12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten
12 Oaks Ranch - Mehr als "nur" Reiten

Grüner Grünkohl for President & Weihnachtsmarktbilder in der Fotogalerie

Am 1.12. begann unser ADVENTSSPIEL und auf dieser Seite findet ihre einige Hinweise.

Am Wochenende war ich auf dem Weihnachtsmarkt in Lindlar, wo ich u.a. Grünkohl für die Grünen verkauft habe oder eigentlich eher für Grüne und SPD, aber das klingt nicht so gut. Immerhin haben wir einen gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten: Marco Mann, den ich ja beinahe schon deswegen unterstützen würde, weil er im selben Dorf wohnt wie ich: im neugekürten Golddorf Scheel.

Da die Grünen aber dafür bekannt sind, dass sie auf Inhalt setzen, habe ich mir letzte Woche auf der Grünen-Sitzung einmal sein Programm angehört und - Gott sei Dank: Auch inhaltlich ist es der richtige Mann für Lindlar -hier der Bericht: http://gruene-lindlar.de/?p=3857 

Unterhalb findet ihr Fotos von der Sitzung und vom Weihnachtsmarkt(Marko Mann ist auf dem Bild links / auf dem 1. Bild in der Galerie geben sich alter & neuer Vorsitzender die Hand und dann kommen die Weihnachtsmarkt-Fotos).

Es war übrigens meine erste Sitzung bei den Lindlarer Grünen, weil ich mich bisher im Wahlkampfteam des oberbergischen Kreises stark gemacht habe (Berichte hierzu aus dem politischen Blog über die blauen Buttons unterhalb).

Aber ich glaube in meiner Heimatstadt kann man mich auch ganz gut gebrauchen, denn wir sind nur knapp ein Dutzend Mitglieder, aber die haben es in sich und holen etwa 15 Prozent der Wählerstimmen und waren auch beim "Grünen"-Grünkohl der SPD emsige Helfer. Und eins verspreche ich Euch: Es wird nicht beim Grünkohl verkaufen bleiben.

Unterricht mal anders: Alleine ausreiten üben

 

Mit Steffi & und ihrer Tinkerstute Kaylie, die ich Euch im NHS-Blog vorgestellt habe, mache ich derzeit einen ganz anderen Unterricht. Das Pferd Kaylie soll lernen alleine ins Gelände zu gehen, also begleite ich die beiden zu Fuß in den Wald. Mal trennen sich unsere Weg und wir treffen uns eine Viertelstunde später, mal lasse ich mich zurückfallen und zwischendurch üben wir im Gelände Horsemanship-Strategien wie Annäherung und Rückzug, Touch-it-Pattern oder probieren Möglichkeiten aus, damit Kaylie auf dem Heimweg nicht immer schneller werden möchte. Und zwischendrin mache ich dann auch mal ein paar Fotos. Mehr von Kaylie & Steffi lest ihr, wenn ihr auf die nächste Zeile klickt:

 

Wo ist denn bloß der rote Knopf beim Pferd?

Büchlein auf Amazon ausverkauft

 

Ich habe ein tolle 4-my-horse Rezension auf mein Büchlein erhalten und das gestern auf Facebook geteilt und stellt Euch vor: Das Buch ist bei Amazon jetzt schon ausverkauft (zwischenzeitlich sind sie wieder verfügbar - zwölf auf Lager, früher waren es nur sechs bis acht):

 

HIER GEHT ES ZUR REZENSION

 

Erhältlich sind die Bücher aber nach wie vor. Am Schnellsten geht es jetzt über Books-on-demand bzw. den

 

BOD-BUCHSHOP (HIER KLICKEN)

11.11. Karnevalssaison eingeläutet ... tätäää ....

 

Wir haben ja für alles unsere Delegierten und für die offizielle Eröffnung der Karnevalssession ist bei uns Larissa zuständig, die wir mit ihren Freunden nach Köln geschickt haben.

Die jungen Leute hatten so eine Art Gruppenkostüm mit dem Thema Entenhausen. Es gab Tick und Tricks und Tracks und auch Panzerknacker machten den Kölner Heumarkt unsicher.

 

Erratet ihr als was Larissa verkleidet ist??

 

Genau: Daisy Duck mit weißem Entenpopo und rosa Schuhe. Die Haarschleife hat Larissa sich mit der Heißluftpistole selbst geklebt.

"Eene Besuch im Zoo" ... träller  .... Zoo Neuwied im Westerwald oder so ....

Für Fotos vom Ausreitgelände zum Vogelsberg: Bitte nach unten scrollen

Der Halbtagesritt zum Vogelsberg war gut besucht: Drei Hunde und das Warmblut Merlin waren auch dabei

Den Ausritt auf den Vogelsberg haben Larissa und ich nicht ohne Grund gemacht, denn wir wollten eine neue Strecke für unseren Halbtagesritt ausbaldowern. Da die Strecke etwas zu kurz war, sind wir heute noch mal zu Fuß in der Ecke gewesen, um einen passenden Bogen hinzuzunehmen. Bei der Gelegenheit haben wir dann auch den Baum zur Seite geschafft, der mich am Donnerstag beiseite schaffen wollte.

Die Bilder oberhalb sind von unserem Ausritt gestern auf dem Vogelsberg, bei dem Fancy mir quasi das Leben gerettet hat (Foto rechts: Schnappschuss nach dem Ausritt):

 

Auf dem Weg lag ein umgestürzter Baum und ich dachte, dass ich drunter her passe, wenn ich mich ganz dicht an den Pferdehals dränge. Das Konzept ging bei den ersten drei Ästen auf und dann machte es Klong und ich war zwischen vierten und dritten Ast quasi eingeklemmt und quietschte erschrocken "Whoa". Larissa ließ Queenie einfach stehen und kam mir zuhilfe und was bin ich froh, dass Fancy sich außer einen von mir gewollten Schritt rückwärts nicht von der Stelle bewegt hat, so dass ich mich zwischen Ästen und Pferd gen Boden quetschen konnte. Larissa hat schon gedacht, ich komme da nie wieder runter. Das ist jetzt schon das zweite Abenteuer innerhalb von zwei Wochen, denn mit Queenie bin ich ja neulich gestürzt (HIER NACHZULESEN)

 

Im OKTOBER-BLOG findet ihr zwei Geburtstagsausflüge (Ausstellung "Wunder der Natur", Burg Satzvey, Drachenfels) und Fotos und Scoresheets von der Hund-Pferd-Messe.

Etwas Besonderes: Ein geschecktes Warmblut

 

Merlin und Elli waren beim Ausritt zum Vogelsberg zwar die Fünften im Bunde, aber kein fünftes Rad am Wagen: Die Pferde haben sich so gut verstanden, dass Merlin noch einige Zeit unseren Pferden hinterher gewiehert hat, als sich die Wege trennten.

Abgesehen von der Farbe ist Merlin auch sonst ein besonderes Pferd, denn er läuft seiner Besitzerin wie ein Hund hinterher, so dass sie kein Halfter braucht, um ihn von der Weide zu holen.

Ich persönlich finde es schön, auch mal Kunden zu haben, die kein Problem haben, sondern einfach nur deswegen Unterricht nehmen, weil sie die Kommunikation mit dem Pferd verbessern und Spaß haben möchten. Probleme hat es bei den beiden wohl früher auch gegeben und Merlin konnte auch buckeln, aber wenn die Beziehung stimmt, dann lösen sich bekanntlich alle Unarten von Pferden in Luft auf und das hat Elli ganz alleine geschafft.

Sie war übrigens testweise dabei, denn im Frühjahr wollen wir gemeinsamen ans andere Ende von Lindlar reiten, allerdings sind noch Plätze frei mit unserem oder Ihren Pferden:

 

Mitreiter für Zweittagesritt gesucht: Der L-Weg rund um die Gemeinde Lindlar

Der Ausritt hat mittlerweile stattgefunden und alle waren glücklich. Bericht ist ganz oben.

 

Mit dabei war auch noch Warmblut Merlin - ich schau mal, ob ich von dem ein Foto auftreibe. Hier jedenfalls die, die mit unseren Pferden dabei waren und die drei Hunde.

Ein Kreis schließt sich:

Mutter & Sohn an Uni Siegen

 

Janiks Universitätslaufbahn hat vor 20 Jahren in der Krabbelstube (Foto rechtsbegonnen (und jetzt ist er als Student dorthin zurück gekehrt). Letzte Woche habe ich ihn begleitet und habe große Augen gemacht, denn die Mensa von früher gibt es nicht mehr bzw. sie wird gerade umgebaut und ist deswegen vorübergehend in einem Container untergebracht, weil die alte Mensa und die Bibliothek umgebaut werden. Gegessen haben wir in der Cafeteria und ich ich fand es irgendwie schade, dass der Salatwrap doppelt so teuer ist wie die Pommes-Mayo. Aber heutzutage wird ja leider alles privatisiert und so ist es auch bei den Studenten wie überall: Gesund und umweltschonend schont nicht gerade den Geldbeutel. Gefreut hat mich aber, dass Studenten nach wie vor politisch sind, ob jetzt das Shwarz-Gelb-Plakat vor der Asta (Studentenvertretung) oder die Aufkleber auf den Toiletten. Falls ihr Euch wundert, warum ich das Plakat zu Geschichte, Literatur, Medien ebenfalls fotografiert habe - es ist genau das, was Janik studiert und der hat gar keine Zweifel daran einen guten Job zu finden: Entweder wird er Museumspädagoge oder Universitätsprofessor, so zumindest der Plan. Wer weiß, ob er das dann auch an der Uni Siegen wird.

Janik ist übrigens deswegen in der Krabbelstube gelandet, weil ich da auch studiert habe: Medienplanung, -entwicklung und -beratung und statt Medienwirt bin ich jetzt Reitlehrerin, aber wenigstens eine, die bloggt.

Na ja und obwohl ich da ja jahrelang studiert habe: Janik hat mir Ecken gezeigt, die ich noch gar nicht kannte, z.B. der Bereich mit dem roten Fußboden, wo Janik immer seine Pausen zwischen den Vorlesungen verbringt und der Schotterparkplatz ist entweder neu oder er ist einfach mir neu. Ich habe früher immer im Parkhaus geparkt (ohne Foto).

04.09.2019
Nicola Steiner Westernreiten
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Janik wurde Dritter in der Reining, Larissa je Zweite in Reining & Westernriding und Dritte in der Ranchriding. In der Reining war es eng: Zwischen erstem, zweiten und dritten Platz war nur ein halber Punkt Abstand. Irren ist menschlich, dem Pferd dafür die Schuld zu geben, ist noch menschlicher, hat Pat Parelli einmal gesagt. Geht mir auch gerade so, denn ich bin ja schon ein bisschen traurig, dass ich vom letzten Turnier ganz ohne Schleife nach Hause gefahren bin, obwohl ich eigentlich dachte, dass das gar nicht so schlecht war. Larissa sagte mir gestern noch, dass ich das Beste heraus geritten bin, was man mit Fancy hätte reiten können. Auch während des Turniers hat sie sich mit einer Freundin während der Westernriding unterhalten, die sagte: "Die beiden können das ja schon." Aber es war natürlich mein Fehler: Bei Fancy ist nicht das Wechseln das Problem, sondern es zu erreichen, dass sie nicht ungefragt wechselt und da muss das Bein dran sein. Ausgerechnet über der Stange habe ich das Bein vergessen, Fancy ist gewechselt und das hat mich drei Penaltys über der Stange und fünf Penaltys danach gekostet. Dann noch zwei mal minus anderthalb dort ... na ja, am Ende habe ich den Mindestscore nicht erreicht. Die Ranchriding lief gar nicht so schlecht, aber für eine Platzierung hat es trotzdem nicht gereicht. Da sagt mein Sohn, dass das einfach nicht Fancys Disziplin ist: Sie stürmt auf der Geraden. Hat sie gestern zuhause auch gemacht und da muss man natürlich als Mensch dran arbeiten, aber es ist ja - wie gesagt - menschlich, dem Pferd die Schuld zu geben und da fiel mir gestern ein, wie ruhig Fancys Tochter Queenie eigentlich ist und wie viel Spaß es eigentlich macht, sie zu reiten. Gesagt, getan: Beim letzten Mal lief es besser für mich: 2 x Zweite Nach zwei Wochen Abstinenz, bin ich also gestern abend Queenie geritten, nachdem es nachmittags mit Fancy nicht sooo gut lief und erlebte mein zweites blaues Wunder des Tages - ausgerechnet an genau derselben langen Gerade. Ich wollte eigentlich eine Horsemanship-Pattern reiten. Dort kommt zuerst eine 180-Grad-Hinterhand-Wendung und dann angaloppieren. Ich weiß ja eigentlich, dass man erst 1-2 Schritte Schritt gehen muss, wenn man aus dem Stand angaloppieren will, damit es harmonisch ist, aber genau das hatte ich vergessen: Queenie fällt in den Außengalopp, als ich sie mit dem Bein nach innen lenken will, denkt sie es ist eine Wechselhilfe, brettert los und tritt mehrfach nach hinten aus. Ich verliere das Gleichgewicht und fress' erstmal Sand. Jetzt tut mir zwar die Hüfte weh, aber ich freue mich, weil mir so etwas in der Vergangenheit wirklich Angst gemacht hat: Gestern bin ich nach ein paar Frusttränen direkt wieder drauf und angaloppiert - (fast) aus dem Stand ab in den Zirkel. Zurück zum Turnier: Meine Kinder haben in Wermelskirchen die Familienehre gerettet und abgeräumt und da kann man eigentlich nur sagen: Die können es auch einfach besser als ich: Mich regt das ja immer so auf, wenn Nicht-Turnierreiter (will meinen Trainer, die angeblich deswegen keine Turniere reiten, weil sie ein ominöses DAS nicht unterstützen wollen) behaupten, dass man einem Turnierpferd solange Druck macht, damit es funktioniert. Vielleicht, um den Mangel an eigenen Erfolgen zu kaschieren? In der Realität ist es doch eigentlich so, dass das Pferd das überhaupt nicht alleine kann, was auf dem Turnier gut bewertet wird - schon gar nicht aus Angst, die manche Leute den Turnierpferden mal pauschal unterstellen: Der Reiter muss dem Pferd doch helfen - heißt ja auch "reiterliche Hilfe". Und wenn der Reiter sich - wie ich - nicht konzentriert, dann gibt das eben keinen mit der Schleife. Ich spare jetzt einfach mal internationale Turniere wie die CHIO aus, wo wir Deutschen ja leider keinen Einfluss drauf haben, aber beim Otto-Normalturnier, wo es keine Rollkur gibt, klappt es doch nur, wenn das Pferd entspannt ist und das kann es nur, wenn auch der Mensch entspannt ist. Und nicht nur das: Wenn das Pferd sich fest macht, dann muss man zuvor Strategien entwickelt haben, um das Pferd im Falle des Falles locker zu machen. Das ist im Grunde auch das Problem von Fancy: Sie macht sich fest und ich kriege sie zu Hause locker, aber auf dem Turnier nicht, weil alles so schnell geht. Nach wenigen Sekunden muss man abbiegen, dann kommt erst der Galoppwechsel nach dem extended lope (verstärkter Galopp) und dann muss man auch schon zeitgleich im langsamen Galopp sein - puuh. Da war ich dann in der Ranchriding auch höchst irritiert, weiß aber nicht, was genau mir an dieser Stelle die Abzüge gebracht hat, hatte aber auch keine Luste, die Richterin zu fragen - ihr könnt ja mal oben in die Playlist schauen - vielleicht erkennt ihr ja den Fehler. Warten auf Godot .. äh ... auf die Reining-Prüfung in Wermelskirchen Daher wollte ich gestern die Flinte ins Korn werfen und meine Tochter bitten, dass sie beim nächsten Turnier Fancy alleine reitet (also die Reining ist natürlich Janik vorbehalten). Die hält aber am ursprünglichen Plan fest: Larissa reitet mit Fancy die Superhorse und ich Westernriding und Ranchriding, weil ich das ja vielleicht auch mal irgendwann mit Queenie reiten will, sagt Larissa. Da denke ich jetzt wiederum in eine andere Richtung. Nämlich, dass ich mich vielleicht langsam mal aufs Altenteil des Turnierlebens zurückziehe und die ruhigen Disziplinen reite: Pleasure, Horsemanship, Trail  - und zwar in Ü45-Klassen. Bei den ersten beiden Disziplinen müssen wir allerdings ja auch wieder einiges erarbeiten (den Galopp z.B.), aber im Trail, sind wir gar nicht sooo schlecht und ergattern auch mal eine rote Schleife und zwar beim letzten Turnier und das sogar trotz Galopp: Lösung gefunden: Westernpferd Queenie von Mrs. Hyde zu Dr. Jekyll Und der Titel des letzten Blogbeitrag beschreibt genau das, was man finden muss: Des Rätsels Lösung. Um beim ersten Satz dieses Blogbeitrags zu bleiben: Man muss nach Parelli das Rätsel des Pferdes lösen. Bei Fancy war das u.a. die Disziplin zu finden, die ihr Spaß macht. Ich bin früher Fancy ja auch Trail geritten und in der Leistungsklasse drei hatten wir sogar einige dritte Plätze - selbst bei 15 Startern, aber ich glaube richtig Spaß hatte sie nicht daran. Ihre Lieblingsdisziplin ist Reining, was ja eigentlich auch schon eine Lösung ist: Nur das reiten, was dem Pferd auch liegt. Da sie die Westernriding ja auch gut macht, muss man halt dran bleiben und auch dieses Rätsel lösen: Bein dran, locker bleiben und die dummen Sprüche der Unken in den Wind schlagen, die da behaupten, man würde das Pferd solange einschüchtern, bis es macht, was der Turnierreiter will. Wenn das mal so einfach wäre ... für mich ist es zumindest tröstlich, dass auch Larissa nicht von null auf hundert erfolgreich im Westernreiten war und auch ihre Tiefen hatte. Also muss ich da wohl jetzt auch mal durch: Niemals endende Selbstverbesserung wie Parelli immer so schön sagt. Wir bleiben dran - es war ja in beiden Disziplinen auch erst mein zweites Mal. Um diese Unkenrufe der Trainer, die partout keine Turnier reiten, geht es übrigens auch in meinem Buch "Die Pferdemafia - zwischen Pferdeprofis und Mustang Makeover", was ihr unter nicola-steiner@t-online.de bestellen könnt. Und noch ein Schlußwort: Dankbarkeit und Demut gehören auch dazu, denn immerhin laufen Fancy und Lucky auf dem Turnier auch halbwegs, wenn sie zu zweit sind. Und das ist etwas, was mit Queenie ja so gar nicht machbar ist. Nachzulesen in folgendem Blogbeitrag: Ein Lob, das zu Tränen rührt und etwas Galgenhumor
05.09.2019
Nicola Steiner Horsemanship
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 Von Janik Steiner Hier mache ich Rast vor den Carcallathermen in Rom | mehr Rombilder HIER Als Historiker interessiere ich mich natürlich für Italien, vor allem für Rom. Doch als ich jünger war, erschien mir das Mittelalter und die frühe Neuzeit immer sehr langweilig. Dabei hat gerade die Geschichte Italiens so viel zu bieten. Einen Zugang sollte ich über die Videospielreihe Assassins Creed bekommen. Davon spielen zwei im spätmittelalterlichen Italien. Unsere Geschichte beginnt mit dem jungen Haudegen Ezio Auditore da Firenze (aus Florenz). Sein Vater ist ein einflussreiches und wohlhabendes Mitglied der Florenzer Gesellschaft und so ist sein Leben, abgesehen von einigen jugendlichen Prügeleien mit einer verfeindeten Familie und dem Fliehen vor dem Vater seiner Jugendliebe ziemlich unbeschwert. Der Vecchiopalast in Florenz - mehr Florenz-Fotos 12oaks-ranch.de/blog/ Doch sein Leben ändert sich grundlegend, als die Stadtwache in das Haus der Auditores eindringt und seinen Vater und seine Brüder als Verschwörer festnimmt. Nur Ezio konnte entkommen. Eine Geschichte über Macht, Verrat und eine uralte Gemeinde, die für Frieden und Freiheit der Menschen kämpft, beginnt. Eher durch Zufall begann meine Reise in Italien, das seit dieser spannenden Spiele endgültig zu meinem historischen Traumreiseziel wurde, auch in Florenz, den wir mussten unsere Reise ja auch zeitlich anpassen. Doch Florenz war gerade für mich auch ein perfekter Anfang. Durch die Straßen zu wandeln in der Stadt, in der so viele bedeutende Wissenschaftler und andere Persönlichkeiten Teile ihres Lebens verbracht haben (zu erwähnen sei hier zum Beispiel Leonardo Da Vinci, der in den Spielen als ein enger Freund Ezios porträtiert wird), war ein tolles Gefühl. Mehr Fotos aus der Toskana auf 12oaks-ranch.de/blog/ Aber auch die Straßen zu betrachten, in denen man sich als Ezio mit den Schergen der Unterdrückung gestritten und gekämpft hat, in hoher Geschwindigkeit vor den Stadtwachen geflohen ist und in erkunderischer Neugier an allen möglichen Fassaden geklettert ist, war ein ganz eigenes Erlebnis. Leider war ich in Florenz nicht in der Lage, viele Orte zu finden, die ich auch als Ezio besucht hatte, da mir viele nicht in Erinnerung geblieben sind. Jedoch fand ich das Gebäude, in dem Ezios Familie gefangen gehalten wurde und den Platz, an dem sie ihr trauriges Ende fand. Und als ich auf dem Fort Belvedere stand und über die Stadt blicken konnte, fühlte ich mich nicht nur wie Ezio, der auf verschiedensten Aussichtspunkten die Lage sondiert, sondern sah auch viele Kirchtürme, die ich in dem Spiel in todesmutiger Manier erklommen hatte. Mehr Fotos vom Forte Belevedere auf 12oaks-ranch.de/blog/ Aber zurück zu Ezio. Als Verschwörer und Verräter gesucht, muss er fliehen und gleichzeitig seine Schwester und seine Mutter sicher aus der Stadt bekommen. Hilfe erhält er hier von einem alten Freund der Familie, Machiavelli, einer geheimnisvollen Person, der sich selbst Volpe (der Fuchs) nennen lässt und einer Gruppe Kurtisanen. Sein Ziel ist sein Onkel Mario, der in der Toskana Leiter eines kleinen, befestigten Dorfes und einer Söldnerarmee ist. Dort erfährt er das Geheimnis seiner Familie, nämlich, dass sowohl sein Vater, als auch sein älterer Bruder Mitglied einer Geheimgesellschaft, der Assassinen, gewesen sind. Diese Gesellschaft verteidigt die Welt gegen die Templer, eine Organisation, die nach immer mehr Macht trachtet und versucht, die Erde zu kontrollieren (hier kann man voll von künstlerischer Freiheit reden, denn beide Gruppierungen sind zwar historisch nachweisbar, aber eben nicht in diesem Ausmaß und Kontext). Zumindest schwört Ezio Rache an den Templern, die für den Tod seiner Verwandten verantwortlich sind und lernt die Wege der Assassinen. Sein erstes Attentat ist in einer kleineren Stadt in der Toskana. Die Stadtmauer von Lucca ist typisch für toskanische Kleinstädte Auch ich habe mir Orte in der Toskana angeschaut, aber nicht Marios Villa und auch nicht den Ort von Ezios ersten Auftrag. Für mich ging es nach Lucca und Siena. Aber auch diese Orte waren von einer Steinmauer umgeben und hatten ihre ganz eigene Geschichte und Architektur. Aber diese gehören nun mal nicht in diese Geschichte. Nachdem Ezio in Florenz den Medici bei ihrem Aufstieg geholfen hat (die Templer hatten sich gegen diese Familie verschworen), machte er sich auf nach Venedig, um Jagd auf weitere hohen Tiere der Templer zu machen. Auf den Weg trifft er seinen alten Freund Leonardo Da Vinci, der ebenfalls unterwegs nach Venedig ist, wobei es zu einer Verfolgungsjagd zwischen Ezios Kutsche und Templerschergen kommt. In Venedig angekommen erfährt Ezio von einem Attentat gegen den amtierenden Dogen. Für ihn ist klar, dass er es verhindern muss, doch er kommt nicht in den Dogenpalast, denn er ist schwer bewacht und seiner Mauern unüberwindlich. Und bevor ich nun erzähle, welch interessanter Plan dort zustande kam, der eine sehr coole Gameplay- Passage führte, noch mal ein paar Erfahrungen aus Venedig, im Bezug auf das Spiel. Wie im Spiel konnte ich mich durch enge Gassen bewegen und auch wenn ich jetzt nicht Wände hoch geklettert bin, so gab es mir dasselbe Gefühl des Erkunders, dass diese Spielreihe so einzigartig macht. Vor dem Dogenpalast hatte man dasselbe Gefühl eines beeindruckenden, unüberwindlichen Eindrucks. Nur das Eintreten in den Palast war um einiges einfacher, denn inzwischen hatten wir eine Karte und es war, im Gegensatz zum Mittelalter auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Innenhof im Dogenpalast Aber wie kam Ezio nun in den Palast? Einfach gesagt, von oben. Mit der Hilfe einer Erfindung Leonardos, einem Fluggleiter, konnte er die Mauer überwinden. Damit man im Spiel nicht abstürzte, ist man über Feuer geflogen, damit die warme Luft einem neuen Auftrieb gibt. Doch trotz der ganzen Mühen konnte Ezio den alten Dogen nicht retten, die Templer stellen den neuen Dogen und kontrollieren die Stadt. Entsprechend hat Ezio nun viel zu tun, um die Stadt wieder zu befreien. Über mehrere Attentate und Informationen erfährt er zwei wichtige Sachen. Zum einen, dass der Kopf der Templer der amtierende Papst Alexander Borgia ist und das eine Gruppe von Templern versucht, ein wertvolles und mächtiges Artefakt zu bergen. Das Arsenale im Stadtteil Castello Im Spiel versucht man zuerst, die Expedition, die vom venezianischen Arsenale aus startet, aufzuhalten, doch dies ist nur ein Teilerfolg. Er kommt zwar ins Arsenale und kann eine weitere Templerpersönlichkeit ausschalten, die Flotte sticht jedoch dennoch in See. Ich selber konnte leider nicht ins Arsenale, da es teilweise noch ein Militärgebiet ist, aber es von außen zu betrachten war auch schon ziemlich cool. Das erste Spiel endet mit Ezios Reise nach Rom, um sich des Papstes zu entledigen, in der Mission selbst bewegt man sich durch den Vatikan, aber sowohl in der Mission, als auch bei meinem Rombesuch, war das, was ich besuchen konnte sehr beschränkt (obwohl ich bei meinem eigenen Besuch um einiges mehr sehen konnte) und es gab kaum Überschneidungen. Entsprechend gibt es hier in Sachen Assassins Creed für mich nicht so viel zu erzählen. Ich sag nur so viel, dass der Papst hier nicht sein Ende fand und das ich nur empfehlen kann, das Spiel selbst zu spielen. Blick aus dem Fenster der vatikanischen Museen Im Anschluss folgt das Spiel Assassins Creed Brotherhood, das sich komplett auf Rom bezieht. Da der Borgia-Papst nicht getötet wurde und die Familie der Borgia Ezio als eine Bedrohung sehen, greifen sie das Dorf seines Onkels an. Ezio wird verletzt, wird jedoch von seinem Freund Machiavelli nach Rom gebracht, wo er versorgt wurde. In Rom selbst nimmt Ezio jetzt den Kampf gegen die Borgia auf, findet neue und alte Verbündete und klettert wieder auf verschiedenen historischen Gebäuden herum. Da sowohl Rom, als auch das Spiel viel zu bieten haben, werde ich auch hier vieles abkürzen und vor allem von den Abenteuern auf und in den alten Bauwerken berichten. Aber vorher möchte ich zumindest erzählen, dass im Spiel das Versteck der Bruderschaft sich auf der Tiberinsel befindet. Als ich jedoch dort war, konnte ich davon nichts sehen, aber es ist ja auch eine Geheimgesellschaft. Ein besonderes Highlight meines Rombesuches war jedoch die Engelsburg. In Assassins Creed ist dies der am stärkste bewachte Ort im ganzen Spiel und die Engelsbrücke ist der perfekte Ort für ein Stand-off mit den Stadtwachen. Erkunden kann man die Burg selbst aber im Spiel leider kaum. Es gibt eine Mission, in der man in die Burg eindringen muss, um eine verbündete Adelige zu befreien, man ist dabei aber so sehr mit Schleichen und Kämpfen beschäftigt und stark in seinen Wegen beschränkt, das man nicht viel sieht. Spaß macht es dennoch, sich dort einzuschleichen und den Wachen auf der Nase herumzutanzen. Blick von der Engelsbrücke auf die Engelsburg - mehr Fotos HIER Bei meinem Besuch selbst konnte ich mir jedoch fast die ganze Festung in Ruhe ansehen. Es gab ja auch keine wütenden Soldaten, die mich daran hindern wollten. Ein paar Gänge in der Burg hab ich auch wieder erkannt, aber cool war auch die Aussicht und eine Waffenausstellung, von denen man in Assassins Creed schon selbst welche geschwungen hatte. Der andere Ort, der sich immer noch sehr nach Assassins Creed angefühlt hat, war das Forum Romanum. In diesen Ruinen gibt es im Spiel viel zu entdecken, unter anderem auch die Rüstung von Romulus in einer versteckten Gruft. Zusätzlich dazu konnte man hier viel klettern und musste sich in einer Mission in eine Party einschleichen, was wirklich ziemlich schwer war, denn die Wachen standen immer so, dass sie einen sehen konnten und die Verstecke waren nicht immer leicht zu erreichen. Eine echte Herausforderung also. Und auch persönlich ist es ein toller Ort, allein die Vorstellung, welch wichtigen Entscheidungen im antiken Rom hier durch die Volkstribune ausgelöst wurden, erfüllt einen mit Ehrfurcht. Was einen auch immer interessiert, das Forum Romanum ist ein wirklich beeindruckender Ort, obwohl es teilweise nur noch Ruinen sind. Das Kollosseum - Fotos vom Forum Romanum HIER Zu guter letzt will ich noch vom Kolloseum erzählen. Und ich kann mich echt nicht entscheiden, ob mir das virtuelle oder das echte besser gefällt. Beide sind nämlich sehr beeindruckend. Bei dem persönlichen Besuch gab es eine spannende Ausstellung und super Ausblicke nach innen und außen. Aber im Moment wird dort restauriert und so ein paar moderne Gerüste sehen natürlich nicht so toll aus. Das Spiel bietet hier einen leicht zugewachsenen Charme und man wird in seiner Erkundung von nichts beschränkt. Aber es ist eben nur virtuell. Die Mission im Kolloseum ist jedoch auch sehr cool, denn hier nimmt man an einem Theaterstück über die Kreuzigung Christus teil, um mal wieder ein Attentat zu verhindern, das ausnahmsweise auch mal gelingt. Zum Abschluss sag ich noch, dass dies natürlich nur meine Highlights sind. Im Spiel selbst gibt es noch viel mehr zu entdecken und erkunden, ebenso in der Stadt, so das es unmöglich ist, alles zu erwähnen. Auf jeden Fall ist das Spiel eine großartige Vorbereitung für einen Besuch in die genannten Städte und ein einfacher, wenn auch stark fiktiv angehauchter Einstieg in die Geschichte des italienischen Spätmittelalters. Lest auch die Blogbeiträge, wo ich mit meiner Mutter den Spuren des Romans Illuminati von Dan Brown folge und den Blogbeitrag über einen Roman, der in Lucca spielt: Nur eine böse Tat von Elisabeth George.
24.08.2019
Nicola Steiner Horsemanship
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Der Weg zwischen dem Vatikan und der Engelsburg wird im Illuminati Roman von Dan Brown unterirdisch dargestellt Der Roman beginnt in der Schweiz beim Institut CERN und der Vatikan ist die zweite Station. Hier ein Blick aus dem Fenster der vatikanischen Museen Man kann tatsächlich für teuer Geld regelrechte Dan-Brown-Touren in Rom buchen. Das war uns zu teuer, hätte wohl auch vor allem den Vorteil gehabt, dass man das Ganze in der richtigen Reihenfolge absolviert. Wir haben den Roman Illuminati auf eigene Faust verfolgt und die einzelnen Stationen in unsere Sightseeing-Tour so eingebaut, dass wir möglichst weniger Kilometer laufen müssen. Unsere Route findet ihr bei den 10 Zeit- und Geldspartipps für Rom, die Fotos aller Sehenswürdigkeiten in der Reihenfolge wie wir sie auch gelaufen sind auf 12oaks-ranch.de/blog/juli/ In diesem Blogbeitrag erzähle ich euch die Geschichte des Buches in der richtigen Reihenfolge. Wir standen vor verschlossenen Türen i.d. vatikan. Museen Als ein Wissenschaftler, der Antimaterie entwickelt hat, ermordert wird, ruft der Leiter der Forschungseinrichtung den Universitätsprofessor Robert Langdon auf den Plan, den der kennt sich mit Symbolen aus. Der Ermordete ist gebrandmarkt mit dem Wort Illuminati auf der Brust. Um zu helfen den Mordfall zu lösen, reist Langdon zusammen mit Vittoria, der Tochter des Ermordeten, in den Vatikan. Dort ist gerade der Papst verstorben. Die Neuwahl steht an, aber gerade die preferiti, die vier Kardinäle, die Aussicht hätten, zum Papst gewählt zu werden, sind spurlos verschwunden. Der Camerlengo - die rechte Hand des ehemaligen Papstes - gewährt Langdon Zugang in die Bibliothek des Vatikan, um den Mörder mithilfe seines Wissens über die Illuminati zu finden. Rafaels Grab (Fotos vom Pantheion: 12oaks-ranch.de/blog/) und zwei am Ende des Blogbeitrags In der Bibliothek sucht Langdon die Werke des Galileo Galilei, denn dieser hat in einem seiner Bücher geheime Hinweise hinterlassen, die den Weg zur Kirche der Erleuchtung hinterlassen. Die Illuminati waren ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern und zu Zeiten des Galileo Galilei verboten. Das Pantheon war die erste Station auf den Spuren des Dan-Brown-Romans. Robert Langdon löst das Rätsel des Galilei in der ersten Station aber nur beinahe, denn es ist vom "Santis Grab" die Rede ist. Langdon erkennt den Nachnamen des Künstlers Rafael, der im Pantheon begraben ist. Der Mörder des Wissenschaftlers bei CERN hat angekündigt, dass er stündlich einen der vier entführten Kardinäle auf den Altären der Wissenschaft ermorden wird. Langdons Zeit, den Mord zu verhindern wird knapp. Im Pantheon angekommen, erkennt Vittoria, dass Rafael erst im Pantheon begraben wurde, als Galilei längst tot war und Langdon wird klar, dass nicht das Grab Rafaels gemeint ist, sondern ein Grab, welches dieser entworfen hat. Dieses Grab ist in der Kirche Santa Maria del Popolo. Das Leben des Kardinals konnte Langdon nicht retten. Der Preferiti wurde erstickt, indem ihm Erde in den Mund gesteckt wurde, so dass dieser erstickt ist. Gefunden hat er ihn in unter einem Loch im Boden: das Dämonenloch in der Chigikapelle der Kirche. Die Kirche ist wirklich sehenswert, aber nur zu bestimmten Zeiten geöffnet, z.B. nachmittags von 16 bis 19 Uhr. Unbedingt ein T-Shirt oder Tuch mitnehmen, denn mit entblößten Schultern kommt man nicht herein. Wer die erste Station findet, findet auch Hinweise zur zweiten Station und im Gedicht Hinweise auf das nächste der vier Elemente. Der zweite Mord sollte mit dem Element Wind geschehen und aufgrund der Himmelsrichtung führte die Verfolgungsjagd Langdon und Vittoria zurück zum Vatikan oder vielmehr dem Petersdom. Dort sind rund um den Obelisken die verschiedenen Winde im Boden eingelassen. Robert Langdon ist sogar beinahe rechtzeitig vor Ort, aber wieder ist der Scherge der Illuminati schneller und hat den Kardinal, dem die Lungen durchstochen wurden, als Obdachlosen verkleidet an den Obelisken gelehnt. Auch hier findet ihr mehr Fotos auf 12oaks-ranch.de/blog/ Der nächste Mord stand unter dem Element Feuer und wieder haben Langdon und Vittoria nur eine Stunde Zeit, um herauszufinden, wo der nächste Mord geschehen wird. Auch hier gelingt Langdon der Wettlauf mit der Zeit nicht oder so knapp, dass er den Mord nicht verhindern kann. Der dritte Preferiti verbrennt in der Kirche Santa Maria della Vittoria. Der Hinweis führt zur Statur der heiligen Teresa in Verzückung. Es scheint, als erlebe diese einen Orgasmus. Einer der Engel um sie herum hält einen Pfeil in der Hand und genau das ist der Wegweiser zum nächsten Ziel, so steht es zumindest im Roman. Es fehlt nur noch das Element Wasser und die Richtung wird vom goldenen Pfeil gewiesen. Robert Langdon braucht dieses Mal etwas weniger als eine Stunde, um das Rätsel nicht nur zu lösen, sondern auch den Ort des vierten und letzten Mordes zu erreichen. Er sieht, wie ein Lieferwagen zum Vier-Ströme-Brunnen auf der Piazza Navona fährt und einen großen Gegenstand in den Brunnen wirft. Langdon versucht, den Kardinal über die Wasseroberfläche zu heben. Genau das versucht der Scherge der Illuminati zu verhindern und ein spannender Kampf unter Wasser nimmt seinen Lauf. Ich habe aber schon so viel vom Roman gespoilert, dass ich es euch dieses Mal nicht verrate. Aber selbst, wenn man es weiß: Das Buch ist sogar dann noch spannend, wenn man es ein zweites Mal liest. Genau das haben Janik und ich vor der Reise gemacht, um wirklich keine Station zu verpassen. Fotos v. d. Engelsburg ganz unten auf 12oaks-ranch.de/blog/ Aber eines muss ich noch verraten: die Kirche der Illuminati ist die Engelsburg, die relativ nah am Vatikan ist und durch eine schmale Mauer mit dem Vatikan verbunden ist, auf der der Weg il passetto verläuft. In Dan Browns Roman ist dies ein unterirdischer Gang. Wahrscheinlich haben all die Engel, Pfeile und Schauplätze Roms seine Fantasie beflügelt, was ja auch vollkommen legitim ist. Wer wissen möchte, welche fachlichen Fehler Dan Brown im Roman versteckt hat, der sollte diesen Blogbeitrag lesen, der mich überhaupt erst auf die Idee gebracht hat, den Spuren des Romans zu folgen. https://viel-unterwegs.de/illuminati-tour-rom-eigene-faust/ Auf dem Foto rechts seht ihr noch die Piazza Barberini, die im Roman vorkam und auf unserem Weg lag, als wir zum Trevibrunnen wollten. Zuerst dachten wir, das ist der Trevibrunnen und wir haben uns gewundert, dass so wenig Touristen da sind. Im Roman gibt es übrigens noch ein großes Finale, wo sowohl Vittoria entführt wird, als auch Robert Langdon in Lebensgefahr gerät. Wird er überleben? Und überhaupt: Wer hat den Mörder angeheuert? Oder handelt er im eigenen Auftrag? Wie immer bei Dan Browns Büchern hat man den Mörder schon in den ersten Kapiteln vor Augen, aber man kommt einfach nicht drauf. Janik und ich sind jedenfalls nicht drauf gekommen. Vielleicht seid ihr ja pfiffiger - viel Spaß beim Lesen. Und weil Illuminati so spannend war, haben wir gleich auch die anderen Romane mit Robert Langdon ein zweites Mal gelesen und als die durch waren, habe ich Meteor noch hintendran gehangen: Ebenfalls atemberaubend spannend. Wenn ihr die Bücher über die affiliate-Links oben kauft, verdiene ich ein paar Cent, mit denen ihr meinen Blog unterstützen könnt, aber ich habe auch eigene Bücher geschrieben. Das Neueste ist das Buch Die Pferdemafia - zwischen Pferdeprofis & Mustang Makeover, das ihr bei mir per Mail bestellen könnt an: nicola-steiner@t-online.de Lest auch den Blogbeitrag von meinem Sohn Janik, der Italien über das Videospiel Assassins Creed entdeckt hat und das Spiel mit der Wirklichkeit vergleicht: https://12oaks-ranch.blogspot.com/2019/09/italien-entdecken-mit-ezio-auditore-aus.html Und hier noch die versprochenen Bilder vom wirklich beeindruckenden Pantheon, das zuerst ein antiker, römischer Tempel war. Das Pantheon, eine der ältesten Kirchen Roms - in der Decke ist ein Loch. Ihr wisst schon ... mehr: 12oaks-ranch.de/blog/
Ob die Autorin Elisabeth George auch einmal Urlaub in Lucca gemacht hat, so dass sie ihren Roman "Nur eine böse Tat" dort angesiedelt hat? Diese Frage kann ich nicht beantworten, aber wir haben alles so vorgefunden, wie es im Roman beschrieben wurde - nur eines nicht: Das Haus des italienischen Inspektors in der Stadtmauer konnten wir nicht lokalisieren. Aber die Stadtmauer haben wir besucht und zwar mit dem Rad, was wir uns dort ausgeliehen haben, denn die Mauer ist so breit, dass man da gut drauf Rad fahren kann. Es sind auch nur vier Kilometer, so dass wir ratzfatz wieder am Fahhradverleih waren - es hat nur eine halbe Stunde gedauert. Dann haben wir den Ort, in dem der Roman spielt (kurze Zusammenfassung unten) noch zu Fuß erkundet. Insbesondere die Piazza Anfiteatro war faszinierend, weil der Platz oval ist bzw. die Häuser dort leichte Rundungen haben. Das liegt daran, dass die Häuser auf den Grundmauern eines Amphitheaters erbaut wurde. Lucca ist jedenfalls einer der schönsten Orte in der Toskana .. finden wir. Mehr Fotos findet ihr auf www.12oaks-ranch.de/blog/ - sind allerdings noch nicht alle hochgeladen. Ich habe über Tausend gemacht und die muss ich jetzt erstmal sortieren. Das Dämonsloch in der Chigi- Kapelle (Illuminati-Roman) Nächsten Monat schreibe ich etwas ausführlicher über den Roman "Illuminati" von Dan Brown, denn diesen Spuren sind wir in Rom gefolgt: Pantheon, Chiese Santa Maria della Vittoria, Vatikan, Petersdom, Chiese Santa Maria della Popolo und der Vier-Ströme-Brunnen auf der Piazza Navona - ihr dürft gespannt sein. Aber zunächst der Plot des Romans von Elisabeth George, der zwei Hauptfiguren hat, die wir schon aus ihren anderen Romanen kennen: Inspektor Lynley, ein adeliger Scotland-Yard-Inspektor und seine mollige Kollegin Barbara Havers, die häufig aneckt und sich nicht an alle Regeln hält, so dass man befürchten muss, dass sie ihren Job verliert. Dabei hat sie wirklich ein gutes Herz, denn sie will nur helfen und zwar ihrem pakistanischen Nachbarn, dessen Ex-Frau sang- und klanglos mit der gemeinsamen Tochter nach Italien ausgewandert ist. Ein schwerer Schlag für den Vater, weil die Tochter bei ihm gelebt hatte. Als diese Tochter dann auch noch entführt wird, gibt Barbara Havers den Medien einen Tipp, worauf erst dann Inspektor Lynley und dann sie selbst nach Italien entsandt wird. Neben Lucca kommt auch der wegen seinem schiefen Turm berühmte Ort Pisa im Roman vor, den wir ebenfalls auf unserer Turborundreise durch Italien besucht haben. Lest auch die 10 Zeit- & Geldspartipps für Italien im Partnerblog auf Wordpress Die Stadtmauer
UPDATE: Rechts und links die neueste Gerichtsentscheidung. Die sofortige Beschwerde des MMO wurde ebenfalls vom Landgericht Frankfurt abgelehnt. Und jetzt geht es weiter mit dem ursprünglichen Blogbeitrag (bitte Foto anklicken für größere Ansicht). Hurra: Das Landgericht Frankfurt hat mir in einem vom Mustang Makeover beantragten einstweiligen Anordnungsverfahren in den meisten Punkten Recht gegeben. Die Vorgeschichte ist HIER nachzulesen. Mehr Details erzähle ich im Video, am Ende geht es darum, wie durch "hinweisende" PNs des Veranstalters, Menschen ihre Meinung von Facebook löschen: Richtigstellung zum Video: Ein fünfstelliger Betrag ist natürlich von 10.000 bis 99.999 - sorry für den Versprecher. erhältlich per Mail an nicola-steiner@t-online.de. Die Textpassagen in Normalschrift sind Buchauszüge. In Kürze: Das Mustang Makeover hatte mich nach Erscheinen meines Buches "Die Pferdemafia - zwischen Pferdeprofis und Mustang Makeover" in knapp zwei Dutzend Punkten aufgefordert die Unterlassung zu erklären, was ich wegen zwei geringfügigen Irrtümern und zwei Passagen, die es mir nicht wert waren, darum zu streiten, auch erklärt habe. In ca. 90 Prozent der unzähligen Unterlassungsforderungen habe ich das nicht eingesehen und es auf einen vom MMO angedrohten Prozess ankommen lassen. Unten findet ihr Fotos vom Gerichtsbeschluss, wo ich die wenigen Passagen erkläre, wo wir Widerspruch einlegen, weil wir das, was Strussione als unwahr bezeichnet als wahr ansehen. Es muss erwähnt werden, dass in einer Einstweiligen Anordnung Beweise unerheblich sind, weil für die Beweisaufnahme die reguläre Klage da ist. Eine Klage hat das MMO aber gar nicht angestrengt - warum wohl?  Außergerichtlich wurde ich im Vorfeld der gerichtlichen Auseinandersetzung zudem aufgefordert, folgende Punkte aus meinem Buch "Die Pferdemafia" zu entfernen.  Aus einer FB-Diskussion 2017, wonach das MMO keinWettbewerb sein soll, im nächsten Screen wird dasexakte Gegenteil behauptet (mit Klick auf weiterlesen) Beim Antrag des Mustang Makeover auf einstweilige (vorläufige) Unterlassung gab es zu diesen Buchpassagen dann doch keinen Antrag - warum wurde hier die Unterlassung dann doch nicht gerichtlich angestrebt? Ich verstehe es nicht und wundere mich nur ... "Ganz ähnlich verläuft es mit dem Gütesiegel 'Trainer des Mustang Makeover'. Hier entscheidet ein Huforthopäde darüber, wer als besonders pferdegerecht gilt." "Nach dem Trainerstreit, den Peter Pfister und Uwe Jourdain führen, seit Pfister ein Pferd in den Tod trainiert hat, wollte Jourdain mir beweisen, dass es auch in diesen 'anders' ginge mit den Zirkuslektionen und das 'schneller-höher-weiter', wie es das Mustang Makeover praktiziert, nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann." In der Einstweiligen Anordnung wurde nur noch kurz verlangt, dass Strussione nicht als Lord Voldemort bezeichnet wird (siehe Fotos unten vom Gerichtsbeschluss: ich darf das sehr wohl). In der mir zugesandten Unterlassungserklärung sollte ich aber ganze Textpassagen aus dem Buch entfernen, die man im Antrag auf einstweilige Anordnung ebenfalls vergeblich sucht. Wie jetzt? Doch ein Wettbewerb? Siehe Screenshot oben .... "Auch wenn ich bis heute nicht weiß, ob Bernd Hackl, Sandra Schneider oder Lord Voldemort hinter dem mysteriösen Anruf steckt, weiß ich, dass es MMO-Veranstalter Strussione definitiv nicht war, selbst wenn auch ihm zwischenzeitlich auf Facebook der Spitzname Lord Voldemort anhaftet, weil er immer zu Höchstformen auflief, sobald jemand die Firmenbezeichnung Mustang Makeover in den Mund nimmt - zumindest, wenn es in einem kritischen Zusammenhang war. Aber er kann es nicht gewesen sein, denn Strussione war damals noch nicht im lukrativen Pferdegeschäft für Menschen ohne Lizenz." (...) "Ihr seht also wie schwierig Diskussionen mit Lord Voldemort ... äh, pardon ... Michael Strussione sind, so dass mir einmal jemand in einem Kommentar antwortete, dass man Strussione zu seinem eigenen Schutz Social Media wegnehmen sollte." (diesen Kommentar - social media wegnehmen - findet ihr HIER unterhalb des Blogbeitrags). Auch folgende Passage ist nicht mehr in der Einstweiligen Anordnung, weil ich nicht - wie vom MMO verlangt - eine Unterlassung gegenüber dem IG Mustang e.V. erklärt habe (es war ja auch nur eine Namensverwechslung, wo ich das IG vergessen und eine Länderbezeichnung dazu genommen hatte. Da habe ich sofort erklärt, diesen Irrtum künftig zu unterlassen: Fehler gestehe ich selbstredend ein, aber der bezog sich nur auf den Namen nicht auf den Sachverhalt, von daher hatte es mich irritiert, dass von mir verlangt wurde, dass ich diese Passage auch nicht gegenüber dem von den Strussiones gegründeten Verein IG Mustang äußere: Entsprechender Screen: HIER):  Quelle der Screenshots zwischenzeitlich gelöscht "MMO-Spenden gehen in die eigene Tasche. Egal, ob man die Veranstaltung mag oder nicht: Das Mustang Makeover passt schon deswegen in ein Buch namens Pferdemafia, weil sich eine profitorientierte Marketingfirma Tierschutz auf die Fahnen schreibt, aber nichts anderes tut, als (wie in einem Zirkus) Tiere zur Schau zu stellen, um Geld zu verdienen. (...) Wer glaubt, dass das mit dem MMO Germany erwirtschaftete Geld in irgendeiner Form den Mustangs zugute kommt, irrt. Als Strussione 2017 bekannt gab, wem gespendet wurde, stand nur der der deutsche Verein (IG Mustang e.V.) auf der Spendenliste. Wer ins Impressum schaut, entdeckt, dass hier die Strussiones Schirmherren sind - also wird in die eigene Tasche gespendet. Dieses gespendete Geld wird genutzt, um die Trainer in den USA zu finanzieren, die die Mustangs vortrainieren (Halftern, Führen etc. etc.) und auf den Flug vorbereiten." Auf S. 2 des Beschlusses sind vier Tatsachenbehauptungen, wo mir VORLÄUFIG bis zur Klärung in der Klage, die vom MMO noch nicht erhoben wurde (?), untersagt wurde diese aufzustellen. Daher veröffentliche ich diese Seite lieber nicht, sonst wird mir nachher noch ein Ordnungsgeld aufgebrummt. Wir legen aber Widerspruch ein, weil es entweder wahre Tatsachenbehauptungen sind, die wir beweisen können oder aber es ist statt Singular von einem Gastautor Plural verwendet worden. Da hätte es eine Richtigstellung auch getan, aber warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?
Vorab lesen: Pferd in den Tod trainiert und Strafbefehl: Pfister zu Geldstrafe verurteilt Danke für die Werbung für meine Videos ... aber Schlechtmachenwäre es, wenn man Lügen verbreitet - mache ich gar nicht ;) Ich bin berühmt, das sagen zumindest meine Hater (verwechseln öffentlich mit Person der Zeitgeschichte), die ich mir seit etwa einem Jahr leiste und die kräftig meinen Youtube-Kanal pushen, indem sie einen eigenen Kanal gründen, wo es - zumindest am Anfang - ausschließlich um mich ging ... wow, bin geplättet. Besser Hater als gar keine Fans ... Das ist natürlich Spaß: Mich erreichen fast täglich Mails und PNs, wo man mich bittet, weiterzumachen und nicht aufzugeben. Doch fast genauso viele Screenshots werden mir ebenfalls zugesandt, wo man mir alles Mögliche unterstellt, insbesondere über meine angeblichen Beweggründe (links). Meine Hater können nämlich Gedanken lesen und wissen, dass ich meine Kritik nur deswegen äußere, um Aufmerksamkeit zu erregen, Kunden zu gewinnen oder einfach für mein Ego. Ja, nee, is klar, würde Atze Schröder da sagen. Denn eigentlich muss man doch eher damit rechnen, Kunden zu verlieren oder zu verschrecken, wenn man sich des "Kapitalverbrechens Kollegenschelte" schuldig macht. Mal abgesehen von den Konsequenzen, die ich u.a. in meinem Buch "Die Pferdemafia - zwischen Pferdeprofis und Mustang Makeover" beschreibe: Rauswurf aus Facebook-Gruppen, Klagen (Urteil in Sachen Bernd Hackls Verlag: HIER), Verleumdung meiner Person und, und, und ... Peter Pfister behauptet sogar, ich würde ihn nur kritisieren, um Kasse zu machen, weil ich ja auf meine Bücher verweise - ja, Mensch: Was macht es für einen Sinn journalistische Bücher (die übrigens der Wahrheit verpflichtet sind) zu schreiben, wenn die niemand liest? Aber egal: Wer würde all das erdulden, wenn er nicht zu 100 Prozent von dem überzeugt ist, was er tut? Auch in diesem Buch geht es u.a. um Peter Pfister und Bernd Hackl, derzeit nur bei mir erhältlich, weil das MMO  Books-on-demand gerichtliche Schritte angedroht hat  (HIER nachzulesen). Bestellung: nicola-steiner@t-online. Bevor ich euch also die neuesten Entwicklungen im Fall Pfister erzähle (er hat mir eine böse Mail geschrieben), lüfte ich nun das Geheimnis um das WARUM: In der Hoffnung, dass die Spekulationen um meine Beweggründe aufhören. Aber damit ist wohl eher nicht zu rechnen, denn was bleibt noch übrig von der Kritik an meiner Person, wenn man all die an den Haaren herbei gezogenen Unterstellungen mal weg lässt? So jetzt aber ... Trommelwirbel ... es ist ganz einfach: Ich kann einfach Lügen nicht ertragen und das ist trauriger Alltag in der Pferdewelt: Es wird gelogen und betrogen und der pferdebegeisterte Verbraucher wird nach Strich und Faden ausgenommen: Es ist ein Millionengeschäft mit dem Pferd. Der Beweis dafür, dass ich das nicht erfunden habe. Man achte auf Begriffewie "Rohheit" und "ERHEBLICHE Schmerzen oder Leiden" Doch die Pferdefachpresse, deren Aufgabe es ist genau das aufzudecken, schweigt, was ihr in u.a. den hier integrierten Büchern nachlesen könnt. Manchmal wird jedoch gar nicht gelogen, sondern es wird etwas Wesentliches ausgelassen, z.B. dass Peter Pfister wegen Rohheit gegen ein Tier nach Par. 17 Tierschutzgesetz verurteilt wurde (das passiert nur dann, wenn die Veterinärämter es so schwerwiegend finden, dass sie statt Ordnungswidrigkeit eine Straftat vermuten - also nur bei sehr schweren Verstössen gegen das Tierschutzgesetz). Hier zwei Beispiele dafür, wie besonders brutales Pferdetraining als besonders sanft verkauft wird (die Zitate könnt ihr gerne mit dem integrierten Video vergleichen): "Peter Pfister vertritt wie kaum ein anderer die Idee der Horsemanship (...) Dabei ist es nie der sportliche Erfolg, den er mit diesem edlen Tier anstrebt, sondern ein freies Leben in echter Partnerschaft und Harmonie. (VFD-Verbandszeitschrift Pferd & Freizeit, Mai 2019, ausgerechnet Pfister ist VFD-Ehrenmitglied)" "Peter Pfister ist ein Mann, der eine ganz besondere Art hat, mit Pferden umzugehen (...) Dabei ist das Bestreben nach einer harmonischen, niveauvollen und naturorientierten Partnerschaft stets oberstes Ziel. (...) Ein erfolgreicher Pferdetrainer, der mit einfachen Mitteln und sanften Methoden selbst aus schwierigen Pferden folgsame Partner werden lässt." erschienen in der 3. Ausgabe 2019 Islandpferd - dort als Quelle: Presseheft, Der Filmverleih GmbH Der Kern Wahrheit ist in diesem Buch ... Ein Vertreter des Filmverleihs antwortete auf meine Mail (Inhalt siehe unten): "Der Unfall ist hier nicht verschwiegen, sondern diskutiert worden. Peter Pfister war in Erlenbach hat sich den (kritischen) Fragen des Publikums gestellt. (...) Sollten Sie weiterhin mit unlauteren Methoden gegen den Film bzw. die Kinomacher vorgehen, die den Film zeigen, werden wir juristisch - wegen Geschäftsschädigung - gegen Sie vorgehen." Meine Antwort darauf findet ihr HIER - dort findet ihr auch meine Antwort auf Pfisters E-Mail, die ich  in großen Teilen im folgendem Video vorlese. Resümee: Seine Sicht der Dinge ist, dass es meine (und Uwe Jourdains) Schuld ist, dass Pfister verurteilt wurde. Nicht im Video ist seine UNWAHRE Behauptung, ich würde von Sozialhilfe leben. Pfister geht sogar so weit, dass er schreibt, ich wäre wegen Sozialbetrug verurteilt worden. Ein weiteres Beispiel dafür, dass er Tatsachen so lange verdreht, bis es ihn im rechten Licht dastehen lässt, hat er ja bei Uwe Jourdain auch gemacht, damals als Pfister die Pferdefachpresse gegen Jourdain aufbringen wollte, um die Wahrheit zu vertuschen. Ein Kernchen Wahrheit gab es: Jourdain hatte mal einen Kurs bei Pfister besucht, was Pfister aufgebauscht hat. Bei mir gibt es auch einen wahren Kern, aber ich wurde niemals wegen einer Straftat verurteilt, schon gar nicht wegen Sozialbetrug. Ich habe das Jobcenter verklagt und es gibt noch gar kein rechtskräftiges Urteil. Pfisters Meinung über Tierschützer steht hier drin. Es geht um genau diesen Film, den die Equinale abgelehnt hat. 2017hat Pfister versucht, die Schuld dafür Uwe Jourdain in dieSchuhe zu schieben, der ihn zwar bei den Behörden angezeigthat, aber der "Tipp" an die Equinale: Das war eine Frau! Die Geschichte wie Pfister die Pferdefachpresse für seine Zwecke instrumentalisiert hat, könnt ihr im Buch links nachlesen (ich bewerbe die Bücher nur, weil man nicht alles, was zu sagen ist, in einem Blogbeitrag oder Video sagen kann und ich natürlich aufklären will - deswegen schreibe ich sie ja). Zum Eklat mit Pfister kam es, weil ich undercover sämtliche Kinos angeschrieben habe, die "Den Pferdemann" zeigen - ich wollte damit aufdecken, was mit dem Film nicht stimmt: Es ist ein Film, der sich vor allem durch das auszeichnet, was nicht gesagt wird. Es ist befremdlich für die, die die die Qualen sieben Minuten vor dem Tod des Pferdes per VIDEO gesehen haben, wenn derselbe Peter Pfister sich brüstet mit: "Reiten ist das Zwiegespräch zweier Körper und zweier Seelen, das dahin zielt einen vollkommenen Einklang miteinander herzustellen" zitiert nach dem Trailer zum Dokumentarfilm, wo es wenige Sekunden später heißt: "Manchmal hat man das Gefühl des vollkommenen Einklangs. Das ist ein Wow-Gefühl". Auf dem Vorschaubild wird Pfister gefeiert mit "Seine Philosophie, seine Arbeit, sein Leben *** spannend, lehrreich, inspirierend *** ein Film nicht nur für Pferdemenschen." Dass Peter Pfister ein verurteilter Straftäter ist, ist nirgendwo zu lesen - schon gar nicht, dass er per Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Köln vom Amtsgericht Leverkusen zu einer empfindlichen Geldstrafe verurteilt wurde. Den informativen, kritischen und hochinteressanten Blogbeitrag einer anderen Fachjournalistin zum Strafbefehl gegen Pfister findet ihr übrigens HIER. Eine weitere Filmkritik zum Dokumentarfilm "Der Pferdemann" lobt Pfister in den Himmel - veröffentlicht unter der Domain www.dokumentarfilm.info Ich habe denen auf den Zahn gefühlt und erhielt eine sehr freundliche Antwort, die zusammenfassend besagte, dass der Autor erst aufgrund meines Kommentars über die Vorfälle aus 2017 gestolpert sei. Er werde die Regisseurin des Dokumentarfilms fragen, warum die Verurteilung nicht im Film erwähnt wird. Ich hoffe, er informiert mich über die Antwort. von Pfisters Facebook-Seite abgescreent Ich habe mich daraufhin gefragt, ob die Kinos wissen, dass sie hier einem verurteilten Tierquäler ein Forum bieten. Mein Fazit: Manche Kinos waren vollkommen ahnungslos, als ich in einer Sammelmail die Kinos im Screenshots rechts angeschrieben habe. Mein Text an alle, in dem ich mich bewusst nicht als Journalistin geoutet habe, weil ich herausfinden wollte, wie auf kritische Stimmen reagiert wird, ist: "Auf der Facebookseite von Peter Pfister habe ich gesehen, dass bei Ihnen der Film "Der Pferdemann" gezeigt wird. Darf ich fragen, in welcher Form Sie in diesem Zusammenhang reflektieren, dass dieser Trainer vom Amtsgericht Leverkusen wegen Tierquälerei verurteilt wurde? Soll er mit diesem Film rehabilitiert werden, indem dieser Strafbefehl geleugnet wird? Für den Fall, dass Ihnen dies nicht bekannt war, möchte ich Sie bitten, auf Youtube "React Video Peter Pfister Evita" zu suchen, wo die sieben qualvollen Minuten vor dem Tod des Pferdes gezeigt werden. Das Video beweist, dass es kein tragischer Unfall war, als das Pfister es nach wie vor verkauft. Bzgl. der Urteilsbegründung kann Ihnen die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Köln Auskunft geben, so dass Ihre Zuschauer nicht an der Nase herum geführt werden." Das Infoblatt darf kopiert werden - ihr könnt es auch gerne in eurem Kino ver-teilen bzw. darum bitten, dass man es dort auslegt, wie in Marburg praktiziert Einige Kinos schrieben, dass sie vom Filmverleih nur eine Zusammenfassung erhielten, wo kein Wort von der Verurteilung zu lesen war. Ein Kino verwies auf einen Film, der ebenfalls meine Fußnägeln zum Aufrollen brachten: "Das war uns beim Buchen des Filmes nicht bewusst, wir dachten, wir tun den Pferdefreunden einen Gefallen, wenn wir den Film zeigen. So kann man sich täuschen. Vielen Dank für den Hinweis." Ein anderes Kino hat sofort angeboten, dass im Kino Infomaterial ausgelegt wird, aber es gab auch weniger nette Antworten: Ungekürzte Antwort eines Kinos am Park: "Eigentlich wollte ich auf derart dämliche Nachrichten nicht reagieren. Ich kann mich mit dem besten Willen nicht des Eindruckes erwehren , das es immer mehr besonders  dumme Menschen gibt . Zum ersten spielen wir diesen Film nicht , aber es tut nichts zur Sache , hauptsache man kann erst einmal irgendjemenden herunter  machen und grundlos beschimpfen. Weiterhin können wir als Kinobetreiber keine Filme selbst produzieren, sonder müssen den Müll zeigen der angeboten wird. Auch macht es keinen Sinn etwas Vernünftiges zu präsentieren , da die Medien eigentlich  nur noch Schwachsinn zeigen und für geistigen Müll auch nur noch werben. Außerdem sollen die  permanent überbez7ahlen restlos unfähigen Behörden ihren Job machen , wir Kinobetreiber sind nicht auch noch für Filmproduktionen haftbar !!! Vielleicht wäre es sinnvoll einmal einer Arbeit nach zu gehen anstatt geistigen Dünnschisses im Internet zu veröffentlichen und  berufstätigen Menschen auf die Nerven zu gehen. Versuchen Sioe es einmal in der Realität !!!!!!!" Antwort eines Cineplex-Kinos (zu Cineplex gehört auch das Kino, dass Infomaterial auslegen will): "Es ist nicht Aufgabe eines Kinos Zensur auszuüben. Ob ein Film - Werbefilm, Trailer oder Kinofilm - gezeigt werden darf oder nicht ist Aufgabe der staatlichen Kontrollbehörden. Wenn Sie mit deren Entscheidungen bezüglich Zulassung und Freigabe nicht einverstanden sind, dann empfehle ich Ihnen, sich an diese Stellen direkt zu wenden.  Es liegt in der Natur der Sache, dass manche Themen allgemein als unterhaltend empfunden werden und andere von verschiedenen Menschen kontrovers als richtig, falsch, positiv, negativ oder anders empfunden werden. Toleranz ist auf allen Seiten gefordert, Intoleranz sollte von allen abgelehnt werden. Viele Grüße aus dem Kino, einem Ort an dem sich alle Menschen wohl und willkommen fühlen sollen Auf meine Nachfrage, ob ich wenn ich verurteilte Tierquäler tolerieren soll, dann auch Diebe, Mörder, Vergewaltiger tolerieren soll, erwiderte er: "Sehr geehrte Frau Steiner, es ist nicht meine Aufgabe, Ihnen zu erklären, wie unsere Gesellschaft und unser System des miteinanders funktioniert. Vielleicht suchen Sie hier noch einmal das Gespräch mit Ihren Eltern.  Toleranz ist kein Zwang, Toleranz ist eine Tugend. Ich toleriere Sie mit Ihren Ansichten, Sie tolerieren andere mit deren Meinungen. So sollte es sein und wir wünschen uns alle ein tolerantes miteinder. Und für alles, was das Thema Straftaten angeht, ist unsere Justiz zuständig, aber nicht ich und nicht Sie. Mit freundlichen Grüßen" Ich habe dann versucht ihm das mit dem öffentlichen Informationsinteresse und Artikel 5 Grundgesetz zu erklären: Perlen vor die Säue. Antwort eines anderen Kino-Geschäftsführers: "Sehr geehrte Frau Steiner, vielen Dank für Ihre E-Mail. Sie haben sich ja da sehr viel vorgenommen, wenn Sie alle Kino in Deutschland anmailen, die zum Bundesstart diesen beeindruckenden Dokumentarfilm im Einsatz haben. Nun Frau Steiner, ich kann ihnen versichern, dass ich mich im Vorfeld gründlich informiert und gut  recherchiert habe, was diesen Film und Herr Pfister betrifft. Sie können sicher sein Frau Steiner, das unser Publikum nicht  -wie Sie es  schreiben - an der Nase was vorgeführt bekommen. Unser Publikum ist ein offenes und sehr informiertes Publikum mit Toleranz. Zwar gab es in der Vergangenheit die ein oder andere Meinungsverschidenheit, aber genau das ist ja der Sinn und Zweck einer Publikumsdiskussion. Und offen gesagt - nicht einfach mal einen Kommentar in irgend einem Block absetzen. Bei der gestrigen Publikumsdiskussion, kam natürlich auch diese Frage vom Publikum. Herr Pfister ist offen und sehr ehrlich damit umgegangen und hat die Frage sehr ausführlich beantwortet. Das stelle ich mir unter einer Diskussion vor, Frau Steiner. Ob Herr Pfister rehabilitiert werden soll, möchte ich nicht entscheiden. Wenn Sie damit ein Problem haben Frau Steiner, dann sollten Sie das für sich selbst entscheiden. Beste Grüße" Auf meine Frage, ob Pfister denn offen und ehrlich dazu gestanden hat, dass man ihn wegen Tierquälerei verurteilt hat oder ob er das Ganze nach wie vor als tragischen Unfall verkauft, kam diese Erwiderung: "Sehr geehrte Frau Steiner, den Begriff ”offen und ehrlich” ist ein Redewendung von mir (...), das ich sehr gerne benutze um mich auszudrücken. Das hat nichts mit der Aussage von gestern Abend zu tun !!! Wenn Sie auf diese Frage eine Antwort haben möchten, dann müssen Sie Peter Pfister persönlich anfragen." Bis hierher musste ich lachen, aber das Tivoli Kino hat mich wirklich erbost und wird als einziges Kino genannt, weil es sämtliche kritische Kommentare gelöscht hat - nicht nur von mir, auch von anderen Facebook-Usern. Dass ausgerechnet ein gemeinnütziger Verein, einem Tierquäler ein Forum bietet hat mich so sehr verärgert, dass ich ein Video dazu gemacht habe. Noch etwas zum Thema Geld: Warum macht Pfister eigentlich solch einen selbstverherrlichenden Film - geht es da nicht um Geld? Aber mir unterstellen, dass ich meine Blogbeiträge und Videos angeblich nur mache, um Geld zu verdienen. Da kann ich lieber eine Reitstunde geben, da verdiene ich das Zehnfache. Aber mit diesem fadenscheinigen Argument möchte er wohl meine Kritik als unglaubwürdig vom Tisch fegen. Anscheinend erzählt er so etwas auch befreundeten Trainer(innen): Jüngstes Beispiel Karin Tillisch, die bei der Premiere vom Pfisterfilm im Tivoli in Achern, Rede und Antwort stand und auf deren Facebook-Seite man Fotos findet, auf denen Pfister bei ihr zu Besuch ist - befangen?). Sie bemängelte ebenfalls in meinem Kinostart-Video, dass da ja an zwei Stellen Bücher eingeblendet seien. Ihre diesbezüglichen Worte in einer Facebook-Gruppe: "Und anstatt dass manche Kollegen dieses schlimme Unglück für sich nutzen, um damit Kasse zu machen, fände ich es besser, wenn besagte Kollegen ALLE mal zusammenarbeiten, um im fairen, fachlichen Austausch diese Dinge zu besprechen und zu schauen, dass diese Dinge nie wieder passieren können." Sehe ich anders, denn für einen fachlichen Austausch muss ein Kollege ja erst einmal qualifiziert sein und ein paar Kurse besuchen (Pfisters eigene Worte als Stellungnahme für mein Tod-eines-Pferds-Buch) macht noch nicht zum qualifizierten Trainer. Damit so etwas nie wieder passiert, zeige ich mit diesen Beispielen in Büchern und  React-Videos auf, wie wichtig eine Mindestqualifikation im Pferdebereich ist. DAS ist meine Motivation, was ich Tillisch auch in einer PN geschrieben habe, die zuckersüß beantwortet wurde. Mal abgesehen davon, dass solch ein verherrlichender Film auch Peter Pfisters Kasse endlich wieder klingeln lassen dürfte, wenn sich nicht mehr kritische Stimmen bei den Diskussionen vorher und hinterher melden. Am Ende noch eine Bitte: Ich erhalte so viele Mails, wo man mir sagt, ich solle nicht aufgeben, über die ich mich sehr freue, aber wenn wir wirklich etwas erreichen wollen, müssen es mehr Leute werden, die sich äußern, selbst wenn es Arbeit, Ärger und Stress bedeutet. Ich wünsche mir mehr Leute wie Rezo, die nicht nur über Zivilcourage verfügen, sondern Hunderte unbezahlter Stunden auf sich nehmen, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen (Youtube-Video "Die Zerstörung der CDU" fast noch wichtiger: SEINE QUELLEN). Aber es muss ja kein Youtube-Video sein, manche bloggen, schreiben Satiren, andere kommentieren auf Facebook und wieder andere diskutieren im privaten Umfeld. Ich habe z.B. die Kinos negativ bewertet, die die Verurteilung Pfisters wissentlich leugnen - bin ja für meine kritische Meinung selbst oft genug Opfer von Negativ-Bewertungen geworden, aber ich habe ein Ziel und das heißt "Mindestqualifikation im Pferdebereich", denn so kann es nicht weitergehen, dass sich jeder, der sich berufen fühlt, Pferdetrainer nennt, ohne je von Dritten geprüft worden zu sein. Habt ihr nicht vielleicht auch ein paar Ideen, wie man auf diesen Missstand aufmerksam machen kann? Na dann mal los: Jeder auf seine Art und Weise und sei es auch nur, indem ihr euren Freunden von meinen Videos, Büchern und Blogbeiträgen erzählt.
03.04.2019
Nicola Steiner Horsemanship
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Das Buch ist zur Zeit nur bei mir erhältlich, weil das Mus-  tang Makeover mit Klage gedroht hat (HIER nachzulesen)  und eines unterscheidet mich von den Protagonisten im Buch: Buch: Ich nehme inhaltlich Stellung zu Vorwürfen (unten) Dieser Beitrag von Susanne Schuler in meinem Buch "Die Pferdemafia - zwischen Pferdeprofis & Mustang Makeover" sollte zuerst ohne Namensnennung erscheinen – doch mein Aufruf im Buch in Sachen »Farbe bekennen« hat sie überzeugt.  Ich veröffentliche diesen Beitrag, weil im Moment ein Shitstorm auf mich hernieder geht, weil ich ja andere kritisiere und dann darf man offenbar selbst niemals ... never, ever ... etwas Falsches machen.  Ob ich wirklich etwas Falsches gemacht habe, indem ich mit meinem Pferd Queenie (Foto) in Walk-Trot-Klassen gestartet bin, um erstmal anzutesten, ob es möglich ist; das schreibe und erkläre ich unterhalb des Gastbeitrags (Bitte auf Weiterlesen klicken): »Zu dem auf S. 20 erwähnten Rollkur-Gegner Heuschmann und Phillippe Karl: Ja, ZUERST wurden sie gefeiert! Endlich ein Tierarzt, der BELEGEN konnte und ein Meister der Reitkunst, der im Cadre Noir de Saumur ritt. Aber nach einiger Zeit wurden sie kritisiert, diskreditiert, natürlich gelangten Videos ins Netz ... ähnlich (bzw. viel mehr, weil nicht nur ein Gegner) wie bei Uwe Jourdain auch. Wer es wagt, überhaupt zu kritisieren / aufzuzeigen, der muss eine reine Weste haben. Reiner als rein. Die allerreinste Schneeflocke sein. Wir erleben das z.B. in dem Vorwurf: Mach's doch besser! Es reicht nicht zu wissen, was gut und schlecht, richtig und falsch ist – man muss selbst immer nur gut und richtig gewesen sein, um sich überhaupt eine Meinung erlauben zu dürfen … Ich frage mich, von WEM Kritik dann überhaupt annehmbar wäre? Wessen Kritik hätte ein Pfister überhaupt angenommen? Wem hätte er geantwortet: „Ja, da hast du so gesehen Recht. So habe ich das noch nie betrachtet. Dazu muss ich meine Haltung überdenken???“ Keinem Menschen, nehme ich an, alle selbst fehlerhaft / unzulänglich. Keinem toten Pferd, das war selbst Schuld, weil es angeblich ein Steiger war. Jemand, der gläubig ist, ist wohl geübt darin, sich die Dinge so zurechtzulegen, dass sie passen. Zu Pfisters Verurteilung ... Tja, das ist natürlich ein Hammer. Aber dass er es als gerecht annimmt, kann man bezweifeln. Er hat die Trainingsmethode modifiziert, er hört 'rechtzeitig' (also vor dem Tod) auf ... Aber Pferde, die nicht mitspielen, werden weiterhin ignoriert und dominiert.... ändert er durch das Urteil seine Grundeinstellung zum Pferd? Wohl kaum ... Wunsch und Sehnsucht nach Vollkommenheit - eherne Ziele - aber der Weg dahin, obwohl als steinig beschrieben und als solcher von jedem abgenickt, wird sofort von Kritikern in Frage gestellt, sollten sie Zeuge (eines Video z.B.) eines Stolpersteinchens sein. Menschen sind so inkonsequent; Diskreditierung des Wissens und Könnens eines Kritikers hat System, Uwe Jourdain befindet sich in guter Gesellschaft. Als nächster Gedanke nach dem WEM Pfister denn glauben würde, kam mir die Frage nach dem WARUM … weil seine Methode ja nicht 'nur' einfach eine Methode, sondern auch sein Geschäftsmodell ist – untrennbar verquickt. Also selbst WENN er einer Person auf der Welt das Recht zur Kritik zugestehen würde, hätte er ein ureigenes wirtschaftliches Interesse, keine fachliche Kritik aufkommen zu lassen – müsste er doch sein gesamtes Modell ändern, inklusive Geschäftspartner / Schwiegersohn / Enkelin. Aber die anderen Videos1* zeigen, dass mit Evita nicht nur einmalig etwas schief gelaufen ist, sondern, dass das seine Methode ist (VIDEO, was genau das beweist). Auch die zeigen Tierquälerei - nur nicht bis zum äußersten getrieben. Neulich wurde der "goldene Windbeutel" verliehen: Die dreisteste Werbelüge – man könnte das Pfistertrainingsvideo glatt nominieren, die salbungsvollen Worte auf seiner Homepage als Untertitel zu dem Video, in dem ein sich wehrendes Pferd mit zwei Longen in die Knie gezwungen wird. Auf der Homepage2* klingt das ganz anders: „Das Erarbeiten dieser Lektionen erfordert viel Umsicht und Feingefühl und ist sehr aufwendig in der Umsetzung. Dabei kann es je nach Veranlagung und Ausbildungsstand eines Pferdes zu Konflikten kommen. (…) So stehen wir in dem Prozess neue und bessere Wege in der Erarbeitung zu finden, damit dieses Konfliktpotential minimiert (…) wird.« 1 Enthalten in: React Peter Pfister & Evita youtu.be/kTyzQ7WzYSw 2 peterpfister-schade.de/kurse/Zirkuslektionen.html Warum bin ich als Trainerin Walk-Trot geritten? Es geht nur um den Pokal im Trail, denn Showmanship und Trail in handwar die normale rasseoffene Klasse, in der Horsemanship war ich Letzte Das ist ganz einfach: Ich wusste nicht, dass ich es nicht darf, denn letztes Jahr ist meine Tochter dasselbe Pferd auf demselben Turnier gestartet und die Stangen lagen so eng, dass wir zur Turnierleitung und zur Meldestelle gegangen sind und gesagt haben, dass die Pattern für eine All-Novice-Show doch ziemlich eng beieinander liegen (Box, im Schritt raus, über Stangen galoppieren binnen wenigen Metern). Unser Pferd wurde wütend und buckelte durch den Trail (HIER geht es zum BLOGBEITRAG "Wild One - Queenie macht auf offene Hose") und diese Empfehlung galt für meine Tochter, die Deutsche Meisterin in der Jugendmannschaft ist und Landesmeisterin. Wir hatten da noch gefragt: "Das dürfen wir?", die bejaht wurde.  Und wenn ihr euch das folgende Video anschaut: Wer rechnet denn nach so einem Auftritt damit, überhaupt eine Schleife zu bekommen? Nichtsdestotrotz hatte ich jetzt vor dem Turnier noch mal eine Mail geschrieben, wo ich mich ob dieser Ansage erneut vergewissert habe. Darin schrieb ich, dass ich langjährige Turniererfahrung mit einem anderen Pferd habe, aber mich beim konkreten Pferd bisher nicht getraut habe, es auf Turnieren vorzustellen. Dies nicht nur, weil es zu gelegentlichen Wutanfällen neigt, sondern auch, weil ich durch einen Autounfall eine posttraumatische Belastungsstörung erlitten habe. Ausgerechnet auf diesem Pferd hatte ich dann einen so genannten Flashback - also eine Panikattacke, weil bei einem Ausritt jemand mit einer Schneeschaufel über den Boden gekratzt hat. Das kreischende Metallgeräusch war aber genau der Trigger, der solche Flashbacks bei mir auslöste. Seitdem kämpfe ich in unbekannten Situationen (nur bei diesem Pferd) mit der Angst vor der Angst. Da meine Nennung so angenommen wurde (was WIRKLICH eine nette Geste ist: Ob sich die, die sich jetzt das Maul zerreißen klar darüber sind, dass solche netten Gesten durch diesen Shitstorm künftig dann vielleicht nicht mehr möglich sind?) und ja bekannt ist, dass ich Natural Horsemanship unterrichte (einen Trainerschein habe ich allerdings nicht), bin ich davon ausgegangen, dass die Regelung, dass Trainer in der Open-Klasse starten müssen nur für die DQHA-Klassen gilt und nicht für die rasseoffenen. Aber, dass Queenie da so brav durch den Trail läuft, wo sie letztes Jahr noch ihre völlig eigenen Wege gegangen ist - wer hätte das gedacht? Obwohl ich das gemacht hatte, was man mir regelrecht empfohlen hat, werde ich jetzt auf Wittelsbuerger virtuell gesteinigt. Ist übrigens eine Facebook-Gruppe aus der ich heraus geflogen bin, ohne dass man mir - trotz Dutzender Nachfragen - gesagt hat, aus welchem Grund. Dieser Rauswurf ist auch ein Kapitel in meinem Buch "Die Pferdemafia", das vorübergehend nur bei mir erhältlich ist, aber künftig in einem richtigen Verlag verlegt werden soll und nicht mehr auf Books-on-demand - mit denen Enthüllungsromane wohl nicht machbar sind. Vielleicht veröffentliche ich das Kapitel über Wittelsbuerger ja auch vorab hier im Blog - schauen wir mal, was nächsten Monat so ansteht ... Noch ein abschließender Gedanke: Es wird ja so dargestellt, als würde ich als Topreiterin auf Toppferd den Anfängern die Schleifen wegnehmen. Unser Toppferd haben wir aber unserer Reitbeteiligung zur Verfügung gestellt und das scheint die einzige echte Anfängerin in dieser Walk-Trot-Klasse gewesen zu sein. Unter den vier Startern war auch eine andere Dame, die zeitgleich mit mir vor Jahren ihr erstes Turnier hatte und auch sie hat ein neues Pferd, weswegen wohl auch für sie diese Ausnahme gemacht wurde, dass sie Walk-Trot reiten durfte. Ich finde es so wie es gehandhabt wurde aber in der Tat fair, denn der eine ist selbst unerfahren und hat das Pferd, das den Job selbst dann erledigt, wenn der Reiter Fehler macht. Beim anderen Pferd-Reiter-Paar hat der Reiter Erfahrung, aber das Pferd ist eine Herausforderung. Meine Meinung: Unterm Strich ist es genau richtig und gerecht, wie es von der Meldestelle gehandhabt wurde. Hier noch die Links zum Turnier, das zur Zeit die Gemüter so hochkochen lässt: HIER erzähle ich im Turnierblog, warum ich trotz Turniererfahrung Walk-Trot reite bzw. gebe mehr Infos zur posttraumatischen Belastungsstörung und dem Flashback: Das erste Mal: Queenie und ich starten auf All Novice Show und so ist es gelaufen: Queenie legt sich mit Reiter hin, buckelt, aber räumt trotzdem ab Werft auch einen Blick in meine Bücher (den Enthüllungsroman "Die Pferdemafia - zwischen Pferdeprofis & Mustang Makeover könnt ihr derzeit nur bei mir bestellen)
16.03.2019
Nicola Steiner Horsemanship
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Im Screenshot wird der Sachverhalt ohne diesenKommentar vom MMO selbst erklärt - ich ver-öffentliche dies zur Richtigstellung meines Irrtums UPDATE: Landgericht Frankfurt hat Pro Meinung entschieden: HIER NACHZULESEN Das Buch "Die Pferdemafia" ist derzeit nur bei mir (nicola-steiner@t-online.de) erhältlich, weil das Mustang Makeover nicht nur mich, sondern auch den Herausgeber Books-on-Demand abgemahnt hat, mit denen Enthüllungsromane wohl nicht machbar sind. Es wird eine Neuauflage des Buches mit einem richtigen Verlag geben. In den Exemplaren, die ich euch wegen Verpackung und Versand für 15 Euro verkaufe, werden vier Sätze unkenntlich gemacht: bei zweien, weil sie mir nicht wichtig genug für einen Rechtsstreit sind. Mein Anwalt hatte mich gefragt, wie viel mir an den einzelnen Punkten liegt ... Weil manches unwichtig ist, habe ich bei drei von 20 geforderten Punkten, die Unterlassung erklärt. In einem der Fälle war ich tatsächlich sehr dusselig, weil ich irrtümlich bei den Spenden an den IG Mustang im Jahr 2017 einen anderen geschützten Markennamen gewählt hatte, der gar kein Verein ist - oh je und ihr glaubt nicht, wie oft ich diese Verwechslung in diversen Kommentaren - ja sogar in Fragenkatalogen ans MMO - wiederholt habe. Hätte mich ja mal jemand darauf aufmerksam machen können ;) Egal: Ich habe jetzt diese irrtümliche Bemerkung aus allen Blogbeiträgen und Videos gelöscht. Jetzt ist da ein ziemlicher Kahlschlag unter allen MMO-Videos - nicht wundern, wenn Kommentare fehlen: Ich konnte nicht alles prüfen und habe Kommentare mit vielen Antworten aus Zeitgründen komplett gelöscht - das waren oft gerade die Pro-MMO-Kommentare, aber 30 - 40 Antworten durchlesen, das war mir zu viel Aufwand. Die Namensverwechslung beruht auf dem, was eine Informantin mir mal geschrieben hatte. Die hatte das in der Mail an mich verwechselt, ich habe es so falsch vorgelesen und der falsche Name hat sich wohl in mein Hirn eingebrannt: Jetzt habe ich ihn raus geschnitten und es klingt etwas abgehackt ab Minute 7. Folgender zu impulsiver Blogbeitrag vom Tag als mir die Abmahnung ins Haus flatterte, wurde aus oben genannten Gründen leicht editiert und etwas gekürzt. Jetzt habe ich auch eine Ahnung, wo die ganzen Ein-Stern-Bewertungen  her kommen. Ich habe aber schon mit einem renommierten, großen Ver- lag gesprochen, die das Manuskript angefordert haben. Drückt die Daumen Ich bin untröstlich: Offensichtlich gefällt den Machern des Mustang Makeover mein Enthüllungsroman "Die Pferdemafia - zwischen Pferdeprofis und Mustang Makeover" nicht und ich soll jetzt Unterlassungserklärungen unterschreiben, dass ich dies und das nie, nie wieder sage. Tue ich eh nicht: (...) Dass die mir mit Klage drohen; das darf ich erst recht keinem erzählen: Top Secret, denn im 25seitigen Schriftsatz der beiden Rechtsanwältinnen steht (kann wohl kaum einseitig erklärt werden: HIER & HIER & HIER & HIER): "Abschließend weisen wir vorsorglich daraufhin, dass dieses Schreiben lediglich der Rechtswahrung unserer Mandantschaft dient und nicht als Stellungnahme zum Zwecke der Veröffentlichung vorgesehen ist. Eine Wiedergabe dieses Schreibens, gleichwohl ob durch Ablichtung, wörtliches oder sinngemäßes Zitat, hat daher zu unterbleiben", und weil ich ja so ein netter Mensch bin, unterlasse ich das vorerst auch. (by the way: Vor zwei Jahren wurde ich von Bernd Hackls Verlag verklagt, weil sich ja jeder so gut blamiert, wie er kann: Das komplette Urteil ist HIER abgelichtet. Wie sich Bernd Hackl als selbsternannter Zeuge in dieser Klage heillos in ein Lügengerüst verstrickt, lest ihr im Pferdemafia-Buch - einige wenige Exemplare habe ich noch und mit der Neuauflage wird es wohl ein paar Monate dauern. Kann sein, dass die dann etwas abgespeckt (abmahnungssicher) wird. Was bitte ist "Sil" und was "abzuerten"??? Wenn ihr auf Weiterlesen klickt, findet ihr  meine zu impulsive Entgegnung auf den Anwaltsbrief der MMO-Kanzlei aus Hamburg (wohnen die Strussiones nicht in Hessen???)" Den folgenden Brief habe ich dahingehend geändert, dass ich von mir aufgestellte Tatsachenbehauptungen beweisen muss. Mein Anwalt sagte, dass er mir das mit der Beweislast schon im Fall Hackl erklärt habe - oops (aber es klang schon augenzwinkernd - puuh). Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin, sehr geehrte Frau Rechtsanwältin, Bei dem Buch gibt es auch 'böse' Rezensionen - hmm. Egal: Fallses euch gefallen hat, rezensiert: Amazon, Thalia, Bod-Buchshop wie Sie auf S. 9 Ihres Schreibens zutreffend bemerken, handelt es sich bei meinem Buch um eine Satire. Es ist auch dann eine Satire, wenn diese Ihren persönlichen Geschmack nicht trifft und Sie sie als misslungen betrachten. Zahlreiche Rezensionen beweisen, dass andere Leser das Buch „köstlich“ fanden. Es liegt in der Natur der Sache, dass diese journalistische Darstellungsform verspottet, polemisiert und maßlos übertreibt: Eine Satire muss ihrem Gegenstand aber nicht gerecht werden. Genau diese Merkmale meiner Satire bemängeln Sie in Ihrem Schriftsatz z.B. auf Seite 10, nämlich dass diese Satire herabwürdigend und verspottend sei, wo doch gerade der Spott es ist, der eine Satire ausmacht (selbst wenn sich das für den Betroffenen subjektiv beleidigend anfühlt / Az. 1 BvR 1165/89). Mit Ihren eigenen Ausführungen ist zweifellos erwiesen, dass das Buch als Satire zu erkennen ist. Dazu zählen m.E. all die von Ihnen aufgeführten polemischen Begriffe wie z.B.: 'Gütesiegel im Pferdebereich' (ich beanstande im Buch genau das, was Sie bemängeln: es gibt keines), 'Sauer-Bier', 'schneller-höher-weiter', 'Pferdemafia' (wird explizit im Buch als Satire gekennzeichnet), 'lukratives Pferdegeschäft für Menschen ohne Lizenz', 'Zirkusclown',  'Dummschwätzer' (was ein Zitat ist und auf dem Kommentar eines anderen Menschen beruht - ist nicht mein Stil); 'Lord Voldemort': Im Anwaltsbrief wurde das mit den 12 Monaten abgestritten Dies verwende ich nur und ausschließlich in dem Zusammenhang, dass M. Strussione 2017 auf Facebook die Meinung vertrat, dass sein Name bzw. der geschützte Markenname seines Events nicht genannt werden dürfe: Voldemort ist der, dessen Name nicht genannt wird. Ich bitte darum, das Satire-Buch im Gesamtzusammenhang zu zitieren und nicht Sinn entfremdend einzelne Passagen heraus zu reißen. Des Weiteren werden im Buch kaum Tatsachen behauptet, sondern überwiegend Werturteile gemäß Artikel 5 Grundgesetz vorgenommen. (...). Sogar die Aussage „Soldaten sind Mörder“ wäre auch ohne satirischen Kontext keineswegs Schmähkritik, sondern ein zulässiges Werturteil. Schmähkritik wäre es nur dann, wenn es nicht um die Sache ginge, sondern auf persönlichen Antipathien beruhen würde. Genau das trifft auf mein Buch aber nicht zu. Vielmehr wurden mir Gerüchte zugetragen und so ist es im Buch auch formuliert und kenntlich gemacht, was sich ja sogar Ihrem eigenen Schriftsatz entnehmen lässt. Manchen meiner Informanten habe ich Informantenschutz zugesagt und verweise auf das Zeugnisverweigerungsrecht des Journalisten ( http://www.bpb.de/gesellschaft/medien-und-sport/lokaljournalismus/151751/was-duerfen-journalisten?p=all ). Einige Informationen z.B. darüber, dass ein teilnehmender Trainer ausgerechnet von den MMO-Richtern gedrängt worden sein will, ein krankes Pferd beim Showevent zu reiten, wurden von diesem Teilnehmer im Beisein von einem halben Dutzend Zeugen getätigt uvm. Ich soll begreifen, dass das MMO kein Wettbewerb ist Diesem Trainer habe ich keinen Informantenschutz gewährt und würde ihn im Falle einer Klage als Zeugen benennen wie auch die anwesenden Personen, die sein Statement auf der Equitana Open Air ebenfalls gehört haben. Bei vielen anderen Zeugenaussagen wird ja bereits in Ihrem Schriftsatz eingestanden, dass es einen vergleichbaren Vorfall gab, die es Ihrem Schriftsatz nach dann ja tatsächlich gegeben hat, die ich aber gemäß dem Pressekodex als Vermutung gekennzeichnet habe - wobei dies ja ein Kodex ist, keine Rechtsnorm und für Buchautoren und Blogger ohnehin nicht gilt. So wie ich das sehe, ist es Ihr Mandant, der unwahre Tatsachenbehauptungen aufstellt, die ich mit zahlreichen Screenshots widerlegen kann. Unwahr ist die Behauptung des Strussione, dass ich ihm keine Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben hätte. Im Jahr 2017 hatte ich ihm per E-Mail „25 Fragen an die Macher des Mustang Makeover“ übersandt, aber er war zu keiner Stellungnahme bereit (auch das ist durch Screenshots belegt) und im Jahr 2018 gab es dann doch einen ausführlichen E-Mail-Kontakt zwischen Ihrer Mandantschaft und mir als Journalistin sowie mehrfach einen Fragekatalog unter meinen Youtube-Videos, wo das MMO kommentiert und diskutiert hatte. Wo habe ich diffamiert??? Und ich dachte ja immer, dass wer austeilt, auch einstecken kann - nicht so bei Strussione Aus einer Facebook-Gruppe, wo MMO auch mit Klage drohte Diesen E-Mails habe ich weitere Informationen entnommen, die die im Buch zitierten Informantenaussagen glaubwürdig machen. Auch diese E-Mail-'Stellungnahme' ist gesichert. Besonders lesenswert ist die Letzte, wo Frau Strussione interne Mails an mich verschickt, als ihr klar wurde, dass die durchs MMO veranlasste Löschung meines React-Videos rechtswidrig war. Das Video wurde von Youtube wieder hergestellt und auch darüber habe ich ausführlich berichtet. (nach dem nun wieder hergestellten Video geht es weiter mit meiner Antwort auf den Anwaltsbrief) www.american-mustang.de/mustangs/blackjack/ (....) Ich kann nichts dafür, wenn es Menschen gibt, die "gewaltsames Training wittern." Sie vernachlässigen in Ihrem Schriftsatz, dass eine solche Gewalteinwirkung keineswegs körperlich sein muss, denn es kann ja durchaus auch psychische Gewalt gewittert (=vermutet) werden (...) Bezüglich des Handlings der Pferde in den USA kann ich nicht nur auf Zeugenaussagen zurück greifen, sondern habe ein React-Video gesichert, das zeigt, auf welch rabiate Weise diese Pferde in den USA vortrainiert werden. Das Original erschien auf der Facebook-Seite des Mustang Makeover.  (...) Gleichwohl bin ich berechtigt, wahrheitsgemäß darüber zu berichten, dass Michael Strussione mir rechtliche Schritte angedroht hat und darf auch aus Schriftsätzen zitieren, sofern ein öffentliches Informationsinteresse besteht, denn Strussione ist eine Person der Zeitgeschichte. Mit freundlichen Grüßen Nicola Steiner Es geht auch nicht ums Geld (Ironie aus). Bernd Hackls Verlag hat mich übrigens auch erfolglos verklagt, worüber ich im Enthüllungs- roman "Die Pferdemafia" ebenfalls berichte. Kurzversion im Video Einer der Gastautoren im Enthüllungsroman ist Hardy Lahn, der in die USA ausgewandert ist und sich in Kalifornien bei NON-PROFIT-Organisationen für Mustangs einsetzt, z.B. indem Land gekauft wird, auf dem die Mustangs frei leben können. Nicht im Buch sind die Beiträge aus folgendem Themenmonat Mustang Makeover von Hardy Lahn Abgesehen von den beiden oben erwähnten journalistischen Büchern habe ich auch einige Lehrbücher geschrieben und ein Nicht-Pferdebuch: Eine sozialkritische Satire .... Vorschau auf Enthüllungsroman "Die Pferdemafia - zwischen Pferdeprofis & MMO: HIER Vorschau auf "Tod eines Pferdes - Zirkuslektionen im Fokus": HIER SATIRE: Weil es ja offenbar nicht jeder auf Anhieb versteht, dass Spott (auch der im Brief, isbd. im einleitenden Text darüber) Satire sein kann, wenn es Gesellschaftskritik enthält Meine Kritik: Muss man selbst als Person des öffentlichen Lebens immer allen Leuten Klagen androhen, weil einem deren Meinung nicht gefällt? und kann man bei Irrtümern nicht erst mal gütlich versuchen, ob der Gegenüber nicht richtig stellt ... oder Gegendarstellung? Selbiges hätte auch fürs Video gegolten, wo auch ohne überhaupt einen gütlichen Einigungsversuch anzustreben sofort gelöscht wurde.  In der Abmahnung hieß es, ich hätte dem MMO keine Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Das habe ich gleich zu Beginn im Jahr 2017 zwar hier und auch nochmal 2018, weil das MMO eines meiner Videos unrechtmäßig hat löschen lassen: Diese 13 Fragen hatte ich aber mehrfach unter Kommentare des MMO auf Youtube gestellt, die beiden kleinen Irrtümer von waren darin - warum hat er mich nie darauf hingewiesen? Es war sogar im Mail-Verkehr (2. Link) "Unabhängig von dem strittigen Punkt, dass es den Mustangs in den Auffangstationen gut oder schlecht geht (vielleicht geht es ihnen ja auch in manchen gut und in anderen schlecht?), möchte ich Sie bitten, mir hier an dieser Stelle endlich meine nun schon mehrfach gestellten Fragen zu beantworten: 1. Warum hat Ihre Frau im artgerecht-pferd-Interview vor einem Jahr gesagt, dass Mustangs nicht gerettet werden müssen, weil es ihnen in den Auffangstationen gut geht? 2. Warum werden ausgerechnet Mustangs gerettet, wo es doch auch in Europa Pferde gibt, die der Rettung bedürfen? Haflinger, Noriker etc. 3. Im Angesicht des derzeitigen dramatischen Heumangels in Deutschland - finden Sie es moralisch vertretbar, dass noch weitere Pferde eingeführt werden, so dass sich dieser Mangel zuspitzt? 4. Wäre es nicht sinnvoll, die etwa 150.000 Transportkosten sinnvoll zu spenden, statt wie 2017 lediglich 30.000 Euro an den Verein, wo sie im Vorstand sitzen, die dann auch dazu verwendet werden, dass weitere Mustangs auf den Flug vorbereitet werden 5. Gibt es eine Verbindung zwischen dem Verein, dem gespendet wird (IG Mustang) und dem Mustang Makeover? Man hört, dass Sie im Vorstand des Vereins sind, dem 2017 gespendet wurde ... 6. Sind Sie der Meinung, dass die Rettung eines Tieres dazu berechtigt, diesem Tier erheblichen Stress zuzufügen? (Ausbildung in den USA, Flug, Verkürzung der regulären Ausbildungszeit um mehr als 75 Prozent / Vorführung in einem Showring, der mit einem Zirkus vergleichbar ist / Auktion wie auf dem Sklavenmarkt) 7. Finden Sie es gut, wenn sich die Deutschen als die großen Retter aufspielen und Tiere aus aller Herren Länder einführen? Ist es nicht eine Doppelmoral, wenn wir zeitgleich menschliche Flüchtlinge auf dem Mittelmeer sterben zu lassen? 8. Sind AMTSVETERINÄRE beim MMO anwesend? Welche Pressestelle kann angerufen werden, um ein Statement von diesen Amtsveterinären einzuholen? 9. Hat das Mustang Makeover eine Gewinnerzielungsabsicht? Frage Nr. 10: Spendet das MMO Germany Non-Profit-Organisationen, die in den USA Land erwerben, auf dem die Mustangs frei leben können?"
WEIL DAS MUSTANG MAKEOVER MIR WEGEN DIESEM BUCH MIT EINER KLAGE DROHT, IST DAS BUCH NUR BEI MIR ERHÄLTLICH                           nicola-steiner@t-online.de Zündende Idee kam erst im zweiten Anlauf Das ist zwar kein Enthüllungsroman, aber auch spannend Es sollte eigentlich ein Buch über die Pferdeprofis werden, als ich vor anderthalb Jahren die ersten Zeilen zum Enthüllungsroman schrieb. Doch damals war die Idee "Enthüllungsroman" noch gar nicht geboren. Ich fand nicht den richtigen Dreh, entlarvte auf 30 Seiten fadenscheinige Argumente der Fans wie "Du bist doch nur neidisch" oder "Die Sendung ist doch nur Unterhaltung" uvm., wollte darüber berichten, wie sich Bernd Hackl in der Urheberrechtsklage gegen mich geäußert hat - er hat z.B. behauptet, er hätte mein Buch "Westernreiten meets Natural Horsemanship" wegen Plagiats abgelehnt, als er noch Mitverleger im Pepper-Verlag war. Der Enthüllungsroman liefert Beweise dafür, dass er erstens gelogen und zweitens sich selbst des Plagiats schuldig gemacht hat. Nicht uninteressant, aber irgendwie doch noch nicht rund und mitten im Schreibprozess wurde damals bei einem Zirkuskurs von Peter Pfister ein Pferd getötet: Nun hatte ein anderes Buchprojekt Vorrang (Cover rechts). Schon war der Winter vorbei, die Jahreszeit, in der ich Bücher schreibe: Der Pferdeprofis-Buchentwurf staubte vor sich hin, bis ich Lisa Eggert kennen lernte und die hatte die zündende Idee und schrieb mir eine PN, die mich zu einem roten Faden inspiriert hat (unter der Buchwerbung abgedruckt). Das Buch sollte einen Bogen schlagen zwischen Pferdeprofis und dem Mustang Makeover - einfach die Idee aufgreifen, wie man heutzutage Trainer wird: Entweder als Star im TV und auf Messen oder beim Mustang Makeover mit Halsring, im Wallekleid und Pferden, die neben Bodenarbeit und reiten auch noch allerlei publikumswirksame Zirkustricks zeigen wie das Hinlegen (ich habe übrigens einen Ex-MMO-Mustang kennengelernt: Der war bei einem Zirkuskurs, damit er aufhört, sich hinzulegen, sobald man ihn irgendwie berührt. Auch die Geschichte wird im Buch erzählt - in einer Reportage). Lisa hat sich dann fleißig mit Beiträgen am Buch beteiligt, bspw: Essay zum Mustang Makeover: Wo kommen all die Indianerinnen her? Pferdeprofis Unterhaltung? Die Bildsprache straft diese Behauptung Lügen Vorschlag zur Mindestqualifikation im Pferdebereich und mit einem Vorwort, wofür mir nachher der Platz fehlte. Dieses Vorwort ist fast schon ein Gegengewicht zum Buch, denn wo im Buch die Mindestqualifikation für Pferdetrainer gefordert wird, zeigt das jetzt outgesourcte Vorwort auch die Nachteile von zu vielen Reglementierungen auf, warnt davor vom einen Extrem ins andere zu geraten. HIER nachzulesen. Mit Lisas Hilfe entstand ein bunter Blumenstrauss der deutschen Scharlatane: Das Buch nahm endlich Gestalt an und die Ideen überschlugen sich regelrecht. Oder eigentlich flogen sie mir zu - wie ja auch die Klage vor Gericht, wo sich Bernd Hackl sozusagen, um Kopf und Kragen redet, weil Screenshots das Gegenteil seiner Worte beweisen, war nur ein Anfang. Im Laufe des Jahres 2019 lieferte mir das Universum Thema für Thema, was den Titel Mafia beinahe unvermeidbar machte. Was genau das ist, was alle verbindet, will ich an dieser Stelle nicht verraten - ein bisschen Spannung muss sein. Deswegen nur ein paar Stichworte: Besitzerin von Haflinger Nero deckt auf: Trainingserfolge der Pferdeprofis sind Lug & Trug Nur im Buch: Martins Rütters Mina TV schreibt an Bea Brozehl - was wohl? Serenity Horses fordert per Video Selbstzensur von Pferdeprofis Kritikern Ich fliege aus der Facebook-Gruppe Wittelsbuerger und weiß nicht warum Ist Sandra Schneider aus der Sendung Pferdeprofis geflogen? Informanten plaudern ... Peter Pfister wird verurteilt, bleibt aber der Presse gegenüber bei der Unfall-Version und verkauft sich trotz Verurteilung als besonders sanft, während er zeitgleich Turnierreiter-Bashing betreibt (dieses Bashing gegen Turnierreiter ist auch Thema im Buch) Ich lerne Uwe Jourdain kennen und erlebe bei einem Kursbesuch mein blaues Wunder (Einstiegsreportage dürfte als Vorschau vorhanden sein) Und dann schrieb es nur so aus mir heraus und ich habe angefangen zu wühlen. All den selbsternannten Pferdetrainern, die in Deutschland Rang und Namen haben, habe ich auf den Zahn gefühlt: Die Sandra-Schneider-Akademie, nachgeworfene Trainerscheine von Michael Geitner, wissenschaftlicher Unfug über die Farben blau und gelb und der Unsinn über die angeblich nicht verknüpften Gehirnhälften und zum Thema Wissenschaft: Wie sehr werden die Leute beim Thema positive Verstärkung an der Nase herum geführt ... und plötzlich war mir klar: Das wird ein Enthüllungsroman und damit kam eine weitere Wende, denn Literatur muss auch literarischen Gesetzen folgen: Es muss einen Höhepunkt geben, die Spannung muss immer mal wieder ansteigen und abfallen, damit es den Leser nicht zu sehr anstrengt. Dieses Mal hatte mein Sohn, der Geschichte und Literatur studiert, eine weitere zündende Idee: Nicht nur ein Höhepunkt, sondern zwei. Und diese zwei Höhepunkte sind bitterböse Satiren. Nach Aussage meines Sohnes das Beste, was ich je geschrieben habe. In diesen Satiren (das Buch ist durchsetzt davon) mache ich mich erst über die Sandra Schneider Akademie lustig und wenn man denkt, der Horrorfilm ist zu Ende, das Monster besiegt, dann geht es noch mal rund. Okay, ist keine Literatur, aber was in Filmen funktioniert, soll fürs Buch auch recht sein. Und für den Fall, dass jemand die jeweiligen Vorgeschichten nicht kennt, gibt es eine Playlist zum Buch - in order of appearance. Beim Mustang Makeover gibt es auch allerlei zu enthüllen - hier hat sich Hardy Lahn mit Gastbeiträgen beteiligt - ein Deutscher, der in die USA ausgeliefert wird und aufzeigt wie echte Hilfe für die Mustangs aussieht, denn in den USA engagieren sich Non-Profit-Organisationen, die Land für die Mustangs kaufen, damit diese in Freiheit leben können. Eine Vorschau aufs Buch mit hochbrisanten Screenshots gibt es per Video: Damit der Leser keinen Herzinfarkt bekommt, liefere ich zwischendurch auch mal stinknormale Informationen - meistens in kleine Geschichten und Anekdoten verpackt: Ist Satire Comedy? Auch Bernd Hackl versucht sich in Satiren ... Betreibe ich unseriösen Journalismus? Journalistische Darstellungsformen sind mehr als nur Berichte und Meldungen ... Was ist eine Meinung? Wahr oder unwahr - das ist hier die Frage ... Warum ist so wichtig, auch kritische Meinungen zu äußern? Na ja, den Rest findet ihr ja im Inhaltsverzeichnis, bis auf das Vorwort und noch ein anderes Mini-Kapitel, das aus Platzgründen raus aus dem Buch musste, weil dann doch vielleicht doppelt und auch nicht spannend genug: Der Part übers Arschlochpferd Eine der inspirierenden Nachrichten von Lisa Eggert, worauf wir uns zum persönlichen Gespräch getroffen haben: >Hey, die Idee finde ich super. Vielleicht lohnt sich da auch ein "historischer" Abriss. Ich habe vorhin überlegt, dass diese ganze Idee von "alternativem" Pferdetraining in Deutschland ja erst so zu Beginn der 90er mit Leuten wie Monty Roberts und Buck Branaman aufgekommen ist. Danach ist diese Szene ja quasi explodiert. Immer in Abgrenzung zum "bösen Alten". Dabei kommen ja Brannaman und Roberts aus einer ganz anderen Reittradition. Die hatten ja das Brechen von Arbeitspferden vor Augen. Das ist ja gar nicht das, was hier passiert ist. (dass auch die FNler mittlerweile zu schnell arbeiten, ist ja eine neuere Entwicklung). Eine krude Idee von Horsemanship hat sich dann irgendwie im Freizeitreiter-Bereich verselbstständig. Bis dahin, dass offensichtliche Amateure (wie Sandra Schneider oder diese "Mädchen" beim MMO) einfach per Selbstbezeichnung "Profis" oder Trainer werden. Und immer geht es darum, dass die "Anderen" fies und gemein sind und immer schon kein Herz für die armen Pferde hatten. Interessant ist ja auch dieses ewige Gebashe gegen die Turnierreiterei mit dem Argument, es ginge da ja nur ums Geld - als würde es bei den Pferde-Profis (auf einem Privatsender!) oder beim MMO nicht ums Geld gehen. Ist auf jeden Fall super spannend, da mal länger und komplexer drüber nachzudenken. Dir einen schönen Abend.
05.01.2019
Nicola Steiner Horsemanship
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Herzlichen Glückwunsch der Gewinnerin des 12-Oaks-Adventsspiels 2018, die zusammen mit ihrem Kjandor vor einem Jahr in unseren Daily News vorgestellt wurde. "It's not about the gate" Heute gibt es eine Kundengeschichte und zwar habe ich im Kundenkreis ein Fjordpferd, das ähnlich faul ist wie unser Cisco, aber Kjandor heißt. Vom Naturell her sind solche Pferde für alles zu begeistern, was denn laaaaangsam ist und da gehört Galopp definitiv nicht dazu und an dieser Gangart brechen sich bei diesen Pferden dann Trainer jeglicher Couleur gerne die Zähne aus. Mehr als ein paar Sprünge Galopp konnte ich im letzten Sommer auch nicht aus Kjandor heraus kitzeln. Im Winter heißt die Devise ja ohnehin traben und das war dann mehr so ein "Wenn-es-denn-sein-muss"-Dingen.  Bis zum Tag X, wo wir überhaupt nicht an Traben gedacht haben, sondern daran, dass Kjandor auf stetigen Druck nur sehr, sehr zäh weicht und man fast schon den ganzen Körper einsetzen muss, um ihn zu verschieben. Mit Trick 17 ist es uns gelungen, dass er auf feine Signale ausweicht, die im Parelli-System dem Porcupine-Game zugeordnet werden würden. Und das Reparieren des Porcupine Games hat alles geändert: Als ich Kjandor beim nächsten Mal gesehen habe, hatte ich an diese Übung selbst gar nicht mehr gedacht und wir haben etwas Freiheitsdressur gemacht und zwar das Zirkelspiel (laufen im Kreis). Geplant war Schritt und was macht Kjandor? Trabt an, ohne dass man ihn antreiben musste:  Wie von Zauberhand. Ich fragte: "Was ist denn jetzt passiert?" Und seine Besitzerin Steffi antwortete: "Das ist seitdem wir das Weichen auf stetigen Druck verbessert haben",  und damit schließe ich den Bogen zur Überschrift, die ein Zitat von Pat Parelli ist - abgelauscht, als wir in Florida bei einem Kurs bei ihm waren (HIER nachzulesen). Denn es geht selten um die Übung an sich, sondern um die Beziehung, die man durch die Übung verbessert. Deswegen würde man - wenn man ein Verladeproblem hat - wohl gar nicht so sehr das Verladen üben, sondern erst mal alle möglichen anderen Übungen - bei Parelli nennt man das Spiele - machen, wodurch das eigentliche Verladen dann zum Klacks wird. Und wenn man durchs Tor reitet, ist es eben nichts das Wichtigste da irgendwie durch zu kommen, sondern es ist viel wichtiger, WIE man hindurch kommt.
17.12.2018
Nicola Steiner Horsemanship
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Von Martina Meyer  Reitunterricht hätten mir meine Eltern nie bezahlt. Selbst als ich einen kleinen Ponyhof (war auch Verleihhof) fand, bei dem ich mich um die Ponys kümmern durfte, fanden es meine Eltern nicht in Ordnung. Habe nie verstanden warum. Es kostete sie kein Geld und es war wirklich nicht sehr weit von zu Hause entfernt. Da war oberstes Gebot, die Tiere (es gab da auch Hühner, Schafe usw) werden nicht geschlagen und wer regelmäßig sich kümmert, dem standen alle Türen offen. Lustigerweise waren es die gleichen Regeln, die auf dem nächsten Hof waren. So fing man mit Ausmisten und Abäppeln an. Nachts waren sie in eine Art Laufstall und tagsüber draußen auf der Koppel. Wir, ich war damals mit einer Schulfreundin dort, sollten zum Anfang erklären, ob wir schon mal mit Pferden zutun hatten. Jetzt haltet euch fest.. ich kam dann ganz stolz mit einem Foto als Kleinkind an, wie ich auf einem Pony saß. War im Tierpark so zum fotografieren. Saß natürlich zwischendurch auch schon mal drauf. Aber so richtig gelernt..nee.. Heute muss ich drüber lachen. War aber ehrlich und hab gesagt, was auch wirklich so war. Meine Freundin hatte ganz stolz ein Foto bei, wie sie eine Reitstunde nahm. Nun gut..wir waren wohl so überzeugend und durften an die Ponys..jipieehh. Wahrscheinlich war der alte Herr aber auch bloß froh, dass er nicht mehr alleine war. Denn es kamen sonst keine Kinder und die die früher mal kamen, haben die Lust verloren, waren schon so im jugendlichen Alter. Nun gut. Das Aufhalftern klappte und anbinden und putzen. Die Theorie sass dank Bücher und Pferdezeitungen so gut, dass die Umsetzung in der Praxis einfach war. Bis auf das ein Shetty (ein Beißer, wurden aber vorgewarnt), waren es aber echt grottenbrave Ponys. Irgendwann kam der Tag, wo man auch mal reiten mag. Ich hab mir die liebste Stute rausgeangelt (da kam ich ohne Hilfe rauf), der 2 Stricke am Halfter gebastelt und bin ans andere Ende der Koppel gedackelt. Raufgeschwungen und langsam Gas gegeben..der Herdentrieb siegte. Das wusste ich und musste nur gucken, dass ich nicht runterfalle oder sie los prescht. Ja, so hab ich das draufsitzen gelernt. Immer und immer wieder und dann auch im Trab und Galopp. Helm hatte ich natürlich nicht. Es gab ja kein Internet zum Lernen. Bücher mussten her, selber ausprobieren und einfach aufs Bauchgefühl hören. Heute erwische ich mich manchmal, wie ich dummerweise mein Bauchgefühl nicht sprechen lasse. Dann hab ich irgendeine Lektion im Kopf und die muss ja klappen, der Zosse muss des doch können. Dann bin ich peinlich berührt.. das bin ich nicht, ich gehe keinen geraden Weg. Meiner hat immer Kurven, diese Kurven sind die Harmonie für mich und Pony. Natürlich gab es auch einige Pannen und Stürze. Das ist nicht Pedro, sondern unsere Queenie, aber müsstevom Typ passen: Die haben's faustdick hinter den Ohren Mein erster und glaub schlimmster Sturz war auf dem Hof mit Pedro. Pedro, war für mich damals groß. Optisch wie ein Dartmoorpony oder so. Den is keiner geritten: nieee, denn Pedro hat den Ruf gehabt, alles runter zu buckeln. Ich bin mittlerweile natürlich schon öfters geritten, auch mit Sattel und Trense. Besonders Prinz, meinen Liebling. Für uns Kinder waren die Ponys wie eine Familie. Die eine Stute war die Oma, dann eine die Mama usw. Verrückt. In den Ferien waren wir natürlich von früh bis spät da. Manchmal beschäftigten wir uns auch einfach untereinander, denn die Ponys brauchten ja auch mal Ruhe vor uns. So haben wir das immer gehandhabt. In der Mittagssonne lagen wir alle auf der Koppel. Ja.. wir Kinder bei jedem seiner Lieblingspony (waren ja dann manchmal schon 4 oder 5 Kinder, die dann kamen) lagen im Sand und haben die Ruhe genossen. Wir haben uns einfach treiben lassen und dieses Ritual so oft wie möglich genossen. Es klingt wie aus einem Buch, ein bisschen wie Märchen und Zauber. Es fühlte sich auch so an. Es war aber real. Wir spielten oft Indianer und Cowboy. Dann trieben wir die restliche Herde von A nach B oder jagten uns selber. Und wie es sich gehört, natürlich ohne Sattel und nur mit Halfter und Strick..waren ja Indianer..grins. Ach ja..Pedro. Tag X. Pedro durfte immer mitspielen..aber der war eher so der wilde Hengst und Herdenanführer. Also der Gejagte von uns Herdentreiber. Oh Mann.. Ich bekomm' grad einen Lachanfall beim schreiben. Nun gut.. von dem alten Herrn waren Bekannte da. Er selber wurde immer schwächer und erkrankte schlimm. Ich durfte sogar ein Wochenende mit 12 Jahren die Herrschaft über den Hof haben, weil kein Erwachsener konnte. Mann, war ich stolz. Der eine Bekannte war früher Reitlehrer mit eigenen Hof usw. Wir bekamen sogar mal eine Reitstunde und Theorie hat er uns sehr viel gelehrt. Dann kam er auf die glorreiche Idee, dass Pedro doch auch mal geritten werden müsste. 3mal dürft ihr raten, wen er als Opferlamm auserkoren hat. Gott sei Dank hatten wir mittlerweile Reithelme. Gesattelt und getrenst stand er da, der Bursche. Einer hielt vorne fest und ich dann raufgeschwungen. Und es passierte nichts..außer dass er gemütlich im Schritt vorwärts dackelte. Puhhh... vom Boden gab es dann Anweisungen und ich voll konzentriert oben drauf gehockt und brav alle Anweisungen gefolgt. Und dann passierte es, eine Situation, die sich im Kopf verfestigt hat. Auf der anderen Seite des Zauns, war der öffentliche Weg. Da war ein Hund oder eine Katze, ich weiß es nicht. Pedro fixierte das fremde Tier an. Ich wurd abgelenkt und schaute ebenfalls hin. Und eine Sekunde zu lang abgelenkt nutze Pedro das aus. Ich weiß nur noch wie ich an seinen Ohren hing und später aufm Boden lag. Ob mir jemand noch Tipps zugerufen hat..ich weiß es nicht. Die kleine Mistsau hat den Bronco raushängen lassen und eine Rodeoshow vom Feinsten abgeliefert. Auf den Boden der Tatsachen angekommen, kamen natürlich gleich alle besorgt auf mich zugelaufen. Ja, die Bandenprofis noch in Miniformat.. und dann durfte ich mir Sachen an hören wie, boah..wie beim echten Rodeo und das sah voll gefährlich aus usw. Der "Reitlehrer" war natürlich besorgt und kümmerte sich auch gleich um mich..aber alles heil geblieben und so schwang er sich selber auf Pedro. Der wusste wahrscheinlich schon was ihm blühte, ihn hat er nicht abgeworfen. Mein Lieblingspony "sprach" den ganzen Tag nicht mit mir..der war stinkig. Wie konnte ich einfach ein anderes Pony reiten. Der hat echt sich weggedreht, wenn ich zu ihm wollte. Also so als Kind, da nimmste dir das doch schon zu Herzen, wenn dein Allerliebling dich ignoriert. Ja, man kann echt sagen, wir haben uns alle gegenseitig erzogen. Egal in welcher Hinsicht. So vergingen die Tage, wir hatten viel Spass und lernten immer mehr. Waren ausreiten, lernten das longieren, das reiten verbesserte sich, haben auch mal Sand essen dürfen. Es war unser zweites Zuhause. Wir bauten sogar für die Hühner ein neues Auslaufgehege, buddelten nach Würmern, um sie zu verfüttern, dann waren da noch die Hasen, Schafe und Ziegen. Ein richtig kleiner Bauernhof. Nu war der alte Herr, der den Hof mit seiner Frau führte nicht mehr so gesund. Er kam immer seltener zum Hof. Die Erwachsenen, seine Bekannten, kümmerten sich immer mehr um alles und erklärten uns auch wie es stets um den Besitzer geht. Die Krankheit schritt voran, es war Krebs. Er kam ins Krankenhaus. Die letzten Male, als er den Hof besuchte, wusste er teilweise nicht mal mehr die Namen seiner Pferde. Das machte uns traurig, denn es zeigte, wie schlecht es ihm gehen musste. Es war ein schöner warmer Tag, wir hatten eine kleine Kindergruppe zu Besuch und führten diese auf den Ponys entlang der Koppel. Waren doch alle so gut gelaunt. Es machte uns natürlich Riesenspaß, jedem einzelnen die Fragen zu beantworten und von den Ponys zu erzählen. Mich rief der Bekannte in den Aufenthaltsraum. Nichts Ungewöhnliches, es könnt ja eine neue Aufgabe geben. Ich wünschte es wäre dies gewesen. Er teilte mir mit, dass der Besitzer so eben im Krankenhaus verstarb. Eine Welt brach zusammen. Der alte Herr war immer sehr lieb zu uns und gab uns diesen schönen Ort. Nun ist er weg, was passiert mit dem Hof. Trauer und viele Fragen schossen durch den Kopf. Ich ging zurück zu meinen Freunden. Mir muss das auf der Stirn gestanden haben, sie wussten sofort, es ist was Schlimmes passiert. Ich berichtete was, ich soeben erfuhr. Großes Bedrücksein machte sich breit. Für viel Trauer war in diesem Moment keine Zeit, wir hatten die Kinder ja noch auf dem Hof. Als die Zeit rum war und wir uns von ihnen verabschiedeten, löcherten wir die Erwachsenen mit Fragen, wie es nun weiter geht und trösteten uns. Der Schreck war groß, dass der alte Herr nun fort war. Er ging, aber er ging nicht ohne uns eine Überraschung da zulassen.  Teil 2 der Geschichte erscheint Weihnachten im Turnierblog und Teil 3 im politischen Blog (weil Weihnachten ist, muss es ja nicht sooo ernst sein ;) Mehr Pferdegeschichten lest ihr in meinen Büchern - natürlich gibt es darin auch fachliche Tipps:
Tweets von Nicola Steiner @TwelveOaksRanch

Pressebericht zum Pferd, das zu Tode gestürzt ist

 

Nachdem die Zeitschriften HORSEMAN, MEIN PFERD & REITERREVUE Peter Pfister, der bei einem Kurs in Leichlingen den Tod des Pferdes Evita verursacht hat, ziemlich einseitig ein Forum gegeben habe, gibt es jetzt endlich einen gut recherchierten Bericht mit einem Video, wie es wirklich war.

 

Hier klicken, um zum Zeitungsbericht des General-Anzeigers zu wechseln (including: neue Stellungnahme der Reitbeteiligung)

Janiks Gamer-Blog: The-Bomber-secret.blogspot.de

12.06.2016
Unknown
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Auf meinem Blog ist es zur Zeit etwas ruhiger, weil ich im Sommer mein Pferd trainiere, Turniere reite und da weniger Zeit mit Youtube verbringe. Da ich mich auch für Pferde interessiere, wird es spätestens nächsten Winter einige zum Teil sehr lustige Lets Plays rund ums Pferd geben: Starstable, Appassionata (einen kleinen Vorgeschmack veröffentliche ich in den nächsten Tagen / Wochen). Bis dahin könnt ihr euch im Partnerblog so einiges ansehen und durchlesen. Obwohl es im Grunde ein Horsemanship-Blog ist, hat meine Mutter im Juni den Themenmonat-Youtube eingeläutet, u.a. deswegen, weil sie für ein Pferdekursportal ein dreiteiliges Interview gegeben hat und wir auch unsere Haus- & Hoffotografin vorstellen wollen, die sich auch gerne auf Youtube herumtreibt und vom Geschichtenweber über den Lets Player einiges interessantes zu bieten hat. Deswegen sind auch Gemeinschaftsprojekte geplant, z.B. zu den Themen "Dressurreiterin goes Reining" oder dem Horse & Dog Trail (aber auch einige gemeinsame Lets Plays (; ) - was das ist, seht ihr im Video unterhalb des Fotos, wo meiner Mutter auf einer Messe reitet: HIER GEHT ES ZUM THEMENMONAT

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