war ich auf dem Weihnachtsmarkt in Lindlar, wo ich u.a. Grünkohl für die Grünen verkauft habe oder eigentlich eher für Grüne und SPD, aber das klingt nicht so gut. Immerhin haben wir einen gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten: Marco Mann, den ich ja beinahe schon deswegen unterstützen würde, weil er im selben Dorf wohnt wie ich: im neugekürten Golddorf Scheel.

Da die Grünen aber dafür bekannt sind, dass sie auf Inhalt setzen, habe ich mir letzte Woche auf der Grünen-Sitzung einmal sein Programm angehört und - Gott sei Dank: Auch inhaltlich ist es der richtige Mann für Lindlar -hier der Bericht: http://gruene-lindlar.de/?p=3857 

Unterhalb findet ihr Fotos von der Sitzung und vom Weihnachtsmarkt(Marko Mann ist auf dem Bild links / auf dem 1. Bild in der Galerie geben sich alter & neuer Vorsitzender die Hand und dann kommen die Weihnachtsmarkt-Fotos).

Es war übrigens meine erste Sitzung bei den Lindlarer Grünen, weil ich mich bisher im Wahlkampfteam des oberbergischen Kreises stark gemacht habe (Berichte hierzu aus dem politischen Blog über die blauen Buttons unterhalb).

Aber ich glaube in meiner Heimatstadt kann man mich auch ganz gut gebrauchen, denn wir sind nur knapp ein Dutzend Mitglieder, aber die haben es in sich und holen etwa 15 Prozent der Wählerstimmen und waren auch beim "Grünen"-Grünkohl der SPD emsige Helfer. Und eins verspreche ich Euch: Es wird nicht beim Grünkohl verkaufen bleiben.

Unterricht mal anders: Alleine ausreiten üben

 

Mit Steffi & und ihrer Tinkerstute Kaylie, die ich Euch im NHS-Blog vorgestellt habe, mache ich derzeit einen ganz anderen Unterricht. Das Pferd Kaylie soll lernen alleine ins Gelände zu gehen, also begleite ich die beiden zu Fuß in den Wald. Mal trennen sich unsere Weg und wir treffen uns eine Viertelstunde später, mal lasse ich mich zurückfallen und zwischendurch üben wir im Gelände Horsemanship-Strategien wie Annäherung und Rückzug, Touch-it-Pattern oder probieren Möglichkeiten aus, damit Kaylie auf dem Heimweg nicht immer schneller werden möchte. Und zwischendrin mache ich dann auch mal ein paar Fotos. Mehr von Kaylie & Steffi lest ihr, wenn ihr auf die nächste Zeile klickt:

 

Wo ist denn bloß der rote Knopf beim Pferd?

BRANDNEU: Bestellt unseren Newsletter über das Formular unterhalb

Brandneu: Ihr könnt jetzt bei uns den Newsletter bestellen, der einmal monatlich versendet werden soll. Darin machen wir dann auf die neuesten Blogbeiträge aufmerksam oder auch auf die Toptermine wie z.B. Reitferien oder der Halbtagesritt  am 18.11. um 12 Uhr (Fotos unterhalb).

So zumindest der Plan - vielleicht ja auch das Top-Video des Monats oder so. Anmelden könnt ihr Euch über das Formular oder ihr schickt eine Mail an info@12oaks-ranch.de - unsere neue eMail-Adresse - die alte tut es aber auch noch: nicola-steiner@t-online.de

BTW: Ich schicke ihn vorab an unsere Kunden, die ich im Mail-Verzeichnis habe und wer das nicht möchte, kann unten ein Feld zum Abbestellen klicken oder eben mir per Mail Bescheid sagen, falls dies nicht gewünscht ist oder aber auch Bescheid sagen, wenn der Newsletter doch nicht bei Euch ankommt - ist ja ein neues Tool. Danke für die Hilfe.

Büchlein auf Amazon ausverkauft

 

Ich habe ein tolle 4-my-horse Rezension auf mein Büchlein erhalten und das gestern auf Facebook geteilt und stellt Euch vor: Das Buch ist bei Amazon jetzt schon ausverkauft (zwischenzeitlich sind sie wieder verfügbar - zwölf auf Lager, früher waren es nur sechs bis acht):

 

HIER GEHT ES ZUR REZENSION

 

Erhältlich sind die Bücher aber nach wie vor. Am Schnellsten geht es jetzt über Books-on-demand bzw. den

 

BOD-BUCHSHOP (HIER KLICKEN)

11.11. Karnevalssaison eingeläutet ... tätäää ....

 

Wir haben ja für alles unsere Delegierten und für die offizielle Eröffnung der Karnevalssession ist bei uns Larissa zuständig, die wir mit ihren Freunden nach Köln geschickt haben.

Die jungen Leute hatten so eine Art Gruppenkostüm mit dem Thema Entenhausen. Es gab Tick und Tricks und Tracks und auch Panzerknacker machten den Kölner Heumarkt unsicher.

 

Erratet ihr als was Larissa verkleidet ist??

 

Genau: Daisy Duck mit weißem Entenpopo und rosa Schuhe. Die Haarschleife hat Larissa sich mit der Heißluftpistole selbst geklebt.

"Eene Besuch im Zoo" ... träller  .... Zoo Neuwied im Westerwald oder so ....

Für Fotos vom Ausreitgelände zum Vogelsberg: Bitte nach unten scrollen

Der Halbtagesritt zum Vogelsberg war gut besucht: Drei Hunde und das Warmblut Merlin waren auch dabei

Den Ausritt auf den Vogelsberg haben Larissa und ich nicht ohne Grund gemacht, denn wir wollten eine neue Strecke für unseren Halbtagesritt ausbaldowern. Da die Strecke etwas zu kurz war, sind wir heute noch mal zu Fuß in der Ecke gewesen, um einen passenden Bogen hinzuzunehmen. Bei der Gelegenheit haben wir dann auch den Baum zur Seite geschafft, der mich am Donnerstag beiseite schaffen wollte.

Die Bilder oberhalb sind von unserem Ausritt gestern auf dem Vogelsberg, bei dem Fancy mir quasi das Leben gerettet hat (Foto rechts: Schnappschuss nach dem Ausritt):

 

Auf dem Weg lag ein umgestürzter Baum und ich dachte, dass ich drunter her passe, wenn ich mich ganz dicht an den Pferdehals dränge. Das Konzept ging bei den ersten drei Ästen auf und dann machte es Klong und ich war zwischen vierten und dritten Ast quasi eingeklemmt und quietschte erschrocken "Whoa". Larissa ließ Queenie einfach stehen und kam mir zuhilfe und was bin ich froh, dass Fancy sich außer einen von mir gewollten Schritt rückwärts nicht von der Stelle bewegt hat, so dass ich mich zwischen Ästen und Pferd gen Boden quetschen konnte. Larissa hat schon gedacht, ich komme da nie wieder runter. Das ist jetzt schon das zweite Abenteuer innerhalb von zwei Wochen, denn mit Queenie bin ich ja neulich gestürzt (HIER NACHZULESEN)

 

Im OKTOBER-BLOG findet ihr zwei Geburtstagsausflüge (Ausstellung "Wunder der Natur", Burg Satzvey, Drachenfels) und Fotos und Scoresheets von der Hund-Pferd-Messe.

Etwas Besonderes: Ein geschecktes Warmblut

 

Merlin und Elli waren beim Ausritt zum Vogelsberg zwar die Fünften im Bunde, aber kein fünftes Rad am Wagen: Die Pferde haben sich so gut verstanden, dass Merlin noch einige Zeit unseren Pferden hinterher gewiehert hat, als sich die Wege trennten.

Abgesehen von der Farbe ist Merlin auch sonst ein besonderes Pferd, denn er läuft seiner Besitzerin wie ein Hund hinterher, so dass sie kein Halfter braucht, um ihn von der Weide zu holen.

Ich persönlich finde es schön, auch mal Kunden zu haben, die kein Problem haben, sondern einfach nur deswegen Unterricht nehmen, weil sie die Kommunikation mit dem Pferd verbessern und Spaß haben möchten. Probleme hat es bei den beiden wohl früher auch gegeben und Merlin konnte auch buckeln, aber wenn die Beziehung stimmt, dann lösen sich bekanntlich alle Unarten von Pferden in Luft auf und das hat Elli ganz alleine geschafft.

Sie war übrigens testweise dabei, denn im Frühjahr wollen wir gemeinsamen ans andere Ende von Lindlar reiten, allerdings sind noch Plätze frei mit unserem oder Ihren Pferden:

 

Mitreiter für Zweittagesritt gesucht: Der L-Weg rund um die Gemeinde Lindlar

Der Ausritt hat mittlerweile stattgefunden und alle waren glücklich. Bericht ist ganz oben.

 

Mit dabei war auch noch Warmblut Merlin - ich schau mal, ob ich von dem ein Foto auftreibe. Hier jedenfalls die, die mit unseren Pferden dabei waren und die drei Hunde.

Ein Kreis schließt sich:

Mutter & Sohn an Uni Siegen

 

Janiks Universitätslaufbahn hat vor 20 Jahren in der Krabbelstube (Foto rechtsbegonnen (und jetzt ist er als Student dorthin zurück gekehrt). Letzte Woche habe ich ihn begleitet und habe große Augen gemacht, denn die Mensa von früher gibt es nicht mehr bzw. sie wird gerade umgebaut und ist deswegen vorübergehend in einem Container untergebracht, weil die alte Mensa und die Bibliothek umgebaut werden. Gegessen haben wir in der Cafeteria und ich ich fand es irgendwie schade, dass der Salatwrap doppelt so teuer ist wie die Pommes-Mayo. Aber heutzutage wird ja leider alles privatisiert und so ist es auch bei den Studenten wie überall: Gesund und umweltschonend schont nicht gerade den Geldbeutel. Gefreut hat mich aber, dass Studenten nach wie vor politisch sind, ob jetzt das Shwarz-Gelb-Plakat vor der Asta (Studentenvertretung) oder die Aufkleber auf den Toiletten. Falls ihr Euch wundert, warum ich das Plakat zu Geschichte, Literatur, Medien ebenfalls fotografiert habe - es ist genau das, was Janik studiert und der hat gar keine Zweifel daran einen guten Job zu finden: Entweder wird er Museumspädagoge oder Universitätsprofessor, so zumindest der Plan. Wer weiß, ob er das dann auch an der Uni Siegen wird.

Janik ist übrigens deswegen in der Krabbelstube gelandet, weil ich da auch studiert habe: Medienplanung, -entwicklung und -beratung und statt Medienwirt bin ich jetzt Reitlehrerin, aber wenigstens eine, die bloggt.

Na ja und obwohl ich da ja jahrelang studiert habe: Janik hat mir Ecken gezeigt, die ich noch gar nicht kannte, z.B. der Bereich mit dem roten Fußboden, wo Janik immer seine Pausen zwischen den Vorlesungen verbringt und der Schotterparkplatz ist entweder neu oder er ist einfach mir neu. Ich habe früher immer im Parkhaus geparkt (ohne Foto).

02.08.2018
12oaksTV Turnierkanal
Keine Kommentare
Queenie durfte nicht aufs Schleifenbild, denn sie hatte keine: Fünf Ritte, fünf Nullscores, aber Lucky hat unsere Ehre gerettet Haul: Die Sachpreise von Lucky Bevor ihr diesen Blogbeitrag lest, solltet das erste Follow-me-around meines Lebens ansehen: Ich zeige Euch hier nicht nur das Turniergelände, sondern erzähle Geschichten von freilaufenden Pferden auf dem Parkplatz und Monstern hinter der Hecke, die einige Pferde in die Flucht geschlagen haben. Auch ansonsten ist das Gelände in Isselburg wunderschön: ein Teich, jede Menge zuckersüße Fohlen und sogar eine Hüpfburg. Larissa reitet, ich schreibe und die Ritte kommentieren wir abwechselnd Das WRR-Turnier in Kombi mit einer DQHA Introductory Show fing gut an - ohne Witz: Nachwuchspferd Queenie war cool wie nie und man wähnte sich am Ziel der Pferdegewöhnung ans Turniergeschehen, aber zu früh gefreut. Die Coolness hatte sich schon nach wenigen Sekunden und bereits in der ersten Prüfung erledigt. Queenie war kaum lenkbar, ließ sich an der Brücke kaum anhalten, wollte vom Tor weg und Larissa hatte alle Mühe, den Weg einzuhalten. Als dann der Galopp kam, war es endgültig vorbei mit Queenies Ruhe: Der fiel spätestens jetzt ein, dass sie ein Fluchttier ist und sie könnte schwören, dass da gefährliche Monster hinter der Hecke lauern. Nun war die Devise: Ab durch die Mitte in Richtung Ausgang. Larissa musste mit der zweiten Hand eingreifen und am Ende absteigen - seht selbst die von Larissa kommentierten Chaosritte in folgender Playlist, denn das zog sich das ganze Turnier durch: Wir haben dann die Siegerehrungen genutzt, um ihr zu beweisen, dass da wirklich keine Monster hinter der Hecke sind, sind sogar um die Showarena drumherum gelatscht, um ihr die Kühe zu zeigen, aber dieses örtliche Denken scheint Pferden wohl abzugehen, denn Queenie hat bei jeder Prüfung irgendeinen anderen Quatsch gemacht. Sie hat Seitwärts in die Westernhorsemanship eingebaut, die Spins in der Reining wurden zur Wanderung kreuz und quer über die Showarena und in der Ranchriding hat sie aus Schrittstangen Trabstangen gemacht. Nun war unsere letzte Hoffnung die Westernriding. Ich stand gespannt mit Lucky beim Doorman, der anscheinend ebenfalls die Daumen drückte: Schritt klappte, Trab klappte, doch in dem Moment, wo der Doorman zu mir sagte: "Noch hat sie eine Wertung" geschah es und Queenie landete auf der falschen Seite der Pylone. Der Doorman erklärte mir, dass Larissa in solchen Fällen auf jeden Fall zu Ende reiten solle (war übrigens auch nett, dass Larissa den Trail zu Fuß beenden durfte und nicht vom Richter abgeklingelt wurde). Der Doorman hat mir übrigens noch ein paar Infos zur Highpointwertung gegeben. Das kommt aber erst am Ende des Blogbeitrags, denn erst mal muss ich erzählen, wie Lucky unsere Familienehre gerettet hat: Sieg in der Westernriding: Larissa war die Einzige mit wertungsfähigen Ritt -wie schwer es manchmal ist, den zu kriegen, sieht man ja an Queenies Ritten  Im Trail war Lucky auch sehr angespannt und hat sowohl beim Rechts- als auch beim Linksgalopp je einen Dreier-Penalty kassiert, aber immerhin eine Wertung. In der Reining lief er zäh und langsam, aber korrekt, so dass es für einen zweiten Platz von fünf Startern gereicht hat. Richtig stolz sind wir aber auf die Ranchriding, bei der wir allerdings zwischendurch befürchtet haben, dass sie gar nicht platziert ist: Zehn Reiter in der Arena und dann wurde der neunte Platz aufgerufen, der achte, der siebte, sechste, fünfte, vierte: Mein Gesicht wurde immer länger, aber Larissa strahlte wie ein Honigkuchenpferd und hatte Recht: Sie war Dritte und - immer wieder schön: Mit "Nur-einem-Pony" gegen Quarter- und Painthorses, gegen Erwachsene der allerhöchsten Leistungklasse: der LK 1. Hier die Playlist mit der Lucky die Familienehre gerettet hat, u.a. mit einem ersten Platz in der Westernriding. Das erste Video ist von Larissa kommentiert. Sie erklärt, worauf es in der Ranchriding ankommt: Ich wollte ja früh satteln, um noch in der Showarena abreiten zu können,aber meine Kinder kamen in der Mittagspause nicht aus dem Quark Interessant ist ja auch immer das Drumherum, z.B. das Pferd, das aus dem Paddock ausgebrochen war und sich von mir totenbrav an der Fliegenmaske über den Parkplatz führen ließ, um zurück in den Paddock gebracht, sofort wieder den gerade aufgebauten Zaun einzureißen. Da soll mal einer sagen, Turnierpferde seien eingeschüchtert: Dieses hatte ein Selbstbewusstsein, das durch keine Tür passt - genau wie unsere Queenie, aber das habt ihr ja alles schon im FMA-Video gehört. Ich nutze ja immer die Gelegenheit den Doorman zu löchern, denn wir sind ja früher in der EWU geritten und auch wenn an sich gleich gescort wird, so ist das mit den Titeln doch völlig anders. Statt beim Satteln zu helfen, äppel' ich den Paddock - fand Larissa doof Im letzten Blogbeitrag hatte ich Euch das mit den Punkten erklärt, die man für seine Platzierung bekommt und die dann in die Highpointwertung einfließen und jetzt frage ich mich, was ist das eigentlich. Bei der EWU hatte man ja die Trophyendsieger: Einen Ersten, einen Zweiten und einen Dritten in der Gesamtwertung einer Leistungsklasse sowie Disziplinensieger; beim WRR gibt es einen Highpointchampion pro Leistungklasse und in (fast) jeder Disziplin. Einen Allaroundchampion gibt es auch, aber das erkläre ich ein anderes Mal. Bei der EWU konnte man die Punkte für den Leistungsklassen- bzw. Disziplinen-Sieg auch mit mehreren Pferden erreiten - beim WRR ist dies - aus Fairneßgründen - nicht möglich. Hat Larissa da überhaupt eine Chance? Unsere Pferde rennen da nicht frei rum - da ist ein Zaun, aber Queenie kannauch gut ausbrechen (siehe Blogbeitrag: Queenie will frei sein) Mit Lucky ist Larissa zwar meistens weit vorne platziert gewesen, aber da hat sie wegen ihres Abiturs die ersten beiden Turniere ausgelassen, weil sie aus Zeitgründen keine zwei Pferde trainieren konnte. Deswegen sahen wir uns in Sachen Highpointwertung unter "Ferner liefen". Aber da haben wir die Rechnung ohne den Wirt gemacht: Larissa steht besser da als gedacht - siehe Tabelle unten. Es gibt übrigens noch weitere Titel, die man beim WRR erreiten kann: Im September kann man Rheinlandchampion in der jeweiligen Disziplin werden. Das aber nur, wenn man Mitglied ist und in dieser Disziplin zwei mal im Laufe der Saison gestartet ist, was beides auf Larissa mit beiden Pferden zutrifft: Da sie zwei Mal in der jeweiligen Disziplin gestartet ist, könnte sie sich das nächste Turnier jetzt eigentlich sparen, aber das tut sie nicht, denn man reitet ja zum Spaß und nächstes Mal (also jetzt am Wochenende) auf einer Anlage, die Queenie schon kennt: Der Neudellerhof in Ratingen und da hat es uns echt gut gefallen - mal abgesehen von den Panelzaunelementen, die Queenie nach dem Schubbern am Kopfstück hingen (HIER nachzulesen). Das Championat findet dann wiederum in Krefeld statt und da hat Queenie ihren ersten Pokal geholt - wenn sie diese Leistung wiederholt und kein anderer besser ist .... Aber hier erstmal Luckys Vorabübersicht in der Highpointwertung und Queenies folgt nach dem Schlusswort des Blogbeitrags. Kann kein Wässerchen trüben: Queenie wie sie leibt und lebt Um abschließend eine Lanze für unsere Queenie zu brechen, muss erzählt werden, dass auch Lucky einmal mit drei Nullscores vom Turnier nach Hause fuhr. Lucky hatte die gleichen Probleme mit der Steeldust-Halle in Kevelaer wie Queenie mit der Hecke in Isselburg und auch bei Lucky war aller Anfang schwer. Jedes Mal, wenn Larissa in eine neue Leistungsklasse aufgestiegen ist, musste ich mir auf dem Rückweg vom ersten Turnier anhören: "Ich bin noch nicht bereit für die Leistungsklasse 3" analog im Folgejahr die Leistungsklasse 2 bzw. 1 und dann war sie aus ihrer Sicht erst mal nicht bereit für die German Open, mit der sie beim letzten Mal mit einer Goldmedaille nach Hause gefahren ist. Mit einem Pony im Jugendkader: Blogbeitrag Larissa rettet Goldmedaille Luckys Anfänge gibt es auch als Video und diese Videos wird Larissa euch im Winter im Turnierkanal kommentieren. Da dies erst Queenies 7. Turnier war und Queenie bei der EWU vom Fleck weg in der Leistungsklasse 1 starten musste (Top-Konkurrenz und höchste LK) bzw. beim WRR (netterweise) in der Leistungsklasse 2 (weniger Starter, aber die sind richtig gut) und das jetzt auch einhändig, muss man ihr schon lassen: Sie macht das gar nicht schlecht - immerhin ein Pferd mit mäßigem Exterieur - da hinten überbaut, und abenteuerlichem Interieur, denn die wollte es wirklich wissen und hat nichts an Unarten ausgelassen, die ein Pferd so machen kann: Mitten beim Reiten hinlegen, buckeln, steigen, losrennen und über die Schulter ausbrechen in Richtung Ausgang. Dafür finde ich, dass Larissa mit diesem Pferd wirklich unendlich viel geleistet hat: Immerhin ist sie an zweiter Stelle der Highpoint-Liste für die Horsemanship LK 2 und hat sogar Teilnehmer überholt, die öfter als sie gestartet sind. Da Larissa zwar mit Queenie fast jedes WRR-Turnier mit geritten ist, aber entweder als Einzige nicht in die Siegerehrung durfte wie in der Ranchriding oder auf anderem Weg Letzte, Vorletzte oder Vorvorletzte wurde (außer in der Westernhorsemanship, da sind Queenie und Larissa immer vorne dabei gewesen - aber dieses Mal halt auch nicht), hatten wir uns für dieses Pferd-Reiter-Paar erst recht keine Hoffnungen gemacht. Aber in der Horsemanship hat Queenie allen gezeigt, was in ihr steckt - zumindest dann, wenn nicht gerade Kühe hinter der Hecke lauern. Die Anlage war wunderschön: Fohlen, Teich, Kühe - mehr unter Buchwerbung Queenies Schandtaten und wie wir sie motiviert haben, könnt ihr in meinem unten verlinkten Buch "Westernreiten meets Natural Horsemanship" nachlesen oder eine davon in DIESEM BLOGBEITRAG - wie wir ihr das Steigen abgewöhnt haben in DIESEM VIDEO. Was dieses Turnier betrifft, so tröste ich mich damit, dass es in der Ehe ja das verflixte siebte Jahr gibt und das war eben Queenies verflixtes siebtes Turnier: Es kann nur aufwärts gehen. Wir haben sie trotzdem lieb - ist ja auch gemein, wenn da Monster hinter der Hecke lauern und man als Pferd befürchten muss, dass es ein Puma-Tiger-Wolf ist - Fotos von diesen Monstern unter der Buchwerbung. Daily News auf www.12oaks-ranch.de/blog/
11.07.2018
Nicola Steiner Horsemanship
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Ein kulturwissenschaftlicher Blick auf die Sendung von Lisa Eggert Die Autorin mit Reitbeteiligungspferd "Manni" Warum gibt’s die eigentlich, diese Vox-Pferdeprofis? Also, nicht, dass ich an der Existenzberechtigung von Sandra Schneider und Bernd Hackl persönlich zweifeln möchte – daran, ob sie berechtigterweise als Expert*innen bezeichnet werden, vielleicht schon. Profis sind sie halt deshalb, weil sie nun mal ihr Geld mit Pferden verdienen (Das tut allerdings auch ein Schweinebauer, der seinen Stall für Pferde umgebaut hat oder der Futterlieferant, insofern ist der Begriff auch einfach hohl, weil auch die nicht zwangsläufig Plan von Pferden haben müssen). Nein, warum gibt es so eine Sendung? Wieso geht ein Fernsehsender wie VOX hin und legt solch ein Help-Format auf? Und für wen soll das eigentlich sein? Für Reiter*innen – falls ihr euch wundert, was diese Sternchen sollen, ich hab‘ da so ‘nen Fimmel mit gendern; ist mir halt wichtig, niemanden bloß „mit zu meinen“, sondern möglichst alle mit zu nennen. Nochmal, für Reiter*innen allein kann die Sendung nicht gemacht worden sein, dafür sind wir einfach zu wenige. Außerdem hätte man dann Werbedeals mit Eskadron und Professional Choice abgeschlossen – was vielleicht auch schön wäre, weil Sandra von Eskadron zwar auch bunt aber immerhin farblich extrem gut abgestimmt gekleidet würde. Nein – und vielleicht ist das auch schon der Knackpunkt – Reiter*innen oder überhaupt Leute, die Ahnung von Pferden haben, sind gar nicht die primäre Zielgruppe. Das heißt jetzt nun aber nicht, dass die deshalb machen können was und wie sie wollen. Es heißt aber, dass es kein Format ist, das Pferdeleuten etwas beibringen will. Es zeigt sehr wohl aber einen Ausschnitt aus „unserer Welt“ und vielleicht liegt ein gerüttelt‘ Maß an Ärger über die Sendung darin, dass wir uns falsch dargestellt fühlen – dass da eine falsche Geschichte über Pferde, Reiten und Horsemanship erzählt wird. Mich interessiert nun aber erst einmal, wie diese Geschichte erzählt wird und das schon so von Berufs wegen. Ich promoviere in der Literaturwissenschaft und habe neben dem Fimmel für Sternchen in Worten einen für’s Erzählen – und einen für Pferde. Und daher dachte ich, dass es vielleicht mal eine gute Idee sei, sich die Erzählstruktur und ein paar Motive bei den Pferdeprofis genau anzuschauen. Ich gelobe auch, möglichst wenig mit Fachbegriffen um mich zu werfen. Es geht mir auch eher darum, zu den verschiedenen Aspekten der Sendung mal ein paar Gedanken zu sammeln und vielleicht kommen von euch auch noch einige dazu – das würde mich freuen. Und los geht’s! Sorry, liebe Reiter*innen, ihr seid gar nicht gemeint. Meine erste, steile These hab ich schon genannt. Wir – wenn ich wir schreibe, meine ich diese Pferdeleute, die ja auch so unendlich unterschiedlich sind, dass ein Verallgemeinern auch wieder schwierig ist, ich mach’s trotzdem. (Schon wieder den Schreibfaden verloren ...) Also: Wir sind nicht das angestrebte Publikum. Wer das genau ist, das weiß ich nicht. Tierfreund*innen oder Leute, die samstags sowieso die ganze Zeit Vox schauen und am Vorabend nicht mehr umschalten wollen? Ist vielleicht auch egal. Spannender ist eher zu schauen, was bei diesen Leuten „befriedigt“ werden soll. Das ist neben dem Voyeurismus, den alle Reality-Formate bedienen, sicher die Lust an Geschichten über Freiheit und Abenteuer und Freundschaft (auch zu Tieren). Solche Geschichten gibt es – vor allem in populären Genres – immer schon. Der erste Roman, also das erste Buch, das man als Roman bezeichnen kann, ist Don Quichote. Eine Abenteuergeschichte mit prominentem Pferd (Link zu Wikipedia Rocinante). Für die Pferdeprofis ist aber sicher ein anderes Buch wichtiger und vermutlich die Grundlage jeder Folge: Nicolas Evans „Der Pferdeflüsterer“ – obwohl es Spaß machen könnte zu überlegen, wer von den beiden Profis der abgehalfterte Ritter Don Quichotte ist und wer sein dümmlicher Helfer Sancho. Beim „Pferdeflüsterer“ muss man erst einmal diese ganze Liebesgeschichte abziehen. Dann bleibt aber Folgendes: Ein junges Mädchen und seine ehrgeizige, aber überforderte Mutter (= passive, inkompetente Besitzer*innen), ein Pferd, das durch einen Unfall, also nicht von irgendwem verschuldet, traumatisiert und jetzt nicht mehr händelbar ist und ein Mann, der als einziger in der Lage ist, den dreien zu helfen (= unsere beiden Profis). Am Ende steht immer die Heilung bzw. die Lösung des Problems. Es ist eigentlich eine recht simple Geschichte, die einem da immer mal wieder samstags aufgetischt wird. Sie lebt von der Aura, die um die beiden aufgebaut wird und die sich vor allem aus dem Kontrast zu den Besitzer*innen ergibt. Fiktion oder Dokumentation oder nichts davon? Das Problem an der Nummer: Der Fiktionsvertrag. Das ist ein literaturwissenschaftliches Konzept, das in etwa besagt: Es gibt so etwas wie eine unausgesprochene Abmachung zwischen den fiktionalen Texten und Filmen und deren Leser*innen und Zuschauer*innen. In diesem Vertrag steht ungefähr: „Glaubt mir nicht alles, ich bin nur Fiktion. Auch wenn etwas ganz echt und realistisch wirkt, es ist und bleibt erfunden.“ Es gibt immer Signale, an denen wir erkennen, dass etwas erfunden ist. Das beginnt mit offensichtlich unrealistischem – niemand versucht ernsthaft sich feste vom Boden abzustoßen, um auf dem Besen aus der Stallgasse zu fliegen und damit der leidigen Fegearbeit zu entgehen, obwohl „Harry Potter“ das vielleicht so machen würde. Andere Fiktionsmarker (also Dinge, die sagen: Hey, das hier ist nicht echt!) sind beispielsweise die Gattungsbezeichnung „Roman“ oder beim Film die Art wie die Kamera die Bilder zeigt. Nach diesem kleinen theoretischen Umweg kommen wir auch wieder zurück zu den Pferdeprofis. Denn hier wird schon mal in der Ankündigung von „Doku“ gesprochen – also eben kein Spielfilm wie „Der Pferdeflüsterer“, „Ostwind“ oder „Treue“ (der vielleicht der schönste Film in dieser Reihe ist – Gott, was hab‘ ich als Kind geweint!). In Teil 2 & 3 beschäftigt Lisa sich auch mit der Bildsprache im Vergleich zuSzenen aus dem Film "Pferdeflüsterer" -  im Vergleich dieser beiden Bilder ... Dann werden viele Techniken benutzt, die man sonst vor allem aus dokumentarischen Formaten kennt. Zu Beginn jeder Folge sprechen Hackl und Schneider direkt in die Kamera. Sie brechen also die sogenannte „vierte Wand“. Dieses Konzept kann man sich gut vorstellen, wenn man an amerikanische Sitcoms denkt, die häufig Räume mit drei Wänden zeigen, die vierte Wand, die den Raum schließt, ist der Blick der Kamera. Indem uns Hackl und Schneider quasi „direkt“ ansprechen, machen sie mehr oder weniger klar: „Ich spreche hier als ich selbst, das ist keine Rolle.“ Sie haben sich ja auch keine Pseudonyme zugelegt, sondern im Gegenteil, sie profitieren genau als die beiden realen Personen von der Publicity, die sie durch die Sendung bekommen. ... ist mir die Ähnlichkeit des Vorspanns mit einem Vorspann des Begründersdes Natural Horsemanship mit seiner Frau aufgefallen. Wollen die VOX-Profis durch diese Bildsprache einen Anschein von Kompetenz erwecken? Ein weiteres typisches Element, das vermittelt hier ginge es um „Reales“, ist das Bewerbungsvideo, das meist gezeigt wird und häufig eher Heimvideo-Qualität hat. Heimvideos haben ja etwas sehr „Authentisches“ – daraus haben gefühlte Tausend Zusammenschnitt-Sendungen Ende der Neunziger / Anfang der Zweitausender Jahre ihren Witz geholt, in denen die Heimvideos von „echten Menschen“ bei „echten Missgeschicken“ aneinandergereiht wurden. Als fiktionales Element kommt aber bei den gezeigten Bewerbungsvideos die dramatische Musik hinzu, die aus eher wenig spektakulären Szenen etwas macht, das vor allem den unerfahrenen Zuschauer*innen das Herz stillstehen lassen soll. Die meisten Reiter*innen denken so etwas wie: „Tja, ist halt nicht erzogen, der Gaul.“ Oder weitaus häufiger: „Wie wäre es mit ‘nem Tierarzt, das Vieh hat mindestens was am Rücken, geht schon im Schritt lahm, klemmt den Schweif ein und ist gemessen an dem, was man an Schmerz so erahnen kann, noch extrem lieb zu seinen Menschen.“ Aber auch die Kameras der Produktionsfirma unterstützen den dokumentarischen Charakter der Sendung. Meist stehen wir neben den Pferdeprofis oder den Besitzer*innen. Der Blick der Kamera entspricht häufig dem, den wir hätten, würden wir an der Bande auf dem Rosenhof oder einer der zig Ranches, auf die es Bernd Hackl im Laufe der Staffeln verschlagen hat, stehen. Wir sind dabei. Auch in Interview-Sequenzen werden die Einzelnen meist in der Halbtotalen – also bis zum Bauch – gezeigt; ein Ausschnitt, den man auch hat, wenn man sich mit jemandem unterhält, der / die vor einem steht. Schließlich ist es nun so, dass alle, die in der Sendung auftreten, mit ihren Klarnamen genannt werden. Die Höfe sind keine Kulissen. Die Pferde gehören – so leid es einem manchmal tut – wirklich diesen Menschen und die Tierärzt*innen und Physiotherapeut*innen, die immerhin seit einigen Staffeln auch mal konsultiert werden, üben auch im echten Leben diese Berufe aus. Warum sollte man denn jetzt davon ausgehen, dass das hier etwas mit Fiktion zu tun hat? VOX oder Martin Rütter oder wer auch immer für diese Sendung mit verantwortlich ist, würde sich vermutlich dagegen sperren zu sagen, dass hier etwas erzählt oder konstruiert wird. Ich versuche im Folgenden mal dafür zu argumentieren, dass hier eine Geschichte erzählt wird und zwar ziemlich nah entlang der Vorlage von Nicholas Evans. Dieser Vorspann. Oder wie man für einen kurzen Moment denken kann, VOX würde ein Serienkind aus McLeods Töchter und Heartland züchten. Beginnen wir nochmal am Anfang und zwar mit dem Vorspann. Was wir da sehen, sind Bernd Hackl und Sandra Schneider bei der Arbeit mit einer ganzen Menge Weichzeichner und Leuchteffekt. Bei diesem Bild assoziert Lisa Bruder & Schwester Die beiden galoppieren durch eine wohl bayrische Landschaft, die aber auch – vielleicht dank des Weichzeichners – Kanada sein könnte. Bernd longiert, Sandra schmust, süße Fohlen auf grünen Wiesen und dieser Hauch von Freiheit und Abenteuer – das ist wohlmöglich dem Leuchteffekt zu verdanken. Wenn man jetzt nicht wüsste worum es geht, könnte man glatt denken, dass es hier nicht um ein dokumentarisches Help-Format geht, sondern um eine neue Vorabendserie. Ich stelle mir das so vor: Sandra und Bernd sind Halbgeschwister, die von ihrem vor Kurzem verstorbenen Vater die Gabe geerbt haben, gewaltfrei mit Pferden zu kommunizieren. Dieses Bild symbolisiert aus Lisas Sicht die Gabe gewaltfrei mit Pferden zu kommunzieren - ein Image das im Kontrast zur Otto-Folge steht  Allerdings hat Bernd im Streit mit dem Vater vor einigen Jahren die elterliche Ranch verlassen – vielleicht irgendwas mit der Mutter oder so. Jetzt, nach dem Tod des Vaters, kehrt er von seinen Reisen zurück und findet die völlig überforderte Sandra vor. Nach kurzen aber heftigen Streitigkeiten raufen die beiden sich zusammen und beschließen die Ranch gemeinsam weiter zu führen und Menschen und ihren Pferden zu helfen. Irgendwann taucht der Alex auf, macht das alles in richtig, und irgendwen finden wir auch noch für Bernd. Ich sehe da ungeahnte Möglichkeiten, schlimme Schicksalsschläge und viele, viele gerettete und geheilte Problempferde. Aber mal meine durchgehende Phantasie bei Seite. Wenn man sich anschaut, was hier an Bildern aufgerufen wird, sind das tatsächlich die fast mythischen Vorstellungen von Cowboys und der unendlichen Freiheit des Wilden Westens. Viele Englischreiter*innen bemängeln – zu Recht – das fast notorisch auf jedes Pferd ein Westernsattel geknallt wird, komme, was da wolle. Solange es darum geht, das hier Pferde geritten werden, die sich zumindest mal ein bisschen unkooperativ zeigen, kann ich das vielleicht auch verstehen. Ich reite selbst seit Jahren im Westernsattel und würde mich auch ungern auf ein Pferd, von dem ich weiß, dass es mal einen Hüpfer macht, setzen und dann in einem Springsattel, der sich schon so für mich wie ein Schleudersitz anfühlt, Platz nehmen. Aber in den allermeisten Fällen, sind das keine schlimmen Buckler oder Steiger bzw. sieht der Sitz von Frau Schneider auch im Westernsattel alles andere als stabil aus, sodass es bei ihr zumindest egal wäre, welcher Sattel auf dem Zossen liegt. Es scheint bei der Sattelwahl aber noch um etwas Anderes zu gehen. Bernd Hackl wird eh von diesem unsäglichen Moderator konsequent als „der Cowboy“ bezeichnet und Sandra Schneider propagiert vor der VOX – sowie vor anderen Kameras – gerne gewaltfreies und irgendwie alternatives Reiten. Mit den Bildern von einem lahmenden Totilas und anderen z.B. aus dem Maul blutenden Pferden im Dressurviereck oder Pferden, die im Springparcours zusammenbrechen (völlig egal, ob ein Aortenabriss, wie in dem Fall, an den ich denke, auch in der Box passieren kann) im Hinterkopf erscheint der Englischsattel wie der Inbegriff von Folter und Qual. Gleiches gilt wohl für das Gebiss, das auch gerne als erstes aus dem Training verbannt wird. (Edit: Wegen der Bildzitate sei darauf hingewiesen, dass diese von Lisa & mir selbst abfotografiert wurden. Diese sind nach Par. 51 UrhG zulässig. Wegen eines anderen Bildzitats hat mich Bernd Hackls Verlag erfolglos verklagt - zu finden in diesem Blogbeitrag Pferde brechen .. unterhalb des Videos vergleicht Lisa die VOX-Profis mit dem Immenhof) Warum dreht Vox nie auf dem Immenhof? Vor einigen Jahren war der Englischsattel – auch der nur mäßig sitzende – noch nicht zum Symbol für Unterdrückung geworden, da durfte auch er noch für Freiheit und Unbeschwertheit stehen – nämlich auf dem Immenhof. Diese ältere, aber auch sehr wichtige Darstellung von Pferden und Menschen ist eben deshalb so interessant, weil sie einerseits die kindlichen Vorstellungen vieler heutiger Reiter*innen geprägt hat und andererseits so absolut das Gegenteil von dem zeigt, was in den VOX-Pferdeprofis erzählt wird. Auf dem Immenhof gibt es keine Problempferde oder -Ponys. Die Probleme des Immenhofs sind vor allem die des Erwachsenwerdens – inklusive der Angst das kindliche Paradies zu verlieren. Deshalb ist es auch völlig okay, dass die Tiere hier vermenschlicht werden, oder dass man sich mal etwas ungelenk ohne Sattel auf das Pony schwingt. Hier greift zum einen der Fiktionsvertrag, der uns ein „Bitte nicht nachmachen!“ zuraunt, zum anderen wird hier halt etwas völlig anderes erzählt. Pferde sind Freunde, treue Begleiter, Spielkameraden, die für das oft besungene Stückchen Zucker alles für dich tun. Man könnte fast glauben, dass die Pferdeprofis den harten Einbruch der Realität zeigen. Die passiven Besitzer*innen, die allzu häufig die Tiere irgendwo „gerettet“ haben, werfen diesen dann mangelnde Dankbarkeit vor, sie haben das Vertrauen in ihre Kameraden verloren, weil diese sie arglistig getäuscht haben, indem sie sich ständig unberechenbar benehmen. Der Kommentator und Robert Redford Unterstützt werden diese Einschätzungen, die jeden echten Pferdemenschen mit Schnappatmung zurücklassen, von dem Kommentator. Die Stimme aus dem Off – ebenfalls ein Signal, das uns zeigen soll: Hier wird’s dokumentarisch – erzählt Geschichten, die häufig märchenhaft erscheinen. So, werden Pferde durch Sandra Schneiders bloße Anwesenheit beruhigt oder widerspenstige Gäule ergeben sich sofort der natürlichen Autorität des Cowboys. Robert Redford geht in die Hocke, das macht Bernd Hackl nicht .... Erinnert ihr euch noch an den Film „Der Pferdeflüsterer“? Da gibt es diese Szene der ersten Begegnung zwischen Tom Booker, alias Robert Redford, und dem Pferd Pilgrim. Warum weiß man eigentlich nicht, wie das Pferd hieß, das Pilgrim gespielt hat? Ich finde, es hat einen tollen Job gemacht. Auf jeden Fall lässt Booker das Pferd aus dem Stall, das ihn erstmal halb über den Haufen rennt und in sicherem Abstand misstrauisch beäugt. Ein bisschen rührende Musik. Booker wirft ein Steinchen, das Pferd schlägt nervös mit dem Kopf, lässt sich aber mit einem Heben des Lassos beruhigen und das war’s! ... aber die Bildsprache ist doch eine ähnliche, oder was meint ihr? Auf irgendeine magische Art, hat der Mann Kontakt zu diesem Tier aufgebaut, die Mutter ist begeistert, dass er sich dem wilden Pferd nähern konnte, und die Zuschauer*innen mit ihr. Achtet mal darauf, was der Kommentator der Pferdeprofis meistens so sagt und legt das mal gedanklich über die eben beschriebene Szene. Das absolut Schlimme ist jedoch, dass Robert Redford als Tom Booker eine hundertfach bessere Figur macht. Anstatt wie Sandra Schneider notorisch zu streicheln oder wie Bernd Hackl erstmal ordentlich klar zu machen, wer hier die Cowboyjeans anhat, lässt er das Pferd tatsächlich erst einmal schauen, wer denn da plötzlich steht. Auch der nächste Schritt ist entscheidend: Er macht seine Arbeit von der Mitarbeit der Besitzerinnen abhängig. Die kann vielleicht von den Pferdeprofis vorausgesetzt werden, wird aber häufig auch nicht gezeigt. Auch werden die Besitzer*innen auch nie zur Verantwortung gezogen, weder wenn es um nicht erkannte Erkrankungen geht, noch bei offensichtlichen Fehlern in der Erziehung – im letzten Teil werde ich auf diesen Punkt nochmal eingehen, weil gerade die jüngste Staffel da ganz schreckliche Signale sendet. Auch hier ist der Film-Pferdeflüsterer etwas cooler. Immerhin verlangt er die Mitarbeit, raunzt die Mutter kurz an, als ihr ständig klingendes Telefon das Pferd aufscheucht und versucht die Beziehung von Pferd und Reiterin zu verstehen und auch mit ihr zu arbeiten. Bei allem Kitsch und Klischee, so viel Zuwendung an das eigentliche Problem, das immer am anderen Ende des Führstricks zu suchen ist, sieht man bei den VOX-Pferdeprofis selten. Stattdessen hört man immer wieder Dinge, die man angeblich sehen müsste. Die Erklärungen für das pferdische Verhalten – hat keinen Bock, sieht etwas nicht ein, will sich nicht fügen etc. – mal ganz außer Acht gelassen, soll man Pferde sehen, die sich sichtlich entspannen, obwohl sie nach wie vor mit durchgedrücktem Rücken an der Longe strampeln. Oder entspannte Reiter*innen, die sich nun endlich wieder sicher auf ihren Pferden fühlen und trotzdem im Spaltsitz krampfend auf dem Tier sitzen und mehr aus Verzweiflung als vor Glück lächeln. Man sieht auch viel zu häufig immer noch lahme Pferde, die teilweise noch muskulär abgebaut haben, aber als ebenfalls glückliche, entspannte Freizeitpferde aus der Sendung verabschiedet werden. Und am allerschlimmsten – und das bringt mich zu sowas wie einer Einzelanalyse einer bestimmten Folge: Ein Pferd, das als unreitbar nun in die Frührente geschickt wird und diese dann mit lächerlichen vier Stunden auf der Weide fristen muss. Auf jeden Fall sorgt der Kommentator dafür, dass wir die Geschichte genau richtig verstehen. Das heißt: Sandra und Bernd können auf quasi-magische Weise aus gefährlichen, wilden und traumatisierten Pferden brave Ponys machen, die endlich als dankbare und verlässliche Kameraden ihren Besitzer*innen das zurückgeben, was diese doch verdient haben. Wichtig ist, dass man die Magie und die Aura der beiden immer schön aufrechterhalten muss, auch wenn hier entweder nicht alles glattgeht, sie, außer das Tier endlich mal einem Tierarzt vorzustellen nichts gemacht haben, oder etwas schlicht geübt haben (erinnert sich noch jemand an eine der ersten Folgen, in der Sandra ein Problem beim Hufe geben auf ganz abgefahrene Weise gelöst hat: Sie hat es geübt!). Niemand kann das so wie die beiden. Leider hat sich gerade Sandra Schneider in ihrem Internet-Auftritt diese krude Mischung aus das Gegenteil tun, von dem was gesagt wird, und behaupten man wäre allein im Besitz des heiligen Grals des Pferdetrainings, zu Eigen gemacht. (Hier hat Lisa mich gebeten, meine React-Video auf Youtube-Videos von Sandra Schneider einzufügen, isbd. auf "Quäle Dein Pferd nicht") In Teil 2 und 3 schaue ich mir mal die Folge „Emmy Lou und Hidalgo“ ganz genau an. Wie wird hier vom Pferd erzählt? Was für Bilder von Pferden, Pferdemenschen und dem Umgang mit dem Partner Pferd werden hier konstruiert? Wie geht die Sendung eigentlich mit ihren Darsteller*innen – menschliche wie tierische – um? MEIN SENF ZU DEN VOX-PFERDEPROFIS: FÜR THEMENMONAT KLICKEN Von Lisa gibt es leider keine Bücher, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Bis dahin tröste ich Euch mit meinen - viel Spaß beim Lesen:
28.06.2018
Nicola Steiner Horsemanship
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Eigentlich haben wir uns eine Actioncam gekauft, um Tutorials fürs Westernreiten zu machen - herausgekommen ist aber erst einmal nur ein zweiteiliges Westernquiz und ein Video von Impressionen vom Turnier (Playlist oben). Denn wer "A" sagt, muss ja bekanntlich auch "B" sagen und der Kauf einer Actioncam zieht für uns einen Rattenschwanz an Ausgaben hinter sich her, aber dazu unten mehr ... Beim dritten Video in der Playlist oben (Murphys Law auf dem Westernturnier) haben wir uns selten dämlich angestellt, als wir auf Youtube die schlechteste Bildqualität ever erblickten: Wir dachten, wir hätten vergessen, PAL einzustellen oder die Fotos im Video würden die Qualität verringern, dabei war das nur der 360-P-Club von Youtube: Was neu hochgeladen wird, hat in den ersten Stunden nur diese geringe Qualität ... Das war zu einfach. Die Ruine Eibach in Lindlar-Scheel (Handy-Bild) - mehr Fotos von unserem Ausreitgelände auf www.12oaks-ranch.de/ausritte/ Wer jetzt denkt, dass es im Horsemanship-Blog technisch zugeht, der irrt, denn davon verstehe ich nichts. Als typischer Fall von Frauen & Technik war ich mir einfach nicht darüber bewusst, dass Einstellungen einer Helmkamera vor allem eines bedeutet: Abkürzungen wie "w" für wide oder "n" für narrow - zumindest bei der GoPro Hero 4 black. amzn.to/2JYGKOM.  Auf die fiel die Wahl, weil ich nicht nur eine Actioncam, sondern vor allem ein externes Mikro wollte, damit ich auf dem Pferd sitzend oder bei Bodenarbeits-Tutorials quatschen kann, während meine Kinder mich mit ihren Handys filmen. Denn das habe ich ja HIER von den Ton- und Kameramännern des WDR gelernt: Wenn man nicht gerade 2.000 Euro für eine Kamera ausgeben will, dann lieber mit dem Handy filmen, aber der Ton macht ja bekanntlich die Musik ... Zwergenhöhle (Handyfoto) - mehr Fotos www.12oaks-ranch.de/ausritte/ In meinem Fall Windgeräusche und da fiel der Markenname "Sennheiser". Gegoogelt, gefunden, aber ein anderes und zwar eines, das man wasserdicht als Gehäuse um besagte Actioncam basteln kann. Das Mikro amzn.to/2JYKHD4 muss ich mir zwar noch zulegen (oder einen Sponsor finden), aber die Actioncam habe ich schon und damit begann nicht nur das Abenteuer Technik (dazu am Ende mehr), sondern auch ein Horsemanship-Abenteuer nach dem anderen. Ich habe die Helmkamera nämlich wie besessen getestet und dabei gequatscht wie ein Wasserfall: Über die Erziehung von Tieren, über die Horsemanship-Technik Annäherung und Rückzug sowie das Kalt-Warm im Horsemanship-Ostereiersuchen und, und, und ... könnt ihr alles in folgender Playlist hören und sehen. Die Fotos geben einen kleinen Vorgeschmack (die ersten vier sind aus dem Bildarchiv, nix GoPro) ... doch dann wurde es gefährlich bei den Dreharbeiten und das erzähle ich unterhalb dieser Sagenweg-Playlist. Die Ruine Neuenberg - Video inkl. Zwergenhöhle: HIER Auch wenn ich mit Lucky zeigen konnte, dass ich in Sachen Horsemanship wohl doch nicht völlig verblödet bin, habe ich mit Painthorse-Stute Fancy jeden Fehler gemacht, den man sich nur denken kann (3. Video der Playlist oben: Outtakes & Fails). Nach einer langen Verletzungspause des Pferdes bin ich zuerst mit Larissa und den Ponys gestartet und habe mich dann mitten im Wald von der "Herde" getrennt. Wohlwissend, dass man im Horsemanship alle Übungen kleinschrittig aufbaut, habe ich eigentlich so alles an Fehlern gemacht, die im Horsemanship als No-Go gelten. Denn obwohl Fancy emotional aufgebracht war, hatte ich auch noch den Hund angeleint, habe aber die Schwierigkeitsgrade sogar noch mehr erhöht: Filmen, quatschen und dann auch noch mit dem Pferd schimpfen, als sie fast auf den Hund getreten war. Schockschwere Not ... Schloß Gimborn Marienheide, Handyfoto. Die Bilder unten sind v. d. GoPro Den Hund musste ich dann frei lassen und danke seitdem jeden Tag dem lieben Gott, dass sie den Ansturm an Autos am Dassiefener Berg schadlos überlebt hat. Als dann auch noch eine Kuhherde auftauchte, war das Chaos perfekt und ich habe sprichwörtlich die Hosen herunter gelassen. Meine Nerven lagen nun endgültig blank, aber erst mal wurde es dann doch noch ein netter Ausritt - also so für 15 Minuten (2. Video in der Playlist oberhalb), aber dann war ich unkonzentriert und fahrig, was dazu führte, dass Fancy in den Zügel getreten ist, der ihr bis zur Brust rutschte, worauf sie mit quasi gefesseltem Vorderbein in der Gegend herum hüpfte. Ob ich sie befreien konnte, seht ihr im 3. Video der Sagenweg-Playlist. Die GoPro macht alles rund, wenn sie knipst statt zu filmen:  Unter der Playlist auch Bäume & experimentelle Galoppfotos Danach dachte ich, dass es vielleicht doch besser ist, beim Filmen das Pferd zu Hause zu lassen und bin zu Fuß über Gänseküken und mit dem Auto über eine Horde von durchgeknallten Leuten gestolpert, die verkleidet durchs Dorf johlten, während ich an der Ampel stand. Die waren auf dem Weg zu einem Jux-Fußballturnier und diesem wilden Umzug mit Bollerwagen, Luftballons und Bierkisten musste ich dann auch mit der GoPro einfangen - übrigens mein erstes Video in der 4k-Was-auch-Immer-Bildauflösung. Bevor es jetzt aber doch mal technisch wird - weil Test und so - schnell noch die Playlist mit diesen kurzweiligen bis herzerwärmenden Zufallsfilmchen. Das mit dem 4k sollte man aber tunlichst sein lassen, denn wie ich erfahren habe, ist damit eine nachträgliche Bildstabilisierung erschwert, weil man die Geschwindigkeit nicht reduzieren kann und man kann wohl auch nicht 60 frames per second schießen. Das ist mir zu kompliziert: Ich bestelle mir jetzt einfach ein Gimbal und mache aus der Actioncam fluggs eine Steadycam - sich die GoPro Hero 5 oder 6 mit eingebauter Bildstabilsierung zu kaufen, wäre zu einfach gewesen. Aber hinterher ist man ja immer schlauer: All diese Fakten, die ich jetzt so weiß, habe ich Youtube-Videos entnommen, denn die Beschreibung, die der Actioncam beiliegt, ist mehr als dürftig. Wenn man sie HIER per Internet sucht, erhält wohl schon ausführliche Infos, nur nicht zu der Frage, worauf ich eine Antwort suche: Kann ich in den Einstellungen das Bild stabilisieren? Dass das nur bei Hero 5 & 6 geht, hat mir dann Wochen später ein Saturn-Mitarbeiter verraten. Merke: Wenn du halbwegs durch Menü steigst, dann gehe auf 2,7 k und überlege Dir, ob Du wide (für Panorama-Sicht) oder narrow (ohne Fischaugen-Effekt, aber dafür auch mangels Panorama nur das Objekt im Bild) auswählst. Am Besten überlegst Du Dir das zuhause, weil im Zoo zum Beispiel ist Wide zumindest dann nicht mehr der Bringer, wenn die Tiere eher weit weg sind, wenn man dann aber blind wie ein Maulwurf ist (so wie ich: entweder ohne oder mit nicht angepasster Brille) erkennt man im Zoo nicht einen Buchstaben des umfangreichen GoPro-Menüs und muss an der einmal eingestellten Einstellung eisern festhalten - bis zum bitteren Ende, dachte ich, um jetzt herauszufinden, dass man die Einstellungen auch über die App an Larissas Handy ändern kann - ihr wisst schon: Hinterher .... Zum Glück gab es im Zoom Erlebnispark ein paar Tiere in Reichweite und die Bootsfahrt ist ein wahrer Actioncam-Genuss geworden - oberstes Video in der Badewannen-Playlist. Diese Badewannen-Videos habe ich deswegen gemacht, weil ich persönlich immer Videos auf Youtube suche, die 45 bis 60 Minuten lang sind. Dann stelle ich mir den Laptop auf einen Stuhl neben die Wanne und chille im Schaumbad, was das Zeug hält. Wer weiß, vielleicht gibt es ja auch Leute, die das ähnlich handhaben und da wollte ich dann auch ein paar Videos zu beisteuern. Vom Zoo habe ich keine GoPro-Bilder, aber experimentelle Fotos - manche scharf und andere rattenscharf bis unkenntlich Neben dem Zoo-Video ist darin auch ein Teil des Sagenwegs zu Fuß und ein Video vom Ausritt mit Hund und Handpferd. Ponys sind bekanntlich gechillter als die Vollblut-angehauchte Paintstute Fancy, die in den Parelli-Horsenalitys (HIER geht es zum Themenmonat) als Right-Brain-Extrovert (RBE) einzuordnen ist und dafür hat sie sich tapfer gehalten - ich nicht, denn ich bin auch ein RBE, wenn es um Parellis Humanalitys geht und neige nicht nur zur Hysterie, wenn der Hund unangeleint über die Strasse rennt und trotz Auto nicht kommt oder das Postauto den Weg so versperrt, dass man mit Pferd und Hund durch einen schmalen Durchgang von Postauto und Zaun muss - Adrenalin pur. Als waschechte RBE in Menschengestalt werde auch ich hibbelig beim Bedienen der Kamera und in Ermangelung eines Handbuches to go ging vieles über Learning by doing. Bei mir leider mehr Doing als Learning, aber immerhin sind meine Youtube-Follower von meinen Sagenweg-und-Co-Videos begeistert, auch wenn sie beim Anschauen - mangels Bildstabilisierung - gelegentlich seekrank wurden - ich hoffe, es hat sich niemand übergeben. Wie gesagt: Vom nächsten Youtube-Geld wird ein Gimbal gekauft. Das passiert, wenn man weder kurz noch lang oder Piep & Piep-Piep unterscheiden kann: Galoppbild-Video HIER Um aber anderen, die sich auch ins Abenteuer GoPro stürzen, doch noch ein paar hilfreiche Tipps an die Hand zu geben, habe ich euch in der Playlist ganz am Ende des Blogbeitrag  (unter der Fotogalerie) genau solche zusammen gestellt - also die von den anderen Youtubern - meine eigenen sollte ihr meiden wie der Teufel das Weihwasser, denn ich habe von Technik null Ahnung und davon zu viel. Das beweist mein Abenteuer in Täglich-grüßt-das-Murmeltier-Tradition mit der Quick-Capture-Funktion, die mir einige schlaflose Nächte beschert hat: Warum schieße ich immer Hunderte von Fotos, obwohl ich doch eigentlich filmen will? Die Lösung war für betagte Leute wie mich wohl zu einfach: Fürs Filmen muss man den Auslöser ganz kurz drücken, dann macht es Piep, Piep, Piep (Übersetzung: Kamera ist an) Pause und noch einmal Piep (Film läuft) und bei Fotos drückt man den Auslöserknopf lang - das ergibt Piep, Piep, Piep (siehe oben), Pause, Piep, Piep - ist wie beim Morsealphabet und jetzt lausche ich ständig darauf, was meine GoPro mir gerade sagen will: Jawoll, sie redet mit mir - das ist wie im Horsemanship: Kommunikation ist gegenseitig. Und plötzlich war der Weg weg: Abholzarbeiten (Video: HIER). Mehr Fotos unterhalb der Buchtipps Fazit: Die GoPro ist eine tolle Sache, wenn man sie erst einmal verstanden hat und da steht ihr wahrscheinlich nicht ganz so auf der Leitung wie ich - mein Sohn konnte die GoPro sofort bedienen - also liegt es wohl an mir. Im folgenden Link belehren euch die, die sich mit so was auskennen und nein ... es sind nicht die Gelben Seiten ... www.off-the-path.com/de/gopro-einstellungen/ Fazit: Da ich Mutter zweier technikbegabter Kinder bin, bin ich heilfroh, dass ich die GoPro als neues Spielzeug habe und seitdem ist das Wort Langeweile ein Fremdwort für mich, ich film' und film' und schneide und schimpfe .... Unboxing-Videos und chaotische Inbetriebnahmen kann ich Euch daher leider nicht ersparen - wäre ja noch schöner ;) Nach dieser letzten Chaos-Playlist kommen dann wie gewohnt meine Bücher, schreiben kann ich besser als filmen: Bitte kaufen, damit ich mir das Mikro von Sennheiser amzn.to/2JYKHD4 leisten kann - denn das wäre nicht nur das Tüpfelchen auf dem "i", sondern die nächste Gelegenheit für einen weiteren chaotischen Test - hoffentlich ohne Postauto in engen Strassen, ohne Leute, die einfach nicht weiterfahren, während sich der Hund fast am Halsband erhängt und auch ohne in Zügeln gefesselte Pferde. Kein GoPro-Foto, aber findet statt ;) Als Schlußbemerkung sei gesagt, dass man sich schwer täuscht, falls man denkt: "Na die 230 Euro für die GoPro kriege ich so gerade noch zusammen gekratzt", denn das ist nur die Spitze des Eisbergs. Da ist der Kauf des Zubehörsets von ccbetter noch harmlos, denn da bekommt man immerhin 44 Teile für 24 Euro (unboxing video #2), denn man stellt mit Schrecken fest, dass das eigene uralte Handy nicht Go-Pro-App tauglich ist (Modell fünf Jahre alt oder so) und muss dann immer entweder die Tochter fragen, dass sie die GoPro vom ihrem brandneuen Handy aus steuert oder das Ganze nach Gefühl machen (mein Regelfall, weil der Tochterservice ist zur Zeit nicht verfügbar - also nur selten), weswegen sich der Kauf eines neuen Handys auf Dauer wohl auch nicht vermeiden lassen wird. Eine Alternative wäre wohl auch die GoPro Hero 4 silver, denn die hat ein Display hinten und man sieht, was man filmt, aber Frau Youtube sagt, die ist schlechter, weil weniger Einstellungen, schlechtere Bildqualität, bla, bla .. also sind wir froh und glücklich mit der Black Edition, denn nicht nur die Filme sondern auch die Bilder sind rattenscharf, selbst wenn gerade die Fotos nur Zufallsprodukte sind, sind immer noch genug Vorzeigbare dabei und alle anderen haben immerhin einen experimentellen Touch. Doch auch mit dem Handykauf ist es noch nicht getan, denn die GoPro hat keinen eigenen Bildstabilisator und der von Youtube kürzt 5-Minuten-Videos auf eine,wenn man damit stabilisiert also habe. Wer meint, das ginge mit kostenlosem MovieMaker, der ist auch auf dem Holzweg. Das habe ich einmal versucht und das Ergebnis ist so schrecklich, dass ich das Ergebnis umgehend gelöscht habe: Da wird alles schwarz. Also habe ich mir jetzt ein neues Schnittprogramm angeschafft und damit geht die Technik-Odyssee von vorne los: Jetzt kann ich zwar die Kamera bedienen, aber das Schnittprogramm nicht - stöhn.   Ob das Bild als moderne Kunst durchgeht? Hier die Tipps von Leuten, die sich mit so etwas auskennen - Videos, die ich als hilfreich empfand und tschüss.
19.05.2018
Nicola Steiner Horsemanship
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Dieser Bericht bzw. Interview ist in meinem Buch "Tod eines Pferdes - Zirkuslektionen im Fokus" bereits erschienen. Peter Pfister hat behauptet, dass Uwe Jourdain ihn bei der Equinale "schlecht gemacht" hätte. Das Video von den sieben Minuten vor Evitas Tod wurde der Equinale aber von einer anderen Person zugesandt (der Name ist mir bekannt). Unterhalb der Buchtipps findet ihr ein ausführliches Programm und das Equinale-Plakat "Es gab eine Stelle im Dokumentarfilm über Peter Pfister, die mich ein klein wenig irritiert hat. In einem kleinen Augenblick sah seine Arbeit am Pferd grob aus und daher habe ich mich kurz gefragt: Wie arbeitet er wohl, wenn keine Kamera läuft?", erinnert sich Nile Pils, Organisatorin der Filmfestspiele Equinale. In einem Telefoninterview gesteht sie aber zu, dass der Rest des Films “Der Pferdemann” ansprechend gewesen sei. Daher sei der Pfister-Film solange in der engeren Auswahl gewesen, bis Pils davon erfuhr, was in Leichlingen mit dem Pferd Evita passiert war. Zum Hintergrund des Festivals: Eigentlich werden nur vier ausgewählte Filme beim Festival gezeigt, aber 2017 hätte man dort als fünften Film auch diese Dokumentation über Peter Pfister hinzu genommen. Aber dann bekamen die Macher der Equinale einen kleinen Tipp. "Darüber war ich heilfroh", zeigt sich Gründerin Nile Pils erleichtert. Auch ein Film über Totilas sei eingereicht worden. Dieser sei von einer holländischen Produktionsfirma gewesen und so wurde schnell auch das Thema Rollkur in  den Ring geworfen. "Bei der Equinale soll ja der besondere Film gezeigt werden", erläutert Pils und liest mir den Grundgedanken vor: "Mit dem Filmfestival Equinale möchten wir das Bewusstsein für ein Miteinander zwischen Menschen und Pferd bzw. Mensch und Natur in den Mittelpunkt stellen. Wie können wir eine gute Beziehung zueinander entwickeln? Wie gestalten wir eine starke Bindung, die von Vertrauen und Geben und Nehmen gekennzeichnet ist? Die Filme zeigen eine große Bandbreite von unterschiedlichen Sichtweisen und Erfolgsrezepten auf. Sie klären auf, lassen den Rezipienten mitfühlen und vielleicht ein neues Verständnis für Pferde entwickeln." Nachdem Pils die Szenen gesehen hat, die am Ende zum Tod von Evita geführt haben, war das nicht stimmig - selbst wenn der Film an sich gut gemacht und schön bebildert war. Pils liege es fern, sich in Streitigkeiten zwischen zwei Trainern einzumischen und sie vertritt einen neutralen Standpunkt. Sollte es aber bis Juni 2018, wo auf ihrem Gelände in Mecklenburg-Vorpommern eine Veranstaltung geplant ist, eine Klärung gegeben habe, sei sie bereit, die Dokumentation über Pfister dennoch zu zeigen, aber zeitgleich eben auch den anderen Film: Das Video, in dem Evita 13 mal gestiegen, drei mal gestürzt ist und sich nach dem dritten Sturz das Genick gebrochen hat. Nur einen der beiden Filme zu zeigen, würde die Tatsachen verzerren. (Nach meinem React äußert sich Nile Pils zum Mustang Makeover. Die Produktionsfirma Catamaran Film hat einen Film übers MMO gemacht und sich damit beworben). Nile Pils ist streng und kompromisslos, wenn es um die Auswahl der Filme geht und alleine die Tatsache, dass ein Film scharfe und ansprechende Bilder zeigt, sei nicht das Hauptkriterium. "Wir hatten auch einen wunderschönen Film über das Mustang Makeover, der zwei Trainerinnen in den drei Monaten bis zum Event begleitet hat. Programm & aktuelles Plakat unterhalb der Buchtipps Gut gemacht allein, reicht aber eben nicht - wir schauen hinter die Kulissen, so weit uns das möglich ist, und das Hauptkriterium muss Glaubwürdigkeit sein." Pils sieht das Mustang Makeover kritisch und kann beim besten Willen keinen Unterschied zum Bundeschampionat oder anderen Turnierveranstaltungen im Pferdesport entdecken. "Es gibt Gewinner und Platzierte - also ist es ein Turnier. Daran ist nichts zu rütteln", sagte die gelernte Pferdefachfrau, der ihr Geld nicht zu schade war, ihn für einen Trainerschein auszugeben, den in der Pferdewelt niemanden zu interessieren scheint. "Die Trainer ganz ohne Ausbildung greifen die Kunden ab, wenn diese sich gut vermarkten können", übt Pils Gesellschaftskritik. Die Leidtragenden sind dabei nicht nur die Pferde, sondern auch die Kunden, die am Ende ihr Geld für etwas ausgeben, was sie mit ihrem Pferd dann doch nicht oder nur sehr wenig weiterbringt. Und wenn doch, dann im Hauruckverfahren. Erstveröffentlicht wurde dieser Beitrag in diesemBuch, wo alle Hintergründe beleuchtet werden Wir wissen jetzt nur zu gut, wer den Preis dafür bezahlt, auch wenn es oft genug gut geht und Pils muss eingestehen: "So schrecklich das alles ist und so erschreckend diese Videosequenzen sind: Immerhin ist durch den Tod Evitas erwiesen, dass nicht die Turnierreiter die Bösen sind und die Freizeitreiter die Guten. Zu viel Ehrgeiz kann es überall geben, aber es gibt auch die, die ihrem Pferd die Zeit geben, die es braucht: Manchmal Tage, manchmal Wochen und manchmal Monate - je nach Pferd." Daher habe sie ein beiläufiger Satz von Michael Strussione, Veranstalter des Mustang-Makeover, ein wenig irritiert. "Er stellte die Qualitäten eines Trainers infrage, wenn dieser nicht binnen zwei Wochen ein Pferd unterm Sattel hätte", erinnert sich Pils an ein persönliches Gespräch anlässlich der vorm React erwähnten Bewerbung fürs Festival mit dem Film über Tanja Riedinger und Sandra Schneider, die 2017 beim Mustang Makeover mitgemacht hatten. "Tanja ist ein sehr nettes talentiertes Mädchen und hat mit ihren eigenen Pferden und auch mit dem Mustang viel erreicht, aber bei dieser Veranstaltung werden junge Mädchen deswegen zu Trainern erklärt, weil sie auf Youtube viele Follower haben." Ein Trainer brauche sehr viel weitreichendere Kenntnisse, z.B. über Anatomie, über Lernverhalten, über Pferdepsychologie und genau das muss er auch vermitteln können. "Es ist auch ein Unterschied, einem einzelnen Pferd oder seinen beiden privaten Ponys publikumswirksame Showtricks beizubringen oder als seriöser Ausbilder Tag für Tag den unterschiedlichsten Pferdetypen zu begegnen", stellt Pils die Aussage dieses Trainerwettbewerbs infrage. Eine solide Pferdeausbildung sei unspektakulär und vielleicht sogar langweilig anzusehen, aber sie diene dem Wohlbefinden und der Gesunderhaltung der Pferde. "Vielleicht ist der Titel "Trainerchallenge" etwas unglücklich gewählt und irreführend, denn eigentlich ist das Mustang Makeover auch nur ein Reitturnier. Zwar sind einige professionelle Trainer dieses Jahr mit dabei, aber eben auch junge Youtuberinnen. Wenn man es genau sieht, ist es beim "normalen" Turnier ja auch üblich, dass Trainer und Hobbyreiter in einer Klasse starten, aber da könnte man endlos diskutieren", ergänzt Nile Pils aus heutiger Sicht (das Zitat ist im Buch nicht enthalten). Auch das Thema Sicherheit der Darsteller darf nicht außen vor bleiben, denn Tanja Riedinger ist von ihrem Mustang einmal getreten worden und musste ins Krankenhaus, hatte Riedinger in einem Zeitungsinterview erklärt. Die in der Equinale gezeigten Filme sollen Spaß machen und eventuell sogar ein Umdenken im Pferdebereich anregen. "Da hat uns der dritte Ostwind-Film beeindruckt, denn dieser übt am Rande Gesellschaftskritik, indem gesagt wird, dass Wasser aus moralischen Gründen nicht privatisiert werden darf," plaudert Pils ein wenig aus dem Nähkästchen, auch wenn man auf der anderen Seite eine andere Botschaft des Films "Nur-mit-Halsring-ist-pferdegerecht" eher kritisch sehen sollte. Wie immer am Ende eines Blogbeitrags - Amazon-Links zu all meinen Büchern:
10.04.2018
Nicola Steiner Horsemanship
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Infos & Termine zu unseren Reitferien: www.12oaks-ranch.de/reitferien/ Feriencamp 1. & 5. NRW-Sommerferienwoche Die Kamerafrau, die vor zwei Jahren den Wellendorf-Beitrag (Video unten / von den Dreharbeiten berichte ich HIER) gedreht hat, hat uns für einen Beitrag empfohlen, in dem es um das Ende der Osterferien geht, was ja auch ein Ende der Reitferien ist. Zu Ostern hatten wir einen Schnuppertag im Angebot und der war am Donnerstag, aber bei 18 teilnehmenden Kindern, wäre uns das Kamerateam wohl im Weg gewesen. Macht nichts, denn am nächsten Tag war bei uns auch schon wieder full house: Ein gutes Dutzend reitbegeisterte Mädels waren zum Ferienreitunterricht gekommen.  Heute erzähle ich Euch wie dieser Dreh im Detail abgelaufen ist, denn für diesen Beitrag von vier Minuten, war der WDR (Lokalzeit Köln) drei Stunden bei uns und danach wurde im Studio stundenlang geschnitten, damit der Beitrag schon am selben Tag auf Sendung gehen konnte. Den Job der Einverständniserklärungen hatte ich der Reporterin abgenommen, denn bei Kindern kommt noch Bürokratie hinzu. Somit sind wir mitten eingestiegen ins Geschehen "Reiterhof". Los gehen sollte es mit dem Putzen der Pferde, wo wir normalerweise nur die Sattellage putzen, aber fürs TV einmal etwas mehr, denn Fancy hat bei der "Probe" durch die Reporterin gewaltig gestaubt. Fancy und Lucky sind zwar regelrechte Putzmimosen, aber wir wollten ja, dass möglichst viele Kinder etwas mit den Pferden vor der Kamera machen dürfen: Also haben wir bei Fancy ein Mädel rechts und ein Mädchen links mit Bürsten bewaffnet, worauf Fancy erst mal giftig guckte: Zwei Bürstenquäler? Diesen Unmut habe ich durch sekündliche Leckerli-Eingabe vertuschen können (Fancy hat schon einmal für Dreharbeiten des WDR zur Verfügung gestanden: HIER geht es zum Making Of in Sachen Zirkuslektionen). Bei Lucky war das nicht ganz so einfach, aber er lässt sich von Kindern putzen, die er schon lange kennt und denen er vertraut: Gut, dass Hobbyfotografin Maya auch mit von der Partie war (die hat zwei tolle Ponybilder gemacht: s.u.). Endlich gesattelt, wollten wir natürlich zeigen, dass wir kein stinknormaler Ponyhof sind, sondern uns als Natural Horsemanship Zentrum verstehen. Dort soll es nicht nur den Kindern, sondern auch den Pferden Spaß machen: Jetzt war auch Putzgiftspritze Fancy beim "Hufball"-Spielen begeistert. Interviewt wurde auch unsere allerkleinste Reitschülerin, die erzählt hat, dass man sich bei Pferden tatsächlich erst mal durchsetzen soll. Das stimmt, ist aber nur die halbe Wahrheit (Links dazu weiter unten), aber man kann den Kindern in einer halben Stunden Unterricht pro Woche ja nicht alles erklären, was das Horsemanship zu bieten hat. Bei unseren Feriencamps versuchen wir genau das, aber da war unsere Kleinste noch nicht dabei. Also habe ich ein wenig rebelliert und darauf bestanden, dass der Aufsager der Chefin (also meiner einer) sich nicht aufs Reiten bezog, sondern auf die Bodenarbeit. Das Redaktionsteam war von meiner spontanen Idee schnell überzeugt. Gesagt, getan: Ich fand es toll, dass ich dadurch auch ein wenig Bodenarbeit zeigen konnte und dass das Pferd auch durchaus eigene Ideen einbringen darf, damit es motiviert ist. Und das wurde sogar rein genommen in den Beitrag: hurra. Ich habe ja mal beim Radio gearbeitet und da waren die längsten Beiträge zwei Minuten dreißig. Der hier war über vier Minuten und das ist ja wirklich selbst fürs Fernsehen so richtig lang: cool. Dennoch habe ich mich ganz besonders gefreut, dass einige meiner Follower nicht nur in Facebook-Kommentaren schrieben, dass sie da gerne Kind gewesen wären, sondern auch fanden, dass das Interview mit mir zu kurz war ... na ja, es ging ja auch nicht um mich, sondern um die Kinder, aber dahin geschmolzen bin ich trotzdem. Daraufhin habe ich einfach kurzerhand ein zusätzliches Video (ebenfalls in folgender Playlist) gedreht: Mit Erklärungen dazu, dass man im Horsemanship nicht so sehr Minister des Nein, sondern Botschafter das "Ja" sein will. Diese Formulierung habe ich bei Parelli geklaut und was damit gemeint ist, könnt ihr im BLOG der Instruktorin Ursula Schuster nachlesen; meine Interpretation dieser Idee HIER. Und Queenies Spin am Boden, der aus Zeitgründen im Beitrag nur angedeutet werden konnte ... den haben wir auch auf die Schnelle nachgestellt, was ihr in besagtem dritten Video der Playlist seht: Drei Drehungen am Stück. Das zweite Video ist übrigens das allererste Video, das die Lokalzeit Köln bei uns gedreht hat, aber da ging es um die Wettervorhersage - auch wieder mit Reitferienkindern ... Vier Minuten sind lang im TV und doch kurz: Zirkuslektionen waren dieses Mal nicht dabei Genial fanden wir ja, dass die Reporterin Sabine Büttner reiten kann - zwar bisher nicht Western, aber sie hat sich in kürzester Zeit von Larissa den Westernspin beibringen lassen und dabei eine richtig gute Figur gemacht. Während die beiden das erarbeitet haben, habe ich die Gunst der Stunde genutzt und Kameramann und Tontechniker Löcher in den Bauch gefragt, was sie mir für eine Kamera für Youtubeaufnahmen empfehlen würden und das ging ab 2.000 Euro los: Unerschwinglich. Im "Billigsektor" wurde zwar Canon, Sony und Panasonic als ganz gut bezeichnet, aber die Empfehlung war überraschend: Dann schon lieber mit dem Handy filmen, sagten die beiden. Dazu reklamierte ich nun unsere allgegenwärtigen Tonprobleme. Auch hier wussten die beiden Rat, denn es gibt von Sennheiser ein Funkmikrofon, das an einige Handys angeschlossen werden kann (z.B. von Sennheiser: Evolution EW G2 oder Rhode Filmmaker Kit). Windschutz drauf (und zwar als flauschiger Puschel, sonst wird das nichts) und ab geht die Lucy. Apropos Lucy ... äh ... Mikrofon: Statt Mikrofon habe ich eine GoPro actioncam gekauft, weil man daran ein tolles Mikro von Sennheiser befestigen kann, worauf ich gerade spare (oder hoffe, dass sich ein Sponsor findet). Bis dahin teste ich die Helmkamera und das wird der nächste Blogbeitrag, der im Mai erscheint - Videos gibt es schon (Playlist am Ende des Beitrags) und auch einen weiteren Produkttest und ein Bit, das uns der Sponsor Mr. T von Natural Texan Horsemanship zur Verfügung gestellt hat: HIER nachzulesen. Dem "armen" Kameramann haben wir übrigens übel mitgespielt: Den wollten wir nämlich auch aufs Pferd setzen, weil er erwähnte, in der Jugend mal ein klein wenig geritten zu sein. Das war der Running Gag während der gesamten Dreharbeiten ".. und jetzt setzen wir Dich drauf ...": Irgendwie schön, dass die meisten Journalisten ein illustres Völkchen sind, die Spaß verstehen und mit einer ordentlichen Portion Humor gesegnet sind. Feierabend - die letzten beiden Fotos sind von Maya Faulhaber. Die, die schon so lange bei uns ist, dass Lucky sich brav von ihr putzen lässt Für all die, denen das Interview mit mir zu kurz war und die mehr übers Horsemanship erfahren wollen .... ich habe ja auch ein paar Bücher geschrieben und mich dort quasi selbst interviewt. Wer bis jetzt fand, dass es zu kurz war, sagt nach den Büchern dann bestimmt: Das war zu lang ;) Andererseits: Es soll Menschen geben, die nach dem ersten Buch von mir auch ein zweites gekauft haben - vielleicht geht es ja so gerade noch mit der Länge ;) ;) ;) Das Obere "Tod eines Pferdes" ist ein journalistisches Buch - eine Vorausschau gibt es HIER: Tod ei­nes Pfer­des: Zir­kus­lek­tio­ne... 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16.03.2018
Nicola Steiner Horsemanship
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zu den anderen Teilen der Gedanken von Hardy Lahn zum deutschen Mustang Makeover:     EINLEITUNG    //    TEIL 2     //      TEIL 3       //    HARDYS VITA Es erschliesst sich mir nicht Wildpferde in ein von Hauspferden völlig überlaufendes Land zu fliegen wo ein, für mich artgerechter Erhalt von einheimischen Pferden schon sehr schwer geworden ist. Deutschland ist ein Land, wo der Pferdemarkt mit hochspezialiserten Pferden, bester Abstammung überlaufen ist. Ein Land wo unzählige Hengstbesitzer Mühe haben, noch genügend Decksprünge zu verkaufen, da es in jedem Hinterhof von "zufälliger" Nachzucht nur so wimmelt und wo die Gnadenhöfe überlastet sind und sich bei bestem Willen keine artgerechte Haltung leisten können. In Europa gehen Tausende von Haflinger Fohlen zum Metzger, wenn sie einem Zuchtideal nicht entsprechen. Pferdebesitzer/Einsteller wandern in Deutschland von einem Pferdehof zum nächsten, weil die Haltung sich schon für ihre Hauspferde nicht mehr eignet. Zu wenig Auslauf, kleine dunkle Boxen und schlechtes Futter lassen Pferdehalter wie in einer Reise nach Jerusalem umherziehen und nicht selten werden Forderungen nach artgerechten Bedingungen auch mal unter der Gürtellinie beantwortet. In meiner dreissig Jahren langen Arbeit als Natural Horsemanship- und Kommunikationstrainer in Deutschland (bis wir in die USA ausgewandert sind) war es meine Hauptaufgabe entweder Pferde zu reparieren die "Trainer" ohne genug Empathie und Wissen "trainiert" haben oder um Verhaltensstereotypien aufgrund von Haltungs- oder Wissensmängeln zu behandeln. Also warum Eulen nach Athen versteigern? Der Mustang in den USA hat eine lange Geschichte und sie gehört auch dahin. Man muss auch keine Dülmener oder Przewalski Pferde nach USA schicken, um sie zu retten. Hilfe und aktive Unterstützung sollte vor Ort helfen, anstatt das Problem in ein anderes Land zu schicken. Wird da versucht eine Hollywoodsehnsucht (Der schwarze Blitz) in deutsche Ställe zu Lieschen Müller zu tragen? Mich erinnern die Boxen-Bilder mit den Mustangs in Deutschland an Rilkes Gedicht: Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält. Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt. Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte, der sich im allerkleinsten Kreise dreht, ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte, in der betäubt ein großer Wille steht. Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein, geht durch der Glieder angespannte Stille - und hört im Herzen auf zu sein. Ihr möchte mehr übers MMO lesen? Dann seht Euch im Themenmonat vom Vorjahr um, wofür ich selbst die Texte verfasst habe (meine Vita ist HIER & Hardys HIER): Themenmonat Mustang Makeover 2017 Brandneu ist dieser Blogbeitrag: Mustang Makeover & ich kreuzen die Klingen per eMail wozu dieses Video gehört: Und hier noch ein Fundstück, denn in den USA sieht man es kritisch, dass die Pferde nach Deutschland verkauft werden, da man befürchtet, dass die Pferd zum Wanderpokal werden und am Ende irgendwann beim Schlachter landen. Die Wahrheit darüber, dass wilde Pferde nach Deutschland verkauft werden #19 Es gibt übrigens auch Positivbeiträge in unserem Blog, z.B. den allerneusten Beitrag: Making Of: WDR-Beitrag Nr. 4 - 12 Oaks Ranch erneut im TV Das Leitwort dieses Blogs lautet nichtsdestotrotz "Kühn, kritisch, konstruktiv" - diesem Tenor folgen auch meine Bücher, isbd. das mit dem Titel "Tod eines Pferdes" - eine Vorausschau gibt es HIER: Eines der Kapitel betrifft übrigens das Mustang Makeover, der sowohl ein Film übers MMO als auch einer über Peter Pfister wurden eingereicht. Die Equinale-Organisatorin begründet im 1. Buch ausführlich, warum das Mustang Makeover über Tanja Riedinge und Sandra Schneider nicht in die engere Auswahl kam: Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP   Der BOD-BUCHSHOP liefert schneller als Amazon & in Deutschland versandkostenfrei HIER KLICKEN (alternativ können Sie bei mir bestellen: nicola-steiner@t-online.de)
Gelöschtes MMO-Video ist wieder hergestellt UPDATE: Meine Gegendarstellung gegen das Löschen meines React-Videos über das Mustang Makeovers (oberhalb) war erfolgreich. Das MMO war nicht berechtigt, das Video zu löschen. Details im Monat April der 12-Oaks-News Dort bitte nach unten scrollen, um ist die Vorgeschichte, die Rechtsgrundlage und die eMails von Youtube nachzulesen - unterhalb des 2. Videos hier im Blog findet ihr hingegen meine eMails ans MMO, denn ich hatte es erst einmal im guten versucht. MEHR ZUM MMO IN DEN THEMENMONATEN: 2017 von mir & 2018 von Hardy Lahn aus den USA Das Mustang Makeover bzw. der Verein American Mustang Germany (sind eh dieselben, auch wenn sie sich gegenseitig spenden) hat unrechtmäßig eines meiner React-Videos entfernen lassen - trotz Zitatrecht, trotz Fair Use. Ich habe aber zunächst versucht, eine gütliche Einigung zu erzielen, die gescheitert ist. Unterhalb des Videos findet ihr meine eMails an Michael und Silke Strussione - Veranstalter des MMO. Das Video ist die Reaktion auf die Weigerung, das Video wiederherzustellen. Aber das macht nichts: Ich habe bei Youtube eine Gegendarstellung eingereicht und das dauert zwar länger, wird dann aber auch seinen Lauf nehmen. Dass Strussione sich bei der Veranstaltung aufs Filmverbot stützt, dürfte jurisitsch auch keinen Bestand haben (und gegen mich sowieso nicht, ich habe ja nicht gefilmt) - hier ist nachzulesen, dass der Veranstalter nicht verlangen darf, dass bereits getätigte Filme gelöscht werden müssen - tut er es doch, dann würde sich Strussione des räuberischen Diebstahls schuldig machen: www.mein-html.de/photorecht.pdf Lieber Michael, liebe Silke, wegen des von Euch vorübergehend deaktivierten Videos habe ich bei Youtube eine Gegendarstellung eingereicht (BITTE HIER NACH UNTEN SCROLLEN: http://www.12oaks-ranch.de/blog/ ). Dies dauert erfahrungsgemäß ein wenig bis zur Wiederherstellung, weswegen ich Euch - auf Anraten von Youtube (Screenshots in o.g. LINK) - in aller Höflichkeit bitte, Eure Forderung zur Löschung des Videos zurück zu nehmen. Fakt ist, dass ihr nicht Urheber der gezeigten Szenen seid. Es handelt sich um private Handyaufnahmen und nicht um Aufnahmen des MMO. Ich habe mich diesbezüglich von dem Fachanwalt für Urheberrecht beraten lassen, der mich auch erfolgreich vertreten hat, als Bernd Hackl mich wegen eines Bildzitates (Buchcover) verklagt hatte (Video hierzu ganz unten). Die Klage seines Verlages wurde abgewiesen und der Richter hat mir Recht gegeben: Ich durfte das Bild verwenden, obwohl ich im Fall Hackl NICHT Urheber war und die Urheberschaft ganz klar bei Bernd Hackls Verlag lag, der keine Genehmigung zur Veröffentlichung erteilt hat. Das Gericht hat schon nach wenigen Monaten entschieden und selbstverständlich habe ich darüber berichtet, was dann ja peinlicher ist als die ursprüngliche Berichterstattung, weil ich das ja dann auch wieder zum Anlass nehme, um über den Prozess zu berichten, z.B. mit diesem Video: https://www.youtube.com/watch?v=siFkVcnlGXU&t=5s Genauso wie im Fall Hackl würde es sich auch bei diesem React-Video verhalten, wenn die Aufnahmen vom Mustang Makeover WÄREN. Dann würde meine Berichterstattung unter den Paragraf 51 UrhG fallen - bei Youtube Fair Use genannt. Aber ihr habt diese Aufnahmen nicht angefertigt: Sie wurden mir von einer/m Zuschauer/in zur freien Verwendung zugesandt und das Urheberrecht liegt bei dieser Person - nicht bei Euch. Vor Gericht müsstest ihr aufgrund der Beweislast beweisen, dass ihr Urheber seid, also dem Gericht Eure Aufnahmen auf einer DVD vorlegen. Ich wiederum müsste das nur bestreiten, weil ich ja nicht Kläger bin und damit eben keine Beweislast habe, könnte aber anhand meiner Aufnahmen beweisen, dass aus einer anderen Perspektive gefilmt wurde und das an Stellen, Leute durchs Bild laufen, wo auf Euren Aufnahmen eben keine Leute durchs Bild laufen. Diese Mail kam ja genau passend - geht runter wie Öl ... Auch Euer Filmverbot greift nicht, weil die von mir verwendeten Szenen ja für journalistische Zwecke verwendet wurden. Es gibt einen inneren Zusammenhang und die juristische Belegfunktion ist gegeben. Ich berichte darüber, dass ich das MMO als tierschutzrelevant empfinde und die Bilder folgende Sachverhalte beweisen (nur Beispiele - in einem möglichen Gerichtsverfahren würde ich mehr Beispiele benennen): - die Pattern, die vom MMO ausgewählt wurden, sind deutlich schwieriger als Pattern für vier- bis fünfjährige Pferde bei regulären Turnieren - von den fünf Platzierten wären vier Teilnehmer auf regulären Turnieren Out-of-Pattern gewesen. Die Reiter konnten ihre Pferde nicht mehr lenken, so dass sie auf die falschen Seite der Pylone gerieten - die Siegerin reitet mit Halsring auf eine Art und Weise, die dem Pferd Schmerzen verursacht, denn dieser wurde unmittelbar in der empfindlichen Kehle angesetzt - das Pferd der Siegerin buckelt in der Einzelaufgabe - Pferde reißen sich los und versuchen, der Arena zu entfliehen - Pferde scheuen und widersetzen sich der reiterlichen Einwirkung - Pferde treten beim Absteigen nach der Reiterin - Pferde sind in der Trailaufgabe von den Schreckhindernissen überfordert mit dem Hinweis, dass bei Westernverbänden Schreckhindernisse i.d.R. nicht verwendet werden, weil es dort um Präzision geht, beim MMO geht es offenbar um Show - Reiterinnen reagieren auf diese Überforderung damit, dass sie das Pferd mit dem Zügelende schlagen, was auf einem regulären (Western-)Turnier zur sofortigen Disqualifikation führen würde - platziert werden die Reiter, die ihren Pferd besonders viel zumuten, um einen Showeffekt zu erzielen: Luftballons ans Pferd, nachziehen von Aufblastieren etc. - das Verbinden von Augen wird als Vertrauensbeweis verkauft, dabei ist das Pferd dadurch hilflos und hat keine andere Wahl als sich ganz und gar dem Reiter zu unterwerfen. Mit unverbundenen Augen hat genau dieses Pferd nämlich bewiesen, dass es seinem Reiter eben nicht vertraut, weil es versucht hat, aus der Arena zu entkommen - Thomas Günther und Sandra Schneider geben während des Events unumwunden zu, dass die Pferde mit der Atmosphäre dieser Großveranstaltung vollkommen überfordert sind und die Nerven verlieren, was wohl kaum als "Pro-Pferd" deklariert werden kann. Ich würde Euch bitten, diese meine Anmerkungen an Euren Anwalt weiterzuleiten und kurzfristig zu besprechen. Sollte dies nicht binnen 48 Stunden zu einer Lösung des Konfliktes führen, würde ich meine Youtube-Follower per Video darüber informieren, dass das Video vom MMO gelöscht wurde und beschreiben, was im Video zu sehen war (siehe oben) mit dem Hinweis, dass das Urheberrecht nicht beim MMO liegt. Solch ein Video würde sich erübrigen, wenn das Ursprungsvideo wiederhergestellt würde, was dann sicherlich weniger Aufmerksamkeit auf sich zieht. Abschließend möchte ich darauf hinweisen, dass die Gerichte das Grundgesetz höher ansiedeln als ein (möglicherweise sittenwidriges) Filmverbot und ich beziehe mich hier auf Art. 5 GG. Ich habe u.a. Medienrecht studiert und bin ausgebildete Redakteurin und habe bei dem strittigen Video sämtliche journalistischen und rechtlichen Grundsätze eingehalten, weswegen ich auf eine gütliche Regelung im Sinne der Pressefreiheit hoffe. Mit freundlichen Grüßen Nicola DAS MMO HAT GEANTWORTET, ABER MIR UNTER STRAFANDROHUNG DAS ZITIEREN VERBOTEN (mit welchem Recht?) - ABER HIER MEINE ANTWORT: Lieber Michael, Das hatten wir doch letzten Jahr schon - im Screen lest ihr, wie ein Rechtsanwalt Strussiones Drohungen beurteilt glaub es mir, ich habe nichts getan, was eine Strafanzeige Deinerseits rechtfertigen würde, aber tu, was Du nicht lassen kannst: In Bezug auf die Veröffentlichung von ungenehmigten Aufnahmen vom Mustang Makeover überwiegt definitiv das öffentliche Informationsinteresse gegenüber den Persönlichkeitsrechten der Teilnehmer, dem Hausrecht, dem Recht am eigenen Bild und dem Postgeheimnis: Soeben wurde sogar von den Gerichten entschieden, dass Tierschützer in Massentierhaltungsbetrieben heimlich filmen dürfen, ohne dafür belangt zu werden und das sind keine öffentlichen Großveranstaltungen wie die Deine (es kommt nicht darauf an, ob es eine Sportveranstaltung ist - öffentliches Informationsrecht ist öffentliches Informationsrecht - davon abgesehen, dass Du es doch 2017 als Alternative zum TurnierSPORT vermarktet hast). Deinen angedrohten Strafanzeigen sehe ich also gelassen entgegen und verweise auf Art. 5 des Grundgesetzes (Verfassung), da Du Dich ja ebenfalls auf die Verfassung berufst - in Deinem Fall Art. 2. Beide werden bei Personen des öffentlichen Lebens gegeneinander abgewogen (siehe auch die von mir zusammengestellte Linksammlung unten). Deine eMail empfinde ich übrigens als Nötigung nach § 240 StGB mit dem Ziel journalistische Berichterstattung zu unterbinden. Die privaten Handy-Videos zum MMO wurden mir zugesandt und nicht in meinem Auftrag erstellt: Ich bin Journalistin und berichte und da wenden sich selbstverständlich auch Leute an mich, die ich persönlich nicht kenne. Ein Vergleich mit den Videos, die das MMO hergestellt hat, dienten mir aber als Beweis für die Authentizität der mir übermittelten Aufnahmen und die war gegeben. Des Weiteren folge ich dem journalistischen Grundsatz, niemals einen Informanten preiszugeben. Vor Gericht müsste ich aus Beweislastgründen, die bei Dir liegen würden, ohnehin nur bestreiten und gar nichts beweisen. Es wäre aber auch kein Problem, wenn der Richter von mir verlangen würde, dass ich beweise, dass Du nicht Urheber der Handyvideos bist: Den Beweis kann ich auch ohne Namensnennung liefern, weil ich diese bzw. das juristisch einwandfreie React auf dem PC gespeichert habe. Dass das Urheberrecht der betroffenen Videos nicht beim Mustang Makeover liegt, beweist ein exemplarisches Beispielvideo, das ich dem eMail-Anhang hinzufüge. Vergleiche bitte die Perspektive bzw. die Leute, die durchs Bild gehen mit Deinem Filmmaterial. Die Links unten beweisen aber, dass ich das Video sogar genauso hätte machen können, wenn das MMO Urheber gewesen WÄRE (bei Youtube Fair Use genannt - dafür brauche ich keine Genehmigung), aber Du schreibst ja selbst, dass du es nicht beurteilen kannst, von wem die Videos sind. Wenn du das nicht kannst, solltest du auch keine Ansprüche erheben. Solche Behauptungen gehen nicht nur bei Youtube ins Auge, sondern auch vor Gericht. Besonders dann, wenn man - wie Du - als Kläger die Beweislast hat. Aber so weit muss es ja nicht kommen: Dieser eMail-Verkehr dient - neben der Gelegenheit zur Stellungnahme - dem Zweck, eine außergerichtliche Einigung zu erzielen, wobei mein Video ZEITNAH wiederhergestellt werden würde, um das bürokratische Youtube-Verfahren abzukürzen.  Wenn du deinen Urheberanspruch Youtube gegenüber aufrecht erhälst, riskierst Du zusätzlich, dass Dein Kanal "American Mustang Germany" (als Anspruchsteller) gelöscht wird, weil Youtube in Fällen von Mißbrauch dieser Funktion explizit davor warnt: Urheberrechtsansprüche für Videos zu deklarieren, dessen Urheber man nicht ist bzw. wo FairUse/Zitatrecht greift: Das IST Mißbrauch und wird von Youtube entsprechend geahndet. Bei einer gütlichen Einigung der Beteiligten verhängt Youtube wohl keine Sanktionen.  Es mag ja sein,dass Du in deinem Leben viele Journalisten kennengelernt hast (bei Pferdezeitschriften treiben sich viele Ungelernte herum: Der Begriff Journalist ist nicht geschützt, Pferdetrainer ja auch nicht), aber ich bin studierte Diplom-Medienwirtin und ausgebildete Redakteurin - hier meine Vita: http://www.12oaks-ranch.de/home/vita-nicola-steiner/. Ich weiß, was ich tue, ich bin Profi. Deine Unterstellungen verbitte ich mir daher ausdrücklich, u.a. auch die Aussage in vorliegender (zu Beweiszwecken) gespeicherter Mail, ich würde versuchen, Leistungen anderer zu schmälern und hätte eine subjektive Sicht: Ich fordere Dich hiermit auf, ein konkretes Beispiel zu nennen, denn wenn Du das nicht kannst, ist dies ist eine unwahre Tatsachenbehauptung, die ich mir nicht gefallen lassen muss (Gesetze: s.u.) - wie auch, ich hätte angeblich behauptet, dass auf regulären Turnieren ALLES rund läuft - wo bitte soll ich das denn gesagt haben? Bei meinen Kommentaren erlaube ich mir zulässige Werturteile über das, was ich sehe, berichte aufgrund nachweisbarer Tatsachen objektiv und wahrheitsgemäß - bei BEIDEN Veranstaltungsarten. Die Turnierreiter als gut erkennbare Gruppe zu diffamieren, wie Du es 2017 getan hast, ist rechtlich ebenfalls bedenklich und hier nachzulesen: http://www.spiegel.de/panorama/meinungsfreiheit-was-darf-ich-sagen-und-was-nicht-a-1074146.html Mir einen unseriösen Journalismus vorzuwerfen, entbehrt jeglicher Grundlage - also bist offenbar du derjenige, der andere diffamiert.  Zeitgleich bitte ich um Stellungnahme zu deinen Bemerkungen über meine Person "häßlicher Schatten" "Neid muss weh tun" etc.  - siehe Screenshot. Es ist für jeden ersichtlich, dass ich gemeint bin, denn dieser Screenshot wurde mir von mehreren Personen übermittelt und ausgerechnet Du wirfst mir fehlenden Anstand vor??? Auch hier fordere ich Dich auf konkret zu benennen, wo ich irgendwen diffamiert haben soll, denn damit unterstellst du mir ja eine Straftat - also das Verbreiten von unwahren Tatsachenbehauptungen, sprich: Lügen. Solltest Du Deine Unterstellung der Diffamierung / Lügen nicht beweisen können, gebe ich Dir hiermit Gelegenheit, Dich von dieser Deiner Äußerung öffentlich zu distanzieren. Das Wort "häßlich" und mir Neid zu unterstellen, ist zudem ehrverletzend, beleidigend und nach §§ 185 - 187 StGB genauso strafrechtlich relevant wie deine oben erwähnten unwahren Tatsachenbehauptungen. Ich möchte Dich bei dieser Gelegenheit dringend auffordern, derartige unwahre und ehrverletzenden Äußerungen künftig zu unterlassen und meine Arbeit als fairen Journalismus anzuerkennen, weil ich ansonsten ebenfalls juristische Schritte erwäge, die dann gleichwohl Gegenstand einer Berichterstattung oder einer Satire auf Youtube werden könnten. Ich weise daraufhin, dass dies lediglich eine Warnung aus Fairneßgründen und keine Nötigung ist, denn ich habe immer schon über Dinge berichtet, die eine Story wert sind. Es ist mein erlernter Beruf. Schon jetzt wird der beiliegende Screenshot in meinem für Mittwoch geplanten Video erwähnt werden, das die ungerechtfertigte Löschung meines Reacts betrifft, falls Du diesen willkürlichen Anspruch auf Löschung weiterhin aufrecht erhalten solltest. Falls das Video wiederhergestellt würde, bedarf es meinen Followern gegenüber natürlich keiner Richtigstellung. Deinen Versuch seriösen Journalismus, wie ich ihn betreibe, als Diffamierung abzuqualifizieren, werte ich zudem als Angriff aufs Grundgesetz der BRD (Art. 5). Denn ich habe in dem von Dir gelöschten Video ja nur das beurteilt, was auch tatsächlich zu sehen ist. DAS DARF ICH und dürfte es sogar dann, wenn Du Urheber der Videos wärest, was Du nicht bist (Fairuse / Paragraf 51 Urhebergesetz - Links zur Rechtslage unten). Einer Aufklärung über Deine abenteuerliche Rechtsauffassung bedarf es nicht. Danke. Wenn Du - wie Du behauptest - der Öffentlichkeit irgendwelche Einblicke gewährst, dann ist es mir unerklärlich, wie du ein solches React-Video, wie das von mir, das von anderen als fair und informativ bezeichnet wird, mit solchen Bezeichnungen (denunzieren, diffamieren) titulierst. Das legt die Vermutung nahe, dass du etwas zu verbergen hast und könnte auch andere Journalisten interessieren, wenn sie davon Kenntnis erlangen ... Das hoffentlich bald wiederhergestellte Video wurde eh schon 4.000 Mal aufgerufen und wird kaum mehr Aufrufe bekommen - vielleicht einige wenige, aber es ist ja nicht mehr neu. Ein Neues aber - mit einer Überschrift, die auf Streit und Konflikt hindeutet, aber Bildmaterial, wo man nur mich sieht - erreicht dann vielleicht erneut 4.000 Leute - ist das wirklich Dein Ziel? Wenn Du nun auf der Löschung bestehst, muss ich aus Glaubwürdigkeitsgründen meinen Followern erklären, warum das Video gelöscht wurde und darlegen, dass ich mich einwandfrei verhalten habe und das habe ich. Dies deswegen, weil es im Extremfall Wochen dauern kann, bis Youtube das Video wiederherstellt, so wurde es mir im eMail-Verkehr mit Youtube zumindest erklärt (unten auf: http://www.12oaks-ranch.de/blog/). Deswegen hat Youtube mir ja geraten, mich an Dich zu wenden, damit es schneller geht. Sollte es zum Rechtsstreit kommen, werde ich auch darüber wahrheitsgemäß berichten, da kannst Du so viel drohen, wie du willst. Ich weiß, was ich darf und was nicht. Zum Recht am eigenen Bild bzw. Zitatrecht (also OHNE Einwilligung des Urhebers) empfehle ich die Lektüre folgender Links - im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung wird mein Anwalt diese rechtlichen Aspekte natürlich ebenfalls vortragen. Dein Hinweis, ich möge das mit meinem Anwalt besprechen, erübrigt sich: Das hatte ich ja bereits (siehe 1. Mail). Außerdem sind Deine Trainer vom Vorjahr Personen des öffentlichen Lebens = Personen des Zeitgeschehens. Das waren die auch schon VOR dem MMO, aber wenn nicht, dann DURCH das MMO. Die können sich also nicht auf die Persönlichkeitsrechte von Privatpersonen nach Art. 2 GG berufen, was die letzten beiden Links im Detail erklären, aber zunächst zum von Dir beanstandeten Recht am eigenen Bild, wovon es Ausnahmen gibt, z.B. ein Aufzug und dazu gehören Mieterfeste, Beerdigungen und natürlich erst recht öffentliche Events wie das MMO. Darunter dann einige Links zum Bildzitat, wozu auch ein Videozitat gehört - im Falle, dass ich deine Aufnahmen verwendet HÄTTE. Es kommt also nicht darauf an, WER die Aufnahmen gemacht hat oder ob es anderweitige Urheberrechtsansprüche gibt: - https://www.rechtambild.de/2010/03/das-recht-am-eigenen-bild/- - https://boehmanwaltskanzlei.de/kompetenzen/medienrecht/allgemeines-persoenlichkeitsrecht/persoenlichkeitsrechte/3450-gesetzliche-ausnahmen-vom-recht-am-eigenen-bild - https://drschwenke.de/wann-ist-ein-bildzitat-erlaubt-anleitung-mit-beispielen-und-checkliste/ - https://www.rechtambild.de/2011/03/der-schutz-von-screenshots-und-benutzeroberflachen/ - https://www.e-recht24.de/artikel/blog-foren-web20/7361-so-nutzen-sie-bilder-rechtssicher-in-ihrem-blog.html - https://www.journalistenkolleg.de/lexikon-journalismus/person-des-oeffentlichen-lebens - https://de.wikipedia.org/wiki/Person_des_%C3%B6ffentlichen_Lebens (Links sind auf die Schnelle zusammen gesucht, aber Du kannst die Begriffe ja auch selbst googlen. Bitte unbedingt Schlagwort "Ausnahmen" benutzen) In diesem Beispielvideo findest Du einen entsprechenden Text zum FairUse und Zitatrecht, dass Youtube laut eMail sehr, sehr ernst nimmt und was von Youtube auch entsprechend geschützt wird. Darüber kannst Du Dich nicht einfach so hinweg setzen (Disclaimer am Ende des Videos in englischer Sprache nachzulesen: https://www.youtube.com/watch?v=vN6Ac1xC_Jk&t=11s : Staatsanwaltschaft ermittelt) Meine vorherige eMail war nicht nur der Versuch einer gütlichen Einigung, sondern ist auch meiner journalistischen Pflicht geschuldet, Dir Gelegenheit zur Stellungnahme zu gewähren - bitte auch hierzu: Böse Zungen behaupten ja bereits, dass das MMO auf Mafia-ähnliche Art und Weise jegliche Negativ-Kritik niederknüppelt. Aus PR-Sicht ist diese Löschung ein klares Eigentor, aber das sagte ich dir ja schon vor einem Jahr, als ich dir erstmals Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben hatte und du alles abgelehnt hattest, was veröffentlicht werden könnte - weder schriftlich noch als Mitschnitt eines etwaigen Telefonats (entsprechende Screenshots sind von mir archiviert). Bei einer Verdachtsberichterstattung muss ich aber nur Gelegenheit zur Stellungnahme geben und Deine eMail ist ja eine solche Stellungnahme - warum sollte ich das nicht zitieren dürfen? Denn Du hättest doch auch sagen können, dass Du keine Stellungnahme abgibst ... Wie auch immer: Aus meiner E-Mail darfst du zitieren, was Du willst. Ich stehe zu dem, was ich schreibe und meine Worte sind wohlüberlegt. Im Gegensatz zu Dir habe ich also nichts zu verbergen und versuche auch nicht in von Dir angebotenen heimlichen, privaten Telefonaten irgendwelche Fakten unter den Teppich zu kehren, was offenbar Dein Anliegen ist und schon als solches eine Berichterstattung wert ist, denn warum gewährt das MMO Journalisten keine Transparenz? Was stimmt nicht mit dem MMO? Wenn alles rechtens wäre und Du nichts zu verbergen hättest, würde doch nichts dagegen sprechen, Dich auch zu zitieren. Hier würden die bösen Zungen wohl sagen, dass es zum Himmel stinkt, aber Du wirst mich sicher in einer ZITIERFÄHIGEN weiteren eMail eines Besseren belehren. Meine eMail war auch keineswegs privat, sondern journalistischer Art, was Dir bekannt ist und auch in Bezug auf mein geplantes Folgevideo erwähnt wurde. Deswegen verstehe ich nicht, dass Dir meine Beweggründe unklar sind: Wahrheitsgemäße Berichterstattung - nicht mehr und nicht weniger. Wegen Deiner einleitenden Sätze und dem für mich nicht nachvollziehbaren Mißverständnis bzgl. privaten eMail-Verkehrs, vermute ich, dass Du die Mail deswegen subjektiv als privat empfindest, weil ich das "Du" statt das "Sie" als Anrede gewählt habe. Ich habe intensiv über die Problematik der Anrede nachgedacht, fand es aber lächerlich, wenn ich bei einem etwaigen Rechtsstreit Screenshots von diversen Aussagen von Dir vorlege, wo wir uns duzen und wir uns in der Mail auf einmal siezen. Dies ändert aber nichts an meiner journalistischen Absicht, die alleine das Ziel der Berichterstattung hat. Du scheinst das als Privatstreit zu empfinden, den man in einem inoffiziellen Telefonat beilegen könnte, befindest Dich diesbezüglich aber im Irrtum. Ich habe privat nichts gegen Dich und wären die Aufnahmen vom MMO positiv gewesen, hätte ich auch positiv berichtet bzw. positive Kommentare verfasst (dies entspricht eher der Darstellungsform in Videos und Blogbeiträgen): Ich finde übrigens auch das Vorgehen Eurer US-Trainer mit "Marterpfahl" im Roundpen und Zwangsstand zum Aufhalftern alles andere als Pro-Pferd - warum veröffentlicht ihr so etwas? Da kannst Du noch so beteuern, ihr würdet Tierschutz an die erste Stelle setzen. Die Aufnahmen sprechen da schon für sich. Wenn ihr Positivberichterstattung haben möchtet, dann sorgt doch beispielsweise dafür, dass die Pattern leichter sind, dass nicht derjenige erstplatziert ist, der die spektakulärste Show bietet, sondern der, der seinem Pferd, Zeit gibt und, und, und ... siehe meine E-Mail von gestern. Meine Kritikpunkte habe ich mir ja nicht aus den Fingern gesogen und Du könntest ja öffentlich Stellung nehmen, so dass meine Zuschauer und Leser meiner Blogs (hier zu finden: http://www.12oaks-ranch.de/blog/) auch etwas von Deinen Antworten haben: So gesehen, hast du es doch selbst in der Hand. Bei folgenden sinngemäßen Aussagen hingegen wie "Wir retten keine Mustangs, weil es denen ja in den USA gut geht." (Silke im artgerecht-pferd-Interview: http://www.artgerecht-pferd.de/mustang-makeover-das-steckt-wirklich-dahinter-interview-mit-silke-strussione/) und dann wiederum Äußerungen, die dann doch den Anschein erwecken, als würden da Pferde gerettet. In mir zugeleiteten Screenshots heißt es immer wieder: Du hättest 30.000 Euro gespendet - leider lässt Du unerwähnt, dass diese 30.000 Euro in die eigene Tasche - sprich: dem eigenen Verein - gespendet wurden. Das hat dann wirklich etwas von einem Mafia-Flair und wenn man dann auch noch liest, dass man nichts von dem, was Du schreibst, zitieren darf, machst du dich so verdächtig, dass Du Dich nicht wundern solltest, wenn die Presse das aufgreift. Das beim MMO übliche Vorgehen, kritische Kommentare zu löschen und Kritiker zu sperren, ist juristisch übrigens auch nicht zulässig, denn es ist ja eine Firma (ms marketing consult) und man könnte dich wegen Verstoss gegen das Wettbewerbsrecht belangen. Die Autoren der gelöschten Kommentare haben ein Recht auf Wiederherstellung ihrer Kommentare. Dieses Recht mache auch ich an dieser Stelle geltend und fordere Dich auf meine juristisch einwandfreien Kommentare wiederherzustellen. Das ist hier nachzulesen und wird Dir Dein Anwalt sicherlich bestätigen:  - https://allfacebook.de/policy/umgang-mit-shitstorms-und-kritik-rechtliche-stolperfallen-im-facebook-marketing-teil-21 Also gib bitte nicht mir die Schuld für Deine Marketing-Fehler. Meine Kontaktdaten kannst du aber gerne dem Impressum meiner Homepage entnehmen: http://www.12oaks-ranch.de/kontakt/impressum/ Sollte der ungerechtfertigte Anspruch Deinerseits sowie das Zitierverbot dennoch aufrecht erhalten werden, lehne ich eine weitere Korrespondenz per eMail ab, ich bin nicht an Privatgesprächen interessiert, die nur ein Ziel haben: Kritische Berichterstattung im Keim zu ersticken. Das entspricht nicht meinem Demokratieverständnis. LG Nicola Steiner (Journalistin) P.S. Das mit dem Schadenersatz hat der Verlag von Bernd Hackl auch versucht (Video ganz unten), ist er aber auch nicht mit durchgekommen. Auch beim MMO würde bei einer richterlichen Abwägung das öffentliche Informationsrecht höher bewertet, zumal die tierschutzrelevanten Szenen von Euch eben nicht an die Öffentlichkeit weitergeleitet, sondern ausnahmslos herausgeschnitten wurden. Von Transparenz kann also keine Rede sein und Lippenbekenntnisse nehmen den Mustangs auch nicht den Stress, dem sie mit verbundenen Augen für diese "Zirkusveranstaltung" mit Luftballons und Aufblastieren ausgesetzt werden. Alles für die Show.  Finaldarbietungen und Choreographien waren nicht Gegenstand des React-Video - hast Du das Video überhaupt angesehen? Dass die meisten Fachleute dies als Pro-Pferd Veranstaltung sehen, kannst Du nicht ernst meinen. In den USA wird dies sehr, sehr kritisch gesehen und viele, die sich mit Mustangs auskennen, verstehen den Sinn hinter der Veranstaltung nicht, denn den Mustangs in den USA geht es gut: Sie haben Platz, sie haben Futter, sie haben Pferdegesellschaft: Also alles, was ein Pferd braucht, um dann in Deutschland in einer Box zu versauern. UND DANN KAM WIEDER EINE E-MAIL MIT DIESEM HINWEIS AM ENDE, WORAUF ICH SCHON IM ERSTEN SATZ HINGEWIESEN WURDE (ob ich wohl diesen Hinweis zitieren darf? Oder werde ich dann gleich verklagt oder strafangezeigt??? Fragen über Fragen ....bibber) :  "Diese E-Mail enthält vertrauliche oder rechtlich geschützte Informationen. Wenn Sie nicht der beabsichtigte Empfänger sind, informieren Sie bitte sofort den Absender und löschen diese E-Mail. Das unbefugte Kopieren dieser E-Mail oder die unbefugte Weitergabe der enthaltenen Informationen ist nicht gestattet. The information contained in this message is confidential or protected by law. If you are not the intended recipient, please contact the sender and delete this message. Any unauthorized copying of this message or unauthorized distribution of the information contained herein is prohibited".  ALSO WIEDER NUR MEINE ANTWORT ALS OFFENEN BRIEF ANS MMO: Ach Michael, jeder blamiert sich bekanntlich so gut er kann und manche verschwenden auch ihre Zeit, so gut sie können. Wie auch immer. Nach Rücksprache mit meinem Anwalt ist dies der aktuelle Sachstand: Sollte ich beschuldigt werden, darf ich von meinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machen. Sollte ich bei der Polizei als Zeugin geladen werden, muss ich dort nicht erscheinen. Sollte die Staatsanwaltschaft Anklage erheben - was unwahrscheinlich ist, da Geringfügigkeit bzw. fehlendes öffentliches Interesse - und sollte mich dann ein Richter laden, muss ich zwar erscheinen, aber das war es dann auch schon, denn ich kann vom Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen. Als Gründe kämen einige infrage, z.B. man muss sich nicht selbst belasten, falls man sich potentiell selbst einer Strafverfolgung ausgesetzt sehen könnte, Gewissensfragen sind denkbar, Schweigepflicht bei bestimmten Berufsgruppen ebenfalls oder aber um einen klar definierten Personenkreis (Familie, Verwandte) nicht belasten zu müssen. In meinem konkreten Fall käme wohl am Ehesten das Zeugnisverweigerungsrecht des Journalisten zum Tragen, was in der Strafprozessordnung (§ 53 Absatz 1 Nr. 5 StPO), in der Zivilprozessordnung (§ 383 Absatz 1 Nr. 5 ZPO) und in der Abgabenordnung (§ 102 Absatz I Ziffer 4 AO) geregelt ist. In diesem Sinne viel Spaß bei der Suche nach meinem Informanten. Hier ein paar Links für Deinen Rechtsanwalt: http://www.dmv-verband.de/wissenspool/rechtliches/zeugnisverweigerungsrecht.html Punkt 5: https://dejure.org/gesetze/StPO/53.html https://www.journalistenkolleg.de/lexikon-journalismus/zeugnisverweigerungsrecht In der konkreten Auseinandersetzung ist und bleibt all das ohnehin irrelevant, weil es ein zulässiges Fair-Use-Video ist bzw. Du ja unstrittig keine urheberrechtlichen Ansprüche an diesen Aufnahmen hast. Fazit: In beiden Varianten durfte ich dieses Video machen. Ob der Urheber filmen durfte, steht auf einem anderen Blatt (ich denke schon, weil gestresste, überforderte Pferde = Tierschutz), aber dieser Rechtsstreit geht mich so gesehen nichts an. Mir reicht vollkommen, dass ich die Szenen verwenden durfte und da bin ich ganz und gar meiner journalistischen Sorgfaltspflicht nachgekommen. Wie auch immer: Sollte es zu dieser von Dir angedrohten Strafanzeige gegen unbekannt (Klage gegen mich jetzt doch nicht, morgen doch wieder???) kommen und ich erhalte Kenntnis darüber, werde ich auf Youtube, in meinem Blog oder einer Publikation wie das Buch "Tod eines Pferdes" wie gewohnt darüber berichten. Wäre ja mal interessant, wenn dann irgendwann mal etwas anderes im Text steht als "Das Mustang Makeover war zu keiner (offiziellen) Stellungnahme bereit", aber auch hier: Wenn nicht, dann nicht. Aber vielleicht schreibe ich beim nächsten Mal dazu, dass es eine inoffizielle Stellungnahme gab, die keiner zitieren darf. Köstlich ... Genug des angeblichen Privatgeplänkels - ich habe es wenigstens gütlich versucht und das hat in der Tat etwas mit Anstand zu tun, der hoffentlich künftig gegenseitig sein wird, sonst überlege ich es mir vielleicht doch noch, ob ich wegen Beleidigung strafrechtlich gegen das MMO vorgehe und das vielleicht dem einen oder anderen Berufskollegen stecke, der ja dann auch dieses Zeugnisverweigerungsrecht in Bezug auf seine Informanten hätte... So long Nicola UND JETZT WIRD ES LANGSAM POLEMISCH - VON BEIDEN SEITEN "stelle jegliche Kommunikationein, die eMails sollten You-tube versandt werden, sie hat zumindest nirgens stehen, dass die vertraulich sind, korrekt?" Hä? Mit wem schreibt Silke da (Signatur Silke)? Mit mir? Aber zur Info: Da steht zwar nirgendwo "vertraulich", aber es gibt ein Post- bzw. Briefgeheimnis und ein Fernmeldegeheimnis, weswegen ihr ganz und gar nicht berechtigt seid, meine eMails an irgendwen weiterzuleiten und das untersage ich hiermit auch ausdrücklich. Ich würde bei Zuwiderhandlung selbstverständlich jurisitische Schritte einleiten.  Andererseits, was genau soll Youtube an meinen Mails beeindrucken - dass ich Gesetze zitiere??? Die kennen die schon ... Könnt ihr vielleicht mal mit Eurer Hobby-Juristerei aufhören und einen Rechtsanwalt befragen - zu Eurem eigenen Schutz. Ihr bringt Euch irgendwann in Teufels Küche, aber dies nur am Rande. Mit besten Grüßen Nicola P.S. nirgens? Man schreibt das mit "d" also nirgends - ist stilistisch aber nicht so prickelnd ... (zitieren und weiterleiten ist nämlich ein gewaltiger Unterschied so als Nachtrag und es gibt einen Unterschied zwischen Zitat & Großzitat)
14.03.2018
Nicola Steiner Horsemanship
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zu den anderen Teilen:     EINLEITUNG    //    TEIL 1     //      TEIL 3       //    HARDYS VITA Der Umgang mit Kritikern des deutschen Makeovers hat Pferdemenschen in Lager gespalten. Menschen die sich dem Wohl der Pferde verpflichtet fühlen, die hinterfragen, Trainingsmethoden kritisieren und Fragen stellen und Makeover-Follower, die jede Kritik als persönlichen Angriff auf den Veranstalter oder ihre Trainervorbilder sehen und teilweise sehr unsachlich und aggressiv jeden Kritiker bekämpfen. Es gibt natürlich auch Kritiker, die sich aus dieser aufgeheizten Stimmung heraus selbst ein Bein stellen, indem sie unsachlich und beleidigend argumentieren. Die möchte ich mal aus der Diskussion herausnehmen, weil diese nur benutzt werden, um seriöse Kritik mit in einen Topf zu werfen. Ich wünsche mir, das der Auslöser für diesen Social-Network Kampf als Mediator dazwischen geht und mit Antworten auf gezielte Fragen Klarheit schafft. Auch ich als Editorin frage mich: Was ist an dieser Kritik unsachlich oder gar beleidigend? Davon sehe ich leider nichts. Ich vermisse persönlich, das der Veranstalter mit klaren Antworten auf Kritik eingeht. Wer sich so in die Öffentlichkeit begibt und damit Geld verdient, würde meiner Meinung nach gut daran tun, sich den Pferdemenschen zu stellen und Kritik als Anregung zur Verbesserung zu verstehen. Leider habe ich selbst - so wie viele andere - am eigenen Leib erlebt wie Kritik zu Ausgrenzung führt. Wie so viele wurde ich als sachlicher Kritiker einfach in deren eigenen sozialen Medien ausgesperrt und unsachliches Verhalten aus der eigenen Gemeinde dagegen nicht unterbunden. Ich habe für meine Fragen und offenen Kritikpunkte wenig Toleranz oder Antworten bekommen, die mir irgendwie weiter geholfen hätten. Ganz im Gegenteil schlug mir da eher emotionsgeladenes Unverständnis entgegen das mich mehr beleidigt hat, anstatt versierte Antworten auf meine Fragen als Fachmann zu liefern. Viele haben sich an mich gewandt und mir ihr eigenes Leid als Kritiker geklagt. Warum läuft das so? Dieser Kommentar von Hardy Lahn wurde gelöscht - Hardy selbst blockiert Mein persönlicher Auslöser mir die Zeit für dieses Statement zu nehmen, war ein Erlebnis, das mich zu tiefst geschockt hat: Auf meine Frage hin (im MMO-Forum) bezogen auf einen konkreten Anlass Mustangs zu helfen wurde meine Frage gelöscht und ich wurde für das Forum gesperrt und fristlos ausgeschlossen. Keine Antwort, keine persönliche Begründung - nichts. Was war daran so schrecklich, das man für mich so unverständlich und respektlos mit meiner Frage und meiner Anregung umgeht? War es beleidigend zu fragen, ob sich der Veranstalter an einer Aktion zur Rettung der Mustangs in den USA mit einer Spende beteiligt und warum sie in ihrem Forum für Mustangfreunde diese Spendenaufrufen nicht platzieren. Also noch einmal zum verstehen: Man bringt Mustangs nach Deutschland um für den Erhalt der Mustangs einzutreten, aber behindert den Versuch diesen wundervollen Tieren vor Ort sinnvoll zu helfen, indem man einen Spendenaufruf löscht und den der Hilfe für Mustangs anregt aussperrt. Da passt etwas für mich nicht zusammen. Ist den Veranstaltern das Schicksal der Mustangs in den USA nicht wichtig genug oder stören Spenden-Aktionen? Wie schön wäre es doch gewesen, wenn deren tausend Mustangfans auch je einen Euro gegeben hätten und damit zahlreichen Mustangs zu einer Freiheit auf über 9.000 Acres verholfen hätten. War das zuviel verlangt das man das sperren muss? MMO: "American Mustang Germany startete im Sommer 2017 eine ähnliche Veranstaltung in Deutschland, mit der wir die Situation der Mustangs verbessern und diese Rasse in Europa etablieren möchten." > Inwiefern verbessern Sie die Situation der Mustangs durch diesen Event und warum in Deutschland etablieren - abgesehen davon dass es keine Rasse ist? Auch ich als Editor kann Euch diese Frage nicht beantworten, aber ich habe ein paar weitere Screenshots für Euch, die zeigen, wie das MMO mit Kritik umgeht: Gelöscht oder angemahnt: www.12oaks-ranch.de/blog/februar/ Ihr möchte mehr kritische Stimmen übers MMO lesen? Dann seht Euch im Themenmonat vom Vorjahr um, wofür ich selbst die Texte verfasst habe (meine Vita ist HIER & Hardys HIER): Themenmonat Mustang Makeover 2017 Ganz aktuell wurde mir dieser Screenshot zugespielt. Ist das eine Reaktion auf diesen Themenmonat oder eher eine Reaktion auf mein Reactvideo zum Mustang makeover 2017? Oder meint er ganz jemand anderes? Das Leitwort dieses Blogs lautet "Kühn, kritisch, konstruktiv" - diesem Tenor folgen auch meine Bücher, isbd. das mit dem Titel "Tod eines Pferdes" - eine Vorausschau gibt es HIER: Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP   Der BOD-BUCHSHOP liefert schneller als Amazon & in Deutschland versandkostenfrei HIER KLICKEN (alternativ können Sie bei mir bestellen: nicola-steiner@t-online.de)
12.03.2018
Nicola Steiner Horsemanship
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zu den anderen Teilen:     EINLEITUNG    //    TEIL 1     //      TEIL 2       //    HARDYS VITA Hier wird ein Anspruch vermarktet der für jeden Pferdefreund gut klingt und die Pferdemädchen-Herzen höher schlagen lässt. MMO: "Um den Druck aus dem Pferdetraining zu nehmen, ist es für uns eine Herzensangelegenheit das Event als Pro Pferd Veranstaltung zu etablieren." Genau das erkenne ich in der Veranstaltung nicht. Meine Kritik orientiert sich an dem Ergebnis und an dem Weg dorthin. Bei beiden sehe ich persönlich das Ziel der Veranstaltung nicht erfüllt. MMO: "Wir machen das unsichtbare Band zwischen Pferd und Reiter sichtbar!" (Quelle für dieses und nachfolgende Zitate: www.mustangmakeover.de) Wirklich? Ist es ein unsichtbares Band des Vertrauens, wenn ich sehe, das ein Pferd mit Hengstkette trainiert wird, schon nach wenigen Tagen den Sattel aufgelegt bekommt, wenn im Finale ein Pferd seinem Trainer weg läuft und er es durch die Manege verfolgt, um es wieder einzufangen, Pferde vor Stangen am Boden scheuen oder es einen zweiten Begleitreiter braucht, um eine Runde durch die Manege zu reiten? (Edit: Hardys Beispiele sind im folgenden Video dokumentiert) Der Autor mit Wide-Wilden-Mustangs in der facility in Litchfield MMO: "Zusammen können wir es schaffen, die Welt der Pferde besser zu machen!" Das sieht für mich anders aus und das sehen auch viele Kritiker genau so, die aber allesamt nicht mehr Fragen oder Kritikpunkte äußern können, da sie aus dem Forum ausgesperrt wurden (Screenshots & Infos dazu: HIER). Und dazu gehört auch die Frage nach der Qualifikation der Trainer mit Wildpferden umzugehen. Gibt die Vita der teilnehmenden Trainer Auskunft darüber was sie berechtigt mit wilden Pferden umzugehen? Welche Erfahrungen haben sie im Umgang mit Wildpferden - wenn keine, ist dann ein Wildpferd als Lernobjekt gut aufgehoben? "From wild to mild" sehe ich sehr kritisch, wenn Pferde eingefangen und zu einem Trainer gehen, dort längere Zeit stehen, um dann verladen, geflogen und in Boxen nach Deutschland gestellt werden. Sie wurden gegentled und geliefert, um dann von deutschen Trainern,die bis zu ihrer Teilnahme in drei Monaten für eine Show trainiert werden. Die Mustangs haben in den facilitys alles, was sie brauchen Sind diese Pferde geeignet durch mehrere Trainerhände zu gehen? Meiner Meinung nach Nein, da bei einem Wildpferd Ruhe, Freihaltung, Empathie, Vertrauen, und Hingabe an erster Stelle stehen. Sind diese Pferde ein Pferd für jeden? Meiner Meinung nach Nein, da sie nicht für Stallhaltung gezüchtet wurden und in Freiheit groß geworden sind. Das heißt, dass das was bei Hauspferden schon zu Verhaltensstörungen führt, auf eine wildes Tier einen noch viel höheren Druck ausübt und man sich die Frage stellen muss, ob man ein wildes Tier in eine kleine Pferdebox stellen kann, die schon für Pferde, die seit hundert Jahren nichts anderes kennen, zu Verhaltensauffälligkeiten führt. Man darf nicht vergessen - auch wenn das bei dieser Veranstaltung nichtmals im Ansatz diskutiert wird: Diese Pferde sind in Freiheit groß geworden, sonst wären sie ja keine Wildpferde, sie haben noch nie in einer Box gestanden. Für ein wildes Tier ein klaustrophobischer Käfig. Aus dem gleichen Grund sehe ich auch Zoos sehr kritisch und lehne Zirkusveranstaltungen mit Tieren ab. MMO: "Neben der Bekanntmachung einer außergewöhnlichen Rasse liegen die Schwerpunkte dieses Events in der Weitergabe von Wissen zu den Themen Pferdetraining und Pferdegesundheit." Äh seit wann sind Mustangs eine Rasse? Wieso werden sachliche Fragen und Kritik an den Trainingsvideos gesperrt? Die Fotos in diesem Beitrag sind von Katrin Lahn - Hardys Ehefrau Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich nur sagen: Diese Untamed Spirits gehören in soviel Freiheit wie möglich ist. Aus verschiedenen Gründen geht das leider nicht immer, auch wenn der BLM viel dafür tut, was im Rahmen seiner Möglichkeiten liegt. Es gibt viele kontroverse Diskussionen zu den verschiedenen Methoden, ihnen zu helfen. Die Facilities sind ein wichtiger Baustein, um den Mustangs zu helfen, wenn sie eingefangen wurden. Das BLM sorgt dafür, dass sowohl die Haltung, als auch eine Vermittlung, so gut ist wie es ihnen vom Staat her möglich ist, zu gestalten. Bei meinen Besuchen in den Facilities, aus denen wir selbst vier Mustangs adoptiert haben, haben wir immer eines gesehen: Gut genährte Tiere in großen sozialen Gruppen auf Flächen, die in Deutschland jeden Stallbesitzer neidisch machen würden. Das ist natürlich kein Ersatz für Freiheit, aber das Wichtigste dabei: Alles was hilft, diese wunderschönen Tiere zu erhalten und vorm Aussterben zu beschützen ist mehr als nichts zu tun. Es gibt in den USA viele Foundations, die selbstlos und ohne daran Geld zu verdienen, ihre Zeit, ihr Geld und ihr Engagement zur Verfügung stellen und ihren Beitrag leisten für das, was sie sich auf die Fahnen geschrieben haben. Es gibt immer wieder wichtige Aktionen, die sofortigen Handlungsbedarf haben und wir alle, die für die Mustangs einstehen, sind dann gefragt aus Worten Taten zu machen. Ich plädiere dafür, Mustangs in den USA zu lassen, wo sie hingehören. Ich befürworte das BLM-Programm, weil es eine Möglichkeit ist, diesen Wildpferde unter den gegebenen Umständen eine Chance zu geben. Wenn man diese freien Tiere adoptiert, sollte man meiner Meinung nach, mindestens 1 Hektar Koppel pro Pferd haben, mindestens eine Gruppe von 3-4 Mustangs haben, um deren soziale Struktur zu erhalten und ihnen ganzjährig solch eine Koppel bieten können. Mustangs sind für mich keine Boxenpferde. DAS VIDEO OBERHALB WURDE VOM MMO DEAKTIVIERT. EIN SKANDAL, DENN DAS MUSTANG MAKEOVER IST DEFINITIV NICHT URHEBER DER AUFNAHMEN - WÄRE ER ES HÄTTE ICH DIE SZENEN DENNOCH KOMMENTIEREN DÜRFEN, WEIL ZITATRECHT STEHT ÜBER DEM URHEBERRECHT, WENN ÖFFENTLICHES INFORMATIONSINTERESSE - IN FOLGENDEM VIDEO BERICHTE ICH ÜBER DEN DARAUS RESULTIERENDEN STREIT MIT DEM MMO: Ihr möchte mehr übers MMO lesen? Dann seht Euch im Themenmonat vom Vorjahr um, wofür ich selbst die Texte verfasst habe (meine Vita ist HIER & Hardys HIER): Themenmonat Mustang Makeover 2017 Das Leitwort dieses Blogs lautet "Kühn, kritisch, konstruktiv" - diesem Tenor folgen auch meine Bücher, isbd. das mit dem Titel "Tod eines Pferdes" - eine Vorausschau gibt es HIER: Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP   Der BOD-BUCHSHOP liefert schneller als Amazon & in Deutschland versandkostenfrei HIER KLICKEN (alternativ können Sie bei mir bestellen: nicola-steiner@t-online.de)
10.03.2018
Nicola Steiner Horsemanship
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Einleitung in den Themenmonat von Hardy Lahn Wie wichtig sind mir Mustangs? Wie wichtig ist es für andere den Mustangs zu helfen? Für mich ist es sehr wichtig, diese Ikone der USA für Freiheit und ungezähmten Geist und Kraft zu erhalten. Mustangs sind für mich keine Handelsware und auch kein Ebay Produkt, das man sich mal einfach so ersteigern kann. Aus verschiedenen Gründen und meiner langjährigen Erfahrung heraus sehe ich diesen Importschlager sehr kritisch und werde in meiner Kritik durch das unverständliche Verhalten der Firma ms marketing CONSULT GmbH und dem von ihnen organisierten German Mustang Makeover bestätigt. Meiner Meinung nach hängt die große Ablehnung und Kritik an den Veranstaltern und der Veranstaltung an drei Punkten: 1. Rettet und erhält man Mustangs,indem man sie nach Deutschland exportiert? 2. Wie geht man mit Kritik und denMenschen dahinter um? 3. Wie schaut dieser Event ausNatural-Horsemanship Sicht aus Die Ausführungen zu den einzelnen Punkten werden in den nächsten Tagen als separate Blogbeiträge veröffentlicht, bis dahin könnt ihr Euch gerne im Themenmonat vom Vorjahr umsehen, wo ich selbst die Texte verfasst habe (meine Vita ist HIER & Hardys HIER): Themenmonat Mustang Makeover 2017 Das Leitwort dieses Blogs lautet "Kühn, kritisch, konstruktiv" - diesem Tenor folgen auch meine Bücher, isbd. das mit dem Titel "Tod eines Pferdes" - eine Vorausschau gibt es HIER:  
05.03.2018
Nicola Steiner Horsemanship
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zu den anderen Teilen:  EINLEITUNG   //   TEIL 1 //   TEIL 2  //  TEIL 3   //    HARDYS VITA Als Auftakt KÖNNT IHR HIER hardy lahns VITA LESEN: Hardy hat seit über 25 Jahren als Natural Horsemanship-, Leadership und Verhaltenscoach mit hunderten von Pferden und Menschen in Deutschland, Österreich, Schweiz, England, Italien und den USA gearbeitet. Er hat ausgewilderte Pferden in der Toscana betreut und geholfen sie zu erhalten und hat mit Mustangs in Montana gerarbeitet. Ganz aktuell baut er mit seiner Frau seine Ranch & Farm in Kalifornien auf, wo sie schon sie vier Mustangs adoptiert haben. Für eine renommierte Horse-Rescue Organisation in Nordkalifornien fungiert er als Berater und Ausbilder für Volontäre und hilft bei Pferden die durch Missbrauch schwere Verhaltensstörungen haben oder bei aufgenommenen Mustangs, die niemand mehr haben wollte. In seinem Berufsleben als Brand-Consultant für internationale Unternehmen und Lehrer an der UC Berkeley für Markenkommunikation verdient  er sein Geld, um frei für seine Pferde zu sein. In den USA, wo uneigenützige Hilfe großgeschrieben wird, ist es im Dezember 2017, in dem Hardy die Arbeit mit Pferden auf deren Foundraiser Annual Meeting zeigte, gelungen an einem einzigen Abend über 100.000 Dollar für die Rettung von Pferden in Not an Spenden zu sammeln. Eine Ankündigung auf den Themenmonat findet ihr in den 12-Oaks-News: Der Anlass war, dass der Veranstalter des Mustangmakeovers einen sachlichen Kommentar von Hardy Lahn einfach gelöscht hat. Dagegen könnte man theoretisch juristisch vorgehen - ich werde dazu einen entsprechenden Musterbrief vorformulieren: Mundtot machen: Geht Mustang Makeover rechtswidrig gegen Kritiker vor? Das ist der gelöschte Kommentar, Lahn wurde kommentarlos für die MMO-Seite gesperrt Das Mustang Makeover löscht völlig harmlose, wenn auch kritische Beiträge und das ist rechtswidrig. Dazu wird der Verfasser Hardy Lahn im März eine Art Trilogie schreiben. Dabei geht es nicht nur um die Löschung, sondern auch darum, ob es den Mustangs überhaupt hilft, wenn man sie aus USA nach Deutschland exportiert, damit sie hier in einem Showact die Leute unterhalten. Vorab die Rechtsgrundlage zu MAN-DARF-AUF-FB-LIKE-SEITEN-NICHT-LÖSCHEN:  https://allfacebook.de/policy/umgang-mit-shitstorms-und-kritik-rechtliche-stolperfallen-im-facebook-marketing-teil-21  Und daraufhin Personen zu blockieren, ist ja dann so richtig Mafia-Like, aber wir sind ja vom MMO nichts Anderes gewöhnt: Es sind Dutzende von mir bekannten (SACHLICHEN) Leuten ebenfalls dort blockiert worden. Wir alle hätten das Recht auf Wiederherstellung unserer Kommentare - vielleicht sollte man mal eine Sammelklage ins Auge fassen, denn wir haben ja nichts Beleidigendes geschrieben - wie gut, dass es heutzutage Screenshots gibt. Habt ihr welche? Dann schickt sie mir ... bis dahin ein paar Passende von mir. Wer den Link oben studiert hat, weiß dass auf Gefällt-mir-Facebook-Seiten Kommentare nicht gelöscht werden dürfen. Ihr findet aber eine Ankündigung vom Veranstalter genau dies künftig zu tun. Außerdem hat der Veranstalter gegen Facebook-Richtlinien verstossen (nicht gegen Gemeinschaftsstandards, aber im zweiten Teil des FB-Screens, dieser Screen wurde mir bereits zugeschickt) und die ersten beiden Beispiele für SACHLICHE Kommentare, die in keinster Weise beleidigend waren und trotzdem gelöscht wurden. Erste Screenshots findet ihr ebenfalls in den 12-Oaks-News. Hardy hat übrigens auch einen Text in meinem Buch "Tod eines Pferdes - Zirkuslektionen im Fokus" geschrieben. Er nimmt dort das Video von Michael Geitner auseinander, der den Vorfall mit Peter Pfister als Unfall abtut (dazu auch von mir am Montag ein React-Video im 12oaksTV-Hauptkanal). Einen kleinen Vorgeschmack auf seine geniale Schreibe findet ihr in der Rezension des Buches, zu dem er ja nur dieses eine Kapitel beigesteuert hat, weil er es - wie ich auch - aus Tierschutzgründen wichtig findet, dass fragwürdige Methoden öffentlich diskutiert werden. Durch diese Diskussion ist er auch auf meine React-Videos zu Bernd Hackl aufmerksam geworden und hat zwei davon auf Youtube kommentiert. Hardy Kommentare habe ich ganz oben im Video angepinnt: Ein Pferd ankommen lassen, heißt nicht es weg zu stellen Hackls Bandenvideo - es geht nicht um den Helm Zwischenzeitlich gibt es ein brandneues React-Video .... na ja, brandneu trifft es nicht ganz. Es wurde zwar erst jetzt veröffentlicht, aber ich habe es vor einem Jahr erstellt und war dann nicht sicher, ob ich es veröffentlichen soll, weil ich vielleicht ein wenig hart war mit ihm. So ein Tritt tut bestimmt weh und es war bestimmt eine Stelle, die besonders weh tut. Mir fiel eben ein, dass man selbst (oder meine Kinder) ja auch schon mal getreten wurden und das kommt ja auch schon mal vor im Umgang mit Pferden - na ja, urteilt selbst. Mein neuestes Buch ist noch zwei knapp Wochen zum E-Mail-Sonderpreis erhältlich. Details: HIER.   Tod ei­nes Pfer­des: Zir­kus­lek­tio­ne... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP   Der BOD-BUCHSHOP liefert schneller als Amazon & in Deutschland versandkostenfrei HIER KLICKEN (alternativ könnt ihr bei mir bestellen: nicola-steiner@t-online.de)
Tweets von Nicola Steiner @TwelveOaksRanch

Pressebericht zum Pferd, das zu Tode gestürzt ist

 

Nachdem die Zeitschriften HORSEMAN, MEIN PFERD & REITERREVUE Peter Pfister, der bei einem Kurs in Leichlingen den Tod des Pferdes Evita verursacht hat, ziemlich einseitig ein Forum gegeben habe, gibt es jetzt endlich einen gut recherchierten Bericht mit einem Video, wie es wirklich war.

 

Hier klicken, um zum Zeitungsbericht des General-Anzeigers zu wechseln (including: neue Stellungnahme der Reitbeteiligung)

Janiks Gamer-Blog: The-Bomber-secret.blogspot.de

12.06.2016
The Bomber
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Auf meinem Blog ist es zur Zeit etwas ruhiger, weil ich im Sommer mein Pferd trainiere, Turniere reite und da weniger Zeit mit Youtube verbringe. Da ich mich auch für Pferde interessiere, wird es spätestens nächsten Winter einige zum Teil sehr lustige Lets Plays rund ums Pferd geben: Starstable, Appassionata (einen kleinen Vorgeschmack veröffentliche ich in den nächsten Tagen / Wochen). Bis dahin könnt ihr euch im Partnerblog so einiges ansehen und durchlesen. Obwohl es im Grunde ein Horsemanship-Blog ist, hat meine Mutter im Juni den Themenmonat-Youtube eingeläutet, u.a. deswegen, weil sie für ein Pferdekursportal ein dreiteiliges Interview gegeben hat und wir auch unsere Haus- & Hoffotografin vorstellen wollen, die sich auch gerne auf Youtube herumtreibt und vom Geschichtenweber über den Lets Player einiges interessantes zu bieten hat. Deswegen sind auch Gemeinschaftsprojekte geplant, z.B. zu den Themen "Dressurreiterin goes Reining" oder dem Horse & Dog Trail (aber auch einige gemeinsame Lets Plays (; ) - was das ist, seht ihr im Video unterhalb des Fotos, wo meiner Mutter auf einer Messe reitet: HIER GEHT ES ZUM THEMENMONAT

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