12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten
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Grüner Grünkohl for President & Weihnachtsmarktbilder in der Fotogalerie

Am 1.12. begann unser ADVENTSSPIEL und auf dieser Seite findet ihre einige Hinweise.

Am Wochenende war ich auf dem Weihnachtsmarkt in Lindlar, wo ich u.a. Grünkohl für die Grünen verkauft habe oder eigentlich eher für Grüne und SPD, aber das klingt nicht so gut. Immerhin haben wir einen gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten: Marco Mann, den ich ja beinahe schon deswegen unterstützen würde, weil er im selben Dorf wohnt wie ich: im neugekürten Golddorf Scheel.

Da die Grünen aber dafür bekannt sind, dass sie auf Inhalt setzen, habe ich mir letzte Woche auf der Grünen-Sitzung einmal sein Programm angehört und - Gott sei Dank: Auch inhaltlich ist es der richtige Mann für Lindlar -hier der Bericht: http://gruene-lindlar.de/?p=3857 

Unterhalb findet ihr Fotos von der Sitzung und vom Weihnachtsmarkt(Marko Mann ist auf dem Bild links / auf dem 1. Bild in der Galerie geben sich alter & neuer Vorsitzender die Hand und dann kommen die Weihnachtsmarkt-Fotos).

Es war übrigens meine erste Sitzung bei den Lindlarer Grünen, weil ich mich bisher im Wahlkampfteam des oberbergischen Kreises stark gemacht habe (Berichte hierzu aus dem politischen Blog über die blauen Buttons unterhalb).

Aber ich glaube in meiner Heimatstadt kann man mich auch ganz gut gebrauchen, denn wir sind nur knapp ein Dutzend Mitglieder, aber die haben es in sich und holen etwa 15 Prozent der Wählerstimmen und waren auch beim "Grünen"-Grünkohl der SPD emsige Helfer. Und eins verspreche ich Euch: Es wird nicht beim Grünkohl verkaufen bleiben.

Unterricht mal anders: Alleine ausreiten üben

 

Mit Steffi & und ihrer Tinkerstute Kaylie, die ich Euch im NHS-Blog vorgestellt habe, mache ich derzeit einen ganz anderen Unterricht. Das Pferd Kaylie soll lernen alleine ins Gelände zu gehen, also begleite ich die beiden zu Fuß in den Wald. Mal trennen sich unsere Weg und wir treffen uns eine Viertelstunde später, mal lasse ich mich zurückfallen und zwischendurch üben wir im Gelände Horsemanship-Strategien wie Annäherung und Rückzug, Touch-it-Pattern oder probieren Möglichkeiten aus, damit Kaylie auf dem Heimweg nicht immer schneller werden möchte. Und zwischendrin mache ich dann auch mal ein paar Fotos. Mehr von Kaylie & Steffi lest ihr, wenn ihr auf die nächste Zeile klickt:

 

Wo ist denn bloß der rote Knopf beim Pferd?

BRANDNEU: Bestellt unseren Newsletter über das Formular unterhalb

Brandneu: Ihr könnt jetzt bei uns den Newsletter bestellen, der einmal monatlich versendet werden soll. Darin machen wir dann auf die neuesten Blogbeiträge aufmerksam oder auch auf die Toptermine wie z.B. Reitferien oder der Halbtagesritt  am 18.11. um 12 Uhr (Fotos unterhalb).

So zumindest der Plan - vielleicht ja auch das Top-Video des Monats oder so. Anmelden könnt ihr Euch über das Formular oder ihr schickt eine Mail an info@12oaks-ranch.de - unsere neue eMail-Adresse - die alte tut es aber auch noch: nicola-steiner@t-online.de

BTW: Ich schicke ihn vorab an unsere Kunden, die ich im Mail-Verzeichnis habe und wer das nicht möchte, kann unten ein Feld zum Abbestellen klicken oder eben mir per Mail Bescheid sagen, falls dies nicht gewünscht ist oder aber auch Bescheid sagen, wenn der Newsletter doch nicht bei Euch ankommt - ist ja ein neues Tool. Danke für die Hilfe.

Büchlein auf Amazon ausverkauft

 

Ich habe ein tolle 4-my-horse Rezension auf mein Büchlein erhalten und das gestern auf Facebook geteilt und stellt Euch vor: Das Buch ist bei Amazon jetzt schon ausverkauft (zwischenzeitlich sind sie wieder verfügbar - zwölf auf Lager, früher waren es nur sechs bis acht):

 

HIER GEHT ES ZUR REZENSION

 

Erhältlich sind die Bücher aber nach wie vor. Am Schnellsten geht es jetzt über Books-on-demand bzw. den

 

BOD-BUCHSHOP (HIER KLICKEN)

11.11. Karnevalssaison eingeläutet ... tätäää ....

 

Wir haben ja für alles unsere Delegierten und für die offizielle Eröffnung der Karnevalssession ist bei uns Larissa zuständig, die wir mit ihren Freunden nach Köln geschickt haben.

Die jungen Leute hatten so eine Art Gruppenkostüm mit dem Thema Entenhausen. Es gab Tick und Tricks und Tracks und auch Panzerknacker machten den Kölner Heumarkt unsicher.

 

Erratet ihr als was Larissa verkleidet ist??

 

Genau: Daisy Duck mit weißem Entenpopo und rosa Schuhe. Die Haarschleife hat Larissa sich mit der Heißluftpistole selbst geklebt.

"Eene Besuch im Zoo" ... träller  .... Zoo Neuwied im Westerwald oder so ....

Für Fotos vom Ausreitgelände zum Vogelsberg: Bitte nach unten scrollen

Der Halbtagesritt zum Vogelsberg war gut besucht: Drei Hunde und das Warmblut Merlin waren auch dabei

Den Ausritt auf den Vogelsberg haben Larissa und ich nicht ohne Grund gemacht, denn wir wollten eine neue Strecke für unseren Halbtagesritt ausbaldowern. Da die Strecke etwas zu kurz war, sind wir heute noch mal zu Fuß in der Ecke gewesen, um einen passenden Bogen hinzuzunehmen. Bei der Gelegenheit haben wir dann auch den Baum zur Seite geschafft, der mich am Donnerstag beiseite schaffen wollte.

Die Bilder oberhalb sind von unserem Ausritt gestern auf dem Vogelsberg, bei dem Fancy mir quasi das Leben gerettet hat (Foto rechts: Schnappschuss nach dem Ausritt):

 

Auf dem Weg lag ein umgestürzter Baum und ich dachte, dass ich drunter her passe, wenn ich mich ganz dicht an den Pferdehals dränge. Das Konzept ging bei den ersten drei Ästen auf und dann machte es Klong und ich war zwischen vierten und dritten Ast quasi eingeklemmt und quietschte erschrocken "Whoa". Larissa ließ Queenie einfach stehen und kam mir zuhilfe und was bin ich froh, dass Fancy sich außer einen von mir gewollten Schritt rückwärts nicht von der Stelle bewegt hat, so dass ich mich zwischen Ästen und Pferd gen Boden quetschen konnte. Larissa hat schon gedacht, ich komme da nie wieder runter. Das ist jetzt schon das zweite Abenteuer innerhalb von zwei Wochen, denn mit Queenie bin ich ja neulich gestürzt (HIER NACHZULESEN)

 

Im OKTOBER-BLOG findet ihr zwei Geburtstagsausflüge (Ausstellung "Wunder der Natur", Burg Satzvey, Drachenfels) und Fotos und Scoresheets von der Hund-Pferd-Messe.

Etwas Besonderes: Ein geschecktes Warmblut

 

Merlin und Elli waren beim Ausritt zum Vogelsberg zwar die Fünften im Bunde, aber kein fünftes Rad am Wagen: Die Pferde haben sich so gut verstanden, dass Merlin noch einige Zeit unseren Pferden hinterher gewiehert hat, als sich die Wege trennten.

Abgesehen von der Farbe ist Merlin auch sonst ein besonderes Pferd, denn er läuft seiner Besitzerin wie ein Hund hinterher, so dass sie kein Halfter braucht, um ihn von der Weide zu holen.

Ich persönlich finde es schön, auch mal Kunden zu haben, die kein Problem haben, sondern einfach nur deswegen Unterricht nehmen, weil sie die Kommunikation mit dem Pferd verbessern und Spaß haben möchten. Probleme hat es bei den beiden wohl früher auch gegeben und Merlin konnte auch buckeln, aber wenn die Beziehung stimmt, dann lösen sich bekanntlich alle Unarten von Pferden in Luft auf und das hat Elli ganz alleine geschafft.

Sie war übrigens testweise dabei, denn im Frühjahr wollen wir gemeinsamen ans andere Ende von Lindlar reiten, allerdings sind noch Plätze frei mit unserem oder Ihren Pferden:

 

Mitreiter für Zweittagesritt gesucht: Der L-Weg rund um die Gemeinde Lindlar

Der Ausritt hat mittlerweile stattgefunden und alle waren glücklich. Bericht ist ganz oben.

 

Mit dabei war auch noch Warmblut Merlin - ich schau mal, ob ich von dem ein Foto auftreibe. Hier jedenfalls die, die mit unseren Pferden dabei waren und die drei Hunde.

Ein Kreis schließt sich:

Mutter & Sohn an Uni Siegen

 

Janiks Universitätslaufbahn hat vor 20 Jahren in der Krabbelstube (Foto rechtsbegonnen (und jetzt ist er als Student dorthin zurück gekehrt). Letzte Woche habe ich ihn begleitet und habe große Augen gemacht, denn die Mensa von früher gibt es nicht mehr bzw. sie wird gerade umgebaut und ist deswegen vorübergehend in einem Container untergebracht, weil die alte Mensa und die Bibliothek umgebaut werden. Gegessen haben wir in der Cafeteria und ich ich fand es irgendwie schade, dass der Salatwrap doppelt so teuer ist wie die Pommes-Mayo. Aber heutzutage wird ja leider alles privatisiert und so ist es auch bei den Studenten wie überall: Gesund und umweltschonend schont nicht gerade den Geldbeutel. Gefreut hat mich aber, dass Studenten nach wie vor politisch sind, ob jetzt das Shwarz-Gelb-Plakat vor der Asta (Studentenvertretung) oder die Aufkleber auf den Toiletten. Falls ihr Euch wundert, warum ich das Plakat zu Geschichte, Literatur, Medien ebenfalls fotografiert habe - es ist genau das, was Janik studiert und der hat gar keine Zweifel daran einen guten Job zu finden: Entweder wird er Museumspädagoge oder Universitätsprofessor, so zumindest der Plan. Wer weiß, ob er das dann auch an der Uni Siegen wird.

Janik ist übrigens deswegen in der Krabbelstube gelandet, weil ich da auch studiert habe: Medienplanung, -entwicklung und -beratung und statt Medienwirt bin ich jetzt Reitlehrerin, aber wenigstens eine, die bloggt.

Na ja und obwohl ich da ja jahrelang studiert habe: Janik hat mir Ecken gezeigt, die ich noch gar nicht kannte, z.B. der Bereich mit dem roten Fußboden, wo Janik immer seine Pausen zwischen den Vorlesungen verbringt und der Schotterparkplatz ist entweder neu oder er ist einfach mir neu. Ich habe früher immer im Parkhaus geparkt (ohne Foto).

05.05.2018
12oaksTV Turnierkanal
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Die großen Bilder sind vom Vorjahr (Fizzy Colours), da ist Queenie LK-1-Pattern gegangen, aber dieses Jahr? Oh weia Dann muss es am Turniertag auch noch regnen und wir hatten am sonnigen Samstag einen Paddock aufgebaut. Also: Decke gekauft, um Mittagessen zu gehen. Mittagessen dann wieder gestrichen: Larissa krank, ab nach Hause Eigentlich eine gute Idee mit der All Novice Show der DQHA, aber für Leute wie uns vielleicht mit Ende März etwas früh im Jahr, denn wir haben keinen Reitplatz und dieses Jahr hatte uns der Matschwinter fest im Griff. Das bedeutete für unser Jungpferd Queenie eine siebenmonatige Pause. Denn bevor der Dauerregen, den Reitplatz in eine Schlammwüste verwandelte, ging sie wegen einem Hufgeschwür lahm. Ganze zwei Tage konnten wir auf dem Platz üben, ansonsten bestand die Turniervorbereitung aus Konditionstraining im Gelände. Bedauerlich, wenn man dann vor den eigentlichen Turnierstarts zwei Übungstage hat. Bei manchen Disziplinen wie Ranchriding und Reining  (ausgerechnet die, die wegen Larissas Krankheit ausfielen) waren wir sogar zufrieden, zumal Queenie so langsam mal auf den Trichter kommt, dass es sinnvoll ist, wenn man die Nase einzieht, den Rücken hebt und auch die Hinterhand gebraucht. Diesbezüglich gibt es also nur noch ein Problem: Sie zieht manchmal die Unterlippe herunter, wenn man mit dem Zügel einwirkt. Die Form ist so schon genial und wenn man das kauft, wird es kunstvoll ver- ziert. Fotos im Produkttest-Blogbeitrag. Wir testen das Bit im Turnierkanal Zwar macht die das auch ohne Gebiss gelegentlich, aber wir haben ein Sponsoring von Mr. "T" bzw. Natural Texan Horsemanship für unseren Turnierkanal auf Youtube bekommen, was ihr HIER verfolgen könnt. Dieses Gebiss wollen wir morgen zumindest für eine Prüfung ausprobieren, denn dann starten wir erstmals beim WRR. Dies unter anderem deswegen, weil wir uns auf der German Open mit der ehemaligen EWU-Jugendwartin überworfen hatten. Drei mal dürft ihr raten, wer bei der All-Novice-Show in Overath Ringsteward war. Larissa ist ja am Turniertag schlecht geworden, so dass wir nach zwei Prüfungen nach Hause gefahren sind. Aber das hatte nichts mit der Ex-Jugendwartin zu tun: Larissa sagte bereits am Vorabend , dass ihr unwohl ist. Daher an dieser Stelle ein kleines Intermezzo mit dem Video zum Streit, der ja durch den Rücktritt (?) jetzt durch ist und weswegen wir eigentlich auch wieder bei der EWU starten könnten. Warum wir das zumindest in diesem Jahr noch nicht tun, verrate ich Euch unter dem Video: Aber außerhalb der Prüfungen war Queenie gechillt - außer wenn andere Pferde in der Nähe waren: Abreiten & Railwork wurde zum Katastrophenritt Wir hatten nämlich auch die Hoffnung, dass Larissa mit Queenie beim WRR beidhändig reiten darf, aber das kann man bei Larissas Erfolgen mit Lucky voll vergessen. Queenie wird dieses Jahr sieben, muss also ab morgen einhändig vorgestellt werden. Ich persönlich finde ja, dass Queenie als vier- bis fünfjähriges Pferd gelten müsste, weil wir ja keine Halle haben und nur im Sommer trainieren können, aber so sieht das ja kein Verband: Da würde dann ja in der Tat jeder kommen: Mein Pferd hatte eine schwere Geburt, es mag keine Ringelblumen, bei der Farbe gilt es noch als Baby - verstehen wir also total. Weil man das Schleifchen nicht erkennt, gibt es unten eine Bildergalerie Immerhin ist man uns beim WRR so weit entgegen gekommen, dass Larissa mit Queenie in der Leistungsklasse 2 starten darf: Danke. Mit Lucky muss Larissa aber auch beim WRR in der höchsten Leistungsklasse 1 antreten, denn wer Deutscher oder Landesmeister geworden ist, gehört dort zu den Profis - ist ja auch richtig so. Dennoch bin ich froh, dass das (noch) nicht für Queenie gilt, denn mein Eindruck in Overath war, dass sie sich - zumindest beim Trail - auch von der Schwierigkeit der Pattern überfordert gefühlt hat. Positiv überrascht waren wir von Queenies erster Reining, das ist ausbaufähig (siehe Playlist unterhalb). Und in der Westernhorsemanship war Larissa trotz Buckeln in der Railwork platziert, weil die Einzelaufgabe ziemlich gut lief. Aber der Trail war eine reine Katastrophe: Bei jedem Ritt (drei Clinicritte, eine Prüfung) hat Queenie etwas Anderes angestellt. Bei der Prüfung selbst funktionierten endlich die Passagen der Pattern halbwegs, wo Queenie am Übungstag wohl dachte: "Seid ihr doof? Das kann doch gar nicht klappen ..", dafür hat sie an anderer Stelle Quatsch gemacht - sogar bei Sachen, die Queenie wirklich aus dem Eff-Eff kann. Aber seht selbst, denn ich habe mir dieses Mal die Mühe gemacht, die Ritte auf Youtube zu kommentieren, denn unkommentiert hätte man die nichts ins Netz stellen können. Das wäre dann doch zu peinlich geworden. Unter dieser Wild-One-Playlist seht ihr noch die restlichen Fotos von der All Novice in Overath - die sind nicht so toll: Mein Handy hat es qualitativ langsam hinter sich, aber gefilmt haben wir mit Larissas Handy, das ist neu und rattenscharf.  Videos vom Bit-Test findet ihr in folgender Playlist - Blogbeiträge in DIESEM THEMENMONAT. Darunter meine Bücher
10.04.2018
Nicola Steiner Horsemanship
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Infos & Termine zu unseren Reitferien: www.12oaks-ranch.de/reitferien/ Feriencamp 1. & 5. NRW-Sommerferienwoche Die Kamerafrau, die vor zwei Jahren den Wellendorf-Beitrag (Video unten / von den Dreharbeiten berichte ich HIER) gedreht hat, hat uns für einen Beitrag empfohlen, in dem es um das Ende der Osterferien geht, was ja auch ein Ende der Reitferien ist. Zu Ostern hatten wir einen Schnuppertag im Angebot und der war am Donnerstag, aber bei 18 teilnehmenden Kindern, wäre uns das Kamerateam wohl im Weg gewesen. Macht nichts, denn am nächsten Tag war bei uns auch schon wieder full house: Ein gutes Dutzend reitbegeisterte Mädels waren zum Ferienreitunterricht gekommen.  Heute erzähle ich Euch wie dieser Dreh im Detail abgelaufen ist, denn für diesen Beitrag von vier Minuten, war der WDR (Lokalzeit Köln) drei Stunden bei uns und danach wurde im Studio stundenlang geschnitten, damit der Beitrag schon am selben Tag auf Sendung gehen konnte. Den Job der Einverständniserklärungen hatte ich der Reporterin abgenommen, denn bei Kindern kommt noch Bürokratie hinzu. Somit sind wir mitten eingestiegen ins Geschehen "Reiterhof". Los gehen sollte es mit dem Putzen der Pferde, wo wir normalerweise nur die Sattellage putzen, aber fürs TV einmal etwas mehr, denn Fancy hat bei der "Probe" durch die Reporterin gewaltig gestaubt. Fancy und Lucky sind zwar regelrechte Putzmimosen, aber wir wollten ja, dass möglichst viele Kinder etwas mit den Pferden vor der Kamera machen dürfen: Also haben wir bei Fancy ein Mädel rechts und ein Mädchen links mit Bürsten bewaffnet, worauf Fancy erst mal giftig guckte: Zwei Bürstenquäler? Diesen Unmut habe ich durch sekündliche Leckerli-Eingabe vertuschen können (Fancy hat schon einmal für Dreharbeiten des WDR zur Verfügung gestanden: HIER geht es zum Making Of in Sachen Zirkuslektionen). Bei Lucky war das nicht ganz so einfach, aber er lässt sich von Kindern putzen, die er schon lange kennt und denen er vertraut: Gut, dass Hobbyfotografin Maya auch mit von der Partie war (die hat zwei tolle Ponybilder gemacht: s.u.). Endlich gesattelt, wollten wir natürlich zeigen, dass wir kein stinknormaler Ponyhof sind, sondern uns als Natural Horsemanship Zentrum verstehen. Dort soll es nicht nur den Kindern, sondern auch den Pferden Spaß machen: Jetzt war auch Putzgiftspritze Fancy beim "Hufball"-Spielen begeistert. Interviewt wurde auch unsere allerkleinste Reitschülerin, die erzählt hat, dass man sich bei Pferden tatsächlich erst mal durchsetzen soll. Das stimmt, ist aber nur die halbe Wahrheit (Links dazu weiter unten), aber man kann den Kindern in einer halben Stunden Unterricht pro Woche ja nicht alles erklären, was das Horsemanship zu bieten hat. Bei unseren Feriencamps versuchen wir genau das, aber da war unsere Kleinste noch nicht dabei. Also habe ich ein wenig rebelliert und darauf bestanden, dass der Aufsager der Chefin (also meiner einer) sich nicht aufs Reiten bezog, sondern auf die Bodenarbeit. Das Redaktionsteam war von meiner spontanen Idee schnell überzeugt. Gesagt, getan: Ich fand es toll, dass ich dadurch auch ein wenig Bodenarbeit zeigen konnte und dass das Pferd auch durchaus eigene Ideen einbringen darf, damit es motiviert ist. Und das wurde sogar rein genommen in den Beitrag: hurra. Ich habe ja mal beim Radio gearbeitet und da waren die längsten Beiträge zwei Minuten dreißig. Der hier war über vier Minuten und das ist ja wirklich selbst fürs Fernsehen so richtig lang: cool. Dennoch habe ich mich ganz besonders gefreut, dass einige meiner Follower nicht nur in Facebook-Kommentaren schrieben, dass sie da gerne Kind gewesen wären, sondern auch fanden, dass das Interview mit mir zu kurz war ... na ja, es ging ja auch nicht um mich, sondern um die Kinder, aber dahin geschmolzen bin ich trotzdem. Daraufhin habe ich einfach kurzerhand ein zusätzliches Video (ebenfalls in folgender Playlist) gedreht: Mit Erklärungen dazu, dass man im Horsemanship nicht so sehr Minister des Nein, sondern Botschafter das "Ja" sein will. Diese Formulierung habe ich bei Parelli geklaut und was damit gemeint ist, könnt ihr im BLOG der Instruktorin Ursula Schuster nachlesen; meine Interpretation dieser Idee HIER. Und Queenies Spin am Boden, der aus Zeitgründen im Beitrag nur angedeutet werden konnte ... den haben wir auch auf die Schnelle nachgestellt, was ihr in besagtem dritten Video der Playlist seht: Drei Drehungen am Stück. Das zweite Video ist übrigens das allererste Video, das die Lokalzeit Köln bei uns gedreht hat, aber da ging es um die Wettervorhersage - auch wieder mit Reitferienkindern ... Vier Minuten sind lang im TV und doch kurz: Zirkuslektionen waren dieses Mal nicht dabei Genial fanden wir ja, dass die Reporterin Sabine Büttner reiten kann - zwar bisher nicht Western, aber sie hat sich in kürzester Zeit von Larissa den Westernspin beibringen lassen und dabei eine richtig gute Figur gemacht. Während die beiden das erarbeitet haben, habe ich die Gunst der Stunde genutzt und Kameramann und Tontechniker Löcher in den Bauch gefragt, was sie mir für eine Kamera für Youtubeaufnahmen empfehlen würden und das ging ab 2.000 Euro los: Unerschwinglich. Im "Billigsektor" wurde zwar Canon, Sony und Panasonic als ganz gut bezeichnet, aber die Empfehlung war überraschend: Dann schon lieber mit dem Handy filmen, sagten die beiden. Dazu reklamierte ich nun unsere allgegenwärtigen Tonprobleme. Auch hier wussten die beiden Rat, denn es gibt von Sennheiser ein Funkmikrofon, das an einige Handys angeschlossen werden kann (z.B. von Sennheiser: Evolution EW G2 oder Rhode Filmmaker Kit). Windschutz drauf (und zwar als flauschiger Puschel, sonst wird das nichts) und ab geht die Lucy. Apropos Lucy ... äh ... Mikrofon: Statt Mikrofon habe ich eine GoPro actioncam gekauft, weil man daran ein tolles Mikro von Sennheiser befestigen kann, worauf ich gerade spare (oder hoffe, dass sich ein Sponsor findet). Bis dahin teste ich die Helmkamera und das wird der nächste Blogbeitrag, der im Mai erscheint - Videos gibt es schon (Playlist am Ende des Beitrags) und auch einen weiteren Produkttest und ein Bit, das uns der Sponsor Mr. T von Natural Texan Horsemanship zur Verfügung gestellt hat: HIER nachzulesen. Dem "armen" Kameramann haben wir übrigens übel mitgespielt: Den wollten wir nämlich auch aufs Pferd setzen, weil er erwähnte, in der Jugend mal ein klein wenig geritten zu sein. Das war der Running Gag während der gesamten Dreharbeiten ".. und jetzt setzen wir Dich drauf ...": Irgendwie schön, dass die meisten Journalisten ein illustres Völkchen sind, die Spaß verstehen und mit einer ordentlichen Portion Humor gesegnet sind. Feierabend - die letzten beiden Fotos sind von Maya Faulhaber. Die, die schon so lange bei uns ist, dass Lucky sich brav von ihr putzen lässt Für all die, denen das Interview mit mir zu kurz war und die mehr übers Horsemanship erfahren wollen .... ich habe ja auch ein paar Bücher geschrieben und mich dort quasi selbst interviewt. Wer bis jetzt fand, dass es zu kurz war, sagt nach den Büchern dann bestimmt: Das war zu lang ;) Andererseits: Es soll Menschen geben, die nach dem ersten Buch von mir auch ein zweites gekauft haben - vielleicht geht es ja so gerade noch mit der Länge ;) ;) ;) Das Obere "Tod eines Pferdes" ist ein journalistisches Buch - eine Vorausschau gibt es HIER: Tod ei­nes Pfer­des: Zir­kus­lek­tio­ne... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP
16.03.2018
Nicola Steiner Horsemanship
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zu den anderen Teilen der Gedanken von Hardy Lahn zum deutschen Mustang Makeover:     EINLEITUNG    //    TEIL 2     //      TEIL 3       //    HARDYS VITA Es erschliesst sich mir nicht Wildpferde in ein von Hauspferden völlig überlaufendes Land zu fliegen wo ein, für mich artgerechter Erhalt von einheimischen Pferden schon sehr schwer geworden ist. Deutschland ist ein Land, wo der Pferdemarkt mit hochspezialiserten Pferden, bester Abstammung überlaufen ist. Ein Land wo unzählige Hengstbesitzer Mühe haben, noch genügend Decksprünge zu verkaufen, da es in jedem Hinterhof von "zufälliger" Nachzucht nur so wimmelt und wo die Gnadenhöfe überlastet sind und sich bei bestem Willen keine artgerechte Haltung leisten können. In Europa gehen Tausende von Haflinger Fohlen zum Metzger, wenn sie einem Zuchtideal nicht entsprechen. Pferdebesitzer/Einsteller wandern in Deutschland von einem Pferdehof zum nächsten, weil die Haltung sich schon für ihre Hauspferde nicht mehr eignet. Zu wenig Auslauf, kleine dunkle Boxen und schlechtes Futter lassen Pferdehalter wie in einer Reise nach Jerusalem umherziehen und nicht selten werden Forderungen nach artgerechten Bedingungen auch mal unter der Gürtellinie beantwortet. In meiner dreissig Jahren langen Arbeit als Natural Horsemanship- und Kommunikationstrainer in Deutschland (bis wir in die USA ausgewandert sind) war es meine Hauptaufgabe entweder Pferde zu reparieren die "Trainer" ohne genug Empathie und Wissen "trainiert" haben oder um Verhaltensstereotypien aufgrund von Haltungs- oder Wissensmängeln zu behandeln. Also warum Eulen nach Athen versteigern? Der Mustang in den USA hat eine lange Geschichte und sie gehört auch dahin. Man muss auch keine Dülmener oder Przewalski Pferde nach USA schicken, um sie zu retten. Hilfe und aktive Unterstützung sollte vor Ort helfen, anstatt das Problem in ein anderes Land zu schicken. Wird da versucht eine Hollywoodsehnsucht (Der schwarze Blitz) in deutsche Ställe zu Lieschen Müller zu tragen? Mich erinnern die Boxen-Bilder mit den Mustangs in Deutschland an Rilkes Gedicht: Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält. Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt. Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte, der sich im allerkleinsten Kreise dreht, ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte, in der betäubt ein großer Wille steht. Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein, geht durch der Glieder angespannte Stille - und hört im Herzen auf zu sein. Ihr möchte mehr übers MMO lesen? Dann seht Euch im Themenmonat vom Vorjahr um, wofür ich selbst die Texte verfasst habe (meine Vita ist HIER & Hardys HIER): Themenmonat Mustang Makeover 2017 Brandneu ist dieser Blogbeitrag: Mustang Makeover & ich kreuzen die Klingen per eMail wozu dieses Video gehört: Und hier noch ein Fundstück, denn in den USA sieht man es kritisch, dass die Pferde nach Deutschland verkauft werden, da man befürchtet, dass die Pferd zum Wanderpokal werden und am Ende irgendwann beim Schlachter landen. Die Wahrheit darüber, dass wilde Pferde nach Deutschland verkauft werden #19 Es gibt übrigens auch Positivbeiträge in unserem Blog, z.B. den allerneusten Beitrag: Making Of: WDR-Beitrag Nr. 4 - 12 Oaks Ranch erneut im TV Das Leitwort dieses Blogs lautet nichtsdestotrotz "Kühn, kritisch, konstruktiv" - diesem Tenor folgen auch meine Bücher, isbd. das mit dem Titel "Tod eines Pferdes" - eine Vorausschau gibt es HIER: Eines der Kapitel betrifft übrigens das Mustang Makeover, der sowohl ein Film übers MMO als auch einer über Peter Pfister wurden eingereicht. Die Equinale-Organisatorin begründet im 1. Buch ausführlich, warum das Mustang Makeover über Tanja Riedinge und Sandra Schneider nicht in die engere Auswahl kam: Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP   Der BOD-BUCHSHOP liefert schneller als Amazon & in Deutschland versandkostenfrei HIER KLICKEN (alternativ können Sie bei mir bestellen: nicola-steiner@t-online.de)
Gelöschtes MMO-Video ist wieder hergestellt UPDATE: Meine Gegendarstellung gegen das Löschen meines React-Videos über das Mustang Makeovers (oberhalb) war erfolgreich. Das MMO war nicht berechtigt, das Video zu löschen. Details im Monat April der 12-Oaks-News Dort bitte nach unten scrollen, um ist die Vorgeschichte, die Rechtsgrundlage und die eMails von Youtube nachzulesen - unterhalb des 2. Videos hier im Blog findet ihr hingegen meine eMails ans MMO, denn ich hatte es erst einmal im guten versucht. MEHR ZUM MMO IN DEN THEMENMONATEN: 2017 von mir & 2018 von Hardy Lahn aus den USA Das Mustang Makeover bzw. der Verein American Mustang Germany (sind eh dieselben, auch wenn sie sich gegenseitig spenden) hat unrechtmäßig eines meiner React-Videos entfernen lassen - trotz Zitatrecht, trotz Fair Use. Ich habe aber zunächst versucht, eine gütliche Einigung zu erzielen, die gescheitert ist. Unterhalb des Videos findet ihr meine eMails an Michael und Silke Strussione - Veranstalter des MMO. Das Video ist die Reaktion auf die Weigerung, das Video wiederherzustellen. Aber das macht nichts: Ich habe bei Youtube eine Gegendarstellung eingereicht und das dauert zwar länger, wird dann aber auch seinen Lauf nehmen. Dass Strussione sich bei der Veranstaltung aufs Filmverbot stützt, dürfte jurisitsch auch keinen Bestand haben (und gegen mich sowieso nicht, ich habe ja nicht gefilmt) - hier ist nachzulesen, dass der Veranstalter nicht verlangen darf, dass bereits getätigte Filme gelöscht werden müssen - tut er es doch, dann würde sich Strussione des räuberischen Diebstahls schuldig machen: www.mein-html.de/photorecht.pdf Lieber Michael, liebe Silke, wegen des von Euch vorübergehend deaktivierten Videos habe ich bei Youtube eine Gegendarstellung eingereicht (BITTE HIER NACH UNTEN SCROLLEN: http://www.12oaks-ranch.de/blog/ ). Dies dauert erfahrungsgemäß ein wenig bis zur Wiederherstellung, weswegen ich Euch - auf Anraten von Youtube (Screenshots in o.g. LINK) - in aller Höflichkeit bitte, Eure Forderung zur Löschung des Videos zurück zu nehmen. Fakt ist, dass ihr nicht Urheber der gezeigten Szenen seid. Es handelt sich um private Handyaufnahmen und nicht um Aufnahmen des MMO. Ich habe mich diesbezüglich von dem Fachanwalt für Urheberrecht beraten lassen, der mich auch erfolgreich vertreten hat, als Bernd Hackl mich wegen eines Bildzitates (Buchcover) verklagt hatte (Video hierzu ganz unten). Die Klage seines Verlages wurde abgewiesen und der Richter hat mir Recht gegeben: Ich durfte das Bild verwenden, obwohl ich im Fall Hackl NICHT Urheber war und die Urheberschaft ganz klar bei Bernd Hackls Verlag lag, der keine Genehmigung zur Veröffentlichung erteilt hat. Das Gericht hat schon nach wenigen Monaten entschieden und selbstverständlich habe ich darüber berichtet, was dann ja peinlicher ist als die ursprüngliche Berichterstattung, weil ich das ja dann auch wieder zum Anlass nehme, um über den Prozess zu berichten, z.B. mit diesem Video: https://www.youtube.com/watch?v=siFkVcnlGXU&t=5s Genauso wie im Fall Hackl würde es sich auch bei diesem React-Video verhalten, wenn die Aufnahmen vom Mustang Makeover WÄREN. Dann würde meine Berichterstattung unter den Paragraf 51 UrhG fallen - bei Youtube Fair Use genannt. Aber ihr habt diese Aufnahmen nicht angefertigt: Sie wurden mir von einer/m Zuschauer/in zur freien Verwendung zugesandt und das Urheberrecht liegt bei dieser Person - nicht bei Euch. Vor Gericht müsstest ihr aufgrund der Beweislast beweisen, dass ihr Urheber seid, also dem Gericht Eure Aufnahmen auf einer DVD vorlegen. Ich wiederum müsste das nur bestreiten, weil ich ja nicht Kläger bin und damit eben keine Beweislast habe, könnte aber anhand meiner Aufnahmen beweisen, dass aus einer anderen Perspektive gefilmt wurde und das an Stellen, Leute durchs Bild laufen, wo auf Euren Aufnahmen eben keine Leute durchs Bild laufen. Diese Mail kam ja genau passend - geht runter wie Öl ... Auch Euer Filmverbot greift nicht, weil die von mir verwendeten Szenen ja für journalistische Zwecke verwendet wurden. Es gibt einen inneren Zusammenhang und die juristische Belegfunktion ist gegeben. Ich berichte darüber, dass ich das MMO als tierschutzrelevant empfinde und die Bilder folgende Sachverhalte beweisen (nur Beispiele - in einem möglichen Gerichtsverfahren würde ich mehr Beispiele benennen): - die Pattern, die vom MMO ausgewählt wurden, sind deutlich schwieriger als Pattern für vier- bis fünfjährige Pferde bei regulären Turnieren - von den fünf Platzierten wären vier Teilnehmer auf regulären Turnieren Out-of-Pattern gewesen. Die Reiter konnten ihre Pferde nicht mehr lenken, so dass sie auf die falschen Seite der Pylone gerieten - die Siegerin reitet mit Halsring auf eine Art und Weise, die dem Pferd Schmerzen verursacht, denn dieser wurde unmittelbar in der empfindlichen Kehle angesetzt - das Pferd der Siegerin buckelt in der Einzelaufgabe - Pferde reißen sich los und versuchen, der Arena zu entfliehen - Pferde scheuen und widersetzen sich der reiterlichen Einwirkung - Pferde treten beim Absteigen nach der Reiterin - Pferde sind in der Trailaufgabe von den Schreckhindernissen überfordert mit dem Hinweis, dass bei Westernverbänden Schreckhindernisse i.d.R. nicht verwendet werden, weil es dort um Präzision geht, beim MMO geht es offenbar um Show - Reiterinnen reagieren auf diese Überforderung damit, dass sie das Pferd mit dem Zügelende schlagen, was auf einem regulären (Western-)Turnier zur sofortigen Disqualifikation führen würde - platziert werden die Reiter, die ihren Pferd besonders viel zumuten, um einen Showeffekt zu erzielen: Luftballons ans Pferd, nachziehen von Aufblastieren etc. - das Verbinden von Augen wird als Vertrauensbeweis verkauft, dabei ist das Pferd dadurch hilflos und hat keine andere Wahl als sich ganz und gar dem Reiter zu unterwerfen. Mit unverbundenen Augen hat genau dieses Pferd nämlich bewiesen, dass es seinem Reiter eben nicht vertraut, weil es versucht hat, aus der Arena zu entkommen - Thomas Günther und Sandra Schneider geben während des Events unumwunden zu, dass die Pferde mit der Atmosphäre dieser Großveranstaltung vollkommen überfordert sind und die Nerven verlieren, was wohl kaum als "Pro-Pferd" deklariert werden kann. Ich würde Euch bitten, diese meine Anmerkungen an Euren Anwalt weiterzuleiten und kurzfristig zu besprechen. Sollte dies nicht binnen 48 Stunden zu einer Lösung des Konfliktes führen, würde ich meine Youtube-Follower per Video darüber informieren, dass das Video vom MMO gelöscht wurde und beschreiben, was im Video zu sehen war (siehe oben) mit dem Hinweis, dass das Urheberrecht nicht beim MMO liegt. Solch ein Video würde sich erübrigen, wenn das Ursprungsvideo wiederhergestellt würde, was dann sicherlich weniger Aufmerksamkeit auf sich zieht. Abschließend möchte ich darauf hinweisen, dass die Gerichte das Grundgesetz höher ansiedeln als ein (möglicherweise sittenwidriges) Filmverbot und ich beziehe mich hier auf Art. 5 GG. Ich habe u.a. Medienrecht studiert und bin ausgebildete Redakteurin und habe bei dem strittigen Video sämtliche journalistischen und rechtlichen Grundsätze eingehalten, weswegen ich auf eine gütliche Regelung im Sinne der Pressefreiheit hoffe. Mit freundlichen Grüßen Nicola DAS MMO HAT GEANTWORTET, ABER MIR UNTER STRAFANDROHUNG DAS ZITIEREN VERBOTEN (mit welchem Recht?) - ABER HIER MEINE ANTWORT: Lieber Michael, Das hatten wir doch letzten Jahr schon - im Screen lest ihr, wie ein Rechtsanwalt Strussiones Drohungen beurteilt glaub es mir, ich habe nichts getan, was eine Strafanzeige Deinerseits rechtfertigen würde, aber tu, was Du nicht lassen kannst: In Bezug auf die Veröffentlichung von ungenehmigten Aufnahmen vom Mustang Makeover überwiegt definitiv das öffentliche Informationsinteresse gegenüber den Persönlichkeitsrechten der Teilnehmer, dem Hausrecht, dem Recht am eigenen Bild und dem Postgeheimnis: Soeben wurde sogar von den Gerichten entschieden, dass Tierschützer in Massentierhaltungsbetrieben heimlich filmen dürfen, ohne dafür belangt zu werden und das sind keine öffentlichen Großveranstaltungen wie die Deine (es kommt nicht darauf an, ob es eine Sportveranstaltung ist - öffentliches Informationsrecht ist öffentliches Informationsrecht - davon abgesehen, dass Du es doch 2017 als Alternative zum TurnierSPORT vermarktet hast). Deinen angedrohten Strafanzeigen sehe ich also gelassen entgegen und verweise auf Art. 5 des Grundgesetzes (Verfassung), da Du Dich ja ebenfalls auf die Verfassung berufst - in Deinem Fall Art. 2. Beide werden bei Personen des öffentlichen Lebens gegeneinander abgewogen (siehe auch die von mir zusammengestellte Linksammlung unten). Deine eMail empfinde ich übrigens als Nötigung nach § 240 StGB mit dem Ziel journalistische Berichterstattung zu unterbinden. Die privaten Handy-Videos zum MMO wurden mir zugesandt und nicht in meinem Auftrag erstellt: Ich bin Journalistin und berichte und da wenden sich selbstverständlich auch Leute an mich, die ich persönlich nicht kenne. Ein Vergleich mit den Videos, die das MMO hergestellt hat, dienten mir aber als Beweis für die Authentizität der mir übermittelten Aufnahmen und die war gegeben. Des Weiteren folge ich dem journalistischen Grundsatz, niemals einen Informanten preiszugeben. Vor Gericht müsste ich aus Beweislastgründen, die bei Dir liegen würden, ohnehin nur bestreiten und gar nichts beweisen. Es wäre aber auch kein Problem, wenn der Richter von mir verlangen würde, dass ich beweise, dass Du nicht Urheber der Handyvideos bist: Den Beweis kann ich auch ohne Namensnennung liefern, weil ich diese bzw. das juristisch einwandfreie React auf dem PC gespeichert habe. Dass das Urheberrecht der betroffenen Videos nicht beim Mustang Makeover liegt, beweist ein exemplarisches Beispielvideo, das ich dem eMail-Anhang hinzufüge. Vergleiche bitte die Perspektive bzw. die Leute, die durchs Bild gehen mit Deinem Filmmaterial. Die Links unten beweisen aber, dass ich das Video sogar genauso hätte machen können, wenn das MMO Urheber gewesen WÄRE (bei Youtube Fair Use genannt - dafür brauche ich keine Genehmigung), aber Du schreibst ja selbst, dass du es nicht beurteilen kannst, von wem die Videos sind. Wenn du das nicht kannst, solltest du auch keine Ansprüche erheben. Solche Behauptungen gehen nicht nur bei Youtube ins Auge, sondern auch vor Gericht. Besonders dann, wenn man - wie Du - als Kläger die Beweislast hat. Aber so weit muss es ja nicht kommen: Dieser eMail-Verkehr dient - neben der Gelegenheit zur Stellungnahme - dem Zweck, eine außergerichtliche Einigung zu erzielen, wobei mein Video ZEITNAH wiederhergestellt werden würde, um das bürokratische Youtube-Verfahren abzukürzen.  Wenn du deinen Urheberanspruch Youtube gegenüber aufrecht erhälst, riskierst Du zusätzlich, dass Dein Kanal "American Mustang Germany" (als Anspruchsteller) gelöscht wird, weil Youtube in Fällen von Mißbrauch dieser Funktion explizit davor warnt: Urheberrechtsansprüche für Videos zu deklarieren, dessen Urheber man nicht ist bzw. wo FairUse/Zitatrecht greift: Das IST Mißbrauch und wird von Youtube entsprechend geahndet. Bei einer gütlichen Einigung der Beteiligten verhängt Youtube wohl keine Sanktionen.  Es mag ja sein,dass Du in deinem Leben viele Journalisten kennengelernt hast (bei Pferdezeitschriften treiben sich viele Ungelernte herum: Der Begriff Journalist ist nicht geschützt, Pferdetrainer ja auch nicht), aber ich bin studierte Diplom-Medienwirtin und ausgebildete Redakteurin - hier meine Vita: http://www.12oaks-ranch.de/home/vita-nicola-steiner/. Ich weiß, was ich tue, ich bin Profi. Deine Unterstellungen verbitte ich mir daher ausdrücklich, u.a. auch die Aussage in vorliegender (zu Beweiszwecken) gespeicherter Mail, ich würde versuchen, Leistungen anderer zu schmälern und hätte eine subjektive Sicht: Ich fordere Dich hiermit auf, ein konkretes Beispiel zu nennen, denn wenn Du das nicht kannst, ist dies ist eine unwahre Tatsachenbehauptung, die ich mir nicht gefallen lassen muss (Gesetze: s.u.) - wie auch, ich hätte angeblich behauptet, dass auf regulären Turnieren ALLES rund läuft - wo bitte soll ich das denn gesagt haben? Bei meinen Kommentaren erlaube ich mir zulässige Werturteile über das, was ich sehe, berichte aufgrund nachweisbarer Tatsachen objektiv und wahrheitsgemäß - bei BEIDEN Veranstaltungsarten. Die Turnierreiter als gut erkennbare Gruppe zu diffamieren, wie Du es 2017 getan hast, ist rechtlich ebenfalls bedenklich und hier nachzulesen: http://www.spiegel.de/panorama/meinungsfreiheit-was-darf-ich-sagen-und-was-nicht-a-1074146.html Mir einen unseriösen Journalismus vorzuwerfen, entbehrt jeglicher Grundlage - also bist offenbar du derjenige, der andere diffamiert.  Zeitgleich bitte ich um Stellungnahme zu deinen Bemerkungen über meine Person "häßlicher Schatten" "Neid muss weh tun" etc.  - siehe Screenshot. Es ist für jeden ersichtlich, dass ich gemeint bin, denn dieser Screenshot wurde mir von mehreren Personen übermittelt und ausgerechnet Du wirfst mir fehlenden Anstand vor??? Auch hier fordere ich Dich auf konkret zu benennen, wo ich irgendwen diffamiert haben soll, denn damit unterstellst du mir ja eine Straftat - also das Verbreiten von unwahren Tatsachenbehauptungen, sprich: Lügen. Solltest Du Deine Unterstellung der Diffamierung / Lügen nicht beweisen können, gebe ich Dir hiermit Gelegenheit, Dich von dieser Deiner Äußerung öffentlich zu distanzieren. Das Wort "häßlich" und mir Neid zu unterstellen, ist zudem ehrverletzend, beleidigend und nach §§ 185 - 187 StGB genauso strafrechtlich relevant wie deine oben erwähnten unwahren Tatsachenbehauptungen. Ich möchte Dich bei dieser Gelegenheit dringend auffordern, derartige unwahre und ehrverletzenden Äußerungen künftig zu unterlassen und meine Arbeit als fairen Journalismus anzuerkennen, weil ich ansonsten ebenfalls juristische Schritte erwäge, die dann gleichwohl Gegenstand einer Berichterstattung oder einer Satire auf Youtube werden könnten. Ich weise daraufhin, dass dies lediglich eine Warnung aus Fairneßgründen und keine Nötigung ist, denn ich habe immer schon über Dinge berichtet, die eine Story wert sind. Es ist mein erlernter Beruf. Schon jetzt wird der beiliegende Screenshot in meinem für Mittwoch geplanten Video erwähnt werden, das die ungerechtfertigte Löschung meines Reacts betrifft, falls Du diesen willkürlichen Anspruch auf Löschung weiterhin aufrecht erhalten solltest. Falls das Video wiederhergestellt würde, bedarf es meinen Followern gegenüber natürlich keiner Richtigstellung. Deinen Versuch seriösen Journalismus, wie ich ihn betreibe, als Diffamierung abzuqualifizieren, werte ich zudem als Angriff aufs Grundgesetz der BRD (Art. 5). Denn ich habe in dem von Dir gelöschten Video ja nur das beurteilt, was auch tatsächlich zu sehen ist. DAS DARF ICH und dürfte es sogar dann, wenn Du Urheber der Videos wärest, was Du nicht bist (Fairuse / Paragraf 51 Urhebergesetz - Links zur Rechtslage unten). Einer Aufklärung über Deine abenteuerliche Rechtsauffassung bedarf es nicht. Danke. Wenn Du - wie Du behauptest - der Öffentlichkeit irgendwelche Einblicke gewährst, dann ist es mir unerklärlich, wie du ein solches React-Video, wie das von mir, das von anderen als fair und informativ bezeichnet wird, mit solchen Bezeichnungen (denunzieren, diffamieren) titulierst. Das legt die Vermutung nahe, dass du etwas zu verbergen hast und könnte auch andere Journalisten interessieren, wenn sie davon Kenntnis erlangen ... Das hoffentlich bald wiederhergestellte Video wurde eh schon 4.000 Mal aufgerufen und wird kaum mehr Aufrufe bekommen - vielleicht einige wenige, aber es ist ja nicht mehr neu. Ein Neues aber - mit einer Überschrift, die auf Streit und Konflikt hindeutet, aber Bildmaterial, wo man nur mich sieht - erreicht dann vielleicht erneut 4.000 Leute - ist das wirklich Dein Ziel? Wenn Du nun auf der Löschung bestehst, muss ich aus Glaubwürdigkeitsgründen meinen Followern erklären, warum das Video gelöscht wurde und darlegen, dass ich mich einwandfrei verhalten habe und das habe ich. Dies deswegen, weil es im Extremfall Wochen dauern kann, bis Youtube das Video wiederherstellt, so wurde es mir im eMail-Verkehr mit Youtube zumindest erklärt (unten auf: http://www.12oaks-ranch.de/blog/). Deswegen hat Youtube mir ja geraten, mich an Dich zu wenden, damit es schneller geht. Sollte es zum Rechtsstreit kommen, werde ich auch darüber wahrheitsgemäß berichten, da kannst Du so viel drohen, wie du willst. Ich weiß, was ich darf und was nicht. Zum Recht am eigenen Bild bzw. Zitatrecht (also OHNE Einwilligung des Urhebers) empfehle ich die Lektüre folgender Links - im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung wird mein Anwalt diese rechtlichen Aspekte natürlich ebenfalls vortragen. Dein Hinweis, ich möge das mit meinem Anwalt besprechen, erübrigt sich: Das hatte ich ja bereits (siehe 1. Mail). Außerdem sind Deine Trainer vom Vorjahr Personen des öffentlichen Lebens = Personen des Zeitgeschehens. Das waren die auch schon VOR dem MMO, aber wenn nicht, dann DURCH das MMO. Die können sich also nicht auf die Persönlichkeitsrechte von Privatpersonen nach Art. 2 GG berufen, was die letzten beiden Links im Detail erklären, aber zunächst zum von Dir beanstandeten Recht am eigenen Bild, wovon es Ausnahmen gibt, z.B. ein Aufzug und dazu gehören Mieterfeste, Beerdigungen und natürlich erst recht öffentliche Events wie das MMO. Darunter dann einige Links zum Bildzitat, wozu auch ein Videozitat gehört - im Falle, dass ich deine Aufnahmen verwendet HÄTTE. Es kommt also nicht darauf an, WER die Aufnahmen gemacht hat oder ob es anderweitige Urheberrechtsansprüche gibt: - https://www.rechtambild.de/2010/03/das-recht-am-eigenen-bild/- - https://boehmanwaltskanzlei.de/kompetenzen/medienrecht/allgemeines-persoenlichkeitsrecht/persoenlichkeitsrechte/3450-gesetzliche-ausnahmen-vom-recht-am-eigenen-bild - https://drschwenke.de/wann-ist-ein-bildzitat-erlaubt-anleitung-mit-beispielen-und-checkliste/ - https://www.rechtambild.de/2011/03/der-schutz-von-screenshots-und-benutzeroberflachen/ - https://www.e-recht24.de/artikel/blog-foren-web20/7361-so-nutzen-sie-bilder-rechtssicher-in-ihrem-blog.html - https://www.journalistenkolleg.de/lexikon-journalismus/person-des-oeffentlichen-lebens - https://de.wikipedia.org/wiki/Person_des_%C3%B6ffentlichen_Lebens (Links sind auf die Schnelle zusammen gesucht, aber Du kannst die Begriffe ja auch selbst googlen. Bitte unbedingt Schlagwort "Ausnahmen" benutzen) In diesem Beispielvideo findest Du einen entsprechenden Text zum FairUse und Zitatrecht, dass Youtube laut eMail sehr, sehr ernst nimmt und was von Youtube auch entsprechend geschützt wird. Darüber kannst Du Dich nicht einfach so hinweg setzen (Disclaimer am Ende des Videos in englischer Sprache nachzulesen: https://www.youtube.com/watch?v=vN6Ac1xC_Jk&t=11s : Staatsanwaltschaft ermittelt) Meine vorherige eMail war nicht nur der Versuch einer gütlichen Einigung, sondern ist auch meiner journalistischen Pflicht geschuldet, Dir Gelegenheit zur Stellungnahme zu gewähren - bitte auch hierzu: Böse Zungen behaupten ja bereits, dass das MMO auf Mafia-ähnliche Art und Weise jegliche Negativ-Kritik niederknüppelt. Aus PR-Sicht ist diese Löschung ein klares Eigentor, aber das sagte ich dir ja schon vor einem Jahr, als ich dir erstmals Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben hatte und du alles abgelehnt hattest, was veröffentlicht werden könnte - weder schriftlich noch als Mitschnitt eines etwaigen Telefonats (entsprechende Screenshots sind von mir archiviert). Bei einer Verdachtsberichterstattung muss ich aber nur Gelegenheit zur Stellungnahme geben und Deine eMail ist ja eine solche Stellungnahme - warum sollte ich das nicht zitieren dürfen? Denn Du hättest doch auch sagen können, dass Du keine Stellungnahme abgibst ... Wie auch immer: Aus meiner E-Mail darfst du zitieren, was Du willst. Ich stehe zu dem, was ich schreibe und meine Worte sind wohlüberlegt. Im Gegensatz zu Dir habe ich also nichts zu verbergen und versuche auch nicht in von Dir angebotenen heimlichen, privaten Telefonaten irgendwelche Fakten unter den Teppich zu kehren, was offenbar Dein Anliegen ist und schon als solches eine Berichterstattung wert ist, denn warum gewährt das MMO Journalisten keine Transparenz? Was stimmt nicht mit dem MMO? Wenn alles rechtens wäre und Du nichts zu verbergen hättest, würde doch nichts dagegen sprechen, Dich auch zu zitieren. Hier würden die bösen Zungen wohl sagen, dass es zum Himmel stinkt, aber Du wirst mich sicher in einer ZITIERFÄHIGEN weiteren eMail eines Besseren belehren. Meine eMail war auch keineswegs privat, sondern journalistischer Art, was Dir bekannt ist und auch in Bezug auf mein geplantes Folgevideo erwähnt wurde. Deswegen verstehe ich nicht, dass Dir meine Beweggründe unklar sind: Wahrheitsgemäße Berichterstattung - nicht mehr und nicht weniger. Wegen Deiner einleitenden Sätze und dem für mich nicht nachvollziehbaren Mißverständnis bzgl. privaten eMail-Verkehrs, vermute ich, dass Du die Mail deswegen subjektiv als privat empfindest, weil ich das "Du" statt das "Sie" als Anrede gewählt habe. Ich habe intensiv über die Problematik der Anrede nachgedacht, fand es aber lächerlich, wenn ich bei einem etwaigen Rechtsstreit Screenshots von diversen Aussagen von Dir vorlege, wo wir uns duzen und wir uns in der Mail auf einmal siezen. Dies ändert aber nichts an meiner journalistischen Absicht, die alleine das Ziel der Berichterstattung hat. Du scheinst das als Privatstreit zu empfinden, den man in einem inoffiziellen Telefonat beilegen könnte, befindest Dich diesbezüglich aber im Irrtum. Ich habe privat nichts gegen Dich und wären die Aufnahmen vom MMO positiv gewesen, hätte ich auch positiv berichtet bzw. positive Kommentare verfasst (dies entspricht eher der Darstellungsform in Videos und Blogbeiträgen): Ich finde übrigens auch das Vorgehen Eurer US-Trainer mit "Marterpfahl" im Roundpen und Zwangsstand zum Aufhalftern alles andere als Pro-Pferd - warum veröffentlicht ihr so etwas? Da kannst Du noch so beteuern, ihr würdet Tierschutz an die erste Stelle setzen. Die Aufnahmen sprechen da schon für sich. Wenn ihr Positivberichterstattung haben möchtet, dann sorgt doch beispielsweise dafür, dass die Pattern leichter sind, dass nicht derjenige erstplatziert ist, der die spektakulärste Show bietet, sondern der, der seinem Pferd, Zeit gibt und, und, und ... siehe meine E-Mail von gestern. Meine Kritikpunkte habe ich mir ja nicht aus den Fingern gesogen und Du könntest ja öffentlich Stellung nehmen, so dass meine Zuschauer und Leser meiner Blogs (hier zu finden: http://www.12oaks-ranch.de/blog/) auch etwas von Deinen Antworten haben: So gesehen, hast du es doch selbst in der Hand. Bei folgenden sinngemäßen Aussagen hingegen wie "Wir retten keine Mustangs, weil es denen ja in den USA gut geht." (Silke im artgerecht-pferd-Interview: http://www.artgerecht-pferd.de/mustang-makeover-das-steckt-wirklich-dahinter-interview-mit-silke-strussione/) und dann wiederum Äußerungen, die dann doch den Anschein erwecken, als würden da Pferde gerettet. In mir zugeleiteten Screenshots heißt es immer wieder: Du hättest 30.000 Euro gespendet - leider lässt Du unerwähnt, dass diese 30.000 Euro in die eigene Tasche - sprich: dem eigenen Verein - gespendet wurden. Das hat dann wirklich etwas von einem Mafia-Flair und wenn man dann auch noch liest, dass man nichts von dem, was Du schreibst, zitieren darf, machst du dich so verdächtig, dass Du Dich nicht wundern solltest, wenn die Presse das aufgreift. Das beim MMO übliche Vorgehen, kritische Kommentare zu löschen und Kritiker zu sperren, ist juristisch übrigens auch nicht zulässig, denn es ist ja eine Firma (ms marketing consult) und man könnte dich wegen Verstoss gegen das Wettbewerbsrecht belangen. Die Autoren der gelöschten Kommentare haben ein Recht auf Wiederherstellung ihrer Kommentare. Dieses Recht mache auch ich an dieser Stelle geltend und fordere Dich auf meine juristisch einwandfreien Kommentare wiederherzustellen. Das ist hier nachzulesen und wird Dir Dein Anwalt sicherlich bestätigen:  - https://allfacebook.de/policy/umgang-mit-shitstorms-und-kritik-rechtliche-stolperfallen-im-facebook-marketing-teil-21 Also gib bitte nicht mir die Schuld für Deine Marketing-Fehler. Meine Kontaktdaten kannst du aber gerne dem Impressum meiner Homepage entnehmen: http://www.12oaks-ranch.de/kontakt/impressum/ Sollte der ungerechtfertigte Anspruch Deinerseits sowie das Zitierverbot dennoch aufrecht erhalten werden, lehne ich eine weitere Korrespondenz per eMail ab, ich bin nicht an Privatgesprächen interessiert, die nur ein Ziel haben: Kritische Berichterstattung im Keim zu ersticken. Das entspricht nicht meinem Demokratieverständnis. LG Nicola Steiner (Journalistin) P.S. Das mit dem Schadenersatz hat der Verlag von Bernd Hackl auch versucht (Video ganz unten), ist er aber auch nicht mit durchgekommen. Auch beim MMO würde bei einer richterlichen Abwägung das öffentliche Informationsrecht höher bewertet, zumal die tierschutzrelevanten Szenen von Euch eben nicht an die Öffentlichkeit weitergeleitet, sondern ausnahmslos herausgeschnitten wurden. Von Transparenz kann also keine Rede sein und Lippenbekenntnisse nehmen den Mustangs auch nicht den Stress, dem sie mit verbundenen Augen für diese "Zirkusveranstaltung" mit Luftballons und Aufblastieren ausgesetzt werden. Alles für die Show.  Finaldarbietungen und Choreographien waren nicht Gegenstand des React-Video - hast Du das Video überhaupt angesehen? Dass die meisten Fachleute dies als Pro-Pferd Veranstaltung sehen, kannst Du nicht ernst meinen. In den USA wird dies sehr, sehr kritisch gesehen und viele, die sich mit Mustangs auskennen, verstehen den Sinn hinter der Veranstaltung nicht, denn den Mustangs in den USA geht es gut: Sie haben Platz, sie haben Futter, sie haben Pferdegesellschaft: Also alles, was ein Pferd braucht, um dann in Deutschland in einer Box zu versauern. UND DANN KAM WIEDER EINE E-MAIL MIT DIESEM HINWEIS AM ENDE, WORAUF ICH SCHON IM ERSTEN SATZ HINGEWIESEN WURDE (ob ich wohl diesen Hinweis zitieren darf? Oder werde ich dann gleich verklagt oder strafangezeigt??? Fragen über Fragen ....bibber) :  "Diese E-Mail enthält vertrauliche oder rechtlich geschützte Informationen. Wenn Sie nicht der beabsichtigte Empfänger sind, informieren Sie bitte sofort den Absender und löschen diese E-Mail. Das unbefugte Kopieren dieser E-Mail oder die unbefugte Weitergabe der enthaltenen Informationen ist nicht gestattet. The information contained in this message is confidential or protected by law. If you are not the intended recipient, please contact the sender and delete this message. Any unauthorized copying of this message or unauthorized distribution of the information contained herein is prohibited".  ALSO WIEDER NUR MEINE ANTWORT ALS OFFENEN BRIEF ANS MMO: Ach Michael, jeder blamiert sich bekanntlich so gut er kann und manche verschwenden auch ihre Zeit, so gut sie können. Wie auch immer. Nach Rücksprache mit meinem Anwalt ist dies der aktuelle Sachstand: Sollte ich beschuldigt werden, darf ich von meinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machen. Sollte ich bei der Polizei als Zeugin geladen werden, muss ich dort nicht erscheinen. Sollte die Staatsanwaltschaft Anklage erheben - was unwahrscheinlich ist, da Geringfügigkeit bzw. fehlendes öffentliches Interesse - und sollte mich dann ein Richter laden, muss ich zwar erscheinen, aber das war es dann auch schon, denn ich kann vom Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen. Als Gründe kämen einige infrage, z.B. man muss sich nicht selbst belasten, falls man sich potentiell selbst einer Strafverfolgung ausgesetzt sehen könnte, Gewissensfragen sind denkbar, Schweigepflicht bei bestimmten Berufsgruppen ebenfalls oder aber um einen klar definierten Personenkreis (Familie, Verwandte) nicht belasten zu müssen. In meinem konkreten Fall käme wohl am Ehesten das Zeugnisverweigerungsrecht des Journalisten zum Tragen, was in der Strafprozessordnung (§ 53 Absatz 1 Nr. 5 StPO), in der Zivilprozessordnung (§ 383 Absatz 1 Nr. 5 ZPO) und in der Abgabenordnung (§ 102 Absatz I Ziffer 4 AO) geregelt ist. In diesem Sinne viel Spaß bei der Suche nach meinem Informanten. Hier ein paar Links für Deinen Rechtsanwalt: http://www.dmv-verband.de/wissenspool/rechtliches/zeugnisverweigerungsrecht.html Punkt 5: https://dejure.org/gesetze/StPO/53.html https://www.journalistenkolleg.de/lexikon-journalismus/zeugnisverweigerungsrecht In der konkreten Auseinandersetzung ist und bleibt all das ohnehin irrelevant, weil es ein zulässiges Fair-Use-Video ist bzw. Du ja unstrittig keine urheberrechtlichen Ansprüche an diesen Aufnahmen hast. Fazit: In beiden Varianten durfte ich dieses Video machen. Ob der Urheber filmen durfte, steht auf einem anderen Blatt (ich denke schon, weil gestresste, überforderte Pferde = Tierschutz), aber dieser Rechtsstreit geht mich so gesehen nichts an. Mir reicht vollkommen, dass ich die Szenen verwenden durfte und da bin ich ganz und gar meiner journalistischen Sorgfaltspflicht nachgekommen. Wie auch immer: Sollte es zu dieser von Dir angedrohten Strafanzeige gegen unbekannt (Klage gegen mich jetzt doch nicht, morgen doch wieder???) kommen und ich erhalte Kenntnis darüber, werde ich auf Youtube, in meinem Blog oder einer Publikation wie das Buch "Tod eines Pferdes" wie gewohnt darüber berichten. Wäre ja mal interessant, wenn dann irgendwann mal etwas anderes im Text steht als "Das Mustang Makeover war zu keiner (offiziellen) Stellungnahme bereit", aber auch hier: Wenn nicht, dann nicht. Aber vielleicht schreibe ich beim nächsten Mal dazu, dass es eine inoffizielle Stellungnahme gab, die keiner zitieren darf. Köstlich ... Genug des angeblichen Privatgeplänkels - ich habe es wenigstens gütlich versucht und das hat in der Tat etwas mit Anstand zu tun, der hoffentlich künftig gegenseitig sein wird, sonst überlege ich es mir vielleicht doch noch, ob ich wegen Beleidigung strafrechtlich gegen das MMO vorgehe und das vielleicht dem einen oder anderen Berufskollegen stecke, der ja dann auch dieses Zeugnisverweigerungsrecht in Bezug auf seine Informanten hätte... So long Nicola UND JETZT WIRD ES LANGSAM POLEMISCH - VON BEIDEN SEITEN "stelle jegliche Kommunikationein, die eMails sollten You-tube versandt werden, sie hat zumindest nirgens stehen, dass die vertraulich sind, korrekt?" Hä? Mit wem schreibt Silke da (Signatur Silke)? Mit mir? Aber zur Info: Da steht zwar nirgendwo "vertraulich", aber es gibt ein Post- bzw. Briefgeheimnis und ein Fernmeldegeheimnis, weswegen ihr ganz und gar nicht berechtigt seid, meine eMails an irgendwen weiterzuleiten und das untersage ich hiermit auch ausdrücklich. Ich würde bei Zuwiderhandlung selbstverständlich jurisitische Schritte einleiten.  Andererseits, was genau soll Youtube an meinen Mails beeindrucken - dass ich Gesetze zitiere??? Die kennen die schon ... Könnt ihr vielleicht mal mit Eurer Hobby-Juristerei aufhören und einen Rechtsanwalt befragen - zu Eurem eigenen Schutz. Ihr bringt Euch irgendwann in Teufels Küche, aber dies nur am Rande. Mit besten Grüßen Nicola P.S. nirgens? Man schreibt das mit "d" also nirgends - ist stilistisch aber nicht so prickelnd ... (zitieren und weiterleiten ist nämlich ein gewaltiger Unterschied so als Nachtrag und es gibt einen Unterschied zwischen Zitat & Großzitat)
14.03.2018
Nicola Steiner Horsemanship
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zu den anderen Teilen:     EINLEITUNG    //    TEIL 1     //      TEIL 3       //    HARDYS VITA Der Umgang mit Kritikern des deutschen Makeovers hat Pferdemenschen in Lager gespalten. Menschen die sich dem Wohl der Pferde verpflichtet fühlen, die hinterfragen, Trainingsmethoden kritisieren und Fragen stellen und Makeover-Follower, die jede Kritik als persönlichen Angriff auf den Veranstalter oder ihre Trainervorbilder sehen und teilweise sehr unsachlich und aggressiv jeden Kritiker bekämpfen. Es gibt natürlich auch Kritiker, die sich aus dieser aufgeheizten Stimmung heraus selbst ein Bein stellen, indem sie unsachlich und beleidigend argumentieren. Die möchte ich mal aus der Diskussion herausnehmen, weil diese nur benutzt werden, um seriöse Kritik mit in einen Topf zu werfen. Ich wünsche mir, das der Auslöser für diesen Social-Network Kampf als Mediator dazwischen geht und mit Antworten auf gezielte Fragen Klarheit schafft. Auch ich als Editorin frage mich: Was ist an dieser Kritik unsachlich oder gar beleidigend? Davon sehe ich leider nichts. Ich vermisse persönlich, das der Veranstalter mit klaren Antworten auf Kritik eingeht. Wer sich so in die Öffentlichkeit begibt und damit Geld verdient, würde meiner Meinung nach gut daran tun, sich den Pferdemenschen zu stellen und Kritik als Anregung zur Verbesserung zu verstehen. Leider habe ich selbst - so wie viele andere - am eigenen Leib erlebt wie Kritik zu Ausgrenzung führt. Wie so viele wurde ich als sachlicher Kritiker einfach in deren eigenen sozialen Medien ausgesperrt und unsachliches Verhalten aus der eigenen Gemeinde dagegen nicht unterbunden. Ich habe für meine Fragen und offenen Kritikpunkte wenig Toleranz oder Antworten bekommen, die mir irgendwie weiter geholfen hätten. Ganz im Gegenteil schlug mir da eher emotionsgeladenes Unverständnis entgegen das mich mehr beleidigt hat, anstatt versierte Antworten auf meine Fragen als Fachmann zu liefern. Viele haben sich an mich gewandt und mir ihr eigenes Leid als Kritiker geklagt. Warum läuft das so? Dieser Kommentar von Hardy Lahn wurde gelöscht - Hardy selbst blockiert Mein persönlicher Auslöser mir die Zeit für dieses Statement zu nehmen, war ein Erlebnis, das mich zu tiefst geschockt hat: Auf meine Frage hin (im MMO-Forum) bezogen auf einen konkreten Anlass Mustangs zu helfen wurde meine Frage gelöscht und ich wurde für das Forum gesperrt und fristlos ausgeschlossen. Keine Antwort, keine persönliche Begründung - nichts. Was war daran so schrecklich, das man für mich so unverständlich und respektlos mit meiner Frage und meiner Anregung umgeht? War es beleidigend zu fragen, ob sich der Veranstalter an einer Aktion zur Rettung der Mustangs in den USA mit einer Spende beteiligt und warum sie in ihrem Forum für Mustangfreunde diese Spendenaufrufen nicht platzieren. Also noch einmal zum verstehen: Man bringt Mustangs nach Deutschland um für den Erhalt der Mustangs einzutreten, aber behindert den Versuch diesen wundervollen Tieren vor Ort sinnvoll zu helfen, indem man einen Spendenaufruf löscht und den der Hilfe für Mustangs anregt aussperrt. Da passt etwas für mich nicht zusammen. Ist den Veranstaltern das Schicksal der Mustangs in den USA nicht wichtig genug oder stören Spenden-Aktionen? Wie schön wäre es doch gewesen, wenn deren tausend Mustangfans auch je einen Euro gegeben hätten und damit zahlreichen Mustangs zu einer Freiheit auf über 9.000 Acres verholfen hätten. War das zuviel verlangt das man das sperren muss? MMO: "American Mustang Germany startete im Sommer 2017 eine ähnliche Veranstaltung in Deutschland, mit der wir die Situation der Mustangs verbessern und diese Rasse in Europa etablieren möchten." > Inwiefern verbessern Sie die Situation der Mustangs durch diesen Event und warum in Deutschland etablieren - abgesehen davon dass es keine Rasse ist? Auch ich als Editor kann Euch diese Frage nicht beantworten, aber ich habe ein paar weitere Screenshots für Euch, die zeigen, wie das MMO mit Kritik umgeht: Gelöscht oder angemahnt: www.12oaks-ranch.de/blog/februar/ Ihr möchte mehr kritische Stimmen übers MMO lesen? Dann seht Euch im Themenmonat vom Vorjahr um, wofür ich selbst die Texte verfasst habe (meine Vita ist HIER & Hardys HIER): Themenmonat Mustang Makeover 2017 Ganz aktuell wurde mir dieser Screenshot zugespielt. Ist das eine Reaktion auf diesen Themenmonat oder eher eine Reaktion auf mein Reactvideo zum Mustang makeover 2017? Oder meint er ganz jemand anderes? Das Leitwort dieses Blogs lautet "Kühn, kritisch, konstruktiv" - diesem Tenor folgen auch meine Bücher, isbd. das mit dem Titel "Tod eines Pferdes" - eine Vorausschau gibt es HIER: Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP   Der BOD-BUCHSHOP liefert schneller als Amazon & in Deutschland versandkostenfrei HIER KLICKEN (alternativ können Sie bei mir bestellen: nicola-steiner@t-online.de)
12.03.2018
Nicola Steiner Horsemanship
1 Kommentare
zu den anderen Teilen:     EINLEITUNG    //    TEIL 1     //      TEIL 2       //    HARDYS VITA Hier wird ein Anspruch vermarktet der für jeden Pferdefreund gut klingt und die Pferdemädchen-Herzen höher schlagen lässt. MMO: "Um den Druck aus dem Pferdetraining zu nehmen, ist es für uns eine Herzensangelegenheit das Event als Pro Pferd Veranstaltung zu etablieren." Genau das erkenne ich in der Veranstaltung nicht. Meine Kritik orientiert sich an dem Ergebnis und an dem Weg dorthin. Bei beiden sehe ich persönlich das Ziel der Veranstaltung nicht erfüllt. MMO: "Wir machen das unsichtbare Band zwischen Pferd und Reiter sichtbar!" (Quelle für dieses und nachfolgende Zitate: www.mustangmakeover.de) Wirklich? Ist es ein unsichtbares Band des Vertrauens, wenn ich sehe, das ein Pferd mit Hengstkette trainiert wird, schon nach wenigen Tagen den Sattel aufgelegt bekommt, wenn im Finale ein Pferd seinem Trainer weg läuft und er es durch die Manege verfolgt, um es wieder einzufangen, Pferde vor Stangen am Boden scheuen oder es einen zweiten Begleitreiter braucht, um eine Runde durch die Manege zu reiten? (Edit: Hardys Beispiele sind im folgenden Video dokumentiert) Der Autor mit Wide-Wilden-Mustangs in der facility in Litchfield MMO: "Zusammen können wir es schaffen, die Welt der Pferde besser zu machen!" Das sieht für mich anders aus und das sehen auch viele Kritiker genau so, die aber allesamt nicht mehr Fragen oder Kritikpunkte äußern können, da sie aus dem Forum ausgesperrt wurden (Screenshots & Infos dazu: HIER). Und dazu gehört auch die Frage nach der Qualifikation der Trainer mit Wildpferden umzugehen. Gibt die Vita der teilnehmenden Trainer Auskunft darüber was sie berechtigt mit wilden Pferden umzugehen? Welche Erfahrungen haben sie im Umgang mit Wildpferden - wenn keine, ist dann ein Wildpferd als Lernobjekt gut aufgehoben? "From wild to mild" sehe ich sehr kritisch, wenn Pferde eingefangen und zu einem Trainer gehen, dort längere Zeit stehen, um dann verladen, geflogen und in Boxen nach Deutschland gestellt werden. Sie wurden gegentled und geliefert, um dann von deutschen Trainern,die bis zu ihrer Teilnahme in drei Monaten für eine Show trainiert werden. Die Mustangs haben in den facilitys alles, was sie brauchen Sind diese Pferde geeignet durch mehrere Trainerhände zu gehen? Meiner Meinung nach Nein, da bei einem Wildpferd Ruhe, Freihaltung, Empathie, Vertrauen, und Hingabe an erster Stelle stehen. Sind diese Pferde ein Pferd für jeden? Meiner Meinung nach Nein, da sie nicht für Stallhaltung gezüchtet wurden und in Freiheit groß geworden sind. Das heißt, dass das was bei Hauspferden schon zu Verhaltensstörungen führt, auf eine wildes Tier einen noch viel höheren Druck ausübt und man sich die Frage stellen muss, ob man ein wildes Tier in eine kleine Pferdebox stellen kann, die schon für Pferde, die seit hundert Jahren nichts anderes kennen, zu Verhaltensauffälligkeiten führt. Man darf nicht vergessen - auch wenn das bei dieser Veranstaltung nichtmals im Ansatz diskutiert wird: Diese Pferde sind in Freiheit groß geworden, sonst wären sie ja keine Wildpferde, sie haben noch nie in einer Box gestanden. Für ein wildes Tier ein klaustrophobischer Käfig. Aus dem gleichen Grund sehe ich auch Zoos sehr kritisch und lehne Zirkusveranstaltungen mit Tieren ab. MMO: "Neben der Bekanntmachung einer außergewöhnlichen Rasse liegen die Schwerpunkte dieses Events in der Weitergabe von Wissen zu den Themen Pferdetraining und Pferdegesundheit." Äh seit wann sind Mustangs eine Rasse? Wieso werden sachliche Fragen und Kritik an den Trainingsvideos gesperrt? Die Fotos in diesem Beitrag sind von Katrin Lahn - Hardys Ehefrau Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich nur sagen: Diese Untamed Spirits gehören in soviel Freiheit wie möglich ist. Aus verschiedenen Gründen geht das leider nicht immer, auch wenn der BLM viel dafür tut, was im Rahmen seiner Möglichkeiten liegt. Es gibt viele kontroverse Diskussionen zu den verschiedenen Methoden, ihnen zu helfen. Die Facilities sind ein wichtiger Baustein, um den Mustangs zu helfen, wenn sie eingefangen wurden. Das BLM sorgt dafür, dass sowohl die Haltung, als auch eine Vermittlung, so gut ist wie es ihnen vom Staat her möglich ist, zu gestalten. Bei meinen Besuchen in den Facilities, aus denen wir selbst vier Mustangs adoptiert haben, haben wir immer eines gesehen: Gut genährte Tiere in großen sozialen Gruppen auf Flächen, die in Deutschland jeden Stallbesitzer neidisch machen würden. Das ist natürlich kein Ersatz für Freiheit, aber das Wichtigste dabei: Alles was hilft, diese wunderschönen Tiere zu erhalten und vorm Aussterben zu beschützen ist mehr als nichts zu tun. Es gibt in den USA viele Foundations, die selbstlos und ohne daran Geld zu verdienen, ihre Zeit, ihr Geld und ihr Engagement zur Verfügung stellen und ihren Beitrag leisten für das, was sie sich auf die Fahnen geschrieben haben. Es gibt immer wieder wichtige Aktionen, die sofortigen Handlungsbedarf haben und wir alle, die für die Mustangs einstehen, sind dann gefragt aus Worten Taten zu machen. Ich plädiere dafür, Mustangs in den USA zu lassen, wo sie hingehören. Ich befürworte das BLM-Programm, weil es eine Möglichkeit ist, diesen Wildpferde unter den gegebenen Umständen eine Chance zu geben. Wenn man diese freien Tiere adoptiert, sollte man meiner Meinung nach, mindestens 1 Hektar Koppel pro Pferd haben, mindestens eine Gruppe von 3-4 Mustangs haben, um deren soziale Struktur zu erhalten und ihnen ganzjährig solch eine Koppel bieten können. Mustangs sind für mich keine Boxenpferde. DAS VIDEO OBERHALB WURDE VOM MMO DEAKTIVIERT. EIN SKANDAL, DENN DAS MUSTANG MAKEOVER IST DEFINITIV NICHT URHEBER DER AUFNAHMEN - WÄRE ER ES HÄTTE ICH DIE SZENEN DENNOCH KOMMENTIEREN DÜRFEN, WEIL ZITATRECHT STEHT ÜBER DEM URHEBERRECHT, WENN ÖFFENTLICHES INFORMATIONSINTERESSE - IN FOLGENDEM VIDEO BERICHTE ICH ÜBER DEN DARAUS RESULTIERENDEN STREIT MIT DEM MMO: Ihr möchte mehr übers MMO lesen? Dann seht Euch im Themenmonat vom Vorjahr um, wofür ich selbst die Texte verfasst habe (meine Vita ist HIER & Hardys HIER): Themenmonat Mustang Makeover 2017 Das Leitwort dieses Blogs lautet "Kühn, kritisch, konstruktiv" - diesem Tenor folgen auch meine Bücher, isbd. das mit dem Titel "Tod eines Pferdes" - eine Vorausschau gibt es HIER: Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP   Der BOD-BUCHSHOP liefert schneller als Amazon & in Deutschland versandkostenfrei HIER KLICKEN (alternativ können Sie bei mir bestellen: nicola-steiner@t-online.de)
10.03.2018
Nicola Steiner Horsemanship
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Einleitung in den Themenmonat von Hardy Lahn Wie wichtig sind mir Mustangs? Wie wichtig ist es für andere den Mustangs zu helfen? Für mich ist es sehr wichtig, diese Ikone der USA für Freiheit und ungezähmten Geist und Kraft zu erhalten. Mustangs sind für mich keine Handelsware und auch kein Ebay Produkt, das man sich mal einfach so ersteigern kann. Aus verschiedenen Gründen und meiner langjährigen Erfahrung heraus sehe ich diesen Importschlager sehr kritisch und werde in meiner Kritik durch das unverständliche Verhalten der Firma ms marketing CONSULT GmbH und dem von ihnen organisierten German Mustang Makeover bestätigt. Meiner Meinung nach hängt die große Ablehnung und Kritik an den Veranstaltern und der Veranstaltung an drei Punkten: 1. Rettet und erhält man Mustangs,indem man sie nach Deutschland exportiert? 2. Wie geht man mit Kritik und denMenschen dahinter um? 3. Wie schaut dieser Event ausNatural-Horsemanship Sicht aus Die Ausführungen zu den einzelnen Punkten werden in den nächsten Tagen als separate Blogbeiträge veröffentlicht, bis dahin könnt ihr Euch gerne im Themenmonat vom Vorjahr umsehen, wo ich selbst die Texte verfasst habe (meine Vita ist HIER & Hardys HIER): Themenmonat Mustang Makeover 2017 Das Leitwort dieses Blogs lautet "Kühn, kritisch, konstruktiv" - diesem Tenor folgen auch meine Bücher, isbd. das mit dem Titel "Tod eines Pferdes" - eine Vorausschau gibt es HIER:  
05.03.2018
Nicola Steiner Horsemanship
Keine Kommentare
zu den anderen Teilen:  EINLEITUNG   //   TEIL 1 //   TEIL 2  //  TEIL 3   //    HARDYS VITA Als Auftakt KÖNNT IHR HIER hardy lahns VITA LESEN: Hardy hat seit über 25 Jahren als Natural Horsemanship-, Leadership und Verhaltenscoach mit hunderten von Pferden und Menschen in Deutschland, Österreich, Schweiz, England, Italien und den USA gearbeitet. Er hat ausgewilderte Pferden in der Toscana betreut und geholfen sie zu erhalten und hat mit Mustangs in Montana gerarbeitet. Ganz aktuell baut er mit seiner Frau seine Ranch & Farm in Kalifornien auf, wo sie schon sie vier Mustangs adoptiert haben. Für eine renommierte Horse-Rescue Organisation in Nordkalifornien fungiert er als Berater und Ausbilder für Volontäre und hilft bei Pferden die durch Missbrauch schwere Verhaltensstörungen haben oder bei aufgenommenen Mustangs, die niemand mehr haben wollte. In seinem Berufsleben als Brand-Consultant für internationale Unternehmen und Lehrer an der UC Berkeley für Markenkommunikation verdient  er sein Geld, um frei für seine Pferde zu sein. In den USA, wo uneigenützige Hilfe großgeschrieben wird, ist es im Dezember 2017, in dem Hardy die Arbeit mit Pferden auf deren Foundraiser Annual Meeting zeigte, gelungen an einem einzigen Abend über 100.000 Dollar für die Rettung von Pferden in Not an Spenden zu sammeln. Eine Ankündigung auf den Themenmonat findet ihr in den 12-Oaks-News: Der Anlass war, dass der Veranstalter des Mustangmakeovers einen sachlichen Kommentar von Hardy Lahn einfach gelöscht hat. Dagegen könnte man theoretisch juristisch vorgehen - ich werde dazu einen entsprechenden Musterbrief vorformulieren: Mundtot machen: Geht Mustang Makeover rechtswidrig gegen Kritiker vor? Das ist der gelöschte Kommentar, Lahn wurde kommentarlos für die MMO-Seite gesperrt Das Mustang Makeover löscht völlig harmlose, wenn auch kritische Beiträge und das ist rechtswidrig. Dazu wird der Verfasser Hardy Lahn im März eine Art Trilogie schreiben. Dabei geht es nicht nur um die Löschung, sondern auch darum, ob es den Mustangs überhaupt hilft, wenn man sie aus USA nach Deutschland exportiert, damit sie hier in einem Showact die Leute unterhalten. Vorab die Rechtsgrundlage zu MAN-DARF-AUF-FB-LIKE-SEITEN-NICHT-LÖSCHEN:  https://allfacebook.de/policy/umgang-mit-shitstorms-und-kritik-rechtliche-stolperfallen-im-facebook-marketing-teil-21  Und daraufhin Personen zu blockieren, ist ja dann so richtig Mafia-Like, aber wir sind ja vom MMO nichts Anderes gewöhnt: Es sind Dutzende von mir bekannten (SACHLICHEN) Leuten ebenfalls dort blockiert worden. Wir alle hätten das Recht auf Wiederherstellung unserer Kommentare - vielleicht sollte man mal eine Sammelklage ins Auge fassen, denn wir haben ja nichts Beleidigendes geschrieben - wie gut, dass es heutzutage Screenshots gibt. Habt ihr welche? Dann schickt sie mir ... bis dahin ein paar Passende von mir. Wer den Link oben studiert hat, weiß dass auf Gefällt-mir-Facebook-Seiten Kommentare nicht gelöscht werden dürfen. Ihr findet aber eine Ankündigung vom Veranstalter genau dies künftig zu tun. Außerdem hat der Veranstalter gegen Facebook-Richtlinien verstossen (nicht gegen Gemeinschaftsstandards, aber im zweiten Teil des FB-Screens, dieser Screen wurde mir bereits zugeschickt) und die ersten beiden Beispiele für SACHLICHE Kommentare, die in keinster Weise beleidigend waren und trotzdem gelöscht wurden. Erste Screenshots findet ihr ebenfalls in den 12-Oaks-News. Hardy hat übrigens auch einen Text in meinem Buch "Tod eines Pferdes - Zirkuslektionen im Fokus" geschrieben. Er nimmt dort das Video von Michael Geitner auseinander, der den Vorfall mit Peter Pfister als Unfall abtut (dazu auch von mir am Montag ein React-Video im 12oaksTV-Hauptkanal). Einen kleinen Vorgeschmack auf seine geniale Schreibe findet ihr in der Rezension des Buches, zu dem er ja nur dieses eine Kapitel beigesteuert hat, weil er es - wie ich auch - aus Tierschutzgründen wichtig findet, dass fragwürdige Methoden öffentlich diskutiert werden. Durch diese Diskussion ist er auch auf meine React-Videos zu Bernd Hackl aufmerksam geworden und hat zwei davon auf Youtube kommentiert. Hardy Kommentare habe ich ganz oben im Video angepinnt: Ein Pferd ankommen lassen, heißt nicht es weg zu stellen Hackls Bandenvideo - es geht nicht um den Helm Zwischenzeitlich gibt es ein brandneues React-Video .... na ja, brandneu trifft es nicht ganz. Es wurde zwar erst jetzt veröffentlicht, aber ich habe es vor einem Jahr erstellt und war dann nicht sicher, ob ich es veröffentlichen soll, weil ich vielleicht ein wenig hart war mit ihm. So ein Tritt tut bestimmt weh und es war bestimmt eine Stelle, die besonders weh tut. Mir fiel eben ein, dass man selbst (oder meine Kinder) ja auch schon mal getreten wurden und das kommt ja auch schon mal vor im Umgang mit Pferden - na ja, urteilt selbst. Mein neuestes Buch ist noch zwei knapp Wochen zum E-Mail-Sonderpreis erhältlich. Details: HIER.   Tod ei­nes Pfer­des: Zir­kus­lek­tio­ne... Steiner, Nicola8,99€BuchJetzt probelesen ZUM BoD BUCHSHOP   Der BOD-BUCHSHOP liefert schneller als Amazon & in Deutschland versandkostenfrei HIER KLICKEN (alternativ könnt ihr bei mir bestellen: nicola-steiner@t-online.de)
26.02.2018
Nicola Steiner Horsemanship
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Der folgende Blogbeitrag ist ein Ausschnitt aus meinem neuesten Buch: Die besten Artikel erscheinen natürlich nicht hier im Blog, sondern exklusiv im Buch. Mehr Infos zu "Tod eines Pferdes - Zirkuslektionen ...": HIER Wenn es mit dem Schwimmen nicht klappt, ist bekanntlich die Badehose Schuld. Das kennt man ja und auch wenn ich das, was mit Schlaufzügeln gemacht wird, i.d.R. ebenfalls bedenklich finde, so kann da ja der Schlaufzügel nichts dafür. Der hat natürlich - weiß Gott - nichts in Anfängerhänden zu suchen und ich selbst bin noch nie mit Schlaufzügeln geritten, aber wer weiß, ob es nicht doch unter Tausend Pferden mal eines gibt, dem dieser dann doch hilft, etwas zu verstehen. Ich habe ein einziges Mal im Leben gesehen, wie jemand ein Pferd mit Schlaufzügel ritt (ist auch im Westernreiten eher unüblich), aber in dem konkreten Fall, hat der Reiter in Millisekunden so blitzschnell nachgegeben, sobald das Pferd auch nur ansatzweise nachgegeben hat, dass ich beeindruckt war. Aber dennoch: Auch wenn der Schlaufzügel im Gegensatz zu anderen Hilfszügel den Vorteil hat, dass der Reiter nachgeben kann, denke ich auch, dass dieser verzichtbar ist. Was mich persönlich stört, ist diese Diskussion über Ausrüstungen, die in sozialen Medien an allen Ecken und Enden stattfindet: In Ermangelung von einem Schlaufzügel-Foto: Dreieckszügel - nur am Boden  und nur wenn das Pferd anders die Idee nicht versteht. Das Bild zeigt das "Vorher" - nach zwei Wochen fiel der Groschen und der Hilfszügel kam weg. Gut & böse in einer einfachen Lektion Gebissreiter: böse; Gebisslosreiter: gut Halsringreiter lieben ihr Pferd, Turnierreiter benutzen es als Sportgerät, weil: zwei Gebisse .. oder bei Westernreitern: Correction Bits (was beides ebenfalls nicht in Anfängerhände gehört) Hilfszügel: böse; auseinander gefallene Pferde: gut Bildung versus Rüstung Diese Liste ließe sich endlos fortsetzen, aber macht keinen Sinn, weil ich Diskussionen über die Ausrüstung ziemlich verzichtbar finde. Statt Ausrüstung sollten wir über (Menschen-)Ausbildung reden, denn an der hapert es in der Regel. Heutzutage kaufen sich die Leute Pferde wie andere Leute Hunde, aber bei Hunden ist ab einer gewissen Größe zumindest ein Sachkundenachweis Pflicht. Auch Hundetrainer müssen erst mal die Schulbank drücken, bevor sie sich so nennen dürfen. Wenn man jetzt überlegt, wie viel so ein Pferd wiegt und wie wenig ein Hund, dann gerät man schon ins Grübeln: besonders, wenn man bedenkt, dass ein Pferd ein Fluchttier ist, bei dem man nicht mal eben die Hundeleine festhält. Apropos Hundeleine: Das ist ja eigentlich auch ein Zwangsmittel. Der Hund möchte lieber im Wald Rehe jagen und durch die Leine ist der arme Kerl seiner Freiheit beraubt (Ironie aus). Jetzt ist mir kein Fall bekannt, wo durch eine Hundeleine ein Hund verletzt wurde. Bei Pferden sieht das ganz anders aus: Es gibt Pferde mit Gurtzwang (eine Folge falscher Anwendung): Schaffen wir deswegen die Gurte ab?  Oder Sättel: sollten wir sie abschaffen, weil es ja Pferde mit Satteldruck gibt? Ohne Sattel reiten ist auch keine Alternative, denn da wird das Reitergewicht nicht verteilt. Was tun? Aufhören zu reiten oder passende Sättel kaufen? Gebisse müssen sowieso weg, weil nicht nur böse, sondern so richtig böse: Da haben wir doch alle mal das Bild dieser durchtrennten Zunge gesehen ... Doch wenn wir wirklich ehrlich sind, so hat eigentlich nicht ein einziges Mal der Ausrüstungsgegenstand das Übel bewirkt, denn ich kann einen Menschen auch mit einem Haushaltsmesser erstechen, ja sogar mit dem Kerzenständer erschlagen. Es geht doch immer um den sach- und fachgerechen Gebrauch - und genau daran hapert es zuweilen in der Pferdewelt: Zu vielen fehlt der Wille zur Ausbildung: Trainern wie Pferdebesitzern. Und wenn wir jede Menge Ausbildung haben, können wir in der Tat jedes Werkzeug benutzen. Ob mit oder ohne Schlaufe: Der Reiter muss lernen, die Zügel zu halten und nicht daran zu ziehen: Problem gelöst. Jetzt ist ein Pferd beim Einsatz der Fußlonge gestorben und man sollte meinen, dass jetzt die Methoden hinterfragt werden: Das WIE oder vielleicht: Wenn schon Fußlonge, dann nicht zeitgleich auch noch Zug am Zügel nach  hinten. Aber - ihr habt es sicher erraten: Es beginnt eine Diskussion um die Ausrüstung, z.B. in diesem Kommentar in der Online-Ausgabe der Dressurstudien, in dem die Fußlonge sogar als Schlaufzügel der Freizeitreiter bezeichnet wird: https://www.dressur-studien.de/die-fusslonge-der-schlaufzuegel-der-freizeitreiter/  Link zum Pfister Buch: Natürliche Partnerschaft mit Pferden Zum Einen ist es ja ein Unterschied, ob ein Werkzeug im empfindlichen Pferdemaul angewandt wird oder am Pferdebein und zum Anderen könne man ja auch überlegen, ob man nicht besser den nach hinten einwirkenden Zügel weglassen könnte, denn wie das Video unterhalb beweist ist genau der nämlich die Ursache dafür, dass das Pferd gestiegen ist und sich überschlagen hat (Das Video zeigt dieselbe Problematik OHNE Fußlonge). Bevor man die Fußlonge an sich verteufelt (die bei ausreichender Vorbereitung ja durchaus von Pferden toleriert wird), könnte man ja auch sagen: "Okay in so einem Fall mache ich die Fußlonge ab, sobald ein Pferd sich wehrt, auch auf die Gefahr hin, dass man etwas falsch konditioniert. Aber es könnte ja auch sein, dass das Pferd es mir dankt und sich genau deswegen künftig noch mehr Mühe gibt, mir zu gefallen, eben weil ich sein "Nein" nicht übergangen bin. Das Pferd dankt es mir vielleicht genau deswegen, weil es vielleicht eben nicht das Problem des Nicht-Wollens, sondern das Problem des Nicht-Könnens ist". Oder man kommt zu dem Schluss, dass ein Kompliment nicht in einem Wochendkurs zu lehren ist; das ist der fliegende Galoppwechsel ja auch nicht. Papier ist geduldig  Im Bild links seht ihr einen Ausschnitt aus einem Buch von Peter Pfister, wo er auf Seite 63 genau das selbst auch fordert. Warum verstößt er gegen seine eigenen Regeln? Ich darf diesen Ausschnitt übrigens nach § 51 UrhG hier ablichten, denn es erfüllt eine Belegfunktion - dieser Hinweis, weil uns der Pepper-Verlag erfolglos verklagt hat (Diese kursive Passage ist im Buch nicht erschienen - unterhalb des Videos geht es weiter im Originaltext) Es geht also nicht um die Fußlonge, sondern um das Feingefühl, mit dem sie angewendet werden sollte und das gilt für jeden Ausrüstungsgegenstand, mit dem wir unseren Pferden ja helfen und die Fußlonge - fachgerecht angewendet - hilft dem Pferd ja auch: Es ist eine Stütze und es hilft dem Pferd beim Ausbalancieren. Und sie hilft auch dem Menschen, denn wo ich beim Pony noch ganz gut mit der Hand beim Balancieren helfen kann, so ist das beim Shirehorse eine ganz andere Sache. Auch der Verzicht des um-den-Bauch-legens, weil die Gefahr des Flaschenzug-Effektes droht, ist eine Überlegung wert. Denn wenn ein Pferd das Gewicht in die Beinlonge legt, dann ist auch zu bedenken, dass die Anwendung ja auch rückenschonend für den Menschen sein muss. Die Fußlonge ist so gesehen dann genau so ein verlängerter Arm wie eine Gerte, die man ja auch zur Bestrafung oder zur Kommunikation einsetzen kann. Sollen eigentlich jetzt all Reiter ihre Gerten wegwerfen, weil einige wenige diese zur Bestrafung mißbrauchen? Im Link oben behauptet Claudia Sanders, Chefredakteurin der Dressurstudien sogar, dass es bei Zirkuslektionen gar nicht darauf ankäme, WIE so ein Kompliment ist bzw. es müsse ihrer Meinung nach nicht punktgenau sein. Doch sie irrt, denn nur ein hohes Kompliment ist ein gutes Kompliment und ein schlechtes Kompliment schadet dem Pferd. --- ENDE DES KAPITELS IM BUCH --- Lest auch meine Antwort auf einen Podcast der Dressurstudien, wo Claudia Sanders mit den sinngemäßen Worten "eine Bloggerin, die nicht weiß, ob sie Trainerin oder Journalistin sein will" explizit meine Person angreift, auch wenn sie keine Namen nennt. Kapitalverbrechen Kollegenschelte: Die Sache mit dem Neid Zum Thema Wie-man-es-nicht-macht wird es in Kürze ein weiteres Video von uns auf Youtube geben - zu finden in der Playlist: Wir testen den Wiemers-Weg. NACHTRAG: Anzumerken ist auch, dass Fußlonge nicht gleich Fußlonge ist. Die von Pfister ist zu dünn und im WDR-Beitrag habe ich prompt das nachgemacht, wie ich es im Pfister-Video gesehen habe. Selbst Negativ-Videos zeigen also Vorbildfunktion. Daraufhin habe ich folgendes Kurzkapitel ins Buch genommen: Bloß keine herkömmliche Longe als Beinlonge missbrauchen Unser 1. Youtube-Sponsoring: Unterhalb der Buchwerbung ist ein Link, mehr Infos. Bestellen kann man bei www.wiemers.at/beinlongen/ In einer E-Mail erhielt ich diese konstruktive Kritik. "Grundsätzlich möchte ich noch etwas sagen: Ihr Beitrag im WDR (Playlist mit allen WDR-Berichten) war ansprechend, allerdings gab es einen Kardinalfehler: Ihre Beinlonge war keine Beinlonge, sondern wahrscheinlich eine umfunktionierte Longe! Das ist ein absolutes NOGO! Die Beinlonge muss mindestens 4 cm breit und vor allem auch glatt sein Sie soll auf dem Pferdefell gleiten können, auch im Winter auf dem Winterfell. Wir benutzen ein Material, wie man es von Spanngurten aus dem Transportwesen kennt. NIEMALS darf eine Longe verwendet werden, sie schneidet ja ein. Das Pferd soll aber getragen werden (...) Macht man es richtig, dann fühlen die Pferde sich wohl und geborgen, sie sind dankbar für die Balancierhilfe, die sie durch die Beinlonge erleben! Nicht vergessen, dass man die Schlaufe selbst bildet und den Pferdehuf nicht in die genähte Schlaufe zwängt.“  Festzuhalten ist, dass sich Besitzerin und Reitbeteiligung vom Zirkuskurs ja Gymnastizierung gewünscht hatten (aus ihrer Sicht: kein Kompliment, was Pfisters Idee war). Doch gerade das Kompliment gymnastiziert das Pferd, aber nur dann, wenn es richtig gemacht wird. Zirkuslektionen sind eben nicht nur Spiel und Spaß, sie gymnastizieren und helfen dem Pferd z.B. beim Reiten den Rücken besser wölben zu können oder leicht in der Schulter zu werden. Zirkuslektionen sind eine Art Yoga für Pferde und wenn man sich entsprechend Zeit für die Dehnung nimmt, so machen diese allen Pferden Spaß - zumindest ist das meine Erfahrung mit eigenen und Kundenpferden. Im Buch erklärt dies Eva Wiemers auf über 20 Seiten des Buches. Last but not least die Werbung für die Bücher, die ich bisher geschrieben habe. Mein Buch sollte ursprünglich "Gespräche mit Peter Pfister" heißen, hat aber jetzt einen anderen Titel bekommen, weil so viele andere Leute zu Wort kommen, z.B. erklärt Nile Pils von der Equinale, warum die Pfister-Doku dann doch nicht gezeigt wurde, Eva Wiemers erklärt auf 20 Seiten den pferdegerechten Umgang mit der Beinlonge und es gibt eine Satire über das Verhalten der Presse (HORSEMAN & MEIN PFERD), denn die haben offenbar die ganze Wahrheit gewusst, diese zur Halbwahrheit erklärt und dem Leser (anscheinend bewusst) unterschlagen, wie oft Evita gestiegen ist. Meine Empfehlung: Man schenke dem Horseman einen Rechenschieber - und einen Duden dazu. Eine Vorausschau aufs Buch findet ihr HIER. Auf Youtube testen wir die gesponsorte Beinlonge und die Videos von Eva Wiemers, die man hier ansehen kann: www.wiemers.at/filme-1/ Die ersten beiden sind umsonst und die käuflich Erwerbbaren sind etwa eine Stunde lang, sieben an der Zahl. Die Testfrage ist: Kann ich einem Pferd anhand von Videos auf pferdegerechte Art das Liegen beibringen. Die Reihe "Wir TESTEN Wiemers Videos" läuft in unserem Natural Horsemanship-Kanal, aber wir haben noch zwei "kleine" 12oaksTV-Kanäle. Vor einigen Wochen hatte ich Euch gebeten, diese zu abonnieren und es hat geholfen: Alle drei Kanäle haben jetzt 1.000 Abonnenten beisammen. Wir danken für Eure Hilfe - manche haben extra für uns einen Google-Account erstellt, wow ... vielen, lieben Dank. Auf Youtube werden nämlich nur noch Kanäle monetarisiert, die mehr als 1.000 Abonnenten und 4.000 Stunden Watchtime haben. Unser "großer" Horsemanship-Kanal erfüllt beide Kriterien - dem Zirkus-Vlog-Kanal fehlen "nur" noch 500 Stunden Wiedergabezeit. Vor ein paar Wochen waren es noch fast 1.000 fehlende Stunden. Danke also an alle, die fleißig folgende 15-Stunden-Playlist über Nacht ohne Ton habt laufen lassen. Ich habe übrigens nach langer Zeit mal wieder zwei Reacts zu den VOX-Pferdeprofis veröffentlicht - wenn 2.500 Leute das Erste anschauen, dann haben wir es nach Adam Riese geschafft: Richtig schwer hat es unser Turnierkanal, der hat gerade mal ein Drittel der erforderlichen Wiedergabezeit. Dafür ist die Playlist, die ihr gerne im Hintergrund laufen lassen könnt, aber mehr als doppelt. Damit auch dieser dritte Kanal von 12oaksTV wächst und gedeiht, wird es dort demnächst auch kommentierte Turniervideos geben - sobald Larissa ihre Vorabi-Klausuren geschrieben hat.
Jeweils fünf Minuten verblüffende Pferdetipps  ..ist der Titel unserer neuen Serie in unserem Youtube-Kanal. Alle, die in Sachen Pferdeausbildung etwas lernen wollen, sind hier goldrichtig. Wir verbinden die Natural Horsemanship-Prinzipien mit Zirkuslektionen, so dass Pferde nicht nur in einer Art "Yoga for horses" gymnastiziert werden, sondern auch große Freude an der Arbeit mit dem Menschen entwickeln. Wenn man es richtig macht, müssen Pferden dann nicht mehr gehorchen, sondern sie wollen es, um dem Menschen zu gefallen. Das "How-to" wird im brandneuen Videokurs erklärt: ein Gemeinschaftsprojekt mit Zirkusikone Eva Wiemers, die uns hier gesponsert hat, und mir (meine Vita). Verpasst keine Folge: Zwischenzeitlich haben alle drei Kanäle 1.000 Abonnenten erreicht - wir freuen uns aber dennoch, wenn ihr uns mit einem kostenlosen Abo unterstützt ... (WEITERLESEN) ----------------------------------------------------------------------------------------------------------- UPDATE zur Änderung der Youtube-Monetarisierungs-Neuregelung Die schlechte Nachricht: Uns fehlen immer noch 800 Stunden. Die gute Nachricht: Wir müssen keinen neuen Antrag stellen, sondern bekommen automatisch wieder Werbeanzeigen auf die Videos im Zirkus-Vlog-Kanal, sobald wir die fehlenden 800 Stunden zusammen bekommen. Das habe ich vorher nicht gewusst - kam in den vorherigen Verlautbarungen eher so rüber, als müsste man dann einen komplett neuen Antrag stellen. Möglicherweise liegt es auch daran, dass der große Kanal es geschafft hat, denn in der Turnierkanal-Mail stand nichts von automatisch (siehe 12oaks-ranch.de/blog). Fragen über Fragen, aber egal. Ich habe ja einen politischen Blog und am Montag einen Disput mit einer anderen Youtuberin darüber: Ist es wirklich so wie im American Dream, dass der, der fleißig ist, auch erfolgreich ist? Lest selbst: Youtube macht seine Creators zu Bettlern - warum auch große Kanäle zittern (WEITERLESEN)
20.01.2018
Nicola Steiner Horsemanship
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Warum sollen eigentlich immer nur die Fachleute zu Wort kommen? In meinem neuen Buch wird berlinert und zwar von einer 0815-Freizeitponyhalterin - frei von der Leber weg und als ich ihr schrieb, dass bei meinem eigenen Frei-von-der-Leber oft die Länge beanstandet wird, erwiderte sie: "Kurz und knapp wünschen sich des die Leute? Ja, wer beim Lesen schon keine Geduld hat, wie soll er dann Geduld am Lebewesen besitzen? Wenn mich was interessiert, les' ich da gerne Stunden drüber. Wenn Texte sich wie Kaugummi hinziehen, ja gut..das is' trocken. Aber ne flippige Schreibweise und so, dass ich am Ende des Satzes nicht schon wieder alles vergessen hab, sollte man sich doch gerne zu Gemüte ziehen. Das is' bei deinen Texten ja eigentlich immer der Fall. Kein Kaugummi sondern man kommt zum Punkt und hat trotzdem 10 Seiten in nullkommanix plötzlich gelesen. Perfekt. Find' deine Seite so klasse, da gibt es soviel Tolles zu lesen. Ein Buch von dir hab ich bei Amazon auch entdeckt. Das mit dem vermenschlichen..das hol ich mir definitiv noch. Geniale Beschreibung des Inhaltes. Das macht neugierig :)" Neugierig sollen auch die Beispiele machen, die ihr unter meinem neuesten React-Video findet: Das Buch soll nicht nur aufklären, sondern auch Lesespaß bereiten und dabei kann man auch was lernen (zumindest in den Fremdtexten :P ) Wer denkt, dass dieses Buch eine einzige Anklage an den Trainer Peter Pfister ist, der irrt. Denn der Fall Evita (der lückenlos aufgeklärt wird, na ja fast), ist nur der Aufhänger für einige Dinge im Pferdebereich, die seit Jahren oder gar Jahrzehnten dringend einmal gesagt werden müssen. Es erwarten Euch folgende Themen: Satire zur Pferdefachpresse, die zwar vor Ort war (Horseman), aber offenbar nicht zählen kann und aus einer 13 eine 3 macht, dies als Fakten verkauft und so seine Leser verschaukelt. So traurig der Vorfall ist: Ich musste so lachen, dass eine unterhaltsame Satire daraus geworden ist. Aber auch MEIN PFERD, Reiterrrevue und Horseflash kriegen "ihr Fett weg". Es gab nur wenige gut recherchierte Berichte, die sich redlich um Ausgewogenheit bemühten, einer kam vom WDR. Aber am Ende hat der Trainer derart mit den Ketten gerasselt, dass die WDR Lokalzeit Bergisches Land den Beitrag aus der Mediathek gelöscht hat. Lest die Gründe. Warum wurde der Shitstorm in dieser Sache so groß? Lag es am "bösen Facebook-Nutzer" oder am "neidischen Trainerkollegen"? Ich denke nicht, denn aus PR-Sicht war schon kurz nach Evitas Tod klar: Da hat jemand schon zu Beginn ganz gravierende Fehler gemacht, die man aus PR-Sicht getrost Selbstmord nennen kann. Und damit nicht genug ... Auch ein fiktives Trainerduell mit einer kleinen Psychoanalyse bereichert das Buch. Zivilcourage oder Hexenprozess? Erstaunlich, dass einerseits Zivilcourage gefordert wird, wenn man einem einzelnen Pferd das Leben retten soll, aber Zivilcourage auf der anderen Seite in einen Hexenprozess mündet, wenn man viele Pferde rettet, indem man eine Methode kritisch hinterfragt. Der Mythos der bösen Turnierreiter gegen die Freizeitreiter, die frei von Ehrgeiz sind, wird in diesem Buch - so ganz nebenbei - ebenfalls unter die Lupe genommen Was hat der Fall Pfister mit den VOX-Pferdeprofis und Buck Brannaman zu tun? Es gibt ein paar verblüffende Parallelen ... Piratenkodex Kollegenschelte: Wem dient er? Dem Trainer, den man verteidigt oder sorgt man vor, um im Falle eines Falles auch auf Mafia-Art selbst gedeckt zu werden (Satire) Wenn es mit dem Schwimmen nicht klappt, dann ist bekanntlich die Badehose Schuld und wenn ein Zirkustrainer das "Nein" eines Pferdes 13 x ignoriert, dann liegt es an der Fußlonge. Ein Kapitel kritisiert daher die Tendenz von Pferdemenschen zu viel über Ausrüstung und viel zu wenig über die Ausbildung von Reitern und Pferdeleuten zu diskutieren. Hardy Lahn (ehemals Redakteur des EWU-Westernreiter) analysiert das "Vergebungs"-Video von Michael Geitner: War es als Manipulation gedacht? Sollte es Emotionen ansprechen? Michael Geitner hat in seiner Unfalltheorie die Bibel zitiert, was mich zu einer christlichen Betrachtungsweise des Falls (oder vielmehr, dem was danach passiert ist) inspiriert hat und weil es so gut passte, habe ich auch eine juristische und eine esoterische Sicht hinzugefügt: Das Gesetz der Polarität versus Resonanzgesetz. Was ist ein Pferd wert? Gibt es nur einen materiellen Wert, der durch Schadenersatz abgegolten werden kann, weil der Mensch so über den Tieren steht, wie damals der Weiße Mann sich als gottgewollt über den Indianern und den farbigen Menschen sah? Hat bei einer "Natürlichen Partnerschaft mit Pferden" (Pfisters Leitspruch) das Pferd Mitspracherechte bzw. ein Veto-Recht? Falls nein, warum nicht? Wer war der Informant bei der Equinale? Jourdain war es jedenfalls nicht und die Pfister-Dokumentation wurde dennoch nicht gezeigt, obwohl zunächst in der engeren Wahl. Über die Gründe habe ich Nile Pils, die Organisatorin der Filmfestspiele befragt, die auch ein paar Worte darüber verloren hat, warum der Film übers Mustang Makeover (mit Sandra Schneider & Tanja Riedinger) noch nicht einmal in die engere Auswahl kam Einfach nur meckern, bringt uns ja nicht weiter: Deswegen zeigt ein großer Teil des Buches Trainingsalternativen auf , was manche als Besserwissen ansehen; wie z.B. Claudia Sanders von den Dressurstudien, die in einem Podcast eine Bloggerin kritisiert, die nicht weiß, ob sie Journalistin oder Trainerin sein will und auch noch Videos, wie es besser geht im Blog integriert - meint die mich wegen DIESEM Beitrag? Auch darauf gebe ich im Buch die passende Antwort. Videos integriert man ja, weil es einfach nicht konstruktiv ist, wenn man es eben nicht besser weiß. Aber damit Frau Sanders beruhigt ist, habe ich fürs Buch eine dritte Meinung eingeholt und zwanzig Seiten Trainingstipps zu pferdegerechten Zirkuswegen nach Eva Wiemers hinzugefügt. Weitere 20 Seiten Natural-Horsemanship-Tipps zu umgekehrter Psychologie, Pferdepersönlichkeitstypen und dem goldenen Mittelweg stammen hingegen aus meiner Feder. Würde ich die weglassen, würden die Kritiker ja nöhlen: "Kannst du es denn besser?" - wie man es macht, ist es ja bekanntlich verkehrt.  War es ein Unfall oder war es ein Wunder, dass es so lange gut gegangen ist. Eva Wiemers hat wie Peter Pfister bei Alfred Schauberger gelernt und hat schon 2004 (!!!) in einem Interview mit dem Online-Magazin-Tovero die Methode beanstandet. Das Zitat findet ihr unterhalb der Werbung. Auch Pfister selbst nimmt in meinem Buch "Zirkuslektionen im Fokus - Tod eines Pferdes" zu diesen und zu weiteren Fragen ausführlich Stellung. Ich gebe die Interviews im Reportagestil oder im Storytelling wieder. Diese drei Kapitel wurden von Pfister Korrektur gelesen - der erste ist bereits HIER erschienen - weitere gibt es exklusiv im Buch und hier - wie immer - alle meine anderen Bücher im Werbekasten: In diesem Jahr erscheint zudem von Eva Wiemers der erste Band einer fünfteiligen Reihe, die ihr Lebenswerk  darstellt. Ich beabsichtige alle fünf Bände zu rezensieren - begleitet von einer Videoreihe auf Youtube. Dort testen wir eine gesponsorte Beinlonge und die Lehrvideos von Eva Wiemers, die man hier kaufen kann: www.wiemers.at/filme-1/ Die ersten beiden sind umsonst und die käuflich Erwerbbaren sind etwa eine Stunde lang, sieben an der Zahl und unsere Testfrage ist: Kann ich einem Pferd anhand von Videos auf pferdegerechte Art das Liegen beibringen? Die Reihe läuft in unserem Natural Horsemanship-Kanal, denn auch bei Wiemers beginnen Zirkuslektionen mit vertrauensbildenden Horsemanshipaufgaben. Dann folgt die Gymnastizierung und dann erst die eigentliche Zirkuslektion. Und hier das oben angekündigte Zitat aus dem Tovero-Interview mit Eva Wiemers: "In Wiemers Kurspraxis fielen in der Vergangenheit immer wieder Pferde auf, die trotz rührendster Antstrengungen zum Beispiel ein Kompliment einfach nicht zu Ende ausführen wollten. Und doch waren sie gut, sie hatten Vertrauen zu ihren Menschen, sie waren motiviert, ihre Besitzer waren motiviert. Was war der Grund? Eva Wiemers beschloss, mehr über die körperlichen Anforderungungen zu lernen, die in den zirzensichen Lektionen auf die Pferde zukommen. Dabei fand sie Unterstützung bei chiropraktisch interessierten Tierärzten und Physiotherapeuten. Gemeinsam stellten alle fest, dass zirzensische Lektionen eine sehr viel anspruchsvollere Gymnastik sind, als es auf den ersten Blick scheint und als es bis dato von den Ausbildern berücksichtigt wurde. (…)  Ähnliches gilt bei eingeschränkter Beweglichkeit im Schulterbereich: Da kann das Pferd das Komplimentbein nicht so schräg stellen, dass es auf der anderen Seite abknien kann. Feine Muskelfaserrisse und eine Verschlimmerung der Problematik können die Folge sein. Und wenn ein Ausbilder jetzt die Rückwärtsbewegung mit Zügeln oder Gebiss durchsetzen will, dann bleibt dem Pferd tatsächlich nichts anderes übrig, als zu hüpfen oder gar zu steigen, um uns auf sein Dilemma hinzuweisen. Das würde man ihm womöglich erst recht als Ungehorsam auslegen! (…) Es ist nicht in Ordnung, wenn Pferden Aufgaben abverlangt werden, denen sie körperlich offensichtlich (wenn man es denn sehen würde) nicht gewachsen sind. Das gilt überall in der Reiterei oder in der Bodenarbeit jeglicher Couleur. Nur der augengeschulte Pferdebesitzer hat vor dem Hintergrund seines Wissens erstens den Mut und zweitens die Chance, sein Pferd zu schützen. (...)  Und darum wurde es notwendig, einen Ausbildungsweg zu finden, der die Pferde psychisch und körperlich adäquat vorbereitet. Als Ergebnis entstand das zweite Buch von Eva Wiemers. Eva Wiemers erlaubt nur gesunde Bewegungen und Haltungen. Immer wieder betont sie, dass ein Kompliment oder ein Knien auch auf ungesunde oder gar schädliche Weise ausgeführt werden kann. Als Showlektion ist es dann allerdings immer noch spektakulär."  Leider, denn der Wiemers-Weg dauert etwas länger und heutzutage wollen Kunden - ob am Boden oder im Sattel - meist eins: Schnelle Ergebnisse. Das ist übrigens das Traurige am Fall Evita: Weder Besitzer noch Reitbeteiligung, der der Kurs geschenkt wurde, hatten das Kompliment gewollt. Pfister selbst hatte es vorgeschlagen und das Video mit den Minuten vor Evitags Tod macht den Eindruck, als würde er mit der "Gegenwehr" des Pferdes sehr routiniert umgehen, was den Eindruck entstehen lässt, als wäre ihm eine solche Gegenwehr nicht zum ersten Mal begegnet.  IN EIGENER SACHE - UPDATE ZU YOUTUBE: Alle drei Kanäle haben jetzt 1.000 Abonnenten beisammen. Wir danken für Eure Hilfe - manche haben extra für uns einen Google-Account erstellt - andere haben fleißig die Playlists unterhalb laufen lassen: Auf Youtube werden nämlich nur noch Kanäle monetarisiert werden, die mehr als 1.000 Abonnenten und 4.000 Stunden Watchtime haben. Unser "großer" Horsemanship-Kanal erfüllt beide Kriterien - dem Zirkus-Vlog-Kanal fehlen "nur" noch 500 Stunden Wiedergabezeit und das nur dadurch, dass ihr fleißig folgende 15-Stunden-Playlist über Nacht ohne Ton habt laufen lassen, ist es jetzt nur noch die Hälfte. Ich habe übrigens nach langer Zeit mal wieder zwei Reacts zu den VOX-Pferdeprofis veröffentlicht - wenn 2.500 Leute das Erste anschauen, dann haben wir es nach Adam Riese geschafft: Richtig schwer hat es unser Turnierkanal, der hat gerade mal ein Drittel der erforderlichen Wiedergabezeit. Dafür ist die Playlist, die ihr gerne im Hintergrund laufen lassen könnt, aber mehr als doppelt. Damit auch dieser dritte Kanal von 12oaksTV wächst und gedeiht, wird es dort demnächst auch kommentierte Turniervideos geben - sobald Larissa ihre Vorabi-Klausuren geschrieben hat.
Tweets von Nicola Steiner @TwelveOaksRanch

Pressebericht zum Pferd, das zu Tode gestürzt ist

 

Nachdem die Zeitschriften HORSEMAN, MEIN PFERD & REITERREVUE Peter Pfister, der bei einem Kurs in Leichlingen den Tod des Pferdes Evita verursacht hat, ziemlich einseitig ein Forum gegeben habe, gibt es jetzt endlich einen gut recherchierten Bericht mit einem Video, wie es wirklich war.

 

Hier klicken, um zum Zeitungsbericht des General-Anzeigers zu wechseln (including: neue Stellungnahme der Reitbeteiligung)

Janiks Gamer-Blog: The-Bomber-secret.blogspot.de

12.06.2016
The Bomber
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Auf meinem Blog ist es zur Zeit etwas ruhiger, weil ich im Sommer mein Pferd trainiere, Turniere reite und da weniger Zeit mit Youtube verbringe. Da ich mich auch für Pferde interessiere, wird es spätestens nächsten Winter einige zum Teil sehr lustige Lets Plays rund ums Pferd geben: Starstable, Appassionata (einen kleinen Vorgeschmack veröffentliche ich in den nächsten Tagen / Wochen). Bis dahin könnt ihr euch im Partnerblog so einiges ansehen und durchlesen. Obwohl es im Grunde ein Horsemanship-Blog ist, hat meine Mutter im Juni den Themenmonat-Youtube eingeläutet, u.a. deswegen, weil sie für ein Pferdekursportal ein dreiteiliges Interview gegeben hat und wir auch unsere Haus- & Hoffotografin vorstellen wollen, die sich auch gerne auf Youtube herumtreibt und vom Geschichtenweber über den Lets Player einiges interessantes zu bieten hat. Deswegen sind auch Gemeinschaftsprojekte geplant, z.B. zu den Themen "Dressurreiterin goes Reining" oder dem Horse & Dog Trail (aber auch einige gemeinsame Lets Plays (; ) - was das ist, seht ihr im Video unterhalb des Fotos, wo meiner Mutter auf einer Messe reitet: HIER GEHT ES ZUM THEMENMONAT

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