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Larissa ist Rheinlandmeisterin in der Superhorse & vier weitere Medaillen

Lucky hat bei fünf Ritten fünf Medaillen geholt und Queenie war ewige Vierte - Bericht von der Rheinlandmeisterschaft ist im Turnierblog erschienen, den ihr unterhalb der Bildergalerie findet. 1. Superhorse / je 2. Reining & Westernriding / 3. Trail & Ranchriding

02.08.2018
12oaksTV Turnierkanal
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Queenie durfte nicht aufs Schleifenbild, denn sie hatte keine: Fünf Ritte, fünf Nullscores, aber Lucky hat unsere Ehre gerettet Haul: Die Sachpreise von Lucky Bevor ihr diesen Blogbeitrag lest, solltet das erste Follow-me-around meines Lebens ansehen: Ich zeige Euch hier nicht nur das Turniergelände, sondern erzähle Geschichten von freilaufenden Pferden auf dem Parkplatz und Monstern hinter der Hecke, die einige Pferde in die Flucht geschlagen haben. Auch ansonsten ist das Gelände in Isselburg wunderschön: ein Teich, jede Menge zuckersüße Fohlen und sogar eine Hüpfburg. Larissa reitet, ich schreibe und die Ritte kommentieren wir abwechselnd Das WRR-Turnier in Kombi mit einer DQHA Introductory Show fing gut an - ohne Witz: Nachwuchspferd Queenie war cool wie nie und man wähnte sich am Ziel der Pferdegewöhnung ans Turniergeschehen, aber zu früh gefreut. Die Coolness hatte sich schon nach wenigen Sekunden und bereits in der ersten Prüfung erledigt. Queenie war kaum lenkbar, ließ sich an der Brücke kaum anhalten, wollte vom Tor weg und Larissa hatte alle Mühe, den Weg einzuhalten. Als dann der Galopp kam, war es endgültig vorbei mit Queenies Ruhe: Der fiel spätestens jetzt ein, dass sie ein Fluchttier ist und sie könnte schwören, dass da gefährliche Monster hinter der Hecke lauern. Nun war die Devise: Ab durch die Mitte in Richtung Ausgang. Larissa musste mit der zweiten Hand eingreifen und am Ende absteigen - seht selbst die von Larissa kommentierten Chaosritte in folgender Playlist, denn das zog sich das ganze Turnier durch: Wir haben dann die Siegerehrungen genutzt, um ihr zu beweisen, dass da wirklich keine Monster hinter der Hecke sind, sind sogar um die Showarena drumherum gelatscht, um ihr die Kühe zu zeigen, aber dieses örtliche Denken scheint Pferden wohl abzugehen, denn Queenie hat bei jeder Prüfung irgendeinen anderen Quatsch gemacht. Sie hat Seitwärts in die Westernhorsemanship eingebaut, die Spins in der Reining wurden zur Wanderung kreuz und quer über die Showarena und in der Ranchriding hat sie aus Schrittstangen Trabstangen gemacht. Nun war unsere letzte Hoffnung die Westernriding. Ich stand gespannt mit Lucky beim Doorman, der anscheinend ebenfalls die Daumen drückte: Schritt klappte, Trab klappte, doch in dem Moment, wo der Doorman zu mir sagte: "Noch hat sie eine Wertung" geschah es und Queenie landete auf der falschen Seite der Pylone. Der Doorman erklärte mir, dass Larissa in solchen Fällen auf jeden Fall zu Ende reiten solle (war übrigens auch nett, dass Larissa den Trail zu Fuß beenden durfte und nicht vom Richter abgeklingelt wurde). Der Doorman hat mir übrigens noch ein paar Infos zur Highpointwertung gegeben. Das kommt aber erst am Ende des Blogbeitrags, denn erst mal muss ich erzählen, wie Lucky unsere Familienehre gerettet hat: Sieg in der Westernriding: Larissa war die Einzige mit wertungsfähigen Ritt -wie schwer es manchmal ist, den zu kriegen, sieht man ja an Queenies Ritten  Im Trail war Lucky auch sehr angespannt und hat sowohl beim Rechts- als auch beim Linksgalopp je einen Dreier-Penalty kassiert, aber immerhin eine Wertung. In der Reining lief er zäh und langsam, aber korrekt, so dass es für einen zweiten Platz von fünf Startern gereicht hat. Richtig stolz sind wir aber auf die Ranchriding, bei der wir allerdings zwischendurch befürchtet haben, dass sie gar nicht platziert ist: Zehn Reiter in der Arena und dann wurde der neunte Platz aufgerufen, der achte, der siebte, sechste, fünfte, vierte: Mein Gesicht wurde immer länger, aber Larissa strahlte wie ein Honigkuchenpferd und hatte Recht: Sie war Dritte und - immer wieder schön: Mit "Nur-einem-Pony" gegen Quarter- und Painthorses, gegen Erwachsene der allerhöchsten Leistungklasse: der LK 1. Hier die Playlist mit der Lucky die Familienehre gerettet hat, u.a. mit einem ersten Platz in der Westernriding. Das erste Video ist von Larissa kommentiert. Sie erklärt, worauf es in der Ranchriding ankommt: Ich wollte ja früh satteln, um noch in der Showarena abreiten zu können,aber meine Kinder kamen in der Mittagspause nicht aus dem Quark Interessant ist ja auch immer das Drumherum, z.B. das Pferd, das aus dem Paddock ausgebrochen war und sich von mir totenbrav an der Fliegenmaske über den Parkplatz führen ließ, um zurück in den Paddock gebracht, sofort wieder den gerade aufgebauten Zaun einzureißen. Da soll mal einer sagen, Turnierpferde seien eingeschüchtert: Dieses hatte ein Selbstbewusstsein, das durch keine Tür passt - genau wie unsere Queenie, aber das habt ihr ja alles schon im FMA-Video gehört. Ich nutze ja immer die Gelegenheit den Doorman zu löchern, denn wir sind ja früher in der EWU geritten und auch wenn an sich gleich gescort wird, so ist das mit den Titeln doch völlig anders. Statt beim Satteln zu helfen, äppel' ich den Paddock - fand Larissa doof Im letzten Blogbeitrag hatte ich Euch das mit den Punkten erklärt, die man für seine Platzierung bekommt und die dann in die Highpointwertung einfließen und jetzt frage ich mich, was ist das eigentlich. Bei der EWU hatte man ja die Trophyendsieger: Einen Ersten, einen Zweiten und einen Dritten in der Gesamtwertung einer Leistungsklasse sowie Disziplinensieger; beim WRR gibt es einen Highpointchampion pro Leistungklasse und in (fast) jeder Disziplin. Einen Allaroundchampion gibt es auch, aber das erkläre ich ein anderes Mal. Bei der EWU konnte man die Punkte für den Leistungsklassen- bzw. Disziplinen-Sieg auch mit mehreren Pferden erreiten - beim WRR ist dies - aus Fairneßgründen - nicht möglich. Hat Larissa da überhaupt eine Chance? Unsere Pferde rennen da nicht frei rum - da ist ein Zaun, aber Queenie kannauch gut ausbrechen (siehe Blogbeitrag: Queenie will frei sein) Mit Lucky ist Larissa zwar meistens weit vorne platziert gewesen, aber da hat sie wegen ihres Abiturs die ersten beiden Turniere ausgelassen, weil sie aus Zeitgründen keine zwei Pferde trainieren konnte. Deswegen sahen wir uns in Sachen Highpointwertung unter "Ferner liefen". Aber da haben wir die Rechnung ohne den Wirt gemacht: Larissa steht besser da als gedacht - siehe Tabelle unten. Es gibt übrigens noch weitere Titel, die man beim WRR erreiten kann: Im September kann man Rheinlandchampion in der jeweiligen Disziplin werden. Das aber nur, wenn man Mitglied ist und in dieser Disziplin zwei mal im Laufe der Saison gestartet ist, was beides auf Larissa mit beiden Pferden zutrifft: Da sie zwei Mal in der jeweiligen Disziplin gestartet ist, könnte sie sich das nächste Turnier jetzt eigentlich sparen, aber das tut sie nicht, denn man reitet ja zum Spaß und nächstes Mal (also jetzt am Wochenende) auf einer Anlage, die Queenie schon kennt: Der Neudellerhof in Ratingen und da hat es uns echt gut gefallen - mal abgesehen von den Panelzaunelementen, die Queenie nach dem Schubbern am Kopfstück hingen (HIER nachzulesen). Das Championat findet dann wiederum in Krefeld statt und da hat Queenie ihren ersten Pokal geholt - wenn sie diese Leistung wiederholt und kein anderer besser ist .... Aber hier erstmal Luckys Vorabübersicht in der Highpointwertung und Queenies folgt nach dem Schlusswort des Blogbeitrags. Kann kein Wässerchen trüben: Queenie wie sie leibt und lebt Um abschließend eine Lanze für unsere Queenie zu brechen, muss erzählt werden, dass auch Lucky einmal mit drei Nullscores vom Turnier nach Hause fuhr. Lucky hatte die gleichen Probleme mit der Steeldust-Halle in Kevelaer wie Queenie mit der Hecke in Isselburg und auch bei Lucky war aller Anfang schwer. Jedes Mal, wenn Larissa in eine neue Leistungsklasse aufgestiegen ist, musste ich mir auf dem Rückweg vom ersten Turnier anhören: "Ich bin noch nicht bereit für die Leistungsklasse 3" analog im Folgejahr die Leistungsklasse 2 bzw. 1 und dann war sie aus ihrer Sicht erst mal nicht bereit für die German Open, mit der sie beim letzten Mal mit einer Goldmedaille nach Hause gefahren ist. Mit einem Pony im Jugendkader: Blogbeitrag Larissa rettet Goldmedaille Luckys Anfänge gibt es auch als Video und diese Videos wird Larissa euch im Winter im Turnierkanal kommentieren. Da dies erst Queenies 7. Turnier war und Queenie bei der EWU vom Fleck weg in der Leistungsklasse 1 starten musste (Top-Konkurrenz und höchste LK) bzw. beim WRR (netterweise) in der Leistungsklasse 2 (weniger Starter, aber die sind richtig gut) und das jetzt auch einhändig, muss man ihr schon lassen: Sie macht das gar nicht schlecht - immerhin ein Pferd mit mäßigem Exterieur - da hinten überbaut, und abenteuerlichem Interieur, denn die wollte es wirklich wissen und hat nichts an Unarten ausgelassen, die ein Pferd so machen kann: Mitten beim Reiten hinlegen, buckeln, steigen, losrennen und über die Schulter ausbrechen in Richtung Ausgang. Dafür finde ich, dass Larissa mit diesem Pferd wirklich unendlich viel geleistet hat: Immerhin ist sie an zweiter Stelle der Highpoint-Liste für die Horsemanship LK 2 und hat sogar Teilnehmer überholt, die öfter als sie gestartet sind. Da Larissa zwar mit Queenie fast jedes WRR-Turnier mit geritten ist, aber entweder als Einzige nicht in die Siegerehrung durfte wie in der Ranchriding oder auf anderem Weg Letzte, Vorletzte oder Vorvorletzte wurde (außer in der Westernhorsemanship, da sind Queenie und Larissa immer vorne dabei gewesen - aber dieses Mal halt auch nicht), hatten wir uns für dieses Pferd-Reiter-Paar erst recht keine Hoffnungen gemacht. Aber in der Horsemanship hat Queenie allen gezeigt, was in ihr steckt - zumindest dann, wenn nicht gerade Kühe hinter der Hecke lauern. Die Anlage war wunderschön: Fohlen, Teich, Kühe - mehr unter Buchwerbung Queenies Schandtaten und wie wir sie motiviert haben, könnt ihr in meinem unten verlinkten Buch "Westernreiten meets Natural Horsemanship" nachlesen oder eine davon in DIESEM BLOGBEITRAG - wie wir ihr das Steigen abgewöhnt haben in DIESEM VIDEO. Was dieses Turnier betrifft, so tröste ich mich damit, dass es in der Ehe ja das verflixte siebte Jahr gibt und das war eben Queenies verflixtes siebtes Turnier: Es kann nur aufwärts gehen. Wir haben sie trotzdem lieb - ist ja auch gemein, wenn da Monster hinter der Hecke lauern und man als Pferd befürchten muss, dass es ein Puma-Tiger-Wolf ist - Fotos von diesen Monstern unter der Buchwerbung. Daily News auf www.12oaks-ranch.de/blog/
Riesenschleifenausbeute & Sachpreise: hochwertige Lederzügel, Halfter, Fliegenfransen, Fliegenspray, Heunetz, Hufkratzer Gut, dass zwei von den Dingern am Kopfstück waren ... Was für eine Begrüßung: Als ich morgens zur Meldestelle der Westernreiter Rheinland ging, wurde ich nach meinem Namen gefragt und jemand, der in der Nähe stand, sagte: "Das ist doch die Nicola." Das war echt ein netter Empfang für jemanden, dessen Tochter erst das zweite Mal in einem neuen Verband startet ... kann natürlich auch sein, dass ich wegen meiner Youtube-Videos berühmt-berüchtigt bin. In Sachen berühmt-berüchtigt stellt mich mein Pferd Queenie noch in den Schatten, denn die ist auch immer für eine böse Überraschung gut. Bei ihrem ersten Kurs hat sie zwei Paddocks zerlegt (HIER nachzulesen) und dieses Mal hat sie sich beim Schubbern so ungeschickt in der Abgrenzung der Showarena verheddert, dass sie das Zaunelement mehrere Meter über den Abreiteplatz geschleift hat - schockschwere Not (Video von den Sekunden danach in der Playlist unten). Kein Wunder, dass man uns kennt, aber anstelle des erwarteten (und wohl verdienten) Rüffels kam sofort jemand (der Doorman?) herbei geflitzt und hat sich erkundigt, ob es uns gut geht. Wir hatten tatsächlich Glück im Unglück, denn Queenie hat lediglich aus einer Zweiohrtrense eine Einohrtrense gemacht. Das eine Ohrenstück ist nämlich Gott sei Dank gerissen und damit war Queenie wieder frei. Nicht nur befreit, sondern auch erstaunlich gelassen ... so, als wollte sie sagen: "War was?" Für den Rest des Turniers wurde ihr das Schubbern an Zaunelementen natürlich trotzdem rigoros untersagt. Das Blanket, was Queenie beim letzten Turnier zu klein war, passt Lucky. Queenie hat von Lucky das geerbt, was er als Kaderpferd geschenkt bekam Queenie war insgesamt aber schon recht angespannt: Alleine aufs Turnier gehen, kann sie zwar schon ganz gut, aber ein zweites Pferd dabei zu haben, ist ungewohnt und damit aufregend. Ständig war sie am Gucken, wo denn Lucky jetzt ist, was wir sehr erstaunlich finden, weil Queenie zuhause die Hälfte ihres Tages damit verbringt, Lucky von links nach rechts und wieder zurück zu scheuchen. Luckys Leistungen hat das Beisein von Quälgeist Queenie keinen Abbruch getan, der wurde vom Fleck weg Erster im Trail und jeweils Zweiter in Reining, Westernriding und Ranchriding. Darüber freuen wir uns ganz besonders, weil er eigentlich erst seit zwei, drei Wochen wieder trainiert wird. Er hatte nämlich wegen Larissas Abitur verlängerte Winterpause. Queenie war ja stutenbissig-mäßig völlig aus dem Häuschen und war in der ersten Prüfung (dem Trail) nur mit Mühe ins Stangen-L zu dirigieren, aber hatte immerhin einen Score. Somit wollen wir nicht meckern: Es war der erste Trail in Queenies Leben, der einhändig absolviert wurde und da ist eine Wertung schon der Hit. Mit Queenies Mutter Fancy kam man mit zwei Pferden, zwei Menschen gutklar, aber bei Queenie braucht man einen dritten Mann Dieser vierte Platz war in diesem Fall aber auch ein letzter Platz und daher bin ich aufgescheuchtes Huhn von Mutter sowohl zur Meldestelle als auch zur Turnierleitung geflitzt und habe mein Leid geklagt: "Wenn Larissa in die Leistungsklasse 4 absteigt, dann geht das bei uns nicht - wir können nicht zwei Tage zum Turnier fahren - schluchz und heul." Im Schock über den letzten Platz habe ich völlig vergessen, dass Queenie im letzten Turnier ja sogar Erste in der Westernhorsemanship war (HIER nachzulesen) und damit war mein Spielen der Dramaqueen sowas von überflüssig. Queenie hat durch den Sieg Punkte in der Highpointwertung und kann gar nicht absteigen. Aber - ihr kennt das ja vom letzten Jahr: Mit diesem von mir fabrizierten Theater habe ich das Gesetz der Anziehung vom Feinsten aktiviert. Leider in die falsche Richtung und damit ging schief, was schief gehen konnte: In der Reining hat Queenie sich einen Fünfer-Penalty kassiert, weil sie gekickt hat; in der Westernhorsemanship war sie nur einen Punkt von der Erstplatzierten entfernt und es war trotzdem nur ein vierter Platz. Die Erste und die Zweite hatten beide 74 Punkte, die Drittplatzierte 73,5 und Queenie 73 und in der Ranchriding hat Larissa sich verritten: Nullscore.  Mehr Fotos rund ums Turnier findet ihr, wie gewohnt, unterhalb der Buchtipps Ihr seht also: Esoterik im Turniersport klappt auch in die andere Richtung: Zum Mißerfolg. Ich habe mich natürlich beeilt schnell wieder positiv zu denken und endlich in der Westernriding lief es wieder, wie wir es uns gewünscht haben: Queenie hat sogar die Wechsel an der langen Seite geschafft: Beim letzten Turnier hat Larissa noch mit der zweiten Hand eingreifen müssen und hat damit einen Nullscore kassiert, dieses Mal hat es für einen dritten Platz gereicht. Unterhalb der Playlist findet ihr nicht nur meine Buchtipps - oder besser: die von mir geschriebenen Bücher - sondern auch das, was ich mittlerweile über die Regeln bei den Westernreitern Rheinland gelernt habe. Ich schreibe das besser auf, sonst vergesse ich es - bin ja nicht mehr die Jüngste. Wenn ich aber Müll geschrieben haben sollte, hinterlasst mir bitte die Korrektur in einem Kommentar. Man kann im Laufe eines Jahres 6 x beim WRR starten: Fünf reguläre Turniere und ein Championat, bei dem man Rheinlandchampion werden kann. Das aber nur, wenn man vorher zwei Mal auf einem der ersten fünf Turniere in der jeweiligen Disziplin geritten ist. Die High-Punkt-Wertung wird wie folgt errechnet (Auszug aus dem WRR-Regelbuch): § 1104 Punktevergabe Für die Vergabe des High Point-Titels müssen mindestens drei Pferd-/Reiterkombinationen in der jeweiligen Disziplin starten. Die Punktzahlen errechnen sich wie folgt: Für den 1. Platz = Starterzahl minus 1 geteilt durch 2. Die weiteren Platzierten (maximal bis Platz 9) erhalten je 0,5 Punkte weniger. (Beispiel 5 Starter = 1. Platz = (5 - 1) / 2 = 2; 2. Platz = 2 – 0,5 = 1,5 usw.). Bei Punktegleichheit entscheidet die Anzahl der höchsten Einzelpunktzahl und danach die Anzahl der höheren Platzierungen. Ist halt die Frage, ob Larissa dieses Jahr in der High-Point-Wertung noch etwas reißen kann, weil Lucky ja die ersten beiden Turniere verpasst hat und Queenies Leistungen wohl eher als schwankend einzustufen sind. Aber bei Queenie muss man zugute halten, dass sie alles in allem kein einfaches Pferd ist und vor zwei Jahren noch unterm Sattel gestiegen ist, wenn sie auf etwas keine Lust hatte und diese ihre Vergangenheit sieht man ihr wirklich nicht mehr an. Wie es uns gelungen ist, sie besser zu motivieren und auch aus Nur-Einem-Pony ein so erfolgreiches Turnierpferd wie unseren Lucky zu machen, lest ihr in meinem Buch "Westernreiten meets Natural Horsemanship - wie das Turnier zum gemeinsamen Projekt von Pferd und Mensch wird". Der Bestseller unter meinen Büchern ist allerdings "Pferde vermenschlichen - aber richtig" ... Unter den Buchtipps gibt es noch ein zweites Schleifenbild, bei Queenie mir die Fliegenfransen aus der Hand klauen will. Zu Recht, denn immerhin hat sie das gewonnen und nicht ich. Das mit den Schleifenbildern ist gar nicht so einfach, weil Queenie immer irgendetwas im Schilde führt, wogegen Lucky jede Gelegenheit für ein Nickerchen nutzt. Unterhalb seht ihr noch Fotos von unserer "Wagenburg" und dem Paddockbau
03.06.2018
12oaksTV Turnierkanal
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Es fing mal wieder gut an. Gerade von der Autobahn runtergekommen und dann blind wie ein Maulwurf unmittelbar am Turnierort vorbei gefahren: Kilometer für Kilometer. Dann - endlich angekommen - sollten wir Parkgebühren bezahlen: Als Teilnehmer, okaaay ...Der WRR-Verband konnte nichts dafür - auch nicht für die Toilettengebühren, aber - na gut - es bringt einen auch nicht um. Dann hat Larissa Queenie ein zu kleines Blanket angezogen und wir merkten: Hoppla, wir sind ja gleich dran, Blanket noch wechseln wird knapp. Zuhause bin ich genauso schusselig und lösche die Beweisfotos von der Fest- platte - daher Screenshots aus dem Reining-Video - da sind sie noch drin Mit dem Gleich-Dran war aber auch wieder nix, denn der Zeitplan hatte sich nach hinten verschoben und Tochter Larissa sagte: Egal. Ich selbst war mit dem Ausprobieren unserer neuen GoPro beschäftigt (Video oben) und somit ist Larissa dann in die Reining geritten, als ich mich spontan entschieden hatte, jetzt doch sicherheitshalber mit ihrem Handy zu filmen und damit war das Chaos endgültig perfekt: Falschen Knopf gedrückt, Fotos gemacht und dann die umstehenden, wildfremden Leute um Hilfe bei der Handybedienung gebeten. Als ich endlich alles erledigt hatte und wieder zu Queenie sah, sah ich gerade noch wie die Vorderbeine von oben nach unten kamen - so kurz dass es nicht auf dem Film war: Queenie war beim Spin ein wenig gestiegen. Aber danach lief die Reining: bis auf kleinere Fehler und die Tatsache, dass Queenie nicht stoppen kann (noch nicht, wir haben es noch nie geübt). Hinterher haben Larissa und ich darüber diskutiert, warum sie ansatzweise gestiegen ist. Meine Theorie ist ja, dass sie mitbekommen hat, dass ich noch nicht bereit fürs Filmen war; Larissa sagt, dass sie beim Spin auch zuhause zumindest dann nörgelig gewesen sei, wenn man etwas mehr Tempo verlangt hat und jeder beharrt auf seiner Meinung - ist ja immer so. Aber ein rosa Schleifchen hat es dann doch noch für den fünften Platz gegeben. Noch ein Youtube-Screenshot - dieses Mal filmt das Handy endlich Aber dann kam die Ranchriding und da sind sich Mutter und Tochter wieder einig: Das ist Queenies Paradedisziplin - zumindest, wenn sie beim Extended Trot nicht aus Versehen in den Galopp fällt. Somit war das dann die dritte rosa Schleife der Saison, denn beim 1. Turnier in Overath war sie ja Fünfte in der Horsemanship geworden (Ranchriding & Reining mussten wir streichen, weil Larissa krank geworden ist) und dann haben wir uns eingeredet, dass sie das gewonnen hätte, wenn sie denn gestartet wäre. Nun aber in Krefeld machten sich lange Gesichter bei uns breit. Eigentlich gab es nur einen Trost: Die Leute vom WRR waren nett - wenigstens die Offiziellen, denn vor der Reining hatte es ja auch ein Dilemma gegeben, denn jemand war beim Abreiten in Queenie hinein geritten. Da war es richtig nett, dass sich der Turnierleiter im Nachhinein nach ihrem Wohlbefinden erkundigt hatte: Wir sollten uns unbedingt melden, falls Queenie lahmt.  Glück gehabt, sie hat es schadlos weg gesteckt und wir danken heute noch Gott, dass Queenie das Pferd nicht dafür getreten hat, hat ja nicht umsonst eine rote Schleife im Schweif. Wie auch immer: Es wurde jetzt aber wirklich mal Zeit, Queenie angemessen fürs Turnier einzukleiden und zur Halbzeit gab es somit ein passendes Pad: Die Horsemanship war an der Reihe. Zwar war es mir zwischenzeitlich - dank Larissas akribischen Erklärungen - gelungen, ihr Handy zu Videoaufnahmen zu überreden, aber dann sah ich Außengalopps, wo keine waren und hatte schon Angst, dass sie disqualifiziert wird, aber der Null-Score kam erst später bei der Westernriding. Wir Deppen haben nicht geblickt, dass man auch einfache Wechsel reiten darf - gibt zwar Abzug, aber wenn man nicht rein greifen muss, hat man wenigstens einen Score. Die Wechsel über die Mitte gingen ja halbwegs, dafür dass es die erste Westernriding-Prüfung in Queenies ganzem Leben war, aber die Schlangenlinien am Rand: Was war das eng und dann auch noch Außenvolten am Anfang und am Ende, die Letzte hat Larissa das Genick gebrochen: Zweite Hand am Zügel und tschüss. Ich finde Queenie sieht stolz aus: Erster Pokal ihres Lebens Aber ich greife vorweg: Es war da ja auch noch die Horsemanship, wo ich die Kamera verruckelt hatte wegen eines eingebildeten falschen Galopps. In der Siegerehrung waren sechs Reiter, fünf sollten platziert werden und dann wurden Sie alle aufgezählt: Fünfte, Vierte, Dritte, Zweite: Larissa war nicht dabei und ich hatte schon Angst, dass sie diejenige ist, die nicht platziert ist. Doch dann fiel endlich ihr Name: Sie hat die Westernhorsemanship gewonnen und Queenies ersten Pokal und ihre erste blaue Schleife an Land gezogen. Das fanden wir so toll, dass wir gleich die Mitgliedschaft beim WRR beantragt haben und beim nächsten Mal in Ratingen dann mit zwei Pferden aufkreuzen. Seit Larissa nicht mehr für ihre Abitur-Prüfungen lernen muss, wird auch Pony Lucky wieder trainiert und was bin ich froh, dass ich dann einen guten Grund habe, meinen Sohn Janik als Turniertrottel-Assistent verpflichten zu können: Der hat ein eigenes Handy und kann es auch bedienen, dann bin ich wenigstens den Filmjob los. In folgender Playlist findet ihr das, was ich mir so in Krefeld zurecht gefilmt habe und danach geht es - wie immer zu den Buchtipps. Zuhause reite ich Queenie ja auch gerne mal, aber auf dem Turnier habe ich Respekt, weil sie ja doch immer mal auf dumme Ideen kommt In "Westernreiten meets Natural Horsemanship" gebe ich nämlich nicht nur Trainingstipps, sondern erzähle auch Geschichten, z.B. aus den Zeiten als Queenie und Lucky noch jung waren. Zwei Pferde, die gegensätzlicher nicht hätten sein können. Wo Lucky damals vor allem und jedem Angst hatte, hatte Queenie ein Selbstbewusstsein, das durch keine Tür passt. Wie wir Lucky mehr Selbstbewusstsein gegeben haben und Queenie motivieren konnten, sich überhaupt auf ein Training einzulassen, könnt ihr dort nachlesen, aber auch meine anderen Bücher sind natürlich lesenswert: Versprochen.

Am Wochenende waren wir auf der Kirmes in Wermelskirchen und haben geshoppt auf dem Krammarkt: Bergkristalle, damit das Wasser eine bessere Konsitenz bekommt (googelt mal Masaru Emoto bzw. guckt auf Youtube), ein Hufschleifstein und meine Kinder haben von der Oma neue Bettwäsche bekommen. Am Besten hat mir die Geisterbahn gefallen, auf der ich mit Janik war (leider ohne Foto,weil wir Geister abwehren mussten). Bahn ist auch das falsche Wort: Es war mehr ein Gang, dem man folgen musste, aber sehr witzig.

Und noch mehr Besuche - Indi fühlt sich pudelwohl im neuen Zuhause

Heute gibt es Arthrose-News von zwei Pferden. 

Larissas Kinderpony Indi ist seit einem Jahr im neuen Zuhause und wir haben sie besucht. Es geht ihr sehr viel besser, weil sie dort viel Bewegung bekommt und die neue Besitzerin Manuela Kirch (v.d. Chikadee Hill Farm in Overath) sich als Hufheilpraktikerin gut mit kranken Pferden und mit Kräutern auskennt. Wir haben sie natürlich wegen Fancy gelöchert, die nach einer Serie von Hufgeschwüren (die endlich aufgehört haben) allerlei andere Beschwerden hat, isbd. das gegenüberliegende Knie war überanstrengt und wir haben auch Arthrose befürchtet. Aber dem Knie geht es wieder gut. Dafür ist eine Sehne leicht überlastet, die Tierheilpraktikerin Silja getapet hat. Fancy soll unbedingt bei uns bleiben, weil Janik sagt: "Entweder reite ich mit Fancy Turniere oder gar nicht." Da Silja auch Blockaden gelöst hat, die sich durch die monatelange Fehlbelastung entwickelt hat und der Huf jetzt endlich bis unten durchgewachsen sind, sind wir guter Dinge (die ersten drei Bilder sind neu - die anderen dokumentieren die Hufgeschwürgeschichte, wo irgendwann eine zweite Sohle erschien).

Jede Menge Besuch auf der 12 Oaks Ranch

Wir hatten letzte Woche jede Menge Besuch: Freiwilligen und Unfreiwilligen.

Melina hat mich mit ihrem Haflinger Whiskey besucht, der ein dicker Freund von Cisco geworden ist. Plan A war, dass die drei Wallache zusammenstehen. Das gab aber Eifersüchteleien, weswegen wir eine Nacht Cisco und Whiskey zusammen hatten. Dann sind Lucky und Whiskey zum Training bei Elias Ernst gewesen und haben die zweite Nacht zusammen gestanden. Am dritten Tag standen alle drei dann zusammen und dann haben wir einen Drei-Wallach-Ausritt zu den Ruinen und Schloß Gimborn gemacht. Dazu haben wir unsere Reitschülerin Maya auf Cisco mitgenommen (das Bild von Schloss Gimborn ist allerdings ein Archivfoto).

Melina wohnt im Taunus in Hessen und da gibt es wohl keinen oder kaum Wald - deswegen sieht man auf ihren Bildern: BAUM ;-)

Auf dem Foto oben seht ihr ein Schwein, das am Wochenende bei uns am Stall aufgetaucht ist. Da haben wir erst mal rumtelefoniert, um den Besitzer zu finden, der es dann abgeholt hat.

Und auch unsere Lucy hatte Besuch, weil unsere Tierheilpraktikerin ihren Hund Alma mitgenommen hat (Foto unterhalb der Bildergalerie).

Bald in diesem Theater: Nicola im Vorstand der EWU Rheinland - das hat sich übrigens erledigt wegen Streit mit der EWU-Jugendwartin: Turnierblog 9.12.

Ich fühle mich geehrt: Mir wurde der Job der Pressewartin im Vorstand der EWU Rheinland angeboten. Das habe ich auch letztes Jahr für die Westernreiter Rheinland gemacht, aber es hat nie geklappt, dort zu starten. Es hat zwar Spaß gemacht, aber ich habe es dann nach einem halben Jahr wieder abgegeben und schon gedacht, dass so was ja bei der EWU irgendwie mehr Sinn machen würde. Obwohl ich das nie laut ausgesprochen war und auch nie auf einer Jahreshauptversammlung war, hat sich mal wieder die esoterische Regel durchgesetzt: Gedanken werden Dinge. (NACHTRAG: Das Gesetz der Polarität hat das aber wieder rückgängig gemacht, denn die Jugendwartin hat Larissa gedroht, was zu einem großen Streit mit dem Vorstand der EWU geführt hat, da dies außer Ermahnungen keine Konsequenzen für die Jugendwartin hatte, gegen die wir wegen Nötigung Strafanzeige erstattet haben, daher werden wir ab nächstem Jahr entweder in anderen Landesverbänden der EWU oder beim WRR starten - so schließt sich der Kreis)

Hier ein Text, den ich aus ein paar Stichworten zusammen gestrickt habe, der dann doch noch recht kurzweilig geworden ist.

Reitferien ganz im Zeichen des Natural Horsemanship

Gestern und heute war die Ferienfreizeit der Jugendzentren Marienheide und Engelskirchen bei uns, mit denen wir ein Filmprojekt zum Friendly Game nach Parelli verwirklicht haben (unter der Fotogalerie).

Unterhalb seht ihr weitere Videos von der allerersten Ferienwoche der Sommerferien. Die nächsten Ferien finden in den NRW-Herbstferien statt - es sind in beiden Wochen noch Plätze frei. Anmeldung an nicola-steiner@t-online.de (Adresse HIER)

Gedicht & Gegengedicht - Satire war gestern ;)

Jemand mit den Initialien S.P. hat ein Gegengedicht verfasst, denn im Blogbeitrag unten, wurde mit nicht nur etwas angedichtet (Bernd Hackls Kinder bedroht), mir wurde ein ganzes Gedicht gewidmet. Das hier ist die Antwort darauf (heute bei Facebook gefunden):

 

Noch n`Gedicht, mal von mir ...Profi werden ist nicht schwer, Profi sein, dagegen sehr!

Man castet ein, zwei Reiterlein und stellt sie fix ins Fernsehen rein!


Ausbildung, Ahnung oder ein Funken Herzblut
Fehlanzeige .. es gilt nur, was dem Konto gut tut.

Ob das Pferd leidet, ist völlig egal, hauptsache die Halfterfarbe ist ideal.

Die Reithose in pink, verleitet zu Kaufrausch und Hysterie,
nur was aus dem Pferd wird, das fragen die Wendys nie.

Antworten gibt’s auch nur auf PR Anfragen,
Kritik wird gelöscht, das darf keiner wagen!

Ob sich die Kritiker ihr Brot mit Pferden verdienen,
sich abrackern und schuften und sich ihr Leben lang verbiegen,

es ist egal, denn sie sprühen vor Neid …
nur komisch, deren Pferde spüren kein Leid.

Da hagelt es Schleifen und Lob und ehrliche Freundschaft,
angefeindet nur von der Wendy- Seilschaft.

Deren Reitkünste und Wissen passt auf eine Briefmarke klein
aber Hey ..wir kaufen einen Mustang fürs Schneiderlein.

Bevor es in den Wahlkampf geht, gibt es im politischen Blog zwei Satiren, die eine Reaktion auf die Reaktionen ist. Ich habe mich ja des Öfteren kritisch gegen das Mustang Makeover und die VOX-Pferdeprofis geäußert, was mir die Fans so übel genommen haben, dass sie Facebook-Gruppen gegen mich gegründet haben. Es gibt sogar ein Nicola-Steiner-Bullshit-Bingo (Blogbeitrag unten) und ein Gedicht mir zu Ehren (Blogbeitrag oben). Auch Bernd Hackl selbst beißt gewaltig um sich und unterstellt mir, ich hätte seine Kinder bedroht und noch einige Dinge mehr - ich nehme es mit Humor und wollte es mal mit Euch teilen.

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